str16_2016-07-24_Jungfrau Zeitung

Jungfrau Zeitung - Auf in die Zeltstadt
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Die Jungscharen Adler aus Frutigen, die Haslizwärge aus Meiringen und
Rammbock aus Interlaken reisen am Dienstag ans Schweizertreffen der
Jungschar EMK – ein zehntägiges Zeltlager mit über 1000
Gleichgesinnten aus der ganzen Deutschschweiz. Zudem reisen zwei
Gäste aus Kambodscha mit den Scharen mit.
Am Dienstag ist es soweit, dann reisen die elf Teilnehmer und 21 Leiter der Jungscharen Adler,
Haslizwärge und Rammbock nach Walliswil bei Wangen – ins Schweizertreffen STR16. Bereits zum
vierten Mal nehmen die Jungscharen Adler, Haslizwärge und Rammbock an dem alle fünf bis sechs
Jahre stattfindenden Schweizertreffen teil. Dies, weil das Lager bei den Teilnehmern bisher immer
sehr gut angekommen ist. Deshalb fiebern Teilnehmer und Leiter nun voller Vorfreude dem Start
des Lagers entgegen: «Das Schweizertreffen ist jedes Mal aufs Neue ein einzigartiges Erlebnis. Sei
dies als Teilnehmer, Leiter oder Helfer. Die grosse Zeltstadt und das abwechslungsreiche
Programm sind immer wieder Höhepunkte, welche wir uns auch dieses Jahr nicht entgehen lassen
wollen», sagt Hauptleiterin Sarina Ottersberg. Und auf etwas sind die Jungschärler ganz besonders
gespannt: Auf ihre Gäste aus Kambodscha.
25.07.2016 17:54
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Während dem ganzen Lager werden nämlich der 26-jährige Vann Kimlay und der 34-jährige Sam
Naren zu den Jungscharen Adler, Haslizwärge und Rammbock gehören und auf diese Art die
Jungschararbeit in der Schweiz kennenlernen. «Ich möchte mit vielen Erfahrungen und Tipps zur
Kinder- und Jugendarbeit nach Hause zurückkehren. Ausserdem bin ich gespannt was Gott für
mich bereit hält», sagt Sam Naren. Und auch die Jungscharen Adler, Haslizwärge und Rammbock
freuen sich auf ihre Gäste: Bestimmt werden Sprachschwierigkeiten und kulturelle Unterschiede
eine gewisse Herausforderung und vielleicht brauchts zwischendurch auch mal Hände und Füsse
zur Kommunikation. Aber der Austausch wird sicherlich eine sehr wertvolle und
aussergewöhnliche Erfahrung für die ganze Jungschar.
Auch auf die Lagergeschichte sind die Jungschärler gespannt: «Ich brauche dringend eure Hilfe»,
hiess es in der Einladung fürs Lager. In einem versteckten Dorf wurde nämlich eine rätselhafte
Sanduhr entdeckt und keiner weiss, wie sie dahin kam, was sie zu bedeuten hat und was geschieht,
wenn die Sanduhr abgelaufen ist. Das Geheimnis um diese Sanduhr möchten die Jungschärler im
Lager lösen – gemeinsam mit den 50 anderen Jungscharen, den Schauspielern, die in dem extra
nachgebauten Dorf mitten auf dem Lagerplatz wohnen und die Lagergeschichte für die Teilnehmer
erlebbar machen.
Neben dem Lösen des Geheimnisses um die Sanduhr freuen sich die Jungscharen Adler,
Haslizwärge und Rammbock aber auch auf Spiel und Sport im Wald und auf den Wiesen, auf das
gemeinsame Singen und ganz besonders auf den WaWi – den Wanderwimpel-Wettbewerb, an dem
sich alle Jungscharen während eines ganzen Tages in unterschiedlichen Disziplinen messen. «Den
Titel zu verteidigen und wieder den Wanderwimpel mit nach Hause zu nehmen wäre schon schön»,
sagt Thomas Blatter, Hauptleiter der Jungschar Rammbock. Aber noch wichtiger als das Resultat
ist allemal die Freude an der Sache. Die wird im STR16 bestimmt nicht zu kurz kommen.
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