Geschäftsbericht 2014 lesen

Geschäftsbericht 2014
Zufriedenheit 2014
Auch unsere Mitarbeitenden ziehen Bilanz und denken zurück an Erlebtes und Erreichtes der
vergangenen Monate. Insbesondere erinnern sie sich an glückliche Momente, in welchen sie Energie
tankten. Solchen zufriedenen Situationen ist die Bildstrecke dieses Geschäftsberichts gewidmet.
Lernen Sie in den Porträts Mitarbeitende der KPT kennen und entdecken Sie, was sie glücklich macht.
Markus Burri, Leiter Controlling / Reporting
«Ob auf der Äbeni Flue auf über 3’900 Meter über Meer
oder in der Hofburg in Prag: Alphorn blasen macht mich
zufrieden. Das Musizieren bedeutet mir seit sehr langer Zeit
unschätzbar viel.»
3
Inhaltsverzeichnis
Editorial5
Über uns
8
Die KPT-Gruppe
8
Die Leitung der KPT
8
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
9
Delegierte der Genossenschaften
10
Mitglieder des Kaders
11
Die KPT in Kürze
13
Meilensteine im Geschäftsjahr 2014
14
Kundenbedürfnisse und Produkte
14
Innovation15
Kunden und Mitarbeitende
16
Zahlen und Fakten
17
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
17
Die Zusatzversicherungen nach VVG
20
KPT-Gruppe23
Konzernerfolgsrechnung23
Konzernbilanz24
Mittelflussrechnung
26
Konsolidierungs- und Rechnungslegungsgrundsätze
28
Bewertungsgrundsätze29
Erläuterungen zur Konzernerfolgsrechnung
30
Erläuterungen zur Konzernbilanz
31
Erläuterungen, übrige Angaben
33
Kennzahlen obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
36
Kennzahlen Zusatzversicherungen nach VVG
37
Spartenerfolgsrechnung38
Spartenbilanz40
Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung
42
KPT/CPT Holding AG
44
Erfolgsrechnung und Bilanz
44
Anhang zur Jahresrechnung
45
Antrag zur Gewinnverwendung
45
Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung
46
Anhang48
Die externen Partner der KPT 48
Impressum50
4
5
Editorial
Das Gesundheitswesen ist ein komplexes System: schwer steuerbar und aufgrund der vielen Akteure,
Kooperationen und Vernetzungen nicht leicht durchschaubar. Die Krankenkassen beleben dieses System.
Dafür hatten Bürgerinnen und Bürger am 28. September 2014 einen klaren Blick, als sie der «Einheitskasse» an der Urne eine Abfuhr erteilten.
Die KPT hat sich im Geschäftsjahr 2014 gut gehalten und ist nach dem Verlust im Vorjahr, der vor allem
auf die markante Steigerung der Gesundheitskosten zurückzuführen war, in die Gewinnzone zurückgekehrt. In der Grundversicherung konnten die Prämieneinnahmen die Leistungs- und Betriebsausgaben
jedoch erneut nicht decken, und sie schloss mit einem Verlust ab. Vor allem die Ausgaben in den Bereichen Spezialärzte, Spitex, Physiotherapeuten und Laboratorien sind 2014 stark angestiegen. Demgegenüber steht ein positives Ergebnis in den Zusatzversicherungen.
Qualität und Service zugunsten der Versicherten – das steht für die KPT im Mittelpunkt. Auf unserer
Online-Plattform KPTnet sind alle Daten rund um die persönliche Versicherung einfach und jederzeit zugänglich, mit der neuen KPT-App nun sogar via Smartphone oder Tablet. Unsere elektronische Gesundheitsakte VitaClic entwickeln wir laufend weiter. Wir setzen so Massstäbe auf dem Feld von eHealth. Das
schafft höhere Transparenz und tiefere Kosten für unsere Versicherten.
Stichwort Kosten: Etwa jeder zehnte Schweizer Franken fliesst ins Gesundheitswesen, über 70 Milliarden Franken pro Jahr. Dahinter stehen hervorragende Leistungen, und das ist gut so. Weniger gut präsentiert sich die Situation bei den Spitälern. Wir haben schlicht zu viele davon. Das führt nicht zu besseren Leistungen, aber zu überhöhten Kosten. Bei der Planung und der Finanzierung der Spitäler sind
deshalb Veränderungen nötig. Prestigedenken in den Kantonen und falsche Anreize im System müssen
überwunden werden. Qualität soll im Vordergrund stehen.
Wo die KPT selbst handeln kann, tut sie es: Mit verschiedenen Spitälern haben wir angesichts zu hoher
Tarifforderungen im Bereich der Zusatzversicherungen auf Verträge verzichtet. Kosten und Leistungen
müssen im Gleichgewicht sein. Darauf haben unsere Versicherten einen Anspruch. Das Angebot an
qualitativ hochstehenden Spitälern für unsere Zusatzversicherten bleibt sehr gross und jederzeit flächendeckend. Wir danken unseren Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement und unseren Kundinnen und
Kunden für ihre Treue. Die KPT wird weiterhin jeden Tag für sie da sein.
Thomas Zeltner
Reto Egloff
Präsident des Verwaltungsrats
Vorsitzender der Geschäftsleitung
7
Karin Bähler, Gruppenleiterin Leistungscenter
«Das Zusammenspiel und die Freundschaft zwischen
Mensch und Tier sowie die Teilnahme und das damit
verbundene Zusammentreffen mit Freunden an Turnieren
geben mir eine grosse Zufriedenheit. Die Ruhe in der
Natur und die aufregende Turnieratmosphäre sind ein
wohltuender Kontrast.»
8
Über uns
Die KPT-Gruppe
1. April 2015
Privatversicherung
Sozialversicherung
Genossenschaft
Genossenschaft
KPT/CPT Versicherungen
KPT/CPT Krankenkasse
KPT/CPT Holding AG
KPT Versicherungen AG
KPT Krankenkasse AG
Online Easy AG
Per 1. Januar 2015 wurden die Agilia Krankenkasse AG und die Publisana Krankenkasse AG in die KPT Krankenkasse AG integriert.
Die Leitung der KPT
1. April 2015
KPT Krankenkasse AG
KPT Versicherungen AG
Vorsitzender der Geschäftsleitung
Reto Egloff
Generalsekretariat
Leistungen
Thomas Harnischberg
Beat Arnet
Marketing + Kommunikation
Finanzen + Controlling
Reto Egloff
Martin Spätig
Verkauf + Beratung
IT
Max Koller
Patrik Heierli
9
Über uns
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
1. April 2015
Verwaltungsratsmitglieder
Geschäftsleitungsmitglieder
Genossenschaft KPT/CPT
Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident
Reto Egloff, CEO
Krankenkasse
Ulrich Giezendanner, Vizepräsident
Dr. Beat Arnet
Genossenschaft KPT/CPT
Roger Bollag
Thomas Harnischberg
Versicherungen
Dr. Walter Bosshard
Patrik Heierli
Dr. Daniel Flach
Max Koller
Prof. Dr. Dr. Hanspeter Schmidli
Dr. Martin Spätig
Christian Wegmüller
KPT/CPT Holding AG
Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident
Reto Egloff, CEO
Ulrich Giezendanner, Vizepräsident
Dr. Beat Arnet
Roger Bollag
Thomas Harnischberg
Dr. Walter Bosshard
Dr. Martin Spätig
Dr. Daniel Flach
Prof. Dr. Dr. Hanspeter Schmidli
Christian Wegmüller
KPT Krankenkasse AG
Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident
Reto Egloff, CEO
Ulrich Giezendanner, Vizepräsident
Dr. Beat Arnet
Roger Bollag
Thomas Harnischberg
Dr. Walter Bosshard
Patrik Heierli
Dr. Daniel Flach
Max Koller
Prof. Dr. Dr. Hanspeter Schmidli
Dr. Martin Spätig
Christian Wegmüller
KPT Versicherungen AG
Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident
Reto Egloff, CEO
Ulrich Giezendanner, Vizepräsident
Dr. Beat Arnet
Roger Bollag
Thomas Harnischberg
Dr. Walter Bosshard
Patrik Heierli
Dr. Daniel Flach
Max Koller
Prof. Dr. Dr. Hanspeter Schmidli
Dr. Martin Spätig
Christian Wegmüller
Online Easy AG
Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident
Patrik Heierli
Ulrich Giezendanner, Vizepräsident
Reto Egloff
Roger Bollag
Dr. Martin Spätig
Dr. Walter Bosshard
Dr. Beat Arnet
Dr. Daniel Flach
Prof. Dr. Dr. Hanspeter Schmidli
Christian Wegmüller
10
Über uns
Delegierte der Genossenschaften
1. April 2015
Bätscher Dominique
Fachapothekerin FPH in Offizinpharmazie; Mitglied des Advisory Board der
Galexis AG und Delegierte der Schweizerischen Mobiliar.
Bollet Hans
Pensioniert; zuletzt Personalmanager RUAG Aerospace; vormals langjähriger
Mitarbeiter der KPT mit Organvertretung.
Bühlmann Josef
Bis 31.12.2014 VR-Präsident Agilia Krankenkasse AG; Unternehmer;
eidg. dipl. Dachdeckermeister aus Malters.
Hofer Hanspeter
Controlling Swisscom IT Services AG (pensioniert) und langjähriger Mitarbeiter
der KPT im Team Zürich/Ostschweiz (pensioniert).
Järmann Walter
Leiter Lehraufsicht, Kanton Graubünden; vormals langjähriger Mitarbeiter der KPT
mit Organvertretung.
Kempter Beat
Eidg. dipl. Versicherungsfachmann, Versicherungsbetriebswirt DVA.
Kramer Daniel
Alleininhaber der Daniel Kramer GmbH. VR-Präsident Weiss+Appetito Holding AG;
VR Alterszentrum Viktoria.
Lenherr Paul
Seit 2009 pensioniert; zuletzt Senior Consultant bei der Telecom Liechtenstein AG;
vormals langjähriger Mitarbeiter der KPT mit Organvertretung.
Loeffel Markus
Buchhalter/Controller; vormals langjähriger Mitarbeiter der KPT mit Organvertretung.
Matter Hans Rudolf
Seit 2013 pensioniert; zuletzt CEO der Publisana Krankenkasse AG;
seit 01.01.2014 Inhaber/Geschäftsführer der Eduproject, Aarau;
ehem. aargauischer Erziehungsrat.
Merki Danielle
Diplomierte Übersetzerin, Hausfrau und Mutter.
Merz Peter
Seit 2006 Gesamtschulleiter in Brugg; bis 2012 Präsident des Verwaltungsrats
der Publisana Krankenkasse AG.
Morard-Niklaus Jacqueline
Präsidentin der Sektion EPFL des Personalverbands des Bundes (PVB).
Morel Claude
Seit 2008 pensioniert; zuletzt Inspektor bei der Zollkreisdirektion in Genf bei der
Sektion Betrieb; vormals langjähriger Mitarbeiter der KPT mit Organvertretung.
Portmann Claude
Eidg. dipl. Verwaltungswirtschafter.
Rüedi Würsch Monica
Geschäftsführerin Textil-Detailhandelsgeschäft (Marc O’Polo, Lugano).
Schär Peter
Seit Mai 2011 pensioniert; vorher Direktor PR, Presse und Sponsoring bei
Peugeot (Suisse) SA; Vorstand Handels-und Industrieverein der Region Bern
sowie Vorstand der Stadtschützen Bern.
Scholl Fred
Stv. Generalsekretär Personalverband des Bundes (PVB).
Schuler Emil
Vormals langjähriger Mitarbeiter der KPT mit Organvertretung.
Trittibach-Däppen Maria
Sachbearbeiterin, Hausfrau und Mutter; vormals langjährige Mitarbeiterin der KPT
mit Organvertretung.
Dr. Tschudi Hans Martin
Ehem. Regierungsrat BS; Partner und Rechtskonsulent bei Furer & Karrer,
Rechtsanwälte, Basel.
Über uns
11
Mitglieder des Kaders
1. April 2015
KadermitgliedBereich
Akremi Nadia
Leistungen
Bächle Christoph
Leistungen
Bähler Karin
Leistungen
Bähler Sonja
Marketing + Kommunikation
Baumann Rudolf
Verkauf + Beratung
Bertholet Raymond
Verkauf + Beratung
Bickel Hanspeter
Finanzen + Controlling
Biland Margrith
Leistungen
Bodmer Ueli
Leistungen
Burri Markus
Finanzen + Controlling
Burri Maya
Marketing + Kommunikation
Burri Peter
Verkauf + Beratung
Calvi Remo
Verkauf + Beratung
Catlos Peter
Leistungen
Caviggia Gianmarco Verkauf + Beratung
Crivelli Stefano
Verkauf + Beratung
D’Amico Carmen
Leistungen
Di Salvo Katia
Leistungen
Distel Walter
Verkauf + Beratung
Dolder Dorsch Susanne
Leistungen
Dubach Ianakiev Tina-Yuko Generalsekretariat
Eggenschwiler Janine
Verkauf + Beratung
Flury Sandro
Leistungen
Freiburghaus Anna Maria
Verkauf + Beratung
Gaudin Thierry
Leistungen
Gerber Esther
Leistungen
Germann Jasmine
Leistungen
Gianinazzi Luca
Marketing + Kommunikation
Goedermans Johan
IT
Guggisberg Jutta
Leistungen
Habegger Sandra Leistungen
Herrmann Beatrice
Verkauf + Beratung
Hinnen Dominique
IT
Iseli Carmen
Marketing + Kommunikation
Jungk Sabine
IT
Kaderli Roman
Finanzen + Controlling
Kahlstadt Torsten
IT
Kipfer Beat
Vertrauensarzt
Kistler Girard Kerstin
Leistungen
Kolly Carmen
Leistungen
Kunz Stéphanie
Leistungen
Kurnazca Efe
Verkauf + Beratung
Kurz Claudia
Marketing + Kommunikation
Lang Jacqueline
Leistungen
Lanz Martin
Finanzen + Controlling
Larizza Devica
Leistungen
Lazzara Franco
IT
Ludin Nik
Marketing + Kommunikation
Luginbühl Andreas
Generalsekretariat
Macherel Cyril
Leistungen
KadermitgliedBereich
Maleszewski Simone
IT
Meister Monika
Leistungen
Moeri Arlette
Leistungen
Mohyla Dany
Verkauf + Beratung
Nestler Urs
Verkauf + Beratung
Neuenschwander Silvia
Leistungen
Neuenschwander Ursula
Verkauf + Beratung
Neuhaus Reto
Leistungen
Oberholzer Markus
IT
Ottiger Andreas
Leistungen
Pfau Sarah
Leistungen
Picardi Mirco
Leistungen
Probst Sandra
Leistungen
Raemy Viviane
Leistungen
Rappo Isabelle
Leistungen
Reber Nadja
Finanzen + Controlling
Rettenmund Lukas
Leistungen
Righetti Susanne
Leistungen
Rosano Sandra
Marketing + Kommunikation
Roth Philipp
Verkauf + Beratung
Rudaz Markus
Verkauf + Beratung
Rumo Linda
Leistungen
Saia Meierhofer Concetta
Leistungen
Schaer Natascha
Leistungen
Schneiter Theo
Finanzen + Controlling
Scholl Mirjam
Leistungen
Schöni Adrian
Finanzen + Controlling
Schranz Denise
Generalsekretariat
Schürch Pascal
Verkauf + Beratung
Seeger Thomas
Verkauf + Beratung
Sipala Claudio
Verkauf + Beratung
Stadermann Hildegard
Leistungen
Stein Cordula
Marketing + Kommunikation
Stucki Thomas
Marketing + Kommunikation
Studenikin Oleg
IT
Studer Corinne
Leistungen
Tenisch Alessandro
Verkauf + Beratung
Terminio Sosio
Leistungen
Treichel Claudia
Leistungen
Uhlmann Elisabeth
Verkauf + Beratung
Vögeli Astrid
Leistungen
Wiederkehr Erich Marketing + Kommunikation
Witzmann Carsten
Generalsekretariat
Zimmermann Alfred
IT
Zimmermann Mario
Verkauf + Beratung
Zimmermann Titus
Finanzen + Controlling
Zimmermann-Rohr Franziska Generalsekretariat
Zoss Michael
Marketing + Kommunikation
Zumbrunnen Niki
Leistungen
Zwahlen Stefan
Marketing + Kommunikation
Namir Dfaili, Kundenberater
«Ich liebe Poker, weil es viele Parallelen zum echten Leben
hat. Um erfolgreich zu sein, muss man die richtigen
Entscheidungen im richtigen Moment treffen. Manchmal
braucht es Disziplin und manchmal muss man bluffen.»
13
Über uns
Die KPT in Kürze
Beträge in TCHF
Erfolgsrechnung
Prämienertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand
Nicht versicherungstechnisches Ergebnis
Unternehmensergebnis
2014
2013Veränderung
1’630’524 1’577’491 –1’516’067 –1’502’052 3,4 %
0,9 %
–111’007 –111’084 –0,1 %
13’850 22’162 –37,5 %
8’720 –19’605 –
Bilanz
2014
2013Veränderung
Bilanzsumme
1’285’129 1’249’810 Kapitalanlagen
2,8 %
1’184’670 1’165’849 1,6 %
Rückstellungen
910’624 892’500 2,0 %
Eigenkapital
256’025 248’105 3,2 %
Statistische Kennzahlen
2014
2013
Veränderung
Schadensatz
(Versicherungsaufwand in % des Prämienertrags)
93,0 %
95,2 %
–2,2 %
Kostensatz
(Betriebsaufwand in % des Prämienertrags)
6,8 %
7,0 %
–0,2 %
Combined Ratio
(Schadensatz + Kostensatz) 99,8 %
102,2 %
–2,4 %
Versicherten- und Mitarbeiterbestände Versichertenbestand per 31.12.
2014
2013
Veränderung
Versicherte insgesamt 440’055
437’345 Versicherte obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
404’770 404’329 0,6 %
0,1 %
Versicherte Zusatzversicherung nach VVG
290’485 288’950 0,5 %
Versichertenbestände per 01.01.
2015
2014
Veränderung
Versicherte insgesamt 429’675 435’905 –1,4 %
Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) 389’355 401’105 –2,9 %
Zusatzversicherungen nach VVG 289’300 288’790 0,2 %
2013
Veränderung
Total
Mitarbeitende per 31.12. 2014
507 482 5,2 %
Total in 100%-Stellen
447 433 3,2 %
Die Veränderung des Versichertenbestandes vom 31.12. auf den 01.01. widerspiegelt die Ein- und Austritte per Jahresende.
14
Meilensteine im Geschäftsjahr 2014 | Kundenbedürfnisse und Produkte
Neues für unsere Kunden und Partner
Jahr für Jahr setzt die KPT in Zusammenarbeit mit ihren Partnern neue,
einfache und gute Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden um.
Attraktives Angebot: Sicuranta –
KPTwin.win: Bundesgericht hat entschieden
die Aufnahmegarantie-Versicherung
Seit 2003 besteht das alternative Grundversiche-
Mit der Aufnahmegarantie-Versicherung Sicuranta
rungsmodell KPTwin.win mit telemedizinischer Be-
lancierte die KPT im Herbst 2014 ein innovatives
ratung. Die KPT hat die Versicherten an den erziel-
Produkt. Kundinnen und Kunden können diese Ver-
ten Kosteneinsparungen finanziell beteiligt. Das
sicherung heute abschliessen und dafür eine Ge-
Bundesamt für Gesundheit hat diese Erfolgsbetei-
sundheitsprüfung machen. Damit erhalten sie für
ligung im Jahr 2011 als nicht gesetzeskonform be-
wenig Geld die Garantie, später in eine Spitalkos-
anstandet. KPT hat sich im Interesse ihrer Kunden
tenversicherung ihrer Wahl (z. B. halbprivat oder
für die Beibehaltung der Erfolgsbeteiligung einge-
privat) eintreten zu können, und zwar ohne neue
setzt. Das Bundesgericht folgte im November
Gesundheitsprüfung. Die Versicherung kann für
2014 der Beurteilung des BAG. Somit darf die KPT
eine Vertragsdauer von 5, 10, 15 oder 20 Jahren
keine Erfolgsbeteiligung mehr an die Versicherten
abgeschlossen werden. Die KPT reagiert damit auf
auszahlen. KPTwin.win-Versicherte erhalten je-
zahlreiche Kundenrückmeldungen und das Bedürf-
doch weiterhin einen Prämienrabatt von 5 % auf
nis, sich den Zugang zu einer optimalen Versiche-
der Grundversicherung.
rungsdeckung garantieren zu lassen.
Einkaufsgemeinschaft HSK: wichtige
Mit Sicuranta heute für wenig Geld den späteren
Zugang zur Spitalabteilung nach Wahl sichern.
Mehrwerte und Entscheide
Helsana, Sanitas und KPT (HSK) kaufen gemeinsam
medizinische Leistungen ein, um den Wettbewerb
zu stärken und Kosten zu senken. Die HSK hat sich
inzwischen als verlässlicher Partner etabliert und
konnte mit vielen Spitälern im stationären Bereich
Medi24: Wechsel mit positivem Resultat
Mehrjahresverträge abschliessen. Dies schafft für
Per 1. Januar 2014 hat die KPT ihren telemedizini-
alle Seiten längerfristige Planungs- und Kostensi-
schen Partner gewechselt. An die Stelle von Med-
cherheit. In mehreren Urteilen bestätigte das Bun-
gate ist Medi24 getreten. Eine Kundenumfrage
desverwaltungsgericht wichtige Leitplanken für die
und rund 34’000 Anrufe haben bestätigt, dass die-
Tarifverhandlungen, wie die Notwendigkeit eines
ser Entscheid richtig war: 96 % der Kundinnen und
kostenbasierten, nationalen Benchmarkings sowie
Kunden sind mit der Dienstleistung von Medi24
eine zweistufige Preisfindung (1. Benchmarking,
sehr zufrieden oder zufrieden. Allein im ersten Jahr
2. individuelle Verhandlungen). Das Gericht hielt
liessen sich dank der telemedizinischen Beratung
weiter fest, dass das Verhandlungsprimat einen ho-
rund 6’200 Arztkonsultationen vermeiden. Damit
hen Stellenwert geniesst. Genehmigen Behörden
leisten die Versicherten einen wichtigen Beitrag
verhandelte Tarife nicht, so dürfen sie diese nicht
gegen die stetig steigenden Gesundheitskosten.
selbst festsetzen, sondern müssen sie an die Tarifpartner zurückweisen.
15
Meilensteine im Geschäftsjahr 2014 | Innovation
Online-Versicherung mit persönlicher Beratung –
immer mehr profitieren
Mehr als die Hälfte aller Kundinnen und Kunden der KPT wickeln ihre
Versicherungsgeschäfte online ab – Tendenz steigend. Auch 2014 baute
die KPT die Online-Plattform KPTnet weiter aus.
Das bietet nur die KPT: die Online-Versicherung mit
Datenschutz: zentrale Prozesse freiwillig
persönlicher Beratung. Immer mehr Versicherte
zertifiziert
geniessen die Online-Vorteile und sparen Zeit und
Beim Datenschutz nimmt die KPT unter den Kran-
Geld. Sie profitieren von einer persönlichen An-
kenversicherern eine führende Rolle ein. Als eine
sprechperson, die ihr Dossier kennt und sie jeder-
der ersten Krankenkassen der Schweiz hat die KPT
zeit kompetent und rasch unterstützt, sei es am
für ihre Datenannahmestelle bereits Ende 2012 die
Telefon oder online. «Online versichert» und «per-
gesetzlich vorgeschriebene Datenschutzzertifizie-
sönlich beraten» ist bei der KPT kein Widerspruch,
rung eingeholt. Im Jahr 2014 hat die KPT aus eige-
sondern gehört zusammen. Im Berichtsjahr baute
nem Antrieb weitere zentrale Prozesse zertifizie-
die KPT das Online-Versicherungsdossier KPTnet
ren lassen. Der Schutz der hochsensiblen Daten
weiter aus. Abrechnungen und Policen einsehen,
der Versicherten hat für die KPT oberste Priorität.
aktuellen Stand prüfen und persönliche Daten ändern, Steuerbescheinigung herunterladen – all dies
Wiederum Überschüsse ausbezahlt
ist bei der führenden Online-Versicherung ganz ein-
Die KPT ist eine Krankenkasse mit genossen-
fach. Und: Online-Versicherte profitieren für ihren
schaftlicher Basis. Im Berichtsjahr hat sie ihren
persönlichen Internet-Gebrauch von kostenlosem
Kundinnen und Kunden mit einer Spitalkostenversi-
Rechtsschutz.
cherung aus dem Überschussfonds 12 Millionen
Franken ausbezahlt. Zudem konnte sie in der Spi-
Mehr als die Hälfte der Kundinnen und Kunden
wickeln ihre Versicherungsgeschäfte mit der KPT
online ab.
talkostenversicherung Allgemein die Prämien für
das Jahr 2015 um 20 % senken. Bereits 2013 hatte
die KPT 21 Millionen Franken ausgeschüttet und
die Prämien für das Jahr 2014 um 40 % gesenkt.
Diese Korrekturen zugunsten der Versicherten
sind erfolgt, weil sich die Entwicklung der Kosten
mit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung
KPT-Gruppe engagiert sich im
eHealth-Bereich
Mit der Gesundheitsakte VitaClic orientiert sich die
Online Easy AG, die zur KPT-Gruppe gehört, an der
eHealth-Strategie von Bund und Kantonen. Leistungserbringer, Versicherte und Krankenkassen sollen elektronisch vernetzt werden, um die Abläufe
im Gesundheitswesen zu verbessern. Die VitaClicGesundheitsakte bildet wichtige Daten zum Gesundheitszustand und zu Behandlungsergebnissen
ab und kann im Notfall Leben retten. VitaClic ist von
der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und
Management-Systeme (SQS) geprüft und hat das
GoodPriv@cy- sowie das VDSZ-Qualitätszertifikat
erhalten.
nur schwer abschätzen lässt.
16
Meilensteine im Geschäftsjahr 2014 | Kunden und Mitarbeitende
Ziel erreicht: Unsere Kunden sind zufrieden
Die Investition in die Kompetenz der Mitarbeitenden und der sorgfältige
Ausbau der Dienstleistungen des Unternehmens tragen Früchte.
Unsere Kundinnen und Kunden schätzen weiterhin unseren erstklassigen
Kundenservice.
Topbewertungen für die KPT
Neues Leitbild: ein sanfter Kulturwandel
Die Befragungen des Marktforschungsinstituts
Seit März 2014 prägt das neue Leitbild unsere täg-
AmPuls Market Research zur Krankenversicherung
liche Arbeit. Es umfasst bewährte, aber auch neue
zeigte erneut ein positives Bild: Unsere Kundinnen
Werte und stellt die Kundinnen und Kunden sowie
und Kunden fühlen sich gut aufgehoben und erle-
die Mitarbeitenden ins Zentrum. Mehr dazu finden
ben die KPT als kompetent, modern und innovativ.
Sie auf unserer Website.
Die Gesamtzufriedenheit ist hoch, weil das Gesamtpaket offensichtlich stimmt. Dies ist ein deut-
Noch mehr Engagement in der Ausbildung
liches Zeichen dafür, dass wir mit unserer persön-
Die KPT legt grossen Wert auf die Ausbildung der
lichen Kundenberatung und der Online-Plattform
Lernenden. Ab Sommer 2015 werden sie zwi-
KPTnet auf dem richtigen Weg sind.
schen den Ausbildungsrichtungen «Beratung und
Leistung» sowie «Dienstleistung und Administra-
Kundinnen und Kunden nehmen die KPT als erfolgreich und vertrauenswürdig wahr.
tion» wählen können. Die KPT konnte erfreulicherweise alle Lernenden der letzten drei Abschlussjahrgänge weiterbeschäftigen. Eine Lernende hat
im Sommer 2014 ihr Diplom als Kauffrau erlangt.
Neuer Hauptsitz: Umzug im Jahr 2017
Auch in der Umfrage von Comparis zur Kundenzu-
Am 30. April 2014 wurde in WankdorfCity der
friedenheit belegte die KPT mit dem Prädikat «gut»
Grundstein für den neuen Hauptsitz gelegt. Der
und der Note 5,3 im Jahr 2014 einen Spitzenplatz.
Neubau im Nordosten der Stadt Bern nimmt rasch
Der Internet-Vergleichsdienst befragte rund 5’500
Gestalt an. Rund 450 Mitarbeitende der KPT wer-
Versicherte zur Kompetenz und zur Einsatzbereit-
den im Winter 2016/2017 auf einer Fläche von
8’000 m2 ihre neuen Arbeitsplätze beziehen.
schaft der Mitarbeitenden, zu den Abrechnungen
und zur Verständlichkeit der Kundeninformation.
Agilia und Publisana integriert
Die Agilia Krankenkasse AG und die Publisana
Krankenkasse AG gehörten seit Jahren zur KPTGruppe. Die vollständige Integration der beiden
Unternehmen per 1. Januar 2015 in die KPT Krankenkasse AG ist deshalb ein logischer Schritt, um
vorhandene Synergien noch besser zu nutzen. Die
Arbeitsplätze und die Standorte Malters und Brugg
bleiben erhalten.
17
Zahlen und Fakten | Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
Im Berichtsjahr umfasste die KPT-Gruppe über 400’000 Versicherte. Auf den 1. Januar 2015 hat die KPT die beiden Tochterkassen Agilia Krankenkasse AG und Publisana Krankenkasse AG mit der KPT Krankenkasse AG fusioniert. Anfang 2015 sind
noch knapp 390’000 Personen in der KPT Krankenkasse AG versichert, die nun das gesamte OKP-Geschäft der KPT-Gruppe
führt.
Versichertenbestände OKP nach Versicherungsformen
OKP Standard
KPTwin.win
2011
KPTwin.doc
42 %
2012
13 %
37 %
2013
2015
8 %
10 %
47 %
9 %
20
7 %
47 %
10 %
32 %
0
45 %
10 %
33 %
6 %
39 %
11 %
35 %
2014
KPTwin.plus
11 %
48 %
40
60
80
100
Die Beliebtheit der Modelle mit Managed-Care-Elementen hält unvermindert an. So konnte der Anteil der Versicherten in Ärztenetzwerken (KPTwin.plus) in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt werden. Das Standardmodell ohne Einschränkung des
Zugangs zu den Leistungserbringern wird nur noch von rund einem Drittel der Kunden bevorzugt. Für die Versicherungsformen
mit geringerer Einschränkung des Zugangs zu den Leistungserbringern hat sich gut die Hälfte des Versichertenbestandes entschieden.
Versichertenbestände OKP nach Betreuungskanal
Online
Classic
01.01.2013
50 %
01.01.2014
50 %
51 %
01.01.2015
49 %
52 %
0
10
20
30
40
50
48 %
60
70
80
90
100
Der Anteil der Versicherten, die den Online-Kanal nutzen, erhöht sich von Jahr zu Jahr. Mehr als die Hälfte der OKP-Versicherten in der KPT-Gruppe haben ein Online-Angebot abgeschlossen. Die KPT wird damit ihrem Ruf als echte Online-Krankenkasse gerecht.
18
Zahlen und Fakten | Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
Anteil der wählbaren Franchisen nach Versicherungsformen
CHF 2’500
2014 Standard
9 %
7 %
2015 Standard
9 %
6 %
2014 KPTwin-Linie
CHF 1’500
73 %
9 %
2014 Gesamtbestand
18 %
9 %
2015 Gesamtbestand
18 %
8 %
10
72 %
10 %
20 %
0
CHF 300
10 %
22 %
2015 KPTwin-Linie
CHF 500
10 %
2
2
CHF 1’000
4 %
4 %
56 %
8 %
59 %
9 %
3 %
61 %
8 %
3 %
20
8 %
30
63 %
40
50
60
70
80
90
100
Im Standardmodell hat der Anteil der Versicherten mit der Grundfranchise mit 73 % leicht zugenommen. Bei der KPTwin-Linie
erhöhte er sich zum Jahresbeginn 2015 von 56 % auf 59 % und liegt damit im Trend der letzten Jahre.
Aufteilung nach Leistungserbringern der OKP-Bruttoleistungen 2014
Insgesamt: CHF 1’571 Mio.
Übriges
10 %
Spital ambulant
16 %
160 Mio.
258 Mio.
Arztkosten
24 %
370 Mio.
357 Mio.
Spital stationär
23 %
290 Mio.
136 Mio.
Medikamente
(Arzt und Apotheke)
18 %
Pflegeheime und Spitex
9 %
Das Leistungsvolumen 2014 hat im Berichtsjahr bei praktisch gleichem Versichertenbestand mit gut 40 Mio. CHF um knapp
3 % zugenommen. Allerdings bestanden Ende Jahr bei einzelnen Spitälern Abrechnungsrückstände im Umfang von rund
10 Mio. CHF. Weil im Jahre 2013 noch die Folgen der Einführung der neuen Spitalfinanzierung spürbar und die Leistungen 2013
vergleichsweise überhöht waren, ist das geringe Leistungswachstum mit Vorbehalt zu geniessen.
19
Zahlen und Fakten | Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
Veränderung OKP-Bruttoleistungen je Versicherten nach Leistungserbringern
Vergleich 2014 mit 2013
Arztkosten
7,1 %
Medikamente (Arzt und Apotheke)
1,2 %
Pflegeheim und Spitex
1,3 %
Spital ambulant
2,0 %
Spital stationär
– 2,1 %
Übriges
7,5 %
Alle Leistungen
2,5 %
– 4
– 2
0
2
4
6
8
Die Bruttoleistungen je versicherte Person sind im Berichtsjahr aus den erwähnten Gründen insgesamt nur um 2,5 % angestiegen. Der Rückgang von 2 % im Bereich Spital stationär ist somit einzig ein statistischer Sondereffekt. Er ist keineswegs die
Folge gesunkener Preise und Mengen. Deutlich zugelegt haben mit Ausnahme der Medikamente die ambulanten Leistungserbringer (Ärzte, Physiotherapeuten, Laboratorien usw.). Die tatsächlichen Leistungssteigerungen je Versicherten bezogen auf
das Jahr der Behandlung lagen in den Jahren 2013 bei 4,5 % und 2014 bei 4 % und damit im langjährigen Mittel der Teuerung
im Gesundheitswesen.
20
Zahlen und Fakten | Zusatzversicherungen nach VVG
Die Zusatzversicherungen nach VVG
Die KPT Versicherungen AG konnte den Versichertenbestand in einem schwierigen Marktumfeld 2014 bei knapp 290’000
halten. Sie baute im Berichtsjahr die im Jahr 2013 eingeführte Arztwahlversicherung PRIO im Stammkanton Bern auf knapp
800 Versicherte aus. Gleichzeitig erweiterte die KPT ihre Produktepalette um eine Aufnahmegarantieversicherung für den
künftigen Abschluss einer Spitalkostenversicherung halbprivat oder privat. Der Anteil der Versicherten, welche sich neben der
obligatorischen Grundversicherung für ein Zusatzversicherungsprodukt entscheiden, konnte auf hohem Niveau sogar leicht
ausgebaut werden. Dies war möglich, weil die Versichertenabgänge vorwiegend nur eine Grundversicherung bei der KPT abgeschlossen hatten.
Anteil Zusatzversicherte nach Produkten in % der OKP
2014
2015
100
0
Spitalkosten
KrankenpflegePlus und -Comfort
Natura
Zahn
29,3 %
26,9 %
43,8 %
40,0 %
20
15,6 %
15,6 %
67,0 %
64,5 %
40
66,8 %
60
64,5 %
80
Kapitalleistungen
21
Zahlen und Fakten | Zusatzversicherungen nach VVG
VVG-Bruttoleistungen nach Schlüsselprodukten 2014
Insgesamt: CHF 188 Mio.
Natura
9 %
Spital privat
(Schweiz + Welt)
15 %
Zahn
12 %
17 Mio.
29 Mio.
23 Mio.
Übrige Heilungskosten
4 % (7 Mio.)
Taggeld + Kapitalleistungen
1 % (2 Mio.)
27 Mio.
Spital halbprivat
43 %
Krankenpflege-Plus/-Comfort
15 %
81 Mio.
Spital allgemein
1 % (2 Mio.)
Veränderung VVG-Bruttoleistungen je Versicherten nach Heilungskosten-Schlüsselprodukten
Vergleich 2014 mit 2013
Krankenpflege-Plus/-Comfort
3,2 %
Spital allgemein
– 7,9 %
Spital halbprivat
– 2,1 %
Spital privat (Schweiz + Welt)
– 10,4 %
Natura
5,9%
Zahn
– 0,6 %
Übrige Heilungskosten
– 17,3 %
Total VVG
– 4,1 %
– 20
– 15
– 10
– 5
0
5
10
Das ungleichmässige Abrechnungsverhalten vieler Spitäler in der Periode 2012 bis 2014 führt auch in den Spitalzusatzversicherungen zu rein statistisch rückläufigen Leistungen pro Versicherten. Die entsprechenden Werte nach Behandlungsjahr zeigen
einen leicht steigenden Trend. Wie in der Grundversicherung haben die Leistungen der typisch ambulanten Produkte Krankenpflege-Plus/-Comfort und Natura zugenommen.
Beatrix Haldimann, Content Managerin
«Beim Lesen versinke ich in eine andere Welt fernab vom
Computer. Dabei lasse ich den Alltag hinter mir und tanke
neue Energie.»
23
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Konzernerfolgsrechnung
Beträge in TCHF
Ziffer20142013
Veränderung
Prämienertrag 1
1’630’524 1’577’491 Versicherungsleistungen
2
–1’546’122
–1’515’554 2,0 %
Risikoausgleich
48’695
14’978
225,1 %
–18’640 –1’476 1’162,9 %
Veränderung versicherungstechnische Rückstellungen
3
3,4 %
Versicherungsaufwand–1’516’067–1’502’052
Bruttoergebnis
0,9 %
114’457
75’439 51,7 %
4
–111’007
–111’084 –0,1 %
Versicherungstechnisches Ergebnis
3’450
–35’645 –
24’792
21’346 16,1 %
Betriebsaufwand
Erfolg aus Kapital-/Finanzanlagen
5
Übriger Erfolg
6
– 439
867 –
Ausserordentlicher Erfolg
7
–10’503
–51
20’494,1 %
Nicht versicherungstechnisches Ergebnis
13’850
22’162 –37,5 %
Ergebnis vor Steuern
17’300 –13’483 –
Steuern
–8’580
–6’122
40,2 %
Unternehmensergebnis
8’720
–19’605
–
24
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Konzernbilanz
Beträge in TCHF
Ziffer31.12.201431.12.2013
Veränderung
Aktiven
Flüssige Mittel
103’203
113’350
–9,0 %
Forderungen gegenüber Versicherten
8
35’695
31’988 11,6 %
Übrige Forderungen
9
17’847
21’107 –15,4 %
Aktive Rechnungsabgrenzung
51’202
24’643
107,8 %
Zum Verkauf gehaltene Liegenschaften
4’753
–
100,0 %
Total Umlaufvermögen
212’700 191’088 11,3 %
10
1’184’670 1’165’849 1,6 %
Wertberichtigung Kapitalanlagen
–118’750
–112’688 5,4 %
Kapitalanlagen
Sachanlagen
11
2’050
1’316 55,8 %
Immaterielle Anlagen
12
4’459
4’245 5,0 %
Total Anlagevermögen
1’072’429
1’058’722
1,3 %
Total Aktiven
1’285’129
1’249’810 2,8 %
25
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Beträge in TCHF
Ziffer31.12.201431.12.2013
Veränderung
Passiven
Verbindlichkeiten gegenüber Versicherten
94’025 85’999
9,3 %
Übrige Verbindlichkeiten 13’975 11’339 23,2 %
–11,7 %
10’480 11’867 Versicherungstechnische Rückstellungen
Passive Rechnungsabgrenzung
13
884’223
865’583 2,2 %
Nichtversicherungstechnische Rückstellungen 14
26’401
26’917 –1,9 %
Total Fremdkapital
1’029’104
1’001’705 2,7 %
0,0 %
Aktienkapital
100
100 Organisationsfonds
2’000
2’000 0,0 %
Gewinnreserven
146’097
184’317 –20,7 %
Gewinnvortrag
99’108 81’293 21,9 %
Jahresergebnis
8’720
–19’605 –
15
256’025
248’105 3,2 %
Total Passiven
1’285’129 1’249’810 2,8 %
Total Eigenkapital
26
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Mittelflussrechnung
Beträge in TCHF
20142013
Veränderung der flüssigen Mittel
Anfangsbestand per 01.01.
113’350
163’755
Schlussbestand per 31.12.
103’203
113’350
–10’147
–50’405
8’720
–19’605
Veränderung der flüssigen Mittel
Ergebnis
Abschreibungen Immaterielle und Sachanlagen
Veränderung Delkredere
Zu-/Abschreibungen von Kapitalanlagen
Forderungen gegenüber Versicherten
Übrige Forderungen
Aktive Rechnungsabgrenzungen
Zum Verkauf bestimmte Liegenschaften
Verbindlichkeiten gegenüber Versicherten
Übrige Verbindlichkeiten
4’820
4’196
–1’576
–1’112
–14’957
–13’006
–2’131
–6’266
3’260
–2’953
–26’559
–18’329
–4’753
–
8’026
9’550
2’636
823
Passive Rechnungsabgrenzung
–1’387
–4’138
Versicherungstechnische Rückstellungen
18’640
1’477
Nichtversicherungstechnische Rückstellungen
–516
–9’997
Rückstellung für Risiken in den Kapitalanlagen
6’062
7’900
285
–51’460
Devestitionen/Investitionen in Kapitalanlagen
–3’864
6’042
in Sach- und immaterielle Anlagen
–5’768
–4’187
Mittelfluss aus Investitionstätigkeit
–9’632
1’855
Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit
Dividendenausschüttung
–800–800
Mittelfluss aus Finanztätigkeit
–800
–800
–10’147
–50’405
Veränderung der flüssigen Mittel
Thierry Gaudin, Leiter Leistungsmanagement
«Tennis ist Spass pur und gibt mir eine grosse Zufriedenheit.
Mir gefällt, dass nicht unbedingt der beste Spieler das Match
gewinnt, sondern der taktisch klügere.»
28
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Konsolidierungs- und
Rechnungslegungsgrundsätze
Allgemeines
Die Konzernrechnung der KPT-Gruppe wird nach den Bestimmungen des schweizerischen Obligationenrechts (OR) erstellt.
Dies gilt ebenso für die Einzelabschlüsse der konsolidierten Gesellschaften mit Ausnahme der Gesellschaften, die dem
Krankenversicherungsgesetz (KVG) unterstehen.
Die statutarischen Jahresrechnungen der Gesellschaften in der Sparte «Versicherungen nach KVG» wurden in Übereinstimmung mit dem gesamten Regelwerk Swiss GAAP FER dargestellt.
Konsolidierungskreis per 31. Dezember 2014
Die KPT/CPT Holding AG hält am 31. Dezember 2014 jeweils 100 % des Aktienkapitals der folgenden vollkonsolidierten Gesellschaften:
– KPT Krankenkasse AG, Bern
– Agilia Krankenkasse AG, Malters
– Publisana Krankenkasse AG, Brugg
– KPT Versicherungen AG, Bern
– Online Easy AG, Bern
Änderung Konsolidierungskreis
Es haben sich im Geschäftsjahr keine Änderungen im Konsolidierungskreis ergeben.
Bilanzstichtag
Die Jahresrechnung des Konzerns und aller Gesellschaften schliesst auf den 31. Dezember ab.
Gruppeninterne Beziehungen
Alle Transaktionen zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind in der Konzernbilanz und der -erfolgsrechnung eliminiert.
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
29
Bewertungsgrundsätze
Bewertungsgrundsätze allgemein
Es gilt grundsätzlich das Prinzip der Einzelbewertung der Aktiven und Passiven. Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen
erfolgt zu aktuellen Kursen am Jahresende.
Forderungen
Die Forderungen gegenüber Dritten und nahestehenden Organisationen werden zu Nominalwerten eingesetzt und Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt.
Darlehen und Hypothekardarlehen
Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen.
Sach- und immaterielle Anlagen
Die Bewertung der Sach- und immateriellen Anlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Anlageguts vorgenommen. Im Falle, dass der Buchwert über dem nachhaltig realisierbaren Wert liegt, werden zusätzlich ausserordentliche
Abschreibungen vorgenommen.
Versicherungstechnische Rückstellungen
Die Höhe der Rückstellungen richtet sich nach den von den zuständigen Aufsichtsbehörden erlassenen Rechnungsgrundlagen.
Die technischen Rückstellungen für Krankenzusatzversicherungen gemäss VVG entsprechen in Gliederung und Umfang dem
von der FINMA genehmigten technischen Geschäftsplan.
Bewertungsgrundsätze OR
Kapitalanlagen
Wertschriften werden zum Anschaffungswert bilanziert. Wertberichtigungen werden vorgenommen, wenn der Marktwert des
Portfolios einer Gesellschaft unter den summierten Anschaffungswerten liegt.
Grundstücke und Bauten
Immobilien werden zum Anschaffungswert zuzüglich wertvermehrender Investitionen bilanziert und grundsätzlich über die
erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Liegenschaften im Bau werden in der Bilanz mit den aufgelaufenen Herstellkosten
anteilsmässig berücksichtigt.
Bewertungsgrundsätze Swiss GAAP FER
Festverzinsliche Anlagen
Die direkt gehaltenen Obligationen werden nach der Amortized-Cost-Methode bewertet. Die Bewertung der indirekt gehaltenen Titel erfolgt zu Marktwerten, die Bewertung der Hypothekardarlehen zu Nominalwerten.
Aktien und ähnliche Anlagen, Sachwerte (indirekte Anlagen), alternative Anlagen
Die Bewertung erfolgt zu Marktwerten.
Eigengenutzte und vermietete Liegenschaften
Die selbst genutzte Liegenschaft und die vermieteten Liegenschaften sind den Kapitalanlagen zugeordnet. Für beide Typen
werden die Grundstücke und Bauten zu aktuellen Werten bewertet. Diese aktuellen Werte werden mittels der DiscountedCash-Flow-Methode (DCF) ermittelt und regelmässig überprüft. Liegenschaften im Bau werden in der Bilanz mit den aufgelaufenen Herstellkosten anteilsmässig berücksichtigt.
Personalvorsorge
Jährlich wird beurteilt, ob aus der Vorsorgeeinrichtung ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine langfristige Verpflichtung besteht.
Arbeitgeberbeitragsreserven sind als Bestandteil der übrigen Forderungen aktiviert.
30
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Erläuterungen zur
Konzernerfolgsrechnung
Beträge in TCHF
20142013
1Prämienertrag
Dieser Betrag setzt sich aus den tarifierten Prämien
und den Erlösminderungen zusammen.
1’630’524
1’577’491
2Versicherungsleistungen
–1’546’122
–1’515’554
–1’762’303
–1’728’318
Leistungen brutto
Kostenbeteiligung
Sonstige Leistungen
214’189
1’992
210’546
2’218
3 Veränderung versicherungstechnische Rückstellungen
–18’640
–1’476
Rückstellungen für Schadenfälle
–14’926
–39’111
Sicherheits- und Schwankungsrückstellungen
–24’631
Alterungsrückstellungen
26’500
–5’583
Übrige versicherungstechnische Rückstellungen
68’253
–64’600
33’982
4Betriebsaufwand
–111’007
–111’084
–50’589
–49’450
Personalaufwand
Abschreibungen
–4’820
–4’503
Informatik und Telekommunikation
–21’235
–20’528
Dienstleistungen Dritter
–11’208
–12’628
Marketing und Verkaufsunterstützung
–10’089
–10’278
Übriger Sachaufwand
–14’137
–14’884
Entschädigung innerhalb KPT-Gruppe
1’071
1’187
24’792
21’346
5 Erfolg aus Kapital-/Finanzanlagen
Realisierter Ertrag
Realisierter Aufwand
54’827
47’636
–26’923
–22’421
Nichtrealisierter Ertrag
10’474
12’899
Nichtrealisierter Aufwand
–6’043
–6’795
Veränderung Wertberichtigung Kapitalanlagen
–6’062
–8’100
Liegenschaftsertrag
2’672 2’127
Liegenschaftsaufwand
–1’495 –211
Aufwand für die Vermögensverwaltung
–2’658
–3’789
6 Übriger Erfolg
–439
867
Übriger Ertrag
1’022
948
Übriger Aufwand
–1’461
–81
7 Ausserordentlicher Erfolg
Ausserordentlicher Ertrag
Ausserordentlicher Aufwand
–10’503
–51
2’948
5’962
–13’451
–6’013
31
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Erläuterungen zur
Konzernbilanz
Beträge in TCHF
20142013
8 Forderungen gegenüber Versicherten
35’695
31’988
Fällige Guthaben
42’073
39’941
Delkredere
–6’378
–7’953
9 Übrige Forderungen
17’847
21’107
Forderungen gegenüber nahestehenden Gesellschaften
4’770
5’719
Arbeitgeberbeitragsreserven
5’712
5’699
Übrige Forderungen
7’365
11’484
Wertberichtigung auf übrigen Forderungen
–
–1’795
10Kapitalanlagen
1’184’670
1’165’849
Festverzinsliche Kapitalanlagen
760’640
652’934
Aktien und ähnliche Anlagen
207’539
249’694
Sachwerte (indirekte Anlagen)
131’917
150’672
Vermietete und eigengenutzte Immobilien
44’145
30’924
Immobilien im Bau
2’502
17’837
Alternative Anlagen
37’927
62’587
Übrige Anlagen
–
1’201
11Sachanlagen
2’050
1’316
1’100
1’061
Mobilien und Einrichtungen
Fahrzeuge
161
789
40
12 Immaterielle Anlagen
4’459
4’245
Software
4’459
4’245
Aktivierte Umbauten in Mietliegenschaften
215
13 Versicherungstechnische Rückstellungen
884’223
Rückstellungen für unerledigte Versicherungsfälle
389’206
865’583
374’280
Alterungsrückstellungen
297’000
323’500
Sicherheits- und Schwankungsrückstellungen
106’099
81’468
Übrige technische Rückstellungen
91’918
86’335
14 Nichtversicherungstechnische Rückstellungen Rückstellungen für Rückvergütungen an Versicherte
Rückstellungen für Restrukturierungen
26’401
26’917
102
12’058
1’028
1’028
Rückstellungen für Prozessrisiken
1’189
–
Rückstellungen für Personalfürsorge
9’000
9’000
Diverse Rückstellungen
15’082
4’831
32
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Beträge in TCHF
Aktien-Gewinn-Gewinn-
kapital
Fonds
reserve
vortrag
Total
15Eigenkapitalnachweis
Stand per 31. Dezember 2013
100
2’000
184’317
61’688
248’105
Gewinnanteil KVG-Gesellschaften
–
–
–38’270
38’270
–
Erhöhung gesetzliche Reserven
–
–
50
–50
–
Dividendenausschüttung
Jahresergebnis 2014 Eigenkapital 31. Dezember 2014
–––
–800
–800
–
–
–
8’720
8’720
100
2’000
146’097
107’828
256’025
33
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Erläuterungen, übrige Angaben
Beträge in TCHF
20142013
Brandversicherungswerte
Sachanlagen
10’0438’600
Immobilien
34’956
17’919
65 90
Leasingverbindlichkeiten
Vorsorgeverpflichtungen
––
Risikomanagement und interne Kontrolle
Geschäftsrisiken
Die KPT-Gruppe ist in einem stark regulierten Markt tätig. Änderungen gesetzlicher Vorschriften, wie beispielsweise die
Einführung neuer Risikoausgleichskriterien, können das Ergebnis massgeblich beeinflussen.
Die Entwicklung des Versichertenbestandes sowie die Prognosegenauigkeit der aktuariellen Berechnungen können das
Ergebnis ebenso beeinflussen wie die Entwicklung der Leistungen und der Prämien.
Operationelle Risiken
Diese Risikokategorie umfasst Betriebsrisiken (Geschäftsprozesse), personelle Risiken, Marketingstrategie-Risiken, Outsourcing-Risiken (Informatiksicherheit) und externe Risiken.
Finanzielle Risiken
Die KPT-Gruppe ist mit ihren Kapitalanlagen den Marktrisiken (Anlagerisiken, Zinsänderungsrisiken, Kursänderungsrisiken und
Währungsrisiken) ausgesetzt. Sie unterliegt ebenfalls einem Kreditrisiko (Prämien) und dem Risiko einer Verschlechterung der
Kostenstruktur (Personalkosten und Sachkosten).
Risikomanagement
Die KPT verfügt über ein Risikomanagementsystem, welches auf obige Risiken ausgerichtet ist. Die identifizierten Risiken werden periodisch systematisch überprüft und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen beurteilt.
Der Verwaltungsrat beschliesst entsprechende Massnahmen zur Vermeidung, Verminderung oder Überwälzung entsprechender Risiken. Die selbst getragenen Risiken werden kontinuierlich überwacht.
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ein IKS garantiert die Übereinstimmung des Jahresabschlusses der KPT-Gruppe mit den anzuwendenden Rechnungslegungsstandards und Abläufen und hilft die Ordnungsmässigkeit der Unternehmensberichterstattung zu gewährleisten.
Feststellungen des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine weiteren Risiken identifiziert, welche in der Jahresrechnung noch
nicht berücksichtigt wurden und die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der KPT-Gruppe führen könnten.
34
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Vergütungen
Die KPT-Gruppe hält sich bei der Offenlegung der Vergütungen an Organmitglieder freiwillig an die Transparenzvorschriften
des Obligationenrechts, die für börsenkotierte Unternehmen gelten.
Die Vergütung des Verwaltungsrats setzt sich zusammen aus einer Grundentschädigung und einem fixen Betrag für die Mitwirkung in Ausschüssen. An die Mitglieder des Verwaltungsrats (im Jahresdurchschnitt 7 Personen) wurden CHF 566’000.–
ausbezahlt, davon an den Präsidenten CHF 170’000.–. Variable Anteile sind keine ausgerichtet worden.
Die Vergütung der Geschäftsleitung setzt sich zusammen aus einem Grundsalär und einem variablen Anteil. Die gesamte Vergütung der Geschäftsleitung (im Jahresdurchschnitt 5,7 Personen) bestand aus Barvergütungen (inkl. Arbeitnehmerbeiträge
Personalvorsorge) von CHF 2’050’000.–, Vorsorgebeiträgen von CHF 368’000.– und sonstigen Bezügen von CHF 16’000.–.
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung wurde entschädigt mit Barvergütungen von CHF 443’000.–, Vorsorgebeiträgen von
CHF 82’000.– und sonstigen Bezügen von CHF 3’000.–. Die Mitglieder der Geschäftsleitung geben Honorare und andere Vergütungen, die ihnen aus Mandaten im Auftrag der KPT-Gruppe zustehen, dem Unternehmen ab.
Die Vergütung der Delegierten der KPT-Genossenschaften wurde für 2014 unverändert auf CHF 3’000.– pro Person festgelegt.
Zusätzlich wird ein Sitzungstaggeld von CHF 2’000.– ausgerichtet. Die drei Mitglieder der Koordinationsstelle werden zudem
mit je CHF 5’000.– entschädigt. Insgesamt betrug die Vergütung der 21 Delegierten CHF 243’000.–.
Maria Denise Ricci, Zahnleistungen
«Backen ist für mich Entspannung. Denn in der Küche
finde ich Ruhe und kann meine Kreativität ausleben.
Wenn die Familie oder die Freunde meine Kreationen
dann noch mögen, umso besser.»
36
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Kennzahlen obligatorische
Krankenpflegeversicherung (OKP)
20142013
Versichertenbestand per 31.12.
KPT Krankenkasse AG
393’010
392’211
Agilia Krankenkasse AG
8’105
8’627
Publisana Krankenkasse AG
3’655
Total Versicherte OKP
3’491
404’770
404’329
Versicherungsaufwand
pro Versicherten
in % des Prämienertrages
CHF 3’288,50
CHF 3’234,14
%
97,34
%
99,29
CHF
164,60
CHF
164,33
%
4,87
%
5,04
CHF
856,27
CHF
812,04
%
25,46
%
24,80
CHF
276,61
CHF
331,46
%
9,80
%
10,18
CHF
444,86 CHF
499,88
%
13,17
%
15,35
Betriebsaufwand
pro Versicherten
in % des Prämienertrages Rückstellungen (statutarisch, Swiss GAAP FER)
pro Versicherten
in % der Leistungen netto
Reserven (statutarisch, Swiss GAAP FER)
pro Versicherten
in % des Prämienertrages
Reserven (aufsichtsrechtlich, gemäss Vorgaben BAG)
pro Versicherten
in % des Prämienertrages
37
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Kennzahlen Zusatzversicherungen
nach VVG
20142013
Versichertenbestand per 31.12.
Anzahl Versicherte VVG
290’485
288’950
Anzahl Deckungen VVG 1’048’000 1’042’500
Versicherungstechnische Rückstellungen
pro Versicherten
in % der Leistungen netto
Eigenkapital
in % der Bilanzsumme
CHF 1’850,81
CHF 1’859,32
%
291,24
%
280,38
CHF Mio.
124,09
CHF Mio.
109,23
%
17,98
%
15,87
38
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Spartenerfolgsrechnung
Beträge in TCHF
Versicherungen nach KVG 2014201320142013
Prämienertrag Versicherungsleistungen
Risikoausgleich
Versicherungen nach VVG 1’367’467
1’317’067
263’011
260’424
–1’361’521
–1’323’936
–184’601
–191’618
48’695
14’978
–
–
–18’259
1’303
–381
–2’779
Veränderung versicherungstechnische
Rückstellungen
Versicherungsaufwand
Bruttoergebnis
–1’331’085
–1’307’655
–184’982
–194’397
36’382
9’412
78’029
66’027
Betriebsaufwand
–66’627
–66’445
–44’671
–44’402
Versicherungstechnisches Ergebnis
–30’245
–57’033
33’358
21’625
21’248
17’941
2’748
7’678
298
739
410
565
–13’353
82
2’847
–196
8’193
18’762
6’005
8’047
–22’052
–38’271
39’363
29’672
–
–
–8’505
–6’051
Erfolg aus Kapital-/Finanzanlagen
Übriger Erfolg
Ausserordentlicher Erfolg
Nicht versicherungstechnisches Ergebnis
Ergebnis vor Steuern
Steuern
Unternehmensergebnis
–22’052–38’271 30’858 23’621
Tätigkeitsfelder der Gruppengesellschaften
KPT Krankenkasse AG, Bern
X
Agilia Krankenkasse AG, Malters
X
X
X
Publisana Krankenkasse AG, Brugg
X
X
KPT Versicherungen AG, Bern
X
X
KPT/CPT Holding AG, Bern
Online Easy AG, Bern
39
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Übrige
Elimination
Total
201420132014201320142013
46–––
1’630’524
1’577’491
––––
1’546’122
–1’515’554
–
–
–
–
48’695
14’978
–
–
–
–
–18’640
–1’476
––––
–1’516’067
–1’502’052
46–––
114’457
75’439
–9’533
–6’649
–9’487 –6’649
9’824
6’412
–111’007
9’824
6’412
–111’084
3’450–35’645
16’005
12’002
–15’209
–16’275
24’792
21’346
7’968
6’633
–9’115
–7’070
–439
867
3
63
–
–
–10’503
–51
23’976
18’698
–24’324
–23’345
13’850
22’162
14’489
12’049
–14’500
–16’933
17’300
–13’483
–75
–71
–
–
–8’580
–6’122
14’414 11’978–14’500 –16’933
X
X
X
X
8’720–19’605
40
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Spartenbilanz
Beträge in TCHF
Versicherungen nach KVG 2014201320142013
Versicherungen nach VVG Aktiven
Flüssige Mittel
62’173
79’193
18’625
31’057
Forderungen gegenüber Versicherten
35’216
31’508
479
480
Übrige Forderungen
15’821
13’796
28’179
15’961
Aktive Rechnungsabgrenzung
48’122
22’185
2’806
2’140
–
–
4’753
–
161’332
146’682
54’842
49’638
Zum Verkauf bestimmte Liegenschaften
Total Umlaufvermögen
Kapitalanlagen
482’165
465’319
707’438
705’464
Wertberichtigung Kapitalanlagen
–46’650
–45’688
–72’100
–67’000
Sachanlagen
Immaterielle Anlagen
2’050
1’316–– 22
32
–
–
–
–
–
–
Total Anlagevermögen
437’587
420’979
640’271
638’464
Total Aktiven
598’919
567’661
690’180
688’102
12’428
Beteiligungen
PASSIVEN
Verbindlichkeiten gegenüber Versicherten
80’217
73’571
13’808
Übrige Verbindlichkeiten
36’513
19’650
1’192
2’512
3’944
5’291
6’446
6’467
346’591
328’332
537’632
537’251
19’389
6’500 7’012
20’212
486’654
433’344
566’090
578’870
Passive Rechnungsabgrenzung
Versicherungstechnische Rückstellungen
Nichtversicherungstechnische Rückstellungen Total Fremdkapital
Aktienkapital
Fonds
Gewinnreserven
300
–
30010’00010’000
–2’0002’000
134’017
172’287
14’429
14’429
Gewinnvortrag
–
–
66’803
59’182
Jahresergebnis
–22’052
–38’270
30’858
23’621
Total Eigenkapital
112’265
134’317
124’090
109’232
Total Passiven
598’919
567’661
690’180
688’102
41
Zahlen und Fakten | KPT-Gruppe
Übrige
Elimination
Total
201420132014201320142013
22’405
3’100
–
–
103’203
113’350
31’988
–
–
–
–
35’695
1’358
6’592
–27’511
–15’242
17’847
21’107
273
318
–
–
51’202
24’643
–
–
–
–
4’753
–
24’036
10’010
–27’511
–15’242
212’700
191’088
–
–
–4’933
–4’934
1’184’670
1’165’849
–
–
–
–
–118’750
–112’688
––––
2’050
1’316
4’437
4’213
–
–
4’459
4’245
25’144
26’644
–25’144
–26’644
–
–
29’581 30’857
–30’077
–31’578
1’072’429
1’058’722
53’617
40’867
–57’588
–46’820
1’285’129
1’249’810
–
–
–
–
94’025
85’999
3’780
4’420
–27’511
–15’243
13’975
11’339
90
109
–
–
10’480
11’867
865’583
–
–
–
–
884’223
–
205
–
–
26’401
26’917
3’870
4’734
–27’511
–15’243
1’029’104
1’001’705
1’100 1’100–11’300–11’300
–
–
–
100
100
–2’0002’000
12’995
12’945
–15’344
–15’344
146’097
21’238
10’111
11’067
12’000
99’108
184’317
81’293
14’414
11’977
–14’500
–16’933
8’720
–19’605
49’747
36’133
–30’077
–31’577
256’025
248’105
53’617
40’867
–57’588
–46’820
1’285’129
1’249’810
42
Ernst & Young AG
Belpstrasse 23
Postfach
CH-3001 Bern
Telefon
+41 58 286 61 11
Fax
+41 58 286 68 18
www.ey.com/ch
An die Generalversammlung der
KPT/CPT Holding AG, Bern
Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems
abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der
Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind der
Bern, 29. April 2015
Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine
ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil
bilden.
Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung
Prüfungsurteil
Nach unserer Beurteilung entspricht die Konzernrechnung für das
Als Revisionsstelle haben wir die Konzernrechnung der KPT/CPT
am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schwei-
Holding AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung, Mittelfluss-
zerischen Gesetz sowie den im Anhang wiedergegebenen Konsoli-
rechnung, Eigenkapitalnachweis und Anhang (Seiten 23 bis 34), für
dierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Verantwortung des Verwaltungsrates
Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in
Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den im
Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen
Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von
Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat
für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen
verantwortlich.
Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher
Vorschriften
Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die
Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen.
In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem
Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss
den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.
Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.
Verantwortung der Revisionsstelle
Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere
Ernst & Young AG
Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und
den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen
Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung
frei von wesentlichen falschen Angaben ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen
zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen
des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher
falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen
oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt
der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung
der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen
entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein
Rolf Bächler
Zugelassener Revisionsexperte
(Leitender Revisor)
Marco Schmid
Zugelassener Revisionsexperte
Stefan Hauke, Asset Management
«Nie möchte ich die Ruhe auf dem See und die Verbundenheit mit der Natur missen. Rudern erfordert eine hohe
geistige Konzentration und ich befinde mich dabei voll und
ganz im Hier und Jetzt.»
44
Zahlen und Fakten | KPT/CPT Holding AG
Erfolgsrechnung
Einzelabschluss der KPT/CPT Holding AG
Beträge in TCHF
20142013
Beteiligungsertrag
Übriger Ertrag
Ausserordentlicher Ertrag
Total Ertrag
16’00012’000
5
2
3
63
16’008
12’065
Betriebsaufwand
–98–34
Finanzaufwand
––
Wertberichtigung
Steuern
Total Aufwand
–1’500–
–61–59
–1’659
–93
Ergebnis
14’349 11’972
Bilanz
Einzelabschluss der KPT/CPT Holding AG
AKTIVEN
Flüssige Mittel
Übrige Forderungen
Forderungen Gruppengesellschaften
Total Umlaufvermögen
22’051
2’975
177
4’201
1’181
2’391
23’409
9’567
Beteiligungen
25’14426’644
Total Anlagevermögen
25’144
26’644
Total Aktiven
48’553
36’211
PASSIVEN
Verbindlichkeiten Gruppengesellschaften
2
1
Übrige Verbindlichkeiten
–
1’210
Passive Rechnungsabgrenzung
68
66
Total Fremdkapital
70
1’277
Aktienkapital
Reserven aus Kapitaleinlagen
100100
12’976
12’926
Gewinnvortrag
21’0589’936
Jahresergebnis
14’349
11’972
Total Eigenkapital
48’483
34’934
Total Passiven
48’553
36’211
45
Zahlen und Fakten | KPT/CPT Holding AG
Anhang zur Jahresrechnung
Aktienkapital CHF
Quote 2014
Quote 2013
Beteiligungen der KPT/CPT Holding AG
KPT Krankenkasse AG, Bern
100’000
100 %
100 %
Agilia Krankenkasse AG, Malters
100’000
100 %
100 %
Publisana Krankenkasse AG, Brugg
100’000
100 %
100 %
10’000’000
100 %
100 %
1’000’000
100 %
100 %
KPT Versicherungen AG, Bern
Online Easy AG, Bern
Eventualverpflichtungen
Die Gesellschaft wird im Rahmen der Gruppe KPT/CPT für Zwecke der Mehrwertsteuer (MWSt) gruppenbesteuert. Demzufolge haftet die Gesellschaft solidarisch für Mehrwertsteuerverbindlichkeiten gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung.
Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung
Die KPT/CPT Holding AG ist in das Risikomanagementsystem der KPT-Gruppe integriert. Dadurch ist die kontinuierliche Überprüfung, Überwachung und Massnahmenverfolgung der Risiken der Gesellschaft im Konzernrahmen sichergestellt.
Es bestehen keine weiteren nach Art. 663b OR ausweispflichtigen Sachverhalte.
Antrag zur Gewinnverwendung
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung folgende Bilanzgewinnverwendung:
Beträge in TCHF
20142013
Ergebnisvortrag Vorjahr
21’058
9’936
Jahresgewinn
14’349
11’972
Bilanzgewinn
35’40721’908
Zuweisung in die gesetzliche Reserve
Dividendenausschüttung
Vortrag auf neue Rechnung
Dividende CHF pro Aktie
–
–50
–800–800
34’607
21’058
80,00
80,00
46
Ernst & Young AG
Belpstrasse 23
Postfach
CH-3001 Bern
Telefon
+41 58 286 61 11
Fax
+41 58 286 68 18
www.ey.com/ch
An die Generalversammlung der
KPT/CPT Holding AG, Bern
abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der
Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine aus-
Bern, 29. April 2015
Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung
reichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil
bilden.
Prüfungsurteil
Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am
31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizeri-
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung der KPT/CPT
Holding AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang
(Seiten 44 bis 45), für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene
Geschäftsjahr geprüft.
Verantwortung des Verwaltungsrates
Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in
Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die
frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen
oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die
Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.
Verantwortung der Revisionsstelle
Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prü-
schen Gesetz und den Statuten.
Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher
Vorschriften
Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die
Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen.
In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem
Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss
den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.
Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des
Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten
entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.
fungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere
Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und
den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen
Ernst & Young AG
Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung
frei von wesentlichen falschen Angaben ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen
zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen
des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher
falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen
oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt
der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung
der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen
entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein
Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems
Rolf Bächler
Zugelassener Revisionsexperte
(Leitender Revisor)
Marco Schmid
Zugelassener Revisionsexperte
47
Sabine Jungk, Leiterin Entwicklung
«Qigong ist ein toller Ausgleich zum Arbeitsleben und hat
seit vielen Jahren eine faszinierende Wirkung auf mich.
Gesteigert wird das Erlebnis, wenn ich bei schönem Wetter
in der freien Natur üben kann.»
48
Anhang
Die externen Partner der KPT
BereichPartner
Stand 1. Januar 2015
Abrechnungspartner
Ärztekasse, Zürich
curabill, Zürich
IFAK DATA AG, Biel
MediData, Root Längenbold
Ofac, Genf
Viollier AG, Allschwil
Apotheken
Apotheke4you, Niederwangen
Medi Service AG, Zuchwil
Zur Rose Suisse AG, Frauenfeld
Produkte
KPTwin.win / Demand Management
Medi24 AG, Bern
KPTwin.plus
Argomed AG (Ärztenetze Kanton Aargau, DOXnet, Bantiger, Grauholz)
grisomed AG, Chur
hawadoc AG, Winterthur (Ärztenetze hawa, doccare,
1A-Hausärzte, ZGN – Zürcher Gesundheitsnetz, DocNet)
IGOMED, Thun
MedHow GmbH (Ärztenetz Luzern Land, hapmed AG, HAV
Schaffhausen, HAV Schwyz, ZimDoc, zolamed AG), Stäfa
Medsolution (mediX Bern)
Sanacare AG, Winterthur
SeelandNet, Schüpfen
Stiftung MECONEX (HMO Gesundheitsplan), Basel
Verein anthroposophisches Gesundheitsnetz VAGN,
Arlesheim
Natura-Versicherung
Eskamed AG, Basel
Verkehrs- und Privatrechtsschutzversicherung
Coop Rechtsschutz AG, Aarau
KPTbenefit-Konto BEKB, Bern
Reise- und Ferienversicherung
AGA International S.A., Wallisellen
Coop Rechtsschutz AG, Aarau
Unternehmenskommunikation
Haller + Jenzer AG, Druckerei, Burgdorf
Trendcommerce Group, St.Gallen
visu’l AG, Agentur für Identity und Kommunikation, Bern
49
Anhang
BereichPartner
Stand 1. Januar 2015
Datenerfassung
Cent Systems AG, Lohn-Ammannsegg
Regresse
SSS Schaden Service Schweiz AG, Zürich
Asset Management
Credit Suisse AG, Zürich
OLZ & Partners Asset and Liability Management AG, Bern
Pictet Asset Management SA, Zürich
UBS AG, Zürich
Rückversicherung
Swiss Re, Zürich
IT-Dienstleistungen
ITpoint Systems AG, Rotkreuz
Microsoft Schweiz GmbH, Wallisellen
Swisscom (Schweiz) AG, Worblaufen
T-Systems Schweiz AG, Zollikofen
50
Impressum
Herausgeber und Redaktion
KPT/CPT
Unternehmenskommunikation
Postfach
3001 Bern
Konzept, Gestaltung und Realisation
KPT/CPT, Unternehmenskommunikation, Bern
Fotografien
Alain Bucher, Bern
Kontakt
KPT/CPT
Unternehmenskommunikation
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 (0)58 310 92 14
Fax +41 (0)58 310 82 14
[email protected]
www.kpt.ch
Dieser Geschäftsbericht erscheint in deutscher Sprache
sowie in französischer und italienischer Übersetzung.
Verbindlich ist die Version in deutscher Sprache.
KPT/CPT
Postfach
3001 Bern
[email protected]
www.kpt.ch