Internationaler Kundendienst

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Juni 2015 – ISSN 2199-9554 – www.m-profile.de – 6 Euro
A LEADER‘S BUSI NESS AND LIFEST YLE MAGAZI NE
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Schwerpunkt
Versandhandel
& E-Commerce
c ustoMer e xperience
Das begeistert Premium-Kunden
i nternationalisierung
Mehr als eine Sprache sprechen
s ervice & s elf s ervice
Das richtige Maß entscheidet
o Mnichannel-c oMMerce
Alle Daten auf allen Kanälen
Außerdem in dieser Ausgabe
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Elite-Universität
Wohnen im Hotel
Flugzeug-Design
Wer dort studiert,
will höher hinaus
Wer hier lebt,
bleibt gern länger
Wer so fliegt,
ist schon ganz oben
B u s i n es s f e at u r e :
g e ta l i n e
Versandhandel internationalisieren:
KundenserVice bestimmt den erfolg
Mit spezialisierten
Call Centern
Landesgrenzen
überwinden
Autorin: Eike Eckardt
Im getaline-Standort Hamburg
Der grenzüberschreitende
Warenverkehr boomt. Die
stärksten Produktkategorien
sind Bekleidung und
Sportartikel, Haushaltsartikel,
Medien, Bild- und Tonträger,
Unterhaltungselektronik,
Computer und – vor
allem im Internet – Reisen
und Urlaubsunterkünfte.
Dennoch birgt die Expansion
ins Ausland für Versender
eine Reihe von Risiken
und Herausforderungen.
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Hindernisse sind zum Beispiel unterschiedliche technische Produktanforderungen, ungleiche Etikettiervorschriften, verschiedene
Zahlungssysteme und differierende
Preise und Bedingungen für Standardlieferdienste. Zu diesen notwendigen „Hardskills“ gesellen sich
die oftmals unterschätzten, aber für
den Erfolg im Ausland umso bedeutenderen „Softskills“, die sich mit
dem Oberbegriff „Kundenservice“
zusammenfassen lassen. Man kann
sagen: So verschieden die rechtlichen Bedingungen, die geltenden
Vorschriften und technischen Anforderungen auch sein mögen, die den
Markteintritt mal leichter, mal schwerer machen – ein entscheidendes Erfolgskriterium verbindet alle Länder:
Service ist überall genauso wichtig.
Und dazu gehört in der Regel der
direkte kompetente Dialog mit den
Kunden über ein professionelles, gut
geschultes Call Center.
Deutsche zahlen per
Überweisung, Franzosen
und Engländer mit Scheck
Dieses muss in der Lage sein, neben
den sprachlichen auch den kulturellen Unterschieden sowie den teilweise sehr eigentümlichen MarktUsancen Rechnung zu tragen. Ein
einfaches Beispiel: Während es in
Deutschland, Österreich und in der
Schweiz üblich ist, Bestellungen telefonisch durchzugeben und anschließend die Rechnung per Überweisung
M: p r o f i l e J u n i 2015
getaline gehört zu den größten
Customer Care Centern Deutschlands und ist seit über zwanzig Jahren ein kompetenter Ansprechpartner für den anspruchsvollen und
vertriebsorientierten Kundendialog.
Durch eine effiziente Netzwerk-Struktur mit ca. 1.500 Mitarbeitern bietet
getaline unter Ausnutzung sämtlicher Synergiepotenziale qualitativ
hochwer tige Kundendialogleistungen zu attraktiven Konditionen sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich.
Gemeinsam mit Kunden aus unterschiedlichsten Branchen entwickelt
getaline innovative Serviceleistungen
im Bereich Inbound- und OutboundTelefonie, Fax, Brief- und E-Mail-Bearbeitung sowie Web-Shop-Betreuung
und Social Media Aktivitäten.
www.getaline.de
getaline-Geschäftsführer Ralf Tiedemann, Andreas Kühl
zu begleichen, wird in Frankreich und
Belgien meist per Post (Karte oder
Brief) geordert und per Scheck bezahlt. Diese Dinge sollte man wissen,
um die Prozesse entsprechend anpassen und möglichst effizient bearbeiten zu können.
Tipp: Call CenterDienstleistung outsourcen
Für viele Versandhändler lohnt es sich
allerdings nicht, ein eigenes Call Center aufzubauen und zu unterhalten.
Der finanzielle Aufwand für spezielle
Schulungen, mehrsprachige Agents
und das Vorhalten einer adäquaten Infrastruktur bei ungewissen Geschäftsentwicklungen im neuen Markt ist
groß. Deshalb empfiehlt es sich, bei
M: p r o f i l e J u n i 2015
einer Auslandsexpansion mit einem
qualifizierten externen Dienstleister
zusammenzuarbeiten. Das getaline
Call Center Network kann hier auf umfassende Support-Erfahrung zurückgreifen: Es betreut seit vielen Jahren
zahlreiche Projekte für renommierte
deutsche Versandhändler, die ihre
Waren europaweit verschicken, aber
auch für ausländische Unternehmen.
Das Network bietet Serviceleistungen über alle Kontaktkanäle an: per
Telefon, Brief, Fax oder E-Mail bis hin
zur kompletten Webshop-Betreuung
– und das in mehr als 15 Sprachen.
Denn es hat sich gezeigt, dass es von
Vorteil ist, die internationalen Aktivitäten deutscher Distanzhändler von
Deutschland aus zu steuern. Die Auftraggeber haben auf diese Weise ei-
nen einzigen Ansprechpartner für alle
Länder, sodass sich Arbeitsprozesse
und IT-Systeme schnell und kostensparend implementieren und vereinheitlichen lassen. Ein weiterer, nicht
zu unterschätzender Pluspunkt: Das
Geschäft kann nach deutschem Vertragsrecht abgewickelt werden.
Fazit: Mit den länderspezifischen Kundendialogkonzepten von externen
Dienstleistern können Unternehmen
neue Auslandsmärkte für ihre Verkaufswaren erschließen oder auch bestehende ausbauen ohne dafür extra
eine eigene Call Center-Infrastruktur
im Zielland aufbauen zu müssen. Personaleinsatz, Ressourcenplanung,
Technik und Controlling übernimmt
¢
der Geschäftspartner.
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