bitte anklicken - Bolivien Hungermarsch

H
Liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Hungermarsches!
Wir freuen uns, dass Sie am 27. HUNGERMARSCH für Bolivien teilnehmen wollen.
Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie ein konkretes Projekt in unserem Partnerland.
U
N
G
Auf dieser Teilnehmer-Karte tragen Sie bitte Name des Spenders und Höhe des
Spendendenbetrages auf beide Kartenteile (Original und Kontrollkarte) ein und
lassen sich den Betrag durch Unterschrift des Spenders bestätigen.
Bitte bringen Sie die ausgefüllten Teilnehmer-Karten zum Hungermarsch mit.
Die Wege sind so ausgewählt, dass sie bei jeder Witterung sicher zu begehen sind.
Achten Sie auf festes Schuhwerk und Regenschutz.
Wir bitten darum, Wald und Wege sauber zu halten und vorsichtig zu sein beim
Überqueren und Begehen von Verkehrsstraßen.
Nach Rückkehr in die Turnhalle Laufeld wird ein einfaches Mittagessen angeboten.
E
Hotline am 05. und 06. März 2016
06571-1469412
R
Sonntag,
06. März 2016
in
Laufeld
Wir empfehlen folgende Startzeiten:
11 Uhr für die 12 km-Strecke
12 Uhr für die 6 bzw. 9 km-Strecke
------------------------------------------------------------------------------------------Die Wegbeschreibung wird in der Turnhalle der Laufelder Schule erläutert.
M
A
R
S
C
H
…………………………………………………………………………………………………
Start / 1. Kontrollpunkt: Turnhalle
…………………………………………………………………………………………………
2. Kontrollpunkt
…………………………………………………………………………………………………
3. Kontrollpunkt
…………………………………………………………………………………………………
4. Kontrollpunkt
…………………………………………………………………………………………………
Ziel / 5. Kontrollpunkt: Turnhalle
Kontrollkarte (wird beim Start in Laufeld einbehalten und dient als Unterlage für die Abrechnung)
(bitte ausfüllen)
(Geldbeträge vor der Abgabe bitte addieren)
PLZ/Ort:____________________________________
Straße:__________________________________
Spendenbetrag Gesamtbetrag Unterschrift
pro km (in €)
(in €)
Name/Vorname:___________________________
Name des Spenders
Konto: Dekanat Wittlich
Sparkasse Mittelmosel-EMH - BIC: MALADE51BKS
IBAN: DE48 5875 1230 0032 4018 20
(bitte vor dem Hungermarsch ausfüllen)
Gesamt: _____________ wird überwiesen
Bargeld (06.03.2016)
----------------------------------------------------------------------------------------------
(Geldbeträge vor der Abgabe bitte addieren)
PLZ/Ort:____________________________________
Spendenbetrag Gesamtbetrag Unterschrift
pro km (in €)
(in €)
Straße:__________________________________
Name des Spenders
(bitte ausfüllen)
Name/Vorname:___________________________
(bitte vor dem Hungermarsch ausfüllen)
Konto: Dekanat Wittlich
Sparkasse Mittelmosel-EMH - BIC: MALADE51BKS
IBAN: DE48 5875 1230 0032 4018 20
Original
Gesamt: _____________ wird überwiesen
Bargeld (06.03.2016)
DEKANAT WITTLICH
27. Hungermarsch am Sonntag, 06. März 2016 in Laufeld
www.bolivien-hungermarsch.de
Was ist ein Hungermarsch?
Bei einem Hungermarsch wird von den Teilnehmenden eine bestimmte Wegstrecke zurückgelegt und dafür wird
mit Spendern ein „Kilometergeld“ vereinbart. Der Hungermarsch ist keine traurig-ernste Angelegenheit, keine
„Hungerkur“ oder „Fastenwanderung“.
„Hunger“ steht in diesem Zusammenhang vielmehr für das Bündel aus Not, Unterdrückung und Ungerechtigkeit,
welches auf den Menschen in den Ländern der so genannten „Dritten Welt“ lastet. Gegen diese Ungerechtigkeit
wollen die Teilnehmenden im wahrsten Sinne des Wortes „angehen“ und konkrete Schritte tun für etwas mehr
Gerechtigkeit in der Welt.
Was haben die Teilnehmenden vor dem Hungermarsch zu tun?
In den Tagen und Wochen vor dem Hungermarsch bitten die Teilnehmenden Familienangehörige, Bekannte und
Freunde um eine Spende („Kilometergeld“) zu Gunsten des Projektes, das gefördert wird. Die Gespräche über
das Projekt und den Sinn des Engagements, die Pressemitteilungen und die sonstige Öffentlichkeitsarbeit sollen
die Trierer Bolivien-Partnerschaftsarbeit einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen.
„Kilometergeld“
Wer am Hungermarsch teilnimmt, erhält diese Teilnehmerkarte im:
Dekanatsbüro Wittlich, Auf´m Geifen 12, 54516 Wittlich, Tel.-Nr. 06571-146940, Fax: 06571-1469419
E-Mail: [email protected]
Download: www.bolivien-hungermarsch.de
Mit der Teilnehmerkarte geht er zu Verwandten, Freunden und Bekannten und vereinbart mit ihnen einen
bestimmten Betrag pro gewanderten Kilometer und lässt sich dies durch Unterschrift auf der Teilnehmerkarte
(Kontrollkarte und Original!) bestätigen. Reserve-Teilnehmerkarten können ebenfalls im Dekanatsbüro
angefordert werden.
Die vereinbarten Beträge, die ohne jeden Abzug dem Projekt zugute kommen, werden möglichst zeitnah nach
dem Hungermarsch eingesammelt und auf folgendes Konto eingezahlt:
Dekanat Wittlich, Sparkasse Mittelmosel EMH - BIC: MALADE51BKS
IBAN: DE48 5875 1230 0032 4018 20 - Stichwort: Bolivien-Hungermarsch 2016
Das Geld kann auch am Hungermarsch-Tag beim Start in der Turnhalle abgegeben werden. Spendenquittungen
können im Dekanatsbüro angefordert werden.
Natürlich kann man auch mit einer eigenen Spende starten.
Wer veranstaltet den Hungermarsch?
Die Idee des Hungermarsches entstand 1989 im ehemaligen Pfarrverband Gillenfeld als konkretes Projekt der
Jugendarbeit. Nach einer Veranstaltung mit dem entwicklungspolitischen Planspiel „Wen macht die Banane
krumm?“ entschieden sich die jungen Leute, ganz konkret einen Beitrag gegen ungerechte Strukturen in der Welt
zu leisten. So startete am 25. März 1990 der erste Hungermarsch. In diesem Jahr findet bereits die 27. Aktion
statt.
Wer kann teilnehmen?
Alle, die sich von unserem Aufruf angesprochen fühlen, können am Hungermarsch teilnehmen: Erwachsene,
Jugendliche, Kinder und Familien. Wer aus irgendwelchen Gründen nicht mitgehen kann, kann seinen Beitrag
gerne in Form einer Spende leisten.
Wann und wo findet der Hungermarsch statt?
Der Hungermarsch findet am Sonntag, 06. März 2016 in Laufeld statt. Treffpunkt ist ab 11:00 Uhr in der
Grafschaftshalle (Turnhalle der Grundschule) Laufeld. (Startmöglichkeit: bis 12:00 Uhr)
Da der Abschlussgottesdienst um 15:30 Uhr in der Pfarrkirche Laufeld beginnt, empfehlen wir folgende
Startzeiten: → 11:00 Uhr für die 12 km-Strecke
→ 12:00 Uhr für die 6 bzw. 9 km-Strecke
Die Teilnehmenden können wählen zwischen einer Strecke von ungefähr 6 km, 9 km bzw. 12 km. Die Strecken
sind markiert und mit Kontrollstationen versehen, an denen die zurückgelegte Wegstrecke bestätigt wird.
Projekt 2016
Landschulinternat „Nuestra señora de Fatima“ in Monteagudo
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hungermarsches 2016 fördern ein Selbsthilfe-Projekt, das jungen
Bolivianerinnen bessere Zukunftschancen ermöglicht.
Bildung und Ausbildung sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Deshalb gilt es, in Bildungs- und
Ausbildungs-Projekte zu investieren.
Dabei leisten die Landschulinternate einen unverzichtbaren Beitrag.
Aufgrund der weiten Entfernungen und der finanziellen Situation vieler Familien wäre eine Ausbildung von
Kindern und Jugendlichen ohne diese Landschulinternate kaum möglich.
Seit fast 20 Jahren sind wir in gutem Kontakt mit den Schwestern des „Instituto Mariano“, die wir bei einer
Begegnungsreise nach Bolivien kennen gelernt haben.
In Monteagudo unterhalten die Schwestern das Landschulinternat „Nuestra señora de Fatima“, in dem Mädchen
und junge Frauen eine fundierte Schul- und Berufsausbildung erhalten.
Durch mehrere Hungermarsch-Aktionen konnten wir dazu beitragen, dass das baufällige Landschulinternat
abgerissen und mit einem Neubau begonnen werden konnte.
Auf den Informationstafeln in der Laufelder Turnhalle kann man sich davon überzeugen, dass die HungermarschGelder direkt bei den Menschen ankommen. Mit der Hungermarsch-Aktion wird wirksame und nachhaltige Hilfe
zur Selbsthilfe gegeben.
Das bestätigten auch Schwester Micaela, die die Einrichtung leitet und für das Projekt verantwortlich ist, und die
Generaloberin des „Instituto Mariano“, Schwester Carmen, bei einem Besuch in unserem Dekanat im September
2013.
Die Schwestern berichteten vom weiteren Ausbau des Landschulinternates und bedankten sich im Namen der
Mädchen für die effektive Unterstützung durch die Hungermarsch-Teilnehmer.
Schwester Micaela: „Es leben Mädchen bei uns, die sonst kaum eine Möglichkeit hätten, Schulbildung zu
erfahren. Besonders auf dem Land ist die Mentalität, dass Mädchen keine Bildung bräuchten, noch stark
verankert. Außerdem gibt es lediglich in den Ballungszentren höhere Schulen. Die Infrastruktur in Bolivien lässt
zudem zu wünschen übrig. So ist es für viele Familien, die auf dem Land leben, nahezu unmöglich, ihre Kinder
jeden Tag zur Schule zu schicken. Ein Internat ist somit eine gute Lösung.“
Der Erlös der diesjährigen Aktion wird wieder für den weiteren Ausbau des Landschulinternates zur Verfügung
gestellt.
Caminando juntos – Gemeinsam unterwegs
Schwester Carmen (links) und Schwester Micaela mit dem Hungermarsch-Team beim Bolivien-Partnerschaftsbaum, der 2013 in Laufeld
gepflanzt wurde.