Gemeindeversammlung: Informationen zur neuen Orgel (5)

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Schwarzenbruck
Juli 2016
Gemeindeversammlung: Informationen zur neuen Orgel
Kirchenkonzert (4)
Organistin Alice Graf (8)
Interview (10)
Tauferinnerung (11)
(5)
Kommentar
K
Jugendzentrum im Kosovo macht Hoffnung
urz nach Pfingsten verbrachten
mein Lebensgefährte David und ich
fünf Tage im Kosovo, um ein befreundetes Pärchen zu besuchen.
Der erste Eindruck: Die Landschaft mit
ihren vielen Wäldern und Bergen ist
wunderschön. Auch wenn die lebhafte
Hauptstadt Pristina nicht die hübscheste ist, können sich die vielen Gaststätten und Bars in einer netten Fußgängerzone sehen lassen. Auffällig fanden
wir die vielen Moscheen und Minarette,
die das Stadtbild prägen. Verständlich, denn die albanische Bevölkerung
ist weitgehend muslimisch. Vereinzelt
gibt es auch Serben, die überwiegend
christlich-orthodox sind.
Moscheen und Minarette prägen die Stadtbilder
im Kosovo.
Foto: SC
Unsere Reise führte uns auch nach
Mitrovica, die „geteilte Stadt“ im Norden. Albaner leben auf der einen Seite,
Serben auf der anderen. Das Verhältnis zwischen beiden Volksgruppen ist
sehr spannungsgeladen, immer wieder
berichten die Medien von Auseinandersetzungen. Beide haben im JugoslaSeite 2
wien- und Kosovo-Krieg schmerzliche,
oft auch entwürdigende Erlebnisse
durchlitten, die den gegenseitigen Hass
bis heute schüren und der an die junge
Generation weitergegeben wird.
Hoffnung macht freilich ein Jugendzentrum mit einem vielfältigen Angebot der Diakonie Kosovo, unterstützt
von der Diakonie in Deutschland. Hier
haben serbische und albanische Jugendliche die Möglichkeit, ihre Freizeit
miteinander zu verbringen. Die gemeinsame Sprache ist Englisch. Und es
funktioniert! Die Mitarbeiter erzählten
uns, dass die Jugendlichen an diesem
Ort immer mehr lernen, aufeinander zu
zugehen. Im Gebäude war eine positive
Atmosphäre deutlich spürbar.
Gleichzeitig ist die wirtschaftliche und
politische Lage im Kosovo schwierig,
insbesondere für die junge Generation
der Zwei-Millionen-Bevölkerung. Der
riesige Verwaltungsapparat ist an vielen Stellen korrupt, soziale Sicherung
gibt es nicht. Viele Menschen haben
keine Perspektive, für die wenigsten
gibt es eine Festanstellung, 35 Prozent
der Bevölkerung ist arbeitslos. Wer Arbeit hat, unterstützt seine Familie. Eine
Chance, dass die Regierung sich ändert,
sehen viele, mit denen wir gesprochen
haben, nicht. Der Mut, die Bevölkerung
zu mobilisieren, fehlt. Angesichts dieser
Tatsache, empfand ich die unglaubliche
Gastfreundschaft der Menschen als
noch viel wertvoller.
Diakonin Sheryl Campbell
Gott spricht: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den
Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ex 33,19
„Mein Gott, ist das schön hier!“
In den Pfingstferien fuhren wir in die Alpen, um ein
wenig zu wandern und vom Alltag abzuschalten. Es
machte Spaß, inmitten einer wunderschönen Landschaft den Wanderwegen zu folgen. Immer wieder
liefen wir dabei durch Bergwiesen: Herrliche grüne
Teppiche mit vielen bunten Blüten, rundherum das
imposante Panorama der Bergwelt.
„Mein Gott, ist das schön hier!“
Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllte mich in diesen
Momenten.
Sie kennen das vielleicht: In solchen Momenten kann
die Zeit stillstehen. Die Dinge ringsherum erscheinen in einer klaren Schönheit. Ich bin da und es ist gut, weil Gott auch da ist. Eine
kleine zeitlose Zeit der Gnade.
Gott spricht:
„Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen
des Herrn vor dir ausrufen.“
Gott ist schön?
Ein ungewohnter, aber schöner Gedanke: Gott ist schön und er mag Schönes.
Erahnen können wir das in dem, was Gott geschaffen hat: Die Berge, Täler, Wiesen,
Meere, die bunte Tierwelt und nicht zuletzt uns Menschen.
Ob wir das immer sehen und achten?
Hässlich machen wir Menschen oft vieles um uns herum.
Landschaften, Berge und Wälder, die durch Raubbau treibende Maschinen zerfressen und unwiederbringlich zerstört werden. Tiere, die wegen ihres Felles oder ihres
Elfenbeines sinnlos ausgerottet werden. Menschen, die uns mit stumpfen Augen
anschauen, weil sie unfassbare Gewalt und Terror gesehen haben.
Dagegen setzt Gott: „Ich will meine ganze Schönheit vor dir herziehen lassen“.
Gott ist schön und er mag Schönes. Eine Ahnung davon können wir in seiner
Schöpfung bekommen. Ihr hat er einen Abglanz seiner eigenen Schönheit gegeben.
Einen Blick für Gottes Schönheit und damit einen Abglanz Gottes Schönheit in unseren Augen wünsche ich uns allen in den kommenden Sommerwochen und grüße
Sie herzlich
Ihre Pfarrerin Susanne Munzert
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Musik
Festliches Kirchenkonzert
Am Sonntag, dem 24. Juli, wird um
16 Uhr in der Martin-Luther-Kirche
Astrid Harzbecker, die „Stimme der
Liebe“, ein Festkonzert geben.
Die mit großen Preisen der Volksmusik
ausgezeichnete Künstlerin wird ihre
Besucher mit Werken aus der Kirchenmusik, der Klassik sowie mit beliebten
Volksweisen unterhalten. Begleitet wird
Frau Harzbecker von ihrem Mann HansJürgen Schmidt, Konzertpianist und Organist.
Karten kosten im Vorverkauf 17 Euro, an
der Abendkasse 19 Euro. Kinder bis 13
Jahre zahlen an der Abendkasse 7 Euro.
Der Vorverkauf startet in der Christophorus Apotheke (Beethovenstr. 1) sowie im Pfarramt. (Flurst. 4, Tel. 7785)
Astrid Harzbecker ist eine sehr beliebte Volksmusik-Sängerin.
Foto: HJS
Gospelchor im Gottesdienst
Der sonntägliche Gottesdienst am 5. Juni wurde musikalisch begleitet vom Neumarkter Chor „GospelVoices“ (Bild). Unter der Leitung von Dr. Thomas Wegener sangen 35 Damen und Herren des 1996 gegründeten Chores unter anderem von einem ghanaischen Lied (Wasma Ajelile) über Taizé-Gesang („Wait for
the Lord“) bis zu dem sehr schwung- und stimmungsvollen Welthit „O happy Day“. Der Kontakt zum Chor
kam über unsere Organistin Christa Klughardt,ehem. Schröttel, zustande, die auch mit Orgel, Klavier und
Hammondorgel die Neumarkter begleitet.
Foto: NP
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aus der Gemeinde
Die neue Orgel wird gebaut
P
farrerin Susanne Munzert hat in der
Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Schwarzenbruck insbesondere den aktuellen
Stand zum Thema „Neue Orgel“ beschrieben.
freundlicherweise zu einem Zinssatz
von 0,5% gegeben habe. Um dieses Darlehen möglichst rasch wieder tilgen zu
können, hat sich vor einigen Wochen ein
Fundraising-Team gegründet, das sich
um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern
und Gelder akquirieren soll. Potentiellen
Spendern soll ein Anreiz gegeben werden, zum einen durch einen Eintrag in
einem Spendenbuch, einer Gravur in einer Spendertafel sowie einer Orgelfahrt,
durch die man einen aktuellen Einblick
in die Arbeiten an der neuen Orgel bekommt.
Gottesdienstzeiten
Pfarrerin Susanne Munzert zeigte die Pläne für
die neue Orgel.
Foto: NP
Die alte Orgel, so die Pfarrerin, müsse
laut Denkmalschutz entweder eingelagert oder verkauft werden. Es sei glücklicherweise auch bereits ein Interessent
in Aussicht. Wenn alles wie geplant
seinen Lauf gehe, werde die alte Orgel
im Herbst abgebaut werden. Der Auftrag für eine neue Orgel sei an die Firma
Lutz in Crailsheim vergeben und bereits
unterschrieben worden, schilderte Frau
Munzert weiter. Ab Frühjahr sei mit dem
Aufbau der neuen Orgel zu rechnen. Der
noch ausstehende Betrag von etwa 140
Tausend Euro werde über ein Darlehen
finanziert, das der Evangelische Verein
Zu den unterschiedlichen Gottesdienstzeiten in Sommer und Winter stellte die
Pfarrerin fest, dass der Kirchenvorstand
sich für den Winter nicht zuletzt wegen
des Kindergottesdienstes auf 10 Uhr
festgelegt habe. Bezüglich der Differenz
zum katholischen Gottesdienstbeginn
(9.30 Uhr auch im Winter) sei man miteinander im Gespräch.
Schlechter Gottesdienstbesuch
Im Verlauf einer Diskussion über den
schlechten Gottesdienstbesuch betonte
Ute Miederer als Leiterin der Kindertagesstätte die enge, gute Zusammenarbeit mit der Pfarrerin.
Frau Munzert selbst erklärte, dass alle
verstärkt auf die Menschen draußen zugehen müssten: „Gottes Haus hat viele
Räume für unterschiedliche Interessen“,
so die Pfarrerin.
NP
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aus der Gemeinde
Frauentreff und Männerkreis besuchten Gnadenberg
Zusammen mit dem Frauentreffpunkt
waren wir diesmal “stark”, 21 Personen,
die sich aufgemacht haben, um die Klosterruine in Gnadenberg zu besichtigen
(Bild: R.K.) und anschließend im „Gasthaus zum Kloster“ ein gemeinsames
Abendessen einzunehmen. Wie uns die
Wirtin, Frau Haas, bei ihrer Führung
durch die Ruine und bei der Besichtigung der katholischen Kirche erklärte,
sei der in Schweden gebürtige Birgittenorden von der heiligen Birgitta um
1346 als Doppelorden gegründet worden. Der Orden war im 15. Jahrhundert
über ganz Europa verbreitet. Der Niedergang des Klosters in Gnadenberg kam
allerdings – wie auch sonst bei vielen
Klöstern - mit der Reformation. Zusammengeschossen wurde das Kloster von
den Schweden selber im 30-jährigen
Krieg, als ein Hauptmann veranlasste,
das Kloster zu zerstören, von dem nur
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noch die Grundmauern erhalten sind.
Statt des Museums sahen wir die Kirche,
den umgebauten ehemaligen Essraum
(Refektorium) des Klosters. Die Besichtigung setzte sich schließlich auch noch
im Gasthaus fort, mit der Bewunderung
des “längsten Ofenrohrs der Oberpfalz”
und einem echten “Fernblick” in den Getränkekeller der Gaststätte mit seinen
verschiedenen Gewölbetrakten, in dem
auch kleine Wasserbecken im Boden als
Sammelstation für eindringendes Wasser dienen.
Unser Dank gilt Frau Haas als unserer
Klosterführerin und Wirtin!
Pfr. i.R. Dr. Rüdiger Kretschmann
Asylcafé
Das Treffen zwischen Schwarzenbruckern
und Flüchtlingen im Asylcafé findet wieder
statt am 16. Juli um 15 Uhr im Gemeindesaal
des evangelischen Gemeindehauses.
Kindergarten
Kinder erlernten Umgang mit Hunden
„So wie ihr dem Hund begegnet, so
begegnet er euch.“ Die das zu den
Kleinen in der Kindertagesstätte sagte,
hieß Konstanze Bräunig und ist Hundeführerin des Vereins „Therapiehunde
Franken.“
Aufgeregt und ein wenig ängstlich begegneten die Vorschulkinder Frau Bräunig und ihrer Kollegin Stefanie Spallek,
auch sie Hundeführerin und begleitet
von ihrem Golden Retriever "Merlin."
Die Spürnase eines Hundes
Darf ich einen fremden Hund streicheln?
Was tue ich, wenn ein fremder Hund auf
mich zuläuft? Die zehn goldenen Regeln
eines richtigen Verhaltens gegenüber
Hunden lernten die Kleinen spielerisch
sowie anhand von Bilderbüchern.
Nach der Theorie die Praxis: Dass ein
Hund extrem gut riechen kann, bewies
Merlin, als er mit Frauchen den Raum
verließ und die Kinder Leckerlies im
Zimmer - für den Hund erreichbar - versteckten. Binnen kürzester Zeit hatte
Merlin die Leckerlies erschnüffelt und
gefressen. Neu - vielleicht auch für den
Erwachsenen: Dieses Erschnüffeln ist für
Hunde extrem anstrengend. Deswegen
muss nach etwa 20 Minuten das Spiel,
oder auch der Ernstfall, beendet werden.
Ein guter Hund kann „apportieren“
Auf einer Wiese nahe der Kindertagesstätte dürfen die Kinder selbst einen
„Dummy“ im hohen Gras verstecken.
Merlin findet ihn und bringt ihn zu sei-
Die Kinder lernten auch, wie sie einen Hund richtig füttern.
Foto: NP
nem Frauchen. Dieses „Apportieren“
ist insbesondere bei der Jagd sehr geschätzt, weil der Hund etwa eine geschossene Ente nicht nur erschnüffelt,
sondern auch seinem Herrchen bringt
im Zweifel auch über eine größere Entfernung.
Als die Lehrstunde zu Ende geht, sind
die Kleinen schon vertrauter mit den
Hunden, haben die Scheu abgelegt. Weil
sie jetzt wissen, was sie bestimmt nicht
tun dürfen. Zum Beispiel kämpfende
Hunde trennen zu wollen.
Der Verein „Therapiehunde Franken“
bildet Hundehalter mit ihrem Hund zu
Teams aus, die in Altenheimen, Schulen,
aber auch Privathaushalten mit kranken
oder behinderten Menschen eingesetzt
werden. Über 200 solcher Teams sind
bundesweit erfolgreich im Einsatz. NP
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Musik
Alice Graf spielte mit Kindern Orgel
N
eben unserer Organistin Christa
Schröttel, die jüngst wieder ihren
Mädchennamen „Klughardt“ angenommen hat, sind regelmäßig noch
weitere Organistinnen im sonntäglichen Gottesdienst tätig: Über Kristina Sporer haben wir an dieser Stelle
schon berichtet. Heute stellen wir Alice Graf vor.
Sie lebt seit 2008 in Schwarzenbruck,
hat 2011 in der Martin-Luther-Kirche
geheiratet. Ihre kleine Tochter heißt Veronika. Geboren im tschechischen Hra-
Alice Graf ist als exzellente Organistin eine Bereicherung für die Martin-Luther-Kirche.
Behinderten. Gleichzeitig macht sie mit
verschiedenen Solisten Kammermusik,
seit 2015 spielt sie mit der bekannten
Kontrabassistin und Musikkabarettistin
Lizzi Aumeier bei den „Weißen Linien“.
Ein ganz neues Projekt startete die Musikerin jüngst mit der Kindertagesstätte
„Ein Haus für Kinder“: In zwei Gruppen
durften jeweils 11 Vorschulkinder mit
Organistin und Kinder hatten viel Spaß.
Fotos: NP
dec Králové (Königgrätz) hat sie schon
mit 14 Jahren das Orgelspielen erlernt.
2001 besuchte sie die Musikhochschule
in Nürnberg, 2005 erwarb sie in Würzburg mit besonderer Auszeichnung ihr
Diplom, seit 2007 gehört sie der „Meisterklasse“ an.
An der Fürther Musikschule gibt Frau
Graf Klavierunterricht, spielt für und mit
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ihr auf der Orgel spielen (Bild). Vorher
lernten die Kleinen die Funktionsweise
und die musikalische Vielfalt einer Orgel
kennen. Zum Schluss gab´s Auszüge aus
der „Toccata D-Moll“ von Johann Sebastian Bach. Die Kinder lauschten fast
andächtig.
NP
Musik
Erste Rummelsberger Chornacht
Susanne Winter, Sopranistin und Solistin der Schwarzenbrucker Kantorei, schildert
im Folgenden ihre persönlichen Eindrücke von der Chornacht.
Am Samstag, dem 4. Juni 2016, durften wir von der Kantorei Schwarzenbruck uns
unter der Leitung von Manfred Meier-Appel an der ersten Rummelsberger Chornacht
beteiligen (Bild: Peter Zajdler).
Fünf Chöre, eine Band und ein Orchester musizierten ganz unterschiedliche Werke
aus verschiedenen Epochen. Vom Volkslied über romantische Motetten, von der Renaissance bis zum modernen Oratorium war den Zuhörern alles geboten. Die Uraufführung eines Orgelstücks von Robert Jones, dargeboten von Thomas Greif, stimmte
in das unterhaltsame Konzert ein.
Während des Vortrags von der Rummelsberger Kantorei mit dem Kinderchor des
Pfadfinderchores MTA 62 warteten wir schon unruhig auf unseren Einsatz. In einer
anderen Kirche zu singen, ist immer etwas aufregend, da man sich erst auf den Raum
und seine andere Akustik einstellen muss. Wir hatten zwar vorher schon in der leeren
Kirche geprobt, bei voller Besetzung ist es dann aber doch noch etwas anderes. Wir
begannen mit einer Motette von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die gut geklappt hat,
sodass unsere Anspannung nun etwas nachließ. Infolge der abwechslungsreichen
Auswahl der Stücke durch viele Epochen wurde es uns nicht langweilig. Es war wirklich ein gelungener Abend. Wir würden uns freuen, mal wieder an einem solchen
Event teilnehmen zu dürfen.
Susanne Winter
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aus der jungen Gemeinde
„Ich habe als Mitarbeiterin noch viel dazugelernt“
Susan Langbein beendet nach drei Jahren ihre Mitarbeit in der evangelischen
Jugend in Schwarzenbruck. Der Wegweiser sprach mit ihr über ihre Erfahrungen.
Susan Langbein.
Foto: SC
WW: Du warst seit deiner Konfirmation, also knapp drei Jahre, in der Jugend
unserer Gemeinde aktiv. In welchen Bereichen genau?
Susan Langbein (S.L.): Ich habe insbesondere im Konfirmandenkurs und in
der Kindergruppe mitgearbeitet. Darüber hinaus habe ich auch im Dekanatsjugendkonvent unsere Jugend vertreten.
WW: Jugendarbeit kann ja sehr zeitintensiv sein. Hast du noch andere Hobbys?
S.L.: Ich gehe im DAV Feucht klettern
und lese außerdem englische Bücher.
WW: Was hat dich auf die Idee gebracht, ehrenamtlich aktiv zu werden?
S.L.: Mir hat damals als Konfirmandin
die lockere Stimmung in der KonfiSeite 10
Gruppe mit Pfarrer Peter Söder gefallen und ich wollte dabei bleiben. Viele
Themen im Konfirmanden-Kurs habe ich
erst später als Mitarbeiterin so richtig
verstanden. Deshalb gefällt es mir, dass
ich als Mitarbeiterin selbst noch so viel
dazugelernt habe, auch im Mitarbeitergrundkurs.
WW: Was ist dir als Jugendmitarbeiterin wichtig geworden?
S.L.: Du bist so da wie du bist und wirst
auch so akzeptiert. Jeder kann mitmachen. Ich konnte Dinge ausprobieren
und es macht nichts, wenn auch mal
etwas schief gelaufen ist. Besonders in
Erinnerung habe ich noch das Ferienprogramm-Angebot, an dem die Kinder
etwas über faire Schokolade erfahren
haben und Rezepte ausprobieren durften. Das war für mich sehr spannend!
WW: Im Sommer ziehst du mit deiner
Mama nach Hessen um. Was wirst du
vermissen?
S.L.: Die Kinder in der Kindergruppe. Das
Basteln und auch das Nachspielen von
biblischen Geschichten hat mir Spaß
gemacht. Ach ja, und die Konfi-Freizeiten, die waren immer das Highlight.
WW: Was erwartet dich nach deinem
Realschulabschluss in Hessen?
S.L.: Ich werde die Fachoberschule besuchen. Mein Praktikum, das im Rahmen
der Schule stattfindet, werde ich auf
einem Bauernhof absolvieren.
WW: Liebe Susan, wir danken dir für das
Gespräch und wünschen dir Gottes Segen für deine Zukunft!
aus der jungen Gemeinde
Kinder stehen unter dem Schutz Gottes
In einem Familiengottesdienst, eingebettet in jugendlich-schwungvolle
Lieder der „Band“, haben Diakonin Sheryl Campbell, Vikarin Elke Dollinger und
das ganze Kigo-Team Jung, aber auch
Alt, an ihre Taufe erinnert. So zählten zu
den Besuchern insbesondere Kinder, die
vor fünf bzw. vor zehn Jahren getauft
worden waren. Der Regentropfen Tim
Tropf erzählte aus seinem Leben als Teil
einer Wolke, die zu Wasser wird - und
Underground
Jugendtreff für alle Jugendlichen
ab 13 Jahren
Alle zwei Wochen freitags zwischen
19 und 22 Uhr.
Termine: 8. Juli und 22. Juli
Außerdem:
School-Out-Special mit Übernachtung am
29. Juli (Anmeldungen im Underground)
später wieder zur Wolke. Die kurze Ansprache der Vikarin nahm Bezug auf den
Psalm 104, der voll des Lobes ist für die
Schönheiten der Erde. Aber auch auf den
Beginn des Lebens: „Mit unserer Taufe
... geht ein Versprechen mit... die Kinder, gesegnet, stehen unter dem Schutz
Gottes.“ Später wurden Jung und Alt am
Taufbecken zu einem Segen mit Wasser
eingeladen, der an die eigene Taufe erinnern sollte (Bild).
Kindergruppe dienstags
Die Kindergruppe (ab 6 J.) trifft sich an
folgenden Dienstagen jeweils von
16.00 Uhr-17.30 Uhr:
5. Juli: Spielplatz (Meraner Straße)
12. Juli: Gemeindehaus
19. Juli: Spielplatz
26. Juli: Gemeindehaus
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Termine
Wegweiser-Spende
Kärwa-Gottesdienst
Liebe Mitglieder unserer Gemeinde,
über unsere ehrenamtlichen Austrägerinnen und Austräger erhalten Sie den
Kirchenboten, unseren Wegweiser. Er informiert Sie monatlich ausführlich über
das kirchengemeindliche Leben, über
Menschen, Gottesdienste, Ereignisse
und vieles mehr.
Wenn Sie nicht persönlich zu erreichen
sind, weil Sie z.B. im Urlaub oder ganz
einfach beruflich unterwegs sind, finden
Sie den Wegweiser in Ihrem Briefkasten.
Möchten Sie ihn nicht oder nicht mehr
erhalten, genügt ein Anruf beim Pfarramt (Tel. 7785).
Andernfalls bitten wir Sie sehr herzlich
um ihre Unterstützung, denn auch die
Herstellung des Wegweisers ist in den
letzten Jahren teurer geworden. Nur 60
Cent pro Ausgabe, also sechs Euro im
Jahr, würden uns schon sehr helfen.
Selbstverständlich ist Ihre Spende steuerlich abzugsfähig.
Vielen Dank Ihnen allen, die Sie uns unterstützen wollen.
An dieser Stelle geht auch ein herzliches
Dankeschön an unsere ehrenamtlichen
Austrägerinnen und Austräger für ihre
oft jahrelange treue Mithilfe!
Walter Popp, Kirchenpfleger
In diesem Jahr findet während der
Schwarzenbrucker Kirchweih wieder
ein ökumenischer Gottesdienst im
Kärwa-Festzelt statt:
Kirchenvorstand
Am Donnerstag, dem 14. Juli, findet
schon um 19.00 Uhr die nächste Sitzung des Kirchenvorstandes im kleinen
Saal des Gemeindehauses statt. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen.
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Sonntag, 3. Juli um 11.00 Uhr
Der Gottesdienst im Grünen
findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 24. Juli, im Garten des
Petz´schen Schlosses statt. Die
musikalische Begleitung übernimmt wieder der Posaunenchor.
Schulabschlussgottesdienste
Am 29. Juli finden um 8.15 Uhr (1.-3
Klasse) und um 9.15 Uhr (4. Klasse)
die Schulabschlussgottesdienste mit
Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer
Harald Günthner in der Martin-LutherKirche statt.
Pfarrerin Susanne Munzert hat mit
Glück- und Segenswünschen Bernd
Liebethal zu seinem 70. Geburtstag
gratuliert (Bild). Im letzten Jahr stieß
Liebethal zur Kirchengemeinde, in der
er seitdem im Fundraisingteam für die
Orgel ehrenamtlich sehr aktiv ist.
kirchliche Mitteilungen und Grüße
Geburtstage
Wer in der folgenden Geburtstagsliste
nicht veröffentlicht werden möchte Anruf beim Pfarramt (Tel. 7785) genügt.
1.7. Margit Wohlfahrt
65 Jahre
3.7. Renate Heitz
77 Jahre
4.7. Timm Weber
77 Jahre
6.7. Monika Holste
72 Jahre
11.7. Hartmut Hentschel
74 Jahre
11.7. Hartmut Scholler
75 Jahre
11.7. Johannes Vorsatz
78 Jahre
13.7. Leonhard Eckstein
83 Jahre
13.7. Siglinde Marx
96 Jahre
14.7. Roswitha Lechner
70 Jahre
15.7. Elisabeth Sterner
85 Jahre
16.7. Heinz Meier
89 Jahre
17.7. Brigitte Gernhart
75 Jahre
17.7. Matthias Perl
96 Jahre
17.7. Luise Rupprecht
77 Jahre
17.7. Friederike Tauchnitz
85 Jahre
18.7. Wilhelm Helmreich
74 Jahre
18.7. Herbert Kellermann
77 Jahre
19.7. Leonhard Eckstein
73 Jahre
19.7. Ursula Hoffmann
71 Jahre
21.7. Kurt Schuler
87 Jahre
21.7. Manfred Schwendtner 75 Jahre
21.7. Volker Streckfuß
72 Jahre
22.7. Heidi Böhm
72 Jahre
22.7. Rosa Gebhardt
78 Jahre
22.7. Sieglinde Reim
76 Jahre
23.7. Hans Schaller
74 Jahre
24.7. Edeltraud Scheel
90 Jahre
25.7. Herta Kolb
74 Jahre
25.7. Else Maderholz
92 Jahre
26.7. Renate Killermann
65 Jahre
28.7. Ursula Müllenschläder 81 Jahre
29.7. Jörg Chemnitz
77 Jahre
29.7. Frieda Endlein
90 Jahre
29.7. Peter Hoffmann
71 Jahre
30.7. Waltraud Scharrer
65 Jahre
31.7. Almut Rehm
72 Jahre
Beerdigungen
Kurt Werkmann
Eva Langfeldt
Gerda Gambelli
Angelika Knipfer-Hasiri
Diana Höselbarth
90 Jahre
84 Jahre
78 Jahre
63 Jahre
43 Jahre
Taufen
Hannes Groß
Adrian Kopp
Georg Kopp
Ökumenische Andacht im
„Dr.-Wilhelm-von-Petz-Haus“
Jeden Freitag um 17.00 Uhr
Andacht im Alten- und
Pflegeheim „Faberschloss“
Jeden Freitag um 10.00 Uhr
Foto: NP
Wir grüßen alle Kranken am Ort und in den
umliegenden Krankenhäusern und Altenheimen und wünschen ihnen gute Besserung.
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Gemeindetermine
Eltern-und-Kind-Gruppen
Dienstagsgruppe:
Frau Schrödel
Di. 10.00 bis 11.30 Uhr
Tel. 0171/8056556
Musik in der Gemeinde
Posaunenchor
Montag 20.00 Uhr
Marina Kraußeneck
Kantorei
Mittwoch 20.00 Uhr
Manfred Meier-Appel
Kurse und Kreise
Frauen- und Mütterkreis
Frauentreff (für Frauen mitten im Leben)
Seniorenkreis
Anita Kral-Bielefeldt (8857)
Donnerstag, 14. Juli 14.30 „Kaffeetrinken“
Herta Ludwig (3466)
Treffpunkt Café
Worzer
Dienstag,
Donnerstag, 21. Juli 14.30 „Fröhlicher Sommer“
Claudia Popp (15632)
Lieder und Sketche
Männerkreis
Dienstag,
5. Juli
18.00 Uhr
„Poolparty bei Gerti“
5. Juli
19.00 Uhr
„Besuch der Fa. NUREG“
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Parkplatz Kirche
Dr. Rüdiger Kretschmann (4004293)
Evangelische Jugend
Dienstag
Freitag
16.00 - 17.30 Uhr
15.00-16.30 Uhr
Kindergruppe (ab 6 Jahren)
Jungentreff (ab 5. Klasse)
Alle Veranstaltungen finden, falls nicht anders angegeben, im Gemeindehaus statt.
In den Schulferien finden keine Veranstaltungen statt.
Impressum
WEGWEISER
Gemeindeblatt der Evang.-Luth.
Kirchengemeinde Schwarzenbruck
Herausgeber:
Evang.-Luth. Pfarramt,
Flurstr. 4, 90592 Schwarzenbruck
Pfarrerin Susanne Munzert
Redaktion:
Diak. Sheryl Campbell (SC), Vikarin Elke Dollinger, Ulrike
Fricke, Alfred Merten (AM), Pfrin. Susanne Munzert (Ltg.),
Nikolaus Graf Praschma (NP), Kerstin Weickert (KW),
Susann Weickert (Fotos), Susanne Winter
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Layout: Nikolaus Graf Praschma,
Alfred Merten
Herstellung:Gutedrucke.de.
Gedruckt auf chlorfreiem Papier
Erscheinungsweise: 10 Ausgaben im Jahr
Auflage:
1540 Stück
Anmerkung der Redaktion:
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Leserbriefe zu
kürzen. Inhalte von Leserbriefen geben nicht immer die
Meinung der Redaktion wieder.
wir sind für Sie da
Pfarramt
Kirchenvorstand
Sekretärin: Ulrike Fricke
Flurstraße 4, 90592 Schwarzenbruck
Tel. 09128/7785
Fax 09128/15905
[email protected]
Bürozeiten:
Mo 9.30-12.30 Uhr; Di und Fr 10-11 Uhr
Mi geschlossen; Do 17-19 Uhr
Pfarrerin Susanne Munzert (Vors.)
Martin Pielmann (Vors.)
Tel. 09128/8129
Anita Kral-Bielefeldt (Vertrauensfrau)
Tel. 09128/8857
Gemeindepfarrerin
Evang. Kindergarten - ein Haus für Kinder
Fröbelstraße 10, 90592 Schwarzenbruck
Leitung: Ute Miederer
Tel. 09128/6653
Pfarrerin Susanne Munzert
Tel. 09128/7241260 (freier Tag: Montag)
Fax 09128/15905
[email protected]
Vikarin
Kindertagesstätte
[email protected]
Hausmeister:
Claus Friedrich Tel. 09128 / 723404
Diakonie-Station
Vikarin Elke Dollinger
Tel. 09187/9365391
E-Mail: [email protected]
Gemeinde- und Jugenddiakonin
Hauptstraße 2, 90592 Schwarzenbruck
Tel. 09128/924-0
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Diakonin Sheryl Campbell
Flurstraße 4, 90592 Schwarzenbruck
Tel. 09128/4123 Mobil: 0175/7913611
[email protected]
Bürozeiten: Di 11.00-14.00 Uhr
Hausmeister:
Dieter Graf
Tel. 09128/728388
Die Diakonie im Petzhaus.
Kontoverbindungen
Sparkasse Nürnberg:
Wegweiser-/ Kirchgeld-Konto: Spendenkonto der Kirchengemeinde:
Konto des Evangelischen Vereins:
Kto. Verein zur Förderung d. Kantorei:
Raiffeisenbank Altdorf-Feucht e.G.: Spendenkonto der Kirchengemeinde:
IBAN: DE85 7605 0101 0380 2321 99
IBAN: DE89 7605 0101 0380 2302 84
IBAN: DE86 7605 0101 0012 0355 07
IBAN: DE16 7605 0101 0380 2944 54 BIC: SSKNDE77XXX
BIC: SSKNDE77XXX
BIC: SSKNDE77XXX
BIC: SSKNDE77XXX
IBAN: DE04 7606 9440 0100 4122 10 BIC: GENODEF1FEC
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Gottesdienste im Juli
So.03.07. 11.00 Uhr Ökumenischer Kirchweih-
Pfarrerin Susanne Munzert/
Gottesdienst im Bierzelt
Pfarrer Harald Günthner
auf dem Festplatz der Kärwa
(Musik: Posaunenchor)
So.10.07. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
So.17.07. 9.30 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Susanne Munzert
Prädikantin
Ursula Gräfin Praschma
So.24.07. 9.30 Uhr Gottesdienst im Grünen
Pfarrerin Susanne Munzert
im Garten des Petz´schen
Schlosses (Musik: Posaunenchor)
gleichzeitig: Kindergottesdienst
Di. 26.06. 17.00 Uhr Abschlussgottesdienst für die Schulanfänger des
Kindergartens
Pfarrerin Susanne Munzert
Fr. 29.07. 8.15 Uhr Schulabschlussgottesdienst 1. bis 3. Klasse
Pfrin. Susanne Munzert/Pfr. Harald Günthner
9.15 Uhr Schulabschlussgottesdienst 4. Klasse
Pfrin. Susanne Munzert/Pfr. Harald Günthner
So.31.07. 9.30 Uhr Gottesdienst
Kirchencafé im Gemeindehaus
Jeden Sonntag nach dem Gottesdienst,
außer in den Ferien.
Pfarrerin Susanne Munzert