Zu 1) Trojaner „Locky“ - Bedrohung aus dem Internet Wie vorbeugen?

Mitglieder Information Wien - Ausgabe 04/2016 vom 24.3.2016
Inhalt
1. Erpressung Trojaner „Locky“ – Bedrohung aus dem Internet
2. Gesundheitstag „Senior-Fit 2016“ - Fotoalbum
Zu 1)
Trojaner „Locky“ - Bedrohung aus dem Internet
Locky ist die Bezeichnung für eine im Februar 2016 in verschiedenen
Ländern der Welt – insbesondere in Deutschland – in Umlauf gekommene
Schadsoftware für Microsoft-Windows und Apple Mac OS-Betriebssysteme.
Infiziert wurden die Rechner von Unternehmen und privaten Usern.
Der Trojaner Locky verschlüsselt wichtige Dateien auf den infizierten PCs.
Nach der Verschlüsselung haben die Dateien die Endung .locky. Eine
Nachricht auf dem Bildschirm informiert den PC-Nutzer über die
vorgenommene Verschlüsselung. Außerdem nennt der „Erpresserbrief“
mehrere Internetadressen (Links) von Webseiten sowie alternativ einen
Tor-Netzwerk-Zugang, aus denen man erfährt, man könne gegen eine
Zahlung eines Betrages von derzeit 0,5 Bitcoin (rund 200 Euro) eine
Software namens Locky Decryptor zum Entschlüsseln der Dateien
erwerben. Durch eine solche „Lösegeldzahlung“ ist jedoch nach
Einschätzung von Fachleuten eine Entschlüsselung seitens der Erpresser
nicht garantiert.
Wie vorbeugen?
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Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern, insbesondere
jene mit Dateianhang.
Besondere Aufmerksamkeit ist auf E-Mails mit Rechnungen als
Dateianhang zu legen. Daher nur Rechnungen von Unternehmen
öffnen, die Sie auf diese Art (E-Mail) erwarten. Im Zweifelsfall nicht
öffnen sondern löschen.
Stellen Sie in Ihrer E-Mail-Software den Lesebereich auf „AUS“.
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Sichern Sie alle Daten – Dateien, Bilder, Videos, Programme etc. - auf
einem externen Datenträger wie z.B. auf einer externen Festplatte
(ein regelmäßiges Update sollte selbstverständlich sein!)
Trennen Sie nach jedem Update ihren Sicherungs-Datenträger vom
Rechner.
Verhalten nach erfolgter Infizierung
ACHTUNG: Versuchen Sie keinesfalls die Daten durch Einspielen des
Backups von ihrem externen Datenträger in den infizierten Rechner
wiederherzustellen, denn dann sind auch die Daten des Backups
höchstwahrscheinlich verloren!!!
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
rät, nicht auf die Erpressung einzugehen und keine Zahlung zu
tätigen, weil die Dateien oder Programme bei solchen Erpressungen in
vielen Fällen trotz Bezahlung nicht entschlüsselt werden.
Betroffene Nutzer sollen den Bildschirm samt Erpressungsnachricht
fotografieren und bei der Polizei Anzeige erstatten.
Hilfe:
In den meisten Fällen hilft für die Wiederherstellung eines „sauberen“
Betriebssystems nur ein komplettes Neuaufsetzen des Rechners mit
anschließendem Aufspielen des extern gesicherten Daten-Backups.
Mehr aktuelle Informationen
Quelle: Wikipedia – LINK: https://de.wikipedia.org/wiki/Locky
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Zu 2)
Gesundheitstag „Senior-Fit 2016“ - Fotoalbum
Besonders erfolgreich war auch heuer der Gesundheitstag „Senior-Fit 2016“
der Bundesleitung der GÖD-Pensionisten, der am Dienstag, 15. März 2016
in den Veranstaltungsräumen der GÖD in Wien stattfand.
Ein MS-OneDrive-Fotoalbum mit 86 Bilder finden Sie auf unserer Website
unter folgendem LINK:
www.goed.penspower.at/sites/Aktuell/Aktuelles_index.html .
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Für das GÖD-Magazin 4/2016, das Ende April in den Versand gehen wird,
haben wir einen Artikel zum Vortrag „Asthma und COPD“ Referentin:
Dr. Dora Kiss, Lungenfachärztin und Internistin aus Wien geplant.
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Die Bundesleitung der
GÖD-Pensionisten wünscht Dir und
deinen Angehörigen ein
Frohes und gesegnetes
Osterfest
Mit herzlichen Grüßen
Josef Strassner
Impressum:
Herausgeber: GÖD - Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Bundesvertretung Pensionisten,
Referat für Presse– und Öffentlichkeitsarbeit, Schenkenstraße 4/5.Stock, A-1010 Wien Vorsitzender Dr. Otto Benesch Telefon: 01/53454-311DW
Grafik: Mosaik-Kreuzwegfries im Dom in Iasi (Rumänien) – Foto: Josef Strassner
Für den Inhalt verantwortlich: Josef Strassner , Medienreferent Handy: 0699 /119 64 820
E-Mail: [email protected]
Hinweise: Diese E-Mail wird ausschließlich an Mitglieder der GÖD-Pensionisten in Wien und
österreichweit an Funktionäre versendet. (c) BV22-Wien - JoSt 2016
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