Glanzpunkte der Pfarrei - Pfarrei St. Pankratius Hitzkirch

6/2016 1. bis 30. Juni Pfarreien Hitzkirch und Müswangen
Glanzpunkte der Pfarrei
Firmung6–7
Bildimpressionen10–11
Pfarrei Müswangen 18–19
2 Pfarrei Hitzkirch
Gottesdienste
www.pfarreihitzkirch.ch
Mittwoch, 15. Juni
09.30 Chele för Chend, Pfarrkirche
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Mittwoch, 1. Juni
10.00 Eucharistiefeier, Haus Lindenberg
Donnerstag, 16. Juni
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
Donnerstag, 2. Juni
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
09.45 Eucharistische Anbetung, Marienkapelle
Samstag, 18. Juni
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
16.30 Firmgottesdienst (Eucharistie), Pfarrkirche;
mit Firmspender Domherr Josef Stübi, Baden;
anschliessend Apéro
Freitag, 3. Juni
07.15 Schulgottesdienst (Euch.), Schulhaus Gelfingen
16.30 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Samstag, 4. Juni
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
19.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
Sonntag, 5. Juni – 10. Sonntag im Jahreskreis
09.00 Gottesdienst in kroat. Sprache, Marienkapelle
10.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
Predigt: Stefan Schmitz
Opfer: Aufgaben des Bistums
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg/Saal;
mit Männerchor Aesch
Dienstag, 7. Juni
07.30 Eucharistiefeier, Kapelle Ermensee
Mittwoch, 8. Juni
10.00 Kommunionfeier, Haus Erlosen
19.15 Wallfahrt des Frauenvereins nach Ibenmoos,
Kapelle Maria zum Schnee (siehe Seite 8)
Donnerstag, 9. Juni
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
Freitag, 10. Juni
07.30 Kommunionfeier, Kapelle Altwis
Samstag, 11. Juni
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
15.30 Eucharistiefeier, Haus Erlosen
16.30 Eucharistiefeier, Haus Lindenberg
Sonntag, 12. Juni – 11. Sonntag im Jahreskreis
10.00 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der
Zweitklässler (Kommunion), Pfarrkirche
Predigt: Stefan Schmitz
Opfer: Flüchtlingshilfe der Caritas
Dienstag, 14. Juni
19.30 Eucharistiefeier, Kapelle Hämikon
Sonntag, 19. Juni – 12. Sonntag im Jahreskreis;
Chilbi in Altwis
09.00 Gottesdienst in kroat. Sprache, Marienkapelle
10.30 Chilbigottesdienst (Eucharistie), Schulhausplatz Altwis; mit Jodlerchörli Hitzkirchertal
Predigt: P. Sepp Knupp
Opfer: Kapelle Altwis
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg/Saal;
mit Werktagschor
Dienstag, 21. Juni
07.30 Eucharistiefeier, Kapelle Ermensee
Mittwoch, 22. Juni
10.00 Eucharistiefeier, Haus Erlosen
Donnerstag, 23. Juni
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
Freitag, 24. Juni – Johannes der Täufer
07.30 Eucharistiefeier, Kapelle Altwis
Samstag, 25. Juni
09.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche
15.30 Ökumenischer Gottesdienst, Haus Erlosen
16.30 Ökumenischer Gottesdienst, Haus Lindenberg
Sonntag, 26. Juni – 13. Sonntag im Jahreskreis
10.00 Kommunionfeier, Pfarrkirche;
mit Abschluss der Sunntigsfiir der Erstklässler
Predigt: Stefan Schmitz
Opfer: Papstopfer
Dienstag, 28. Juni
19.30 Kommunionfeier, Kapelle Hämikon
Mittwoch, 29. Juni – Petrus und Paulus
10.00 Kommunionfeier, Haus Lindenberg
Donnerstag, 30. Juni
09.00 Eucharistiefeier, Pfarrkirche
09.45 Eucharistische Anbetung, Marienkapelle
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Pfarrei Hitzkirch 3 THIS WAY – aufmachen und ankommen
Ein langer Weg liegt nun bereits hinter den Firmandinnen und Firmanden. Auf ihrem Weg zur Firmung
haben sie viel erlebt, manches allein, anderes gemeinsam in der
Gruppe. Nun sind sie bereit, das Sakrament der Firmung zu empfangen.
THIS WAY – das Motto des diesjährigen Firmweges hat den Jugendlichen
bereits zu Beginn der Reise den Weg
zum Sakrament der Firmung gewiesen. Aber in eine Richtung zu weisen,
ist nur ein Anhaltspunkt, eine grobe
Zielrichtung, der man folgen kann.
Wie genau der Weg verläuft, ist unklar und auch ob dieser Weg stellenweise alleine gegangen werden muss
oder mit anderen Menschen gemeinsam beschritten werden kann. Zu Beginn der Reise weiss man noch nicht,
ob sie beschwerlich sein wird und
welche Hürden einem auf dem Weg
begegnen werden. Wird der Proviant
Energielieferant genug sein? Oder
sind die Reserven zu schnell aufgebraucht? Das Ziel ist noch weit entfernt und wie genau dieses aussieht,
das ist auch noch ungewiss. Ist die
Endstation dieser Reise wirklich
«nur» die Firmung oder ist diese vielleicht ein Reifeprozess in jedem
selbst? Etwas, das einen die Bedeutung des Firmweges erkennen lässt
und auf eine positive Art und Weise
für den zukünftigen Lebensweg verändert?
Der Weg ist das Ziel
Zumindest ist eines klar: Wer entschlossen ist, sich in eine Richtung
aufzumachen, der muss aktiv werden. Wer Veränderung erzielen
möchte, der darf nicht darauf warten,
dass diese von allein geschieht. Es
liegt bei uns, die Dinge anzupacken
und sich auf den Weg zu begeben. Oft
als mündige Christinnen und Christen ihres Taufversprechens erinnern
und dieses nun aus eigener Kraft und
eigenem Willen bestätigen.
Wegweiser zeigen individuelle
Lebenswege
Logo Firmweg 2015/16
ist das Aufmachen auf einen Weg der
erste Schritt, um Veränderung zu erzielen. Denn nicht immer ist ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern
meist ist schon der Weg das Ziel.
Oft verändert sich unsere Zielvorstellung, während wir uns noch auf dem
Weg befinden. Denn wir Menschen
verändern uns auf unserem Lebensweg. Auch der Weg zum Sakrament
der Firmung verändert Menschen.
Meist braucht es etwas Zeit, um wirklich eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Firmung eigentlich
bewirken möchte. Auf dem Firmweg
soll langsam, aber bestimmt die Entscheidung aus den Jugendlichen erwachsen, dass sie nun selbst ihr Leben in die Hand nehmen. Die Firmung ist ein Meilenstein und kennzeichnet den zukünftigen Lebensweg
dadurch, dass die Jugendlichen sich
Die Wegweiser, welche die Jugendlichen als Symbol für die Firmung gestaltet haben, zeigen den bisherigen
Lebensweg der Jugendlichen und geben Aufschluss über die Zukunftsvisionen der Firmandinnen und Firmanden.
So unterschiedlich wie die Wegweiser, so unterschiedlich ist auch der
Prozess, den jeder Einzelne bis zur
Firmung durchlaufen hat. Die Jugendlichen haben sich von verschiedenen Ausgangspunkten her auf den
Firmweg begeben. Jeder hat unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht und individuelle Wegbegleiter
an seiner Seite gehabt. Eines ist aber
dennoch für alle Firmanden gleich:
Der Firmweg hat die Jugendlichen
darin bestärkt, verantwortungsvoll
ihren Lebensweg als mündige Christinnen und Christen zu gehen. Sie
dürfen dabei auf ihren bisherigen Lebensweg zurückblicken und daraus
Kraft und Mut für neue Abenteuer im
Sinne Jesu Christi schöpfen.
Sabrina Striewe,
Firmverantwortliche
4 Pfarrei Hitzkirch
Pfarrei aktuell
Liturgie und Gebet
Gebetsabende
Montag, 6. Juni
Themen des Abends sind:
Lk 7,11–17: Die Auferweckung des
Jünglings von Naim;
Gal 1,11–19 «Die von mir verkündete
Heilsbotschaft ist nicht von Menschenart.»
Montag, 20. Juni
Lk 9,18–24: Das Glaubensbekenntnis
des Petrus;
Gal 3, 26–29 «Ihr seid also alles
­Kinder Gottes ...»
jeweils um 19.30 im Pfarreiheim
Tauferneuerung
Vernetzt mit der Quelle des Lebens
Das Schuljahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und damit endet
gleichzeitig auch für die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen
die Zeit der voreucharistischen Gottesdienste, der Sunntigsfiiren.
Gleichzeitig haben sie sich im Religionsunterricht in der letzten Zeit intensiv mit dem Sakrament der Taufe
auseinandergesetzt. Darum macht es
Sinn, jetzt bereits mit den Erstkommunionkindern des Jahres 2017 ihre
Tauferneuerung und damit verbunden auch den Abschluss der «Sunntigsfiire» zu feiern. Der Tauferneuerungsgottesdienst findet am Sonntag,
12. Juni um 10.00, in der Pfarrkirche
statt. Alle Kinder werden gebeten,
ihre Taufkerze mitzubringen.
Auch Eltern und Geschwister sind
herzlich eingeladen, die künftigen
Erstkommunionkinder zu begleiten.
Den Sunntigsfiir-Frauen, welche die
Kinder während fast zwei Jahren begleitet haben, herzlichen Dank für ihr
Engagement. Stefan Schmitz
www.pfarreihitzkirch.ch
Neues aus dem «Chenderegge» der Pfarrkirche
Schöpfung selber erleben
Am Anfang war alles ganz dunkel.
Dann schuf Gott das Licht, Tag und
Nacht. Er machte das Wasser und
liess es von der Erde abfliessen, damit Pflanzen wachsen konnten.
Danach setzte er die Sonne, die
Sterne und den Mond an den Himmel und Fische konnten im Meer
schwimmen. Anschliessend durften Vögel fliegen und Gott schuf
die Tiere sowie die Menschen. Am
letzten Tag ruhte er sich von all seinen Werken aus. So steht es in der
Bibel geschrieben.
Deshalb lädt der neugestaltete
Chenderegge unsere kleinsten Kirchenbesucher seit dem 16. Mai ein,
sich über die Schöpfung zu freuen
und selber zu erleben, wenn es
etwa stockdunkel ist, oder mit eige-
Chilbi in Altwis
Sonntag, 19. Juni
10.30 Gottesdienst im Festzelt auf
dem Schulhausplatz
Der Gottesdienst wird dieses Jahr
vom Jodlerchörli Hitzkirchertal unter
der Leitung von Josef Huber mitgestaltet. Das Opfer wird zu Gunsten
der Kapellenstiftung Altwis aufgenommen. Anschliessend lädt die Gemeinde Altwis alle Gottesdienstteilnehmer herzlich zum gemeinsamen
nen Händen eine bunte Blumenwiese zu malen.
Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine schöpferisch-gestaltende Reise – wir freuen uns auf
Sie!
Regula Blum, Katechetin
Apéro ein. Die Festwirtschaft sorgt
bis 18.00 für Speis und Trank. Wir
wünschen allen beim anschliessenden Chilbibetrieb mit Rösslispiel,
Lebkuchenstand und Preiskegeln
viel Spass. Der Erlös der Chilbi wird
grösstenteils für den Unterhalt des alten Schulhauses eingesetzt. Auch die
Altwiser Schüler tragen zu einer abwechslungsreichen Chilbi bei. Mit
gelungenen Ständen, an denen oft
viel Geschick gefordert ist, bessern
sie die Klassenkassen auf.
Der Freizeitclub Altwis heisst alle
Festbesucher herzlich willkommen.
Sunntigsfiir
Für die Erstklässler: Sonntag, 26.
Juni, 10.00 im Pfarreiheim, mit
Abschluss in der Pfarrkirche.
Die Kinder erhalten eine persönliche Einladung.
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 5 Dritte Etappe der Pfarrei-Grenzwanderung: Samstag, 25. Juni
Der Rundgang wird vollendet
Die letzte Etappe der Grenzwanderung ist am Samstag, 25. Juni und beginnt in Altwis. Sie führt via Grenzmatt, Rüti, Güeterwald hinauf nach
Herlisberg. Von der Ruine Oberrinach geht es über Mülibach, Hinteralp weiter nach Retschwil und zum
Baldeggersee. Streckenlänge ca. 10 km;
Höhendistanz 730 Meter bergauf und
465 Meter bergab. Die Wanderung
wird mit einem gemeinsamen Brätle
abgeschlossen.
Treffpunkt beim Trottenmatt-Parkplatz um 10.00. Rückkehr ca. 16.00.
Anmeldungen nimmt das Pfarramt
bis 23. Juni entgegen: 041 917 12 45;
[email protected]
Die letzte Etappe der Pfarrei-Grenzwanderung bietet einen herrlichen Blick auf
den Baldeggersee und auf die andere Talseite.
(Foto: Pirmin Lenherr)
Verein Freunde der Kapelle Altwis
Neue Mitglieder willkommen
An der Gemeindeversammlung vom
26. November 2014 übergaben die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Kapelle der Kapellenstiftung
und beauftragten diese mit der Betreuung des Gotteshauses. Parallel
zur Stiftung wurde der Verein «Freunde der Kapelle Altwis» gegründet,
weil eine Stiftung keine Mitglieder
aufnehmen kann.
Verein unterstützt die Stiftung
Seit Beginn des letzten Jahrhunderts steht in der Gemeinde Altwis
eine Kapelle. Bei der Renovation
1980 entstanden die farbigen Seitenfenster mit dem Lebenslauf unseres Missionsbischofs Anastasius
Hartmann (1803–1866), Bürger von
Altwis.
Der Verein «Freunde der Kapelle Altwis» verfolgt das Ziel, der Kapellenstiftung Altwis durch verschiedene
Aktivitäten finanzielle, ideelle und
spirituelle Unterstützung zukommen
zu lassen. Er pflegt die Erinnerung an
den Bischof Anastasius Hartmann,
Bürger von Altwis und Missionsbischof des Kapuzinerordens. Der Verein «Freunde der Kapelle Altwis» und
die Kapellenstiftung pflegen eine
enge Zusammenarbeit.
Mit einer Mitgliedschaft bei den
Freunden der Kapelle Altwis können
Sie diese Tätigkeiten direkt unterstützen. Sie erhalten zudem über die
jährliche
Mitgliederversammlung
ein direktes Mitspracherecht über die
Aktivitäten des Vereins.
Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied des
Vereins «Freunde der Kapelle Altwis»
werden und damit Ihr Interesse an
unserer Kapelle bekunden. Anmelde­
formulare finden Sie in der Kapelle
Altwis und im Schriftenstand der
Pfarrkirche. Anmelden können Sie
sich auch über die Website der Gemeinde Altwis. Pius Egli, Präsident
Kontakt
Pius Egli, Lindenplatz 1,
6286 Altwis
E-mail: [email protected]
Telefon 041 917 25 62
www.altwis.ch/de/kapelle
6 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Firmung am 18. Juni 2016
Mit «This Way» dem Ziel entgegen
46 Jugendliche aus den Pfarreien Hitzkirch und Müswangen haben sich intensiv auf das Sakrament der Firmung
vorbereitet. Im Mai waren dies ein Treffen mit dem Firmspender und das Firmweekend in Engelberg.
Das Firmsakrament empfangen ...
aus Altwis
Flavian Bucher
aus Ermensee
Jael Bind, Louis-Philipp Bühler,
Corinne Elmiger, Julia Fischer,
Mirco Heggli, Joel Jung, Timon
Lang, Mike Müller, Riana Müller,
Stefanie Schärli, Raphael Stadelmann, Celine Steiger
aus Gelfingen
Nathalie Blättler, Vanessa Bürgi,
Jonas Elmiger, Ivan Leu,
­Stefanie Leu, Livio Lombardo,
Thomas Meier
aus Hämikon
Jil Albisser, Stefanie Fessler,
­Nicola Sticher
aus Hitzkirch
Bekim Berisha, Manuel Birrer,
Christoph Helfenstein, Sven
Henggeler, Nishamini Gnanarajah, Jasmin Jung, Samuel Koller,
Gianluca Nardiello, Selina
Schmid, Pascal Schmid, Tamara
Schmid, Lukas Stocker, Céline
Theiler
aus Retschwil
Nadja Fuchs
aus Sulz
Raphael Budliger, Adriana
Elmiger, Katja Hediger, Céline
Kolb
Wir gratulieren den Firmandinnen und Firmanden herzlich
zu ihrem grossen Festtag und
wünschen ihnen auf ihrem
weiteren Lebensweg viel Glück
und Gottes Segen.
www.pfarreihitzkirch.ch
Ein herzliches Willkomm
an Firmspender Josef Stübi
Pfarrei Hitzkirch 7 Wenn so viele junge Frauen und
Männer sich firmen lassen, ist das
nicht nur ein wichtiges Ereignis für
sie und ihre Angehörigen, sondern
ein Aufsteller für unsere ganze Pfarrei, und darum sind alle herzlich zu
diesem Gottesdienst eingeladen.
Ganz herzlich danke ich auch den
Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern für ihr grosses Engagement.
Stefan Schmitz
Domherr Josef Stübi (links) wird
am 18. Juni zusammen mit P. Sepp
Knupp den ­Jugendlichen das Sakrament der F
­ irmung spenden.
Als Pfarrer von Hochdorf hat er einzelne Firmanden bereits getauft. Als
Dekan hat er mich als Pfarreileiter
in Hitzkirch eingesetzt und jetzt
dürfen wir ihn als Firmspender bei
uns begrüssen und willkommen
heissen: den Domherrn des Standes
Aargau und Stadtpfarrer von Baden,
Josef Stübi.
Am Treffen mit ihrem Firmspender
hatten die Firmandinnen und Firmanden Gelegenheit, ihrem Firmspender zu begegnen, ihn zu erleben
und sich mit ihm auszutauschen.
Beim gemeinsamen Gespräch fand
Josef Stübi mit seiner offenen und gewinnenden Art schnell einen guten
Draht zu den 46 Firmandinnen und
Firmanden aus den Pfarreien Hitzkirch und Müswangen.
Am Samstag, 18. Juni um 16.30 wird
er gemeinsam mit Pater Sepp Knupp
SDB im Auftrag unseres Bischofs
­Felix Gmür in unserer Pfarrkirche das
Sakrament der Firmung spenden.
Als Pfarrer ist er mit der Lebensrealität junger Menschen ganz alltäglich
vernetzt und weiss, wie wichtig es ist,
junge Erwachsene entsprechend unserem Firmmotto «This Way» auf den
Weg ins Leben gut zu begleiten.
Im Namen der ganzen Pfarrei heisse
ich unseren diesjährigen Firmspender herzlich willkommen.
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mit de
Treffen
8 Pfarrei Hitzkirch
Frauenverein
Familienrunde
Krabbeltreffen
Dienstag, 7. und 21. Juni, von 9.00–
11.00 im Alterswohnheim Chrüzmatt
Auch diesen Monat findet am ersten
und dritten Dienstag das Krabbeltreffen statt. Es sind alle Mamis und Papis mit ihren Krabbelkindern willkommen, um miteinander zu spielen
und gspröcheln.
Familiensamstag
Samstag, 11. Juni, Treffpunkt um
09.30 beim IPH Parkplatz Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Spielwarenflohmarkt vom Samstag, 30. April 2016
Die Geschäfte florierten
Wie jeden Frühling fand auch dieses Jahr im Pfarreiheim in Hitzkirch
der Spielwarenflohmarkt statt.
Trotz des schönen Wetters und der
vielen anderen Events, die an diesem Samstag stattfanden, war das
Pfarreiheim gefüllt mit Spielsachen
für Kinder vom Kleinkind- bis Primarschulalter.
Die Kinder verkauften ihre liebsten
Waren mit viel Elan und konnten so
entweder ihr Kasseli beträchtlich
füllen oder selbst ein neues Spielzeug ergattern.
Nach dem diesjährigen Erfolg hoffen wir auch nächsten Frühling wieder auf einen tollen Spielwarenflohmarkt.
Evi Estermann
Am Spielwarenflohmarkt durfte
­gefeilscht werden.
(Foto: Evi Estermann)
Wallfahrt
Wir wandern gemeinsam über den
Sieben-Brüggli-Weg zum Schloss
Heidegg. Feuerstellen und Spielplatz
zum Verweilen sind vorhanden. Es ist
keine Anmeldung nötig. Jeder bringt
sein eigenes Essen mit.
Nächste Familiensamstage: 16. Juli
und 6. August 2016.
Chele för Chend
Mittwoch, 15. Juni, von 09.30–10.00
in der Pfarrkirche
Unsere Reise um die Welt geht weiter . An dieser «Chele för Chend»-Feier erfahren wir etwas über die Ureinwohner Amerikas, die Indianer. Dazu
werden wir basteln, zeichnen und
singen. Der Kindergottesdienst ist für
alle kleinen und grösseren Kinder mit
ihren Eltern oder Grosseltern gedacht.
nach Maria zum Schnee, Ibenmoos
Mittwoch, 8. Juni
Mitenand-Kafi
Herzlich laden wir zu unserer diesjährigen Wallfahrt zur Kapelle Maria
zum Schnee (Ibenmoos, Kleinwangen) ein. Nebst dem traditionellen
Rosenkranzgebet werden wir uns
von Meditationsgedanken zum Thema «vernetzt uf em Wäg» begleiten
lassen. Treffpunkt: 19.15 (beim Restaurant Wendelin, Lieli). Wer eine
Mitfahrgelegenheit benötigt: 19.00
Pauliplatz, Hitzkirch. Gottesdienst:
ca. 20.00 in der Kapelle Maria zum
Schnee.
Wir freuen uns, mit Ihnen unterwegs
zu sein.
Donnerstag, 16. Juni
14.00–16.00 im Pfarreiheim
Eingeladen sind alle Menschen
aus der Schweiz und aus anderen
Ländern.
Im Mitenand-Kafi können Sie einen Kaffee oder Tee trinken, dabei
mit Menschen ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen.
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Gruppe «Zämeläbe»
Aktionswoche Asyl
«Hand reichen – Fuss fassen», so
lautet das Motto der diesjährigen
kantonalen Asylwoche. Die kantonale Aktionswoche findet wieder
vor dem schweizerischen Flüchtlingssonntag vom 19. Juni und dem
Weltflüchtlingstag vom 20. Juni
statt.
Wenn viele kleine Leute an vielen
kleinen Orten viele kleine Dinge tun,
können sie das Gesicht der Welt verändern.
Unsere Gemeinde organisiert zu diesem Anlass am Montag, 13. Juni einen Begegnungsabend mit Asyl­
suchenden aus Eritrea. Für uns sind
das Land und die Menschen, welche
nun bei uns leben, ziemlich fremd. Es
Anastasiusfeier:
Die Kapuziner danken
Der Pfarreileiter von Hitzkirch, Stefan
Schmitz, hatte mit einer Gruppe Mitarbeitenden seit einem Jahr die Feier
des 150. Todestages von Bischof
Anastasius Hartmann in vielen Sitzungen vorbereitet. Er und alle, die
ihn unterstützt haben, dürfen sich
heute freuen über die gelungene Feier, die zu einem Pfarrei- und Gemeindefest geworden ist.
Wir Kapuziner danken allen, die mitgeholfen haben, unseren Mitbruder
Pfarrei Hitzkirch 9 tauchen Fragen auf: Warum kommen diese Menschen zu uns? Was
bewegt sie? Welche Erfahrungen
bringen sie mit? Wie sieht ihr Leben
hier bei uns aus? Zwei Schüler der
Klasse A2a der Sekundarschule Hitzkirch werden uns einen Einblick in
das Land, seine Geschichte und die
heutige Situation präsentieren. Die
Schülerinnen und Schüler sind genauso gespannt wie wir auf diesen
Abend.
Nach der Vorstellung der Schüler
wird eine Frau aus Eritrea, die seit
zwei Jahren bei uns in Hitzkirch lebt
und arbeitet, in einem Interview über
ihre Heimat sprechen.
Alle sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu klären und
Kontakte zu knüpfen. Die Gruppe
Flüchtlingsbetreuung lädt anschliessend zu einem Apéro ein. Organisiert
wird der Abend von der Arbeitsgruppe «Zämeläbe» der Gesellschaftskommission Hitzkirch. Sie freut sich
auf ein zahlreiches, interessiertes Publikum.
Begegnungsabend mit
Asylsuchenden aus Eritrea
Montag, 13. Juni um 19.30,
im Mehrklassenraum der Volksschule Hitzkirch an seinem 150. Todestag zu feiern,
ebenso für den Anteil an der Kollekte,
die für den Anastasius-Fonds gespendet wurde. Wir freuten uns am
sehr schönen Gottesdienst, an der
anschaulichen Darstellung von Leben und Wirken des ehrwürdigen Bischofs, am frohen Zusammensein
beim Mittagessen in der Fabrikhalle
der Firma Felder AG. Möge der
grundgelegte Anastasius-Weg zur
vollen Gestaltung wachsen.
Br. Agostino Del Pietro, Provinzial
Br. Fidelis Stöckli, Vizepostulator
Im Dienste der Pfarrei
Pfarramt
Telefon 041 917 12 45
E-Mail: [email protected]
Fax 041 917 12 74
Büro-Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr 08.30–11.30,
Do 14.00–17.30
Pfarreisekretärinnen
Pia Wagner
Theres Notter-Elmiger
Seelsorgende
Stefan Schmitz-Güttinger,
Pfarreileitung
P. Josef Knupp,
Mitarbeitender Priester
Sabrina Striewe,
Religionslehrerin
Walter Weibel-Bucher,
Altersseelsorge
041 917 24 17
Sr. Iniga Affentranger,
Altersseelsorge
041 914 18 00
Kirchgemeindepräsidentin
Ottilia Scherer
041 917 35 16
Sakristanin
Margrith Eberli-Müller
041 917 18 39
Pfarreiheim
Marlies Lustenberger-Egli,
Pfarreiheimleitung
078 635 96 97
[email protected]
Redaktionsschluss
für das Juli-Pfarreiblatt:
Freitag, 10. Juni 2016
10 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Anastasius-Hartmann-Feier, Auffahrt und Patrozinium: Impressionen
Farben und Begegnungen prägten
Das Anastasiusfest anlässlich des 150. Todes­
tages von Bischof Anastasius Hartmann, mit
­einem eindrücklichen
Gottesdienst, berührenden Theaterszenen auf
dem Weg nach Altwis,
und nach dem gemein­
samen Mittagessen bei
der Anastasiuskapelle als
Schlusspunkt ein neues
Projekt: Die erste Station
des Anastasius-Hartmann-Weges, der zwischen Altwis und Hitzkirch entsteht.
Eine ereignisreiche und intensive Zeit mit vielen eindrücklichen Erlebnissen, Begegnungen und Höhepunkten liegt hinter uns: die Anastasiusfeier,
der 484. Auffahrtsumritt und das Patrozinium St. Pankratius.
Dankbar blicken wir auf diese drei besonderen Festtage zurück.
Herzlichen Dank allen, die zu diesen besonderen Festtagen beigetragen
haben.
Stefan Schmitz
Weitere Bilder auf der Website www.pfarreihitzkirch.ch/Bildergalerien.
(Fotos: Pirmin Lenherr, Rita Müller, Roman Stocker, Pia Wagner)
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 11 Der 484. Auffahrtsumritt war
nicht nur wegen der Fernseh­
kameras aussergewöhnlich. Auch
das gute Wetter, die vielen aufgestellten Menschen, die sich gemeinsam auf den Weg gemacht
haben, und die herrliche Landschaft haben diesen Tag zu einem
besonderen Erlebnis gemacht.
Auch unser Pfarreipatrozinium
hatte dank dem Besuch von
P. Saju George und seiner Tanzgruppe aus Kalkutta einen ganz
besonderen Charakter. Die getanzte Liturgie als Zusammenspiel von Farben und Bewegung
war ebenso eindrücklich wie die
Szenen aus dem Leben von Anastasius Hartmann, die nach der
Premiere in Patna bei uns erstmals in Europa aufgeführt wurden.
12 Pfarrei Hitzkirch
www.pfarreihitzkirch.ch
Chronik
Jungwacht/Blauring
Taufe
Zukunft und Vergangenheit
vs. Gegenwart
Wir haben in unsere Gemeinschaft
aufgenommen:
Ariano Romeo Venetz, der Familie
Nicole Viamonte und Damian Venetz, Ermensee.
Herzlichen Glückwunsch.
Beerdigungen
Wir mussten Abschied nehmen von:
Alois Meier-Weingartner aus Hitzkirch, im Alter von 86 Jahren.
Caroline Wyss-Kilinc aus Uster, früher Altwis, im Alter von 28 Jahren.
Mögen sie ruhen in Frieden bei Gott.
Kollekten
St.-Josephs-Opfer 229.30 (114.20)
Kapelle Altwis und AnastasiusHartmann-Fonds
2522.60 (48.20)
Medienopfer 185.10 (29.60)
Projekt von P. Saju George
in Kalkutta, Indien
1948.80
An einem regnerischen April-Samstag versammelte sich der Blauring
gemeinsam mit der Jungwacht Hitzkirch. Der Nachmittag wurde mit
einem Postenlauf gestaltet. Jedermann und jedefrau konnte viel aus
der Vergangenheit und über die Zukunft erfahren.
Als die Leiter, welche alle entweder in
der Vergangenheit oder in der Zukunft lebten, merkten, dass alle andern Teilnehmer in der Gegenwart
lebten, mussten sie eine Lösung finden. Nach der Gruppenbildung mit
einem Kommandanten der Vergangenheit entstanden verschiedene
Teams. Die Gruppen gingen in Hitzkirch zu bekannten Gebäuden, um
dort jeweils Aufgaben zu lösen.
( ) = Haus Erlosen/Haus Lindenberg
Herzlichen Dank für die Spenden.
Themengetreu handelte es sich bei
den Aufgaben entweder um Fragen
zur Vergangenheit oder der Zukunft.
Knifflige Fragen, wie z. B., ob Kate
Middleton wieder ein Kind erwartet
oder ob Martin Luther King noch
lebt, mussten die Teilnehmer jeweils
beantworten. Auch erfuhren sie, wo
in naher Zukunft ein neues Gebäude
stehen sollte.
Ziel souverän erreicht
Die Teilnehmer lösten alle Posten
souverän. Alle Leiter fanden, ob aus
der Vergangenheit oder der Zukunft,
zurück in die Gegenwart. Danach genossen sie ein gemeinsames Zvieri
im Trockenen.
Andrea Britschgi
Zur Verabschiedung
von Barbara Wey
Liebe Barbara
Im Januar 2009 hast du die Aufgaben als Blauringpräses in unserer
Pfarrei übernommen. Jetzt, gut
sieben Jahre später, hast du diese
Aufgaben weitergegeben, weil du
dich als Mutter eines Blauringmeitli nun in einer anderen Rolle
siehst. Gott sei Dank bleibst du so
auch weiterhin mit dem Blauring
verbunden.
Der Blauring war in dieser Zeit bei
dir in guten Händen. Du hast Leiterteam und Kinder gut begleitet,
und auch die Zusammenarbeit
mit der Jungwacht hat sich verstärkt und so weit entwickelt, dass
in den letzten Jahren gemeinsame
Sommerlager möglich wurden.
Dein Blick fürs Detail wurde in
vielen Sommerlagern erlebbar.
Und während der Chilbigottesdienste hast du nicht nur den Takt
angegeben, sondern auch immer
wieder mit Stolz von den vielfältigen Erfahrungen der Schar im
Laufe des Jahres mit einem Augenzwinkern erzählen können.
Denn es war dir ein Anliegen, die
vielfältige Arbeit des Blauring
auch nach aussen hin sichtbar zu
machen und immer wieder für die
Anliegen der Schar zu lobbyieren.
Für all das, was du in den letzten
Jahren als Präses dem Blauring
Hitzkirch mitgegeben hast, ganz
herzlichen Dank und für deine
Zukunft Gottes Segen.
Stefan Schmitz
www.pfarreihitzkirch.ch
Pfarrei Hitzkirch 13 Jungwacht und Blauring: Pfingstlager
Hexenspass und Zauberei
Die beiden Scharen von Jungwacht und Blauring verbrachten die Pfingsttage als Hexen und Zauberer. Am Freitag, den 13. machten sich
die Scharen von Jungwacht und
Blauring Hitzkirch gemeinsam auf
den Weg. In Hergiswil bei Willisau
verbrachten sie gemeinsam das
Pfingstlager. Hexenspass und Zauberei waren angesagt.
Um die Walpurgisnacht richtig feiern
zu können, studierten die verschiedenen Hexengruppen ein Theaterstück ein. Eine Aufgabe war, magische Stichworte in das Stück einzubauen und sich beim herrschenden
Regenwetter trocken zu halten. Anschliesend gab es für die kleinen
Wald-, Sumpf-, Blitz-, Feuer- und
Wasserhexen Geschichten zu hören,
welche sie in den Schlaf begleiteten.
Kräftemessen mit den Trollen
Am Samstagmorgen bereiteten sich
die Hexen und Zauberer für die Jagd
vor. An verschiedenen Posten trainierten sie ihre Stärken. Diese wur-
(Fotos: zvg)
den am Nachmittag gegen die bösen
Trolle mit einem Bändelikampf eingesetzt. Schliesslich konnten die von
den Trollen gestohlenen Zutaten an
Zauberer Abundus zurückgebracht
werden. Dieser wiederum mixte anhand des Rezeptes den Zaubertrank,
um die Trolle zu vertreiben.
Austoben an der
Walpurgisnacht
Zu Beginn der Walpurgisnacht war
ein Adrenalinaustrieb in der Turnhalle angesagt. Alle Hexen und Zauberer
tobten sich da ordentlich aus. Zur
Feier des Tages wurden alle eingeübten Theaterstücke innerhalb der Hexengruppen vorgetragen. Das Küchenteam überraschte die Hexen
und Zauberer danach mit einem feinen «Bettmümpfeli».
Sonnenschein zum Abschluss
Die kleinen Hexen und Zauberer
konnten am Sonntag bei schönem
Wetter gemeinsam draussen spielen.
Dies war die Stärkung, um kurz nach
Mittag die Heimreise statt mit dem
Besen mit dem Car anzutreten. Trotz
fehlendem Wettersegen von Petrus
war das diesjährige Pfingstlager, der
Stimmung entsprechend, wieder ein
voller Erfolg.
Andrea Britschgi und Lukas Stocker
14 Thema
2
Thema
Frankreichs Diskussion um die Religionen nach den Terroranschlägen
Schulterschluss der Religionen
Religionen im Generalverdacht, besonders der Islam: In Frankreich ist
eine neue Diskussion über die Trennung von Staat und Religion entbrannt. Klaus Nientiedt, Chefredakteur der Kirchenzeitung des Erzbistums Freiburg, erklärt die Gründe.
Herr Nientiedt, wie wirkten sich die
Anschläge von Paris auf die Religionen in Frankreich aus?
Klaus Nientiedt: Sie haben eine Phase der Selbstvergewisserung darüber
eingeleitet, was unter «Laizität», also
der strikten Trennung von Staat und
Religion, zu verstehen ist. In Frankreich gibt es da traditionell verschiedene Lesarten. Eine der Religion gegenüber wohlwollende Lesart betont
die staatliche Garantie der Religionsfreiheit. Eine geradezu religionsähnlich auftretende, ideologische Lesart
dagegen versteht darunter die systematische Zurückdrängung von Religion in den Privatbereich.
Was kommt jetzt von dieser Seite?
Diese Laizisten sehen sich durch die
Attentate des letzten Jahres in ihrer
Forderung bestätigt, dass jedwede
Art der Religion in den Privatbereich
und nicht in die Öffentlichkeit gehört.
Den Frieden einer religiös pluralen
Gesellschaft glauben sie nur so sichern zu können. Ein anderer Teil der
französischen Gesellschaft sieht das
ganz anders: Der islamistische Terrorismus zeige, dass es nicht angehe,
Religion ausschliesslich in die Privatsphäre des Einzelnen zu verbannen.
Gerade der ideologische Laizismus
habe dazu beigetragen, dass islamistische Formen einer radikalisierten
Religion entstanden sind, ohne dass
die Gesellschaft davon Notiz genommen habe. Vor allem der Linken wird
Frankreich nach den islamistischen Attentaten: Ticken die Uhren für die
Bild: Andreas Wissmiller
Religionen nun anders?
vorgeworfen, dass sie im Grunde
kein Verhältnis zur gesellschaftlichen
Dimension von Religion habe.
Wie nimmt die Kirche Stellung?
In einer Erklärung zum 110. Jahrestag
der Verabschiedung der Trennungsgesetze von 1905 sprachen sich die
französischen Bischöfe vor dem Hintergrund der Attentate dagegen aus,
nun erst recht den öffentlichen Raum
von Religion freihalten zu wollen.
Der soziale Friede werde nicht dadurch gewahrt, dass Menschen ihren
Glauben nicht offen leben können,
im Gegenteil. Das fördere nur die Entstehung fundamentalistischer Einstellungen. Sozialer Friede brauche vielmehr öffentliche Religion.
Kann die Kirche Kulturen und Religionen miteinander verbinden?
Das ist ein anspruchsvolles Ziel. Dennoch geschieht genau auf diesem
Gebiet in Frankreich sehr viel. Als es
darum ging, künftigen Imamen einen
geeigneten Ausbildungsort zu bieten,
bot sich das Institut Catholique in
Paris an. Das sagt viel über die Offenheit der Kirche aus. Staatliche Universitäten durften nicht. Um trotz
Trennung von Staat und Kirche innerhalb der französischen Gesellschaft eine Rolle spielen zu können,
treten die Religionsgemeinschaften
in Frankreich seit Langem immer wieder gemeinsam auf. Damit dokumentieren sie, dass es ihnen nicht um
den eigenen Vorteil geht. Der Laizismus hat in Frankreich indirekt eine
Zusammenarbeit zwischen den Religionsgemeinschaften gefördert, von
der man in anderen Ländern zum
Teil noch weit entfernt ist.
aw
Klaus Nientiedt
studierte in Münster,
Angers, Freiburg
und Luzern Theologie und Romanistik.
Seit 1998 ist er
Chefredakteur des
«Konradsblatts», der
Kirchenzeitung des
Erzbistums Freiburg.
Thema 15 Erzbischof Robert Zollitsch sprach in Luzern
«Zeichen der Zeit stehen günstig»
Dank Papst Franziskus ist die Kirche
auf dem Weg in eine neue Zukunft,
ist Erzbischof Robert Zollitsch überzeugt. In Luzern sprach er über die
Kollegialität der Bischöfe, die steigende Bedeutung von Bischofsversammlungen und die immer wichtigere Rolle der Ortskirchen.
zils auf, das die Kirche als Gemeinschaft von Ortskirchen versteht, die
gemeinsam unterwegs sind.
«Heilsame Dezentralisierung»
Erzbischof Zollitsch sprach von einer
«pastoralen Neuausrichtung» der Kirche durch Franziskus. Den Ortskirchen käme zunehmende Bedeutung
zu. Sie hätten eigene Kompetenzen
und Rom könne nicht für alle entscheiden. Dies halte Papst Franziskus
unmissverständlich fest, wenn er in
«Evangelii Gaudium» von einer «heilsamen Dezentralisierung» spreche.
Entscheidungen, die vor Ort gefällt
werden können, bedürfen nach der
Meinung Zollitschs nicht der Bestätigung durch römische Instanzen. Für
Zollitsch ist das Prinzip der Subsidiarität aus der katholischen Soziallehre
durchaus auch auf gesamtkirchlicher
Ebene und in Lehrfragen anwendbar.
Kollegial, im Austausch mit den Ortskirchen und weniger Rom-zentriert.
So sieht Erzbischof Robert Zollitsch
(78) die Kirche der Zukunft. Anlass
zu dieser hoffnungsfrohen Perspektive gibt dem ehemaligen Erzbischof
von Freiburg (2013–2013) und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (2008–2014) Papst Franziskus.
Im Rahmen des Forums Ökumene
des Ökumenischen Instituts Luzern
sprach Zollitsch am 26. April über die
«Kirche im Aufbruch».
Der Weg des Vertrauens
Schon unmittelbar nach seiner Wahl
habe sich Franziskus nicht als Papst,
sondern als Bischof der Kirche von
Rom vorgestellt. Bischof und Volk
gingen gemeinsam «einen Weg der
Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens».
Im Lehrschreiben «Evangelii Gaudium» habe Franziskus dargelegt, wie
er sich die Kirche vorstellt, nämlich
als Kirche, die aufbricht und auf die
Menschen zugeht, bis an die Ränder
der Gesellschaft. «Sie scheut sich
nicht, sich Beulen zu holen, sich verletzen und verschmutzen zu lassen.»
Bezeichnend für Franziskus sei sein
Amtsverständnis, das geprägt sei von
Kollegialität. Der Papst wolle die Kirche zusammen mit den anderen Bischöfen der Welt leiten. Damit nimmt
er laut Zollitsch ein zentrales Anliegen des Zweiten Vatikanischen Kon-
Die hörende Kirche
I
ch lade Sie ein, voller
Zuversicht und Mut
mit Papst Franziskus
auf zubrechen.
Erzbischof Robert Zollitsch
Gesamtkirchliche Entscheidungen
müssten deshalb stets unter Beteiligung der Ortskirche gefällt werden.
Bischofssynoden sind denn auch ein
wichtiges Arbeitsgremium für Papst
Franziskus. Das habe jüngst die Familiensynode gezeigt. Unter Einbezug
der Ortskirchen sei in nie da gewesener Freiheit und Offenheit diskutiert
und damit die «hörende Kirche» gelebt worden.
Kollegialität, Synodalität, Subsidiarität. Mit diesen Stichworten fasste
Zollitsch die pastorale Neuausrichtung der Kirche unter Franziskus zusammen und sagte: «Ich bin überzeugt, die Zeichen der Zeit stehen
günstig. Und ich lade Sie ein, voller
Zuversicht und Mut mit Papst Franziskus aufzubrechen.»
Urban Schwegler
16 Veranstaltungen
Treffpunkte
Aussichtsreich: zu Fuss auf «Himmlischen Pfaden» die Sakrallandschaft
Bild: pd
Innerschweiz entdecken.
Sakrallandschaft Innerschweiz
«Himmlische Pfade» locken
ins Herz der Schweiz
Weshalb wird dem Wasser im Bad
Brünneli Heilwirkung nachgesagt?
In welcher Kirche steht eine Regenmaschine? Weshalb gilt der heilige
Niklaus von Flüe als Friedensvermittler? Wer sich auf den «Himmlischen
Pfaden» in der Sakrallandschaft Innerschweiz Zeit nimmt, wird mit
spannenden Antworten belohnt. Ob
in Einzeletappen oder als Mehrtageswanderung, das Wegstreckennetz
«Himmlische Pfade» bietet eine reiche Auswahl. Onlinekarten und Broschüren vereinfachen die Planung.
Der Verein Sakrallandschaft Innerschweiz will zur Belebung der sakralen Schätze und kirchlichen Traditionen der Innerschweiz beitragen.
www.sakrallandschaft-innerschweiz.ch
Theologische Fakultät Luzern
Informationsabend
zum Theologiestudium
Die Theologische Fakultät der Universität Luzern informiert über die
Möglichkeiten des Theologiestudiums, Inhalte und Voraussetzungen.
Auch Fernstudium und Berufsperspektiven kommen zur Sprache.
Do, 9.6., Universität Luzern, Raum
3.B48 (3. Stock); Anmeldung bis Di, 7.6.,
an Stephan Müller, Fakultätsmanager,
[email protected], 041 229 52 20
Ein Werkstattgespräch
Religion(en) als Konfliktfaktor
und Friedenspotenzial
Schreckensmeldungen über Kriege
und Terror im Namen von Religionen nähren den Verdacht, diese würden grundsätzlich eher zu Krieg als
zu Frieden beitragen. Religionen als
Konfliktfaktor fordern auch die Entwicklungszusammenarbeit heraus.
Im Werkstattgespräch mit AnneMarie Holenstein schauen die Teilnehmenden genauer hin und fragen nach der Rolle von Religionen
in Konfliktsituationen. Holenstein arbeitet als entwicklungspolitische Beraterin. Sie war von 1995 bis 2000 Leiterin des Fastenopfers.
Di, 7.6., 18.30–21.30, Lukaszentrum,
Morgartenstrasse 16, Luzern; Anmeldung
über www.reflu.ch/oeme oder www.missions
konferenz.ch/aktuell, an carmen.jud@
lu.ref.ch oder [email protected]
Stationentheater zur 800-Jahr-Feier
Dominikaner und Immobilien
Anlässlich des
800-jährigen
Bestehens des
Dominikanerordens zeigt
die Regisseurin
Annette Windlin das Theaterstück «Kloster
zu verschenken» von Paul Steinmann. Aus der
aktuellen Frage, ob die sich gegenwärtig leerenden Klöster verkauft
oder gar verschenkt werden müssen,
entwickelt das Theaterstück einen
Rückblick auf 800 Jahre Geschichte
des Dominikanerordens. Wegweisend melden sich im Stück auch die
Weggefährten des Ordensgründers,
des heiligen Dominikus, zu Wort.
www.dominikus2016.ch
Kloster Wesemlin, Luzern
Oasentage zum Innehalten
Das Kapuzinerkloster Wesemlin in
Luzern (Oase-W) bietet im Juni und
Oktober Oasentage an. Ein Oasentag
ist ein einzelner Schweigetag. Wie
eine Oase in der Wüste wollen diese
Tage zum Innehalten in der Geschäftigkeit des Alltags einladen: einen
ganzen Tag Zeit für sich haben; durchatmen können und sich von Gott beschenken lassen. Die Leitung liegt bei
Sr. Barbara Haefele, Exerzitienleiterin
und geistliche Begleiterin.
Sa, 18.6., und 15.10., jeweils 09.30–16.30,
Kapuzinerkloster, Wesemlinstr. 42, Luzern;
Kurskosten: Fr. 50.–, Mittagessen Fr. 25.–;
Anmeldung bis Mittwochabend vor Oasentag
an [email protected] oder
über 079 774 74 12, www.klosterluzern.ch
Das Stationentheater wird in der ganzen
Schweiz und in Bregenz gezeigt. In der
Zentralschweiz gibt es drei Aufführungen:
Fr, 17.6., 17 und 20 Uhr, Frauenkloster
Schwyz, Reservationen: 041 811 21 84,
[email protected]
Di, 21.6., 20 Uhr, Kapuzinerkloster Luzern,
Reservationen: 041 429 67 41/55,
[email protected]
Treffpunkt TV
Das Zimmer meines Bruders
Die Beziehung von Geschwistern
ist meist innig und vertraut. Umso
schlimmer, wenn der Bruder oder
die Schwester stirbt. Für Nadine
hat sich nach dem Tod des Bruders
alles verändert. Am schlimmsten
war es, an seinem Zimmer vorbeizugehen und zu wissen, dass er
nicht mehr da ist. Wenn ein Kind
stirbt, gilt die Anteilnahme der anderen meist nur den Eltern. So unermesslich ist ihr Schmerz, dass
die grosse Trauer der Geschwister
oft übersehen wird.
Di, 7.6., ZDF, 22.12–22.45 Uhr,
«Das Zimmer meines Bruders.
Wenn Geschwister trauern».
Oasentage mit Barbara Haefele. Bild: aw
Luzern – Schweiz – Welt 17 Aus der Kirche
International
Heinrich BedfordStrohm, bayrischer Landesbischof und HerbertHaag-Preisträger
2016. Bild: ELKB/Rost
Kloster Tibhirine in Algerien
Luzern
Auf der ersten Tagesetappe im Abstieg
Bild: Roberto Conciatori
nach Küssnacht.
Luzerner Landeswallfahrt
Rekordbeteiligung an der
Fusswallfahrt nach Einsiedeln
45 Kilometer auf einer abwechslungsreichen Strecke, 10 Stunden unterwegs: Rund 150 Personen haben sich
am letzten Aprilsamstag auf diese
Herausforderung eingelassen und
machten sich zu Fuss auf den Weg
von Luzern nach Einsiedeln. Die
Fusswallfahrt, die seit 16 Jahren jeweils am Vortag der Luzerner Landeswallfahrt ins Klosterdorf stattfindet, erlebte damit eine Rekordbeteiligung. Zugleich machte sich, zum
vierten Mal, eine Gruppe Velofahrerinnen und -fahrer über die Ibergeregg auf den Weg – 75 Kilometer
und 1400 Höhenmeter. Auch der offizielle Wallfahrtstag vom Sonntag
übertraf alle Erwartungen.
Termin 2017:
Offiz. Landeswallfahrt am So, 7.5.,
Fuss- und Velowallfahrt am Sa, 6.5.
Die Velowallfahrerinnen und -wallfahrer auf dem Höhepunkt ihrer Tour,
Bild: Dominik Thali
der Ibergeregg.
Mönche sollen zurückkehren
In das algerische Kloster Tibhirine
soll nach den Mönchsmorden von
1996 möglicherweise bald wieder
eine religiöse Gemeinschaft einziehen. Das bestätigte der Vorsitzende
der katholischen Bischöfe in Algerien,
Bischof Paul Desfarges von Constantine, der französischen Tageszeitung
La Croix. Mehr Informationen über
die neue Gemeinschaft machte Desfarges nicht. Islamische Fundamentalisten hatten im März 1996 sieben
Trappisten aus dem Kloster im Atlasgebirge entführt. Wochen später wurden sie enthauptet aufgefunden. Bis
heute ist unklar, ob sie von ihren
Entführern oder irrtümlich vom algerischen Militär getötet wurden. Der
französische Regisseur Xavier Beauvois griff die Ereignisse im vielfach
preisgekrönten Film «Von Menschen
und Göttern» (2010) auf. Das Kloster
war bis zu den Morden ein Ort der
Begegnung von Muslimen und Christen, unter anderem bestand eine Gebetsgemeinschaft aus muslimischen
Sufis und christlichen Mönchen.
Katholische Bischöfe von Sambia
Friedensgespräche in Lusaka
Elf katholische Bischöfe haben gemäss einer Mitteilung der HerderKorrespondenz zu politischen Versöhnungsgesprächen in die Kathedrale der Hauptstadt Lusaka eingeladen, um nach Lösungen zwischen
den zerstrittenen Regierungsparteien
zu suchen. Am 11. August wird in
Sambia eine neue Regierung gewählt. Wie Lusakas Erzbischof Telesphore Mpundu erklärte, hätten die
Versöhnungsgespräche eine Verständigung gebracht. Die Parteichefs
würden gegen die Gewalt in ihren
Parteien und das Klima von Einschüchterung und Angst vorgehen.
Landesbischof Bedford-Strohm
Breite Debatte über religiös
motivierte Gewalt nötig
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
und Gewinner des Herbert-HaagPreises 2016, Heinrich BedfordStrohm, wünscht sich eine breite
muslimische Bewegung gegen religiös motivierte Gewalt. Alle Religionen müssten sich mit ihren grundlegenden Texten kritisch befassen, sagte
der EKD-Vorsitzende im Deutschlandfunk. Momentan gehe religiös begründete Gewalt hauptsächlich vom
Islam aus, so Bedford-Strohm.
So ein Witz!
Ein Mann befindet sich auf einer
Bergtour, als er am Abgrund stolpert und sich gerade noch am Felsen mit beiden Händen festhalten kann. Die Beine finden keinen
Halt und unter ihm tut sich die
tiefe Schlucht auf. In seiner Not
blickt er auf zum Himmel und betet: «Wenn da oben jemand ist,
schenk mir Vertrauen. Sag mir, was
ich tun soll!» Der Mann traut kaum
seinen Ohren, als ihm tatsächlich
eine Stimme vom Himmel antwortet: «Wenn du Vertrauen hast,
lass los.» Der Mann überlegt einen
Moment, schaut vorsichtig runter
in die Schlucht, dann richtet er
wieder den Blick zum Himmel
und sagt: «Gibt es noch jemand
anderen da oben?»
Der verstorbene frühere US-Präsident
Ronald Reagan erzählte diese Anekdote.
Reagan war bekannt für seinen Humor.
18 Pfarrei Müswangen mit Hämikon-Berg
dern, unvollkommen sein. Erinnern
wir uns an den Satz aus 1 Mose 1,31:
«Und Gott sah alles, was er gemacht
hatte, und siehe, es war sehr gut.»
www.pfarrei-mueswangen.ch
Neuer Kirchenführer
Ein freier Tag in der Woche
Überarbeitet, keine Kraft?
Gegen Überarbeitung gibt es viele
wertvolle Sachbücher. Haben Sie es
mit dem ältesten und günstigsten
Ratgeber versucht, mit der Bibel?
Wir können nicht dauernd arbeiten,
ohne uns zu schaden. Entspannung
zwischendurch ist wichtig. Ein Tag in
der Woche sollte möglichst frei sein
von Verpflichtungen. Unsere Seele,
unsere Psyche hat auch ihre Bedürfnisse. Hören wir auf die Stimme des
Herzens. Wir wissen genau, was «eigentlich gut täte». Jetzt müssen wir es
nur noch tun ... Versuchen wir den
Satz aus 2 Mose 35,2 zu leben: «Sechs
Tage sollt ihr eure Arbeit verrichten,
aber am siebten Tag sollt ihr einen
hochheiligen Sabbat für Gott feiern.»
Paul Hornstein-Schnider
nach Kirchenbote April 16
Ein geregelter Tagesablauf
Ein geregelter Tagesablauf mit regelmässigen Essenszeiten und ausreichendem Schlaf sorgt für einen gesunden Lebensrhythmus. Steckt
wohl diese Erfahrung hinter Vers 2 im
Psalm 127? «Den Seinen gibt er es im
Schlaf.»
Gespräch mit der Familie, mit
Partnern und mit Freunden
Austausch erfrischt das Leben und
lenkt den Blick weg von der eigenen
kleinen Welt. Schaffen wir uns eigene
Freiräume. Auch eine Gruppe oder
ein Verein kann sehr wertvoll sein.
Diese Erfahrung steckt im Rat des
Hebräerbriefes 13,1: «Haltet fest an
der geschwisterlichen Liebe! Vergesst
die Gastfreundschaft nicht, denn
durch sie haben einige, ohne es zu
wissen, Engel Gottes beherbergt.»
Negatives nicht verdrängen
Negative Gedanken können einen
ganz schön nach unten ziehen. Es ist
hilfreich, sie anzuschauen und dann
loszulassen. Lieber sich einmal blamieren, als depressiv zu werden. Verlieren wir die Angst vor den eigenen
Fehlern. Auch wir dürfen, wie die an-
Für BesucherInnen der Kirche habe
ich einen neuen Flyer erstellt. Erklärungen und Infos zu Figuren, Gegenständen usw. in der Kirche. Er ist
auch auf der Website zu finden.
Paul Hornstein-Schnider
Dank an Liturgiegruppe
Firmung
Am Samstag, 18. Juni um 16.30 werden fünf Müswanger Jugendliche gemeinsam mit ihren KollegInnen aus
den Nachbardörfern in Hitzkirch von
Domherr Josef Stübi, Baden, das Sakrament der Firmung empfangen:
Bleichmann Sabrina, Heggli Nicolas,
Müller Sina, Rogger Marino, Stocker
Samuel. Sie haben sich in den Gruppenstunden, beim Ja zur Firmung, im
Firmweekend und im Chileschnuppere mit dem katholischen Glauben
auseinandergesetzt.
Wir wünschen ihnen allen einen unvergesslichen Festtag und Gottes
Schutz und Segen für die Zukunft. Einen grossen Dank richte ich an alle,
welche sich bei der Vorbereitung engagiert haben. An Sabrina Striewe,
die Leiterin des Firmkurses, und an
alle FirmbegleiterInnen (aus Müswangen: Marianna Hausheer und
Heiri Affentranger), welche die Firmgruppen begleitet haben.
Einmal mehr danke ich den Frauen
der Liturgiegruppe für ihre wertvolle
Arbeit bei den Maiandachten und
den Frauengottesdiensten.
Einen grossen Dank
richte ich auch an die Kranzergruppe
und an alle Beteiligten, welche sich in
Vorbereitung und Durchführung der
Auffahrtsprozession 2016 engagiert
haben.
Zum Surfen
Die neue Website der Pfarrei:
www.pfarrei-mueswangen.ch
Das Evangelium als Mail oder App:
evangeliumtagfuertag.org/M/DE
Videos zum katholischen Glauben:
www.katholisch.de/video/serien/
katholisch-fur-anfanger
www.pfarrei-mueswangen.ch
Gottesdienste
Mittwoch, 1. Juni
Seniorenausflug
Freitag, 3. Juni
Lektorenausflug
Samstag, 4. Juni
Vereinsreise Frauenverein
Sonntag, 5. Juni
10. Sonntag im Jahreskreis
09.30Gottesdienstfeier;
Elisabeth Aeberli, Luzern
Musik:Frau M.L. Wipf, Orgel
Opfer:Aufgaben des Bistums
Dienstag, 7. Juni
20.00Chorprobe
Sonntag, 12. Juni
11. Sonntag im Jahreskreis
Sunntigsfiir für 2.-Klass-Kinder in Hi
09.00 Gottesdienstfeier J. Hurter
Musik:Musikschule Hitzkirch
(BlockflötenschülerInnen)
Opfer:Hilfswerk Brücke-Le Pont
Dienstag, 14. Juni
20.00Chorprobe
Mittwoch, 15. Juni
Spielzeugbörse (Familientreff)
Samstag, 18. Juni
Firmtag in Hitzkirch
16.30Gottesdienstfeier
Sonntag, 19. Juni
12. Sonntag im Jahreskreis
09.30Gottesdienstfeier;
Paul Hornstein
Pfarrei Müswangen mit Hämikon-Berg 19 Dreissigster für Anna HeinrichSchnüriger
Jzt. für Josef und Emma
­Affentranger-Stutz; für
Anna Affentranger;
Josefine Affentranger
Musik:Musikschule Hitzkirch
(GitarrenschülerInnen)
Opfer:Flüchtlingshilfe
Taufe von Romina Jung
Dienstag, 21. Juni
20.00Chorprobe
Sonntag, 26. Juni
13. Sonntag im Jahreskreis
Sunntigsfiir für 1.-Klass-Kinder in Hi
09.30Gottesdienstfeier;
Paul Hornstein
Musik:Kirchenchor
Opfer:Peterspfennig
Taufe von Alina Felder
Dienstag, 28. Juni
19.00 Probe und Abschlusshöck
Kirchenchor
Zum Schmunzeln
Der Dirigent ärgert sich über zwei
Flötenspieler, die sich im Kirchenkonzert immer wieder verspielen.
Nach der Aufführung fragt er den ersten: «Was war denn bloss mit Ihnen
los?» «Mit mir? Nun, ich habe zu wenig geübt.» «Und mit Ihnen?», fragt er
den zweiten. «Wir üben immer zusammen …!»
Im Dienste der Menschen
Pfarramt: Paul und Heidi HornsteinSchnider, Dorfstrasse 1,
6289 Müswangen, 041 917 13 76
Mail: [email protected]
Präsident: Eugen Studer-Steinmann
Bühlstrasse 8, 041 917 30 80
Kirchmeier: Heiri Affentranger
Hausmatte 3, 041 917 11 49
Sakristaninnen: Anita Walthert, Rain
15, 6289 Hämikon, 041917 38 93
Priska Brunner, Bendliweg 9A
6289 Müswangen, 041 917 12 09
Chronik
Opfer und Spenden
St.-Josefs-Opfer100.00
Aufgaben Bistum
80.00
Medienopfer65.00
Blumenschmuck140.00
Kerzli360.20
Antonius385.00
Taufen
Am 19. Juni dürfen wir Romina Jung,
Tochter von Irene und Michael JungHäberli, in die Gemeinschaft unserer
Kirche aufnehmen. Am 26. Juni bringen Eli und Alois Felder-Flück ihre
Tochter Alina zur Taufe in die Kirche.
Am 17. April wurde Nils Magryta,
Sohn von Piotr und Danuta Magryta,
vom polnischen Missionar in Merenschwand getauft. Allen drei Familien
wünschen wir Gottes Schutz und Begleitung und viel Gutes auf den weiteren Lebensweg mit ihren Kindern.
QR-Code
für die Website
www.pfarreimueswangen.ch
Erscheint monatlich
Herausgeber: Kath. Kirchgemeinde Hitzkirch
Redaktion: Stefan Schmitz, Pia Wagner
Teil Müswangen: Heidi und Paul Hornstein
Adresse: Redaktion Pfarreiblatt
Röm.-kath. Pfarramt, 6285 Hitzkirch
Telefon 041 917 12 45, Fax 041 917 12 74
E-Mail: [email protected]
Layout: Pia Wagner
Druck: Brunner AG, Druck und Medien,
6011 Kriens, Tel. 041 318 34 34
Worte auf den Weg
Hinweise für den überpfarreilichen Teil:
Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des
Kantons Luzern, Abendweg 1, 6000 Luzern 6,
041 419 48 24/26, [email protected].
Auflage: 2910 Exemplare
Versand: Schnarwiler Druck AG, Hitzkirch
Dänk dra
Wallfahrt des Frauenvereins
Mittwoch, 8. Juni, 19.15
nach Ibenmoos, Kleinwangen
Chele för Chend
Mittwoch, 15. Juni, 09.30
Pfarrkirche
Mitenand-Kafi
Donnerstag, 16. Juni, 14.00–16.00
Pfarreiheim
Bild: Andreas Wissmiller
Firmung
Samstag, 18. Juni, 16.30
Pfarrkirche
L
eben wie Gott in Frankreich?
Heisst das: Es sich gut gehen lassen, das Leben geniessen?
Oder bedeutet es wie angeblich zu Zeiten der Revolution:
Die Kirche hat ausgedient, Gott hat nichts mehr zu melden
und könne nun getrost in Pension gehen und die Menschen
würden selbst bestimmen – ohne Rückbezug auf das Göttliche?
Gott sei Dank, gehst Du, Gott, nicht in Pension,
sondern hältst in uns die Unruhe wach,
dass nicht die einen das Leben satt und selbstgerecht geniessen
und die anderen die Zeche zahlen und leer ausgehen.
Andreas Wissmiller
Chilbi Altwis
Sonntag, 19. Juni
10.30 Gottesdienst im Festzelt
Gratis-Apéro, Festwirtschaft und
Chilbibetrieb mit Rösslispiel,
Lebkuchenstand und vieles mehr
18.00 Chilbischluss
Redaktionsschluss
für das Juli-Pfarreiblatt:
Freitag, 10. Juni 2016