1.FC Union Berlin - eZeitung von buli

[Do, 26 Mai 2016]
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VERLÄNGERUNG: Koch Automobile AG bleibt dem 1. FC Union Berlin auch weiterhin als
Top-Sponsor treu 25.05.2016
[Mi, 25 Mai 00:00]
Die Koch Automobile AG ist seit 1999 einer der treuen Partner des 1.FC Union Berlin. Mit einem neuen Dreijahresvertrag ab der Saison 2016/17 unterstreicht das
Unternehmen sein Engagement beim 1. FC Union Berlin noch einmal deutlich.
Martin Krüger wird Athletiktrainer bei den Profis des 1. FC Union Berlin 24.05.2016
[Di, 24 Mai 00:00]
Martin Krüger wird neuer Athletiktrainer der Lizenzmannschaft des 1. FC Union Berlin. Der 36-Jährige hat an der Humboldt-Universität zu Berlin
Sportwissenschaften studiert und mit dem Master of Arts abgeschlossen.
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1. FC Union Berlin - Verein - VERLÄNGERUNG: Koch Automobile AG bleibt dem
1. FC Union Berlin auch weiterhin als Top-Sponsor treu
Die Koch Automobile AG ist seit 1999 einer der treuen Partner des 1.FC Union Berlin. Mit einem neuen Dreijahresvertrag ab
der Saison 2016/17 unterstreicht das Unternehmen sein Engagement beim 1. FC Union Berlin noch einmal deutlich.
Die besondere Verbindung zu den Rot-Weißen besteht nicht nur durch die langjährige Partnerschaft im Sponsoring. Thomas
Koch, Vorstandsvorsitzender der Koch Automobile AG, ist bekennender Unioner und seit vielen Jahren in unterschiedlichen
Gremien für seinen Verein tätig. Seit 2012 steht er als Aufsichtsratsvorsitzender dem höchsten Kontrollgremium des 1. FC
Union Berlin vor.
„Der 1. FC Union Berlin hat sich innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und seinen Markenstatus
ausgebaut. Die langfristigen Ziele des Vereins wurden klar formuliert und wir möchten in den nächsten drei Jahren unserer
Zusammenarbeit weiterhin dazu beitragen, diese zu erreichen. Wir alle wissen, dass ambitionierte Ziele nur zu erreichen sind,
wenn alle noch ein bisschen mehr geben, so Thomas Koch zur Verlängerung seines Engagements bei Union.
„Ich freue mich sehr, dass ein langjähriger Partner wie die Koch Automobile AG uns auch weiterhin das Vertrauen schenkt. Es
zeigt, dass die Zusammenarbeit geschätzt und die gemeinsamen Ziele erreicht werden“, kommentiert Jörg Taubitz, designierter
Geschäftsführer Marketing des 1. FC Union Berlin die Vertragsverlängerung.
Die Koch Automobile AG ist in den kommenden drei Spielzeiten als Top-Sponsor im Rahmen der Heimspiele des 1. FC Union
Berlin werblich und im Hospitality-Bereich vertreten.
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1. FC Union Berlin - Profis - Martin Krüger wird Athletiktrainer bei den Profis des
1. FC Union Berlin
Martin Krüger wird neuer Athletiktrainer der Lizenzmannschaft des 1. FC Union Berlin. Der 36-Jährige hat an der HumboldtUniversität zu Berlin Sportwissenschaften studiert und mit dem Master of Arts abgeschlossen. Er ist zudem Inhaber der
Trainer-A-Lizenzen für Fußball und Athletik. Seit 2012 war Krüger als Athletiktrainer im Nachwuchsleistungszentrum der
Basketballer von Alba Berlin tätig und wechselte im Sommer 2015 in gleicher Position ins Nachwuchsleistungszentrum des 1.
FC Union Berlin. Mit Beginn der Sommervorbereitung übernimmt er nun die Profis der Eisernen.
„Ich freue mich, dass Martin sich über seine Tätigkeit im Union-Nachwuchs für diese Position empfehlen konnte. Die
Perspektive, im Profibereich anzukommen, ist im Nachwuchsleistungszentrum nicht auf Spieler beschränkt, sondern umfasst
alle Bereiche. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche Martin viel Erfolg in seinem neuen Aufgabenbereich“,
kommentiert Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung, die interne Besetzung der Position.
„Ich bin sehr glücklich und auch ein bisschen stolz, dass ich mit meiner bisherigen Arbeit für Union die Verantwortlichen
überzeugen konnte. Der Wechsel zu den Profis ist die Erfüllung eines Traums und eine große Herausforderung, die ich sehr
gerne annehme“, so Martin Krüger.
Martin Krügers Vertrag ist bis zum 30.06.2017 datiert.
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Berliner Morgenpost
Aktuelle Nachrichten aus Politik, Sport und Wirtschaft aus Berlin. Dazu Kommentare, Kolumnen und detaillierte Hintergrundberichte aus allen Ressorts der BERLINER
MORGENPOST.
Union Berlin: Bahn prüft Ausschluss von randalierenden Union-Fans
[Do, 26 Mai 07:19]
Union-Fans hatten einen Regionalzug verwüstet. 42 Polizisten sollen in dem Zug gewesen sein - sie griffen nicht ein.
Fussball: Benjamin Köhler schickt eine Videobotschaft an Marco Russ
[Do, 26 Mai 07:19]
„Er muss an seine Kinder denken und auch für sie kämpfen“: Der Union-Spieler appelliert an seinen ehemaligen Teamkameraden.
Zweite Liga: Union ist bereit für die Top 20
[Do, 26 Mai 07:19]
Union hatte in der Saison einige Widrigkeiten zu meistern. Doch der Zweitligist hat sich zum Klub entwickelt, der oben anklopfen kann.
Fussball: Zeit der Abschiede in der Alten Försterei
[Do, 26 Mai 07:19]
Vor dem letzten Saison-Spiel, das die Köpenicker 2:1 gegen Freiburg gewannen, sagten zwei Spieler sowie Trainer und Betreuer Tschüss.
Union Berlin: Bobby Wood wechselt von Union zum HSV
[Do, 26 Mai 07:19]
Bobby Wood verlässt Union Berlin und wechselt zur kommenden Saison zum HSV in die Bundesliga.
Zweite Liga: André Hofschneider ist für Union ein Glücksfall
[Do, 26 Mai 07:19]
Trainer Hofschneider vollendet den Umbruch, den Union vor zwei Jahren begann. Zum Abschluss gegen Freiburg soll noch ein Rekord her.
Zweite Liga: Union verlängert mit Nikci, Bobby Wood geht wohl zum HSV
[Do, 26 Mai 07:19]
Der Mittelfeldspieler erhielt einen neuen Vertrag bis Sommer 2017. Dagegen steht der Stürmerstar der Unioner vor einem Wechsel zum HSV.
Fussball: Der 1.FC Union kämpft noch um viel Fernsehgeld
[Do, 26 Mai 07:19]
Vor dem Saisonfinale gegen Aufsteiger SC Freiburg wollen die Köpenicker Rang sieben verteidigen. Dafür gibt es handfeste Gründe.
Fußball: Union Berlin verliert bei heimschwachen Bielefeldern 0:2
[Do, 26 Mai 07:19]
Mit einer Niederlage kehren die Köpenicker aus Westfalen zurück. Unions Schwächen waren vor allem in der zweiten Hälfte deutlich.
Fußball: Union setzt in Bielefeld zum Angriff auf Platz vier an
[Do, 26 Mai 07:19]
Trainer Hofschneider lobt die positive Einstellung seiner Mannschaft. Ein Spieler geht da mit gutem Beispiel voran
Zweite Liga: Union-Torwart Jakob Busk steckt im Dilemma
[Do, 26 Mai 07:19]
Unions dänischer Torwart Busk hat sich längst als Nummer eins beim Zweitligisten etabliert. Doch im Sommer zieht es ihn nach Brasilien.
Zweite Liga: Union macht die Alte Försterei zur Festung
[Do, 26 Mai 07:19]
Sieben Heimsiege in Folge: Warum Union in der Rückrunde zu Hause wieder eine Macht ist. Trainer Hofschneider lobt Charakter des Teams.
Zweite Bundesliga: Union Berlin schafft siebten Heimsieg in Folge - Klubrekord
[Do, 26 Mai 07:19]
Die Köpenicker schlagen den VfL Bochum mit 1:0 und wollen nun Platz sechs halten. Das Tor schießt ausnahmsweise nicht Bobby Wood.
1.FC Union: Gegen Bochum gibt es jetzt das Wettschießen
[Do, 26 Mai 07:19]
Im Duell der Torjäger fordert Unions Bobby Wood am Freitag den nach Bochum abgewanderten Simon Terodde heraus. Ein Vergleich.
Zweite Liga: Union sucht gesunde Spieler für den Klubrekord
[Do, 26 Mai 07:19]
Union kann am Freitag gegen den VfL Bochum den siebten Heimsieg in Serie einfahren. Wenn da nur nicht diese sechs Fragezeichen wären.
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23.05.2016, 18:27
Union Berlin Bahn prüft Ausschluss von randalierenden Union-Fans
Foto: Bundespolizei / BM
Dieses Foto des verwüsteten Abteils twitterte die Bundespolizei
Union-Fans hatten einen Regionalzug verwüstet. 42 Polizisten sollen in dem Zug gewesen sein - sie griffen nicht ein.
Nachdem Fans des Fußballvereins 1. FC Union Berlin einen Regionalzug verwüstet haben, prüft die Bahn, die Gewalttäter aus
den Zügen zu verbannen. "Randalierer haben in unseren Zügen nichts zu suchen. Wir werden die Täter zur Kasse bitten und
prüfen Hausverbote und Beförderungsausschlüsse", teilte der Chef von DB Regio in Rostock, Karsten Schumacher, am Montag
mit. Nach Angaben der Bahn entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro. Die Reparatur werde mehrere Wochen dauern.
Mehrere hundert Union-Fans kamen am Sonnabendabend von einem Auswärtsspiel in Rostock. Nach Angaben der Bahn rissen
sie in den fast fabrikneuen Doppelstockwagen Wand- und Deckenverkleidungen ab, traten Lampen und Glasscheiben ein, rissen
Leitungen heraus und stahlen mehrere Videokameras.
Laut dem "Tagesspiegel" saßen 42 Bundespolizisten in dem Zug. Sie sollen aber laut Bundespolizei nichts von den Randalen
bemerkt haben. Erst in Gesundbrunnen hätten sie von den Schäden gehört. "Dann wurden Maßnahmen ergriffen", sagt der
Polizeisprecher. Ermittlungen gegen Unbekannt.
Eventuell hätten die Beamten in einem anderen Wagen gesessen, möglicherweise um Fangruppen beider Vereine zu trennen.
(dpa)
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19.05.2016, 18:03
Fussball Benjamin Köhler schickt eine Videobotschaft an Marco Russ
Foto: CITYPRESS24 / picture alliance / CITYPRESS 24
Litt ebenfalls an einem bösartigen Tumor: Union-Spieler Benjamin Köhler
„Er muss an seine Kinder denken und auch für sie kämpfen“: Der Union-Spieler appelliert an seinen ehemaligen
Teamkameraden.
Berlin. - Der 2015 an Krebs erkrankte Benjamin Köhler von Union Berlin hat mit einer Videobotschaft auf die schwere
Erkrankung seines Freundes Marco Russ von Eintracht Frankfurt reagiert.
"So eine Nachricht ist immer ein Schock. Man muss das erstmal mit sich ausmachen können. Das hat ihn sicherlich getroffen.
Aber ich kenne Marco, er ist ein positiver und verrückter Typ. Er schafft das", sagte der Spieler "Bild.de".
"Bei so einer schlimmen Krankheit ist der Kopf entscheidend"
Beide spielten von 2004 bis 2011 gemeinsam für Eintracht Frankfurt und sind seitdem eng befreundet. Bei Russ war am
Mittwoch ein Tumor festgestellt worden.
Köhler erkrankte 2015 ebenfalls an einem bösartigen Tumor im Lymphsystem seines Bauchs. Trotzdem feierte er 14 Monate
später im April dieses Jahres sein Comeback im Profifußball.
"Bei so einer schlimmen Krankheit ist der Kopf entscheidend", sagte Köhler. "Er (Russ) muss an seine Kinder denken und auch
für sie kämpfen. Er muss sich Ziele setzen und alles dafür geben, diese zu erreichen. Für mich war es beispielsweise
unglaublich wichtig, irgendwann wieder spielen zu können."
(dpa)
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17.05.2016, 06:00
Zweite Liga Union ist bereit für die Top 20
Foto: imago sportfotodienst / imago/Matthias Koch
Die Profis des 1. FC Union feiern einen gelungenen Saisonabschluss gegen Zweitliga-Meister und Aufsteiger SC Freiburg
Von Michael Färber
Union hatte in der Saison einige Widrigkeiten zu meistern. Doch der Zweitligist hat sich zum Klub entwickelt, der oben
anklopfen kann.
Berlin. Das größte Lob gab es vom Meistertrainer höchstpersönlich. "Man muss dankbar sein, hier spielen zu dürfen", sagte
der Coach von Zweitligachampion und Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg. Das 1:2 (0:0) gegen den 1. FC Union im letzten
Saisonspiel war da schon längst abgehakt. Christian Streichs Worte bezogen sich vor allem auf die Atmosphäre in der Alten
Försterei. Und können dabei auch für die gesamte Entwicklung stehen, die die Köpenicker genommen haben.
Ja, es war eine verkorkste Saison, die Union gespielt hat. Auch wenn der letzte Eindruck mit dem Sieg gegen den
Klassenprimus und das Erreichen des Saisonzieles mit Platz sechs dank der guten Rückrunde haften bleibt: Die Hinrunde, die
Union bis an die Abstiegsplätze fallen ließ, darf nicht vergessen werden.
Doch trotz, oder vielleicht sogar wegen dieser Talfahrt im Herbst, bleibt festzuhalten: Union war nie bereiter, um den Angriff
auf die Top 20 – seit Jahren erklärtes Ziel von Union-Präsident Dirk Zingler – starten zu können.
Drei Trainer in einer Spielzeit
Drei Trainer (Norbert Düwel, Sascha Lewandowski, André Hofschneider) in einer Saison mit teils unterschiedlichen
Spielsystemen, die wochenlange Verletztenmisere, dazu Benjamin Köhlers erfolgreicher Kampf gegen den Krebs –
Vorkommnisse, die die Mannschaft weggesteckt hat, an denen sie gewachsen ist. Der Freiburg-Sieg hat gezeigt: Die Mannschaft
ist intakt. "Wir haben keine gute Hinrunde gespielt und hatten es als Mannschaft auch nicht einfach in dieser Saison, weil wir
mit vielen Widerständen zu kämpfen hatten. Wie wir das weggesteckt haben, finde ich gut. Wir sind extrem eng
zusammengerückt", bilanzierte Kapitän Benjamin Kessel.
Dass der Kader nur punktuell verändert werden soll, spricht dafür, dass der vor zwei Jahren unter Düwel begonnene Umbruch
abgeschlossen ist. Daran soll auch der Abgang von Bobby Wood nichts ändern. Unions Rekordstürmer (17 Tore) wechselt für
die Rekordablöse von rund 3,5 Millionen Euro in die Bundesliga zum Hamburger SV.
Kann Union ohne seinen Toptorjäger den Weg überhaupt fortsetzen? Es ist der Amerikaner selbst, der aufkommende Zweifel
beseitigt. "Ich habe nicht gespielt, und wir haben trotzdem den Tabellenführer geschlagen", sagte Wood: "Für Union ist vieles
möglich, der Verein ist ein Kampfverein. Ich glaube, dass viele Spieler gern hier spielen würden. Ich habe nur Gutes zu sagen
über Union." Dass Union einen neuen Stürmer braucht, steht aber außer Frage.
Klubstrukturen wurden künftigen Anforderungen angepasst
Trainer André Hofschneider , der sich ab Sommer zum Fußballlehrer ausbilden lässt, ist sich sicher: "Für jeden Spieler ist es
einfacher, mit Union in die Bundesliga aufzusteigen, als als einzelner Spieler in die Bundesliga zu wechseln." Der 45-Jährige
nennt Braunschweig, Paderborn oder auch Duisburg als Beispiele. "Alles Vereine, die keine besseren Voraussetzungen hatten
als wir", so Hofschneider, doch als Team konnten sich die Spieler den Traum gemeinsam erfüllen.
Bei Union wird vieles davon abhängen, ob und wie der neue Trainer Jens Keller den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen
wird. Die Klubstrukturen wurden – ebenso wie die Mannschaft – den Anforderungen für die Zukunft längst angepasst. Unter
dem Präsidium um Zingler agieren vier Geschäftsführer (Lizenzierung, Sport, Kommunikation, Marketing), unter SportGeschäftsführer Lutz Munack leitet Helmut Schulte die Lizenzspielerabteilung. Der erste Zugang datiert mit Links-Verteidiger
Christopher Lenz (Mönchengladbach II) jedoch noch aus der Winterpause, vor Schultes Amtsantritt.
Unions Profis lassen das Spieljahr mit Testspielen bei Preussen Eberswaldee (beim 4:1 am Pfingstmontag erzielte der
scheidende Torwart Daniel Haas als Feldspieler zwei Tore), gegen die VSG Altglienicke (19.5., Dörpfeldstraße) und Hansa
Rostock II (21.5., Ostseestadion) ausklingen. Dann ist Urlaub angesagt bis zum Trainingsauftakt am 26. Juni. Das Ziel ist klar:
der Aufstieg in die Bundesliga. Dass man bereit ist, die Top 20 anzugreifen, hat Union gezeigt.
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15.05.2016, 17:43
Fussball Zeit der Abschiede in der Alten Försterei
Foto: Paul Zinken / dpa
Unions Präsident Dirk Zingler (l) bedankt sich bei Bobby Wood, der zum Hamburger SV wechselt
Von Michael Färber
Vor dem letzten Saison-Spiel, das die Köpenicker 2:1 gegen Freiburg gewannen, sagten zwei Spieler sowie Trainer und
Betreuer Tschüss.
Berlin. Der Applaus in der Alten Försterei war freundlich und wurde von lauten Ovationen begleitet. Gesten, aus denen
Dankbarkeit sprach für Bobby Wood, für seine 17 erzielten Tore für den 1. FC Union, dank derer der Fußball-Zweitligist in
dieser Saison nie in ernsthafte Abstiegsgefahr geriet und durch die der Profi sich auch gleich noch seinen Platz in der KlubHistorie sicherte: Nie traf ein Union-Profi in einer Spielzeit öfter.
"Es macht mich stolz, mit meinen Toren ein Teil der Vereinsgeschichte geworden zu sein", sagte Wood, der sich nach dem
letzten Saisonspiel gegen den SC Freiburg (2:1) am Pfingstsonntag auf den Weg in Richtung US-Nationalteam und Coach
Jürgen Klinsmann machte, um sich für die Copa AmericaCentenario (3. bis 26. Juni) in den USA vorzubereiten. Zugleich
bedankte er sich für das Vertrauen und "die Einsatzzeiten, durch die ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen
konnte".
Der US-Stürmer verlässt Union wie erwartet in Richtung Bundesliga und wird beim Hamburger SVandocken. "Mein
Bauchgefühl hat gesagt, dass Hamburg die richtige Entscheidung ist", sagte Wood. Die Köpenicker gaben den Wechsel des 23Jährigen wenige Stunden vor dem Anpfiff gegen Freiburg bekannt. Woods bis 2018 laufender Vertrag bei Union wurde
aufgelöst, sein Kontrakt in Hamburg läuft bis 2020. Union darf sich über einen Transfererlös von rund 3,5 Millionen Euro
freuen.
Spieler trugen T-Shirt für Daniel Haas
Es war die Zeit der Abschiede in der Alten Försterei, wie immer im letzten Heimspiel. Reha- und Athletiktrainer Daniel Wolf
verlässt die Berliner nach vier Jahren. Sein Vertrag wurde ebenso nicht verlängert wie der von Daniel Haas. Der Torwart war
2012 aus Hoffenheim nach Köpenick gewechselt, hatte seinen Stammplatz in der Winterpause aber an den Dänen Jakob Busk
verloren.
Die Union-Profis hatten sich als Dankeschön an ihre langjährige Nummer eins in Shirts mit der Nummer "1" darauf
warmgemacht, von den Fans wurde Haas mit Sprechchören gefeiert. Zudem durfte er gegen Freiburg von Beginn an ran, um
sich gebührend mit einem Spiel gegen den Zweitliga-Meister zu verabschieden. "Weil er sich immer professionell verhalten
hat", sagte Unions Trainer André Hofschneider. Es war das 121. Pflichtspiel für Haas im Union-Trikot.
Als es dann an der Zeit war, Detlef Schneeweiß den obligatorischen Blumenstrauß zu überreichen, flossen die Tränen, bei
"Detta" selbst wie bei zahlreichen Fans und Klubverantwortlichen. Der Mannschaftsleiter, seit 1999 bei Union, geht in den
Ruhestand.
Und er bekam seinen ganz persönlichen Feiermoment, nachdem Christopher Quiring das 2:0 erzielt hatte (78.) und die gesamte
Mannschaft den jubelnden Schneeweiß unter sich begrub.
Letztes Spiel für Trainer Hofschneider
Nach der Partie bedankten sich die Profis – gekleidet in roten Shirts mit der Aufschrift "Danke, Detta" unter einem
Schneeweiß-Konterfei – noch mit einem Riesentransparent bei ihm: "17 Jahre unser zweitbester Freund! Mach's gut, Detta!"
Schneeweiß hatte jeden Spieler stets als seinen zweitbesten Freund begrüßt.
Auch für Hofschneider war das Duell gegen die Breisgauer sein letztes Spiel als verantwortlicher Trainer. "Hofi" lässt sich ab
Sommer zum Fußballlehrer ausbilden, wollte sich jedoch mit einem entsprechenden Geschenk an den Verein und seine Fans
verabschieden.
Mit dem achten Heimsieg sollte der neue Klubrekord her. Deshalb hatte der Coach gemahnt: "Feierlichkeiten gerne vor dem
Spiel und auch danach, während der 90 Minuten erwarte ich aber volle Konzentration."
Wood blieb 84 Minuten lang draußen
Der Einsatz seiner Mannschaft stimmte jedenfalls, ebenso wie die Atmosphäre im mit 22.012 Zuschauern ausverkauften
Stadion. Dass Hofschneider die Partie nicht nur als schmückendes Beiwerk für irgendwelche Feierlichkeiten verstanden
wissen wollte, dokumentierte er auf überraschende Weise – und ließ Wood 84 Minuten lang draußen.
"Durch die körperlichen Anstrengungen der vergangenen Monate auf dem Platz und die psychische Belastung zuletzt bei der
Entscheidungsfindung für einen neuen Klub hatte ich das Gefühl, dass Wood ein bisschen müde ist. Und ich brauchte Spieler,
die über die Schmerzgrenze hinausgehen können. Man sollte dabei jedoch nicht vergessen, was er für uns geleistet hat",
begründete Hofschneider seine Entscheidung. Wood zeigte dafür Verständnis: "Das ist okay, der Trainer wollte kein Risiko
eingehen."
Der Plan ohne Wood ging auf, auch wenn Freiburg unterstrich, warum es das beste Team der Ligagewesen ist. Sicher im
Stellungsspiel, schnell in den Kombinationen nach vorn und gefährlich im Abschluss. Bei einem Freistoß von Vincenzo Grifo
ist Torwart Haas noch zur Stelle (18.), beim Schuss von Florian Niederlechner hatte Union hingegen Glück, dass der
Freiburger nur den linken Pfosten traf(32.). Niederlechner hatte zuvor zusammen mit Grifo Unions Defensive schwindelig
gespielt.
Traumtor von Adrian Nikci
Auf der Gegenseite hatte Christopher Quiring die größte Chance für die Gastgeber. Nach einem Fehler von Niederlechner
erlief sich der Flügelflitzer den Ball, scheiterte jedoch am aufmerksamen SC-Keeper Patric Klandt (35.).
Nach dem Wechsel wurde Union energischer, Hofschneider sprach vom "Willen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen".
Der Führung durch ein Traumtor von Adrian Nikci (66.) – ein herrlicher Schlenzer über Klandt hinweg in rechte obere Eck –
folgte Quirings Abschluss nach einem Konter (78.). Die Alte Försterei bebte, daran konnte auch der Gegentreffer von MarcOliver Kempf nichts ändern (90.).
Union erreicht so mit Platz sechs und 49 Punktenauch das Saisonziel. Und mit dem achten Heimsieg in Folge auch den
herbeigesehnten Klubrekord, der untrennbar mit dem Namen André Hofschneider verbunden sein wird. Ein wahrlich
gelungener Abschluss einer Saison, die so desaströs begonnen hatte.
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15.05.2016, 11:33
Union Berlin Bobby Wood wechselt von Union zum HSV
Foto: Annegret Hilse / picture alliance / dpa
Bobby Wood verlässt Union Berlin
Bobby Wood verlässt Union Berlin und wechselt zur kommenden Saison zum HSV in die Bundesliga.
Unions Top-Torjäger Bobby Wood wird in der kommenden Saison für den Erstligisten Hamburger SV spielen. Das gab der
Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin am Pfingstsonntag bekannt. Der US-Nationalstürmer hatte noch einen Vertrag bis 2018
bei den "Eisernen". Die Ablösesumme soll bei 3,5 Millionen Euro liegen. "Bei Union habe ich viel Vertrauen und Einsatzzeiten
bekommen, hier konnte ich den nächsten Schritt machen und mir die Sicherheit erarbeiten, die man als Stürmer braucht, um
Tore zu erzielen", sagte Wood auf der Homepage des Vereins. Der Stürmer unterzeichnete beim HSV einen Kontakt bis 2020,
teilte der norddeutsche Traditionsclub mit.
Wood war zu Saisonbeginn von 1860 München nach Berlin gewechselt. Mit 17 Treffern überbot der 23-Jährige den bisher von
Sreto Ristic und Sebastian Polter gehaltenen Zweitliga-Torrekord des Vereins um drei Treffer. "Bobby ist ein junger Stürmer,
der mit seiner Spielweise und seinen Toren natürlich auf sich aufmerksam machen konnte. Für ihn führt der Weg direkt in die
Bundesliga und dafür wünschen wir ihm alles Gute", erklärte Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung des 1. FC
Union: "Wir haben sehr zeitig Klarheit und die Möglichkeit, die Stürmerposition neu zu besetzen."
(dpa)
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15.05.2016, 06:00
Zweite Liga André Hofschneider ist für Union ein Glücksfall
Foto: Guido Kirchner / dpa
Applaus, Applaus: André Hofschneider
Von Michael Färber
Trainer Hofschneider vollendet den Umbruch, den Union vor zwei Jahren begann. Zum Abschluss gegen Freiburg soll noch ein
Rekord her.
Berlin. Wie wichtig es für ihn persönlich sein wird, sollte tatsächlich mit dem achten Heimsieg in Folge der Klubrekord
gelingen, darüber hat André Hofschneider eine ganz klare Meinung. "Es ist ja nicht meine Serie, ich stehe ja nicht auf dem
Platz." Stimmt, als Trainer des 1. FC Union steht er nur an der Seitenlinie, zum Saisonabschluss am Sonntag gegen ZweitligaMeister SC Freiburg (15.30 Uhr) in der mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Alten Försterei zum letzten Mal, bevor er ab
Sommer die Ausbildung zum Fußballlehrer absolviert.
Und doch würde ein Erfolg – und damit auch die Serie – untrennbar mit seinem Namen verbunden sein. Mit André
Hofschneider, dem 45-Jährigen, der seit 2007 stets der Mann in der zweiten Reihe bei den Köpenickern gewesen ist. Und
dessen Wichtigkeit für den Klub, für die Mannschaft und für alle Tugenden, die Union so gern auf sich vereint (und vereinen
will), in den vergangenen Wochen deutlicher denn je wurden.
Hofschneider wirkt wie das fehlende Puzzleteil, welches den Umbruch bei Union, der vor zwei Jahren mit der Trennung von
Trainer Uwe Neuhaus begonnen hat, vollendet. War es Neuhaus-Nachfolger Norbert Düwel, dessen Hauptaufgabe das
Aufbrechen der eingefahrenen sportlichen Strukturen gewesen ist, und Düwels Nachfolger Sascha Lewandowski, der die
Mannschaft spielerisch auf eine höhere Stufe gestellt hat, so ist es Hofschneider zuzuschreiben, dem neuen Konstrukt den
nötigen Halt gegeben zu haben.
Viertbeste Punktausbeute in seiner Amtszeit
"Er hat nichts großartig verändert oder anders gemacht", sagte Kapitän Benjamin Kessel: "Aber er hat der Mannschaft immer
wieder Woche für Woche Mut gemacht, dass sie an ihre Stärken glauben soll und ist gar nicht so sehr auf die Gegner
eingegangen. Damit hat er uns permanent Selbstvertrauen eingeflößt. Er hat immer wieder gesagt: Wenn wir immer unsere
Leistung abrufen, dann können wir jeden Gegner schlagen." Natürlich auch die Freiburger im Saisonfinale.
Die Emotionen, die Hofschneider bei den Spielern zu neuem Leben erweckt hat, strahlt er selbst kaum aus. Während der 90
Minuten an der Seitenlinie wirkt er oft ruhig, selbst in brisantesten Situationen scheint er nur ungern sein Innerstes
preiszugeben. Im Training, ja, da kann er durchaus auch laut werden, wenn Laufwege wieder nicht stimmen oder Pässe
schlampig gespielt werden.
Ansonsten ist Hofschneider eher jemand für die leisen, vielleicht auch einfachen Töne. Diese setzt er jedoch gezielt ein. Nach
Siegen gibt es schon mal zwei Tage frei, nach Niederlagen wird der Waldlauf am nächsten Tag verlängert. Keine epischen
Taktik-Analysen, kein lautes Gebrüll mit hochrotem Kopf – Hofschneider packt die Profis bei der Ehre. Und die Spieler sind
ihm gefolgt. In bislang elf Spielen, die 19 Punkte brachten. Nur das Spitzentrio Freiburg (31), Nürnberg (24) und Leipzig (20)
holten seit Anfang März mehr.
Den Blick immer nach oben gerichtet
Schlechte Spiele verzeiht er, genau wie die große Mehrheit der Fans, mangelnden Einsatz nicht. "Ich kann mal schlecht drauf
sein, aber eins kann ich immer: laufen", sagt Hofschneider. Deshalb ärgert ihn das 0:2 vom vergangenen Wochenende in
Bielefeld mehr als das 2:6-Debakel von Nürnberg, weil es "keine Tragik oder Dramatik im Spiel gab – außer unserer
Leistung".
Das mag in der mittlerweile hochtechnologisierten Welt des Profifußballs antiquarisch klingen, macht Hofschneider jedoch
authentisch. "Wir müssen uns immer daran orientieren, was wir maximal erreichen können", sagt Hofschneider. Der Blick stets
nach oben gerichtet, nie nach unten. Dass er "enttäuscht wäre, wenn uns der achte Heimsieg nicht gelingt", versteht sich da von
selbst. Auch wenn es gegen einen Verein und ein Team geht, den der ewige Unioner – Hofschneider war schon als (Jugend)Spieler von 1979 bis 1994 für die Köpenicker aktiv – in hohem Maße bewundert.
"Die beste Mannschaft, der beste Trainer, der beste Verein der Zweiten Liga – wenn man sich irgendwo ein Vorbild suchen
will, dann den SC Freiburg", sagt Hofschneider ohne zu zögern: "Freiburg hat über Jahre eine Stimmung geschaffen, mit der sie
diese Top-20-Geschichte leben. Das beinhaltet ja auch mal einen Abstieg."
Gegen Freiburg zeigen, dass man für die Top 20 geeignet ist
Der Sprung in die Top 20 ist Unions erklärtes Ziel. Schon deshalb kommt dem Spiel gegen Freiburg eine besondere Bedeutung
zu. "Das letzte Spiel zählt genau so zu einer Saison dazu wie das dritte oder vierte. Deswegen erwarte ich, dass wir diese
Partie mit voller Investition angehen", fordert Hofschneider.
Aus einfachem Grund: "Jetzt kann man beweisen, ob man wirklich gut genug gewesen wäre, um oben mitzuspielen", so der
Trainer. Ganz zu schweigen von der Heimserie und dem Klubrekord.
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14.05.2016, 16:52
Zweite Liga Union verlängert mit Nikci, Bobby Wood geht wohl zum HSV
Foto: Daniel Karmann / dpa
Adrian Nikci (r.) absolvierte acht Spiele (ein Tor) für Union in dieser Saison
Von Michael Färber
Der Mittelfeldspieler erhielt einen neuen Vertrag bis Sommer 2017. Dagegen steht der Stürmerstar der Unioner vor einem
Wechsel zum HSV.
Adrian Nikci bleibt Unioner. Der Berliner Fußball-Zweitligist verlängerte den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler einen Tag vor
dem Saisonfinale gegen den SC Freiburg um ein Jahr. Der 26-Jährige war im Sommer 2015 ablösefrei zu Union gekommen,
verpasste aber verletzungsbedingt einen großen Teil der Saison.
Nach der Winterpause machte er zunächst mit starken Trainingsleistungen wieder auf sich aufmerksam und konnte in den letzten
Wochen auch auf dem Platz deutliche Akzente setzen. In Nürnberg (2:6) gelang ihm sogar sein erstes Saisontor, bislang brachte
er es auf acht Einsätze.
"Ich bin sehr glücklich, auch weiterhin für Union zu spielen. Die ersten Monate hier waren sehr unglücklich. Es ist sehr
schwer, nur zuzuschauen und der Mannschaft nicht helfen zu können", sagte Nikci: "Dafür, dass ich nach auskurierter Verletzung
die Chance bekommen habe, mich zu zeigen, bin ich sehr dankbar. Ich war immer überzeugt davon, dass ich dieser Mannschaft
helfen kann."
Bundesligist hat starkes Interesse an dem Stürmer
"Adrian hat sehr viel Verletzungspech gehabt, aber er hat mit viel Hingabe und Fleiß an seiner Rückkehr gearbeitet. Als die
Chance da war, hat er sie genutzt und gezeigt, dass er fußballerisch eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein kann. Auf
dieser Basis wollen wir mit ihm weiterarbeiten", sagte Helmut Schulte, Unions Leiter der Lizenzspielerabteilung.
Angreifer Bobby Wood steht vor dem Wechsel zum Hamburger SV. Bereits am Donnerstag weilte der US-amerikanische
Nationalspieler mit Genehmigung des Zweitligisten zu Gesprächen in Hamburg. Der Bundesligist hat nach wie vor starkes
Interesse, den 23 Jahre alten Stürmer zu verpflichten.
In dieser Saison konnte Wood mit 17 Zweitliga-Toren einen Vereinsrekord bei Union aufstellen. Sein Vertag bei den Berlinern
läuft noch bis 2018, im Falle eines Wechsels zum HSV wäre eine Ablöse zwischen drei und vier Millionen Euro fällig.
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11.05.2016, 06:00
Fussball Der 1.FC Union kämpft noch um viel Fernsehgeld
Foto: Friso Gentsch / dpa
So wie in dieser Szene Eroll Zejnullahu (l) gegen Bielefelds Fabian Klos wollen sich die Eisernen auch gegen Freiburg
reinhängen
Vor dem Saisonfinale gegen Aufsteiger SC Freiburg wollen die Köpenicker Rang sieben verteidigen. Dafür gibt es handfeste
Gründe.
Berlin. – Für den 1. FC Union geht es am Sonntag zum Saison-Abschluss im ausverkauften Heimspiel gegen Zweitliga-Meister
SC Freiburg (15.30 Uhr, Alte Försterei) um viel Geld. Sollten die Köpenicker ihren derzeit siebten Tabellenplatz verteidigen,
würden sie in der kommenden Saison rund 8,66 Millionen Fernsehgeld von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) kassieren.
Bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel droht aber der Absturz bis auf Platz zehn der Tabelle, falls die Verfolger
Karlsruhe, Kaiserslautern und Heidenheim siegreich wären. Das würde den Köpenickern mehr als eine halbe Million Euro an
TV-Einnahmen kosten.
Nur drei Zweitligisten würde mehr Geld erhalten
Entsprechend des seit 2014 gültigen Verteilerschlüssels der DFL würde Union aufgrund seiner konstanten MittelfeldPlatzierungen in den zurückliegenden Jahren beim gegenwärtigen Tabellenstand auf Position sechs der Geldrangliste in der
Zweiten Liga rücken.
Neben den beiden Bundesliga-Absteigern würden von den derzeitigen Zweiliga-Konkurrenten nur Nürnberg (bei Niederlage in
der Relegation), Braunschweig und Kaiserslautern mit jeweils über neun Millionen Euro noch mehr Fernsehgelder kassieren
als die Köpenicker.
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08.05.2016, 17:33
Fußball Union Berlin verliert bei heimschwachen Bielefeldern 0:2
Foto: Friso Gentsch / dpa
Da kann Unions Sören Brandy (l.) nur staunen: Bielefelds Christopher Nöthe nimmt den Ball an
Mit einer Niederlage kehren die Köpenicker aus Westfalen zurück. Unions Schwächen waren vor allem in der zweiten Hälfte
deutlich.
Bielefeld. – Der sonst heimschwache Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat sich am 33. Spieltag im letzten Heimpiel der
Saison mit einem Sieg von seinen Fans verabschiedet. Die Arminia besiegte den Tabellensechsten Union Berlin mit 2:0 (0:0).
Für die Arminen trafen der Franzose David Ulm (54.) und Fabian Klos (90.+2).
Lattentreffer von Kreilach
Weil beide Teams weder mit dem Ab- noch mit dem Aufstieg noch etwas zu tun hatten, spielten beide Mannschaften vor 19.943
Zuschauern von Beginn an befreit auf. Die Bielefelder blieben aber vor dem Tor zu harmlos. Die Eisernen hatten mit einem
Lattentreffer von Damir Kreilach in der ersten Halbzeit Pech.
Nach Wiederanpfiff war der Aufsteiger zunehmend spielbestimmend, und griff immer wieder die wacklige Defensive der
Köpenicker an. Eine Großchance der Bielefelder (66.) kann Berlins Torhüter Jakob Busk aber noch auf der Linie retten.
(sid)
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08.05.2016, 06:00
Fußball Union setzt in Bielefeld zum Angriff auf Platz vier an
Foto: Guido Kirchner / dpa
André Hofschneider kann mit seiner Mannschaft zufrieden sein
Von Michael Färber
Trainer Hofschneider lobt die positive Einstellung seiner Mannschaft. Ein Spieler geht da mit gutem Beispiel voran
Berlin. André Hofschneider eine lame duck? Eine lahme Ente, weil das Ende der Trainertätigkeit zum Saisonende schon seit
Monaten feststeht? "Lahme Ente habe ich früher als Spieler öfter gehört", scherzt der Coach des 1. FC Union. Geht es um den
Weg, den der Berliner Fußball-Zweitligist unter ihm eingeschlagen hat, ist Hofschneider alles andere als eine lame duck.
Seit zehn Spieltagen zeichnet der 45-Jährige für die sportlichen Geschicke verantwortlich, seitdem eroberte Union 19 Punkte,
nur Aufsteiger SC Freiburg (28) und der 1. FC Nürnberg (21) holten mehr. Am Sonntag bei Arminia Bielefeld (15.30 Uhr, Sky)
sollen drei weitere Zähler hinzukommen.
Das Saisonziel ist mit Platz sechs zum Greifen nah, genug hat Hofschneider aber noch nicht. "Natürlich schauen wir auf die
Plätze fünf und vier. Die anderen Mannschaften sollten sich schon unter Druck gesetzt fühlen durch uns", so der Coach. Das
unter ihm Aufgebaute soll nicht auf den letzten Saisonmetern wieder eingerissen werden.
"Wir müssen immer daran glauben, was wir können"
Sicher ist jetzt nicht alles richtig, was richtig erscheint, ebenso wenig wie zuvor alles falsch gewesen ist, was nicht
funktionierte. Doch Hofschneiders Art, Union stark zu machen, griff Woche für Woche immer mehr. "Wir müssen immer daran
glauben, was wir können. Das muss der Maßstab sein für die Zukunft", sagte Hofschneider.
Dies darf durchaus aus kleines Vermächtnis angesehen werden, dass er dem neuen Trainer Jens Keller hinterlässt. "Die
Mannschaft bemerkt immer mehr, was sie eigentlich kann, und sie war immer stark genug, um oben mitzuspielen", sprach
Hofschneider vom "besten Kader, mit dem ich je bei Union zusammengearbeitet habe".
Am Beispiel Steven Skrzybski lässt sich das vielleicht derzeit am besten ablesen. Seit Anfang Februar fehlt der Stürmer wegen
einer Schulterverletzung. In Bielefeld steht er nun erstmals wieder im Kader, nachdem er das medizinische Okay bekommen hat
– zwei Wochen vor dem ursprünglichen Zeitplan. "Wenn jemand früher zurückkommt als ursprünglich terminiert, zeigt das
auch, welche Einstellung derjenige in der Reha hat", so Hofschneider. Skrzybski winkt nun der erste Einsatz seit dem 2:2 beim
1. FC Kaiserslautern am 5. Februar.
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02.05.2016, 06:00
Zweite Liga Union-Torwart Jakob Busk steckt im Dilemma
Foto: dpa Picture-Alliance / Thienel /Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Presse
Der Däne Jakob Busk wechselte in der Winterpause vom FC Kopenhagen zu Union
Von Michael Färber
Unions dänischer Torwart Busk hat sich längst als Nummer eins beim Zweitligisten etabliert. Doch im Sommer zieht es ihn
nach Brasilien.
Berlin. Die zwei freien Tage, die Union-Trainer André Hofschneider seinem Team nach dem Sieg gegen Bochum (1:0) gönnte,
wird Jakob Busk dazu nutzen, um in einem schwedischen Möbelhaus die Einrichtung seine Wohnung zu vervollständigen. Der
dänische Torwart des Berliner Fußball-Zweitligisten wird genau wissen, was er noch benötigt, um sich in den heimischen vier
Wänden wohl zu fühlen.
Keine Frage, Jakob Busk, in der Winterpause vom dänischen Erstligisten FC Kopenhagen an die Alte Försterei gewechselt und
mit einem Vertrag bis 2017 ausgestattet, ist längst bei den Köpenickern angekommen. Im Tor hat er die langjährige Nummer
eins, Daniel Haas, abgelöst.
In neun der vergangenen zehn Halbzeiten blieb der 22-Jährige ohne Gegentreffer. "Wir lassen nicht viele Chancen zu, da ist es
nicht schwer, den Kasten sauber zu halten", sagte Busk. Die sechs Gegentore in 45 Minuten beim 2:6 in Nürnberg verbuchte er
unter der Kategorie: "Das ist Fußball und kann jedem Team passieren."
Er hat gelernt, mit Niederlagen umzugehen
Es spricht für den 1,89-Meter-Mann, dass er diesen Tag der offenen Tür schnell verarbeitet hat. "Jedes Mal, wenn dich jemand
zu Boden schlägt, musst du deinen Charakter zeigen und wieder aufstehen", sagte Busk.
Das war auch bei ihm nicht immer so: "Ich habe das in meiner Kopenhagener Zeit gelernt." In einem Spiel im März 2014 gegen
den damaligen Spitzenreiter FC Midtjylland, um genau zu sein. "Zwei Minuten vor dem Anpfiff wurde mir gesagt, dass ich
spielen würde, weil sich unser Stammkeeper verletzt hat. Ich habe gespielt, ohne mich groß warmzumachen. Ich war 19 Jahre
alt und wir verloren 1:5. Davon habe ich viel gelernt", erzählte Busk.
Niederlagen, vor allem solche wie in Nürnberg, versucht er nun weniger emotional zu nehmen.
Mit Dänemark für Olympia qualifiziert
Alles könnte also in bester Ordnung sein – wenn da nicht der Sommer vor der Tür stehen würde. Und mit ihm die Olympischen
Spiele in Rio de Janeiro, für die sich Dänemark durch den Sprung ins Halbfinale bei der U21-Europameisterschaft im
vergangenen Jahr in Tschechien qualifiziert hat. Als Stammtorwart jener Mannschaft ist Busk natürlich auch ein Kandidat für
eine Olympia-Nominierung – vorausgesetzt, der neue Trainer Niels Frederiksen nominiert ihn auch.
Vom 5. bis 21. August blickt die Sportwelt nach Brasilien, und Busk wäre sicher gern auch Teil der olympischen Familie. Nur:
Am 5. August beginnt auch die neue Zweitliga-Saison. "Es ist ein Dilemma. Einerseits möchte ich schon bei den Olympischen
Spielen dabei sein, andererseits würde ich einige Spiele unter dem neuen Coach verpassen", verdeutlichte Busk.
In zwei Punkt- sowie im Erstrundenspiel des DFB-Pokals würde er fehlen, dazu einen Teil der Vorbereitung unter dem neuen
Union-Coach Jens Keller versäumen.
Status als Nummer eins wäre gefährdet
Ganz zu schweigen davon, dass auch sein Status als Nummer eins dann weg sein könnte. Eine Verlängerung des Vertrages mit
Konkurrent Haas, dessen Kontrakt am Saisonende ausläuft, scheint unwahrscheinlich. Unions Nummer drei, Mohamed Amsif
(Vertrag bis 2017), hat sich schon gegen Busk und Haas nicht durchsetzen können. Folglich wird sich Union um einen neuen
Torwart mit entsprechender Qualität bemühen, um den Angriff auf die Top 20 in Deutschland angehen zu können.
"Es ist ja nicht nur meine Entscheidung, sondern auch die Entscheidung des Vereins", sagte Busk mit Blick auf Rio. "Natürlich
ist es um einiges einfacher, wenn der Klub sagt: Wir haben damit kein Problem." Dass internationale Erfahrung nur hilfreich
sein kann, wird man auch beim Zweitligisten wissen.
"Man muss sorgfältig überlegen und als Spieler entscheiden, was das Beste für einen ist", sagte Busk. Möbel kaufen ist da
sicherlich einfacher.
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01.05.2016, 06:00
Zweite Liga Union macht die Alte Försterei zur Festung
Foto: imago sportfotodienst / imago/Sebastian Wells
Union schafft den Schulterschluss mit den Fans so gut wie lange nicht
Von Michael Färber
Sieben Heimsiege in Folge: Warum Union in der Rückrunde zu Hause wieder eine Macht ist. Trainer Hofschneider lobt
Charakter des Teams.
Berlin. 1:0, 3:0, 2:1, 4:0, 3:1, 1:0, 1:0 – es ist eine durchaus beeindruckende Serie, die der 1. FC Union in den vergangenen
Heimspielen hingelegt hat. Sieben Siege in Folge, welche die Basis sind für eine Rückrunde, in der Berlins FußballZweitligist sich auf Rang vier wiederfindet, hinter dem Spitzentrio Freiburg, Nürnberg und Leipzig. Und die die Alte Försterei
wieder zu jener Festung gemacht haben, die die Liga mit Union verbindet.
"Union war für mich immer bekannt als die Festung Alte Försterei", sagte Dennis Daube, der bis zu seinem Wechsel nach
Köpenick im vergangenen Sommer als Profi des FC. St. Pauli feststellen musste: "Als Gegner ist hier eigentlich nicht viel zu
holen. Die Fans sind überragend, wie sie das Team nach vorne pushen. Das genießt man einfach." Diese Symbiose aus
Unterstützung von den Rängen und der Leistung auf dem Rasen funktioniert derzeit so gut wie lange nicht mehr.
"Die Mannschaft hat Charakter", lobte Trainer André Hofschneider sein Team, das "in dieser Saison viel weggesteckt hat".
Zwei Trainerwechsel, eine kaum enden wollende Verletzungsmisere, zahlreiche Punktverluste in den letzten Sekunden – das
schweißt zusammen. Unions Torhüter Jakob Busk, in der Winterpause gekommen, musste seine Meinung über die Atmosphäre
in der Alten Försterei sogar revidieren: "Das ist noch viel besser, als ich es mir vorgestellt habe."
Starke Standards als Schlüssel zum Erfolg
Doch da ist mehr als die Unterstützung durch das Publikum, die Union zu Hause wieder feiern lässt. Schon ist man wieder bei
Daube, der zum Siegtreffer von Kapitän Benjamin Kessel gegen Bochum mit einem Augenzwinkern sagte: "Wenn er rein geht,
ist die Ecke anscheinend immer gut getreten." Daube selbst hatte den Eckball auf Kessels Kopf gezirkelt.
Wieder war es eine Standardsituation, die zum Erfolg führte. Schon beim Sieg zuvor gegen Heidenheim leitete ein Eckball von
Felix Kroos das entscheidende Tor durch Bobby Wood ein. "Im allgemeinen funktionieren die Standards ganz gut, ob Felix sie
schießt oder ich", erklärte Daube.
Schon bei St. Pauli war er der Mann für die ruhenden Bälle. "In der letzten Saison haben wir mit St. Pauli brutal gegen den
Abstieg gespielt. Da wusste ich auch, dass viel über Standards gehen kann", erzählte der Mittelfeldspieler. Und er arbeitet in
nahezu jeder Übungseinheit an der Optimierung seiner Schusskünste: "Ich versuche, mir nach dem Training ein paar Bälle zu
nehmen und das auszubauen."
Leistner als Fels in der Brandung
Immer besser wird auch Unions Defensivstärke. Die desaströse zweite Halbzeit beim 2:6 in Nürnberg einmal ausgeklammert,
blieb man in neun der vergangenen zehn Halbzeiten ohne Gegentor. Ein Schlüssel dafür ist Toni Leistner, der "seit Wochen in
bestechender Form ist", sagte Hofschneider.
Der Trainer weiß genau, was er an dem Abwehrmann hat: "Er bringt über 90 Minuten Konsequenz auf den Platz und ist unser
Fels in der Brandung." Gegen Bochum schaltete er erst Toptorjäger Simon Terodde, nach dessen Auswechslung den nicht
weniger robusten Peniel Mlapa aus. "Auf diesem Niveau ist er einer der besten Innenverteidiger der Zweiten Liga", sagte
Hofschneider.
Schließlich ist da das Selbstbewusstsein, das mit jedem Erfolg gewachsen ist. Noch in der Hinrunde wurden in den
Heimspielen gegen Düsseldorf (1:1), Kaiserslautern (2:2), Leipzig (1:1) und Nürnberg (3:3) wichtige Punkte zumeist in der
Schlussphase verspielt. Das trug nicht gerade zur Sicherheit im Auftreten bei. "Wenn wir jetzt 1:0 führen, passiert uns das nicht
mehr", bestätigte Stürmer Sören Brandy.
Gegen Freiburg soll Heimsieg Nummer acht her
Ein Heimspiel wartet noch auf Union, am 15. Mai zum Saisonabschluss gegen den Bundesliga-Aufsteiger und designierten
Zweitliga-Meister Freiburg. Klar, dass dann der bestehende Rekord auf acht Heimsiege ausgebaut werden soll.
"Ich glaube schon, dass die Gegner wieder enormen Respekt haben, wenn sie hierher kommen", sagte Daube: "Ein Sieg zum
Abschluss gegen Freiburg wäre ein kleiner Obolus obendrauf."
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29.04.2016, 20:23
Zweite Bundesliga Union Berlin schafft siebten Heimsieg in Folge - Klubrekord
Foto: Maurizio Gambarini / dpa
Bobby Wood (l.) im Zweikampf mit Bochums Malcom Cacutalua
Von Michael Färber
Die Köpenicker schlagen den VfL Bochum mit 1:0 und wollen nun Platz sechs halten. Das Tor schießt ausnahmsweise nicht
Bobby Wood.
Berlin. – Benjamin Kessel stand erschöpft, aber sichtlich zufrieden in den Katakomben der Alten Försterei, als er jenen
Moment erklären sollte, der elf Minuten vor dem Abpfiff die Entscheidung brachte. "Die Ecke von Dennis Daube war perfekt
getreten. Und dann wurde es auch Zeit, dass ich meinen Schädel mal wieder reinhalte", sagte der Kapitän des 1. FC Union.
Sein Kopfballtor besiegelte das 1:0 (0:0) gegen den VfL Bochum und den siebten Heimsieg in Folge – Klubrekord aus der
Saison 2001/02 eingestellt.
Dazu freuten sich die Köpenicker darüber, Platz sechs gefestigt zu haben. "Jetzt wollen wir in den letzten beiden Spielen noch
sechs Punkte holen, dann hätten wir einen versöhnlichen Saisonabschluss", sagte Kessel.
In der Alten Försterei entwickelte sich ein durchaus temporeiches und intensives Spiel. Union hatte mehr Spielanteile, kam
jedoch ebenso wie die Bochumer nur schwer vor das Tor des Gegners. Das erhoffte Duell der Torjäger fand in den
Abwehrreihen stets ein jähes Ende.
Packendes Duell der Torjäger
Dabei lieferten sich Bochums Stürmer Simon Terodde (20 Saisontore) und Unions Innenverteidiger Toni Leistner packende
Zweikämpfe am Rande der Legalität. Nicht nur einmal hätten beide durchaus auch mit einer kleinen Wertung als Freistil-Ringer
punkten können.
Leistner war nach seinem Magen-Darm-Infekt ebenso rechtzeitig fit geworden wie Dennis Daube (Hexenschuss) und Stephan
Fürstner (Gehirnerschütterung).
Auf der anderen Seite bekam es Bobby Wood (17 Tore) meist mit Malcolm Cacutalua zu tun. Dabei versuchte der USAmerikaner seine Dynamik auszuspielen – vergeblich. So mussten die 20.036 Zuschauer mehr als 20 Minuten warten, bis es
endlich erste Möglichkeiten gab.
Busk mit einer Glanzparade
Doch Wood wartete zu lange (22.), Damir Kreilach setzte einen Freistoß knapp links am Tor von Manuel Riemann vorbei
(30.). Terodde schaffte es, den Ball im Union-Tor unterzubringen – Abseits (32.).
Nach dem Wechsel legte Union zu, hatte durch einen Wood-Kopfball (56.), vor allem aber durch den nimmermüden Sören
Brandy (62., 77.) gute Möglichkeiten. Simon Terodde saß da schon auf der Bank – Auswechslung in der 58. Minute.
"In der zweiten Halbzeit hatten wir die klareren Möglichkeiten", sagte der Ex-Unioner. Das hatte er exklusiv. Lediglich Janik
Haberer zwang Union-Keeper Jakob Busk zu einer Glanzparade (71.). Ansonsten arbeitete Union immer mehr auf diesen einen
Treffer hin, der schließlich den verdienten Heimsieg brachte.
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29.04.2016, 06:00
1.FC Union Gegen Bochum gibt es jetzt das Wettschießen
Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing / picture alliance / augenklick/fi
Simon Terodde (M.) spielte einst beim 1. FC Union gemeinsam mit Roberto Puncec (r.) zusammen. Jetzt sind die beiden Profis
Rivalen. Das Hinspiel, bei dem auch Benjamin Kessel (l.) mitwirkte. endete im vergangenen November 1:1
Von Michael Färber
Im Duell der Torjäger fordert Unions Bobby Wood am Freitag den nach Bochum abgewanderten Simon Terodde heraus. Ein
Vergleich.
Berlin. Der eine trägt die Nummer 15, der andere die 23 auf dem Rücken. Das kann Zufall sein. Oder Aberglaube. Bobby
Woods Trikotnummer beim 1. FC Union dokumentiert die Anzahl der Saisontore, die nötig gewesen waren, um sich den
Vereinsrekord zu sichern. Inzwischen hat es der US-Nationalspieler auf 17 Treffer gebracht.
Die 23 von Simon Terodde kann ebenfalls als Marke verstanden werden, die der Angreifer des VfL Bochum in seiner Karriere
einmal erreichen wollte. Derzeit hat der Ex-Unioner 20 Tore auf seinem Konto und führt damit die Torjägerliste der Zweiten
Liga zusammen mit dem Freiburger Nils Petersen an.
Am Freitag (18.30 Uhr) kommt es in der Alten Försterei nun zum Aufeinandertreffen der zwei Top-Torjäger und zum direkten
Duell um die Torjägerkanone des Bundesliga-Unterhauses.
"Beide spüren in dieser Saison das Vertrauen ihrer Trainer"
Bei der Analyse der Frage, warum beide Profis in dieser Saison die Garanten dafür sind, dass ihre Klubs im oberen
Tabellendrittel stehen, kommt André Hofschneider zu einem ganz klaren Ergebnis. "Beide spüren in dieser Saison das
Vertrauen ihrer Trainer", sagte der Union-Coach.
Bobby Wood (r.) konnte schon 17 Mal Glückwünsche zu einem Treffer annehmen. Hier von Felix Kroos zum 1:0 gegen
Heidenheim
Foto: Annegret Hilse / dpa
Er muss es wissen, schließlich arbeitet Hofschneider seit dieser Saison mit Wood zusammen, erst als Co-Trainer unter Norbert
Düwel und Sascha Lewandowski, seit März als Übergangschef. Bereits von 2011 bis 2014 hatte der Berliner zudem als
Assistent von Trainer Uwe Neuhaus mit Terodde zu tun. "Außerdem sind beide sehr ehrgeizig, das verbindet sie", so
Hofschneider weiter.
Eben weil Terodde vor zwei Jahren nicht mehr den Rückhalt bei Union gespürt hatte, zog es ihn zurück in den Westen, wo er
als Jugendspieler des 1. FC Köln seine ersten Schritte im Profibereich getan hatte. Ähnlich wie Wood in dieser Saison reifte
Terodde bei Union zum Profi.
Beide loben die Unterstützung durch ihre Klubs
In Bochum hat er sich nun mit seinen Toren in den Kreis jener Profis gespielt, der auch in Liga eins für Aufmerksamkeit sorgt.
Und der gebürtige Bocholter bestätigt die Einschätzung seines Ex-Coaches hinsichtlich der Rückdeckung in dieser Spielzeit:
"In der Phase, in der ich nicht getroffen hatte, hat mir der Trainer (Gertjan Verbeek, d.Red.) immer wieder ein positives
Feedback gegeben und mich stark gemacht."
Gleiches hört man von Wood, der in praktisch jedem seiner Statements von der Unterstützung spricht, die er bei Union
bekommt. "Deswegen kann ich mein Potenzial abrufen", so der gebürtige Hawaiianer. Dass Wood "irgendwann aufsteigen"
will, daraus hat er nie einen Hehl gemacht. Jeder Treffer bringt den US-Nationalspieler seinem Ziel ein Stückchen näher.
Genau wie Terodde.
Dabei sind beide Profis keineswegs Stürmer des gleichen Typs. Wood kommt vor allem über seine Dynamik ins Spiel und zu
Chancen. "Er ist noch geradliniger und zieht noch mehr zum Tor", verdeutlichte Hofschneider. Bekommt Wood den Ball, sucht
er oft den kürzesten Weg zum Tor.
Terodde ist abgeklärter
Außerdem bindet er mit seinen Dribblings stets zwei oder sogar drei gegnerische Verteidiger und öffnet seinen Mitspielern so
auch wichtige Räume. Dass er dabei auch schon mal einen besser postierten Mitspieler übersieht, mag man seinen erst 23
Jahren zuschreiben.
Terodde wiederum wirkt mit seinen 28 Jahren inzwischen abgeklärter. "Er erarbeitet sich die Situationen mehr", sagte
Hofschneider, "und bei ihm merkt man auf Grund seines Alters die Stabilität und Konstanz in seinem Spiel." Schon in der
vergangenen Saison kam Terodde auf 16 Tore.
Eines scheint bei beiden Stürmern jedoch sehr wahrscheinlich: der Weggang von ihren Klubs am Saisonende. An Wood, dessen
Vertrag bei Union bis 2018 läuft, ist bereits Bundesligist Hamburger SV interessiert. Teroddes Vertrag in Bochum endet 2017.
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28.04.2016, 06:00
Zweite Liga Union sucht gesunde Spieler für den Klubrekord
Foto: Daniel Karmann / dpa
Union-Trainer André Hofschneider (r.) wird seine Startelf für die Partie gegen Bochum umbauen müssen
Von Michael Färber
Union kann am Freitag gegen den VfL Bochum den siebten Heimsieg in Serie einfahren. Wenn da nur nicht diese sechs
Fragezeichen wären.
Berlin. Sechs Heimsiege in Folge hat der 1. FC Union bereits geschafft. Am Freitag gegen den VfL Bochum (18.30 Uhr, Alte
Försterei) soll nun der siebte Streich folgen – und die Einstellung des Klubrekords aus dem ersten Zweitliga-Jahr 2001/02.
"Wir sollten nach der Niederlage von Nürnberg nicht alles schlecht reden. Zuhause sind wir in der Lage, jede Mannschaft zu
schlagen", sagte Trainer André Hofschneider .
Leichter gesagt als getan, denn bis zum Anpfiff gilt es, gleich sechs Problemfälle zu lösen. Christopher Trimmel musste sich
vom Training abmelden, "bei ihm gibt es Hinweise auf einen Magend-Darm-Infekt", so Hofschneider. Innenverteidiger Toni
Leistner hat den gleichen Infekt noch nicht voll auskuriert.
"Bei Sören Brandy ist das Knie wacklig", erklärte der Coach – Nachwirkungen vom 2:6 in Nürnberg . Benjamin Köhler musste
sich ebenfalls mit Knieproblemen zum Arzt begeben.
Zejnullahu und Koch fehlen definitiv
Mittelfeldspieler Stephan Fürstner plagen noch Nachwirkungen von einer Gehirnerschütterung aus dem Nürnberg-Spiel, "bei
schnellen Bewegungen hat er ein Zeitraffer-Gefühl", erklärte Hofschneider. Und Dennis Daube hat nach seinem Hexenschuss
noch Kopfball-Verbot. Definitiv fehlen werden Leonard Koch (Magen-Darm-Infekt) und Eroll Zejnullahu (Gelb-Sperre).
(fär)
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Tagesspiegel
Tagespiegel - Union
Zug verwüstet: Ärger nach Union-Randale
[Mo, 23 Mai 07:58]
Auf der Rückfahrt vom Freundschaftsspiel von Union Berlin in Rostock beschädigten mehrere Personen einen Regionalzug schwer. Der Verein kündigt
Konsequenzen an.
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Ausschreitungen nach Fußballspiel in Rostock: Zug verwüstet: Ärger nach UnionRandale - Berlin - Tagesspiegel
Der Ärger ist groß, auch nach dem Wochenende. Auf der Rückfahrt vom Freundschaftsspiel des 1. FC Union in Rostock hatten
mehrere Personen einen Regionalzug schwer beschädigt, Decken eingeschlagen, Wände beschmiert, einen Wagen vermüllt.
Waren Bundespolizisten im Zug?
Diskutiert wird die Randale auch in den Fanforen des Klubs. Dort heißt es unter anderem: "Bei Einigen fragt man sich, welch'
Geistes Kind sie sind!" Andere wiederum berichten, dass Bundespolizisten den Zug begleitet haben und fragen sich nun,
warum die Beamten "erst in Berlin merken, dass der Zug so aussieht". Fans befürchten, dass in Zukunft nun noch mehr
Polizisten mitreisen werden. Die Bundespolizei war mit 42 Beamten im Zug. Nach Angaben eines Polizeisprechers haben sie
aber unterwegs nicht von der Randale bemerkt.
Die Bundespolizei hatte Bilder aus dem verwüsteten Wagen via Twitter veröffentlicht.
DAS geht gar nicht! "Fans" zum Spiel #FCHFCU verwüsten einen Zug auf der Fahrt nach #Berlin. Die #bpol ermittelt.
pic.twitter.com/uKoLVXbD4y
— Bundespolizei B (@bpol_b_einsatz) 21. Mai 2016
Der 1. FC Union hatte die Vorkommnisse am Sonntag in einer offiziellen Erklärung durch Pressesprecher Christian Arbeit
verurteilt. In einer Pressemitteilung des Vereins heißt es: „So ein Verhalten ist nicht akzeptabel. Wir hoffen, dass die
ermittelnde Bundespolizei die Täter identifizieren kann und diese für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden.“ Nach
Angaben eines Sprechers der Bahn entstand ein Schaden von 30 000 Euro. "Der beschädigte Zug fällt zwei Wochen aus. Wir
werden die Täter zur Kasse bitten." Ein Polizeisprecher sagte "Bild": "Das Ausmaß der Verwüstung sei in dieser Form „sehr
selten.
Pressesprecher erwartet keine Hinweise aus der Fanszene zu den Tätern
Arbeit sagte dem Tagesspiegel allerdings auch, dass der Verein derzeit keine Möglichkeiten habe, Konsequenzen zu ziehen, "da
wir nicht wissen, um wen es sich bei den Tätern handelt". Allerdings werde der Verein intern prüfen, "welche Gruppen des
Vereins möglicherweise beteiligt sein könnten". Doch viel Aufklärung erwartet er auch dadurch nicht. "Man muss ja im
Einzelfall prüfen, wer was gemacht hat." Und angesichts des Zusammenhalts in einer solchen Gruppe tendiere die
"Wahrscheinlichkeit, dass man Informationen erhält, gegen Null". Es werde ja niemand einen anderen verpfeifen.
90. | Schluss. 3:1 siegt Union beim Jubiläumsspiel “50 Jahre F.C. Hansa”. Der Gästeblock feiert✌
pic.twitter.com/4xukBD4iDD
#fcunion #fchfcu
— 1. FC Union Berlin (@fcunion) 21. Mai 2016
Vor dem Spiel gegen Rostock hatte es die üblichen Besprechungen des Vereins mit der Polizei gegeben. Dass es von vorherein
kein unproblematisches einfaches Spiel würde, war klar. "Das liegt daran, dass Rostocks Fans eigentlich mit den Fans aller
anderen Vereine rivalisieren", sagte Arbeit. Die Polizei hatte im Vorfeld, über ihre eigenen sozialen Medien und über jene des
Vereins, Hinweise an die Fans gegeben, die nach Rostock fahren wollten.
Zum Beispiel gab es auf dem Bahnhof-Vorplatz einen Shuttle-Dienst zum Stadion. Auch für Fans, die mit dem Bus oder mit dem
Auto nach Rostock fuhren, gab es einen shuttle-Dienst. Beim Spiel selber passierte gar nichts. "Deshalb", sagt Arbeit, "ist es
sehr, sehr ärgerlich, das nach dem Spiel, bei der individuellen Abreise solche Vorfälle gegeben hat".
Am Sonnabend begleiten ca. 1400 @fcunion-Fans ihr Team ins #Ostseestadion! Gästeblock wird also voll! #FCHFCU
#Hansa pic.twitter.com/7mrsw26UWY
— F.C. Hansa Rostock (@HansaRostock) 19. Mai 2016
Union-Fans bestellen Sonderzüge
Bei jeweils einem Spiel in einer Saison setzt Union einen Sonderzug für seine Fans ein. In dieser Saison betraf dies das
Auswärtsspiel gegen Freiburg; in der vergangenen Saison rollte ein Zug mit mehreren Hundert Fans nach Darmstadt. "Und nie
ist etwas passiert", sagte Arbeit. Den Sonderzug bestellt aber nicht der Verein, sondern die Fangruppe "Eiserner Virus", sie ist
deshalb auch haftbar, sollte es zu Schäden kommen.
Union-Fans, die negativ auffallen, werden auf verschiedene Weise sanktioniert. "Das reicht vom Haus- und Stadionverbot bis
zum Vereinsausschluss", sagte Arbeit. In der jüngeren Vergangenheit habe es einige wenige Stadionverbote gegeben, wegen
"vereinsschädigendem Verhalten". Darunter kann vieles fallen. An einen Vereinsausschluss kann sich Arbeit nicht erinnern.
"Wir werden alles zerlegen bis wir deutscher Meister sind".
Des fans du #FCUnion ont saccagé un train après #FCHFCU. pic.twitter.com/sm6T2ypYMb
— DDR Oberliga FR (@DDROberligaFR) 22. Mai 2016
600 Fans waren im Zug
Der Berliner Zweitligist hatte am Sonnabend ein Freundschaftsspiel beim FC Hansa Rostock ausgetragen, das letzte vor der
anstehenden Sommerpause, und dieses 3:1 gewonnen. Dabei war der Klub von zahlreichen Fans begleitet worden. Insgesamt
seien angeblich rund 600 Fans in dem beschädigten Zug gewesen, der kurz vor Mitternacht am Bahnhof Gesundbrunnen ankam.
Angeblich wurde eine Überwachungskamera bei Fans gefunden
Stunden später griff die Polizei laut „Bild“ eine Gruppe von Fans in Friedrichshain auf, einige seien vermummt gewesen. Die
Gruppe hatte eine abgerissene Überwachungskamera bei sich. Im Moment wird geklärt, ob sie aus dem zerstörten Zug stammt.
Es wurde Anzeige wegen besonders schweren Diebstahls, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
gemacht.
Das sollen Fans sein?#FCHFCU #Fussball #DFB #Bundespolizei https://t.co/dCQkG0nnwn
— Lars Wendland (@LarsWendland) 22. Mai 2016
Immer wieder Ärger mit einigen Fußballfans
Zehntausende friedliche Fußballfans (davon saßen ja auch viele im Zug des 1. FC Union) nutzen jedes Wochenende die Züge
der Bahn - und immer wieder macht eine Klientel Ärger. Der Bahnsprecher sagte, "dass wir enttäuscht sind, dass es am
Wochenende erneut zu Ausschreitungen und Vandalismus im Fußballfanreiseverkehr gekommen ist. Wenige Fans zerstören hier
das Engagement der Bahn, der Vereine und Fanprojekte. Auch andere Kunden und friedlich reisende Fußballfans sind von den
Folgen der Ausschreitungen und dem sinnlosen Vandalismus Einzelner betroffen."
Haus- und Beförderungsverbot für Randalierer
Die Bahn prüfe auch im aktuellen Fall "Hausverbote und Beförderungsausschlüsse". Dieses Mittel setzt die Bahn seit längerer
Zeit ein. Wer durch Sachbeschädigungen aufgefallen ist, erhält ein Haus- und Beförderungsverbot. Auch der Bahn ist klar, dass
damit allein nicht verhindert wird, dass ein solcher Straftäter sich trotzdem in den Zug setzt. Der Gedankengang hinter der
Sanktion: Der Betroffene wird sich hüten, nochmal in irgendeiner Form aufzufallen. Sollte er nämlich kontrolliert werden,
wird klar, dass er Haus- und Beförderungsverbot hat. "Und das ergäbe dann eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs", sagte
der Bahnsprecher.
Der Bahn entsteht durch randalierende Fußballfans jährlich ein Schaden in Höhe von zwei Millionen Euro. Diese Summe ist
seit Jahren konstant. Allerdings kommen auch noch Ausgaben durch den Einsatz zusätzlicher Sicherheitsmitarbeiter der Bahn
dazu. Allein im vergangenen Jahr hat die Bahn 700 000 Euro dafür aufgewendet, dass besonders geschulte Mitarbeiter solche
Fußballfans begleiten.
Zu den Begleitern, die immer mitfahren, gehören die Schaffner. Und deren Einsatzmöglichkeit in einem vollbesetzten Zug mit
gröhlenden Fußballfans ist naheliegenderweise begrenzt. Für diese Mitarbeiter gilt als oberste Priorität "der Schutz der
eigenen Gesundheit", sagt der Bahnsprecher. Das bedeutet in der Praxis, dass eine ordnungsmäße Kontrolle der Fahrkarten
nicht immer möglich ist. In besonders gefährlichen Situationen alarmiert solch ein Zugbegleiter die Polizei.
Ein weiterer Kostenfaktor "sind die Folgekosten, die beispielsweise aufgrund von Zugausfällen und Verspätungen entstehen,
wenn Züge durch das Verhalten von Fans aufgehalten werden oder wenn durch randalierende Fans beschädigte Fahrzeuge
repariert werden müssen", sagte der Bahnsprecher.
Wie berichtet, hatte die Bundespolizei in der Saison 2014/2015 "beim Bahnreiseverkehr" bundesweit 2321 Straftaten von
Fußballfans in Zügen registriert, davon 669 Gewaltdelikte. Dabei seien 392 Menschen verletzt worden, darunter 149
Polizisten und 131 unbeteiligte Reisende.
Nach dem Abstieg von Hertha BSC in die Zweite Liga etwa hatten auch die Fans des Berliner Lokalrivalen im Zug aus
Düsseldorf gewütet. Weil Scheiben aus dem Wagen geflogen, musste der Zug aus dem Verkehr gezogen werden.
500 Polizisten hatten die Hertha-Fans nach der Ankunft am Hauptbahnhof kontrollieren wollen - vergeblich. Sie hatten vorab
die Notbremse gezogen und waren in Spandau ausgestiegen.
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B.Z.
Aktuelle Nachrichten aus Berlin und Brandenburg: Top-News, 24h-Ticker, Hauptstadt-Sport, Kultur, Leute, Lifestyle, Ratgeber, Deutschland und Welt-News.
Holt Darmstadt Union-Trainer Keller?
[Do, 26 Mai 00:27]
Zwei Bundesliga-Klubs suchen einen Trainer und Union könnte der Leidtragende sein. Wie kann das passieren?
Jetzt soll Krüger die Union-Profis fit machen
[Di, 24 Mai 20:11]
Das Trainer-Team von Union Berlin nimmt Form an. Martin Krüger wird neuer Athletik-Trainer der Zweitliga-Mannschaft. Zuvor hatte er den Job in der
Nachwuchs-Abteilung.
Für Redondo läuft es bei Union rund
[Mo, 23 Mai 19:40]
Er kam vom Drittliga-Absteiger Unterhaching zu Union. In seiner ersten Saison kam Kenny Prince Redondo zu 19 Eisätzen – im nächsten Jahr will er sich
durchsetzen und viel lernen.
30.000 Euro Schaden nach Randale im Zug
[Mo, 23 Mai 15:25]
Die Deutsche Bahn zeigt sich enttäuscht über das Verhalten der Fußballfans im Zug von Rostock nach Berlin. Die Verantwortlichen müssen nun mit Geldstrafen
und Hausverbot rechnen.
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Holt Darmstadt Union-Trainer Keller? - B.Z. Berlin
B.Z.
Zwei Bundesliga-Klubs suchen einen Trainer und Union könnte der Leidtragende sein. Wie kann das passieren?
Am 11. April verpflichteten die Köpenicker Jens Keller (45). Er soll ab dem 1. Juli das Traineramt bei Union übernehmen.
Doch Keller könnte dank einer Ausstiegsklausel Union verlassen, noch bevor er angefangen hat.
Kurioses Trainer-Domino in der Fußball-Bundesliga! Markus Weinzierl verlässt den FC Augsburg, geht wohl zu Schalke. Sein
Nachfolger soll Darmstadts Dirk Schuster werden. Am Mittwoch bat er um seine Freigabe.
Jetzt sind die Südhessen auf der Suche nach einem Trainer für die kommende Saison. Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch
(54) soll mit Jens Keller ersten Kontakt aufgenommen haben.
Keller unterschrieb bei Union bis 2018
Branchenüblich enthalten solche Verträge oft eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga. Keller stand mit Schalke schon in der
Champions League. Nicht unwahrscheinlich, dass auch er in seinem Kontrakt eine solche Klausel steht. Das bedeutet: Will
Keller statt zum Zweitligisten Union zum Bundesligisten Darmstadt, könnte er gehen. Union hätte keine Chance den Trainer zu
halten.
Auf B.Z.-Nachfrage reagierte Keller am Mittwoch nicht.
Keller ist in Hessen kein Unbekannter. Von 2002 bis 2005 spielte er für Frankfurt. Nun liegt die Entscheidung bei ihm. Im
schlimmsten Fall würde Keller seinen Job bei Union gar nicht antreten. Ob es wirklich so weit kommt?
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Jetzt soll Krüger die Union-Profis fit machen - B.Z. Berlin
Das Trainer-Team von Union Berlin nimmt Form an. Martin Krüger wird neuer Athletik-Trainer der Zweitliga-Mannschaft.
Zuvor hatte er den Job in der Nachwuchs-Abteilung.
Auf Spielerzugänge warten die Union-Fans sehnsüchtig. Im Trainerbereich gibt es aber nach Chefcoach Jens Keller (45) und
Assistent Henrik Pedersen (38) ein weiteres neues Gesicht. Martin Krüger (36) steigt vom Athletik- und Rehatrainer des
Nachwuchses zu den dem der Profis auf. Er erhält einen Vertrag bis 2017. Krüger: „Der Wechsel zu den Profis ist die
Erfüllung eines Traums“. In der vergangenen Woche verteilte Krüger bereits die Urlaubs-Trainingspläne an die Spieler.
Der Sportwissenschaftler kam im Sommer 2015 zu Union. Er besitzt die Trainer-A-Lizenz im Fußball und C-Lizenzen im
Schwimmen, Volleyball, Leichtathletik und Kraft & Fitness. Krüger war zudem von 2012 bis 2015 Athletik-Trainer im
Nachwuchsbereich der Basketballer von Alba Berlin und von 2011 bis 2014 Cheftrainer der Verbandsliga-Fußballer des
Berliner SC.
Bei Union folgt Krüger auf Daniel Wolf (35), der zum DFB wechselt. Wolf: „Ich werde bei der U-17-Nationalelf unter Trainer
Christian Wück arbeiten.“
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Für Redondo läuft es bei Union rund - B.Z. Berlin
Er kam vom Drittliga-Absteiger Unterhaching zu Union. In seiner ersten Saison kam Kenny Prince Redondo zu 19 Eisätzen – im
nächsten Jahr will er sich durchsetzen und viel lernen.
Kenny Prince Redondo (21) genießt zufrieden seinen Urlaub. Der Union-Mittelfeldspieler sagt: „Die Mannschaft und ich haben
in diesem Jahr gut abgeschlossen.“ Der Deutsch-Spanier, dessen Nachname auf Deutsch übersetzt „Rund“ hieße, ist stolz auf
den sechsten Platz und die ersten 19 Zweitligaeinsätze seiner Karriere. Für Redondo läuft es rund!
Mancher Beobachter traute ihm diese Entwicklung bei Union nicht zu. Als Redondo vor zwölf Monaten einen Vertrag bis 2017
erhielt, war er gerade mit Unterhaching in die vierte Liga abgestiegen.
Bei seiner Vertragsunterschrift sagte der Flügelflitzer: „Natürlich weiß ich, dass ich noch viel zu lernen habe. Die Chance
möchte ich unbedingt nutzen, um mich an den Kader heranzuarbeiten und mich hier durchzusetzen.“
Der richtige Durchbruch für den Lehrling steht noch aus. Aber fünf Mal stand Redondo in der Startelf, vier Mal spielte er über
90 Minuten. In 14 Partien wurde er eingewechselt. Redondo: „Ich hätte nicht gedacht, dass es zu so vielen Spielen reicht.“
Nachholbedarf hat Redondo in Sachen Torgefahr. Nur eine Vorlage ging in die Statistik ein. Im Defensivverhalten kann der
Offensivkicker ebenfalls noch zulegen. Redondo: „Ich habe genug Selbstbewusstsein. Ich muss halt nur schauen, dass ich noch
weniger Fehler mache.“
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30.000 Euro Schaden nach Randale im Zug - B.Z. Berlin
B.Z.
23. Mai 2016 15:25 Aktualisiert 16:56
Die Deutsche Bahn zeigt sich enttäuscht über das Verhalten der Fußballfans im Zug von Rostock nach Berlin. Die
Verantwortlichen müssen nun mit Geldstrafen und Hausverbot rechnen.
Der Zug war kaum wieder zu erkennen. Fans von Union Berlin hatten nach einem Freundschaftsspiel ihrer Mannschaft in
Rostock auf der Rückfahrt in einem Regionalzug einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht.
Die Deutsche Bahn berichtet, der zerstörte Doppelstockwagen sei „nahezu fabrikneu“ gewesen. Die Randalierer rissen Wandund Deckenverkleidungen ab, traten Lampen und Glasscheiben ein. Leitungen wurden herausgerissen und mehrere
Videokameras entwendet.
Die Deutsche Bahn prüft Beförderungsausschlüsse gegen Gewalttäter und hat kein Verständnis für die Taten.
„Wir sind enttäuscht, dass erneut sogenannte Fußballfans am Wochenende schwere Schäden verursacht haben“, sagt Karsten
Schumacher, Leiter DB Regio Produktionsstandort Rostock. „Wenige Chaoten zerstören hier das Engagement der Bahn, der
Vereine und Fanprojekte. Auch andere Kunden und friedlich reisende Fußballfans sind von den Folgen der Ausschreitungen
und dem sinnlosen Vandalismus Einzelner betroffen.“
DAS geht gar nicht! "Fans" zum Spiel #FCHFCU verwüsten einen Zug auf der Fahrt nach #Berlin. Die #bpol ermittelt.
pic.twitter.com/uKoLVXbD4y
— Bundespolizei B (@bpol_b_einsatz) May 21, 2016
Hausverbot und Geldstrafen für die Randalierer
Auch im aktuellen Fall wird die DB die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen: „Randalierer haben in unseren Zügen nichts
zu suchen. Wir werden die Täter zur Kasse bitten und prüfen Hausverbote und Beförderungsausschlüsse.“
Jährlich entstehen der DB alleine durch vermeintliche Fußballfans in Zügen Kosten von mehreren Millionen Euro zur
Beseitigung von Verschmutzungen und Vandalismus. Hinzu kommen pro Jahr rund 700.000 Euro für den Einsatz von
Sicherheitskräften im Zusammenhang mit Fußballfanreisen.
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Berliner Kurier
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Rio-Reise von 1.FC Union-Keeper Jakob Busk rückt in weite Ferne - Berliner Kurier
[Di, 24 Mai 21:47]
Berliner KurierRio-Reise von 1.FC Union-Keeper Jakob Busk rückt in weite FerneBerliner KurierJakob Busks großer Traum – mit Dänemarks U23 zu den
Olympischen Spielen nach Rio (4. bis 20. August) – rückt in immer weitere Ferne. Unions Schlussmann ahnte es in den letzten Wochen schon. Das ist mit ein Grund
dafür, warum der 22-Jährige ...
1. FC Union-Spieler Adrian Nikci ist froh: Endlich mal nicht umziehen - Berliner Kurier
[Mi, 25 Mai 20:58]
Berliner Kurier1. FC Union-Spieler Adrian Nikci ist froh: Endlich mal nicht umziehenBerliner KurierUrlaub, Zeit zum Entspannen. Adrian Nikci ist da keine
Ausnahme bei den Union-Profis. Doch mehr freut sich der Kosovo-Schweizer über etwas ganz anderes: „Ich muss dieses Jahr nicht umziehen!“ Ein Wandervogel
hatte Nikci eigentlich nie sein wollen.
Robert Wulnikowski und Sven Beuckert wollen zurück in die Alte Försterei - Berliner Kurier
[Mo, 23
Mai 22:06]
Berliner KurierRobert Wulnikowski und Sven Beuckert wollen zurück in die Alte FörstereiBerliner KurierEr hat ein Ziel. Einmal noch möchte Robert Wulnikowski
an der Alten Försterei aufdribbeln. Also dort, wo der 38-Jährige bis 2004 im Tor stand. Dafür muss Wulle diesen Dienstag mit Würzburg nach dem 2:0 im Hinspiel in
Duisburg (19.10 Uhr/ ARD) nicht die ...
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Rio-Reise von 1.FC Union-Keeper Jakob Busk rückt in weite Ferne | BerlinerKurier.de
Berlin Jakob Busks großer Traum – mit Dänemarks U23 zu den Olympischen Spielen nach Rio (4. bis 20. August) – rückt in immer
weitere Ferne. Unions Schlussmann ahnte es in den letzten Wochen schon. Das ist mit ein Grund dafür, warum der 22-Jährige
darüber auch keine großen Worte verlieren mochte.
Noch ist nichts endgültig entschieden. Aber vom 31. Mai bis 7. Juni ist ein vorläufiges dänisches Olympia-Team zu einer
Trainingslagerreise nach Südkorea unterwegs, spielt dort gegen Nigeria, Honduras und die Gastgeber. 18 Mann umfasst das
Aufgebot. Darunter zwei Keeper. Nur Busk wurde nicht nominiert von Nils Frederiksen, dem neuen Coach der Skandinavier.
Fünf Mann kann der 45-Jährige noch zusätzlich berufen.
Insgesamt 23 Spieler sollen mit nach Brasilien. Meldeschluss dafür ist kommenden Dienstag. Noch kann Busk hoffen ...
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1. FC Union-Spieler Adrian Nikci ist froh: Endlich mal nicht umziehen | BerlinerKurier.de
Urlaub, Zeit zum Entspannen. Adrian Nikci ist da keine Ausnahme bei den Union-Profis. Doch mehr freut sich der KosovoSchweizer über etwas ganz anderes: „Ich muss dieses Jahr nicht umziehen!“
Ein Wandervogel hatte Nikci eigentlich nie sein wollen. Und war es in seiner Züricher Zeit (2007-12) und bis zu seiner
Hirnhauterkrankung in Hannover auch nicht. Erst 2013 begann die Odyssee. Thun, Nürnberg, Young Boys Bern.
Im letzten Sommer bekam er von Ex-Coach Norbert Düwel eine Chance, aber konnte erst später, nach zahlreichen Blessuren, in
der Rückrunde seinen Wert beweisen. Ein neuer Einjahresvertrag war der Lohn. „Natürlich hatte ich mir den Saisonverlauf
anders vorgestellt. All diese Verletzungen waren blöd. Aber es ist ja gut ausgegangen“, freut sich der 26-Jährige, der sich zwei
Mal in die Torschützenlisten eintragen konnte. Bei insgesamt nur neun Zweitligaspielen! Keine so schlechte Quote, die Lust auf
mehr macht!
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Robert Wulnikowski und Sven Beuckert wollen zurück in die Alte Försterei |
Berliner-Kurier.de
Duisburg Er hat ein Ziel. Einmal noch möchte Robert Wulnikowski an der Alten Försterei aufdribbeln. Also dort, wo der 38-Jährige bis
2004 im Tor stand. Dafür muss Wulle diesen Dienstag mit Würzburg nach dem 2:0 im Hinspiel in Duisburg (19.10 Uhr/ ARD)
nicht die Wedau, äh den Bach runtergehen. Dann klappt’s auch mit dem Aufstieg!
Wulle wäre kommende Saison mit dann 39 Lenzen nach jetzigem Stand der älteste Zweitligaprofi der Spielzeit.
Sven Beuckert (91 Spiele für Union) ist Torwarttrainer in Duisburg.
Aber da gibt es auf der Gegenseite einen Bekannten von ihm, der was dagegen hat. Und zwar Sven Beuckert, Aufstiegs- und
Pokalheld von 2001, der sich mit Wulle 02/03 ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel im Tor liefern musste, weil es der damalige
Trainer Mirko Votava so wollte.
Heute ist Beuckert Torwarttrainer bei den Duisburger Zebras.
„Wulle ist ein Guter. Nicht umsonst hat er mich damals aus dem Tor vertrieben“, scherzte Beucke mit feiner Ironie. Denn die
Torwartrotation damals war unnötig wie ein Kropf. Vor drei Jahren trafen sich die beiden wieder. Beucke: „Wir haben beide
den Torwarttrainer gemacht. Und trotz Wulle – wir schaffen das. Wir standen diese Saison schon so oft mit dem Rücken zur
Wand. Ein 0:2 ist aufzuholen.“
Übrigens, um ältester Zweitligaprofi aller Zeiten zu werden, müsste Wulle nicht nur aufsteigen, sondern noch ein paar Mal die
Klasse halten.
Rekordinhaber Peter Reich (Torwart) war 2005 beim letzten Spiel für Saarbrücken 42 Jahre, 10 Monate und 26 Tage alt.
Mathias Bunkus
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Bild online
Bild-Union Berlin
Union Berlin - Redondo arbeitet an seinen Schwächen
[Di, 24 Mai 00:00]
Der richtige Durchbruch steht für Kenny Prince Redondo noch aus. Aber der Union-Profi arbeitet hart für seine Chance beim Zweitligisten.Foto: Imago
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Union Berlin | Redondo arbeitet an seinen Schwächen
Vergrößern
Kenny Prince Redondo kam 2015 aus Unterhaching
Foto: Imago
24.05.2016 - 00:00 Uhr
Der richtige Durchbruch steht für Unions Kenny Prince Redondo (21) noch aus. Fünf Mal Startelf, vier Mal spielte er
über 90 Minuten. 14 mal eingewechselt. Redondo: „Ich hätte nicht gedacht, dass es zu so vielen Spielen reicht. Ich
hoffe, dass es in der nächsten Saison noch mehr werden.“
Nachholbedarf hat Redondo in Sachen Torgefahr (nur eine Tor-Vorlage). Im Defensivverhalten kann der Offensivkicker
ebenfalls noch zulegen. Der Anfang ist gemacht. Redondo: „Ich habe genug Selbstbewusstsein. Ich muss schauen, noch weniger
Fehler zu machen.
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Textilvergehen – Blog
Hauptsachen. Nebensachen. Anziehsachen.
“Traditionsreichste Zweite Liga aller Zeiten”
[Mi, 25 Mai 08:06]
Nach dem gestrigen Relegationsspiel ist klar: Mit den Würzburger Kickers kommt ein neuer Ground für uns in der nächsten Saison dazu. Und überhaupt
verspricht diese Zweite Liga Spaß. Ich verschenke schon mal den Slogan “Traditionsreichste Zweite Liga aller Zeiten” an Sky und … Weiterlesen →
Fußballfans und Deutsche Bahn: Eine komplizierte Beziehung
[Di, 24 Mai 08:17]
Nachdem Frankfurt gestern 1:0 in Nürnberg gewonnen hat, darf Union also in der nächsten Saison erneut probieren, gegen die Franken zu gewinnen. Relegation ist,
wenn der Zweitligist verliert (vielleicht deshalb ehrlicherweise einfach nur zwei Aufstiegsplätze vergeben). Heute wird klar, ob das … Weiterlesen →
Eine Entschuldigung wäre vielleicht der einfachere Weg gewesen
[Mo, 23 Mai 07:51]
Mannschaftsleiter Detlef Schneeweiß hat am Wochenende in Köpenick endgültig seinen Abschied gegeben. Und zwar gemeinsam mit der Männer-Mannschaft und
vielen Vereinsmitarbeitern. Bilder und mehr dazu gibt es in der BZ. Auch von dieser Stelle: Von Herzen alles Gute im Ruhestand! Währenddessen … Weiterlesen
→
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Nach dem gestrigen Relegationsspiel ist klar: Mit den Würzburger Kickers kommt ein neuer Ground für uns in der nächsten
Saison dazu. Und überhaupt verspricht diese Zweite Liga Spaß. Ich verschenke schon mal den Slogan “Traditionsreichste
Zweite Liga aller Zeiten” an Sky und Sport1.
Für Leute wie mich hat der Aufstieg von Robert Wulnikowski im Tor der Würzburger noch einen anderen Vorteil. Nämlich
diesen:
Noch keine Klarheit, ob Busk zu Olympia fährt
Der Kurier schreibt, das Jakob Busk noch nicht im vorläufigen Olympia-Aufgebot von Dänemark ist. Derzeit sind dafür 2
Keeper und 16 Feldspieler nominiert. Ich gehe davon aus, dass bis zum Meldeschluss am kommenden Dienstag noch ein dritter
Torhüter dazu kommen wird, um den 23-köpfigen Kader zu vervollständigen. Aber ob Busk dabei ist, weiß wahrscheinlich nur
Union. Denn der Verein muss eine Freigabe für seinen Spieler erteilen, da Olympia von der Fifa nicht als abstellungspflichtige
Veranstaltung deklariert ist.
Während wir von neuen Transfers noch nichts erfahren, gibt es Klarheit in der Trainerfrage. Der bisherige Fitness-Coach des
Nachwuchsleistungszentrums Martin Krüger wird den Job von Daniel Wolf übernehmen (offizielle Mitteilung von Union), der
wiederum zur U17 des DFB wechselt, wie Bild/BZ schreiben.
Roberto Puncec ist der erste Spieler, der uns auf Instagram mit einem Strandfoto beglückt. Danke Robo! Wir genießen derweil
den grauen Himmel über Berlin …
Textilvergehen in der Sommerpause
Es gibt keine richtige Sommerpause. Auch für uns nicht. Ich werde hier nicht die Türen im Blog verschließen, während die
Spieler am Strand oder Pool herumliegen. Aber je nach Nachrichtenlage bei Union werde ich das Thema etwas erweitern.
Zum Anfang möchte ich euch eine Podcastepisode ans Herz legen, in der ich extrem viel gelernt habe. Das Tribünengespräch
über Fußball-TV-Rechte aus dem Hause Rasenfunk.
Lasst euch nicht von der Länge (über 4 Stunden) abschrecken. Dafür bekommt ihr einen kompletten Einblick wie die TVRechte in Deutschland bis heute vergeben wurden. Welche Fehler Sky/Premiere in der Vergangenheit gemacht haben, wie die
DFL dafür sorgt und sorgen will, dass der Preis nach oben getrieben wird, wie Rechte in anderen Ländern vergeben werden
und vor allem welche Varianten der Verteilung der Gelder auf die Klubs es in Europa gibt. Das ist sehr ausführlich, aber ich
fühle mich wieder sicher im Thema und habe auch Kirch-Pleite oder die Vergabe der Pay-TV-Rechte an arena wieder im Kopf.
Wer länger Auto oder Öffentliche fährt, hat mit dieser Episode perfekte Begleitung. Ich habe sie mir am Wochende beim
Küche- und Fensterputzen angehört. Passt auch.
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Nachdem Frankfurt gestern 1:0 in Nürnberg gewonnen hat, darf Union also in der nächsten Saison erneut probieren, gegen die
Franken zu gewinnen. Relegation ist, wenn der Zweitligist verliert (vielleicht deshalb ehrlicherweise einfach nur zwei
Aufstiegsplätze vergeben). Heute wird klar, ob das auch nach unten gilt, wenn Duisburg zu Hause versucht, das 0:2 aus dem
Hinspiel gegen Würzburg auszugleichen. Mit dabei Ex-Unioner Robert Wulnikowski im Tor der Würzburger (Kurier). So sah
der Keeper übrigens vor über 12 Jahren als Nummer 1 bei Union aus. Definitiv mehr Haare als jetzt:
Robert Wulnikowski im Spiel gegen Ahlen 2003, Foto: Tobi/unveu.de
Bild/BZ kümmern sich um Kenny Prince Redondo. Der Linksaußen, der einfach mal verpflichtet wurde mit dem Gefühl, er
könnte sich bei Union durchsetzen kam auf 19 Einsätze, davon 5 Mal in der Sartelf. Das klingt gut und Bild/BZ haben recht,
wenn sie seine Schwächen in der Defensive und seine mangelnde Torgefahr ansprechen. Ich habe ihn nicht für Unterhaching
spielen sehen, deshalb kann ich schwer belegen, wie sehr sich Redondo tatsächlich weiterentwickelt hat.
Ich hätte gerne gesehen, dass er etwas mehr auf die Rippen bekommt, um in Zweikämpfen etwas mehr Masse zu haben. Und wir
sollten nicht vergessen, dass er auch sehr von Maxi Thiels Verletzung auf der linken Seite profitiert hat bzw. vom nicht
vorhandenen Linksverteidiger (Michael Parensen kann zwar alle Positionen spielen, aber nicht gleichzeitig). Ich prognostiziere
mal, dass es im Normalfall (Verletzte kehren zurück und Verstärkungen kommen) in der nächsten Saison deutlich schwerer für
ihn wird.
Kenny Prince Redondo beim Heimspiel gegen braunschweig, Foto: Matze Koch
Deutsche Bahn und Fußball: Es ist kompliziert
Weg vom Fußball. Der Tagesspiegel kommt noch einmal auf den demolierten Bahnwaggon zurück und versucht vom Vorfall am
Samstag auf eine allgemeine Zustandsbeschreibung “Fußballfans und Bahnverkehr” zu kommen. Auf jeden Fall bekommen wir
viele Zahlen vorgelegt. Aber mir fällt es trotzdem schwer, daraus ein Bild zu fügen, dass mir sagt: So sieht es aus. Das
funktioniert. Das funktioniert nicht. Daran muss gearbeitet werden.
Polizei-Einsatz in Hannover im Dezember 2015, Twitter: @matzekoch
Aber das ist auch nicht so einfach. Ich saß mal über eine Stunde mit dem Fanverantwortlichen der Deutschen Bahn
zusammen. Was ich am Ende mitgenommen habe: Es ist kompliziert. Schon allein zu wissen, dass Deutsche Bahn nicht gleich
Deutsche Bahn ist, dass sie föderal organisiert ist und dass es ja noch andere Bahnbetreiber gibt, die vielleicht einfach
Fußballfans prinzipiell vom Transport ausschließen, wie es die Bahn mit entsprechenden identifizierten Randalierern auch
macht (Beförderungsverbot).
Der Wunsch der Bahn war immer klar: Von Vereinen organisierte Fanzüge, für deren Schäden dann die Vereine haftbar gemacht
werden können. Darauf haben sich die Vereine aber nicht eingelassen. Bei besonders vielen Vorfällen wie zuletzt in Dresden
haben sich Vereine sogar komplett aus dieser Organisation von Sonder- oder Entlastungszügen zurückgezogen. Die Fans aber
gehen davon nicht weg. Und die Bahn muss ja trotzdem mit dieser Fahrgastgruppe zurechtkommen.
Wer entscheidet und wer gibt Fans eine Stimme?
Ich empfand den Ansatz des Fanverantwortlichen der Bahn interessant, so etwas wie Anreize zu schaffen, die gutes
Fanverhalten in der Bahn belohnen. Aber letztlich ist es eine Person im Gesamtkonzern DB gewesen. Das ist so ähnlich wie
der Fanbeauftragte der DFL oder der Sicherheitsbeauftragte des DFB. Unterhält man sich mit ihnen, klingt alles so, als wäre
bestimmtes machbar. Aber der Entscheidungskorridor wird ihnen von anderen in ihren Unternehmen/Verbänden vorgegeben.
Und ich bleibe dabei: Fotos eines demolierten Waggons helfen da nicht weiter, diesen Entscheidungskorridor zu verbreitern.
Polizei-Einsatz in Hannover im März 2016, Twitter: @matzekoch
Wir haben gestern beim Textilvergehen darüber diskutiert, wie es denn möglich ist, den Fans bei Reisen eine Stimme zu geben.
Denn das ist ja immer das Missverhältnis: Gegenüber den Fans stehen organisierte Einheiten (Polizei, Bahn,
Klubs und Verbände wie DFL oder DFB) mit klaren Hierarchien (zum Beispiel Medienverantwortlichen). Es gibt zwar eine
organisierte Fanszene, die aber eher nicht nach außen und schon gar nicht für alle Fans spricht. Vielleicht kann man da in
Richtung nächste Saison etwas machen, damit dieses Missverhältnis etwas gerade gerückt wird und über Zustände bei
Fanfahrten in der Bahn, bei dem Weg zum Stadion und auch im Stadion gesprochen werden kann, ohne dass vorher eine
Situation so eskalieren muss wie am Sonnabend.
WTF des Tages
Mein WTF des Tages gestern wurde in einem Kommentar gepostet:
In einer Kolumne des Spiegels steht:
Ich bin ja nun seit vielen, vielen Jahren Stadiongänger und ich habe die 90er in der Alten Försterei (leider) erlebt. Da war
wirklich vieles schlimm. Und auch jetzt ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aber das? Bin ich auf der Gegengerade zu taub oder
ist es zu laut, dass ich so etwas dann nicht höre? Oder spielt der Satz im Spiegel auf Geschehnisse vor über 20 Jahren an?
Oder vielleicht meint er gar nicht Union, sondern einen anderen Verein? Ich bin absolut ratlos.
Genau so wie Kommentator Mayo, der sich Sorgen macht: “In einem aktuellen Spiegel Artikel habe ich gelesen, dass bei
Union Affenlaute und rassistische Beschimpfungen zu hören sind. Als Exil-Unioner habe ich davon bisher noch nichts
mitbekommen, ist da etwas wahres dran?”
Ihr müsst jetzt nicht alle dem Spiegel-Autoren schreiben. Ich glaube, dass Union sehr gut als Verein organisiert ist und das über
seine Medienverantwortlichen selbst regeln kann. Aber vielleicht denken wir noch einmal darüber nach, wie Union
bundesweit bekannt ist. Mir passiert es zu häufig, dass gerade Leute aus den gebrauchten Bundesländern, die nicht in Berlin
leben oder gelebt haben, Union schlicht mit einem anderen Berliner Verein verwechseln. Das ist angesichts der UnionGeschichte tatsächlich sehr tragisch.
Und vielleicht denken wir daran, wie Dirk Zingler auf der Mitgliederversammlung zum 50-jährigen Vereinsjubiläum sehr
energisch davon sprach, dass wir offensiv mit unseren Werten umgehen und quasi missionieren sollen. Er hat recht. Da ist noch
ein weiter Weg zu gehen. Und das liegt nicht nur an uns. Aber wir können vielleicht sorgen, dass sich das ändert.
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Mannschaftsleiter Detlef SchneeweiĂ​ hat am Wochenende in KĂśpenick endgĂźltig seinen Abschied gegeben. Und zwar
gemeinsam mit der Männer-Mannschaft und vielen Vereinsmitarbeitern. Bilder und mehr dazu gibt es in der BZ. Auch von
dieser Stelle:Â Von Herzen alles Gute im Ruhestand!
Währenddessen hat sich die Mannschaft in den Urlaub verabschiedet. Mit den traditionellen â​​Wir räumen unsere Sachen
ausâ​​-Fotos, die am Freitag vor und nach der letzten Team-Besprechung geschossen wurden. Ich bin sehr froh, dass die
Spieler jetzt grĂśĂ​tenteils Taschen dafĂźr mitnehmen und es nicht mehr so aussieht, als ob sie mit den groĂ​en blauen
Mßllsäcken gerade von gerichtlich aufgebrummter gemeinnßtziger Arbeit zurßckkommen.
Aber so ganz ist der blaue MĂźllsack noch nicht ausgestorben
Christopher Quiring holt seine Sachen aus der Umkleide, Foto: Matze Koch
Ein demolierter Waggon und seine Folgen
Um kurz auf das Thema demolierter Regionalbahnwaggon zurĂźckzukommen. Ich habe viel gelesen, wie schlimm die Fahrt
gewesen sein soll. Hier bei den von mir sehr geschätzten Eisernen auf Facebook:
Mir hätte eigentlich genĂźgt, wenn da gestanden hätte: â​​Sorry, es war heiĂ​ und wir hatten schon viel getrunken. Da ist es
mit uns durchgegangen. Wir kommen fĂźr den Schaden auf und melden uns bei der Bundespolizei.â​​
Stattdessen wird der Eindruck erweckt, dass eine schlechte Behandlung als Rechtfertigung dafßr herhalten soll, dass ein
Waggon demoliert wurde (ja, ich weiĂ​, dass da ein PS steht). Aber vielleicht fĂźr das nächste Mal merken: Es gibt keine
Gleichbehandlung im Unrecht.
Und mal ganz nĂźchtern betrachtet reiĂ​t so etwas mit dem Arsch ein, was Ăźber Monate von Vereins- und organisierter
Fanseite aufgebaut wird. Das nächste Mal werden sicher nicht nur 30 Bundespolizisten mitfahren. Und einen Entlastungszug
von der Bahn wird es so sicher auch nicht geben. Und solche Bilder sind perfekt fßr diejenigen, die Vereine an
Polizeieinsätzen und durch Fans verursachte Schäden beteiligen wollen. Und Union muss Stellung zu solchen Fotos
nehmen. Alles nur, weil es einmal mit ein paar Leuten durchgegangen ist.
Und sollte stimmen, dass tatsächlich die Berliner Polizei bei einer Durchsuchung in der Nacht auf Sonntag eine
herausgerissene Ă​berwachungskamera aus der Regionalbahn sichergestellt hat (Berliner Zeitung) â​Ś Ach, ich weiĂ​ auch nicht
mehr. ScheiĂ​e bauen ist das eine. Dazu stehen das andere.
Die Frauen-Mannschaft feiert im Stadion
Beim letzten Spiel der Pokalsiegerinnen und Aufsteigerinnen in die Zweite Liga feierte das Team ein 2:0 ßber Viktoria.
Das Union-Taktikblog Eiserne Ketten hat den gleichen Aufwand wie sonst bei den Spielen der ersten Männermannschaft
betrieben und den Sieg taktisch ausgewertet. Aber nicht nur das. Daniel hat auch kurze Interviews mit Trainer Oliver
Hartrampf und Spielerin Justina KrĂźger gefĂźhrt.
Mir gefällt das sehr. Ich wßnschte mir, dass Daniel auch in der nächsten Saison fßr das Frauen-Team Zeit findet. Fotos
vom 2:0 gegen Viktoria findet ihr bei unveu.de
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