Centricrete HCS_Centricrete HCS

Centricrete HCS
Einkomponentige Zementsuspension
zur Injektion von Rissen und Hohlräumen in Beton und Mauerwerk
Produkteigenschaften
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Niedrigviskose, gut injizierbare Zementsuspension
Lange Verarbeitungszeit
Schnelle Festigkeitsentwicklung
Raumbeständigkeit aushärtend
Realkalisierend
Chloridfrei
Anwendungsgebiete
• Kraftschlüssig verstärkendes Füllen von Rissen, schmalen Fugen und Hohlräumen in Beton und
Mauerwerk unter trockenen, feuchten und wasserführenden Bedingungen
• Vorinjektion von größeren Hohlräume in Beton und Mauerwerk vor einer flächig abdichtenden Injektion
mit Kunstharzen
Verarbeitungshinweise
Vorbereitende Maßnahmen
Vor der Injektion ist eine Untersuchung des
Bauwerks bzw. der Undichtigkeit nach Stand und
den Regeln der Technik durchzuführen und ein
Injektionskonzept zu planen.
Mischen der Komponenten
Centricrete HCS wird mit Wasser im angegebenen
Mischverhältnis angemischt. Zum Mischen ist ein
schnell drehendes Rührwerkzeug (Kolloidalmischer) zu verwenden. Alternativ kann ein vierarmiger Korbmischer, angetrieben von einer Bohrmaschine mit mindestens 800 U/min verwendet
werden.
Zum Mischen wird Wasser in ein sauberes
Behältnis gegeben und Centricrete HCS bei
langsamer Rührbewegung hinzugegeben. Danach
beginnt die zu messende Mischzeit.
Zur Herstellung einer optimalen Suspension ist
eine Mischzeit von mindestens 3 min einzuhalten.
Im Bindemittel enthaltene pulverige Additive entfalten ihre volle Wirksamkeit erst nach wenigen
Minuten Reifezeit von ca. 2 min. Danach ist ein
nochmaliges Mischen der Suspension erforderlich
(Mischzeit 1 min.) um die beste Injizierbarkeit zu
erzielen.
Die Mischungsviskosität kann im Ausfließversuch
mit dem Marsh-Trichter (4,76 mm) auf der
Baustelle kontrolliert werden.
Die Standardlieferform (20 kg Bindemittel) ermöglicht die Herstellung von ca. 27 kg ≈ 15 l
Injektionssuspension.
Injektion
Die Injektion erfolgt mit der Injektionspumpe
MC-I 910 (1-K Pumpe) im Niederdruckverfahren.
Die Injektion muss über Packer und Anschlüsse
mit geringem Durchfließwiderstand erfolgen. Für
die Injektion von Centricrete HCS werden MCSchlagpacker und MC-Hammerpacker LP 12 empfohlen.
Bei Bauteiltemperaturen unter + 5 °C ist die
Verarbeitung einzustellen.
Gerätereinigung
Innerhalb der Verarbeitungszeit können alle
Arbeitsgeräte mit Wasser gereinigt werden, anoder ausreagiertes Material lässt sich nur mechanisch entfernen.
a
MC-Bauchemie • Am Kruppwald 1-8 • 46238 Bottrop • Tel. +49 (0) 20 41-101 10 • Fax: +49 (0) 20 41-101 188
[email protected] • www.mc-bauchemie.de
Technische Eigenschaften Centricrete HCS
Kenngröße
Einheit
Wert *
Bemerkungen
Mischungsverhältnis
Masseteile
20 : 7
Komp. A : Wasser
3
Dichte
kg/dm
1,9
DIN 18555 T1
Ausflusszeit (Fließfähigkeit)
Sekunden
ca. 80 ± 20
DIN EN 14117
2
Druckfestigkeit
1d
7d
28 d
N/mm
ca. 25,3
ca. 54,4
ca. 64,4
DIN EN 196 T1
Biegezugfestigkeit
1d
7d
28 d
N/mm2
ca. 4,9
ca. 4,7
ca. 7,0
DIN EN 196 T1
Raumänderung
%
0,1
DIN 4227 T5
Verarbeitungszeit
Minuten
ca. 60
Unter der Voraussetzung stetiger
Rühr- oder Pumpbewegung
Niedrigste
Anwendungstemperatur
°C
+5
Luft-, Untergrund- und
Materialtemperatur
* Alle technischen Werte wurden bei 20 °C und 50 % relativer Luftfeuchte ermittelt.
Produktmerkmale Centricrete HCS
Farbe
grau
Gerätereinigungsmittel
Wasser
Lieferform
20 kg Papiersack
Lagerung
Die dicht verschlossenen Originalgebinde sind bei Temperaturen
zwischen + 5 °C und + 25 °C in trockener Umgebung mindestens
ein Jahr lagerfähig. Die gleichen Anforderungen gelten für den
Transport.
Gebindeentsorgung
Gebinde restlos entleeren. Beachten Sie hierzu unser Informationsblatt zur Verpackungsverordnung „Das MC-Entsorgungskonzept für
restentleerte Transport- und Verkaufsverpackungen“. Dieses senden
wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.
Sicherheitshinweise
Bitte beachten Sie die Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge auf den Etiketten und den
Sicherheitsdatenblättern. GISCODE: ZP1
Anmerkung: Die in diesem Merkblatt gemachten Angaben erfolgen aufgrund unserer Erfahrungen nach bestem Wissen, jedoch unverbindlich. Sie
sind auf die jeweiligen Bauobjekte, Verwendungszwecke und die besonderen örtlichen Beanspruchungen abzustimmen. Die von der Standardanwendung abweichenden Objektgegebenheiten sind vorab vom Planer zu überprüfen und bedürfen der Einzelfreigabe. Die technische Beratung der Fachberater der MC ersetzt nicht die planerische Aufarbeitung der Bauwerkshistorie. Dies vorausgesetzt, haften wir für die Richtigkeit dieser Angaben im
Rahmen unserer Verkaufs- und Lieferbedingungen. Von den Angaben unserer Merkblätter abweichende Empfehlungen unserer Mitarbeiter sind für
uns nur verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden. In jedem Fall sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten.
Ausgabe 07/16. Diese Druckschrift wurde technisch überarbeitet. Bisherige Ausgaben sind ungültig und dürfen nicht mehr
benutzt werden. Bei technisch überarbeiteter Neuauflage wird diese Ausgabe ungültig.
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