Brief aus Lobetal

Nr. 232 | April – Mai 2016
Brief aus Lobetal
Geistliches Wort
Wir dürfen kommen
Begegnungen
Neue Perspektiven
Thema
Fit für die Zukunft
2
V
Editorial
von Markus Weyel
www.lobetalarbeit.de
Liebe Leserin, lieber Leser,
Im Südosten der Türkei sind die Aramäer
Aziye & Isa Kerti unter Kurden aufgewachsen. Heute führen sie in Deutschland ein
erfolgreiches Familienunternehmen und
sind als angenehme Gesprächspartner
und Gastgeber bekannt. Im LOBETALER
MÄNNERFORUM am 05. Mai 2016, 19:30
Uhr wird Ehepaar Kerti unter dem Thema
Versöhnung erlebt aus ihrer Heimat und
kürzlich begleitete ich junge Flüchtlinge auf dem Weg zum Sport. Wie selbstverständlich gesellten sich zwei Bewohner Lobetals dazu. Flüchtlinge aus der
Nachbarschaft waren auch dabei. Eine bunte Truppe. Mit einzelnen bin ich ins
Gespräch gekommen. Es war einfach eine schöne Zeit dort in der Turnhalle.
Dabei kam es während der kurzen Zeit nicht zu tiefgreifenden Gesprächen,
eher zu »Fußballgesprächen«, aber auch das war verbindend und hat einfach
Spaß gemacht. Lesen Sie mehr zu den jugendlichen Flüchtlingen auf Seite 10.
Spannend war für mich auch ein Besuch im Lobetaler Haus Mara. Hier leben
Seniorinnen und Senioren mit und ohne geistige Behinderung unter einem
Dach. Außerdem hat Melanie Warnecke Lobetal-Bewohner Steffen Bunke
an seinen Wirkungsstätten besucht und im Wilhelm-Buchholz-Stift wurde
Richtfest gefeiert. Das und noch viel mehr können Sie in dieser Ausgabe lesen,
dabei wünsche ich Ihnen viel Freude.
vom Umgang mit religiösen Traditionen
berichten. Jeder Mann ist herzlich eingeladen. Sie werden ein wenig orientalisches Ambiente geniessen.
Der Unkostenbeitrag für Imbiss und
Getränke beträgt 7,50 €.
Anmeldungen werden bis 02.05.16. erbeten an Horst Vogt, Tel. 05141 / 27 90 95
oder [email protected].
M
LOBETALER
MÄNNERFORUM
am 5. Mai 2016
Zum Titelbild: Impression aus einem Lobetaler Kunstprojekt (siehe Seite 22)
Ihr
3
Geistliches Wort
Matthäus 25, 14-30 – Von den Anvertrauten Zentnern
14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine
Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; 15 dem einen gab er fünf Zentner
Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und
zog fort. 16 Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. 17 Ebenso gewann der, der zwei
Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. 18 Der aber einen empfangen hatte,
Und wir
dürfen können
Predigt von
Carsten Bräumer
ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. 19 Nach
langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. 20
Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner
dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe
damit weitere fünf Zentner gewonnen.
21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du
bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu
deines Herrn Freude! 22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte,
und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit
zwei weitere gewonnen. 23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und
treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen;
geh hinein zu deines Herrn Freude!24 Da trat auch herzu, der einen Zentner
empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du
erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast;
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25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe,
da hast du das Deine. 26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und
fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo
ich nicht ausgestreut habe? 27 Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen
sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen.
28 Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat.
29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber
nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. 30 Und den unnützen Knecht
werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Denn es ist wie mit einem Menschen, der
außer Landes ging: Er rief seine Knechte
und vertraute ihnen sein Vermögen an.
So geht das also los. Da geht einer für
eine lange Zeit weg und damit das, was
er hat, nicht verloren geht, vertraut er
es denen an, die für ihn arbeiten. Wir
befinden uns in einem Textabschnitt
im Matthäusevangelium, in dem Jesus
versucht, den Menschen etwas über das
Himmelreich zu erzählen. Und das ist gar
»Dog days are over« Anja Grote
nicht so einfach. Darum erzählt Jesus ein
Gleichnis. Er vergleicht also etwas. Er vergleicht das Himmelreich mit einem Mann,
der seinen Knechten Geld gibt - viel Geld, damit sie damit etwas anfangen.
So geht das Gleichnis los und dann nimmt alles seinen Lauf. Der eine bekommt
fünf Zentner Silber, der nächste zwei Zentner, der dritte einen. Und alle sollen was
damit machen, so lange der Herr weg ist. Ja, der Herr kennt seine Knechte. Er gibt
ihnen so viel, wie er ihnen zutraut, dass sie es auch gut einsetzen können. Er verteilt unterschiedlich viel. Und sie gehen unterschiedlich damit um. Zwei arbeiten
mit dem Geld, einer vergräbt es. Er hat Angst, etwas zu verlieren und dann richtig
Ärger zu bekommen, wenn der Herr wiederkommt. Nach einiger Zeit kommt der Herr
dann wieder und verlangt Rechenschaft von den Knechten. Und die beiden, die gut
gearbeitet haben, bekommen neue wichtige Positionen. Der Herr ist stolz auf sie
und lobt ihren Einsatz. Und dann kommt der, der das Geld vergraben hat. Er bringt
seinen Zentner Silber zurück und nichts ist dazugekommen. Es ist zwar auch nichts
verloren gegangen, aber er hat einfach nichts damit gemacht. Gar nichts. »
5
Geistliches Wort
Nun liegt in diesen Gleichnissen ja immer eine gewisse Gefahr. Man kann da alles
mit allem vergleichen und sich immer selbst sehen und dann daraus viele Schlüsse
ziehen und wahrscheinlich daneben liegen.
Gehen wir einen Schritt zurück, um diesen Text zu verstehen. Jesus will
uns erzählen, wie es sich mit dem Himmelreich ver-hält, woran man erkennen
kann, dass es da ist. Die Jünger hatten ihn das gefragt. Und dann hatten sie
gefragt, was denn die Zeichen dafür seien, an denen man erkennen kann, dass
der Menschensohn - so nennt das Neue Testament Jesus oft – wiederkommt. Es
geht in der Antwort Jesu um etwas ganz Ungewöhnliches. Es geht um den großen
letzten Moment der Weltgeschichte, den Moment, auf den hin alles Leben ausgerichtet ist. Den Moment, in dem die Schöpfung zurück in die Hände des Schöpfers
fällt und der Mensch Gott gegenübertreten darf. Es geht um das ganz Große in
der Frage der Jünger. Und dann erzählt Jesus in unserem Gleichnis etwas ganz
Irdisches. Beinahe banal wirkt die Antwort, wenn man sie in den Horizont dieser
Frage stellt. Das kennen wir doch alle irgendwie. Irgendwie sind wir doch alle mit
im Bus. Jeder hat so sein Talent. Talent übrigens heißt der Zentner Silber im griechischen Text. Daher kommt wahrscheinlich auch unser deutsches Fremdwort. In
alten Übersetzungen heißt dieses Gleichnis darum auch in der Überschrift: Von den
anvertrauten Talenten.
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Und das andere, was Jesus erzählt, kennen wir auch alle. Da gibt es Menschen,
die haben viele Talente und welche, die haben anscheinend wenige. Und doch hat
jeder etwas bekommen. Keiner ist leer ausgegangen. Und es gibt auch gar keine
Wertung in dem Gleichnis, ob mehr besser ist oder weniger schlechter. Jeder hat
nach seinen Möglichkeiten bekommen. Also eigentlich erst einmal alle gleich viel.
Eben jeder nach seinen Möglichkeiten, nach seinem Leistungsvermögen, nach dem,
was der Herr ihm zutraut, dass er damit auch gut umgehen kann, ohne überfordert
zu sein. Das ist doch erst einmal gar nicht wirklich ungerecht. Das ist doch gut. Jeder
bekommt etwas. Jedem wird etwas anvertraut. Und sie gehen sehr unterschiedlich
damit um, die beiden Ersten mutig, der Dritte ängstlich. Aber warum eigentlich?
Warum sind zwei mutig und einer ängstlich?
Am Vertrauen des Herrn kann es nicht liegen. Er hat jedem wirklich viel gegeben.
Nun klingt ein Talent oder ein Zentner Silber nicht nach allzu viel, ist es aber trotzdem. Man muss es umrechnen. Also machen wir das mal: Ein Talent sind 60 Minen,
eine Mine sind 100 Denare. Ein Denar ist das Sechstausendstel eines Talents und
dieses Sechstausendstel eines Talents, also ein Denar, das ist der Tagelohn eines
Tagelöhners. Das ist die Summe, von der eine Familie einen Tag leben konnte, wir
kennen das aus anderen Gleichnissen. Ein Talent entspricht 6000 Tagelöhnen und
ist der Lohn, den ein normaler Arbeiter in 20 Jahren Arbeit bekäme. Das bekommt
der letzte der drei Knechte von seinem Herrn anvertraut - 20 Jahresgehälter.
Rechnen wir das mal um und gehen von einem Durchschnittsgehalt von 40.000
Euro im Jahr aus. Das wären bei 20 Jahren 800.000 Euro. Das ist eine ganz solide
Summe. Und wenn ich die jemand ohne Sicherheiten anvertraue, dann ist das
auf jeden Fall eine ganze Menge Vertrauen. Am Vertrauen des Herrn an dem, was
er auch dem dritten Knecht zutraut, kann es nicht gelegen haben. Zwei Knechte
waren mutig und einer hatte Angst. Und das, obwohl auch er sehr viel anvertraut
bekommen hat.
Und dann dieser Schluss: Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Zwei werden befördert und einer wird
rausbefördert. Irgendwie erschreckend. Aber ist das so? Wird er rausbefördert oder
hat er das nicht eigentlich selbst getan?
Ich versuch es mal zusammenzufassen: Gott, denn um ihn geht es ja, traut den
Menschen, uns Menschen, denn das sind wohl die Knechte, etwas zu. Er gibt uns
auch etwas in die Hand, unterschiedlich viel, aber immer eigentlich unheimlich
viel, das Beispiel des dritten Knechtes zeigt das deutlich. Und er traut uns zu, mit
dem, was wir bekommen, auch etwas anzufangen. Der dritte Knecht kann das aber
nicht so sehen. Er kann das nicht annehmen. Er hat Angst! Er sieht seinen Herren
als einen ganz anderen. Und er kann darum auch nichts finden. Er bekommt alles
geschenkt und doch kann er es nicht annehmen. Auch das kennen wir, glaube
ich, irgendwie alle. Wie schwer es ist, das anzunehmen, was wir bekommen haben.
Ich kenne das. Man kann Gottes Gaben ablehnen und dann, dann befördert man
sich selbst genau dahin, wo Heulen und Zähneklappern ist. Und das nicht erst
irgendwann einmal, sondern gleich jetzt in diesem Moment. Man kann es aber
auch annehmen. Die beiden ersten Knechte zeigen es. Ich kann und ich darf das
einsetzen, was ich bekommen habe, all die Talente, die jede und jeder von uns hat.
Und dann wird es immer mehr. Das ist das, was Jesus uns mit diesem Gleichnis auch
verspricht. Er zeigt auf, wie es sein soll.
Und was hat das mit dem Reich Gottes zu tun?
Ich glaube das Reich Gottes beginnt genau da und genau in dem Moment, in dem
wir das Geschenk Gottes annehmen und einsetzen. Es beginnt hier und jetzt, wenn
wir anfangen mit dem zu arbeiten, was wir uns von ihm, dem großen Gott, schenken lassen. Und genau dazu sind wir eingeladen. Hier und heute, jetzt! Jetzt, hier
und heute dürfen wir annehmen, was er uns gibt und uns auf ihn einlassen. Und
dann wird es wachsen und Frucht bringen. Wann wird es sein? Und wie können
wir es erkennen? Jetzt ist es und es ist alles da. Wir müssen es nur annehmen und
dann Kraft gewinnen lassen in unserem Leben.
Ob wir das können? Wir dürfen können, denn er schenkt uns alles. Wir dürfen
können, also tun wir es doch. Wann? Jetzt! Wir dürfen jetzt können, denn er
Amen
schenkt uns alles.
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SVG Celle und Lobetal suchen ehrenamtliche Helfer
Wir möchten es unseren Bewohnerinnern und Bewohnern
wieder ermöglichen, zu den Spielen der Handballmannschaft
der SVG Celle fahren zu können – das ist unser gemeinsames
Anliegen. Die Damenmannschaft der SVG Celle Handball spielt
in der 1. Bundesliga. Für die Heimspiele des Teams suchen wir
Helfer, die Zeit und Lust haben, mit Bewohnern zu den Spielen
in die Turnhalle des Hermann-Billung-Gymnasiums (HBG) zu
Ehrenamt
fahren und das Spiel dort gemeinsam zu genießen.
Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Ramona Lambrecht
oder Andreas Brunkhorst-Frank (Tel. 401-398).
Melanie Warnecke
Ehrenamtliche Mitarbeiter für Lobetal Open Air gesucht
Wir freuen uns, dass jedes Jahr immer mehr Menschen das Lobetal Open Air
besuchen. Doch dadurch benötigen wir auch mehr freiwillige ehrenamtliche Helfer für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Hier fallen z.B. folgende Arbeiten an: Plakate kleben und verteilen, Organisation
Kinderbereich, Herrichten des Backstagebereichs, Hotelzimmer für Künstler
ordern,
Künstlershuttledienst,
Auf- und Abbauarbeiten, usw...
Gesucht
werden
engagierte
Ehren-
amtliche, die entweder eigenverantwortlich einen Verantwortungsbereich
übernehmen wollen oder sich in ein
bestehendes Team einklinken und einfach mitmachen möchten. Die erfah-
8
renen
Freizeitmitarbeiter
führen
in alle Arbeiten ein und sind ständige Ansprechpartner. Nutzen Sie diese
www.lobetalarbeit.de
Neue Homepage
Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen unsere vollständig überarbeitete Homepage vorstellen dürfen. Im vergangenen Jahr haben wir uns die Aufgabe gesetzt, den Internetauftritt der Lobetalarbeit komplett neu zu gestalten. Zum 1.
Februar diesen Jahres erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Die neue Homepage
ist leicht über Smartphone und Tablett zu erreichen. Die Lobetalarbeit infor-
Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen
miert hier sehr übersichtlich über ihre Angebote.
des Konzertes zu schauen und durch Ihr
Zukünftig werden Sie regelmäßig über aktuelle Themen und Termine aus den
Engagement aktiv am Gelingen des ein-
unterschiedlichen Bereichen direkt auf der Startseite informiert.
zigen inklusiven Festivals mitzuwirken.
Für alle Unentschlossenen nun noch
der Hinweis: Es sind die SputniX, die
Drangdüwels und die PRINZEN, die sich
am 20. August 2016 die Ehre geben,
unsere Festwiese aufzumischen.
Carsten Bräumer
Für Fragen und Anregungen zu dieser Homepage stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung.
Melanie Warnecke (Telefon: 05141 401 455)
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Neue Perspektive
Lobetal als neues Zuhause für jugendliche Flüchtlinge
Betritt man das Lobetaler Personalwohnheim,
kommen einem ungewohnt exotische Düfte
entgegen. Sie machen einem indischen
Restaurant alle Ehre. Die Quelle der Düfte
befindet sich gleich im ersten Stock. Hier und
im zweiten Stock leben seit einigen Wochen
jugendliche Flüchtlinge, deren Heimat deutlich südlich, bzw. weit im Südosten unseres
Globus liegt.
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Zwei von ihnen kommen aus Syrien, zehn aus
Afghanistan und zwei sogar aus dem fast 10.000
Kilometer entfernten Bangladesch. Sie sind
zwischen 16 und 18 Jahre alt. Neun von Ihnen
gehen in Celle schon zur Schule, drei stehen
kurz davor und zwei sind nur vorübergehend in
Lobetal, in einer kurzfristigen Inobhutnahme,
wie es im Fachjargon heißt. Deutsch lernen sie alle, sei das an der Berufsbildenden
Schule 2 in Celle oder beim Unterricht, der in
Lobetal stattfindet. Dabei haben sie erstaunliche Fortschritte gemacht, wie Mitarbeiter
Oliver Albert begeistert erzählt. Überhaupt ist
er sehr stolz auf die »Jungs«, wie er sie kumpelhaft nennt.
Neben
dem
Deutschunterricht
erfahren
die »Berufsschüler« auch schon eine erste
Berufsorientierung. Nach den Schrecken der
Flucht, von denen man wohl in den nächsten
Wochen und Monaten noch mehr erfahren
wird, ist jetzt so etwas wie Alltag eingekehrt. Die Jugendlichen leben in einer Art
Wohngemeinschaft und haben sich schon gut
organisiert. Frühstück, Schule, Mittagessen,
Ruhe, Hausaufgaben, Sport, Abendessen, so
ungefähr sieht ein Tagesablauf aus. Jeweils
zwei sind für die kompletten Mahlzeiten
eines Tages zuständig, inklusive Spülen und
Tischdecken. Am nächsten Tag ist dann das
nächste Team dran, erzählt mir Mitarbeiter
Jason Krishan-Schweda, neben Oliver Albert
und Dwayne Bootman begleitet er tagsüber die
Gruppe. Ab April ergänzt eine Sozialpädagogin
das Mitarbeiterteam. Stundenweise besucht
Hassan Shariati die Gruppe. Der gebürtige
Iraner wohnt seit drei Jahren in Deutschland,
davon rund zweieinhalb Jahre in Celle und ist
als Dolmetscher tätig.
erzählt, dass er gleich mit vier Jugendlichen
zum Zahnarzt nach Altencelle müsse. Auch
das gehört zum Alltag. Ebenso der Sport, sei
das beim »Fifa-Spiel« an der Playstation oder
beim richtigen Sport in der Turnhalle. Beim
Gespräch erzählt Oliver Albert auch, das jetzt
alle ein Fahrrad hätten. Eine Tatsache, die
eigentlich nicht berichtenswert scheint, die
Geschichte dahinter allerdings schon. Konnte
man vor wenigen Monaten ein gebrauchtes
Fahrrad, in eher dürftigem Zustand, noch
für etwa 30-40 Euro erstehen, liegen die
Preise jetzt mindestens beim Doppelten. Die
alte marktwirtschaftliche Binsenweisheit »Die
Nachfrage regelt den Preis« kommt hier zum
Tragen. Von sozialer Marktwirtschaft zu sprechen, fällt bei solcher Preistreiberei allerdings
schwer. Wie auch immer, es ist schön, dass nun alle
Apropos mobil
- mobil sind auch viele ihrer Freunde,
denn die Wohngemeinschaft im Lobetaler
Personalwohnheim bekommt oft Besuch von
weiteren Jugendlichen aus der Umgebung. Und
für Begegnung ist Lobetal ja immer gut.
Jugendlichen mobil sind.
Markus Weyel
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Behördenmanagement und Alltagsbegleitung
sind Schwerpunkte des Teams, wozu zum
Beispiel auch Hausaufgabenhilfe und
Arztbesuche gehören. Das wird bei meinem
Besuch ganz praktisch, denn Oliver Albert
Sport verbindet: Bunt gemischte Mannschaft in der Turnhalle der Hermann-Reske-Schule
Durch
einen
Zufall
entdeckte
Lobetal
Mitarbeiterin Anja Föster-Balk von der Tagesförderstätte in Altencelle einen Aushang der
Celler Baptistengemeinde über das Nähen von
Decken für Flüchtlingskinder. Das Interesse
war geweckt und so kam der erste Kontakt
mit der Initiatorin für diese Aktion in Celle,
Judith Schurian, zustande. Anja FörsterBalk war so begeistert, dass sie gleich die
Unterstützung der Aktion durch die Altenceller
Tagesförderstätte zusagte.
Fahrt nach Wittenberg
Decken für
April – Mai 2016
Das Bild wurde gemalt von Andreas Schniedewind
Herzliche Einladung.
Dank einer Spende konnte toller Kinderstoff
besorgt und mit vorhandenen Resten kombiniert werden. Anja Förster-Balk bekam tatkräf-
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tige Unterstützung durch vier Besucherinnen
der Tagesförderstätte – Katharina Brand,
Jasmin Thiele, Jessica Griesheimer (nicht auf
dem Foto) und Bettina Meyer. Es wurde mit
viel Freude Stoff ausgesucht, zugeschnitten
und dann zu kleinen Minidecken vernäht. In
Wir fahren mit dem Bus zur Lutherstadt
Wittenberg. Bevor das große Fest 500 Jahre
Reformation im Jahre 2017 beginnt, wollen wir
uns die Lutherorte in Wittenberg anschauen.
Am 19. Mai 2016 um 7.30 Uhr
Abfahrt an der Kirche, Haltestelle Lobetal.
Leistung: Führung, Besuch der Stadtkirche
und des Lutherhauses, Eintritt, Essen und
Busfahrt: 50,- Euro. Mit der Anmeldung zahlen
Sie bitte 50,- Euro. Aus acht Mittagessen können Sie ein Gericht auswählen.
acht Wochen haben die fleißigen Hände 20
Minidecken für Flüchtlingskinder genäht.
Die fertigen Decken wurden an Judith Schurian
übergeben, die sie dann noch mit vorgesehenen Labels versehen hat. Die Decken wurden
anschließend deutschlandweit verteilt.
Weitere Infos über die Idee »Mini Decki
Deutschland« unter www.minidecki.de
Melanie Warnecke
Kreis ehemaliger Mitarbeiter
und Freunde der Lobetalarbeit.
Anmeldung an: Erich Schüttendiebel,
Postfach in der Zentrale der Lobetalarbeit.
Tel. 05141 401-314 oder 01712886390 /
[email protected]
Gemeindebrief »
Evangelisch-lutherische Gemeinde Zum Guten Hirten
Gemeindebrief
Reise durch die Welt des Glaubens
Neuer Konfirmandenkurs 2016-2018
Ab August 2016 startet der neue
Konfirmanden-Kurs in Lobetal. Alle
Kinder, die in die 7. Klasse kommen, sind
herzlich eingeladen.
Die Anmeldung zum Kurs kann bis 15.
Juni im Gemeindebüro Tel: 05141/ 401
208 vorgenommen werden.
Rita Bakker
Am 22. Mai findet der Gemeindebegegnungstag statt.
Unter dem Motto »Aufbruch« wollen wir gemeinsam feiern und picknicken.
Wir wollen uns begegnen und uns miteinander austauschen. Das Projekt
Qualitätsentwicklung stellt seine Ergebnisse vor und es wird ein Kinderprogramm
geben. Jeder bringt etwas mit zum gemeinsamen Picknick.
10 Uhr Gottesdienst in der Kirche
14
Kirchkaffee auf dem Abenteuerspielplatz
gemeinsames Picknick und Grillen
gemeinsames Singen (Peter Schulze)
workshops:
A Qualitätsentwicklung stellt sich vor (Dr. Jürgen Butzkamm und Team)
B Gemeinde: Das sind wir. (Rita Bakker)
C Lobpreislieder
Kaffee und Kuchenbuffet, Kinderprogramm
16 Uhr Abschlussandacht
Lobetal auf dem Fresh X Seminartag und dem Willow Creek Leitungskongress
Zukunft-Hoffnung-Kirche: Ca. 10.000 Menschen besuchten den diesjährigen Willow
Creek Leitungskongress sowie den Kinderkongress im Februar in der TUI Arena in
Hannover. Namhafte Referenten wie Michael
Herbst, Professor für Praktische Theologie in
Greifswald und Bill Hybels, der Gründer der
Willow Creek-Gemeinde sprachen zu Themen
der Gemeindeentwicklung und –leitung. 14
Lobetaler waren dabei. Was hat sie bewegt?
Hier ein paar Stimmen der Teilnehmenden:
Angelika Tippmann: Mein Eindruck: sehr professionell, sehr amerikanisch und inspirierend.
(…) Ein riesiges Angebot an Information, das
anregt zum Nachdenken, Überdenken und vielleicht auch Umdenken.
Gerda Weiß: Mich hat die klare Botschaft,
identisch leben im Alltag neu inspiriert (…)
Viele gute Anregungen in Bezug auf Leitung
und Verantwortung für Menschen.
Benjamin Gau: Ich bin jedes Jahr aufs neue beeindruckt wie sehr eine einzelne Gemeinde so
viel für Gottes Reich tun darf und lasse mich
gern davon motivieren das auch meine Gemeinde zu mehr berufen ist…
Hans-Günther Buhl: Mir gefiel sehr gut die bi-
blische Fundiertheit, das perfekte Managment
und die rhetorische Professionalität.
Bitte mitbringen: eigenes Besteck, Teller und Tasse
Jörn Fangmann: Ich bin fasziniert, wie so viele
Das Grillgut wird von der Gemeinde gestellt.
unterschiedliche Glaubensgemeinschaften gemeinsam Gott loben und dienen! Zudem konnte
ich gute Anregungen für Leitung mitnehmen.
Anmeldung im Gemeindebüro bei Frau Jahnz: Tel.: (05141) 401-208
Bitte bei der Anmeldung angeben, wie viele Personen kommen
und was Sie zum Salat- und/ oder Kuchenbuffet beitragen möchten.
Sinika Brinkmann: Mich hat der Kongress motiviert selbstgesteckte, persönliche Grenzen
nochmal zu überdenken und vielleicht doch
noch einen Schritt weiter zu gehen, als ich es
mir zutraue.
Tomke Tirrel: Beeindruckend/impulsiv/prak-
tisch/kreativ/witzig/Gemeinde bauen egal wo
ich bin/Gaben einsetzen und dienen!
Rita Bakker: »Gott gebraucht nicht die Perfekten, sondern er gebraucht die Zerbrochenen,
um es perfekt zu machen.« (Reggie Joiner)
Steffi Fangmann (zum Kinderplus Kongress:
Viele praktische Beispiele, Spaß haben mit den
Kindern ist ein Zeichen der Wertschätzung
dem Kind gegenüber…Kinder sind nicht nur
die Gemeinde von morgen, sondern auch die
Gemeinde der Gegenwart.
Friedemann Buhl: Der Kongress hat mich posi-
tiv angespornt über meine Position bei der Arbeit und in der Gemeinde nachzudenken. ..Ich
bin schwer beeindruckt wie professionell, groß
und trotzdem extrem herzlich christliche Veranstaltungen ablaufen können.
15
Gemeindebrief
01.04.
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Frühabendmahl
Gebetstreff in der Sakristei
03.04.
04.04.
05.04.
06.04.
08.04.
10.00 Uhr
08.00 Uhr
19.30 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst / Abendmahl
Andacht in der Kirche
G5-Jugendgottesdienst im Gemeinderaum
Abendmahlsgottesdienst im W.B.Stift
Wochengottesdienst
Gottesdienst im Hehlentorstift
Frühabendmahl
Gebetstreff in der Sakristei
10.04.
11.04.
12.04.
13.04.
14.04.
15.04.
10.00 Uhr
08.00 Uhr
09.45 Uhr
19.30 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
20.00 Uhr
15.00 Uhr
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst
Drömann / Butzkamm
Andacht in der Kirche
Sauer
Gottesdienst im W.B.Stift
Buhl
Gemeindeforum Glaube und Denken im Gemeinderaum
Butzkamm
Wochengottesdienst
Bakker
Gottesdienst im Hehlentorstift
Schüttendiebel
Bibelgesprächsrunde im W.B.Stift
Schüttendiebel
Missions-Gebetsstunde im W.B.Stift
Göhlmann / Lampert
Frühabendmahl
Buhl
Gebetstreff in der Sakristei
17.04. 10.00 Uhr
18.04. 08.00 Uhr
19.04. 09.45 Uhr
20.04. 10.30 Uhr
15.00 Uhr
16.00 Uhr
22.04. 06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst / Abendmahl
Buhl / Holler-Schwandt
Andacht in der Kirche
Butzkamm
Gottesdienst im W.B.Stift
Buhl
Wochengottesdienst
Sauer
Senioren-Café im Gemeinderaum,
bitte anmelden bei Marianne Mundil unter 27 81 899
Mundil
Gottesdienst im Hehlentorstift
Schüttendiebel
Frühabendmahl
Buhl
Gebetstreff in der Sakristei
24.04.
25.04.
26.04.
27.04.
29.04.
Gottesdienst Bakker / Kuske
Andacht in der Kirche
Engemann
Frauenkreis im Speisesaal »Bücher, die uns was bedeuten«
Gottesdienst im W.B.Stift
Buhl
Wochengottesdienst
Sauer
Gottesdienst im Hehlentorstift
Schüttendiebel
Bibelgesprächsrunde im W.B.Stift
Schüttendiebel
Frühabendmahl
Buhl
Gebetstreff in der Sakristei
4
16
Veranstaltungskalender
10.00 Uhr
08.00 Uhr
20.00 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
20.00 Uhr
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Dr. Bräumer
Dr. Bräumer / Vogt
Jahnz
Nina Buhl
Buhl
Sauer
Schüttendiebel
Buhl
5
April und Mai 2016
01.05.
02.05.
03.05.
04.05.
05.05.
06.05.
10.00 Uhr
08.00 Uhr
19.30 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
10.00 Uhr
19.30 Uhr
06.15 Uhr
Gottesdienst
Bakker / Jahnz
Andacht in der Kirche
Wensch
G5-Jugendgottesdienst im Gemeinderaum
Nina Buhl
Abendmahlsgottesdienst im W.B.Stift
Buhl
Wochengottesdienst
Sauer
Gottesdienst im Hehlentorstift
Bakker
Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt mit Abendmahl Neumann / Weiß
Männerforum im Allertal-Café, bitte anmelden bei Herrn Vogt
Vogt
Frühabendmahl
Buhl
08.05.
09.05.
10.05.
11.05.
12.05.
13.05.
10.00 Uhr
08.00 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
20.00 Uhr
15.00 Uhr
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst / Abendmahl
Andacht in der Kirche
Liedermatinee im W.B.Stift
Wochengottesdienst
Gottesdienst im Hehlentorstift
Bibelgesprächsrunde im W.B. Stift
Missions-Gebetsstunde im W.B.Stift
Frühabendmahl
Gebetstreff in der Sakristei
Buhl / Fangmann
Dornieden
Schulze
Bakker
Schüttendiebel
Schüttendiebel
Göhlmann / Lampert
N.N.
15.05. 10.00 Uhr
16.05. 10.00 Uhr
17.05. 09.45 Uhr
18.05. 10.30 Uhr
15.00 Uhr
16.00 Uhr
20.05. 06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst
Gottesdienst zum Pfingstmontag
Gottesdienst im W.B.Stift
Wochengottesdienst
Senioren-Café im Gemeinderaum,
bitte anmelden bei Marianne Mundil unter 2781899
Gottesdienst im Hehlentorstift
Frühabendmahl
Gebetstreff in der Sakristei
22.05.
23.05.
24.05.
25.05.
27.05.
10.00 Uhr
08.00 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
20.00 Uhr
06.15 Uhr
19.30 Uhr
Gottesdienst zum Gemeindebegegnungstag
Andacht in der Kirche
Gottesdienst im W.B.Stift
Wochengottesdienst
Gottesdienst im Hehlentorstift
Bibelgesprächsrunde im W.B. Stift
Frühabendmahl
Gebetstreff in der Sakristei
29.05.
30.05.
31.05.
01.06.
10.00 Uhr
10.00 Uhr
08.00 Uhr
20.00 Uhr
09.45 Uhr
10.30 Uhr
16.00 Uhr
Gottesdienst
Gottesdienst zum Hausfest in Altencelle
Andacht in der Kirche
Frauenkreis im Speisesaal
Gottesdienst im W.B.Stift
Wochengottesdienst
Gottesdienst im Hehlentorstift
Sauer / Tippmann
Schüttendiebel /
Sauer
Sauer
Mundil
Schüttendiebel
N.N.
Bräumer
Schmeling
Buhl
Bakker
Schüttendiebel
Schüttendiebel
Buhl
Bakker / Engemann
Bräumer
Bräumer
Buhl
Schüttendiebel
17
Gemeindebrief
Veranstaltungen
in Stübeckshorn
Ober
April 2016
03.04.0 10.00 Uhr Gottesdienst
04.04.0 8.00 Uhr Andacht in der Kapelle
06.04. 14.00 Uhr Frauentreff im Gemeindehaus
07.04. 15.45 Uhr Wochengottesdienst
Buhl / Hohls
Sauer
Im vergangenen Jahr wurde
»Silberne Konfirmation«
in der Lobetaler Kirche
10.04. 10.00 Uhr Gottesdienst
11.04.0 8.00 Uhr Andacht in der Kapelle
14.04. 15.45 Uhr Wochengottesdienst
Sauer / Jelinski
Sauer
10.00 Uhr Gottesdienst
8.00 Uhr Andacht in der Kapelle
15.45 Uhr Wochengottesdienst
Buttler / Thormeyer
Sauer
17.04.
18.04.
21.04.
24.04. 10.00 Uhr Gottesdienst
25.04.0 8.00 Uhr Andacht in der Kirche
28.04. 15.45 Uhr Wochengottesdienst
Kasualien
Sauer / Jelinski
Sauer
Mai 2016
01.05. 10.00
02.05.00 8.00
04.05. 14.00
05.05. 10.00
Gottesdienst
Andacht in der Kapelle Frauentreff im Gemeindehaus
Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt
10.00 Uhr Gottesdienst
08.00 Uhr Andacht in der Kapelle
15.45 Uhr Wochengottesdienst
15.05.
19.05.
10.00 Uhr Gottesdienst mit dem Pfingstcamp
29. Januar
29. Januar
03. Februar
09. Februar
11. Februar
13. Februar
Helga Krüger
Käthe Schwarz
Gerda Willers
Amalie Fahrenkrog-Petersen
Marion Vogel
Anne Grote
Sauer / N.N.
Sauer / Vegelien
Sauer
Schnall Dich an !!!
las uns zusammen mit Lightning Mc -
Bakker / Team
15.45 Uhr Wochengottesdienst
Queen die Welt von Walt Disney und
Steig e
08.05.
09.05.
12.05.
Buhl / Jelinski
Sauer
Verstorbene
seinen Freunden entdecken.
Fühle Dich wie die Eiskönigin oder ver-
22.05. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Gemeindebegegnungstag in Celle
Bräumer / Team
23.05.0 8.00 Uhr Andacht in der Kapelle Cohrs
26.05. 15.45 Uhr Wochengottesdienst
27.05. 16.00 Uhr Andacht zu Beginn der Jumbo Rallye
29.05.
30.05.
10.00 Uhr Gottesdienst zur Jumbo Rallye
08.00 Uhr Andacht in der Kapelle
Sauer / Thormeyer
Sauer
such es mal mit Gemütlichkeit wie Balu.
Das und noch vieles mehr , kannst du
mit uns auf dem Pfingstcamp vom
13. Mai 2016 - 16. Mai 2016.in
Stübeckshorn erleben.
!!!
in
18
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
»Zum Guten Hirten« gefeiert.
Infoflyer und Anmeldung an:
Bei spannenden Geländespielen, biblischen
Tabea Kapelle Tel. 05141 / 41856
Geschichten und am Lagerfeuer tauchen wir
Sören Bürsing Tel. 05141 / 482794 oder
mit Dir ein in die Welt von Walt Disney.
[email protected]
19
Haus Mara –
ein Haus im Wandel
Den Ruhestand aktiv gestalten
Es macht Spaß, Siegfried Feuerabend zuzuhören. Seinem kleinen, mit Perlmutt verzierten
silbernen Akkordeon entlockt er Klänge aus
alten Zeiten, Schlager und Volkslieder – fast
schon ein bisschen wie aus einer anderen Welt.
Seine Parkinsonerkrankung tritt dann in den
Hintergrund. Überhaupt scheint das Treffen
Wolfgang Berkenhagen
20
im Tagesraum des Hauses Mara ein Ort der
Kontemplation zu sein. Die 66-jährige Karin
Scheidweiler zum Beispiel arbeitet konzentriert an einer grünen Platte, auf der sie bunte
Legosteine nach ihrer Wahl anordnet.
Alicja Schmidt sitzt an der anderen Seite des
Tisches und wird von Ergotherapeutin Sinika
Brinkmann zum Malen mit Buntstiften angeregt. Für alle Teilnehmer findet die 33-Jährige
ein gutes Wort. Manchmal ist Siegfried
Feuerabend nicht zufrieden mit seinem Spiel,
aber das gute Zureden von Sinika Brinkmann
hilft ihm weiterzumachen. Und Sinika
Blick in den Aufenthaltsraum von Haus Mara
Ergotherapeutin Sinika Brinkmann
und Alicja Schmidt
Brinkmann weiß, wovon sie spricht, denn
neben ihrer Profession als Ergotherapeutin
ist sie auch begeisterte Klavierspielerin.
Sie versucht, für jeden Bewohner herauszufinden, woran er Freude hat. Sei das die
Musik, ein Kaffeetrinken, ein Spaziergang,
ein Wellnessbad oder was auch immer. Mit
ihren Angeboten möchte sie die persönliche
Lebensqualität erhöhen. »Das gibt mir dann
auch sehr viel zurück«, erzählt sie.
Das Besondere an Haus Mara ist, dass hier
Für eine wohltuende Atmosphäre der Anerkennung und Wertschätzung sorgt auch Kerstin
Müller. Sie leitet das Haus Mara und ist an
diesem Vormittag mittendrin. Liebevoll wendet
sie sich einzelnen zu, hier ein kleiner Schnack,
dort ein aufbauendes Wort oder eine herzliche
Umarmung. Mit der Biografie der einzelnen
ist sie bestens vertraut. Mit einem wichtigen
biografischen Datum ist es an diesem Tag
ganz leicht, denn Siegfried Feuerabend hat
heute Geburtstag. Gegen Mittag wird der frühere Schustermeister mit einer Werkstatt in der
Celler Innenstadt von seiner Familie abgeholt.
Zur Feier des Tages steht ein Restaurantbesuch
an. Den musikalischen Part hat mittlerweile Wolfgang Berkenhagen übernommen, ganz
innig, fast ein wenig selbstvergessen, versucht
er, seiner Mundharmonika einige Töne zu entlocken.
Menschen mit einer geistigen Behinderung
und Menschen, die aufgrund ihres Alters auf
Hilfe angewiesen sind, gemeinsam unter
einem Dach leben. Das ist außergewöhn-
lich, hat aber natürlich seine Gründe. Das
Haus Mara war über viele Jahre ein typisches Altenpflegeheim. Dabei brachte die
zentrale Lage auf dem Lobetalgelände mit
guter Anbindung zum Beispiel zur Lobetaler
Kirche viele Vorteile mit sich. Jetzt soll das
Haus allmählich umgewidmet werden in ein
Haus für Menschen mit Behinderung, die
das Rentenalter erreicht haben. Hier besteht
großer Bedarf, sowohl in Lobetal als auch
deutschlandweit, denn die erste Generation
nach den schrecklichen Euthanasiemorden der
Nazis ist jetzt im Rentenalter. In Haus Mara
nutzen mittlerweile 11 Bewohner mit einer
geistigen Behinderung das vielfältige Angebot.
Dabei werden die oben erwähnten Aktivitäten
ergänzt von Spaziergängen, Touren mit einem
so genannten Doppelschalenfahrrad, kleinen
Ausflügen oder dem Besuch des Lobetaler
Abenteuerspielplatzes. Jeden Freitag gibt
es eine Andacht im Haus und einmal pro
Monat schaut Clownfrau Henriette Knopf
vorbei. Daneben können die Angebote des
Lobetaler Freizeitbereichs und der monatliche
Begegnungsnachmittag in der benachbarten
Martin-Buber-Klause genutzt werden. Flexible
Zeiten beim Frühstück und Mittagessen sind in
Haus Mara selbstverständlich.
Hausleiterin Kerstin Müller hat 1989 in Lobetal
die Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht,
nach einem Intermezzo außerhalb ist sie seit
2000 wieder in Lobetal zurück und leitet seit
2010 das Haus Mara. Dafür qualifizierte sie sich
durch eine zweieinhalbjährige nebenberufliche
Ausbildung zur Heim- und Pflegedienstleiterin.
Eine hohe Bewohnerzufriedenheit mit großer
Selbstständigkeit ist ihr wichtig. Dabei freut
sie sich über jeden Entwicklungsschritt und
sei er noch so klein. Für die Zukunft wünscht
sie sich einige bauliche Veränderungen für
ihr Haus und sieht auch im Garten noch
Entwicklungspotenzial.
Markus Weyel
Hausleiterin Kerstin Müller (links) im Gespräch
21
Besuch und Spende
Anna-Maria Schulz und Jennifer Brennahl
(Bildmitte) zeigten den Gästen der Fachschule der Bundeswehr aus Faßberg rund um Inspektionschef Oberstleutnant Meik Eckardt ihr
Haus Linde. Zuvor hatten die Gästen in der
Hermann-Reske-Schule einen Scheck über 350
Euro überreicht. Das Geld stammt aus Verkaufserlösen und einer Tombola anlässlich eines
Wintermarktes, den die Faßberger Fachschule
veranstaltet hatte. Dabei kamen 700 Euro zusammen. Neben der Lobetalarbeit wurde das
Bundeswehrsozialwerk ebenfalls mit 350 Euro
bedacht. In Lobetal soll das Geld für den Ausbau des Pausenhofes genutzt werden, den die
Hermann-Reske-Schule dann gemeinsam mit
dem Lobetaler Kindergarten nutzt.
L
Gabriele Goda, Christa
Wübling und Tanja Behrens
Kreativgruppe in der Tagesförderstätte
Anstatt »Shoppen« zu gehen, nutzte eine Gruppe aus Lobetal im vergangenen Jahr die Gunst
der Stunde und besuchte die Celler Familienbildungsstätte. Hier war gerade eine Ausstellung
mit Bildern einer Celler Künstlerin zu sehen.
»Das wäre toll, wenn deine Bilder auch mal da
hängen würden«, forderte Gabriele Goda damals Birgit Maleck heraus. Das war die Geburtsstunde einer neuen Kreativgruppe in Lobetal.
22
Jeden Donnerstag treffen sich seit Juni 2015
fünf interessierte Teilnehmer, um gemeinsam
zu malen. Von ihrem Besuch in der Familienbildungsstätte haben sie mitgenommen, dass sie
dahin wieder zurückkehren wollen, um selbst
dort auszustellen. Mit diesem Ziel fest in den
Augen, ist seitdem viel passiert. Los ging es
mit Wachsfarben, dann Aquarell bis zu Acryl
und zwischendurch Pastellkreide. »Ich gebe
keine Themen vor. Ich stell das Material bereit
und gebe Hilfestellung. Ich greife bewusst in
den Malprozess nicht mit ein, weil ich möchte,
dass jeder sein eigenes Bild findet«, erläutert
Gabriele Goda. Die gelernte Heilerziehungspflegerin hat sich nebenbei kunsttherapeutisch
weitergebildet und leitet die Gruppe. Wobei
aus dem eben zitierten Selbstverständnis Godas deutlich wird, dass es weniger um Leiten,
als vielmehr um Begleiten geht. »Ich gebe keinen Unterricht«, betont sie denn auch und gibt
selbstkritisch zu, dass, wenn sie doch mal in
den Malprozess eingegriffen hat, es meist ein
Fehler war.
Ausflug in den Harz nach St. Andreasberg
Wie es mittlerweile schon Tradition ist, fährt Haus Eiche jährlich in den Harz zum
Schlittenfahren. Diesmal mussten sogar vier Busse gestartet werden, um der großen
Teilnehmerzahl gerecht zu werden. Die Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg
liegt auf 600 bis 900 Höhenmetern. Je länger wir die Serpentine hochfuhren,
desto höher wurde der Schnee (ca.
50-60cm).
An der Rodelpiste hatte man einen
wundervollen Blick in das Tal. Wer
nicht fahren wollte, wurde mit
einem
Die Gruppe hat übrigens ihr Ziel erreicht. Vom
10. Juni bis Ende August 2016 stellt sie eine
Auswahl ihrer Bilder in der Celler Familienbildungsstätte aus - so richtig mit Eröffnungsrede, Musik, Imbiss und Getränken zu Beginn,
auch der Bürgermeister ist eingeladen.
Markus Weyel
herrlichen
Ausblick
und
Heißgetränken belohnt. Nach diesem sonnigen und verschneiten Tag
gab es noch einen runden Abschluss
in einer allseits bekannten FastFood-Kette.
Tobias Kretschmer
Haus Eiche
23
Steffen Bunke - lebensfroh und hilfsbereit
Erstes Werkstattpraktikum erfolgreich absolviert
Seit November 2015 ist Steffen nun im
Berufsbildungsbereich der Lobetaler AllertalWerkstatt (WfbM) tätig und fühlt sich dort
sehr wohl. Er fährt jeden Tag selbständig mit
dem Stadtbus in die Bahnhofstraße, wo der
Berufsbildungsbereich seinen Sitz hat. Auf das,
was er bisher erreicht hat, ist er sehr stolz.
Steffen Bunke ist 23 Jahre alt und wohnt seit
2009 im Lobetaler Haus Ahorn. Einen Tag
durfte ich ihn im Berufsbildungsbereich und
in seinem Praktikum in der Industriemontage
begleiten.
24
Steffen ist ein liebenswerter, kommunikativer,
junger Mann und sticht durch seine zugewandte und hilfsbereite Art hervor. Nach seiner
Schulzeit in der Hermann-Reske-Schule besuchte Steffen drei Jahre die Tagesförderstätte.
In dieser Zeit ging es den Mitarbeitern vor
allem darum, ihn weiter in seinen sozialen
Kompetenzen zu stärken, ihn persönlich noch
mehr reifen zu lassen und auf die Zeit im
Berufsbildungsbereich vorzubereiten. Schnell
hat Steffen hier eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle eingenommen.
Im Rahmen des Berufsbildungsangebots konnte er Ende Februar sein erstes Praktikum in
der Industriemontage der Werkstatt absolvieren. »Es gefällt mir sehr gut hier; nur schade,
dass das Praktikum so schnell vorbei ist«,
erzählt er. Mit seinen Kollegen dort kam er
super zurecht und hat sich sehr wohl gefühlt.
3.000
Große Freude über
große Spende
»Weihnachtszauber« nennt der Verein der Mitarbeiter und Freunde des Landgestüts Celle seinen Weihnachtsmarkt. In der wunderschönen Kulisse des Landgestüts – Heimat der weltberühmten Hannoveraner Hengste – wird Handwerkskunst
vom Feinsten gezeigt und feilgeboten. Daneben engagieren sich viele Ehrenamtliche beim »Weihnachtszauber«, zum Beispiel beim Kuchenverkauf, Kutschfahrten, Ponyreiten oder Gestütsführungen. Durch dieses ehrenamtliche Engagement
konnte ein Erlös von 12.250 Euro erzielt werden. Davon gehen 7.000 Euro an den
Schulverein der Paul-Klee-Schule Celle und 3.000 Euro an das Haus Siloah der Lobetalarbeit. Außerdem erhielten fünf Kindergärten aus der Stadt und dem Landkreis Celle fünf hochwertige Holzpferde.
25
Seine Aufgabe in der Industriemontage war es,
Gärkörbe in verschiedenen Größen zu konfektionieren und fertigzustellen; also die Gärkörbe
in PET-Beutel zu verpacken, einzuschweißen,
mit EAN-Code zu bekleben und abschließend
versandfertig zu machen.
Das Praktikum in der Industriemontage gab
Steffen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt.
Während seiner Zeit im Berufsbildungsbereich
lernt Steffen zukünftig noch weitere unterschiedliche Bereiche der WfbM kennen und
kann sich am Ende für das entscheiden, was
ihn am meisten interessiert und Spaß macht.
Melanie Warnecke
Bewohnervertretung traf sich mit Elternvertretung
Einmal im Jahr treffen sich die Eltern- und Betreuervertreter mit der Lobetaler
Bewohnervertretung zum Meinungsaustausch. Im Herbst vergangenen Jahres
war es wieder soweit. Vorsitzende der Elternvertretung ist Walruth Sommerfeld
(dritte von rechts), Vorsitzende der Bewohnervertretung Sabine Elsemann (fünfte von links).
Zentrum die »Liebe« sind hierfür Schlagwörter,
die das Konzept im Wilhelm-Buchholz-Stift beschreiben. Sie basieren auf dem Werk »Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen« des christlichen englischen Sozialpsychologen und Psychogerontologen Tom
Kitwood. Kitwood selbst war wiederum geprägt
vom großen jüdischen Theologen und Philosophen Martin Buber und dessen Konzept der
»Ich-Du-Beziehung«. Der Ansatz von Kitwood
harmoniert hervorragend mit der Methode ober
besser gesagt der Grundhaltung der »Validation«, wie sie die Gerontologin Naomi Feil beschrieben hat. In dieser Grundhaltung, in der
die Einzigartigkeit jedes Menschen, auch des
verwirrten Menschen, im Vordergrund steht,
werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Wilhelm-Buchholz-Stifts geschult.
Fit für die Zukunft
Wilhelm-Buchholz-Stift 25 Jahre jung
Ein Altenpflegeheim fit für die Zukunft zu
machen, das ist, verkürzt gesagt, die Aufgabe, die sich Frank Neumann gestellt hat.
Das WBS, wie das Wilhelm-Buchholz-Stift von
Insidern genannt wird, wird in diesem Jahr 25
Jahre alt. Wenn er sich die gute Bausubstanz,
die moderne Architektur, mit großzügigem
Raumkonzept und flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten anschaut, kommt Geschäftsführer
Frank Neumann ins Schwärmen.
26
Einfach gut, mit welcher Weitsicht und klaren
Strukturen hier vor 25 Jahren gebaut wurde. Diese hervorragende Basis erlaubt es jetzt
auch, relativ einfach, das Bestehende noch besser zu machen, bzw. zu erweitern. Auf der Südseite des großen Areals entsteht momentan ein
Erweiterungsbau. Dieser Bau dient dazu, noch
intensiver auf die Bedürfnisse von Menschen
mit demenzieller Erkrankung eingehen zu können. 22 Plätze entstehen hier. Da im Zuge der
Umbaumaßnahme die letzten Doppelzimmer
in Einzelzimmer umgewandelt werden, erhöht
sich die Gesamtplatzzahl von 73 auf 77 Plätze. Wie schon beim Neubau vor 25 Jahren wird
auch beim Erweiterungsbau mit dem Architek-
Geschäftsführer Frank Neumann hatte zum Richtfest
in den Garten des Wilhelm-Buchholz-Stifts eingeladen.
turbüro Simon und Simon zusammengearbeitet
und sogar die Bauleiterin ist mit Gabriele Broduhn die gleiche. Sie kennt quasi jeden Stein,
was nun ungemein hilfreich ist.
Die gelungene Architektur bildet einen guten
Rahmen, der jede Chance bietet, mit gutem
Inhalt gefüllt zu werden. Ganz nach dem Lobetal Prinzip, dass bei allem Feilen an den Rahmenbedingungen der Mensch im Mittelpunkt
stehen muss. »Identität«, »Beschäftigung«,
»Einbeziehung«, »Bindung«, »Trost« und im
Pflegedienstleiterin Dagmar Büscher erläutert den Hintergrund: »Validation bedeutet,
mit einfachen Worten gesagt, den Menschen
da abzuholen, wo er sich gerade befindet. Das
heißt, wenn der Mensch meint, er muss jetzt
ganz dringend nach Hause, weil die Kinder von
der Schule kommen, dann muss ich ihn genau
da abholen. Dann kann ich nicht hingehen und
sagen, Mensch, Ihre Kinder sind doch schon
längst erwachsen. Die sind doch schon im Arbeitsleben, die müssen nicht mehr zur Schule.
Nein, dann gehe ich hin zu ihm und reflektiere
das Gefühl und sage: Sie
sind ängstlich, Sie sind
besorgt, dass Sie es nicht
zeitig nach Haus schaffen, weil Ihre Kinder aus
der Schule kommen. Das
heißt, dieses Gefühl, das
dieser Mensch mir spiegelt widerspiegeln und
darauf eingehen und
nicht sagen, es ist alles
Quatsch, was Du sagst.«
Und ergänzt: »Validation kostet Zeit und Validation erfordert ganz
viel Ruhe auch bei dem
Mitarbeiter selber – Validation zwischen Tür und
Angel geht nicht.«
Neben den erwähnten
Umbaumaßnahmen soll
auch ein geschützter Erlebnisgarten von rund 200m² entstehen. Hier
haben die Besucher, wie Dagmar Büscher es
ausdrückt, die Möglichkeit, Ruhe zu finden,
Altbekanntes zu entdecken, dem Wind zu lauschen, den Blättern beim Tanzen zuzusehen,
Gerüche wahrzunehmen und das Gefühl von
Freiheit zu genießen.
Markus Weyel
Info
Am 25. Februar wurde Richtfest für den Um- und
Neubau des Wilhelm-Buchholz-Stift gefeiert.
Neben Kaffee, Kuchen und Gegrilltem gehörte
natürlich auch der Richtspruch der Zimmerer
dazu. Wie in Lobetal üblich, bat Lobetal Vorstand Carsten Bräumer nach Lesung und Gebet
um den Segen Gottes für diesen Bau.
27
für Lobetaler Kindergarten und Schule
Jeden Mittwoch kann in der Zeit von
8.00 bis 16.00 Uhr auf dem Parkplatz an der
Straße »Schwarzerden« in Wietzenbruch Altpapier abgegeben werden. Ein großer Container steht hier in dieser Zeit bereit. Der Erlös
kommt der Neugestaltung des Außengeländes
des Lobetaler Kindergartens und der benachbarten Hermann-Reske-Schule, einer Tagesbildungsstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung, zugute.
Tag der Architektur am 26. Juni
Die beiden Einrichtungen wollen das
Gelände in Zukunft gemeinsam nutzen. Es sollen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für
Am 26. Juni findet der diesjährige »Tag der
Kinder im Krippenalter bis zu Jugendlichen,
Architektur« der Architektenkammer Nieder-
die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, an-
sachsen statt. Mit der Tagesförderstätte in
geboten werden. Die Begegnung von Kindern
Stübeckshorn bei Soltau ist auch ein Gebäude
und Jugendlichen mit und ohne Behinderung
der Lobetalarbeit mit dabei. Die Architektin
wird durch den geplanten Ausbau noch selbst-
Susanne Witt, vom Celler Architekturbüro bwp
verständlicher.
Markus Weyel
NILSSON WITT, hat dieses Gebäude entworfen.
28
Sie ist am 26. Juni vor Ort, um interessierten
Gästen das Objekt und seine architektonische
Geschichte zu erläutern. Führungen finden um
11.15 Uhr, 13.00 und 15.00 Uhr statt.
Fotos: Roman Thomas
Kinder des Lobetaler Kindergartens gemeinsam mit Praktikantin Chiara Cohrs (links) und
Stefanie Holler-Schwandt
Sieg knapp verpasst
Pokalfinale beim
Tischtennis Betriebssport
Pokalfinale erreicht, dann aber leider verloren, hat die erste Tischtennismannschaft
der Lobetalarbeit in der Betriebssporttischtennisstaffel C.
Dabei war das Finale gegen die Mannschaft
der Telekom hoch dramatisch. Denn nach vier
Einzeln und zwei Doppeln stand es 3:3. Jetzt
musste ein »gemischtes« Doppel die Entscheidung bringen. Dabei ist »gemischt« in diesem
Fall nicht als Doppel aus Mann und Frau zu
verstehen, sondern jedes Team muss ein Doppel bilden, das in dieser Konstellation noch bei
keinem Pokalspiel zusammen gespielt. Hierbei
musste sich das Lobetaler Doppel Wojtek Idikowski und Rolf Struckmann im fünften (!)
Satz mit 9:11 geschlagen geben. Knapper geht
es nicht. Zum Team gehören: Rolf Struckmann,
Bernd Schulz, Wojtek Idikowski und Martina
Samme.
Auch die 2. Lobetaler Mannschaft hatte das
Pokalfinale (in der Staffel E) erreicht. Verlor hier allerdings – ersatzgeschwächt - gegen
das Team von One Subsea mit 2:4. Zur Lobetaler Mannschaft gehören: Thomas Hoffmann,
Uli Affeld, Heiko Nordmeyer (fehlte an diesem
Tag), Elvira Rüsch und Tanja Habel.
29
Gruppen und Veranstaltungen
Gemeindebüro
Dienstag– Freitag von 9.00 –12.00 Uhr
Nathaly Jahnz Tel. 401 208
Gruppen, Kreise, Projekte & Ansprechpartner in der Ev.luth. Gemeinde der Lobetalarbeit
Kindergottesdienst Gemeinderäume
Sonntag 10 Uhr (außerhalb der Ferien)
Rita Bakker Tel. 401 465
Schäfchengottesdienst für Kinder
von 0-3 Jahren und ihre Eltern
donnerstags um 9.30 Uhr im Gemeinderaum mit
spielen, basteln und klönen, 6x im Jahr nach
Aushang, Rita Bakker, 401 465
Pippi-Langstrumpf-Bande
für Kinder von 6–11 Jahren
Jugendräume · 15 –18 Uhr,
4x im Jahr nach Aushang,
Rita Bakker
Eltern-Kind-Kreis Gemeinderaum
Donnerstag 9.30 –11 Uhr
Tabea Kapelle, Tel. 4 18 56
Young-Lobetal-Kaffeezeit
Jugendräume
Sonntag 15 Uhr
Benjamin Gau 0176 610 274 57
Jugendgottesdienst G5
30
mit anschl. Bistro
Gemeinderäume
Mittwoch 20 Uhr (1x Monat nach Aushang)
MfG Jugendtreff
Gemeinderäume
Montag 19.30 Uhr
Nina Buhl, Tel. 0176 236 120 15
Treffen ehemaliger
Konfirmanden N.N.
Mittwoch 18.00 Uhr
Hauskreis für Bewohner Aula der Lobetalarbeit in Altencelle,
Dorfstr. 1b · letzter Do. im Monat 17 Uhr
Adelheid Krenz, Tel. 986412 | 05144 9 36 24
Teestube
Martin-Buber-Klause
Mo, Do, Sa um 19.00 Uhr
Mi. von 8.30­–10.30 Uhr
Kiosk in der Teestube
Di,
Mi, Fr.
14.00 –17.00 Uhr Tel. 401 398
Gebetstreff
in der Kapelle, Sakristei
Freitag 19.30 Uhr · Erich Schüttendiebel
Frühabendmahl
Arbeitskreis für Menschen
auf dem letztenWeg Singkreis Sonnenstrahlen Aula der
Martin-Buber-Klause, Montag 17 Uhr
Peter Schulze, Tel. 401 743
Bläserkreis Kirche
(nach Absprache) Markus Weyel Tel. 401 205
Gemeindechor
Gemeindraum
Donnerstag 20.00 Uhr
Karin Buntrock, Tel. 48 12 45
Vokalkreis »Cantica«
Kirche
Dienstag, alle 14 Tage 20.00 Uhr
Klaus-Dieter Engemann, Tel. 47 099
Mittagsgebet
Kapelle
Werktags 12.05 Uhr
Hans-Günther Buhl
Nachtgebet Complet Kirche
21.30 Uhr nach Absprache
Hans-Günther Buhl
Missionsgebetsstunde
WBS
2. Donnerstag im Monat 15 Uhr
Göhlmann, Tel. 48 47 50
Bibelgesprächsrunde WBS
Mittwoch (ungerade Wochen), um 20 Uhr
Erich Schüttendiebel
Konferenzraum PWH, 7. Stock – nach
Fortbildungskalender
Hans-Günther Buhl, Tel. 401 322
Besuchsdienst für Senioren
WBS Letzter Montag im Monat, 15.00 Uhr
Hans-Günther Buhl, Tel. 401 322 o. 401 501
Kirchkaffee
AllertalCafé
Sonntag nach dem Gottesdienst
Svenja Dreier, Tel. 0163-1546118
Kirche
Freitag 6.15 Uhr
Seniorencafé
Gemeinderaum
mittwochs 1x im Monat n. Aushang 15.00 Uhr
Marianne Mundil, Tel: 2781899
Abendmahlsgottesdienst WBS
1. Dienstag im Monat
Frauenabend
Parkettsaal
Jeden letzten Montag im Monat
(n. Aushang) um 20 Uhr, Angelika Tippmann
Kreis ehemaliger MitarbeiterInnen
& Freunde der Lobetalarbeit.
Ansprechpartner:
Erich Schüttendiebel, Tel. 401 –314
Email: [email protected]
Treffpunkt im Speisesaal um 15.00 Uhr.
21. April Thema:
Informationen aus der Lobetalarbeit.
Referent: Carsten Bräumer,
Vorstand der Lobetalarbeit
19. Mai
Busfahrt zur Lutherstadt Wittenberg
Abfahrt 7.30 Uhr, Rückfahrt 17.30 Uhr
Busfahrt, Führung, Eintritt
und Mittagessen: 50,- Euro
Kirchenausschuss Vorsitzender
Dr. Jürgen Butzkamm, Tel. (05143) 91 11 35
Leiterkreis Jugendarbeit Rita Bakker, Tel. (05141) 401 -465
Hauskreise
Hauskreis Buhl
(reihum bei den Mitgliedern)
nach Absprache Mi. 20 Uhr · H.G.Buhl
Hauskreis Fangmann
Flootlock 39, Celle, Mittwoch 20 Uhr,
Svenja Dreier, Tel. 0163-1546118
Hauskreis Jahnz Schwerinerstr. 14, Celle, bei Fam. Lichy
Montag 20 Uhr
Achim Jahnz, Tel. 41 13 8
Hauskreis Stübeckshorn
Mittwoch, 20 Uhr,
Herr Lammers, Tel. (05190) 98 47 49
Hauskreis Butzkamm
Am Hirtenhaus 9, Stedden
alle 14 Tage Freitag 20 Uhr
Dr. Jürgen Butzkamm, Tel. (05143) 91 11 35
Hauskreis Kapelle
Fuhrberger Landstr. 87, Celle
Donnerstag 19.30 Uhr,
Tabea Kapelle, Tel. 4 18 56
Hauskreis Kommerau
Fuhrenkamp 37, Celle
Mittwoch alle 14 Tage 19.30 Uhr
Manfred Kommerau, Tel. 4 65 87
31
Verlag: Lobetalarbeit e. V.,
Folgende Konten stehen für
Fuhrberger Str. 219, 29225 Celle
Spendenüberweisungen zur Verfügung:
Verantwortlich: Markus Weyel
Telefon 0 5141 401 205, Fax 401 414
Gestaltung: www.grote-designkultur.de
Druck: Achilles Präsentationsprodukte GmbH, Celle
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE31 2512 0510 0004 4289 00
SwiftBIC: BFSWDE33HAN
Fotonachweis: A. Grote 2, I. Kerti 1 , N.N. 1,
Sparkasse Celle
Team Pfingstcamp 1, E. Richteweg 2,
IBAN: DE11 2575 0001 0000 0715 06
H. Sauber 1, M.-L. Sauer 1, K. Thiessen 1,
SwiftBIC: NOLADE21CEL
R. Thomas 5, M. Warnecke 4, M. Weyel 19
Der Brief aus Lobetal ist kostenlos
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ist jeweils der 1. des Vormonats.
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