Sechs Wochen wie im Fluge vergangen

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DONNERSTAG, 2. JULI 2015 | SEITE 14
Sechs Wochen wie im Fluge vergangen
Deutsch-amerikanischer Schüleraustausch mit vielen neuen Eindrücken
Schüler besuchten die Mount Pleasant
High School und die Concord High
School. Dabei traten viele Unterschiede
zwischen deutschem und amerikanischem Schulsystem zutage. Dennoch ist
es eine Erfahrung gewesen, die niemand
missen möchte. Diese drei Wochen voller
Höhepunkte und vieler verschiedener
Eindrücke rasten dahin und Ende März
ging es wieder nach Hause, wissend, dass
die amerikanischen Freunde bald zum
Gegenbesuch nach Torgau kommen würden.
Am 9. Juni war es dann endlich so weit
und die amerikanischen Partner konnten
in Torgau begrüßt werden. Auch diese
gemeinsame Zeit verflog schnell und war
voller Höhepunkte. Dresden, Berlin, Weimar und Leipzig waren die offiziellen Programmpunkte. Daneben gab es viele Aktivitäten in den Familien, denen an dieser Stelle gedankt sei.
Besonders beeindruckt waren unsere
Gäste von der Gedenkstätte Berliner
Mauer an der Bernauer Straße in Berlin.
Hier wurden ihnen ein Stück geteiltes
Schulzentrum Mockrehna sagt Danke schön
MOCKREHNA. Wir, die Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Grundschule
und Mittelschule Mockrehna, möchten,
auch im Namen beider Schulleiterinnen,
uns recht herzlich bei der Firma LippeBau GmbH aus Audenhain bedanken.
Dieser Baubetrieb in unserer Gemeinde
feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Statt der üblichen Geschenke
zu diesem Anlass bat die Lippe-Bau
GmbH um eine Spende zugunsten unseres Fördervereins. Diese Idee hat uns sehr
berührt und gibt uns wieder Motivation
und Kraft, uns für den Verein zu engagieren.
Zahlreiche Gäste spendeten einen Beitrag
und so kam eine riesige Summe von 2375
Euro zusammen. Das Geld kommt unseren Schülern zugute. In der nächsten Zusammenkunft im Vorstand des Fördervereins mit den Schulleitern werden wir über
die Verwendung sprechen und können
uns nun weitere noch offene Wünsche erfüllen.
Vorstand des Fördervereins
der Grundschule und
Mittelschule Mockrehna
Danke schön an die Firma Lippe-Bau
GmbH aus Audenhain! Foto: OS Mockrehna
Auf den „Spuren des Unrechts“
Neuner des Johann-Walter-Gymnasiums besuchten Ausstellung im DIZ
Das Foto zeigt die Schüler beim anschließenden Besuch der Sonderausstellung „Torgau
1945 – Ein Kriegsende in Europa“.
Foto: DIZ
TORGAU. Am Mittwoch, dem 27. Mai, besuchten wir, die Klasse 9b des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau, die
Ausstellung „Spuren des Unrechts“ im
DIZ (Dokumentations- und Informationszentrum) Torgau. Sie befasst sich mit
Torgau als Haftort im 20. Jahrhundert.
Uns interessierte vor allem die Zeit vor
und während des Zweiten Weltkriegs, da
wir uns im Geschichtsunterricht momentan mit dem Aufstieg Hitlers, der Ideologie der Nationalsozialisten und dem Weg
in diesen schrecklichen Krieg beschäftigen.
Nach einer kurzen Einleitung unseres
Geschichtslehrers, Herrn Hommel, informierten wir uns in Gruppen über Fallbeispiele von in Torgau Inhaftierten und deren Schicksale. Die Ergebnisse der Recherchen stellten wir uns anschließend
gegenseitig vor. Besonders die Gründe
für die Inhaftierung, wie kritische, politische Äußerungen, schockierten uns, da
diese in Deutschland heutzutage nicht
mehr zu einer Verhaftung führen können.
Danach konnten wir uns die Ausstellung
ansehen und uns selbst ein Bild machen.
Wir empfanden die Ausstellung als sehr
interessant, da sie gute Einblicke in die
früheren Wehrmachtsgefängnisse Torgaus gibt und das schwierige Thema mit
vielen Bildern und sachlichen Texten gut
erklärt wird.
Für uns war der Besuch der Ausstellung
„Spuren des Unrechts“ im DIZ anschaulicher und viel interessanter als die normalen Geschichtsstunden.
Ulrike Rutkowski, JWG; 9b
Beilroder Sechser erfuhren viel über die leckere Köstlichkeit
BEILRODE. Schokolade – welch zarte Versuchung: Unter diesem leckeren Motto
stand kürzlich der fächerübergreifende
Unterricht der Klassen 6 der Oberschule
Beilrode. Das heißt, dass in allen Unterrichtsfächern die wunderbare Leckerei
thematisiert wurde. So fanden die Schüler heraus, dass die historischen Wurzeln
der Schokolade bei den Vorfahren der
Maya und Azteken bereits im 4. Jahrhundert vor Christus zu finden sind. Herkunftsländer, Anbauländer, auch Verbraucherländer wurden näher betrachtet.
Ist es bei dem großen Schokoladenangebot ein Wunder, dass Deutschland hinsichtlich des Schokoladenkonsums den 2.
Platz nach der Schweiz einnimmt? Dabei
fanden die Schüler heraus, dass der Deutsche im Durchschnitt 11,6 kg Schokolade
pro Jahr genießt. Natürlich wurden auch
die Nährwerte einzelner Produkte betrachtet. Viel Spaß hatten alle bei der ei-
Die Berliner Mauer war für die amerikanischen Jugendlichen einer von vielen Höhepunkten während ihres Besuchs in Deutschland.
TORGAU. Auch in diesem Schuljahr stand
der Schüleraustausch zwischen dem
Brandywine Schooldistrict in Delaware/
USA und dem Johann-Walter-Gymnasium im Programm für einige Schüler der
10. Klassen des Torgauer Johann-Walter-Gymnasiums.
Zum 19. Mal flogen im März 20 Schüler
und 2 Lehrerinnen nach Philadelphia, um
dort von ihren amerikanischen Gastgebern in Empfang genommen zu werden.
Drei Wochen wurden nun in den amerikanischen High Schools verbracht. Die
Schoki-Spaß machte schlau
genen Herstellung verschiedener Varianten von Schokolade. Die wohl Gesündeste wurde aus Kakaobutter, Kakaomasse
und Stevia zusammengerührt. Nun ja, essbar wurde sie nur durch die Zugabe von
Orangenaroma. Täglich wurden die Kinder mit der Köstlichkeit verwöhnt, ob in
Form von Pralinen, Cookies, Erfrischungssticks oder Pudding. Ein Exkurs zu „Charlie und die Schokoladenfabrik“ oder in
das Hallorenmuseum nach Halle standen
ebenfalls auf dem Programm. Auch Werbung wurde genauer untersucht und
nachgeahmt sowie den Titeln der Band
Hot Chocolate gelauscht. So ist es auch
kein Geheimnis, dass Schokolade glücklich macht.
Nach dieser „geschmackvollen“ Woche
sind sich Schüler und Lehrer einig:
„Rettet die Erde … Sie ist der einzige Planet, auf dem es Schokolade gibt.“
A. Petschlies, OS Beilrode
Foto: JWG
Deutschland erklärt, das ihnen bis dahin
so nicht bekannt war.
Aber auch die schönste Zeit hat irgendwann ein Ende und es heißt Abschied
nehmen. Nach einer wunderschönen Abschlussparty und einem letzten gemeinsamen Wochenende fliegen unsere Gäste wieder in die USA. Als Fazit bleibt –
wir haben interessante Stätten gesehen,
neue Freunde (unter Umständen sogar
fürs Leben) gemacht und tolle Erfahrungen im jeweils anderen Land gesammelt.
G. Klemm, J. Henke, JWG
Ostelbische Leckerschmecker
Foto: OS Beilrode
Mit Handicap ins Finale
Oberschule Mockrehna mit gutem 6. Platz beim Rafting-Wettbewerb
MOCKREHNA/MARKKLEEBERG. In diesem
Jahr nahm unsere Schule zum zweiten
Mal am „Rafting“-Wettbewerb im Kanu-Park Markkleeberg teil. Drei Mädchen
und vier Jungen der 8. und 9. Klassen sowie ein Guide gehörten zu einer Bootsbesatzung, die im Wildwasser um Sekunden
und Platzierungen kämpften. In unserer
Vorrunden-Staffel (8 Schulen) konnten
wir sensationellerweise den 1. Platz belegen und damit am 9. Juni zum Finale fahren. Hier erwarteten uns elf siegeshungrige Schulmannschaften aus mehreren
Landkreisen. Trotz eines Handicaps (Unwohlsein einer Schülerin, so konnten wir
nur zu sechst starten), belegte unser Team
einen tollen 6. Platz. Insgesamt 60 Schulmannschaften waren in den Vorrunden-Staffeln an den Start gegangen. Sieger wurde das Sportgymnasium aus Leipzig. Vielen Dank den Organisatoren vom
Kanu-Park und dem Sponsor „MITGAS“
für diese gelungene Veranstaltung, wo
neben Teamgeist, Mut und Kraft auch die
Freude am Sporttreiben nicht zu kurz
kam!
Schüler/Sportlehrer; OS Mockrehna
„Unser“ Boot liegt vorn!
Pascal Janko, Stefan Winkler, Vanessa Drubig, Sophie Jäger, Sarah Zapf, Julius Richter,
Florian Künzel (v.l.).
Foto: OS Mockrehna
Fotos: OS Mockrehna