Trinkwasser-Stagnation

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Stand: 07/2015
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SauerlandWasser
Stadtwerke Iserlohn
Trinkwasser-Stagnation
Tipps für die Sicherstellung einer
gleichbleibend guten Wasserqualität
Achten Sie auf einen optimalen Betrieb Ihrer Trinkwasserinstallation – für ein stets sauberes Trinkwasser
Als ihr Wasserversorger planen, bauen und betreiben die
Stadtwerke Iserlohn das heimische Wasserrohrnetz – mit dem
Ziel, unser Trinkwasser möglichst rasch von der Erzeugung bis
zum Wasserhahn zu liefern.
Wenn Wasser längere Zeit nicht fließt, spricht man von
„Stagnationswasser” – in etwa vergleichbar mit einem
Lebensmittel, dessen Verfallsdatum abgelaufen ist. Es kommt
zwar nicht zwangsläufig zu nachteiligen Veränderungen, und
in den meisten Fällen ist das Wasser auch unbedenklich zu
genießen. Trotzdem ist Vorsicht geboten.
Generell gilt: Je regelmäßiger und häufiger Sie an allen Entnahmestellen Wasser entnehmen, desto sicherer erhalten Sie
ein gesundheitlich, hygienisch und ästhetisch einwand­freies
Trinkwasser.
Schon bei einer kurzen Stagnationszeit kann das Trink-­
wasser Inhalts­stoffe des Leitungsrohrmaterials sowie
metallische Korrosionsprodukte aufnehmen. Dadurch verschlechtert sich u. U. die Wasserqualität.
Nach einer längeren Stagnations­zeit können sich mikro-­
biologische Einflüsse aus Biofilmen bemerkbar machen. Das Wasser verkeimt.
Während einer sehr langen Stagnation des Trinkwassers bei Temperaturen von über 20° C können sich Pilze und Bakterien bedenklich vermehren.
Bei einer längeren Abwesenheit können Sie mit einfachen
Maßnahmen Ihre Trinkwasserinstallation zu­verlässig vor
Stagnation schützen. In der nachfolgenden Tabelle sind die
wichtigsten ­aufgeführt.
Abwesenheit
Maßnahmen vor der Abwesenheit
Maßnahmen bei Rückkehr
bis 3 Tage
Wohnungen:
Schließen der Stockwerksabsperrung
Öffnen der Stockwerksabsperrung,
Wasser 5 Minuten laufen lassen
Einfamilienhäuser:
Schließen der Absperrarmatur
hinter der Wasserzähleranlage
Öffnen der Absperrarmatur,
Wasser 5 Minuten laufen lassen
Wohnungen:
Schließen der Stockwerksabsperrung
Öffnen der Stockwerksabsperrung,
Spülen der Leitungsanlagen
Einfamilienhäuser:
Schließen der Absperrarmatur
hinter der Wasserzähleranlage
Öffnen der Absperrarmatur,
Spülen der Leitungsanlagen
bis 6 Monate
Schließen der Hauptabsperrarmatur,
Entleeren der Leitungen
Öffnen der Hauptabsperrarmatur,
Spülen der Leitungen
bis 1 Jahr
Abtrennen der Anschlussleitungen
von der Versorgungsleitung
Benachrichtigung an das Wasserversorgungsunternehmen oder den Installateur
bis 4 Wochen