Anti-Diät-Lover

!
!
!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!
!
Was steckt hinter dem
Begriff „Diät“?
Fragt man in einem Fitnessstudio
jemanden nach einer Diät bekommt man fast immer die Antwort, dass es sich dabei um eine
Maßnahme zur Gewichtsreduzierung handelt. Eigentlich stimmt
das nicht so ganz! Der Begriff
stammt aus dem Griechischen
und bedeutet so viel wie „Lebensweise“, die dazugehörige
Lehre der „Diätik“ befasst sich im
allgemeinen mit der „gesunden“
und „richtigen“ Ernährungsweise,
die ausgewogen ist und den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, die er braucht
um gesund zu bleiben und seine
volle Leistungsfähigkeit zu erhalten.
Das heißt also, dass die „Diät“
neben der Gewichtsreduzierung
auch Ernährungsumstellungen
bei Untergewicht, krankheitsbedingten Ernährungsveränderungen sowie Bewegung und Sport
umfasst.
Man kann das Ganze auch einteilen in:
! Diäten als unterstützende
Krankheitsbehandlungen
(Diätkost)
! Reduktionsdiäten!
!
Diäten liegen seit vielen Jahren
total im Trend! Jedes Jahr kommen neue „Geldeintreiber“ hinzu.
Die Fitnessindustrie verdient sich
durch große Versprechungen
und super Erfolge eine goldene
Nase! Doch ist es wirklich sinnvoll Pillen, Pulver und Co. zu
schlucken und das Essen von
heute auf morgen drastisch zu
reduzieren?! Auf den nächsten
Seiten habe ich meine persönliche „TOP 7- Anti Diät“ zusammengefasst!
#fürmehrrealitätaufinstagram
!
!
1) VON DIÄTEN NIMMT
MAN NICHT AB!
3) DIÄTEN KRATZEN AM
SELBSTBEWUSSTSEIN!
Ungefähr 95 Prozent der Menschen
nehmen durch Diäten zu. Schuld
daran ist die sogenannte „DiätMentalität“. Über Jahre hinweg probieren sie eine Diät nach der anderen aus, schlemmen die kurzzeitig
eintretenden Erfolge zwischendurch
meist schnell wieder weg. Die
nächste Diät beginnt – am liebsten
an den kommenden Montagen und
bis dahin wird noch hemmungslos
gefuttert. Das Ergebnis: Starke
Gewichtsschwankungen mit der
Tendenz zu einem immer weiter
steigenden Gewicht (Jojo-Effekt).
Der Grund für Übergewicht hat
oft seelische Ursachen. Wer
dauerhaft zu viel isst, sucht eine
Ersatzbefriedigung für innere
Leere oder benutzt das Essen als
Stimmungsaufheller, Trostspender, Beruhigungstablette, zur Belohnung oder bei Langeweile.
2) DIÄTEN PROVOZIEREN
HEIßHUNGER!
Menschen, die eine Diät machen,
verzichten in der Regel auf Dinge,
die sie sonst gern essen. Das führt
dazu, dass ihre Gedanken ständig
ums Essen kreisen und so – unbewusst – einen höheren Stellenwert
bekommen. Irgendwann ist der Appetit allgegenwärtig und sie greifen
immer wieder zu kleinen Häppchen
(z. B. Reste, kleine Bissen zwischendurch). Auf diese Weise häufen sich jedoch oft mehr Kalorien an
als bei einer geplanten, genussvollen Mahlzeit. Meist enden lange
Verzicht-Phasen in regelrechten
„Fressanfällen“, die eine logische
Konsequenz aus den Entbehrungen
sind.
4) DIÄTEN BRINGEN
MEIST SCHEINERFOLGE!
Die ersten Tage einer Diät sind
meist die effektivsten. Hier verlieren die meisten Menschen ordentlich Kilos, wenn auch das
meiste davon Wasser ist. Danach
stagniert die Gewichtsreduktion.
Das liegt daran, dass der Körper
in sein Energiesparprogramm
schaltet und weniger Kalorien
verbraucht. Im Laufe der Evolution hat er gelernt, phasenweise
mit weniger Nährstoffen auszukommen. Er sichert das „Überleben“, indem er die Stoffwechselvorgänge herunterfährt, die keine
lebenswichtigen Funktionen darstellen.
Eine schnelle Gewichtsabnahme
kann darauf hindeuten, dass der
Körper Muskelmasse abgebaut
hat. Auch das ist Teil des Energiesparprogramms, denn Muskeln verbrauchen Energie.
!
Mit den Muskeln verliert der Körper weiter Wasser, denn ein Kilo
Muskeleiweiß bindet bis zu fünf
Liter Wasser im Körper. Was auf
der Waage gut aussieht, kann in
Wirklichkeit also absolut kontraproduktiv sein. Denn mit jedem
Gramm abgebautem Muskel wird
es für den Körper schwieriger,
Fette zu verbrennen.
5) DIÄTEN
FUNKTIONIEREN NICHT
SCHNELL!
Die meisten Menschen haben bei
einer Diät unrealistische Zielvorstellungen, wollen pro Woche
mindestens ein Kilo abnehmen.
Sie ignorieren dabei, dass sie ihr
Gewicht oft über Jahre aufgebaut
haben. Es ist unmöglich, es nun
über Nacht wieder zu verlieren.
Wer über Monate 100 Kalorien
zu viel zu sich genommen hat,
nimmt schon ab, wenn er über
Monate 100 Kalorien wieder einspart.
6) DIÄTEN FÖRDERN
ESSSTÖRUNGEN!
Wer verschiedene Diäten angefangen und aus Frust immer wieder
abgebrochen hat, riskiert es, eine
Essstörung (Bulimie, Magersucht)
zu bekommen. Essen ist für ihn
immer negativ besetzt. Entweder er
muss verzichten – oder es ist verboten. Dass die Ernährung etwas Positives sein kann, muss dann
manchmal in einer Therapie erst
wieder erlernt werden.
7) DIÄTEN LÖSEN DAS
PROBLEM NICHT!
Viele Menschen sind durch falsche
Ernährung übergewichtig geworden.
Eine Beschränkung auf wenige, kalorienarme Lebensmittel akzeptieren sie nur vorübergehend. Anschließend fallen sie wieder in ihre
alten Essgewohnheiten zurück.
Sinnvoller ist deshalb eine Umstellung der Ernährung. Es gilt für sie,
schmackhafte Alternativen zu
Wurst, Käse und Brot zu finden
(z. B. Salate, vegetarische Brotaufstriche, Vollkornprodukte). Geschieht diese Umstellung ohne
Druck und Dogma, erfahren die
meisten Menschen eine gesündere
Ernährung als positiv. Sie fühlen
sich besser, leistungsfähiger und
stärker. Auch ihr Geschmacksempfinden ändert sich. Je mehr frische,
unverarbeitete Lebensmittel (z. B.
Kartoffeln statt Pommes) sie essen,
desto weniger mögen sie Ungesundes!
!
Das bin ich..
Ein „Anti-Diät“- Lover
Ich bitte diejenigen, die mich noch
nicht kennen diese Seiten nicht zu
überspringen!
Mein Name ist Louisa, ich bin 25
Jahre alt und arbeite in einem Fitnessstudio.
Vor zwei Jahren hätte ich mit großer
Wahrscheinlichkeit niemals daran
gedacht diesen Text zu verfassen.
Vielmehr hätte ich euch dazu ermutigt Diäten auszuprobieren und täglich auf die Waage zu steigen.
Zum Glück gehört dieses Kapitel
der Vergangenheit an. Trotzdem
möchte ich es mit euch teilen, um
junge Mädels zu ermutigen eine
schönere Geschichte zu schreiben.
Alles begann bei mir mit Instagram.
Das erste Bild wurde geliked, von
dem nächsten Bild ein Screenshot
gemacht. Und immer waren es die
MAKELLOSEN, braungebrannten,
durchtrainierten, dünnen Fitnessmodels. Ja, ich wollte genauso sein!
Ich wollte, dass an mir die NIKE Pro
genauso gut aussieht. Ich wollte
auch einen Sixpack haben. Ich wollte so leicht und so schnell wie möglich dieses Ziel erreichen! Laut Instagram gar kein Problem!
Einen Skinny-Tea hier, ein paar
Wunderpillen dort. Immer an das
Prinzip Low Carb halten und bloß
keine Süßigkeiten in die Hand nehmen. Das Gewicht täglich notieren
und die Kalorien zählen. Das klang
gar nicht verkehrt und laut den ganzen Fitnessaccounts war es auch
noch super einfach!
!
Ihr müsst wissen, dass ich zu diesem
Zeitpunkt überhaupt KEINE AHNUNG
von einer ausgewogenen Ernährung
hatte.
Ich kaufte mir eine Waage, lud mir
einige Fitness-APPS auf mein Handy und suchte mir die leckersten
Salatrezepte aus dem Internet.
„Low Carb“ hieß für mich damals:
Man ernährt sich jetzt nur noch von
Salat. Manchmal durfte es auch ein
Stück Fleisch sein, manchmal war
es Thunfisch. Aber auf gar keinen
Fall kamen bei mir (egal zu welcher
Tageszeit) Nudeln, Kartoffeln, Reis
oder eine Fertigpizza auf den Teller.
Das zog ich konsequent durch.
Ohne Probleme! Denn die Fotos auf
Instagram erinnerten mich jeden
Tag daran, dass ich mich immer
unwohler fühlte. Ich muss dazu sagen, dass es dafür eigentlich keinen
Grund gab! Mit einer Größe von
1,63 cm wog ich 56 kg!
Nicht nur die Ernährung, auch der
Sport beherrschte nun meinen Alltag. Heute würde ich sogar so weit
gehen und behaupten,
ICH mit einer
Größe von 1,63
cm und 56 kg!
!
dass ich sogar süchtig danach war!
Vor der Arbeit ging ich eine Runde
laufen. Bereits auf der Arbeit kreisten meine Gedanken fast nur um
das Fitnessstudio und mein nächstes Workout. Tage ohne Sport gab
es nicht. Denn dann hätte ich
schlechte Laune bekommen. War
ich mal unmotiviert musste ich nur
mein Handy aufklappen und Instagram einschalten... und schon ging
es wieder!
Jeden Tag stieg ich auf die Waage,
machte Spiegelfotos von meinem
Bauch und wartete auf Ergebnisse.
Ich bin ein ungeduldiger Mensch.
Wenn nicht sogar der ungeduldigste
Mensch der Welt! Ich wollte schnelle
Ergebnisse sehen! Also musste ein
weiterer Plan her! Und der hieß
Weight Watchers in Verbindung mit
Almased.
Vorgegebene Punkte beim Essen
zählen in Verbindung mit einem Pulver als Ersatz für Mahlzeiten! Total
bescheuert- das weiß ich heute! Total geil- dachte ich damals! Aber es
funktionierte! Ich nahm ab. Bekam
mehr Komplimente, Aufmerksamkeit
und viele Nachrichten. Besser noch:
meine neuen Fotos in der Fitnesswelt auf Instagram kamen gut an!
Wieso also aufhören?!
Höhepunkt war der Urlaub mit meinen besten Freundinnen. Jedes Jahr
flogen wir zusammen nach Spanien.
Urlaub bedeutet: Entspannen, Essen, Trinken und die Zeit mit seinen
Liebsten verbringen.
Für mich hieß es in diesem Urlaub:
!
Jeden Morgen früh aufstehen und
am Strand joggen gehen. Morgens
nur Obst zum Frühstück, am Strand
ein kleines Sandwich und zum
Abendessen ein kleiner Teller mit
Salat und einem Stückchen Fleisch,
damit meine Mädels nichts zu
meckern hatten!
Ich setzte mich so sehr unter Druck
am Strand eine gute Figur abzugeben, dass mir der ganze „Healthy
Lifestyle“ schwer im Magen lag. Ich
bekam Kopfschmerzen, übergab
mich mehrmals und fühlte mich antriebslos. Meine bis dahin erreichten
49 kg bei einer Größe von 1,63 cm
wollte ich im Urlaub unbedingt halten, wenn nicht sogar unterbieten.
Bei meinen Mädels und meiner Familie läuteten nach dem Urlaub die
Alarmglocken. Ich selbst fühlte mich
immernoch zu dick und hatte noch
immer nicht den Instagram-Sixpack,
welchen ich mir so sehr wünschte.
Also war es mir auch egal was alle
anderen predigten. Ich wollte MEIN
DING durchziehen und mir wurden
nach und nach alle Menschen um
mich herum egal. Instagram, der
Sport und meine Salatrezepte waren
nun meine besten Freunde!
!
Erst durch meine Herz-OP habe ich
nach und nach erkannt, welche
Dinge im Leben wirklich wichtig
sind. Was kann ich mir von Aufmerksamkeit auf Instagram oder
einem flachen, durchtrainierten
Bauch kaufen?! Gar nichts! Die OP
und vorallem mein Freund Jan holten mich definitiv ein Stück weit in
die Realität zurück.
!
Übrigens: IN DIESEM MOMENT
schreibe ich den Text und esse
Schokolade! Ohne ein schlechtes
Gewissen zu haben! Ich bin jetzt
nämlich ein richtiger FOODLOVER!
Abends Nudeln? Na klar! Im Urlaub
Fast Food? Auf jeden Fall! Essen
nach Gefühl? Genau das Richtige!
Ich begann zu begreifen, dass es
viel wichtigere Dinge im Leben gibt
als Diäten und eine Jeansgröße
„XS“. Ich fing an dankbar zu sein
und meinen Körper zu akzeptieren.
Cellulite, schlechtes Bindegewebe,
eine Narbe, ein bisschen Hüftspeck.
Na und?! Man lebt nur einmal! Man
wird nur ein Leben lang geliebt!
Wieso also dann der ganze Stress?
Menschen, die mich lieben akzeptieren mich so wie ich bin!
Heute bin ich stolz auf diese Meinung und würde sie am liebsten in
die ganze Welt hinausschreien! Ich
bin mir sicher, dass es noch vielen
anderen Frauen wie mir ergeht! Der
Druck durch die Sozialen Medien
nimmt nicht ab! Ganz im Gegenteil!
Schaut man sich Schaufensterpuppen an oder blättert durch einen
Kleidungskatalog, stellt man fest,
dass die Realität dort noch nicht
angekommen ist!
Es sind immernoch die dünnen Models mit einer „Thigh Gap“ (Oberschenkellücke) und glatter, schöner
Haut.
links: FOODHATER // rechts: FOODLOVER
!
Diät als Einstiegsdroge in
die Essstörung
Diäten sind normal in unserer
Gesellschaft. Denn Dünnsein ist
zu einem unserer wichtigsten Lebensziele geworden und wird von
uns mit glücklich sein und Erfolg
haben gleichgesetzt. Anstatt die
Art und Menge unserer Nahrungsaufnahme unserem Körper
zu überlassen und darauf zu vertrauen, dass er uns „sagt“ was er
braucht, bestimmen wir das lieber mit unserem sogenannten
Verstand. Anstatt dankbar zu
sein, dass wir unseren Körper
gesund und ausreichend ernähren können, machen wir ihn zu
unserem Feind. Unterstützt werden wir dabei von den zahlreichen Sozialen Medien und Frauenzeitschriften, die uns wöchentlich mit der aktuellsten Diät beglücken. Und dann wären da
noch Castigshows, wie z. B.
GNTM.
Ja, „Diäten“ scheinen „normal“ in
unserer Gesellschaft zu sein,
aber gesund sind sie deshalb
nicht! Denn Diäten funktionieren
zum Einen nicht und zum Anderen können sie gefährliche Folgen haben. Denn viele Frauwn
die eine Essstörung haben, begannen mit einer Diät.
Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, warum es immer wieder eine neue Diät gibt? Scheinbar funktionieren die vorhandene
Diäten doch nicht, oder?
!
Aber liegt das an dem Diät-Plan?
Oder liegt es daran, dass wir alle
keine Disziplin besitzen?
Die Lösung: Weil weder die Diät
das Problem ist, noch unser Körper. Das Problem liegt darin,
dass wir uns fast ausschließlich
durch unser Aussehen und unsere Leistung definieren. Sobald wir
mit einer Diät beginnen, fokussieren wir uns noch stärker auf unser Gewicht und unseren Körper.
Wir „sind“ nur noch unser Körper.
Und genau dieser „Verräter“ funkt
uns irgendwann dazwischen.
Und dass nennt man dann die
gefürchteten Heißhungerattakken. Schon halten wir uns für
disziplinlos und schämen uns.
Um uns selbst zu beweisen, dass
wir „gut“ sind, beginnen wir die
nächste Diät. Wir haben gar kein
Problem mit unserem Körper,
sondern mit unserem Selbstbewusstsein. Wir müssen nicht
dünner, sondern selbstbewusster
werden.
Die Grenze zwischen Diät halten
und eine Essstörung haben ist
fließend und wird von uns meist
erst dann wahrgenommen, wenn
es schon zu spät ist.
Ein bestimmtes Gewicht erreichen, kann zu einem Schlankheitswahn und erhöhtem Risiko
für die Entwicklung einer Essstörung wie Magersucht oder Bulimie führen.
!
Egal, ob eine Frau nun ständig
Diät hält, oder „schon“ eine Essstörung hat: Sie hat definitiv ein
Problem mit sich selbst. Und sie
wird so lange nicht aus diesem
Teufelskreis aussteigen können,
so lange sie nicht anfängt, ihr
Denken, Fühlen und Handeln zu
hinterfragen.
Wir müssen uns der Tatsache
bewusst werden, dass wir
DENKEN, dass die perfekte Figur
uns gleichzeitig das perfekte Leben bringt. Und das wir den Fokus ganz stark auf unseren Körper lenken, weil wir GLAUBEN,
dadurch mehr Kontrolle über unser Leben zu haben. Aber wir
sind so viel mehr als unser Körper. Und unser Körper ist nicht
unser Problem, sondern er ist
das Schlachtfeld, auf dem wir
unsere inneren Kämpfe austragen.
Unser Körper weiß sehr gut, welche Nahrung und wie viel davon
er braucht. Wir müssen wieder
lernen, ihm zu vertrauen. Wir
müssen unsere einzigartige Persönlichkeit unter unserem EgoDenken und -Glauben hervorbringen. Wir müssen weniger im
Kreis denken und mehr in uns
hinein fühlen und uns unseres
individuellen Selbst bewusst
werden. Oder anders ausgedrückt: Wer wirklich ein gesundes
Gewicht haben und glücklich sein
will, muss den Fokus weg vom
Körper und hin zu seinen inneren
Wünschen, Talenten und Bedürfnissen wenden. (Unterstützt durch Simone H.)
!
!
!
Was kann ich tun, um
mich wohlzufühlen?
Diese Frage habe ich mir immer
und immer wieder gestellt! Neben meinem Freund und meiner
Familie hat mir ein bestimmtes
Buch total weitergeholfen. Mit
großer Freude konnte ich sogar
feststellen, dass auch andere
„große“ Accounts auf Instagram
dieses Buch gelesen haben! Ein
Schritt in die richtige Richtung!
! Legen Sie die Diätmentalität
ab.
! Honorieren Sie Ihren Hunger.
! Schließen Sie Frieden mit
dem Essen.
! Sagen Sie der Essenspolizei
den Kampf an.
! Spüren Sie Ihre Sättigung.
! Entdecken Sie den Genussfaktor.
! Bewältigen Sie die Gefühle
ohne den Einsatz von Essen.
! Respektieren Sie Ihren Körper.
! Bewegung- fühlen Sie den
Unterschied.
! Erhalten Sie Ihre Gesundheit
mit sanfter Ernährung.
Seiten: 446
ISBN: 978-3-442-17386-0
Inhalt:
Das Buch „Intuitiv Abnehmen“ beschäftigt sich
mit dem Diäten- Wahn und der meist daraus
resultierenden Essstörung! In 10 Prinzipien
beschreiben die Autorinnen wie man lernt mit
durch eine „gesunde Ernährung“ sein Leben
zu genießen- ohne Diäten!
!
!
Zum Abschluss..
Viele von Euch fragen mich nach
Tips und Tricks, um dem Diätund Sportwarn zu entfliehen...
4) Fang an dich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen
1) Lösche alles, was dich unter Druck setzt
Fang an zu kochen! Such dir
leckere Rezepte mit deiner besten Freundin raus. Hinterfrag
hierbei jedoch WAS du da überhaupt kochst! Kohlenhydrate,
Eiweiße, Fette, usw.
Am besten löscht du alle Instagram- / Facebook- / Twitteraccounts, die dir nicht gut tun und
dir nicht dabei helfen einen gesunden Weg einzuschlagen.
2) Gib den Sport nicht auf
Solange dir der Sport gut tut,
solltest du darauf nicht verzichten! Es darf allerdings nicht zum
Zwang werden! Es wird auch
mal vorkommen, dass du nur
zweimal in der Woche zum Sport
gehen kannst! Das macht gar
nichts! Setz dich nicht unter
Druck!
3) Essen soll Spaß machen
Du solltest Spaß am Essen haben! Hab keine Angst davor mit
Freunden etwas Essen zu gehen
oder zuhause mal einen Teller
mehr Nudeln zu verschlingen!
Lerne auf deinen Körper zu hören! Er sagt dir, wann du satt
bist!
5) Keine Schuldgefühle
Du hast Hunger auf ein Stück
Schokolade? Dann gönn es dir!
Hab keine Schuldgefühle! Es ist
eines der normalsten Dinge auf
der Welt auch mal zu naschen!
6) Keine Waage, kein Kalorientagebuch
Fang bitte an die Waage im
Schrank zu lassen und dein Tagebuch mit viel schöneren und
wichtigeren Momenten aus deinem Leben zu füllen! Zähle keine Kalorien! Halte dich vielmehr
an ein Kleidungsstück fest, in
welchem du dich später wieder
wohlfühlen möchtest!