emeindebrief - Johanniterkirche Mirow

G
emeindebrief
9. Jahrgang . Nr. 33 . Winter 2015/2016
der Kirchgemeinden
Mirow
Schillersdorf
Lärz/Schwarz
Wesenberg
Inhalt
2
3
4
5-6
7-11
12-15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
Inhaltsverzeichnis, Spendenkonto
Besinnung
Freud und Leid
Gottesdienste für alle Gemeinden
Wir laden ein
Kinderseiten
Advent
Advent, Weihnachten in Eritrea
Weihnachten in Eritrea
Drei Weise
Drei Weise, Kirche bei uns
Jahreslosung
Jahreslosung, Sponsoren
Neujahrsempfang
Adressen, Impressum,
Redaktionsschluss Nr. 34/2016
25-27 Wir stellen vor:
die Kirche in Alt Gaarz
28 Christvespern
Spendenkonto:
Sammelkonto für die Evangelisch-Lutherischen
Kirchgemeinden
Inhaber: Kirchenkreisverwaltung NB
IBAN: DE 6352 0604 1004 0537 0019
BIC: GENODEF1EK1
Bitte bei Überweisungen Ihre Gemeinde angeben!
2
B
esinnung
ANGEDACHT
Johannes 12,46: „Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich
glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“
Kurz sind die Tage und lang die Nächte. Morgens stehe ich im Dunkeln auf, und
komme ich abends zur Ruhe, ist es auch schon wieder dunkel. Der Winter ist die
Zeit der Dunkelheit. Zeit, ein wenig auf Spurensuche zu gehen. Vielleicht überrascht es Sie, dass auch von Gott berichtet ist, dass er sich im Dunkeln aufhält. Im
Alten Testament wird berichtet, dass Gott im Allerheiligsten des Tempels wohnt,
einer kleinen Kammer ganz im Inneren des Tempels. Dorthin gelangt – geschützt
von mehreren Türen und einem schweren Vorhang – nur an einem Tag im Jahr
überhaupt Licht. Und dort ist Gott zu suchen? Die Krippe im Stall in Bethlehem
stand trotz Sternenbeleuchtung sicher nicht im Scheinwerferlicht, sondern im
Dunkel eines ärmlichen Stalles. Und dort ist Gott zu finden? Jochen Klepper dichtet in seinem Adventslied „Die Nacht ist vorgedrungen“ (Gesangbuch Nr. 16):
„Gott will im Dunkel wohnen.“ Warum nur? Gott ist doch Licht, Glanz und helle
Strahlen! Stimmt. Aber genau wie die Dunkelheit die Realität dieser Welt ist, so
kennt sich Gott mit den Realitäten unseres Lebens aus. Es ist nicht immer alles
eitel Sonnenschein. Und Er kennt die Dunkelheit. Er weiß auch um das Dunkel in
uns. Und genau dorthin zieht es ihn, weil wir ihm nicht egal sind.
Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen? Licht kann man nicht mit Dunkelheit bekämpfen. Und anders herum: Die Dunkelheit hat keine Chance gegen das Licht.
Zünden wir ein Licht an, muss die Dunkelheit weichen. Und so geht der Vers von
Jochen Klepper auch wie folgt weiter: „Gott will im Dunkel wohnen … und hat
es doch erhellt.“ Wir haben keinen dunklen Gott, sondern einen Vater des Lichts.
Wir haben einen Gott, der die Finsternis kennt und die Dunkelheit aufsucht
– aber sie selbst erhellt. Der Vorhang im Tempel wird in zwei Stücke gerissen –
Licht scheint in die Finsternis. Und von dem Kind in der Krippe geht ein Glanz
aus – die Welt wird erhellt von diesem Licht. Seit Weihnachten ist das klar: Gott
findet sich nicht ab mit der Dunkelheit dieser Welt. Jesus, das Licht der Welt,
kennt unsere Dunkelheit, er hat sie geteilt, aber er ist als Licht der Welt nicht Teil
der Dunkelheit. Er will im Dunkel unserer Herzen wohnen – und erhellt gerade so
unser Leben. Ein Funke genügt, und das Licht des Lebens brennt auch in uns. Die
Finsternis muss weichen. Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern.
Seien Sie getrost.
Liebe Grüße und Seinen Segen wünscht
3
Freud‘ und Leid
TAUFEN
Mara und Lorena Demarczyk
am 13. September in Strasen
BEERDIGUNGEN
Irmgard Beckmann (94) am 4. September in Neustrelitz
Dr. Hans Hintz (85) am 28. September in Wesenberg
Horst Melz (71) am 2. Oktober in Schwarz
Ingrid Tobien (76) am 9. Oktober in Diemitz
Irmgard Rochow (89) am 10. Oktober in Schillersdorf
Erna Heil (92) am 13. Oktober in Lärz
Ingrid Bahr (79) am 16. Oktober in Priepert
Dora Rißmann (89) am 18. November in Leussow
4
Gottesdienste
29. November
1. Advent
9.30
10.00
10.00
14.30
Gemeindehaus Mirow, mit Posaunen
Kirche Krümmel, mit festlicher Musik
Gemeindezentrum Wesenberg
Kirche Schillersdorf, mit Kaffee und Singen
6. Dezember
2. Advent und
Nikolaustag
9.30
15.00
15.00
Gemeindehaus Mirow Familiengottesdienst
Pfarrhaus Schwarz, Adventskaffee und –singen
Marienkirche Wesenberg, Adventssingen
13. Dezember
3. Advent
9.30
10.00
14.30
15.00
16.00
17.30
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
Kirche Blankenförde
Kirche Lärz, Adventsmusik des Gemischten Chors
Kirche Babke
Johanniterkirche Mirow, großes Krippenspiel
18. Dezember
Freitag
15.30
Adventsandacht mit Kaffee und Keksen
bei Familie Arlt in Strasen
20. Dezember
4. Advent
9.30
10.00
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
24. Dezember
Heilig Abend
DIE ORTE UND ZEITEN DER
CHRISTVESPERN STEHEN AUF DER
HINTEREN UMSCHLAGSEITE
Musikalischer Gottesdienst im
Gemeindehaus Mirow
25. Dezember
1. Weihnachtstag
11.00
26. Dezember
2. Weihnachtstag
10.00
16.00
Marienkirche Wesenberg
Kirche Alt Gaarz Kerzenschimmer mit Posaunen
31. Dezember
Silvester
14.30
16.00
17.00
17.00
17.00
18.00
Kirche Schillersdorf
Kirche Schwarz
JahresKirche Krümmel
schlussMarienkirche Wesenberg
andachten
Gemeindehaus Mirow, mit Abendmahl
Kirche Drosedow
10.30
Johanniterkirche Mirow: Festgottesdienst und
Neujahrsempfang aller Kirchengemeinden
3. Januar 2016
2. Sonntag nach
Weihnachten
5
Gottesdienste
10. Januar
1. Sonntag nach
Epiphanias
16. Januar,
Samstag
17. Januar
Letzter Sonntag
nach Epiphanias
24. Januar
Septuagesimae
31. Januar
Sexagesimae
7. Februar
Estomihi
14. Februar
Invokavit
20. Februar
Samstag
21. Februar
Reminiszere
28. Februar
Okuli
4. März
Freitag
9.30
10.00
14.30
16.00
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
Winterkirche Babke
Kirche Blankenförde
10-12
Pfarrhaus Schwarz, Kirche mit Kindern
9.30
10.00
10.00
14.30
16.00
9.30
10.00
9.30
10.00
9.30
10.00
Gemeindehaus Mirow
Backhaus Lärz, Gottesdienst mit Kirchenkaffee
Gemeindezentrum Wesenberg
Winterkirche Wustrow
Winterkirche Priepert
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
9.30
10.00
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
10-12
Kirche mit Kindern im Pfarrhaus Schwarz
9.30
10.00
10.00
14.30
16.00
9.30
10.00
14.30
16.00
Gemeindehaus Mirow
Pfarrhaus Schwarz
Gemeindezentrum Wesenberg
Kirche Blankenförde
Winterkirche Babke
Gemeindehaus Mirow
Gemeindezentrum Wesenberg
Winterkirche Wustrow
Winterkirche Priepert
17.00
19.00
Gemeindezentrum Wesenberg Gottesdienst zum
Gemeindehaus Mirow
Weltgebetstag
Bitte beachten Sie auch die Aushänge und die Meldungen in der aktuellen Presse
(Mirower Zeitung und Nordkurier).
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Wir laden ein
MUSIK
Kirchenchor Mirow
jeden Montag
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus
Posaunenchor Mirow
jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus
Kirchenchor Wesenberg jeden Mittwoch
um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum
FRAUEN
Frauenkreis Mirow jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 20.00 Uhr im
Gemeindehaus. Nächste Termine: 28. Januar und 25. Februar.
Kontakt über Gemeindepädagogin Susanne Heinrich.
Nähkästchen Mirow jeweils am dritten Dienstag im Monat um 8.30 Uhr im
Gemeindehaus Mirow. Kontakt über Gemeindepädagogin Susanne Heinrich.
Frauenhilfe Wesenberg jeweils am ersten Dienstag im Monat um 17.00 Uhr
im Gemeindezentrum, nächste Termine: 1. Dezember (Adventsfeier), 5. Januar
KINDER
siehe Termine auf den Kinderseiten
KONFIRMANDEN
Konfirmandenunterricht alle 14 Tage freitags von 14.30 bis 16.30 Uhr
im Gemeindezentrum Wesenberg, nächste Termine: 11. Dezember (Weihnachtsspecial), 8. und 22. Januar, 19. Februar, 4. März
JUGEND
Junge Gemeinde im Gemeindehaus Mirow
jeweils am ersten Donnerstag im Monat,
nächste Termine: 3. Dezember, 7. Januar, 18. Februar, 3. März
ÖKUMENE
Tansaniakreis im Pfarrhaus Mirow am zweiten Dienstag im ungeraden Monat
um 16.45 Uhr, nächste Termine: 12. Januar und 8. März
7
Wir laden ein
CAFÉ DER BEGEGNUNG im Gemeindehaus Mirow, am 3. Dezember um
15.00 Uhr. Flüchtlinge, Helfer und Koordinatoren sind herzlich eingeladen.
Der Kirchengemeinderat wünscht sich, dass diese Veranstaltung regelmäßig,
am 1. Donnerstag im Monat stattfindet, wenn das auch von den Beteiligten
gewünscht wird.
ADVENT UND WINTER
1. ADVENT
ADVENTSBASAR ist wieder in Krümmel am Samstag vor dem 1. Advent (28.
November) ab 14.00 Uhr. Was seit Wochen gebastelt, gesägt, genäht, gemalt, geklebt
und gehämmert wurde, wird auf dem 11. Adventsbasar in Krümmel verkauft
– in diesem Jahr ist der Erlös für die Wiederherstellung der Kirchturmspitze
bestimmt. Wer den Basar kennt, weiß, dass hier ausgesprochen schöne Dinge
angeboten werden, die allerdings oft schon kurz nach Beginn ausverkauft sind.
Rechtzeitiges Erscheinen erhöht die Chancen. Außerdem wie immer: Kaffee und
selbstgebackener Kuchen. Zu Gast ist der Basar im Feuerwehrhaus Krümmel.
ADVENTS-KAFFEE in der Kirche in Schillersdorf ist am 1. Adventssonntag,
29. November. Nach dem Gottesdienst ist Zeit für Kaffee und Kuchen und zum
gemeinsamen Adventssingen.
SENIORENKAFFEE in der Kirchengemeinde Mirow, am Mittwoch, den
2. Dezember, um 14.00 Uhr im Gemeindehaus. Es erwartet Sie ein buntes
Programm, Musik, Kaffee, Kuchen und vor allem viele nette Begegnungen.
Gerne organisieren wir einen Fahrdienst.
Bitte melden Sie sich, wenn dafür Bedarf besteht.
Der SENIORENADVENT im Gemeindezentrum Wesenberg ist in diesem Jahr
am Freitag, 4. Dezember, ab 14.00 Uhr. Eine persönliche Einladung wird den
Seniorinnen und Senioren zugestellt.
2. ADVENT
PRIEPERTER WEIHNACHT
In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt in Priepert rund um die Kirche am
Samstag, 5. Dezember statt. Beginn ist um 14.00 in der Kirche.
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Wir laden ein
INSELWEIHNACHT, am Samstag, den 5. Dezember findet auf der Schlossinsel
die diesjährige Inselweihnacht in Mirow statt. Sie wird von vielen Vereinen der
Stadt organisiert. Gemeinsamer Beginn ist um 14.00 Uhr in der Kirche, weiter
geht es vor dem Schloss und in der Remise. Neben weihnachtlicher Musik, Tanzund Gesangsaufführungen, kulinarischen Leckereien gibt es auch ein liebevolles
Kinderprogramm mit Basteln, Märchenstunde und einer Schlossführung für
Kinder.
FAMILIENGOTTESDIENST, am Sonntag, den 6. Dezember im Gemeindehaus
in Mirow. Für die Gemeinden Lärz/Schwarz, Mirow und Wesenberg findet am
2. Advent um 9.30 Uhr ein gemeinsamer Familiengottesdienst für alle Kinder
und Familien der Region statt, gestaltet von der Gemeindepädagogin Susanne
Heinrich und Pastor Iven Benck.
Zum ADVENTSSINGEN und -BASTELN wird am 2. Advent, um 15.00 Uhr in
das Pfarrhaus Schwarz eingeladen. Große und Kleine, Ältere und Junge singen
und basteln gemeinsam. Kaffee und Kekse sind selbstverständlich.
ADVENTSSINGEN Das Adventssingen der Chöre ist am 2. Adventssonntag,
Nikolaustag, dem 6. Dezember um 15.00 Uhr in der St.-Marien-Kirche Wesenberg.
3. ADVENT
Der GEMISCHTE CHOR LÄRZ lädt ein zur ADVENTSMUSIK am 3. Advent,
um 15.00 Uhr in die Lärzer Kirche - unter Leitung von Barbara Lange und mit
instrumenteller Begleitung. Auch der Förderverein Dorfkirche Lärz sorgt für
Wärmendes und die Gemeinde lädt zu Kaffee und Kuchen ins Backhaus ein.
Anschließend und bequem zu schaffen:
Das große KRIPPENSPIEL in der Mirower Johanniterkirche wird am 3. Advent
um 17.30 Uhr aufgeführt. Seit Wochen proben fleißige Akteure unter der
bewährten Leitung von Gemeindepädagogin Susanne Heinrich das Krippenspiel.
ADVENT IN STRASEN Am Freitag, 18. Dezember ist um 15.30 Uhr
Adventsandacht und gemeinsames Singen bei Kaffee und selbstgebackenem
Weihnachtsgebäck bei Familie Arlt, Schleusengasse 20 in Strasen.
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Wir laden ein
4. ADVENT
Zum WEIHNACHTLICHEN CHORSINGEN in der Johanniterkirche Mirow,
am Samstag, 19. Dezember, um 15.30 Uhr und anschließend um 17.00 Uhr
zum TURMBLASEN laden die Kirchengemeinde Mirow, die Chöre und die
Kirchturmvereinigung Mirow ein. Nach dem Konzert werden an der Kirche
Schmalzstullen und Glühwein zum Aufwärmen und Klönen angeboten.
Die Gottesdienste am HEILIG ABEND sind auf der hinteren Umschlagseite
zu finden.
Am 2. WEIHNACHTSTAG um 16.00 Uhr beschließen wir das Fest mit einem
Kerzenschimmer in der Kirche Alt Gaarz. Ganz besinnlich und ruhig hören
wir kurze Texte und singen die schönsten Weihnachtslieder. Der Posaunenchor
aus Mirow begleitet uns dabei. Weil die Kirche keinen elektrischen Strom hat,
brennen viele Kerzen. Bringt Kissen und Decken mit. Nach der Andacht wärmen
wir uns mit Glühwein wieder auf.
JAHRESSCHLUSSANDACHTEN – Rückblick auf das Jahr, Innehalten
am Übergang vom einen zum anderen, Erfolge genießen, zurücklassen was
beschwert, gute Vorsätze realistisch sehen, die anvertraute Zeit zurück in Gottes
Hand legen, sich freuen über das Erreichte, Vergeben nehmen und geben,
vertrauensvoller Schluss und zuversichtlicher Anfang. Die Uhrzeiten und Orte
stehen im Gottesdienstplan unter Silvester.
NEUJAHRSGOTTESDIENST mit anschließendem EMPFANG am 3. Januar
2016 um 10.30 Uhr. Gemeinsam ins Jahr 2016. So wollen wir starten mit allen
Vereinen und Verbänden, Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft,
engagierten und interessierten Bürgern unserer Region. Den Festgottesdienst in
der Johanniterkirche in Mirow gestalten die Pastoren unserer Region gemeinsam.
Im Anschluss laden die Kirchengemeinden zum Sektempfang mit Imbiss auf die
Empore der Johanniterkirche Mirow ein.
OFFENE GEMEINDE
Sie sind zwischen ca. 25 und 50 Jahren alt? Sie haben das Gefühl, dass die
Angebote der Gemeinde nicht das Richtige für Sie sind? Sie sind auf der Suche
10
Kirchgemeinde
Schwarz
Wir laden
ein / Lärz
Ankündigungen
nach Austausch mit Gleichaltrigen? Sie wollen sich einbringen, wissen aber nicht
wie und wo? Uns ist aufgefallen, dass Sie im Gemeindeleben fehlen. Und wir
möchten verstehen, wie wir besser auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen
können. Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ideen und Kreativität mit und lassen
Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir gemeinsam Kirche sein und gestalten
können. Dazu laden wir Sie am 20. Januar um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus
Mirow, Schloßstraße 1 ein.
Pastor Christian Brodowski
CHRISTSEIN FÜR ENTDECKER
Sie haben Interesse, den christlichen Glauben näher kennen zu lernen? Sie wollen
mehr wissen über Gott und die Welt? Sie haben Fragen zu Bibel und Kirche? Für
alle, die ihre Kenntnisse über den christlichen Glauben auffrischen oder ganz neu
auf der Suche nach Antworten sind bietet die Kirchengemeinde Mirow eine Reihe
von Abendveranstaltungen an. Hier gibt es keine falschen Fragen und Vorwissen
ist nicht nötig. Falls Sie Interesse haben an 8 Abenden rund um den christlichen
Glauben, dann melden Sie sich bei Pastor Brodowski an (039833-20426).
Termine voraussichtlich jeweils mittwochs um 19.30 Uhr: 06.04., 13.04., 20.04.,
27.04., 04.05., 11.05., 18.05., 25.05. Mehr dazu im nächsten Gemeindebrief.
Den WELTGEBETSTAG in Wesenberg mit anschließendem gemeinsamen
Imbiss begehen wir am 4. März, ab 17.00 Uhr im Gemeindezentrum. Die Liturgie
zum Thema “Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf” wurde in diesem Jahr
von Frauen aus Kuba gestaltet.
In Mirow wird der WELTGEBETSTAG ökumenisch gefeiert, zusammen auch
mit der Kirchengemeinde Lärz/Schwarz. Am Freitag, 4. März, um 19.00 Uhr im
Gemeindehaus. Die Vorbereitung geschieht im Frauenkreis donnerstags am 28.
Januar und 25. Februar.
HERZLICHE EINLADUNG zum FRAUENWOCHENENDE
Vom 15.04. bis 17.04.2016 in ZINGST auf dem Zingsthof
zum Thema „ Unterwegs sein….“
Kosten: 86,00 €
Anmeldung bis 1. April 2016 bei Susanne Heinrich Tel. 039833 170302
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Kinderseiten
Magst du gerne etwas über Gott erfahren, gerne singen, Geschichten aus der
Bibel hören, spielen, basteln, Geschichten nachspielen, rätseln und Spaß in
einer Kindergruppe haben? Dann schau doch mal in der Christenlehre oder in
der Kinderkirche vorbei!
In Wesenberg im Gemeindezentrum:
Montag Montag
14.10 Uhr
15.10 Uhr
Klasse 1-4
Klasse 5-6
In Mirow im Gemeindehaus:
Dienstag
Dienstag
Dienstag
15.00 – 15.45 Uhr
15.45 – 16.30 Uhr
16.30 – 17.15 Uhr
Klasse 1
Klasse 2-4
Klasse 5
KINDERKIRCHE IN SCHWARZ:
2. Advent, 6. Dezember
Samstag, 16. Januar
Samstag, 20. Februar
Samstag, 12. März
um 15.00 Uhr Adventssingen und -basteln
von 10.00 bis 12.00 Uhr
von 10.00 bis 12.00 Uhr
von 10.00 bis 12.00 Uhr Eine Reise nach Cuba
FAMILIENGOTTESDIENSTE IN DER REGION:
2. Advent
24.12.
um 9.30 Uhr in Mirow im Gemeindehaus
um 14.00 Uhr in Mirow im Gemeindehaus
Möchtest Du gerne zur Christenlehre kommen und keiner dieser Termine ist für
Dich möglich, dann ruf mich einfach an (Tel. 039833 170302). Ich suche dann
mit Dir zusammen eine Möglichkeit die Christenlehre zu besuchen.
Ich freue mich auf DICH!
Herzliche Grüße
Susanne Heinrich
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Kinderseiten
HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE GEMEINDEN DER REGION
zur GEMEINDERÜSTZEIT
Ein Wochenende mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zum gemeinsamen
Spielen und Entspannen.
Zum Thema: „Das Geheimnis der Sprache“
Vom 22.01. – 24.01.2016 in Graal Müritz
KOSTEN:
Kinder bis 6 Jahre
28,00 €
Kinder bis 17 Jahre
50,00 €
Erwachsene
68,00 €
Jugendliche bis 26 Jahre
54,00 €
Familienpreis
160,00 €
Anmeldung bei Susanne Heinrich, Tel. 039833 170302
Witziges zur Weihnachtszeit....
Es sagt der Pfarrer beim Weihnachtsgottesdienst: " Unser Organist kann heute
nicht spielen. Ich stimme daher jetzt das Lied Nummer 71 an, danach fällt die
ganze Kirche ein!"
Warum klettern die Ostfriesen Anfang Dezember immer durch das Fenster?
Weil Weihnachten vor der Tür steht!
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Kinderseiten
EINE KURZE GESCHICHTE ZUM NACHDENKEN:
Der kleine Stern war traurig. Während seine Sternenfreunde am Himmel miteinander
um die Wette funkelten, spähte er immer wieder zur Erde hinab. Was er
dort sah, brachte ihn zum Weinen. Dieses Elend überall!
Wie konnte er sein helles Funkellicht dem Himmel schenken, wenn es
unten auf der Erde an manchen Orten so düster und trübe zuging? Wie konnte er
fröhlich sein und strahlend glänzen, wenn ihm schwer ums Herz zumute war und er
mit den Tränen kämpfte?
„Ich bin anders als die anderen Sterne“, sagte er. „Mein Licht möchte ich jenen
schenken, die im Dunkel der Sorgen durchs Leben gehen. Die traurig sind, arm,
krank, verletzt oder heimatlos. Sie, ja, sie brauchen mein Licht mehr als der weite
Himmel in all seiner Pracht.“
Sein Blick fiel auf eine Stadt in einem großes, hellen Land. Von allen Seiten suchten
Menschen ihren Weg in diese Stadt. Er sah er einen Mann und eine Frau. Auch sie
waren Reisende und sie schienen arm zu sein. Die Frau erwartete ein Kind. Müde
schleppten sie sich durch die Straßen, aber da war niemand, der sie aufnahm. An allen
Türen wurden sie abgewiesen, denn es gab keine Zimmer mehr für arme Reisende.
Als sich das junge Paar schließlich am Rande der Stadt in einem dunklen Stall zum
Schlaf legte, zerbrach es dem kleinen Stern fast das Herz vor Kummer. „Licht soll
Hoffnung bringen“, murmelte er. „Wenn doch nur ein Wunder geschähe!“ Er schloss
die Augen. Wie gerne wäre er in dem Stall bei diesen armen Leuten. Auf einmal
wurde es warm um ihn herum. Der kleine Stern blinzelte. Helles Licht strahlte ihm
entgegen und von irgendwoher sang es. „Wo bin ich?“, murmelte er. „Was ist geschehen?“ Er hörte ein leises Weinen. Dann sah er das Kind. Es lag in einer Krippe. „Das
ist doch der alte Stall!“, murmelte er. „Wie hell es hier ist. Und der Mann und die
Frau. Wie glücklich sie sich über die Krippe beugen und dem Kind zulächeln.“ Der
kleine Stern war erleichtert. Er fühlte, wie alles in ihm lachte. „Die Hoffnung“, jubelte
er. „Sie ist da.“
Er warf noch einen liebevollen Blick auf das Kind, die Frau und den Mann, flüsterte
„Danke“ und beeilte sich, wieder an seinen Platz am Himmel zurückzukehren.
© Elke Bräunling
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Kinderseiten
So kannst du deine eigenen Weihnachts Fensterbilder basteln:
1. Fensterbild auf Papier kopieren(normal-dickes Papier reicht vollkommen) dann
malst du es aus, wie es Dir gefällt.
2. Das ausgemalte Fensterbild einmal vorbügeln, damit es heiß ist.
3. Bestreiche das Papier mit weißem Wachs (stark auftragen). Du kannst Wachs
von einem Teelicht verwenden.
4. Bügle das Fensterbild zwischen Zeitungspapier. Danach nur noch ausschneiden
und fertig ist dein Weihnachten Fensterbild.
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ADVENT
„KIMMT SCHO DIE ZEIT, AUF DIE OIS WOART“
„Kimmt scho die Zeit auf die ois woart,
spat im Joahr und gfroarn stoa hoart.“
heißt es in dem alpenländischen Volkslied
„Is finster draußt“. “Es kommt schon die
Zeit, auf die alles wartet, spät im Jahr
und steinhart gefroren.“, heißt das auf
Hochdeutsch - eine gute Beschreibung
für das Weihnachtsfest. Das Beste des
Jahres kommt sozusagen am Ende, in der
Zeit, wo es draußen bei uns gar nicht so
schön ist, sondern ganz schön dunkel und
manchmal auch ganz schön kalt.
Und diese Zeit kommt jetzt ganz schnell.
Wir suchen uns nicht aus, wann es so
weit ist. Es kommt dann, wenn die Zeit
da ist, in der Nacht vom 24. auf den 25.
Dezember, in dieser Heiligen Nacht.
Sanduhr in Hallstatt, Oberösterreich Wir können nur alles so gut wie möglich
vorbereiten für das große Fest und dann warten. Und dieses Warten nennt man
dann Advent.
Schon auf das erste Weihnachtfest haben die Menschen lange gewartet, Jahrhunderte
lang. Generationen haben gewartet. Sie mussten warten. Was blieb ihnen auch
anderes übrig? Sie wussten nicht einmal, wann es denn endlich so weit sein würde.
Weihnachten stand noch in keinem Kalender.
Sie dachten immer: Wann ist es denn endlich soweit? Wann kommt er denn, der
Messias, der Christus, der Retter, der Heiland? Die Zeit musste erst soweit sein.
Ich stelle mir eine riesig große Sanduhr vor, eine, die Jahrhunderte braucht, bis
der Sand durchgelaufen ist. Die Zeit verrinnt langsam … sehr langsam. Alle haben
gewartet …
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau
(Galater 4,4).
Dann war es endlich so weit. Der Vater im Himmel sagte zu seinem Sohn: Los, auf
geht‘s! Jetzt musst du auf die Erde kommen. Die Menschen warten schon so lange.
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ADVENT,
WEIHNACHTEN IN ERITREA
Und dann gab er das Startsignal…
Das, was die Propheten im Alten Testament herbeigesehnt und vorausgesagt haben,
das hat sich schließlich erfüllt, als die Zeit erfüllt war. Die Zeit war da. Gottes Sohn
ist als Kind zu uns gekommen, damit er auch uns zu Kindern Gottes macht. Ja, wir
warten auch in diesem Advent wieder auf Weihnachten. Wir warten immer noch
und warten jedes Jahr wieder, bis die Zeit erfüllt wird, bis die Zeit kommt.
Wir warten auf Jesus. Wir warten darauf, dass er immer wieder zu uns kommt in
unserem Leben, zur richtigen Zeit. Weil er weiß, dass wir ihn brauchen. Es gibt ja
nicht nur den Advent im Kalender. Es gibt auch den ungeplanten Advent, wenn
Gott uns plötzlich ganz nahe ist.
Darum: „Hör ins Dunkel und gib Acht! Vielleicht kimmt scho die Zeit …“
Iven Benck
WEIHNACHTEN IN ERITREA
Weihnachten ist auch in Eritrea das wichtigste
Fest im Jahr.
Doch in der eritreisch-orthodoxen Kirche
wird Weihnachten am 7. Januar gefeiert – bei
angenehmen 20° Celsius.
Morgens geht man zum Gottesdienst. Dicht
gedrängt stehen die Gläubigen in ihren weißen
Gewändern nebeneinander. Der Patriarch
spricht den Weihnachtssegen. Und der Chor
singt Weihnachtslieder (die für unsere Ohren
etwas ungewöhnlich klingen), zu denen die
Sängerinnen und Sänger sich wiegen und ihre
Hände vor sich nach oben öffnen: Jesus wird
geboren und aufgenommen.
Dann kommen die Familien in den Häusern zusammen. Und Familie heißt
in Eritrea Großfamilie, zehn oder mehr Personen sitzen in ihren weißen
Festtagsgewändern zusammen und essen. Wer es sich leisten kann, hat ein Schaf
geschlachtet, sonst ein Huhn. Dazu gibt es Gemüse und das besondere Fladenbrot
17
WEIHNACHTEN IN ERITREA
„Injera“. Das Fleisch und Gemüse wird mit einem
Stück Injera in die Hand genommen und gegessen.
Zu trinken gibt es „Suwa“ ein im Haus aus Brotteig
selbst gebrautes Bier. Nach dem Essen gibt es eine
Kaffee-Zeremonie.
Es gibt auch Geschenke („wenn du eine Freundin
hast“), aber die spielen nicht die Hauptrolle. Der
Weihnachtsbaum, wenn es einen gibt, ist ein
künstlicher. Das wichtigste an diesem Tag ist die
Kirche und das Feiern in der Familie.
Die Eritreer werden auch zu unserer Zeit
Weihnachten mitfeiern, aber am 7. Januar feiern sie
auch ihr Fest.
Yonas, Mieron,
Samson und
Azeb mit Edom,
Nusredin in Mirow.
Edom wurde am 5.
Oktober in Mirow
geboren. Sie wird
am 20. Dezember
in der koptischorthodoxen Kirche
in Berlin getauft.
18
drei Weise
DREI WEISE
Aus dem Dunkel der Geschichte tauchen sie auf und verschwinden wieder. Die
drei Weisen aus dem Morgenland sind sehr geheimnisvoll. Mit ihrer Reise, immer
einem Stern nach, sind sie mit die Urväter, Wegbereiter von Columbus, Luther,
Amundsen, Gandhi und Juri Gagarin.
Sie folgten dem Stern. Sahen ihn über
Bethlehem und spürten, dort ist der
Beginn eines neuen Lebens nicht nur
für das Kind, auch für sie war es der
Anfang einer neuen Welt. Einer Welt,
die sich menschlich gestalten ließe.
Sie ehrten das Kind und ehrten sich
auch selbst. Sie hatten sich auf einen
ungewissen Weg mit ungewissem
Ausgang gemacht. Als sie dann das
Kind fanden, dem sie Gold, Myrrhe
und Weihrauch darbrachten, nahmen
sie als Vertreter der irdischen Welt das
Geschenk Gottes an. Sie waren keine
Juden, natürlich auch keine Christen.
Die Legende erwähnt nicht ihre
Herkunft. Sie waren Menschen auf der Suche, Könige wurden sie durch die
Legende. Eine neue Gemeinschaft unabhängig von Rasse, Geschlecht und Geburt
wurde möglich, nicht gebunden an ein auserwähltes Volk. Mit ihrem Auftreten
im Stall zu Bethlehem wurde aus der an sich schon herausgehobenen Geburt ein
Ereignis, das den Weltkreis erschütterte.
Matthäus 2 hören wir jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit. Doch das
Echo dieser Geschichte hallt durch die Zeit. Seit ihrem Beginn vor mehr als
2000 Jahren erfüllt sie nicht nur zur Weihnachtszeit die Gedanken. Immer und
immer wieder wird die Geschichte beschrieben. Goethe, Hugo, Rilke, Brecht und
Borchert - um nur eine Handvoll von Schriftstellern zu nennen - beschäftigten
sich mit ihnen. Auch Maler gestalten das Auftreten der drei Weisen. Wir finden sie
in den Buchmalereien der Mönche, bei Bosch und Holbein, auch bei Albert Ebert
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drei Weise
Kirche bei uns
und Tübke, Malern aus dem Osten Deutschlands. Unzählige Lieder, auch Opern
greifen das Thema auf.
Und manchmal klopfen sie auch an die Tür. Drei als Könige verkleidete Kinder
stehen vor der Tür, singen und segnen das Haus und dessen Bewohner.
Sie bitten um Gaben für Bedürftige, ganz in der Tradition ihrer Vorfahren, die mit
ihren Gaben dem Christkind einen guten Start geben wollten.
Drei Menschen, die Legende machte aus ihnen Weise und Könige, gingen auf
einem unbekannten Weg. Allen Schwierigkeiten zum Trotz ließen sie sich nicht
von ihrem Ziel abbringen. Sie nahmen die Hoffnung, eigentlich die Gewissheit,
auf ihrem Weg mit, dass die Welt veränderbar ist.
Auch wenn sich ihre Spur im Dunkel der Geschichte verliert,
ein Stück von ihnen ist in jedem Menschen verwurzelt.
Gerhard Schneider
KIRCHE BEI UNS
Die Kirchengemeinden Lärz/Schwarz, Mirow, Schillersdorf und Wesenberg: Was
geht da? Mehrmals schon hatten sich die Pastoren, die Gemeindepädagogin und
Mitglieder der Kirchengemeinderäte unter Moderation der Gemeindeberatung
getroffen. Es wurde eine Bestandsaufnahme gemacht, was es in unseren
Gemeinden gibt und was dort schon geschieht. Und wir haben uns überlegt,
was es in jeder Gemeinde für sich geben und was es an einem Ort für alle vier
Gemeinden gemeinsam geben sollte. Also z.B.: Soll jede Gemeinde eine Junge
Gemeinde haben oder ist es besser, wenn es vielleicht in Mirow eine gibt für alle
vier? Letztlich steht ja dahinter die Frage: Wie können wir jetzt und in Zukunft
Kirche bei uns sein? In dieser Frage eingeschlossen sind das Verhältnis von
Ehren- und Hauptamtlichen und das Verhältnis der Gemeinden untereinander.
Im Oktober und dann Ende November saßen die Hauptamtlichen allein mit der
Gemeindeberatung zusammen. Sie sollen nun ein Konzept erarbeiten, das der
ganzen Arbeitsgruppe und dann auch den Kirchengemeinderäten vorgestellt wird,
die darüber entscheiden.
Wilhelm Lömpcke
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Jahreslosung 2016
JAHRESLOSUNG 2016
ICH WILL EUCH TRÖSTEN,
WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET.
Die Jahreslosung für das Jahr 2016 bietet uns eine Premiere. Endlich einmal sind
die Mütter dran. Oft werden sie vergessen. Dabei ist Mutter eigentlich der grundlegendste und wichtigste Beruf der Welt – von Geburt an. Keiner kann Kinder
auf die Welt bringen – außer Müttern. Und keiner kann Kinder stillen – außer
Müttern. Wir Väter können ja vieles. Aber da müssen wir passen. Auch wir
können Kinder auf unseren Armen tragen (manchmal stundenlang), aber so
trösten kann doch nur die Mama.
Also wurde es Zeit, dass
ein Satz wie dieser endlich
einmal aus seinem Versteck
ganz am Ende des Buches
des Propheten Jesaja
(Jesaja 66,13) hervorgeholt
wurde. Es ist ja ein ungewöhnlich Vergleich: Gott
wie eine Mutter. Aber es
ist ein wunderbarer Vergleich.
Gott ist nicht nur der
Allmächtige, der Schöpfer.
Immer wieder wird er auch
erfahren als liebevoll,
schützend, erbarmend.
Gott besitzt im Alten Testament auch mütterliche Züge. Und das nicht nur hier.
Er fragt uns: “Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren
leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich
nicht.“ (Jesaja 49,15). Gott vergleicht sich wohl deshalb mit einer Mutter, um uns
zu zeigen, wie eng die Beziehung zu uns sein soll. Sie ist vergleichbar mit der
engsten Beziehung, die wir uns auf Erden wohl vorstellen können: der Beziehung
zwischen Mutter und Kind. Neun Monate wächst das Kind in der Mutter heran,
geschützt und versorgt. Beide teilen Sauerstoff und Nahrung. Und noch lange
nach der Geburt bleibt das kleine Kind auf seine Mutter angewiesen als wichtigste
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Jahreslosung
Sponsoren
Bezugsperson.
Was tröstet aber denn eigentlich das Kind?
Trösten tut das Kind die Nähe der Mutter, dass
da eine da ist, die Zeit für es hat, die sieht, was
es braucht. Die Mutter nimmt ihr Kind in den
Arm. Bei der Mutter kann man sich einfach
mal ausweinen. Nicht nur ein Kind braucht das
Gefühl: Meine Mutter versteht mich nicht nur,
sondern sie steht auch bedingungslos zu mir.
Auch als Erwachsene brauchen wir das.
Gott tröstet uns, wie eine Mutter tröstet.
Iven Benck
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Gemeindebriefes
Fenster-, Türen-, Innenausbau
Gerhard Schulz, Schwarz
Juweliergeschäft
Karlo Schmettau, Mirow
Malereibetrieb
Ingo Langenheim, Schwarz/Neustrelitz
Gasthaus Zur Blauen Maus
Lars Pohlmann, Mirow
Elektrogeschäft
Heinz Ganter, Schwarz/Mirow
Markt-Apotheke Wesenberg
Cornelia Schleich, Wesenberg
Neubau, Umbau, Ausbau
Thomas Zander, Wesenberg
Fleischerei Pape
Gunnar und Anke Pape, Mirow
Wohnungsbaugesellschaft Mirow mbH
Möchten Sie auch den Gemeindebrief unterstützen und Sponsor werden?
Informationen bei Pastor Wilhelm Lömpcke, Tel. 039827 30260
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Neujahrsempfang
Herzliche Einladung zum FESTGOTTESDIENST
mit anschließendem NEUJAHRSEMPFANG
der vier Kirchengemeinden
Mirow, Wesenberg, Schillersdorf und Lärz/Schwarz
Am 03.01.2016
um 10.30 Uhr
JOHANNITERKIRCHE MIROW
GEMEINSAM INS JAHR 2016.
So wollen wir starten mit allen Vereinen und Verbänden, Verantwortungsträgern
aus Politik und Gesellschaft, Engagierten und Interessierten unserer Region.
Den Festgottesdienst am 03.01.16 um 10.30 Uhr gestalten die Pastoren unserer
Region gemeinsam.
Im Anschluss laden die Kirchengemeinden zum Sektempfang mit Imbiss auf die
Empore der Johanniterkirche Mirow ein.
Es freuen sich auf Ihre Teilnahme
Pastor Brodowski
Pastor Benck
Pastor Lömpcke
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Adressen, Impressum,
RedaktionsSchluss
EV.-LUTH. PFARRAMT LÄRZ/SCHWARZ
Regionalpastor Wilhelm Lömpcke
Dorfstraße 25, 17252 Schwarz
Telefon: 039827 30260, Mobil: 0173 6226592
[email protected]
EV.-LUTH. PFARRAMT MIROW
Pastor Christian Brodowski
Schlossstraße 1, 17252 Mirow
Tel.: 039833 20426
[email protected]
www.johanniterkirche-mirow.de
Sprechzeiten: dienstags 9.00-11.00 Uhr und donnerstags 16.00-18.00 Uhr
EV.-LUTH. PFARRAMT SCHILLERSDORF
Pastor Iven Benck, siehe unter WESENBERG
EV.-LUTH. PFARRAMT WESENBERG
Pastor Iven Benck
Hohe Straße 22, 17255 Wesenberg
Telefon: 039832 20431, Mobil: 0176 93566379
[email protected]
GEMEINDEPÄDAGOGIN Susanne Heinrich
Mühlenstraße 13, 17252 Mirow
Telefon: 039833 170302
Satz & Layout: Kerstin Zegenhagen
Fotografie . Werbedesign . Eigenverlag . Tel.: 039833 22090
[email protected] . www.kerstin-zegenhagen.de
REDAKTIONSSCHLUSS
der Frühjahrsausgabe 2016 ist der 15. Februar 2016
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Katholische
Wir
stellen vor: dieGottesdienste
Kirche in Alt Gaarz
der Pfarrei MARIA - Hilfe der Christen
DIE KIRCHE IN ALT GAARZ
stellt in vieler Hinsicht eine Besonderheit dar.
Schon von außen fällt die Holzverkleidung,
eine Stulpschalung, auf. Architekt war
1854/55 der Hofbaumeister in MecklenburgStrelitz, Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869),
ein Schüler des Berliner Baumeisters
Karl Friedrich Schinkel (1781-1841).
Auch wenn man es kaum noch sieht – die Kirche ist ein Fachwerkbau. Die
Gaarzer Kirche ist eine von nur zwei Buttel-Fachwerkkirchen in Mecklenburg.
Die erste Kirche an diesem fast ganz von Wasser umgebenden Ort ist
wahrscheinlich um 1230 gebaut worden. Erwähnt wird sie erstmals 1298. Bis
1934 hatte Alt Gaarz auch einen eigenen Pastor. Zur Kirche (Alt) Gaarz, das vor
einem Brand mehr Einwohner hatte, gehören Neu Gaarz und die Gaarzer Mühle.
Davon sind vierzehn Personen Mitglieder der Kirche.
Die Einrichtung der Kirche – Altar, Altarbild, Kanzel, Taufständer, Bänke,
Empore – sind aus der Zeit des Kirchenbaus. Die Taufschale, der Kronleuchter
und die Altarkerzenständer stammen aus der gleichen Zeit, vielleicht etwas später.
Gaarz war eine Domäne der Stadt Mirow und war deshalb eine Enklave in
Mecklenburg Schwerin, die zu Mecklenburg Strelitz gehörte. Ein Hinweis hängt
an der Wand neben dem Altar: eine Gedenktafel für die Mecklenburg-Strelitzer
Soldaten im Krieg 1870/71. Diese Tafel findet sich in vielen Strelitzer Kirchen.
Einmalig ist die Gedenktafel auf der Nordwand. Sie erinnert an ein großes
Unglück. Namentlich werden zwölf, zum Teil sehr junge Menschen aufgeführt,
die am 5. April 1885 im Gaarzer Thüren-See bei einer Bootsfahrt ertrunken sind.
Auch die Orgel ist eine Besonderheit. Sie wurde 1823 von dem berühmten
Berliner Orgelbauer Carl August Buchholz gemeinsam mit seinem Vater Johann
Simon Buchholz für die Kirche in Böhmisch Rixdorf bei Berlin gebaut. 1895
wurde sie aus Rixdorf nach Alt Gaarz umgesetzt. Der Kaufpreis belief sich auf
250 Mark: „Es kaufte sie eine Dorfgemeinde aus Mecklenburg für ein Spottgeld.“
So ist sie die älteste Buchholz-Orgel in Mecklenburg. Sie hatte neun Stimmen im
Manual und vier im Pedal. Seit dem 2. Weltkrieg ist sie stark beschädigt und kann
nicht mehr gespielt werden.
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Wir stellen vor: die Kirche in Alt Gaarz
Sowohl die Wahl des Baumeisters als auch der Kauf der Orgel der Gaarzer
Kirche machen deutlich, dass der Patron der Kirche sich die beiden aussuchen
und „importieren“ konnte. Der Pächter der Domäne Gaarz war jeweils auch der
Patron. Er hatte für die Kirche zu sorgen, was wohl nicht immer zu seiner Freude
war. So hatte der damalige Patron die jetzige Kirche erst nach langjährigem
Drängen des Pastors Heinrich Bluhme bauen lassen – an der Stelle der alten,
schon gefährlich baufälligen. Frau Bluhme war weitläufig mit Schinkel verwandt,
was vielleicht den Kontakt herstellte zu Buttel, der kostengünstig zu bauen gelernt
hatte.
Das runde Fenster über dem Altar ist im Jahr 2008 nach der originalen Vorlage
erneuert worden. Möglich wurde das durch große und kleine Spenden, die Erlöse
von Flohmärkten und der „Gage“ als Film-Location.
Übrigens: Die Kirche verfügt über keinen Stromanschluss.
Für Gottesdienste wird die Kirche Alt Gaarz mehrmals im Jahr genutzt:
Zu Karfreitag und Ewigkeitssonntag, am Pfingstmontag zu einem
Familiengottesdienst und am zweiten Weihnachtstag zu einem „Kerzenschimmer“
(siehe Gottesdienstplan).
Dann wird die Glocke geläutet, die 1854 von Schünemann in Demmin gegossen
wurde. Sie trägt die Aufschrift „Aufwärts der Sinn, zum Ewigen hin, ich heiße
Luise mich schenkte Georg“.
Auch wenn immer wieder von anderen erwogen wird, die Kirche aus
Kostengründen aufzugeben, geben wir uns Mühe, sie zu erhalten und zwischen
Ostern und November für Besichtigung und Besinnung zu öffnen.
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Wir stellen vor: die Kirche in Alt Gaarz
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C
DIE CHRISTVESPERN
11.00
Ahrensberg
12.45
Babke
13.00
Buschhof
13.00
Priepert
14.00
Krümmel
14.00
Mirow,
Familiengottesdienst
14.00
Blankenförde
14.30
Wustrow
15.00
Lärz
15.30
Leussow
15.30
15.45
16.30
Schillersdorf
Drosedow
Schwarz
17.00
Mirow
17.00
Wesenberg
18.00
Diemitz
22.00
Wesenberg
23.00
Zirtow