In ihrer Rede machte die Vorsitzende des Verdi

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Artikel veröffentlicht: Freitag, 30.10.2015 15:00 Uhr Artikel aktualisiert: Freitag, 30.10.2015 15:32 Uhr
Geehrte bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Die Vorsitzende des Ortsvereins Nanni Rietz-Heering (l.) ist
seit 25 Jahren dabei. Quelle: pif
Peine. Zahlreiche Jubilar-Ehrungen standen gestern im Mittelpunkt des Gewerkschafts-Treffens des
Verdi-Ortsvereines Peine im Obergeschoss der Festsäle. Zahlreiche Gäste konnten begrüßt werden auch von DGB-Regionsgeschäftsführer Michael Kleber.
In ihrer Rede machte die Vorsitzende des Verdi-Ortsvereins Peine, Nanni Rietz-Heering,
die Jubilare und Gäste auf die Verdi-Positionen zur Aufnahme der Flüchtlinge
aufmerksam und bat die Gewerkschafter um solidarische Unterstützung bei der
Integration. „Stellt euch vor, ihr seid diese Kinder an der Hand eines Elternteils, nicht
wissend, ob der andere Elternteil auch überlebt hat - und ihr habt nichts, außer das was
ihr am Leib tragen könnt. Wo kann ich essen, schlafen, mich waschen, wo kann ich sicher
sein? Das sind die Grundbedürfnisse der Menschen, von Menschen auf der Flucht“, sagte
Rietz-Heering. Es herrsche Angst vor Tod und Verfolgung.
Und da komme die rechtspopulistische AfD in Peine als Wolf im Schafspelz mit
Begleitung der Stadtverwaltung bis auf „Tuchfühlung“ an die Menschen heran, „die wir
auch vor der Hetze von AfD-Mitgliedern hier in Peine schützen müssen“. Die Vorsitzende
forderte: „Bitte geht mit auf die Straße und fordert laut den Schutz vor Brandanschlägen
und Übergriffen. Wenn die AfD direkt vor Ort in Peine schon mal die Lage peilt, und dass
vor aller Augen, wirkt die Bedrohung schon dort, wo sie durch unseren Solidarität
ausgeschlossen werden muss: in den Notunterkünften von Menschen auf der Flucht vor
Krieg und Gewalt.“
Diese Jubilare wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: 60 Jahre: Dietrich
Friedrichs - 50 Jahre: Hans-Jochen Beck, Anneliese Behme und Günther Rath - 40
Jahre: Brigitta Abranowski, Ursula Eckert-Meier, Heidemarie Fischer, Gerhard Glatz,
Udo Georges, Heinz Georg Möllering, Sabine Ohm, Helga Schiffner, Monika Schulze, Ute
Seifert und Wolfgang Tostmann - 25 Jahre: Renate Bosse, Klaus Jürgen Finke, Rüdiger
Gieshold, Karl-Heinz Krone. Nanni Rietz-Heering und Margarete Rokohl.