Eröffnung der Familienunternehmer-Tage (PDF

Die Rede im Internet:
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Bundespräsident Joachim Gauck
anlässlich der Eröffnung der
Familienunternehmer-Tage 2015
am 23. April 2015
in Berlin
„WIR
SIND
DIE
WIRTSCHAFT!“
In
Großbuchstaben,
mit
Ausrufezeichen. Das gefällt mir. Wenn eine Veranstaltung mit so viel
Selbstbewusstsein
und
Elan
im
Titel
wirbt,
kommt
man
als
Bundespräsident sehr gern vorbei. Ich bin dem einen oder anderen von
Ihnen auch schon in der Nähe Ihres Unternehmens oder auf der
gesellschaftlichen Ebene begegnet. Vielen Dank für die Einladung, bei
Ihnen sprechen zu dürfen.
Dieses Jahr scheint ein gutes Wirtschaftsjahr zu werden. Ihr
Programm lässt zugleich die Herausforderungen erkennen, denen wir
begegnen müssen: Energie, Rente, Mindestlohn, Erbschaftsteuer,
Digitalisierung – alles wichtige und zum Teil auch hoch umstrittene
Themen.
Es würde mich sehr freuen, wenn Ihre Debatten über den Saal,
über die Tagung hinaus ins Land wirken würden. Denn die Bürgerinnen
und Bürger sind mit den Familienunternehmen ja auf vielfältige Weise
verbunden, sei es als Mitarbeiter, Kunden oder Nachbarn – nicht
zuletzt als diejenigen, die vom Engagement des örtlichen Mittelstandes
in den unzähligen Sportvereinen, Musikschulen, Jugendklubs oder
anderen
kulturellen
Einrichtungen
profitieren.
Gerade
Familienunternehmer stehen in so vielen konkreten Fällen für Soziale
Marktwirtschaft, für gelingendes Miteinander von Wirtschaft und
Gesellschaft. Ihre gewichtige Stellung in unserem Land bringt zugleich
große Verantwortung für das Gemeinwesen mit sich. Beim Thema
Steuern wird das besonders erkennbar und bei Ihnen anhand der
Erbschaftsteuer ja auch intensiv diskutiert.
Sie sind dem Standort Deutschland eng verbunden. In einigen
Fällen dank Ihrer Vorfahren schon seit Jahrhunderten. Dass sich die
traditionsreiche
deutsche
Mischung
aus
Beharrlichkeit
und
Veränderungsbereitschaft, aus Heimatliebe und Weltoffenheit so lange
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behaupten würde, war jedoch nicht selbstverständlich. Als uns in den
1980er Jahren eine neue Welle der Globalisierung erreichte, galten
Familienunternehmen für manche schon als so gut wie tot, zu
gemütlich, gestrig, Old Economy. Die Beraterbranche prognostizierte
ihnen einen schnellen Untergang.
Die Geschichte hat uns offenkundig eines Besseren belehrt. Es
gibt sie noch, die deutschen Familienunternehmen, sogar erfolgreicher
denn je! Der „German Mittelstand“ ist heute weltweit ein geschätzter
Begriff. Für kleine, mittlere, große, auch sehr große Firmen –
Familienunternehmen, deren Namen und Produkte fast jedes Kind
kennt, genauso wie für weitgehend unbekannte Betriebe, die in
Nischenbereichen
zu
Weltmarktführern
geworden
sind.
Von
Erntemaschinen über Gebäudesanierung bis zur Ausstattung von
Theaterbühnen: Diese Hidden Champions sind es oft, die von Kunden
aus aller Welt beauftragt werden und die damit Arbeitsplätze sichern.
Sie,
sehr
geehrte
Familienunternehmerinnen
und
Familien-
unternehmer, haben es geschafft, in einem zunehmend globalisierten
Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Mehr noch. Schauen wir nach
Ostdeutschland,
wo
Unternehmertum,
nach
Jahrzehnten
vielerorts
auch
kaum
der
Planwirtschaft
noch
kein
Unternehmergeist
existierte.
Denken wir zum Beispiel an das Land Sachsen, früher vor dem
Krieg, und vergleichen es mit dem heutigen Bundesland BadenWürttemberg. Sachsen hatte einst eine sehr ähnliche Struktur mit
großen bedeutenden mittelständischen Unternehmen – und nach dem
Ende des Sozialismus war all diese Unternehmenskultur einfach weg.
Natürlich gab es arbeitende Menschen, aber diese Eigenverantwortung,
die einen Unternehmer eben ausmacht, die konnte lange nicht trainiert
werden. Das ist einer der Gründe, warum es immer noch Unterschiede
in der Mentalität zwischen ostdeutschen und westdeutschen Ländern
gibt. Diese Mentalitätsunterschiede liegen ja nicht im Charakter
begründet,
sondern
einfach
in
den
Lebens-
und
Trainings-
möglichkeiten, die wir haben. Deshalb müssen wir uns ab und zu
bewusst
machen,
dass
die
Pflege
eines
eigenständigen
Unternehmertums nicht nur von ökonomischer Bedeutung ist, sondern
durchaus auch von politischer Bedeutung für das Funktionieren einer
Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die nicht ständig nur daran denkt, wie
man
Geld
ausgibt,
erwirtschaftet,
die
sondern
wir
auch
brauchen
daran,
zur
wie
man
die
Ausgestaltung
Mittel
unseres
Gesellschaftsmodells der Sozialen Marktwirtschaft. Ich glaube, es tut
uns gut, an einem Tag wie heute noch einmal in Erinnerung zu rufen,
welche Leistungen gelungen sind, als diese ökonomisch brachliegenden
Gebiete in Ostdeutschland wieder auf Vordermann gebracht wurden,
allerdings auch mit schweren Verwerfungen, viel Arbeitslosigkeit, das
gehört einfach mit zu einer vernünftigen Rückschau.
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Und es gehört dazu, dass wir uns immer wieder einmal sagen:
Dieses Land hat tiefste Krisen hinter sich und hat es geschafft, trotz
dieser Krisen überlebensfähig und zukunftsfähig zu werden. Ich betone
das, weil wir uns durch ängstliche Fluchtstrategien nicht retten können,
sondern nur durch ein mutiges, selbstbewusstes, risikofreudiges und
engagiertes Eintreten für Zukunftsstrategien. Das ist es, wofür ich die
180.000 deutschen Familienunternehmen als Bundesgenossen so
schätze. Sie sind eine Macht, die in der Gesellschaft Zeichen setzt für
Selbstbewusstsein,
für
Verantwortung
und
für
Gemeinwohlorientierung. Ich freue mich, dass Sie das auch in Ihrem
Verband betonen.
Solche Erfolge und solch ein Selbstbewusstsein haben natürlich
eine Herkunft. Das führt mich zu einem anderen wichtigen Punkt, den
man
immer
wieder
klar
benennen
sollte:
Die
Interessen
von
selbständigen Unternehmern und die von angestellten Managern sind
nicht zwingend deckungsgleich. Für Sie gibt es kein „too big to fail“,
keine Rettung durch die Allgemeinheit, also den Steuerzahler. Sie,
meine Damen und Herren, stehen für das ein, was Sie erwirtschaften,
genauso wie für das, was Sie versäumen oder was Sie verlieren.
Familienunternehmer können nicht einfach den Posten wechseln, wenn
es eng wird. Sie bleiben, manchmal über Generationen hinweg. Sie
denken langfristig, nicht zuletzt im Sinne ihrer Kinder, Enkel und
Urenkel.
Dieser Unterschied ist wichtig, und er muss nicht von Nachteil
sein. Im Gegenteil. Kürzlich war von einer Studie zu lesen, die den
„Vorteil Familie“ in Krisenzeiten belegte. Nach 2008 zum Beispiel
mussten viele Familienunternehmen zwar größere Umsatzeinbußen
verkraften als nicht familiengeführte Unternehmen. Trotzdem haben
sie
nicht
mehr
Personal
abgebaut
als
ihre
Wettbewerber,
aus
Verantwortungsgefühl, auch mit kaufmännischem Weitblick. Denn
diese Personalpolitik schadete nur kurzfristig ihrer Bilanz, mittelfristig
blieb der deutsche Arbeitsmarkt stabil, und die Fachkräfte standen
dann beim konjunkturellen Aufschwung sofort wieder zur Verfügung.
Offenbar gilt für Familienunternehmer bis heute der Leitsatz, den
Thomas Mann seinen Buddenbrooks einst in die Chronik schrieb: „Mein
Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur
solche, daß wir bey Nacht ruhig schlafen können!“
Ein Jahrhundert später sind viele Geschäftsmodelle und viele
Töchter
hinzugekommen.
Von
wachsender
Bedeutung
für
die
Wirtschaft insgesamt ist außerdem die Tatsache, dass der ehrbare
Kaufmann – oder die Kauffrau – nicht nur die Unwetter auf dem
eigenen Feld, sondern auch auf den Weltmärkten einkalkulieren muss.
Wirtschaften ist schneller und komplexer geworden. Mehr denn je gilt:
Der Erfolg von gestern darf nicht dazu verleiten, in eine arglose
Routine
zu
verfallen.
Produktionszyklen
werden
kürzer
–
und
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entsprechend höher wird der Druck auf Innovation, auf Forschung, auf
Entwicklung. Das eigene Geschäftsmodell ist also permanent zu
hinterfragen. Nicht nur in der Politik werden die größten Fehler
meistens
dann
gemacht,
wenn
gerade
alles
gut
läuft.
Auch
unternehmerische Tradition muss sich fortwährend im Wettbewerb
behaupten.
Es liegt mir fern, ausgerechnet hier bei Ihnen in Alarmismus zu
verfallen. Aber trotzdem möchte ich ein wenig auf neuralgische Punkte
schauen. Es stimmt mich nachdenklich, dass die Innovationsausgaben
der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland seit Ende der
1990er
Jahre
zurückgehen.
Die
Großunternehmen
haben
ihre
Ausgaben für Innovation im selben Zeitraum konstant erhöht. Die
Zahlen klaffen also immer weiter auseinander. Die Ursachen dafür sind
vielfältig,
von
Outsourcing
Finanzierungsschwierigkeiten
bis
hin
zu
der
These,
dass
im
Mittelstand
wegen
über
nachlassender
Gründungstätigkeit der nötige Nachwuchs an innovationsfreudigen
kleineren und mittleren Unternehmen fehlt.
Was hindert den deutschen Informatikstudenten daran, in einer
Garage
Bill
Gates
oder
Mark
Zuckerberg
nachzustreben?
Das
verschulte Bachelor-Master-System, das keine Zeit für Extras lässt,
sagen
die
einen.
Der
Mangel
an
Garagen
in
deutschen
Universitätsstädten, sagen die anderen. Unser Sicherheitsdenken,
sagen die dritten.
Beim letzten Argument, dem Sicherheitsdenken, möchte ich
einen Augenblick verweilen. Das erzeugt heimatliche Gefühle in mir.
Nicht allem, was heimatliche Gefühle erzeugt, ist man ja besonders
zugeneigt. Aber dies ist so ein Problem, da lohnt es sich hinzuschauen,
denn es hat mit Mentalitäten zu tun, und Mentalitätswandel lässt sich
nicht einfach verordnen. Er vollzieht sich signifikant langsamer als der
Wandel unseres Intellekts. Deutschland wurde in den vergangenen
Jahren immer wieder bescheinigt: Uns fehlt eine angemessene
Einstellung zum Scheitern. Der Gedanke, dass ein Garagenexperiment
ein Semester kosten und nichts einbringen könnte, hält viele davon ab,
es überhaupt zu versuchen. Uns fehlt oft der Glaube an die
Erreichbarkeit großer Ziele. Vor allem fehlt das Bewusstsein, dass für
Erfolge auch Risiken in Kauf zu nehmen sind. Und dass Scheitern auf
den zweiten Blick unter Umständen sogar ein Gewinn sein kann.
Wir sollten es längst besser wissen: Die Suche nach Indien
machte Kolumbus zum Entdecker von Amerika. Und Penicillin wurde in
London einst durch puren Zufall entdeckt. Warum fällt es uns
Deutschen oft so schwer, etwas anderes zu akzeptieren als das
perfekte Ergebnis im ersten Anlauf? Weil es keine Versicherung gibt,
die uns in diesem Fall schützen könnte?
Ja, ich sprach über Mentalitätswandel, und der braucht Zeit. Aber
er hat doch immerhin begonnen, wie man in vielen Unternehmen
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sehen kann und wie es uns auch Ihre „Jungen Unternehmer“ vor
Augen führen. Die Junioren Ihres Verbandes haben den Umgang mit
Krisen tatsächlich als Chance für sich erkannt. „Die Kunst des
erfolgreichen
Scheiterns“
hieß
es
im
Februar
beim
jungen
Unternehmertag in Frankfurt am Main. Hier in Berlin gibt es übrigens
eine ganze Veranstaltungsreihe mit Geschichten über misslungene
Startups und über Neuanfänge. Einige Teilnehmer mussten drei, vier
oder fünf Mal Anlauf nehmen, um endlich schwarze Zahlen schreiben
zu können – und sie stehen dazu. Dieses neue Selbstbewusstsein
könnte Schule machen. Es würde mich jedenfalls freuen, wenn Sie,
liebe Junioren und Juniorinnen, Ihre produktive Sicht auf das Scheitern
weiterhin mit vielen anderen Talenten teilen würden!
Mit Talenten meine ich übrigens nicht nur die jungen Leute. Ich
habe mich in den vergangenen Monaten viel mit dem demographischen
Wandel, der Gesellschaft des längeren Lebens beschäftigt und suche
noch Verbündete. Einhundert Meter von hier habe ich kürzlich dazu
eine
Grundsatzrede
anlässlich
der
Eröffnung
einer
Ausstellung
gehalten, in der auch die Mitwirkung älterer Menschen an den
Gestaltungsprozessen in Politik und Wirtschaft dargestellt wurde. Ich
habe mich dann selber betrachtet und gefunden, ich könnte ja auch als
Exponat in so einer Ausstellung auftreten, die über die weitere
Verwendbarkeit nach dem Rentenalter Auskunft gibt.
Ganz im Ernst, vielleicht hilft uns ein kleiner Vergleich: Dass
Frauen geschäftstüchtig sind und Menschen mit Migrationshintergrund
erfolgreiche
Unternehmen
führen,
hat
sich
inzwischen
herumgesprochen – allmählich steigen die Quoten. Warum sollte das
nicht auch für die Klasse der Senioren funktionieren? Siebzig ist das
neue Sechzig, sagen die Mediziner. Es bleibt also in vielen Fällen noch
ausreichend Zeit und Kraft, um etwas Neues auf die Beine zu stellen.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn unsere Gesellschaft über die Rolle
von älteren Menschen neu nachdenkt – in einer erweiterten und
dynamischeren Weise, als es bisher geschehen ist.
Auch für etablierte Arbeitgeber stellt sich die Frage, wie es
gelingen kann, in einer schrumpfenden Gesellschaft innovativ und
produktiv zu bleiben. Dabei gibt es nicht nur menschliche, moralische
oder solidarische Fragen, sondern auch ökonomische Fragen, die uns
auf einen neuen Pfad führen müssen. Die Antworten sind untrennbar
mit
den
Strategien
zur
Fachkräftesicherung
verbunden,
ganz
besonders jenseits der Metropolen, im ländlichen Raum.
Auch der Blick auf Ihre Stammbelegschaften könnte – ich finde:
sollte – sich mit dem demographischen Wandel ändern. Wir brauchen
neue Bilder vom Alter! Denn nicht nur das Unternehmen insgesamt,
auch jeder Einzelne muss in einer Gesellschaft des längeren Lebens
möglichst lange leistungsfähig bleiben – körperlich wie mental.
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Dazu können Arbeitgeber etwas beitragen. Das gesetzliche
Renteneintrittsalter
ist
ja
nur
eine
von
vielen
Stellschrauben.
Mindestens genauso wichtig ist die Anpassungsbereitschaft in den
Betrieben, wenn Mitarbeiter sagen: „Ich würde gern noch länger
arbeiten“. Oder wenn sie fragen: „Klappt das auch in Teilzeit?“.
Zugegeben, Unternehmer, die den demographischen Wandel ernst
nehmen, müssen dafür einigen Aufwand betreiben, Investitionen in
neue
Arbeitsplatzmodelle
oder
neue
Fortbildungskonzepte
zum
Beispiel. Das ist natürlich für kleine familiengeführte Betriebe, die
keine üppige Personalabteilung und Personalausstattung haben, eine
echte Herausforderung. Aber die Mühe lohnt sich, weil sie eine der
wichtigsten Ressourcen stärkt, die deutsche Unternehmen haben:
qualifizierte Mitarbeiter.
Heute Nachmittag, so habe ich gelesen, wird es bei Ihnen heißen:
„Wer stellt welche Weichen für die Wirtschaft?“ Darüber wird das
Podium
trefflich
streiten
können.
Ich
wünsche
Ihren
Unternehmertagen, dass die besten Thesen und Vorschläge die
Veranstaltung überdauern und dann breit diskutiert werden: Wie
gelingt
es
uns,
dem
Unternehmergeist
in
Deutschland
mehr
Fürsprecher, mehr Freiräume zu verschaffen? Wie fördern wir das
nötige Klima, wie gestalten wir die nötigen Rahmenbedingungen, damit
sich
möglichst
viele
Menschen
zur
Selbständigkeit
und
Selbstverantwortung eingeladen, ja ermächtigt fühlen? Unabhängig
davon übrigens, in welche sozialen Umstände sie hineingeboren
wurden. Unabhängig davon, welches Geburtsland in ihrem Pass steht.
Unabhängig natürlich davon, ob sie Mann oder Frau, jung oder alt, vom
Schicksal reich beschenkt oder auf die Probe gestellt wurden.
Wenn wir dieser Art von Chancengerechtigkeit in unserer
Gesellschaft
näher
kommen,
wäre
nicht
nur
die
Zukunft
der
Familienunternehmen gesichert.
In diesem Sinne:
Lassen Sie uns die Ziele nicht zu bescheiden formulieren.
Wir sind die Wirtschaft. Wir sind die Politik. Wir sind die Bürger.
Wir sind zuständig.