pfarreiblatt sursee - Katholische Kirchgemeinde und Pfarrei St

PFARREIBLATT
Nr. 9/2015
SURSEE
1. bis 15. Mai 2015
Sursee : Portugal – Gemeinsames Fest.
1. bis 15. Mai 2015
Pfarrei aktuell
Herz-Jesu-Freitag
Am 1. Mai (am ersten Freitag im Monat)
beten wir in der Chrüzlikapelle um 14.15
Uhr vor dem Allerheiligsten. Nach einer
Stille gemeinsames Rosenkranzgebet.
Um 15.15 Uhr Abschluss Anbetungsstunde mit dem eucharistischen Segen.
Freitagsgottesdienste
Am Freitag, 1. Mai, 9 Uhr, lädt die Liturgiegruppe zum Wortgottesdienst ein.
An diesem Tag wird das Fest des heiligen Josef, Schutzpatron der Arbeiter,
gefeiert.
Maria, eine Frau als Vorbild des Glaubens! Ihr als Mutter und Frau dürfen wir
uns anvertrauen. Gemeinsam feiern wir
am Freitag, 15. Mai, 9 Uhr, in der Klosterkirche einen Wortgottesdienst mit
Kommunion.
Liturgiegruppe Frauenbund
Chlichenderfiir
Die nächste Chlichenderfiir findet am
Samstag, 2. Mai, 17 Uhr, in der Krypta
der Martinskapelle statt.
Sonntigsfiir 1./2. Klasse
Am Sonntag, 3. Mai, feiern wir um 10.30
Uhr eine Sonntigsfiir mit den Erst- und
Zweitklässlern in der Klosterkirche . Das
Thema dieser Feier: «Der zwölfjährige
Jesus».
Gemeinsamer Fatimagottesdienst
Am Samstagabend, 9. Mai, lädt die
deutschsprachige Pfarrei St. Georg und
die portugiesische Mission zum gemeinsamen Fatima-Gottesdienst ein. Die Feier beginnt um 17.30 Uhr vor der Martinskapelle mit der Muttergottesprozession und dem farbigen Einzug in die
Pfarrkirche.
Anschliessend
wird
gemeinsam in beiden Sprachen der
Festgottesdienst gefeiert. Danach feiern
wir ein Fest mit Apéro und Imbiss auf
dem Kirchplatz. Das gemeinsame und
beliebte Fatima-Fest findet schon seit
einigen Jahren statt. Gross und Klein,
alle sind herzlich willkommen.
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Maiandachten
Im Marienmonat Mai sind alle eingeladen, mit den Maiandachten am Freitagabend wieder einen Gang durch unsere
Kapellen zu machen. Jeweils um 19.30
Uhr wird den Mai hindurch am Freitag in
einer anderen Kapelle Maiandacht
gehalten:
Kapelle Schönenbühl:
Freitag, 1. Mai, 19.30 Uhr
Kapelle Grüt:
Freitag, 8. Mai, 19.45 Uhr
Kapelle Mariazell:
Jeweils sonntags um 17 Uhr, 3., 10., 17.,
24., und 31. Mai. Donnerstag, 14. Mai
(Auffahrt), 17 Uhr
Martinskapelle:
Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr
Kapelle Mauensee:
Jeweils sonntags um 19.30 Uhr, 3. Mai,
10. Mai, 17. Mai, 24. Mai, 31. Mai.
Maiandacht des Frauenbundes
Der Frauentreff des katholischen Frauenbundes lädt alle herzlich zur Maiandacht am Donnerstag, 7. Mai, 14.30 Uhr,
in die Kapelle Mariazell ein. Gemeinsam
wollen wir hören, beten und singen und
unsere Freude und die Sorgen mitbringen.
Maiandacht des Kolping
Am Sonntag, 17. Mai, findet um 15 Uhr
eine Maiandacht beim Bildstöckli im
Sursee Wald mit Vierherr Thomas Müller statt. Herzliche Einladung.
Pensionierten-Theater:
«Bsuech us Amerika»
Die Theatergruppe der Pensionierten
der Pfarrei St. Georg Sursee studiert
gegenwärtig das Lustspiel «Bsuech us
Amerika» in drei Akten von Arthur
Brenner ein. Wieder kommt ein unterhaltsames, witziges Theaterstück mit
vielen Überraschungen unter der Leitung von Josette Gillmann zur Aufführung. Lassen auch Sie sich überraschen,
unterhalten und besuchen Sie eine der
beiden Aufführungen, die wie folgt statt-
Chäferfäscht
Am Sonntag, 10. Mai (Muttertag),
laden Blauring und Jungwacht zum
traditionellen Chäferfäscht ein. Um
10.30 wird bei der Schulhausanlage
Neufeld Gottesdienst (von den
Jugendlichen vorbereitet) gefeiert.
Danach sind alle herzlich zum Fest
mit Verpflegungsmöglichkeiten für
die ganze Familie und Spielmöglichkeiten für Gross und Klein eingeladen. Gottesdienst und Chäferfäscht
finden bei jeder Witterung bei der
Schulhausanlage Neufeld statt.
Blauring und Jungwacht Sursee
freuen sich auf Ihren Besuch.
finden: Dienstag, 5. Mai, 14 Uhr, im
Pfarreiheim, anschliessend Zobig.
Donnerstag (Auffahrt), 14. Mai, 20 Uhr,
Begegnungszentrum Schenkon, mit
Apéro. Wie immer ist der Eintritt frei. In
Schenkon wird eine Türkollekte erhoben.
Traditionelle Töffsegnung
Die Töffsegnung beginnt am Donnerstag, 14. Mai (Auffahrt), mit einem kurzen Gottesdienst in der Kapelle Mauensee um 10.30 Uhr. Anschliessend wird
jedem Fahrer mit seinem Töff ein individueller Segen zugesprochen. Für das
leibliche Wohl mit Wurst und Getränken
ist gesorgt. Die Sakristanin Cécile
Lustenberger, Pfarreileiter Claudio
Tomassini und Diakon Marcel Bregenzer laden ganz herzlich ein.
Wallfahrt Mauensee und Oberkirchberg
Am Pfingstmontag, 25. Mai, wird die traditionelle Wallfahrt von Mauensee und
Oberchelerberg und für weitere Interessierte aus der Pfarrei nach Werthenstein
durchgeführt. Wer zu Fuss pilgern möchte, trifft sich morgens um 3.10 Uhr bei der
Kapelle Mauensee. Die Abfahrtszeiten
des Cars und weitere Angaben finden Sie
in der nächsten Pfarreiblattausgabe.
Editorial
Sursee : Portugal – ein frohes Spiel
Als ich vor einem Jahr, auf Einladung der Portugiesen, zusammen mit dem Seelsorger
P. Don Aloisio Araújo den Samstagsgottesdienst um 17.30 Uhr mit der Prozession feiern durfte, ist mir spontan der Einzug Davids mit der Bundeslade in den Tempel zu
Jerusalem in den Sinn gekommen: «David und ganz Jerusalem scherzten vor Gott zum
Klang der unterschiedlichen Musikinstrumente… David tanzte mit aller Kraft vor Gott.»
(2 Sam 6, 5ff).
Wir begleiteten damals von der St. Martinskapelle in einer Prozession mit portugiesischen, traditionellen Gesängen die Marienstatue von Fatima, umgeben von unzähligen weissen Rosen, in unsere Pfarrkirche. Der Chor sang in portugiesischer Sprache
die Messtexte, während der portugiesische Priester und ich im Wechsel auf Deutsch
und Portugiesisch den Wortgottesdienst und die Eucharistie gestalteten.
Nach dem Gottesdienst offerierte die Kirchgemeinde den Apéro. Einzelne Familien
brachten selbst zubereitete, besondere portugiesische Spezialitäten mit. Eindrücklich
waren auch die abwechslungsreichen Volkstänze auf der Theaterstrasse vor dem Rektorenhaus, die in unterschiedlichen Gruppen aufgeführt wurden. Die farbigen Trachtenleute wurden mit typischen, zum Teil alten Instrumenten begleitet. Es war so gemütlich, dass man sich ungern voneinander trennte.
Das alles hatte Platz im und um den Gottesdienst. Genau vor hundert Jahren schrieb
der grosse Theologe Romano Guardini über den Sinn der Liturgie folgende treffende
Worte: «Gottesdienst feiern heisst, …einmal verzichten auf das Erwachsensein, das
überall zweckvoll handeln will, und sich entschliessen, zu spielen, so wie David es tat
und tanzte…Auch darin besteht die Aufgabe der Erziehung zur Liturgie, dass die Seele lerne,… die Rastlosigkeit wenigstens im Gebet» aufzugeben und «für Gott Zeit zu
verschwenden, Worte und Gedanken und Gebärden für das heilige Spiel zu haben, ohne
immer zu fragen: wozu und warum?...In Freiheit und Schönheit und heiliger Heiterkeit vor Gott das gottgeordnete Spiel der Liturgie zu treiben.»
Wir laden Sie deshalb zu diesem einmaligen Gottesdienst in der Kirche St. Georg am
Samstag, 9. Mai, 17.30 Uhr, zusammen mit der portugiesischen Gemeinde herzlich ein.
Wir haben die Gelegenheit, die Freundschaft von Menschen zwischen zwei Nationen
und zwei unterschiedlichen Sprachen zu pflegen und gleichzeitig uns zu erfreuen an
den bunten Volkstänzen aus Portugal.
Dr. theol. Walter Bühlmann, Vierherr
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Vor hundert Jahren begann das Auslöschen der christlichen armenischen Minderheit
«Man muss die Wahrheit sagen,
auch wenn sie ungelegen kommt.»
«Klare Worte des Papstes! Wieder hat
Franziskus lobenswert klare Worte gefunden. Er bezeichnete den millionenfachen Mord der Türken an den Armeniern vor hundert Jahren als das, was
es war: Völkermord. Tatsächlich hatte
der Vatikan das schon früher mehrfach
gesagt. Dass Franziskus so viel Aufsehen provozierte, liegt an der türkischen
Regierung. Sie beliess es nicht beim
diplomatischen Protest, sondern deckte den Papst mit absurden Vorwürfen
ein, unter anderen dem, den Rassismus
in Europa zu fördern. Franziskus blieb
standhaft und betonte, man müsse eben
die Wahrheit sagen, auch wenn sie ungelegen komme. Man kann nur hoffen,
dass der Vatikan diese Devise auch bei
den Themen beherzigt, die seine eigenen Verfehlungen betreffen.» So die
NZZ am Sonntag. Auch weitere Medien
befassten sich mit dem Thema, DIE
ZEIT gar auf zwei ganzen Seiten.
«Sag keinem, wer du bist»
Die Redaktorin Laura Cwiertnia – sie
stammt väterlicherseits aus einer armenischen Familie – berichtet über die bewegende Geschichte der Identitätssuche
von Bersam Bakirician, der unter türkischem Namen aufwuchs und seine
armenische Herkunft erst als Erwachsener nachforschte.
«Irgendwann ertrug er selbst das Telefonklingeln nicht mehr. Nicht weil er die
Anrufe fürchtete. Was er fürchtete, war
seine eigene Stimme, die sagte: ‹Mustafa Bakiriciouglu›. Er ist in der Türkei aufgewachsen. Mustafa ist dort einer der
häufigsten Vornamen, -ouglu eine typische Endung türkischer Nachnamen.
Bakiriciouglu aber ist Armenier – und
Armenier sind Christen, sie haben eine
eigene Sprache, eine eigene Schrift, eigene Traditionen. Sein türkischer Name ist
das Erbe eines Genozids, bei dem beinahe seine gesamte Familie ermordet
wurde. Nun wollte er diesen Namen endlich loswerden.» Dafür zog er in Deutschland gar vor Gericht. Am 24. April 1915
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wurden in Konstantinopel auf Geheiss
der Regierung Hunderte armenischer
Intellektuelle verhaftet. Es war der Auftakt eines Völkermordes, dem wohl mehr
als eine Million Menschen zum Opfer fielen. Bevor 1915 die Soldaten kamen, war
Bersams Grossvater ein einflussreicher
Grossgrundbesitzer. Als die Soldaten ab zogen,blieben von der Grossfamilie in der
Region gerade vier Frauen und neun Kinder übrig, darunter seine Grossmutter
und sein Vater,damals siebenjährig.«Sag
niemandem, dass du Armenier bist!»,
diesen Satz hat Bersam Bakirician im
Kopf, seit er sich erinnern kann. Über
‹Agher›, die grosse Katastrophe, wurde
in der Familie kaum gesprochen.
Armenier, in langen Trecks aus ihren
Dörfern ins Nichts, in Massengräber
Deportation ins Nichts
Unter diesem Titel wird in der zweiten
Sonderseite über einen Mord mit weitreichenden Folgen berichtet. Eine ‹Zufriedenheit des Herzens› habe er verspürt, als er an jenem Morgen der Rache,
am 15. März 1921 in Berlin-Charlottenburg seinem Opfer aufgelauert und ihn
aus nächster Nähe in den Hinterkopf
geschossen hatte. Das gab ein junger
Mann vor Gericht zu Protokoll. Er wollte
auf ein weit grösseres, entsetzlicheres
Morden hinweisen. Vor aller Welt, insbesondere unter den Augen deutscher Di plomaten und Militärs, habe das Osmanische Reich Hunderttausende seiner
armenischen Untertanen teils bestialisch umbringen lassen.
Deutschland, während des Ersten Weltkrieges mit dem Osmanischen Reich verbündet, hatte den Völkermord geduldet.
Jahrtausend alte armenische Kultur soll -
te ausgelöscht werden. Nach Kriegsende
wollte niemand mehr etwas wissen, bis
das Attentat das Schweigen brach. Denn
der Mann, der in Berlin niedergeschossen wurde, war kein Geringerer als der
im Exil lebende ehemalige Grossvesier
des Osmanischen Reiches, Talât Pascha.
Als jungtürkischer Innenminister war er
Hauptverantwortlicher für das Verbrechen. Ein türkisches Gericht verurteilte
ihn unter Druck der alliierten Siegermächte zum Tode. Darauf floh er zum
alten Bundesgenossen nach Berlin, entzog sich seiner Strafe – aber die Vergangenheit holte ihn ein. Sein Mörder, ein
junger Student, gestand vor Gericht freimütig seine Tat. Sie sei die Rache für das
Auslöschen seiner Familie bei einem
Massaker im ostanatolischen Erzincan.
Das Gericht wollte keine weiteren Diskussionen über die Armenienmorde provozieren. Nach nur zwei Tagen Verhandlung sprach es den Angeklagten frei. Das
Urteil war ein Affront gegen die Türkei –
aber man war froh, die Akten möglichst
rasch schliessen zu können.
Wie konnte es zu diesem Morden kommen? Türkischen Verlautbarungen zufolge lag die Schuld bei den Armeniern.
Sie seien Unruhestifter gewesen und hätten mit dem Feind, dem russischen
Zarenreich, konspiriert. Das Kabinett
beschloss Deportationen, erst in Ostanatolien, dann im gesamten Reich. Zunächst schaffte man die Männer weg,
bald darauf wurde den verbliebenen
Zivilisten die ‹Umsiedlung› befohlen. Oft
fielen die ‹Wachmannschaften›, kurdische Banditen und andere über die
Trecks her. Von den Plünderungen, Morden, Vergewaltigungen gibt es zahlreiche Schilderungen. «Ich habe keinesfalls
über die schlimmsten Details berichtet»,
notiert der amerikanische Botschafter in
sein Kriegstagebuch, «denn die ganzen
Geschichten der sadistischen Orgien,
deren Opfer die armenischen Männer
und Frauen wurden, können niemals in
einer amerikanischen Publikation veröffentlicht werden.»
Hanspeter Bisig
Kirchenratspräsident Anton Kaufmann nimmt zu Stichworten Stellung
«Ein Zentrum als Brücke, die Menschen
im Alltag anspricht»
Vor etwa einem Jahr wurde der Kirchenrat und Anton Kaufmann als Präsident des Rates neu gewählt. Das Pfarreiblatt wollte von Anton Kaufmann
wissen, wie er sich als neuer Präsident
eingelebt hat und welche Aufgaben und
Fragen den Rat aktuell und in Zukunft
beschäftigen. Anton Kaufmann hat zu
folgenden Stichworten Stellung genommen: Zusammenarbeit mit Pfarreileiter
Claudio Tomassini, Ratsarbeit, Erfahrungen im vergangenen Jahr, Pfarreizentrum Planung, Pfarreizentrum
Zukunft und persönlicher Ort der Ruhe.
Zusammenarbeit mit Pfarreileiter
Claudio Tomassini
Der Gemeindeleiter nimmt mit dem Seelsorgeteam und dem Pfarreirat die Verantwortung für die pastoralen Fragen
wahr, während sich der Kirchenrat um
die finanziellen und administrativen
Belange kümmert. Diese Doppelstruktur
erfordert einen respekt- und verständnisvollen Umgang. Der regelmässig stattfindende, offene Gedankenaustausch mit
dem Pfarreileiter Claudio Tomassini
schafft nicht nur die notwendige Vertrauensbasis, er fördert das gegenseitige Verständnis für die Aufgaben, er erleichtert
aber auch die Lösung von anstehenden
Fragen und gibt gegenseitige Unterstützung und Motivation. Meine Erfahrungen
haben mich gelehrt, dass eine lebendige
und positive Gemeinschaft nur mit einer
harmonierenden Leitung entstehen
kann. Und diesem Grundsatz möchte ich
nachleben.
Ratsarbeit
Im vergangenen Jahr sind wir zu einem
kollegialen und intensiv arbeitenden Gremium zusammengewachsen. Bereits teilweise umgesetzt werden konnte eine
Ratsarbeit, die nicht primär auf den präsidialen Schultern lastet, sondern die in
den einzelnen Ressorts geleistet wird. Die
selbständige Ressortarbeit erfordert ein
grösseres zeitliches und verantwortungsbewusstes Engagement eines jeden Rats-
Kirchenratspräsident Anton Kaufmann betrachtet das geplante Pfarreizentrum als
Brücke, die Menschen in ihrem Alltag anspricht.
Foto: Werner Mathis
mitgliedes, zumal dieses dann die eigenen Geschäfte gestützt auf die neu eingeführte Sitzungsordnung zu vertreten hat.
Eine solche Arbeitsweise wertet nicht nur
die Ratsarbeit auf, sondern sie ist letztlich effizienter.
Verschiedene, teilweise viele Jahre lang
offenen Fragen beschäftigen die laufende Ratsarbeit, wobei das Hauptaugenmerk auf die aktuellen Herausforderungen zu richten ist.
Die an der Klausurtagung vom vergangenen Herbst definierten Schwerpunkte
beinhalten eine Förderung der Mitarbeitenden und die Vertiefung der gegenseitigen Wertschätzung, eine verantwortungsvolle Verwirklichung des neuen
Pfarreizentrums Vierherrenplatz, die
Besetzung der offenen Stellen des Hauptorganisten, des Pastoralassistenten und
der Katechetinnen für das Schuljahr
15/16, Schaffen von einfacheren Strukturen der Kirchenmusik, Überprüfung der
Mietzinse der Liegenschaften der KirchFortsetzung Seite 6
5
Voraussichtlich wird das Baubewilligungsverfahren für das gesamte Projekt Vierherrenplatz (mit neuem Pfarreizentrum) in der zweiten Hälfte 2015 eingeleitet, so
dass anfangs 2016 mit den Aushubarbeiten begonnen werden kann.
gemeinde und mittelfristig das Erarbeiten eines Investitions- und Unterhaltskostenplans für die kirchlichen Liegenschaften.
Erfahrungen im vergangenen Jahr
In unserer Pfarrei wird ein hohes Mass
an Freiwilligenarbeit geleistet, die eine
ganz besondere Wertschätzung verdient.
Auch durfte ich viele Rückmeldungen der
Anerkennung und des Dankes entgegennehmen, was wiederum Freude macht
und motiviert. Fühlbar ist eine Art Aufbruchsstimmung in unserer Pfarrei, die
ansteckend wirkt.
Den zeitlichen Aufwand für die Ratsarbeit habe ich im Voraus klar unterschätzt,
sie ist zudem sehr anspruchsvoll. Die vorhandenen Erwartungen an den Rat sind
verständlich und waren voraussehbar;
eine echte Herausforderung sind aber die
teilweise steigenden und oftmals insistierenden Ansprüche, denen man im verlangten Umfang kaum gerecht werden
kann.
Einiges konnte zwischenzeitlich geregelt
werden. Vieles kann nur nach dem Leitsatz «Gemeinsam in die Zukunft- Blick
fürs Ganze» und zwar Schritt für Schritt
angegangen werden. Zusätzlich sind
auch wir auf das Wohlwollen und Ver6
ständnis aller Beteiligten angewiesen.
Wo Menschen an der Arbeit sind, passieren auch Fehler.
Pfarreizentrum Planung
Das kurz vor der Genehmigung stehende
Projekt «neues Pfarreizentrum» entspricht im Wesentlich demjenigen, das
bei der Baukreditbewilligung im Mai
2014 aufgelegt worden ist. Seit der Wahl
des Investors finden intensive Gespräche
in gutem Einvernehmen statt und zwar
zwischen der Stadt Sursee als Landverkäuferin, der Firma Leuenberger AG als
Erstellerin des Wohn- und Geschäftshauses bzw. der Tiefgarage und der katholischen Kirchgemeinde als Erstellerin des
Pfarreizentrums. Voraussichtlich wird
das Baubewilligungsverfahren für das
gesamte Projekt Vierherrenplatz in der
zweite Hälfte 2015 gleichzeitig eingeleitet, so dass Anfangs 2016 mit dem Aushub gerechnet werden kann; immer
unter der Vorbehalt, dass keine unverhofften Verzögerungen – wie vermehrter
Zeitbedarf der Archäologen – eintreten.
Bekanntlich ist die Überbauung auf dem
Vierherrenplatz ein äusserst komplexes
Vorhaben, an dem drei Partner beteiligt
sind. Die zahlreichen Berührungspunkte
bzw. Schnittstellen erfordern detaillierte
Absprachen und letztlich eine Vereinfachung der Projektorganisation bei der
Umsetzung. Dadurch werden die meisten
Verantwortlichkeiten im Voraus geklärt,
die Abläufe vereinfacht und letztlich
Kosten eingespart. Kann die anvisierte
Strategie verwirklicht werden, so bin ich
sehr zuversichtlich, dass der bewilligte
Baukredit eingehalten wird. Sobald der
Zeitplan konkret einschätzbar ist, wird
mit der «Einfachen Gesellschaft Dägerstein» einen Kaufrechtsvertrag für die
Liegenschaft altes Pfarreiheim mit den
vor Jahren vereinbarten Bedingungen
abgeschlossen werden.
Pfarreizentrum Zukunft
Neben der Kirche und den Kapellen als
sakrale Räumlichkeiten, dem Kloster als
spiritueller und kultureller Ort sehe ich
das neue Pfarreizentrum Vierherrenplatz als Tor zu einer weltoffenen, von
christlicher Grundhaltung geprägten
Stätte, die für alle Generationen, unabhängig ihrer Herkunft, offen steht. Ich
betrachte dies als Chance und als Auftrag. Als Chance, weil das Zentrum im
Sinne einer Brücke die Menschen im Alltag anspricht und ihnen Begegnungsmöglichkeiten schafft. Als Auftrag, indem
die Pfarrei «ihre heiligen Hallen» verlässt, im neuen Zentrum auf die Menschen hinzugeht, sich mit ihren Anliegen
auseinandersetzt und mit ihnen gemeinsam nach lebensnahen Lösungen sucht.
Persönlicher Ort der Ruhe
Die Pfarrkirche St. Georg hat mich in den
Jugendjahren als Ministrant und als Jungwächter geprägt, und ich betrachte sie
auch heute als Zentrum unserer Pfarrei.
Der Kirchenraum strahlt eine überwältigende Atmosphäre aus und ist ein Ort, wo
man Ruhe und Einkehr finden kann.
Herzlichen Dank für die Stellungnahme.
Ihnen und dem ganzen Kirchenrat weiterhin viel Freude und Spass an der herausfordernden Arbeit im Dienste unserer
Kirchgemeinde. Interview: Werner Mathis
Kirche – Welt – Politik
Blick in die Weltkirche
Mehr als die Hälfte ist gläubig
Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung
fühlt sich mit der Kirche verbunden und
ist gläubig. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs.
Die Resultate widersprächen dem Bild,
dass Kirchenaustritte und schwindendes
religiöses Interesse die Regel seien. 53
Prozent der Befragten bezeichnen sich
als gläubig oder sehr gläubig. Als ungläubig bezeichnen sich lediglich 8 Prozent.
Dazwischen gibt jeder Dritte an, «weder
gläubig noch ungläubig» zu sein. Bei den
jüngeren Befragten, zwischen 18 und 39
Jahren, sehen sich 52 Prozent als Agnostiker. Die christlichen Glaubensgemeinschaften sind laut der Umfrage beliebt.
Fast vier von fünf Befragten fühlen sich
mit der katholischen, der evangelischen
Glaubensgemeinschaft oder mit Freikirchen verbunden. 14 Prozent der Befragten sind konfessionslos, 5 Prozent anderen Glaubensgemeinschaften zugehörig.
Wir brauchen lebendige Gemeinden
Das zweite internationale Treffen katholischer Pfarrerinitiativen und Reformgruppen endete mit dem Aufruf an die
Bischöfe, die Vision des Papstes für eine
erneuerte Kirche «mutig und öffentlich»
zu unterstützen. Im Fokus der Konferenz
standen die Frage einer dezentraleren
undpartizipativerenKirchenstrukturzur
Stärkung der OrtskirchesowiedieGleichberechtigung von Frauen. Gastgeber
Tony Flannery brachte die Motivation
der Anwesenden auf den Punkt: «Die
Wahl von Papst Franziskus ist für lange
Zeit unsere beste Chance für eine Erneuerung der Kirche!» Wir brauchen
lebendige Gemeinden für die Zukunft
unserer Kirche.
Hilfe und Freiraum statt Verbote
Mehr Freiraum statt Verbote für Jugendliche fordert die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Den
Heranwachsenden solle das Erleben und
Erfahren von Risiken erlaubt werden,
dies fördere ihre Entwicklung zur Selb-
ständigkeit und verantwortungsvollen
Bürgerinnen und Bürgern. Erleben von
Risiko und sammeln von Erfahrungen
sei ein Recht und wesentlicher Bestandteil der Freiheit in der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche gingen überdurchschnittlich viele Risiken ein, das Erlernen, Risiken einzuschätzen und mit diesen umzugehen, sei zentral. Damit seien
sie gegen Gefahren gefeit, wie etwa ein
Abdriften in Sucht oder Kriminalität.
rung das Leben hinter den Mauern mit
diversen Anlässen näherzubringen.
Gemeinsame Plattform für Bildung
Unter dem Slogan «Das Plus für Ihr
Leben» haben rund 50 Bildungshäuser
und kirchennahe Bildungsstellen ein
gemeinsames Online-Portal lanciert. Die
auf www.plusbildung.ch veröffentlichten rund 2000 Veranstaltungen richten
sich an ein breites Publikum mit unterschiedlicher Kirchennähe und -distanz.
Abschrecken hat noch nie geklappt
Nach der erneuten Schiffkatastrophe auf
dem Mittelmeer sind sich scheinbar alle
einig – so kann es nicht weitergehen. Der
Papst sagt tiefbetroffen: «Sie sind Männer und Frauen wie wir, auf der Suche
nach einem besseren Leben, ausgehungert verfolgt, verletzt, ausgebeutet, Opfer
von Krieg...» Ein Sondergipfel der EU
will sich des Themas annehmen. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Politikerinnen, Journalisten und Hilfswerke
reagieren entsetzt und wollen etwas verändern. Der Afrikakenner Al Imfeld sagt
es in einem Interview klar: «Abschreckung hat noch bei keinem Thema
geklappt!» Vordringlich sei vorerst SeeNotrettung. Hier sind Sparübungen menschenverachtend. Er fordert aber auch
eine stärkere Aufnahmepraxis, nicht nur
auf die Ankunftsländer beschränkt. Hier
versagen zum Beispiel auch die Kirchen
und die Gewerkschaften. Es gehe nicht
an, am Sonntag einfach Nächstenliebe
zu predigen. Es gäbe in vielen leeren Kirchen und Klöstern Platz, um Flüchtlinge
aufzunehmen. Die Gewerkschaften dürften nicht dauernd nur die ArbeitsplatzErhaltung im Fokus behalten. Aber auch
bei vielen Massenmedien wäre eine Differenzierung vonnöten.
Kloster wird zur Freilichtbühne
Das Kloster St. Klara in Stans feiert sein
400-jähriges Bestehen. Zum Anlass wird
hinter den Klostermauern ein Freilichtspiel aufgeführt. Das schlichte Gebäude
auf der linken Seite des Sankt-KlaraRains wird selbst von Ortskundigen
kaum wahrgenommen, dabei gehört das
Frauenkloster der Kapuzinerinnen seit
einer halben Ewigkeit zum Ortsbild. 400
Jahre sind es her, als sich die ersten
Schwestern im Hauptort niederliessen
und ein fester Bestandteil der Gesellschaft wurden. Ein Jubiläums-Komitee
hat sich zum Ziel gesetzt, der Bevölke-
Friedensgebet über Glaubensgrenzen
Im Zürcher Stadtkreis Schwamendingen
mit seinen rund 29 000 Einwohnern
leben verschiedene Nationalitäten, Kulturen und Religionen zusammen. Mit
rund 35 Prozent liegt der Ausländeranteil über dem städtischen Durchschnitt.
Am 27. April werden in der Schwamendinger Ladenkirche – einem interessanten Projekt der reformierten Kirchgemeinde Schwamendingen – zum ersten
Mal Vertreter von verschiedenen Weltreligionen zusammen für den Frieden
beten. Dieses Friedensgebet wird danach
monatlich stattfinden.
ZR/HB
Kürzung von Bundesbeiträgen
Ganz im Gegensatz zur obigen Meldung
kürzt das Bundesamt für Sport die J+SBeiträge um 25 Prozent. Diese Kürzungen treffen unzählige Lager und damit
die Basis der Jugendarbeit von Jungwacht, Blauring, Pfadi, Cevi und anderen. Die Jugendverbände sind entsetzt
und reagieren empört, sie fordern im
Rahmen der bewährten Partnerschaft
mit dem Bundesamt für Sport langfristige Planungs- und Leistungssicherheit.
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1. bis 15. Mail 2015
Gottesdienste
Pfarrkirche St. Georg
Samstag, 2. Mai
10.00 Eucharistiefeier
5. Sonntag der Osterzeit
Kollekte: St. Josefsopfer
Samstag, 2. Mai (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Thomas Müller
17.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Sonntag, 3. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Predigt: Silvia Hergöth
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Montag, 4. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 6. Mai
10.00 Eucharistiefeier
Samstag, 9. Mai
10.00 Eucharistiefeier
6. Sonntag in der Osterzeit
Kollekte: Sommerlager Jugendvereine
Sursee
Samstag, 9. Mai (Vorabend)
17.30 Fatimagottesdienst, Eucharistiefeier mit der portugiesischen
Mission und Chor,
anschliessend Pfarrei-Apéro
Predigt: Claudio Tomassini
und P. Aloisio Araùjo
Sonntag, 10. Mai
10.30 Chäferfäscht bei der Schulhausanlage Neufeld (bei jeder Witterung)
Wortgottesdienst, Kommunion
Predigt: Fabrizio Misticoni
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
Montag, 11. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 13. Mai
10.00 Wortgottesdienst, Kommunion
8
Kapelle Namen Jesu Schenkon
Festtag Christi Himmelfahrt
Kollekte: CSI Schweiz – Hilfe in Nicaragua
Donnerstag, 14. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Klosterkirche
Freitag, 1. Mai
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Gestaltung: Frauenbund
17.00 stilles Sitzen
Samstag, 2. Mai
19.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Sonntag, 3. Mai
10.30 Sonntigsfiir 1./2. Klasse
Freitag, 8. Mai
17.00 stilles Sitzen
Samstag, 9. Mai
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Freitag, 15. Mai
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Gestaltung: Frauenbund
17.00 stilles Sitzen
Freitag, 1. Mai
8.10 Wortgottesdienst, Kommunion
19.00 Eucharistiefeier auf Kroatisch
Samstag, 2. Mai
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Sonntag, 3. Mai
5. Sonntag der Osterzeit
Kollekte: St. Josefsopfer
9.15 Wortgottesdienst, Kommunion
Predigt: Silvia Hergöth
Donnerstag, 7. Mai
9.00 Eucharistiefeier
19.00 Eucharistiefeier
Freitag, 8. Mai
8.10 Eucharistiefeier
Samstag, 9. Mai
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Sonntag, 10. Mai
6. Sonntag der Osterzeit
Kollekte: Sommerlager Jugendvereine
Sursee
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
Festtag Christi Himmelfahrt
Donnerstag, 14. Mai
Kollekte: CSI Schweiz – Hilfe in Nicaragua
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Gerold Beck
Chrüzlikapelle
Freitag, 1. Mai
14.15 Anbetungsstunde und
eucharistischer Segen
Sonntag, 3. Mai
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Sonntag, 10. Mai
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Martinskapelle · Krypta
Samstag, 2. Mai
17.00 Chlichenderfiir
Antoniuskapelle
Mittwoch, 6. Mai
19.00 Eucharistiefeier
Kapelle Grüt
Freitag, 8. Mai
19.45 Maiandacht mit Eucharstiefeier
Mittwoch, 13. Mai
8.00 Eucharistiefeier für gute Witterung
Kapelle Tann
Schönenbühlkapelle
Freitag, 1. Mai
19.30 Maiandacht
Mittwoch, 13. Mai
8.00 Bittgang von der Kaplle Tann
nach Grüt
1. bis 15. Mai 2015
Gottesdienste · Verschiedenes
Pfarrkirche
St. Georg
Kapelle Mariazell
Alterszentrum St. Martin
Freitag, 1. Mai
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
20.15 – 8.00 Eucharist. Anbetungsnacht
mit stillen u. gestalteten Gebetsstunden
Freitag, 1. Mai
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 2. Mai
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 3. Mai
5. Sonntag der Osterzeit
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
17.00 Maiandacht mit Luzia Heller
Montag – Donnerstag, 4. – 7. Mai
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
Freitag, 8. Mai
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 9. Mai
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 10. Mai
6. Sonntag der Osterzeit · Muttertag
8.00 Eucharistiefeier zum Muttertag
Jodelklub «Alpegruess» Knutwil-St. Erhard
Predigt, Kollekte
17.00 Maiandacht
Montag – Mittwoch, 11. – 13. Mai
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
Donnerstag, 14. Mai
Christi Himmelfahrt
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
17.00 Maiandacht mit Gerold Beck
Freitag, 15. Mai
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Sonntag, 3. Mai
9.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 5. Mai
16.45 Eucharistiefeier
Freitag, 8. Mai
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 10. Mai
9.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 12. Mai
16.45 Eucharistiefeier
Donnerstag, 14. Mai
Christi Himmelfahrt
9.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Kapelle Mauensee
Sonntag, 3. Mai
19.30 Maiandacht
Sonntag, 10. Mai
19.30 Maiandacht
Christi Himmelfahrt
Donnerstag, 14. Mai
10.30 Wortgottesdienst
mit Töffsegnung
Predigt: Claudio Tomassini
Wochenend-Fahrverbot
Ab dem 2. Mai bis 30. September 2015
gilt in der Altstadt Sursee jeweils am
Samstag ab 17 Uhr bis Montag 6 Uhr
das Wochenendfahrverbot.
Der Start des Wochenend-Fahrverbotes wird am Samstag, 2. Mai, ab 17 Uhr,
in der Oberstadt mit Grusswort des
Stadtpräsidenten, einem Apéro und
musikalischer Umrahmung begangen. Dadurch könnte im Abendgottesdienst in der Pfarrkirche um 17.30 Uhr
Musik von Aussen zu hören sein. Wir
bitten um Verständnis.
Liturgische Bibeltexte
Sonntag, 3. Mai
5. Sonntag der Osterzeit
Erste Lesung
Apg 9,26–31
Zweite Lesung
1 Joh 3,18–24
Evangelium
Joh 15,1–8
Sonntag, 10. Mai
6. Sonntag der Osterzeit
Erste Lesung Apg 10,25–26.34–35.44–48
Zweite Lesung
1 Joh 4,7–1
Evangelium
Joh 15,9–17
Donnerstag, 14. Mai
Christi Himmelfahrt
Erste Lesung
Zweite Lesung
Evangelium
Apg 1,1–11
Eph 1,17–23
Mk 16,15–20
Kapelle Spital und Seeblick Sursee
Freitag, 1. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Samstag, 2. Mai
16.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 3. Mai
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Opfer: Syrische Flüchtlinge und ihre
Kinder (Caritas)
Mittwoch, 6. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Freitag, 8. Mai
9.30 Eucharistiefeier
Samstag, 9. Mai
16.00 Eucharistiefeier zum Muttertag
Sonntag, 10. Mai
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Opfer: Stiftung Kapelle Spital und Pflegeheim Seeblick
Mittwoch, 13. Mai
16.00 Eucharistiefeier
zu Christi Himmelfahrt
9
1. bis 15. Mai 2015
Pfarreichronik · Verschiedenes
Taufen
Durch die Taufe haben wir in unsere
christliche Gemeinschaft aufgenommen: Linda, David und Amélie Meier,
Hirschengasse 5, Sursee.
Todesfälle
Aus unserer Pfarrei ist verstorben:
Franz Käppeli-Rösli, Schläflirain 3,
Bern; Maria Ulrich, St. Martinsgrund 9,
Sursee; Elisabeth Jenni-Steiner, Sempachstrasse 21, Schenkon/Sursee.
Der Gott der Vollendung schenke den
Verstorbenen die ewige Ruhe und den
Angehörigen Trost.
Kollekten
St. Josefsopfer
Am Wochenende vom 2./3. Mai nehmen
wir das St. Josefsopfer für die Ausbildung
von Priestern, Diakonen, Laientheologen/innen auf. Frauen und Männer, die einen
zivilen Beruf ausüben, entdecken ihre
Berufung zum kirchlichen Dienst. Die Ausbildungskosten und vor allem die Lebens-
Mehr aus dem Pfarreiblatt
Die Zentralredaktion des kantonalen Pfarreiblattes Luzern, die unsere Kirchgemeinde mitfinanziert,
stellt den örtlichen PfarreiblattRedaktionen jeweils ein Angebot von
neun Seiten zur Verfügung. Aus
Platzgründen können davon nicht
alle Seiten übernommen werden.
Unsere Leserinnen und Leser müssen gleichwohl nicht darauf verzichten: Alle Beiträge findet man auf
www.pfarreiblatt.ch, wo sie auch im
PDF-Format heruntergeladen werden können.
Auch die Ausgaben des Pfarreiblattes Sursee können immer aktuell auf
www.pfarrei-sursee.ch heruntergeladen werden.
10
kosten ohne festes Einkommen während
der Ausbildungszeit sind oft erheblich,
zumal wenn bereits einer eigenen Familie
gegenüber Verpflichtungen bestehen. Da
dieser Berufswechsel für diese Studentinnen und Studenten einen grossen Einsatz
fordert, trägt das St. Josefsopfer nicht nur
als finanzielle Stütze, sondern auch als Zeichen der Ermutigung zum Gelingen der
Ausbildung bei. Herzlichen Dank.
Sommerlager Jugendvereine Sursee
Die Kollekte vom Wochenende 9./10. Mai
ist für die Sommerlager der Jugendvereine von Sursee bestimmt. Mit dem Beitrag
an unsere Jugendvereine sagen wir Dankeschön für den grossen Einsatz der
Jugendlichen für die Kinder in den Jugendvereinen. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass jedes Jahr Kinder und
Jugendliche für eine oder zwei Wochen das
Lagerleben geniessen können. Die Leiterinnen und Leiter leisten einen grossen
Einsatz und übernehmen ihre Verantwortung sehr gewissenhaft. Herzlichen Dank
für Ihre Unterstützung.
CSI Schweiz – Hilfe in Nicaragua
An Christi Himmelfahrt vom 14. Mai sammeln wir für die CSI Schweiz – Hilfe in Nicaragua. Es ist nach Haiti das zweitärmste
Land des amerikanischen Kontinents. Korruption, Gewalt, Prostitution und Verwahrlosung sind allgegenwärtig. Eines unserer
Tätigkeitsgebiete ist die Hafenstadt Bluefields an der Ostküste von Nicaragua, einer
Hochburg des Drogenhandels. Hier unterstützen wir verwahrloste Mädchen, die in
einem Schutzhaus der Karmeliterschwestern, unseren Partnern in Nicaragua, eine
Heimat finden. Weshalb die Mädchen ins
Schutzhaus kommen, hat verschiedene
Gründe, aber eines haben sie gemeinsam:
Sie werden von den Eltern vernachlässigt.
«Die Mädchen kommen oft in einem desolaten Zustand zu uns», sagt Schwester
Maria José, die Leiterin der Karmeliterschwestern in Bluefields. «Anfangs sind sie
sehr verschlossen und haben Angst.»
Herzlichen Dank.
Im Dienste der Pfarrei
Katholisches Pfarramt St. Georg
Rathausplatz 1, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 60
Fax
041 926 80 61
Mail: [email protected]
Internet: www.pfarrei-sursee.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag,
8.30 – 11.30 und 14.00 – 17.00 Uhr
Pfarreisekretariat
n Franz Bieri, Leiter
Claudia Andermatt und Doris Buck
Seelsorge
n Claudio Tomassini, Seelsorger/Pfarreileiter
041 926 80 60
[email protected]
n Josef Mahnig, mitarbeitender Priester
mit Pfarrverantwortung
041 280 04 78, [email protected]
n Silvia Hergöth, Seelsorgerin und
Bereichsleiterin Katechese
041 926 80 63
[email protected]
n Luzia Häller-Huber,
Alters- und Spitalseelsorgerin
041 921 67 66, [email protected]
n Fabrizio Misticoni, Bereichsleiter Jugend
041 926 80 65
[email protected]
n Dr. Walter Bühlmann, Vierherr
041 920 31 46
[email protected]
n Thomas Müller, Vierherr
041 920 18 04, [email protected]
n Gerold Beck, Kaplan in Mariazell
041 921 12 84
Sakristan
n Seppi Arnold, Hauptsakristan
041 926 80 60, [email protected]
Pfarreirat
n Josef Greter, Pfarreiratspräsident
041 921 51 27, [email protected]
Kirchenrat
n Anton Kaufmann, Kirchenratspräsident
041 921 56 58
[email protected]
Kirchenverwaltung
Theaterstrasse 2, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 66
Mail: [email protected]
n Hanspeter Wyss, Kirchgemeindeschreiber,
Alice Gut-Broch
1. bis 15. Mai 2015
Jahrzeiten und Gedächtnisse
Kirche St. Georg · 10.00 Uhr
Samstag, 2. Mai, 10.00 Uhr
Jahresgedächtnis: Elisabeth und Karl
Odermatt-Bucher und Aloysia Bucher,
Sonnhaldestrasse 25; Martha Odermatt-Büchli, Luzern; Sigfried RenggliEstermann, Greuel, Schenkon; Anna
und Alois Wagemann-Jenny, Chr.Schnyder-Str. 2.
Jahrzeit: Anton Bremgartner, Heugärtenweg 3, Geuensee; Verena EggerBremgartner, Lyss; Hedwig Bremgartner-Kaufmann, St. Martinsgrund 3;
Geschwister Degen und Verwandte;
Jakob und Hermine EmmeneggerBühler, Centralstrasse 27; Rosa Galliker-Felber, Gartenstrasse 5; Marie
Häcki-Zumbühl und Sohn Karl, Unterdorf 9, Geuensee; Marie Häcki, St. Martinsgrund 4; Roman Heller-Scherer,
Zellgrundstrasse 14 und Sohn Georg;
Hinterländerverein; Marie KaufmannFries, Alters- und Pflegeheim, Oberkirch; Anton und Marie Kramis-Schurtenberger und Peter Kramis, Merkurstrasse 6; Erika Marfurt-Kaufmann,
Zellgrundstrasse 5; Josy MüllerKeusch, Sonnhaldestrasse 6; Agnes
und Josef Schlüssel-Häcki, Guggenhusen; Franz Steinmann-Wicki und
Angehörige, Dorfstrasse 14, Schenkon;
Emilie Stocker, St. Martinsgrund 4;
Josy Thurnherr-Suter, St. Martinsgrund 9; Egon Wick-Hengartner,
Bifangstrasse 18.
Mittwoch, 6. Mai, 10.00 Uhr
Jahrzeit: Eheleute Hans und Katharina Felber-Erni.
Samstag, 9. Mai, 10.00 Uhr
Dreissigster: Hans Schwegler, St. Martinsgrund 9;
1. Jahresgedächtnis: Franz RuckstuhlKäslin, Birkenweg 1; Urs Stocker,
Schachenstrasse 40, Kriens;
Jahresgedächtnis: Pia und Mauritz
Buholzer-Frey und Charlotte Buholzer.
Jahrzeit: Ernst und Marie Arnold-Stalder, St. Martinsgrund 9; Geschwister
Beck, Beckenhof; Eheleute Johann Birrer-Gut;
Eheleute Johann FelberHäfliger, Kaltbach; Maria Kiefer-Zust,
Centralstrasse 4; Anton Kost-Zeder,
Kyburgerstrasse 3 und Brigitte Mayer
Kost, Nottwil; Josef Meier-Fischer,
Walkeliweg 5; Alois Stalder-Emmenegger, Bahnhofstrasse 39 und Sohn Toni
Stalder; Franz Ulrich-Renggli, Weiherhof, Kaltbach; Marie Wandeler-Meier,
Göldlinstrasse.
Kapelle Mariazell · 8.30 Uhr
Freitag, 1. Mai
Jahrzeit: Mitglieder St. Josefsstiftung; Helen Thalmann-Stadelmann,
Ebnet und Eltern Anton und Maria
Stadelmann-Koch und Angehörige,
Willisau; Alois und Martina Hofstetter-Brunner, Mangelburg, Nottwil:
Anna Santer-Hofstetter, Beromünster; Franz Xaver Kaufmann, Pfarrer
und Schwester Maria Kaufmann und
Angehörige; Domherr Robert Kneubühler, Kaplan Mariazell und Angehörige.
Samstag, 2. Mai
Jahrzeit: Hedy und Xaver FellmannKaufmann,
Christoph-SchnyderStrasse 7.
Ryser und Sohn Louis und für Marie
und Katharina Arnold und Eltern.
Montag, 11. Mai
Jahrzeit: Johann und Elisa Nick-Thuet; Katharina Wolfisberg, Eich.
Mittwoch, 13. Mai
Jahrzeit: Nina Meier-Kaufmann,
Eltern, Geschw. und Angehörige,
Münstervorstadt.
Freitag,15. Mai (19.30 Uhr)
Jahrzeit: Josef und Rosa Birrer-Heller
und Familie, Schenkon; Familie
Schnyder und Verwandte, Zollhaus,
Schenkon.
Montag, 4. Mai
Jahrzeit: Franz Jost-Estermann und
Familie, Unterlehn, Schenkon.
Dienstag, 5. Mai
Jahrzeit: Josef Fellmann und Familie
Fellmann-Wyss, Bad.
Mittwoch, 6. Mai
Jahrzeit: Marie Bühler, Grosswangen;
Michael und Marie Josepha WyssGut.
Freitag, 8. Mai
Jahrzeit: Theresia Ruckstuhl und
Theresia Otzenberger-Gilli; Erhaltung und Belebung röm.-kath. Glauben Kanton Luzern.
Samstag, 9. Mai
Jahrzeit: Louis und Elisa Wangeler-
Kreuz im Kloster Sursee.
11
Erfreuliches Jahresergebnis 2014 der kahtolischen Kirchgemeinde Sursee
600 000 Franken fliessen in Vorfinanzierungstopf des neuen Pfarreizentrums
Die laufende Rechnung 2014 mit
einem Aufwand von 4,6 Millionen und
einem Ertrag von 5,34 Millionen
Franken schliesst mit einem erfreulichen Mehrertrag von rund 740’000
Franken ab. Vor allem die höheren
Steuereinnahmen sowie eine gute
Ausgabendisziplin führten zu diesem
positiven Abschluss.
Steuereinnahmen
Die Steuereinnahmen sind gegenüber
dem Vorjahr bei gleichbleibendem
Steuerfuss um rund 510’000 Franken
auf 4,65 Millionen Franken gestiegen.
Der Anstieg erfolgte bei den natürlichen und den juristischen Personen.
Die Steuereinnahmen wurden um
621’000 Franken zu vorsichtig budgetiert. Aufgrund der höheren Steuereinnahmen steigt auch die Abgabe an
die Gemeinden für den Steuerbezug
entsprechend um rund 20’000 Franken auf 179’000 Franken.
Beiträge an Vereine, Institutionen
und Hilfsaktionen
Wiederum unterstützte die Kirchgemeinde im Jahr 2014 diverse Vereine,
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
der katholischen Kirchgemeinde Sursee
Ihre Steuerbeiträge ermöglichen der
Kirch-gemeinde, die (nebenan teilweise beschriebenen) vielfältigen
Aufgaben wahr-zunehmen, so z.B. ein
grosszügiges Seelsorge-angebot zur
Verfügung zu stellen oder die Liegenschaften zu unterhalten. Wir danken
Ihnen herzlich für diese Beiträge, die
wir mit Sorgfalt für die verschiedensten Bedürfnisse einsetzen.
Ein grosses Dankeschön geht an all
unsere Mitarbeitenden sowie alle
Freiwilligen, die mit Elan und viel
Motivation ihre Aufgaben ausführen.
Der Kirchenrat
12
Institutionen und Hilfsaktionen. So
wurden im Bereich Jugend die Präses
für den Blauring, die Jungwacht, die
Ministranten, die Mädchenpfadi
sowie den Jugendchor finanziert.
Zusätzlich erhalten diese Jugendvereine weitere Unterstützung, beispielsweise für Jugendleiterkurse.
Jährlich wird ein Beitrag von 33’000
Franken an die Surseer Missionare
ausbezahlt.
Dies sind einige Beispiele aus einer
ganzen Reihe von Unterstützungsbeiträgen, welche die Kirchgemeinde
leistet.
Gewinnverwendung für soziale
Projekte, Vorfinanzierung und
Zuweisung an das Eigenkapital
Der Vorschlag des Kirchenrates sieht
vor, 50 000 Franken des Gewinnes
sozialen Zwecken zu Gute kommen zu
lassen. Infos zu den berücksichtigten
Projekten sind der Rechnung 2014
beigelegt und werden an der Kirchgemeindeversammlung vorgestellt. Ein
Grossteil des Gewinnes (600’000
Franken) soll zweckgebunden als Vorfinanzierung des Bauvorhabens Vierherrenplatz verwendet werden. Der
restliche Ertragsüberschuss von
90’417.61 Franken beantragt der Kirchenrat auf neue Rechnung vorzutragen.
Rechnung 2014 zum Herunterladen
Die Rechnung 2014 kann im Internet
unter www.pfarrei-sursee.ch heruntergeladen oder telefonisch unter der
Nummer 041 926 80 66 bestellt werden.
Die Kirchgemeindeversammlung findet am Mittwoch, 20. Mai, 20 Uhr, im
Pfarreiheim Sursee statt.
Jeannine Bossart, Kirchmeierin
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Mittwoch, 20. Mai 2015, 20 Uhr,
Pfarreiheim Sursee
Traktanden:
1. Genehmigung für das Jahr 2014
1.1 Laufende Rechnung
1.2 Bestandesrechnung
1.3 Investitionsrechnung
1.4 Anhang
1.5 Kennzahlen
2. Verwendung des Ertragsüberschusses der Jahresrechnung
3. Informationen
3.1 Personelles
3.2 Projekt Pfarreizentrum Sursee
4. Umfrage
5. Verschiedenes
Stimmberechtigung: Stimmberechtigt sind
stimmfähige Schweizerinnen/Schweizer
sowie Ausländerinnen/Ausländer mit Niederlassungsbewilligung ab dem vollendeten
18. Altersjahr, welche bis spätestens 5 Tage
vor der Versammlung den Wohnsitz im
Kirchgemeindegebiet geregelt haben.
Stimmregister: Das Stimmregister liegt
während der gesetzlichen Frist bei der Kirchenverwaltung zur Einsicht auf.
Unterlagen: Die gedruckten Versammlungsunterlagen liegen ab Mittwoch, 22.
April 2015, in den Schriftenständen der
Pfarrkirche und Kapelle Namen Jesu in
Schenkon auf oder können bei der Kirchenverwaltung bezogen werden.
Sursee, 20. April 2015
Namens des Kirchenrates:
Anton Kaufmann, Präsident
Hanspeter Wyss,
Kirchgemeindeschreiber
Erstkommunionkinder in Schenkon strahlten mit der Sonne um die Wette
«Ich bin da – heute spüren wir
das ganz besonders»
Die 22 Erstkommunionkinder von Schenkon, zusammen mit Katechetin Anneliese Wyss, Seelsorgerin Silvia Hergöth und Josef
Mahnig, mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung.
Fotos: Werner Mathis
Am Sonntag, 19. April, konnten 22 Kinder von Schenkon in der Kapelle Namen
Jesu zum ersten Mal das heilige Brot
empfangen. Beim Einzug in die Kapelle, begleitet vom Musikverein Schenkon, strahlten die Mädchen und Knaben
mit der Sonne um die Wette.
«Ich bin da». Dieser leuchtend blaue
Schriftzug schwebte über dem Altar in
der Kapelle und Josef Mahnig, er stand
dem Gottesdienst vor, sagte zu den Kin-
dern, als sie um den Alter versammelt
waren: «Ich bin da – so hat es Jesus uns
versprochen, und am Weisssonntag spüren wir das ganz besonders.» Zum Höhepunkt des Gottesdienstes sangen die Kinder «Ich lade oi ii zu Brot und Wii». Zu
diesem Lied, begleitet von Gabriela Wildeisen, bildeten die Kinder einen grossen
Kreis um den Altar. Zum Empfang der
Heiligen Kommunion wurde es in der
Kapelle ganz andächtig. Die Kinder
erhielten aus dem goldenen Kelch auch
einen Schluck Traubensaft. Auf diesen
grossen Tag wurden die Kinder durch
ihre Katechetin Anneliese Wyss vorbereitet. Auch die Eltern beteiligten sich an
den Vorbereitungen. Sie gestalteten zur
Erinnerung für ihr Kind ein Erstkommunionskreuz, das die Kinder am Weisssontag mit Stolz trugen.
Zum Einzug und nach dem Gottesdienst
wurden die Erstkommunionskinder
durch das Spiel des Musikvereins Schenkon begleitet.
Werner Mathis
13
1. bis 15. Mai 2015
Aus der Pfarrei
Kurse und Veranstaltungen
des Frauenbundes
Freitag, 15. Mai, 10 Uhr
Ein Znüni zwischen Auffahrt und Pfingsten
Anschliessend an den Frauenbund-Gottesdienst findet ein Znüni für alle interessierten Männer und Frauen statt. Wir
treffen unseren Pfarreileiter Claudio
Tomassini bei einem offenen Morgengespräch und reden über Gott und die
Welt. Leitung: Claudio Tomassini. Refektorium, Kloster.
Dienstag, 19. Mai, 18.30 – 22 Uhr
Grill und Wein
Wir kochen ein viergängiges Menü auf
dem Grill und geniessen zu jedem Gang
einen feinen, passenden Wein aus der
Region. Leitung: Bernadette Fuchs.
Kloster. Anmeldung bis 11. Mai an Bernadette Fuchs, 041 921 57 42 oder
www.frauenbund-sursee.ch.
Donnerstag, 21. Mai, 19 – 20.30 Uhr
Polarity – Ein Weg zu ganzheitlicher
Heilung und eine Methode der Zukunft
Polarity-Therapie löst Verspannungen
und Blockaden im Körper und steigert
die Vitalität. Sie bringt die Lebensenergie in ihren Fluss und unterstützt die
Entfaltung des persönlichen Potenzials.
Der Energieausgleich führt zu Leichtig-
Reservation
für das Kloster
Für Reservationen ist Klosterwart Roland
Kaufmann, Geuenseestrasse 2a, Sursee,
zuständig. Reservationen werden zu folgenden Zeiten angenommen: Dienstag
bis Freitag, 8 – 11.30 Uhr und 14 – 17 Uhr,
Telefon 041 922 12 50, Fax 041 922 12
53, E-Mail: [email protected],
www.pfarrei-sursee.ch.
Kirchliche Nutzungen haben Vorrang.
Fremdnutzungen in der Fastenzeit und
im Advent können frühestens sechs
Monate im Voraus angenommen werden.
14
keit, Klarheit und zur eigenen Mitte. Leitung: Johanna Ochsner-Läuppi, Dozentin für Polarity und Beyhan Yücel
Wechsler, Dipl. Polarity Therapeutin i.A.
Drittordenssaal, Kloster. Türkollekte:
Das Geld kommt Menschen in Not zugute. Anmeldung bis 18. Mai an Karin von
Weissenfluh, 041 920 24 31 oder
www.frauenbund-sursee.ch.
Mittwoch, 27. Mai, 14 – 17 Uhr
Fotografieren – nicht knipsen
Fotokurs für Jugendliche bis 14 Jahre.
Interessierst du dich für die digitale
Fotografie oder möchtest du mit der
Fotografie anfangen? An diesem Kurs
lernst du die Grundlagen kennen und
umsetzen. Leitung: Pirmin Lenherr,
Webpublisher SIZ, Hitzkirch. Informatikzimmer, EG 02, Schulhaus Georgette.
Anmeldung bis 18. Mai an Karin von
Weissenfluh, 041 920 24 31 oder
www.frauenbund-sursee.ch.
Senioren-Mittagstisch
Die Seniorinnen und Senioren von Sursee treffen sich am Mittwoch, 13. Mai,
12 Uhr, zum gemeinsamen Essen im
Alterszentrum St. Martin. Anmeldungen
für den Mittagstisch nimmt das Café St.
Martin bis Dienstag, 12. Mai, unter Telefon 041 925 07 07 (9 bis 17 Uhr) entgegen.
60plus: Stadtbesichtigung in Zug
Der erste Ausflug von 60plus in diesem
Jahr führt am Donnerstag, 21. Mai,
nach Zug, wo unter kundiger Leitung
die Altstadt besichtigt wird. Die Führung beginnt um 10 Uhr beim Bahnhof
Zug und dauert 90 Minuten, anschliessend Mittagessen. Der Nachmittag steht
zur freien Verfügung für Stadtbummel
oder Museumsbesuch.
Besammlung: 9 Uhr beim Bahnhof Sursee. Das Billett Zug retour muss individuell gelöst werden. Die Kosten für die
Stadtführung betragen zehn Franken
pro Person. Eingeladen sind Frauen
und Männer ab dem 60. Altersjahr.
Für jedes Jahr eine Rose
Am Palmsonntag wurde in Schenkon
nicht nur die vorösterliche Zeit gefeiert, es gab auch ein Jubiläum zu feiern. Nach dem Gottesdienst in der
Kapelle Namen Jesu bat Pfarreileiter
Claudio Tomassini Marianne Kneubühler zu sich nach vorne und sagte:
«Wir danken dir ganz herzlich für deine 25-jährige Treue». Seit genau 25
Jahren leistet Marianne Kneubühler
zuverlässig und pflichtbewusst in der
Kapelle Namen Jesu in Schenkon den
Sakristanendienst. «Dafür schenken
wir Marinne Kneubühler für jedes
Jahre eine farbige Rose», erklärte
Claudio Tomassini zur überraschten
Sakristanin. Der ansonsten nur im
Hintergrund arbeitende Sakristianin
war die Freude an diesem Dank und
am farbigen Rosenstrauss anzusehen.
Und ein herzlicher Applaus bestätigte, dass diese Ehrung wohl verdient.
WM
Anmeldung bis 11. Mai an Helen und
Franz Elmiger, [email protected]
oder 041 921 99 15. Bei Abwesenheit
Anmeldung auf Telefonbeantworter
sprechen.
Kirchenklangfestival Cantars ab 2. Mai auch in Luzern
Eine Messe, die keine sein will
Das Kirchenklangfest «Cantars»
gastiert an vier Tagen in der Stadt
Luzern. Am 2. Mai wird die «Missa
Mai» von Wolfgang Sieber und Jacqueline Keune uraufgeführt: eine Messe,
die aber vielmehr für Kommunionfeiern geschrieben wurde.
Die Idee dazu stammt von Alois Metz,
Gemeindeleiter in der Luzerner Pfarrei
St. Johannes. Metz vermisste schon lange eine Komposition, die dem liturgischen Charakter einer Kommunionfeier
gerecht wird. Schliesslich würden
immer öfter Kommunionfeiern gehalten. «Eine Spatzenmesse von Mozart
zum Beispiel funktioniert dramaturgisch bei einem Gottesdienst nach dem
zweiten Vatikanischen Konzil nicht
mehr. Bei einer Kommunionfeier wird es
noch schwieriger. Die ‹Missa Mai› ist für
die Zukunft geschrieben, da es kaum
mehr Priester geben wird.»
Nichts soll falsch sein
Aus diesem Notstand heraus suchte
Alois Metz mit Franz Zemp, Pfarreileiter im «MaiHof», der Theologin Jacqueline Keune und Wolfgang Sieber, Organist an der Luzerner Hofkirche, nach
neuen Lösungen. Entstanden sind
«liturgische Lieder, die wir vor allem im
Hinblick auf Wortgottesdienste und
Die Theologin Jacqueline Keune hat die Texte zur «Missa Mai» geschrieben, die
Hofkirche-Organist Wolfgang Sieber komponiert hat.
Bilder: pd
Kommunionfeiern geschaffen haben»,
sagt Textautorin Jacqueline Keune.
Aber ist es nicht ein Widerspruch, wenn
gerade eine solche Neuschöpfung das
Wort «Missa» im Titel trägt? «Doch, und
er hat uns die ganze Zeit über auch
beschäftigt», stimmt Keune zu. «Aber
der Wortklang von ‹Missa Mai› hat uns
einfach gefallen. Und die Schönheit war
uns schliesslich irgendwann wichtiger
als die Korrektheit.»
Die grösste Herausforderung für Jac-
Ein Festival, das Kirchenmusik in ihrer Vielfalt zeigt
Cantars 2015: Das sind 440 Veranstaltungen von Mitte März bis Anfang Juni, die
in 14 Kantonen stattfinden und 36 kirchenmusikalische und kirchenkulturelle Konzerttage umfassen. Von über 12 000 erwachsenen Laien und Profis, Kindern und
Jugendlichen wird die Vielfalt der Kirchenmusik und der Kirchenkultur einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Es erklingen pro Anlass 12 sakrale Kurzkonzerte,
Lesungen, Feiern, Theateraufführungen usw. von höchstens 40 Minuten Dauer,
Beginn jeweils zur vollen Stunde. Im Kanton Luzern gibt es vier solche Anlässe,
jeweils ab 12 Uhr:
Samstag, 2. Mai: Kirchensaal Maihof, Luzern (Uraufführung «Missa Mai» um 18 Uhr)
Samstag, 9. Mai: Hofkirche Luzern
Samstag, 30. Mai: Gästival-Plattform, Hofkirche, Franziskanerkirche
Samstag, 6. Juni: Hofkirche, Matthäuskirche, Christuskirche
Ausführliches Programm unter www.cantars.org
queline Keune bestand darin, eine passende Sprache zu finden. «Ich suchte
Worte für das, woran ich leide, was ich
glaube, worauf ich vertraue, wovon ich
träume. Sprache, die das alles nicht nur
so ungefähr, sondern so genau wie möglich benennt. Ich möchte, dass nichts
falsch ist.»
Ein Gemeinschaftswerk
Das Ringen der Texterin um achtsame
Formulierungen wurde begleitet von
Wolfgang Sieber, der Keunes Worten seine Musik zur Seite gestellt hat. Sieber
hat die Zusammenarbeit mit der Textautorin und den Initianten als «grossartig» empfunden. «Textvorschläge wurden abgewogen, die Form wurde im
Konsens gemeinsam verabschiedet.»
Ein Erleben, das auch Jacqueline Keune betont: «Ich habe Wolfgang Sieber
und die Art, wie er mir und meinen Worten begegnet ist, als Geschenk erfahren.
Auch der Austausch mit Franz Zemp
und Alois Metz war für mich von sehr viel
Wertschätzung geprägt.» Deshalb
betont Jacqueline Keune: «Die ‹Missa
Mai› ist ein gemeinsames Werk von uns
vieren.»
Urban Schwegler
15
AZA 6210 Sursee
Erscheint
vierzehntäglich
Redaktionsschluss
Nr. 10/2015
Freitag, 1. Mai 2015
Erscheint am
Mittwoch, 13. Mai 2015
AKTUELL
•
Herausgeberin: Katholische Kirchgemeinde Sursee
Redaktionsteam: Georges Achermann (Leitung),
Werner Mathis, Hanspeter Bisig, Franz Bieri,
Claudio Tomassini, Claudia Andermatt
Zuschriften: Redaktion Pfarreiblatt, Postfach 376,
6210 Sursee, 041 921 55 04, [email protected]
Bestellungen, Abbestellungen, Adressänderungen:
Katholisches Pfarramt, Rathausplatz 1, 6210 Sursee
041 926 80 60, Mail: [email protected]
KIRCHGEMEINDE UND PFARREI ST. GEORG SURSEE
Fatimagottesdienst
Chäferfäscht
am Muttertag
Samstag, 9. Mai, 17.30 Uhr,
Fatimagottesdienst mit der
portugiesischen Mission.
Anschliessend Apéro.
Sonntag, 10. Mai, 10.30 Uhr,
Wortgottesdienst bei der Schulhausanlage Neufeld. Anschliessend
Chäferfäscht zum Muttertag.
Maiandachten
Freitag, 1. Mai, 19.30 Uhr,
Kapelle Schönenbühl.
Freitag, 8. Mai, 19.45 Uhr,
Kapelle Grüt.
Auffahrt, 14. Mai, 17 Uhr,
Kapelle Mariazell.
Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr,
Martinskapelle.
Jeweils Sonntag, 3., 10., 17., 24.
und 31. Mai, 19.30 Uhr,
Kapelle Mauensee.
Jeweils Sonntag, 3., 10., 17., 24.,
und 31. Mai, 17 Uhr,
Kapelle Mariazell.
Freitagsgottesd
ienste
Wortgottesdienste
am Freitag,
1. und 15. Mai, jew
eils 9 Uhr,
in der Klosterkirche
.
Liturgiegruppe Fr
auenbund
Herz-Jesu-Freitag
Freitag, 1. Mai, 14.15 Uhr,
Gebet und eucharistischer Segen
in der Chrüzlikapelle.
Freitag, 1. Mai, 19.30 Uhr,
Eucharistiefeier mit eucharistischer
Anbetung und Segen.
20.15 – 8.00 Uhr, Eucharistische
Anbetungsnacht mit stillen
und gestalteten Gebetsstunden.
Kapelle Mariazell.
Maiandacht
des Frauenbundes
Donnerstag, 7. Mai, 14.30 Uhr, in
der Kapelle Mariazell.
Chlichenderfiir
Samstag, 2. Mai, 17 Uhr, Krypta
der Martinskapelle.
Sonntigsfiir 1./
2. Klasse
Sonntag, 3. Mai,
10.30 Uhr,
Sonntigsfiir 1./2.
Klasse
in der Klosterkirc
he.
Pensionierten-Th
eater
«Bsuech us Amer
ika»
Aufführungen: Di
enstag, 5. Mai,
14 Uhr, Pfarreihei
m; Donnerstag,
14. Mai (Auffahr
t), 20 Uhr,
Begegnungszent
rum Schenkon.
Luzerner Landeswallfahrt
Sonntag, 3. Mai, Abfahrt in Sursee
und Schenkon mit Estermann Reisen Beromünster. Anmeldung: 041
930 21 21. Eucharistiefeier in der
Klosterkirche Einsiedeln: 9.30 Uhr.
Töffsegnung
Donnerstag, 14. M
ai 10.30 Uhr,
(Auffahrt), Gottesd
ienst, anschliessend Töffsegnung
. Kapelle Mauense
e.
Stadtbesichtung in Zug
60plus: Donnerstag, 21. Mai, ab 9
Uhr. Anmeldung bis 11. Mai:
[email protected] oder
Telefon 041 921 99 15.