Trainings für Führungskräfte

TRAININGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE
HINTERGRUND
Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an. Dem muss man nicht viel hinzufügen. Es ist völlig klar,
dass komplexe soziale System, wie es Unternehmen sind, ohne wirksame Führung aus der Bahn
geraten. Das gilt für alle Hierarchieeben.
Eine höchst problematische Annahme in vielen Unternehmen ist, dass fachlich kompetente Menschen andere automatisch auch kompetent führen können. Bei der Besetzung einer Führungsposition wird häufig nach der fachlichen Kompetenz eines Bewerbers entschieden. Die ist zweifellos
wichtig, aber nicht ausreichend. Die Ergebnisse unserer eigenen Mitarbeiterbefragungen zeigen
deutliche Zusammenhänge zwischen mangelndem Führungsverhalten und Krankenstand sowie
Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Was aber ist gute Führung? Die Forschung hilft hier leider auch nicht wirklich weiter. Es existieren zahllose Theorien, die nur wenige und häufig inkonsistente Ergebnisse erbrachten. Dies gilt
sogar für die weit verbreiteten Ansichten zu autoritären bzw. kooperativen Führungsstilen. Außerdem lassen all diese Theorien eines vermissen: konkrete Empfehlungen für das Training einer
Führungskraft.
Wir haben eine recht unspektakuläre Antwort auf die Frage nach guter Führung: Eine Führungskraft muss einen Mitarbeiter möglichst effizient vom ungenügenden IST zum erwünschten SOLL
bringen. Und genau das trainieren wir in unseren Workshops.
NUTZEN DES FÜHRUNGSTRAININGS
Unsere Führungstrainings sind eine Investition an einer elementaren Schnittstelle im Unternehmen. Hier entscheidet sich, ob, wann und wie Ziele erreicht oder Veränderungen umgesetzt werden. Wir bilden Steuermänner aus, die ihre Ruderer dazu bringen, mit ausgefeilter Rudertechnik
im gleichen Takt in die richtige Richtung zu rudern. Das spart Zeit, Kosten und führt am Ende zum
Erfolg.
PRINZIPIEN UND INHALTE DES FÜHRUNGSTRAININGS
PRINZIPIEN
Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen, entwickeln können und zufrieden sein. Das ist gut und richtig,
darf aber kein Selbstzweck sein. In erster Linie sollen Mitarbeiter ihre Aufgaben effizient erfüllen.
Das Eine geht besser mit dem Anderen. Das ist uns wichtig. Insofern basiert der Workshop auf
einem sehr mitarbeiterorientierten, aber gleichzeitig konsequenten und verbindlichen Verständnis
von Führung.
Ein wesentliches Prinzip des Trainings ist, dass alle Inhalte in der Gruppe erarbeitet werden. Jede
Erkenntnis wird auf Basis der konkreten Erfahrungen aus dem Führungsalltag der Teilnehmer
entwickelt. Durch den persönlichen Bezug wird eine hohe emotionale Beteiligung erreicht. Dies
ist die unabdingbare Voraussetzung für jede Verhaltensänderung, in unserem Fall für die Veränderung des Führungsverhaltens.
TRAININGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE
© IKAGE 2011
TRAININGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE
DER WORKSHOP HAT FOLGENDE INHALTE:
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Meine Rolle als Führungskraft
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Was ist Führung?
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Welche Führungsgespräche brauche ich als Führungskraft?
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Wie gestalte ich Führungsgespräche wirksam, um mit meinen Mitarbeitern nicht ständig
über die gleichen Dinge sprechen zu müssen?
Erarbeitung von Antworten auf Fragen wie die folgenden:
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Wie entwickele ich eine vertrauensvolle Beziehung zu meinen Mitarbeitern?
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Wie entwickele ich Wissen und Können meiner Mitarbeiter?
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Wie gebe ich meinen Mitarbeitern eine Orientierung über das was sie tun sollen?
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Wie kritisiere ich meine Mitarbeiter, um eine sofortige Verhaltensänderung zu erreichen?
Praktische Übungen der Führungsgespräche in Rollenspielen (inkl. Videofeedback) mit
Fällen der Teilnehmer, bei denen Mitarbeiter nicht das tun, was sie sollen.
Kontextanalysen zur Entscheidung über das richtige Führungsgespräch und deren Übung
anhand der eingebrachten Fälle.
Konkrete Vereinbarungen der Teilnehmer mit sich selbst, welche Führungsgespräche mit
welchen Mitarbeitern bis wann geführt werden.
PRAKTISCHE ÜBUNG
Wissen und Können sind zwei verschiedene Dinge. Wissen ist nutzlos, wenn es nicht im Arbeitsalltag angewendet werden kann. Der Workshop beinhaltet deshalb einen umfangreichen Übungsteil mit Videofeedback anhand konkreter Fälle aus dem Führungsalltag der Teilnehmer. Einerseits
erhöht dies die Glaubwürdigkeit der erarbeiteten Inhalte wenn die Teilnehmer erleben, dass die
Führungsgespräche auch bei ihren „hoffnungslosen Fällen“ wirksam sind. Andererseits wird dadurch der Transfer in den Führungsalltag der Teilnehmer stark verbessert.
Dies setzt ein entsprechendes Standing der Trainer voraus. Wir haben die Erfahrung und die psychologische Kompetenz, auch mit schwierigen und sehr persönlichen Beispielen von Teilnehmern
sicher umzugehen. Eine absolute Vertraulichkeit im Bezug auf die Teilnehmer ist selbstverständlich.
NACHHALTIGKEIT UND TRANSFER
TRAINING ON THE JOB
Der nachhaltige Transfer von erlernten Fähigkeiten in den Arbeitsalltag ist eine kritische Phase
jeder Art von Workshop. Erfahrungsgemäß ist die Nachhaltigkeit des Führungstrainings wesentlich größer, wenn die Teilnehmer bei der Umsetzung der geübten Führungsgespräche individuell
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unterstützt werden. Der Transfer in den Arbeitsalltag gelingt wesentlich besser, wenn Lösungen
für auftretende Schwierigkeiten bei der Umsetzung mit dem Trainer besprochen werden können.
Hier hat es sich bewährt, einige Zeit nach dem Workshop ein Training on the Job im Unternehmen
durchzuführen. Die Teilnehmer können ihre Erfahrungen reflektieren, anstehende Führungsgespräche mit dem Trainer vorbereiten. Als sehr effektiv hat es sich erwiesen, wenn die Teilnehmer
bei Führungsgesprächen gecoacht werden und danach differenzierte Hinweise zur weiteren Verbesserung bekommen. Dafür reichen in der Regel etwa zwei Stunden pro Teilnehmer aus.
ÜBUNGSWORKSHOP
Die deutlichsten Verbesserungen des Führungsverhaltens sind beobachtbar, wenn nach einer
gewissen Zeit ein Übungs-Workshop durchgeführt wird. Hier werden dann keine neuen Inhalte
erarbeitet, sondern ausschließlich Führungsgespräche geübt. Dies dient der weiteren Festigung
der erlernten Fähigkeiten und führt zu einer größeren Sicherheit der Teilnehmer. Übung macht
eben den Meister - das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern.
ANZAHL DER TEILNEHMER, DAUER DER WORKSHOPS UND DURCHFÜHRUNGSORT
Für die Workshops sind in der Regel zwei Tage ausreichend, wobei Abweichungen hiervon sinnvoll sein können. Insbesondere dann, wenn die Situation in den Teams der Teilnehmer sehr festgefahren oder bereits eskaliert ist, wird ein weiterer Tag benötigt. Ebenso bei Gruppen von 12
Teilnehmern. Diese Teilnehmerzahl sollte nicht überschritten werden. Effektiver im Sinne eines
Könnens-Zuwachses sind 8-10 Teilnehmer. Hier ist in zwei Tagen ausreichend Zeit, Führungsgespräche zu üben.
Die Workshops sollten nicht als Inhouse-Trainings durchgeführt werden. Die Erfahrung zeigt, dass
die Effekte dann wesentlich geringer sind. Das liegt daran, dass die Teilnehmer dann häufig
Schwierigkeiten haben, sich zu öffnen und die wirklichen Problemfälle nicht zur Sprache kommen. Auch wird der Workshop dann durch Mitarbeiter mit teils nichtigen Anliegen gestört, weil
ihre Führungskraft zwar im Workshop, aber natürlich grundsätzlich erreichbar ist.
ERFOLGSUNTERSTÜTZENDE RAHMENBEDINGUNGEN DES FÜHRUNGSTRAININGS
Es macht wenig Sinn, nur einzelne Führungskräfte zu trainieren. Sollte es spezielle Probleme mit
einem einzelnen Mitarbeiter geben, ist ein Führungscoaching besser geeignet. Wahrnehmbare
und vor allem dauerhafte Verbesserungen erreicht man viel eher, wenn Führungstrainings innerhalb einer kompletten Organisationseinheit oder besser noch unternehmensweit durchgeführt
werden. Ansonsten können Spannungen entstehen, weil einige Führungskräfte plötzlich wesentlich effektiver sind als diejenigen, die nicht am Training teilgenommen haben. Das wäre hochgradig kontraproduktiv.
Von herausragender Bedeutung für den Erfolg von Führungstrainings ist ein deutliches
Commitment des Top-Managements. Es wirkt sehr unterstützend und motivierend, wenn die Teilnehmer den Spielraum haben, ihre neuen Skills einsetzen können bzw. wenn dies ausdrücklich
von ihnen erwartet wird. Idealerweise haben die höheren Hierarchieebenen vorher selbst am
Führungstraining teilgenommen. Zumindest sollten die Inhalte des Workshops bekannt sein.
Ansonsten sind Irritationen kaum zu vermeiden, wenn das mittlere Management sich plötzlich
anders verhält.
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© IKAGE 2011
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* Im Training werden Inhalte der Dr. Thorsten Bosch AG verwendet, für die wir lizensiert sind.
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