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10 Gebote erfolgreicher
FÜHRUNG
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1. Gebot
Führe DICH SELBST!
Die Organisation für die Sie verantwortlich sind, ist langfristig der Spiegel Ihrer selbst. Sie sind
Vorbild für vieles, was um Sie herum geschieht. Also: Was sehen Sie? Und was folgt daraus?
Menschen folgen anderen auf Dauer nur freiwillig. Um eine Führungskraft als solche zu
akzeptieren, darf sie nicht nur hierarchisch höher stehen. Sie muss auch als Mensch und
Persönlichkeit überzeugen. Dann wird sie respektiert – und vielleicht sogar gemocht.
Zwei Faktoren sind demnach für erfolgreiche Führung unabdingbar: Erstens die Bereitschaft
und Fähigkeit einer Führungskraft, sich selbst zu führen. Nur wer seine eigenen Gedanken,
Launen und Handlungen aktiv steuern will und kann, erhält von anderen die Erlaubnis, sie auch
zu führen.
Und zweitens: sich selbst als Führungskraft zu verstehen. Nur wer andere wirklich führen will,
baut eine innere Kraft auf, an der sich andere orientieren können und wollen.
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2. Gebot
DIENE dem SINN des Unternehmens!
Wir Menschen sind sinngetriebene Wesen. Ohne Grund tun wir kaum etwas freiwillig – und
sind nicht motiviert. Also: Was ist der Sinn Ihrer Organisation? Kennen Sie ihn? Kennen ihn alle
Mitarbeiter? Sprechen Sie darüber? Ordnen sich ihm alle unter?
Falls nein, besteht Handlungsbedarf: Erst wenn alle das große Warum kennen und ihm folgen,
stimmt der Kurs wirklich – scheinbar mühelos und ohne strenge Regeln. Also klären und
kommunizieren Sie den Sinn Ihrer Unternehmung! Und dann dienen Sie ihm.
Sprechen Sie auch oft über die Hintergründe aktueller Projekte: Helfen Sie Mitarbeitern, die
größeren Zusammenhänge zu erkennen, damit sie gerne mit an Bord sind.
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3. Gebot
FÖRDERE und FORDERE!
Ihre Mitarbeiter machen die operative Arbeit. Also ist es Ihre Führungsaufgabe, jeden im Team bestmöglich
zu fördern und zu fordern – und so einzusetzen, dass jeder tut, was er kann, will und womit er hilfreich ist.
Also setzen Sie Ihre Mitarbeiter gemäß ihrer Stärken und Neigungen ein: Was wird im Unternehmen
gebraucht? Wer kann was besonders gut? Wer hat wobei Spaß?
Schaffen Sie Strukturen, in denen man gerne arbeitet und die den individuellen Bedürfnissen entsprechen:
Wer braucht was, um optimal Leistung abzurufen? Und helfen Sie jedem, sich weiterzuentwickeln.
Aber fordern Sie Lern- und Leistungsbereitschaft auch aktiv ein! Jeder muss wollen! Wer sich verweigert,
passt nicht ins Team.
Und lassen Sie nur Mitarbeiter mit den richtigen Kompetenzen in Ihre Mannschaft: Gute Typen machen gute
Arbeit – und ziehen andere gute an. Schlechte Typen hingegen vergraulen die guten. Lassen Sie am besten
nur Mitarbeiter ins Team, die in ihren Bereichen besser sind als Sie: Erstklassige Chefs holen sich
erstklassige Mitarbeiter, zweitklassige holen sich drittklassige.
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4. Gebot
Sorge für PROJEKTE!
Motivierte Mitarbeiter wollen engagiert und möglichst selbstständig gute Arbeit machen. Neben dem großen
Unternehmenszweck brauchen sie dafür auch die richtigen Ziele und Projekte. Und die stoßen Sie an, als
Führungskraft: Was gibt es zu tun? Wo soll es hingehen? Warum? Wie? Und (bis) wann? Sie treffen die
Entscheidung.
Für gute Projekte zu sorgen ist Chefsache. Sie sollten wissen, was zu tun ist: eine Idee haben, eine Vision,
einen Plan. Seien Sie Initiator, fassen Sie die großen Themen an: Sorgen Sie dafür, dass es Konkretes zu tun
gibt – und geben Sie den Startschuss.
Wichtig ist, dass die Projekte Ihren Mitarbeitern ermöglichen, sie mitzugestalten und zu verbessern, sich also
selbst aktiv einzubringen. Das steigert die Qualität und bewirkt, dass Ihr Team gerne involviert ist.
Wenn Projektideen aus dem Team kommen, stehen Sie ebenfalls in der Pflicht. Sie müssen beurteilen:
Welche sind sinnvoll, welche nicht? Stehen Ressourcen zur Verfügung? Ergänzen Projekte einander, oder
behindern sie sich gegenseitig? Und dann müssen Sie wieder entscheiden: Was ist zu tun? Wo soll es
hingehen? Warum? Wie? Und (bis) wann?
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5. Gebot
Kläre PRIORITÄTEN!
Nur im Zusammenspiel macht ein Orchester Musik, ohne entsteht Krach. Gleiches gilt für Ihre
Organisation: Nicht Projekte machen Ihr Unternehmen erfolgreich, sondern koordinierte
Projekte. Und Koordination ist Chefsache, denn Ihre Mitarbeiter bearbeiten ihre Aufgaben nur
aus ihrer jeweiligen Perspektive heraus. Individuelles Engagement ist dabei löblich, kann aber
das Zusammenspiel stören. Das Orchester braucht einen umsichtigen Dirigenten: Sie.
Also: Sie als Führungskraft sollten die Vogelperspektive einnehmen, stets den Überblick
bewahren, Prioritäten erkennen – und sie Ihrem Team vermitteln. Was ist wichtig, was
unwichtig? Was ist jetzt zu tun, was später? Worauf sollte sich jeder einzelne konzentrieren?
Worauf (noch) nicht?
Je klarer die Prioritäten, desto besser die Ergebnisse.
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6. Gebot
Mach Platz für ANDERE!
Oft sind Herausforderungen komplex. Also delegieren Sie an gute Mitarbeiter nicht nur eng umschriebene
Aufgaben, sondern geben Sie auch möglichst viel Verantwortung ab: Wer seinen Bereich selbst
verantwortet, ist engagierter, denkt mehr mit – und bewirkt bessere Ergebnisse. Denn so arbeitet sich Ihr
kompetenter Mitarbeiter tief in die Materie ein – und beurteilt und handelt qualifiziert. Sie hingegen sollten
sich nur in Ausnahmefällen in Details einarbeiten. Und zwar um die Dinge richtig zu beurteilen – nicht, um die
operative Arbeit zu machen.
Vorsicht: Darf Ihr Mitarbeiter nur eine eng umschriebene Aufgabe übernehmen, überlässt er das Denken
dem Chef und schafft höchstens Mittelmaß: Warum sich engagieren, wenn das nicht erwünscht ist? Und
sobald eine Aufgabe fertig ist, wartet er passiv auf die nächste. Potenzial verschenkt: Die Führungskraft wird
so zum Nadelöhr und begrenzt die Leistungsfähigkeit des Teams.
Also: Lassen Sie los und machen Sie Ihren Mitarbeitern Platz! Es geht nicht um Ihr Ego, es geht darum, Ihre
Mitarbeiter zu stärken. Vor allem Leistungsträger brauchen im Job möglichst viel Autonomie, Vertrauen und
eine „lange Leine“, um das Beste aus sich herauszuholen. Ein guter Chef umgibt sich gerne mit Menschen,
die besser sind als er selbst. Denn er weiß: Kompetenz ist wichtiger als Hierarchie.
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7. Gebot
Erschaffe funktionierende SYSTEME!
Eine gute Führungskraft macht sich im operativen Geschäft überflüssig: Wenn sie sich um alles kümmern
muss, hat sie sich nicht richtig um Abläufe und Systeme gekümmert. Sie sollte also eher an der Firma
arbeiten, nicht in der Firma.
Klären Sie: Welche Abläufe bringen gute Ergebnisse? Wie lässt sich gewährleisten, dass die Abläufe
möglichst automatisch erfolgen, ohne dass Sie als Chef ständig daran beteiligt sind? Was können und
müssen Sie dazu beisteuern? Und was in Zukunft nicht mehr?
Gelingt ein Ablauf gut, ist definiert, welche Lösungsschritte zukünftig notwendig sind. Das nächste Mal weiß
Ihr Team selbst, was zu tun ist.
Bieten Sie Ihre Unterstützung an, aber greifen Sie nur in Ausnahmefällen ein: Ihr Ziel sollte sein, nicht ständig
selbst gebraucht zu werden – und sich anderen Aufgaben zu widmen.
Außerdem müssen Sie Ihrem Team alle benötigten Werkzeuge zur Verfügung stellen. Ansprüche und Mittel
müssen aufeinander abgestimmt sein und einander entsprechen.
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8. Gebot
Arbeite mit FEEDBACK!
Ihre Organisation gibt Ihnen Feedback. Immer. Und Feedback ist sehr wichtig, denn es zeigt, was funktioniert und was nicht:
Zufriedene Kunden? Gute Atmosphäre? Schnelle Prozesse? Gutes Feedback! Unzufriedenheit? Ärger? Häufige Fehler?
Schlechtes Feedback! Auch schlechtes Feedback ist gutes Feedback, denn es zeigt Ihnen, was noch zu tun ist.
Besonders Feedback vom Team ist wichtig: Nehmen Sie sachliche Kritik ernst und seien Sie offen für
Verbesserungsvorschläge.
Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, bewusst auf Feedback zu achten und zu reagieren: Was geschieht? Und was bedeutet
es? Gehen Sie jedem Problem auf den Grund und beseitigen Sie seine Ursachen – so lange bis das Problem behoben ist. So
werden Misserfolge zu Wegweisern, die Sie unterm Strich besser machen.
Ergebnisse sind das objektivste Feedback für Ihre Unternehmung: Also kontrollieren Sie die Ergebnisse regelmäßig und genau!
Stimmen sie? Oder stimmen sie nicht? Was sagen die Zahlen? Gute Führungskräfte schauen hin, schlechte schauen weg.
Aber machen Sie nicht den Fehler, in den Zahlen den eigentlichen Sinn Ihrer Unternehmung zu sehen. Gute oder schlechte
Zahlen sind nur die Ergebnisse guter oder schlechter Handlungen. Also fokussieren Sie nicht die Zahlen, sondern korrigieren
Sie die Handlungen, die zu den Zahlen führen. Richten Sie die Handlungen nach dem Sinn aus. Und dann achten Sie wieder
auf Feedback.
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9. Gebot
VERBESSERE und ERNEUERE!
Alles verändert sich. Immer. Also müssen sich auch die Abläufe in Ihrer Organisation mitverändern. Sonst
passen sie nicht mehr zur Realität – und das schadet auf Dauer. Deshalb ist es Ihr Anspruch und Ihre
Aufgabe als Führungskraft, Prozesse stets weiter zu verbessern. Auch wenn die Gegenwart stabil erscheint,
ist sie nur ein vorübergehendes Stadium, das morgen veraltet sein kann.
Stellen Sie sich und Ihrem Team daher täglich die wichtige Frage: „Was machen wir heute ein bisschen
besser als gestern?“ Und dann verbessern Sie sich. Täglich.
Allen muss klar sein: Veränderung und Verbesserung gehören unabdingbar zu Ihrer Unternehmenskultur. Die
eigene Komfortzone darf niemals eine Ausrede sein, um anstehende Veränderungen zu verschlafen. Stellen
Sie Altes permanent in Frage: Was gilt noch? Und was ist überholt? Dann handeln Sie konsequent, wo es
nötig ist, und treffen Sie klare Entscheidungen: Was wollen Sie nicht mehr tun? Was tun Sie stattdessen?
Hierzu gibt es keine Alternative. Alles ist ein Prozess. Er hört niemals auf.
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10. Gebot
Fördere KOMMUNIKATION!
Das wichtigste Werkzeug guter Führungskräfte ist Kommunikation: Sprechen Sie viel miteinander! Und sprechen Sie gut
miteinander! Kommunizieren Sie offen, ehrlich, wertschätzend, einfühlsam, konstruktiv, geduldig, vertrauensvoll, klar und präzise.
Schaffen Sie eine vertrauensvolle Atmosphäre und gute Beziehung zu Ihren Mitarbeitern. Sie ist die Basis jeder Kommunikation. So
haben Sie dauerhaft einen guten Draht zueinander, sind erster Ansprechpartner bei Problemen und können sich auch informell
austauschen.
Achten Sie besonders in schwierigen Situationen auf Feedback in der Kommunikation: Hören Sie anderen genau zu und versuchen
Sie zu verstehen, was sie Ihnen (wirklich) mitteilen wollen. Nicht nur verbal, sondern auch nonverbal. Seien Sie empfänglich für
Hinweise und Ratschläge. Hören Sie nie auf, Ihre eigene Kommunikation zu hinterfragen und sich zu verbessern.
Drücken Sie sich möglichst verständlich aus. Gute Kommunikation zeigt sich beim Empfänger: Tut er, was Sie von ihm wollten?
Nein? Dann liegt es vielleicht an Ihnen.
Sparen Sie nicht mit Lob und Anerkennung. In Selbstkritik sind die meisten ganz gut. Aber korrigieren Sie andere, wenn sie etwas
falsch machen möglichst zeitnah. Feedback ist wichtig, um besser zu werden. Manchmal müssen Sie auch kritisieren und Konflikte
austragen. Das ist zwar nicht angenehm, aber noch unangenehmer sind ständige Fehler und ungeklärte Konflikte.
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Ach ja! Und falls Ihnen eines
der 10 Gebote schwer fällt:
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Nummer eins...
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6. Mach Platz für ANDERE!
2. DIENE dem SINN des Unternehmens!
7. Erschaffe funktionierende SYSTEME!
3. FÖRDERE und FORDERE!
8. Arbeite mit FEEDBACK!
4. Sorge für PROJEKTE!
9. VERBESSERE und ERNEUERE!
5. Kläre PRIORITÄTEN!
10. Fördere KOMMUNIKATION!
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