NEWS Wenn Science Fiction zur Realität wird 10.02.2016 | Es klingt

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Wenn Science Fiction zur Realität wird
Internet der Dinge präsentiert Semesterausstellung
10.02.2016 | Es klingt wie Science Fiction und ist doch schon längst Realität: Elektroni­
sche Gegenstände kommunizieren zu Hause, auf der Arbeit und im Verkehr autonom
– ohne das Eingreifen von Menschen – miteinander. Die Studierenden des Studien­
gangs Internet der Dinge, der vergangenen Oktober startete und im Forum Gold und
Silber in Schwäbisch Gmünd beheimatet ist, präsentieren nun am 12. und 13. Februar
ihre ersten Semesterprojekte. Wir haben mit Vivien Barreis, Deepak Bawa, Benjamin
Font Pera und Carmen Knoblauch über die Ausstellung gesprochen.
Sie präsentieren während der Semesterausstellung Themen rund um das In­
ternet der Dinge, mit denen Sie sich im vergangenen Semester intensiv aus­
einander gesetzt haben. Was erwartet die Besucher?
Font Pera: Unsere Gruppe wird die Grundidee des Internets der Dinge präsentieren,
und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch eröffnen. Andere Gruppen stellen Pro­
duktideen vor, wie beispielsweise ein intelligentes Lichtsystem, das sich entsprechend
der Tageszeit selbst reguliert.
Bawa: ...Oder eine Smart Watch für Senioren, die Körperfunktionen wie Herzschlag o­
der Puls kontrolliert und gegebenenfalls Alarm schlägt. Es wird sehr vielfältig werden.
Bareiss: Bei unseren Projekten stand in diesem Semester im Vordergrund, eine Pro­
duktidee zu entwickeln und ein erstes Umsetzungskonzept zu erstellen. Und diese I­
deen werden wir präsentieren und den Besuchern erklären.
Knoblauch: Wer sich interessiert, was das Internet der Dinge so alles kann und wie
man sich dem Thema näher kann, der sollte auf jeden Fall zur Semesterausstellung
kommen. Wir veranschaulichen, was sich hinter dem Begriff verbirgt.
Wie erklären Sie Ihren Freunden den Namen Ihres Studienangebots: Internet
der Dinge?
Font Pera: Früher auf den Feldern hat man alles per Hand gemacht. Dann kam die in­
dustrielle Revolution, und die Menschen setzten immer mehr Maschinen bei ihrer Ar­
beit ein. Das Internet der Dinge ist ein weiterer Schritt in dieser Entwicklung. Der
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Mensch definiert nun, nach welchen Maßstäben sich Maschinen Anordnungen geben,
und Produktionsprozesse laufen noch stärker automatisiert ab. Und für diese Techno­
logien werden Experten gebraucht.
Bawa: Unser Studium bereitet uns darauf vor, diese Experten zu sein. Als Studienan­
gebot setzt sich Internet der Dinge aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und
Design zusammen: Mit dem Wissen aus der Elektrotechnik entwerfe ich ein Geräte,
mit dem Wissen aus dem Design gestalte ich ein Gerät benutzerfreundlich, und mit
dem Wissen aus der Informatik kann ich das Gerät dann mit anderen Geräten kom­
munizieren lassen.
Bareiss: Unter den einzelnen Disziplinen, die das Fundament des Internets der Dinge
bilden, kann sich jeder etwas vorstellen…
Knoblauch: … Und wir lernen im Studium ganzheitlich über die Grenzen der einzel­
nen Disziplinen hinweg zu denken. Und das macht richtig Spaß!
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