Januar 2016

„Altes Brauhaus zur Nette“
„Haus Kettig“
„Haus Weißer Berg“
A U S G A B E
0 1
/
1 6
Januar 2016
In dieser Ausgabe:
Vorwort
2
Poesie- und Lieder- Ecke
3
Rätsel– Ecke
4
Wissenswertes: Wärme tut gut!
5
Wissenswertes: Helmut Schmidt
6
Wissenswertes: Vom Schlitten zum Rodeln
7
Überblick über regelmäßigen Veranstaltungen
8
Veranstaltungen / Termine im Januar
9
Brauhaus aktuell: Wiedersehen nach 60 Jahren
10
Wissenswertes: Frag doch mal die Oma: Wie war früher das Rodeln?
11
Lachen ist gesund
12
Brauhaus aktuell: Basar der Ehrenamtlichen
13
Brauhaus aktuell: Alle Jahre wieder ...
14 + 15
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Vorwort
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Leser unserer Zeitung!
Schon lange vor dem offiziellen Jahreswechsel bereitet man sich in Brasilien auf das
besondere Datum vor. Alles steht im Zeichen von Frieden und Wohlstand. In den Geschäften wird hauptsächlich weiße Kleidung angeboten. Die Farbe Weiß steht für das
Gute und wenn dann noch das Friedenszeichen auf dem Kleid oder dem T-Shirt aufgedruckt ist, kann nicht mehr viel schiefgehen. Aber das ist noch nicht alles: weiße
Kleidung allein genügt nicht.
Die Unterwäsche spielt noch eine große Rolle. Sie sollte neu und tunlichst nicht weiß
sein, sondern eine andere Farbe haben. Zum Beispiel gelb oder grün. Denn eine
grüne Unterhose steht für Hoffnung auf Erneuerung, eine blaue für Gelassenheit, eine
rote für Leidenschaft und die Farbe Gelb symbolisiert Reichtum. Manch einer kommt
hierbei in Versuchung die Unterwäsche während der langen Silvester-Nacht mehrmals
zu wechseln, um ja nichts Gutes zu verpassen.
Gegessen wird in der Neujahrsnacht eine kräftige Linsensuppe. Linsen quellen im
Wasser auf und das bedeutet Wachstum. Und wer jetzt noch etwas tun möchte für
sein Glück im Neuen Jahr, der geht an den Strand und springt in die ankommenden
Wellen. Sieben Wellen sollen ab Mitternacht übersprungen werden und bei jeder darf
man sich etwas fürs neue Jahr wünschen. Ob am Meer oder auf den Straßen, ein
prächtiges Feuerwerk darf nicht fehlen. Das genießen die Brasilianer in vollen Zügen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2016! Bleiben Sie gesund und vielleicht überlegen Sie mal welche Farbe Ihre Unterwäsche haben sollte!
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Redaktionsteam
Impressum
Herausgeber:
Druck:
Eigendruck
AWO Seniorenzentrum „Altes Brauhaus zur Nette“
Berliner Straße 2c  56575 Weißenthurm
Telefon 02637 / 912-0  Telefax 02637 / 912-518
Auflage:
250
Redaktion:
Verantwortlich: Melanie Brust
Redakteure:
Layout:
Dr. Albert Reifferscheid
Karin Rodens
Marita Hammes
Melanie Brust
Hans Jürgen Neffgen
Kontakt:
Artikel, Vorschläge, Leserbriefe und andere
Anregungen aus dem Kreis unserer
Leserinnen und Leser sind immer herzlich
willkommen!
Beiträge reichen Sie bitte über die Rezeption ein
oder senden Sie per E-Mail an:
[email protected]
2
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Poesie– Ecke
Zu Neujahr
von Wilhelm Busch
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst,
Möge Dir gelingen.
In der Neujahrsnacht
von Joachim Ringelnatz
Die Kirchturmglocke schlägt zwölfmal „Bumm“.
Das alte Jahr ist wieder mal um.
Die Menschen können in den Gassen
Vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.
Sie singen und springen umher wie die Flöhe
Und werfen ihre Mütze in die Höhe.
Der Schornsteinfegergeselle Schmerzlich
Küßt Konditor Krause recht herzlich.
Der alte Gendarm brummt heute sogar
Ein freundliches: Prosit zum neuen Jahr.
3
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Rätselecke
Liedsuche
Bei den nachfolgenden Liedern fehlt immer ein Wort (Buchstaben in die Kästchen eintragen). Bitte ergänzen Sie es. Die Lieder wurden von Rene Carol, Caterina Valente, Peter Alexander, Conny Francis und Nana Mouskouri gesungen.
Brückenwörter
Die folgenden Wörter sind einzufügen: MASS, GOLD, WASSER, LAND,
WELT, FELD, BLUT, BAUM
Hinweis zum senkrechten Lösungswort unter dem roten Dreieck: Riesentier, Monstrum
Wer die Lösungen gefunden hat,
kann sich an der Rezeption eine
Überraschung abholen.
4
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Wissenswertes
Wärme tut gut!
Nasskalte Witterung lässt uns im Winter warme Kleidung
und ein warmes Zimmer schätzen, aber Wärme kann man
auch als Heilmittel einsetzen. Von der Wärmflasche bis zum
heißen Bad, bei bestimmten Krankheitsbildern kann alles
helfen. Allgemein kann man sagen, dass Wärme die Gefäße erweitert und das Blut besser zirkulieren lässt. So werden Stoffwechsel und
das Immunsystem aktiviert und sie können besser auf Erkältungen und Grippe
-Viren reagieren. Aber hier ist auch Vorsicht geboten: wird ein heißes Bad zu
lange ausgedehnt, schwächt es den Körper und die Temperatur sollte nicht zu
hoch sein, sondern behagliche 37°. 20 Minuten sollten für eine Anwendung
ausreichen und danach gut einwickeln und eine halbe Stunde Bettruhe halten.
So fühlt man sich warm und gelöst. Ein warmes Bad am Abend fördert auf angenehme Weise das Einschlafen.
Natürlich kann das heiße Bad noch mit verschiedenen Zusätzen angereichert
werden. Ätherische Öle wie Melisse, Lavendel und Rosmarin wirken auch
durch ihren Duft und lösen Verspannung ebenso wie eine verstopfte Nase.
Auch unsere Seele „lässt die Beine baumeln“ in der wohligen Wärme des
Wassers und erholt sich von manchem Alltagsstress. Achten Sie darauf nicht
gestört zu werden, so dass Sie sich ganz der Ruhe und dem Genuss der Düfte hingeben können.
Bei Gliederschmerzen und Muskelverspannung helfen Zusätze mit Teufelskralle, Eukalyptus oder Fichtennadel. Sie fördern die Durchblutung im Gewebe
und lockern so die Verspannung. Ein Pflegeölbad mit Mandelblüten entspannt
und hilft gegen trockene Haut. Das wusste auch schon Pfarrer Kneipp und hat
es in seiner ganzheitlichen Lehre eingesetzt.
Der Monat Januar
Der Jahresreigen beginnt mit dem Januar von vorn. Der Wintermonat zählt 31
Tage und beginnt mit Feuerwerk, Böllerschüssen und guten Vorsätzen. Früher
nannte man diesen Monat auch Schnee- oder Eismonat. Um die frische, klare,
eiskalte Luft im Januar bei Spaziergängen zu genießen, sollte man sich mit warmer Kleidung und festem Schuhwerk ausrüsten. Und immer aufpassen: Es
könnte rutschig sein.
Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen alles Gute, Gesundheit und Glück für
das Jahr 2016. Mögen alle Ihre Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen.
5
AUSGABE
01
/
16
SEITE
6
Wissenswertes
Helmut Schmidt:
einer, der sich selber treu war.
In einem Fernseh-Interview antwortete Helmut Schmidt auf
die Frage wie er sich selber einschätzen würde: „Ich würde
sagen, das war einer, der hat versucht seine Pflicht zu tun.“
Damit hat der gebürtige Hamburger mit hanseatischer Untertreibung ein ungewöhnliches Leben und eine herausragende politische Karriere beschrieben.
Helmut Schmidt wurde am 23. Dezember 1918 geboren.
Nach Abitur und Arbeitsdienst wurde er zum Wehrdienst
eingezogen. 1941 war er als Offizier an der Ostfront an der Leningrader Blockade beteiligt. Ein Jahr später heiratete er seine Klassenkameradin Hannelore
„Loki“, mit der er bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 verheiratet war.
Nach Kriegsende studierte Schmidt Volkswirtschaft und schloss mit einem Diplom ab. Zur gleichen Zeit fing er an sich politisch zu engagieren und trat in die
SPD ein. Von 1953 an war er Mitglied des Deutschen Bundestags und langjähriger stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. 1961 bis 1965 war er Senator der Polizeibehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. In diesen Zeitraum,
in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962, fiel die Flutkatastrophe an der
deutschen Nordseeküste mit 340 Toten. Schmidt bewährt sich durch resolutes
und weitsichtiges Handeln als exzellenter Krisenmanager. Er galt nun als bestens geeignet für wichtige politische Funktionen.
1969 war er Bundesminister der Verteidigung unter dem Kanzler Willy Brandt.
Als Brandt 1974 zurücktrat, wählte man Schmidt zum fünften Kanzler der Republik. Seine Regierungszeit war geprägt von wirtschaftlichen Flauten und der Ölkrise. Dazu kam der Terrorismus der RAF (Rote Armee Fraktion), die das Land mit
einer Reihe gewalttätiger Aktionen überzog. Darunter auch im Jahr 1977 die Entführung einer Lufthansamaschine nach Mogadischu in Somalia um inhaftierte
RAF-Mitglieder frei zu pressen. Nach vergeblichen Verhandlungen gab Schmidt
den Befehl zum Stürmen der Maschine.
Zeitgleich setzten führende Köpfe der RAF im Gefängnis ihrem Leben ein Ende.
Schmidt hat sich in Interviews immer zu seiner Verantwortung bei diesen schwer
wiegenden Entscheidungen bekannt.
1979 war das Jahr des Nato-Doppelbeschlusses, für den Schmidt sich eingesetzt hatte. Dieser Plan rief massive Proteste in der Bevölkerung und in den
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Wissenswertes
Reihen der SPD hervor, was zu einem Zerfall der Regierungskoalition führte.
1982 löste Helmut Kohl durch ein Misstrauensvotum Schmidt als Kanzler ab.
Hiernach übernahm Schmidt keine politischen Ämter mehr. Er engagierte sich
in nationalen und internationalen Vereinen und äußerte sich gesellschaftskritisch in Büchern, Vorträgen und Artikeln zu aktuellen Themen. Wegen seiner
scharfzüngigen und manchmal bissigen Kommentare bekam er in den Medien
den Spitznamen: „Schmidt-Schnauze“, was er mit Humor zur Kenntnis nahm.
Er zählte zahlreiche internationale Politiker zu seinen guten Freunden und war
wegen seines breit gefächerten Sachverstandes und klugen Rats gefragt und
geehrt. Am 10.November 2015 starb Schmidt nach kurzer, schwerer Krankheit
im Beisein seiner Tochter in seinem Hamburger Haus. Er erreichte ein hohes
Alter von 96 Jahren, obwohl er zeit seines Lebens ein starker Raucher war.
Vom Schlitten zum Rodel
In den Bergen Skandinaviens, im Erzgebirge oder in den Alpen kannte man
den Schlitten als Transportmittel schon in der Frühzeit. Es dauerte nicht lange,
bis der Mensch sich auf ein solches Gefährt setzte und die Hänge herunter
donnerte, mit und ohne Lasten. Das waren so genannte Ziehschlitten mit einer
Schnur vorne, womit der Schlitten bergauf gezogen werden konnte. Gesteuert
wurden sie durch Verziehen der Schnur und indem man die Beine abwechselnd seitwärts in den Schnee streckte.
Im 19. Jahrhundert wurde das Schlittenfahren zum Sport, zum Rodelsport. Der
moderne Sport-Rodel hat eine Kunststoffschale mit Sitzmulde und Seitenrillen.
Die Füße stellt man gegen den hochgezogenen Vorderrand und steuert über
die Körperbewegung. Der Rodel ist schmal und windschnittig, die Kufen sind
schräg gestellt, gewölbt und durch Gummibelag leicht gängiger. So sind diese
Sportgeräte in den ausgebauten Kunsteisbahnen schneller und besser zu lenken.
Seit 1964 ist das Rennrodeln und Bobfahren eine olympische
Disziplin. Beim Bob sind zwei Schlitten hintereinander in
einem Rahmen konstruiert, so konnte daraus auch ein Mannschaftsport entstehen. Heute fahren Zweier- und Viererbobs
aus superleichtem Kunststoff und auf rostfreien EdelstahlKufen die Beton-Bahnen in rasantem Tempo runter.
7
AUSGABE
01
/
16
SEITE
PINNWAND für Januar
v
Montags
Wochenplan
Wochenplan
Fahrdienst
Montags
09.30
- 10.30 Uhr Wassergymnastik Gruppe III
10.30
11.30Uhr
Uhr
AnwendungenGruppe
nach III
Kneipp
09.30 -- 10.30
Wassergymnastik
10.30 - 11.30 Uhr
Wassergymnastik
Gruppe IV
mit T.
Weiler im Schwimmbad
15:15
16.00
Uhr
Gedächtnistraining
15:15 - 16.00 Uhr Gedächtnistraining
im Gemeinschaftsraum
im Nebenraum Nettestübchen
15.30 - 16.30 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe II
15.30
16.30
Uhr Gesundheitszirkel
im Veranstaltungssaal
mit Thorsten Weiler Gruppe II
im Veranstaltungssaal mit T. Weiler
Wir bieten Ihnen jeden
Freitag einen kostenlosen
Fahrdienst zum Rewe
in Neuwied und Aldi in
Weißenthurm an.
Abfahrt ist um 14 Uhr vor
dem Seniorenzentrum.
Dienstags
09.30 - 10.30 Uhr Wassergymnastik Gruppe II
Ein Fahrdienst zum
Friedhof ist nach
Absprache gegen Entgelt
möglich.
Bitte melden Sie sich an
der Rezeption.
Dienstags
11.00 -- 12.00
Gesundheitszirkel
Gruppe
I
10.00
11.00Uhr
Uhr
Wassergymnastik
Gruppe
II
im
Veranstaltungssaal
mit
Thorsten
Weiler
Ab 11:00 Uhr Näh– und Flickstunde
13.00 - 13.45 Uhr Snoezelen
Rada
und
imLutz,
Nebenraum
15.30 - 17.00mit
Uhr
Bingo
mitMira
Frau
Frau Stein,
Frau Müller, Nettestübchen
Frau Mandari und Frau Friedrich im Gemeinschaftsraum
11.00
- 12.00 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe I
Mittwochs im Veranstaltungssaal mit T. Weiler
13.00 - 13.45 Uhr Snoezelen
Seniorengymnastik
mit Frau Golz
15.30
- 17.00 Uhr Bingo
09.30 - 10.15 Uhr Gruppe I im Veranstaltungssaal
Nettestübchen
10:00 - 12:00 im
UhrNebenraum
Näh– und Flickstunde
mit Rada und
Mira im Betreuten Wohnen
10.15 - 11.00 Uhr Gruppe II im Veranstaltungssaal
Seniorengymnastik
mit Frau Golz
15.00 - 16.00 Uhr Gesundheitszirkel
Gruppe III
im Veranstaltungssaal
mit Thorsten
Weiler
09.45
- 10.30 Uhr Gruppe
I Veranstaltungssaal
Mittwochs
10.30
- 11.15 Uhr Gruppe II Veranstaltungssaal
Donnerstags
14.00 - 15:30 Uhr Billard und Kicker
9.30 - 10.30 Uhr Wassergymnastik Gruppe I
mit T.
Weiler, Im Spielraum
11.00 - 12.00 Uhr
Gesundheitszirkel
Gruppe II
Weißenthurm,
2. Etage,
im Veranstaltungssaal
mit Thorsten
Weiler Neubau
10.00 - 13.00 Uhr Kochen & Backen
Donnerstags
im Betreuten Wohnen
9.30
- 10.30 Uhr Wassergymnastik Gruppe I
Freitags
11.00 - 12.00 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe II
8.30 - 11.00 Uhr Frühstücksgruppe
im Veranstaltungssaal
mit T. Weiler
auf Wohnbereich
1
11.00 - 12.00 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe I
Freitags
Im Veranstaltungssaal mit Thorsten Weiler
15.00 - 16.00 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe III
11.00
- 12.00 Uhr Gesundheitszirkel Gruppe I
im Veranstaltungssaal mit Thorsten Weiler
im Veranstaltungssaal
mit T. Weiler
16.00 - 17.00 Uhr
Singkreis mit Frau Schatz
14.00
- 15:30 Uhr Billard und Kicker
im Speisesaal
mit T. Weiler, Im Spielraum
Weißenthurm, 2. Etage, Neubau
16.00 - 17.00 Uhr Singkreis mit Frau Schatz
Speisesaal EG Weißenthurm
Gottesdienste
Altes Brauhaus zur Nette
Jeweils im Speisesaal
um 16:00 Uhr
Katholisch
07.01.2016
Evangelisch
14.01.2016
Haus Kettig
Jeweils im Wintergarten
um 16:15 Uhr
Katholisch
21.01.2016
8
AUSGABE
01
/
16
SEITE
PINNWAND
Veranstaltungen/Termine im Januar
Montag,
04.01.2016,
9:30-11:30 Uhr
Taschengeldauszahlung
Das Taschengeld wird von Frau Jennrich im Haupthaus / Foyer
ausgezahlt.
Falls Sie krank oder verhindert sind, ist eine Auszahlung auch im
Zimmer möglich. Bitte melden Sie sich telefonisch an der Rezeption.
Mittwoch,
06.01.2016,
15:00 Uhr
Tanzcafé mit Charly Breck
im Speisesaal in Weißenthurm
Mittwoch,
06.01.2016,
Ab 14:00 Uhr
Die Sternsinger kommen ins Haus
Seniorenzentrum Weißenthurm
Mittwoch,
06.01.2016,
14:00 Uhr
Ausflug nach Andernach
WB 5 + WB 6
Donnerstag,
07.01.2016,
14:45 Uhr
Bewohnerbeiratsitzung
im Nebenraum Nettestübchen!
Bewohner sind als Gäste herzlich willkommen!
Freitag,
08.01.2016
15:30 Uhr
Konzert des Frauenchors Weißenthurm
Speisesaal Haupthaus Weißenthurm
Dienstag,
12.01.2015
Fingerfood Buffet auf den Wohnbereichen zum Abendessen
Mittwoch,
13.01.2016,
14:00 Uhr
Ausflug nach Andernach
WB 1 + WB 2 + Betreutes Wohnen
Mittwoch,
20.01.2016,
14:00 Uhr
Ausflug nach Andernach
WB 3
Dienstag,
26.01.2016,
15:30 Uhr
Saarländisches Nostalgie-Marionettentheater
Festsaal Weißenthurm
Ein Fahrdienst ist eingerichtet
Mittwoch,
27.01.2016,
14:00 Uhr
Ausflug nach Andernach
WB 4
9
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Brauhaus Aktuell
Wiedersehen nach 60 Jahren
Um diese Geschichte wie nur das Leben sie schreiben kann erzählen zu können, müssen wir fast 70 Jahre in die Vergangenheit zurückblicken. Damals trafen sich Dorothea Weber und Hannelore Jung in Niederbieber in der Firma
Boesner. Beide haben sich über die Arbeit kennengelernt und auch privat angefreundet.
Nach neun Jahren führten die Lebenswege in getrennte Richtungen. Sie sahen
sich persönlich nicht mehr wieder, obwohl die Heimatorte nur ein paar Kilometer voneinander entfernt waren. So verloren sie sich aus den Augen, blieben in
Gedanken aber immer verbunden. Sie grüßten sich über all die Jahre über gemeinsame Bekannte und waren so über die wichtigsten Ereignisse im Leben
der anderen (Heirat, Kinder…) informiert.
60 Jahre später traute Hannelore, inzwischen Verheiratete Zimmermann, ihren
Augen nicht. Sie wurde von dem AWO-Bus zu ihrem ersten Tag in der Tagespflege abgeholt. Sie wurde hellhörig, als in Feldkirchen eine Frau Schley einstieg. Nach einiger Zeit traute sie sich zu fragen, ob die Dame vielleicht ihre
Freundin Thea aus der Jugendzeit sei. Diese hieß inzwischen Schley. Und tatsächlich: Ihre Freundin saß neben ihr im Bus! Die Freude war unbeschreiblich
groß! Welch ein Glück, nach fast einem ganzen Leben mit vielen Höhen und
Tiefen die Freundschaft
wieder aufleben zu
lassen und all die
Ereignisse mit der alten
Freundin besprechen zu
können.
Seit einem halben Jahr
treffen sich die beiden
nun einmal wöchentlich
in der Tagespflege. Hier
fühlen sich die beiden
rundum wohl und gut
betreut. Der Gesprächsstoff ist schier unendlich
und die Freude über das
Wiederfinden immer
noch sehr groß.
10
AUSGABE
01
/
16
SEITE
11
Brauhaus Aktuell
Frag doch mal die Oma: Wie war früher Rodeln?
Es war meist Mitte Dezember, wenn sich Vater oder Mutter auf die Suche nach
dem Familienschlitten machten. Oft war er auf dem Speicher in seinem Sommerquartier, aber manchmal suchte man ihn da vergebens, weil ihn irgendjemand im Keller abgestellt hatte. Gefunden wurde er aber immer!
Der Schlitten war aus braunen Holzlatten und Eisenkufen und hatte schon dem Großvater gehört. Die
Modelle änderten sich nicht über die Jahre und
waren immer noch tauglich. Die Kufen wurden
inspiziert, mit Seife abgerieben und wieder gängig
gemacht. Das Holz hatte über den Sommer nicht
gelitten und war an keiner Stelle brüchig.
Wenn die Schneeflocken liegen blieben und die Temperaturen unter null Grad
gesunken waren, dann gab es für uns Kinder kein Halten mehr und wir wollten
nur noch nach draußen. Hinterm Haus ging es in
den verschneiten Wald den Hügel hinauf, von dem
die Abfahrt starten sollte. Dort fanden sich immer
mehr Kinder aus der Nachbarschaft ein, alle warm
eingepackt in Wollsachen, Trainingshosen und
Schnürschuhen. Dazu selbst gestrickte Fäustlinge,
Schal und Mützen. Die schicken, bunten KinderSchneeanzüge von heute aus leichtem Polyester
oder Microfleece-Jacken mit Kapuze gab es in den
50ern noch nicht. Unsere Winter-Ausstattung war
weder wind- noch wasserdicht. Nicht selten trug
man einen alten Pullover vom Vater, der eindeutig
zu lang war, bei dem dann die Ärmel dreimal umgekrempelt wurden, aber zum Spielen und Toben im
Schnee war das genau richtig. Dass sich die Wolle
mit Feuchtigkeit vollsog, wenn man einige Male im Schnee gelandet war, nahm
man in Kauf.
Das ging allen so und gehörte dazu, wichtig war der Spaß am Rodeln und den
hatten wir. Wenn es dann dunkel wurde und der Schnee im Mondlicht silbern
glitzerte, verwandelte sich die Winterlandschaft in eine weiße Märchenwelt –
extra für uns Kinder, wir konnten nicht genug davon bekommen und die Eltern
hatten am späten Abend ihre liebe Not uns wieder ins Haus zu holen.
AUSGABE
01
/
16
SEITE
12
Lachen ist gesund …
Witze
Frau Maier übt schon seit Tagen immer wieder auf ihrem Klavier. Am Ende der
Woche klingelt es an ihrer Türe. „Schönen guten Tag, ich bin ihr neuer Klavierlehrer!“ Frau Maier entgeistert: „Aber ich habe doch keinen Lehrer gesucht.“
„Nein, das ist schon richtig, aber ihre Nachbarschaft war so freundlich.“
Die kleine Sabine schaut unentwegt auf eine alte Frau mit einem ganz dicken
Hals im Wartezimmer. Auf einmal spricht die alte Dame das Mädel an und sagt:
„Ich werde dich auch gleich verspeisen, wenn du mich noch weiter anglotzt!“
Sabine lacht und antwortet. „Das hättest du wohl gerne, aber du hast ja deine
letzte Mahlzeit noch im Hals stecken.“
„Meine Vorsätze für 2016: Ich will viel lernen, wenn ich nicht gerade spiele. Ich
will auch meine Hausaufgaben machen, wenn nicht etwas Wichtiges dem im
Wege steht. Ich will brav sein, solange niemand mit mir böse ist. Und: Meinen
Eltern folgen, sofern sie auch mir folgen.“
Verrückte Gesetze in den USA
Radfahrer in Connecticut dürfen von der Polizei gestoppt werden, wenn sie
schneller als 100 km/h (!) auf ihrem Drahtesel unterwegs sind.
In Alaska ist es untersagt, Elche aus einem Flugzeug zu schubsen oder sie betrunken zu machen. Außerdem sollten Touristen wissen: Es ist illegal, von einem
Flugzeug aus auf einen Elch herabzuschauen.
In North Carolina sollte nur derjenige in der Öffentlichkeit singen, der auch etwas
davon versteht. Trifft der Sangesbruder nämlich den Ton nicht richtig, muss er
Strafe zahlen.
In Florida dürfen Kinder nicht ohne das schriftliche (!) Einverständnis ihrer Eltern
Harry Potter lesen, da angeblich unchristliche Rituale beschrieben werden.
Es empfiehlt sich, in Illinois wenigstens einen Dollar Bargeld bei sich zu führen.
Ansonsten können Sie leicht wegen Landstreicherei verhaftet werden.
Sie haben vor, in Florida einen Elefanten an einer Parkuhr festzubinden? Dann
müssen Sie für ihn auch die normale Parkgebühr entrichten!
Fische darf man in Tennessee nicht mit dem Lasso fangen.
Achtung! Auf den Highways in Utah haben alle Vögel "Vorfahrt".
AUSGABE
01
/
16
SEITE
13
Brauhaus aktuell
Basar der Ehrenamtlichen
Am ersten Advent begab man sich beim Betreten des Haupteingangs in Weißenthurm in
den Zauber der Vorweihnachtszeit. Die musikalische Untermalung durch zwei Akkordeons
unterstützte die weihnachtliche Atmosphäre.
Es glitzerten und leuchteten die vielen Artikel
an den liebevoll dekorierten Ständen.
Jeder wurde fündig bei dem großen Angebot:
von selbstgemachten Plätzchen über schöne
Adventsdekorationen und praktischen Stricksachen war alles vorhanden. Das Kuchenbuffet und die behagliche Atmosphäre lud jeden
ein, bei uns zu verweilen und sich bei Kaffee
und Kuchen zu stärken und zu klönen.
Viele Bewohner und
Gäste nahmen das
Angebot dankend an.
Bürgermeister Gerd
Heim und Jürgen Grab
von der Presse beehrten
uns mit ihrem Besuch.
In diesem Jahr wurden
wir beim Sockenstricken von der Frauenstrickgruppe in Kettig unterstützt.
Wir danken unseren
Ehrenamtlichen für
den gelungenen
Adventsbasar:
Sissi Lutz, Waltraud
Glade, Willibald
Görg, Parvin Mandegari, Radojka Simic, Loni Müller,
Helga Lenschen-Koch und Mira Janic.
Auch danken wir Brigitte Müller und ihrer
Frauenstrickgruppe und Alfred Hastrich für
sein Akkordeonspiel.
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Brauhaus Aktuell
Alle Jahre wieder ….
Für die Bewohner und uns Mitarbeiter war
schon der ganze Dezember Weihnachten. Es
wurde geschmückt, gefeiert und gesungen.
Vom Besuch des Nikolaus‘ bis zur großen
Weihnachtsfeier im Festsaal wurde immer
etwas geboten.
Wir besuchten den Weihnachtsmarkt und die
lebende Krippe in Andernach. Auf dem historischen Marktplatz kann man die lebensgroße Holzkrippe zwischen Schafen,
Eseln und Kühen bewundern. Die Weihnachtsgeschichte wird besonders eindrucksvoll aufgeführt wird.
Der Nikolaus besuchte alle Stationen und hatte einen großen Sack mit Leckereien dabei. Die Bewohner erwarteten
ihn mit kleinen Anekdoten, Nikolausgedichten und
–liedern. Schon der Anblick des großen Mannes in seinem
prunkvollen Bischofskostüm versetzte uns in die Kindheit
zurück.
Seit dem Jahr 2012 feiern wir in regelmäßigen Abständen
im Festsaal einen ökumenischen Gottesdienst. In dem
schön geschmückten Festsaal werden wir mit einem festlichen Gottesdienst auf Weihnachten eingestimmt.
Am 15. Dezember feierten wir unsere große Weihnachtsfeier im Festsaal. Viele
Besucher hatten sich eingefunden und erwarteten mit Vorfreude das weihnachtliche Programm.
Wir lauschten den wunderschönen Beiträgen, die uns aus dem Alltag entführten
und in die weihnachtliche Traumwelt lockten. Wir freuten uns über die schönen
Stimmen des Heimbacher Frauenchors. Ihr Dirigent Herr Stopperich mit seiner
Ehefrau boten uns neben Operetten auch schöne Weihnachtslieder.
Zur Freude aller trat Trompeter Benjamin, der schon als Kind unsere Weihnachtsfeier bereicherte, wieder bei uns auf.
Am Abend trafen sich die Bewohner auf ihren Stationen und genossen zusammen das tolle Weihnachtsmenü.
Auf der nächsten Seite sehen Sie einige festgehaltene Augenblicke des Dezembers ...
14
AUSGABE
01
/
16
SEITE
Weihnachtsfeier im Saal…
15