Publikation

Kärntner
P.b.b., GZ14Z040041 W-DVR 0043133, Wirtschaskammer Kärnten, Europaplatz 1, 9021 Klagenfurt. Nicht retournieren
Die Zeitung der Wirtschaskammer Kärnten · 70. Jahrgang
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Aktiv-Urlaub in Kärnten
gewinnt an Bedeutung
Der Badeurlaub ist für den Kärntner Sommertourismus eine wichtige Basis.
Die Regionen setzen aber immer stärker auf neue Aktiv-Angebote. Seiten 4/5
Fotos: Kärnten Werbung, KK, MTB Südkärnten
NEU IN KLAGENFURT
Bestpreis-Friseurdiscounter
Rosentalerstraße
gegenüber Interspar im Hof
0463/230 007
Flagge zeigen:
Die WK ru am
30. April den
dritten Tag der
Arbeitgeber aus.
Seiten 6/7
ÖZ: Mo-Fr: 9-18 Uhr und Sa: 9-13 Uhr
Nr. 16 · 17. 4. 2015
2 · Kärntner Wirtscha
Magazin
 Inhalt
Thema
f
4/5
 Auf ein Wort
„Die Produzenten des Wohlstands würdigen!“
von WK-Präsident Jürgen Mandl
Kärnten
f
6–11
Mit dem Tag der Arbeitgeber will die WK
auf die Bedeutung des Unternehmertums aufmerksam machen.
f 6/7
Österreich
12/13
f
Die Entlastung durch die Steuerreform
soll auf rund 130.000 heimische Gewerbebetriebe Effekte haben.
f 13
Service
f
14–19
Nicht nur Hersteller, auch Händler können unter Umständen von der Produkthaung betroffen sein.
f 15
Branchen
Gewerbe
Verkehr
Handel
Tourismus
Information & Consulting
f
20–26
20/21
f 22
f 23
f 24/25
f 26
f
WIFI-Tipps
f
27–29
Wirtscha im Bild
f
34/35
 Guten Tag, Frau ...
... Bea de Bood
Erfolg bedeutet für mich …
... wenn meine Kunden glücklich sind.
Als Kind wollte ich …
... Geschäsführerin von einem großen
Konzern werden.
Mein persönliches Vorbild ist …
... jeder, der Außergewöhnliches schafft.
Ich wurde Unternehmerin, weil …
... ich den Freiraum für meinen Geist und
die Kreativität brauche.
Auf meinem Nachttisch liegen …
… ein Buch von Khalil Gibran und ein
Notizbuch. In der Nacht habe ich o die
besten Einfälle.
Mein Motto lautet …
... geht nicht, gibt’s nicht.
wko.at/ticker
viele soziale Errungenschaen unseres
Staates möglich.
Gerade in unserem Bundesland, gerade
jetzt können nur von einer starken Wirtscha Impulse ausgehen. Nachdem die
Politik so erschütternd und auf verschiedensten Ebenen in der Vergangenheit
versagt hat, müssen nun die Unternehmer den Scherbenhaufen aufräumen. An
ihnen wird es liegen, mit Innovationsund Schaffenskra die Krise zu bewältigen und weiter für Arbeit, Einkommen
und Wohlstand zu sorgen. Politik und
Verwaltung müssen das aber zulassen –
die Forderung „Schluss mit Schikanen!“
erheben wir nach dem Offenbarungseid
der Politik mit größtem Nachdruck.
Foto: KK
Baden alleine ist vielen Urlaubern zu
wenig. Viele Betriebe und Regionen setzen daher für den Sommertourismus auf
neue Aktiv-Angebote.
f 4/5
Schön langsam ist sie ausgeträumt, die
Mär, wonach die Politik Arbeitsplätze
schaffen würde. Zwar schicken sich Politiker und Gewerkschaer rund um den
Tag der Arbeit am 1. Mai an, unter die
Leute zu bringen, was denn sie so alles
für die Arbeitnehmer zustande gebracht
haben. Die unternehmerisch tätigen
Menschen in der Wirtscha lassen sie
zumeist aber außen vor. Wohl wissend,
dass es ohne Unternehmer keine Arbeitsplätze, keine Einkommen, keinen Wohlstand, keine Steuern – und auch keinen
arbeitsfreien Tag der Arbeit gäbe.
Umso wichtiger, dass wir auch heuer
einen Tag zuvor mit dem „Tag der Arbeitgeber“ die Produzenten des Wohlstands
würdigen. Denn zuerst muss es einen
mutigen Unternehmer geben, der riskiert
und investiert – und dann erst gibt es Arbeit für viele. Erst dann sprudeln die in
Österreich nicht knapp bemessenen
Steuern und Abgaben und nur so sind
Innenarchitektin Bea de Bood
(54) ist seit 2007 mit ihrem
Mann Ron de Bood (im Bild) in
Feldkirchen. Zuvor führte sie in
den Niederlanden ihre Firma
mit 120 Mitarbeitern. Sie liebt
die Kärntner Mentalität und
die schöne Natur.
Der größte Erfolg in meinem Leben …
... war das grenzenlose Vertrauen eines
Kunden, der zu mir meinte: „Mach mein
Zuhause schön – ich vertraue dir.“
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Magazin · 3
„Weit hinaus
denken und keine
Angst haben“
„Keine Revolution, aber eine Evolution“, wünscht sich Raj Sethia,
Kärntner Unternehmensberater
mit indischen Wurzeln, für Bildungssystem und Wirtscha.
Angelika Dobernig
„Kärntner Wirtscha“: Sie
sind 40 Tage lang im Himalaya-Gebiet von einem Dorf
zum nächsten marschiert.
Was haben Sie dort gelernt?
Raj Sethia: Ich habe damals für die
Weltbank gearbeitet und die Menschen in den Dörfern gefragt, über
welche Bildung sie verfügen. Sie
haben gesagt: Wir wissen nichts.
Aber ich habe gesehen, dass sie
vieles wissen: über Heilmittel in
der Natur, den Anbau von Getreide, über die Gezeiten. Weil sie
nie in der Schule waren, dachten
sie, nichts zu wissen. Aber was
weiß schon jemand, der ein Studium abgeschlossen hat?
Brauchen wir also keine
Schulen mehr?
Doch, natürlich. Aber die Frage ist,
ob die Art, wie wir lernen, uns
weiterbringt. Wir haben keine
Verbindung zur Natur mehr – und
keine Verbindung zur Wirtscha.
Was müsste sich ändern?
Unser Bildungssystem redet über
Noten, die Wirtscha von Kernkompetenzen. Was fehlt, ist eine
 Zur Person
f
f
f
Dr. Raj Sethia wurde 1967
in Kalkutta, Indien, geboren. Er ist verheiratet und
hat zwei Kinder.
Nach dem BWL-Studium
machte er sich in Indien
selbstständig: zuerst als
Händler, dann als Produzent von Teilen für die
Automobilindustrie.
Danach war er zehn Jahre
f
f
gemeinsame Sprache. Wir brauchen neue Perspektiven und lösungszentriertes Denken.
Welches Denken gibt es
heute in den Schulen?
Es wird nur in Problemen gedacht:
Beim Medizinstudium lernen die
Leute alles über Krankheiten, aber
nichts über Wohlbefinden. Beim
Jura-Studium steht nicht Gerechtigkeit im Mittelpunkt, sondern
Verbrechen und Strafen. Und das
Problem ist, dass die Bildungsinstitutionen ganz we zeinig Bereitscha
ergen, sich zu ver„Nur so
ändern.
sind
Innovation und
Kreativität
möglich: Indem man
das, was man jeden
Tag sieht, neu
wahrnimmt.“
„Bildung und Politik haben das Potenzial, die Welt zu
verändern“, sagt Unternehmensberater Raj Sethia.
Was
Foto: KK
müsste
sich
Sie leben seit
Trifft das auch auf die
ändern?
vier Jahren in
Wirtscha zu?
Die Schulen
v
Kärnten, nachK
Gerade auf die Wirtscha. Als
müssen sich
dem sie in über
Unternehmer müssen wir uns
öffnen. Derzeit
Raj Sethia
20 L
Ländern gearfragen: Reicht es wirklich, in Dreiist alles sehr ausung
beitet haben.
h
Warum? Jahres-Plänen zu denken? Sollten
grenzend: Bildung
Ich fühle mich dem Land stark wir nicht weiterdenken? Meine
findet in den vier Wänden
eines Klassenzimmers statt. Alles, verbunden. Ich habe noch immer Überzeugung ist: Alles, was man
was außerhalb liegt, wird nicht den Moment in Erinnerung, als ich tut, sollte erstens die Welt besser
reingeholt. Dabei wäre es so wich- das erste Mal am Wörthersee machen und zweitens so viele
tig, Wirtscha und Bildung mit- stand, das war großartig. Und ich Menschen wie möglich erreichen.
einander zu verknüpfen. Bildung sehe hier viel Potenzial.
Haben Sie einen Tipp für
sollte ein Lernprozess sein, der
Welches?
Unternehmer?
uns beim Lösen unserer Zukunsfragen hil. Am besten wäre es, Bildung, Natur und ein gut ent- Man sollte weit hinaus denken
zwischen Bildung und Wirtscha wickeltes System: Die Rahmenbe- und darf keine Angst haben. Risiko
dingungen stimmen. Und ich ist etwas Konkretes, das kann man
gar nicht zu unterscheiden.
glaube, dass ich mein Wissen hier verhindern. Aber Angst bremst
gut einbringen kann. Die große uns. Sie bremst unsere KompetenFrage, die wir uns stellen sollten, zen, verhindert Innovationen. Und
ist: Was muss getan werden, um meistens haben wir Angst vor
das Land weiterzuentwickeln?
lang leitender Berater bei
dem, was wir nicht kennen. Aber
der Weltbank in Banglawenn wir bereit sind, gemeinsam
desh und Washington.
Haben Sie eine Antwort?
zu arbeiten, gibt es keinen Platz
Er unterrichtete an der
Vieles ist eine Frage der Perspek- für Angst mehr.
tive. Wir dürfen nicht mit ScheuUniversität Ohio und hielt
klappen durchs Leben gehen. Nur
Vorträge bei internationaso sind Innovation und Kreativität Raj Sethia spricht am Dienstag,
len Konferenzen.
möglich: Indem man das, was man 21. April 2015, ab 18.30 Uhr im
Seit vier Jahren lebt er als
jeden Tag sieht, neu wahrnimmt. Festsaal der WK Kärnten über
Unternehmensberater in
Und es geht dabei nicht immer nur „Menschen – Marionetten der
Kärnten. Sein Schwerum Geld. Wohlfühlen, Frieden und Wahrnehmung“. Anmeldung und
punkt: Exportberatungen.
Harmonie sind die wahren Werte. Infos: Tel. 05 90 90 4 DW 733.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
4 · Kärntner Wirtscha
Foto: KK
Thema
„Unsere Gäste sollen richtig in
die Region eintauchen können:
intensiv die Natur erleben und
mehr von der Region erfahren.“
Wolfgang Schneeweiß, Feriendorf Kirchleitn
Kärnten setzt auf Urlaub
für Aktive statt Baden
Der Badeurlaub bleibt die Basis für den Sommerurlaub,
sind sich Kärntens Touristiker einig. Doch der Gast von
heute will mehr erleben. Viele Betriebe und Regionen
setzen deshalb auf Aktiv-Urlaub und neue Produkte.
Angelika Dobernig
Zwei Tage lang mit dem Rucksack
durch die Nockberge. Übernachtet
wird im Heustadl, am Lagerfeuer
Brot gebacken und in der Dämmerung Tiere beobachtet – und zum
Abschluss gibt es das RangerDiplom. „Unsere Gäste sollen
richtig in die Region eintauchen
können“, sagt Wolfgang Schneeweiß vom Feriendorf Kirchleitn in
Bad Kleinkirchheim, der seinen
Gästen das „Ranger-Paket“ anbietet. Deshalb kochen einmal die
Woche auch Bauern bei ihm auf:
„So erleben unsere Gäste die Re-
gion von der kulinarischen Seite
her völlig neu.“ Auch die Kombination von Berg und Wasser
komme gut an, erzählt er: „Wir
haben eine Kooperation mit dem
Millstätter See und natürlich mit
unseren Thermen. Wir bieten unseren Gästen die besten Erlebnisse der Region.“
Zeiten sind vorbei, in denen Urlauber als reine Badegäste nach Kärnten gekommen sind: Während
früher ein See und ein Badetuch
als Urlaubsmotiv reichten, wollen
Gäste von heute Kärnten neu erleben. „Sie wollen den See riechen,
berühren, mit ihm in Kontakt treten. Ein Strandbad in der Hauptsaison ist zu wenig“, erklärt Maria
Wilhelm, Geschäsführerin der
Millstätter See Tourismus GmbH.
„Deshalb müssen wir uns in der
Produktentwicklung
auch
völlig neu
aufstellen: Innovation und Kreativität sind gefragt. Wir müssen uns
von der Idee verabschieden, dass
Kärnten ein Badeland ist. Der Gast
sieht Kärnten als Urlaub in den
Alpen. Wer baden will, fährt ans
Meer.“
Eine Möglichkeit sei die Kombination von Wanderung und Schifffahrt, sagt Wörthersee-Touristiker
Roland Sint: „Das Schiff als Transportmittel für Wanderer gibt es
in anderen Bundesländern nicht,
so können wir uns abheben.“
Außerdem sollen die Schiffsanlegestellen
Strandbad allein ist
Gästen zu wenig
Im Anbieten solcher Erlebnisse sehen Kärntens Touristiker
die Zukunschancen für den heimischen Tourismus. Denn die


andern ohne Gepäck
entlang des AlpeAdria-Trails: Der Shuttleservice bringt das Gepäck
der Gäste zur nächsten Station. Orientieren können
sich die Gäste auch mit
GPS-Geräten, die komplette
Wanderroute wird als
Download online angeboten.
R
omantische Momente gibt es rund
um den Millstätter See zu erleben:
Auf dem „Weg der Liebe“ dreht sich
bei einer dreistündigen Wanderung
alles um die Frage: „Was ist Liebe?“
O
b Yoga am
See oder
Stand-Up-Paddeln: LifestyleSportarten werden am Wörthersee forciert. Auch
die Seilbahn von
Pörtschach auf
den Pyramidenkogel ist noch im
Gespräch.
Foto: Kärnten Werbung
W
Foto: Kärnten Werbung
Foto: Kärnten Werbung

und Promenaden künig zu kleinen Erlebniswelten umfunktioniert werden. „Dabei gibt es verschiedene Zugänge: eine Promenade mit Shopping-Mall oder das
reine Naturerlebnis. Wichtig ist
es, dass jede Destination ihren
Schwerpunkt findet“, so Wilhelm.
Von der Partyzentrale
bis zur Natur pur
Um diese Schwerpunkte herauszufiltern, haben sich die Kärntner
See-Regionen zu einem gemeinsamen Projekt entschlossen: Seit
2014 arbeiten sie daran, neue
Wege für die Vermarktung des
Seeurlaubs zu finden.
„Wir haben gemerkt, dass wir
uns gegenseitig die Köpfe für dieselben Gäste einschlagen. Das hat
keinen Sinn“, sagt Sint. Thomas
Michor von der Tourismusregion
Villach ergänzt: „Das große Match
für uns heißt nicht: Faaker See
gegen Wörthersee, sondern Adria
gegen Kärnten.“
In einem ersten Schritt wurden
nun neue Schwerpunkte für die
größten Kärntner Seen ausgearbeitet: Der Wörthersee soll der
Spaß-See werden, am Weissensee
steht Natur pur im Mittelpunkt,
der Millstätter See setzt auf individuelle Erlebnisse, am Pressegger See gibt es Action für die ganze
Familie, der Ossiacher See wird
zum Natursport-See.
Bei Produktentwicklung
Betriebe einbinden
„Dabei steht auch die Kombination von Berg und See im Fokus“,
sagt Christoph Gruber, Geschäsführer der Nassfeld, Lesachtal,
Weissensee Tourismus Marketing
Gesellscha. „Wir wollen zum
Beispiel die Berg-Erlebnisse vom
Nassfeld und den Karnischen Alpen in die Strandbäder holen. Die
Bäder sollen zum Ort der Begegnung werden: Man trifft sich am
See, borgt sich im Strandbad ein
Rad aus, beginnt hier seine Wandertour.“ Wichtig sei bei all diesen
Projekten vor allem eines, so Helmuth Micheler von der Tourismusregion Klopeiner See: „Wir
müssen die regionalen Tourismusbetriebe bei der Produktentwicklung einbinden. Sie sind die
Träger dieser Weiterentwicklung
und müssen das Ganze dann an
ihre Gäste weitergeben.“
Deshalb werde es auch eine
starke Zusammenarbeit mit den
Unternehmern geben. „Denn
wenn die Produkte nicht mit den
Betrieben abgestimmt sind, nützt
uns das alles überhaupt nichts“,
sagt Maria Wilhelm.
Die großen Ziele der Neuorientierung sind eine Verlängerung
der Saisonen in den Frühling und
Herbst und das Ansprechen neuer
Gäste. „Baden allein bringt keine
neuen Gäste“, zuckt Maria Wilhelm mit den Schultern. „Baden
als Urlaubsmotiv ist für den NahMarkt geeignet, mehr nicht.“ Viel
Potenzial hingegen gebe es beim
sanen Wanderurlaub, beim Radfahren und Mountainbiken. „Der
Markt des Aktivurlaubs ist signifikant am Wachsen, hier sehen wir
große Chancen.“
„Kärnten-Gäste wollen heute
etwas völlig anderes als noch
in den 1980er-Jahren“, sagt
Maria Wilhelm.
Foto: KK
Martin Ramprecht, Krappfelder Hochseilgarten, Passering
Christopher Gruber: „Weg
vom klassischen Verständnis
des Strandbads, hin zu einem
Ort der Begegnung.“
Foto: KK
Foto: KK
„Das Besondere unseres Hochseilgartens ist die
Kombination aus Naturkulisse und Herausforderung.
Wir bieten Outdoor-Erfahrungen jenseits des
Mainstreams, weit weg vom Lärm des Alltags.“
·5
Foto: KK
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
„Aktiver Lifestyle ist am
Wörthersee das große
Thema“, so Roland Sint.
Foto: MTB Südkärnten

Foto: KK
H
och hinaus geht es im Krappfelder Hochseilgarten. Seit
vergangenem Jahr wird im Wald
bei Passering ein Parcours mit 32
Übungen angeboten. Drei Stunden
dauert es, bis man den Parcours
komplett bewältigt hat.
as Mekka für
Mountainbiker
will die Petzen werden: Der „Flow Country Trail“ ist nicht
nur der erste seiner
Art in Österreich,
sondern mit einer
Länge von zehn Kilometern auch der
längste Europas. Geboten werden drei
Cross-Country-Strecken, ein Übungsparcours mit Pump &
Dirt-Bereich, Serviceund Verleihstation
und eine Bike-Schule.
Helmuth Micheler: „Wir verbinden Mountainbiken mit
dem See-Erlebnis.“
Foto: KK
D
Foto: KK

„Am Ossiacher See wird
heuer erstmals ein Wassersport-Festival stattfinden.
Wir wollen hier künig in
Richtung Natursport gehen“,
sagt Thomas Michor.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
6 · Kärntner Wirtscha
wko.at/ticker
Ohne Betriebe kein Wohlstand
„Was wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber?“ Unter
dieses Motto stellt die Wirtschaskammer den 30.
April. Mit verschiedenen Aktionen wird an dem Tag
auf die Bedeutung des Unternehmertums hingewiesen.
Keine Unternehmer, keine Arbeit.
Dadurch kein Gehalt und kein
Wohlstand. Von 31.578 Kärntner
Unternehmen hängt der Wohlstand des gesamten Bundeslandes
ab. Dessen sind sich sehr viele
noch nicht bewusst.
Die finanziellen Folgen aus dem
Niedergang der ehemaligen Landes-Hypobank werden das Land
noch lange belasten, sagt WKPräsident Jürgen Mandl: „An uns
Unternehmern liegt es nun, den
Scherbenhaufen der Politik aufzuräumen. Wir müssen mit Innovations- und Schaffenskra die
Krise bewältigen und weiter für
Arbeit, Einkommen und Wohlstand sorgen.“
Um ein deutliches Zeichen zu
setzen und die Öffentlichkeit dar-
Foto: KK/Fritzpress
Fotos: Fotolia, Schusser, Polsinger (2), Phino, KK
Kärnten
auf aufmerksam zu machen, ru
die WK den Tag der Arbeitgeber
aus. Ein Tag, an dem die Leistungen
und der Mut der Selbstständigen
gewürdigt werden und sich die WK
bei den Unternehmern bedankt.
Was als Idee in Kärnten begann,
wird nun in allen Bundesländern
umgesetzt. Jener Tag, der dafür
bestens geeignet ist, ist der 30.
Unternehmer =
Arbeit =
Einkommen =
Wohlstand
Unternehmen
schaffen Wohlstand, darauf
weist WK-Präsident Jürgen
Mandl am Tag
der Arbeitgeber
hin.
April – genau ein Tag vor dem
traditionellen Tag der Arbeit.
Denn ohne Unternehmer gäbe es
am 1. Mai keinen Grund zu feiern.
Der Tag der Arbeitgeber schafft
den Unternehmern eine Bühne
und stellt sie in den Mittelpunkt.
Auch heuer hat die WK viele Aktionen geplant. Eine ist das Anbringen eines 98 Quadratmeter
großen Transparents am Haupthaus. Mandl lädt Selbstständige
bereits einen Tag vor dem Tag der
Arbeit ein, Stärke zu zeigen. Mit
dem Hissen der Flagge am 30.
April machen Unternehmer auf
ihre Bedeutung aufmerksam.
Im Radio wird bereits ordentlich Werbung gemacht. Unternehmer und Angestellte machen die
Aktion hörbar. Auch in den Tageszeitungen wird das Unternehmertum nicht zu übersehen ein.
Mitmachen und iPad Mini gewinnen
Teilnehmer am Tag der
Arbeitgeber können tolle
Preise gewinnen.
Damit jeder auf den Tag der Arbeitgeber aufmerksam wird, können Unternehmer mitwirken. In
der nächsten „Kärntner Wirtscha“ sind „Was wäre der Tag der
Arbeit ohne Arbeitgeber?“-Plakate. Durch das Aufhängen wird
auf die Bedeutung hingewiesen.
Jene 200, die zuerst ein E-Mail
an [email protected] senden,
bekommen
eine
ÖsterreichFlagge. Wer ein Selfie davon per
E-Mail schickt, kann einen Brunch
mit WK-Präsident Jürgen Mandl
gewinnen.
Für den Gewinn des iPad Mini
müssen E-Cards versendet werden. Auf www.tagderarbeitgeber.
at sind sie zu finden und mit wenigen Klicks versandbereit. So
nimmt man am Gewinnspiel teil.
Jene Unternehmer, die am
schnellsten ein
E-Mail an die
WK senden,
können eine
ÖsterreichFlagge gewinnen.
Foto: Lobitzer
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
Sie setzten schon im Vorjahr ein Zeichen
„Jeder Arbeitgeber hat Mut zum
Risiko. Arbeitnehmer sollten
ihren Job so machen, als wäre
es ihre eigene Firma.“
Martina Glanzer,
„Lila Care“, Feldkirchen
„Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind ein
Team. Dieser Tag sollte
darauf hinweisen.“
Klaus Sommeregger,
Auratect, Spittal
„Es ist wichtig, aufzuzeigen, dass es ohne
Arbeitgeber keinen Tag
der Arbeit gäbe. Konsumenten, die im Ausland
kaufen, gefährden Arbeits- und Lehrplätze.“
„Den Tag der Arbeitgeber kann
man nur als solchen feiern,
wenn es genügend investitionsfreudige Unternehmer gibt. Dadurch entstehen Arbeitsplätze.“
Hermann Nebel,
Trafikant, Wolfsberg
Regina Sternat,
Türk & Sternat, Wolfsberg
Bringt Ihre Mitarbeiter voran. Und Ihr Unternehmen.
Ob als Limousine oder als T-Modell: Mit ihrer sportlichen Leichtbauweise überzeugt die
neue C-Klasse auch als Dienstwagen. Schon ab Euro 29.990,–.1)
Die C-Klasse Limousine ab
Das C-Klasse T-Modell ab
Leasingbonus
Euro 29.990,–
Euro 31.990,–
Euro 1.300,–
Eine Marke der Daimler AG
1)
1)
2)
Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 3,9–4,3 l/100 km, CO2-Emission 102–109 g/km
1)
Inkl. NoVA und MwSt., Kalkulationsbasis C 180 BlueTEC. Aktion gültig bei Kaufvertragsabschluss bis 30.06.2015
und Zulassung bis 31.12.2015 bzw. bis auf Widerruf und nur bei teilnehmenden Händlern. Druckfehler
und Änderungen vorbehalten. 2) Inkl. MwSt., bei Abschluss einer Finanzierung ab 24 Monate Laufzeit über
Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH. Weitere Informationen unter www.mercedes-benz-financial.at
· Kärnten · 7
Nr. 16 · 17. 4. 2015
8 · Kärnten · Kärntner Wirtscha
Eine Familie, mit der man
gerne auf Reisen geht
Vor über 100 Jahren und mit nur einem Taxi begann
die Erfolgsgeschichte von Springer Reisen. Heute beschäigt Andrea Springer im Kärntner Familienbetrieb
bis zu 200 Mitarbeiter in 26 Reisebüros.
Lydia Kulterer
Gutes Essen, schönes Wetter und
ein Strand, um die Füße in den
Sand zu stecken, das sind die Zutaten eines tollen Sommerurlaubs
für die meisten Kärntner, erzählt
Springer-Reisen-Geschäsführerin Andrea Springer.
Besonders gut lässt sich das in
Griechenland vereinbaren. Es
zählt zu den beliebtesten Zielen.
Ob Naxos, Skiathos, Milos, Thas-
&3'0-("64,­3/5&/
Mit der Serie „Erfolg aus
Kärnten“ beleuchten wir die
vielfältigen Facetten des
Unternehmertums im Land.
Marktführer oder Exporteur,
bemerkenswerter Umsteiger
oder eine Größe in der Region
– wir stellen Ihnen die Helden
des Abenteuers Wirtscha vor.
TEIL 93
sos, Mykonos oder eine andere
Insel. „Wir sind Experten, wenn es
um Griechenland geht“, sagt sie.
Die Chefin war auf allen Inseln, die
im Reiseangebot zu finden sind.
Persönlich kümmert sie sich um
die Hotelverträge. Um fit für
Smalltalk zu sein, lernt sie Griechisch und hat gerade „Der kleine
Prinz“ auf Griechisch gelesen. Für
ihre Bemühungen um Naxos
wurde Springer zur Ehrenbürgerin ernannt. Man kann mit Springer aber nicht nur nach Griechenland, sondern beinahe die ganze
Welt bereisen. Die Mongolei oder
Portugal stehen genau so auf dem
Reiseplan wie die USA.
Mit seinen 91 Jahren schaut
Seniorchef Helmut Springer regelmäßig im Betrieb vorbei und
kennt sich mit den Finanzen aus.
Unterstützt wird die Geschäsführerin von ihrem Cousin Alfred,
der für Busreisen zuständig ist. In
diesem Segment zählt auch der
soziale Aspekt, sagt sie: „Viele
Singles entscheiden sich dafür
und lernen neue Leute kennen.“
Geschätzt wird das Kulturangebot. Mit Bus oder Flugzeug geht es
Seniorchef Helmut Springer schaut immer
wieder einen Sprung im Betrieb vorbei.
Diana Suvic
und Büroleiterin Katrin Podritschnig beraten im Südpark Klagenfurt.
zu Musicals, Festspielen und ins
Theater nach Wien, Salzburg, Venedig, Bregenz oder Zürich.
Von einem Taxi zum
größten Reiseanbieter
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1912, als sich Paul Springer mit einem Taxi selbstständig
machte. Nicht nur Springer, sondern viele Unternehmen bekamen
die Weltkriege zu spüren. Die gesamte Reisebranche litt darunter,
dass der Tourismus einbrach. Paul
Springer wurde seiner Buslinie,
die von Reichenau nach Feldkirchen führte, enteignet. Mit Engagement bauten seine fünf Söhne
daraufhin das Reisebüro auf. 1969
startete der erste Springer-Charterflug nach Dubrovnik.
Heute besteht der Betrieb aus
26 Reisebüros in Kärnten und der
Beratung und das Eingehen auf Wünsche unterscheiden ein
Reisebüro von Online-Plattformen.
Steiermark und ist der größte
Reiseanbieter im Südosten Österreichs. Bis zu 200 Mitarbeiter
sorgen dafür, dass der Urlaub zur
schönsten Zeit wird. Von ihnen
erwartet Springer Loyalität und
dass sie ihre Aufgabe ernst nehmen. „Ich wünsche mir Motivation und viel Energie von ihnen.“
Denn das sei entscheidend für
Erfolg. „Gut geschulte Mitarbeiter
und das Eingehen auf Wünsche
unterscheiden uns von Supermarkt-Reisen oder Online-Plattformen.“ In Beratungen könne für
jeden das Passende gefunden werden. Dass gute Beratung viel wert
ist, zeigt der Stammkundenanteil
von 80 Prozent.
Das Buchungsverhalten habe
sich geändert, Kurzurlaube sind
im Trend. Gebucht wird lang- und
kurzfristig. Viele buchen sechs
Wochen vor Abreise, andere pla-
Andrea Springer ist Ehrenbürgerin
der griechischen Insel Naxos.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Kärnten · 9
Fakten

f
f
f
f
f
Dass der Urlaub mit Bus zu einem Erlebnis wird, das man nicht so schnell vergisst, dafür sorgen Christoph
Waldhauser, Andrea und Alfred Springer.
Fotos: Lobitzer (6)
nen lange voraus. „Wir haben
schon Buchungen für Jänner
2017“, sagt Springer.
Zahlreiche Kunden seien mit
dem großen Urlaubsangebot im
Internet überfordert. „Wir legen
viel Wert auf Fortbildung und
helfen so bei der Urlaubsentscheidung.“ Immer mehr im Kommen
seien selbst zusammengestellte
Urlaube. Dafür seien viele bereit,
mehr zu bezahlen. „Für sie steht
das Erleben abseits der Masse im
Vordergrund.“ Familien greifen
nach wie vor gerne auf All-inclusive zurück.
Persönlich genießt Andrea
Springer im Urlaub gerne das Ge-
1912 machte sich Paul
Springer mit einem Taxi in
Villach selbstständig.
Im Zweiten Weltkrieg
wurde seine Buslinie von
Reichenau nach Feldkirchen enteignet. Danach
wurde der Betrieb von seinen fünf Söhnen geführt.
1969 gab es neben dem
Reisebüro und Busreisen
auch Charterflüge ab Laibach. Der erste ging nach
Dubrovnik.
In den 1990er Jahren
kaue Springer den Reiseveranstalter Dengg in der
Steiermark.
Heute führt Andrea Springer den Betrieb mit bis zu
200 Mitarbeitern und 26
Reisebüros in Kärnten und
der Steiermark. Springer
ist der größte Reiseanbieter in Südostösterreich.
fühl von Freiheit: „Ich brauche einen schönen Blick aufs Meer, eine
gute Strecke zum Joggen und
spiele gerne Golf.“ Einmal im Jahr
zieht es sie mit ihrer Familie zum
Urlauben nach Griechenland.
 Interview mit ...
... der Klagenfurter Reise-Expertin Andrea Springer:
„Die Regierung kennt den Stellenwert von mittleren Betrieben nicht“
„Kärntner Wirtscha“:
elle Belastung durch die
Was macht erfolgreiches
Lohnnebenkosten für MitarUnternehmertum aus?
beiter ist viel zu groß. Es ist
Dass man mit Mitarbeitern, die
für mich unverständlich,
Spaß an der Arbeit haben, und
dass die Regierung uns KMU
mit vielen zufriedenen Kunden
nicht unterstützt.
Erfolg hat. Erfolg muss man
natürlich wirtschalich be- Andrea Springer leitet den Be- Würden Sie wieder Unternehmerin werden?
trachten, aber es bedeutet für trieb in dritter Generation.
Ich glaube, ja. Allerdings hat
mich auch, dass ich neue Ideen
man eine sehr große Verantumsetzen kann.
wortung. Als Reiseunternehmerin bin ich
Wird die Bedeutung des Unternehmernatürlich EU-Befürworterin. Derzeit werden
tums in der Öffentlichkeit wahrgenomwir alle aber mit Regeln und Gesetzen übermen?
häu, die in der Praxis kaum oder teilweise
Betrachtet man die Steuerreform, glaube ich
gar nicht umsetzbar sind.
nicht, dass die Regierung weiß, woher Jobs
Was sind die Besonderheiten eines
kommen. Ich sehe keine Erleichterung für
Familienbetriebs?
Klein- und Mittelbetriebe. Daher komme ich
Familiengeführte Unternehmen sind sehr
zum Schluss, dass KMU nicht wahrgenompersönlich. Man beschäigt sich auch mit
men und wertgeschätzt werden. Die finanzi-
privaten Problemen der Mitarbeiter. Familienbetriebe führen mit Herz und Gefühl, aber
manchmal setzen sie Maßnahmen weniger
vehement durch als große Konzerne. Das hat
natürlich Vor- und Nachteile.
Was kann ein Unternehmen für seine
Umgebung tun?
Ich glaube, dass wir als mittelgroßer Betrieb
die Reiselandscha in Kärnten stark geprägt
haben. Wir sind seit vielen Jahren am Markt
und bieten bis zu 200 Arbeitsplätze in Kärnten
und der Steiermark.
Worin liegen die Herausforderungen
für die Zukun?
Wir kämpfen mit steigenden Kosten, die man
kaum an Kunden weitergeben kann, und mit
der hohen Anzahl an alternativen Buchungsmöglichkeiten. Fast jeder Discounter und Supermarkt bietet Reisen an.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
10 · Kärnten · Kärntner Wirtscha
Symvaro wird von
Laibach unterstützt
Die Klagenfurter Sowarefirma Symvaro wurde als einziges österreichisches Unternehmen beim ABC Accelerator in Laibach aufgenommen.
Dieser unterstützt Start-ups
dabei, am internationalen
Markt erfolgreich durchzustarten. Für Symvaro stehen
jetzt Workshops auf dem
Programm, um Innovationen
europaweit zu vermarkten
und zu vertreiben.
Radeln unter der
Marke „Alps 2 Adria“
„Alps 2 Adria“ ist eine Marke
zum Thema Radfahren im Alpen-Adria-Raum. Claudia
Tscherne von der Agentur
Weitblick und Freddy Mair
von Fun Active Tours haben
sie in sechs Monaten entwickelt. Im Fokus steht das Radeln mit Genuss, Kultur und
die Begegnung. Es gibt viele
Touren, um die Raddestination Alpen-Adria zu erleben.
Gutes tun beim
Engagementtag
Engagierte Firmenteams
sind aufgerufen, bei den diesjährigen Engagementtagen
vom 27. bis 29. Mai mitzuwirken. Über 90 Projektwünsche wurden von sozialen
Einrichtungen eingereicht –
die Projektauswahl läu.
Mehr dazu auf www.
verantwortung-zeigen.at
Smartphone ersetzt Ticket
Viel Zeit verbringen Menschen mit Warten: auf den
Zug, beim Arzt, im Geschä oder im Stau. Rund
um den Wörthersee übernimmt künig eine App
das Anstellen und öffnet
Drehkreuze mit dem
Smartphone.
Ein Ticketing-System soll Urlaubern und Gästen am Wörthersee
lange Wartezeiten bei Ausflugszielen ersparen. Statt Schlange zu
stehen, werden die Eintrittskarten
einfach mit dem Handy gekau
und online oder mit Bluetooth
eingelöst. Zusätzlich können auch
Mauttickets für alle AsfinagMautstrecken gekau werden.
Nachdem das Kennzeichen eingegeben ist, kann man dann bequem
die Videomautspur benutzen.
Roland Sint, Geschäsführer
des Wörthersee Tourismus, hat
das Ferlacher Unternehmen Liland IT damit beauragt, die
„MobileTicket Wörthersee“-App
zu entwickeln. Die direkte Anwendung mit dem Smartphone und
das Einlösen der Tickets sollten
einfach gestaltet sein – online wie
offline.
Foto: Kärnten Werbung
N ewsticker

Testeten und präsentierten die „MobileTicket Wörthersee“-App auf dem
Pyramidenkogel: Roland Sint (links) und Michael Steindl.
Michael Steindl, Geschäsführer der Liland IT, sagt: „Als wir uns
mit Roland Sint über die Anforderungen an das angedachte System
unterhielten, fanden wir den Ansatz so spannend, dass wir nicht
anders konnten, als eine strategische Partnerscha einzugehen.“
Für Sint sei die Liland IT der
einzige Partner gewesen, der sich
an dieses Vorhaben heranwagte,
dieses Neuland im Bereich des
mobilen Ticketings zu betreten. Es
konnten auch keine vergleichba-
Tischlerei Kogler jetzt in Liebenfels
Zum 35-Jahr-Jubiläum hat
Tischler Max Kogler seinen Standort von Launsdorf nach Liebenfels verlegt und durch ein eigenes
Sägewerk ergänzt.
Nach Liebenfels hat Max Kogler
kürzlich seine Tischlerei übersiedelt und um ein Sägewerk erweitert. Das ermöglicht die Verarbeitung von Hölzern aus der Region
und die gesamte Wertschöpfungskette kann direkt vor Ort abgewi-
Foto: KK/Tischlerei Kogler
Mit Herz gegen
Stress und Burnout
Unternehmensberaterin
Anita Dobner und Lachtrainerin Martina Zahn wollen
den Stress in Betrieben reduzieren. Das Angebot ist vielfältig und richtet sich nach
dem Bedarf der Firmen:
Stresslevel und Probleme
werden ermittelt und dann
Lösungen präsentiert.
ren Systeme gefunden werden, die
das Einlösen der Tickets direkt mit
dem Gerät, also ohne Ticket ausdrucken oder Scan, steuert.
Ab dem 1. Mai ist das TicketingSystem aktiv und Eintrittskarten
für den Pyramidenkogel sind verfügbar. Die übrigen Top-10-Ausflugsziele Kärntens folgen. Sint:
„Das Interesse der Betriebe rund
um den Wörthersee ist immens,
wir haben viele Zusagen von Betrieben, die Pakete mit der mautfreien Anreise anbieten werden.“
Max Kogler
übersiedelte
mit seiner
Tischlerei von
Launsdorf nach
Liebenfels. Der
neue Standort
macht die
Kombination
aus Sägewerk
und Tischlerei
möglich.
ckelt werden. Kogler: „Der neue
Standort lässt besonders nachhaltige Holzverarbeitung zu.“
Die Tischlerei wurde nicht nur
vergrößert, Kogler ist auch auf der
Suche nach weiteren Mitarbeitern. Der Unternehmer hat mehr
als 50 Lehrlinge ausgebildet: „Wir
zählten zu den Ersten im Bezirk,
die auch Mädchen für den Lehrberuf begeistern konnten.“
Der Altholz-Spezialist kennt
sich mit Trends in Sanierung und
der Altholz-Einrichtung aus. „Kastenfenster erleben ein Revival und
sind gefragter denn je. AltholzStücke in den Wohn- oder Arbeitsräumen finden inzwischen auch
Gefallen bei der breiten Masse.“
Erst vor wenigen Wochen stattete
Kogler ein internationales Luxushotel mit seinen Holzkreationen
aus.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Kärnten · Anzeige · 11
Jetzt zum Business-Lauf anmelden
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www.zeitnehmung.at abgerufen
werden.
Nach dem Rennen gibt es eine
Stärkung, dann wird bei der „Running Party“ in der Messehalle 3
gemeinsam mit Gleichgesinnten
und viel Musik gefeiert.
Mehr Infos zum Business-Lauf
und zur Anmeldung in der InfoBox rechts.
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Fünf Kilometer, motivierte Teams und der Spaß im Vordergrund: Der
15. Business-Lauf steht bevor. Start und Ziel ist das Messegelände in
Klagenfurt, gefeiert wird anschließend bei der Running Party.
Wann: Mittwoch, 13. Mai
Start: 19.15 Uhr am MesseFreigelände Klagenfurt
Strecke: Fünf Kilometer, in
Dreier-Teams zu bestreiten.
Die einzelnen Laufzeiten
werden addiert.
Startnummern- und Chipausgabe: Montag, 11., und
Dienstag, 12. Mai, von 15 bis
18 Uhr, Gigasport Klagenfurt.
Nenngeld: 69 Euro pro Team,
Nachmeldung ab 5. Mai:
93 Euro.
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Sonnwendga
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B usiness-Lauf 2015
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Rosentaler Straße
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St. R
Auch in der 15. Auflage des Business-Laufs gilt es, fünf Kilometer
zu bestreiten. Am Mittwoch, 13.
Mai, ist es wieder soweit. Unternehmer und ihre Mitarbeiter sind
eingeladen, ihre Laufschuhe hervorzuholen und Teams zu bilden,
die sich dem Business-Lauf stellen. Mehrfachnennungen sind
ausdrücklich erwünscht. Neben
der sportlichen Abwechslung,
dem Spaß an der Bewegung und
dem gemeinsamen Erlebnis wird
auch der Teamgeist gestärkt. Darüber hinaus gibt es tolle Preise zu
gewinnen.
Nach dem gemeinsamen Aufwärmen ertönt der Startschuss um
19.15 Uhr. Die Strecke führt die
Läufer vom Messegelände über
die Rosentaler Straße, den Viktringer Ring, die Lasten- und Bahnstraße zur St. Ruprechter Straße,
Mössinger Straße und über die
Rosentaler Straße zurück zum Ziel
auf dem Messegelände.
An den Start gehen Teams zu je
drei Personen. Die einzelnen Laufzeiten werden anschließend addiert und ergeben das Teamergebnis. Die Ergebnisse können unter
r Rin
Bereits zum 15. Mal startet am Mittwoch, 13. Mai,
der Business-Lauf. Ob
Spitzenathlet, Hobby-Läufer oder Couch-Potato –
motivierte Chefs und Mitarbeiter sind aufgerufen,
ihre Laufschuhe zu ergreifen und das Training zu
beginnen.
Anmeldung bis Montag, 4. Mai;
Nachmeldung ab Dienstag,
5. Mai; Online-Anmeldung ist
bis Freitag, 8. Mai, möglich.
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SO SPAREN GEWERBEBETRIEBE ENERGIEKOSTEN – MIT DEN SERVICES DER E-CONTROL.
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Für kleine und mittlere Unternehmen zahlt sich ein Wechsel des Strom- und
Gaslieferanten aus. Die Services der unabhängigen Regulierungsbehörde
E-Control machen Betrieben den Wechsel schnell und einfach möglich.
Mittels Tarifkalkulator können Preise verglichen und der optimale Lieferant
ausgewählt werden. Und der KMU-Energiepreis-Check hilft, die eigenen
Energiepreise mit denen von Unternehmen aus der gleichen Branche zu
vergleichen. Die Services bieten Gewerbebetrieben die Chance, die eigenen
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Nr. 16 · 17. 4. 2015
12 · Kärntner Wirtscha
Österreich
Deutliches Nein zu
Hundstorfer-Plänen
Abgabe anderswo
kaum zu finden
Aus gutem Grund sei eine
Wertschöpfungsabgabe im
internationalen Umfeld
kaum zu finden. Daher käme
es durch diese Abgabe zu einer deutlichen Wettbewerbsverzerrung für Österreichs
Betriebe. Zudem sei nicht
nachvollziehbar, warum
Löhne, Gehälter, Gewinne
oder Miet- und Pachteinnahmen, die alle zur Wertschöpfung eines Unternehmens
gehören, nochmals besteuert
werden sollten.
Rechtssicherheit
muss gegeben sein
Fotos: WKÖ
Klare Ablehnung findet die
von Sozialminister Rudolf
Hundstorfer wieder aufgegriffene Idee einer Wertschöpfungsabgabe. Martin
Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der
WKÖ: „Das wäre ein Schritt
in die falsche Richtung. Statt
über weitere Steuern, Abgaben und Belastungen nachzudenken, ist es höchste Zeit,
den Fokus auf Wachstumsimpulse für die Wirtscha zu
richten.“
Eine Wertschöpfungsabgabe
würde eine höhere Steuerlast
im Speziellen für kapitalintensive Wirtschaszweige
und auch besonders innovative Unternehmen bedeuten – die Folge wäre ein
wachstumsschädlicher
Dämpfer für Innovationen
und Gründungen. So fördere
man weder Investitionen, die
derzeit ohnehin auf zu niedrigem Niveau sind, noch den
technischen Fortschritt.
„Eine Wertschöpfungsabgabe
ginge also ganz klar zu Lasten der internationalen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Österreichs“, betont
Gleitsmann.
Ab Mai 2018 soll in der
Gastronomie Rauchverbot
gelten. Auch bei der
Novellierung des Tabakgesetzes muss die Rechtssicherheit für Betriebe
oberste Prämisse bleiben,
fordert die WKÖ.
Das vorgesehene Entschädigungsmodell für betroffene Betriebe werde im Detail zu prüfen
sein, kündigte die Obfrau der
WKÖ-Bundessparte Tourismus
und Freizeitwirtscha, Petra Nocker-Schwarzenbacher, an. Demnach soll es eine Entschädigung
für Umbauinvestitionen in Form
einer vorzeitigen Abschreibung
sowie eine „Zehn-Prozent-Prämie“ vom Restbuchwert der getätigten Investitionen für jene Betriebe geben, die freiwillig bis
zum 1. Juli 2016 auf rauchfrei
umstellen.
Das Rauchverbot gilt ab 2018
auch für Veranstaltungshallen,
Festzelte und Vereinsveranstaltungen. Das Rauchen in Gast- und
Schanigärten bleibt generell erlaubt. Für Hotels und vergleichbare
Beherbergungsbetriebe
wird es laut Gesetzes-Entwurf die
Möglichkeit der Widmung eines
„Raucherzimmers“ geben, das
nicht von Mitarbeitern serviciert
wird und wo keine Speisen oder
Getränke konsumiert werden
dürfen. Nocker-Schwarzenbacher
geht davon aus, dass mit „vergleichbaren Beherbergungsbetrieben“ gewerbliche Betriebe ge-
meint sind, denn nur sie sind von
den Auflagen und Regelungen in
der Gewerbeordnung her mit Hotels vergleichbar. Sie fordert, dass
diese Regelung auch für gewerbliche Gastronomiebetriebe ohne
Beherbergung möglich sein soll.
Fakten

Bis zum Inkratreten des neuen
Gesetzes gibt es eine Übergangsfrist bis 1. Mai 2018. „Das gibt den
Betrieben zumindest etwas Zeit,
sich auf die neue Situation einzustellen. Mit dem Verweis auf die
kleinen Gastro-Betriebe unter 50
Quadratmeter, die bisher die
Wahlfreiheit hatten, dürfen die
Genehmigung von Schanigärten
vor Lokalen oder die sogenannten
‚Heizschwammerln‘ nicht zur behördlichen Schikane werden“, so
Nocker-Schwarzenbacher.
Der Fachverband Gastronomie
prü indes eine Klage. „Wir pochen auf Vertrauensschutz und
Rechtssicherheit und werden
überprüfen, inwieweit eine Verfassungsgerichtsklage Aussicht
auf Erfolg hat“, so Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner.
Ab 1. Mai 2018 gilt in der Gastronomie Rauchverbot. Davon
betroffen sind auch Veranstaltungshallen, Festzelte oder
Vereinsveranstaltungen. In
Gast- und Schanigärten bleibt
das Rauchen generell erlaubt.
Raucherzimmer sind für Hotels
und vergleichbare Beherbergungsbetriebe vorgesehen.
Allerdings dürfen dort keine
Speisen oder Getränke serviert
werden.
Für Betriebe, die in Umbauten
investiert haben, ist ein Entschädigungsmodell vorgesehen, wenn sie vorzeitig auf
rauchfrei umstellen.
Übergangsfrist bis
1. Mai 2018
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Österreich · 13
Zahl der Woche
130.000
„130.000 der rund 200.000 Mitgliedsbetriebe der Bundessparte
Gewerbe und Handwerk werden vom Steuerentlastungspaket
profitieren. Für 60.000 wird es keine Auswirkungen geben, da ihr
buchmäßiger Gewinn unter 11.000 Euro liegt“, meint Walter Bornett,
Direktor des Instituts KMU Forschung Austria.
Gewerbe hofft auf Reform-Effekte
Nach Berechnungen der KMU Forschung Austria
könnte das Gewerbe und Handwerk aus dem Entlastungsvolumen der kommenden Steuerreform ab 2016
bis zu einer Milliarde Euro mehr Umsatz erzielen.
Umsatzwachstum ist im Gewerbe
und Handwerk dringend notwendig, wie der Blick auf die aktuellen
Konjunkturdaten zeigt: Die nominelle Umsatzentwicklung 2014
ging um 0,1 Prozent zurück, während das Bruttoinlandsprodukt
um zwei Prozent anstieg. Bereinigt um die durchschnittliche
Preissteigerung von 0,8 Prozent
bei einer Inflation von 1,7 Prozent
ergibt sich ein Umsatzrückgang
um real minus 0,9 Prozent.
Für das laufende Jahr zeigt sich
ein Lichtblick: Bei den Investitionen ist mit plus zehn Prozent eine
leichte Erholung zu erkennen.
Nun komme es darauf an, die positiven Signale der Steuerreform
und die Bereitscha der Unternehmen zu Investitionen und Personaleinstellung durch mutige und
nachhaltige Schritte der Bundesregierung zu ergänzen, betont
Bundesspartenobfrau
Renate
Scheichelbauer-Schuster.
„Aus diesen Entwicklungen ergibt sich eindeutig eine weiter
steigende Bedeutung von Qualität
und Qualifikation für die Zukunsfähigkeit des Gewerbes und
Handwerks“, sagt ScheichelbauerSchuster. Schließlich attestieren
95 Prozent der Österreicher laut
einer IMAS-Studie den Meisterbetrieben eine hohe Qualität, 93
Prozent fühlen sich sicher, wenn
sie einen Handwerker mit Meisterprüfung mit einer Reparatur
beauragen. 68 Prozent der Österreicher lehnen es ab, die Meisterprüfung abzuschaffen, und drei
Viertel sind überzeugt, dass diese
Qualifikation ein wichtiger Schutz
für die Konsumenten ist.
 Kampagne „Qualifizierung schafft Qualität“
f
f
Die Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind mit Abstand die
größten Ausbildner in der Wirtscha. Sie stellen 56 Prozent
aller Lehrbetriebe, bilden 43
Prozent der Lehrlinge aus und
geben 700.000 Menschen in
diesem Land einen Arbeitsplatz. Fundament dafür ist ein
Qualifizierungssystem, das in
regelmäßigen Abständen zur
Diskussion gestellt wird.
Die Bundessparte Gewerbe und
Handwerk lanciert deshalb eine
Kampagne, die die Bedeutung
des bestehenden Qualifizierungssystems für Wirtscha
und Gesellscha in den Mittel-
f
f
punkt rückt. Unter dem Titel
„Qualifizierung schafft Qualität“ wird auf die Vorteile der
Lehre und der Meister- sowie
Befähigungsprüfung hingewiesen.
Damit will man auch gegen
eine Liberalisierung der Gewerbeordnung aureten, denn wie
Erfahrungen in Deutschland
zeigen, hätte das weitreichende negative Auswirkungen,
die kaum umkehrbar wären.
Die hohe Qualität der Qualifizierung kommt zudem den Konsumenten zugute, sorgt für
krisenfeste langlebige Betriebe
und einen fairen Wettbewerb.
Heimischen Meisterbetrieben
wird hohe Qualität zugesprochen.
gültig bis 22.04.2015
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Nr. 16 · 17. 4. 2015
14 · Kärntner Wirtscha
Service
Praxistipps für Unternehmen
Krankenstand
sofort melden
Müssen Dienstnehmer
ab einem Krankenstand von drei Tagen
eine Krankenstandsbestätigung vorlegen?
Ein Dienstnehmer ist verpflichtet, seinem Dienstgeber
unverzüglich am Tag der
Verhinderung zu melden,
wenn er krank ist. Kommt er
seiner Meldepflicht nicht
nach, verliert er für die
Dauer der Säumnis seinen
Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Eine Krankenstandsbestätigung muss der Dienstnehmer hingegen nur vorlegen, wenn er vom Dienstgeber je Anlassfall ausdrücklich
dazu aufgefordert wird. Eine
Säumnis führt zum Verlust
des Anspruches auf Entgeltfortzahlung für die Dauer der
Säumnis. Eine generelle
Nachweispflicht gibt es also
nicht. Auch nicht, wenn der
Dienstvertrag regelt, dass ab
einer Krankenstandsdauer
von drei Tagen eine Krankenstandsbestätigung beizubringen ist. Unser Tipp: Dem
Dienstnehmer sollte für die
Vorlage der Krankenstandsbestätigung eine angemessene Frist gesetzt werden. In
der Regel wird eine einwöchige Frist ausreichen.
Weitere Infos
Christine Poschl
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 711
Streichen der
Pauschale?
Für die Zeit der Kündigungsfrist habe ich den
Dienstnehmer vom Dienst
freigestellt. Kann ich nun
die vereinbarte widerrufbare Überstundenpauschale streichen?
Der Arbeitgeber darf bei einer mit
Widerrufsvorbehalt vereinbarten
Überstundenpauschale die Streichung der Überstundenpauschale
nur aus sachlichen Gründen und
im Rahmen billigen Ermessens
ausüben.
Falls also der Dienstnehmer
bereits vor seiner Freistellung einen starken Rückgang der durchschnittlichen Überstundenleis-
Weitere Infos
Angelika Melcher
WK-Servicezentrum
Tel. 05 90 90 4 DW 7792
tung aufzuweisen hatte, kann die
Streichung der widerrufbar vereinbarten Überstundenpauschale
auch in der Freistellungszeit zu
Recht erfolgen, da ein sachlicher
Grund vorliegt. Der Wegfall liegt
in diesem Fall somit im Rahmen
des billigen Ermessens.
Falls der Dienstgeber die Streichung nur deswegen anordnet,
weil der Dienstnehmer nun freigestellt wird, ohne dass zuvor ein
Rückgang der notwendigen Überstunden vorgelegen ist, ist dies
laut Rechtsprechung unzulässig!
Widerrufbarkeit bei
Überstundenpauschale
Achtung: Überstundenpauschalen sollten vor der erstmaligen
Gewährung stets widerrufbar gestaltet werden. Im Gegensatz dazu
kann eine All-In-Vereinbarung
nicht widerrufbar gestaltet werden, diese wäre in der Freistellungsphase stets weiterzuzahlen.
Achtung: Sollten im fortgezahlten Entgelt vor der Dienstfreistellung bisher lohnsteuerfreie Bestandteile wie Zulagen oder Überstundenzuschläge enthalten gewesen sein, geht die Steuerbegünstigung in der Zeit der Freistellung verloren!
Hintergrund
Die echte Überstundenpauschale ist ein konkreter ziffernmäßiger Betrag, der zusätzlich zum
monatlichen Bezug
zwecks Abgeltung von
Überstunden ausgezahlt
wird. Sie scheint im Rahmen der Lohnverrechnung als eigener Entgeltbestandteil auf und wird
bei Berechnung der Sonderzahlungen – soweit
der Kollektivvertrag
nichts anderes vorsieht –
nicht berücksichtigt.
Beim All-In werden durch
die Überzahlung auf den
kollektivvertraglichen
Mindestbezug die tatsächlich geleisteten
Überstunden abgegolten.
Es scheint im Rahmen
der Lohnverrechnung
nicht als eigener Entgeltbestandteil auf und muss
bei der Berechnung der
Sonderzahlungen als unselbstständiger Bestandteil von Lohn oder Gehalt
berücksichtigt werden.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Service · 15
Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen
Produkthaung auch für Händler
Gilt die Produkthaung
nur für Hersteller – oder
kann ich als Händler auch
verantwortlich werden?
Händler können tatsächlich im
Sinne des Produkthaungsgesetzes haen – und zwar, wenn der
Aus der Praxis
Als Produkt im Sinne des
Produkthaungsgesetzes
gilt jede bewegliche körperliche Sache, auch
wenn sie ein Teil einer
anderen beweglichen Sache oder mit einer unbeweglichen Sache verbunden worden ist.
Ein Beispiel: Ein Kunde
stürzt aufgrund eines
Produktfehlers mit seinem Fahrrad, die Lenkstange und eine am Gepäckträger mitgeführte
Vase brechen. Im Rahmen der Produkthaung
kann Schmerzensgeld für
beim Sturz zugezogene
Verletzungen verlangt
und – abgesehen vom
Selbstbehalt – Schadenersatz für die zerstörte
Vase begehrt werden.
Das kaputte Fahrrad wird
im Rahmen der Produkthaung nicht ersetzt.
Hier kommen Gewährleistung oder Schadenersatzrecht ins Spiel.
Von der Schutzwirkung
sind nicht nur Vertragspartner erfasst, sondern
auch unbeteiligte Dritte.
Hätte die Vase also jemand anders als dem
Kunden gehört, kann dieser den Schaden, der
durch die zerbrochene
Vase bei ihm entstanden
ist, geltend machen. Der
Selbstbehalt von 500
Euro bleibt bestehen.
Hersteller oder der Importeur des
betreffenden Produkts nicht festgestellt werden kann.
Der Händler kann sich von dieser Haung aber befreien, wenn er
dem Geschädigten innerhalb einer angemessenen Frist den Hersteller des Produkts oder seinen
Vorlieferanten nennen kann. Als
angemessene Frist gelten rund ein
bis maximal zwei Wochen.
Händler sollten deshalb möglichst genau die Herkun der
Produkte festhalten. Quasi-Hersteller können sich durch Benennung des tatsächlichen Herstellers aber nicht von der Produkthaftung befreien. Bei Quasi-Herstellern handelt es sich um Unternehmer, die fremdproduzierte Produkte mit ihren Erkennungszeichen versehen.
Nur bei Sachschaden
von privat Genutztem
Die Schadenersatzpflicht betrifft den Hersteller, den QuasiHersteller und den Importeur, der
das fehlerhae Produkt erstmals
zum Vertrieb in den europäischen
Wirtschasraum (alle EU-Länder
sowie Norwegen, Island und
Liechtenstein) eingeführt und
hier in den Verkehr gebracht hat.
Die Haung umfasst Personenund Sachschäden, die durch solche Fehler verursacht werden.
Personenschäden werden ohne
Unterscheidung zwischen Verbraucher und Unternehmer uneingeschränkt ersetzt, es gibt also
keinen Selbstbehalt.
Der Sachschaden aber muss bei
einer vom fehlerhaen Produkt
verschiedenen Sache eingetreten
sein, wobei nur privat genutzte
Sachen ersetzt werden. Für diese
privaten Sachschäden besteht für
den Geschädigten ein Selbstbehalt von 500 Euro.
Weder Ausschluss noch
Beschränkung möglich
Fehlerha ist das Produkt dann,
wenn es nicht die Sicherheit bietet, die unter Berücksichtigung
aller Umstände zu erwarten ist.
Die Produkthaung kann auch Händler betreffen, wenn Hersteller oder
Importeur eines Produkts nicht festgestellt werden können.
Foto: WKO
Dabei kommt es auf objektiv berechtigte Sicherheitserwartungen
und die Darbietung des Produkts
an. Deshalb kann der Maßstab für
die Sicherheitserwartung durch
Werbeaussagen oder besondere
Garantien erhöht werden.
Möglich sind Konstruktionsfehler, Produktionsfehler und Instruktionsfehler (etwa in der Gebrauchsanweisung). Aber nicht
jeder Sachfolgeschaden wird berücksichtigt. Nicht ersetzt werden
der bloße Vermögensschaden, der
entgangene Gewinn und der so
genannte „Weiterfresserschaden“,
der als Folge des Fehlers an der
Sache (defekter Wasserschlauch
zerstört restlichen Motor) entsteht. Diese Schäden können unter
Umständen im Rahmen des allgemeinen Schadenersatzrechtes ersetzt werden.
Die Haung nach dem Produkthaungsgesetz ist verschuldens-
unabhängig und kann nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden. Eine Einschränkung von Regressansprüchen ist aber möglich.
Der Ersatzanspruch aus der Produkthaung verjährt drei Jahre
nach Kenntnis von Schaden und
Schädiger, jedenfalls aber nach
zehn Jahren ab Inverkehrbringen
des betreffenden Produkts.
Weitere Infos
Martin Sablatnig
WK-Servicezentrum
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Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
St. Veit
Spittal
Rudolf Oberlojer, Bezirksstellenleiter Peter Demschar, Anna Pleßnitzer, Christian Karasin.
· Service · 17
Völkermarkt
Margit Wernisch und Bezirksstellenleiter Robert Meisslitzer.
Anja Marin, Bezirksstellenleiter Reinhold Janesch und
Manuela Schnitzler.
Service vor Ort
In ganz Kärnten hat die
WK Bezirksstellen. So ist
Service ganz in der Nähe
des Unternehmers.
Villach
Birgit Greier, Karin Patterer, Bezirksstellenleiter Christian Fitzek,
Sabine Inschick und Elisabeth Ertl.
Klagenfurt
Feldkirchen
Bezirksstellenleiter Sebastian
Adami und Claudia Prodinger.
Manuela Schellander, Bezirksstellenleiter
Wolfgang Kuttnig und Rita
Wimmer.
Sprechtage, Gewerbeberatungen,
Ausküne zur Lehre und mehr –
das Service in den Bezirksstellen
der WK ist sehr umfangreich.
Ein Hauptaugenmerk liegt auf
dem Beraten von Neugründern.
Vor Ort erfolgt auch die Anmeldung der Gewerbe. Haben Selbstständige Fragen zu Steuern oder
Sozialversicherung, finden regelmäßige Sprechtage statt.
Als regionaler Interessenvertreter wird mit Gemeinden, Tourismusverbänden oder anderen
regionalen Vereinen zusammengearbeitet. Die Bezirksstelle ist
Anlaufstelle und Drehscheibe für
regionale Entwicklung und steht
in Kontakt mit Behörden.
Auch bei Fragen zu Fort- und
Wolfsberg
Nicole Sturm, Bezirksstellenleiterin Margot Petz, Jenny Stojec und
Elisabeth Reichmann.
Fotos: KK
Weiterbildung ist man im Bezirk
richtig. Vor Ort werden WIFIKurse abgehalten und über das
Angebot informiert.
In den Bezirksstellen gibt es die
kostenlosen Netzwerke „Frau in
der Wirtscha“ und „Junge Wirtscha“. Sie helfen Unternehmern
bei Veranstaltungen ein Netzwerk
aufzubauen und Geschäspartner
kennenzulernen.
Kontakt

So erreichen Sie die Bezirksstellen: Tel. 05 90 90 4
Spittal, DW 543
St. Veit, DW 561
Völkermarkt, DW 581
Villach, DW 572
Klagenfurt, DW 291
Feldkirchen, DW 531
Wolfsberg, DW 591
Hermagor, DW 536
Hermagor
Christiane Filipp und Bezirksstellenleiter Werner Plasounig.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
18 · Service · Kärntner Wirtscha
Bücher für die Wirtscha
gelesen von Ines Tebenszky
Mit Biss an die
66½ Anstiungen für
mehr Mut und Initiative Führungsspitze
Strategien zur
Betriebsnachfolge
Hochspannung
im Bankensumpf
Was ist es, das wirklich zählt? Das
zu machen, was man liebt, meinen
Anja Förster und Peter Kreuz. Die
beiden Autoren sind überzeugt
davon, dass keiner ein Opfer der
Umstände ist, sondern das Potenzial hat, etwas zu verändern –
um damit dem Leben seinen eigenen Stempel aufzudrücken, nicht
mehr gefangen sein zu müssen in
einer Arbeit, die bestenfalls mittelmäßig ist, oder das zu machen,
was einen erfüllt.
In ihrem Buch „Macht was ihr
liebt!“ halten sie für die Leser 66½
Anstiungen dazu bereit, wie sie
das tun können, was für sie im
Leben wirklich zählt. In verschiedenen kurzen und kurzweiligen
Episoden nehmen sie die Leser
mit an verschiedenste Orte – vom
Musée Picasso zu einem Kongress, wenig später finden sich die
Leser bei einem WesternhagenKonzert wieder. Allen Anekdoten
ist eines gemein: Mit ihnen wollen
die Autoren auf unterhaltsame
Weise vor Augen führen, wie man
Neues entdecken oder eigene Regeln schaffen kann. Dabei klingen
sie nie besserwisserisch, auch auf
den erhobenen Zeigefinger wird
man vergeblich warten. Vielmehr
wollen sie Mut machen, stärker
auf sein Innerstes zu hören, verborgene Talente zu entdecken und
etwas daraus zu machen.
Zu den Autoren: Anja Förster
und Peter Kreuz gehören zu einer
neuen Generation von Vordenkern
für Wirtscha und Management.
Sie sind als Berater, Referenten
und Buchautoren tätig.
Es gibt viele qualifizierte Frauen,
doch sie trauen sich zuwenig zu
und sind daher im Top-Management unterrepräsentiert – ist
Bettina Zimmermann überzeugt.
In ihrem Buch „Weiblich und mit
Biss“ präsentiert sie fünf Schritte,
mit denen Frauen den Weg in die
Chefetage gehen können. Beispiele aus der Praxis liefern 16
Persönlichkeiten, unter anderem
die Wienerin Elisabeth Gürtler.
Sie erzählen im Interview, wie sie
ihren Weg gegangen sind und
Rückschläge verkraet haben.
Zur Autorin: Bettina Zimmermann hat Erfahrung in Führungspositionen und doziert über Führung, Kommunikation und Krisenmanagement.
„Wo bleiben die Frauen?“ – mit
dieser Frage beschäigt sich das
Buch „Töchter im Familienunternehmen“, denn noch immer sei
der Frauenanteil bei Betriebsübernahmen relativ gering. Die Autorinnen beleuchten Nachfolge- und
Führungsstrategien von Unternehmerinnen und sind für Gespräche mit Nachfolgerinnen vier
Monate durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gereist.
Zu den Autorinnen: Daniela Jäkel-Wurzer hat als Wissenschalerin, später als Beraterin Nachfolge- und Übergangsprozesse
analysiert und begleitet. Kerstin
Ott ist Expertin für Finanzierungsthemen und Nachfolgeregelungen.
Bettina Zimmermann: Weiblich
und mit Biss. Erfolgsstrategien
für Frauen. Midas Management
Verlag, Zürich, 2015.
Daniela Jäkel-Wurzer, Kerstin Ott:
„Töchter im Familienunternehmen“. Verlag Springer Gabler,
2014.
Der Videojournalist Jonas Brand
wird Zeuge eines Bahnunglücks,
bei dem ein Mann ums Leben
kommt. Wenig später hält er zwei
idente Hundertfrankenscheine in
Händen, was ihn zu Recht stutzig
macht. Zunächst vermutet man
noch keinen Zusammenhang,
doch rasch nimmt die Story rund
um die Schweizer Finanzwelt
Fahrt auf. Es dauert nicht lange,
bis Brands eigenes Leben in Gefahr gerät, weil seine Recherchen
ihn immer tiefer in den Sumpf der
Banker, Börsenhändler und Politiker treiben. Bestechend aktuell
und spannend bis zur letzten Seite.
Zum Autor: Der Schweizer Martin Suter arbeitete bis 1991 als
Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs
Schreiben entschied.
Anja Förster, Peter Kreuz: Macht
was ihr liebt! 66½ Anstiftungen
das zu tun, was im Leben wirklich
zählt. Pantheon Verlag, München,
2015.
Martin Suter: Montecristo. Diogenes Verlag, Zürich, 2015.
 Neuerscheinung
Von der Piste mit
Schuss ins Leben
Ob als Schirennläufer, Sportkommentator oder Moderator – Armin Assinger hat in
den vergangenen 30 Jahren
in verschiedenen Bereichen
Erfahrungen gesammelt.
Diese gibt er nun als Buchautor weiter. Gemeinsam mit
Martina Rammer-Gmeiner,
die die wissenschalichen
Erklärungen beisteuert, liefert Assinger Anleitungen
fürs Leben – vielfach hergeleitet aus seiner Karriere als
Sportler.
Themen
wie Körpersprache,
Selbstvertrauen
oder Motivation
grei Assinger auf, erklärt,
was unter den Begriffen zu
verstehen ist, und unterstützt sie mit kleinen Anekdoten.
In der zweiten Häle des
Buches nimmt Assinger die
Leser mit zum Abfahrtsrennen nach Kitzbühel und beschreibt in mehreren Kapiteln den Weg bis aufs Sie-
gespodest. Ausgehend von
den einzelnen Punkten der
Rennstrecke wie der Mausefalle, dem Lärchenschuss
oder der Hausbergkante zieht
Assinger Parallelen zum Leben und plaudert aus seinem
eigenen Erfahrungsschatz.
Was die Leser dabei mitnehmen? Tipps eines erfolgreichen Kärntners, der immer
wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert war
und sie letztlich gemeistert
hat.
Armin Assinger: Bergab und
doch bergauf. Ecowin, Salzburg, 2015.
Foto: Fotolia
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Service · 19
Bürgerkarte bringt
Vorteile für Betriebe
Die Gewerbeanmeldung
mit wenigen Klicks, weniger Behördenwege, elektronisch unterschreiben:
Die Bürgerkarte bringt Erleichterungen für Unternehmen.
Die E-Card als Bürgerkarte ermöglicht es, rechtsgültig elektronische Unterschrien im Internet zu
leisten. Nicht nur im öffentlichen
Bereich, sondern auch in der Privatwirtscha kann die Bürgerkarte große Vorteile bringen.
Die Aktivierung sowie die Verwendung der Bürgerkarte sind
kostenlos. Man benötigt dazu allerdings ein Chipkarten-Lesegerät
für den Computer.
Wie erfolgt die
Aktivierung?
Um die Bürgerkarte nutzen zu
können, ist zunächst ein Kartenlesegerät erforderlich, wobei alle
Modelle die gesetzlichen Anforderungen für die Nutzung der Bürgerkarte erfüllen.
Es gibt insgesamt vier Möglichkeiten, um die Bürgerkarte zu aktivieren:
– Online-Aktivierung mit einer
bereits bestehenden Bürgerkarte
– Aktivierung über FinanzOnline
– Persönliche Aktivierung in einer der Registrierungsstellen
– Aktivierung mittels eingeschriebenen RSa-Briefs.
Unternehmensgründung
per Bürgerkarte?
Gerade, weil man mit der Bürgerkarte alles mit nur wenigen
Mausklicks bequem von zu Hause
aus erledigen kann, sollte man
sich vorher unbedingt über allfällige Konsequenzen bewusst
sein. Deshalb sollte man von einer
kostenlosen Gründungsberatung
oder einem Gespräch in den WKBezirksstellen Gebrauch machen,
bei dem man über alle wichtigen
Details rund um die Gründung
aufgeklärt wird und auch das
NeuFög erhalten. Dieses befreit
Sie als Neugründer unter anderem von den Gebühren für die
Gewerbeanmeldung.
PDF-Signatur
und Datenschutz
ob das PDF auch gültig signiert ist.
Bei wichtigen Dokumenten wird
das unbedingt erforderlich sein.
Signierte PDF-Dokumente sind
rechtlich ebenso verbindlich wie
händisch unterschriebene. Nur in
wenigen Fällen sind signierte PDF
nicht zulässig, etwa dann, wenn es
um notariatsaktspflichtige Dokumente oder Testamente geht sowie bei vertraglichem oder gesetzlichem Ausschluss.
Sicherheit und Datenschutz
werden bei der Bürgerkarte groß
geschrieben. Die Bürgerkarte
kann nur derjenige verwenden,
der im Besitz der E-Card ist und
den zugehörigen PIN kennt. Ausschließlich diese Kombination
ermöglicht eine Anmeldung auf
einem Server oder die Abgabe einer elektronischen Unterschri.
Alle Infos: www.buergerkarte.at
Unter www.help.gv.at/aof/siglisteflow kann man sich informieren,
welche Anwendungen in welcher
Gemeinde möglich sind.
E insatzmöglichkeiten der Bürgerkarte

Im Bereich Firmenbuch:
Anmeldung von bestimmten
Änderungen beim Firmenbuch
(z. B. Eintragung/Löschung eines Gesellschaers, Änderung
der Stammeinlage, Änderung
der Daten einer natürlichen
oder juristischen Person)
f
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Die Bürgerkarte bietet auch die
Möglichkeit, PDF-Dokumente zu
signieren. Das bedeutet, dass alles, was derzeit noch per Post
verschickt wird, in Zukun bequem elektronisch erledigt werden kann. Das betrifft etwa Formulare an Behörden, Schadensmeldungen an Versicherungen, aber
auch Verträge aller Art oder Kostenvoranschläge.
Es gibt eine Reihe von Programmen, mit denen man prüfen kann,
Im Bereich Gewerbe:
f Gewerbeanmeldung
f Namens- oder Firmenwortlautänderung
f Standortverlegung
f Anmeldung einer weiteren
Betriebsstätte
f Einstellung der Gewerbeausübung bei einer weiteren
Betriebsstätte
f Zurücklegung der Gewerbeberechtigung
Abgabe einer Erklärung gem.
§ 13 GewO (Gewerbeausschlussgründe)
Abgabe einer Erklärung gem.
§ 39 GewO (gewerberechtlicher Geschäsführer)
Meldung der Bestellung des
Geschäsführers
Meldung des Ausscheidens des
Geschäsführers
Im Bereich der SVA:
Einzugsermächtigung
f Herabsetzung der vorläufigen
Beitragsgrundlage
f Beitragskonto für Versicherte
f Kostenersatz
f Bestellung des Urlaubskrankenscheins
f Zusatzversicherung in der
Krankenversicherung
f
20 · Gewerbe ·
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
Branchen
Filmer setzen auf Image
Kärnten schafft Vielfältiges im Bereich der Film- und
Musikwirtscha. Die neue Fachvertretung will das
stärker vor den Vorhang holen.
Kärnten ist seit
jeher ein spannender Ort für
die heimische
Film- und Musikwirtscha.
Das Angebot
der über 220
Unternehmer
aus der Fachvertretung
ist sehr vielfältig: vom Spielfilm,
Fernsehfilm,
Dokumentarfilm
über Wirtschasfilme bis hin
zu Werbefilmen, Filmverleih und
-vertrieb, Musik- und Filmverlag
oder den Betrieb von Tonstudios.
Vor Kurzem hat sich der neue
Die heimische Film- und Musikwirtscha will ihr Image stärken.
Filmproduzent Klaus Graf vertritt
als Vorsitzender der Fachvertretung Film- und Musikwirtscha
die Anliegen seiner Branchenkollegen.
Foto: KK
Ausschuss der Film- und Musikwirtscha konstituiert, Vorsitzender ist der Klagenfurter Filmproduzent Klaus Graf: „Wir sind hoch
motiviert, die Interessen der Film-
und Musikbranche in den kommenden fünf Jahren gut zu vertreten. Mit dem neuen Ausschuss
werden wir uns verantwortungsvoll um die Anliegen der Branche
und der Mitglieder der Fachvertretung kümmern.“
Der Ausschuss der Fachvertretung der Film- und Musikwirtscha plant als Imagestärkung
laufende Pressearbeit. Darin sollen die Besonderheiten und die
Produktvielfalt dieser Fachvertretung abgebildet werden. Auch die
zahlreichen Kärntner Nominierungen und Preisträger im Bereich der Film- und Musikwirtscha sollen vor den Vorhang geholt werden. Diese Aktionen sollen dazu beitragen, dass Film und
Musik als Wirtschasfaktor und
als Innovationsfaktor in Kärnten
wahrgenommen werden.
Ob Nagelpflege, Wimpernverlängerung oder Massage
– die Kärntner Wohlfühlpartner haben einiges zu bieten.
Was genau, das erfahren Interessierte beim Radiotag der
Wohlfühlpartner am Mittwoch, 29. April. Den gesamten Tag berichten Sonja
Kleindienst und Marco
Ventre auf Radio Kärnten
vom „Tag des Wohlfühlens“.
Foto: KK/Gerd Steinthaler
Radioprogramm
mit Wohlfühlfaktor
Kärntner Talente blühten auf
Die Wohlfühlpartner rufen am
Mittwoch, 29. April, den Tag
des Wohlfühlens aus.
Unter dem Motto „Florale Leidenscha am See“ fand der Landeslehrlingswettbewerb der Floristen
auf der Freizeitmesse in Klagenfurt statt. In vielen Handgriffen
entstanden Blumenarrangements,
die von den Messebesuchern be-
wundert werden konnten. „Der
Wettbewerb war eine ideale
Bühne, um die Leistungsfähigkeit
und Kreativität des Berufsnachwuchses zu präsentieren“, freut
sich Landesinnungsmeister Kurt
Glantschnig (rechts). Georg
Schmid schaffte es auf den ersten
Platz, den zweiten Platz belegte
Tamara Tripp. Platz drei ging
an Corinna Jobst. Gratulationen
kamen von Christoph Doboczky
(Talenteakademie) und Monika
Pontasch (Fachschule Ehrental).
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Gewerbe · 21
Fleisch ist ihre Berufung
Foto: KK/Sonja Hartl
Jung-Fleischer bewiesen
beim Landeslehrlingswettbewerb ihr Talent.
Ehrenurkunde für Traditionsbetrieb
Für Kundenorientierung ist der
Familienbetrieb Hartl in Wolfsberg über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Doch das Engagement des Mercedes-Benz-Servicepartners reicht noch weiter:
Seit seinen Anfängen im Jahr
1933 hat das Unternehmen 270
Lehrlinge ausgebildet. Der Betrieb
wird mittlerweile in der dritten
Generation geführt. Unlängst
Ob Ausbeinen einer Rinder- oder
Schweinekeule, das Legen einer
Wurstplatte oder Herstellen von
Frankfurtern: Beim diesjährigen
Landeslehrlingswettbewerb der
Fleischer bewiesen die Nachwuchskräe ihr Können.
Der erste Platz ging an Alexander Köstenberger vom Lehrbetrieb Christopher Wadl, Feldkir-
chen. Platz zwei sicherte sich
Michael Grillitsch vom Lehrbetrieb Sajovitz in Wolfsberg.
Dritter wurde Daniel Pemberger
vom Lehrbetrieb Karnerta in Klagenfurt.
Künig werden die Lehrlinge
ihre Fertigkeiten in einer Lehrwerkstätte in Form eines Fleischkompetenzzentrums trainieren
können. An der geplanten Umsetzung haben neben der Innung die
Wirtschaskammer, das WIFI, die
Berufsschule und die Landesregierung mitgewirkt.
überreichte Spartenobmann Klaus
Peter Kronlechner (Mitte) eine
Ehrenurkunde. Darüber freuten
sich Kundendienstberater Johannes Kostmann, Seniorchef Horst
Hartl, Geschäsführerin Verkauf
Monika Salzmann-Hartl, Geschäsführerin Verwaltung Gerda
Timmerer, Geschäsführer Werkstätte Dietmar Hartl, Verkaufsberater Markus Pucher (von links).
Landesinnungsmeister
Raimund Plautz
gratulierte
Alexander Köstenberger, Daniel Pemberger
und Michael
Grillitsch (von
links).
Foto: WK/Just
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Nr. 16 · 17. 4. 2015
22 · Verkehr · Kärntner Wirtscha
Am Schiff einfach entschleunigen
Mit neuen Angeboten für
Genießer stechen die
Kärntner Schiffe am „Tag
der Schifffahrt“ offiziell
in See.
Foto: KK/Schifffahrt Müller
Theater, Literatur und Jazz auf der
Drau, Grill- und Neptunfest am
Ossiacher See, Kärntnerisch unterwegs am Millstätter See, Jungfernfahrt am Weissensee, romantische Vollmondfahrten und Piratenschifffahrt am Wörthersee: Die
Kärntner Schifffahrt hat sich für
die heurige Saison wieder ein
buntes und abwechslungsreiches
Programm einfallen lassen. Die
ersten Schiffe nutzten bereits die
Osterfeiertage, um erste Runden
zu drehen. Spätestens am Tag der
Schifffahrt am Sonntag, 26. April,
sind alle Schiffe auf den Kärntner
Seen und Flüssen im Einsatz.
„Der Hauptreiz einer Schifffahrt
in Kärnten liegt in der Verlangsamung der Zeit“, erklärt Josef Nageler, Berufsgruppensprecher der
Kärntner Schifffahrt. An Bord können die Gäste relaxen, werden von
kulinarischen Schmankerln verwöhnt und gleiten bequem von
Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit über die Wellen.
Anfang Mai
nimmt die neue
„MS Alpenperle“ ihren offiziellen Linienbetrieb am
Weissensee
auf.
Immer beliebter wird dabei die
Kombination von See und Berg,
zum Beispiel eine Wanderung mit
anschließender Rückfahrt mit
dem Schiff oder Radtouren, bei
denen Teile der Etappen am Seeweg zurückgelegt werden.
Die Sehnsucht nach Ruhe und
Naturerlebnis ist ein starkes Motiv für die Gäste, weshalb eine
Schifffahrt alles andere als langweilig wird. Das kann Hans Winkler von der Weissenseeschifffahrt
bestätigen: „Die Stärke des Weissensees ist seine Landscha, und
ein Kindersteuer neben dem Kapi-
tän ist für die Kleinen immer noch
ein Erlebnis.“
Schifffahrtsunternehmer Christian Müller aus Stockenboi wird in
Zukun vollkommen geräuschlos
über den See fahren: Am Sonntag,
3. Mai, ist die Jungfernfahrt der
„MS Alpenperle“ geplant. Das
jüngste Mitglied der Kärntner
Schiffflotte ist Österreichs erstes
Elektro-Hybrid-Fahrgastschiff
und für 250 Personen zugelassen.
Der Salon ist barrierefrei und der
Antrieb umweltfreundlich – sozusagen angetrieben durch die Kra
des Weissensee-Wassers.
Kooperation statt Konkurrenz
ist das Motto unter den Schifffahrtsbetrieben. Jeder See spreche
eine spezielle Zielgruppe an, die
Angebote der Schifffahrt seien
vielfältig und qualitativ hochwertig. Deshalb haben sich fünf
Schifffahrtslinien unter der Flagge
der „Kärntner Schifffahrt“ zusammengeschlossen und bieten insgesamt 1700 Sitzplätze auf elf
Schiffen. Ihr Angebot für Tagesund Gruppenausflüge, Themenfahrten und Feiern aller Art präsentieren sie online auf http://
www.kaerntnerschifffahrt.at.
Elektrofahrzeug der
Zukun testen
Klare Spielregeln für mehr Fairness
Schnell und sportlich – auch
so kann ein Elektroauto sein.
Um einen Ausblick auf die
Zukun der Elektrofahrzeuge
zu geben, lädt die Sparte
Transport und Verkehr in Kooperation mit Carlovers und
Tesla zu einer E-Mobilitätsveranstaltung am Dienstag,
21. April, in Klagenfurt,
Heinrich-Harrer-Straße 3,
ein. Dabei haben Interessierte die Möglichkeit, im
Zeitraum von 12 bis 17 Uhr
das neue Tesla-Modell S
selbst zu testen. Danach beginnt die Veranstaltung mit
einer Reihe von Vorträgen
rund um E-Mobilität mit anschließender Magier-Show.
Die Verkehrswirtscha
leidet unter den unterschiedlichen EU-Vorschrien.
Anmeldung per E-Mail an
[email protected]
Gerade im Bereich der grenzüberschreitenden Güterbeförderung steigt
der Bürokratieaufwand für Unternehmer.
Foto: Fotolia
Kompliziertes Landverkehr-Kontrollsystem in Ungarn, das italienische Sistri-System, andere Ruhezeitregeln in Frankreich und
Belgien, unterschiedliche Hand-
habung von Mehrwertsteuerzahlungen in Slowenien, Kroatien
oder Polen, Probleme mit der Anerkennung von Weiterbildungsbestätigungen – die Liste der bürokratischen Hürden, die Transportunternehmer
bewältigen
müssen, ist lang. Obwohl es eigentlich harmonisierte EU-Vorschrien gibt, setzen die Mitgliedsstaaten diese Vorgaben immer o so um, dass die Wirtscha
leidet. „Wir brauchen einheitliche
Regeln für einen fairen Wettbewerb“, appellieren daher Elisabeth
Rothmüller-Jannach, Obfrau der
WK-Sparte Transport und Verkehr, sowie Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe Güterbeförderung. Und diese klaren
Regeln müssen für Unternehmer
auch leicht auffindbar und umsetzbar sein.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Handel · 23
Handel fordert Öko-Prämie neu
Die schwache Konjunktur
und der starke Marktrückgang machen vielen KfzHändlern zu schaffen. Die
geforderte Neuauflage der
Öko-Prämie soll zusätzliche Einnahmen für Händler und Staat generieren.
Die derzeitigen wirtschalichen
Aussichten sind trübe – die Statistik Austria beziffert das zu erwartende Wirtschaswachstum 2015
für Österreich mit 0,6 Prozent.
Darunter leidet besonders der
Fahrzeughandel, der – gegen den
europäischen Trend – mit einem
erheblichen Marktrückgang von
mehr als 13 Prozent zu kämpfen
hat. In
Kärnten
wird sogar
ein Minus von
über 15 Prozent verzeichnet.
Zusätzliche Umsätze von 500 Millionen Euro könnte die Wiedereinführung der Ökoprämie dem Kfz-Handel bringen.
Foto: Fotolia
Um Anreize für einen Pkw-Kauf
zu schaffen, fordert Gremialobmann Hubert Aichlseder die Bundesregierung zur erneuten Einführung einer Öko-Prämie für alte
Fahrzeuge auf. Nach dem gleichen
Prinzip wie 2009 sollen so 30.000
Fahrzeuge, die älter als 13 Jahre
sind, von den österreichischen
Straßen verschwinden.
Allein in Kärnten sind knapp
80.000 Autos älter als 13 Jahre,
was einem Anteil von fast 22 Prozent aller Fahrzeuge entspricht.
Durch die Öko-Prämie sollen
30.000 von ihnen auf den Schrottplatz wandern, indem der Neukauf
für Privatpersonen mit jeweils
750 Euro vom Staat und vom Fahrzeughandel gefördert wird. Kosten würden die Öko-Prämien den
Staat 22,5 Millionen Euro, die
Mehrumsätze von etwa 500 Millionen Euro und zusätzliche Einnahmen für den Staat von rund
140 Millionen Euro auslösen würden. „Alte, unsichere und unökologische Pkw würden so von den
Finanzierungen von Profi zu Profi.
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Ob Finanzierungen, Förderungen, Liquiditätsmanagement oder der
Weg ins Ausland – Raiffeisen bietet effiziente und auf Ihr Unternehmen
zugeschnittene Finanzierungslösungen. Das spart Ihnen neben Geld
auch noch Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – Ihr
Kerngeschäft. Infos unter www.raiffeisen.at/ktn
Gremialobmann Hubert Aichlseder
macht sich für eine Neuauflage
der Öko-Prämie stark.
Straßen verschwinden und die
durch die Wiederverwertung gewonnenen Rohstoffe in die Wertstoffkette eingeführt. Ein weiterer
Pluspunkt der Öko-Prämie wären
verminderte Kosten durch das
Nichterreichen der Kyoto-Ziele,
die Österreich jährlich 700 Millionen Euro kosten“, zählt Aichlseder
die weiteren Vorteile auf.
„Jetzt ist die Politik gefordert.
Werden keine wirkungsvollen
wirtschasbelebenden Maßnahmen ergriffen, droht vielen Unternehmen im Fahrzeughandel das
Aus“, mahnt Aichlseder.
Nr. 16 · 17. 4. 2015
24 · Tourismus · Kärntner Wirtscha
Hygienisch einwandfrei
Unternehmen müssen im Umgang mit Lebensmitteln strenge Hygiene-Standards
einhalten und dokumentieren. Für den privaten Haushalt gelten diese Standards aber
ebenso – egal, ob in der Küche, auf Arbeitsflächen oder im Kühlschrank.
Foto: Fotolia
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Den richtigen Umgang mit Lebensmitteln lernen
Wer täglich mit Lebensmitteln in Berührung
kommt, muss die Hygiene-Standards kennen.
Das Know-how rund um
das Thema erhalten
die Mitarbeiter bei den
Hygiene-Schulungen.
Wie und wie o müssen meine
Mitarbeiter rund um das Thema
Hygiene geschult werden? Was
kommt auf mich zu, wenn der
Lebensmittel-Inspektor kommt?
Welche Unterlagen muss ich haben und was gibt es beim Desinfizieren zu beachten?
Fragen wie diese stellen sich
regelmäßig für Verantwortliche
und Mitarbeiter, die mit Lebensmitteln arbeiten. Von der richtigen Anwendung der Reinigungsmittel über das Wissen von Gefahren bis hin zur Hygienepraxis und
zur Bekämpfung von Schädlingen:
Damit jeder Mitarbeiter die Abkürzungen „HACCP“ und „GHP“
kennt und auch in der Praxis anwenden kann, bietet die WK wieder Hygiene-Schulungen an.
Vier Schulungstermine in vier
Bezirken können Interessierte
besuchen. Alle Termine und weitere Infos zu den Schulungen stehen in der Info-Box rechts.
Fakten: Hygiene-Schulungen

Einmal im Jahr ist jeder Mitarbeiter zu schulen. Die Teilnahmezertifikate werden nach
einem Multiple-Choice-Test
ausgestellt.
Termine:
WK Völkermarkt: Dienstag,
28. April, 9 Uhr
f WK Wolfsberg: Dienstag,
28. April, 15 Uhr
f WK Villach: Mittwoch,
29. April, 9 Uhr
f WK Feldkirchen: Mittwoch,
29. April, 15 Uhr
f
Die Schulungen dauern für Mitarbeiter 2,5 und für Hygienebeauragte rund vier Stunden.
Rasch anmelden, da begrenzte
Teilnehmeranzahl! Kosten: Mitarbeiter 25 Euro, Hygienebeauragte 35 Euro. Für Lehrlinge mit aufrechtem Lehrverhältnis ist die Hygieneschulung
kostenlos.
Infos und Anmeldung unter:
Tel. 05 90 90 4 DW 611 oder
[email protected]
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· Tourismus · 25
Mit Online-Portalen Gäste gewinnen
Bei den Kompetenztagen
der Hotellerie und Gastronomie stehen Buchungsportale im Mittelpunkt.
Buchungsportale spielen in der
Hotellerie und Gastronomie eine
immer wichtigere Rolle. Der Wettbewerb in dieser Branche wird
immer härter, Online-Buchungsportale knabbern verstärkt am
traditionellen Geschä. Wie man
als Unternehmer aber trotzdem
davon profitieren kann, erfahren
Besucher und Besucherinnen der
Veranstaltung „Die Macht der
Termine

Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 5. Mai, um 9 Uhr in
der WK Spittal und um 14 Uhr
im WIFI Klagenfurt statt.
Informationen und Anmeldung:
Tel. 05 90 90 4 DW 625 oder
[email protected]
Buchungsportale“ am Dienstag, 5.
Mai, um 9 Uhr in der Wirtschaskammer Spittal oder um 14 Uhr im
WIFI Klagenfurt.
Referent Markus Schauer ist
Experte für elektronischen Vertrieb. In der Gastronomie und
Hotellerie kennt er sich bestens
aus, er ist seit über 15 Jahren in
den Branchen tätig. Auf dem Vortragsplan der Kompetenztage Hotellerie und Gastronomie stehen
zusätzlich zum Vorstellen von
unterschiedlichen
Buchungsplattformen auch Tipps für das
Steigern der Rentabilität auf Portalen und die Macht, die von Plattformen ausgeht.
Mehr Direktbuchungen
durch Portale
Bereits drei Viertel aller Gäste,
die über die Homepage buchen,
sehen sich das Urlaubsziel zuvor
auf unterschiedlichen Buchungsportalen an. Der Auritt auf der
Plattform hat also maßgeblich
Einfluss auf die Entscheidung. Die
Anzahl von Direktbuchungen
Immer öer wird der Urlaub online gebucht. Wie man davon profitieren
kann, erfahren Interessierte in Klagenfurt und Spittal.
Foto: Bilderbox
könne durch solche Portale um bis
zu 26 Prozent gesteigert werden,
ist der Experte sicher. Wie das
funktioniert, welche neuen Trends
es beim Buchungsverhalten gibt
und wie man sie für sich einsetzen
kann, erklärt Schauer den Touristikern.
Kassenpflicht trifft Kleinbetriebe und Wirte
Die Registrierkassenpflicht soll fix sein. Kritik
daran kommt aus der
Gastronomie, wo viele
Betriebe betroffen sind.
Betriebe, die mehr als 15.000 Euro
baren Nettoumsatz pro Jahr aufweisen, sind von der Registrierkassenpflicht betroffen. Das sind
rund 60 Prozent der Unternehmen. Eine Milliarde Euro soll dadurch in die Staatskasse gespült
werden. Viele dieser Betriebe sind
in der Gastronomie tätig.
Als nicht durchdacht bezeichnet
der stellvertretende Obmann der
Fachgruppe Gastronomie, Adi
Kulterer, die Registrierkassenpflicht. Bis heute wisse niemand,
welches Kassensystem gültig sein
soll und welche Anbieter es gibt.
„Entweder weiß das die Regierung
selbst nicht oder will es uns nicht
sagen. Beides ist absolut unverständlich“, sagt Kulterer.
Anstatt händisch geschriebener Rechnungen soll es in
Zukun nur
noch Kassenbons geben.
Foto: Fotolia
Besonders treffen werde es die
Kleinbetriebe wie Schulkantinen,
Landgasthäuser oder auch KebapStände. Die Registrierkassenpflicht würde Kosten verursachen,
die von den Betrieben getragen
werden müssten. Kulterer fordert
Kostenübernahme: „Die gesamten
Kosten für Anschaffung und War-
tung müssen von der Regierung
gedeckt werden!“
Rechtssicherheit
gefordert
Für Gastronomiebetriebe sei es
nach dem Investieren in Nichtraucherschutz eine weitere finanzi-
elle Belastung. Kulterer warnt vor
Schnellschüssen, wie beim Nichtraucherschutz, in den Betriebe
viel investierten und nun doch mit
einem Verbot konfrontiert sind.
Das Kassensystem müsse technisch am neuesten Stand sein:
„Damit wir auch in den nächsten
Jahrzehnten arbeiten können. Wir
brauchen Rechtssicherheit und
eine Garantie, dass das Gesetz
nicht wieder geändert wird.“
Unterm Strich bleibt für Kulterer der Eindruck, dass die Gastronomie ausgeblutet wird. Wolle die
Regierung die großen Fische fangen, würde sie sich um Schwarzarbeit, sozialen Missbrauch, Steuerhinterziehung von ausländischen Subunternehmen oder den
Deckmantel der Gemeinnützigkeit von Vereinen kümmern. Stattdessen würden hart arbeitende
Unternehmer bestra und weiter
belastet: „Und das in der Hoffnung,
den einen oder anderen SteuerEuro zu lukrieren.“
Nr. 16 · 17. 4. 2015
26 · Information & Consulting · Kärntner Wirtscha
 Newsticker
So klappt es mit der
Versicherung
Vergessen, den Wasserhahn
abzudrehen, oder Auto zu
schwer: Es gibt viele Gründe,
warum ein Versicherer die
Deckung ablehnt. Ilse Huber,
Vizepräsidentin des Obersten
Gerichtshofs und Vorsitzende
des Versicherungssenates,
klärt am Dienstag, 21. April,
von 13.30 bis 16.30 Uhr im
Festsaal der Wirtschaskammer Kärnten in Klagenfurt
über Streitfälle auf. Die Veranstaltung ist für das Weiterbildungszertifikat des Fachverbandes der Versicherungsmakler anrechenbar
und für Fachgruppenmitglieder kostenlos.
Anmeldung: Tel. 05 90 90 4
DW 761 oder per E-Mail an
[email protected]
IKT-Call: Projekte
jetzt einreichen
Heimische Klein- und Mittelunternehmen können noch
bis zum Donnerstag, 7. Mai,
beim IKT-Call des Kärntner
Wirtschasförderungs Fonds
(KWF) einreichen. Unterstützt werden wissensbasierte Dienstleistungen und
technologieorientierte Innovationen aus verschiedensten Bereichen. Einfach Einreichformular auf der
Webseite http://www.kwf.at/
tdikt ausfüllen.
Ein Hoch auf das Buch
Am 23. April wird zum
20. Mal der Welttag des
Buches gefeiert. Rund um
dieses Jubiläum bieten
die Kärntner Buchhändler
viele Leseerlebnisse.
Vor 20 Jahren rief die UNESCO
zum ersten Mal den „Welttag des
Buches“ aus, um auf das Kulturgut Buch aufmerksam zu machen
und das Lesen zu fördern. Die
Wurzeln des Welttages des Buches reichen aber noch weiter
zurück: In Spanien schenkten sich
die Menschen zum Namenstag
des Volksheiligen Sankt Georg
Rosen und Bücher. Vor allem in
Barcelona hat das Ereignis mittlerweile Volksfestcharakter – Verkaufsstände, Lesungen und Bücherfeste beleben Straßen. Auch
in Kärnten beteiligen sich zahlreiche Buchhändler am „Welttag des
Buches“ und organisieren Lesungen.
Unterhaltsam wird es am Donnerstag, 23. April, ab 18.30 Uhr in
der Buchhandlung Hermagoras in
Kärntner Filmer in
Cannes erfolgreich
Gegen zahlreiche internationale Konkurrenten hat sich
der Klagenfurter Filmemacher Michael Dolinsek
durchgesetzt: Er ist einer der
fünf Finalisten bei der MIPFormats-Competition in Cannes, bei der Filmschaffende
und Produzenten für Unterhaltungsformate ausgezeichnet werden. Dolinsek punktete bei der Jury mit seiner
Idee der TV-Show „1001
Rooms – Beat the Matrix“.
Der „Welttag des Buches“ soll auch auf die
besonderen Leistungen
der Buchhändler aufmerksam machen. Dazu
zählen Kompetenz, Service, individuelle Beratung und Onlineversand
– so fliegen die Lieblingsbücher vom direkt
heimischen Anbieter
schnell und unkompliziert nach Hause.
Foto: Fotolia
Klagenfurt, wo Gabriele Kuhn und
Michael Hufnagl aus „Du machst
mich wahnsinnig“ lesen. Um 19
Uhr lädt die Buchhandlung Eder in
die Confiserie Semmelrock nach
Hermagor, wo Karin Schlieber ihr
Buch „Gartenglück & Gaumenfreude“ präsentiert.
Am Montag, 27. April, ab 19
Uhr präsentiert Arno Geiger sein
neues Buch „Selbstporträt mit
Flusspferd“ in der Buchhandlung
Heyn in Klagenfurt. Dort wird
es auch am Mittwoch, 29. April,
ab 19 Uhr, heiß hergehen, wenn
Renate Graber und Andreas
Schnauder Einblick in ihr neues
Werk „Akte Hypo Alpe Adria“ geben.
Einige Buchhändler haben Geschenke für ihre Kunden vorbereitet: So gibt es in der Buchhandlung
Besold in St. Veit an der Glan, in
der Buchhandlung Helmut Krobath in St. Paul im Lavanttal oder
in der Buchhandlung Breschan in
Feldkirchen kostenlos eine KrimiAnthologie, die unter anderem
von Autorin Eva Rossmann gestaltet wurde.
 Buchmarkt
20
f
Prozent des Gesamtumsatzes
des Bucheinzelhandels in
Österreich wird übers das Internet gemacht. Dabei lag der
E-Book-Anteil bei geschätzten
fünf Prozent.
30,2
f
Prozent beträgt der Anteil
der Belletristik, die damit die
wichtigste Warengruppe darstellt, gefolgt von Ratgebern
sowie Kinder- und Jugendbüchern.
13,60
f
Euro kostet im Durchschnitt
ein Buch.
Quelle: Österreichischer Buchhandel
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
· WIFI-Tipps · 27
WIFI. Wissen Ist Für Immer.
T 05 9434 6905
Der professionelle
Auritt im Office
An Kleinunternehmer, Jungunternehmer und Einpersonenunternehmen richtet sich der
WIFI-Speziallehrgang
„Up2Date im Office“. Der professionelle Auritt in Büro- und
Selbstorganisation sowie in
Korrespondenz und Kommunikation ist wesentlicher Bestandteil des Seminars.
Die Teilnehmer erkennen
persönliche Zeitfallen und erarbeiten Strategien, um diesen
entgegenzuwirken. Der versierte Umgang sowie der effiziente Einsatz von Programmen
wie MS Word und Excel steht
außerdem auf dem Programm,
ebenso wie Knigge Basics, Ablage-Organisation sowie der
Umgang mit Konflikt-Situationen.
Kursbeitrag: 295 Euro.
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MCSE: Messaging
Remote
Desktop Services
Administratoren und Netzwerkbetreuer, die ihre Messaging-Aufgaben
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erfüllen wollen und die MCSEZertifizierung anstreben, sind
im WIFI-Kurs „MCSE Messaging“ genau richtig.
Die Teilnehmer lernen eine
Administration, Verwaltung
und Planung von MicrosoExchange-Servern und ganzen Exchange Organisationen.
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sowie die Examen 70-410,
70-411 und 70-412 sind Voraussetzung für die Teilnahme.
Kursbeitrag: 2800 Euro.
Im WIFI-Kurs „Remote Desktop Services – Fernzugriff
auf Unternehmensrechner der
neuen Windows-Generation“
lernen Interessierte die Grundlagen und Neuerungen von
Remote Desktop Services kennen und wie diese richtig konfiguriert werden.
In 15 Lehreinheiten werden
neben den Grundlagen und einer Einführung auch die Installation und Konfiguration der
Remotedesktoprolle vermittelt, darüber hinaus die Einrichtung einer Webserver Farm
und der Lizensierung sowie der
Clientzugriff und Verbindungsaufbau. Die Teilnehmer erfahren Wesentliches zu Gateway
Services, RemoteApps bis hin
zum Webzugriff, zur Überwachung und wie Zertifikate installiert und verteilt werden.
Kursbeitrag: 230 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Dienstag,
5. Mai, bis Dienstag, 2. Juli,
dienstags und donnerstags,
jeweils von 14 bis 17.45 Uhr.
Einstieg in
die Welt der EDV
Personen, die keine oder nur
geringe Kenntnisse in der EDV
haben und sich diese aneignen
oder vertiefen möchten, sind
im WIFI-Kurs „PC-Einsteiger
– Ihr Einstieg in die Welt der
EDV“ richtig.
Die Teilnehmer werden darin
von Experten begleitet, um ihnen Schritt für Schritt einen
Einblick über die EDV-Bereiche
Windows, Word, Excel sowie
im Internet zu vermitteln. Sie
erhalten einen schnellen Einstieg in die Grundlagen des
Betriebssystems MS Windows,
die Textverarbeitung mit Word
sowie die Tabellenkalkulation
mit Excel. Außerdem ist der
erste Umgang mit dem Internet
ein wesentlicher Teil des Kurses.
Kursbeitrag: 225 Euro inklusive Lernunterlagen.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Montag, 11.,
bis Montag, 18. Mai, zweimal
montags und einmal Mittwoch
von 17.50 bis 21.55 Uhr.
TERMIN
WIFI Villach, Technologiepark,
Dienstag, 5., bis Donnerstag,
21. Mai, dienstags, donnerstags und einmal Montag von
18 bis 21.30 Uhr.
TERMIN
WIFI Villach, Technologiepark,
Montag, 4., bis Mittwoch, 13.
Mai, montags und mittwochs,
jeweils von 18 bis 22 Uhr.
Information & Anmeldung: T 05 9434 6905, E [email protected]
Nr. 16 · 17. 4. 2015
28 · WIFI-Tipps · Kärntner Wirtscha
Professionelle Werbe- und Pressetexte
Die Flut an Texten nimmt immer
mehr zu, es wird immer schwieriger, seine Texte von allen anderen abzuheben und Interesse zu
wecken.
Wer die Chance erhöhen will,
dass seine Texte gelesen werden,
ist im WIFI-Seminar „Professionelle und praxisbezogene Werbeund Pressetexte“ richtig. In diesem Kurs erhalten die Teilneh-
mer sofort umsetzbare Tipps, die
den Arbeitsalltag erleichtern.
Von den Dos und Dont’s eines
guten Textes über Tipps, wie man
seine Zielgruppe fesselt, bis hin
zu Internettexten reicht die Themenvielfalt des Kurses. Dazu gibt
es praktische Übungen, um das
Gelernte sofort umzusetzen.
Der Kurs richtet sich an alle, die
mit Texten zu tun haben und sich
die Texter-Arbeit erleichtern wollen. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sowie Freude und
Interesse am Schreiben sind Voraussetzungen.
Kursbeitrag: 185 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Dienstag, 5.,
und Mittwoch, 6. Mai,
jeweils von 18 bis 21.30 Uhr.
Vom Einzelunternehmer zum Gesellschaer
Einzelunternehmer stehen zu
Beginn, aber auch im Laufe ihres
Geschäslebens immer wieder
vor der Frage, ob sie ihre geschäliche Tätigkeit weiterhin
alleine ausüben, einen Partner
aufnehmen oder sich mit anderen Unternehmern zusammenschließen sollen. Welche
Vor- oder Nachteile das bringen
würde, erfahren die Teilnehmer
des WIFI-Seminars „Vom Einzelunternehmer zum Gesellschafter“. Darin erhalten sie einen
Überblick über die rechtlichen
und steuerlichen Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen
und über die in der Praxis häufig
durchgeführten Maßnahmen zur
Gründung von Personen- oder
Kapitalgesellschaen. Vor einer
möglichen Vergesellschaung
werden Themen wie Vertretung
nach außen oder Haung kritisch
hinterfragt.
Kursbeitrag: 95 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Mittwoch,
6. Mai, von 18 bis 21.30 Uhr.
Einführung in die Bildbearbeitung
Wie Bilder nachbearbeitet, für
Druck und Web aufbereitet werden und Photoshop als Gestaltungswerkzeug genutzt werden
kann, erfahren Interessierte im
WIFI-Seminar „Adobe Photoshop Basic – Einführung in die
Bildbearbeitung“.
Mit praxisbezogenen Übungen
und Beispielen werden die wich-
tigsten Funktionen von Adobe
Photoshop gelehrt. Die Inhalte
reichen von Grundlagen über die
digitale Bildbearbeitung wie
Bildkorrektur, -freistellung oder
-transformation bis hin zum Einsatz wichtiger Filter und Auswahlwerkzeuge, Ebenen, Pfade
und Masken. Zudem stehen das
automatisierte Arbeiten, die Bild-
verwaltung mit Adobe Bridge
und das Entwickeln von RAWDateien auf dem Programm.
Kursbeitrag: 420 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt,
Montag, 4., bis Mittwoch,
20. Mai, montags und mittwochs,
jeweils von 17.50 bis 22 Uhr.
Sicherheitsstrategien in Unternehmen
Für jedes Unternehmen wird das
Thema Backup und Wiederherstellung immer wichtiger. Im
WIFI-Kurs „Backup-Lösungen“
werden die Grundregeln vermittelt und ein Überblick für ein sicheres und erfolgreiches Backupund Recovery-Konzept vermittelt. Außerdem wird gezeigt,
welche Technologien für unter-
schiedliche Unternehmen sinnvoll sind, dazu gibt es das nötige
Wissen, das zur Umsetzung benötigt wird.
Inhalte sind unter anderem:
Aufbau und Architektur von
Backup-Lösungen, verschiedene
Sicherungsarten, Open-SourceProdukte im Überblick, Reporting und Monitoring sowie On-
line-Backup und Strategien für
Unternehmen. Voraussetzung:
Gute Netzwerkkenntnisse.
Kursbeitrag: 230 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Mittwoch,
20. Mai, bis Montag, 1. Juni, mittwochs und einmal Montag von
17.50 bis 21.55 Uhr.
Information & Anmeldung: T 05 9434 6905, E [email protected]
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
MS Excel Advanced:
Effizient mit Daten umgehen
Anwender von MS Excel stoßen
in der Praxis immer wieder auf
Aufgaben, die mit Grundkenntnissen nicht oder nur umständlich zu bewältigen sind. Der
WIFI-Kurs „MS Excel Advanced“
richtet sich an alle, die die Kompetenz erwerben möchten, das
Tabellenkalkulationsprogramm
professionell anzuwenden und
optimale Ergebnisse zu erzielen.
Die Inhalte reichen von fortgeschrittenen Techniken zur Bearbeitung von Tabellenblättern und
zur Formatierung über Funktionen aus verschiedenen Kategorien, Verschachteln von Funktionen, Textimport und Textfunktion, das Erstellen von Diagrammen, die Analyse und das Filtern
von Tabellen und Listen bis hin
zu Konsolidierung und Gliederung, das Arbeiten mit Bereichsnamen, die Datenverknüpfung
sowie Maßnahmen zum Schutz
von Tabellenkalkulationen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Kurs MS Excel
Basic oder entsprechende Kenntnisse.
Kursbeitrag: 305 Euro.
TERMIN
WIFI Villach, Technologiepark,
Montag, 4., bis Montag, 18. Mai,
montags und mittwochs, jeweils
von 17.50 bis 21.55 Uhr.
· WIFI-Tipps · 29
Online-Marketing
und Social Media
Das Internet ist ein wichtiger
Bestandteil für die Vermarktung
geworden und die Wartung der
diversen Urlaubsportale und
Informationsplattformen eine
große Herausforderung für die
Hotelrezeption. Um einen nachhaltigen Erfolg im Web zu gewährleisten, ist es notwendig,
die aktuellen Entwicklungen im
Internet zu kennen und zu verstehen.
Das nötige Rüstzeug erhalten
Interessierte im WIFI-Kurs „Online-Marketing und Social Media“. Darin lernen die Teilnehmer das Informationsverhalten
ihrer Gäste kennen und lernen,
wie sie ihren Betrieb im Internet
perfekt darstellen. Sie erfahren,
wie sie Kundenbeziehungen und
Kundenbindungen übers Internet aufbauen können. Die Inhalte gliedern sich in Suchma-
schinenoptimierung und -marketing, Social Media- und Buchungsplattformen sowie Blogs.
Kursbeitrag: 360 Euro.
TERMIN
WIFI Villach Technologiepark,
Montag, 18., und Dienstag,
19. Mai, je von 9 bis 17 Uhr.
Die Rezeption
als Visitenkarte
Zimmerservice –
Die gute Fee auf der Etage
Die Rezeption übernimmt im
Hotel eine Schlüsselfunktion.
Wenn die Mitarbeiter an der
Rezeption den Gast willkommen
heißen, vermitteln sie den ersten
Eindruck. Im WIFI-Seminar „Die
Rezeption als Visitenkarte für
ihren Betrieb“ wird gezeigt, wie
man Gäste vom Erstkontakt bis
zur Verabschiedung professionell betreut und sie zu Stammgästen macht.
Die Kursteilnehmer erfahren
unter anderem Wesentliches
darüber, was Gäste erwarten und
wie man diese Erwartungen erfüllt, wie man sich auf Gäste
vorbereitet, Formulierungshilfen und Fragetechniken, professionelle Kommunikation, das
Schaffen eines positiven Wohlfühlklimas, wie man Reklamationen als Chance nutzt, über
Wie man als Mitarbeiter im Zimmerservice einen positiven Eindruck bei den Gästen hinterlässt
und durch den täglichen Kontakt
die Arbeit spürbar macht, erfahren Interessierte im WIFI-Kurs
„Professionelles
Zimmerservice“.
Die Teilnehmer lernen, wie sie
durch gezielte Aufmerksamkeiten das Wohlfühlen der Gäste
steigern können, welche Erwartungen der Gast von einem professionellen Zimmerservice hat
und wie man diese erfüllt und
übertrifft.
Inhalte des Kurses sind unter
anderem die Servicequalität auf
der Etage, der Umgang und das
Gespräch mit Gästen, wie man
positiv in Erscheinung tritt, richtiges Zuhören und Fragen,
Grundlagen der gästeorientierten Kommunikation, das Schaf-
schwierige Gäste bis hin zur erfolgreichen Teamarbeit und der
professionellen Nachbetreuung
der Gäste.
Kursbeitrag: 180 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Dienstag,
19. Mai, von 9 bis 17 Uhr.
fen eines positiven Klimas sowie
die erfolgreiche Zusammenarbeit
mit anderen Abteilungen im Hotel
oder der Umgang mit Stresssituationen.
Kursbeitrag: 180 Euro.
TERMIN
WIFI Klagenfurt, Mittwoch,
20. Mai, von 9 bis 17 Uhr.
Information & Anmeldung: T 05 9434 6905, E [email protected]
30 · WIFI-Tipp · Anzeigen ·
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
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Kärntner
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Ferlach, am 13. 4. 2015. Insolvenzverwalter. Mag. Robert Levovnik,
Rechtsanwalt: Klagenfurt.
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Rechtsanwalt, Klagenfurt.
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Termin: 4. Mai bis 26. Juni 2015, jeweils MO bis
DO 17.30 bis 22.00 Uhr, FR 14.00 bis 22.00 Uhr
Voraussetzungen, um im Anschluss die Lehrabschlussprüfung zum Kälteanlagentechniker abzulegen:
abgeschlossene Berufsausbildung als Elektriker, Elektround Gebäudetechniker, Anlagen- und Betriebstechniker
oder Sanitär- und Heizungstechniker
Ort: WIFI Technikzentrum
Lastenstraße 15, 9020 Klagenfurt
Weitere Informationen unter:
Martin Maier
Tel. 05 9434 DW 930
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Wien
Niederösterreich
Insolvenzen
Sanierungsverfahren
Eröffnung
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MAXX-CARS GmbH, Obere Augartenstraße 16/1a, 1020 Wien.
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m.b.H., Haydngasse 14/1, 1060
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MMT Bau GmbH, Altmannsdorferstraße 311, 1230 Wien.
Öztürk Hatice, Jedlersdorfer
Straße 99/1/20, 1210 Wien.
P.A.S. Sanitärhandels-Gesellscha m.b.H., Parkring 10/1/3/5,
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Oberösterreich
Insolvenzen
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in Uhlandgasse 5, 4020 Linz.
Micovic Goran, Metallbearbeitung,
Grünbachstraße 24 und Weiglweg 16,
4600 Wels.
Mit Eigenverwaltung
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GmbH, Wachaustraße 45,
3385 Prinzersdorf.
D.W.N. GmbH, Bahnstraße 6,
2104 Spillern.
Ernst Metzger Kerzenund Lebkuchenerzeugung
Gesellscha m.b.H, Marktplatz 7,
2380 Perchtoldsdorf.
Ohne Eigenverwaltung
Ernst Frey, Güterbeförderungsges. m.b.H, Wagramer Straße 269,
2201 Gerasdorf.
Ing. Jilka Karl, Elektrounternehmen,
Hauptstraße 25, 2181 Dobermannsdorf.
Insolvenzen
Eröffnung
Buckova Marta, Personenbetreuung, Karlstettnerstraße 24,
3100 St. Pölten.
HTI Haustechnik GmbH., Dorfstraße 10, 3322 Viehdorf.
Reuthner Martin, Bühnentechnik,
Baumgartenberg 5, 3691 Nöchling.
Weitere Adresse des Insolvenzschuldners: Kirchbichl 30/1, 3691 Nöchling.
Rupp Andreas, Tapezierer,
Dr.-Karl-Renner-Straße 3/24,
2401 Fischamend-Markt.
Tröstler Johannes, Kaffeerestaurant, Johannesgasse 31,
2120 Wolkersdorf im Weinviertel.
Salzburg
Eröffnung
Schuster Gabriele, Gastronomin,
Weißenbach 217, 5350 Strobl.
Schuster Harald, Taxiunternehmer,
Weissenbach 217, 5350 Strobl.
Steiermark
Insolvenzen
Eröffnung
Bauer Edwin, Baunebengewerbe,
Paulinerweg 5, 8044 Graz.
GCS Service Zwirn GmbH, Hauptstraße 53, 8430 Leitring.
Rey GmbH, Hauptstraße 33,
8770 St. Michael in Obersteiermark.
Winter Heinz (Mario), EDV-Dienstleistung, Parkring 2, 8074 Grambach.
XPM Automation GmbH, Parkring 6, 8403 Lebring.
Tirol
Insolvenzen
Eröffnung
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Maukenbach 17d, 6241 Radfeld.
Vorarlberg
Eröffnung
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34 · Wirtscha im Bild · Kärntner Wirtscha
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bei Monika
Oberlojer,
Gastronom
Walter Heregger und Martina Lanzer
zu kaufen.
Eine Messe für die Freizeit
Mehr als 490 Aussteller aus 14 Nationen präsentierten auf der Freizeitmesse in Klagenfurt alles rund
um Reisen, Camping, Sport, Grillen
sowie Pool, Garten und Blumen. Zeitgleich fand die Auto- und Bikemesse
statt. Mit dabei waren natürlich auch
viele Kärntner Unternehmer. Österreichs größte Frühjahrsmesse
machte den 47.000 Besuchern Lust
auf Aktivitäten im Freien und zeigte
ihnen die Trends.
E-Mails an die Redaktion: [email protected]
Rosen für
Petra Lubi
von den
Floristen
Horst
Engleitner
aus
Eberndorf
und Bernhard
Wastl aus
Feistritz.
Dass Gesundheitsschuhe auch modern
sein können, zeigten Mario Petrovic,
Tanja und Matheo vom Unternehmen
MarioP aus Spittal.
Wirtscha im Bild – Redaktion: Lydia Kulterer
Nr. 16 · 17. 4. 2015
Kärntner Wirtscha
Neues JW-Team
Foto: KK/Florian Mori
Mit frischen Ideen und viel Motivation startet das Team der Jungen Wirtscha Völkermarkt durch.
Die ehemalige Vorsitzende,
Melina Kumer, gab den Vorsitz an
den Werbearchitekten Stefan Riegelnik (oben rechts) ab. Das Team
ist schon fleißig am Planen von
Veranstaltungen für den Bezirk.
„Ob Unternehmer oder nicht, bei
uns ist jeder herzlich willkommen,
teilzunehmen“, sagt der frischgebackene Vorsitzende. Riegelnik
freut sich auf das Umsetzen von
Projekten und Veranstaltungen
mit Tischler Christian Gomernik,
„Umgarnte Steine“-Chefin Melina
Kumer, Computerexperte Christian Slamanig (links, von oben),
Gastronom Markus Tomasin,
PC-Spezialist Mario Ouschan und
Geschäsführerin Manuela
Schnitzler (rechts, von unten).
· Wirtscha im Bild · 35
 Was · Wann · Wo
Freitag, 17. April
9.00 Bleiburg, Frühjahrsmesse
Drei Tage dauert die Frühjahrsmesse
in Bleiburg. Auf dem Wiesenmarktgelände stehen Heizung, Auto, Bauen
und Garten und mehr im Fokus. Zusätzlich zu einer Modenschau erwarten die Besucher auch Fachvorträge
zu Photovoltaik, Infrarot und Solaranlagen oder Homöopathie für den Garten. Am Samstag findet die Vernissage „Wirtscha zeigt Kunst“ mit acht
Künstlern aus drei Ländern statt.
Samstag, 18. April
9.00 Spittal, Autosalon
Neueste Trends und Entwicklungen
rund um Auto und Zweirad stehen in
der Spittaler Innenstadt im Mittelpunkt. Mehr als 20 Aussteller sind
beim größten Autosalon Oberkärntens vertreten. Zum ersten Mal können Besucher Fahrräder, die heuer im
Trend sind, im Stadtpark testen. Um
16 Uhr wird unter allen Gewinnspielteilnehmern ein Auto verlost.
19.00 Eberstein, Comedy
Im Gasthaus Liegl in Eberstein bringt
Mali Tant die Leute zum Lachen. Vor
der spitzzüngigen Dame des Gleichenberger Faschings wird unter anderem
auch Hotelier Ilmar Tessmann auftreten.
Informationen zum Kartenvorverkauf:
Tel. (0 42 64) 81 20.
Dienstag, 21. April
Foto: KK
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sicher. Im Vortrag
„Menschen – Die
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Marionetten der
Wahrnehmung“ möchte er im WKFestsaal innere Überzeugungen verändern. Infos und Anmeldung:
Tel. 05 90 90 4 DW 733.
Dass am Katschberg groß aufgekocht wurde, ließen sie sich nicht entgehen: Gregor Rutar,
die Hoteliers Isolde und Wolfgang Hinteregger, Schnapsbrenner Wolfram Ortner, Hotelierin Katharina Hinteregger, die Gastronomen Peter Aschbacher und Erich Üblein, Regisseur
Otto Retzer und Hotelier Andreas Hinteregger.
Foto: Krainz
Freitag, 24. April
Hitziges Kochduell am Katschberg
Umgeben von Schnee wurde mit frischen
Scampi und knackigem Gemüse groß aufgekocht. Hotelier Wolfgang Hinteregger
lotste den Edel-Schnapsbrenner Wolfram
Ortner aus Bad Kleinkirchheim und Filmemacher Otto Retzer auf den Katschberg.
Beim ersten Kochduell zeigten die drei ihr
Können. Von einer Jury wurden die Spei-
sen unter die Lupe genommen. Auf dem
Speiseplan der Jury standen unterschiedlichste Varianten von Scampi und Kaiserschmarren. Den Geschmack der Verkoster
hat Retzer getroffen und sicherte sich den
ersten Platz. Über Platz zwei konnte sich
Herausforderer Wolfgang Hinteregger
freuen. Dritter wurde Ortner.
14.00 Kötschach-Mauthen, Genuss
Bis Samstag, 25. April, finden die Genussfestspiele im köstlichsten Eck
Kärntens, in Kötschach-Mauthen,
statt. Bei Edelgreißler Herwig Ertl
können Spezialitäten wie Gailtaler
Almkäse und Schinkenspeck, SanGiusto-Kaffee, Bauernbrot, Kärntner
Nudeln und mehr verkostet werden.
Informationen: www.herwig-ertl.at
QGI.CC
Was wäre
der Tag
der Arbeit
ohne Arbeit-
31.000 Kärntner Unternehmerinnen und
Unternehmer schaffen 180.000 Arbeitsplätze.
Und wünschen Ihnen einen schönen 1. Mai!