Analyse einer Dramenszene

Analyse einer Dramenszene
Datum: _ _ . _ _ . 2 0 1 3
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Einleitung
Paraphrasierung der Aufgabe

Autor, Titel, Textsorte, Erscheinungsjahr, Epoche
no comment
Einordnung der Szene in das
Drama

Beim geschlossenen Drama kann die Struktur nach G. Freytag als Anhaltspunkt gewählt werden.

Im offenen Drama müssen andere Kriterien gewählt werden.

Auf jeden Fall muss der inhaltliche Zusammenhang geklärt sein.
Kurze Beschreibung der Situation
Thematik des Dialoges
Die Vorgehensweise wird in Bezug auf die konkrete Aufgabenstellung kurz dargestellt.
Hier muss kurz geklärt werden, was dazu geführt hat, dass die Dialogpartner überhaupt in den Dialog
einsteigen.

Der Autor des Dramas verwendet einen Dialog um …

gesellschaftliche, philosophische oder andere Themen zu veranschaulichen.

Einstellungen und Haltungen der Figuren zu einem Thema oder einer anderen Figur darzustellen.

die Wirkung von Redestrategien auf die Figuren deutlich zu machen.

die Dramenhandlung voranzutreiben.

Dies sollte kurz erläutert, d.h. an Textstellen belegt werden.

Werden mehrere Themenbereiche angesprochen, sollten die genannt werden, aber das dominante
oder das in der Aufgabenstellung erwähnte hervorgehoben werden.
Hauptteil
Analyse der Figuren
Beziehung der auftretenden
Figuren
Haltung, Einstellung, Stimmung, Motive, Interessen und
Absichten der einzelnen Figuren am Dialog
Personalien und sozialer
Status
Wesentliche Charaktereigenschaften
Kommunikationsverhalten
Zusammenfassende Bewertung
Die Figuren können …

Gegner sein.

vertraut miteinander sein.

Freunde sein.

Vertrauen zueinander haben.

Fremde sein.

Misstrauen gegeneinander hegen.

Verwandte sein

…
 in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen.
Ein Dialogpartner kann …

den anderen belehren wollen.

zu einer Handlung bewegen.

informieren wollen.

gegen eine andere Figur aufbringen.

beeinflussen wollen.

…

Was erfahren wir über den Namen, das Geschlecht und das Alter der Figur?

Werden auffällige äußere Merkmale beschrieben?

Welchen Beruf hat die Figur, wie sind ihre Lebensverhältnisse und ihr soziales Umfeld?

Gibt es Informationen zur Vorgeschichte der Figur?

Zeigt die Figur typische Verhaltensweisen und Gewohnheiten?

Was sind ihre besonderen Wesensmerkmale und Charakterzüge?

Welches Bild hat die Figur von sich selbst?

Welche Werte und Einstellungen prägen ihr Handeln?

Zeigt die Figur eine Veränderung in ihren äußeren Merkmalen bzw. eine innere Entwicklung?

Wie nehmen andere Figuren sie wahr?

Welcher Art sind die Beziehungen zwischen ihr und anderen Figuren?

Wie kann man den Sprachgebrauch der Figur allgemein beschreiben (Sprachebene, Sprachstil)?

Welche Auffälligkeiten lassen sich auf Satz- oder Wortebene erkennen (Satzbau, Wortwahl, rhetorische
Mittel)?

Welche Aussagen werden durch die nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik, Körperhaltung) transportiert?

Welche Gesprächsstrategien verfolgt die Figur?

Wie lässt sich die Funktion der Figur für das Drama beschreiben?

Welche Gesamtdeutung der Figur ergibt sich aus den gewonnenen Erkenntnissen?
Struktur des Dialoges (Themenwechsel, Einstellungsänderung, Stimmungswandel)
Wende- und Höhepunkte, in
denen sich die Einstellung/
Haltung der Dialogpartner
wandelt oder bestärkt wird
Wendepunkte, in denen sich
die Stimmung der Dialogpartner ändert
Ein Akteur kann …

während des Dialoges seine Einstellung zum Thema ändern (auch mehrmals in verschiedene Richtungen)

seine vorhandene Einstellung bestärken.

seine Beziehung zum anderen Akteur verändern.

…
Ein Akteur …

kann wütender, trauriger, verliebter, … werden.

kann sein Misstrauen verlieren.
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Datum: _ _ . _ _ . 2 0 1 3
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Wie versuchen die Figuren
ihre Ziele zu erreichen?

kann misstrauischer werden.

…
Ein Dialogpartner kann ...
Verteilung der Dialoganteile

argumentieren

den anderen erziehen, überzeugen.

den anderen belügen.

den anderen belügen.

dem anderen etwas verschweigen.

dem anderen etwas verschweigen.

die Stimmung (Wut/ Freude) ausnutzen.

die Stimmung (Wut/ Freude) ausnutzen.

die Unwissenheit des anderen ausnutzen.

die Unwissenheit des anderen ausnutzen.

die Unwissenheit des anderen ausnutzen.

die Unwissenheit des anderen ausnutzen.
Ein Akteur hat lange Redanteile. Der
oder die anderen geben nur kurze
Aussagen.
 Ein Akteur berichtet von einem
Geschehen.
Alle Akteure haben gleich
lange Redeanteile.
 Es wird ein einfaches
Gespräch geführt.
 Argumente und Informationen
werden
ausgetauscht
Stichomytie
 Schnelle Rede und Gegenrede.
 Die Figuren reden und
antworten versweise abwechselnd, oft im Streit
Analyse der Sprache
Wortwahl, Satzbau
und rhetorische
Mittel

Ellipse: Wichtige Worte oder Begriffe können betont werden, indem ein besonderer, vom normalen abweichender
Satzbau gewählt wird.

Akkumulation: Häufung von Wörtern gleicher Art oder Bedeutung.

Klimax: Steigerung der Aussage von Satzteilen.

Schreibweise von Wörtern: kursiv, gesperrt, erweitert

…
Schluss
Ergebnis des Dialoges, Monologes
(Durchsetzung einer Figur, Kompromiss,
Ergebnisoffenheit)
Wirkung beim Leser/Zuschauer

Hat eine Figur ihr Ziel erreicht oder ist sie gescheitert?

Wurde eine gemeinsame Haltung zum Thema der Szene entwickelt?

Sind die Figuren sich näher gekommen oder haben sie sich voneinander entfernt, sind sie
sogar verfeindet?

…

Was erfährt der Zuschauer über die Figuren?

Lernt der Zuschauer eine neue Perspektive zum Thema, bestätigt sich seine Meinung?

Wird der Zuschauer über den Gang der Handlung aufgeklärt, werden im Zusammenhänge
klar?

…
Bedeutung des Dialoges für den Fortgang
der Dramenhandlung

Ist die Szene und das Ergebnis des Dialoges wichtig, damit das weitere Verhalten der
Figuren verständlich bleibt?
Beleg der These aus der Aufgabenstellung

…
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