Das Grüne Blatt

Tipps und Informationen für unsere Kunden
Das Grüne Blatt
S t a u di n g er a k tu e l l
Nr 5 7
S omm er 2 0 1 5
Blüten in Bestform ...
Lieber Gartenfreund,
Urlaubszeit ist Reisezeit.
Und Urlaub im eigenen
Land ist in, gibt es doch
so viel zu entdecken zwischen Alpen und Meer.
Zu Hause sind der Garten und Balkonien beliebte Entspannungsoasen. Kein Wunder, gerade jetzt zeigt sich das
grüne Reich von seiner
schönsten Seite. Tagsüber kann man das Blühen ausgiebig vom Liegestuhl aus genießen
und das Abendlicht
taucht alles in eine märchenhafte Stimmung,
wenn die letzten Sonnenstahlen durch das
frische Laub scheinen.
‚Grünen Blattes‘ mit auf
eine farbprächtige Sommerreise.
Zum Beispiel in das
Reich der Rosen, die
jetzt Anfang Juni ihrem
ersten Höhepunkt entgegen streben.
Ein weiteres Highlight
des
Gartensommers
sind die wunderbaren
Beetstauden, die uns
über viele Jahre mit ihrer Pracht begeistern.
Gut zu wissen, dass die
Pflanzsaison lange noch
Wir nehmen Sie in dieser Ausgabe unseres
Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.
Am leuchtenden
Heinrich Heine (1797-1856)
nicht vorbei ist und
man jederzeit an dieser
Blütenpracht teilhaben
kann.
Besuchen Sie uns,
wir freuen uns auf Sie
das Team von
Baumschulen Staudinger
In dieser Ausgabe:
Blüten in Bestform ...
1
Gartenlyrik
1
So kommt auch ein kleiner
Garten ganz groß raus
2
Kletterrosen - binden statt
schneiden
2
Rockmusik lässt Blümchen
sprießen
2
Damit‘s blüht, wächst und
gedeiht …
… was ist jetzt zu tun
3
Für Garten-Schätze-Sammler
3
Volle Pracht voraus!
Wunderbare Beetstauden
4
Schön und heilsam: die Rose
5
Rosige Zeiten...
unser Rosenfest
6
Kundenkarten - Angebot
6
Was zum Kuckuck ist ….
Ausputzen?
7
Sie wissen Bescheid? - unser Pflanzenquiz
7
Wir sind für Sie da ...
... unsere Öffnungszeiten
7
Gutschein über eine kleine
Frühlingsüberraschung
7
Veranstaltungshinweis
8
So kommt auch ein kleiner Garten ganz groß raus
„Die Schönheit eines Gartens hat im Grunde nichts
mit seiner Größe zu tun“.
Diese motivierenden Worte
stammen von Gertrude Jekyll. Die weltberühmte Gartenarchitektin aus England
wusste schon vor 100 Jahren aus der Not eine Tugend zu machen, nämlich
wie man aus einem kleinen
Garten ein großes Paradies
zaubern kann.
Spiegel
Die schnellste optische Vergrößerung
eines Gartenwinkels erreichen Sie
durch einen größeren Spiegel, den Sie
etwa an einer Hauswand platzieren, wo
er eine hübsche
Gartensituation
reflektiert. Eingerahmt mit attraktiven Fliesen und
Skulpturen wird
der Spiegel selbst
zum Dekorobjekt.
Die harten Klänge
von „Black
Sabbath“
regen offensichtlich
die Pflanzen zu
gutem Wachstum
und reicher Blüte
an. Oder haben
Ihre Pflanzen
einen anderen
Musikgeschmack?
Seite 2
Wasser
Eine Wasserfläche, auch
eine kleine, bringt durch
ständig wechselnde Spiege-
lungen zusätzliche Weite ins
Gartenparadies.
Kletterrosen - binden statt schneiden
Steil nach oben wachsende
Kletterrosen bilden nur
wenige Blütenknospen tragende Seitentriebe
aus. Sie blühen
deshalb erst in 2
bis 3 m Höhe. Je
waagerechter Sie
hingegen einen
Trieb
führen,
desto mehr blütenreiche Seitentriebe setzt er an ähnlich wie beim
Spalierobstbaum.
Binden Sie deshalb die langen
Rosentriebe gleich
von Anfang an
immer wieder in
die Waagerechte oder möglichst schräg. Durch das
Pflanzen einer Kletterrose
unter eine Fensterbank und
nicht zwischen zwei Fenster
blockieren Sie z.B. automatisch den direkten Aufstieg.
Leiten Sie die
Triebe, solange
sie noch biegsam
sind. Es ist sehr
schwierig, eine
bereits hochbeinig wachsende
Kletterrose zu
korrigieren. Da
hilft meist nur
ein harter Rückschn it t
und
kompletter Neuaufbau
ob Hauswand oder Rankobelisk,
die Technik ist immer dieselbe:
flach binden für eine üppige
Blüte
Rockmusik lässt Blümchen sprießen
Die harte Rockmusik der
Gruppe Black Sabbath
scheint sich positiv auf das
Wachstum von Pflanzen
auszuwirken. Das bewies TVGärtner Chris Beardshaw,
bekannt durch seine BBCSendung „Gardener‘s
World“, mit einem kuriosen
Experiment, in dem er den
Einfluss von Musik auf Pflanzenwachstum ergründen
wollte. Beardshaw beschallte
ein Gewächshaus nonstop
mit den Klängen der britischen Metaller und ein zweites mit den Klängen von
Cliff Richard. Gewächshaus
drei setzte er klassischer Musik aus, und ein viertes Kontrollhaus musste ohne musikalische Berieselung auskommen. Das Ergebnis des musikalischen Testlaufs: Black
Sabbath ist der beste Dünger,
während Gewächse beim
Beschallen mit Cliff Richard
offenbar komplett eingehen.
„Wir ließen Peruanische
Lilien wachsen und bombardierten sie ihr ganzes Pflanzenleben lang mit Musik“, so
der Gärtner. „Die mit Black
Sabbath waren zwar die kürzesten Pflanzen, aber sie trugen die schönsten Blumen
und waren am widerstandsfä-
higsten gegen Schädlinge
und Krankheiten. Die Peruanischen Lilien im CliffRichard-Haus sind alle gestorben. Wir vermuteten
Sabotage, konnten das aber
nicht beweisen“, präsentiert
Beardshaw das überraschende Resultat. Quelle: Rock
Hard.
Falls Sie einen eigenen Versuch anstellen wollen, planen Sie besser ein, dass
Nachbarn, deren Musikgeschmack Sie nicht treffen,
oder denen der Versuch zu
laut ist, unter Umständen
das Ergebnis beeinflussen
könnten.
Damit’s blüht, wächst und gedeiht …
…was ist jetzt zu tun
Juni:
 Baumscheiben mit Rasenschnitt mulchen. Er hält
den Boden feucht, verrottet
und wird nach und nach zu
nahrhaftem Humusdünger
 Es kann noch fast alles
als Containerpflanzen gesetzt werden. Besonders gefragt zur Zeit: alles was
blüht, z.B. Rosen, SolitärStauden und Blütensträucher
 Ende Juni sommergrüne
Laubhecken
schneiden.
Schnittwunden heilen jetzt
gut aus. Vögel werden nicht
mehr gestört, da die Brut-
zeit der meisten Arten vorbei ist
 Die ersten Rosen sind
verblüht. Um den Neuaustrieb nicht zu verzögern,
sollten die verwelkten Blüten großzügig entfernt werden
 Bei starkem Obstbehang
fördert eine Ausdünnung
die Größe und Qualität der
verbleibenden Früchte
Juli:
 Den Rasen jetzt im
Hochsommer nicht mehr so
kurz mähen, da er sonst
stärker austrocknet. Bei län-
ger andauernder Trockenheit muss auch durchdringend gewässert werden
 Für Rosen, Stauden und
Sommerblumen ist jetzt Zeit
für eine Nachdüngung, damit Wachstum und Blütenbildung nicht ins Stocken
kommen
 Alle Pflanzen regelmäßig
auf Schädlingsbefall überprüfen. Wenn nötig, zuerst
mit sanften, schonenden
Mitteln eingreifen
 Sind an einem Walnussbaum Schnittmaßnahmen
notwendig, erfolgen diese
am besten im Juli
August:
Für Garten-Schätze-Sammler
Rose ‚Pretty Kiss‘ ® - Strauchrose
Die ungefüllte und
riesige Blüte der
Strauchrose ‚Pretty
Kiss‘ ® beeindruckt
durch die klaren Farbgebungen und die
deutlichen Staubgefäße. Die sehr wüchsige
Pflanze hat mittelgrünes Laub, das im Austrieb rötlich gefärbt ist.
Sie ist die ideale Rose
für Kombinationen
mit Stauden und Bodendeckerrosen. Für Einzelstellung, niedrige Hecken und naturnahe Gärten. Die Blütengröße und –form erinnert an eine
Clematis-Blüte. Wuchshöhe 120-150 cm. ADR-Rose 2006
Salvia nemorosa ‚Marcus‘ ® - kompakter Ziersalbei
Von Mai bis zum September taucht der Salbei
‚Marcus‘ ® Ihre Beete in
ein tiefes Lila. Als kleine
Gruppe gepflanzt zieht diese extrem niedrigwachsende Sorte alle Blicke auf
sich. Neu ist der sehr kompakte Wuchscharakter, der
die Pflanzen nicht mehr
auseinanderfallen lässt! Ein
Rückschnitt nach der ersten Blüte ergibt immer einen kräftigen zweiten Flor.
Das Grüne Blatt
 Jetzt ist Hauptpflanzzeit für Erdbeer-Pflanzen
 Fast alle abgeblühten Stauden
können ab Ende
August geteilt und
umgepflanzt werden. Sie haben
dann bis zum
Herbst noch genügend Zeit zum Einwurzeln und können so den Winter
gut überstehen
 Für Schnittmaßnahmen an Nadelgehölzhecken ist der August
der beste Monat
 Rhododendren und andere Moorbeetpflanzen wie
auch Gartenheidelbeeren
bei Trockenheit wässern.
Sie haben nur einen flachen
Wurzelballen und leiden
schnell an Wassermangel
 In Fallobst stecken häufig Maden; es sollte deshalb
rasch beseitigt werden
Ihr direkter Weg
zu unserer Homepage
 Jetzt nach der Blüte sollten Sie auch den Lavendel
kräftig zurückschneiden
QR-Code mit Ihrem
Smartphone einscannen
Seite 3
Volle Pracht voraus!
Dass Stauden
mehrjährig wachsen
und von Jahr zu Jahr
schöner werden, hat
sich ja schon
allgemein herum
gesprochen. Dass sich
die gerade in den
Sommermonaten
angebotenen StaudenSolitärs als prachtvolle
Lückenfüller
entpuppen, ist schon
weniger geläufig. Fakt
ist: Diese Provisorien
erweisen sich oft als
Ideal-Lösung
Im Sommer und Herbst findet sich im PflanzenSortiment eine wunderbare
Auswahl an Stauden, die in
großen
Töpfen
(Containern) kultiviert, ihre
volle Pracht entfalten. Man
kann sich beim Anschauen
ein sehr gutes Bild darüber
machen, wie die Pflanzen
genau aussehen; wie hoch
sie sind und in welchen Farben und Formen sie blühen. Für ungeübte Pflanzenfreunde ist das ideal, um
sich erst einmal zu orientieren, was das Sortiment der
mehrjährigen Pflanzen alles
zu bieten hat. Aber auch
erfahrene Hobbygärtner
greifen gern auf die vollständig entwickelten Staudentöpfe zurück, wenn es darum geht, kleine und große
Lücken in den Beeten zu
füllen, oder Pflanzgefäße im
Hochsommer zu bestücken.
Winterhart oder
nicht?
Die meisten nun angebotenen Pflanzen in XXLQualität sind voll und ganz
winterhart. Staudengattungen wie Rittersporn, Hoher
Phlox, Herbst-Anemone,
Mädchenauge oder Astilben
haben sich seit Generationen schon sehr gut in den
Gärten bewährt. Allerdings
kann der erste Winter in
ungünstigen Gegenden
problematisch werden,
wenn sehr spät, also erst im
Oktober/November, gepflanzt wird. Achten Sie
dann auf jeden Fall darauf,
dass der Boden Wasser gut
abführt, denn Staunässe ist
das allergrößte Problem.
Wunderbare Beetstauden
Aufmerksam wässern
Die großen Stauden brauchen reichlich Wasser um
ihre enormen Blatt– und
Blütenmassen zu versorgen.
Anders als ähnlich große
Pflanzen, die sich im Laufe
des Jahres in einer Rabatte
einwurzeln konnten, steht
ihnen zunächst nur das
Wurzelwerk das sich im
Topfvolumen ausbilden
konnte zur Verfügung.
Durch viel Sonne und
Wind können sie rasch austrocknen - haben Sie darum
ein Auge auf ihre neuen
Schätze. Düngergaben sind
hingegen nicht mehr erforderlich. Vor dem Winter
soll die Pflanze keine neuen
Blätter und Blüten bilden,
sondern nach ihrer Blütezeit zur Ruhe kommen.
Sind die Pflanzen verblüht,
schneiden Sie lediglich die
Fotos rechts v.o.n.u.:
Rittersporn (Delphinium), ScheinSonnenhut (Echinacea), Funkie
(Hosta sieboldiana ‚Elegans‘),
Prachtspiere (Astilbe ar. ‚Anita
Pfeiffer‘), Wachsglocke
(Kirengeshoma), Herbstanemone
(Anemone jap. ‚Honorine Jobert‘)
Prachtscharte (Liatris spicata
‚Kobold‘) Foto unten: Storchschnabel (Geranium ‚Rozanne‘)
Foto nächste Seite oben: Staudenphlox (Phlox pan. ‚Blue Paradise‘)
Blütenstiele aus, damit sie
keine Früchte ansetzen.
Auch wenn Rittersporn beispielsweise nach einem
scharfen, bodennahen
Rückschnitt noch einmal
durchtreiben würde um erneut zu blühen, wäre es
doch verwegen, ihm das im
Herbst noch einmal abzuverlangen. Besser ist es, ihn
einwachsen zu lassen und einen solchen Rückschnitt
im
kommenden
Jahr nach der ersten
Blüte im Juni vorzunehmen.
Idealer
Beetschmuck
Für jeden Standort
hält das Sortiment
das Passende bereit.
Seite 4
Halbschattige bis schattige
Plätze etwa können durch
Funkien (Hosta), Astilben
(Astilbe),
Eisenhut
(Aconitum), Wachsglocke
(Kirengeshoma) oder Herbstanemonen (Anemone japonica) im Sommer und Herbst
noch einmal richtig aufleuchten. Für sonnige Beete empfehlen sich etwa Scheinsonnenhut (Echinacea), Rittersporn (Delphinium), Mädchenaugen (Coreopsis), Hoher Phlox (Phlox paniculata),
Prachtscharte (Liatris) oder
Herbstastern (diverse AsterSorten) aus dem Staudensortiment.
Stütze und Stab
Vor allem hoch wachsende
Staudenarten und –sorten
sollten Sie unbedingt mit
Stäben abstützen. Gerade im
ausgehenden Sommer und
Herbst wehen die Winde gelegentlich heftig oder schwere Gewitterschauer richten
verheerenden Schaden an.
Binden Sie die Pflanzen
nicht erst an, wenn sie am
Boden liegen. Besser ist es,
die Stiele direkt nach der
Pflanzung an unauffällig angebrachte Stäbe zu binden.
Das fällt kaum auf und verhindert hängende Köpfe bei
Pflanze und Mensch.
Schön und heilsam: die Rose
Wer hinter der Rose nur
eine oberflächliche Schönheit vermutet, liegt falsch.
Extrakte aus Blüten und
Früchten der Pflanze, den
Hagebutten, wurden schon
in der Antike als Heilmittel,
aber auch kulinarisch und
kosmetisch genutzt.
In der Dichtung wird sie als
„Königin der Blumen“ bezeichnet, und sie gilt in vielen Kulturen als Symbol der
Schönheit und der Liebe:
Keine Frage, unter den Kulturpflanzen nimmt die Rose
eine ganz besondere Stellung
ein. Allerdings punktet die
Rose nicht nur durch äußere
Werte wie Duft und Schönheit. Einige Rosensorten haben sich auch als Heilpflanze
bewährt. So zum Beispiel die
Damaszener-Rose, die der
NHV Theophrastus, ein Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise, im Jahre
2013 zur Heilpflanze des
Jahres ausgerufen hat. Der
Verein begründet seine Wahl
mit der „Vielseitigkeit der
Pflanze, der harmonisierenden Wirkung für Körper und
Seele und ihrer sympathischen Ausstrahlung“.
Bis zu fünf Tonnen Blütenblätter für eine Liter
Rosenöl
Heilende Wirkung wird insbesondere dem Rosenöl zu-
geschrieben, das mit einem
aufwendigen Verfahren aus
den Blütenblättern vor allem
der Damaszener– Rose gewonnen wird. Drei bis fünf
Tonnen Blütenblätter sind
notwendig, um einen Liter
des ätherischen Rosenöls
herzustellen. Als wichtigste
medizinische Anwendungsgebiete gibt der NHV Theophrastus Bronchitis, wunde,
trockene und entzündete
Haut, Geschwüre, Herzrasen,
Depressionen und Ängste
an. Dem Öl werden unter
anderem entzündungshemmende, antiseptische und
zellregenerierende Eigenschaften zugeschrieben. Es
wird direkt auf die Haut aufgetragen, in der Aromatherapie verwendet oder als Bestandteil von Salben beispielsweise zur Behandlung
trockener, rissiger oder entzündeter Haut genutzt.
Bei der Herstellung von Rosenöl durch Dampfdestillation fällt das „echte“ Rosenwasser oder Rosen-Hydrolat
an, das wie Rosenöl in Apotheken erhältlich ist. Es wird
ebenfalls als Heilmittel eingesetzt, beispielsweise zur Zubereitung einer Gurgellösung
gegen Entzündungen der
Mundschleimhaut oder für
Kompressen bei Hauterkrankungen wie Ekzemen. Köche
wissen echtes Rosenwasser
ebenfalls zu schätzen zum
Verfeinern von Desserts oder
orientalischen Gerichten. In
der Kosmetik finden Rosenwasser und Rosenöl für die
Pflege von Haut und Haar
Verwendung.
Aufgüsse zur innerlichen
und äußerlichen Anwendung
Davon zu unterscheiden sind
Aufgüsse mit Rosenblütenblättern, die innerlich als
Tee oder äußerlich als Auflage dienen. So werden Tees
aus den Blütenblättern der
Heckenrose traditionell gegen Magenkrämpfe und
Durchfall verabreicht, da der
Tee krampflösend wirkt.
Die entspannende Wirkung
des Tees ist jedoch auch ge-
fragt bei Menstruations–
oder Wechseljahresbeschwerden. Mit dem Tee zu gurgeln, hilft bei Entzündungen
Rosen punkten
nicht nur durch
ihre Schönheit,
sondern haben
auch einiges an
„inneren Werten“
zu bieten
Rosenöl - die geringe
Ergiebigkeit macht es so
wertvoll
Fortsetzung auf Seite 6)
Das Grüne Blatt
Seite 5
(Fortsetzung von Seite 5)
der Schleimhäute in Mund
und Rachen.
Mit Rosenblättertee getränkten Auflagen wurden
früher Brandwunden und
eiternde Wunden behandelt. Auch bei Augenentzündungen können solche
Auflagen helfen. Dazu riet
beispielsweise Hildegard
von Bingen in ihren Aufzeichnungen.
Rosen
werden
schon seit
der Antike
medizinisch
genutzt
Im Mittelalter wurden auch
die Wurzeln der Rose zur
Herstellung von Arzneien
verwendet. Davon zeugt unter anderem die Bezeichnung „Hundsrose“ für die
Heckenrose. Mit einem aus
den Wurzeln der Pflanze
hergestellten Therapeutikum wurden Hundebisse
behandelt; die mittelalterlichen Heiler glaubten fälsch-
licherw eise,
damit
die
Tollwut bekämpfen zu
können.
Hagebuttentee
stärkt
die Abwehrkräfte
Die Früchte
der Heckenrosen, die Hagebutten, sind
reich an Vitaminen, besonders an Vitamin C. Ihre
Schalen wurden und werden zur Herstellung von
Mus und Marmeladen, aber
auch Likören und Fruchtweinen verwendet, die getrockneten Hagebuttenschalen zur Teezubereitung.
Produkte aus Hagebutten haben nicht nur kulinarischen Nutzen, sie
verfügen aufgrund ihres
Vitamingehalts und anderer Inhaltsstoffe wie
Pektine, Fruchtsäuren
und Gerbstoffe zudem
über eine heilende Wirkung. Hagebuttentee
beispielsweise stärkt die Abwehrkräfte und kann die
Therapie bei Erkältungen,
Blasen– und Nierenleiden
unterstützen. Selbst die Kerne der Hagebutte sind von
Kundenkarten-Angebot
Angebot für unsere Kunden
(und die, die es werden wollen):
Rosen-Stämmchen
jetzt knospig oder blühend
Ihr Vorteil:
10,00
€
pro Pflanze
kräftige Pflanzen C10 60 cm - Stamm:
statt 36,95
nur
26,95 €
kräftige Pflanzen C10 90 cm - Stamm:
statt 39,95
(solange Vorrat reicht)
Seite 6
nur
29,95 €
Hagebutten in der Verwendung:
links als Marmelade, oben als Tee
Nutzen: Aus ihnen lässt sich
Hagebuttenöl gewinnen,
das bei Hautleiden hilft.
Rosige Zeiten...
unser Rosenfest
am Samstag, 13. Juni 2015
feiern wir von 10.00 bis
21.00 Uhr unser drittes
Rosenfest. Wir haben wieder alles gerichtet für einen
tollen Tag bei uns im Betrieb.
8.000 Rosen zeigen sich in
Bestform und begleiten Sie
mit ihren betörenden Düften und Farben. Viel fachliche Information, und auch
kleine raffinierte Köstlichkeiten: „Ein Fest für alle
Sinne“. Entdecken Sie
Nützliches und Schönes
und genießen Sie ein paar
rosige Stunden bei unserem
Rosenfest. Dieser Termin
ist der Auftakt für unsere
Rosen-Aktionswoche bis 20.
Juni.
Termine für weitere Veranstaltungen finden Sie auf
der letzten Seite oder auf
unserer Homepage.
Was zum Kuckuck ist ...
Ausputzen?
fernt, bei den langstieligen
Blumen mit einzelnen Blüten wie z.B. Margerite oder
Tulpen, werden die ganzen
Stängel rausgeschnitten.
Ausputzen bedeutet aus einer Pflanze das Verblühte
zu entfernen bevor es zur
Samenbildung kommt. Dabei werden auch die vertrockneten oder kranken
Teile rausgenommen.
Bei manchen Blumen, wie
Petunien, Stiefmütterchen,
werden nur die Blüten ent-
Rosentriebe schneidet man
nach der ersten Blüte um
mindestens 15-20 cm zurück (2-4 Knospen), damit
sie wieder kräftig durchtreiben.
Das Ausputzen bringt gleich
mehrere Vorteile: die Blütezeit wird deutlich verlängert. Es freut dann nicht
nur den Gärner, sondern
auch die Insekten. Ein wei-
terer Vorteil ist, dass die
regelmäßige Pflege die
Schimmelbildung auf den
verwelkten Teilen minimiert, was die Gesundheit
der Pflanzen fördert.
Beim Ausputzen von Rhododendren und Azaleen kneift man
die verwelkten Blütenstände nur mit dem Fingernagel heraus. Vorsicht, dass man dabei die neuen Triebe nicht verletzt
Sie wissen Bescheid? - unser Pflanzenquiz
Das letzte Rätsel war offensichtlich zu leicht (oder alle haben
im Biologieunterricht recht gut aufgepasst), von den sehr vielen Einsendungen war keine einzige Falsche dabei. Na, ob das
mit dieser Frage auch so sein wird?
Wie heißen die reifen Früchte der Heckenrose?
a)
b)
c)
d)
Hundsrose
Eichel
Wilde Rose
Hagebutte
Die richtige Lösung schicken Sie uns einfach als Karte, Brief,
Fax, E-mail (gerne auch über das Kontakt-Formular auf unserer Homepage) oder bringen sie bei Ihrem nächsten Besuch
bei uns mit (bitte nicht telefonisch).
Als Preise warten drei Pflanzen-Gutscheine über je 25,— €
(Verlosung unter den richtigen Einsendungen).
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015.
Die richtige Lösung aus dem Grünen Blatt 56 war:
b) Pflanzen wandeln energiearme Stoffe mit Hilfe von Sonnenenergie in energiereiche Stoffe um. Diesen Vorgang nennt man Photosyn-
Damit sind Pflanzen so etwas wie kleine „SolarKraftwerke“, die seit fast
vier Milliarden Jahren erneuerbare Energie nutzen.
Mit dieser Energie werden
Kohlendioxid und Wasser
in Traubenzucker umgewandelt. Als Abfallprodukt entsteht zusätzlich der für uns
lebensnotwendige Sauerstoff.
Aus den richtigen Einsendungen wurden folgende Gewinner
gezogen:
Georg Graser aus Gangkofen,
Monika Krause aus Vilsbiburg
und Rosemarie Siebler aus
Wallersdorf
Wir gratulieren zum Gewinn je eines PflanzenGutscheines über 25,— €
these.
Wir sind für Sie da - unsere Öffnungszeiten:
im Frühling (Mitte März – Mitte Juni):
Mo – Fr
8.00 – 18.00
Sa
8.00 – 16.00
im Herbst (Mitte Sept. – Ende Okt.):
Mo – Fr
8.00 – 18.00
Sa
8.00 – 13.00
im Sommer (Mitte Juni – Mitte Sept.):
Mo – Fr
8.00 – 18.00
Sa
8.00 – 13.00
im Winter (Anf. Nov. – Mitte März):
Mo – Fr
8.00 – 17.00
Sa
8.00 – 12.00
Jan. u. Febr. ist Samstags geschlossen
Das Grüne Blatt
Seite 7
Veranstaltungshinweis
Sa. 13. Juni 2015 10.00 bis 21.00 Uhr
Fr. 03. bis So. 05. Juli 2015
weitere Termine 2015:
unser Rosenfest
Gartenträume auf Schloß Tüßling
Nützliches und Schönes - genießen Sie ein paar
„rosige“ Stunden bei unserem Rosenfest
wir sind dabei
(weitere Infos auf Seite 6)
18. Sept. 18.00 bis 22.00 Uhr
Lichterfest
20. Sept. 12.00 bis 16.00 Uhr
Schausonntag
05. - 10. Okt.
Obst-Probierwoche
10. Okt. 13.00 Uhr
Workshop „Obstgehölze“
So. 12. Juli 2015 12.00 bis 16.00 Uhr
—————————————————————————————————————————————————————————————————
—————————————————————————————————
Sa. 13. bis Sa. 20. Juni 2015
Schausonntag
Aktionswoche „Rosen“
Keine Beratung - kein Verkauf
mehr Details finden Sie auf unserer Homepage
und in unserem Veranstaltungskalender, den Sie
im Betrieb erhalten, oder von unserer Homepage
downloaden
Aktion während der normalen Öffnungszeiten
—————————————————————————————————————————————————————————————————
So. 14. Juni 2015 12.00 bis 16.00 Uhr
Schausonntag
Keine Beratung - kein Verkauf
—————————————————————————————————————————————————————————————————
Di. 16. Juni 2015 18.00 Uhr
Workshop „Rosen“
Unkostenbeitrag 5,— €, bitte anmelden
GartenBaumschule - GartenGestaltung
Tipps und Informationen für unsere Kunden
Das Grüne Blatt
p
Ti
ps
d
un
Grü
n
ne
io
at
rm
fo
In
ne
r
fü
re
se
un
Bla
en
nd
Ku
tt
Telefon: 08724-356
Fax: 08724-8391
[email protected]
www.staudinger-pflanzen.de
Das
Mainbach 7
84339 Unterdietfurt