Basler Schulblatt

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Basler
Schulblatt
KSBS-GESAMTKONFERENZ
ZUM ZWEITEN
BASLER LEHRERTHEATER SPIELT « WIR IM FINALE »
BILDUNGSSERVER EDUBS MIT INFOS UNTER EINEM DACH
Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
EINBLICK IN DIE WERKSTATT
STIMMUNGSBILDER AUS VORSTANDSSITZUNGEN DER KSBS
Von Julia Kazis, Schule für Gestaltung ( SfG ) Basel
Vergangenen März zeigte das KSBS-Schwerpunkt-Heft
gezeichnete Porträts einiger Lehrerinnen und Lehrer,
stellvertretend für alle Lehrpersonen, die sich an der
Kantonalen Schulkonferenz jährlich versammeln. Dieses
Jahr blickte Christoph Ruppli hinter die Kulissen und
Christoph Ruppli ( *1986 ),
fotografierte den Vorstand der KSBS während verschie-
6. Semester der
dener Sitzungen.
Fachklasse für Grafik
an der SfG, interessiert
Christoph Ruppli ( *1986 ), Absolvent im 6. Semester der Fach-
sich für den « Blick
klasse für Grafik, hat zuvor eine Lehre als Schrift- und Reklame-
zwischen den Momenten ».
gestalter absolviert. Unser Gespräch findet in einer Zwischenphase des Produktionsprozesses für diese Bildstrecke statt. Chris- könnte mir vorstellen, dass auch Hände – wie sie mitschwingen
toph Ruppli hat alle Fotos gemacht ; die endgültige Auswahl der beim Reden, wie sie gestikulieren, etwas notieren – in der endBilder und die Entwicklung einer eigenen Bildästhetik in Zusam- gültigen Bildauswahl eine grössere Rolle spielen.
menarbeit mit der Gestalterin des Layouts stehen im Moment Werden die Fotos schwarz/weiss oder farbig erscheinen ?
unseres Interviews aber noch aus.
Das weiss ich noch nicht, das hängt auch vom Layout ab. Wir entwickeln gemeinsam eine Bildsprache. Ich könnte mir stark redu-
Was genau hast du fotografiert ?
zierte Farben vorstellen, aber nicht ganz schwarz/weiss. Das Gan-
Sitzungen in wechselnder Besetzung, in kleineren und grösseren ze nicht kalt, sondern mit einer warmen Wirkung, als sei man als
Gruppen und in verschiedenen Räumen.
Betrachter dabei gewesen.
Wie viel von den an den Sitzungen besprochenen Inhalten
Du hast vom « Blick zwischen den Momenten » gesprochen.
bekommst du mit, wenn du als Fotograf anwesend bist ?
Wie hast du diese spezielle Stimmung eingefangen ?
Da ich nicht bestimmte Momente in einem Ablauf festhalten Mir war wichtig, dass die Leute bei sich waren und nicht das Gemusste, habe ich mich ganz aufs Fotografieren und die Personen fühl hatten, fotografiert zu werden. Mich interessiert zum Beikonzentriert – nur manchmal musste ich schmunzeln : Wenn je- spiel, wenn ein Blick abschweift. Das ging gut, alle waren sehr
mand etwas sagen wollte, hat die Person aufgestreckt wie in der vertieft. Das Umfeld verschwimmt bei einigen Fotos, der Fokus
Schule. Das hatte ich so nicht erwartet.
liegt auf dem Detail. Die einzelnen Fotos sind jeweils Details des
Wie hast du fotografiert ?
Ganzen, aus den verschiedenen Facetten erhält die Bildstrecke
Mir ging es darum, einen « Blick zwischen die Momente » zu wer- ihre Stimmung. Ich habe das Gefühl, es sind ruhige, beobachtenfen. Ich wollte weniger reportageartig arbeiten, nicht dokumen- de Aufnahmen, auch wenn es zum Teil lebhaft zuging in den vertarisch, sondern Stimmungen einfangen, indem ich die Leute
schiedenen Sitzungen.
fotografierte, wie sie redeten und zuhörten.
In deiner Ausbildung folgt jetzt das Praktikumssemester.
Was für Bildausschnitte und Blickwinkel hast du für die Porträts
Wohin zieht es dich ? Suchst du etwas in Zusammenhang mit
gewählt ?
Fotografie ?
Ich habe viel über die Schulter fotografiert, aus der Blickhöhe der Ich bin am mich Bewerben. Ich suche etwas Anspruchsvolles.
Sitzungsteilnehmer. Auch zwischen den Leuten hindurch. Ich Typografie, Grafik im illustrativen Sinn, weniger Fotografie.
Die Frage ist : Basel oder weiter weg ?
2
GUTEN TAG
Im Allgemeinen spotte ich ja gerne ein wenig darüber, was vom
Schulkonferenz Basel-Stadt & Amtliche Kantonalkonferenz
eine Akte mit dem klingenden Namen « Projekt Kantonale
hehre Absicht. So wurde bei der Verwaltung der Joggelihalle
bolisch etwas entlastet werden können. So weit zumindest die
zierten Budgets der beiden Erziehungsdepartemente sym-
nutzt und die inzwischen hüben wie drüben ziemlich strapa-
« Badewanne » kommen. Die KSBS geht deswegen nicht baden
von « Wurfmikrofonen » und der Hallenbestuhlungsvariante
Kompromisse erfordert, werden Sie dieses Jahr in den Genuss
und da eine Annäherung verschiedener Akteure halt auch
die Rahmenbedingungen nicht einfach wegvisionieren lassen
Da sich auch mit viel gutem Willen und positivem Denken
KSBS UND AKK BL
PROBEN DIE FUSION
gelobten bikantonalen Zusammenarbeit von Stadt und Land-
Bildungsraum Nordwestschweiz, insbesondere von der hoch-
der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Basel-Landschaft – im Gegenteil, wir haben einiges zu sagen und durch Ihre Prä-
der Gesamtkonferenz der KSBS in der Joggelihalle begrüssen
Darum freue ich mich sehr, Sie auch dieses Jahr wieder an
senz zu unterstreichen.
schaft, inzwischen noch übrig geblieben ist. Nun kommt aber
wieder Bewegung in die Sache : Es gibt ein bisher geheim ge- 2015 » angelegt. Wow, wenn das mal keine Ansage ist ! Die Herausforderung – zwei unterschiedliche Budgets, eine riesige
Julia Kazis
4 Einladung
SCHWERPUNKT 86. KSBS-GESAMTKONFERENZ
8 Mittendrin statt nur dabei !
Gaby Hintermann
Gaby Hintermann
16 BILDSTRECKE
EDIT
22 « Wir im Finale »
Yvonne Reck Schöni
24 Kindergarten profitiert von früher Deutschförderung
Christine Stöcklin
26 Die Schulärztin empfiehlt …
27 Recht schulisch
28 Sucht ist für Jugendliche ein grosses Thema
Peter Wittwer
FREIWILLIGE SCHULSYNODE
Sibylle Benz
32 Agenda
ANGEBOTE
35 Einer für alles
Valérie Rhein
36 Neues aus der PZ.BS-Bibliothek
38 Schule & Theater
40 Unterricht & Weiterbildung
39 Museum & Kultur
Querdenkerinnenformat. Danach sind Sie davon erlöst.
wünschte ich mir als Mitherausgeberin nochmals im
PS : Mein letztes « Guten Tag » im finalen, unfusionierten BSB
Die Bademeisterin Gaby Hintermann
zu dürfen.
Trotz aller Unterschiedlichkeit und sich noch nicht akut be- Halle, etwa 2 400 zu platzierende Städter versus deren 4 500
haltenes Teilprojekt, über das ich Sie informieren möchte.
und eine hochprofessionelle Technikfirma unter einen Hut zu
merkbar machender Unterbeschäftigung haben sich die Lei- Ländler, Schnickschnackwünsche der städtischen Präsidentin
tungsgremien der beiden Kantonalkonferenzen vor einiger
kriegen – darf in der Retrospektive durchaus mit « erweiterte
43 IMPRESSUM
Zeit mutig – und viiiielleicht auch etwas blauäugig – in ein vi-
30 Bericht aus dem Grossen Rat
sionäres Fusionsprojekt gestürzt : Durch eine Fast-Zusammen- Anforderungen » bezeichnet werden.
legung der beiden Vollversammlungen sollten Synergien ge-
2 Einblick in die Werkstatt
EDit
Basler Schulblatt 2015 | 02
INHALT
3
3
EDit
Basler Schulblatt 2015 | 02
GUTEN TAG
KSBS UND AKK BL
PROBEN DIE FUSION
nutzt und die inzwischen hüben wie drüben ziemlich strapa-
Im Allgemeinen spotte ich ja gerne ein wenig darüber, was vom
Da sich auch mit viel gutem Willen und positivem Denken
zierten Budgets der beiden Erziehungsdepartemente sym-
die Rahmenbedingungen nicht einfach wegvisionieren lassen
bolisch etwas entlastet werden können. So weit zumindest die
und da eine Annäherung verschiedener Akteure halt auch
hehre Absicht. So wurde bei der Verwaltung der Joggelihalle
Kompromisse erfordert, werden Sie dieses Jahr in den Genuss
Bildungsraum Nordwestschweiz, insbesondere von der hoch-
eine Akte mit dem klingenden Namen « Projekt Kantonale
von « Wurfmikrofonen » und der Hallenbestuhlungsvariante
gelobten bikantonalen Zusammenarbeit von Stadt und Land-
Schulkonferenz Basel-Stadt & Amtliche Kantonalkonferenz
« Badewanne » kommen. Die KSBS geht deswegen nicht baden
schaft, inzwischen noch übrig geblieben ist. Nun kommt aber
der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Basel-Landschaft – im Gegenteil, wir haben einiges zu sagen und durch Ihre Prä-
wieder Bewegung in die Sache : Es gibt ein bisher geheim ge- 2015 » angelegt. Wow, wenn das mal keine Ansage ist ! Die Hehaltenes Teilprojekt, über das ich Sie informieren möchte.
senz zu unterstreichen.
rausforderung – zwei unterschiedliche Budgets, eine riesige
Darum freue ich mich sehr, Sie auch dieses Jahr wieder an
Trotz aller Unterschiedlichkeit und sich noch nicht akut be- Halle, etwa 2 400 zu platzierende Städter versus deren 4 500
der Gesamtkonferenz der KSBS in der Joggelihalle begrüssen
merkbar machender Unterbeschäftigung haben sich die Lei- Ländler, Schnickschnackwünsche der städtischen Präsidentin
tungsgremien der beiden Kantonalkonferenzen vor einiger
und eine hochprofessionelle Technikfirma unter einen Hut zu
Zeit mutig – und viiiielleicht auch etwas blauäugig – in ein vi-
kriegen – darf in der Retrospektive durchaus mit « erweiterte
zu dürfen.
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sionäres Fusionsprojekt gestürzt : Durch eine Fast-Zusammen- Anforderungen » bezeichnet werden.
PS : Mein letztes « Guten Tag » im finalen, unfusionierten BSB
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wünschte ich mir als Mitherausgeberin nochmals im
43 IMPRESSUM
39 Museum & Kultur
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35 Einer für alles
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32 Agenda
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30 Bericht aus dem Grossen Rat
FREIWILLIGE SCHULSYNODE
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28 Sucht ist für Jugendliche ein grosses Thema
27 Recht schulisch
26 Die Schulärztin empfiehlt …
Christine Stöcklin
24 Kindergarten profitiert von früher Deutschförderung
Yvonne Reck Schöni
22 « Wir im Finale »
EDIT
16 BILDSTRECKE
Gaby Hintermann
Gaby Hintermann
8 Mittendrin statt nur dabei !
SCHWERPUNKT 86. KSBS-GESAMTKONFERENZ
4 Einladung
Julia Kazis
2 Einblick in die Werkstatt
INHALT
Querdenkerinnenformat. Danach sind Sie davon erlöst.
Basler Schulblatt 2015 | 02 Kantonale Schulkonferenz
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Kantonale Schulkonferenz
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Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
« WIR IM FINALE »
EIN FUSSBALLABEND – NICHT NUR FÜR FUSSBALLFANS
Von Yvonne Reck Schöni
Das Basler Lehrertheater gibt es, unter wechselnden
Namen, seit über 30 Jahren. Im aktuellen Stück geht es um
Fussball, aber nur vordergründig. Im Grunde geht es um
Hoffnungen, Wir-Gefühl und nationale Befindlichkeiten.
Und worum geht es beim Theater-Spielen ? Was fasziniert
die Schauspielerinnen und Schauspieler ? Wir haben –
lange vor der Premiere – eine Probe besucht.
Wir im Finale ? Noch nicht ganz. Zum Zeitpunkt unseres Probenbesuchs stand das Ensemble des Basler Lehrertheaters noch
mitten in der ersten Halbzeit. Aber während der FCB vom
Champions-League-Final nur ( aber immerhin noch ) träumen
kann, ist das Finale der Theatergruppe greifbar nah, wenn
dieses Heft erscheint. « Wir im Finale » heisst das Stück, das
am 6. März Premiere hat und bis 14. März sechsmal aufgeführt
wird.
SPÄTER ANPFIFF
Man war spät dran dieses Jahr. Nach Turbulenzen mit einem Regisseur, der kurzfristig abgesprungen war, sprang Nikolaus Mat-
dabei, nachdem sie vorher jahrelang in einer Theatergruppe in
thes in die Bresche. Das junge Multitalent hat bereits bei der letz- Reinach mitgewirkt hat. Ihre Motivation ? Freude am Theaterten Aufführung des Basler Lehrertheaters und zuvor bei zahlrei-
Spielen, klar, aber auch an der Sprache, am Zusammenhalt der
chen Schultheatern Regie geführt, hat aber eigentlich eine
Gruppe, am Prozess, gemeinsam ein Projekt auf die Beine zu
Filmausbildung und studiert momentan Musiktheorie und
stellen und schliesslich an der Interaktion mit dem Publikum.
Komposition an der Musikakademie. Von den beiden Stücken, « Es macht mir wahnsinnig Spass, in eine Rolle zu schlüpfen », erdie er der Gruppe vorschlug, hat sich das Team für « Wir im Fi-
zählt sie. « Ich lerne dabei immer wieder neue Seiten an mir ken-
nale » von Marc Becker entschieden. Ein vielgespieltes Stück
nen und ich kann Facetten meiner Persönlichkeit ausleben, die
rund um ein Fussballspiel. Es zeigt den Fussballsport in all sei-
im normalen Alltag zu kurz kommen, das ist spannend ! » Das ist
nen Facetten aus Sicht verschiedener Protagonisten. Der Trainer,
es, was die Faszination des Theater-Spielens ausmacht : den Cha-
zwei Kommentatorinnen, ein Präsident, eine Reporterin, der
rakter tauschen, jemand ganz anders sein und erleben, wie sich
Schiedsrichter, Spieler und Fans gänzlich unterschiedlichen Ge-
das anfühlt. Wie aus einem anfänglich fremden Text nach und
müts tragen scheinbar zusammenhangslos Textfragmente bei :
nach eine vertraute Geschichte entsteht.
seriös, witzig, trantütig, wütend, begeistert. Dies am Spielfeldrand, auf dem Platz, vor dem Fernseher, am Mikrofon oder
FASZINIERENDE WANDLUNG
Stammtisch. Temporeich reden sie völlig verschieden und doch
Schon bei der Probe beeindruckt Christine Niederer mit packen-
alle vom Gleichen, wobei die Stimmung der Dargestellten immer
dem Mimenspiel und perfektem Bühnendeutsch. Im aktuellen
wieder kippt. Zwischendurch findet sich der bunte Haufen zum
Stück spielt sie eine – ja was eigentlich ? Das ist nicht ganz klar
gemeinsamen Sprechchor – ein Panoptikum des Fussballs. Und
und wechselt fliessend. Auch die Rollen der Anderen kippen im-
der Gesellschaft.
mer mal wieder : Der Fan wird kurz Spieler, angefeuert vom Trainer ( Martin Jucker ), der einen überzeugenden Spielleiter abgibt.
22
HOHER ANSPRUCH
Der Anspruch an die Schauspielerinnen und Schauspieler in die-
Das Ensemble ist gefordert. Zigmale bittet der Regisseur wäh-
sem turbulenten Stück ist hoch. Und auch das Publikum, diesen
rend der Probe, Textpassagen zu wiederholen, mehr Steigerung
Eindruck vermittelt zumindest diese Probe, wird sich konzen-
hier, eine längere Pause dort. « Ihr seid statisch und sollt trotz-
trieren müssen. Noch ackert die Lehrer-Mannschaft durch die
dem packend spielen. Das ist nicht leicht ! », weiss der Regisseur,
erste Halbzeit, noch ist unklar, wie sich – viele Proben später –
spart aber nicht mit Lob. Nicht ganz alle in der Theatertruppe
das Spiel entwickelt haben wird. Fest steht : Am Freitag, 6. März,
sind Lehrpersonen. Christine Niederer zum Beispiel ist Schulse-
ist Premiere. Vielmehr Finale. Bis dahin muss das Team keine
kretärin an der OS/PS Isaak Iselin. Sie ist seit gut zwei Jahren mit
Gegner besiegen, harte Arbeit ist es allemal.
Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
Christine Niederer liebt es,
in immer neue Rollen zu schlüpfen.
DAS BASLER
LEHRERTHEATER ( BLTH )
Das Basler Lehrertheater gibt es seit 1983. GeWIE EIN RICHTIGES FUSSBALLSPIEL
gründet wurde es von Lehrpersonen des damali-
Das Stück des deutschen Dramatikers Marc Becker ist aufgebaut
gen Holbein-Gymnasiums ( HoG ). In immer
wie ein Fussballspiel : 1. Halbzeit, Pause, 2. Halbzeit. Und genau
neuer Zusammensetzung und mit verschiedenen
wie an einem Match kann man sich vor und nach der Vorstellung
Regisseuren wurde rund einmal im Jahr ein
an der Bar einen genehmigen, darüber hinaus sich von Albi
Stück aufgeführt, und zwar in der Eingangshalle
Kerns Kochkünsten verwöhnen lassen und dabei das Spiel kom-
des Schulhauses.
mentieren und analysieren. Mag sein, dass die Schweiz ein biss-
Ab Sommer 1997 wurde der Standort zur Wei-
chen weniger Fussballnation ist als Deutschland. Wir stehen ja
terbildungsschule, blieb aber zunächst weiterhin
nicht besonders oft im Finale. Doch das Wir-Gefühl, das das
die « Bühne » des « LehrerInnen-Theaters Hol-
Stück in all seinen Facetten zeigt, kennt man hier auch, oder ?
bein » ( wie es damals hiess ). Seit 2001 ist die Au-
Und zur Lage der Nation haben die meisten etwas zu sagen.
la des Gymnasiums respektive der WBS Leon-
Es spielen : Adrian Auer, Beatrice Eha, Daniela Gunzenhauser,
hard regulärer Spielort, damit verschwand auch
Thomas Hinder, Martin Jucker, Albi Kern, Jutta Kern, Christine
das « Holbein » aus dem Namen der Theatertruppe.
Niederer, Jonas Plüss, Ruth Weber. Regie und Textbearbeitung :
Der Einfachheit halber ( und obschon auch Frau-
Nikolaus Matthes
en dabei sind ) heisst es seither schlicht Basler
Lehrertheater.
VORSTELLUNGEN
Ein ganz reines Lehrertheater ist es inzwischen
Freitag, 6. März 2015, Premiere, 20 Uhr
nicht mehr. Engagierte und spielfreudige neue
Samstag, 7. März 2015, 20 Uhr
Mitglieder sind willkommen !
Sonntag, 8. März 2015, 19 Uhr
Informationen und Kontakt :
Donnerstag, 12. März 2015, 20 Uhr
www.baslerlehrertheater.ch
Freitag, 13. März 2015, 20 Uhr
Samstag, 14. März 2015, Dernière, 20 Uhr
Aula Leonhard, Leonhardstrasse 15, Basel
Reservationen unter www.baslerlehrertheater.ch oder bei
Bider & Tanner mit Musik Wyler. Abendkasse eine
Stunde vor Vorstellungsbeginn. Unnummerierte Plätze.
Erwachsene CHF 28, Schülerinnen und Schüler CHF 10.
Bar/Restauration 1 Std. vor und nach der Vorstellung
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Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
KINDERGARTEN PROFITIERT VON
FRÜHER DEUTSCHFÖRDERUNG
EIN BESUCH IN ZWEI SPIELGRUPPEN UND EINEM KINDERGARTEN ZEIGT
BEREITS SPÜRBARE AUSWIRKUNGEN DES OBLIGATORIUMS
Von Christine Stöcklin, Fachstelle Frühe Deutschförderung
Letzten August sind zum ersten Mal Kinder in den Kinder-
len und ihre Wünsche äussern können, führt Beatrice Wesp di-
garten eingetreten, die eine obligatorische vorschulische
rekt auf die spielerische Förderung in den Spielgruppen zurück.
Deutschförderung erhalten haben. Seit 2013 kann das
Erziehungsdepartement Eltern verpflichten, ihr Kind in eine
Regula Humpierre ist Spielgruppenleiterin der Spielgruppe
Plappergarten im benachbarten Isaak-Iselin-Quartier. Sie schil-
Spielgruppe oder ein Tagesheim zu schicken, wenn es
dert, wie sie die Deutschförderung gestaltet. Das gemeinsame
sonst keine Möglichkeit hat, vor dem Kindergarten Deutsch
Aufräumen der Spielsachen zum Beispiel, wo Holzfrüchte und
zu lernen. Laut einer Studie der Universität Basel verbes-
-gemüse gezählt und benennt werden, sei ein idealer Förderanlass.
sern die Kinder ihre Deutschkenntnisse dadurch deutlich.
Bis dieser Vorgang reibungslos abläuft, wie bei meinem Besuch,
Ein Kindergarten im St. Johann-Quartier hat bereits gute
sei aber intensive Arbeit von ihrer Seite nötig, sagt Regula Hum-
Erfahrungen gemacht.
pierre lachend. Die Kinder sind mit Freude dabei und stolz auf
ihre Kenntnisse.
Auch wenn man vom Obligatorium nichts wüsste, würde man
dessen Auswirkungen im Kindergarten bemerken, ist Beatrice
VIEL MEHR ALS BLOSS « DEUTSCH LERNEN »
Wesp, Kindergärtnerin an der Elsässerstrasse 131b, überzeugt. Aber es sind nicht nur die deutlich besseren Deutschkenntnisse,
Wie im gesamten Quartier herrscht hier ein internationales
die Kindergärtnerin Wesp bei den neueingetretenen Kindern auf-
Flair : Die anwesenden 16 Kinder stammen aus 10 verschiedenen
fallen. Die Kinder können sich an Regeln halten, haben bereits
Ländern und sprechen mindestens ebenso viele Sprachen. An- Gruppenerfahrung und sind den Tagesablauf gewohnt. Sie ken-
24
ders als in den Vorjahren, in denen oft mehrere Kinder in einer
nen Rituale wie den « Kreis », das Znüni sowie gemeinsame Spie-
Gruppe dem Geschehen nicht folgen konnten, verstehen alle
le und Lieder. Auch sonst seien die Kinder abgeklärter : Sie könn-
Kinder an diesem sonnigen Dienstagmorgen, was ihnen Beatri-
ten souverän mit Scheren umgehen, selbstständig Schuhe anzie-
ce Wesp und Heilpädagoge Oliver Senn auf Dialekt und Hoch-
hen und finden sich in der neuen Umgebung und mit den
deutsch erzählen. Nachdem sich die erste Scheu gelegt hat, wer-
anderen Spielkameraden zurecht. Wo die Familie nicht in der
de ich ausgefragt, vor allem meine Kamera weckt viel Neugier
Lage ist, Kindern solche Kompetenzen zu vermitteln, wird diese
und verwundertes Tuscheln. Die Kindergärtnerin freut sich über
Vorarbeit vor allem von Spielgruppen sowie auch von Tageshei-
den Wortschatz der Kinder. Dass sie die Farben gut kennen, zäh-
men geleistet.
Basler Schulblatt 2015 | 02
Bild rechts : Alle Kinder sprechen genug Deutsch, um dem
OBLIGATORIUM BETRIFFT
MEHR ALS EIN
DRITTEL ALLER KINDER
Geschehen folgen zu können : kreative Kleingruppe im
Im Jahr 2014 wurden 36 Prozent aller Basler Kin-
Kindergarten Elsässerstrasse 131b. Fotos : Christine Stöcklin
der, die im Jahr vor dem Kindergarteneintritt ste-
Bild links : Vor dem Basteln gilt es, die Anleitungen zu verstehen :
Kinder der Spielgruppe St. Johann.
EDit
hen, vom Erziehungsdepartement zur frühen
Deutschförderung an zwei halben Tagen pro Woche verpflichtet. Rund zwei Drittel erwerben in
einer Spielgruppe erste Deutschkenntnisse. Die
Universität Basel bestätigte die Wirksamkeit der
Massnahme in ihrer Evaluation, die letztes Jahr
veröffentlicht wurde. Die Studie bekräftigte zudem die Notwendigkeit einer frühen Förderung,
da gut vier Fünftel aller in Basel-Stadt wohnhaften fremdsprachigen Kinder ungenügende
Deutschkenntnisse aufweisen.
Die Wirksamkeitsstudie und weitere
Evaluationen zum Obligatorium befinden sich
auf dem Bildungsserver eduBS unter
www.edubs.ch ( > Schullaufbahn > Vor dem
Kindergarten )
Die Spielgruppe St. Johann, ebenfalls an der Elsässerstrasse
Es gebe auch häufiger Kinder mit grösseren Ablöseschwierigkei-
zu Hause, hat viel Erfahrung mit fremdsprachigen Kindern.
ten – obwohl dies in einigen Fällen eher an den Eltern läge, die
Spielgruppenleiterin Monica Cassol berichtet, dass der Anteil
nicht loslassen können. Nach der Gewöhnungsphase kommen
fremdsprachiger Kinder in ihrer Spielgruppe durch das Obliga-
die verpflichteten Kinder aber besonders gerne in die Spielgrup-
torium zwar nicht deutlich zugenommen habe, aber vermehrt
pe. Das positive Sozialverhalten und der kleinere Trennungs-
Kinder kommen, die sich zuvor sehr wenig ausserhalb der Fami-
schmerz – bei Eltern und Kindern – zu Beginn des Kindergar-
lie bewegt haben.
tens ist Kindergärtnerin Wesp bereits sehr positiv aufgefallen.
Cassol äussert sich allerdings auch offen zu Schwierigkeiten,
Die Arbeit der Spielgruppen wird im Kindergarten fortgesetzt.
die das Obligatorium mit sich gebracht habe. So stellt sie unter- Die sprachlichen Unterstützungsangebote im Kindergarten fühschiedliche Erziehungsvorstellungen fest : Ausländische Eltern
ren den integrativen Ansatz fort. Einen nennenswerten Aus-
stünden oft unter einem « Erfolgsdruck » und müssten die spie-
tausch zwischen Spielgruppen und Kindergarten gebe es aller-
lerische Förderung erst verstehen lernen. Schulisch sei die Spiel-
dings nicht, was sowohl Wesp als auch Cassol und Humpierre
gruppe, anders als in vielen ihrer Herkunftsländer, nicht. Eltern
bedauern. Immerhin sei mit dem Projekt « Bildungslandschaf-
verständlich zu machen, dass Spielen die natürliche Lernform
ten » ein konstruktiver Anfang gemacht worden. Die Frauen sind
der Kinder ist, sei vor allem zu Beginn nicht einfach.
sich einig, dass der Lehrgang « Frühe Sprachförderung – Schwerpunkt Deutsch », der viel zur Professionalisierung der Spielgrup-
ABLÖSESCHWIERIGKEITEN ÜBERWINDEN LERNEN
pen beiträgt, bei den Kindergärten besser bekannt sein müsste.
Die Kinder selbst müssten zu Beginn beim Spielen allein oder
So hätte man mehr Wissen darüber, wie die Kinder schon vor-
miteinander stark unterstützt werden. Sei es, weil sie überbehü-
schulisch sprachlich gefördert werden.
tete Einzelkinder oder exzessive Medienkonsumentinnen und
Natürlich ist es noch zu früh, den Nutzen des Obligatoriums
-konsumenten sind. Regeln zu akzeptieren und die Bedürfnisse
für die Bildungschancen der verpflichteten Kinder abschliessend
anderer Kinder wahrzunehmen sind Werte, die in Spielgruppen
zu beurteilen. Fest steht aber, dass die Massnahme grosses Po-
altersgerecht vermittelt werden. Das sei besonders wichtig, da
tenzial hat und den verschiedenen Akteuren an der Schnittstelle
Kinder hauptsächlich von anderen Kindern lernen und dabei in
Frühbereich–Volkschule die Gelegenheit bietet, mehr überein-
der Spielgruppe je nach individuellem Bedarf unterstützt werden.
ander und voneinander zu lernen.
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Basler Schulblattt 2015 | 02
EDit
DIE SCHULÄRZTIN EMPFIEHLT …
KRABBEL KRABBEL – ABER FLIEGEN KANN SIE NICHT ! DIE KOPFLAUS
Kopfläuse kommen auf der ganzen Welt und in allen sozialen Schichten vor. Sie sind lästig, aber
harmlos und übertragen keine Krankheiten. Frühes Erkennen und eine schnelle Behandlung sind
wichtig, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die Übertragung geschieht durch direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt. Kopfläuse können – entgegen der verbreiteten Meinung – weder springen, hüpfen noch fliegen. Eine Übertragung über Bettbezüge, Kleider, Mützen, Spielsachen oder Haustiere ist nicht möglich. Kopfläuse lassen die Haare nur los, wenn sie von einem Kopfhaar zum anderen wechseln, sonst bedeutet es ihren Tod. Wichtig : Kopflausbefall hat nichts mit Hygiene zu tun ! Es gibt keine Meldepflicht und ein Lausbefall
ist kein Grund für einen Schulausschluss !
Einige Informationen und Tipps :
– Um die Übertragung möglichst gering zu halten, sollten bei Kopflausbefall unbedingt die Schule, der Kindergarten, die Familien und das nähere Umfeld informiert werden.
– In « lausigen Zeiten » sollten Eltern die Haare ihrer Kinder mindestens einmal pro Woche auf
Nissen und Kopfläuse untersuchen. Nissen kleben am Haar, im Gegensatz zu Schuppen, die sich
leicht entfernen lassen.
– Eine Behandlung mit Kopflausmittel ( Shampoo ) sollte nur dann gemacht werden, wenn lebende
Kopfläuse gefunden werden. Eine vorbeugende Behandlung nützt nichts, hingegen steigt die Wahrscheinlichkeit für Resistenzen.
– Es gibt verschiedene Kopflausmittel. Empfohlen wird ein physikalisch wirkendes Shampoo. Zusätzlich zur Behandlung muss zweimal pro Woche mit einem speziellen Nissenkamm ausgekämmt
werden.
– Längere Haare zusammenbinden.
– Die Merkblätter des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes mit den wichtigsten Kopflaus-Informationen gibt es in 11 Sprachen ( www.gesundheit.bs.ch oder Tel. 061 267 45 20 ).
– Telefonische Beratung von Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen durch das Team des Kinderund Jugendgesundheitsdienstes von 8–12 und 14–17 Uhr.
Barbara Müller, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Basel-Stadt
Weitere Informationen unter www.lausinfo.ch und www.gesundheit.bs.ch
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§
Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
RECHT SCHULISCH
§
« THE QUEEN CAN DO NO WRONG »
Eine angehende Coiffeuse bestand ihre Lehrabschlussprüfung wegen einer schlechten Bewertung
des praktischen Prüfungsteils nicht. Weil sie der Meinung war, sie sei von den Prüfungsexperten
fehlerhaft benotet worden, erhob sie gegen den negativen Prüfungsentscheid Rekurs beim Erziehungsdepartement. Dieses gab ihr Recht, hob den Prüfungsentscheid auf und wies die Prüfungs-
kommission an, der jungen Frau die Wiederholung des praktischen Teils der Prüfung kostenlos
zu ermöglichen und den fraglichen Prüfungsteil bei der nächsten Prüfungssession zu wiederholen.
Im zweiten Anlauf bestand sie die Prüfung mit Bravour und erhielt das Fähigkeitszeugnis. Weil
sie zunächst das letzte Lehrjahr wiederholen musste und in dieser Zeit nur einen Lehrlingslohn
erhielt, hat sie aber daraufhin verlangt, dass ihr die Prüfungskommission beziehungsweise das
Erziehungsdepartement den erlittenen Verdienstausfall ersetzt.
Die Prüfungskommission ist im Auftrag des Kantons dafür verantwortlich, dass die Lehrab-
schlussprüfungen korrekt durchgeführt und bewertet werden. Auch die von ihr eingesetzten Prü-
fungsexperten nehmen eine staatliche Aufgabe war. Kommt es zu Fehlern im Ablauf oder bei der
Bewertung der Prüfung, stellt sich deshalb die Frage einer Staatshaftung. Eine persönliche Haftung
der Experten gegenüber der zu prüfenden Person scheidet hingegen aus.
Eine Schadenersatzpflicht des Staates setzt insbesondere voraus, dass die Prüfungskommission
bzw. die Prüfungsexperten den negativen Prüfungsentscheid unter Verletzung wesentlicher Amts-
pflichten getroffen haben. Dass der Prüfungsentscheid durch eine Rekursinstanz nachträglich als
fehlerhaft aufgehoben wurde, genügt dabei nicht. Es muss eine unentschuldbare Fehlleistung vorliegen, die einem pflichtbewussten Prüfungsexperten nicht unterlaufen wäre.
Wesentliche Amtspflichten eines Prüfungsexperten können sich aus Prüfungsreglementen oder
allgemeinen Bewertungsgrundsätzen ergeben. Eine inhaltlich unkorrekte oder zweifelhafte Be-
wertung von einzelnen Prüfungsleistungen stellt gemäss Bundesgericht jedenfalls noch keine haftungsauslösende Fehlleistung dar. Das gilt auch für einen Verfahrensfehler im Ablauf der Prüfung
( z.B. eine ungleiche Orientierung der Kandidaten über den Prüfungsstoff ). Es bleiben damit nur
Fälle eines schuldhaften Prüfungspfusches. Zu denken ist dabei beispielsweise an den Einsatz eines unqualifizierten Prüfungsexperten oder an einen offensichtlichen Macht- oder Ermessensmissbrauch durch einen Experten anlässlich der Prüfung.
Solche Fälle sind allerdings aufgrund der weitgehenden Formalisierung der Prüfungsverfahren
bei Berufszulassungsprüfungen heute kaum noch denkbar. Damit sind die Hürden für eine Schaden-
ersatzklage nach der bisherigen Gerichtspraxis derart hochgesteckt, dass Prüfende im Sinne des eng-
lischen Verfassungsgrundsatzes « The Queen can do no wrong » ( fast ) nichts falsch machen können.
Ein Blick über die Grenze nach Deutschland zeigt hingegen, dass die Rechtsentwicklung auch
in eine andere Richtung gehen könnte. Dort sind Schadenersatzklagen wegen fehlerhafter Prüfungsentscheidungen, die für eine Berufszulassung relevant sind, durchaus auch Erfolg beschieden. Wegen falscher Benotung seines Examens erhielt zum Beispiel ein Arzt den durch den verzögerten Abschluss seiner ärztlichen Ausbildung erlittenen Schaden in der Höhe von über 100 000
Euro durch ein Oberlandesgericht zugesprochen. Das Gericht sah bereits in einer unklaren Aufgabenstellung bei einer Multiple-Choice-Prüfung, die eindeutige Lösungsmöglichkeiten erforde-
re, eine evidente und damit haftungsauslösende Pflichtverletzung der Prüfungsverantwortlichen.
Olivia Reber, Juristische Volontärin Abteilung Recht, und Stephan Hördegen,
Leiter Abteilung Recht
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Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
SUCHT IST FÜR JUGENDLICHE
EIN GROSSES THEMA
LETZTES JAHR HABEN 35 WBS-KLASSEN AM SCHULPRÄVENTIONSPROJEKT
« START ?KLAR ! » TEILGENOMMEN
Von Peter Wittwer
Rauschtrinken, Kiffen und exzessiver Online-Konsum sind
die Schulsozialarbeit haben ergeben, dass das Programm bei den
Verhaltensweisen, die bereits gegen Ende der Volksschule
teilnehmenden Klassen tatsächlich die angestrebten Effekte in
zum Problem werden können. Ausgehend von einem
Gang gesetzt hat. Darum wurde das Angebot, ausgehend von der
Früherkennungs- und Frühinterventionsprogramm, das ab
WBS Mücke, nach und nach auf weitere WBS-Standorte aus-
2004 an der WBS Mücke entwickelt worden ist, hat die
geweitet.
Sensibilisierung der Jugendlichen für Suchtgefahren mittlerweile an der WBS breit Fuss gefasst. Das Präventions-
SENKUNG DER ZUGANGSSCHWELLE
projekt « Start ?Klar ! », das von der Suchthilfe Region Basel
Mit insgesamt 35 Interventionen ist das Beratungszentrum der
und der Schulsozialarbeit entwickelt und letztes Jahr in
Suchthilfe Region Basel letztes Jahr an die Grenzen ihrer Kapa-
35 Doppellektionen bei WBS-Klassen durchgeführt worden
zitäten gekommen. Für Erwin Götzmann ist klar, dass dieses
ist, kommt bei den Jugendlichen gut an und soll deshalb
bewährte Angebot auch nach Auslaufen der WBS an den Sekun-
auch auf der neuen Sekundarschule weitergeführt werden.
darschulen weiterhin angeboten wird. Aufgrund fundierter Informationen zu Sucht und Drogen kann so den Jugendlichen ein
In der Pubertät tun viele Jugendliche so, als wüssten sie sehr viel, Anstoss zur Selbstreflexion über ihre eigenen Konsummuster geaber in Wirklichkeit ist ihr Wissen in vielen Bereichen oft sehr
geben werden. Entscheidend aus seiner Sicht ist, dass die Inter-
rudimentär : Diese Erfahrung machen Thomas Hügel und Elisa- vention von Fachleuten durchgeführt wird, die den Jugendlichen
beth Schätti von der Suchthilfe Region Basel immer wieder,
später auch als Ansprechpersonen bei Problemen zur Verfügung
wenn sie im Rahmen des Projekts « Start ?Klar ! » in WBS-Klassen
stehen. Über das Projekt « Start ?Klar ! » lernen die Jugendlichen
über Suchtproblematik diskutieren. Wenn man ihnen dazu einen
auch die Beraterinnen und Berater der Suchthilfe Region Basel
geeigneten Rahmen schafft, sind Jugendliche aber durchaus da-
kennen. Schülerinnen und Schüler mit einem problematischen
ran interessiert zu erfahren, welche Auswirkungen beispielswei- Konsumverhalten erhalten so ein Bild dieser Anlaufstelle und
se übermässiger Alkoholkonsum oder regelmässiges Kiffen auf
die Schwelle zu diesem auf sie zugeschnittenen Beratungsange-
ihren Körper und ihr Verhalten haben können.
bot wird gesenkt.
Ansprechpartner für Klassenlehrpersonen, die in ihrer Klas-
AUSLOTEN VON GRENZEN
se das « Start ?Klar ! »-Programm durchführen möchten, sind die
Gegen Ende der Volksschulzeit ist es nicht aussergewöhnlich,
Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter ihres Stand-
dass Jugendliche ihre Grenzen ausloten. Dazu gehört vielleicht
ortes und die Schulleitung.
auch ein riskantes Konsumverhalten, das vor allem deshalb problematisch ist, weil viele die damit verbundenen Gefahren nicht
Weitere Informationen zur Suchtproblematik unter
wirklich abschätzen können. Die Erfahrung in der Praxis zeigt,
www.sucht.bs.ch
dass mit Abschreckung bei Jugendlichen in diesem Alter kaum
nachhaltige Wirkung erzielt werden kann. Erwin Götzmann, der
Leiter der Fachstelle Schulsozialarbeit in der Volksschule, hat
deshalb schon 2004 als Sozialarbeiter an der WBS Mücke nach
Wegen gesucht, wie Jugendliche mit und ohne Erfahrungen im
Konsum von weichen Drogen altersgerecht für diese Problematik sensibilisiert werden können. Dabei hat er die Suchthilfe Region Basel als Partner gewonnen.
Aus der Erkenntnis heraus, dass es einen Rahmen braucht, in
dem Jugendliche im Austausch untereinander ihre durchaus vorhandene Neugier zu diesen Themen stillen können, ist das Projekt « Start ?Klar ! » entstanden. Das Beratungszentrum Suchthilfe Region Basel hat daraufhin mit der Schulsozialarbeit das Interventionsprogramm auf Grundlage neuester wissenschaftlicher
Forschung zur Prävention entwickelt. Nachbefragungen durch
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Basler Schulblatt 2015 | 02
EDit
SO FUNKTIONIERT
« START ?KLAR ! »
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass relativ viele 15-Jährige beim Ausloten von Grenzen
bereits erste Konsum- und Rauscherfahrungen
gemacht haben. Ein weitverbreitetes Problem in
diesem Alter ist ein exzessiver Online-Konsum,
der geschlechtsspezifisch unterschiedliche Formen annehmen kann. Bei Mädchen sind es eher
Chatforen und bei Knaben neben Games auch
pornographische Angebote im Internet, die zu einer Onlinesucht führen können. Auch der Alkoholkonsum ist bei etwa einem Fünftel der Jugendlichen in diesem Alter bereits als problematisch
einzustufen. Weil auch der Einstieg in den Cannabis-Konsum altersmässig immer früher erfolgt,
wird die Schulsozialarbeit bereits an der Volksschule immer wieder mit den negativen Auswirkungen von regelmässigem Kiffen konfrontiert.
Das Präventionsprojekt « Start ?Klar ! » will die
Jugendlichen dazu bringen, sich aktiv mit Gleichaltrigen im Klassenverband mit diesen Themen
zu beschäftigen und zu einer realistischen Selbsteinschätzung ihres eigenen Konsumverhaltens zu
kommen. In zwei Doppellektionen werden den
Jugendlichen altersgerecht Informationen zu den
möglichen Folgen von übermässigem Konsumverhalten vermittelt und gleichzeitig werden mit
Gruppenarbeiten, visuellen Impulsen, Bewegungsübungen und anderen interaktiven Elementen Anstösse zur Selbstreflexion gegeben.
Diese Interventionen finden in der Klasse ohne Lehrperson statt, damit die Jugendlichen sich
freier äussern. Elisabeth Schätti oder Thomas
Hügel von der Beratungsstelle der Suchthilfe Region Basel führen zusammen mit der Sozialarbeiterin oder dem Sozialarbeiter des jeweiligen
WBS-Standortes die Jugendlichen durch das Präventionsprogramm. Die Klassenlehrpersonen erhalten im Nachgang ein Feedback zur Mitarbeit
ihrer Klasse. Bei Fragen zum Thema Sucht bleibt
die Schulsozialarbeit für die Jugendlichen Ansprechpartner vor Ort.
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30
Basler Schulblatt 2015 | 02
BERICHT AUS DEM GROSSEN RAT
Von Sibylle Benz
Salome Hofer ( SP ) hat in einer Interpellation nach der Entwicklung der sogenannten Bildungslandschaften und insbesondere nach der Zusammenarbeit und der Abstimmung mit
inhaltlich nahen Aktivitäten in den Quartieren rund um die
jeweiligen Schulhäuser gefragt. Explizit genannt wurde in der
Anfrage das Netzwerk 4057.
Der Regierungsrat antwortete, es gehe insbesondere um den
In den Januar- und Dezembersitzungen hat das basel-
Übergang vom Frühbereich in die Schule. Aus diesen Gründen
städtische Parlament eine Vielzahl an Vorstössen
richte sich die Ausschreibung der Projekte im Kanton Basel-
behandelt, die das Thema Bildung beinhalten. So ging es
Stadt an « Brennpunktschulen » auf der Primarstufe. Bildungs-
nicht nur um den Lehrplan 21, sondern unter anderem
landschaften strebten eine Verbesserung der horizontalen
auch um Landessprachen, Staatsverträge, Bildungsland-
( Institutionen um ein Kind herum, zum Beispiel Quartier-
schaften und Sportanlagen.
treffpunkte, Jugendzentren ) und vertikalen ( Spielgruppen, Tagesheime ) Vernetzung an. Eine Koordination der Bildungs-
Der Grosse Rat hat auf Initiative der Fraktion SP die vom Kan-
landschaften durch externe Institutionen, die im Quartier gut
tonsparlament Fribourg an die andern Kantonsparlamente ge- verankert sind ( Beispiel Netzwerk 4057 ), sei nicht effektiver.
richtete Anregung für eine Resolution « für das Erlernen einer
Denn es gehe in Bildungslandschaften um die Förderung des
zweiten Landessprache » aufgenommen. Die Sprachdebatte ist
einzelnen Kindes und nicht darum, die Freizeit der Schülerin-
eine Kulturdebatte. Vor einigen Jahren war sie weniger viru-
nen und Schüler über ein möglichst breites, umfassendes An-
lent. Die breite Diskussion über eine Vereinheitlichung der
gebot zu gestalten. Schulexternen Institutionen fehle der sys-
Lehrplaninhalte innerhalb der Schweiz hat die Sprachdebatte
tematische Zugang zu den Familien. Die Vernetzung des Quar-
intensiviert. Die Internationalisierung der Arbeitswelt mit
tiers steht bei den Bildungslandschaften nicht im Vordergrund.
dem modernen Nomadentum hochqualifizierter Kader und
die Multikulturalität unserer europäischen Gesellschaften in- AG DER VOLKSSCHULLEITUNG KLÄRT
tensivieren die Frage zusätzlich vor dem Hintergrund des Ver-
UNTERSTÜTZUNGSBEDARF FÜR LEHRPERSONEN
laufs des Erstsprachenerwerbs. Die Resolution für das Erlernen
Die Motion von Thomas Gander ( SP ) betreffend Nutzung von
einer zweiten Landessprache wurde grossmehrheitlich befür-
schulischen Sportanlagen ( Sporthallen, Schwimmbäder, Aus-
wortet und demnach fordert der Grosse Rat des Kantons Basel-
senplätze ) für den Vereins- und Breitensport während den
Stadt die eidgenössischen Räte auf, sowohl beim Bundesrat als
Schulferien und ausserschulischen Zeiten wurde gegen den
auch bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erzie- Widerstand des Erziehungsdepartements, welches monierte,
hungsdirektoren ( EDK ) vorstellig zu werden : 1. Beim Bundes-
dass schon genügend getan werde, um das Anliegen zu erfül-
rat, um diesen aufzufordern, vermehrt in das gegenseitige Ken-
len, überwiesen.
nenlernen und Verstehen der Landeskulturen zu investieren,
Zur Interpellation von Annemarie Pfeifer ( EVP ) betreffend
den Austausch zu fördern sowie das Erlernen der zweiten Lan- Verbesserung der integrativen Volksschule und Einführung
dessprache in der Primarschule im Interesse des Landes zu
des Lehrplans sagte das Erziehungsdepartement, eine Arbeits-
Freiwillige Schulsynode
verfolgen. 2. Bei der EDK, um diese eindringlich zu bitten, die
gruppe der Volksschulleitung werde bis Ende Jahr unter Ein-
Lücken des Erlernens der zweiten Landessprache in der Leh-
bezug von Schulleitungen und Lehrpersonen den Bedarf der
rerbildung sowie bei den Lehrmitteln zu schliessen.
Schulen mit dem bestehenden Unterstützungsangebot der
Fachstellen und Schuldienste abgleichen und im Dialog mit
STAATSVERTRAG MIT BL FÜR REGIERUNGSRAT
den Anbietern Anpassungen vorschlagen. Die Schulen sollten
ZU SCHWERFÄLLIG
sich ohne grossen Aufwand einen Überblick über das gesamte
Die Interpellation von Beatriz Greuter ( SP ) betreffend der
Unterstützungsnetz verschaffen und nötige Informationen ein-
Kündigung des Staatsvertrages für das Therapie-Schulzentrum
holen können. Schliesslich solle dafür gesorgt werden, dass die
Münchenstein ( TSM ) wurde vom Regierungsrat beantwortet :
Angebote leicht zugänglich seien.
In einem Staatsvertrag aus dem Jahr 2002 hätten die beiden
Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft die gemeinsame
Führung und Steuerung des TSM als öffentlich-rechtliche Anstalt vereinbart. Es habe sich aber zunehmend gezeigt, dass die
bikantonale Steuerung des TSM sowohl für beide Kantone als
auch für das TSM selbst extrem schwerfällig sei. Dies verursache einen hohen Verwaltungsaufwand in beiden Kantonen. In
den beiden Kantonen laufe die Regulierung der Sonderpädagogik auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ab. Im
Kanton Basel-Stadt wurden als gesetzliche Grundlage das revidierte Schulgesetz und die Sonderpädagogikverordnung 2010
verabschiedet, wohingegen im Kanton Basel-Landschaft eine
dementsprechende gesetzliche Grundlage noch nicht bestehe.
Vor diesem Hintergrund hätten beide Kantone die bikantonainfrage gestellt. Der Regierungsrat habe unter dem Vorbehalt
ZUR SITZUNG VOM
JANUAR 2015
der Genehmigung durch den Grossen Rat den Antrag gestellt,
Ein Schreiben des Regierungsrates zum Anzug
das schwerfällige Konstrukt der bikantonalen Führung aufzu-
von Tanja Soland ( SP ) betreffend Nutzung des
lösen.
Sparpotenzials der Tagesschulen und ebenso ein
le Trägerschaft des TSM bereits seit geraumer Zeit gemeinsam
Dies ist nun der Stand der Dinge. Eine Genehmigung der
Schreiben des Regierungsrates zum Anzug von
Auflösung des Staatsvertrags durch den Grossen Rat ist bisher
Mustafa Atici ( SP ) betreffend Förderung der
weder erfolgt noch ist sie traktandiert worden.
Nachholbildung waren für die Januarsitzung
traktandiert. Aus Zeitgründen wurden sie nicht
behandelt und werden folglich in einer kommenden Sitzung wieder traktandiert werden.
31
32
Basler Schulblatt 2015 | 02
Freiwillige Schulsynode
Alexander Gröflin ( SVP ) fragte in einer Interpellation betreffend « attraktivem Förderunterricht für leistungsschwache
Schülerinnen und Schüler », inwiefern besonders Schülerinnen
und Schüler der WBS mit schwachen Schulleistungen besser
« animiert werden [könnten], an freiwilligen Förderprogrammen teilzunehmen » bzw. auf den Besuch von solchen verpflichtet werden könnten. Das Erziehungsdepartement führt
dazu aus, Förderangebote seien als Erweiterung des Grundan-
AGENDA
ERSTE DELEGIERTENVERSAMMLUNG
derung überall dort bei, wo die Möglichkeiten des Grundan- 2015
gebotes zu verstehen. Sie trügen zur Differenzierung der Förgebots nicht ausreichten. Die Ressourcen für das Grund- und
Auch die Interpellation von Felix Meier « gegen unnötige
Beschränkung der Schul-Freizügigkeit mit dem Baselland »
Die Frühlings-DV der Freiwilligen Schulsynode findet am
das Förderangebot seien im sogenannten Unterrichtslektio- Mittwoch, 25. März 2015, um 17.00 Uhr im Auditorium IWB
nendach enthalten. Sie würden den Schulen aufgrund der An-
an der Kohlenberggasse 7 statt. Hauptthemen werden die neu-
wurde beantwortet. Die Beschränkung gehe nicht vom Kanton
zahl Schülerinnen und Schüler sowie eines definierten Sozial-
en Lohneinstufungen laut dem Projekt « Systempflege », die
Basel-Stadt aus, wenn es darum geht, ob eine Schülerin oder
indexes zugeteilt und von diesen selbstständig verwaltet. Den
Jahresarbeitszeit der Lehr- und Fachpersonen sowie die von
ein Schüler aus Baselland eine basel-städtische Schule besucht,
Entscheid über Vergabe und Umfang der Förderangebote be-
der FSS mitlancierte « Initiative für eine freie Wahl aller Wahl-
dann sei der Kanton Basel-Landschaft der Bezahler der Schul-
rate der runde Tisch mit den zuständigen Lehr- und Fachper-
pflichtfächer in der Sekundarschule » sein. Natürlich wird es
gelder. Der Kanton Basel-Landschaft habe den Entscheid, die
sonen zuhanden der Schulleitung. Besonders gibt das Depar-
auch an dieser Delegiertenversammlung wieder buchstäblich
Wahlmöglichkeit ausserkantonaler Angebote einzuschränken,
tement in der Antwort zu bedenken, dass gerade für schwach
um die Wurst gehen !
in seiner Kompetenz selbstständig gefällt. Das Erziehungsde-
motivierte Schülerinnen und Schüler oft ein Einblick in die
partement erklärte, es treffe nicht zu, dass die beiden Kantone
Arbeitswelt in Form von einem Praktikum oder Ähnlichem
Basel-Stadt und Basel-Landschaft sich « darauf geeinigt » hät-
zielführender sei als das Verpflichten auf Zusatzangebote, wo
ten, die Wahl der Schwerpunktfächer PPP und Englisch sowie
der Schulstoff noch einmal vermittelt würde.
Alle FSS-Delegierten erhalten die schriftlichen DV-Unterlagen spätestens zehn Tage im Voraus per Post zugestellt.
FSS-PENSIONIERTE
Mittwoch, 18. März 2015
die Wahl des Zugsatzangebots IB für Schülerinnen und Schüler aus Basel-Landschaft nicht zuzulassen. Es sei der stipen- AG SCHULWEGSICHERHEIT ÜBERPRÜFT GEBIET
AUSSTELLUNG « FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER »
dienrechtliche Wohnsitz der Eltern ausschlaggebend dafür,
UMS HÖRNLI
IM FORUM WÜRTH IN ARLESHEIM
welcher Kanton die Kompetenz zur Einschränkung der Wahl-
In seinem Schreiben zum Anzug Esther Weber Lehner ( SP )
Führung mit der Kunsthistorikerin Olivia Jenni
freiheit für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler besitzt.
betreffend « Schulsozialarbeit ( SSA ) an der Volksschule Basel »
Besammlung : Beim Forum Würth
Der Entscheid, welche ausserkantonalen Angebote den Schü-
empfiehlt der Regierungsrat dem Grossen Rat, das Anliegen
Führung : Beginn : 14.00 Uhr, Dauer : 1 Stunde
lerinnen und Schülern des Kantons Basel-Landschaft offen-
als erledigt abzuschreiben. Dies mit dem Verweis darauf, dass
Besonderes : Ideale Gruppengrösse maximal 25 Personen,
stehen, obliege somit allein den basellandschaftlichen Behör-
die Implementierung der SSA auf der Primarstufe etappenwei- Teilnehmerzahl beschränkt
den.
se tatsächlich erfolge und dass der Anzug aus dem Jahr 2008
Kosten : Die Kosten der Führung übernimmt die
somit nicht mehr als parlamentarisches Anliegen stehen gelas- Kasse FSS Pensionierte
VERSCHIEBUNG LP21 IM BASELBIET OHNE
sen werden müsse. Der Rat hat sich dieser Auffassung ange- Anschliessend : Möglichkeit zum gemütlichen
AUSWIRKUNG AUF BASEL-STADT
schlossen.
Kerstin Wenk ( SP ) fragte den Regierungsrat mit einer Interpellation, ob die Verschiebung der Einführung des Lehrplans
Beisammensein im Restaurant des Forums
Schliesslich musste der Regierungsrat noch eine Interpella- Anmeldung : Bis spätestens Samstag, 14. März 2015,
tion von Eduard Rutschmann betreffend Schulwegsicherheit
schriftlich, telefonisch oder per E-Mail an :
21 im Kanton Baselland eine Auswirkung auf die geplante Ein-
im Zusammenhang mit « den Fussgängerstreifenkreuzungen
Josef Allenspach, Dachsfelderstrasse 19, 4053 Basel,
führung desselben im Kanton Basel-Stadt auf das Schuljahr
Rauracher-, Niederholz- und Gotenstrasse und allgemein im
Telefon 061 273 81 22, E-Mail : [email protected]
2015/16 mit sich bringe. Dies hat das Erziehungsdepartement
Gebiet Friedhof Hörnli » beantworten. Er tat dies mit dem Hin-
Mittwoch, 22. April 2015
verneint. Es äusserte sich dahingehend, dass die Diskussion im
weis, der Regierungsrat nähme die Sorgen der betroffenen El-
GANZTAGESAUSFLUG NACH LENZBURG
Kanton Basel-Landschaft « glücklicherweise wenig Einfluss auf
tern und Erziehungsberechtigten sowie der Schulbehörden
Russisch-orthodoxe Ikonen im Museum Burghalde
den Umsetzungsprozess im Stadtkanton » habe. Die Planung
ernst : « Eine Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit, bestehend aus
und Besuch von Schloss Lenzburg
und Umsetzung der Schulharmonisierung laufe bereits seit
Mitarbeitenden des Bau- und Verkehrsdepartements, des Er-
Besammlung : 8.30 Uhr – in der Schalterhalle
vier Jahren − unter engem Einbezug der Schulleitungen, der
ziehungsdepartements und des Justiz- und Sicherheitsdepar-
des Bahnhofs SBB
Kantonalen Schulkonferenz sowie weiteren Anspruchsgrup-
tements, wird die Schulwegsituation an der besagten Fussgän- Abfahrt : Abfahrt in Basel : 8.47 Uhr,
pen. Diese trügen die Erneuerungen konstruktiv mit und sprä-
gerquerung überprüfen und eine Einschätzung zur geforderten
Ankunft in Lenzburg : 9.29 Uhr
chen sich für die Umsetzung der Reformen aus. Eine zeitliche
Verlängerung der Massnahme ausarbeiten. Mindestens bis
Rückfahrt : Abfahrt in Lenzburg : 17.28 Uhr,
Verzögerung der Umsetzung im Nachbarkanton sowie inhalt-
zum Vorliegen dieser Beurteilung soll der Lotsendienst auf- Ankunft in Basel : 18.12 Uhr
liche Anpassungen würden zwar bedauert. Unabhängig von
rechterhalten bleiben. » Der Interpellant war von der Antwort
Kosten : Mit Halbtax : CHF 20. Ohne Halbtax : CHF 40.
der Diskussion im Kanton Basel-Landschaft müsse die Umset-
nicht befriedigt.
Mit GA : CHF 10
In diesen Preisen sind die Eintritte ins Schloss und
zung in Basel-Stadt aber früher erfolgen, da die Orientierungsund die Weiterbildungsschule aufgehoben würden und für die
ins Museum enthalten.
neue Sekundarschule kein Lehrplan, auch kein Übergangslehr-
Das Mittagessen zahlt jeder Teilnehmer /
plan, bestünde. Es wäre kosten- und zeitintensiv, extra einen
jede Teilnehmerin selber.
Übergangslehrplan für kurze Zeit auszuarbeiten. Die Pla-
Anmeldung : Bis spätestens Sonntag, 12. April 2015,
nungsarbeiten würden nach wie vor so weit als möglich mit
schriftlich, telefonisch oder per
dem Kanton Basel-Landschaft koordiniert und ebenso weist
E-Mail an : René Tanner, Baiergasse 21, 4126 Bettingen,
das ED darauf hin, dass ja zur Umsetzung und Implementie-
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rung des Lehrplans 21 ein Zeitraum von sechs Jahren zur VerAktuelle Berichterstattungen und mehr Informationen
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sowie Tanz und Spiel vermittelt. Praktika und
Hospitationen schaffen Bezug zur Praxis.
Abschluss: Dipl. Bewegungspädagogin/
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Die Ausbildung an der HWS wird mit Diplomprüfungen und einer Abschlussarbeit abgeschlossen und ist vom Berufsverband für
Gesundheit und Bewegung Schweiz BGB auf
deren höchstem Level 3 anerkannt.
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Bewegungspädagoginnen und -pädagogen
verbinden ihre Leidenschaft für Bewegung
mit der Freude, diese anderen Menschen
zu vermitteln. Die Teilzeitausbildung an der
HWS Huber Widemann Schule richtet sich
an Quereinsteiger/-innen – zum Beispiel an
Lehrpersonen mit einem Flair für Bewegung.
Wer sich bewegt, lebt gesünder. Bewegungspädagogen/ -innen unterstützen Menschen
dabei, ihre Bewegungsmöglichkeiten zu erkennen, zu erhalten oder wiederzugewinnen
und damit ihr körperliches Wohlbefinden zu
steigern.
Umsteigen in den Traumberuf: 4 Jahre
Teilzeit
Während der 4-jährigen Teilzeitausbildung
an der HWS ist eine 50%-Berufstätigkeit
möglich. Die Teilnehmenden entwickeln die
eigenen Bewegungskompetenzen weiter und
bauen pädagogische Fähigkeiten auf. Neben dem Grundfachbereich Bewegung und
Rhythmik werden pflegerische Gymnastik
Attraktive Tätigkeitsgebiete – auch
selbstständig
Sei es in Schulen oder Kliniken, mit gesunden
oder leistungseingeschränkten Menschen, mit
Kindern oder Erwachsenen, Einzelpersonen
oder Gruppen – wer die Freude an einem guten
Körperbewusstsein mit anderen Menschen teilen möchte, findet als Bewegungspädagogin
attraktive Tätigkeitsfelder in Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation.
Nächster Infoabend (bitte anmelden):
9. März 2015, 18 Uhr
Nächste Eignungsprüfung: 21. März 2015
Start nächste Ausbildung: 7. September 2015
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote: Pädagogisches Zentrum PZ.BS
EINER FÜR ALLES
DER BILDUNGSSERVER EDUBS FÜR LEHR- UND FACHPERSONEN
WIRD AUSGEBAUT
Von Valérie Rhein
Die Lehr- und Fachpersonen-Plattform www.edubs.ch,
den sogenannten Bildungsserver, gibt es schon seit vielen
Jahren. Nun wird sie erweitert : Zusätzlich zu den bewährten
Links und Materialien für den Unterricht sollen in gebündelter Form Unterstützungsangebote bereitgestellt werden,
und es entsteht ein erweitertes Intranet für die Mitarbeitenden der Schulen. Ergänzt werden diese Materialien mit
Hintergrund-Infos zu basel-städtischen Bildungsthemen für
eine interessierte Öffentlichkeit.
Sie war eine Fundgrube, die « alte » ED-Website, die bis Dezember 2014 in Betrieb war. Zumindest dann, wenn die Userin oder
der User wusste, wo die Schätze zu finden waren. Wo, so stellte
eduBS intern : Im geschützten Teil des Bildungsservers finden
sich bisher die Frage für Lehr- und Fachpersonen, befinden sich
ED-Mitarbeitende mit eduBS-Account unter anderem
nun die Unterstützungsangebote, die etwa im Falle einer schwie- Personalinformationen.
rigen Situation in der Klasse genutzt werden können : auf der EDWebsite oder auf dem Bildungsserver ? Die Antwort auf diese
Ohne Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer, Fachper-
Frage ist künftig klar : Der Bildungsserver www.edubs.ch bietet
sonen und Schulleitenden geht das allerdings nicht : Das Bil-
in gebündelter und neu strukturierter Form die für Mitarbeiten-
dungsserver-Team ist auf Ideen und Inputs aus dem Schulalltag
de der basel-städtischen Schulen relevanten Informationen – so-
angewiesen, um eduBS praxisnah zu gestalten und zu erweitern.
wohl auf den öffentlich zugänglichen Seiten als auch im ge- Welche Materialien und Links wären dienlich ? Zu welchen
schützten Intranet für Lehr- und Fachpersonen sowie Schullei-
schuleigenen oder stufenübergreifenden Themen sollen Infor-
tungen mit eduBS-Account.
mationen bereitgestellt werden ? Und welche Gefässe braucht es
Im Intranet gibt es zum Beispiel Personalinformationen : Die
aktuelle Lohntabelle und die Daten der Frei- und Feiertage des
für einen fachlichen Austausch zu erprobten Unterrichtseinheiten, Zusatzangeboten oder kulturellen Angeboten ?
laufenden Jahres sind hier ebenso zu finden wie Informationen
zur Systempflege oder ein Zugang zum Handbuch Bildung. Die
BREITES WEITERBILDUNGSANGEBOT
öffentlichen Seiten widmen sich zum einen schul- und stufen- Wie eduBS demnächst aussehen wird, lässt sich im öffentlich zuspezifischen Themen, beispielsweise Förderangeboten. Zum an-
gänglichen Navigationsbereich « Beruf und Weiterbildung »
deren stellen sie über das Schulumfeld hinaus auch sich an eine
schon ein bisschen erahnen : Übersichtlich und gebündelt finden
interessierte Öffentlichkeit richtende Infos bereit. Die gestalteri- Lehrpersonen, Fachpersonen und Schulleitende Angebote zur
schen Anpassungen des Bildungsservers lehnen sich an die neu
Weiterbildung. Passepartout-Angebote und Kurse zum Schwer-
konzipierten Internetauftritte des Kantons an, etwa an die Seiten
punkt « Reformen 2015 » gehören ebenso dazu wie schulinterne
der Volksschulen, der Mittelschulen und Berufsbildung oder der
Weiterbildungen oder der Lehrgang « Frühe sprachliche Förde-
Hochschulen.
rung – Schwerpunkt Deutsch » für Mitarbeiterinnen von Spielgruppen. Neben Informationen zu den Kursinhalten gibt es zum
WAS WÜNSCHEN SICH DIE LEHR- UND FACHPERSONEN ?
Teil auch Anmeldemöglichkeiten oder Fakten zur Finanzierung.
Im eduBS-Intranet ist ein Ausbau an Unterrichtsmaterialien ge- Der Bildungsserver ist in erster Linie eine Plattform für die Mitplant, so etwa Datenbank-Zugänge oder vertiefende Grundlagen
arbeitenden der Schulen. Eine, die noch am Entstehen ist. Und
zu Lehrmitteln aller Fächer und Schulstufen. Nach und nach be-
eine, die mithilfe der Schulen laufend ausgebaut und hoffentlich
reitgestellt werden diese von Mitarbeitenden von ICT Medien
auch gern und häufig genutzt wird.
und anderen Bereichen des Pädagogischen Zentrums PZ.BS, den
eduBS-Moderatorinnen und -Moderatoren und dem Kommuni- Das eduBS-Team freut sich auf Anregungen an die
kationsteam des Erziehungsdepartements.
E-Mail-Adresse [email protected] ; Bildungsserver eduBS :
www.edubs.ch
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote: Pädagogisches Zentrum PZ.BS
NEUES AUS DER PZ.BS-BIBLIOTHEK
ZUR UNTERRICHTSENTWICKLUNG
Lernwerkstätten. Zwei Beiträge befassen sich mit überfachli-
Das Projekt SINUS ( Steigerung der Effizienz des mathemati-
chen Themen und bezeichnen kritisch den Nutzen von Inhal- Bei diesem Buch handelt es sich um einen Sammelband, der
schen und naturwissenschaftlichen Unterrichts ) lief von 2009
ten des SINUS-Projekts.
bis 2013 mit dem Ziel, den Unterricht in Mathematik und Na-
ZUR BERUFSINTEGRATION
zum Ziel hat, eine Diskussion zur professionellen Begleitung
Das Buch spricht Personen an, die sich mit Unterrichtsent- von Jugendlichen bei der Berufsintegration anzuregen. Dabei
turwissenschaften weiterzuentwickeln. Das Buch « Zusam- wicklung auseinandersetzen. Vor allem bietet es vielfältige An- wird aufgezeigt, dass durch wirtschaftliche Veränderungen die
menwirken – zusammen wirken » stellt die Ansätze, nach de- regungen und Denkanstösse in den Fachbereichen Mathema- Anforderungen an Jugendliche im Übergang von der Schule in
nen im Programm gearbeitet wurde, und die gemachten Er-
tik und Naturwissenschaften. Damit erfüllt das Buch nicht nur
eine Ausbildung stark zugenommen haben. Viele Jugendliche
fahrungen dar. Vierzehn Beiträge nehmen Bezug auf die
Anforderungen zum Einsatz an Pädagogischen Hochschulen,
haben dadurch Probleme, auf normalem linearem Weg den
SINUS-Perspektiven wie Bildungswissenschaft, Fachdidaktik,
sondern ist durch die Anreicherung mit Unterrichtsbeispielen
beruflichen Anschluss zu finden. Die brauchen Unterstützung
Bildungsadministration und Unterrichtspraxis.
ein Ratgeber für einen neuzeitlichen Mathematik- und Natur-
Zwei Beiträge nehmen Bezug zu Geschichte, Konzept, Ver- wissenschaftsunterricht.
lauf und Ergebnisse der SINUS-Programme und zeigen auf,
Patrick Meier
wie das Zusammenwirken zwischen den Ebenen des Bildungs- Fischer, Claudia, et al. : Zusammenwirken – zusammen
systems weiterentwickelt werden kann. Fünf Beiträge befassen
wirken : Unterrichtsentwicklung anstossen, umsetzen, sichern.
sich mit der Mathematik im Speziellen, mit der Weiterentwick- Seelze, Kallmeyer in Verbindung mit Klett, 2014, 150 S.,
oder erreichen eine Lehrstelle erst über Umwege. Aus diesem
Grund wurden in den letzten Jahren verschiedenste Programme wie Brückenangebote oder Motivationssemester ins Leben
gerufen.
Das Buch enthält Fachartikel zu den wichtigsten Themen
im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Berufsintegration,
lung der Aufgabenkultur, dem Nutzen substanzieller Lernum- CHF 27.50, ISBN 978-3-7800-4814-1 ; PZB Ps 2.1 45
jeweils ergänzt durch Erfahrungsberichte von Leuten aus der
gebungen im Hinblick auf die zunehmende Heterogenität, dem
Praxis. Der Sammelband zeigt auf, welche Unterstützungs-
Beschreiten individueller Rechenwege, dem Umgang mit Un-
möglichkeiten bei der Berufsintegration zur Verfügung stehen
terschieden im jahrgangsübergreifenden Unterricht und der
und richtet sich in erster Linie an Personen, die bereits mit dem
Vorbeugung von Rechenproblemen durch die Verbesserung
Thema Berufsintegration zu tun haben.
der Diagnosekompetenz.
Thomas Aebi
Drei Beiträge zielen auf den Schwerpunkt Naturwissen-
Ryter, Annamarie ; Schaffner, Dorothee ( Hrsg. ) :
schaften. Im Zentrum steht die Kompetenzentwicklung im
Wer hilft mir, was zu werden ? Professionelles Handeln in
Sachunterricht mit Experimentieren vom Übergang vom Kin-
der Berufsintegration. Bern, hep , 2014, 272 S., CHF 44,
dergarten in die Grundschule durch gemeinsames Lernen in
ISBN 978-3-0355-0192-6 ; PZB Bf 1 13 und PZB Bf 1 13/2
EIGENER AUSBILDUNGSWEG
KOMMUNIKATION GESTALTEN
RESPEKT UND VERTRAUEN
Die Autoren verstehen sich als Praktiker, die ihre Ideen rund
Der sprachliche Inhalt einer Botschaft macht nur maximal
Dieses Buch ist eine Herausforderung an unsere Gewohnhei-
ums Thema « Arbeiten im eigenen Takt » aus den Anforderun-
zwanzig Prozent aus. Sitzordnung, Stimme und Körpersprache
ten. Im ersten Teil rüttelt der Autor an unseren bewusst oder
gen der Praxis heraus entwickelt haben. Herausgekommen ist
haben einen bedeutenden Einfluss auf den Gesprächsverlauf.
weniger bewusst gesetzten Grenzen und Regeln. Solchen, die
ein eigenartiges Gemisch aus Reformpädagogik und Neolibe- Vieles geschieht unbewusst und hat eine Wirkung, nicht immer
strukturell, gesellschaftlich oder hierarchisch bedingt sind,
ralismus.
und denjenigen, die wir persönlich festlegen. Die Lesenden
Worum geht es ? « Schülerinnen und Schüler absolvieren das
die erwünschte.
In fünf leicht lesbaren, in sich abgeschlossenen Kapiteln wie
Gymnasium oder eine andere beliebige Schulform bis zur 10. « Emotionen, Körpersignale, Kommunikation auf allen Kanä-
denken unweigerlich über die eigenen Regeln und Handlungen
nach.
Klasse und steigen anschliessend in die Qualifikationsphase
len » zeigen die Autorinnen auf, worauf man in Gesprächen
Der zweite Teil veranschaulicht die Einleitung anhand vie-
zum Abitur ein, in der sie selbst darüber bestimmen können,
achten sollte und wie man auch wieder aus einer Sackgasse he-
ler praktischer Beispiele aus der langjährigen Erfahrung des
wie viele Kurse sie belegen und wie lange sie in der Oberstufe
rausfinden kann. Kurze, grafisch hervorgehobene Tipps er- Autors mit Kindern und Erziehenden. In seinen Schilderungen
verweilen. »
möglichen auch ein Querlesen und Vertiefen nach Bedarf.
Der Neoliberalismus ist spürbar, wenn es um mehr Flexibi- Leider findet die interkulturelle Kommunikation kaum Beachlität, kompetenzorientierte Outputorientierung und Modularisierung geht. Die Reformpädagogik dringt durch, wenn es
tung.
Trotzdem : Allen Personen, die ihre Kommunikation be-
darum geht, dass der Schüler oder die Schülerin weniger Fä- wusster gestalten möchten, sei dieses als Ratgeber aufgebaute
lässt er uns miterleben, wie Regeln respektvoll im Miteinander
erarbeitet werden können. Die persönliche Sprache ist das
Sprachrohr des Herzens, ob wir nun ja oder nein sagen.
In diesem Sinne lege ich dieses Buch allen ans Herzen.
Marianne Geiger
cher in grösserer Eigenverantwortlichkeit wählen soll und
Buch wärmstens empfohlen. Nach der Lektüre werden Irrita- Klein, Lothar : Regeln und Grenzen im Alltag mit Kindern :
nicht darum, nur reines Fachwissen anzuhäufen.
tionen ernst genommen und beim Gegenüber wird nachgefragt
Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit. Stuttgart, Klett, 2014,
oder gewisse Tipps werden ( wieder ) bewusst angewendet. Die
127 S., CHF 32.90, ISBN 978-3-7800-4999-5 ; PZB Vs 1.1 64
Doch insgesamt überwiegt der Eindruck, dass hier das zunehmend flexible und auf sich gestellte Lern-Subjekt im Diens-
eigene Haltung wird man überprüfen, die Wahrnehmung ist
te des Google- und Facebook-Kapitalismus herangezüchtet
geschärft und eigene kleine Marotten sind entlarvt.
werden soll. Da hilft auch der Verweis auf die finnische Ober- Erika Eichenberger
stufe nicht weiter, denn die vorgelagerte Volksschule ist in
Cerwinka, Gabriele : Die Macht der versteckten Signale :
BIBLIOTHEK DES PZ.BS
Finnland grundlegend anders aufgebaut als in Deutschland.
Wortwahl – Körpersprache – Emotionen, Nonverbale
Binningerstrasse 6, 4051 Basel ( an der Heuwaage ) ;
Georg Geiger
Widerstände erkennen und überwinden. Wien, Linde Verlag,
Öffnungszeiten : Montag bis Freitag, 10 bis 17.30 Uhr ;
Stöffler, Friedeman, et al. ( Hrsg. ) : Abitur im eigenen Takt :
2014, 192 S., CHF 21.90, ISBN 978-3-7093-0544-7 ; PZB P 2.3.3 7
Frühlingsferien : geschlossen vom 2. bis 9. April,
die flexible Oberstufe zwischen G8 und G9. Weinheim, Beltz,
offen ab 10. April ; weitere Rezensionen sowie
2014, 126 S., CHF 23.90, ISBN 978-3-407-25717-8 ; PZB P 1.6.7 10
Filmbeschreibungen unter www.pz.bs.ch/bibliothek
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote : Schule & Theater
WOGEGEN SIND SIE NICHT
VERSICHERT ?
In Max Frischs « Fragebögen » aus den Jahren 1966 bis 1971 kreist
jiziert bisweilen Gefahren, wo gar keine sind. Dieses Phänomen
der 10. Fragebogen um den Themenkomplex von Eigentum und
macht die Schweiz zum Land mit den bestversicherten Bürgern.
Besitz. Die 18. Frage lautet : « Wogegen sind Sie nicht versichert ? »
Vielleicht übernimmt heute ja die Versicherung die Funktion des
Gottlieb Biedermann, Eigenheim- und Fabrikbesitzer, der mir
Opfers, das die Menschen früher den Göttern auf dem Altar dar-
zum Jahreswechsel beim Blättern in Frischs Theaterstück wieder
brachten, um diese damit zu bewegen, sie von Unheil zu verscho-
einmal begegnet ist, hätte so einiges zu versichern und manches
nen.
zu verlieren. Zum Beispiel durch eine Feuersbrunst. Täglich liest
Eine Antwort auf Frischs Frage « Wogegen sind Sie nicht ver-
Biedermann von Brandstiftungen, hat böse Vorahnungen, die
sichert ? » könnte sein : gegen Gefühle ! Die bleiben unversicher-
ihn beunruhigen. Doch als das Böse tatsächlich an seine Türe
bar. Sie sind so unvorhersehbar und unberechenbar wie ein Ele-
klopft, ist er nicht in der Lage, es abzuweisen.
mentarschaden.
Die Parabel von Gottlieb Biedermann und den Brandstiftern
Max Frisch, der Weltbürger, schrieb mit « Biedermann und
die Brandstifter » eine Parabel über das Phänomen der bürgerli-
lässt uns unser Verhältnis zu Risiko und Versicherung überden-
chen Angst. Physiologisch gesehen ist die Angst eine Funktion
ken. Sie erinnert uns daran, dass Gefühle das Salz in der faden
des Körpers, die dazu dient, eine drohende Gefahr vorauszuah-
Suppe eines immer risikoärmeren Lebens sind. Aber Bieder-
nen und ihr entsprechend begegnen zu können. Der uralte Reflex
mann zeigt uns auch, wie die ( falsche ) Dosis eines ( richtigen )
entsteht hartnäckig im limbischen System des Gehirns und pro- Gefühls geradewegs in die Katastrophe führt.
Jakob Meyer, Präsident AG Schule und Theater
VON GROSSEN BRÜDERN UND STUNDENKUCKUCKS
DREI THEATERPRODUKTIONEN IM VORSTADTTHEATER
GROSSER BRUDER
Mit viel Körpereinsatz begeben sich die Geschwister Speiser im Stück « Grosser Bruder », das in
einer Koproduktion vom Vorstadttheater mit David und Sarah Speiser entstanden ist, tanzend,
rennend und schleichend auf die Suche nach dem Leben. Das Stück wirft einen verspielten und
persönlichen Blick auf das Geschwistersein.
Eignet sich für alle Altersgruppen ab 8 Jahren ; Di, 10.3., Do, 12.3., Fr, 20.3., Mo, 23.3.,
jeweils 10.30 Uhr ; Kosten : CHF 5 pro Kind.
WELTPOLITIK IM SANDKASTEN
Miiis, nöd dis ! Beim Zusammentreffen in einem Sandkasten geraten drei Kinder unterschiedlicher
Kulturen in einen Konflikt. Mit Schaufel und Eimer bewaffnet, kämpfen sie um ihr Territorium,
tragen den Nahostkonflikt samt Revolution aus und werden zu Hauptdarstellern eines Gipfel( i )-treffens. Die Mitglieder der Zürcher Gruppe Kolypan erklären uns die Welt : Sie bauen fröhlich Sandburgen, graben einander das Wasser ab, klauen, hauen, frömmeln und feilschen, dass es
eine wahre Freude ist für Jung und Alt. Bis zum Schluss zweifelsfrei feststeht : So, ganz genau so,
funktioniert die Weltpolitik ! Ein grosses Thema, komplexe Zusammenhänge – ein Erklärungsversuch im Kleinen und für Kleine ab 6 Jahren, aber ausdrücklich auch für Grosse.
Vorstellung Di, 28.4., um 10.30 Uhr ; Kosten : CHF 5 pro Kind.
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote : Museum & Kultur
PORTOFINO BALLADE
Ein Musiker wird während seines Konzertes durch das merkwürdige Geschehen in seinem Kontrabass gestört. Offensichtlich wohnt da drin ein junger Kuckuck mit seinem Vater. Der Alte, Stundenkuckuck mit Leib und Seele, hat hochfliegende Pläne mit seinem Sohn. Er soll den väterlichen
Betrieb übernehmen. Aber den Sprössling, ein schräger Vogel, ödet das Leben in der engen
Schwarzwälder Kuckucksuhr an. Er träumt sich lieber an den Strand von Portofino, wo Schnellboote und Dolcefarniente zuhause sind. Bald ist auch Vater Kuckuck vom Portofino-Fieber angesteckt – ausfliegen jedoch kann nur einer. Ein Stück über die Schwierigkeit, einen eigenen Lebensweg zu finden, Vertrauen zu haben und das Loslassen zu trainieren.
Geeignet für Kinder von 8 bis 12 Jahren ; Fr, 8.5., 10.30 Uhr ; Kosten : CHF 5 pro Kind.
Reservation & Infos für alle Stücke : 061 272 23 43 oder www.vorstadttheaterbasel.ch
GUITARORAMA IM MUSEUM FÜR MUSIK
GITARREN VON STRADIVARI BIS STRATOCASTER
Barockgitarre, « Ramkie » oder Stratocaster sind nur einige Instrumente aus der Welt der Gitarren,
die derzeit im Museum für Musik zu erleben sind. Seit dem 17. Jahrhundert haben sich Form, Klang
und Machart dieser Instrumente verändert. Schulklassen lernen in der Veranstaltung die Geschichte und Funktion der verschiedenen Gitarren kennen. Schwerpunkt sind jedoch Klangerfahrungen und akustische Experimente. Weshalb unterscheidet sich der Klang eines Resonanzkörpers
aus Eichen- von demjenigen aus Buchsbaumholz ? Was verändert sich, wenn statt der Nylon- eine
Stahlsaite aufgespannt wird ? Frei experimentieren, ausprobieren, selber eine Gitarre bauen und
immer neue Klänge entdecken – dieses Bildungsangebot wird für alle Schulklassen angeboten und
alters- und stufengerecht durchgeführt.
Bis 26.4.2015. Die Veranstaltung dauert 90 Minuten und ist für Klassen aus BS und BL kostenlos
( andere CHF 180 ). Auskunft und Anmeldung : Tel. 061 205 86 70. Mail : [email protected]
oder [email protected]. Weitere Informationen : www.hmb.ch
IM FADENKREUZ DES SPOTTS
RETROSPEKTIVE VON PETER GUT IM CARTOONMUSEUM
Der international bekannte Winterthurer Künstler Peter Gut ( *1959 ) gehört zu den renommiertesten und profiliertesten Zeichnern der deutschsprachigen Schweiz. Neben bekannten Karikaturen aus « NZZ », « Bilanz » und « Die Zeit » zeigt das Cartoonmuseum Basel erstmals auch sein weiteres, äusserst vielfältiges Werk mit Illustrationen, freien Zeichnungen und Malerei in einer umfassenden Retrospektive. In einer Führung durch die Ausstellung werden Schülerinnen und
Schüler dazu eingeladen, Peter Guts Mix aus Ereignissen und Köpfen der Politik und Gesellschaft
und sein Cocktail aus Bedeutungen, Verweisen und Zitaten zu entschlüsseln.
Peter Gut. Fürs Leben gezeichnet. Cartoonmuseum, St. Alban-Vorstadt 28, Basel. Bis 21.6.2015.
Geöffnet : Di bis So, 11–17 Uhr, Do, 11–20 Uhr. Führungen ab 7. Klasse, Workshops ab 2. Klasse.
Kosten und Details : www.cartoonmuseum.ch
WIE WIR LERNEN
DAUERAUSSTELLUNG IM KULTURAMA IN ZÜRICH
a² + b² = c². Die Hauptstadt Frankreichs heisst Paris. Tränen lösen Mitgefühl aus und Lächeln
wirkt sympathisch. Schokolade schmeckt gut, zu viel verursacht aber Übelkeit. Wir lernen unser
Leben lang : absichtlich oder zufällig, durch Vorbilder, aus Fehlern und durch Übung. Wie aber
funktioniert dieses Lernen genau ? Die interaktive Dauerausstellung im KULTURAMA Museum
des Menschen in Zürich zeigt wissenschaftliche Erkenntnisse, aber auch Verblüffendes, Kurioses
und Anregendes zum Thema « Lernen ».
KULTURAMA Stiftung Museum des Menschen, Englischviertelstr. 9, 8032 Zürich.
Di–So 13–17 Uhr, vormittags geöffnet für Schulen und Gruppen mit Führung nach Vereinbarung.
Weitere Infos : www.kulturama.ch
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote : Unterricht & Weiterbildung
WIE VIEL IST GENUG ?
SUFFIZIENZ IM UNTERRICHT UND AM ECO.FESTIVAL
Immer grösser, immer schneller, immer mehr – aber wie viel ist genug ? Der eco.naturkongress
und das eco.festival widmen sich dieser Frage unter dem Titel Suffizienz. Das eco.festival ist der
schweizweit grösste Anlass für Nachhaltigkeit. Während drei Tagen wird mit Märkten, Sonderausstellungen, Debatten und vielen weiteren Veranstaltungen das Thema Nachhaltigkeit beleuchtet. Angesichts globaler Klimaveränderung, Ressourcenknappheit und Ungleichverteilung gewinnt
dieses Thema zunehmend an Bedeutung. eco.ch, das Schweizer Forum für nachhaltige Entwicklung, ist der Ansicht, dass sich auch die junge Generation fragen sollte : Was und wie viel davon
braucht es für ein gutes Leben ? eco.ch stellt Lehrkräften Unterrichtsunterlagen sowie Projektideen zur Verfügung. Am eco.festival erwartet Schulklassen ein spannendes Programm aus Filmvorführungen, Workshops, Führungen etc.
eco.festival 27.–29. März 2015, Barfüsser- und Theaterplatz, Basel. Für Schulklassen aller Stufen.
Weitere Informationen : www.eco.ch/schule
MATERIAL KREATIV WEITERVERWERTEN
THEMENABENDE, WORKSHOPS UND FILME
Der Verein OFFCUT bietet neben dem « Materialmarkt für kreative Wiederverwertung » auch Themenabende und Workshops in der Region Basel an. Mit dem « OFFCUT Club » werden monatlich
wechselnde Anlässe für bestehende und werdende Vereinsmitglieder veranstaltet. Ob als engagierte Entwicklerin, furchtloser Denker oder neugierige Zuhörerin – alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Je nach Veranstaltung werden nützliche Hintergrundinformationen zu einem bestimmten Rohmaterial vorgestellt, Weiterverwendungsstrategien, Verarbeitungstechniken und
handwerkliche Kenntnisse vermittelt oder Dokumentarfilme mit Fokus Konsum- und Verbraucherwelt gezeigt. Die Workshops werden von Materialexperten und Fachpersonen aus dem Bereich
Kunsthandwerk geleitet.
Mehr zum Verein OFFCUT und Infos zum Programm : www.offcut.ch
SCHNITZELJAGD IM OBERBASELBIET
EIN SBB-ANGEBOT FÜR 1. BIS 3. PRIMARSCHULKLASSEN
Ein spannendes Detektivabenteuer führt Schulklassen auf der Läufelfinger-Linie ( S9 ) von Olten
nach Diepflingen ins Homburgertal mit seinen verträumten Dörfern und der geheimnisvollen
Burgruine. Auf der Suche nach dem verlorenen Adler aus dem Wappen von Läufelfingen begeben
sich die Kinder auf Spurensuche und erleben einen spannenden Nachmittag im Oberbaselbiet. Zur
Lösung des Rätsels braucht jedes Kind ein Abenteuerbüchlein und einen Stift. Das Büchlein ist an
den Bahnhöfen und via SBB-Homepage im Internet erhältlich. An jeder Haltestelle befinden sich
Figuren und Buchstaben als Hinweise. Das Detektivabenteuer kann ideal mit dem Ritterthemenweg zur Ruine Homburg kombiniert werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Abenteuers erhalten alle Teilnehmenden am Bahnhof Sissach oder Olten eine Belohnung.
Das SBB-Angebot ist gültig vom 1.4. bis 31.10.2015 und richtet sich an Schülerinnen und Schüler
der 1. bis 3. Klasse. Mehr Informationen unter www.sbb.ch/timundlena
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote : Unterricht & Weiterbildung
MIGRATIONSSPUREN AUF DEM TELLER
UNTERRICHTSVORSCHLÄGE ZU ASPEKTEN DER ESSKULTUR
Migration gehört zum Schweizer Alltag und beschäftigt Kinder und Jugendliche ganz direkt. Essen ist eine Notwendigkeit, aber auch eine Form der Kommunikation, ein sozialer Akt, und jede
Kultur hat ihre eigenen Normen. Die Unterrichtsmaterialien « Migrationsspuren auf dem Teller »
fordern Kinder und Jugendliche auf, sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise zu begeben und
ihre individuelle Essbiografie, ihre Lieblingsspeisen oder Bräuche mit denen anderer zu vergleichen. Der neue Teil des frei zugänglichen Lehrmittels conTAKT-spuren.ch bietet eine breite Palette von Materialien : Filme, Unterrichtsvorschläge, veränderbare Arbeitsblätter, Texte, Karten,
konkrete Arbeitshilfen und viele weitere Tipps für den fächerübergreifenden Unterricht oder den
Hauswirtschaftsunterricht. Migration könnte auch als Thema dienen für den Welttag der Hauswirtschaft am 21. März 2015.
Webseite zum Thema Migration : www.conTAKT-spuren.ch
WIE GEBEN WIR ERPROBTES WISSEN WEITER ?
EDUCANET²-TAGUNG ZUM THEMA WISSENSMANAGEMENT
« e²change » ist das Thema der 9. Tagung des Schweizerischen Bildungsservers educanet². Sie widmet sich im Hauptreferat dem Thema « Wissensmanagement mit educanet² ». Gemachte Erfahrung
ist erprobtes Wissen – wohin fliesst es, wie wird es weitergegeben ? In rund 30 Kurzreferaten können sich die Teilnehmenden ausserdem folgendes Wissen abholen : in den Inputs von erfahrenen
educanet²-Anwenderinnen und -Anwendern zu Administration, zu Werkzeugen und Einsatzszenarien sowie im Erfahrungsaustausch mit 200 Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz.
Die Tagung richtet sich an Administratorinnen und Administratoren der educanet²-Institutionen,
Schulleitungen, Lehrpersonen, ICT-Beauftragte und -Interessierte.
educanet²-Tagung « e²change », Mittwoch, 27. Mai 2015, Kongressäle BERNEXPO.
Teilnahme kostenlos. Informationen und Anmeldung : www.echange.educanet2.ch
NEUE IMPULSE FÜR DIE AUSBILDUNG VON
LEHRPERSONEN
INTERNATIONALER KONGRESS « LERNEN IN DER PRAXIS »
Die Schulen verändern sich stetig und die Anforderungen an Lehrpersonen werden immer höher.
Neu diplomierte Lehrpersonen sollten von Beginn an professionell unterrichten und kooperieren
können. Die Diskurse rund um die schulpraktischen Studienanteile von Lehrpersonen haben in
den letzten Jahren an Dynamik gewonnen. Der Kongress « Lernen in der Praxis » schafft eine Plattform für den Austausch zwischen Fachleuten der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Forschenden,
Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsverwaltung sowie Praktikerinnen und Praktikern. Er
wird veranstaltet von der FHNW und der Internationalen Gesellschaft für Schulpraktische Professionalisierung ( IGSP ). Thematische Schwerpunkte sind unter anderem : Wirksamkeit von Praktika und berufspraktischen Studien, Strategien zum Aufbau professioneller Kompetenzen, Mentoring und Coaching.
Kongress « Lernen in der Praxis » : 4.–6. Mai 2015, Campus FHNW, Bahnhofstrasse 6,
5210 Windisch. Programm und Anmeldung : www.praxis2015.ch
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Basler Schulblatt 2015 | 02
Angebote : Unterricht & Weiterbildung
EIN SCHWEIZERISCH-INDISCHES KLASSENZIMMER
EIN AUSTAUSCHPROGRAMM DER CH-STIFTUNG UND DER STIFTUNG
MERCATOR SCHWEIZ
Indien ist ein dynamisches Land, das sich im Eiltempo vom Entwicklungsland zu einer Hochtechnologie-Nation entwickelt. Der Kontrast zwischen Indiens Hochtechnologie und seinen Traditionen bietet Schweizer Schülerinnen und Schüler an Gymnasien und Mittelschulen vielfältige Denkanstösse. Im Rahmen des Projekts « Schweizerisch-indisches Klassenzimmer » sollen Partnerklassen aus Indien und der Schweiz über ein ganzes Schuljahr via eine Internetplattform oder soziale
Netzwerke an einem gemeinsam ausgewählten Projekt arbeiten. Ein Besuch in Indien sowie ein
Gegenbesuch in der Schweiz ergänzen die Zusammenarbeit mit interkulturellen Begegnungen.
« Ein schweizerisch-indisches Klassenzimmer » : Anmeldung bis 31. März ; Reisekostenzuschüsse
im Wert von CHF 500 pro Kopf für maximal 22 Personen inklusive zwei Begleitpersonen ;
weitere Informationen und Anmeldung unter www.ch-go.ch/schweizerisch-indischesklassenzimmer
OPEN-SOURCE-SOFTWARE ( OSS ) AN SCHULEN
EINE KOSTENLOSE WEITERBILDUNGSTAGUNG DER EB ZÜRICH
Die EB Zürich, die grösste von der öffentlichen Hand getragene Weiterbildungsinstitution der
Schweiz, bietet regelmässig kostenlose Weiterbildungen an, die den Einsatz von freier Software an
Schulen fördern sollen. In diesen Weiterbildungstagungen werden Wissen und Erfahrungen zwischen Lehrpersonen, Informatikern und Administratoren ausgetauscht. An der diesjährigen Tagung vom 28. März werden am Vormittag Vorträge und am Nachmittag Workshops angeboten,
die gesellschaftliche, pädagogische und technische Aspekte rund um den Einsatz von Open Source-Software, Hardware und Open Data thematisieren. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden dabei Tabletcomputer, die auf einem freien Betriebssystem laufen, sowie die Möglichkeiten der Partizipation an Open-Source-Projekten.
Die Tagung « Open Source Software » vom 28. März an der EB Zürich ist für Lehrpersonen und
Angehörige bildungsnaher Institutionen kostenlos ; weitere Informationen und das Anmeldung
unter : www.ossanschulen.ch/weiterbildungstagung/2015
MUSIK-KURSWOCHEN AROSA
Schulmusik-Kurse
Im Sommer/Herbst über 120 Musikkurse
für fast alle Instrumente
Chor- und Tanzwochen
Kammermusik
Didaktische Kurse
Anmeldung & Infos:
AROSA KULTUR, CH-7050 Arosa
+41 81 353 87 47 – [email protected]
www.arosakultur.ch
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Unterrichtshefte
Die bewährten, von
Lehrkräften geschätzten
Vorbereitungshefte.
• A für Lehrkräfte aller Stufen
in Deutsch, Französisch,
Deutsch-Englisch und
Italienisch-Romanisch.
• B für Textiles Werken,
Hauswirtschaft und
Fachlehrkräfte
• C für Kindergärtner/innen
Notenhefte
für Schülerbeurteilung.
SH
TG
Neu im 2015
ZH
AI
Spezialausgabe Ad5g
AR
Der Einband wurde von
Mena Schnider, von der
Fachklasse Grafik des
Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrums
Luzern (FMZ), gestaltet.
SZ
ZG
GL
SG
OW
NW
UR
GR
TI
Das Heft entspricht der
Ausgabe Ad5/
5-Tagewoche
VERLAG FÜR UNTERRICHTSMITTEL DES CLEVS
6145 Fischbach, 04¥ 9¥7 30 30, Fax ¶4¥ 9¥7 00 ¥4
[email protected]
www.unterrichtsheft.ch
Basler Schulblatt 2015 | 02
Impressum
IMPRESSUM
HERAUSGEBER
ABONNEMENTSBESTELLUNGEN UND
Das Basler Schulblatt ( BSB ) ist eine Fachzeitung für die
ADRESSÄNDERUNGEN
Lehrerinnen und Lehrer, Fachpersonen und Schulleitenden
Bestellungen von Jahresabonnementen ( CHF 30 ) nimmt
der Schulen von Basel-Stadt und wird gemeinsam vom
entgegen :
Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt und der
Kantonale Schulkonferenz BS, Postfach, 4005 Basel
Kantonalen Schulkonferenz Basel-Stadt herausgegeben.
061 267 63 71, [email protected]
Lernende der Schule für Gestaltung Basel layouten das Basler
Adressänderungen bitte per Brief oder E-Mail melden.
Schulblatt und gestalten die Umschlags- sowie die sechs
LESERINNEN- UND LESERBRIEFE
Bildseiten. 76. Jahrgang.
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REDAKTIONELLE VERANTWORTUNG
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Die FSS kommt für die Kosten ihrer im Basler Schulblatt
veröffentlichten Publikationen auf.
GESTALTUNG
Layout : Jessica Bilali Lernende SfG Basel,
6. Semester der Fachklasse für Grafik
Titelbild und Bildstrecke : Christoph Ruppli, Lernender
© Namida AG, Glarus, Schweiz
SfG Basel, 6. Semester der Fachklasse für Grafik
Koordination : Lukas Zürcher, SfG Basel
ADMINISTRATION
Das Schulblatt erscheint neu jährlich sieben Mal
als Magazin und als E-Paper im Internet
(www.baslerschulblatt.ch) und alle zwei Wochen
als Newsletter
ISSN 0258-9869
REDAKTIONSSCHLUSS
Nr. 3, 76. Jahrgang : 17. März 2015
Erscheinungsdatum : 13. April 2015
Nr. 4, 76. Jahrgang : 26. Mai 2015
Erscheinungsdatum : 22. Juni 2015
Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim
sind Projekte der Würth AG.
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