Jette Steckel ist mit „Die Tragödie von Romeo und Julia“ für den

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Hamburg, den 9. September 2015
Jette Steckel ist mit „Die Tragödie von Romeo und Julia“ für den FAUST nominiert
Jette Steckel ist für ihre Inszenierung von „Die Tragödie von Romeo und Julia“ für den FAUSTTheaterpreis in der Kategorie „Regie Schauspiel“ nominiert. DER FAUST wurde 2006 als
nationaler, undotierter Theaterpreis ausgelobt, um auf die Leistungskraft und künstlerische
Ausstrahlung der deutschen Theater-Landschaft aufmerksam zu machen, die zu den
bedeutendsten und größten der Welt gehört und am 14. November 2015 im Saarländischen
Staatstheater Saarbrücken statt.
Aus der Begründung der Jury: Eine der schönsten und romantischsten Liebesgeschichte der
Weltliteratur spielt bei Jette Steckel in einem Raum aus Lichterbahnen – jung, laut und
aufregend inszeniert. Die Liebestragödie ist in dieser Inszenierung gleichzeitig ein
Pubertätsdrama, in dem die zunächst kindische, rotzfreche Julia zu einer Liebenden heranreift.
Als Alter Ego von „Romeo und Julia“ fungiert eine Gruppe Jugendlicher, die nicht nur das Fest
der Capulets bevölkert, sondern einen aktuellen Bogen zur heutigen Jugend spannt. Jette
Steckel stellt ihren beiden grandiosen Protagonisten ein zweites Liebespaar an die Seite –
sängerische Doppelgänger, die dieser wuchtigen Aufführung voll visueller Magie eine
melancholische Note geben und damit die ängstliche Verlorenheit von Steckels Figuren
wunderbar unterstreichen. Eine hinreißende Aufführung; ohne Pathos, aber mit berührenden
Momenten, die besonders aus Julias jugendlicher Naivität erwachsen. Omnes vulnerant, ultima
necat - alle Stunden verwunden, die letzte tötet.
Die Inszenierung „Die Tragödie von Romeo und Julia“ mit Birte Schnöink und Mirco Kreibich
sowie den MusikerInnen Anja Plaschg („Soap&Skin“) und Anton Spielmann („1000 Robota“)
gehört zu den großen Publikumserfolgen der Saison 2014/2015. Jette Steckel ist dem Thalia
Theater seit Beginn ihrer Karriere eng verbunden: Im Thalia in der Gaußstraße inszenierte sie
2006 „Nachtblind“ von Darja Stocker, das zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde. Für
ihre Inszenierung „Gerettet“ von Edward Bond am Thalia in der Gaußstraße wurde sie mit dem
„Eysoldt-Preis für junge Regisseure“ ausgezeichnet und zum Festival „Radikal jung“ in München
eingeladen. Von der Spielzeit 2009-2014 war Jette Steckel feste Regisseurin am Thalia
Theater. „Die Tragödie von Romeo und Julia“ ist am 18.+19. September, am 28. Oktober, am
19. November sowie am 9. Dezember im Thalia Theater zu sehen, in der Hamburger
Staatsoper ist außerdem „Weine nicht, singe“ von Michael Wertmüller. Am 26. November feiert
im Thalia Theater ihre Inszenierung von „Kasimir und Karoline“ Premiere.
Mit der Bitte um Meldung und herzlichen Grüßen,
Hanna Klimpe