Lübbenauer Stadtnachrichten Jahrgang 25 Nummer 7 Samstag, den 28. März 2015 Lübbenau/Spreewald -2- Das Rathausfenster Abriss Turnhalle und Starkstrommeisterei Zur Beseitigung von städtebaulichen Missständen in der Stadt wurden im Februar und März dieses Jahres die Turnhalle in der Beethovenstraße und die Starkstrommeisterei in der Güterbahnhofstraße in Lübbenau/Spreewald abgerissen. Mit dem Abriss der Halle wurde das Unternehmen Niemann Recycling GmbH & Co. KG aus Schacksdorf (Finsterwalde) beauftragt. Die Starkstrommeisterei beseitigte die Lübbenauer Firma LAR Lausitzer Abbruch- und Recycling GmbH. Beide Arbeiten verliefen zeitund planmäßig sowie ohne Schwierigkeiten. Abriss Turnhalle Abriss Starkstrommeisterei Solidarität mit Tibet Mädchen und Jungen der sechsten Klasse des Jenaplanhauss haben sich am 10. März vor dem Lübbenauer Rathaus mit der Situation Tibets beschäftigt. Elisabeth Jente, Gleichstellungsbeauftragte und Veranstaltungskoordinatoren der Stadt, und die Vertretung der Tibetgruppe aus Vetschau informierten die Schüler über das Schicksal des von China besetzten Hochlandes, sprachen über Menschenrechte und dessen Verletzungen und erläuterten wie es zum Gedenktag kam. Gleichzeitig wurde die tibetische Fahne vor dem Rathaus gehisst. Samstag, 28. März 2015 in dieser Zeit dort keine Blumen abzulegen, da diese sofort wieder beräumt werden müssen. Die Anlage bleibt aber als Urnengemeinschaft erhalten, sie wird nur oberflächlich neu gestaltet. Die Gesamtbaumaßnahme wird voraussichtlich bis Anfang September 2015 andauern, bis dahin ist immer wieder mit Einschränkungen zu rechnen. Die Verwaltung der Stadt Lübbenau/ Spreewald bittet um Verständnis. Spiele der Freundschaft sind abgesagt Koãevje will an Spielen festhalten Lübbenaus Partnerstadt Oer-Erkenschwick hat in einem Schreiben an die Stadt die in diesem Jahr für Mai geplanten „Spiele der Freundschaft“ abgesagt. Die Zusage von nur drei der sechs Partnerstädte habe das Organisationskomitee der Stadt zu dem Entschluss bewegt, die Spiele nicht wie geplant durchzuführen. Bürgermeister Helmut Wenzel hat die Absage der Spiele mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. „Eine Veranstaltung wie diese hat es verdient fortgeführt zu werden. Sie hat Tradition und eröffnet gleichzeitig Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern und sozialer Herkunft sich mit Gleichaltrigen zu treffen, um bestehende Vorurteile abzubauen und neue Freundschaften zu schließen.“ Wenzel habe Verständnis für die getroffene Entscheidung, denn die Organisation und Durchführung der Spiele erfordere einen erheblichen finanziellen und personellen Aufwand, der sich nur mit der Teilnahme aller Partnerstädte rechtfertigen lasse. Auch Lübbenaus Partnerstadt Koãevje hat die Absage der Spiele mit Bedauern entgegengenommen. Die Stadt möchte allerdings an der Tradition der Spiele festhalten und bietet den Städtepartnern einen Ersatztermin zu Pfingsten in Koãevje an. Aus Sicht der Stadt müsse jedoch auch dieser Termin erst geprüft und mit den anderen Partnerstädten besprochen und abgestimmt werden. Ziel soll es insgesamt sein sich mit allen bisherigen Teilnehmerstädten der Spiele an einen Tisch zu setzen und gemeinsam Lösungswege für den Fortbestand der Städtepartnerschaften sowie die Zukunft und Perspektiven der Traditionsveranstaltung zu beraten. Hintergrund Die „Spiele der Freundschaft“ mit Jugendteams aus den Partnerstädten haben nach dem Vorbild der Fernsehsendung „Spiele ohne Grenzen“ erstmals 1973 stattgefunden. Seit 1991 wurden sie alle zwei Jahre im Wechsel in jeweils einer Partnerstadt durchgeführt. 2015 sollte die internationale Jugendveranstaltung in Oer-Erkenschwick durchgeführt werden. Information zu Lärmbelästigungen durch Gaststätten Baumaßnahme Feierhallenvorplatz auf dem Lübbenauer Hauptfriedhof Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich des Vorplatzes an der Feierhalle auf dem Lübbenauer Hauptfriedhof wird es voraussichtlich ab dem 23. März 2015 zu Einschränkungen bei der Begehbarkeit des Friedhofes geben. Hierzu ist von den Bürgern und Besuchern der am Friedhofseingang ausgehängte Plan zu beachten. Die Urnengemeinschaft an der Giebelwand des Friedhofsgebäudes wird ebenfalls in die Umgestaltung einbezogen und ist dann für einen begrenzten Zeitraum nicht erreichbar. Es wird gebeten Frühling. Die „Freiluftsaison“ geht los. Terrassen und Biergärten von Gaststätten werden wieder eröffnet. Sehnsüchtig erwartet und herzlich angenommen, nicht nur von den Gastwirten und Lübbenauern, sondern auch von den vielen Gästen der Stadt. Worauf sich viele freuen, kann für andere ein Ärgernis sein. Im Hinblick auf die Eröffnung der „Freiluftsaison“ möchte die Verwaltung zu Lärmbelästigungen durch Gaststätten, insbesondere mit Terrassenbetrieb beziehungsweise Biergärten, die geltenden gesetzlichen Regelungen aufzeigen und bei Konflikten Lösungsmöglichkeiten anbieten. Lärm, der von Gaststätten ausgeht kann für Anwohner störend sein und die Lebensqualität mindern. Lärmbeeinträchtigungen können eintreten durch: • Musikdarbietungen jeglicher Art, insbesondere bei Verwendung von Verstärkeranlagen, • Offenhalten von Fenstern und Türen der Gaststätte, Samstag, 28. März 2015 -3- • lautes Verhalten der Gäste und des Personals in der Gaststätte, auf der Freifläche beziehungsweise vor der Gaststätte zum beispiel durch Rauchen (Nichtraucherschutz), auf dem Heimweg oder durch An- und Abfahrt von Fahrzeugen, • lautstarke Geräusche auf der Freifläche durch das Personal durch Aufräumarbeiten, wie Tische und Stühle rücken, Abfallbeseitigung wie Zusammenstellen leerer Flaschen und Gläser. Im Landesimmissionsschutzgesetz sind die Nachtruhe sowie die Betriebszeiten für die Außengastronomie geregelt. Die allgemeine Nachtruhe beginnt um 22 Uhr und endet um 6 Uhr. Ausnahmen bestehen für die Außengastronomie An Freitagen, Samstagen sowie vor gesetzlichen Feiertagen darf bis 24 Uhr geöffnet sein, von Sonntag bis Donnerstag bis 23 Uhr. Dennoch sollte auf die Nachtruhe der Anwohner und Nachbarn Rücksicht genommen werden. Zur Nachtzeit werden Geräusche als besonders störend empfunden, weil die tägliche Betriebsamkeit und Geschäftstätigkeit in den Abendstunden abnimmt, die Hintergrundbelastung durch andere Geräusche zurückgeht, so dass einzelne Lärmquellen umso deutlicher hervortreten. Bei akuter Lärmbelästigung, insbesondere während der Nachtstunden, liegt die Zuständigkeit bei der Polizei. Sie kann Anordnungen treffen, um die Nachtruhe wieder herzustellen. Bei wiederkehrenden Belästigungen durch Gaststättenlärm empfiehlt es sich zunächst das persönliche Gespräch zwischen Lübbenau/Spreewald den Betroffenen und dem Gaststättenbetreiber. Lässt sich das Problem auf diesem Weg nicht lösen, können sich die Betroffenen direkt an das Ordnungsamt wenden. Zur Klärung des Sachverhaltes helfen aber nicht anonyme Beschwerden, sondern konkrete Angaben, wie um Beispiel - an welchen Tagen trat der Lärm auf - wodurch wurde der Lärm verursacht - Dauer der Beeinträchtigung - Entfernung der Lärmquelle zu den betroffenen Personen - Anfertigen eines sogenannten „Lärmprotokolls“ - weitere Zeugen Zur Ahndung bei Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz oder möglichen gerichtliche Verfahren sind Zeugenbeweise unabdingbar. Hinweisen möchte die Verwaltung noch auf die Benutzung von Tongeräten wie zum Beispiel Lautsprecher, Tonwiedergabegeräte und Musikinstrumente in der Öffentlichkeit. Diese Geräte dürfen nur in solcher Lautstärke benutzt werden, dass unbeteiligte Personen nicht erheblich belästigt werden (§ 11 Landesimmissionsschutzgesetz). Für die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen können zum § 10 „Nachtruhe“ und § 11 „Benutzung von Tongeräten“ Ausnahmegenehmigungen beantragt werden. Für Fragen steht Frau Bräsemann unter der Telefonnummer 03542 85175 zur Verfügung. Bekanntmachung der Fundsachen lfd.Nr. Bezeichnung 41/2014 Damenrad 26“ Farbe: aubergine 42/2014 Damenrad 28“ Farbe: dunkelblau/weiß 44/2014 Herrenrad 28“ Farbe: grau-metallic 45/2014 Mountainbike 26“ Farbe: dunkelgrau-schwarz 46/2014 Damenrad 28“ Farbe: karminrot 47/2014 Elektr. Autoschlüssel 48/2014 Damenrad 28“ Farbe: graugrün/schwarz 49/2014 Damenrad 26“ Farbe: lila/schwarz 50/2014 Mountainbike 26“ Farbe: dunkellila 01/2015 Herrenrad 28“ Farbe: schwarz 04/2015 Damenrad 28“ Farbe: weinrot 05/2015 Herrenrad 28“ Farbe: beige-braun 06/2015 Herrenrad 28“ Farbe: lila 07/2015 Damenrad 26“ Farbe: grau-blau 09/2015 Handy „Vodafone“ 10/2015 Schwarze Geldbörse 12/2015DVD-Player 13/2015 Damenrad 28“ Farbe: schwarz 15/2015 Damenrad 28“ Farbe: weiß/orange 16/2015Autoradio 18/2015 Herrenrad 28“ Farbe: silber/schwarz 19/2015 Herrenrad 26“ Farbe: weiß 20/2015 Damenrad 28“ Farbe: weiß/schwarz 21/2015 Damenrad 28“ Farbe: silber/schwarz 22/2015 Damenrad 26“ Farbe: silber 23/2015 Herrenrad 28“ Farbe: grau/schwarz 24/2015 Damenrad 28“ Farbe: silber/schwarz Fundmonat 09/2014 10/2014 10/2014 10/2014 11/2014 11/2014 11/2014 11/2014 12/2014 12/2014 01/2015 01/2015 01/2015 01/2015 02/2015 02/2015 02/2015 02/2015 03/2015 03/2015 03/2015 03/2015 12/2014 03/2015 03/2015 03/2015 03/2015 Meldefrist bis 03/2015 04/2015 04/2015 04/2015 05/2015 05/2015 05/2015 05/2015 06/2014 06/2015 07/2015 07/2015 07/2015 07/2015 08/2015 08/2015 08/2015 08/2015 09/2015 09/2015 09/2015 09/2015 06/2015 09/2015 09/2015 09/2015 09/2015 Bei verloren gegangenen Einzelschlüsseln beziehungsweise Schlüsselbunden ist bitte direkt im Bürgerbüro nachzufragen, da diese Fundsachen hier nicht separat aufgelistet werden. Die Eigentümer werden aufgefordert, ihre Rechte in der angegebenen Meldefrist (siehe Spalte 4) beim Bürgerbüro der Stadt Lübbenau/Spreewald geltend zu machen. Nach Ablauf der Meldefristen wird über die Fundsachen anderweitig verfügt. Das Fundbüro der Stadt Lübbenau/Spreewald weist die Bürger darauf hin, dass bei einem Diebstahl eines Fahrrades nicht nur im Fundbüro nachzufragen ist, sondern auch unbedingt eine Strafanzeige bei der Polizei gemacht werden sollte, unabhängig ob der Verlust der Versicherung zur Entschädigung gemeldet wird. Hintergrund ist der ständige Abgleich der Fahrräder, die im Fundbüro eingehen, mit denen die bei der Polizei angezeigt werden und dadurch gegebenenfalls der Eigentümer ermittelt werden kann. Lübbenau/Spreewald -4- Osterfeuer im Garten? Gartenabfälle in Kleinfeuern verbrennen - in den Frühjahrsmonaten und zu Ostern sind sie nun wieder öfters zu sehen. Werden sie aus Unkenntnis gegenüber den rechtlichen Bestimmungen oder als eine Normalität aus der Tradition entzündet? Das eigene Osterfeuer auf dem Grundstück oder im Garten ist grundsätzlich gestattet, wenn bestimmte Vorschriften dabei eingehalten werden. Gemäß dem Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG), Paragraf 7 ist das „Verbrennen sowie das Abbrennen von Stoffen im Freien untersagt“. Hiervon ausgenommen sind Holzfeuer (von einem Meter mal einem Meter), die weder die Nachbarschaft noch die Allgemeinheit belästigen oder gar gefährden, wie es im Gesetz weiter heißt. Eine Gefährdung oder Belästigung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn die so genannten „Zehn goldenen Regeln für Feuer im Freien“ eingehalten werden: 1 die Obergrenze für Höhe und Durchmesser des Brennstoffhaufens beträgt 1 Meter 2 nur trockenes und naturbelassenes Holz verwenden 3 bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind keine Holzfeuer entzünden 4 Abfälle gehören niemals ins Holzfeuer. Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten. Es liegt hierfür eine Beseitigungspflicht von Abfällen vor, die nach Paragraf 27 Absatz 1 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz nur in zugelassenen Anlagen erfolgen darf. 5 Holzfeuer mit Holzspänen oder Kohlen- bzw. Grillanzünder entfachen 6 Löschmittel immer bereithalten (zum Beispiel Wasser, Sand, Feuerlöscher) 7 Brandbeschleuniger wie Benzin, Verdünnung, Spiritus niemals verwenden, Explosionsgefahr! 8 die Feuerstelle stets im ausreichenden Abstand zu Gebäuden/brandgefährdeten Materialien anlegen 9 bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug Feuer unverzüglich löschen 10 Feuer immer bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigen So wäre es doch nett, wenn jeder seine Bekannten, Nachbarn oder Freunde über diese Vorschriften aufklärt. Dann könnte es ja sein, dass sich doch der eine oder andere Gedanken macht und künftig solche weithin qualmenden Feuer aus Gartenabfällen unterlässt. Einladung zur regionalen Hochwasserkonferenz Samstag, 28. März 2015 700 JAHRE Lübbenau euigkeiten N von Eierm Wappenfisch ene Ausstellung von Karikaturn im RoatE haus! Wenn hut es das schond moal egeben? Etwas Besundres ist‘s jedenfalls, denn bei allem Witz decken die eenen oder andern schond recht deitlich Unzulänglichkeeten uff. Ich zumindest kann mir des Eindrucks nich‘ erwehrn, dass die Zeechner die Toleranz des Birgermeestas gegenieber kritischer Ansichten een wenig ausenutzt hoaben. So erzählt een Plakoat eene Geschichte aus‘m Roathaus, die eegentlich nich‘ fier die Öffentlichkeet edacht sin dirfte: Een engagierter Birger wendet sich besorgt an een Bediensteten und weest daruff hin: „Um hier was zu verändern, brauchn wir gude Ideen und keene Birokratie nich.“ „Also gut“, erwidert der Bedienstete, „stellen wir een Antrag uff gute Ideen.“ Und was hut nu die Ausstellung mit dem siebenhundertjährigen Stadtjubiläum in diesem Joahr zu tun? Nu‘, dem uffmerksoamen Betrachter werd nich‘ entgangn sin, dass die Macher der Ausstellung das Konzept des Festumzuges kopiert hoabn. Denn wie der Festumzug widmet sich och die Karikaturnausstellung u. a. der Soagenwelt, der Vergangenheet Libbenaus, der Gegenwoart und schließlich sogoar der zukinftigen Entwicklung der Stadt. So belegt beespielswese die eene Zeichnung den Abriss des Hochhauses II, und die andre zeigt unter dem Motto „Besser Wohnen in Libbenau“ das Spreewaldhaus in der Neistadt. Nich‘ nur wegen des Humors und der versteckten wie zuweelen och recht offnen Kritik, sundern och wegen der kunstfertgen Zeechnungen und Pinselstriche – den Machern is‘ eene sehr gelungne und sehenswerte Ausstellung elungen. Ich jedenfalls hutte mein Vergniegen beim Betrachten der vielfältgen Karikaturn. Und – so wie ich unser Stadtoberhaupt kenne – och der Birgermeesta werd trotz der eenen oder andern Neckereien und kritischen Anspielungen een Oge zudriecken. Wer oaber bei der Eröffnung am 26. März nich‘ zugegen sin kunnde, möge sich ruhig moal die Zeit nehm, um ins Roathaus zu komm‘ und dort alle Ogen uffzumachen. Eier Wappenfisch Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz lädt herzlich zur regionalen Hochwasserkonferenz für das Einzugsgebiet der Spree/Dahme ein, die im Rahmen der Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (EGRichtlinie2007/60/EG) im Flusseinzugsgebiet Elbe durchgeführt wird. Die Veranstaltung findet am 2. April in der Zeit von 16:30 bis 18:30 Uhr im Audimax 1 der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, Konrad-Wachsmann-Allee 3 in Cottbus, statt. Sie ist an einen breiten Teilnehmerkreis gerichtet (Landkreise, Gemeinden, Bürger, Verbände und viele mehr) und soll über die Ziele, Meilensteine, Methoden sowie den aktuellen Bearbeitungsstand der europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie sowie der Regionalen Maßnahmenplanung im Land Brandenburg informieren. Das Ziel der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie ist die Verringerung und bessere Bewältigung der nachteiligen Folgen von Hochwasser für die Gesundheit der Betroffenen, die Umwelt, das Kulturerbe, die Wirtschaft und die Infrastruktur. Die EU-Mitgliedsländer waren aufgefordert, Hochwasserrisikobereiche auszuweisen, für die dann Überschwemmungsszenarien auf Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten abgebildet wurden. Diese Karten sind seit Dezember 2013 im Internet unter www.mlul.brandenburg.de/info/hwrm/karten eingestellt. Derzeit werden Maßnahmen zur Reduktion des Hochwasserrisikos entwickelt. Nächster Erscheinungstermin: Samstag, der 11. April 2015 Nächster Redaktionsschluss: Mittwoch, der 1. April 2015 Samstag, 28. März 2015 -5- Lübbenau/Spreewald Der FestumZUG In dreizehn Wochen ist es endlich so weit: Der Festumzug anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums wird durch die Straßen der Lübbenauer Neustadt ziehen. Seit der letzten Ausgabe der Lübbenauer Stadtnachrichten werden deshalb in kleinen Episoden Hintergründe vorgestellt, die darüber informieren, wie der Umzug geplant wurde und nunmehr Gestalt annimmt, bis er dann schließlich am 27. Juni 2015 von jedermann bestaunt werden kann. Heute gibt es einen Blick zurück in die Vergangenheit. Wagon 2 – Geburtsstunden einer Stadt Der 70 Bilder umfassende Festumzug ist etwas ganz Besonderes, weil er nicht nur aktuelle Themen der Stadt zeigt, sondern in 35 Bildern auch die Geschichte der Spreewaldstadt in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Für die historische Ausarbeitung und Zusammenstellung der nicht nur sieben, sondern sogar vierzehn vergangenen Jahrhunderte zeichnet sich Projektteammitarbeiter Michael Mehlow zuständig. Der studierte Historiker achtet bei der Umsetzung des Festumzuges exakt auf eine historisch genaue Umsetzung der Bilder aus der Lübbenauer Geschichte. Ein besonderes Augenmerk hat er dabei auf das bedeutendste Bild des Umzuges, den Grund, warum Lübbenau in diesem Jahr das 700. Jubiläum feiert, gelegt: die erste offizielle Erwähnung der Spreewaldstadt in einem Schriftstück. Im besagtem Bild schreiben wir das Jahr 1315, genauer gesagt den 29. Tag im September. An diesem Datum trafen sich 13 Ritter in der Burg Luckau, um den Verkauf der Stadt Lübbenau durch Bodo von Ileburg an Christian den Langen beizuwohnen. Die Familie Ileburg gehörte damals zu den ersten Herren der Burg in Lübbenau, welche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Ähnlichkeiten im Wappen der Familie und dem der Stadt Lübbenau deuten darauf hin, dass die Ileburger der kleinen Fischersiedlung um 1300 das Stadtrecht verliehen haben dürfte. In Luckau wurde nun an besagtem Tag der Kaufvertrag von Christian dem Langen und Bodo von Ileburg unterzeichnet. Er war in lateinischer Sprache auf einem Pergamentbogen verfasst. Interessant dabei ist zu wissen, dass gegen Ende des 18. oder spätestens im 19. Jahrhunderts die Verkaufsurkunde auf der Rückseite um eine kurze Inhaltsangabe in deutscher Sprache ergänzt wurde. Vermutlich hat der zu jener Zeit tätige Archivar des Schlosses der Familie zu Lynar die Notiz auf der Urkunde verfasst. Oder es könnte gar Paul Fahlisch gewesen sein, der Zeit seines Lebens sich für die Geschichte der Spreewaldstadt interessierte und 1877 sogar die erste Chronik von Lübbenau herausbrachte. Weiterhin wurde die Urkunde 1315 mit drei angehängten Siegeln beglaubigt. Zwei Wappen der Familie Ileburg sowie möglicherweise ein Wappen von Christian dem Langen baumelten an ihr herab. Heute sind nur noch die beiden Wappen der Familie Ileburg erhalten. Im Festumzug der Stadt Lübbenau/Spreewald kommen die Ritter mit der unterzeichneten Urkunde im Schlepptau gerade aus Luckau zurückgeritten. Diesmal dürfen sie sich erhaben auf ihren Pferden präsentieren und müssen nicht wie zum Kahnkorso oder der Zeitreise an ihrem Verhandlungstisch verweilen. Dabei trägt jeder Ritter stolz ein Schild mit seinem Familienwappen. Leider sind dem Projektbüro 700 einige der Wappen beim Kahnkorso im letzten Jahr in der Spree abhandengekommen. Deshalb die Frage an Sie, liebe Lübbenauer: Gibt es unter Ihnen Geschichtsinteressierte, die dem Projektbüro diesbezüglich weiterhelfen können und die Wappen der Familien Buxdorf, Kettlitz, Kottwitz, Rodstock, Seben, Sidow, Undirberc, Zieckau und von Heinrich genannt Rufus aus dem Dickicht der Spree fischen konnten? Dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03542 85333 oder schreiben eine E-Mail an [email protected]. Literaturwettbewerb Lübbenau/Spreewald 2012 bis 2015 Einladung zur Preisverleihung Nach den beeindruckenden Ergebnissen der ersten und zweiten Staffel zum Literaturwettbewerb stehen nun auch die Preisträger der abschließenden dritten Staffel fest. Die Preisverleihung findet am Dienstag, dem 14. April 2015 um 17 Uhr in der Aula des Jenaplanhauses statt. Zum Thema „Lübbenauer Zukunftsvisionen“ wurden 56 Arbeiten eingereicht. Die siebenköpfige Jury hat die besten Zeichnungen und Geschichten ermittelt. Bei einer festlichen Preisverleihung sollen die Gewinner ausgezeichnet werden. Es darf sich auf einen Abend mit Literatur, Musik und Spannung gefreut werden. Aus organisatorischen Gründen bittet die Bibliothek Lübbenau-Vetschau um Zu- beziehungsweise Absagen bis zum 10. April unter 03542 8721450 (Bibliothek Lübbenau) oder 035433 2276 (Bibliothek Vetschau). Die preisgekrönten Texte und Zeichnungen aller drei Staffeln des Literaturwettbewerbes werden in dem Buch „Märchen-Geschichten-Träume“ erscheinen. Lübbenau/Spreewald -6- Fassadengestaltung der Garagengiebel am Energiefeld Die Motive stehen fest Zwischen „Roter Platz“ und Bahnhofstunnel liegt das „Energiefeld“. Die begrenzenden vier Garagengiebel sehen aktuell sehr unansehnlich aus. Das wird sich in den kommenden Wochen ändern. Samstag, 28. März 2015 Nun soll am 30. und 31. März die praktische Umsetzung erfolgen. Mehr als 120 Quadratmeter Fassade sind zu gestalten. Das ist nur mit vielen Helfern möglich. Die LÜBBENAUBRÜCKE ruft Jugendliche der Stadt auf, sich für die Aktion anzumelden. Die Umsetzung und Anleitung erfolgt unter Anleitung des Fassadenkünstlers Christian Hipp, von der Firma Art efx, die die Gestaltung des Bahnhoftunnels im Sommer 2014 durchführte. Die feierliche Übergabe erfolgt im Rahmen des Bahnhofsviertelfestes am 9. Mai. Aber sicher werden die „Energiewände“ schon bei der Entstehung für Aufmerksamkeit und Überraschung sorgen. Wer möchte sich an der Umsetzung beteiligen? Jugendliche ab 13 Jahre sind gefragt bei der Entstehung eines tollen Geburtstagsgeschenkes für Lübbenau/Spreewald mitzumachen. Materialien stehen ebenso wie Hilfe und Unterstütztung zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wer Interesse hat, meldet sich per E-Mail an [email protected], auf facebook, telefonisch unter 03542 403692 oder kommt gern auch vorbei: LÜBBENAUBRÜCKE, Güterbahnhofstr. 57 - gleich am Ausgang des Bahnhofstunnel. Auch der AWO Freizeitladen ist Anlauf- und Anmeldepunkt. Text: LÜBBENAUBRÜCKE Am 5. März trafen sich Jugendliche mit dem Künstler Egidius Knops im Atelier des GLEIS 3, um aus den vielen guten Entwürfen zur Gestaltung der Giebel die Endkonzepte festzulegen. Alle eingereichten Entwürfe wurden gemeinsam gesichtet, Motive und Ideen beurteilt. Das Thema Energie soll an den Fassaden widergespiegelt werden. Dies setzten die Jugendlichen in ihren Entwürfen geschickt und kreativ um. Die Auswahl war trotzdem nicht schwer. Einige Ideen überzeugten die Runde von Anfang an. Grünholzschnitzen und Weidenflechten WIS veranstaltet mittelalterliches Osterfest Anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums hat sich die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH in diesem Jahr eine ganz besondere Osterüberraschung einfallen lassen: Ein mittelalterliches Osterfest wird das Wohnungsunternehmen am 2. April auf der Freifläche hinter dem Kolosseum veranstalten. Das Programm für Groß und Klein startet ab 16 Uhr. Eier-Walleien zum Osterfeuer 2014 (Foto: Wis) Neben historischen Fahrattraktionen aus Holz, wie eine Eisenbahn, Riesenrad und Karussell schicken die Mitmachangebote die Kinder auf eine kleine Zeitreise: Diese können mittelalterliche Werkzeuge ausprobieren, Grünholz schnitzen, Weiden flechten oder Bändchen weben. Auch sorbische Ostereier können sie unter Anleitung selbst verzieren. Seine Geschicklichkeit kann jeder beim Eier-Walleien unter Beweis stellen. Auf Hüpfburgen toben, Ponys reiten oder beim Kinderquiz tolle Preise gewinnen sind weitere Angebote. Das Bühnenprogramm wird gestaltet durch die Cheerleader der TSG, dem Tanzstudio Bella sowie durch die Kinder der AWO-Kita, des Hortes der 1. Grundschule und der Tagesgruppe der Diakonie. Während der Lampionumzug mit dem Calauer Fanfarenzug für die Kleinen ein besonderes Highlight ist, gibt es am Abend für die Älteren eine große Feuershow mit Schlangen, Dudelsack, Laser- und Pyrotechnik. Zur Musik der Band Interface lässt sich das Tanzbein schwingen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Fotos: LÜBBENAUBRÜCKE Text: WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH Samstag, 28. März 2015 -7- Vorträge und Gesprächsabende aus Anlass des 700-jährigen Bestehens der Stadt Geschichte der Trinkwasserversorgung Vielen interessanten Vorträgen und Gesprächsabenden gilt es in diesem Jahr von April bis November im Atelier des GLEIS 3 Kulturzentum Lübbenau zu lauschen. Die Vortragsreihe, die aus Anlass der 700-Jahr-Feier zusammengestellt wurde, startet am 9. April, um 19 Uhr mit dem Referent Herr Noatsch, der sich in einem Vortrag der Geschichte der Trinkwasserversorgung widmet. Eine telefonische Anmeldung ist empfehlenswert. Der nächste Vortrag mit dem Thema „Grenzstreitigkeiten zwischen Lübben und Lübbenau“, gehalten von Herrn Jänsch, findet am 18. Juni 2015 statt. Die weiteren Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. 700 Kilometer schwimmen im Jubiläumsjahr Spreewelten GmbH ruft auf zum Schwimm-Wettkampf Anlässlich des 700-jährigen Geburtstags der Stadt Lübbenau ruft die Spreewelten GmbH am Freitag, 24. April zum Schwimm-Wettkampf ins Hallenbad Delphin auf. Ab 6 Uhr können alle Sportbegeisterten für einen guten Zweck ihre Bahnen ziehen. 700 Kilometer sollen an dem Tag geschafft werden. „Es ist schon ein sehr sportliches Ziel, was wir uns da vorgenommen haben“, gibt Axel Kopsch, Leiter Bäderbetriebe der Spreewelten GmbH zu. Immerhin müssen 28.000 Bahnen geschafft werden. „Wir hoffen den Ehrgeiz der Lübbenauer zu wecken. Pro geschwommenen Kilometer spenden wir mindestens einen Euro“, erklärt Kopsch. Die finanzielle Unterstützung komme Lübbenauer Vereinen zugute. Alle Schwimmer haben am Wettkampftag freien Zutritt zum Sportschwimmbad in der Werner-Seelenbinder-Straße. Bis 22 Uhr seien die Bahnen geöffnet. Den Startschuss geben und die ersten Runden vorlegen werden die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Spreewelten GmbH. Mitmachen können alle interessierten Einzel-Schwimmer, Schulklassen sowie Vereine und Gruppen. Text: Spreewelten GmbH –––––––––––––––––––––––––––––––– Redaktionelle Serie zum 8. Mai 1945 - 70 Jahre Kriegsende Teil 5 der Arbeitsgruppe „8. Mai 2015“ Schicksalstage im April 1945 Das Spreewalddorf Boblitz wird eingenommen (Teil 5) Obwohl durch die groß angelegte und massive Militäroperation Berlin ab dem 16. April 1945 Geschützdonner in weiter Ferne zu hören war, und sicherlich zahlreiche Militäreinheiten der Deutschen Wehrmacht auf dem Rückzug waren, lief das Leben in den Städten und Dörfern des Spreewaldes erstaunlich ruhig ab. Die dörfliche Bauernschaft war mit der umfangreichen und überaus wichtigen Frühjahrsbestellung beschäftigt. Einige Boblitzer Familien hatten sich in den Spreewalddörfern oder im Dickicht der wasser- und waldreichen Gegend versteckt. Am Vormittag/Mittag des 19. April 1945, die Boblitzer Schulkinder waren erst wenige Stunden vorher vom Lehrer Georg Lorenz nach Hause geschickt worden, erreichten die ersten Panzerspitzen der 3. Gardepanzerarmee das Vorland des Spreewalddorfes Boblitz, dort wo sich heute der einstige Badesee von Boblitz Lübbenau/Spreewald (allerdings ist es die Gemarkung von Groß Lübbenau) befindet. Etwa um 9.30 Uhr hatten die sowjetischen Einheiten bereits das Dorf Raddusch eingenommen. Die 12- bis 14-jährige Boblitzer Hitlerjugend war zur Verteidigung ihres Dorfes am Groß Lübbenauer Hohlweg, in der Nähe befindet sich heute die Milchviehanlage eines Boblitzer Landwirtes, eingesetzt worden. Als gegen Mittag die ersten sowjetische Armeeeinheiten mit Panzern über die heutige Landesstraße 49 und die Autobahn vorstießen und einige Feuerstöße mit dem Maschinengewehr abgaben, verließen die Jugendlichen ihren Verteidigungsraum fluchtartig. Zum Glück. Die Boblitzerin Ruth Weiß, damals 12 Jahre alt, sah vom Bahndamm der Eisenbahnstrecke Lübbenau-Raddusch, die ersten Panzer etwa gegen 14 Uhr über die F 115 auf das Dorf Boblitz zurollen. Die im Ort vorhandene Panzersperre, an der Kreuzung in Richtung Calau, war geschlossen worden. Die in Boblitz befindlichen Volksturmmänner verteidigten ihren Ort nicht. Durch das beherzte und mutige Handeln von Boblitzer Einwohnern, wurde die vorbereitete Sprengung der Straßenbrücke über das Flüsschen Dobra verhindert. Es gab keine Kämpfe in Boblitz, doch einen Beschuss. Dabei wurde ein Wohnhaus in Brand geschossen. Es gab auch Opfer in Boblitz zu beklagen. Die Familien Willi (1900 bis 1972), Pauline (1906 bis 1982), Rosemarie 1928 bis 2014), Ruth (Jahrgang 1932) und Charlotte Doring (Jahrgang 1942) sowie Alfred und Anna Glinzig hatten bereits im Januar 1945 am 2. Boblitzer Freiheitskanal eine etwa 24 Quadratmeter große Schutzhütte aufgebaut. Dort verbrachten die Familien und zahlreiche Boblitzer die Nächte. Am Tag fuhren sie mit den Kähnen ins Dorf Boblitz zurück, um das Vieh in den Ställen zu füttern. Noch am 18. April 1945 hatten Dorings ein Schwein geschlachtet und das eingesalzte Fleisch sowie Kochgerät, Bettzeug und Decken zur Schutzhütte mitgenommen. Nach der Einnahme von Boblitz unternahmen sowjetische Soldaten Kontrollfahrten per Kahn durch den Spreewald. Es wurde Ausschau gehalten nach versprengten deutsche Soldaten und Waffen. Bei den Kontrollen wurde auch nach Alkohol gesucht. Repressalien durch das sowjetische Militär sind zu diesem Zeitpunkt und in dieser Ortslage nicht vorgekommen. Im Dorf gab es später einige Zwischenfälle. In Boblitz waren täglich Flüchtlingstrecks zu sehen. Nicht jeder Boblitzer Einwohner war „freundlich“ zu den Flüchtlingen. Flüchtlinge, die keine nächtliche Unterkunft auf einem Grundstück, Haus, Scheune, Stall oder Vereinsheim bekamen, mussten die Nacht im Straßengraben verbringen. Im Wohnhaus der Familie Doring, in der örtlichen Rosenstraße, wurden täglich Flüchtlinge, überwiegend Frauen mit ihren Kindern, im Wohnhaus untergebracht und versorgt. Nach dem 19. April 1945 wurde auf dem Grundstück/Wohnhaus der Familie Doring die sowjetische Kommandantur eingerichtet. Die Familie Doring hatte für die sowjetischen Militärangehörigen, insgesamt acht Angehörige der Roten Armee, Brot und Plätzchen zu backen. Zahlreiche Boblitzer und Flüchtlinge wurden von der Küche der sowjetischen Kommandantur mit Essen versorgt. Die Arbeitsgruppe „8. Mai 2015“ (Fortsetzung Teil 6 folgt) Lübbenau/Spreewald -8- Im Stadtgespräch Start in den Spreewaldfrühling Saisoneröffnung und Ostermarkt an diesem Wochenende Am 28. März wird im „Lübbenauer Hafenviertel“ am Großen Kahnfährhafen der „Start in den Frühling“ 2015 gefeiert. Dieser soll die Bürger und Gäste auf die bevorstehende Saison und vor allem auch weiter auf das Jubiläumsjahr einstimmen. Zeitgleich findet an dem Wochenende der Lübbenauer Ostermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag statt. Und auch das Freilandmuseum in Lehde öffnet am 28. März wieder seine Pforten. ie Kähne werden flott geD macht und der Start in den Frühling beginnt mit der symbolischen Rudelübergabe am Großen Spreewaldhafen. Samstag, 28. März 2015 Wiedereröffnung Spreewald-Touristinformation Ab dem 2. April, pünktlich zum Osterfest, hat die SpreewaldTouristinfomationen wieder in ihrer alten, aber restaurierten und renovierten Geschäftsstelle für Bürger und Gäste geöffnet. Am Mittwoch, dem 22. April besteht die Möglichkeit, bei einem Tag der offenen Tür, die neue Geschäftsstelle zu besichtigen. Öffnungszeiten Spreewald-Touristinformation Lübbenau e. V.: 30./31. März und 1. April wegen Umzug geschlossen. Mai bis Oktober: Oktober & April: November bis März: Montag bis Freitag 9:30 bis 18:00 Uhr Samstag 9.30 bis 16:00 Uhr Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr Montag - Freitag 10:00 bis 18.00 Uhr Samstag 10:00 bis 16.00 Uhr Sonntag geschlossen Montag bis Freitag 10:00 bis 16:00 Uhr Samstag und Sonntag geschlossen An Feiertagen gelten Sonntagsöffnungszeiten. Kartenverkauf für Veranstaltungen: 11. April, 17:00 Uhr „Der Messias-Passion und Auferstehung“ in der Nikolaikirche 19. April, ab 11:00 Uhr „Blasmusik in Zinnitz“ Foto: Spreewald-Touristinformation Nach der offniziellen Eröffnung durch den Bürgermeister Helmut Wenzel um 14 Uhr und der anschließenden Verleihung des Goldenen Heuschobers wird es einen kleinen Kahnkorso mit Lübbenauer Fährleuten und Bootsverleiher geben. Im Anschluss übergeben die Fährfrauen in niedersorbischen Festtrachten die etwa vier Meter langen geschmückten Rudel an die Kahnfährleute Lübbenaus. Außerdem findet die Paddelübergabe statt, denn neben den traditionellen Kahnfahrten hat auch das Wasserwandern in der Vergangenheit große touristische Bedeutung erfahren. Mit der neuen Spreewaldsaison öffnet am 28. und 29. März auch der Lübbenauer Ostermarkt der Interessengemeinschaft Altstadt (IGEA) auf dem Kirchplatz. Hier lässt sich so kurz vor dem Osterfest bereits der Osterhase mit kleinen Überraschungen sehen. Außerdem zeigen Kunsthandwerker, Naturfloristen und Ostereiermaler ihr Können. Beginn ist um 12 Uhr. Am Sonntag um 15 Uhr wird die Musikschule Fröhlich ein kleines Programm aufführen. Ein verkaufsoffener Sonntag rundet das Wochenende in Lübbenau/Spreewald ab. Osterfeuer 2015 in Groß und Klein Beuchow Am Donnerstag, dem 2. April findet in Groß Beuchow am bekannten Ort (Tennisplatz) und am Samstag, dem 4. April in Klein Beuchow ebenfalls am bekannten Ort (Waldweg/Am Graben) das traditionelle Osterfeuer statt. Holz kann angeliefert werden. Alle Beuchower und Gäste sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Gast-Kommentar von H.- Joachim Schiemenz Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser! Der Frühling hat begonnen, und obwohl es ja kein „richtiger“ Winter war, macht uns die Sonne gleich zum Beginn der neuen Jahreszeit wieder viel Freude. Nicht nur, dass sie sich keusch für rund zwei Stunden hinter dem Mond versteckt und das Interesse vieler Beobachter auf sich zieht. Nein sie lockt auch schon wieder all die vielen „Anbeter“ die ihr gern jeden Quadratzentimeter Haut präsentieren, um sich zu bräunen. Kaum war sie einen ganzen Tag lang am Himmel zu sehen, da rückten sie schon wieder Stühle und Liegen zurecht, um Gesicht, Dekolleté und Oberschenkel in die Sonne zu räkeln. Für sie gilt eben immer noch: „...braun ist eben schön!“ Die Experten nennen diese Sucht Tanorexie. Wie alle Suchtkranke, weisen auch sogenannte „Tanorexiker“ typische Entzugserscheinungen wie Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen oder gar Depressionen auf, wenn sie ihre Haut einmal nicht bräunen. Erst durch den übersteigerten Genuss von natürlichem oder künstlichem Sonnenlicht fühlen sie sich gut. Nur so kommen sie ihrem „Schönheitsideal“ von einem knackig braungebrannten Körper näher. Und obwohl alljährlich die Hautärzte eindringlich warnen und obwohl dadurch bei so mancher Frau über 40 Jahren die Haut unterm Hals fast so wie ein lederner Tabaksbeutel aussieht, sie geben nicht auf. Ein schönes Wochenende, lassen Sie sich nicht beirren und suchen Sie lieber den schützenden Schatten. Ihr - hjs - Samstag, 28. März 2015 -9- Lübbenau/Spreewald Lübbenau/Spreewald - 10 - Lübbenauer Unternehmen ausgezeichnet Samstag, 28. März 2015 In der letzten Zeit sind verschiedene Lübbenauer Unternehmen mit Preisen für ihre Konzeptideen, Serviceleistungen und Umsetzungen ausgezeichnet worden. Bürgermeister Helmut Wenzel beglückwünscht die einzelnen Unternehmen: „Es ist immer wieder schön zu sehen und es macht mich sehr stolz, dass Lübbenauer die Chance ergreifen an solchen Wettbewerben teilzunehmen und vor allem dann auch mit ihren Konzepten überzeugen. am Markt und besonderes Engagement für ihre Kunden hervor getan haben. Für das Siegel müssen die Immobilienprofis unter anderem eine überdurchschnittliche Bewertung im Vergleich zum Mitbewerber von ihren Kunden und Auftraggebern erhalten haben. Volker Wohlfahrt, Vice President Customer bei ImmobilienScout24, gratuliert: „Als führender Immobilienmarktplatz Deutschlands ist es uns ein zentrales Anliegen, exzellente Serviceleistungen von Immobilienprofis zu fördern. Meyer Immobilien hat sich im direkten Kontakt mit Kunden im letzten Jahr durch höchste Serviceorientierung ausgezeichnet. Das Unternehmen Meyer Immobilien zählt somit zu den Besten in der Branche.“ Jean Meyer, Inhaber von Meyer Immobilien freut sich über diese Auszeichnung und sieht sie als Lohn und Bestätigung für die hervorragende Arbeit seines Teams. Mit Büros in Lübbenau/Spreewald, Lübben/ Spreewald und Burg (Spreewald) ist Meyer Immobilien in allen Kernregionen des Spreewaldes vor Ort und verfügt im Spreewald über eine Expertise, welche ihresgleichen sucht. Weiter so und ein dickes Daumen hoch von mir.“ Die nachstehenden Beiträge infomieren über die einzelnen Auszeichnungen. Chef der Staatskanzlei Brandenburg ehrte Kindertreff der WIS Krügermann erhält EDEKA Regionalpreis 2015 Brandenburgs Staatssekretär Rudolf Zeeb überreichte dem Kindertreff der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH anerkennend eine Urkunde. Damit lobte er das von der WIS geschaffene und betriebene Angebot in der Lübbenauer Dr.-Albert-Schweitzer-Straße als „DemografieBeispiel des Monats“. Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Grüne Woche wurde das Lübbenauer Unternehmen Ernst Krügermann GmbH & Co. KG mit dem Sonderpreis im Bereich Ernährungswirtschaft, dem EDEKA Regionalpreis, ausgezeichnet. Krügermann erhält mit dieser Auszeichnung die Möglichkeit, die eigenen Produkte in den Märkten des Einzelhandelsunternehmen EDEKA exklusiv erstzuvermarkten. Sparkasse zeichnet Bootsverleih Richter aus Der Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), der MarketingAward „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“, geht in diesem Jahr an Kanu Richter. Der Preisträger beweist, wie viel Spaß Urlaub auf dem Wasser in dieser Gegend auch im Winter machen kann. Wolfgang und Martin Richter organisieren während des gesamten Jahres Bootstouren, unter anderen auch Kanu-Winter-Erlebnistouren und Weihnachtsfeiern. Gäste bleiben gerne länger als nur einen Tag und übernachten im gemütlichen Kanu-Bike-Hostel. Auch dieses Angebot unterscheidet die Lübbenauer von vielen Mitbewerbern. Gruppenfoto mit Urkunde (v. l. n. r.): Ramona Fritsch, Leiterin Investition bei der WIS, Christian Lehnigk, Kindertreff, Rudolf Zeeb, Chef der Staatskanzlei Brandenburg, Staatssekretär, Helmut Wenzel, Bürgermeister Stadt Lübbenau/Spreewald, Evelyn Kalz, Kindertreff und Kinder des Kindertreffs (Foto: WIS) Martin Richter, einer der beiden Geschäftsführer des Bootsverleihs, nahm den Preis aus den Händen des Geschäftsführenden Präsidenten des OSV, Dr. Michael Ermrich, entgegen. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze, und Marian Käppler, Leiter der Abteilung Firmen- und Gewerbekundenvertrieb in der Sparkasse Niederlausitz (Foto: Sparkasse Niederlausitz)) Meyer Immobilien als Premium-Partner 2015 von ImmobilienScout24 ausgezeichnet Das führende Immobilienportal ImmobilienScout24 zeichnet zum dritten Mal Meyer Immobilien als einen der besten Immobilienprofis in Deutschland aus. Den Titel „Premium-Partner“ erhalten nur Immobilienprofis, die sich durch langjährige Erfahrung Die Auszeichnungsreihe der Staatskanzlei Brandenburg honoriert gute Ideen, die das Thema „Demografische Entwicklung“ auf eine spezielle, individuelle Weise aufgreifen und anpacken. Gemeinnützig, nicht den eigentlichen Unternehmenszweck treffend, bringe die WIS mit dem kostenfreien Angebot für Kinder Lebensqualität in die Neustadt. Das soziale Wohl der Kinder stehe im Mittelpunkt des Angebotes. Nicht nur partiell, sondern dauerhaft durch zwei festangestellte Mitarbeiter, die die Kinder an sechs Tagen in der Woche in Empfang nehmen, um sich speziell ihnen zu widmen. Sie werden unterstützt von Eltern und Großeltern, die sich im Treff engagieren. „Solch ein „Mehr-Generations-Denken“ ist eine Bereicherung für die Stadt“, freut sich Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel. Staatssekretär Zeeb hob den Zusammenhalt, den der Kindertreff schaffe ebenfalls hervor. „Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung. Mit dieser vorbildlichen Initiative übernimmt die Wohnungsbaugesellschaft einmal mehr soziale Verantwortung“, resümiert Zeeb. „Gerade im Kindesalter ist es wichtig den Jüngsten Angebote zu vermitteln, die sie neugierig werden lassen und ihr Interesse wecken, später aktiv in einem Sport- oder kulturellen Verein tätig zu Samstag, 28. März 2015 - 11 - Lübbenau/Spreewald werden“, erklärt Wenzel. Die Spreewaldstadt verfüge über eine reichhaltige Vereins- und Sportlandschaft. Die zwei jungen Pädagogen des Kindertreffs erarbeiten wöchentliche Programm-Pläne. Auf diesen stehen in den nächsten Wochen vor allem die Vorbereitungen für den großen Festumzug in Lübbenau anlässlich des 700-jährigen Stadt-Jubiläums. Betreuer und Kinder wollen die elf Lübbenauer Viertel darstellen. Dafür nähen sie demnächst Kostüme, stellen passende Accessoires selbst her und basteln Figuren aus Pappmaché. Die Kinder freuen sich schon jetzt bei dem wichtigen Ereignis dabei sein zu dürfen. Wissen Sie´s? Text und Fotos: H.-J. Nemitz Die Entwicklung der Stadt, ihre jüngere Geschichte, lässt sich für Interessierte in vielen Fällen mit Fotos dokumentieren. Darum sammelt die Arbeitsgruppe Zeitgeschichte alle Bilder, die zur Stadtgeschichte aussagefähig sind. Lübbenauer, die im Besitz von interessanten Aufnahmen aus der Zeitgeschichte Lübbenaus und der Region sind oder die Zeitzeuge beim Aufbau der Neustadt waren und über Ereignisse in der Stadt aus der Zeit vor 50 Jahren berichten können, werden darum gebeten, sich an die AG Zeitgeschichte zu wenden. Das VVN-Denkmal in der Lübbenauer Poststraße wurde am 10. September 1950 enthüllt. VVN steht für die Abkürzung „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“, die nach mehreren Anläufen 1947 als gesamtdeutsche Organisation der antifaschistischen Widerstandskämpfer, der Opfer des Faschismus und der aus rassischen und religiösen Gründen Verfolgten gegründet wurde. Die Ursprünge der VVN sind bis in die KZs und Zuchthäuser zurückzuverfolgen. Kontakt über das Projektbüro LÜBBENAUBRÜCKE im GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau, in der Güterbahnhofstraße 57, 03222 Lübbenau/Spreewald. Tel. 03542 403692, Fax. 03542 403699 Wer Bilder nicht aus der Hand geben möchte, kann sich an H.J. Schiemenz wenden, Tel: 03542 83588 oder hajo.schiemenz@ mac.com und einen Termin vereinbaren. Die Bilder werden dann abfotografiert. Das Lübbenauer VVN-Denkmal wurde 1946/47 auf Anregung Erich Rinkas und auf Anweisung des damaligen Kreis- und Stadtkommandanten der sowjetischen Militäradministration für den Kreis Calau/Senftenberg, Oberst Iwan Sergejewitsch Soldatow, geplant. Der damalige Landrat Carl Freter, der bereits in den 1920er Jahren Landrat in Calau war und von Oberst Soldatow wieder eingesetzt wurde, hatte für Lübbenau diesen Auftrag persönlich zu kontrollieren. Erst am 10. August 1950 wurde jedoch der formelle Bauantrag an das Ministerium des Innern in Potsdam gestellt, wenngleich das Denkmal zu diesem Zeitpunkt beinahe fertiggestellt war. Wer kann da helfen? Zur letzten Ausgabe – Straße der Einheit Das um 1967 entstandene Bild zeigt einen Abschnitt der Straße der Einheit vor Einmündung in die August-Bebel-Straße. Links, außerhalb des Bildausschnittes, steht die Luna-Kaufhalle. Am rechten Rand kann man ein Warnkreuz erkennen, hier kreuzte die Plattenbahn die August-Bebel-Straße. Im Hintergrund entstehen die Gebäude der Humboldtstraße, deren Balkons zur Geschwister-Scholl-Straße zeigen. Impressum Über die Erstellung des Projekts, wann der Baubeginn war, welche Baufirma die Arbeiten ausführte und zu welchem Termin abschloss, liegen zur Zeit keine verlässlichen Aussagen und Dokumente vor. »Lübbenauer Stadtnachrichten« für die Stadt Lübbenau/Spreewald und deren Ortsteile Die »Lübbenauer Stadtnachrichten« erscheinen 14-täglich und werden an alle erreichbaren Haushalte kostenlos verteilt. -Herausgeber: Stadt Lübbenau/Spreewald, Kirchplatz 1, 03222 Lübbenau - Verlag und Druck: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10, Telefon: (03535) 489-0 Für Textveröffentlichungen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. - Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil: V. i. S. d. P. Der Bürgermeister, Kirchplatz 1, 03222 Lübbenau, Tel.: 0 35 42/85-0, Redaktionelle Bearbeitung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mandy Vogt Telefon (0 35 42) 85 149, Funktelefon 01 57/71 48 16 98 E-Mail: [email protected] - Verantwortlich für den Anzeigenteil/Beilagen: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10, vertreten durch Geschäftsführer ppa. Andreas Barschtipan www.wittich.de/agb/herzberg Außerhalb des Verbreitungsgebietes können die „Lübbenauer Stadtnachrichten“ in Papierform zum Abopreis von 63,70 Euro (inklusive MwSt. und Versand) oder per PDF zu einem Preis von 1,50 Euro pro Ausgabe über den Verlag bezogen werden. Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere zz. gültige Anzeigenpreisliste. Für nicht gelieferte Zeitungen infolge höherer Gewalt oder anderer Ereignisse kann nur Ersatz des Betrages für ein Einzelexemplar gefordert werden. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz, sind ausdrücklich ausgeschlossen. Lübbenau/Spreewald - 12 - Samstag, 28. März 2015 Als der Himmel sich verdunkelte Vor 200 Jahren begann mit dem Vulkanausbruch Tambora die Hungersnot Boblitz. Wetterunbilden, Hungersnöte und Seuchen waren seit altersher die Wegbegleiter der Zivilisation. Doch was im Jahre 1815, mit dem Ausbruch des Vulkans Tambora seinen Anfang nahm, überschattete alles bisher Bekannte. Die Auswirkungen des etwa 8000 Kilometer von Deutschland entfernten Vulkan-Ausbruches waren in der Niederlausitz deutlich zu spüren. Als in den Abendstunden des 5. April 1815 die Erde erzitterte, glaubten die Menschen auf der indonesischen Insel Sumbawa, die Welt würde unter gehen. Mit einer gewaltigen Explosion war der Vulkan Tambora auseinandergeflogen. Etwa 12 000 Menschen kamen beim Ausbruch ums Leben. Noch in einer Entfernung von 1500 Kilometern war das Donnern zu hören und im Umkreis von 500 Kilometern waren die Erdstöße zu spüren. Etwa 160 Kubikkilometer Gestein, Asche und Staub gelangten in die Atmosphäre. Beim Ausbruch des Vulkans Krakatau im Jahre 1883 gelangten etwa 30 Kubikkilometer und beim Ausbruch des Mount St. Helens im Jahre 1980 ein Kubikkilometer Asche in die Atmosphäre. Den Namen des Vulkans Tambora werden die Menschen in der Niederlausitz wohl kaum gekannt haben. Die gewaltige Naturkatastrophe fand in den damaligen Amtsblättern keine Erwähnung. Doch die Auswirkungen bekamen die Menschen und Tiere zu spüren. Die Aschepartikel verdunkelten die nördliche Hemisphäre und kühlten über Jahre das Weltklima ab. Das Wetter veränderte sich schlagartig. Es folgten Wetterkapriolen, wie sie kaum jemand für möglich gehalten hatte. Im August wurden Nachtfröste registriert. In einigen Regionen fiel im Sommer Schnee. Immer wieder wurde sonderbares Wetterleuchten beobachtet, dass man sich nicht erklären konnte. Im Sommer 1816 regnete es an 95 Tagen. Innerhalb von acht Monaten fiel nur an 29 Tagen kein Niederschlag. Am 10. Juni 1816 wurde das Dorf Suschow bei Vetschau durch einen orkanähnlichen Sturm, starkem Hagel und Niederschlag sowie Überflutungen verwüstet. Die Hagelkörner hatten die Größe von Orangen. Sie waren etwa 250 Gramm schwer. Die komplette Ernte 1816, von den Feldern, Wiesen und Gärten war im Dorf verdorben. Die Regierung rief für die Geschädigten im Spreewald zu Hilfeleistungen und Spenden auf. In der Niederlausitz vermerkte man für den August 1816 von 31 Tagen insgesamt 26 Regentage. Es war kaum möglich, die Ernte einzufahren. In ganz Europa gab es Missernten. Die Auswirkungen waren Hungersnöte. Da auch das Futter fehlte, gab es ein großes Viehsterben. In der Niederlausitz starb das Vieh auf Grund der hohen Feuchtigkeit an Lungenfäule. Im Januar 1817 wurden überwiegend Plusgrade registriert, an den Bäumen entwickelten sich die Knospen und in den Gärten wurden blühende Blumen betrachtet. Das Königlich Preußische Amtsblatt veröffentlichte: „Ungewöhnlich war die Gelindigkeit der Temperatur und nur wenige ähnliche Beispiele sind in der Meteorologie beobachtet worden.“ In den Chroniken der Dörfer und Städte sind die Erlebnisse der Hungersnöte niedergeschrieben worden. Die Getreidepreise waren enorm angestiegen. Das Mehl wurde mit ausgepressten Leinsamen, Kleie und Moose gestreckt. Oft mussten auch Kartoffellaub, Baumrinde, Wurzeln, Futtergräser und Sägemehl eingesetzt werden. Der Begriff der „Hungerbrote“ machte die Runde. Noch heute liegen die „Hungerbrote“ in einigen Museen als Beleg der Not aus. Auf dem Speiseplan der Armen standen Sauerampfer, Brennnesseln und Klee. Vielerorts wurden Katzen und Hunde geschlachtet, um eine Fleischration zu erhalten. Erst im Jahre 1817 begann sich die Situation etwas zu verbessern. Die Ernten von 1817 wurden vielerorts mit Gottesdiensten und Volksfesten gefeiert. In den darauffolgenden Jahren zeigte sich, dass die Konkurse der landwirtschaftlichen Betriebe im Vergleich zu den Vorjahren um das Fünffache angestiegen waren. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Hunderttausende Menschen an den Folgen des Vulkanausbruches Tambora gestorben sind. Text: Bernd Marx Kinder- und Jugendnachrichten Tag der offenen Tür in der Villa Sonnenschein Storchenschüler erforschen Sonnensystem Das Team der Kita „Villa Sonnenschein“ lädt recht herzlich alle interessierten Bürger zum Tag der offenen Tür am Mittwoch, dem 1. April in der Zeit von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr in ihre Einrichtung in der Berliner Chaussee 3 im Ortsteil Ragow ein. Einfach einmal in Ruhe umschauen, die Einrichtung kennen lernen und sich mit Erziehern oder Eltern austauschen. Das Team freut sich auf zahlreichen Besuch. Im März starteten die Storchenschüler der Kita „Storchennest“ das Projekt „Unser Sonnensystem“. Sie lernten den Unterschied zwischen Sternen und Planeten genau kennen. Samstag, 28. März 2015 - 13 - Die Planeten wurden erforscht und jeder Storchenschüler fertigte ein Planetenmodell an. Bei unterschiedlichen Experimenten wie Zeitmessungen, messen von Entfernungen konnte das Wissen intensiv erweitert werden. Viele Fragen wurden erforscht: Was ist Lichtgeschwindigkeit? Warum leben wir auf der Erde? Wie weit ist die Sonne von uns entfernt? und viele mehr. Ein besonderer Satz begleitete die Storchenschüler beim Projekt: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“ Na, wer weiß was dahinter steckt? Die Anordnung der Planeten in unserem Sonnensystem: Merkur- Venus- Erde- Mars- Jupiter- Uranus- Neptun. Zum Abschluss des Projektes fuhren die Mädchen und Jungen ins Planetarium nach Cottbus. Das war ein besonderes Erlebnis für die Storchenschüler. Sie konnten, mit dem im Projekt erworbenen Wissen Zusammenhänge erkennen und das Sonnensystem intensiv erleben. Stolz ist das Team der Kita Storchennest auf seine Storchenschüler, durch sie und den Erzieher Marcel Pehla lernten auch die anderen Kinder das Sonnensystem wieder besser kennen. Das Team der Kita „Storchennest“ ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– AWO Altenpflegeschule Lübbenau/Spreewald Technikschule clever inside bietet buntes Freizeitprogramm Kinder und Jugendliche sollen ihre Freizeit spannend und abwechslungsreich gestalten können. Die vielfältigen Angebote der Technikschule clever inside bieten neben Spaß und Abwechslung auch die Möglichkeit Neues kennen zu lernen und Unbekanntes auszuprobieren. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gibt es zum Beispiel beim Elektronikbasteln, Computern, Modellbahnbau und vieles mehr. Einfach beim Verein vorbeischauen und umsehen. Es lohnt sich mit Sicherheit. Die Technikschule öffnet am Montag und Mittwoch ab 16:30 Uhr sowie Donnerstag und ganz neu auch am Sonntag ab 15:00 Uhr ihre Türen beim Jugendförderverein Lübbenau e. V. in der Dammstraße 72 in Lübbenau/Spreewald. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, ob allein oder gleich mit den Freunden im Gepäck. Neu: ab sofort auch Sonntags geöffent - co:learning und co:working in der Technikschule Kinobesuch als Unterrichtseinheit Schüler aus insgesamt drei Klassen der AWO Altenpflegeschule erlebten „anschaulichen“ Unterricht einmal anders. Gemeinsam sahen sie im Kino den Film „Honig im Kopf“ passend zum Lernthema. Fotos: Technikschule cleverinside Am 10. Februar 2015 besuchten drei Klassen der AWO Altenpflegschule das Kino in Lübben. Gemeinsam mit den Lehrkräften schauten die Schüler den Film „Honig im Kopf“. Die Idee zu diesem Event fand seinen Ursprung bei den Schülern des dritten Ausbildungsjahres. Sie organisierten in Absprache mit den Lehrern und dem Kinoleiter Herrn Schulz eine Sondervorstellung, extra für die AWO Altenpflegeschule. „Honig im Kopf“ zeigt auf eine lustige und doch ernsthafte und emotionale Weise das Leben eines an Demenz erkrankten Mannes. Der Film ermöglicht den Schülern ihre aktuellen Unterrichtsinhalte auf eine anschauliche Art zu wiederholen, zu festigen und sich Tipps für den täglichen Umgang mit den Pflegebedürftigen in ihrer Pflegeeinrichtungen zu holen. Die Nachbesprechung zum Arbeitsauftrag und ein anregender Austausch zum Film fand dann am kommenden Tag mit den Lehrkräften und Schülern statt. Und ganz nebenbei ist so ein Unterricht der besonderen Art immer wieder ein schönes, einprägsames Erlebnis. Vielen Dank an die Schüler für diese schöne Idee. Die Ausbildung in der Altenpflege wird durch Mittel des Landes Brandenburg gefördert. Text/Foto: Stefanie Weber/awo Ab sofort können Kinder und Jugendliche in der Technikschule cleverinside immer Sonntags ab 15 Uhr gemeinsam lernen oder an Projekten arbeiten. Es erwartet sie hier keine Nachhilfe, sondern hier kann einander geholfen, Lernplätze miteinander geteilt und gemeinsam gelernt, gebastelt und an Projekten und Lösungen gearbeitet werden. Alle kommen so mit ihren eigenen Projekten schneller weiter. co:learning ist eigentlich nichts Neues. Es ist im Prinzip coworking für Schüler und andere, die etwas lernen müssen oder an einem Projekt arbeiten wollen. Dabei steht den Mädchen und Jungen das gesamte Material der Technikschule zu Verfügung wie Videorechner, Kamera, Drucker, Scanner, freies Internet, Lötzeug, Bohrer, Werkzeug, Elektroniksachen, eine nette Couchecke sowie Tisch und Stühle. Also nichts wie hin, immer sonntags ab 15 Uhr Workshopreihe am Mittwoch: Upcycling Was andere Wegschmeißen wird meistens Müll und wenn es gut läuft wird dieser Recycelt und wiederverwendet. Nun geht die Technikschule cleverinside einen Schritt weiter und upcyceln Müll. Es werden also aus Abfall interessante neue Sachen hergestellt. Diese sehen einzigartig aus und keiner der eigenen Freunde wird so etwas bereits haben. Die Teilnehmer lernen die Nähmaschine kennen, verschönern und pimpen T-Shirts, bauen neue Sachen aus alten Sachen wie zum Beispiel ein Portemonnaie aus einem Tetrapack. Folgende Termin stehen bereits fest: 1. April, ab 16:30 Uhr: Tomatensamen säen im Upcycle-Gewächshaus Lübbenau/Spreewald - 14 - 8. April, ab 16:30 Uhr: Portemonnaie basteln 22. April, ab 16:30 Uhr: Beutel nähen 29. April, ab 16:30 Uhr:: pimp your shirt Weitere Termine sind in Planung. Interessierte sind herzlich Willkommen vorbeizuschauen und auch eigene Ideen mitzubringen. Workshop: Mach dein DING (in 3D und echt) In dem Workshop „Mach dein DING“ am 12. April, um 15 Uhr in der Technikschule cleverinside lernen Interessierte die Grundlagen des 3D-Druckens und wie man ein druckbares 3D-Modell erstellt kennen. Am Ende dieses Kurses soll jeder mit seinem ersten 3D-Druckobjekt nach Hause gehen und wissen was 3D-Drucken (auf einfachen Druckern) bedeutet und leisten kann. Der Kurs unter der Leitung von Frank Thorhauer dauert etwa drei Stunden und kostet für junge Leute im Alter von 12 bis 27 Jahren zehn Euro. Erwachsene zahlen 20 Euro. Teilnehmen kann jeder, ob unerfahren oder mit Vorkenntnissen. Am besten ist der eigene Laptop mitzubringen. Es stehen aber auch die Rechner der Technikschule zur Verfügung. Anmeldungen per E-Mail an [email protected]. Samstag, 28. März 2015 „Politikunterricht“ der anderen Art in Senftenberg und Calau Jetzt anmelden zum Zukunftstag beim Landkreis OSL - Schüler treffen Landrat Der Brandenburgische Zukunftstag bietet Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis zehn auch in diesem Jahr die Möglichkeit, einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Erneut beteiligt sich auch der Landkreis OSL an dem Aktionstag. Dieser findet am Donnerstag, dem 23. April 2015 statt. In der Zeit von 8:00 bis etwa 12:30 Uhr besteht die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen einer öffentlichen Verwaltung zu werfen. Für weitere Fragen, Auskünfte und Informationen zum Angebot steht das Team der Technikschule während ihren Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03542 872348 oder zeitlos per E-Mail an [email protected] gern zur Verfügung. Kinderflohmarkt zum Bahnhofsviertelfest Spreewelten Bahnhof und GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau feiern mit buntem Familienprogramm und kreativen Überraschungen am Samstag, dem 9. Mai das Bahnhofsviertelfest. Und wenn im Zirkuszelt der Gaukler-Workshop für Kinder und Jugendliche beginnt, dann werden auch beim KinderFlohmarkt am Wasserturm alle Auslagen geöffnet sein. Fragen erwünscht: Landrat Siegurd Heinze im Gespräch mit Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag 2014 (Landkreis OSL) Derzeitige und ehemalige Auszubildende des Landkreises stellen dafür momentan ein spannendes Programm auf die Beine. Auf der Tagesordnung sollen Stationen in verschiedenen Fachämtern der Kreisverwaltung, wie etwa dem Personalamt, dem Bereich IT, dem Kreissozialamt und Jugendamt, der Kommunalaufsichtsbehörde oder dem Büro des Kreistages, stehen. Den Höhepunkt bildet ein Gespräch mit Landrat Siegurd Heinze (Senftenberg) beziehungsweise der Ersten Beigeordneten, Grit Klug (Calau). Der detaillierte Ablaufplan ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de veröffentlicht. Möglich sind sowohl Anmeldungen von Einzelpersonen als auch kleineren Schulklassen für den Hauptstandort in Senftenberg sowie die Außenstelle in Calau. Für ihr Mitwirken am Praktikumstag erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde. Anmeldungen werden von Bärbel Neumann, Leiterin Ausbildung, telefonisch unter 03573 8701326 oder per E-Mail an baerbel-neumann@ osl-online.de entgegen genommen. Kinder zahlen keine Standgebühr. Das Bahnhofsviertelfest bietet Programm und Mitmachaktionen für die ganze Familie und alles ist barrierefrei zugänglich. Das Programm auf der Bühne am GLEIS 3 beginnt um 14 Uhr. Erstmals soll eine Fahrrad-Auktion der Deutsche Bahn AG am Spreewelten Bahnhof stattfinden. Vorbeikommen lohnt sich. regional informiert Heimat- und Bürgerzeitungen hier steckt Ihre Heimat drin. www.wittich.de Bücher, Bausteine, „Matcher“, Barbies, Spiele, Sachen aus denen Mädchen und Jungen rausgewachsen sind, werden so manchen Besucher des Bahnhofviertelfestes begeistern. Wer stöbert nicht gern in Dingen, die ein anderer als überflüssig empfindet? Für den einen Unrat – für den anderen das Besondere. Wer einen Stand anmelden möchte, sollte sich bei der Koordinierungsstelle GLEIS 3 unter 03542 403693 anmelden. Hinweis: Der 23. April 2015 ist ein regulärer Unterrichtstag. Projekttag und Beurlaubung sind zwei Möglichkeiten, um Schüler am Zukunftstag teilnehmen zu lassen. Die Entscheidung darüber obliegt der jeweiligen Schule. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig abzuklären, ob der Zukunftstag unterstützt wird. Text: Landkreis Oberspreewald-Lausitz Samstag, 28. März 2015 - 15 - Lübbenau/Spreewald Osterferienangebot in der Kreativwerkstatt am GLEIS 3 Von Dienstag, den 7. bis Donnerstag, den 9. April in der Zeit von 10 bis 13 Uhr ist die Kreativwerkstatt für Kinder ab sechs Jahren geöffnet. Wer mag kann sich in unterschiedlichsten Handarbeitstechniken ausprobieren und unter Anleitung das Sticken, Stricken, Häkeln, Nähen an der Nähmaschine und vieles mehr erlernen. Ob Neueinsteiger oder Fortgeschritten – Vorbeikommen lohnt sich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für eine bessere Planung wird um Anmeldung gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnhemerinnen Winterferien 2015 (Fotos: Queenie Nopper) Kirchen und Religionsgemeinschaften Evangelische Nikolaikirche Lübbenau Gottesdienste Sonntag, 29. März 10:30 Uhr Gottesdienst im Gemeinderaummit Pfarrerin Antje Freye Gründonnerstag, 2. April 19:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Nikolaikirche mit Pfarrerin Antje Freye und Frauenteam Karfreitag, 3. April 10:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Nikolaikirche mit Pfarrer Siegfried Freye 15:00 Uhr Passionsmusik in der Nikolaikirche Ostersonntag, 5. April 5:30 Uhr Ostermorgen in der Nikolaikirche mit Pfarrerin Antje Freye 10:30 Uhr Gottesdienst in der Nikolaikirche mit Pfarrerin Antje Freye Ostermontag, 6. April 10:30 Uhr Gottesdienst in der Nikolaikirche mit Pfarrer Siegfried Freye 19:30 bis 21:30 UhrProbe des Kantatenchores im Kirchplatz 3 mit Kantorin Katharina Schröder donnerstags 17:15 Uhr F lötenkreis für Erwachsene und Fortgeschrittene mit Pfarrerin Antje Freye Kinder dienstags 15:00 bis 17:00 Uhr Christenlehre für die Klassen 3 und 4 mit Katechetin Angela Wiesner 16:00 Uhr Konfirmandengruppe für Klasse 7 mit Pfarrer Andreas Döhle und Pfarrer Siegfried Freye mittwochs 15:00 bis 17:00 UhrChristenlehre für die Klassen 5 und 6 mit Katechetin Angela Wiesner donnerstags 15:00 bis 16:30 UhrChristenlehre für die Klassen 1 und 2 mit Katechetin Angela Wiesner 15:30 Uhr Konfirmandenunterricht für Klasse 8 mit Pfarrer Andreas Döhle und Pfarrer Siegfried Freye Die Angebote für Kinder finden in der Güterbahnhofstraße 5a statt. Gesprächskreise Junge Gemeinde Samstag, 4. April 14.00 Uhr Seniorenkreis im Kirchplatz 3 mit Renate Bethge Montag, 6. April 19:00 Uhr Glaube im Gespräch im Kirchplatz 4mit Klaus-Dieter Wanske und Sebastian Ruhland 19:00 Uhr Frauenkreis im Kirchplatz 3 mit Renate Bethge Freitags 18:00 Uhr Gruppenstunde der Jungen Gemeinde im Pfarrhaus Kirchplatz 4 Musik dienstags 19:00 bis 21:00 UhrProbe des Posaunenchores im Kirchplatz 3 mit Kantorin Katharina Schröder mittwochs 15:00 Uhr Kinderflötenkreis 1 15:30 Uhr Kinderflötenkreis 2 15:50 Uhr Kinderflötenkreis 3 für Anfänger ab 5 Jahren im Kirchplatz 3 mit Pfarrerin Antje Freye Bibelstunde in Leipe Dienstag, 7. April 15:00 Uhr Bibelstunde im Gemeindehaus Leipe Kontakt: Gemeindebüro: Heike Meyer dienstags 9 bis 11 Uhr, donnerstags 16 bis 18 Uhr Kirchplatz 4, Tel.: 03542 2662, Fax: 03542 2663 [email protected] Pfarrer Siegfried Freye und Pfarrerin Antje Freye Sprechzeiten nach Vereinbarung, Kirchplatz 4 Tel.: 03542 2678 oder 03542 405450 (privat) [email protected] Lübbenau/Spreewald - 16 - Evangelische Kirchengemeinden Lübbenau - Neustadt und Kittlitz Der Alte Friedhof an der Straße des Friedens ist in dieser Form in Lübbenau einzigartig. Verbindet er doch das nach wie vor gepflegte Gedächtnis der Verstorbenen mit einem auch von Einwohnern und Gästen gesuchten Ort der Ruhe und Besinnung. Die evangelische Kirchengemeinde Lübbenau-Neustadt als Eigentümerin des Alten Friedhofs hat in den letzten 50 Jahren das Ihre getan, um diesen Ort zu erhalten. Die dazu nötigen Anstrengungen erwiesen sich zunehmend als schwierig. Finanzieren sich doch Friedhöfe ausschließlich über Einkünfte aus Bestattungen und eventuellen Pflegeverträgen. Das ist seit der Schließung des Friedhofs vor über 40 Jahren nicht mehr gegeben. Dennoch hat die Kirchengemeinde im erheblichen Umfang finanzielle und personelle Aufwendungen getätigt. Der Gemeindeleitung liegt der Ort ebenso am Herzen, wie die Bestattungskultur in diesem Land auch heute noch entscheidend vom Christentum geprägt ist. Umso mehr bedauern wir feststellen zu müssen, dass die finanziellen Mittel inklusive der dafür vorhandenen Rücklagen erschöpft sind. Die Grenze ist erreicht. Aus diesem Grunde können die für die Wahrung der Verkehrssicherheit notwendigen Maßnahmen nicht mehr getroffen werden. Wir müssen und werden den öffentlichen Zugang zum Alten Friedhof zum 31. März 2015 schließen. Die vorhandenen Grabstellen bleiben nach gegenwärtigem Stand unangetastet, sind aber wie das ganze Areal bis auf weiteres nicht zugängig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stehen wir mit der Stadt Lübbenau / Spreewald in konstruktiven Verhandlungen. Wenn es möglich ist, soll das Gelände mit den Grabstellen als öffentliche Grünfläche erhalten und auch wieder zugängig gemacht werden. Kirchengemeinde und Stadt hoffen sehr, dieses Ziel erreichen zu können. Für Auskünfte steht mit Pfarrer Döhle der Verfasser dieses Artikels zur Verfügung. Tel. 03542 404218. Nach Absprache auch gerne persönlich. Gottesdienste in der Neustadt Sonntag, 29. März 10:30 Uhr Pfarrer Siegfried Freye, Musik: Walter Gernandt Karfreitag, 3. April 10:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Andreas Döhle, Kantorin Katharina Schröder Ostersonntag, 5. April 10:30 Uhr Gottesdienest mit Ostereiersuchen für Kinder. Pfarrer Andreas Döhle, Musik: Walter Gernandt Ostermontag, 6. April 10:30 Uhr Pfarrer Siegfried Freye. Nikolaikirche Sonntag, 12. April 10:30 Uhr Pfarrerin Antje Freye, Kantorin Katharina Schröder Gottesdienst in Kittlitz Karfreitag, 3. April 9:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Andreas Döhle, Kantorin Katharina Schröder Ostersonntag, 5. April 9:00 Uhr Gottesdienest mit Ostereiersuchen für Kinder. Pfarrer Andreas Döhle Passionsandachten Gründonnerstag, 2. April 19:00 Uhr mit Abendmahl. Gemeinderaum Kirchplatz 3 Der Christenlehre – Kindertreff Die Treffen finden während der Schulzeit jede Woche statt. Treffpunkt ist das Gemeindehaus, Güterbahnhofstraße 5a. Interessenten melden sich bitte bei Katechetin Angela Wiesner, Tel. 0162 4383651. Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Samstag, 28. März 2015 15 bis 17 Uhr, 15 bis 17 Uhr, 15 bis 16:30 Uhr Klasse 3 und 4 Klasse 5 und 6 Klasse 1 und 2 Konfirmandenunterricht In der Schulzeit, im Gemeindehaus Güterbahnhofstraße 5a. Wer dazu kommen will, soll einfach da sein. 7. Klasse dienstags, 16 Uhr Leitung Pfarrer Döhle und Pfarrer Freye 8. Klasse donnerstags,17 Uhr Leitung Pfarrer Döhle Aussiedlertreff des Diakonischen Werkes Menschen aus der Ukraine, Russland und den Nachbarstaaten sind herzlich willkommen. dienstags 17:30 Uhr, Gemeindehaus, Güterbahnhofstr. 5a Landeskirchliche Gemeinschaft Ostermontag, 6. April 17:00 Uhr Prediger Hermann Kutzner Kontakte Gemeindebüro, Güterbahnhofstr. 5a Ingrid Böttig dienstags, 15:00 bis 16:30 Uhr, freitags, 10:00 bis 11:30 Uhr Straße des Friedens 3a, Tel. 03542 2964, Fax 03542 404219 Kirchengemeinde Zerkwitz Sonnabend, 28. März 10:00 Uhr Osterreiter- und Organisatoren-Treff Sonntag, 29. März 10:30 Uhr Taufgottesdienst Bruno B., Berlin Gedächtnis Joachim Michaelis, 77 Jahre Karfreitag, 3. April 10:30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst Sonntag, 5. April 9:00 Uhr Auferstehungsfeier Lübbenau-Zerkwitz 10:00 Uhr Sendung der Osterreiter 11:00 Uhr Stationsandacht Klein Radden 11:30 Uhr Osterreiter in Ragow 12:45 Uhr Segen und Sendung 13:15 Uhr Stationsandacht Krimnitz Information: www.osterreiten-spreewald.de Kirchengemeinde Groß Lübbenau Sonntag, 29. März 9:00 Uhr Palmsonntag-Gottesdienst Montag, 30. März 16:00 Uhr Frühjahrspflege Kirchengelände Karfreitag, 3. April 9:00 Uhr Abendmahls-Gottesdienst Montag, 6. April 9:00 Uhr Ostergottesdienst Kraft der Religion – wozu? Es wäre ein Sieg der Barbarei, Religion an sich zu diskreditieren. Bürger wissen, wie leicht es ist, Religion politisch zu instrumentalisieren. Gerade Bürger in Staaten mit freiheitlich-demokratischen Grundordnungen wissen dies aus der Geschichte ihrer Mütter und Väter im 19./20. Jahrhundert. Jede religiöse Tradition hat die Aufgabe, die Kraftquellen der Humanität freizulegen. Wenn Christen und ihre Gäste in den europäischen Gotteshäusern den Karfreitag und das Osterfest feiern, bringen sie ihre unglaubliche Hoffnung zum Ausdruck, dass Makel, Gewalt, Hass, Folter und Sterben am Ende nicht das letzte Wort haben werden. Erwachsener Glaube, stets im Lernprozess, ist eine starke humanitäre Kraft. Bonhoeffer-Forschungsstelle für Öffentliche Theologie Bamberg, Dr. Bedford-Strohm Evangelisches Pfarramt, Max-Plessner-Straße 4 Michael Oelmann, Tel. 03542 43334, E-Mail [email protected] Samstag, 28. März 2015 - 17 - Gottesdienste der Katholischen Pfarrei Heilige Familie Lübbenau mit den Kirchen: „St. Maria Verkündigung“ – Lübbenau, Str. des Friedens 3a „St. Bonifatius“ – Calau, Karl-Marx-Str. 14 „Hl. Familie“ – Vetschau, Ernst-Thälmann-Str. 28 Samstag, den 28. März 16:00 Uhr Eucharistische Anbetung und Hl. Beicht bei Pfr. Olickal in Lübbenau 17:00 Uhr Beichtgelegenheit bei Pfr. Olickal in Vetschau 18:00 Uhr Gottesdienst in Vetschau Palmsonntag, den 29. März (alle Gottesdienste mit Palmweihe und Prozession) 09:00 Uhr Gottesdienst in Calau 10:30 Uhr Gottesdienst in Lübbenau 15:00 Uhr Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des Malteser- Hospizdienstes Gründonnerstag, den 2. April 19:00 Uhr Abendmahlsamt mit Fußwaschung in Lübbenau Anschl. Agape und Ölbergstunde Karfreitag, den 3. April Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu in Calau 15:00 Uhr Ostern- Hochfest der Auferstehung des Herrn Samstag, den 4. April 21:00 Uhr Feier der Osternacht in Vetschau, anschl. Agape Ostersonntag, den 5. April 9:00 Uhr Hochamt in Calau 10:30 Uhr Hochamt in Lübbenau Ostermontag, den 6. April 9:00 Uhr Gottesdienst in Calau – Zu Gast ist die ev. Gemeinde Anschl. Agape 10:30 Uhr Gottesdienst in Lübbenau Weißer Sonntag, den 12. April 18:00 Uhr Gottesdienst in Vetschau 9:00 Uhr Gottesdienst in Calau 10:30 Uhr Gottesdienst in Lübbenau Kleinkindstunde: Samstag, 18. April, 9:00 - 12:00 Uhr in Lübbenau Ministrantentag: Samstag, 18. April, 10:00 - 12:00 Uhr in Calau Jugendtreff: jeden Freitag, 18:00 Uhr in Lübbenau Firmkurs: Samstag, 25. April, 10:00 - 12:00 Uhr in Lübbenau Senioren: Dienstag, 9:00 Uhr Kegeln in Lübbenau Donnerstag, 13:30 Uhr Fitness mit Frank in Lübbenau und 15:00 Uhr Spielerunde in Lübbenau Seniorentag: Mittwoch, 22. April, 9:00 Uhr, Seniorenmesse mit anschl. Beisammensein Informationen auch unter: www.hl-familie-luebbenau.de Lübbenau/Spreewald Zeugen Jehovas in Deutschland Versammlung Lübben Königreichssaal: An der Spreewaldbahn 31 15907 Lübben Ansprechpartner vor Ort: Carsten Teufert, Dammstraße 11 03222 Lübbenau/Spreewald Telefon: 03542 405672 Telefax: 03542 888702 Sonntag, 29. März, 9:30 bis 11:15 Uhr Öffentlicher Vortrag mit dem Thema: „Bist du immer ganz Ohr?“ und Bibelstudium auf der Grundlage eines Wachtturm-Artikels Dienstag, 31. März, 19:00 bis 20:45 Uhr Bibelbetrachtung, Schulkurs für Evangeliumsverkündiger, anschließend Kurzvorträge und Tischgespräche. Thema u. a.: „Eine Voraussage der Bibel über die letzten Tage erfüllt sich“ Freitag, 3. April, 19:30 bis 21:00 Uhr Millionen kommen – Sie auch? Am Abend vor seinem Tod kam Jesus mit seinen Aposteln zusammen. Damals führte er eine einfache Feier ein und sagte: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ Jesus würde schon bald sein Leben für uns Menschen opfern — und daran sollten sie sich erinnern (Lukas 22:19, 20). Letztes Jahr versammelten sich weltweit fast 20 Millionen, um Jesu Gebot zu befolgen und sich an seinen Tod zu erinnern. Und dieses Jahr? Jehovas Zeugen laden Sie herzlich zu diesem wichtigen Anlass ein. Die Gedenkfeier wirdnach Sonnenuntergang stattfinden. Sie werden erfahren, wie das Leben und der Tod Jesu für Sie Gutes bewirken kann. Sonntag, 5. April, 9:30 bis 11:15 Uhr Öffentlicher Vortrag mit dem Thema: „In einer gefährlichen Welt Sicherheit finden“ und Bibelstudium auf der Grundlage eines Wachtturm-Artikels Freitag, 10. April, 19:00 bis 20:45 Uhr Bibelbetrachtung, Schulkurs für Evangeliumsverkündiger, anschließend Kurzvorträge und Tischgespräche. Thema u. a.: „Ist Gott schuld am Leid der Menschen?“ Sonntag, 12. April, 9:30 bis 11:15 Uhr Öffentlicher Vortrag mit dem Thema: „Vollkommenes Familienglück ist “und Bibelstudium auf der Grundlage eines Wachtturm-Artikels Alle Zusammenkünfte sind öffentlich. Interessierte Personen sind jederzeit willkommen. Internet: www.jw.org Kulturszene Neuapostolische Kirche Lübbenau/Spreewald, Berliner Str. 3a Gottesdienste im April Karfreitag, 3. April 9:30 Uhr 9:30 Uhr Ostersonntag, 5. April Donnerstag, 9. April 19:30 Uhr 9:30 Uhr Sonntag, 12. April 19:30 Uhr Mittwoch, 15. April Sonntag, 19. April 9:30 Uhr 19:30 Uhr Mittwoch, 22. April Sonntag, 26. April 9:30 Uhr Mittwoch, 29. April 19:30 Uhr Weitere Informationen auf der Webseite: www.nak-luebbenau.de Lübbenau/Spreewald, Otto-Grotewohl-Straße 4 B, im Kolosseum Tel.: 03542 8721450 Vetschau/Spreewald, Maxim-Gorki-Str.18 Tel.: 035433 2276, Fax: 035433 70785 [email protected] Öffnungszeiten Lübbenau Montag 10.00 – 18.00 Uhr Dienstag 10.00 – 17.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 10.00 – 18.00 Uhr 14.00 – 17.00 Uhr Freitag Lübbenau/Spreewald - 18 - Öffnungszeiten Vetschau Montag: 13:00 - 18:00 Uhr Dienstag: 10:00 - 18:00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag:13:00 - 18:00 Uhr Freitag: 14:00 - 17:00 Uhr Bibliothek Lübbenau-Vetschau „Die Kaktusblüte“ zu Gast in der Bibliothek Samstag, 28. März 2015 „Anlässlich der 700-Jahr-Feier wird das Berliner Jazzquintett open air auf der Schlossterrasse spielen – bei freiem Eintritt. Am 2. August steht der nächste kulturelle Höhepunkt im Lübbenauer Schlossensemble an. Dann präsentiert das Balkontheater „Lachende Klarinetten mit dem Klezmer Orchester der Ginzburg Dynastie“. Die Berliner Musiker Igor Ginzburg, Wlady Ginzburg, Jena Ginzburg und Simon Herzwolf spielen jüdische Hochzeitsmusik kombiniert mit Swing, Jiddisch-Cabaret, Oriental-Pop und osteuropäischer Klezmer-Musik. eit über 36 Jahren kombinieS ren die vier Akteure der “Kaktusblüte” sowie eine Pianistin, politisch - satirisches Kabarett mit anspruchsvoller Unterhaltung. D er Titel „Auch Zwerge werfen lange Schatten“ (K)ein Heimatabend verrät schon, dass es in diesem Programm um mehr als nur den Kleingarten geht, denn der deutsche Schrebergarten ist die letzte noch nicht von der EU vereinnahmte Enklave. So dürfen die Gäste den Abgeordneten Friedrich Birne begrüßen, der für die Globalisierung des Kleingartens werben wird und erleben, wie gezielte EU-Förderpolitik tatsächlich funktioniert. Dieses Programm, wie immer stachlig und scharfzüngig, humorvoll und hintergründig, mit viel Musik und neuen witzigen Liedern vereint neben Texten der “Kaktusblüte” auch Beiträge von Manfred Breschke, Frank Lüdecke, Werner Koczwara und Frank-Markus Barwasser. Es darf sich auf politisch-satirische Lichtblicke gefreut werden, denn in einem Lande, in dem die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten. Zum „Welttag des Buches“ können Interessierte das aktuelle Kabarettprogramm in der Bibliothek im Kolosseum erleben. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf (10 Euro)! Termin: Freitag, 24. April 2015 um 18 Uhr Das Team der Bibliothek Lübbenau-Vetschau freut sich auf einen unterhaltsamen Abend mit zahlreichen Gästen. Die Pianistinnen Güher und Süher Pekinel (Foto: Tanja Niemann) Und am 5. September wird der Lübbenauer Schlosspark zur Kulisse der großen Abschlussveranstaltung der diesjährigen Brandenburgischen Sommerkonzerte. Das Schloss begrüßt die türkischen Pianistinnen Güher und Süher Pekinel, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und Dirigent Howard Griffiths mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Beginn des Konzertes ist um 18 Uhr. Bereits ab 14:30 Uhr laden weitere Erlebnisse rund um die Brandenburgischen Sommerkonzerte zum Verweilen ein. Informationen und Tickets zu allen Veranstaltungen erhalten Interessierte unter Telefon 03542 8730, per E-Mail an info@ schloss-luebbenau.de oder auf der Webseite www.schlossluebbenau.de. Schloss Lübbenau lädt ein zu Erlebnissen rund um Kultur, Genuss und Tanz Schon die ersten Märztage sorgten auf Schloss Lübbenau für sonniges Wetter und mild-angenehme Temperaturen. Zahlreiche Spaziergänger zog es in den Schlosspark, wo sie die Vorboten des Frühlings sichtlich genossen. „Das schöne Wetter stimmt uns bestens ein auf die kommenden Wochen. Wir freuen uns auf kulinarische Ostertage, kulturelle Veranstaltungen wie die Lausitzer LesArt oder einen speziellen Swingladen im 700. Lübbenauer Jubiläumsjahr“, sagt Birgit Tanner, Hotelleiterin von Schloss Lübbenau. Zu Ostern werden auf Schloss Lübbenau kulinarische Frühlingsboten präsentiert. Am Osterwochenende vom 3. bis 6. April erwarten die Gäste spezielle Menüs im Schloss-Restaurant und ein Frühlings-Oster-Büffet in der Orangerie: Die öffnet dafür extra ihre Pforten, denn offiziell startet der kulinarische Betrieb dort erst am 1. Mai. Am 2. Juni hält ein philosophischer Geist in der Spreewaldstadt Einzug. Der Kulturwissenschaftler und Publizist Rüdiger Safranski gibt sich im Rahmen der Lausitzer LesArt die Ehre im Lübbenauer Schlossbezirk. Er stellt in der Orangerie sein Buch „Goethe – Kunstwerk des Lebens“ vor. Einen Monat darauf, am 2. Juli, werden „The Toughest Tenors“ zu einem ganz besonderen Swingladen-Konzert zu Gast sein. Musik – Theater – Freizeit KultuRegio e. V. Veranstaltungsplan - „Bunte Bühne“ Sonntag, 29. März, 16:00 Uhr Rumpelkammer Michael Apel erinnert an den Schauspieler Manfred Krug. Er war wohl das beliebteste „Rauhbein“ im Film und im Fernsehen der DDR, vermochte als Jazz-Sänger mit Charme und Reibeisenstimme Millionen in seinen Bann zu ziehen, ließ sich trotz seines Erfolges nicht korrumpieren und setzte nach seiner Ausreise in den Westen seine Karriere fort, zum Beispiel als singender Tatort-Kommissar. Vor allem aber blieb er für sein Publikum immer einer von ihnen, der Kumpel von nebenan, mit Herz und Schnauze auf dem rechten Fleck. 120 Min. mit Pause Samstag, 28. März 2015 - 19 - Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr Engel über dem Revier Lübbenau/Spreewald kommen. Ein Märchen, welches uns lehrt, die Menschen nicht nach Äußerlichkeiten zu beurteilen. Die Schauspielerin Bianka Heuser gestaltet diesen Theaterabend über die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft als Schauspiel mit Figuren, musikalisch untermalt mit Saxophon und Harfe. 50 Min. ohne Pause Karten über Bunte Bühne 03542 8896699 spreewiesel-Center 03542 2000 Spreewald-Touristinfo 03542 3668 amstag, 28. März, 21 Uhr S „Freygangband“ Gerhard Rüdiger Gundermann sang über die niedergehenden Industriereviere, über Leben und Sterben, Alltag, Umwelt und Arbeitslosigkeit, Armut und Reichtum und starb 1998 unerwartet in Spreetal. Engel über dem Revier ist ein Abend der Neuen Bühne Senftenberg, einfühlsam durch seine Intimität und die Nähe der zwei Schauspieler, Musiker, Sänger zum Publikum. Beide selbst in der Lausitz verwurzelt, singen und erzählen sie Gundermanns Texte, seine Lieder, sein Leben. 90 Min. mit Pause Vom 3. bis 5. April finden in der Bunten Bühne keine Veranstaltungen statt. Dienstag, 7. April, 19:30 Uhr Auf einmal wird der Mücke schlecht ... Foto: Jürgen Othmer Lange ist´s her und doch scheint sie jeder zu kennen, Rolf Herricht und Hans Joachim Preil – die zwei Gedanken- und Wortjongleure aus dem Fernsehen der DDR. Mit unnachahmlichem Charme schlüpfen Matthias Greupner und Nico Bobrzik in die Rollen dieser Stimmungskanonen. Mit von der Partie sind natürlich auch Matthias Härtig und Sylvia Burza, um die Revue mit Musik und überraschenden Einlagen abzurunden. 90 Min. mit Pause Freitag, 10. April, 19:30 Uhr Auf einmal wird der Mücke schlecht ... Urkomische Sketche von Herricht & Preil und andere Überraschungen Sonntag, 12. April, 16:00 Uhr Die Schöne und das Biest – FAMILIENNACHMITTAG Es ist die vielleicht romantischste aller Liebesgeschichten, niedergeschrieben in dem Roman „La Belle et la Bête“. Genau das Richtige also, um mit der ganzen Familie in unser Theater zu Fotos: Kulturhof Der Name „Freygang“ ist untrennbar mit André Greiner- Pol, dem Sänger und Kapitän von Freygang verbunden, der tragischerweise Ende 2008 gestorben ist. Er war als überaus charismatischer Sänger die Seele der Band. Mit den eigenen Songs und Texten drückte er aus, was er dachte und fühlte und das auf sehr eigene Weise. Er traute sich einen Schritt mehr als andere über Grenzen hinaus. Das war immer zu spüren, zu hören und zu sehen. Es ist nicht möglich ihn als Frontmann zu ersetzen oder ihn deckungsgleich zu interpretieren. Andre begleiteten in 31 Jahren „Freygang“ viele Musiker. Ungehorsam, Rock´n´Roll, Liebe, Kreativität, Phantasie, das war und ist „Freygang“. Die Musiker sind nach langem Überlegen bereit, unter dem Namen „Freygang - Band“ weiterhin aufzutreten und die Lieder zu spielen, die gemeinsam komponiert wurden, die sie auf nun eigene Art und Weise interpretieren und singen möchten. Erklingen die Freygang –Songs, lebt auch André weiter, denn es hängen viele Geschichten und Gefühle an ihnen. André und seinen Musikern ist es in vielen Jahren gelungen über die Musik und gemeinsame Aktionen Menschen zu verbinden. Das Netzwerk sollte erhalten werden, es würde ihn sehr freuen. www.facebook.com/FreygangBand Freitag, 10. April „Monolith“ Doomrock & „Schöne Neue Welt“ Garagerock Lübbenau/Spreewald - 20 - Die Doom-Rocker „Monolith“ finden mit groovig - psychedelischen Songs den Weg in die Seele des Kenners. Mit dem in der Fachpresse gelobten Erstling „Dystopia“ im Gepäck wissen die drei Überzeugungstäter live mit dynamischem Retro - Doom der alten Schule zu begeistern: shuffle - Beats, knurrender Bass, röhrige Gitarren und charismatischer Gesang. Das drückt! Im Sommer 2013 fassten die drei Musiker von „Monolith“ den Entschluss ein Album aufzunehmen. Nach einigen Monaten schweißtreibender, ohrenbetäubender Sessions, stundenlangen Mixings, einigen Fotoshootings, sowie etlichen Litern Bier ist das Trio nun stolz das Ergebnis präsentieren zu können: Dystopia – feinster Doom-Rock in der Tradition der 70er. Was letztendlich ein gutes Album ausmacht sind vier Dinge: Gute Songs, smarte Arrangements, ordentliches Handwerk und letztendlich, dass man raus hört wie sehr die Mucker Bock auf das haben, was sie machen. Das alles bietet Dystopia. www.facebook.com/Monolith.doomrock F aatzy und Flow hatten schon lange die Idee eine eigene Band zu gründen, jedoch fehlte da noch etwas. Die Idee war gut, und einfach. Rockiger, Indie-Fresse-Scheiß mit Aussage. Sie fragten Maddyn ob er nicht noch mal Lust hätte, seine Erfahrung zu zeigen und er sagte ja. Im Sommer 2012 wurde dann gejammt, geprobt, viel getrunken & geraucht und der Grundstein für eine „Schöne Neue Welt“ gelegt. Musikalisch orientiert man sich an Bands wie Madsen, White Stripes, QOTSA, Nirvana, Foo Fighters, The Doors, Led Zeppelin, Our Slight Indulgence. www.facebook.com/pages/SchöneNeue-Welt Dienstags 15 bis 17 Uhr, Atelier Kreativ-Treff für Kinder und Jugendliche. Mit fachlicher Anleitung und Spaß die Grundlagen des Nähens erlernen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen für Kurse bitte unter Tel.: 03542 403692, oder [email protected] Familienpassfahrten auf der NAUTILUST für Jedermann mit Rabatt Familienpassfahrten - Termine Saison 2015 Samstag, 28. März 2015 Erlebnisfahrten auf dem Kahn NAUTILUST sind für Jung und Alt spannend und genussvoll für alle Sinne. Sehen, was im und am Wasser passiert, die Geräusche der Natur ringsum hören, spüren, wie sich Dinge anfühlen, schmecken was Naturerzeugnisse besonders lecker macht und auch für die Nase gibt es viel zu tun. Eine Biologin leitet fachkundig und altersgerecht an. Der Kahn ist mit modernen Geräten ausgestattet. „Frisch gekescherte“ Lebewesen können sofort unterm Mikroskop in tausendfacher Vergrößerung betrachtet werden. Selbst kreiertes Kräutersalz auf frischer Butterstulle und Holundersirup erfreuen den Gaumen. Schon jetzt einen einmaligen Ausflug und das ganz besondere Erlebnis mitten im Spreewald planen. An folgenden festen Terminen kann man sich verbindlich für eine Forscherfahrt der besonderen Art anmelden: FAMILIENPASSFAHRTEN 2015 immer samstags: 25. April, 9. und 30. Mai, 13. und 27. Juni, 29. August,12. und 26. September 2015. Die Anmeldung erfolgt unter der Tel. 0160 4464460. Der Kahn startet nur bei voller Besetzung (mindestens acht Personen), Start 9 Uhr. Die Expedition dauert etwa 2,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person und ist vor Fahrtantritt zu leisten. Mit dem Familienpass Brandenburg erhalten mitreisende Familien je Person 2,50 Euro Rabatt. Dazu mehr unter www.familienpass-brandenburg.de Familienpassfahrten sowie individuelle Forscherfahrten, Geburtstags- oder Teamausflüge usw. sind unter folgendem Kontakt buchbar: Freunde der LÜBBENAUBRÜCKE e. V., Erlebnis im Forscherkahn NAUTILUST, Naturpädagogin Gisela Hovestadt, Tel. 0160 4464460 oder per E-Mail: [email protected] Wandersportgemeinschaft „Spreewald 69“ e. V. Anmeldungen für Fahrten und Wanderungen unter Tel.: 03542 41048 Dienstags, Radwanderungen für jeden Start: GLEIS 3, 10 Uhr) Treff der Wanderfreunde mit Sprechstunde 17 bis 20 Uhr Freitags, Treff der Wanderfreunde ohne Sprechstunde 17 bis 20 Uhr Güterbahnhofstraße 57-61, 03222 Lübbenau/Spreewald Koordinierungsstelle GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau Tel. 03542 403693 Bunte BühneKultuRegio e. V. Tel. 03542 8896699www.buntebühnelübbenau.de Kulturhof Multikulturelles Zentrum e. V. Tel. 03542 43441 www.kulturhof-luebbenau.de Freunde der LÜBBENAUBRÜCKE e. V. Tel. 03542 403692 www.luebbenaubruecke.de Weiberlist macht Männerlust Pünktlich und vor allen Dingen passend zum Frauentag überrumpelte der SachsenDreyer das Publikum mit einem Feuerwerk an Geistesblitzen rund ums unendliche Geschlechterthema. Sie legten sich gesanglich und körperlich ins Zeug, strapazierten die Lachmuskeln und nahmen das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute mit. Foto: Jens Kiesling Im Programm standen 90 Minuten, mit Pause. Dass es am Ende 150 Minuten waren, störte niemanden – im Gegenteil. Vier Zu- Samstag, 28. März 2015 - 21 - Lübbenau/Spreewald gaben powerten die Künstler nahezu aus. Ihr Kabarett war vom Feinsten, mit totaler Hingabe. Begonnen hatte das Programm mit dem Conny-Froboess-Titel Lady Sunshine und Mr. Moon, die bekanntlich nicht zusammen-, aber auch nicht voneinander wegkommen. In der Musikkiste gefunden: 29. März 1973: „Dr. Hook“ halten Wort Foto: Peter Becker Wie im Zusammenleben der Geschlechter: mit geht’s nicht immer, ohne erst Recht nicht. Dieser rote Faden zog sich von Sketsch zu Sketsch, von Titel zu Titel. Der SachsenDryer bediente sich dabei auch bekannter Vorlagen, frisierte sie um und passte sie an. Für die Zuschauer ein zusätzliches Erlebnis, wenn Bekanntes und Erwartetes plötzlich ganz anders daher kommt. Köstlich der Monolog der alleinerziehenden Mutter (Sylvia Burza), die sich Gedanken um einen Neuanfang macht und sich auf das Treffen mit ihrer Internetbekanntschaft vorbereitet. „Duschen, cremen, zupfen – vor allen Dingen zupfen. Je älter man wird, desto mehr Haare wachsen an den falschen Stellen!“, heißt es einleitend, um das Thema dann ordentlich zu vertiefen. Danach geht es weiter, eine gewisse „Sirene Fischer“ (Matthias Greupner) hetzt mit Hänsel und Gretel atemlos durch die Nacht. Sylvia Burza freut sich über ihre sieben Zwerge, („kleine Männer, aber große Könner!“) und Matthias Härtig philosophiert über bestimmte äußere Merkmale der Frauen. Als dann noch Elvis (Matthias Greupner) gekonnt die Hüften schwingend und schmalzig singend durchs Publikum zieht, gibt es besonders unter den Frauen kein Halten mehr. Stürmischer Applaus und Gejohle sind des Künstlers Lohn. Das wiederholt sich noch einmal, als er als Udo Lindenberg die Damen auffordert, unbedingt „ihr Ding“ zu machen. Matthias Härtig zeigt sich vom Erfolg des Stücks im Foyergespräch überrascht: „Dass es gut wird wussten wir, aber diese Reaktion haben wir dann doch nicht erwartet. Wir werden daher das Stück im Wonnemonat Mai noch einmal aufführen – dieser Monat ist ja auch beziehungsreich ...!“ Text und Foto: Peter Becker Im Jahr 1972 nahm die US-Amerikanische Band „Dr. Hook & The Medicine Show“ einen nicht ganz ernst gemeinten satirischen Song zum Thema „Erfolg im Musicbiz“ auf. Die Betrachtung gipfelte in der Refrainzeile: „... wanna see my my smilin’ face on the cover of The Rolling Stone“ (wann seh’ ich mein lächelndes Gesicht auf dem Titel vom Rolling Stone) Sinngemäß wollten sie sagen, man wäre eben im Musikgeschäft nur jemand Bedeutsames, wenn man schon mal auf dem Titel des Musikmagazins „Rolling Stone“ zu sehen war. Der Titel kam als Single heraus und schaffte es immer hin auf Platz sechs der US-Charts. Für seine Ausgabe vom 29. März 1973 nahm nun das Musikmagazin „Rolling Stone“ die Band „Dr. Hook & the Medicine Show“ als Karikatur tatsächlich aufs Cover. Und so wie im Songtext einst versprochen, kauften die Musiker fünf Exemplare, um sie ihren Müttern zu schenken. Vereine und Verbände Das Seniorenteam der gemeinschaftlichen Wohnungsbaugenossenschaft der Stadt Lübbenan/Spreewald informiert Programm von Mai bis Juni 2015 Mai 5. Mai, 9 Uhr, Busbahnhof: Radtour in den Frühling 12. Mai, 10 Uhr, Marktplatz in der Altstadt: Wanderung 13. Mai, 15 Uhr, Kegelbahn am Sportplatz: Kegelnachmittag 28. Mai, 14 Uhr, Seniorentreff: Plauderstündchen Juni 10. Juni Busfahrt zum Karls-Erlebnispark nach Elstal-Wustermark Das Ziel ist ein riesengroßer Bauernmarkt mit angeschlossenem Erlebnisdorf und Freizeitpark (maximal 49 Personen). Abfahrt: 9 Uhr am Busbahnhof, Rückankunft gegen 17 Uhr, Preis pro Person: 20 Euro, Anmeldung am 21. Mai um 9 Uhr im GWGBüro 12. Juni, 15 Uhr, Hochhauscafe „Melange“: Tanznachmittag 25. Juni, 14 Uhr, Seniorentreff: Plauderstündchen Immer gut Informiert – Ihr lokales Am t s b l a tt Das weitere Programm wird in dem im April erscheinenden Journal der GWG veröffentlicht. Lübbenau/Spreewald - 22 - Nachruf Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Dank und Erinnerung. Der Frauenverein der AWO trauert um Inge Mateika. Mit ihr verliert der Verein einen wertvollen Menschen, der jahrelang das Vereinsleben geprägt hat. Lübbenau/Spreewald, März 2015 AWO Spreewaldwerkstätten Medikamente und Gesundheit neues Seminarangebot Auf Anregung eines Teilnehmers der AWO Spreewaldwerkstätten im Standort Lübbenau/Spreewald fand Mitte Februar eine Veranstaltung zum Thema „Medikamente und Gesundheit“ statt. Frau Friedrich aus der Lübbenauer Marggraf-Apotheke wurde dabei als unterstützende Fachkraft eingeladen. Sie hatte sich gut vorbereitet, um die Fragen möglichst genau beantworten zu können, denn viele Informationen der bekannten Beipackzettel sind für den einen oder anderen schwer zu durchschauen. In einer lockeren Gesprächsrunde vermittelte sie wesentliche Unterschiede der Medikamentengruppen und –sorten, ihre Wirkungsweisen und Einnahmebedingungen. Eine Kiste mit den verschiedensten Schachteln, Döschen, Kapseln, Filmtabletten, Dragees usw. machte ihre Erläuterungen wunderbar anschaulich. Einige Hinweise zur Vermeidung von Ansteckung bei Epedemien rundeten die Veranstaltung ab. Samstag, 28. März 2015 Die Teilnehmer werteten es positiv, ihr Wissen zu diesen Themen auf so individuelle Weise auffrischen und verbessern zu können. Ein großes Dankeschön an Frau Friedrich von der MarggrafApotheke. Text/Foto: Annett Weyer/awo Fachberatung des Bezirksverbandes Calau/ NL der Gartenfreunde e. V. Zur Fachberatung am 7. März trafen sich im Haus für Menschen und Natur in Lübbenau/Spreewald die Gartenfreunde der Orte Altdöbern, Calau, Lübbenau und Vetschau. Die Referenten Michael Petschick, stellvertretender Leiter und Referent für nachhaltige Gebietsentwicklung, und Arnulf Weingardt, verantwortlich für Arten- und Biotopenschutz im Biosphärenreservat, stellten anschaulich und interessant das Biosphärenreservat Spreewald vor. Biosphärenreservate sind Gebiete, in denen der Mensch mit der Natur im Einklang lebt. Deren Ziel ist es, eine biologische Vielfalt zu entwickeln und zu erhalten, die der Mensch nachhaltig für seine Ansprüche und für die wirtschaftliche Entwicklung nutzen kann. Wichtig ist es ein erweitertes Verständnis der Beziehungen zwischen Mensch und Natur herzustellen. Dazu bedarf es viel Aufklärung. Ein Biosphärenreservat ist daher nicht nur Schutzgebiet. Die UNESCO entwickelte eine Richtschnur für diese Gebiete aus denen sich das Biosphärenreservat Spreewald ihr Leitlinie entwickelte. Das Gebiet des Spreewaldes befindet sich am Rand des Kontinentalklimas, das heißt, es gibt sehr feuchte Zeiten und auch sehr trockene. Davon lebt der Spreewald. Die Naturschützer konnten in den letzten zehn Jahren die Wiedereinwanderung des Bibers in den Spreewald beobachten. Er kam vom Norden und eroberte sein altes Siedlungsgebiet zurück. Biberbaue wurden bis in den Raum Burg gesichtet. Er liebt ruhige Gewässer. Dämme legt er an, wenn die Wassertiefe nur 30 Zentimeter beträgt. Der Mensch kann aus Unwissenheit viel falsch machen. Die Hochwasserdeiche brauchen Vorland, damit der Biber darin keinen Bau errichtet. Der Eingang zu seinem Bau befindet sich unter Wasser. Sind Nutzflächen weg vom Wasser, so schädigt er sie nicht. Aber Nutzholz direkt am Wasser sollte mit einem Zaun geschützt werden, während Knüppelholz für den Biber ungeschützt bleiben kann. Er frisst Rinde und dünne Bäumchen, mit Vorliebe Zitterpappel, Weide und Birke aber auch Kiefer. Stärkeres Holz verwendet er für den Bau. Auf dem Wasser legt er Futterinseln an, deren Holz er von untenher frisst. Durch Biberdämme entsteht Sumpf, in dem sich wieder andere Tiere ansiedeln können. Im Spreewald bereiten die Biberschäden wenig Probleme. Hier gibt es von allem etwas, aber nicht von einem zu viel. Den Beitrag über den Biber hielt Arnulf Weingardt. Ausführungen über die Entwicklung der Natur im Einklag der Interessen des Menschen im Biosphärenreservat machte Michael Petschick. Samstag, 28. März 2015 - 23 - Das Wasser muss im Spreewald gehalten werden. Einige Wiesen leben noch vom Winterstau. Die Wiesen werden bewusst überflutet. Das fließende Wasser bringt so Nährstoffe auf die Wiese. In der Vegetationsruhe stört das das Gras nicht. Die Flächen dienen gleichzeitig als Laichgewässer. Im Spreewald kann nur ökologischer Landbau betrieben werden. Es darf kein künstlicher Dünger verwendet werden. Das hat zur Folge, dass sich Insekten wieder ansiedeln. Die Pflanzenwelt wird vielfältiger. Die Imker haben einen guten Honig. Der Ertrag ist Deutschland weit gesehen gut. Die Rinder stehen so lange wie möglich auf der Weide. Damit sind sie robuster und weniger anfällig gegen Krankheiten als Rinder, die im Stall gehalten werden. Das Fleisch hat eine besondere Qualität. Arbeitskräfte bleiben in der Region. Die Bauern sind daran interessiert spezielle Spreewaldprodukte zu erzeugen, zum Beispiel, alte Kartoffelsorten, Meerrettich, Obst von Streuobstwiesen oder Gurken. Diese Erzeugnisse haben ein geschütztes einheitliches Markenzeichen „Original Spreewälder Erzeugnisse“. Sie müssen in dem geographisch festgelegten Gebiet erzeugt und verarbeitet worden sein. Alles muss juristisch vertreten und dokumentiert werden. Unterstützung und Beratung erhalten die kleinen Betriebe in der Landwirtschaft bei der Verwaltung des Biosphärenreservat Spreewald, Ansprechpartner Michael Petschick. Text und Foto: Ulrike Noatsch Information des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Calau (WAC) Sitz Lübbenau/Spreewald Tag des Wassers - Nachhaltige Wasserversorgung für die nächsten Generationen Der internationale Tag des Wassers am 22. März 2015 stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung – Water and Sustainable Development“. Damit wollen die Vereinten Nationen das Bewusstsein der Menschen für die Ressource Nr. 1 – das Wasser – schärfen, denn Wasser ist die Basis aller Lebensformen. Trinkwasser in Spitzenqualität ist nicht selbstverständlich. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein rares Gut. Hier zeigt sich, dass die nachhaltige Wasserversorgung, wie sie die deutsche Wasserwirtschaft praktiziert, der richtige Weg ist. Auch der WAC setzt sich seit seinem Bestehen intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft in seinem Verbandsgebiet ein. Dafür hat er bislang in der Sparte Trinkwasserversorgung 28.458 Millionen Euro, in der Sparte Schmutzwasserbeseitigung 79.435 Millionen Euro und für die Anschaffung von Ausrüstungen 5.028 Millionen Euro € (insgesamt rund 113 Millionen Euro) investiert. Durch diese gezielten Investitionsmaßnahmen hat sich der Verband selbst in die Lage versetzt, seinen Ver- und Entsorgungsaufgaben effizient nachkommen zu können. Als eine Hauptaufgabe steht beim WAC im Vordergrund, die ökologischen Erfordernisse so ökonomisch wie möglich umzusetzen. Im Verbandsgebiet des WAC werden rund 36.600 Einwohner und rund 1.900 Einwohner außerhalb des Verbandsgebietes täglich mit frischem, sauberem und preiswertem Trinkwasser versorgt. Die Entsorgung des Schmutzwassers erfolgt zu rund 71,5 Prozent zentral und zu rund 28,5 Prozent dezentral. Nähere Informationen über den WAC erhalten Interessierte auf der Homepage unter www.wac-calau.de. Sollte es spezielle Fragen an den WAC geben, können diese auch gern über eine EMail an [email protected] an den WAC gerichtet werden. Lübbenau/Spreewald Beratungsangebote in Lübbenau/Spreewald egionalmanagement R Bürgerdienste Leistungen: soziale Erstberatung, Förderung und Vermittlung von Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe, Vermittlung von Zuständigkeiten bei Ämter- und Behördenangelegenheiten sowie Netzwerkarbeit für Vereine und soziale Dienste. ontakt: Stefanie Schenker, K Regionalmanagerin Telefon: 0162 4094966 E-Mail: kontakt@spree walddreieck.info Sprechzeiten: Dienstag: Büro Calau, Am Gericht 13 Mittwoch: Büro Lübbenau, Kolosseum, Otto-Grotewohl-Str. 4a - e und Donnerstag: Büro Vetschau, Markt 1 jeweils in der Zeit von 9:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr. Montag und Freitag nach Vereinbarung. Internet: www.spreewalddreieck.info __________________________________________________ P rivatrechtliche Streitigkeiten außergerichtlich beilegen Schiedsbezirk I Herr Bernd Elsner Schiedsbezirk II Herr Manfred Quinte Weitere Infos unter Tel.: 03542 850 Bund deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen Schiedsstellen mit erweitertem Serviceangebot Mit Einrichtung der Schiedsstellen in der Stadt Lübbenau/Spreewald wurde den Einwohnern eine außergerichtliche Schlichtungsstelle zur Streitschlichtung in bestimmten Rechtsstreitigkeiten geschaffen. Eine Streitschlichtung in zivilrechtlichen Angelegenheiten vor möglichen amtsgerichtlichen Verfahren, stellt eine kostengünstige Alternative dar und erspart langwidrige Gerichtsverfahren. Foto: Queenie Nopper Lübbenau/Spreewald - 24 - Die zwei Schiedsstellen der Stadt haben ihr Serviceangebot dahingehend erweitert, dass jeweils am vierten Montag im Monat von 15:00 bis 16:00 Uhr im GLEIS 3/Vereinshaus, Güterbahnhofstraße 57, eine Sprechstunde für Fragen und Antragstellung zur Verfügung steht. Nutzen Sie die Gelegenheiten zur kostenfreien Sprechstunde, um Streitigkeiten möglichst ohne Gerichtsprozess beilegen zu können. Die nächste Sprechstunde findet am 27. April, um 15:00 Uhr statt. __________________________________________________ eratung für Frauen/ B Frauenhaus Lauchhammer Sprechstunden mit Simone Heintke an jedem 1. Donnerstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr. Nach telefonischer Absprache ist eine Beratung außerhalb der Sprechstunde möglich (Tel.: 03574 2693). Die Beratung ist kostenlos und anonym. Sie richtet sich an Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenssituationen. Nächster Termin: 2. April 2015 von 10:00 bis 12:00 Uhr, GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau Güterbahnhofstraße 57 - 61, Lübbenau/Spreewald __________________________________________________ H ilfetelefon „Gewalt gegen Frauen” Das Hilfetelefon ist barrierefrei, kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar – genau dann, wenn Betroffene den Mut gefasst haben, sich jemandem anzuvertrauen. Es soll jenen die Kontaktaufnahme erleichtern, die den Weg zu einer Einrichtung vor Ort zunächst scheuen oder sie aus unterschiedlichen Gründen nicht aufsuchen können. Die mehr als 60 Fachberaterinnen geben unter 08000116016 sowie über Chat und E-Mail auf der Webseite www.hilfetelefon.de Auskunft zu allen Formen von Gewalt. Sie unterstützen nicht nur gewaltbetroffene Frauen, sondern beraten auch Familienmitglieder, Freunde und Fachkräfte. __________________________________________________ Evangelische Erziehungs- und Familienberatungsstelle Lübbenau Tel.: 03542 8118 und 03542 8117 E-Mail: [email protected] Beratung: Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr Nach telefonischer Absprache ist eine Beratung auch außerhalb der Sprechstunden möglich. Internet: www.evangelische-beratung.info/luebbenau __________________________________________________ BERATUNG + LEBEN GMBH Evangelisch-Freikirchliche Beratungs- und Sozialdienste Berlin und Brandenburg Familienberatung Calau Schwangerenberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Beratung zur Familienplanung, soziale Beratung. Beantragungen Bundesstiftungsmittel und finanzieller Unterstützung bei anderen Stiftungen und Unterstützungsfonds. Samstag, 28. März 2015 Beratungen: jeden Dienstag im Raum des Lübbenauer Jugendrechtshause, Otto-Grotewohl-Str. 4D, 03222 Lübbenau/Spreewald. Nach Wunsch sind auch Hausbesuche möglich. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Tel.: 03541 712680 E-Mail: [email protected] __________________________________________________ Allgemeine Soziale Beratung er offene und kostenlose Grunddienst der CaD ritas bietet u. a. Bratungsangebote zu Fragen von sozialen und existenzsichernden Hilfen, Betreuungs- und Schwerbehindertenrecht sowie Lebens- und Konfliktberatung. Sprechstunden jeweils mittwochs in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 16:30 Uhr und nach Terminvereinbarung am Dienstag und Freitag Otto-Grotewohl-Str. 4A-E, Lübbenau/Spreewald Telefon und Fax: 03542 2320 E-Mail: [email protected] __________________________________________________ DRV Knappschaft Versichertenältestenbezirk 487, Manfred Lehnigk, Tel.: 03542 80308 Sprechstunden jeweils mittwochs in ungeraden Wochen von 15:00 bis 16:30 Uhr im GLEIS 3/Vereinshaus, Güterbahnhofstraße 57, Lübbenau/Spreewald Nächste Termine: 8. und 22. April Nach telefonischer Absprache ist eine Beratung auch außerhalb der Sprechstunde möglich. __________________________________________________ Arbeitslosenserviceeinrichtung Lübbenau Tel.: 03542 404933, [email protected] Sprechstunde und Beratung:GLEIS 3/Kulturhof Güterbahnhofstraße 60, Lübbenau/Spreewald Montag bis Donnerstag: 9:00 bis 16:00 Uhr Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr __________________________________________________ rbeitslosentreff A Lübbenau GLEIS 3/Kulturhof Güterbahnhofstraße 60, Lübbenau/Spreewald Zusammentreffen: Jeden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 14 Uhr, bei Veranstaltungen ab 10 Uhr __________________________________________________ H orizontSozialwerk für Integration GmbH Horizont, ein gemeinnütziges Sozialunternehmen, das sich zum Ziel setzt, Langzeitarbeitslose mit besonderen Zugangsproblemen zur Erwerbsarbeit zu trainieren und in eine Beschäftigung zu integrieren. Ansprechpartner: Winfried Schumann, Niederlassungsleiter und Dietmar Steinhardt, Werkstattleiter Tel.: 03542 887134, Fax: 03542 887132 E-Mail: [email protected] Internet: www.horizont-sozialwerk.de Str. des Friedens, Gewerbepark 26, Lübbenau/ Spreewald Samstag, 28. März 2015 - 25 - Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke Tel.: 0172 3556265, Dienstags ab 18:00 Uhr GLEIS 3/Atelier Güterbahnhofstraße 59, Lübbenau/Spreewald __________________________________________________ Krebsinformationsdienst. 0800 4203040, kostenfrei, täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr [email protected] www.krebsinformationsdienst.de __________________________________________________ Energieberatungsstützpunkt der Verbraucherzentrale Brandenburg Antje Springer unter der Tel.-Nr. 0800 809802400 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz und für Mobilfunkteilnehmer) können Termine für die Energieberatung in der Beratungsstelle Lübbenau vereinbart werden. Beratung Jeweils montags von 14:00 bis 18:00 Uhr (Nur nach telefonischer Terminvereinbarung) GLEIS 3/Vereinshaus Güterbahnhofstraße 57, Lübbenau/Spreewald __________________________________________________ Z ukunft Lausitz Die Gründerwerkstatt Mach Dich selbstständig Kostenfreie Beratung. Terminvereinbarung unter 0 355 28890790. www.zukunft-lausitz.de _________________________________________________ Mieterbund Niederlausitz e. V. Beratung in allen Mietrechtsangelegenheiten Jeden ersten Donnerstag im Monat finden in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr Sprechstunden in den Räumen der AWO in der Rudolf-Breitscheid-Str. 24 in 03222 Lübbenau/Spreewald statt. Nächster Termin: 2. April 2015 Eine Rechtsberatung ist bei einer dreimonatigen Kurzzeitmitgliedschaft für einen einmaligen Mitgliedsbeitrag von 13 Euro möglich. Außerhalb der regulären Sprechstunden wenden sich Interessierte bitte telefonisch oder per Fax an die Geschäftsstelle in Spremberg. Mieterbund Niederlausitz e. V. Kirchplatz 3 in 03130 Spremberg Telefon: 03563 94311, Telefax: 03563 342900 Aufruf zum Freizeit-Fußballturnier Am 1. April findet ab 13:30 Uhr ein Freizeit-Fußballturnier für alle interessierten Kinder und Jugendlichen in der Grotewohl-Sporthalle in Lübbenau/Spreewald statt. Gespielt wird in den Altersklassen sechs bis zehn und elf bis vierzehn Jahren. Die Initiatoren und Unterstützer dieses Turnieres, die TSG Lübbenau und die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer und rufen hiermit nochmals zu dem Turnier auf. Lübbenau/Spreewald Wer - Wann - Was - Wo? Ausstellungen: 10. Januar bis 31. Dezember – Nikolaikirche „… sie macht die Leute fröhlich“ - Geschichte der Kirchenmusik. Die Kantorin Katharina Schröder hat Dokumente und Fakten der Kirchengeschichte vom 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit zusammengetragen. Infos unter 03542 8567498. 11. Januar bis 20. September – Spreewald-Museum Lübbenau Stadtbummel – Lübbenau wird 700. Die Jubiläumsausstellung lädt Sie ein, auf einen Stadtbummel durch 700 Jahre Geschichte(n) einer Spreewaldstadt. Die spannendsten Anekdoten erzählen die Dinge, die aufgehoben, gehütet und manchmal auch vergessen werden. Infos unter 03542 2472. 4. März bis 18. Mai – Medizinisches Zentrum Lübbenau „Findet 7 - 70 - 700 Naturschätze Eurer Heimat Lübbenau!“. Die Berlinerin Anneli Krämer entdeckt mit ihrer Kamera den Spreewald. Infos unter Tel. 03542 871173. 26. März bis 10. Juni – RathausGalerie der Stadt Lübbenau/ Spreewald „Lübbenau 700 – Karikaturen“. Komisch überzeichnete, satirische Darstellungen der Verhältnisse in Lübbenau, der Lübbenauer Lebensart und kommunalpolitischer Zustände, Ereignisse und Zielstellungen. Infos unter 03542 85102. 12. April bis Oktober - Katholische Kirche Das Wunder von Lübbenau - Kirchenbau am ‚Rande‘ der Stadt. Infos unter 03542 2843. Ausstellungseröffnung: 12. April, 11:30 Uhr. Veranstaltungen: Samstag, 28. März, 14:00 Uhr – Großer Spreewaldhafen Lübbenau Start in den Frühling. Offizielle Eröffnung der Sommersaison 2015 mit Musik, kleinem Kahnkorso und Rudelübergabe. Infos unter 03542 3668. Samstag, 28. und Sonntag, 29. März, 12:00 bis 18:00 Uhr – RathausGalerie Lübbenauer Ostermarkt. Originelle Geschenkartikel, Kunsthandwerk z. B. das Verzieren Sorbischer Ostereier, Handarbeiten sowie süße Leckereien. Verkaufsoffener Sonntag. Infos unter 03542 2690. Dienstag, 31. März und Mittwoch, 1. April, 15:00 bis 18:00 Uhr –Kolosseum Osterallerlei. Aktionen rund ums Osterfest, viele Überraschungen und natürlich kommt der Osterhase. Der Eintritt ist frei. Infos unter 03542 41159. Donnerstag, 2. April, 16:00 bis 0:00 Uhr – Viertel Grüner Stadtumbau Traditionelles Osterfeuer der WIS. Infos unter 03542 3668. Donnerstag, 2. bis 6. April – Lübbenau/Spreewald Ostern in Lübbenau. Osterfeuer in Lübbenau, Waleien und Ostereier verzieren in Lehde, Osterprozessionsreiten im Ortsteil Zerkwitz und vieles mehr ... sorbische Bräuche hautnah erleben. Infos unter 03542 3668. Freitag, 3. April, 15:00 Uhr – Nikolaikirche Passionsmusik zur Sterbestunde Jesu Christi. Musik und Texte zum Karfreitag. Infos unter 03542 2678. Lübbenau/Spreewald - 26 - Sonntag, 5. April – Spreewelten Bad Der Osterhase kommt und versteckt kleine Überraschungen für die Gäste. Weitere Infos unter 03542 894160. Sonntag, 5. April, 05:30 Uhr – Nikolaikirche Osternacht. Liturgische Andacht am Ostermorgen mit anschließendem Osterfrühstück. Infos unter 03542 2678. Donnerstag, 9. April, 19:00 Uhr - GLEIS 3, Atelier Geschichte der Trinkwasserversorgung - Vortragsreihe aus Anlass des 700-jährigen Stadtjubiläums. Referent am diesem Abend ist Herr Noatsch. Weitere Infos und Kartenvorverkauf unter 03542 403692. Samstag, 11. April, 14:00 bis 17:00 Uhr – Spreewald-Museum Aus Spreewälder Kindertagen. Sprechstunde beim GeschichtsExperten: Bringen Sie ihre alten Dokumente ins Museum und lassen Sie diese vom Experten „übersetzen“. Außerdem historische Schulstunde im Spreewald. Hören Sie von braven Kindern und frechen Streichen, und probieren Sie die alte Schulschrift Sütterlin zu schreiben. Ein Mitmachprogramm für Schulkinder sowie Eltern und Großeltern, die ihre Schultage noch in Erinnerung haben. Samstag, 11. April, 17:00 Uhr – Nikolaikirche Osterkonzert-Georg Friedrich Händel. Der MESSIAS (HWV 56) anlässlich des 330. Geburtstages G.Fr. Händels. Infos unter 03542 2678. Sonntag, 12. April, 11:30 Uhr – Katholische Kirche Ausstellungseröffnung „Das Wunder von Lübbenau - Kirchenbau am ‚Rande‘ der Stadt“. Infos unter 03542 2843. Dienstag, 14. April, 10:00 Uhr – Treff Spreewald-Touristinformation RangerTour - Was schießt denn da?. Radtour - Naturerlebnis. Zwischen Fließen, Wald und Wiesen dem Frühling auf der Spur. (etwa 5 Stunden) Infos unter Tel. 03542 892123. Dienstag, 14. April, 17:00 Uhr – Aula des Jenaplanhauses Literaturwettbewerb. Auswertung und Buchpräsentation“Preisträger - Märchen-Geschichten-Träume“. Infos unter Tel. 03542 85310. Nutzen Sie auch den digitalen Veranstaltungskalender der Stadt Lübbenau/Spreewald unter www.luebbenau-spreewald.de (Bereich Kultur) sowie den aktuellen Spielplan der Bunten Bühne Lübbenau unter www.buntebühnelübbenau.de Samstag, 28. März 2015 „Du, Papi, da drüben steht ne Wooge.“ „Das ist keine Wooge, das ist eine Waage.“ „Papi, darf ich mich mal waagen?“ „Das heißt nicht waagen, das heißt wiegen.“ „Papi, Papi, jetzt habe ich mich gewiegt!“ „Das heißt nicht gewiegt, sondern gewogen.“ „Siehst du Papi, dann steht da doch ne Wooge ...“ *********** Die Dame des Hauses zum Dienstmädchen: „War jemand da?“ „Ja, gnädige Frau, der Briefträger.“ „Etwas für mich?“ „Kaum. Mickriger Typ. Verheiratet, zwei Kinder!“ *********** Geht eine Frau ins Kaufhaus und sagt zur Verkäuferin: „Ich hätte gerne einen Schirm.“ Verkäuferin: „Ersten Stock.“ Frau: „Ne, erst ‚n Schirm!“ *********** Der Sportlehrer zu seinen Schülern: „Wir fangen jetzt mit Dehnübungen an.“ Achmed kleinlaut: „Aber Herr Lehrer, das heißt DIE Übungen!“ *********** „Das ist total gemein! Ich bin zu Hause von sechs Geschwistern das Jüngste. Meine Eltern geben mir immer die ganzen abgetragenen Klamotten der anderen.“ „Naja, es gibt doch schlimmeres.“ „Nein, es ist schrecklich, ich habe nur Schwestern!“ *********** Im Erdkundeunterricht fragt der Lehrer: „Tausende Bäche und Flüsse fließen ins Meer. Jeden Tag regnet es irgendwo auf der Welt. Warum laufen die Meere aber nicht über?“ Norbert antwortet: „Na, weil die Fische immer so einen großen Durst haben.“ *********** ... und da war da noch ein Journalist, der eine Umfrage in der Fußgängerzone macht. Er fragt eine ältere Frau: „Gnädige Frau, was müssten Sie tragen, damit Sie ihr Mann noch attraktiv findet?“ Die Frau antwortet spontan: „Einen Kasten Bier.“ Übrigens, wussten Sie ... Gesundheit ist ... Das Zitat der Woche Im Licht der Ostersonne bekommen d ie Geheimnisse der Erde ein anderes Licht. Friedrich von Bodelschwingh ... ein Körper frei von Erkrankungen, ... ein Atem frei von Beben, ... ein Geist frei von Stress, ... ein Intellekt frei von Hemmungen, ... ein Gedächtnis frei von Besessenheit, ... ein Ego, das alles umfasst und ... eine Seele, die frei ist von Sorge! Fragt der Lehrer seine Schüler: „Wer kann mir einen Satz bilden mit immerhin?“ Meldet sich Stefan und sagt: „Immerhin scheint heute die Sonne.“ „Sehr gut“, sagt der Lehrer, „wer weiß noch einen Satz?“ Steht Michi auf und sagt: „Gestern hat meine Mutter die Nachbarin verhauen.“ Erstaunt fragt der Lehrer: „Was hat das mit immerhin zu tun?“ Darauf Michi: „Da ging mein Vater immer hin!“ Ideen in Druck Mit einer Anzeige in Ihren Heimat- und Bürgerzeitungen erreichen Sie Ihre Region. www.wittich.de Witziges
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