2015 03 - Evangelische Kirche Ruppichteroth

WIR
September /Oktober / November 2015
Informationen der Evangelischen
Kirchengemeinde Ruppichteroth
Darf man die
Suppe segnen?
Diakonie
Reifeprüfung
in Herchen
Piratenabenteuer
Basmati-Reis: Bericht
Foto: famveldman, fotolia.de
des Eine-Welt-Marktes
Reife
Sp ende na kt ion.
Altkleidersammlung für Bethel
„Sammelt die übrigen Brocken auf das nichts umkomme“ Joh. 6, 12
Vom 04. bis 11. November 2015 findet wieder
die Altkleidersammlung für Bethel statt.
Was kann in die
Kleidersammlung:
Gut erhaltene Kleidung und
Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und
Federbetten - jeweils gut
verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln).
Nicht in die Kleidersammlung gehören:
Lumpen, nasse, stark
verschmutzte oder stark
beschädigte Wäsche und
Kleidung, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe,
Gummistiefel, Skischuhe,
Klein- und Elektrogeräte.
Abgabestellen:
Ruppichteroth:
Garage –
Gemeindehaus
Arche, Burgstraße 8
Hänscheid:
Familie Rolf Stein,
Lange Gasse 25
Oeleroth:
Familie Horst Stöcker,
Sonnenhang 75
Kammerich:
Familie Werner Wirths,
Dorfstraße 30
Fotos: epd bild
Für Ihre Unterstützung danken Ihnen die
von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
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Inhalt
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Titelthema Reife
24 Dienstagsfrauen
in Hamburg
Den Kinderglauben
bewahren
Tiere in der Bibel: das Schaf
Darf man die Suppe
segnen?
Evangelische Gottesdienste
in den Altenheimen
Diakonie
Nachrichten aus dem Bodelschwingh-Gymnasium
Herchen mit Internat
Wir sind reif für die Kirche
Sommerferienprogramm
Piratenabenteuer in der
Aggerkaribik
Lesewanderung
im Ferienpass
26 Buchempfehlungen
28 Die Kinderseite
30 Basmati-Reis –
bio und fair vom Saatkorn
bis zur Reife
Eine-Welt-Markt
32 Gottesdienste
und regelmäßige
Veranstaltungen
34 Aus unserer Gemeinde
Kontaktdaten
Impressum
Titelt hema.
Titelthema: Reife
Auch Kinder reifen zu Jugendlichen, zu
jungen Erwachsenen, als Abiturient legt
man gar die „Reifeprüfung“ ab, auch dazu
finden Sie einen Artikel in der vorliegenden Ausgabe (s.S.14).
Reife ist ein umfangreiches Thema. Auch
in der Bibel finden wir es:
Anfangs, als ich noch ein Kind war, da redete
ich wie ein Kind, ich fühlte und dachte wie
ein Kind. Dann aber wurde ich zum Mann
und legte die kindlichen Vorstellungen ab.
(1. Korinther 13, 11)
Direkt nach dem hohen Lied der Liebe
spricht der Apostel Paulus von der Reife,
vom Erkennen, dass als wir Kind waren,
die Welt noch anders aussah, dass erst mit
zunehmendem Alter auch wir Christen
erkennen können, was der Glaube bzw.
in diesem Bibelzitat die Liebe untereinander- wirklich für uns bedeutet.
Für Vieles muss man erst eine gewisse Lebenserfahrung erlangt haben, um es besser
einschätzen zu können für uns persönlich
bewerten und damit einordnen zu können.
Dies kennen wir alle, die Gewissheit, das
Leben geht weiter, egal, was gerade im persönlichen Umfeld geschehen ist.
Reife geht vielfach auch mit mehr Gelassenheit einher, viele werden mit zunehmendem Alter ruhiger und besonnener.
Eine reife Frucht schmeckt uns besser als
eine unreife. Sie ist süss und gut verdaulich. Reife Überlegungen bringen uns eher
an unser Ziel als unausgegorene. In diesem
Sinne, lesen Sie selbst...
ho
Foto: Lotz
Das Wort Reife wurde abgeleitet von einem Verb aus dem Althochdeutschen
das „abpflücken, ernten“ bedeutete. Nun
werden Sie denken, das passt zum Herbst,
zum Erntedankfest. Doch der „Herbst des
Lebens“ eine Zeit, in der man gereift ist,
an Lebenserfahrungen reich und erfahren
ist, auch dies passt zu unserem Titelthema.
Viele Mit-Christen leben in Altenheimen
und freuen sich über die Gottesdienste
dort (s.Artikel S.8).
R uhig und besonnen
E ingehüllt in meinen Glauben
I n Zufriedenheit mit mir und den Anderen
F rei von Urteilen und Vorurteilen
E rlebe und genieße ich das Leben.Danke, Gott.
Dagmar Hohn
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Monat sspr uch S eptemb er 2015.
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Den Kinderglauben
bewahren
Foto: Lehmann
Matthäus 18,3
In einer Welt, in der alles immer vorwärts
gehen soll, ist Umkehren nicht eingeplant.
Rückwärtsgewandt wird mit Rückschritt
gleichgesetzt. Rückschritt ist eben nicht
Fortschritt.
Ebenso bedeutet alt werden oft, kindisch,
infantil sein. Demenz als großes Schreckgespenst für die Gesellschaft. Der Film
„Honig im Kopf“ thematisiert dieses Problem. Es wird gezeigt: Kinder gehen anders
mit Krankheit, Leben und Tod um. Unbeschwert, nicht belastet von allen möglichen Wenn und Aber, sondern einfach
und voller Zuneigung und Vertrauen.
Im Verlauf des Lebens ändert sich das, Erwachsene raten dazu, nicht zu gutgläubig
zu sein. Enttäuschtes Vertrauen lässt vorsichtig und misstrauisch werden. Eigene
schlechte Erfahrungen und große und
kleine Betrügereien bestimmen den Ab-
schied von der Kindheit. Das Grundvertrauen von Kindern bekommt Risse. Die
Vertreibung aus dem Paradies passiert mit
dem Älterwerden ein weiteres Mal.
Ich bin froh, dass ich meinen Klein-KinderGlauben nicht verloren habe. Natürlich
gehören zu meinem Leben auch Fragen,
Zweifel und Enttäuschungen. Klar hadere ich auch mit meinem Gott. Aber mein
Urvertrauen zu einem begleitenden,
schützenden und liebenden Gott ist nie
so erschüttert worden, dass ich Gott misstraut hätte. So kann ich immer noch vom
Reich Gottes träumen und versuchen, bereits jetzt einen Lichtstrahl aus dem Himmelreich auf der Erde zu entdecken und
anderen zu zeigen. Es ist schön, auch als
Erwachsener als Kind Gottes geborgen zu
sein.
Carmen Jäger
D i e Bib el e rk l är t.
Tiere in der Bibel: Das Schaf
Die biblischen Menschen erleben Schafe
im engen Miteinander durchweg positiv.
Schafe gelten als gutmütig und dienen als
Sinnbild für Geduld. Symbolisch stehen sie
oft für den Menschen, der es nicht böse
meint, aber auf Hilfe und Leitung angewiesen ist.
Von Jesus wird berichtet, dass er Mitleid
hat mit den vielen Menschen, die seine
Nähe suchen, „denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen
Hirten haben“ (Mt. 9,36). Der Prophet Jesaja beschreibt menschliches Irren mit den
Worten: „Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg“ (Jes. 53,6).
Entsprechend vergleicht die Bibel das
Verhältnis zwischen Mensch und Gott mit
dem Verhältnis zwischen Schaf und Hirte am eindrücklichsten wohl in Psalm 23: „Der
HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket
meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen. Und ob ich
schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück; denn du
bist bei mir, dein Stecken und Stab
trösten mich“ (Ps. 23,1-4).
Jesus vergleicht sein Aufsuchen von sündigen Menschen
mit einem Hirten, der „dem verlorenen Schaf nach geht, bis er es findet“ (Lukas
15,4). Im Johannesevangelium sagt Jesus:
„Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen,
und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ (Joh. 10,14.28). Jesus geht im Kampf
für die Menschen bis zum Äußersten: „Der
gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“
(Joh. 10,11). Schließlich opfert sich Jesus
sogar für seine irrenden Menschen und
stirbt am Kreuz. Deshalb sagt Johannes der
Täufer von ihm: „Das ist Gottes Lamm, das
der Welt Sünde trägt!“ (Joh. 1,29).
Manchmal werden Pfarrerinnen und Pas­
toren als „Hirten“ bezeichnet, die ihre Gemeindeglieder als „Schäfchen“ leiten. Das
Wort „Pas­tor“ kommt nämlich aus dem
Lateinischen und bedeutet „Hirte“.
Reinhard Ellsel
Grafik: Maren Amini
Das Schaf gehört neben Ziege und Hund
zu den ältesten Haustieren. Entsprechend
alt ist der Beruf des Schafhirten. Schafe
liefern Wolle und Fleisch, Milch und Dung.
In der Geschichte Israels wird die Schafhaltung von Anfang an erwähnt. Schon für
den Nomaden Abraham galt der Rat: Geh
sorgfältig mit deiner Schafherde
um. Schafe geben dir Nahrung
und Kleidung und dienen als
Handelsgut. Im Weisheitsbuch
der Sprüche hat dieser Rat seinen schriftlichen Niederschlag
gefunden (Spr, 27,23-27). Auch
dient das Schaf wegen seiner
Reinheit, die ihm vom Menschen
zugeschrieben wird, als Opfertier - im Gegensatz zur Ziege oder dem Hund.
6|7
R el i g i on f ü r Einsteiger.
Nach verbreiteter Auffassung segnen
Protestanten ausschließlich Menschen,
Katholiken darüber hinaus auch allerlei
Dinge. Das ist nicht ganz korrekt. Denn bereits beim Tischgebet beten beide Konfessionen unterschiedslos: „Herr, segne diese
Gaben...“ Aber geht es um Häuser, neue
Autos, Fabriken, Altenheime, Feld, Wald
und Flur - holen die Katholiken eindeutig
weiter aus und anempfehlen alles der Fürsorge Gottes.
Der Sinn des Segens ist über die Konfessionsgrenzen hinweg gleich: Nicht die unmittelbar Handelnden - also Pfarrerinnen
und Pfarrer im Gottesdienst, Eltern und
Kinder beim Tischgebet - stehen im Zentrum des Geschehens. Sie segnen nicht aus
eigener Vollmacht, sondern sie bitten um
den Segen Gottes: „Es segne und behüte
euch Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.“
Das Segensgebet ist keine Beschwörung
und kein magisches Ritual. Es werden keine geheimen Kräfte übertragen, keine Abwehrzauber freigesetzt, sondern Mensch
und Welt werden Gott anvertraut.
Da es nicht um Zauber und Magie geht,
sondern darum, das Leben religiös zu
deuten, kann die Geste bescheiden sein.
Schon Worte wie „Ade“ und „Adieu“ signalisieren: Ich empfehle dich Gottes Schutz
an. Eltern zeichnen ihren Kindern ein
Kreuz auf die Stirn, wenn sie das Haus verlassen, um zur Schule zu gehen oder mit
Foto: epd bild
Darf man die
Suppe segnen?
Freunden einen Ausflug zu machen. In der
evangelischen Kirche ist der Reisesegen
wiederentdeckt worden. Zu Beginn der
Urlaubssaison stellen Kirchengemeinden
die Reisenden unter den Schutz Gottes besser gesagt: sie bitten diesen darum.
Eine ganz besondere Bedeutung hat der
Segen bei Taufe, Konfirmation oder Trauung. Er bittet um göttlichen Beistand für
eine neue Lebensetappe. Auch hier gilt:
Nicht die Geistlichen sind die Herren des
Geschehens, sondern der, um dessen Zuwendung sie bitten. Deshalb hat es mit
Recht immer wieder zu heftigen Debatten
geführt, wenn Kirchenvertreter meinten,
Gottes Zuwendung für homosexuelle Paare blockieren zu dürfen, indem sie den Segen verweigerten. Da hatten moralische
Ordnungsvorstellungen mehr Gewicht als
die unzweifelhafte Zusage Gottes, seine
Gnade jedem zuteil werden zu lassen, der
sich danach sehnt.
Eduard Kopp
Aus: „chrismon“, das evangelische Monatsmagazin der Evangelischen Kirche. www.chrismon.de
Aus u ns e re r G emeinde.
Evangelische Gottesdienste
in den Altenheimen
Nach dem Ausscheiden von Frau Siepermann hat Prädikant Axel Röhrbein auf
Bitten von Herrn Drawz und Herrn Pfarrer
Neuhaus die Organisation und Durchführung von Gottesdiensten in Haus Tusculum
in Broscheid und im Seniorenheim Haus
Bröleck bis auf weiteres übernommen. Der
Redaktionskreis hat Herrn Röhrbein gebeten, seine Eindrücke zu schildern:
Die Gottesdienstfeiern finden in beiden
Häusern monatlich statt. Den Wünschen der Einrichtungen entsprechend
treffen wir uns in Bröleck jeweils am
Donnerstagmorgen um 10.30 Uhr im
Gemeinschaftsraum (Teilnehmer 15 –
20 Personen). Im Haus Tusculum steht
uns die im vergangenen Herbst eingeweihte schöne Kapelle am Waldrand
(wirklich ein Schmuckstück in jeder Beziehung) zur Verfügung; dort versammeln wir uns am Mittwochnachmittag um 16.30 Uhr (Teilnehmer 30 – 35
Personen). Vom Dachreiter der Kapelle
können wir sogar mit einer Kirchenglocke zum Gottesdienst läuten; in Bröleck
„läute“ ich (manchmal) vom Handy aus
mit den aufgenommenen Glocken der
Evangelischen Kirche in Ruppichteroth.
Die liturgische Form ist schlicht, ökumenisch ausgerichtet, und sie ist der
Aufnahmefähigkeit und den vertrauten
„Vorkenntnissen“ der gemischtkonfes-
sionellen Gemeinde angepasst (Alter
der Besucher und Besucherinnen liegt
zwischen ca. 55 – 98 Jahren) Jahren. Wir
feiern, was mir sehr wichtig ist, immer
das Heilige Abendmahl (Intinctio).
Das Thema der Gottesdienste orientiert sich an den in zeitlicher Nähe zu
den vereinbarten Terminen liegenden
Festtagen, oder ich suche in den Monaten ohne Festbezug einen für die alten
Menschen interessanten Schwerpunkt
aus. Hierzu bereite ich immer ein Liedblatt in großer Schrift mit einem Bild
(bewusst auch zum Mitnehmen und
zur Erinnerung gedacht) vor. Für den
Herbst steht zu z. B. das Thema „Erntedank“ an, für den November natürlich
auch das „Gedenken der Verstorbenen“.
Froh bin ich darüber, dass es zur Freude
aller Feiernden und zur Verstärkung der
gottesdienstlichen Atmosphäre immer
möglich ist, eine musikalische Begleitung der Gottesdienste zu haben. So
ist Herr Güth als Organist und Kantor
regelmäßig dabei und begleitet uns
gerne auf der elektronischen Orgel.
In beiden Häusern wird das Gottesdienstangebot von den Einrichtungsträgern sowie den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern sehr begrüßt; die Begleitung der alten Menschen und die
Foto: epd bild
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jeweiligen Wohnorten besucht und ehrenamtlich oder hauptamtlich aktiv mit
gearbeitet haben. Sie warten auf uns!
Wir dürfen sie nicht vergessen und sie,
die sie sich im (hohen) Alter oft einsam
und verlassen fühlen, auf der letzten
Wegstrecke ihres Lebens nicht allein
lassen. Darum ist es gut, wenn wir zu
ihnen gehen, wenn „die Kirche“ regelmäßig mit Wort und Sakrament „ins
Haus“ kommt. Vielen Heimbewohnern
tut dies an Leib und Seele gut, und ihre
große Freude hierüber und ihre Dankbarkeit für unseren Dienst bringen sie
auch immer wieder durch Worte und
Gesten deutlich zum Ausdruck.
Vorbereitung der Feiern erfolgt in beiden Altenhilfeeinrichtungen verlässlich
und gewissenhaft. Man freut sich über
das kontinuierliche Angebot, über das
Vorhandensein vertrauter Ansprechpartner der Kirchengemeinde und über
die Möglichkeiten, auf einen längeren
Zeitraum bezogen planen zu können.
Herr Güth und ich werden in beiden
Häusern als „Gottesdienstteam“ immer
sehr freundlich aufgenommen. Wir haben uns alle „gut aneinander gewöhnt.“
Seelsorge in den Altenhilfeeinrichtungen ist wichtig! Hier leben u. a. Menschen, die sich oftmals ein Leben lang
treu zu Kirche und Gemeinde gehalten,
regelmäßig die Gottesdienste an ihren
Axel Röhrbein
Aus u ns e re r G emeinde.
Diakonie
Foto: Lehmann
Ein weites Betätigungsfeld tut sich auf
10 | 11
V
or dem Hintergrund gesellschaftlicher
und politischer Entwicklungen wird unser
Kirchenkreis „An Sieg und Rhein“ in den
nächsten fünf Jahren an der Schärfung des
diakonischen Profiles unter Schwerpunktsetzung
1.„Flucht, Migration und Zusammenleben“
2.„Inklusion“
arbeiten wollen.
Wie sieht unser diakonisches Profil in Ruppichteroth aus? Was könnten die Schwerpunkte für unsere Arbeit in Ruppichteroth
sein? Mit diesen Fragen hat sich sowohl
das Presbyterium als auch der Diakonieausschuss in naher Zukunft auseinander
zu setzen. Zu bedenken sind dabei sowohl
Fragen nach dem finanziellen Spielraum
unserer Gemeinde als auch nach der Anzahl der freiwilligen Ehrenamtlichen, die
bereit sind, sich in einem dieser Bereiche zu
engagieren.
Einen kleinen Einblick in mögliche Betätigungsfelder, die in unserer Gemeinde
eventuell in den nächsten Monaten und
Aus u ns e re r G emeinde.
Jahren in den Fokus kommen könnten, zeigen die nachfolgenden Ausführungen:
Aktive und attraktive Bildungs- und Vernetzungsarbeit für ältere Mitmenschen
Mit dem Aufbau des Cafés Alte Schule hat
sich dank des Engagements mehrerer Ehrenamtlicher und Dank der finanziellen
Unterstützung unserer Kirchengemeinde
mittlerweile sowohl ein Treffpunkt für Mitmenschen der Generation 50+ gebildet, als
auch eine Plattform für kurzweilige Vorträge und Kurse von meist heimischen Referenten.
Konkrete Hilfe für Flüchtlinge
Foto: Regina Schippers
Bereits jetzt engagieren sich schon evangelische Mitchristen bei der Betreuung
und Eingliederung von Flüchtlingen. Die
Kirchengemeinde stellt Räumlichkeiten
für den Sprachunterricht zur Verfügung.
Kollektenmittel werden dem Arbeitskreis
Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt.
Weitere Unterstützungen werden in Aussicht gestellt, binden die Kirchengemeinde
jedoch für weitere Jahre, nicht nur bezüglich der Finanzen, sondern auch bezüglich
der Raumfrage. Mit zunehmenden Flüchtlingszahlen wird die Flüchtlingsarbeit immer bedeutender und unentbehrlicher.
Mitten im Leben
Zahlreiche Mitmenschen über 50 machen
sich heute schon Gedanken, wie es möglich
werden könnte, den Lebensabend in Ruppichteroth zu verbringen. Die Kinder haben
das Haus verlassen. Wer pflegt den Garten?
Wer kauft ein? Wer bringt mich zum Arzt
oder in die Klinik wenn der Lebenspartner nicht mehr da ist, und ich nicht mehr
kann? Auch in kirchlichen Kreisen waren
diese Fragen häufiger zu hören. Der RheinSieg-Kreis, die Freiwilligen-Agentur und
die „kivi e.V.“ rufen zum Start des Gesundheitsprojektes „Mitten im Leben – MiL“ auf.
Inwiefern kann sich hier auch die Kirchengemeinde einbringen? Die bislang in der
Gemeinde ehrenamtlich tätigen Personen
sind bereits in zahlreichen Gruppen, Kreisen und Ausschüssen vertreten. Wer wäre
bereit, hier mitzuarbeiten?
Diakonie vor Ort
Ältere Mitbürger erinnern sich noch an
die Zeiten als unsere Gemeindeschwester
Gertrud Jabs mit ihrem hellen VW-Käfer
zu den Kranken und Bedürftigen in unserer Gemeinde fuhr und Pflegeleistungen
sowie Rat und Tat in die Haushalte trug.
Die Gemeindeschwestern wurden mittlerweile durch private Pflegedienste ersetzt.
Auch diakonische Pflegedienststationen
gibt es in unserer Nachbarschaft. Der Verband der Diakoniestationen an der Agger
und in Windeck kann sich auch vorstellen,
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in unserer Gemeinde tätig zu werden und
der Kirchengemeinde zu einem diakonischen Profil zu verhelfen. Diese Leistungen
sind natürlich nicht kostenfrei zu haben.
Das Presbyterium hat hier die schwierige
Aufgabe der Abwägung zwischen finanziellen, diakonischen und Aufgaben einer
zukünftsfähigen Gemeindeentwicklung.
Allgemeine diakonische Arbeit
(regelmäßige Besuche, Krankenbesuche, Seelsorge)
Es gibt einen aktiven Besuchsdienstkreis,
der ältere Menschen anlässlich ihres Geburtstages gerne zu Hause besucht und in
regelmäßigen Abständen auch ins Gemeindehaus zur gemeinsamen Geburtstagsfeier
einlädt. Einen Teil der erforderlichen Krankenbesuche und der seelsorgerlichen Gespräche kann unser Pfarrer übernehmen.
Ist der Bedarf damit gedeckt? Werden noch
mehr Ehrenamtliche benötigt, die auch
seelsorgeriche Aufgaben wahrnehmen?
Gottesdienste
Gottesdienste sind öffentlich. Gottesdienste sind ein Angebot an Menschen, die Welt,
das eigene und das Leben der Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen. Zu den
Menschen, die dieses Angebot gerne annehmen, die aber aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr teilnehmen kön-
nen, gehören die Altenheimbewohner. Das
Presbyterium und Pfarrer Neuhaus haben
vorübergehend eine gute Möglichkeit gefunden, die Gottesdienste in den Altenheimen sicherzustellen. Prädikant Axel Röhrbein aus Troisdorf nimmt bereits seit einem
Jahr diese Aufgabe wahr. (siehe Bericht)
Mitwirkung in sozialen oder
diakonienahen Organisationen
Könnte man sich noch mehr bei „der Tafel“
oder im Ökumenischen Diakonieverein
engagieren? Unsere Kirchengemeinde ist
offen für derartige Fragestellungen. Gerne
würde sie die wertvolle Arbeit derartiger
Vereine intensiver unterstützen.
Meist wird dieser Gemeindebrief genutzt,
um über erfolgte Projekte und Veranstaltungen der Kirchengemeinde oder um
Beschlüsse und Entscheidungen des Presbyteriums zu berichten. Dieses Mal ist es
anders. Berichte gut funktionierender Gemeindearbeit und noch ungelöste Fragestellungen aus dem diakonischen Bereich
zeigen die Herausforderungen, denen sich
nicht nur das Presbyterium zu stellen hat.
Jedes Gemeindeglied ist aufgerufen, sich
zu engagieren und im Rahmen seiner Möglichkeiten an einer menschenwürdigenden
Umwelt mitzuwirken.
rg
Na chge f rag t.
Reifeprüfung
Bericht einer Internatsschülerin
des Bodelschwingh-Gymnasiums
Fotos: Bodelschwingh-Gymn.
14 | 15
Im Internat des evangelischen Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen werden
Schülerinnen und Schüler durch die Evangelische Kirche im Rheinland besonders gefördert.
Ein Erfahrungsbericht der Abiturientin
Helin O.
Meine Schwester und ich hatten ab dem
Sommer 2012 durch ein Stipendium der
evangelischen Kirche im Rheinland die
Chance, das Bodelschwingh-Gymnasium
Windeck-Herchen und das der Schule angeschlossene Internat zu besuchen.
Da es ein langer Wunsch von mir gewesen war, aus familiären Gründen ein Internat zu besuchen, meine Mutter jedoch
finanziell nicht in der Lage gewesen wäre
einen Internatsaufenthalt für mich und
meine Schwester zu ermöglichen, war ich
sehr glücklich als ich erfuhr, dass dieser
Wunsch in Erfüllung ging. So konnte meine Schwester bereits 2014 ihre Schullaufbahn erfolgreich mit dem Abitur abschließen. Ich habe in diesem Frühjahr ebenfalls
mein Abitur erfolgreich abgeschlossen.
Während der drei Jahre, die ich im Internat verbringen durfte, habe ich einzigartige Erfahrungen gemacht, die ich nicht
missen möchte. Zwischen den Schülern
im Internat, aber auch in der Schule, erlebte ich eine sehr starke und hilfsbereite
Gemeinschaft. Das Internat ist ein Ort der
Begegnung unterschiedlicher Charaktere
und internationaler Kulturen. Vielfältige
Begegnungen zwischen den aus vielen
Nationen kommenden Schülerinnen und
Schülern haben mich positiv geprägt und
ich bin froh, dass der Kontakt zwischen
den Kulturen im Internat durch die Schule und die Erzieherinnen und Erzieher so
gefördert wird.
Die diversen abwechslungsreichen Aktionen am Wochenende ermöglichten es
uns zudem, uns gegenseitig als Internatler
besser kennen zu lernen, ein Gruppengefühl zu entwickeln und Freundschaften zu
schließen, die auch die Internatszeit überdauern werden.
Gerne erinnere ich mich auch an das umfangreiche Sport-Angebot und die sportlichen Aktivitäten an Wochenenden, wie
beispielsweise Klettern, Tretboot fahren,
Minigolf-und Fußballspiel.
Jedoch auch gemeinsame Fernsehabende, vor allem während der FußballWeltmeisterschaft, waren jedes Mal eine
großartige Erfahrung, die das Gemein-
Na chge f rag t.
schaftsgefühl gestärkt haben und ein
freundschaftliches Klima förderten.
Durch den Aufenthalt im Internat, die
Einbeziehung der Internatler bei Entscheidungen der Neuregelungen für das
Internatsleben und die Interaktion mit
den Personen unterschiedlichen Alters
und unterschiedlicher Kulturen wurde die
Selbstständigkeit, Selbstsicherheit und
auch die Hilfsbereitschaft der Internatler gefördert. So habe ich beispielsweise
Nachhilfe von anderen Internatlern erhalten und habe später anderen Schülern
Nachhilfe gegeben.
Weitere Unterstützung habe ich von den
Internatserziehern erhalten, die mir weit
über Schulhürden hinaus mit der Förderung meiner Selbstständigkeit zur Seite
standen.
Sie ermunterten mich zum Beispiel nicht
nur neben der Schule auch meinen Führerschein zu machen, sondern fuhren
mich zur Bahnhaltestelle hin und holten
mich auch ab. Sie waren zudem über ihre
Berufsverpflichtung hinaus tatkräftig für
mich da.
So erlebte ich durch die Erzieherinnen
und Erzieher nicht nur eine Förderung
in meinem schulischen Bereich, sondern
auch eine Förderung, die mein gesamtes
Leben betraf.
Außerdem hat mir auch immer die landschaftliche Lage des Internates gefallen.
Mir als Stadtkind hat die Ruhe auf dem
Land sehr gut getan. So konnte ich mich
oft besser auf meine Schularbeit konzentrieren.
Ich erinnere mich gerne an die Zeit im
Internat und in der Schule, an meine Mitschüler und Mitschülerinnen, an die engagierten Erzieher und an das Lehrpersonal
zurück.
Erneut bedanke ich mich mit einem herzlichem Gruß bei jedem Einzelnen, der mich
auf meinem Weg in dieser Zeit begleitet
hat und dafür, dass es mir durch das Stipendium ermöglicht wurde, mein Abitur
zu absolvieren und in den letzten drei Jahren einzigartige Lebenserfahrungen im
Internat zu sammeln, die für mein weiteres Leben wichtig und wertvoll sind.
Ki rche n - Wi e dereint r itt von S oph i a .
16 | 17
„Wir sind reif für die Kirche!“
Was ist genau passiert? Sophia und
Sokrates nennen wir unsere zwei
Schleiereulen. Viele Jahre wohnen
sie schon bei uns oben im Kirchturm im Eulenkasten.
Doch letztes Jahr gab es Probleme: In
ihrem Eulenkasten machte sich der
Waldkauz aus der Hirschbitze breit
und ließ die Schleiereulen nach der
Winterpause nicht brüten. Wie zwischenzeitlich die Vogelfreunde und NaBu-Verbündeten von Ruppichteroth bei der Reinigung
der verschiedenen Eulenbrutkästen herausfanden, konnten der Waldkauz und seine
Frau wegen eines Hornissenschwarms nicht
in ihre vertraute Brutstätte und hatte sich
deshalb für 2014 unseren evangelischen
Kirchturm ausgesucht.
Nun ist es also wieder wie früher. Der
Waldkauz nistet wieder auf der Hirschbitze, und Sophia hat mit ihrem Mann das
vertraute Zuhause in unserer Kirche. Zwei
Foto: Klaus Blei
Vor mehr als einem Jahr ist Sophia
mit ihrem Mann aus unserer Kirche
ausgetreten, denn sie fühlte sich
nicht mehr wohl. Doch nach vielen
andersartigen Erfahrungen kehrt
sie nun zurück und ist froh samt
Ehemann wieder dort zu sein, wo
doch eigentlich ihre Wurzeln hinreichen, wo alles vertraut ist, wo
man Heimat empfinden kann,
wann immer man will.
(evtl. drei) Kinder hat sie großgezogen.
Wer im Juli d.J. so gegen 22.45 Uhr mal an
der Kirche vorbeifuhr, konnte für wenige
Tage immer zur gleichen Zeit das Ein- und
Ausfliegen der Jung-Eulen beobachten.
Doch Sophia hat ihre Kinder zum Weiterreisen ermutigt.
Aber im nächsten Jahr wird sie mit ihrem
Mann wieder für Familienglück sorgen: Sie
ist reif für die Kirche, und aus der will sie sich
nicht vertreiben lassen!!! - Vorbildlich - oder?
hn
Aus u ns e re r G emeinde.
Sommerferienprogramm
Wasserschmuggelspiele im Wald, Prinzessinnen im Gemeindehaus, Wilde Kerle auf Schatzsuche und Kinder im Kletterwald- beim Ferienprogramm unserer
Kirchengemeinde in den Sommerferien
war einiges los.
So war ein Walderlebnistag trotz der großen Hitze kein Problem für die Kinder. Mit
großer Begeisterung bauten sie Hütten,
spielten Spiele und schmuggelten Wasser
in ihr Lager. Dieser Tag hat sehr viel Spaß
gemacht, und wir danken unseren jugendlichen Mitarbeitenden für ihr Engagement
sowie Familie Geldsetzer, deren Wald wir
wieder nutzen durften.
An der Eisdiele hielt die Kutsche an, so dass
jede Prinzessin ein „Prinzessinneneis“ erhielt bevor es zurück in die Arche ging.
An einem anderen Tag schlugen zwanzig
Mädchenherzen höher als sie als Prinzessinnen verkleidet in einem Planwagen von
Guido Kaltenbach durch Ruppichteroth
kutschiert wurden. Zwei prächtige Schimmel zogen den Wagen, Musik erklang und
„Mädchen lieben es, Prinzessin zu sein“,
sagt Dorothee Overhaus. Der Prinzessinnentag war ihre Idee. Sie wollte es zwölf
Mädchen ermöglichen, einmal einen Tag
lang Prinzessin zu sein. Es kamen aber so
viele Anmeldungen, dass gar nicht alle
Fotos: J.-Nicolas Ottersbach
die Prinzessinnen winkten den Passanten
fröhlich zu.
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Dieser besondere Tag ließ bei den Mädchen bereits am Dienstag morgen Begeisterung erkennen als sie nach und nach in
der Arche eintrafen, einige bereits im Prinzessinnengewand.
und zum krönenden Abschluss gab es
Wald-Pizza. Auf Grund der Waldbrandgefahr wurde die Wald-Pizza allerdings nicht
über dem Lagerfeuer, sondern im Ofen gebacken.
Fotos: Regina Schippers
mitmachen konnten -und das- obwohl die
Teilnehmerinnenzahl bereits um die Hälfte
erhöht worden war.
Außer Spielen und Tänzen stand auch die
Verzierung des eigenen Kostüms auf dem
Programm. Die Arche war gefüllt von rosa
Stoffen, glitzernden Steinen und Perlen,
aus denen jedes der 4-7jährigen Mädchen
sein eigenes Diadem bastelte sowie das
Festgewand verschönerte.
Das engagierte Mitarbeitenden-Team unterstützte die Mädchen tatkräftig.
Nach einem besonderen Mittagsmenü
stand Schminken und Basteln auf dem
Programm. Der Höhepunkt war dann die
bereits erwähnte Kutschfahrt mit Herrn
Kaltenbach.
Unser besonderer Dank gilt Dorothee Overhaus, die diesen Tag liebevoll vorbereitet
hat, allen Mitarbeitenden sowie den Eltern,
die sich im Vorfeld und im Hintergrund um
die Verpflegung und die Verkleidungen
gekümmert haben. Ohne euch wäre so ein
schöner Tag nicht möglich gewesen.
Am Donnerstag waren dann die Wilden
Kerle unterwegs. Jungs im Alter von 4-7
Jahren begaben sich auf Schatzsuche. Robin Hood und der Sheriff von Nottingham
waren auch dabei. Alle hatten viel Freude
Ein weiteres Highlight war der Ausflug in
den Kletterwald! Im Kletterwald Hennef
ging es nach einer Einweisung los: 1-2-3
waren alle auf den Bäumen! Besonders
wagemutige Kinder trauten sich die anspruchsvolleren Touren zu, die anderen
absolvierten den Anfänger-Parcours. Am
Ende waren sich alle einig: „Wir haben Neues ausprobieren können. Unsere Gruppe
hat gut zusammengearbeitet“ sowie „gerne nächstes Jahr wieder“.
rs
Aus u ns e re r G emeinde.
Unser Piratenabenteuer
in der Aggerkaribik
Ahoi!
Ruppichterother Kinder hielten den gefürchteten Piraten „John Hinkebein“ in Schach und suchten den verlorenen Schatz von Kapitän Flint
Ich, Kapitän Ruppi, machte mich mit einer
bunten Schar an Kindern und Jugendlichen aus Ruppichteroth und Umgebung
in der dritten Sommerferienwoche auf den
Weg an die Aggertalsperre. Bei der Ankunft
stellte sich uns der berüchtigte Pirat John
Hinkebein in den Weg und wollte uns den
Zutritt verwehren. Mit lautem Piratengeheule schlugen wir ihn in die Flucht und
gingen an Bord unseres Freizeithauses.
Dann erfuhren die neuen Crewmitglieder
zwischen 7 und 15 Jahren, dass wir auf der
Suche nach dem verlorenen Schatz von Kapitän Flint waren. Nachdem die Kojen bezogen waren und der erste Hunger gestillt
war, folgte die Piraten-Aufnahmeprüfung,
bei der Geschicklichkeit, Koordination und
Schnelligkeit gefragt war - ein „echter Pirat“
darf ja nicht beim ersten Sturm über Bord
gehen und muss mit den anderen im Team
zusammenarbeiten können. Dies stellte für
„unsere Piratenanwärter“ aber kein Problem dar – lässig balancierten sie auf einem
schmalen Brett, schnell verstanden sie wie
eine Transportkette funktioniert und transportierten Lebensmittel und Wasser ins
Boot, so dass die Fahrt losgehen konnte.
Bei unsere Kaperfahrt durch die „Aggerkaribik“ hielten wir immer die Augen auf
nach Schatzkarten-Teilen. So fanden wir ein
Stück bei der Nachtwanderung im Wald,
ein anderes erbeuteten wir von einem Piraten.
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morgens und abends traf sich die Mannschaft im „Krähennest“ und es gab Neuigkeiten aus dem Logbuch „Bibel“. Hier fanden wir heraus, dass der Glaube an Gott
auch wie eine große Schatzsuche ist, bei
der wir immer neue Schätze entdecken
und heben können. Die Mitarbeiter erzählten von den Schätzen, die sie hierbei schon
entdeckt hatten, und jeden Tag gab es
eine kleine Erinnerung hieran – einen Edelstein, eine Feder, einen Anker und anderes,
die jedes Kind in einer selbst gestalteten
Schatzkiste aufbewahren konnte. Zu diesen Mannschaftstreffen gehörten natürlich
auch Piratenlieder und Spiele.
Kreuzfahrt. Insgesamt acht abwechslungsreiche Tage verbrachten wir mit achtzehn
mutigen Mädchen und Jungen aus Ruppichteroth und Umgebung an der Aggertalsperre. Und am Ende fanden wir ihn
tatsächlich: Den verlorenen Schatz des Kapitän Flint und wir waren überglücklich.
Da keine Zeit für Rauben und Plündern war,
mussten Schmuck und Kleidung selbst gebastelt werden, und natürlich gestalteten
wir Piraten auch unsere eigenen Flaggen.
Immer wieder gingen wir an Land und erkundeten die Umgebung, machten eine
Rallye, eine Kanutour, bauten Hütten im
Fotos: Regina Schippers
Wald, sammelten Holz, machten Lagerfeuer, Grillten mit Stöcken und veranstalteten eine Piraten-Olympiade. Besonders
begeistert hat unsere Kids die abendliche
Um aus so vielen jungen und unerfahrenen
Landratten eine tollkühne Crew zu formen,
mussten meine älteren Weggefährten und
ich ganz schön zupacken und auf Zack sein.
Aber Regina Schulz, Nina Zikelli, Marcel
Kellers, Maximilian Müller; Christian Pabst,
Niko Massong, Tabea Steiniger und Laura
Geldsetzer sind ja keine Leichtmatrosen
sondern echte Haudegen. Ihnen gilt mein
besonderer Dank!
Und jetzt freue ich mich schon darauf, euch
alle am „Hafen“ in Ruppichteroth wieder zu
treffen. Ihr wisst ja, wo die Arche ankert –
dort bin ich oft zu finden.
Euer Kapitän Ruppi
Aus u ns e re r G emeinde.
Im Ferienpass waren wir
auch dieses Jahr mit unserer
Lesewanderung vertreten
Fotos: L. Neuber
Mit 14 Kindern sind wir am 6. Juli bei schönem Sommerwetter zur unserer 3-stündigen Runde gestartet. Die 1. Station war
der ehemalige Märchenwald in Stein. In
märchenhafter Atmosphäre wurde hier
das dicke Märchenbuch ausgepackt und
vorgelesen.
Am Waldrand entlang ging die Wanderung nach Krahwinkel. Zwischen Eseln,
Pferden und selbst gebackenem Kuchen,
hörten die Kinder der Geschichte vom
Lügenbeutel zu. Der Lügenbeutel hat alle
Lügen eingefangen. Jetzt konnten die
Menschen nur noch die Wahrheit sagen;
die Wahrheit jedoch ist oft unglaubwürdiger als die Lüge ....
Unter schattigen Bäumen, auf unserem
Rückweg durch den Wald, hörten die
Kinder den Fabeln vom Steppenwolf und
dem schlauen Elefanten zu.
In Velken wurden die beiden letzten Geschichten vorgelesen, bevor wir unsere
Rückreise über den alten Steinerweg nach
Ruppichteroth antraten.
Vielen Dank den Familien Geldsetzer, Honerlage und Struck für die liebevolle Bewirtung.
Wir hoffen, alle Kinder hatten schöne Ferien und freuen uns auf Eure Besuche in
der Bücherei.
Für das Büchereiteam, Sigrid Altwicker.
Fotos: L. Neuber
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Aus u ns e re r G emeinde.
Dienstagsfrauen in Hamburg
Das Wochenende von A-Z
A Alter Elbtunnel – interessant, wie damals die Menschen die Flußunterquerung
mit Fahrstühlen gebaut haben.
B Bahnfahren kann schwierig werden,
wenn der Zug völlig überfüllt ist. Wie gut,
dass wir die Notsitze ergattert haben und
pünktlich nach Hause gekommen sind.
J Ja; auf der Reeperbahn muss man in
Hamburg auch mal gewesen sein – wie
gut, dass wir im beschaulichen Ruppichteroth wohnen.
K Kramersamtstuben, in denen die Witwen der Kaufleute in engen Gassen gewohnt haben. Sie konnten sich einen Kaffee fast von Fenster zu Fenster reichen.
C Cocktails zum Ausklang schöner Tage.
D Das Hotel war so richtig zum Wohlfühlen.
E Essen konnten wir definitiv genug von
Herzbonbons, über Fischbrötchen, Pannfisch, Labskaus bis hin zu Eis und vielem
mehr.
F Fischmarkt, das heißt sehr früh aufstehen; Fischbrötchen und Kaffee zum
Frühstück, großer Markttrubel mit vielen
Marktschreiern…
G Gaby hat sich wieder einmal als tolle Reiseführerin erwiesen. Wir haben sie
schon für nächstes Jahr gebucht.
L Lichter- und Musikshow bei einem
Gläschen Sekt war ein tolles Erlebnis während unserer Überraschungstour.
M Michelbesichtigung mit einem schönen Orgelkonzert und einer kleinen Andacht – sehr beeindruckend.
N Neun muntere Dienstagsfrauen, die
ein schönes Wochenende miteinander
verbracht haben.
O On Tour bei Sonnenschein am Hafen
entlang.
P Pause machen bei einer leckeren Latte.
H Heiße Ecke: Ein Musical über Hamburg
mit vielen humorvollen Einlagen.
Q Querulanten hatten wir keine dabei.
Wir waren eine tolle Truppe, die viel Spaß
miteinander hatte.
I Ins Bett ging es immer erst reichlich
spät.
R Rundfahrt auf der Alster in den Sonnenuntergang hinein – sehr schön!
Fotos: Gaby Ketelsen
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S Schnell gingen 3 erlebnisreiche Tage
vorbei.
X -mal wurde noch ein Kaffee getrunken…alte Kaffeetanten!
T Taxi-Abholdienst mit Hugo – das wünschen wir uns häufiger.
Y Yachthafen gab es keinen, aber bei der
Hafenrundfahrt an den dicken Containerschiffen vorbei hatten wir – trotz Regenviel Spaß.
U Unser Fazit: Im nächsten Jahr fahren
wir wieder weg! Wer kommt noch mit?
V Viel haben wir an diesem Wochenende über Gott und die Welt geredet.
W Wetter war recht ok.
Z Zu unseren Treffen am 1. Dienstag im
Monat sind alle Frauen herzlich eingeladen.
Infos zu den Dienstagsfrauen gibt es
bei Petra Neuhaus (Tel.: 02295/5168)
Aus u ns e re r Bücherei.
Unsere
Buchtipps
Agnès Ledig
Kurz bevor das Glück beginnt
dtv Taschenbuch
Die 20jährige Julie, alleinerziehende Mutter des dreijährigen Lulu, hatte es bisher
nicht leicht im Leben. Alleinerziehend mit
einem abgebrochenen Biologie-Studium
muss sie als schlechtbezahlte Kassiererin
im Supermarkt ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Eines Tages steht plötzlich der 51-jährige
Paul an Ihrer Kasse. Von seiner Frau verlassen, völlig überfordert mit dem Einkauf
im Supermarkt ist er von der liebenswürdigen Art der Kassiererin beeindruckt und
spendiert ihr ein Mittagessen. Als er von
Julies Lebensumständen erfährt, lädt er
sie und die Tochter spontan dazu ein, ihn
in sein Strandhaus in die Bretagne zu begleiten. Zunächst ist Julie skeptisch, sagt
dann aber zu. Auch Pauls Sohn Jerôme
fährt mit in diesen Urlaub.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten verbringen die vier miteinander einen wunderschönen Urlaub am Meer, die Idylle
findet jedoch ein jähes Ende, als es auf der
Rückfaht aus der Bretagne zu einem tragischen Unfall kommt.
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Marie Sabine Roger
Heute beginnt der Rest des Lebens
Berlin: Atlantik Verlag
Der Roman beginnt mit den Vorbereitungen zu Mortys 36. Geburtstag. Jener Tag,
der laut Familienfluch der letzte seines
Lebens sein wird. Schließlich sind nachweislich seit mehr als dreihundert Jahren
alle Männer der Familie Decime an ihrem
36. Geburtstag gestorben. Entsprechend
hat Morty seine Beamtenstelle aufgegeben, die Wohnung gekündigt und sich
herausgeputzt, um in aller Seelenruhe, im
extra gekauften Anzug, auf sein Ableben
zu warten.
Die von Sigrid Altwicker vorgestellten Romane sind selbstverständlich im Bestand
der ökumenischen Bücherei vorhanden
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das Wunder geschieht
und Morty stirbt nicht...
Doch was nun? Morty stellt fest, dass er
überhaupt keinen Plan für sein weiteres
Leben hat. Bisher war ja alles vorausbestimmt. Jetzt muss er neu lernen, was es
heißt, zu leben.
sa
und zu den folgenden Öffnungszeiten:
So 10:30 - 12:00, Di 16:00 - 17:30 Uhr
dort ausleihbar.
Ki nde rs e ite.
„Wo kommt denn die Musik her?“, fragt Flo.
Das Krokodil zeigt nach oben. „Das ist die
Orgel. Siehst du die Wand mit den Schornsteinen? Das sind die Pfeifen. Da kommen
die Töne raus. Dazu braucht man viel Luft.
Deshalb gibt es im Bauch der Orgel ein riesiges Gebläse. Früher mussten Kinder einen
Blasebalg bedienen, damit der Orgel nicht
die Luft ausgeht. Heute gibt es dafür eine
Maschine.“ Die beiden klettern auf die Empore. So nennt man den Balkon, auf dem
die Orgel steht. Die beiden schleichen sich
hinter die Orgelspielerin. Sie sitzt auf einer
Bank. Ihre Finger fliegen über die Tasten.
Sogar die Füße tanzen. Zwischendurch
drückt sie auf bunte Knöpfe. Dann verändert sich der Klang. Erst klingt die Musik
wie ein Sturm, der durch die Straßen fegt.
Dann hört es sich an, als würden Vögel singen. „Kann ich auch spielen lernen?“, fragt
Flo. „Na klar“, sagt die Organistin und hebt
das Kind auf die Bank.
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E i ne-Welt - Markt.
Basmati-Reis
Reis ist eine der ältesten Kulturpflanzen
und wichtigstes Grundnahrungsmittel für
etwa die Hälfte der Weltbevölkerung. Ursprünglich in Asien schon vor Jahrtausenden kultiviert, hat er sich bis heute über
alle Kontinente ausgebreitet. Basmati – auf
Deutsch: „Der mit dem Duft“ – gilt als eine
der besten von vielen tausend Reissorten.
Er zeichnet sich durch einzigartig aromatischen Geschmack und leichten Duft aus
und erzielt hohe Preise sowohl auf dem
Weltmarkt, als auch in den Erzeugerländern. Echter Basmati muss in bestimmten
Regionen Indiens und Pakistans am Fuße
des Himalaya gewachsen sein, wo er seit
über tausend Jahren meist von Kleinbauern kultiviert wird und für sie zum Festessen gehört. Reis, in der Übersetzung aus
Sanskrit: „Erhalter der Menschheit“, gilt in
Asien als heilig und wird als Gottesgabe mit
Ehrfurcht behandelt. Harte Arbeit steckt im
Reisanbau von der Aussaat bis zur Reife, die
die Bauern mit größter Sorgfalt verrichten.
bio und fair vom
Saatkorn bis zur Reife
Es muss ein Schlag ins Gesicht dieser Bauern gewesen sein, als vor einigen Jahren
die US-Firma RiceTec 22 ihre traditionellen Basmati-Sorten mit amerikanischem
Reis kreuzte und sich den neuen Reis samt
dem Namen Basmati patentieren ließ. Nun
hätten sie Lizenzgebühren zahlen müssen,
um ihren echten Basmati exportieren zu
dürfen.
Die Bauern wehrten sich und bekamen
Unterstützung von der indischen Wissenschaftlerin Vandana Shiva, Trägerin des
alternativen Nobelpreises .Sie hat die Stiftung Navdanya – auf Deutsch: „Neun Samen“ – gegründet, die es sich zur Aufgabe
macht, die Artenvielfalt traditioneller, regional angepasster Reissorten durch den
Aufbau von Samenbanken zu erhalten, die
Unabhängigkeit der Bauern von gentechnisch verändertem Saatgut, künstlichem
Dünger und Pestiziden zu bewahren und
weltweit gegen Patente auf Pflanzen, die
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In Deutschland wird der Bio-Basmati dann
nur noch gereinigt und verpackt. Übrigens
hat die Zeitschrift ÖKO-TEST den Basmati,
den die GEPA von Navdanya bezieht, mit
„sehr gut“ bewertet.
„Biopiraterie“, vorzugehen. Der Protest war
erfolgreich, und schließlich wurde das Patent auf Basmati zurückgezogen.
Auch die GEPA, die deutsche Fair-Handelsgesellschaft, deren Gesellschafter unter anderem „Brot für die Welt“ und die evangelischen Jugendverbände sind, schloss sich
den Bemühungen von Navdanya an und
ist bis heute den indischen Kleinbauern am
Himalaya ein verlässlicher Partner bei der
Direktvermarktung von Basmati-Reis. Von
der GEPA bekommen sie höhere Preise als
auf dem Weltmarkt, dazu Aufschläge für
den biologischen Anbau ohne Gentechnik.
Außerdem importiert die GEPA nicht den
lediglich gedroschenen Rohreis, auf dem
nur geringe Einfuhrzölle liegen, sondern
lässt den Reis bereits im Erzeugerland weiterverarbeiten. Zwar müssen nun wesentlich höhere Zölle gezahlt werden, dafür
können aber die Reisproduzenten an der
Wertschöpfung ihrer Produkte teilhaben.
Bei den erfahrenen Bauern am Himalaya ist
der echte Basmati in guten Händen vom
Saatkorn bis zur Reife. Für die faire Vermarktung und Bezahlung sorgen Läden
wie der Eine-Welt-Markt in Ruppichteroth
und ihre Kunden.
Zum ökumenischen Kirchfest am 13. September 2015 bieten wir wieder an einem
Verkaufsstand vor dem katholischen Pfarrheim Waren aus dem Fairen Handel an, natürlich auch Basmati-Reis.
Auf Ihren Besuch freut sich das Team vom
R e gelmäßi ge Veranst a ltungen.
Sie sind herzlich eingeladen zu unseren
Gottesdiensten und Veranstaltungen.
Gottesdienste
Angebote für Mütter und Kinder
Ruppichteroth
Sonntag 10:00 Uhr
MutterKindKreis
Dienstag ab 09:45 Uhr
Info: Monika Gabriel, Tel. 901875
Winterscheid
1. Samstag im Monat 17:30 Uhr
in der katholischen Kirche
Der Kindergottesdienst findet
Sonntags um 10:00 Uhr im
Dachgeschoss der Arche statt!
(Ruppichteroth, Burgstraße 8)
Angebote für Frauen
Die Dienstagsfrauen
1. Dienstag im Monat um 19:45 Uhr
Info: Petra Neuhaus, Tel. 5168
Frauenhilfe Ruppichteroth
14-tägig, Dienstag um 15:00 Uhr
Info: Katharina Zelgy, Tel. 2659
Abendkreis der Frauenhilfe
3-wöchentlich, Donnerstag 15:00 Uhr
Info: Karin Stöcker, Tel. 5683
Info: Wolfram HochKrieg (02295 909779)
oder Susanne Geldsetzer (02295 1239)
Angebote für Kinder
und Jugendliche
Alle Veranstaltungen finden,
wenn nicht anders angegeben,
in der Arche (Ruppichteroth,
Burgstraße 8) statt.
Die Rasselbande, 4-7 Jahre
Donnerstag 16:00 bis 17:30 Uhr
im Fuchsbau
Info: Dorothee Overhaus, Tel. 9085328
Jungschargruppe ab 8 Jahren
Donnerstag 16:00 bis 17:30 Uhr
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Jungschargruppe ab 10 Jahren
Freitag 16:30 bis 18:00 Uhr
in den Jugendräumen der Alten Schule
Info: Regina Schippers, Tel. 901884
Musik und Gesang
Kirchenband „Rock my Soul“
Kirchenband „Rock my Soul“ Junior
Info: Donata Bohlscheid, Tel. 9299566
Posaunenkreis
Dienstag 19:00 Uhr
Info: Martin Pfeiffer, Tel. 2873
Weitere Angebote
Gemeindefrühstück
1. Samstag im Monat 09:00 Uhr
Info: Monika Zindler
EineWeltMarkt
So 11:00 - 12:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 Uhr
Info: Ursel Stein, Tel. 1296
Ökumenische Bücherei
in der Mucher Straße
So 10:30 - 12:00 Uhr, Di 16:00 - 17:30 Uhr
Info: Sigrid Altwicker, Tel. 1964
Kirchenchor
Donnerstag 18:00 bis 19:30 Uhr
Info: Werner Konzack, Tel. 1245
Ökumenisches Friedensgebet
in der kath. Kirche in Winterscheid
1. Montag im Monat 19:00 Uhr
Info: Raimar Zelgy, Tel. 2659
Posaunen-Schnupperkurs
Termine nach Absprache
Info: Martin Pfeiffer, Tel. 2873
MS Selbsthilfegruppe
Alle 3 Wochen mittwochs 19:30 Uhr
Info: Uwe Stommel, Tel. 902118
Gitarrenkurs für Jugendliche
Anfänger: Donnerstag 17:45 - 18:30 Uhr
Fortgeschrittene: Dienstag 19:00 - 19:45 Uhr
Info: Regina Schippers, Tel. 901884
Aktiv mit Krebs
Freitag 16:00 Uhr
Info: S. WeinbergerDiehl, Tel. 02243 912923
Angebote für Senioren
Gemeindecafé Alte Schule
14-tägig
Mittwoch 15:00 Uhr
Info: Sybille Mühlpfordt, Tel. 6612
Stammtisch für pflegende Angehörige
jeden 3. Freitag im Monat 15:30-17:00 Uhr
in der Alten Schule
Info: Petra Kraffczyk, Tel. 909235
Foto: epd bild
Aus u ns e re r G emeinde.
Hier stehen im gedruckten Gemeindebrief
die Taufen, Trauungen und Beisetzungen.
Aus Gründen des Datenschutzes können
wir Ihnen diese in der Online-Version leider
nicht zur Verfügung stellen.
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Wir si nd f ü r Sie d a.
Pfarrer
Presbyter
Hans-Wilhelm Neuhaus
Zum Sperber 21
53809 Ruppichteroth
Tel. 02295 5168
[email protected]
Hartmut Drawz Rolf H. Geldsetzer Damaris Hänscheid Günter Henkel Ulrich Mackensen Martin Pfeiffer
Iris Schlamm Helmut Strieder Küsterin
Monika Gabriel
Tel. 02295 901875
[email protected]
Jugendleiterin
02295 5533
02295 1239
02295 6197
02295 2421
02247 300086
02295 2873
02295 1720
02295 909364
WIR
Impressum
WIR wird herausgegeben von der Evange-
Regina Schippers
Tel 02295 901884
Mobil 015755985176
regina.schippers @ev-kirche-ruppichteroth.de
lischen Kirchengemeinde Ruppichteroth.
Redaktionskreis
Sigrid Altwicker (sa), Christina Altwicker (ca),
Rolf Helmut Geldsetzer (rg), Dagmar Hohn
(ho), Hans-Wilhelm Neuhaus (hn) - verant-
Gemeindeamt der Evangelischen
Kirchengemeinde Ruppichteroth
wortlich i.S.d.P.-, Regina Schippers (rs),
Druck: Gemeindebriefdruckerei;
Burgstraße 8
53809 Ruppichteroth
Telefon: 02295 5214
Telefax: 02295 1922
Auflage: 2.000
Öffnungszeiten:
Mo., Mi., Fr.: 09:00 - 11:30 Uhr
Do.: 16:00 - 18:00 Uhr
Foto: Lotz
[email protected]
[email protected]
www.evangelische-kirche-ruppichteroth.de
Stilles Reifen
Alles fügt sich und erfüllt sich,
mußt es nur erwarten können
und dem Werden deines Glückes
Jahr und Felder reichlich gönnen.
Bis du eines Tages jenen reifen Duft der Körner spürest
und dich aufmachst und die Ernte in die tiefen Speicher führest.
Christian Morgenstern (1871 - 1914)
Foto: Okapia