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Operette und … 5
Emmerich Kálmán
Die Zirkusprinzessin
Donnerstag
31. März 2016
20:00
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Operette und … 5
Emmerich Kálmán
Die Zirkusprinzessin
Désirée Nick Moderation
(Zirkusdirektorin Stanislawski)
Alexandra Reinprecht Sopran
(Fürstin Fedora Palinska)
Zoltán Nyári Tenor (Mister X)
Julia Giebel Sopran (Miss Mabel Gibson)
Peter Renz Tenor (Toni Schlumberger)
Ivan Turšić Tenor (Prinz Sergius Wladimir)
Orchester und Chorsolisten
der Komischen Oper Berlin
Stefan Soltesz Dirigent
Donnerstag
31. März 2016
20:00
Keine Pause
Ende gegen 21:30
PROGRAMM
Emmerich Kálmán
Die Zirkusprinzessin (1926)
Operette in drei Akten
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Konzertante Aufführung mit Moderation
in einer Produktion der Komischen Oper Berlin
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ZUM WERK
Emmerich Kálmán:
Die Zirkusprinzessin
»Wird es ein Mariza-Erfolg?«, fragte der Musikjournalist Ludwig Hirschfeld zu Beginn seiner Kritik in der Zeitung Neue Freie
Presse am Tag nach der 1926 erfolgten Uraufführung von Emmerich Kálmáns Operette Die Zirkusprinzessin. Mit dieser berechtigten Frage bezog er sich auf Kálmáns zwei Jahre zuvor ebenfalls
in Wien begeistert aufgenommenen Erfolgsstück Gräfin Mariza.
Jede Uraufführung war ein Risiko, ob sie den Geschmack des
Publikums nun traf oder nicht. Die damaligen Wiener Operettentheater waren nicht subventioniert und Beispiele gibt es reichlich, wo die Hoffnungen sich nach der Premiere nicht erfüllten,
die der Komponist, die Librettisten und die Künstler, aber auch
die auf die Kasseneinnahmen angewiesenen Direktoren, darauf
gesetzt hatten.
Emmerich Kálmán und seine Textdichter Julius Brammer und
Alfred Grünwald verfügten allerdings über ein erprobtes Konzept,
um sich einen Erfolg zu sichern. Das bestätigte ihnen Ludwig
Hirschfeld in seiner Rezension: »Die beiden Librettisten wissen,
was sie zu tun haben. Ihnen ist die tiefe Tantiemeneinsicht gegeben, dass auf dem Theater nur der immer wieder neue Erfolge
hat, der nichts Neues bringt.« Dementsprechend glich der dramaturgische Aufbau der Zirkusprinzessin dem Inhalt von Gräfin
Mariza. Dort war es der ungarische Graf Tassilo, der in Inflationsjahren, die auf den Ersten Weltkrieg folgten, sein Vermögen verlor und sich in der ungarischen Puszta unerkannt unter falschem
Namen als Verwalter von Gräfin Marizas Gutshof sein Geld verdient und mit ihr anbandelt. In der Zirkusprinzessin ist es der
Adlige Fedja Palinski, der in der Maskerade des Zirkusreiters Mister X die Fürstin Fedora umwirbt. Das Vortäuschen falscher Identitäten führt wie in Gräfin Mariza zu den von Ludwig Hirschfeld so
benannten Handlungsstationen »Liebe auf den ersten Duettblick,
melodramatische Trennung im zweiten Akt und im Finale Glück
ist stärker als Stolz.«
Die Handlung der Zirkusprinzessin beginnt im Foyer des Zirkus
Stanislawski in St. Petersburg im Jahr 1912. Die Hauptattraktion in
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der Manege ist der stets mit einer schwarzen Gesichtsmaske auftretende Mister X, der jeden Abend tollkühne Reit- und Sprungkunststücke vorführt. Fürstin Fedora, deren Ehemann vor einigen
Jahren verstorben ist, besucht eine Vorstellung. Was sie nicht
weiß: Ihr ehemaliger Gatte enterbte seinen Neffen Fedja Palinski und brachte ihn auch um seine Offizierskarriere, weil dieser
sich in Fedora verliebte, obwohl er sie nur ein einziges Mal aus
der Ferne sah – und sie ihn dadurch gar nicht kennt. Um seinen
Lebensunterhalt zu sichern ging Fedja als Mister X zum Zirkus.
In Fedoras Begleitung ist Prinz Sergius, der ein Auge auf die vermögende Witwe geworfen hat. Mister X wird Fedora vorgestellt
und erschrickt, als er ihren Namen erfährt. Kurz danach teilt sie
Prinz Sergius mit, dass sie niemals seine Frau werden wird. Um
sich für die Zurückweisung zu rächen, lädt Sergius den geheimnisvollen Mister X zu einem Fest ein. Er soll sich dort als Prinz Korrossoff ausgeben und Fedora den Hof machen. Mister X willigt
ein, da er ihr auf diese Weise nah sein kann. Im zweiten Akt lässt
Prinz Sergius im Ballsaal seines Palais Fedora einen erfundenen
Befehl von allerhöchster Stelle überreichen, der sie verpflichtet, schon morgen einen Mann zu heiraten, den der russische
Zar für sie bestimmen wird. Eine Weigerung ist ausgeschlossen.
Sergius rät ihr, diesem Befehl dadurch zuvorzukommen, dass
sie sich sofort mit Fürst Korrossoff trauen lässt. Fedora, der Prinz
Korrossoff nicht gleichgültig ist, wobei sie nicht weiß, dass er
mit Mister X identisch ist, stimmt der Hochzeit zu. Die Trauung
wird vollzogen. Erst durch die als Gratulanten auftretenden Zirkusleute erfährt Fedora, dass ihr Gatte der bekannte Zirkusreiter
ist, und wird von der ebenfalls anwesenden adligen Gesellschaft
als Zirkusprinzessin verspottet. Mister X versichert ihr zwar seine
Liebe und gibt sich als Fedja Palinski zu erkennen. Die durch
den Verrat tief getroffene Fedora verlangt jedoch die sofortige
Trennung. Der dritte Akt spielt in der Empfangshalle des noblen
Hotels Erzherzog Carl in Wien. Prinz Sergius logiert dort in der
Hoffnung, dass Fedora nun die seine wird, die sich ebenfalls in
Wien aufhält, da Mister X dort gastiert und den sie nicht vergessen kann. Das Happy End lässt nicht lange auf sich warten. Nach
einer kurzen Aussprache umarmt der glückliche Fedja Palinski
seine für immer verloren geglaubte Ehefrau Fedora. Prinz Sergius
hat das Nachsehen.
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Es waren nicht nur die bekannten Handlungsmomente aus Gräfin
Mariza, die von den Kritikern moniert wurden – hier wie da glauben Mariza beziehungsweise Fedora im Verlauf der Handlung
auch, dass ihr jeweiliger Geliebter es nur auf ihr Vermögen abgesehen hat. Die Handlung erinnerte auch an Karl Millöckers 1882
in Wien erstmals gespielter Operette Der Bettelstudent. Dort küsst
Oberst Ollendorf auf einem Ball Gräfin Laura auf die Schulter,
woraufhin sie ihn mit einem Fächerschlag abwehrt. Der in seiner
männlichen Eitelkeit gekränkte Oberst gibt daraufhin einen Studenten als reichen Fürst Wybicki aus, den Laura zum Ehemann
erwählt. Ludwig Hirschfeld, dem diese Parallele ebenfalls auffiel, kreidete sie Emmerich Kálmán aber nicht an. Er verteidigte
ihn, wenn auch in einem leicht ironischen Tonfall »wegen seiner
kaufmännischen soliden Art, in der er jedes neue Werk auskalkuliert aufgrund der Bilanz des letzten Erfolges, so dass die Eröffnungsbilanz der neuen Operette schon einen beträchtlichen Saldovortrag auf der Habenseite aufweist: das, was wirkt und immer
wieder wirkt, dass was gefällt und immer wieder gefällt.«
Zur Habenseite gehört auch das für eine Operette obligatorische
Buffo-Paar, das die Handlung begleitet, ohne darin involviert zu
sein, und für die tänzerisch-heiteren Passagen zuständig ist. In
der Zirkusprinzessin sind es der Wiener Hotelerbe Toni Schlumberger und die Artistin Miss Mabel Gibson aus London. Er reist
ihr nach Petersburg hinterher, wobei sich Mabel schließlich als
echtes Wiener Madl herausstellt, eine weitere Maskerade, die
aber nicht zu einem Konflikt, sondern zu einen zweiten Happy
End führt.
Es war nicht nur die klischeehafte Handlung, die zum Erfolg der
Uraufführung der Zirkusprinzessin im Theater an der Wien beitrug. Auch die mitwirkenden Künstler hatten ihren Anteil daran.
So übernahm Elsie Altmann die Partie der Mabel. Sie war mit
dem Wiener Architekten Adolf Loos verheiratet, einer der Wegbereiter der modernen Architektur und seiner Zeit oft weit voraus.
Da in den Zwanzigerjahren viele seiner Entwürfe nicht realisiert
wurden, übernahm es seine Ehefrau, durch ihre Auftritte im Theater den gemeinsamen Lebensunterhalt zu finanzieren. Als Toni
Schlumberger war der Tenorbuffo Fritz Steiner zu erleben, der
einige Jahre später zum Ensemble der Uraufführung von Paul
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Abrahams Operette Die Blume von Hawaii gehörte. In der Partie
des Mister X betrat der Hubert Marischka, gleichzeitig Direktor des Theaters an der Wien, die Bühne. Er hatte bereits in der
Weltpremiere der Gräfin Mariza die Partie des Tassilo gesungen,
genoss Starruhm und in der Premierenbesprechung der Wiener
Zeitung war zu lesen: »Seine musikalische Ausdruckskraft, seine
Liebenswürdigkeit, selbstverständlich auch seine Tanzkunst, vereinigen sich zu einem auf der Operettenbühne kaum noch stärker zu denkenden künstlerischen Eindruck.« Betty Fischer, die
bereits als erste Mariza Theatergeschichte geschrieben hatte,
war nun Fürstin Fedora. Die Wiener Zeitung geriet über ihren
Auftritt ins Schwärmen: »Sie trägt eine Anzahl herrlicher Kostüme und Kleider – eine Augenweide von Anmut, Grazie und
Eleganz.« Da wie in vielen Operetten der dritte Aufzug sehr kurz
war, weil es bis auf das Happy End nichts mehr zu erzählen gab,
führte erstmals Johann Strauß im Finalakt seines Erfolgsstücks
Die Fledermaus den sogenannten Dritte-Akt-Komiker ein. Dessen
Aufgabe war es, die immer schütterer werdende Handlung durch
Witze und Bonmots zu bereichern. Bei Strauß übernahm das der
umtriebige Gefängniswärter Frosch, in der Zirkusprinzessin sorgte
der Oberkellner Pelikan für Lacher im Publikum. Die Rolle spielte
der heute legendäre, auch bereits als Frosch gefeierte Komiker
Hans Moser.
Auch in der Musik folgte Emmerich Kálmán der von Ludwig
Hirschfeld formulierten Erfolgsstrategie »das, was wirkt und
immer wieder wirkt, was gefällt und immer wieder gefällt.« Toni
Schlumbergers Chanson »Die kleinen Mäderln im Trikot« sind
den »Mädis vom Chantant« aus Kálmáns Csárdásfürstin nachgebildet, das Auftrittslied des Mister X »Zwei Märchenaugen wie die
Sterne so schön« erinnert auch im musikalischen Duktus an Tassilos Lied »Grüß mir die süßen, die reizenden Frauen im schönen
Wien« aus Gräfin Mariza. Und sowohl die Musik zum Walzerduett »Leise schwebt das Glück vorüber« als auch die zum BuffoDuett »Liese, komm mit auf die Wiese« entnahm der Komponist
den Skizzen zu seiner zuvor erfolgreichen Puszta-Operette. Auch
alles weitere war wieder die bereits in seinen anderen Operetten mehrfach erprobte und erfolgversprechende musikalisch
abwechslungsreiche Mischung aus Duetten im Dreivierteltakt
(»Mein Darling muss so sein wie du«), zündenden Märschen
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(»Mädel gib acht, schließ dein Fenster heute Nacht«) und Kompositionen im Stil damals moderner Tanzschlager (»Wenn du
mich sitzen lässt, fahr ich sofort nach Budapest«). Ludwig Hirschfeld fasste seine Eindrücke zusammen: »Es ist wirklich nicht
möglich, alle die unbestreitbar pikant erfundenen, rhythmisch
unwiderstehlich aufgemachten Musiknummern anzuführen. In
Summa: Kálmán ist gewiss im neuen Werk auf seiner Höhe, aber
auch nicht um eine Linie weitergekommen.«
Das spornte den Komponisten an, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Das Resultat seiner Bemühungen war 1928 Die Herzogin
von Chicago. Darin löste sich Kálmán vom ungarischen Kolorit
seiner Musik und huldigte dem Jazz. Der Charleston löste den
Csárdás ab, das Saxophon das Zymbal. Die Handlung um die
amerikanische Supermillionärin Mary Lloyd, die sich in Europa
einen echten Prinzen kaufen möchte, spielte mit den Gegensätzen zwischen der alten und neuen Welt, jonglierte mit Sarkasmus und Ironie, und war meilenweit entfernt von der klischeebeladenen Lovestory zwischen einem Zirkusreiter und einer
russischen Fürstin. Das Ergebnis war ein veritabler Flop. Die
Herzogin von Chicago wurde erst vor einigen Jahren als eine von
Kálmáns musikalisch wie szenisch besten Operetten wiederentdeckt, im Gegensatz zur Zirkusprinzessin, die Ludwig Hirschfelds
Frage »Wird es ein Mariza-Erfolg?« bereits am Abend der Uraufführung mit Ja beantwortete. Nachdem sich am 26. März 1926
der Vorhang zur Weltpremiere öffnete – und Kálmáns Operette
somit vor wenigen Tagen ihren 90. Geburtstag feierte –, wurde
sie bis heute unzählige Male aufgeführt. Sie überzeugt mit musikalischem Esprit, rhythmischem Elan und Schwelgen in Walzerseligkeit, und beweist, dass Operette keine Musik zweiter Klasse
bietet.
Jürgen Gauert
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BIOGRAPHIEn
Désirée Nick
Moderation
(Zirkusdirektorin Stanislawski)
1956 in Berlin geboren, absolvierte Désirée Nick eine Ausbildung als Tänzerin an
der Berliner Tanzakademie, die mit einem
Engagement an der Deutschen Oper Berlin endete (1975 bis 1982). Da sie für eine
klassische Tänzerin zu groß war, beendete sie ihre Bühnenlaufbahn zunächst,
erwarb an der Theologisch-Pädagogischen Akademie Berlin einen Abschluss
und wurde katholische Religionslehrerin. Nach drei Jahren ging
sie nach London und absolvierte am Actor’s Institute eine Schauspielausbildung. Auf deutschen Bühnen überzeugt sie als Schauspielerin seit 25 Jahren mit klassischen und ernsten Rollen ebenso
wie im komödiantischen Fach. Das Feuilleton feiert ihre Darstellungskraft in vielen Rollen an renommierten Häusern. Ab 2008 brillierte sie als Florence Foster Jenkins im dem Stück Souvenir am
Berliner Renaissance Theater und im Rahmen einer DeutschlandTournee bis 2013 in zahlreichen weiteren Städten. 2012 spielte sie
im Theater an der Kö in Düsseldorf eine Hauptrolle in Liebe, Leid
und alle meine Kleider von Nora und Delia ­Ephron. Ebenfalls in einer
Hauptrolle begeisterte sie ab Anfang 2013 am Berliner Schlosspark
Theater in Ein Mann fürs Grobe. Ihre von der Theaterkritik hervorragend besprochene schauspielerische Leistung und der Preis der
Internationalen Filmkritik auf dem Filmfestival Locarno 1997 für ihre
Hauptrolle in Neurosia (Regie: Rosa von Praunheim) werden weniger wahrgenommen als die Soloprogramme in Berlin, mit denen sie
sich als »La Nick« seit 1993 in Szene setzt. Sie gewann die Krone
als »Dschungelkönigin« in der RTL-Sendung Ich bin ein Star – Holt
mich hier raus! und ist in unzähligen TV-Formaten auf allen Sendern
dauerhaft präsent. Ihre Bücher führten die Bestsellerlisten an. Bislang erschienen Gibt es ein Leben nach vierzig?, Was unsere Mütter
uns verschwiegen haben, Eva go home!, Liebling, ich komm später …
und Gibt es ein Leben nach 50? – Mein Beitrag zum Klimawandel. 2012
erschien ihr Buch Fürstliche Leibspeisen. Gerichte mit Geschichte.
Bei uns war Désirée Nick zuletzt im Februar 2013 zu Gast.
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Alexandra Reinprecht
Sopran (Fürstin Fedora Palinska)
Alexandra
Reinprecht,
Gastsolistin
an der Komischen Oper Berlin und
mit einem festen Engagement an der
Volksoper Wien, erhielt ihre Musicalausbildung an der Universität für Musik
und darstellende Kunst Wien, Konservatorium Wien. Darüber hinaus besuchte
sie Meisterkurse bei Birgid Steinberger
und Carolyn Hague. Sie arbeitete mit
Dirigenten wie Bertrand de Billy, Jeremy
Carnall, Julia Jones, Gerrit Prießnitz, Thomas Hengelbrock und
Roberto Paternostro. An der Komischen Oper Berlin war sie als
Olympia in Hoffmanns Erzählungen zu hören. Des Weiteren verkörperte sie an deren renommierten Häusern die Damigella
(L’incoronazione di Poppea), Adele (Die Fledermaus), Frasquita
(Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Anna (Die lustigen Weiber
von Windsor), Belotte (Madame Pompadour), Uranio (Il Narciso),
Yniold (Pélleas et Mélisande), Narcissa (Philemon und Baucis) am
Theater an der Wien, Blonde (Die Entführung aus dem Serail) am
Theater an der Wien und am Teatro dell’Opera di Roma, Adele
(Die Fledermaus) und Anna (Die lustigen Weiber von Windsor) in
Tokio, die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Theater St. Gallen, die Sopranpartie in Carmina Burana und Rosina (Der Barbier
von Sevilla) an der Volksoper Wien, Cunegunde (Candide), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und Lakmé (Lakmé) sowie Schlafittchen
(Traumfresserchen), Waldvöglein (Nibelungenring für Kinder) und
Badr al Budur (Aladdin) in den Kinderopern an der Staatsoper
Wien.
Bei uns ist sie heute zum ersten Mal zu hören.
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Zoltán Nyári
Tenor (Mister X)
Der aus Ungarn stammende Tenor
­Zoltán Nyári, der in dieser Saison an der
Komischen Oper Berlin als Edgar Aubry
in Der Vampyr und als Mister X in Die Zirkusprinzessin zu erleben ist, absolvierte
sein Studium an der Universität für Film
und Schauspiel in Budapest. Er wurde
ausgezeichnet mit dem Jászai-MariPreis, als bester männlicher Darsteller und mit dem Publikumspreis beim
Mezzo-Television-Opern-Wettbewerb im ungarischen Szeged.
Zoltán Nyári arbeitete mit Dirigenten wie István Dénes, János
Kovács, Ádám Medveczky, Géza Óberfrank, Zoltán Pesko und
Adam Fischer sowie mit Regisseuren wie Tamás Asher, Balázs
Kovalik, Tim Caroll, Attila Vidnyánszky und Stefan Herheim
zusammen. Feste Engagements hatte er am Operetta-Theater
Budepest, an der Ungarischen Staatsoper und der Sächsischen
Staatsoper Dresden. Er sang den Don José (Carmen) an der Semperoper Dresden, den Prinz (Rusalka) in Dresden und Frankfurt,
den Paul (Die tote Stadt) in Budapest, Le Condamne (Le Dernier
Jour d’un condamne) in Debrecen, Matthew Gurney (Emmeline) in
New York, Lenski (Jewgeni Onegin), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), Cavaradossi (Tosca), Rodolfo (La Bohème) und Alfredo
(La traviata). An der Komischen Oper Berlin war er in Emmerich
Kálmáns Operette Die Herzogin von Chicago als Sandor Boris zu
hören.
In der Kölner Philharmonie ist er heute zum ersten Mal zu Gast.
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Julia Giebel
Sopran (Miss Mabel Gibson)
Die aus Köln stammende Sopranistin
ist seit 2009 im Ensemble der Komischen Oper Berlin, wo sie in dieser
Spielzeit als Miss Mabel Gibson in der
Zirkusprinzessin, als Zerlina in Don Giovanni, als Atalanta in Xerxes und als
Papagena in der Zauberflöte zu hören
ist. Sie studierte an der Musikhochschule Wuppertal bei Barbara Schlick
sowie an der Universität der Künste
Berlin bei Julie Kaufmann. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Klesie Kelly-Moog, Kristina Laki, Wolfram Rieger, Irwin
Gage, Calixto Bieito und Philippe Gaulier. Beim Euriade Vocaal
Concours Kerkrade wurde Julia Giebel mit dem Zweiten Preis
ausgezeichnet. Vor ihrem Engagemant an der Komischen Oper
Berlin war sie Mitglied im Internationalen Opernstudio der Oper
Köln und im Ensemble des Theaters Dortmund. Zu ihren wichtigsten Rollen an der Komischen Oper Berlin gehören die Blonde
(Die Entführung aus dem Serail), Zerlina (Don Giovanni), Ännchen
(Der Freischütz), Atalanta (Xerxes), Musetta (La Bohème), Adele
(Die Fledermaus), Drusilla (Poppea), die Königin der Nacht (Die
Zauberflöte) und Olympia (Les Contes d‹Hoffmann). Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Ensembles wie der Lautten Compagney Berlin, den Bochumer Symphonikern und dem Deutschen
Kammerorchester Berlin und der Singakademie Berlin. Sie war
zu Gast in der Kölner Philharmonie, der Philharmonie in Berlin,
am Theater Freiburg und bei den Händel-Festspielen 2012. Julia
Giebel arbeitete mit Dirigenten wie Markus Stenz, Jac van Steen,
Patrick Lange, Daniel Reuss, Konrad Junghänel, Alessandro de
Marchi und Hermann Bäumer sowie unter der Regie von Barrie
Kosky, Stefan Herheim, Sebastian Baumgarten, Frank Hilbrich,
Katharina Thalbach, Christine Mielitz und Calixto Bieto.
Bei uns war sie zuletzt im Mai 2008 zu hören.
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Peter Renz
Tenor (Toni Schlumberger)
Peter Renz war seit 1985 ständiger Gast
und ist seit 1998 fest im Ensemble der
Komischen Oper Berlin. Seine musikalische Ausbildung erhielt er im Dresdener
Kreuzchor und an der Musikhochschule
Dresden. Vor seinem Engagement an
der Komischen Oper Berlin hatte er
Engagements an der Staatsoperette
Dresden, am Hans Otto Theater Potsdam, am Theater Magdeburg und am
Metropol-Theater Berlin. An der Komischen Oper Berlin sang er
den David (Die Meistersinger von Nürnberg), Tanzmeister (Ariadne
auf Naxos), Dr. Blind (Die Fledermaus), Remendado (Carmen), Bardolph (Falstaff), Mr. Upfold (Albert Herring), Truffaldino (Die Liebe
zu den drei Orangen), Boni (Die Csárdásfürstin), Prinz John (Robin
Hood), Zweiter Ganove (Kiss me, Kate), Sigismund Sülzheimer (Im
Weißen Rößl) und Don Curzio (Le nozze di Figaro). Außerdem war
er zu hören als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don
Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte) und Ferrando
(Così fan tutte) in Magdeburg. Dabei arbeitete er mit Dirigenten
wie Rolf Reuter, Kyrill Petrenko, Michail Jurowski und Robert
Hanell sowie Regisseuren wie Harry Kupfer, Willy Decker, Horst
Bonnet, Andreas Homoki und Barrie Kosky. 2012 wurde Peter
Renz zum Berliner Kammersänger ernannt.
Bei uns war er zuletzt im Oktober 1992 zu Gast.
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Ivan Turšić
Tenor (Prinz Sergius Wladimir)
Der aus Zagreb stammende Tenor Ivan
Turšić studierte an der Musikakademie
in Zagreb und an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Júlia Hamari, Richard Miller,
Ferdinand Radovan, Konrad Richter und
Dunja Vejzović. Er ist festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und war von 2007 bis 2015 an der
Staatsoper Hannover engagiert. Er arbeitete mit Dirigenten wie
u. a. Wolfgang Bozic, Semyon Bychkov, Gregor Bühl, Antony Hermus, Karen Kamensek, Stefan Klingele, Ira Levin, Ivan Repušić
und Jonathan Seers sowie mit den Regisseuren André Bücker,
Matthias Davids, Michiel Dijkema, Frank Hilbrich, Ingo Kerkhof,
Barrie Kosky, Balázs Kovalik, Bernd Mottl, Georg Schmiedleitner und Olivier Tambosi. Er verkörperte Rollen wie Belmonte und
Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Sam Kaplan (Street Scene), Lysander (A Midsummer Night’s Dream), Cavalier Belfiore (Die Reise nach Reims),
Skuratov (Aus einem Totenhaus), Rinuccio (Gianni Schicchi), Števa
Buryja (Jenůfa), Sospiro (L’opera seria), Linfea (La Calisto), Truffaldino (Die Liebe zu drei Orangen), Mime (Das Rheingold), Brighella/Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Peppe (Pagliacci), Sinowi
(Lady Macbeth von Mzensk), Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady),
Jaquino (Fidelio) an der Staatsoper Hannover sowie in London
(BBC Proms), Stuttgart, Essen, Basel, Bremen, Dessau, Kassel
und Krefeld/Mönchengladbach.
Bei uns ist er heute zum ersten Mal zu hören.
13
Orchester der Komischen Oper Berlin
Zur Komischen Oper Berlin gehört seit ihrer Gründung das
eigene Orchester: Die Eröffnung des Hauses 1947 war auch die
Geburtsstunde dieses neu gegründeten Klangkörpers, mit dem
Walter Felsenstein seine Auffassung von Musiktheater verwirklichen wollte. Von Anfang an profilierte sich das Orchester durch
einen Konzertzyklus. Dirigenten wie Otto Klemperer, Václav
Neumann, Robert Hanell und Kurt Masur prägten das Orchester dabei maßgeblich sowohl in Opernproduktionen als auch im
Konzertbereich. Zahlreiche Aufnahmen zeugen von der schon
damals erreichten Ausstrahlung des Orchesters, die von späteren
Chefdirigenten wie Rolf Reuter, Yakov Kreizberg, Kirill Petrenko,
Carl St. Clair und Patrick Lange noch intensiviert wurde. Viele
bedeutende Gastdirigenten haben das künstlerische Spektrum
erweitert, unter ihnen Rudolf Kempe, Hartmut Haenchen, Rudolf
Barschai, Lothar Zagrosek, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner,
Sir Roger Norrington, Vladimir Jurowski, Simone Young und
Dennis Russell Davies. Ein besonderes Gewicht wurde und wird
der zeitgenössischen Musik beigemessen. So hat das Orchester
der Komischen Oper Berlin viele Uraufführungen in Zusammen­14
arbeit mit Komponisten wie Benjamin Britten, Hans Werner Henze,
Giuseppe Manzoni, Siegfried Matthus, Aribert Reimann, Krzysztof Penderecki, Cristobál Halffter, Hans Zender und Christian Jost
erarbeitet. Auch die Liste international renommierter Gastsolisten
aus dem In- und Ausland spiegelt die große Bandbreite musikalischer Stile und Genres in der Arbeit des Orchesters: Es musizierten, sangen und rezitierten gemeinsam mit dem Orchester so
unterschiedliche Künstler wie Rudolf Buchbinder, Gidon Kremer,
Barbara Hendricks, Elisabeth Leonskaja, Gabriela Montero, Maria
Farantouri, Dominique Horwitz, Lars Vogt, Kolja Blacher und viele
andere. Das Repertoire spiegelt die ganze Vielfalt der Musikgeschichte wider: von Monteverdi über Händel und Mozart, die großen romantischen Komponisten des 19. Jahrhunderts bis hin zur
frühen Moderne und dem aktuellen Musikschaffen unserer Zeit.
In Kammerkonzerten in unterschiedlichsten Formationen setzen sich die Mitglieder des 112 Musiker umfassenden Orchesters
zudem für die Kammermusik ein. Einen wichtigen Schwerpunkt
legt das Orchester der Komischen Oper Berlin auf Konzerte für
Kinder und Jugendliche, die die pädagogische Verantwortung
und den Wunsch unterstreichen, neue und junge Publikumsgenerationen für klassische Musik zu begeistern. Seit der Spielzeit
2012/13 ist Henrik Nánási Generalmusikdirektor der Komischen
Oper Berlin und ihres Orchesters.
Bei uns war das Orchester zuletzt im Juni 2005 zu Gast.
15
Chorsolisten der
Komischen Oper Berlin
Die für die Komische Oper Berlin spezifische Bezeichnung
»Chorsolisten« geht auf Walter Felsenstein, den Begründer der
Komischen Oper Berlin und von 1947 bis 1975 ihr Chefregisseur,
zurück. Für sein Konzept des realistischen Musiktheaters, das
echte Menschen auf der Bühne zeigen wollte und das Szene
und Musik als einander bedingende Elemente begriff, war es
entscheidend, nicht nur Solisten zu haben, die ihren Aufgaben
szenisch wie musikalisch gewachsen waren, sondern eben auch
»Gesangskräfte, die vertragsgemäß dem Chor angehören«, so
Felsenstein, »aber […] von einer darstellerischen Fähigkeit sind,
die sie den Solisten gleichwertig machen« – also: die Chorsolisten
der Komischen Oper Berlin. Dass sie über die Jahre nicht nur den
musikalischen Leitern, sondern besonders auch ihren Chefregisseuren wie Joachim Herz, Harry Kupfer, Andreas Homoki oder
seit 2012 Barrie Kosky ans Herz gewachsen sind, ist Zeichen ihrer
herausragenden sängerischen und darstellerischen Fähigkeiten.
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Die Chorsolisten, von der Kritik stets gelobt, wurden im Jahrbuch
der Zeitschrift Opernwelt immer wieder als bester Opernchor der
Spielzeit genannt, 2007 und 2015 sogar zum »Opernchor des
Jahres« gekürt.
Bei uns sind die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin heute
zum ersten Mal zu Gast.
17
Stefan Soltesz
Musikalische Leitung
Stefan Soltesz, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft, studierte
an der Wiener Hochschule für Musik
und darstellende Kunst Dirigieren bei
Hans Swarowsky sowie Komposition
und Klavier. Nach Stationen als Dirigent in Wien und Graz und als Assistent von Karl Böhm, Christoph von
Dohnányi und Herbert von Karajan bei
den ­Salzburger Festspielen war er von
1983 bis 1985 als ständiger Dirigent der Hamburgischen Staatsoper und in gleicher Position von 1985 bis 1997 an der Deutschen
Oper Berlin tätig. Als Generalmusikdirektor wirkte er von 1988 bis
1993 am Staatstheater Braunschweig, wo er heute Ehrendirigent
ist. Von 1992 bis 1997 hatte er die Position des Chefdirigenten der
Flämischen Oper Antwerpen/Gent inne. Von 1997 bis 2013 leitete
er in Doppelfunktion als Generalmusikdirektor und Intendant die
Essener Philharmoniker und das Aalto-Musiktheater, eine von
zahlreichen Preisen und Ehrungen begleitete Ära.
Stefan Soltesz dirigiert regelmäßig als Gast an der Wiener
Staatsoper sowie an den großen Opernhäusern Deutschlands,
u. a. den Staatsopern in München, Hamburg, Berlin und Dresden.
Ebenfalls gastierte er an der Pariser Oper, der Nationale Opera
Amsterdam, am Royal Opera House Covent Garden London, an
der Römischen Oper, der Staatsoper Budapest, am Teatro Bellini
Catania, am Teatr Wielki Warschau, an der Washington und der
San Francisco Opera, am Opernhaus Zürich, am Grand Théâtre
de Genève, am Teatro Colón Buenos Aires, am New National Theatre in Tokyo sowie bei den Festivals in Montpellier, Aix-en-Provence, Savonlinna (Finnland), Taipei, beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch und bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden.
Sinfoniekonzerte und Rundfunkaufnahmen dirigierte Stefan
Soltesz u. a. in München, Hamburg, Hannover, Dresden, Berlin,
Saarbrücken, Mannheim, Chemnitz, Wien, Rom, Catania, Mailand, Genua, Basel, Bern, Paris, Moskau, Budapest, Nagoya und
18
Palermo. Seine CD-Aufnahme von Alban Bergs Lulu-Suite und
Hans Werner Henzes Appassionatamente plus mit den Essener
Philharmonikern wurde für den Grammy nominiert. Auf DVD liegen Live-Mitschnitte von Strauss’ Salome bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden sowie Debussys Pelléas et Mélisande aus
dem Aalto-Theater Essen vor. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen wurde Stefan Soltesz der Titel eines Professors
honoris causa vom Land Nordrhein-Westfalen verliehen.
Bei uns war er zuletzt im September 2004 zu Gast.
19
KölnMusik-Vorschau
April
DI
05
20:00
FR
01
Anna Vinnitskaya Klavier
Johannes Brahms
Johann Sebastian Bach: Chaconne aus
der Partita für Violine solo
d-Moll BWV 1004. Für die linke Hand
Acht Klavierstücke op. 76
20:00
Stefan Dohr Horn
Stefan de Leval Jezierski Horn
Sarah Willis Horn
Andrej Žust Horn
Ludwig Quandt Violoncello
Teresa Schwamm Viola
Dmitrij Schostakowitsch
Puppentänze o. op.
Sergej Prokofjew
Sonate für Klavier Nr. 6 A-Dur op. 82
Bundesjugendorchester
Sebastian Weigle Dirigent
19:00 Einführung in das Konzert
Manuel de Falla
El sombrero de tres picos
(Der Dreispitz)
Suite Nr. 1 und Nr. 2 für Orchester
Piano 5
Robert Schumann
Konzertstück F-Dur op. 86
für vier Hörner und Orchester
MI
06
Richard Strauss
Don Quixote op. 35 TrV 184
Fantastische Variationen über ein
Thema ritterlichen Charakters für
großes Orchester
20:00
Marc Bouchkov Violine
Adrien Boisseau Viola
Kian Soltani Violoncello
Franz Schubert
Trio für Violine, Viola und
Violoncello B-Dur D 581
Westdeutscher Rundfunk
gemeinsam mit KölnMusik
Ludwig van Beethoven
Trio für Violine, Viola und
Violoncello D-Dur op. 9,2
SA
02
Bernd Alois Zimmermann
Trio für Violine, Viola und Violoncello
20:00
Ernst von Dohnányi
Serenade C-Dur op. 10
für Streichtrio
Emil Mangelsdorff sax
Gerd Dudek ts
Ryan Carniaux tp
Terrence Ngassa tp
Jiggs Whigham tb
Pablo Held p
Alexander von Schlippenbach p
Aki Takase p
Markus Lüpertz
19:00 Einführung in das Konzert durch
Bjørn Woll
Kammermusik-Abo 4
BuJazzO
Manfred Schoof ld, arr, comp
Gert Scobel Moderation
Manfred Schoof zum 80.
20
Foto: www.25stunden.com
Virtuose Violinkonzerte und Orchesterwerke
von Marc-Antoine Charpentier, Michele
Mascitti, Jean Marie Leclair, Jacques Aubert
und Georg Muffat
Alina Pogostkina
Violine
Reinhard Goebel
Dirigent
Helsinki Baroque Orchestra
koelner-philharmonie.de
0221 280 280
Mittwoch
13.04.2016
20:00
Ihr nächstes
Abonnement-Konzert
DI
Fr
12
10
20:00
Juni
20:00
Hildegard Lernt Fliegen
Kim Criswell Alt (Ruth Sherwood)
Olga Listova Sopran (Eileen Sherwood)
Sébastien Lemoine Bariton (Robert
Baker)
Zachary Halley Tenor (Touristenführer)
Vincent Ordonneau Bariton (1. Polizist /
Chick Clark)
LeRoy Villanueva Bariton (Wreck)
Andreas Schaerer Stimme, Elektronik,
Komposition
Lucas Niggli Schlagzeug, Percussion
An diesem Abend stellt der Schweizer
Vokalist und Komponist Andreas Schaerer zwei seiner irrwitzigsten Projekte
vor: Das von ihm angeführte Sextett
»Hildegard Lernt Fliegen« macht aus
Jazz eine völlig verrückte Dada-Party,
bei der mittlerweile selbst die Fans in
Russland und China aus dem Häuschen
sind. Mit Schlagzeuger Lucas Niggli
entfaltet Schaerer dann sein ganzes
Können von klassischem Gesang über
Jodeln bis hin zur Beat Box.
Studierende des Fachbereichs
Musical an der Folkwang Hochschule
Essen
WDR Funkhausorchester Köln
Wayne Marshall Dirigent
Dominique Horwitz Moderation,
Erzähler
Jazz-Abo Soli & Big Bands 5
Leonard Bernstein
Wonderful Town (1953)
Musikalische Komödie in zwei Akten
von Joseph Fields und Jerome
Chodorov. Gesangstexte von Betty
Comden und Adolph Green
FR
15
Westdeutscher Rundfunk
20:00
Kit Downes org, p
Tom Challenger ts
Lucy Railton vlc
Jonas Burgwinkel dr
Operette und … 6
Troyka
Kit Downes org, keyb
Chris Montague g
Joshua Blackmore dr
Der Pianist und Organist Kit Downes
gehört zu den faszinierendsten Aushängeschildern der englischen Jazzszene. Und was für eine musikalische
Spannweite er hat, zeigt er gleich mit
zwei Trio-Formationen. Mit Saxophonist
Tom Challenger und Jonas Burgwinkel
(Drums) erinnert Downes an den großen
Kollegen John Taylor, der im Juli 2015
verstorben ist. Mit seinem Trio Troyka
zieht Downes dann entlang des neuen
Albums »Ornithophobia« alle Register
von der Jazz-Improvisation über Garagenrock bis hin zu Dancebeats!
Orgel Plus 4
Philharmonie für Einsteiger 6
22
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Es-Dur KV 543
Sinfonie C-Dur KV 551
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert
Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Steven Mackey
Triceros – für Trompete
und Kammerorchester
Håkan
Hardenberger
Swedish Chamber Orchestra
Thomas Dausgaard Dirigent
Gefördert durch
koelner-philharmonie.de
0221 280 280
Foto: Luc Hossepied pour l’Ensemble intercontemporain
Trompete
Sonntag
17.04.2016
18:00
Philharmonie-Hotline 0221 280 280
­koelner-­philharmonie.de
Informationen & Tickets zu allen Konzerten
in der Kölner ­Philharmonie!
Kulturpartner der Kölner Philharmonie
Herausgeber: KölnMusik GmbH
Louwrens Langevoort
Intendant der Kölner Philharmonie
und Geschäftsführer der
KölnMusik GmbH
Postfach 102163, 50461 Köln
­koelner-­philharmonie.de
Redaktion: Sebastian Loelgen
Corporate Design: hauser lacour
kommunikationsgestaltung GmbH
Textnachweis: Der Text von Jürgen Gauert
ist ein Original­­­beitrag für dieses Heft.
Fotonachweise: Vera Eder S. 10; Gunnar
Geller S. 11, 14 und 16; Robert R
­ ecker S. 8;
Markus Tordic S. 9; Jan Windszus S. 12 und
13
Gesamtherstellung:
adHOC ­Printproduktion GmbH
Foto: Luc Hossepied pour
Georg Nigl Bariton
Andreas Staier Hammerklavier
Johan Simons Regie
Ensemble intercontemporain
Julien Leroy Dirigent
Franz Schubert
Winterreise
Szenische Aufführung
Eine Koproduktion von Ensemble intercontemporain
und Muziektheater Transparant
Gefördert durch
19:00 Einführung in das Konzert
durch Stefan Fricke
koelner-philharmonie.de
0221 280 280
Sonntag
03.04.2016
20:00