Hauszeitschrift für das Altenburgheim Der Apfel ist nicht nur lecker

271. Ausgabe
August / September 2015
Hauszeitschrift für das Altenburgheim
Altenpflegeheim – Kurzzeitpflege – Offener Mittagstisch für Senioren
Cafeteria – VIA – Beratung zur Betreuung im Alter
Der Apfel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund!
„An apple a day keeps the doctor away” lautet ein altes englisches Sprichwort, das auf Deutsch sinngemäß
bedeutet: Wer jeden Tag einen Apfel isst, spart sich den Arztbesuch. Aber warum eigentlich? Ein Apfel
besteht immerhin zu 85 Prozent aus Wasser, aber die restlichen 15 Prozent haben es in sich. Viele Vitamine befinden sich in der Schale oder unmittelbar darunter, daher sollten Sie den Apfel vor dem Essen nicht
schälen. Zudem enthält der Apfel wertvolle Mineralstoffe und die Fruchtsäure des Apfels zerstört Bakterien im Mund und verhindert die Bildung von Zahnstein. Das alles sind doch gute Gründe, um mal wieder
herzhaft in einen Apfel zu beißen.
„Lieber Leser“
Lieber Leser, liebe Leserin
Der Sommer hat bisher nicht mit Sonne gegeizt, ja manchen
Schweisstropfen hervorgebracht. Da woll(t)en wir auch nicht geizen und haben Paroli geboten: Herr Stadtmüller, unser Küchenchef, hat für alle frischen, selbstgemachten Eistee kreiert und Herr
Huber unser Hausmeister hat noch ein paar Ventilatoren besorgt.
Also von uns aus kann die Sonne weiter scheinen, ehe der Herbst
Einzug hält. Da gibt’s dann die neuen Äpfel, die nicht nur wohlschmeckend, sondern auch wohltuend sind, siehe unser Deckblatt.
Nach kurzer schwerer Krankheit mussten wir Abschied nehmen
von unserer Heimbeirätin
Frau Ernestina Söhnke
Frau Söhnke war seit 2011 im Heimbeirat, wurde zweimal, zuletzt
im Mai diesen Jahres, wiedergewählt und hat sich mit Ihrer offenen Art nicht nur um neue Bewohner gekümmert, sondern sich
auch intensiv und mit Freude bei der Gestaltung des Hausalltags
engagiert. Wir vermissen Frau Söhnke und denken gerne an ihre
fröhliche und lebensfrohe Art.
Impressum
Altenburgheim:
Gleißbergstr. 2
70376 Stuttgart
Telefon 0711/54002-0
V.i.S.d.P.: Sabine Hogh
Georgia Knapp
Träger: Wohlfahrtswerk
für Baden-Württemberg
Falkertstraße 29, 70176 Stuttgart
Tel. 0711/61926-0
[email protected]
www.wohlfahrtswerk.de
Ich möchte Sie nun noch auf die Innenseiten dieses Heftes neugierig machen, u. A. stellen sich 2 neue Mitarbeiter der Verwaltung
vor. Ich freue mich, und begrüße ganz herzlich:
Frau Sandra Petz und Herrn Florian Müller
Sie übernehmen das Zepter von Frau Klotz, die sich in den (Un)
Ruhestand verabschieden wird.
Bis dahin ist noch etwas Zeit, erstmal wünsche ich Ihnen weitere
schöne Sommertage, allen Urlaubern gute Erholung!
Auflage: 350 Exemplare
Druck: WiesingerMedia GmbH
Stuttgarter Straße 10
70736 Fellbach
Internet: www.wiesingermedia.de
Seite 2 | ´s Blättle | August / September 2015
Ihr
Claus Krafczyk
Einrichtungsleiter
Bewohnerseite
Geburtstage im August
Anna Hepp
Axel Janke
Gertrud Schäfer
Hermann Kurze
Liselotte Karg
Nicola Curic
Anna-Elise Frey
Gertrud Schneider
Roland Klenk
Marianne Sigloch
Ursula Walker
12.08.
15.08.
16.08.
17.08.
20.08.
21.08.
22.08.
23.08.
25.08.
28.08.
31.08.
94 Jahre
56 Jahre
82 Jahre
79 Jahre
96 Jahre
84 Jahre
95 Jahre
86 Jahre
80 Jahre
93 Jahre
92 Jahre
Geburtstage im September
Brigitte Kern
Frieda Tonant
Irene Birk
Irmgard Sägmüller
Helmut Rehwald
Erwine Scheibig
Helene Pfitzer
Ingunde Back
Liane Spitzner
Renate Straub
02.09.
67 Jahre
07.09. 101 Jahre
15.09.
75 Jahre
16.09.
79 Jahre
16.09.
82 Jahre
16.09.
84 Jahre
17.09.
89 Jahre
19.09.
90 Jahre
23.09.
80 Jahre
26.09.
69 Jahre
Wir trauern
um die Verstorbenen
Als neue Bewohner
begrüßen wir
Herr Helmut Weber
Frau Rita Lipp
Herr Wichard Schulze
Frau Christl Stübe
Frau Anna Hepp
Zi. 206
Zi. 226
Zi. 203
Zi. 229
Zi. 115
Herr Roland Beck
Frau Erika Mocke
Frau Ernestina Sönke
Frau Gertrud Neumeister
Frau Margarete Orth
Frau Ruth Hafner
Herr Artur Brenner
Frau Klara Schlecht
Frau Marija Staroveski
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 3
August- & Septemberkalender
Offene Angebote im Altenburgheim
Singkreis
Montag
15.15 Uhr
03.08. / 07.09. / 21.09.
Cafeteria
Achtung:
montags & mittwochs 14.00 bis 16.00 Uhr
sonntags
14.30 bis 16.30 Uhr
montags entfällt die Cafeteria vom 03.08. bis einschließlich 31.08.
Nähstunde
mittwochs
Kegelrunde
Achtung:
dienstags
15.00 Uhr
im Saal
keine Kegelrunde: 18.08. bis einschließlich 29.09.
Kreativstüble
freitags
Sturzprophylaxe
montags
10.00 Uhr
keine Sturzprophylaxe: 07.09.
Achtung:
9.30 Uhr
15.00 Uhr
im Saal
kleiner Saal
im Saal
kleiner Saal
Angebote auf den Wohnbereichen
Backen und Kochen
montags
09.30 Uhr
1. Stock im EG
Treff im Ersten
dienstags
10.00 Uhr
1. Stock
Sport, Spiel, Spaß
dienstags
10.00 Uhr
3. Stock
Gymnastik
mittwochs
10.00 Uhr
2. Stock
Spiel und Spaß
donnerstags
15.00 Uhr
3. Stock
Singstunde
Freitag,
28.08. / 18.09.
04.09. / 25.09.
11.09.
10.00 Uhr
1. Stock
2. Stock
3. Stock
Zitherspiel
Freitag,
07.08.
11.09.
10.00 Uhr
3. Stock
1. Stock
Seite 4 | ´s Blättle | August / September 2015
August- & Septemberkalender
Abendangebote im Altenburgheim
Kegelrunde
mittwochs
19.00 Uhr
im Saal
Heimbeirat im Altenburgheim
Sitzung
01.10.
10.00 Uhr
Panoramazi. 4. OG
Angebote der Kirchengemeinden im Altenburgheim
Evangelisch:
Gottesdienst
Donnerstag
24.09.
10.00 Uhr
kleiner Saal
Donnerstag
10.09. mit Krankensalbung
sonntags
23.08. / 27.09.
10.00 Uhr
kleiner Saal
10.00 Uhr
kleiner Saal
Katholisch:
Gottesdienst
Bitte beachten Sie die aktuellen Termine auf den Informationstafeln
Allerlei Altes gesucht!
Wir suchen für Aktivierungseinheiten allerlei Altes von früher. Wir würden uns über
nostalgische Sachen sehr freuen, wie zum Beispiel:
- Koffer / Reisetasche
- Gläser / Einmachgläser
- Paradekissenüberzüge
- Paradekissenüberzüge
- Poesiealben
- antiquarische Bücher / Märchenbücher
- Teppichklopfer
- Puppen / alte Babykleidung
- alte Dirndl
Besitzen Sie solche Schätze und können Sie diese entbehren, dann melden Sie sich bitte beim
Sozialdienst oder in der Verwaltung. Vielen Dank im Voraus!
`s Blättle | August / September 2015 | Seite 5
Programmhinweise
August
Eiskaffee und Eisschokolade
Im August haben wir bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen ein besonderes Angebot für
Sie:
Es gibt leckeren Eiskaffee und Eisschokolade für jeweils 1,50 €.
Bitte beachten Sie, dass an diesem Mittwoch außer diesem speziellen Angebot keine anderen
Speisen und Getränke angeboten werden können.
Mittwoch, 19. August,
14.00 - 16.00 Uhr
in der Cafeteria
September
Seniorenchor Bad Cannstatt
Auf ein Chorkonzert mit einem reinen Männerchor dürfen wir uns im September freuen. Der
Seniorenchor Bad Cannstatt tritt traditionsgemäß einmal im Jahr im Altenburgheim auf. Neben
Chorgesang werden auch verschiedene Gedichte vorgetragen.
Donnerstag, 17. September,
15.00 Uhr
im Saal
Seite 6 | ´s Blättle | August / September 2015
Serviceangebote - Kooperationspartner
Apothekenlieferungen:
Scarabaeusapotheke Tel. 56 77 84
Cafeteria:
Montag und Mittwoch 14.00 – 16.00 Uhr
Sonntag 14.30 Uhr – 16.30 Uhr
Wäscherei Koch
Metzingen:
Wäscheverteilung auf den Wohnbereichen
in der Regel dienstags und freitags
Einkaufsservice:
Firma Weischedel
Lieferung jeden dritten Montag im Monat
Tel.: 07145 / 8176
Friseursalon:
Frau Renate Lacour
Donnerstag:
9.00 – 16.00 Uhr
Freitag:
9.00 – 16.00 Uhr
Tel.: 0711 / 54002-15
Getränkeausgabe:
Montag: 3. West / Ost und 2. West / Ost
Mittwoch: 1. West / Ost und EG
Optiker-Beratung:
Optik Ruoss kommt auf Anfrage ins Haus
Tel. 07181 – 9 37 88 00 oder 0176 – 42 55 78 60
Zahnarzt:
Dr. Kirchberger kommt alle 3 Monate zur Visite
(das genaue Datum entnehmen Sie bitte den
Aushängen)
Tel.: 84 22 00
HNO-Arzt:
Dr. Schutz kommt regelmäßig zur Visite ins Haus
(das genaue Datum entnehmen Sie bitte den
Aushängen)
Tel.: 56 23 30
Neurologe:
Dr. Peter, Tel. 33 05 57
Fußpflege:
Fr. Beißwanger – Wohnbereich 3. Stock und EG
Tel.: 53 54 36
B. Huttelmaier – Wohnbereich 1. Stock
Tel.: 56 28 45
Sanja Kamensek Wohnbereich 2. Stock Ost und West
Tel.: 0152/29039136
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 7
Aus der Hauswirtschaft
Informationen aus der Cafeteria
Sommerpause in der Cafeteria
Bitte beachten Sie, dass unsere Cafeteria im August zum Teil geschlossen ist, das bedeutet, dass
von Montag, 03.August, bis Montag, 31. August 2015, das Cafe montags geschlossen bleibt.
Mittwochs und sonntags hat die Cafeteria wie gewohnt geöffnet.
Ab Montag, den 07. September 2015, geht dann unser Cafeteria-Betrieb zu den gewohnten
Zeiten weiter. Hier noch einmal die üblichen Öffnungszeiten:
Montags und mittwochs:
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und
sonntags:
14.30 bis 16.30 Uhr
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre Besuche in unserer Cafeteria bedanken
und wünschen Ihnen eine schöne, sonnige Sommerzeit!
Ein Dankeschön geht auch an unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die uns stets zuverlässig
im Altenburgheim unterstützen. Auch ihnen wünschen wir erholsame Sommertage!
Ehrenamtliche gesucht!
Unser Cafeteria-Team sucht ab September Verstärkung! Falls Sie 1-2 Mal pro Monat montags
von 14.00-16.00 Uhr Zeit haben, würden wir uns sehr über ehrenamtliche Unterstützung freuen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Frau Christine Grill (Hauswirtschafsleitung)
Tel.: 0711/54002-21 ( Di., Mi., Fr.)
E-mail [email protected]
Zwiebelkuchen
Ab Montag, 14. September 2015, ist es wieder so weit: In unserer Cafeteria gibt es wieder
montags und mittwochs leckeren Zwiebelkuchen.
Voraussichtlich ab Anfang Oktober bieten wir auch wieder neuen Wein an.
Schauen Sie in unserer Cafeteria vorbei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Team der Cafeteria
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Aus der Hauswirtschaft
Informationen aus der Hauswirtschaft
Neue Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft
Mein Name ist Ivanka Sabljic und ich arbeite seit 01. Juli 2015 im Altenburgheim im Bereich
Hauswirtschaft. Ich bin 38 Jahre alt und komme ursprünglich aus Kroatien. Seit sechs Jahren
lebe ich mit meiner Familie in Deutschland. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder im Alter
von vier und sechs Jahren.
Ich freue mich, Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, in den nächsten Wochen und
Monaten kennen zu lernen.
Herzliche Grüße
Ihre Ivanka Sabljic
Feste feiern im Altenburgheim
Für Geburtstagsfeiern, Familienfeste etc. besteht die Möglichkeit, unser Panoramazimmer im
4. OG zu reservieren (maximal 20 Personen). Außerdem steht der Speisesaal (kleiner Saal)
ebenfalls für Feiern zur Verfügung.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um rechtzeitige Reservierung der
Räumlichkeiten. Selbstverständlich bewirten wir Sie gerne mit Kaffee, Kuchen (von der Bäckerei
Bürkle) und Kaltgetränken. Die aktuellen Preise entnehmen Sie bitte den Aushängen in der
Cafeteria.
Christine Grill (Hauswirtschaftsleitung)
Glasvitrine im Eingangsbereich
In Urlaubsstimmung versetzte uns im Juli und August die Ausstellung von Frau Karin Eckert
(ehrenamtliche Mitarbeiterin). Zu sehen gab es alles, was man für einen richtigen Wanderurlaub
so braucht. Angefangen vom Wanderstock, Rucksack, bis hin zu den Wanderschuhen und
einem rot karierten Wanderhemd.
Pünktlich zum Ende der Sommerferien erwartet uns im September eine neue Ausstellung zum
Thema Schule. Wir dürfen also gespannt sein…
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 9
Aus der Pflege
Veränderungen im Altenburgheim
Sie haben sicherlich bemerkt, dass wir seit Juli
neue Zeiten für das Mittagessen und das
Abendessen im Altenburgheim haben.
Wir denken, dass die Zeiten nicht mehr
„zeitgemäß“ waren. Wir möchten mit dieser
Umstellung erreichen, dass die einzelnen
Mahlzeiten nicht zu dicht aufeinanderfolgen,
und gleichzeitig ist es uns wichtig,
Zeitkorridore für jede Mahlzeit zu
ermöglichen.
Was ist das Wesen von Veränderungen?
Spruch: „Leben ist Veränderung!“
Nichts bleibt für immer und ewig gleich und
Leben, auch in einem Pflegeheim, bedeutet,
sich neuen Gegebenheiten anzupassen bzw.
neue Gegebenheiten zu schaffen. In der Regel
wollen Menschen dadurch eine Verbesserung
erreichen oder einen Zustand wieder
herstellen.
Uns ist klar, dass diese und jede Umstellung
einige Zeit der Gewöhnung in Anspruch
nehmen wird und man manchmal am „Alten“
festhalten möchte, aber nach einer gewissen
Zeit werden die Veränderungen sicherlich zur
„neuen“ besseren Gewohnheit werden.
Weitere Veränderungen im Altenburgheim
Im 3. Stock und 2. Stock haben wir
neue Teeküchen, der 1. Stock soll bald
folgen. Wir werden in den neuen
Teeküchen demnächst den Kaffee zum
Seite 10 | ´s Blättle | August / September 2015
Frühstück und Nachmittag frisch
zubereiten und nicht mehr von der
Küche in großen Thermoskannen
erhalten.
In diesem Jahr soll noch der Speisesaal
renoviert werden.
In Baden-Württemberg gibt es die
Forderung vom Sozialministerium, dass
es ab 2019 nur noch Einzelzimmer
geben soll. Wir werden uns mit
Bedacht dieser Forderung nähern und
die kleineren Doppelzimmer in den
Ostbereichen
zu
Einzelzimmern
umfunktionieren. Allerdings nur bei
Neubelegungen oder auf Wunsch,
damit Menschen weiterhin zu zweit in
einem Zimmer wohnen können.
Neue Berufsgruppen werden im
Altenburgheim zum immer festeren
Bestandteil. Wir sind dabei, nach und
nach mehr junge Menschen im Bereich
der Servicehilfe auszubilden. Ihre
Aufgabenschwerpunkte
liegen
im
hauswirtschaftlichen
und
betreuerischen Bereich.
Im Altenburgheim gibt es noch viele zu
verändernde Dinge, z. B. sollten die Türen
zum Garten sich automatisch öffnen, jeder
Bewohner sollte ein elektrisches Bett haben,
und mehr. Wir arbeiten daran!
Aus der Pflege
Wünschenswerte Veränderungen im
Pflegebereich:
Als wichtigste Maßnahme wäre endlich
eine Anpassung des Personschlüssels
durch die Kostenträger bzw. den
Gesetzgeber zu nennen. Der jetzige ist
fast 30 Jahre alt - ohne „Veränderung.“
Damit
einhergehen
sollte
eine
auskömmliche
Finanzierung
von
Pflegeheimen, damit eine vernünftige
Bezahlung der Mitarbeiter möglich ist.
Anscheinend sollen lieber Milliarden in
einen nicht fertiggestellten Flughafen
(Berlin) oder als Bonizahlungen für
Banken, welche sich selbstverschuldet
verspekuliert
haben,
ausgegeben
werden. Das wäre änderbar!
Wir werden immer mehr zum
„Ersatzkrankenhaus“,
ohne
entsprechende finanzielle Ausstattung.
Krankenhäuser entlassen Patienten
immer schneller. Auch palliative
Menschen, also Menschen in der
letzten Lebensphase, kommen zu uns.
Nur ein kleiner Vergleich: In einem
Hospiz ist der Tagesssatz ca. drei bis
vier Mal so hoch, wie bei uns im
Altenburgheim. Es wäre mehr als
wünschenswert, dies in Pflegeheimen
zu verändern, damit wir dem Bedarf
dieser Menschen besser gerecht werden
können
und
Pflegekräfte
die
Möglichkeit haben, wirklich würdevoll“
zu pflegen. Das wäre änderbar!
Pflege ist ein sehr komplexes Geschehen und
unter
den
jetzigen
beschränkten
Rahmenbedinungen müssen Pflegekräfte
jeden Tag Prioritäten setzen und die
Verantwortung für Rahmenbedingungen
tragen, welche auf politischer Ebene nicht
„angepackt“ werden. Wir können keine
Versichertenkarten zum Arzt bringen, wir
können keine Ärzte zu Hausbesuchen
zwingen, wir können fehlende Medikamente
vom Krankenhaus nicht einfach ersetzen, wir
können nicht die individuellen Wünsche jeder
Krankenkasse erfüllen. Warum muss jeder
Krankentransport zeitaufwendig von der
Krankenkasse genehmigt werden? Es ist für
Pflegekräfte manchmal so, also würde man
den Ober für die versalzene Suppe
verantwortlich machen oder als müsse der
Ober gleichzeitig die Getränke ausschenken,
das Essen servieren, den Lagerbestand prüfen
und wäre zuständig für die richtigen
Inhaltsstoffe.
Unter
den
gegebenen
Rahmenbedingungen wird es immer wieder zu
Fehlern und Mängeln kommen, da wir
entweder den Krankentransport organisieren
oder die schmutzige Bettdecke wechseln
können, bzw. wenn ein neuer Bewohner
einzieht, ein Arzt zur Visite kommt,
Bewohnern beim Essen und Trinken geholfen
werden muss und gleichzeitig jemand ein
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 11
Aus der Pflege
Gespräch wünscht, liegt es in der Natur
der Sache, dass Dinge liegen bleiben
oder übersehen werden.
Das muss geändert werden!
Warum braucht es einen MDK zur
Einstufung? Wären nicht eindeutige
Einstufungskriterien besser, dann
könnte man sich diese aufwendigen
und kostspieligen Verfahren sparen.
Eine
Qualitätsüberprüfung
durch
wirklich unabhängige Institute von
auffälligen Pflegeheimen - ja, aber kein
Generalverdacht für alle Pflegeheime.
Wozu braucht es eine Heimaufsicht
und einen MDK? Das wäre änderbar!
Es sollte bei den sogenannten
Haushaltshilfen
auf
sozialversicherungspflichtige
Beschäftigungen geachtet werden,
damit endlich die menschenunwürdigen
Arbeitsbedingungen aufhören, das
erinnert an moderne Sklaverei mitten
unter uns. Das ist beschämend!
Echte Wertschätzung der Pflegearbeit
bedeutet selbstverständlich, für die in
Anspruch genommenen Leistungen zu
bezahlen. Sie glauben gar nicht, wie
häufig diese „Normalität“ nicht
beachtet wird, wie häufig Termine bei
Vorstellungsgesprächen ohne Angabe
von Gründen nicht wahrgenommen
werden.
Anscheinend haben sich Anstandsregeln in
unserer Gesellschaft verändert. Das ist
änderbar!!
Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr
fällt einem ein, und dabei haben wir noch
nicht mal über persönliche Veränderungen
nachgedacht. Sie sehen, es gibt viel zu tun.
Es gibt vermutlich wenig Lebens- und
Arbeitswelten, welche unter solch limitierten
Möglichkeiten zurecht kommen müssen, bei
denen neue Forderungen einfach übertragen
und dann beklagt werden, wenn sie nicht so
funktionieren wie gewünscht und bei der wir
als Gesellschaft lediglich von dem
unendlichen Engagement der Mitarbeiter vor
Ort leben.
Wir setzen uns daher für Veränderungen zum
Wohle unserer Bewohner, also Ihnen, und
unserer Mitarbeiter ein, damit wir auch
weiterhin
pflegebedürftige
Menschen
zusammen mit ihrem sozialen Umfeld in
besonderen Lebenssitutationen gut pflegen
und betreuen können.
Veränderungen bringen Unsicherheiten, aber
auch Chancen mit sich. Veränderungen
bedeuten Leben und Bewegung und wir im
Altenburgheim
möchten
gerne
aktiv
zusammen
mit
Ihnen
für
positive
Veränderungen sorgen.
Haben Sie auch Ideen für Veränderungen?
Bernd Kux (Pflegedienstleitung)
Seite 12 | ´s Blättle | August / September 2015
Aus der Pflege
Häufig gestellte Fragen beantwortet:
Wenn Sie Hilfe bei technischen
Problemen haben, wenden Sie sich
bitte, an unseren Hausmeister – Herrn
Huber.
Für Fragen zur Pflegesituation wenden
Sie sich bitte an die Mitarbeiter auf dem
Wohnbereich
oder
an
unsere
Pflegedienstleitungen Herrn Kux und
Frau Häberle.
Sie erreichen nicht gleich jemanden per
Telefon auf dem Wohnbereich? Dann
sind die Mitarbeiter vermutlich in den
Bewohnerzimmern oder führen ein
Gespräch. Fragen Sie am besten auf
dem Wohnbereich nach geeigneten
Telefonsprechzeiten.
Über unseren Kiosk können Sie einige
Alltagsprodukte kaufen. Einen Aushang
finden Sie in der Cafeteria. Wenn Sie
andere Produkte wünschen, können Sie
die Schüler der Steigschule beauftragen,
diese kommen regelmäßig ins Haus
(Termine erfahren Sie über den
Sozialdienst).
Es kommen auch Fachärzte ins Haus:
Zahnarzt, HNO-Arzt, Neurologe. Ein
Augenarzt kommt nicht, da keine
Untersuchung möglich wäre. Ein
Optiker,
Fußpflegen,
Physiotherapeuten, usw. kommen ins
Haus. Im UG befindet sich ein
Friseursalon, welcher donnerstags und
freitags geöffnet hat.
Begleitdienste zu Ärzten usw. können
wir leider nicht übernehmen, Ihnen aber
behilflich sein, wenn Sie einen
Fahrdienst benötigen, z. B. einen
Krankentransport oder ein Rollstuhltaxi
(ein Taxi, in dem jemand im Rollstuhl
sitzend transportiert werden kann).
Sie haben bei uns freie Arztwahl; wenn
Sie keinen Arzt haben, helfen wir Ihnen
gerne weiter.
Wir sind für die Gabe von
Medikamenten
nach
ärztlicher
Anordnung zuständig. Wir können und
dürfen Ihnen nur Ihre Medikamente
nach dieser Anordnung verabreichen.
Es beliefert uns die ScarabaeusApotheke.
Ihre Pflegestufe müssen immer Sie als
Versicherungsnehmer
oder
Ihr
Angehöriger bei der Pflegekasse
beantragen.
Bernd Kux (Pflegedienstleitung)
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 13
Mitarbeiter
Freiwilliges Soziales Jahr
Hier verabschieden sich die Helfer, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Altenburgheim absolviert
haben.
Tim Klein
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, mein
FSJ im Sozialdienst endet nun leider am
Freitag, den 14. August.
Mir hat die Zeit mit Ihnen sehr gut gefallen.
Ich bin jeden Tag mit einem Lächeln ins
Altenburgheim gekommen und habe mich auf
die Arbeit mit Ihnen gefreut.
Ich kann viele interessante und schöne
Erfahrungen mitnehmen, die ich immer in
Erinnerung
behalten
werde.
Die
Zusammenarbeit mit Ihnen beim Backen,
Spielen oder auch Basteln hat mir immer sehr
viel Freude bereitet, auch wenn das Aufstellen
der Kegel bei der Kegelrunde manchmal
etwas anstrengend war ☺.
Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und alles
Gute!
Ihr Tim
Iryna Stefanchuk
Es ist schon soweit, das FSJ-Jahr ist bald
vorbei. Wie jeder, glaubte ich, Erfahrungen in
diesem Jahr zu machen, die Erfahrungen
haben aber mich gemacht. Und ich bin froh,
die Möglichkeit gehabt zu haben mich weiter
zu entwickeln. Vielen Dank jedem/-er,
der/die mir in diesem oder jenem Maß zur
Seite gestanden haben.
Auf jedem Fall sage ich zu niemandem
„Tschüss“, sondern nur bis zum nächsten
Mal!
Ina
Die neuen FSJ-Helfer, die am 1. September ihren Dienst im Altenburgheim beginnen, werden
sich Ihnen in der nächsten Blättle-Ausgabe vorstellen.
Seite 14 | ´s Blättle | August / September 2015
Mitarbeiter
Neue Mitarbeiter in der Verwaltung
Sandra Petz
Liebe BewohnerInnen, liebe KollegInnen,
mein Name ist Sandra Petz. Seit 1. Juli bin ich
in Teilzeit in der Verwaltung des
Altenburgheims beschäftigt.
Einige von Ihnen kennen mich bereits von
meiner Tätigkeit als Pflegehelferin im 1. Ost.
In dieser Zeit habe ich das Altenburgheim
und seine gute Atmosphäre sehr schätzen
gelernt.
Momentan werde ich von Frau Klotz
eingelernt und hoffe, Ihnen bald kompetent in
Verwaltungsthemen wie auch in anderen
Dingen zur Seite zu stehen zu können.
Schöne sonnige Grüße
Sandra Petz
Florian Müller
Sehr geehrte Bewohner/-innen, sehr geehrte
Kollegen und Kolleginnen,
mein Name ist Florian Müller. Seit 17.07.15
arbeite ich in der Verwaltung des
Altenburgheimes auf der Basis von 50%.
Meine Ausbildung zum Kaufmann für
Bürokommunikation habe ich am 16.07.15 im
Haus am Weinberg – einer weiteren
Einrichtung
des
Wohlfahrtswerkes
–
erfolgreich abgeschlossen. Zur Zeit werde ich
noch von Frau Klotz eingelernt. Bei Fragen in
Sachen Verwaltung, Abrechnung etc. stehe ich
Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Müller
Urlaube
Herr Krafczyk
Einrichtungsleitung
03.08. – 21.08.2015
Frau Knapp
Sozialer Betreuungsdienst
03.08. – 21.08.2015
Frau Grill
Hauswirtschaftsleitung
03.08. – 14.08.2015
Fau Häberle
stellv. Pflegedienstleitung
14.08. – 04.09.2015
Frau Hogh
Sozialer Betreuungsdienst
24.08. – 11.09.2015
Herr Kux
Pflegedienstleitung
07.07. – 18.09.2015
Frau Klotz
Verwaltung
14.09. – 25.09.2015
Herr Stadtmüller
Küchenleitung
18.09. – 24.09.2015
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 15
Fotorückblick
Am 16.06. machte sich eine Gruppe von Mitarbeitern
des
Altenburgheim
und
Mitarbeiter
der
Sitzwachengruppe Bad Cannstatt auf, um das neue
Hospiz in Esslingen zu besichtigen. Die Leiterin
des Hospizes gab uns interessante Einblicke in die
Arbeit der stationären Hospizversorgung und führte
uns durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Das
Hospiz ist eine gelungene Mischung aus renoviertem
Altbau und angehängtem Neubau und bietet Platz für
acht Patienten in der Sterbephase. Beeindruckt hat uns
der sehr gute Personalschlüssel im Vergleich zu
Pflegeheimen, in denen ja auch Sterbende versorgt
werden.
Am Montag, den 29.06., machten sich vier
Betreuungsassistentinnen mit fünf Bewohnern, bei strahlendem
Sonnenschein auf den Weg zum Sonnenhof. Mit dem
Hausbus waren sie schnell vor Ort und es gab viel zu
besichtigen:
Die Bewohner konnten sich von der Lebhaftigkeit der
Schweine und Kühe überzeugen, aber vor allem die
zutraulichen Pferde, die sich streicheln ließen, waren eine tolle
Erfahrung.
Es war bestimmt nicht unser letzter Ausflug zum Sonnenhof!
Bei herrlichem Wetter ging der diesjährige Ehrenamtlichen-Ausflug mit 32 Personen in die Landeshauptstadt.
Nach einem guten Mittagessen machten wir uns in jeweils zwei Gruppen auf zum „Dorle“, welche uns in einer Führung
Informatives und Lustiges rund um die Stuttgarter Markthalle zu berichten wusste. Der schöne Tag endete dann im
Café, wo wir uns mit kühlen Getränken, Eis und Kuchen stärken konnten.
Seite 16 | ´s Blättle | August / September 2015
Fotorückblick
Herrlicher Sonnenschein erwartete die Gäste Mitte Juli beim
Sommerfest im Altenburgheim. Die Begrüßung
erfolgte durch das Trio Diakon Dönneke, Pfarrer Bauer und
Hausleiter Herr Krafczyk.
Gleich zu Beginn sang Herr Stauß zusammen mit
Bewohnern das einstudierte Lied mit dazugehörigen
Bewegungen „ Mein Hut der hat drei Ecken“. Als
Zugabe gab es noch ein von ihm über das Altenburgheim
selbst gedichtetes Lied.
Mit farbenfrohen Kostümen begeisterte die
mexikanische Tanzgruppe „Adelitas-Tapatias“.
Erstmalig sorgten in diesem Jahr die „FestMusikanten“ für eine stimmungsvolle musikalische
Unterhaltung.
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 17
Geschichten
Nachruf auf
Omar Sharif
„Der Wüste schönster Sohn ist gestorben“, so
lautete eine Schlagzeile zum Tod des
Schauspielers Omar Sharif.
Verheiratet war er von 1955 bis 1974 mit der
ägyptischen Schauspielerin Faten Hamama.
Der Ehe entstammte ein Sohn namens Tarek.
Seine bekannteste Rolle war die des „Doktor
Schiwago“ aus dem Jahr 1965.
Vor dem Hintergrund der Oktoberrevolution
in Russland spielte Omar Sharif einen Arzt,
der sich zwischen zwei Frauen hin- und
hergerissen fühlt.
Der
Film
war
der
aufwändigste
Monumentalfilm der 1960er Jahre und erhielt
fünf Oscars.
1962 wurde Omar Sharif weltberühmt durch
eine Nebenrolle in dem Monumentalfilm
„Lawrence von Arabien“. Er spielte neben
Peter O`Toole, Alec Guinness und Anthony
Quinn. Regisseur war David Lean, der ihm
auch 1965 die begehrte Titelrolle in „Doktor
Schiwago“ gab.
In dieser Rolle des unglücklich verliebten
Arztes bleibt Omar Sharif allen in Erinnerung.
Omar Sharif hieß ursprünglich Maechel
Chalhoub, wurde am 10. April 1932 in
Alexandria geboren und stammte aus einer
libanesisch-syrischen Familie.
Sein Vater betrieb eine Holzhandlung.
In Kairo studierte Sharif Mathematik und
Physik.
1953 stieg er unter dem Namen Omar el
Cherif ins Filmgeschäft ein.
Seine erste Rolle hatte er in dem ägyptischen
Film „Tödliche Rache“.
Obwohl Omar Sharif in den 1960ern ein
begehrter Star war, wurde es in den siebziger
Jahren ziemlich ruhig um ihn. Er bekam nur
kleinere Rollen.
Ein später Erfolg gelang ihm 2003 mit der
Hauptrolle in dem Film “Monsieur Ibrahim
und die Blumen des Islam“.
1955 konvertierte er vom Christentum zum
Islam und nannte sich Omar El-Sharif.
Seite 18 | ´s Blättle | August / September 2015
Am 23. Mai 2015 gab Tarek Sharif bekannt,
dass sein Vater an Alzheimer erkrankt sei.
Omar Sharif starb am 10. Juli 2015 mit 83
Jahren in Kairo an einem Herzinfarkt.
Karl Würz
Rätselseite
Städte und ihre Wahrzeichen
Lösung:
Stephansdom
10. Wien:
Brandenburger Tor
9. Berlin:
Kölner Dom
8. Köln:
Eiffelturm
7. Paris:
Akropolis
6. Athen:
Kolloseum
5. Rom:
Schiefe Turm
4. Pisa:
K reml
3. Moskau:
Petersdom
2. Vatikanstadt:
Zuckerhut
1. Rio de Janeiro:
´s Blättle | August / September 2015 | Seite 19
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