Willkomm für Pfarrer Jürgen Ringling

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Thayngen
Einzelpreis fr. 2.50 1. Jahrgang, Nr.
25 uns
dienstag,
23. Juni
2015
Auf
stehen
alle.
W
Auf uns stehen alle.
W
Lesung für Senioren
7,8 Millionen für Wasser
Die Gemeinde hat die Jungbürger
eingeladen. Mit der Drehleiter ging
es hoch hinaus. Seite 3
Ein Kinderbuchautor hat vorgelesen. Sein Publikum: Bewohner
des Altersheims. Seite 5
Der Einwohnerrat hat einen
­Rahmenkredit für die Wasser­
versorgung gesprochen. Seite 6
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Werkleitungen
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Bachverbauungen
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Willkomm für Pfarrer Jürgen Ringling
Am Sonntag hielt Pfarrer
Jürgen Ringling seine An­
trittspredigt in Thayngen.
Die reformierte Kirch­
gemeinde hiess ihn dabei
herzlich willkommen.
Ulrich Flückiger
Für die zurücktretende Pfarrerin
­Sabine Aschmann suchte die Kirchgemeinde eine Stellvertretung. Und
schon bald wurde sie fündig. Pfarrer
Jürgen Ringling hatte auf Ende Mai
eine Stellvertretung in Neuhausen beendet und stellte sich zur Verfügung,
die 25-Prozent-Pfarrstelle in Thayngen bis auf Weiteres zu übernehmen.
Pfarrer Matthias Küng stellte
Jürgen Ringling, der während 18 Jahren in Büsingen als Seelsorger gewirkt hatte, kurz vor. Vor sieben
Jahren trat Jürgen Ringling in den
Ruhestand, aber nicht um auszuruhen, sondern um überall einzuspringen, wo es nötig war. Pfarrer
Sie betreuen in nächster Zeit die reformierte Kirchgemeinde Thayngen:
Jürgen Ringling (links) und Matthias Küng. Bild: Ulrich Flückiger
Ringling klärte die Kirchenbesucher
auf, was seine Initialen J. R. bedeuten: in Reichweite. Es sei ihm ein
Anliegen, den Menschen Gottes
Reichtum weiterzugeben.
Pfarrer Ringling wird – im
Wechsel mit Pfarrer Matthias
Küng – für Gottesdienste, Amtswochen und Geburtstagsbesuche
zuständig sein. Er wird voraussichtlich in Thayngen bleiben, bis
ein Entscheid nach einer eventuellen Fusion mit Opfertshofen
­gefallen ist.
«Was macht uns Mut? Was gibt
uns Auftrieb?» Auf diese Fragen trat
er in seiner Predigt ein. Wir lebten
heute in einer Welt, in der häufig
Hoffnungsmüdigkeit herrsche. Viele
Ereignisse sind für uns unverständlich und schrecklich. Sie nehmen
uns jeglichen Mut. Um wieder Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen,
brauchen wir Aufwinde. Gott kann
uns solche geben. Wenn wir auf Gottes Werk und auf das, was er uns gegeben hat, schauen, finden wir Hoffnung. Als Christen ist es auch unsere
Aufgabe, «müden» Menschen nachzulaufen, sie zu ermuntern und
­ihnen Hoffnung zu geben.
Pfarrer Matthias Küng gab Jürgen Ringling als Segen für sein Wirken in Thayngen viele gute Aufwinde mit, damit er – so wie ein Adler in den Lüften schwebt – mit
Leichtigkeit die Aufgaben in der
Kirchgemeinde erfüllen kann.
Nach dem Gottesdienst bot sich
für die Besucher des Antrittsgottesdienstes die Möglichkeit, den
neuen Pfarrer im Gespräch etwas
näher kennenzulernen.
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2 Tribüne
THAYNGER Anzeiger
leserbrief
Evangelisch-reformierte Kirche
Thayngen-Barzheim
Evangelisch-reformierte
Kirche Opfertshofen
Mittwoch, 24. Juni
Freitag, 3. Juli
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Senioren-Essen in der «La Résidence». An- und Abmeldung
jeweils bis Mittwoch, 12.00 Uhr,
an Silvia Vonrufs, Hauptstrasse
3, 8242 Bibern, 052 649 13 75
A1397926
20.00 Hauskreisleitertreffen im Adler
Donnerstag, 25. Juni
15.15 Bibelstunde im Adler
19.30 Schulungsabend Team
Heilungsgebet im Adler
Freitag, 26. Juni
9.30 Wochengottesdienst im Alterswohnheim – offen für alle, wird
von verschiedenen Pfarrpersonen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden abwechslungsweise
gestaltet
Samstag, 27. Juni
17.00 Lobpreis in der Kirche
Sonntag, 28. Juni
9.00 Gebet vor dem Gottesdienst
im Adler
9.15 Chinderhüeti im Adler
9.30 Sonntagsschule im Adler
9.30 Gottesdienst. Pfr. Jürgen
Ringling. Predigttext: Apostelgeschichte 8, 26–39. Kollekte:
GdV (Gemeinschaft d. Versöhnung Jerusalem). Autoabholdienst: Christoph Winkler,
Tel. 078 708 92 24
10.00 Sonntagsschule Barzheim im
Schulhaus
Voranzeige:
Am Dienstag, 25. August, 20 Uhr
findet in der Aula des Zentralschulhauses eine erste Informationsveranstaltung zu den laufenden Fusionsgesprächen mit der
Kirchgemeinde Opfertshofen statt.
Seniorenausflug am 8. September
ins Appenzellerland (nähere
Details später)
Bestattungen: 29. Juni bis 3. Juli,
Pfr. Matthias Küng, Tel. 0526492875
Sekretariat: Dienstag und Mittwoch
8-12 Uhr, Donnerstag 13.30-17.30
Uhr, www.ref-thayngen.ch
Sonntag, 5. Juli
9.15 Gottesdienst Kirche mit
Pfrn. Beatrice Kunz und Roger
Tischhauser, Orgel.
Die Jugendlichen sind herzlich
zum Erwachsenengottesdienst
eingeladen
Katholische Kirche
Mittwoch, 24. Juni
A1397925
Geburt des hl. Johannes
des Täufers
17.30 Schulschluss-Gottesdienst,
anschliessend «Brötlete»
Sonntag, 28. Juni
13. Sonntag im Jahreskreis
9.30 Eucharistiefeier, anschliessend
Kirchencafé
Dienstag, 30. Juni
8.45 Rosenkranz
9.30 Eucharistiefeier im AltersWohnheim Thayngen
Weiter Infos im «forumKirche»
www.kathschaffhausen.ch
Freie Evangelische Gemeinde
Dienstag, 23. Juni
20.00 Gemeindegebet
A1397818
Mittwoch, 24. Juni
8.15 Seniorenausflug, Anmeldung:
058 649 37 43
Freitag, 26. Juni
17.30 Unihockey, Hammen (1.Stock)
Samstag, 27. Juni
20.00 Jugendgruppe (15+)
Sonntag, 28. Juni
9.30 Gottesdienst mit Aufnahme
neuer Gemeindemitglieder,
Thema: «Meine Gemeinde –
ein kleines Paradies», Chilekafi, Sonntagsschule und
Kinderhüte.
weitere Infos: www.feg-thayngen.ch
die gemeinde informiert
Das Bauinspektorat des Kantons
Schaffhausen hat
am 27. Mai 2015 folgende Baubewilligungen erteilt:
• An die Weder Immobilien
GmbH, Mühlentalstrasse 248,
8200 Schaffhausen, für das Erstellen einer Eventhalle (Bowling, Billard, Lounge, Bar, Küche und WC-Anlagen etc.) mit
Bushalle, Wohnung und Büroräumlichkeiten sowie insgesamt 45 Parkplätzen (gemäss
neuem Parkplatzkonzept) auf
dem Grundstück GB Thayngen
Nr. 2699 bzw. Anbau an die
bestehende Liegenschaft VS
Nr. 674 auf dem Grundstück
GB Thayngen Nr. 2889 an der
Industriestrasse.
• An Hans Jakob und Claire
Winzeler, Erlengasse 12, Thayngen, für den Einbau von Lift
und Dachflächenfenstern,
­Erstellen Aussentreppe und
Ausbau Kranhaus zu einem
Atelierraum an die Liegenschaften VS Nrn. 300 A und 1235 auf
den Grundstücken GB Thayngen Nrn. 3477 und 1631 an der
Bohlstrasse 5 / Erlengasse 14.
Linien 24 /26 und
das ganzheitliche
Denken
Die Linie 24 von Schaffhausen
nach Opfertshofen soll gekürzt
werden. Für uns verständlich, dass
dies Wellen wirft. Aber es geht
unserer Meinung nach nicht nur
um die Linie 24, sondern auch um
die Anschlüsse der anderen Orts­
teile im Unteren Reiat und somit
auch um die Linie 26.
Wir erinnern uns. Eines Tages
wurde von den verantwortlichen
Stellen mit grossem Enthusiasmus
der Bevölkerung mitgeteilt, dass
die bis dahin durchgehende Linie
Thayngen via die Gemeinden des
Unteren und des Oberen Reiat
nach Schaffhausen nun in Opferts­
hofen getrennt werde und daraus
neu die Linie 24 und 26 entstün­
den. Grund war damals der An­
schluss an den Schnellzug in
Schaffhausen beziehungsweise an
die S16. Die Kröte, die wir zu schlu­
cken hatten, war, dass es keinen
durchgehenden Anschluss mehr
gab. Die Busse verfehlten sich
­jeweils um etwa eine Minute in
Opfertshofen. Positiv war der Aus­
bau der Linien.
Doch schon bald stellte sich her­
aus, dass die Linie 26 aufgrund der
Trennung und der weiterhin gleich
bleibenden Einwohnerzahl die ge­
forderte Auslastung nicht er­
reichte. Die gleichen Stellen, die
den Ausbau lanciert hatten, muss­
ten nun vermelden, dass die Linie
26 massiv zurückgestuft und bis
zum heutigen Stand gekürzt wer­
den muss. Die Linie 24 bis Opferts­
hofen und die damit auch zum
Unteren Reiat gehört, wurde nicht
angetastet, da die Auslastung
­offenbar stimmte.
Die Proteste waren damals nicht so
laut, auch seitens des Gemeinde­
rates nicht. Wir nahmen die Ände­
rungen und Kürzungen hin, zähne­
knirschend zwar. Wir haben Ver­
ständnis für die Wirtschaftlichkeit
Witz der Woche
Ein Mann ruft bei der Feuerwehr
an und erklärt: «Ich habe kürzlich
meinen Vorgarten neu gestaltet,
ich habe ein schönes Blumenbeet,
einen Fischteich mit einem Spring­
brunnen und einen wunderbaren
dienstag, 23. Juni 2015
und dass der Fahrplan nicht für
­jeden Benutzer angepasst fahren
kann. Vermisst haben wir aber
kreative Ideen seitens der verant­
wortlichen Stellen. Stattdessen
wurde nebst dem Abbau immer
nur mehr Geld gefordert.
Doch ein gewisses Mass an Service
public muss schon vorhanden sein,
insbesondere für unsere Jugend­
lichen, unsere Lernenden, unsere
Kantischüler, unsere älteren Ein­
wohnerinnen und Einwohner und
unsere Mitbürger, die aus irgend­
einem Grund auf die öffentlichen
Verkehrsmittel angewiesen sind.
Nicht zu vergessen auch die Besu­
cher und Wanderer, die unsere
schöne Region besuchen!
Nach der ganzen Geschichte der
­Linie 26 folgt nun der Abbau der
­Linie 24. Es mutet uns schon
­komisch an, wenn der Bus kurz vor
Opfertshofen wendet, aus Zeit- und
Kostengründen. Wo sind hier die
kreativen Ideen? Zum Beispiel: Ver­
minderung der Haltstellen in der
Stadt (siehe diverse Leserbriefe),
keine Schlaufe mehr in Stetten
(Variante: Stetten wird durch den
Stadtbus bedient) usw. könnten
Zeitersparung bringen und so
­wenigstens Opfertshofen mit einer
Haltestelle angefahren werden.
Thayngen hat auf die Kürzungen
der Linie 26 reagiert und das Reiat­
taxi ins Leben gerufen, um die feh­
lenden Buskurse und vor allem die
«busfreien» Zeiten, insbesondere
die Abende, abzudecken. Die Fahr­
kosten sind etwas teurer, aber man
bezahlt pro Fahrt und nicht pro
Person und wird erst noch vor die
Haustür gebracht.
Wir glauben aber auch heute
noch daran, dass es ohne grosse
finanzielle Aufwendungen eine
Optimierung der Fahrpläne der
Linien 24 und 26, inkl. Anfahrt
nach ­Opfertshofen gibt. Die
­Lösung geht bis hin zur Wieder­
zusammenführung der beiden
­Linien. Eine ­Lösung für unsere
ÖV-Benutzer.
Familie Kurt und Sonja
­Bührer, Hofen, und Familie
Kaspar und Heidi Fuchs,
­Altdorf
Rosengarten.» – «Sehr schön», ant­
wortet der Einsatzleiter von der
Brandwache, «und was hat das mit
der Feuerwehr zu tun?» – «Nun ja»,
antwortet der Mann, «das Haus
nebenan steht in Vollbrand, und
ich will nicht, dass Ihre Jungs
­meinen Vorgarten zertrampeln!»
Dienstag, 23. Juni 2015
THAYNGER Anzeiger
Gemeindeleben
3
Jungbürger lernen die Gemeinde kennen
An der diesjährigen Jungbürgerfeier stand eine Besich­
tigung der Gemeindeverwaltung auf dem Programm.
Danach war Barbecue angesagt. Arnold Sigg
Für vergangenen Freitagabend wa­
ren 42 Jungbürgerinnen und Jung­
bürger aus Thayngen sowie den
Ortsteilen des Unteren Reiats zur
traditionellen Jungbürgerfeier ein­
geladen worden. Angemeldet hat­
ten sich 18 Jungbürger, gekommen
sind acht Frauen und sieben Män­
ner. Zehn Jungbürgern war die Ein­
ladung sogar nicht einmal eine
­Abmeldung wert. Behördlicherseits
standen den Jungbürgern der Ge­
meinderat in corpore sowie Kurt
Bührer, Einwohnerratspräsident
und damit in diesem Jahr «höchster
Thaynger», gegenüber. Kurt Bührer
zur etwas deprimierenden Teil­
nemerzahl: «Man muss sich an
denen freuen, die gekommen
sind.»
Wie immer nahm die Jungbür­
gerfeier vor dem Feuerwehrmaga­
zin ihren Anfang, wo Gemeinde­
präsident Philippe Brühlmann die
in diesem Jahr volljährig werden­
den jungen Frauen und Männer
die gemeinde
informiert
Der Gemeinderat hat Bau­
bewilligungen erteilt an:
• Hans Ulrich und Priska
Rüedi, Rebbergstrasse 25,
Bibern, für den Neubau eines
Einfamilienhauses mit Gara­
gen auf Grundstück GB
Thayngen (Bibern) Nr. 324
an der Dorfstrasse im Orts­
teil Bibern mit Getränkela­
den und Büroräumlichkeiten.
• Philippe Brühlmann, Reb­
bergstrasse 46, Thayngen, für
den Teilabbruch am bestehen­
den Gebäude VS Nr. 3049 auf
Grundstück GB Nr. 6265
«Gmeindgäärte» und den
Neubau eines Einfamilien­
hauses auf der bestehenden
Garage im Ortsteil Barzheim.
• Sasa Radosavljevic, Chleng­
lerweg 46, Thayngen, für die
Erstellung eines Doppelhau­
ses auf dem bestehenden
­Garagengebäude VS Nr. 608 A
auf Grundstück GB Nr. 884 im
Abt, Thayngen.
k­ ameradschaftlich begrüsste und
an die nun auf sie zukommenden
staatsbürgerlichen Rechte, aber
auch Pflichten aufmerksam machte.
Anschliessend gab der Kommandant
der Stützpunktfeuerwehr Thayngen,
Stefan Leu, einen Einblick in das
Feuerwehrwesen und stellte die
umfangreichen Gerätschaften vor.
Und als Überraschung machte er
das Angebot, sich mit dem Ret­
tungskorb der Drehleiter auf aus­
sichtsreiche 30 Meter hieven zu
lassen.
Anschliessend traten die Ge­
meinderäte in Aktion. Strassen- und
Tiefbaureferent Alex Muhl orientierte
die Anwesenden über sein Ressort
mit Blick in die betreffende Fahr­
zeughalle. Adrian Ehrat zeigte die
Büros des Hochbauamtes, für das er
zuständig ist. Finanzreferent Rainer
Stamm orientierte in der Schalter­
halle des Steueramtes über seine Ver­
antwortlichkeiten, zu denen neben
den Finanzen und Steuern auch
Höhepunkt im doppelten Sinn: Jungbürger auf der Drehleiter. Bild: si
Naturschutz, Forst und Landwirt­
schaft gehören. Und Walter Scheiwil­
ler, dem Schule und Soziales unter­
stehen, machte speziell auf das Büro
der Sozialhilfe aufmerksam. Zu guter
Letzt führte Gemeindepräsident Phi­
lippe Brühlmann die Jungbürger­
gruppe in die «Kommandozentrale»
der Gemeinde, nämlich das Sitzungs­
zimmer des Gemeinderates. Dann
stieg man zum gemütlichen Teil in
den Ratskeller hinunter – zur legen­
dären Barbecue-Party vom «Rusti­
ca»-Wirt Fritz Schmitz. «Es war ein
richtiger Plausch», so äusserte sich
begeistert Clemens Stamm über den
Anlass. Und Gemeindepräsident Phi­
lippe Brühlmann versuchte, die Be­
rührungsängste der jungen Mitbür­
ger zur Behörde abzubauen, indem
er mit ihnen über Gott und die Welt
konferierte.
Besuch des Obst- und Gartenvereins
Tuttlingen in der Gärtnerei Dülli
Am Samstagnachmittag traf eine
muntere Gruppe von 35 Leuten des
Obst- und Gartenvereins Tuttlingen
in der Gärtnerei Dülli ein. Die
Gruppe wurde mit einer Maracuja­
bowle begrüsst. Sie kam vor allem
wegen der Passionsblumen, wollte
aber auch die gesamte Gärtnerei
mitsamt Blumenladen besichtigen.
Nach kurzer Einführung über
Absatz und Organisation des Be­
triebes teilte sich die Gruppe auf.
Die eine Hälfte wurde von Axel
Frank durch den Passifloraschau­
garten geführt. Dabei erklärte er
viel Interessantes und gab sein
grosses Wissen an die Besucher
weiter.
Die andere Gruppe wurde von
Sonja Dülli geführt. Zuerst zum
Erdtreibhaus, wo die Gärtnerei
einst ihren Anfang nahm. Dann ins
Freilandquartier, Fundus von wun­
derbar blühenden Schnittblumen,
vorbei an den Treibhäusern und
hin zum Blumenladen mit seinen
liebevoll gestalteten Sträussen und
Gestecken. Die Besucher waren be­
eindruckt von der Vielfalt, stellten
Fragen rund ums Gärtnern und
nahmen nach zweieinhalb Stunden
erfüllt den Heimweg unter die
Füsse. Es freut uns, dass wir auch
über die Grenze wahrgenommen
werden.
Sonja und Franz Dülli
Gärtnerei Dülli, Thayngen
Unter Anleitung Sommerkränze gesteckt
Am Dienstag, 16. Juni, fand von 18 bis 20 Uhr ein floristischer Kurs
zum Thema «Sommerkränze stecken» in der Gärtnerei Dülli statt.
Sonja Dülli durfte elf Teilnehmerinnen mit einem kühlen Zitronen­
wasser willkommen heissen. Die Gruppe arbeitete dieses Mal nicht
im Blumenladen, sondern im hergerichteten Treibhaus zwischen den
Pflanzen und mit viel Licht. Nach kurzer Einführung und Erklärung
konnten die Teilnehmerinnen und
der eine Teilnehmer ans Werk ge­
hen. Es entstanden sehr schöne
Arbeiten, individuell und persön­
lich gestaltet mit einer schönen
Auswahl vorwiegend eigener Blu­
men. Es war ein schöner Abend.
Der nächste Kurs ist voraussicht­
lich im September zum Thema
Herbstkränze. (Eing.)
Ein Sommerkranz. Bild: zvg
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Dienstag, 23. Juni 2015
THAYNGER Anzeiger
Gemeindeleben
Altersheimbewohner mit einer
Kindergeschichte begeistert
Der Neuhauser Lehrer
Thomas Pfeiffer hat im
­Alterswohnheim aus
­seinem Erstlingswerk vor­
gelesen. Die Geschichte
dreier Primarschüler hat
die zuhörenden Senioren
berührt und sie an ihre
eigene Kindheit erinnert.
Das Zuhörergrüppchen war klein.
Zehn Bewohnerinnen und Bewohner des Alterswohnheims Thayngen und zwei Angestellte hatten
sich zur Lesung eingefunden. Thomas Pfeiffer, der in Neuhausen
wohnt und unterrichtet, hat im
letzten Herbst sein erstes Buch
herausgegeben und am Dienstagabend daraus vorgelesen.
Der Autor hat schon immer gerne
Geschichten erzählt, daheim seinen
mittlerweile erwachsenen zwei Söhnen oder an der Arbeit seinen Primarschülern. Einmal in seinem Leben wollte er den ganzen Prozess des
Schreibens, der Buchherstellung und
der Vermarktung miterleben. So ist
«Blasius. Das Geheimnis der unheimlichen schwarzen Gestalt» entstanden. Es handelt von drei Freunden im
Viertklassalter, die mitbekommen,
wie Menschen aus ihrem Umfeld
plötzlich verschwinden, um ein paar
Stunden später verwirrt und ohne
­Erinnerung wiederaufzutauchen.
Wie die Jungdetektive anderer, zum
Teil bekannter Kindererzählungen
versuchen sie dem Rätsel auf die Spur
zu kommen. Grosser Unterschied
bei Thomas Pfeiffer ist, dass seine
Geschichte in der fiktiven Ortschaft
Randental angesiedelt ist, also das
ländliche Schaffhausen wiedergibt.
Zu Beginn ein Lied
Ganz der Lehrer, begann Thomas
Pfeiffer seine Lesung mit der Gitarre
und sang den Senioren «Blos e chlini
Stadt» von Dieter Wiesmann vor.
Dann las er vor. Dies tat er – ebenfalls
der Lehrer – bildhaft unterstützend
mit den passenden Handbewegungen und Gesichtsausdrücken. Er griff
vor allem Szenen aus dem Schulalltag heraus, wo die Helden der Geschichte einen Grossteil ihres Alltags
verbringen. «Vieles von dem, was ich
5
Magische Quadrate
In einem Magischen Quadrat ergeben die Zahlen in jeder Zeile, jeder
Spalte und in beiden Diagonalen
immer die gleiche Summe, und es
darf keine Zahl mehrfach vorkommen. Im ersten Quadrat beträgt die
Summe 191. Wie lautet die Zahl im
blauen Feld?
Etwas schwieriger
Die Summe beträgt diesmal 72. Wie
lautet nun die Zahl im blauen Feld?
Thomas Pfeiffer vor seinem Publikum im Alterswohnheim. Bild: zvg
erzähle, habe ich in der Schule in den
letzten 30 Jahren so erlebt», sagte er
den Senioren. Diese hörten ohne Gemütsregung, aber konzentriert zu.
Am Ende sang Pfeiffer nochmals ein
Lied vor. Dann war nach einer knappen Stunde Schluss.
eine weitere Frau. Und eine dritte
sagte: «Die Erzählung war sehr schön.
Ich höre sehr gerne Geschichten.»
Weitere Lesungen geplant
Thomas Pfeiffer war sehr berührt
von den positiven Rückmeldungen.
Denn während der Lesung war er
nicht sicher gewesen, wie seine Sätze
Erinnerungen werden wach
beim Publikum ankommen. KürzIn den Zuhörerrängen blieb es
lich war er mit seiner Kindergestill. Bis ein Herr sich meldete. «Ich
schichte im Altersheim Beringen und
bin positiv überrascht», sagte er, «es
erhielt ebenfalls ein gutes Echo.
war überhaupt nicht langweilig.»
Diese positiven
Eine Frau pflichErfahrungen ertete ihm bei. «Ich
konnte aufgrund «Vieles von dem, was ich muntern ihn, weider Erlebnisse
erzähle, habe ich in der tere Vorlesetermine vor älterem
meiner eigenen
Schule in den letzten
Publikum wahrSchulzeit mitzunehmen.
fühlen; ich war
30 Jahren so erlebt.»
Nächs­tens sind
ganz in der Gezwei in Neuhauschichte», sagte
sen und einer im Klettgau geplant.
sie. Und dann erzählte sie, wie es daDer Autor hat bereits zwei weimals war, wie sie als Kinder den Antere Geschichten von den drei Freunweisungen von Lehrern und Eltern
den geschrieben Er weiss allerdings
Folge leisteten. Einmal habe sie zur
noch nicht, ob sie erscheinen werStrafe eine Stunde lang auf einem
den. Das hänge von seinem Verleger
Bein verharren müssen. «Was der
ab, sagt er. (vf)
Lehrer damals sagte, das galt», sagte
Schicken Sie eine oder beide
­Lösungen (Zahl im blauen Feld) bis
nächsten Montag, 29. Juni, 8 Uhr,
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Erscheint jeweils am Dienstag
6 Gemeindeleben
THAYNGER Anzeiger
dienstag, 23. Juni 2015
Stimmvolk muss im Herbst an die Urne
Die dritte Sitzung des Thaynger Einwohnerrats vom
Donnerstag stand im Zeichen der Wasserversorgung.
Der Preis für einen Kubikmeter Wasser steigt von
80 Rappen auf 1.50 Franken. Ulrich Flückiger
Die Wasserversorgung muss stän­
dig erneuert werden, damit sie sich
in einem guten Zustand befindet.
Teuer ist die Erhaltung der Wasser­
leitungen. Das Thaynger Leitungs­
netz weist eine Länge von etwa
68 Kilometern auf. In der Gemeinde
gibt es 1600 Wassermesser, 441 Hyd­
ranten und 34 Brunnen.
Der Einwohnerrat hatte über
einen Rahmenkredit für Sanie­
rungsprojekte der Wasserversor­
gung von 2016 bis 2022 zu befin­
den. Aufgrund des Kantonalen
Brandschutzgesetzes sind Projekte
der Gemeinden bis Ende 2015 ein­
zureichen, damit sie mit 25 Prozent
subventioniert werden. Der Total­
betrag des Rahmenkredits beträgt
7,8 Millionen Franken.
Darin eingeschlossen ist ein
Beitrag von 2 Millionen Franken für
den Neubau des Reservoirs Chapf.
Besonders im Sommer ist der Was­
serverbrauch hoch, sodass das jet­
zige Reservoir Chapf an seine Ka­
pazitätsgrenzen stösst (heutiger
Nutzwert 400 Kubikmeter, Lösch­
wasserreserve 200 Kubikmeter). Eine
Erweiterung des Reservoirs Chapf
steht deshalb in nächster Zeit an.
Der Gemeinderat hat drei Varian­
ten der Erweiterung geprüft. Er
ist zum Schluss gekommen, dass
ein Neubau längerfristig am güns­
tigsten ist.
Abstimmung am 18. Oktober
Einstimmig hiess der Einwoh­
nerrat den Rahmenkredit gut. Auch
das Stimmvolk muss zwingend
über den Rahmenkredit befinden.
Am 12. September soll eine Infor­
mation an die Stimmbürger erfol­
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Einwohnergemeinde
Thayngen
Aktuelle Infos: www.thayngen.ch
BEKANNTMACHUNG
VON BESCHLÜSSEN
DES EINWOHNERRATES
Der Einwohnerrat Thayngen hat in seiner Sitzung vom
18. Juni 2015 beschlossen:
1. Anpassung von Art. 18 Trinkwassertarif der Beitrags- und Gebührenverordnung der Einwohnergemeinde Thayngen: Erhöhung des Wasserzinses
von Fr. 0.80 pro m3 auf Fr. 1.50 pro m3 per 1. November 2015 (Beginn des Ablesejahres).
2. Anpassung von Art. 4 Verbrauchsgebühr des Reglementes über die Abwassergebühren: Senkung
des Abwasserzinses von Fr. 1.50 pro m3 auf Fr. 1.20
pro m3 per 1. November 2015 (Beginn des Ablesejahres).
Diese Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 18 lit. d)
der Ortsverfassung dem fakultativen Referendum. Die
Referendumsfrist beträgt 20 Tage und läuft am 13. Juli
2015 ab.
IM NAMEN DES EINWOHNERRATES
Der Präsident: Kurt Bührer
Der Aktuar:
Andreas Wüthrich
A1398012
gen, und am 18. Oktober findet die
Abstimmung statt.
Wassergebühr: Drei Varianten
Finanzreferent Rainer Stamm
schilderte, weshalb der Wasserzins
erhöht werden muss. Die Erträge
der Spezialfinanzierung Wasser ver­
mögen aktuell und langfristig die
Aufwendungen nicht zu decken.
Der Erneuerungsfonds Wasser
weist zurzeit einen Minussaldo von
200 000 Franken aus. Gemäss Bud­
get 2015 steigt dieser bis Ende des
Jahres auf rund 340 000 Franken.
Der Gemeinderat beantragte dem
Einwohnerrat, per 1. November 2015
den Trinkwassertarif von 80 Rappen
pro Kubikmeter auf 1.50 Franken
zu erhöhen.
In der Eintretensdebatte be­
zeichnete Marco Passafaro (SP) den
Vorschlag als guten Kompromiss.
Doris Brügel (ÖBS/GLP) meinte,
ein höherer Wasserzins sei ein An­
reiz zum Sparen. Dadurch gehe der
Wasserverbrauch zurück, und die
durch den Aufschlag errechneten
Mehreinnahmen seien kleiner als
erwartet. Ein Teil des Aufschlags
sollte deshalb durch eine erhöhte
Grundgebühr abgedeckt werden.
Urs Winzeler, der sich im Namen
der SVP-Fraktion äusserte, gab zu
bedenken, dass nach dem Vor­
schlag der Gemeinde Landwirt­
schaftsbetriebe, die einen grossen
Wasserverbrauch aufwiesen, zu
stark zur Kasse gebeten würden.
«Wer viel Wasser braucht, wird
­extrem geschröpft», meinte er. Es
brauche einen anderen Verteil­
schlüssel. Ueli Kleck (SVP) stellte
eine Alternative vor. Die Wasserge­
bühr soll um 35 Rappen erhöht
werden und zusätzlich 0,1 Promille
vom Gebäudeversicherungswert
erhoben werden. Der Gemeinderat
hatte diesen Vorschlag als mögliche
Alternative durchgerechnet. Da­
durch würden die Landwirte weni­
ger stark belastet.
Für Heinrich Bührer (SVP) sind
einige der Sanierungsprojekte un­
nötig, weshalb er den Antrag stellte,
den Wasserzins nur um 35 Rappen
zu erhöhen und die Grundgebühr
bei 0,2 Promille des Gebäudeversi­
cherungswerts zu belassen. Ge­
meindepräsident Philippe Brühl­
mann warnte vor irgendwelchen
«Science-Fiction-Anträgen». Doris
Brügel beantragte daraufhin den
alternativen Vorschlag von Ueli
Kleck. So musste über drei Varian­
ten abgestimmt werden. Der An­
trag von Heinrich Bührer erhielt
gegenüber dem Antrag von Doris
Brügel den Vorzug (6 zu 5 Stim­
men). Nun wurde der Antrag von
Heinrich Bührer demjenigen des
Gemeinderats gegenübergestellt.
Schliesslich erhielt der Antrag des
Gemeinderats 6 Stimmen gegen­
über dem Antrag von Heinrich Büh­
rer (5 Stimmen). Somit kostet ab
1. November ein Kubikmeter Was­
ser 1.50 Franken.
Kurios am ganzen Abstim­
mungsprozedere war, dass ein Vor­
schlag aus den Reihen der SVP, der
den Landwirten entgegengekom­
men wäre, von einigen ihrer Mit­
glieder abgelehnt wurde und da­
durch zu Fall kam.
Abwasser wird billiger
Da die Spezialfinanzierung
­Abwasser positive Rechnungsab­
schlüsse aufweist, konnte hier eine
Senkung um 30 Rappen pro Kubik­
meter ins Auge gefasst werden. Ohne
Diskussion stimmte der Rat der Sen­
kung der Abwassergebühr zu.
FC Thayngen
Resultate:
FC Thayngen Herren 1 - FC Feuerthalen 1 7:1
FC Tössfeld b - Reiat United Junioren C 7:4
SV Schaffhausen d - Reiat United Junioren Db 6:5
FC Ramsen – Reiat United Junioren B 1:3
FC Thayngen Herren 2 - NK Dinamo Schaffhausen 1 0:3
FC Diessenhofen - Reiat United Junioren A+ 5:16
Nächste Spiele:
Samstag, 27. Juni, 9.45 Uhr: Reiat-Fussball-Schülerturnier
Mit den obigen Spielen ging die Saison 2014/2015 zu Ende. Der Start in die
Spielzeit 2015/2016 erfolgt am Wochenende vom 15./16. August. (fct)
Dienstag, 23. Juni 2015
Sport
THAYNGER Anzeiger
7
Das Beste kommt zum Schluss
Zum Ende der Saison kommt die erste Mannschaft
des FC Thayngen so richtig in Fahrt. Das 7:1 gegen
Feuerthalen war der höchste Sieg des Jahres.
Im letzten Saisonspiel präsentierte
sich die Mannschaft von Tobias
Mülling noch einmal von ihrer besten Seite – begünstigt jedoch von
einem doch harmlosen Gegner.
Schon in der Startphase war
Thayngen überlegen. Dies zahlte
sich nach 18 Minuten aus, als Damir Ajvazi zwei Gegner umdribbelte und herrlich Joel Reber bediente. Dieser musste alleine vor
dem Torwart nur noch einschieben. Nach einer halben Stunde
kam Feuerthalen dem Ausgleich
für einmal nahe, doch der Schiedsrichter entschied beim Nachschuss an einen Freistoss auf Ab-
seits. Nur sechs Minuten später
war die Partie schon entschieden:
Sebastian Stelz mit einem sehenswerten Fallrückzieher – und notabene seinem 20. Saisontreffer –
und Joel Reber hatten auf 3:0 gestellt.
Nach der Pause folgte mit dem
4:0 der schönste Treffer des Tages:
Der frisch eingewechselte Melis
Ajvazi schloss eine Kombination
über mehrere Stationen mit einem
Schuss aus 20 Metern ins Lattenkreuz ab. Der Rest des Spiels war
ein Schaulaufen der Offensive der
Reiater. Zweimal Edrien Villareal
und einmal Marvin Ritter schos-
Jugi Unterer Reiat am
kantonalen Turnfest
Die Jugi Unterer Reiat trat am
Samstag, 13. Juni, im Einzelwettkampf und am Sonntag, 14. Juni,
im Vereinswettkampf an. Am
Samstag turnten wir in Leichtathletikdisziplinen wie Weitsprung,
Sprint und 1000-Meter-Lauf, ausserdem absolvierten wir Übungen
am Boden und am Trampolin. Die
Jungs erbrachten eine sehr gute
Leistung, jedoch konnten wir den
erhofften Podestplatz nicht erreichen. Zum Beispiel verpassten einige (Patrick Vögtle: 5. Platz, U16
Leichtathletik; Dominic Bührer:
6. Platz, Jahrgang 06) das Treppchen nur knapp.
Am Sonntag stand der Vereinskampf vor der Tür. Wir turnten die
Disziplinen «Spieltest Allround»,
«60 Meter Sprint» und «Ballwurf»
Wir erreichten den 3. Rang in der
4. Stärkeklasse mit der Note 25,23.
Sowohl die Jugibuben wie auch die
Leiter dürfen stolz auf diese Leistung sein, die mit viel Vorbereitung
erreicht werden konnte.
Vincent Fuchs
Hauptleiter Jugi Unterer Reiat
Die Reiater Jugibuben am Turnfest in Dörflingen. Bild: zvg
sen die Tore 5, 6 und 7. Getrübt
wurde der Abend nur etwas durch
das zwischenzeitliche 6:1 und
dass Topscorer Stelz seine persönliche Bilanz nicht mehr aufbessern konnte. Er liegt in der regionalen Torjägerliste zurzeit «torgleich» mit einem Stürmer aus
dem Rafzerfeld an der Spitze. Dieser hatte jedoch am letzten Wochenende noch die Möglichkeit,
die Wertung allein zu gewinnen.
Die erste Mannschaft schliesst
die Saison in der 3. Liga auf dem
6. Tabellenplatz ab. Das Team hat
gleich oft gewonnen wie verloren
und viermal unentschieden gespielt. Dass die Mannschaft
Potenzial nach oben hat, haben
die letzten vier Spiele bewiesen,
in denen zehn Punkte eingefahren werden konnten. Die erste
Mannschaft bedankt sich hiermit
auch für die Treue und die Unterstützung ihrer Fans. Dass diese
wichtig ist, beweist die Heimstärke
der Reiater (von elf Spielen sieben
gewonnen, zwei unentschieden
und zwei verloren). Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt
am 13. Juli.
FC Thayngen – FC Feuerthalen 7:1 (3:0). –
Tore: 18. J. Reber 1:0. 36. Stelz 2:0. 39. J. Reber 3:0. 49. M. Ajvazi 4:0. 62. Villareal 5:0. 84.
Ritter 6:0. 90. Refiku 6:1. 91. Villareal 7:1. –
Thayngen: Keller; Müller, Murer, Matthys,
Mengel; Villareal, D. Ajvazi, N. Reber, Leuzinger; J. Reber, Stelz. – Ebenfalls eingesetzt:
Ritter, Nart, Gutwein, M. Ajvazi. – Bemerkungen: 33. Tor von Jacimovic (Feuerthalen)
wgen Abseits aberkannt. 79. Lattenschuss
Ritter.
Roland Brühwiler
FC Thayngen
Turnfest-Wochenende
war erfreulich
Nachdem vorletztes Wochenende bereits die Einzelwettkämpfe stattgefunden hatten, war dieses Wochenende nun der gesamte Verein am Kantonalturnfest
in Dörflingen im Einsatz.
Bereits am Freitag durften die Turnerinnen und Turner ihr Können
unter Beweis stellen. Im dreiteiligen Wettkampf galt es, in den insgesamt neun Disziplinen alles zu
geben und das Beste aus sich herauszuholen. Lanciert wurde der
Wettkampf mit dem Hochsprung,
dem Wurfkörper sowie der Vorführung der Gerätekombination. Der
zweite Wettkampfteil setzte sich zusammen aus Weitsprung, Fachtest,
800 m sowie Team Aerobic. Den Abschluss machten die Geräteturner
und -turnerinnen an den Ringen
und die Sprinter und Sprinterinnen
in der Pendelstafette. Die Leistungen waren überall sehr ansprechend, konnte man sich doch gerade in beiden Geräten gegenüber
den letzten Wettkämpfen nochmals
enorm steigern. Aber auch auf die
glatte 10,00 in der Pendelstafette
dürfen wir sehr stolz sein.
Mit einem Total von 28,12 Punkten reichte es für den hervorragenden 4. Rang in der ersten Stärke-
klasse und klar für die beste Klassierung unter allen Schaffhauser
Vereinen! Der Erfolg wurde bis in
die frühen Morgenstunden gefeiert, am Samstag konnte ausgeschlafen werden, um wieder Kräfte
für den Sonntag zu sammeln. Leider waren der Samstag und auch
der Sonntag nicht vom Wetterglück
gekrönt, und das Gerätezelt war dadurch stets bestens besucht. Am
Sonntag standen, einbezogen in die
riesige Schlussfeier, die kantonalen
Pendelstafetten an. Die Frauen gingen als Titelverteidigerinnen ins
Rennen und konnten ihrem Druck
ohne Probleme standhalten. Souverän brachten sie den Pokal wieder in die Vitrine nach Thayngen!
Bei den Männern reichte es leider
nicht ganz, sie wurden am Ende
ganz knapp geschlagen, können
aber mit dem zweiten Rang zufrieden sein und sind ganz bestimmt
alle bereit für nächstes Jahr!
Lukas Fendt TV Thayngen
8 Die Letzte
agenda
Mi., 24. Juni
• Seniorenausflug der FEG nach
Malbun (FL): Greifvogel-Flugshow: Abfahrt 8.15 Uhr. Anmeldung: Tel. 058 649 37 43
Sa., 27. Juni
• Reiat-Schülerturnier Sportplatz Stockwiesen, Thayngen
• Ausstellung Gabriela Buff und
Marc Roy; Sa. und So., 11 bis 17
Uhr, Kulturzentrum Sternen, Thay.
So., 28. Juni
• Fussballturnier SC Unilever:
Sportplatz Stockwiesen, Thayngen
Di., 30. Juni
• Blutspende Samariterverein:
Reckensaal, Thayngen
THAYNGER Anzeiger
Drei «H» und ein fettes «D»
Hilfe geben, Hilfe ermöglichen und
Hilfe annehmen – so lautet das
Motto des Vereins Netzwerk freiwillige Begleitung. Und das fette «D»
steht für Danke an die fleissigen
und herzlichen Freiwilligen.
Danke sagten wir am wunderschönen, sonnigen Mittwochabend
und durften 50 Freiwillige zu einem
Apéro in der idyllischen Gartenwirtschaft des Restaurants Hüttenleben
begrüssen. Danach wurden wir von
Renato Pedroncelli und seinem
Team kulinarisch vom Feinsten verwöhnt. Dies ist der Lohn für die
freiwilligen Helfer, für ein ganzes
Jahr intensiver Arbeitsstunden. Aber
man sieht es in ihren Gesichtern –
sie strahlen und sie geben einem zu
verstehen: Wir helfen sehr gerne
und erhalten viel Herzlichkeit und
Glück zurück. Als kleines Geschenk
bekam jeder eine liebevoll eingepackte Claro-Handcreme mit den
symbolischen Worten unserer Präsidentin Heidi Fuchs: Nehmt euch
Zeit, Zeit für euch, und gönnt euch
Ruhe, damit ihr für eure wundervoll
geschätzte Arbeit viel Energie auftanken könnt. Wir brauchen euch!
Auch aus den Worten von Gemeindepräsident Philippe Brühlmann und Gemeinderat Walter
Scheiwiller spürte man die Wichtigkeit des Vereins mit den drei «H». Es
war wirklich ein herrlicher Abend
mit schönen Begegnungen und
­i nteressanten Gesprächen, und
es war «ein kleiner Lohn für eine
grossartige Arbeit».
Am 12. September werden wir
uns beim Markthüsli/Kreuzplatz
mit einer kleinen Festwirtschaft
präsentieren. Kommen Sie vorbei,
um uns und unseren Verein näher
kennenzulernen. Vielleicht dürfen
wir Sie schon bald als freiwilligen
Helfer, als Passivmitglied oder auch
als Person, die Hilfe annehmen
möchte, herzlich willkommen heissen. Wir freuen uns auf Sie!
Marion Fringer Verein
Netzwerk freiwillige Begleitung
Aktstudien von Daniela Benz
Menschen, wie Gott sie schuf, zu
skizzieren und zu malen, dürfte wohl
eine der schwierigsten Aufgaben
sein, die sich einem Künstler stellen.
Nicht vergebens gehören Aktzeichnen und -malen zu den Grundlagen
jeder künstlerischen Ausbildung,
gleich welcher Art. So ist und war es
auch bei der in Thayngen wohnenden und wirkenden Künstlerin Daniela Benz, seit sie vor neun Jahren
angefangen hat, Zeichnen, Malen
und Videokunst an prominenten
Hochschulen zu studieren.
Wir erinnern uns: An zwei Museumsnächten projizierte sie faszinierende Videoinstallationen an den
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dienstag, 23. Juni 2015
Thayngen liest –
lesen Sie mit!
Die Gemeindebibliothek
lädt zum Lesewettbewerb
ein. Es gibt Preise zu
­gewinnen.
Unter dem Motto «Achtung, fertig,
lesen!» führt die Gemeindebibliothek Thayngen einen Sommer-Lesewettbewerb für die ganze Familie
durch. In drei Gruppen – Erwachsene, Jugendliche, Kinder – lesen die
Teilnehmenden für die Dauer der
Sommerferien um die Wette. Sind es
Thayngens vife Kinder, die die meisten Seiten lesen? Oder gar die Jugendlichen, von denen gemunkelt
wird, sie lesen kaum noch? Oder
sind es die das Jahr durch viel beschäftigten Erwachsenen, die endlich Zeit finden, um im Liegestuhl
liegend den Sommer lesend zu
­geniessen? Mach auch Du mit,
­lesen auch Sie um die Wette!
Selbstverständlich zählen auch
die Seiten von E-Books, Reiseführer oder Gebrauchsanweisungen.
Dauer des Lesesommers: Samstag,
4. Juli, bis Sonntag, 9. August. Am
Schlussfest, das am 19. August in
der Bibliothek stattfinden wird,
werden in jeder Kategorie je drei
Preise ausgelost.
Lesestoff für die Ferienzeit
Einen oder mehrere Lesepässe,
sowie viel spannender Lesestoff
können kostenlos und fast unbegrenzt in der Gemeindebibliothek
Thayngen bezogen werden. Infos:
http://bibliothek.thayngen.ch
Daniela Benz mit Studien des weiblichen Körpers. Bild: Arnold Sigg
Turm der Thaynger Dorfkirche. Wie
auch in Randegg (D), Herblingen,
Schaffhausen und Wil SG. Und ihre
grossformatigen plakativen und farbenprächtigen Bilder, jeweils ausgewählt von einer gestrengen Jury,
konnten in den Jahren 2010 bis 2014
in der bekannten Freiluftgalerie in
Radolfzell jeweils über die ganzen
Sommermonate bestaunt werden.
Im Restaurant Schönbühl in Schaffhausen erregte sie im Jahre 2012
Aufsehen mit eindrucksvollen Bildern naiver Kunst. Und letztes Jahr
konnte man im Kulturzentrum
«Sternen» bereits eine Retrospektive
mit über hundert Exponaten ihres
bisherigen künstlerischen Schaffens
geniessen.
Nun ist ihr Ruf bis in die Galerie
im alten Gemeindehaus Kleinandelfingen gelangt – von Margot und Herbert Heinzle liebevoll betreut. Dort
singt Daniela Benz ein Hohelied auf
den weiblichen Körper. 26 Aktstudien
bezaubern die Besucher in unverbrämter üppiger Natürlichkeit und
animalischer Unschuld bis hin zur
angedeuteten Abstraktion Und zwar
durch eine spannende Mischung zwischen Pop-Art und naiver Malerei.
Galerie im Gemeindehaus, Schaffhauserstrasse 11, Kleinandelfingen; bis 28. Juni –
Freitag, 16 bis 20 Uhr, Samstag, 14 bis18 Uhr
und Sonntag, 11 bis 15 Uhr
Arnold Sigg
Claudia Ranft
Gemeindebibliothek Thayngen
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Ärztlicher Notfalldienst
im Reiat
Ärztlicher Notfalldienst bei Abwesenheit
von Hausärztin und Hausarzt sowie deren
Stellvertreter:
Notfallpraxis im Kantonsspital:
Telefon 052 634 34 00
Für dringende Notfälle und Ambulanz:
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Telefon 144
Abwesende Ärzte:
Dr. L. Margreth, 25.–28. 6. 2015 und
4.–21. 7. 2015
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Überkonfessionell, auf christlicher und individualpsychologischer Basis. Silvio und Ruth Spadin,
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