Orientierungslos im Klinikum ALZHEIMER

Gesund!
So nehmen Senioren
genug Flüssigkeit auf
AUSSCHLAG
UVA-Schutz
unbedingt
beachten
WARME TAGE Getränke morgens bereitstellen
POTSDAM Bei höheren Temperaturen braucht der Körper
mehr Flüssigkeit. Das ist für
viele Senioren ein Problem.
BERLIN Wer nach dem Aufenthalt in der Sonne Ausschlag bekommt, sollte bei
der Sonnencreme auf einen
hohen UVA-Schutz achten.
Das Durstempfinden lässt
im Alter nach, und deshalb
vergessen viele Senioren das
Trinken. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollten es aber
dennoch sein, rät Christine
Eichler, Chefärztin im Evangelischen Zentrum für Altersmedizin in Potsdam und
Fachärztin für Geriatrie.
Um das Trinken nicht zu
Betroffene wählen zudem
besser einen Sonnenschutz
ohne Zusatzstoffe wie Emulgatoren.
Darauf weist die Zeitschrift „Apotheken Illustrierte“ hin.
Zwar seien die Ursachen
für den oft verallgemeinernd
als Sonnenallergie bezeichneten
Ausschlag
unterschiedlich, häufig spielten
aber der UVA-Anteil des Sonnenlichts sowie Zusatzstoffe
in Sonnencremes eine Rolle.
Der UVA-Schutz einer
Sonnencreme liegt am besten bei mindestens einem
Drittel vom angegebenen
Lichtschutzfaktor, der sich
auf UVB-Strahlen bezieht.
Das empfiehlt die Stiftung
Warentest, die kürzlich
mehrere Sonnenschutzmittel geprüft hat.
(dpa)
BERLIN Haben Kinder
Schlafstörungen und sind
tagsüber oft müde, können
dahinter krankhaft vergrößerte Mandeln stecken.
Darauf weist der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte hin (BVKJ). Anzeichen sind häufiges Atmen
durch den Mund oder
Schnarchgeräusche.
Um das Problem in den
Griff zu bekommen, kann ein
operativer Eingriff sinnvoll
sein. Krankhaft vergrößerte
Gaumenmandeln treten vor
allem bei Kindern zwischen
dem zweiten und achten Lebensjahr auf und sind häufig
die Folge einer Infektion.
Die Entscheidung über eine OP sollten Kinder- und
HNO-Arzt gemeinsam treffen, da Mandeln für die Infektabwehr sehr wichtig
sind.
(dpa)
ROSAZEA
Gegenmittel
schaden
Baby
BAIERBRUNN Frauen mit
Rosazea sollten sich mit ihrem Arzt besprechen, wenn
sie eine Schwangerschaft
planen.
Das gilt zumindest, wenn
sie spezielle Medikamente
gegen die Hautkrankheit
nehmen. Manche können
einem ungeborenen Kind
schaden. Das berichtet die
Zeitschrift „Hausarzt“.
Von Rosazea Betroffene
leiden an Rötungen an Stirn,
Nase oder Kinn durch geweitete Äderchen, die nicht
mehr weggehen. Häufig treten außerdem eitrige Knötchen und Pickel auf. (dpa)
vergessen, stellen Senioren
sich am besten morgens
schon ihre Tagesration an
Getränken sichtbar zurecht,
denn Sichtkontakt erinnert.
„Auch wer sich angewöhnt,
zu jeder Mahlzeit zu trinken,
hat schon viel gewonnen.“
Außerdem sollte man die
Getränkewahl
abwechslungsreich gestalten: „Wer
nur Wasser trinkt, bei dem ist
die Lust auf mehr begrenzt“,
sagt Eichler. Morgens könnte man Kaffee trinken, mittags Saft, abends Tee und
zwischendrin Wasser. (dpa)
Bei Depression Hilfe holen
ENTBINDUNG Nach Geburt kommt Freudlosigkeit
HEIDELBERG Erschöpfung,
wenig Appetit und Freudlosigkeit sind Symptome einer
postnatalen Depression.
Beobachten Angehörige,
dass es einer jungen Mutter
schlecht geht, sollten sie auf
sie zugehen und Gespräche
anbieten. Darauf weist die
Deutsche Gesellschaft für
Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und
KINDER
Mandeln
nehmen
den Schlaf
32
Samstag,
18. Juli 2015
Nervenheilkunde hin. Oft
schämen sich Betroffene, ihre Ängste anzusprechen. Leidet eine Mutter länger als
zwei Wochen unter einer
Depression, sollte sie unbedingt Kontakt mit einem
Psychiater oder Psychotherapeuten aufnehmen. Die
postnatale Depression kann
zu Angstzuständen und einer Bindungsstörung zwischen Mutter und Kind führen.
(dpa)
Der Kopf hämmert, pocht und schmerzt: Viele Schüler sind regelmäßig so stark betroffen, dass sie Medikamente nehmen, nicht in die Schule gehen können oder zum Arzt müssen. Dahinter können nach Meinung von Experten unter anderem Leistungsdruck und Konflikte in der Familie stecken.
(Foto: Eisenhuth/dpa)
Gehirn eine Pause gönnen
• Teilbadsanierung • Bodengleiche Dusche • Fugenlose Duschwände
KINDER Leistungsdruck und pausenloses Chatten erschwert Abschalten
Von Caroline Mayer
MÜNCHEN Viele Schüler haben Spannungskopfschmerzen und Migräne. Experten
sehen als Hauptursachen
Stress, Leistungsdruck und
Bewegungsmangel. Sie empfehlen Jugendlichen: Dem
Gehirn eine Pause gönnen.
Es hämmert und pocht:
Kopfschmerzen. Viele Schüler sind regelmäßig so stark
davon betroffen, dass sie Medikamente nehmen, nicht in
die Schule gehen können
oder zum Arzt müssen.
Die Häufigkeit von Kopfschmerzen bei Jugendlichen
ist in den vergangenen 50
Jahren gestiegen. In verschiedenen Studien berichten bis zu 40 Prozent der
Zwölf- bis 15-Jährigen von
wöchentlichen Schmerzattacken. In einem Zeitraum
von drei Monaten haben 70
Prozent dieser Altersgruppe
mindestens einmal starke
Schmerzen.
Für die Zunahme von
Kopfschmerzen bei Jugendlichen diskutieren Experten
verschiedene Gründe: Einerseits scheinen psychische
Belastungen wie Leistungsdruck, Prüfungsstress, Mobbing oder Konflikte in der Familie eine Rolle zu spielen.
Andererseits bewegen sich
Kinder und Jugendliche
heute viel weniger als früher.
„Es gibt nicht die eine Ursache, sondern immer mehrere Faktoren“, sagt der
Münchner Kinderneurologe
Florian Heinen, der in den
letzten Jahren zwei Kopfschmerzstudien geleitet hat.
Verglichen mit früheren Generationen hält er eine Ver-
änderung der Lebensbedingungen von Schülern für besonders bedeutsam: Die Gewöhnung an pausenloses
Multitasking.
„Die Jugendlichen leben
heute in einer getakteten
Welt ohne unverplante Zeit
und ohne Langeweile. Alles
wird kurz, schnell und nebenbei gemacht – SMS
schreiben, Mails checken, ein
Video ansehen.“ Das Gehirn
passt sich an den erhöhten
Rhythmus an. Daher falle es
den Schülern schwer, in der
Freizeit abzuschalten. „Das
Gehirn sucht gerne die
nächste Geschwindigkeitsstufe“, erklärt Heinen. Das
führt zu Stress und Verspannungen.
Dehnübungen,
Entspannungstrainings
und Verhaltenstherapie
können Einnahme von
Tabletten ersetzen
In
der
Kopfschmerzsprechstunde an der Kinderklinik der Universität
München lernen betroffene
Schüler, passende WohlfühlPausen für sich zu finden.
„Jeder braucht etwas anderes“, sagt Heinen. „Manche
liegen nur auf dem Bett oder
hören Musik, andere gehen
mit dem Hund spazieren oder
fahren Fahrrad.“
Bei Migräne und Spannungskopfschmerzen hilft es
zusätzlich, die Nackenmuskulatur zu entspannen. Heinen empfiehlt einfache
Übungen, die man überall
machen kann: Liegestützen
oder Dehnübungen vor dem
Spiegel.
In den meisten Fällen ist es
nicht nötig, Medikamente zu
nehmen, sagt Peter Kropp
vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Rostock. Entspannungstrainings und kognitive Verhaltenstherapie seien genauso effektiv wie Tabletten. Der Kopfschmerzexperte rät außerdem zu
Ausdauersport, mit dem man
es aber nicht übertreiben
sollte: „Sport ist nicht gleich
Sport. Der klassische Migränepatient strebt danach, der
Erste zu sein. Das erzeugt
Druck. Von Leistungssport
würde ich daher abraten.“
Wie man Stress besser be-
wältigen und so Kopfschmerzen vermeiden kann,
können Kinder und Jugendliche an der Abteilung für
Klinische Psychologie und
Psychotherapie der Universität Göttingen lernen.
Es lohnt sich bereits, Schüler über das Thema Kopfschmerzen zu informieren.
Das weiß Florian Heinen aus
seinen Studien: „Schon eine
Stunde Unterricht zur Kopfschmerzvermeidung führt zu
acht bis zehn Prozent weniger Kopfschmerzen in dieser
Gruppe“.
(dpa)
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