Wirtschaftstrends - Kolumbien - IHK Heilbronn

Wirtschaftstrends kompakt Jahreswechsel 2015/16
Kolumbien
Konjunktur
BIP:
Wachstum niedriger wegen Rohstoffsektor.
Zukünftig Dynamik vor allem aus Bauwirtschaft.
Erholung der Industrie erhofft.
Investitionen:
Hohe Investitionen in Verkehrsinfrastruktur.
Investitionen in Rohstoffsektor sinken.
Privater
Konsum:
Konsum von langlebigen Gütern sinkt wegen
schwachem Peso und hohen Zinsen. Öffentlicher
Konsum wird schwächer.
Außenhandel
Prognosen
(reale Veränderung in %)
2015
2016
BIP
3,0
3,0
Investitionen 1)
3,8
3,1
Konsum
2,8
2,2
-16,8
1,3
Einfuhr 2)
Importe und Exporte gemessen in US-Dollar
deutlich gesunken wegen des abgewerteten
Pesos und niedrigerer Rohstoffpreise.
Handelsbilanzdefizit so hoch wie noch nie.
1) Bruttoanlageinvestitionen 2)
Waren
Quellen: DANE, Banco de la
República, BBVA, EIU
Branchen
Maschinenbau:
Geringere Nachfrage der Industrie. Bedarf an
Baumaschinen steigt.
Kfz:
Absatz sinkt wegen abgewertetem Peso und
höheren Zinsen.
Chemie:
Bau:
Elektro:
IKT:
Umwelttechnik:
Medizintechnik:
Marktpotenzial
für deutsche Unternehmen
Wachstumssektor, vor allem Petrochemie und
Herstellung von Kosmetika.
2016
Maschinenbau:
Stärkster Sektor mit 9,9% Wachstum 2014.
Große Infrastrukturprojekte.
Kfz:
Hohe Investitionen in Ausbau der
Stromübertragungsnetze und Kraftwerke.
Bau:
Verkäufe von Unterhaltungselektronik
schwächer wegen Zinsen und Peso.
IKT:
Großer Nachholbedarf, steigende Investitionen
im Bereich Abwasser.
Medizintechnik:
Großer Absatzmarkt. Modernisierungsbedarf.
Auf Importe angewiesen.
Infrastruktur:
Bis 2020 Investitionen von rund 22 Mrd. US$ in
Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.
Erdölsektor:
Sinkende Investitionen in Exploration negativ
für zukünftige Entwicklung.
Bergbau:
Kohleabbau stagniert. Potenzial bei Gold.
© 2015 Germany Trade and Invest - Gefördert vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines
Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Stand: Dezember 2015
Chemie:
Elektro:
Umwelttechnik:
Infrastruktur:
Erdölsektor:
Bergbau:
ì
è
é
é
ì
ì
ì
ì
é
î
è
SWOT-Analyse Jahreswechsel 2015/16
Kolumbien
Strengths (Stärken)
Weaknesses (Schwächen)
Hohes Wirtschaftswachstum und steigende
Einkommen.
Hohe Transportkosten durch mangelhafte
Infrastruktur.
Gute Rahmenbedingungen für Investoren.
Hohe Volatilität des kolumbianischen Peso.
Geographisch günstige Lage als regionale
Drehscheibe.
Steuerreform hat die Unternehmensabgaben
erhöht.
Großer Binnenmarkt mit fast 50 Mio.
Einwohnern.
Geringe Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
Handelsabkommen mit EU.
Deutliche Reduktion der Einnahmen aus dem
Rohstoffsektor.
Opportunities (Chancen)
Threats (Risiken)
Ambitionierte Infrastrukturvorhaben.
Stockender Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.
Langfristig sinkende Transportkosten.
Weitere Abwertung des Peso.
Aufschwung der Industrie.
Keine Erholung der Rohstoffpreise.
Entdeckung neuer Rohstoffvorkommen.
Sinkende Erdölförderung.
Erfolgreicher Abschluss der
Friedensverhandlungen.
Scheitern der Friedensverhandlungen.
Ausführliche Informationen enthält die Langfassung der Wirtschaftstrends.
Ihr Ansprechpartner bei Germany Trade & Invest
Jutta Kusche
T. +49 (0) 228 24993-419
F. +49 (0) 228 24993-77 419
[email protected]
© 2015 Germany Trade and Invest - Gefördert vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines
Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Stand: Dezember 2015