Miteinander- Füreinander

Das
MiteinanderFüreinander
Herbst-Magazin
86. Ausgabe – Oktober 2015
Hauszeitung des Altenheims Hubertusstift Schiefbahn
Liebe Bewohnerinnen, liebe Bewohner,
der Sommer war dieses Jahr mal wieder ein richtiger Sommer mit viel Sonne,
langer Trockenperiode und Höchsttemperaturen von bis zu 40o . Für Sie und für
die Pflegekräfte war das nicht immer angenehm und so lief auch schon mal
kräftig der Schweiß. Es war aber im Großen und Ganzen erträglich, da es immer
wieder eine kühlere Phase gab. Viele Bewohner haben die Sommertage
reichlich genossen und das Grillfest war richtig schön mit toller Musik, idealem
Wetter und viel Spaß.
Was uns alle schon seit Wochen und Monaten bewegt ist die Flüchtlingswelle,
die zur Zeit über Europa rollt und uns aus dem alltäglichen Geschehen
herausreißt. Wir alle sind auf die übergroße Anzahl von Menschen nicht
eingestellt gewesen, die in so kurzer Zeit zu uns nach Deutschland wollten.
Viele der Flüchtlinge suchen einfach nur Ruhe vor all den Kriegswirren,
Verfolgungen und despotischen Machthabern, die nur ihr eigenes Wohl aber
nicht das ihres Volkes im Blick haben. Deutschland erscheint diesen Menschen
wie ein kleines Paradies auf Erden. Doch die „Willkommenskultur“ kommt an
ihre Grenzen, wenn die Dinge aus dem Ruder geraten.
Leider mischen sich in diesen unübersichtlichen Flüchtlingsströmen auch
Menschen unter, die aus sicheren Herkunftsländern kommen (z.B. Albanien,
Bosnien, Montenegro und dergleichen). Diese Länder sind im Aufbau und
versuchen die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Jedoch wollen die
meisten jungen Männer von dort lieber im Ausland schnelles Geld machen und
nicht im eigenen Land Aufbauarbeit leisten. Hier können wir bei der Einreise
nicht einfach „durchwinken“, es muss auch die Möglichkeit geben, dass diese
Menschen zurückgeschickt werden. Ebenso islamistische Kämpfer mischen sich
unter den Flüchtlingsstrom. Deshalb ist eine Kontrolle so wichtig. Die Regierung
will nun zurückrudern und wieder mehr Ordnung in die nicht stoppende
Einreise bringen, auch europaweit. Es wird sehr schwierig sein, den Ansturm zu
bremsen. Hoffen wir, dass wir ein gutes Mittelmaß finden.
Bleiben wir aber vorerst bei unserer kleinen Welt im Hubertusstift und schauen
wir, dass wir alle dazu beitragen, eine nette und vertrauensvolle Atmosphäre
zu schaffen, die für ein Zusammenleben auf so engem Raum sehr wichtig ist.
Ich finde, dass wir es bis jetzt immer noch geschafft haben, die Dinge
vernünftig zu regeln und Lösungen gefunden haben für das ein oder andere
Problem. Besonders freut es mich, dass Sie alle noch so richtig feiern können
und Spaß an der Freude haben. Bis zum Jahresende gibt es wieder genug
Anlässe, die alltäglichen Leiden zurückzustellen und sich auf das Feiern und
Fröhlichsein einzulassen.
Alles Gute
Ihr Anton Deiringer
Zu den Gedanken von Herrn Deiringer passt sicherlich gut
das Gedicht von Frau Erika Antwerpes:
Die wunderschöne Welt
Oh du wunderschöne Welt, die mit ihren Rätseln uns gefällt.
Wir denken nach bei Tag und Nacht, was für die Menschen du gemacht.
Du änderst dich in Zeit und Raum, wir fassen es kaum.
Die Menschheit immer mitten drin und man fragt sich, wo liegt da der Sinn.
Wir forschen, bauen und zerstören, auf Mängel will ja keiner hören.
Ob unsre Umwelt wird zerstört, der Klimawandel kaum gehört.
Wir üben überall Kritik, doch das Theater bricht uns noch das Genick.
Es wird nur getalkt, nichts Konkretes getan, stets heisst es wir wollen,
doch es gibt keinen Plan.
Kinder die in 2014 vor Krankheit und Hunger sterben,
sollten uns später einmal beerben.
Wer in seinem Land die Kanonen lässt sprechen,
um sich an seinem Gegner zu rächen,
der sollte dem Frieden sich verschreiben
und nicht den vielen Toten, aber den Menschen die leiden.
Oh Gott, was sind die Menschen dumm, gegenseitig bringen sie sich um,
können nicht in Frieden leben, nicht nach Glück und Eintracht streben.
Milliarden werden so verschwendet,
Panzer, Kanonen und Kriegsmaterial in die Krisengebiete versendet.
Damit werden das Land und die Städte zerstört
und keiner die ernsten Mahnungen hört.
Die Welt wird sich rächen wir wollen keinen Krieg,
die gesamte Menschheit setzt auf Sieg.
Wir begrüssen unsere neuen BewohnerInnen
Herr Peter Binder, seit dem 1. Juli 2015,
im Wohnbereich Elisabeth
Frau Rut Gaul, seit dem 1. Juli 2015,
im Wohnbereich Georg
Herr Dr. Egbert Gerstmann, seit dem 8. Juli 2015,
im Wohnbereich Bernhard, danach Wohnbereich Monika
Frau Erika Lesser, seit dem 26. Juli 2015,
im Wohnbereich Georg
Frau Erika Schmidt, seit dem 12. August 2015,
im Wohnbreich Theresia
Frau Lieselotte Golombek, seit dem 21. August 2015,
im Wohnbereich Georg
Frau Anneliese Grass, seit dem 30. August 2015,
im Wohnbereich Theresia
Frau Elisabeth Mertin, seit dem 1. September 2015,
im Wohnbereich Ursula
Herr Josef Spicker, seit dem 1. September 2015,
im Wohnbereich Georg
Frau Margarethe Servo, seit dem 23. September 2015,
im Wohnbereich Ursula
IMPRESSUM
Herausgeber: Heimleitung Hubertusstift
Redaktion: Stephanie Becker-Vieten
Mitarbeit: Erika Antwerpes, Anton Deiringer, Kitty Kossmann,
Angelika Lennertz, Wilhelm Otto, Peter Schmitz
Der Sommer liegt jetzt hinter uns und wir konnten Einiges erleben. Das
Trio aus Krefeld sang am 11. Juli „Wiener Lieder“.
Zum Mittwochabend am 15. Juli fanden sich fünfzehn Bewohner zum
gemütlichen Beisammensein ein.
Die Kinder der „offenen Ganztagsschule“
besuchten uns am 22. und am 29. Juli. In
unserer Cafeteria wurde gemeinsam
gespielt und erzählt. Es stellte sich
heraus, dass beim Memory-Spiel die
Erwachsenen keine Chance hatten!
Der musikalische
Nachmittag mit Herrn
Krickl und seinem Akkordeon war ein voller Erfolg.
Wir schmetterten gemeinsam viele Lieder und
fühlten uns wie ein großer Chor.
Zum kulinarischen Höhepunkt fiel Herrn Otto Folgendes ein:
Ein Hinweisschreiben an der Anzeigetafel vor der Cafeteria ließ mich stehen bleiben.
Ich las “Kulinarischer Höhepunkt“. Ich las einmal, dann zweimal und öfter und je mehr
Und schon
entfernte
ich mich vom Hubertusstift.
Küche serviert:
Scampispiesse an Blattsalat und Buttereis
Eisdessert
Wo nur las ich das schon einmal? In den Karten der besten Restaurants
Deutschlands. Dort fand ich mich wieder. Ob ich mitesse? Aber natürlich! In der
Un
Hoffnung, dass eine ganze Portion übrig bleibt!
Und schon fand das nächste Konzert statt.
Caféhausmusik mit unserem ungarischen
Charmeur Elemer Balogh – da schlugen die
Herzen im Dreivierteltakt.
Auch der Mittwochabend im August wurde wieder
richtig gemütlich.
Lange haben wir
wieder mit dem Termin des
Grillfestes spekuliert. So langsam haben
wir es raus, so wie im letzten Jahr trafen
wir den – meteorologisch gesehen –
besten Tag der Woche. Und so war auch
die Stimmung richtig toll! Das Essen
super lecker. Und am Ende des Tages
waren alle müde, aber zufrieden!
Ein weiterer Höhepunkt war das „Á
capella-Konzert“ der Tonköpfe. Nicht nur
die Bewohner waren begeistert, nein auch
der Chor hat sich richtig wohl gefühlt – wie
sie in dem Brief der Chorleiterin hier
nachlesen können:
Liebe Frau Becker-Vieten,
ich habe Sie am Schluss nicht mehr gefunden…
Es war auch für uns erneut ein ganz besonderes Erlebnis. Sie haben eine tolle
Stimmung im Haus - und es macht uns Freude zu sehen, wie viel Freude die
Bewohner und Gäste an unserem Vortrag hatten.
Gerne kommen wir wieder!
Herzlichen Dank und herzliche Grüße - auch an das ganze Team und die
Bewohner!
Andrea Kautny
Der Mittwochabend mit der Frauenunion
brachte uns Informationen und Kalorien.
Herr Indadome hielt einen sehr
interessanten Vortrag über das Leben und
Wirken Konrad Adenauers. Ein Ausflug in
die deutsche, aber auch in viele
persönliche Geschichten. Danach
schmeckten die Schnittchen,
Frikadellchen und Käsepicker, die von
den Damen liebevoll zubereitet waren,
ausgezeichnet.
Dann gab es noch den Kleiderbasar, vorbereitet und organisiert von
unserer Hauswirtschaft. Hier wurde gesucht, probiert und gefunden.
Ein weiterer „Kulinarischer Höhepunkt“ beschloss den September. Auf der
Karte standen diesmal „Rheinische Muscheln“.
Wir gedenken unserer lieben Verstorbenen
Frau Anna Völkl, verstorben am 8.Juli 2015,
im Alter von 87 Jahren
Frau Gertrud Meyer, verstorben am 10. Juli 2015,
im Alter von 83 Jahren
Frau Anna Maria Schaath, verstorben am 10. Juli 2015,
im Alter von 80 Jahren
Frau Ursula Kluthausen, verstorben am 8. August 2015,
im Alter von 85 Jahren
Frau Wally Stimming, verstorben am 16. August 2015,
im Alter von 87 Jahren
Herr Karl-Hans Schwengers, verstorben am 28. August 2015,
im Alter von 56 Jahren
Frau Therese Feldewerth, verstorben am 30. August 2015,
im Alter von 93 Jahren
Frau Ingeborg Sandholzer, verstorben am 8. September 2015,
im Alter von 92 Jahren
Frau Maria Niersbach, verstorben am 21. September 2015,
im Alter von 88 Jahren
Eines langen Baumes Wurzel bist du gewesen.
Eines hohen Berges Stein warst du.
Nun geh zu deinem Baum und zu deinem Berg zurück.
Auszug
Wir verabschieden uns von Frau Ulrike Sinz und Herrn Peter
Hoebken, die in eine neue, bzw. alte Heimat gezogen sind
und wünschen alles nur erdenklich Gute !!!
Wir laden herzlich ein zum
Gedenkgottesdienst
für die im Zeitraum
von Oktober 2014 bis September 2015
im Hubertusstift
verstorbenen
Bewohnerinnen und Bewohner
Samstag, 7. November 2015
15.00 Uhr
in die Kapelle des Hubertusstiftes
Allerseelen
Stell auf den Tisch die duftenden Reseden,
die letzten roten Astern trag herbei,
und lass uns wieder von der Liebe reden,
wie einst im Mai.
Gib mir die Hand,
dass ich sie heimlich drücke
und wenn man´s sieht, mir ist es einerlei,
gib mir nur einen deiner süßen Blicke,
wie einst im Mai.
Es blüht und duftet heut auf jedem Grabe,
ein Tag im Jahr ist ja den Toten frei,
komm an mein Herz,
dass ich dich wieder habe,
wie einst im Mai.
ausgesucht von Kitty Kossmann
Winterzeit
Ab heute könnte es hier auf Erden,
für uns schon wieder Winter werden.
Die Jahreszeit verheißt uns dies,
Winterzeit ist meistens fies.
Prompt kommt schon die Erinnerung,
an Schnee und Kälte rundherum.
Wer weiß nicht mehr von Matsch und Regen,
in unserer Stadt auf allen Wegen?
Eisesglätte und Nebelschwaden,
daraus entsteht für viele Schaden.
Stürze sind vorprogramiert,
Glück ist es, wenn nichts passiert.
Winterzeit bedeutet Sorgen,
wie geht es heute, wie wird es morgen?
Nässe, Kälte, Dunkelheiten,
uns die meiste Zeit begleiten.
Ein Horror ist es für die Alten,
vom Winter sie nun gar nichts halten.
Sie wären sicher hoch erfreut,
käm nach dem Herbst die Frühlingszeit.
Weil Ruhe braucht mal die Natur,
wird Winter es in Feld und Flur.
Für Böden, Pflanzen muß es frieren,
alles soll regenerieren,
Anders ist die Winterpracht,
wenn über Schnee die Sonne lacht.
Wenn in den Bergen auf den Gipfeln,
weiß die Bäume bis zu den Wipfeln.
Bei Wintersport für jedermann,
man sich glatt erholen kann.
Gefahren lauern zwar auch dort,
Vorsicht gilt beim Wintersport.
Die Ruhezeit zum Überbrücken,
schenkt uns später viel Entzücken,
wenn wieder sprießt der Erde Grün,
und viele bunte Blumen blühn.
Peter Schmitz
Auch eine Weihnachtsgeschichte….diesmal ganz kritisch von Herrn Wilhelm Otto
Engel Gabriel hatte wieder einmal seine himmlische Wolke verlassen und sich
auf die Reise zur Erde begeben.
Es war höchste Zeit, da unten nach dem Rechten zu sehen, zumal nun der
Sommer seinen Abschied nahm und die ersten Oktobertage sich nach
vorherbstlicher Stimmung sehnten. Ziel seiner Reise war eine Provinzstadt am
Niederrhein, und er freute sich schon darauf, mit ihren Menschen unbemerkt
durch die Straßen zu bummeln, zu schauen und zu feiern. Dass Erdenbürger
allzu gern irgendetwas feiern, war dem Himmelsboten schon bekannt, und
wieder hatte die fortgeschrittene Jahreszeit für sie zwei Knüller
bereit: man blies das HALALI zur Jagd und bereitete sich auf das
Erntedankfest vor.
Eine schöne Zeit für sie, dachte unser Engel, als er schon in der
Ferne das Gotteshaus erkannte und damit die Reise ihrem Ende
entgegenging. Die letzten kräftigen Flügelschläge führten ihn an der
Kirchturmuhr vorbei direkt über den Marktplatz, der ihm geschäftiges
Leben präsentierte und ein undefinierbares Stimmengewirr bis zu seinen
himmlischen Ohren in die Höhe schickte. Unser Engel genoss Bilder und Töne
in vollen Zügen und war dem Übermut nahe, als er plötzlich etwas ganz
Ungewöhnliches erlauschte!
Er stoppte seinen Flug und flog zum Marktplatz zurück. „Das kann doch nicht
wahr sein“, rief er empört aus und versuchte, sich mit der Tatsache zu
beruhigen, dass der Teufel wieder einmal sein böses Spiel mit ihm trieb. Aber
der Herr der Hölle war weit entfernt und bei seinem nächsten Überflug klang es,
gut erhörbar für ihn, aus dem Kaufhaus heraus:
Morgen Kinder wird’s was geben,
morgen werdet ihr euch freu’n.
Der Flug unseres Engels kam in höchste Gefahr und nur mit Mühe und Not
erreichte er die Parkanlage am Stadtrand. In seinem Kopfe hämmerte es
gewaltig und er begann, die Tage bis zum Heiligen Christfest zu zählen und
stellte fest, dass es noch 81 und ein halber waren! Eine böse Ahnung trieb ihn
von der Parkbank hinüber zu der Fußgängerzone. Was er nun zu sehen bekam,
ließ ihn sichtlich den Himmel zusammenbrechen: Superfleißige Geschäftsleute
erzeugten in ihren Schaufenstern weihnachtliche Vorfreude im Oktober! Neben
preislich herabgesetzten Strandschuhen der
Weihnachtsmann im Schaukelstuhl. Vor Restposten
von Strohhüten Sternensänger und Adventskalender!
Herbstangebote angestrahlt mit Christbaumkerzen!...
Lange irrte unser Himmelsbote durch die Straßen, bevor er sich entsetzt und
enttäuscht auf das Rathausdach zurückzog. Nachdem ihm ein paar Tränen auf
sein weißes Kleid tropften, kam er zu der Erkenntnis, dass den Menschen da
unten nichts möglich ist, wenn es darum geht, ihre Kassen recht schnell zu
füllen.
Weihnachtsschau im Oktober, die Adventszeit in den 10. Monat des Jahres
gepackt!
Nein, hier wollte er nicht länger verweilen, und so macht er sich bereit für die
Reise zu seiner himmlischen Wolke. Noch lange klang es in seinen Ohren:
Einmal werden wir noch wach,
heissa dann ist Weihnachtstag!!!!!!
Da denken wir dann doch noch mal lieber an den schönen Sommer zurück:
Sommer 1915
Am Tag sieht man die Sonne am Himmel steh'n,
am Abend wird sie mit uns schlafen geh'n.
Und hat sich das Abendrot am Himmel gezeigt,
der Tag für uns sich dem Ende neigt.
Früher haben wir stundenlang in der Sonne gelegen,
um später den Sonnenbrand zu pflegen.
Heute weiss man unverblümt,
dass zu viel Sonne der Gesundheit nicht dient.
Doch jeder Sonnenstrahl ist trotzdem willkommen,
da wird geplanscht und auch geschwommen.
Die Erwachsenen und Kinder haben so viel Spass,
mit Freude stürzen sie sich ins Nass.
Da wird gepicknickt und Eis gegessen,
auch die Wurst auf dem Grill wird nicht vergessen.
So hat der Sommer uns die Zeit vertrieben,
wir taten all das, was wir lieben.
In diesem Sommer schien die Sonne viele Tage,
wir haben es genossen, keine Frage.
Und wenn der Herbst kommt und der Winter kehrt ein,
freuen wir uns auf den nächsten Sommer,
mit viel SONNENSCHEIN.
gedichtet von
Frau
Erika Antwerpes
2.10.1931
5.10.1926
6.10.1921
6.10.1939
11.10.1936
13.10.1929
24.10.1924
24.10.1922
24.10.1939
26.10.1906
29.10.1942
Edith Tenberken
Agnes Beschoten
Maria Dohmen
Josef Spicker
Brunhilde Abels
Hans Ulrich
Eva Günther
Gertrud Krings
Sinaida Harms
Sibylla Weckes
Erika Spitz
1.11.1927
16.11.1936
17.11.1936
18.11.1933
22.11.1929
26.11.1937
28.11.1940
25.12.1937 Peter Niewerth
27.12.1934 Carola Faßbender
Eberhard Schulze
Lieselotte Golombek
Maria Nordmann
Gisela Ebhard
Anneliese Grass
Elsbeth Frentz
Berthold Miß
Das letzte Quartal im Jahr beschert uns viele nachdenkliche, aber
auch sehr fröhliche Momente.
Isabelle Kusari kommt am 10. Oktober zum „Wunschkonzert“. Die
Lieder, die präsentiert werden, haben die Bewohner selbst anhand
einer Liste in einer anderen Veranstaltung ausgesucht.
Zum Mittwochabendeangebot am 14. Oktober sind alle herzlich
eingeladen. Frau Lennertz lässt sich sicher wieder etwas Lustiges
einfallen.
Die St. Sebastianus-Schützen haben schon Ende
September unsere Halle und Cafeteria zur „Wies´n“
geschmückt. Am 17. Oktober geht es dann tüchtig rund,
die Feste in den letzten Jahren sind uns noch gut in
Erinnerung.
Immer wieder willkommen ist uns das Mandolinen- und
Gitarrenorchester Schiefbahn. Die Damen und Herren sind bei uns
zu Gast am 24. Oktober.
In die Kulturhalle lädt die Stadt Willich zum Seniorenfest am
29. Oktober ein. In den letzten Jahren waren die anderen Gäste
immer richtig neidisch, weil an unseren Tischen die beste Stimmung
herrschte.
Am 6.11. feiert Schiefbahn das Martinsfest und wir machen natürlich
mit. Nach dem Gottesdienst gibt es das gemeinsame Gänseessen in
der Cafeteria. Wie in den vergangen Jahren erwarten wir die Kinder
des St. Elisabeth-Kindergartens mit ihren Laternen. Auch die
Feuerwehr besucht uns mit einer Mannschaft und St. Martin,
begleitet vom armen Mann. Das Martinskomitee spendet nicht nur
den Kindern im Dorf, sondern auch den Senioren hier
im Stift einen leckeren Weckmann. Frau Antwerpes hat
im letzten Jahr folgendes Gedicht zum Fest geschrieben:
St. Martin zog den Mantel an, er steigt aufs Ross und ritt voran.
Denn viele Kinder und Eltern ihn begleiten,
um zum Martinsfeuer hin zu reiten.
Mit Musik, Gesang und selbst gebastelten Laternen,
singen alle von St. Martin und den Sternen.
So marschiert der ganze Zug, St. Martin voran,
am Martinsfeuer halten sie an.
Als St. Martin um das Feuer geritten,
sahen wir einen armen Mann und der tat ihn bitten:
„Oh hilf mir doch in meiner Not, sonst ist der bittere Frost mein Tod.
Ich habe keinen Mantel an, der Tod wird mich ereilen.“
St. Martin aber hörte zu, und fing den Mantel an zu teilen.
Der arme Mann St. Martin dankt und gibt ihm seinen Segen.
„Jetzt werd´ ich nicht mehr frieren, auf allen meinen Wegen.“
Dann ritt St. Martin weiter voraus, inzwischen war auch das Feuer aus.
Die Kinder zogen mit der Laterne von Haus zu Haus, um zu singen,
da wurden sie beschert mit Obst und süßen Dingen.
So hatten sie die Taschen sehr schnell voll bekommen
Und dann Kurs auf nach Haus genommen.
Auch die Musik und St. Martin haben sich auf den Heimweg gemacht
und noch mal an den schönen Tag gedacht.
Doch eines wollen wir nicht vergessen,
St. Martin ist wie immer auch bei uns im Hubertusstift gewesen.
Die Eltern feiern St. Martin für seine guten Taten
im Stammlokal mit Bier und Gänsebraten.
Erzählen von früher wie es einst war und alle freuen sich aufs nächste Jahr.
Auch heute ist er wieder hier, lieber St. Martin hab´ Dank dafür.
Am Sonntag, dem 6. Dezember besucht uns das Tambour- und
Fanfarencorps.
Der Nikolaus kommt dieses Jahr etwas verspätet am 7. Dezember,
er hat schwer an seinem goldenen Buch zu tragen…
Die Kinder vom St. Elisabeth-Kindergarten verbringen mit uns
einen adventlichen Vormittag.
Zum Adventkonzert kommen die Männergesangsvereine Cäcilia und
Eintracht am 11. Dezember in unsere Cafeteria.
Des Weiteren feiern noch die Wohnbereiche separat, wie in den
vergangenen Jahren.
Die rasende Altenpflegerin
- immer schnell auf Achse!
Unsere liebe Kitty Kossmann versorgt
uns ja immer mit netten Texten und
Sprüchen für die Zeitung. Dass sie für
jeden Spaß zu haben ist, zeigen wir mit
diesem Foto.
So hat Sie auch für diese letzte Seite
nichts zum Nachdenken rausgesucht,
sondern einfach etwas zum herzhaften
Lachen.
„Woher hattest du denn das
Geld für das Eis?“ –
Antwortet der Sohn: „Das
hast du mir doch gestern für
die Kirche gegeben. Aber der
Eintritt dort hat nichts
gekostet.“
„Dein Brüderchen ist aber
klein“, sagt die Nachbarin
zu Jan. Darauf dieser:
„Kein Wunder, er ist ja
auch mein Halbbruder.“
Auf dem Fischmarkt: „Fünf
Forellen bitte. Werfen Sie
mir die Fische einfach zu,
dann kann ich sagen, ich
hätte sie selbst gefangen.“
Tina zur Freundin:
„Wie war Dein
Urlaub?“ – „Toll,
ich habe nur die
falschen Sachen
mitgenommen,
meinen Mann und
meine Kinder.“
„Mein Mann ist ein Zauberer!“ –
„Wieso?“ – „Er geht abends mit
dem Hund raus und kommt am
Morgen mit einem Kater zurück.“
Lehrer: „Der Wal gehört zu den
Säugetieren. Wozu gehört der
Hering?“- Schüler: „Zu den
Pellkartoffeln.“
Krankenschwester:
„Ich bringe gleich
die Bettpfanne!“Patient: „Muss ich
mir das Essen etwa
selbst kochen?“