03 - Camberger Anzeiger

Usinger Anzeigenblatt
3
25. Februar 2016
Lichter für Syrien trotz Regen
Rund 80 Menschen beziehen in Wehrheim Stellung gegen den Krieg – Gegen Bundeswehreinsatz
WEHRHEIM (isa). „Wir ha-
ben hier nur ein bisschen
Regen auszuhalten – die
Menschen in Syrien haben
dagegen Krieg“, sagte Loni
Mony und erklärte, dass kein
noch so schlechtes Wetter
sie davon hätte abhalten
können, an der bundesweiten
Mahnwache „Lichter für Syrien“ teilzunehmen.
So wie Mony dachten viele
Wehrheimer; rund 80 Personen
hatten sich trotz strömenden Regens in der Wehrheimer Mitte versammelt und zündeten Friedenslichter an. Dem Zitat Martin Luther Kings folgend, „Dunkelheit
kann Dunkelheit nicht vertreiben,
nur Licht kann das – und Hass
kann Hass nicht vertreiben, nur
Liebe kann das“, erleuchteten unzählige Kerzen die Dunkelheit.
Wehrheimer Bürger bildeten gemeinsam mit vielen in Wehrheim
lebenden Flüchtlingen eine Lichterkette. Natürlich werde durch
diese Symbolik der Krieg in Syrien nicht gestoppt, zeigte sich Almut Gwiasda, eine der Mitorganisatorinnen in Wehrheim, durchaus
realistisch. Dennoch sei es vielen
Menschen wichtig, ein Zeichen zu
setzen.
Verbunden mit dem Zeichen
für Frieden wurde auch die Botschaft formuliert: „Die Bundeswehr beteiligt sich am Krieg in
Syrien? – Nicht in meinem Namen!“ Daher fordern die bundesweiten Aktionsgruppen einen
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Dorn- und Breuss-Anwendungen
Trotz Dauerregens bilden in Wehrheim rund 80 Personen, darunter auch viele Flüchtlinge, eine Lichterkette
für den Frieden in Syrien.
Foto: Schmah-Albert
Ausstieg aus der Gewaltspirale
unter anderem durch den Abzug
der Bundeswehr aus Syrien, keine
Unterstützung der völkerrechtswidrigen militärischen Interventionen und stattdessen eine politische Lösung.
„Wir setzen uns ein für eine
Welt ohne Krieg, Hass und Gewalt. Wir sind überzeugt davon,
dass Gewalt keine Antwort auf
Gewalt sein darf. Stattdessen fordern wir ein entschlossenes,
konstruktives Handeln, das die
Ursachen für Terror und Krieg bekämpft und gleichzeitig Perspektiven für einen nachhaltigen Frieden schafft“, ist in dem Flyer
nachzulesen, der von der Aktionsgruppe „Lichter für Syrien“ verteilt wurde. Zur Politik gehöre,
dem Terror die Grundlage zu ent-
ziehen, unter anderem, indem
man sämtliche Geldquellen, zum
Beispiel aus Ölgeschäften, austrockne. Ein sofortiger Stopp von
Waffenexporten in die Krisenregion Naher und Mittlerer Osten
sowie in menschrechtsverletzenden Staaten sei nötig. Ganz konkret sei hier eine Beendigung der
Kooperation mit Saudi-Arabien
zu nennen.
„Weltladen“ organisierte
„Die westlichen Gesellschaften
reagieren auf die Bedrohungen
durch Terrorismus und Krieg zunehmend mit Abschottung und
Einschränkungen von Bürgerrechten. Doch unsere Werte verteidigt man nicht, indem man sie
abschafft“, waren sich die Teilnehmer in Wehrheim einig. Hier
hatte der „Weltladen“ die Mahnwache organisiert und viele Mitstreiter gefunden.
Auch einige Kommunalpoliti- Ö.-Zeiten: Mo.-Fr. 8-20 Uhr. Termine nur nach Vereinbarung
ker von den Grünen und der SPD
reihten sich in die Lichterkette ein Mehr Freude am Wohnen mit
oder versammelten sich rund um
Bio. Teppich-Hand-Wäsche
das mit Kerzen geformte internaSeit 1991 in Friedrichsdorf
tionale „Peace-Zeichen“ und
Hugenottenstr. 40
unterstrichen so die von der Aktionsgruppe formulierte BotTel. 0 6172 -76 36 20
schaft. Der von der Gemeinde beauftragte private SicherheitsMa, Dt, Engl, Franz, 6,50 €/45 min v.
dienst, der an den Wochenenden Stud. Kl. 4-Abi. A 0157/92348573
ohnehin in Wehrheim partrouliert,
hielt sich am Rande der Veranstaltung auf, musste aber zu keiner
Zeit eingreifen, die Friedensdemonstration verlief absolut
friedlich.
Seniorenfahrt
in den Schwarzwald
Fahrt nach
Georgenberg
WEILROD (red). Vom 14. bis
19. August plant der Seniorenclub
Weilrod eine Fahrt in den
Schwarzwald. Der Bus holt die
Teilnehmer in den einzelnen Ortsteilen ab und bringt sie wieder zurück. Die Gruppe wohnt im Gasthaus Zum Löwen in Dornhan und
wird bei zwei Tages- und zwei
Halbtagesausflügen viel sehen
und erleben. Im Doppelzimmerpreis von 350 Euro ist neben guter
Verpflegung die Nutzung des
WEHRHEIM (red). Die Wehrheimer Wanderfreunde möchten
dieses Jahr erneut eine Wanderfahrt unternehmen. Sie vom 14.
bis 21. August in die Oberpfalz
nach Georgenberg in das Hotel
Kastanienhof. Die Unterbringung
erfolgt in Doppel- oder Einzelzimmern mit Halbpension. Die
Reisekosten betragen für Mitglieder im Doppelzimmer 420 Euro,
im Einzelzimmer 470 Euro. Für
Nichtmitglieder betragen die Rei-
Fahrt ist vom 14. bis 19. August geplant
Freizeitbereiches mit Tischtennis,
Tischfußball, Billard und Dart sowie Fitnessraum und Sauna, WLan und Sky TV inbegriffen (Einzelzimmer zehn Euro mehr). Mit
der Anmeldung zahlen Teilnehmer 100 Euro auf das Konto: Seniorenbeirat Sigrid Buhlmann
Frankfurter Volksbank Konto:
600 1617 093 BLZ: 501 900 00;
Anmeldungen bei Sigrid Buhlmann, Telefon 06083 / 940406
oder Handy 0173/ 8135966.
k
Rüc
Wehrheimer vom 14. bis 21. August unterwegs
sekosten 430 und 480 Euro. Die
Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit geführten Wanderungen, Kutschfahrten, Spiele- und Unterhaltungsabenden sowie einer Fahrt
nach Tschechien. Weitere Information können auf der Internetseite www.wehrheimer-wanderfreunde.de und bei Lothar Brötz
(Tel. 06081 / 59797), der auch
Anmeldungen entgegennimmt.
Gäste sind willkommen.
MyVital sucht Probanden
– Anzeige –
30 Leute gesucht die unter Arthrose-Schmerzen in Knie, Schulter oder Hüfte leiden
NEU-ANSPACH (red). Das
MyVital in der Hans-BöcklerStraße 9 in Neu-Anspach sucht
für ihre Studie noch Probanden,
die unter Arthrose leiden. Die Studie dauert vier Wochen und ist allerdings auf 30 Leute begrenzt.
Arthrose ist die häufigste aller
Gelenkkrankheiten
und
beschreibt den Zustand nach Zerstörung der Knorpelschiczht eines
Gelenks und den damit einhergehenden Knochenveränderungen.
Der betroffene Mensch verliert
dadurch die Fähigkeit, sich frei zu
bewegen. Das Gelenk entzündet
sich, schwillt an und schmerzt.
Am häufigsten betroffen sind
Hände, Knie und Hüfte, aber auch
jedes andere Gelenk kann erkranken. Ausgangspunkt jeder Arthrose ist ein Schaden im Knorpelüberzug, der sogenannte „Knorpelschaden“.
Oft ist dieser Schaden zunächst
nur auf eine kleine Fläche von
vielleicht zwei Quadratzentimetern begrenzt. Außerdem ist er
noch oberflächlich. Kurz darauf
treten im Röntgenbild erste Verdichtungen des Knochens auf. Es
handelt sich hierbei immer um
Knochenbezirke, die direkt unter
dem erkrankten Knorpel liegen.
Diese zusätzlichen Veränderungen am Knochen sind ein entscheidendes Zeichen für das
Frühstadium der Arthrose. Ohne
diese
Knochenveränderungen
liegt nur ein „Knorpelschaden“
vor, nicht aber eine „Arthrose“.
Arthrose bedeutet deshalb immer
Knorpelschaden mit Knochenveränderungen.
Die Studie dauert vier Wochen
und der Start ist der 4. März. Alle
Leistungen gibt es für nur 149
Euro bei einem Wert von über 500
Euro. Die Teilnehmerplätze sind
allerdings auf 30 Leute begrenzt.
Weitere Informationen hierzu
unter Telefon 06081/ 8079.
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sieht mit der Zeit schmutzig und alt aus. Viele wertvolle
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kaputt oder ausgebleicht
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ausgebessert und einer
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