Ostern ist ein Aufbruch ohne Ende

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AZA
CH-8820 Wädenswil
P.P. / Journal
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Donnerstag, 2. April 2015 | Nr. 14 | 57. Jahrgang
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PUBLIK ATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES K ANTONS ZÜRICH
Ostern 2015
Ostern ist ein Aufbruch ohne Ende
Denn wir wissen, dass Christus, einmal von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr
über ihn. (Römer 6,9)
Dieser Satz atmet eine ungeheure Gewissheit: «Wir wissen es.» Das lässt aufhorchen, wo doch in der Bibel sonst
ständig von Glauben die Rede ist. Aber vielleicht sind
Glauben und Wissen gar nicht so weit auseinander. Auch
die Naturwissenschafter bauen ihre Kenntnisse auf einem Sockel auf, der aus Glauben besteht. Sie glauben an
ihre Messsysteme, an ihre Wahrnehmung und an die Naturgesetze. Etwas frech könnte man sagen: Sie glauben
zu wissen. Und in der Kirche weiss man zumindest, dass
man glaubt.
Paulus nimmt hier kein Blatt vor den Mund. Nichts von
dem, was heute die Kirche kennzeichnet: Weder Verzagtheit noch Verunsicherung, noch Hemmung vor dem
Bekenntnis. Paulus flüstert nicht, er ruft. Dieser Satz aus
dem Römerbrief eignet sich weder fürs Kabarett noch als
Schnitzelbank. Paulus meint es ernst. Nur wenn er diesen
Satz ernst meint, kann daraus Freude und Heiterkeit entspringen.
Dem Tod und seinen Gehilfen würde es freilich so passen, wenn man aus der Auferstehung Jesu Christi eine
Schnitzelbank machen würde. Oder eine sentimentale
Story und am Ende womöglich eine Moral. Besser könnte
die Sünde nicht triumphieren, als wenn Gott gerade noch
im Kabarett und im Chilbi-Gedudel vorkäme. Nicht diese
Töne! Die haben auch ihren Platz und ihren Sinn. Aber
hier geht es nicht um alte Ohrwürmer, sondern um Zukunftsmusik. Wenn es Zukunftsmusik überhaupt gibt,
dann gewiss am Ostermorgen zur Begrüssung des neuen
Menschen, über den der Tod nichts mehr zu melden hat.
Das müsste freilich eine Musik sein – nicht nur für Orgel
geschrieben, sondern für die ganze Schöpfung, für jede
seufzende Kreatur, sodass alle Welt einstimmen und – sei
es unter Tränen – jauchzen kann: Ein neuer Mensch ist da,
geheimnisvoll uns allen weit voraus, aber doch eben da.
Nein, das kann man nicht flüstern. Das ist kein Geheimtipp. Es ist zwar ein Geheimnis, verträgt aber keine Geheimnistuerei.
Paulus spricht das ganz ungeniert aus: «Denn wir wissen, dass Christus, einmal von den Toten auferweckt,
nicht mehr stirbt.» Wir können und sollen ihm das nachsprechen. Staunend, vielleicht etwas unsicher, aber ebenso ungeniert: Jesus Christus, dieser zugrunde gerichtete
Mensch, ist auferstanden von den Toten. Zwar gab und
gibt es viele, die umsonst gestorben sind. Aber als einer
von vielen ist er nun Hoffnung für alle. Denn Auferste-
hung heisst: Gott hat sein ewiges Leben mit diesem toten
Menschen geteilt. Damit haben der unsterbliche Gott
und die sterbliche Menschheit eine gemeinsame Zukunft.
Er lebt und wir sollen auch leben. Dazu kann man Freund
und Feind beglückwünschen. Denn wenn der Tod überwunden ist, so werden auch die Gräben zwischen den
Lebenden zugeschüttet.
Das betrifft uns nicht erst dann, wenn der Tod seine
Schatten über uns wirft. Die Herrschaft des Todes beginnt vorher. Etwa dort, wo man nicht mehr helfen will.
Weil nichts zurückkommt. Nicht mehr helfen zu wollen,
hat etwas Tödliches. Auch dort, wo man blindlings helfen will, um ein guter Mensch zu sein. Und auch dort
herrscht der Tod, wo man sich nicht mehr helfen lassen
will, weil man der Hilfe misstraut. Misstrauen und Vertrauen verändern sich wie Gewölk. Eine Brise von Liebe,
Wertschätzung und Zuwendung vermag eine ganze Decke von Misstrauen wegzublasen. Manche wollen sich
nicht helfen lassen, weil sie zu stolz sind. Sich nicht mehr
helfen zu lassen, hat etwas Tödliches.
Dass der Tod erst eintrete, wenn das Leben aufhört, ist
ein Klischee. Der Tod ist längst in unser Leben eingetreten
und treibt sich überall herum. Wo menschliche Beziehungen zerbrechen, wo man kein Wort mehr füreinander übrig hat, wo man am selben Tisch beziehungslos nebeneinander sitzt, wo der Hass das Bild von anderen Menschen
und Kulturen bestimmt – da schleicht sich der Tod herbei.
Die Menschheit ist von seiner schleichenden Herrschaft
gezeichnet. Zuerst ist man jung, voller Zukunft und Optimismus, knüpft Beziehungen und pflegt sie – bis dann
etwas nicht mehr geht. Mit der Zeit tauchen mehr Dinge
auf, die nicht mehr gehen, und im hohen Alter erleben
wir vielleicht, wie überhaupt nichts mehr geht. Wir wünschen uns zwar ein langes Leben. Aber wir wünschen uns
keine Hinfälligkeit. Das ist ein Widerspruch.
Zu Ostern beginnt eine andere Geschichte. Es ist die
Geschichte des Sieges über den Tod, der auf uns lauert.
Lassen wir ihn lauern. Der Sieger über den Tod wartet
dort auch. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Zwar nimmt
er es sich. Aber es kommt auf Jesus Christus an. Er ist auferweckt von den Toten und hat das letzte Wort. Der Anfang, den er gesetzt hat, will überall eindringen in unsere Welt. Er will neue Beziehungen und Verhältnisse
schaffen. Vor allem da, wo sonst keiner mehr helfen
kann. Er hilft uns beim Sterben. Und er hilft uns gegen
den schleichenden Tod, der sich herumtreibt, wo er nichts
zu suchen hat.
Wer im Tode hilft, der hilft erst recht im Leben. Unsere
Worte und Taten will er eintauchen in seine Auferstehung. Und was eingetaucht ist, das tropft. Die Spuren,
die er hinterlässt, sind wie Tropfen überall sichtbar. Diese
Spuren weisen in die Zukunft: Hinter ihm her. Hinter ihm
her kann man nur vorwärtsgehen, wenn man nicht hoffnungslos in der Vergangenheit stecken bleiben will.
Aber was ist mit unseren Fragen, Zweifeln, Skrupeln
und unzähligen Bedenken? Der Glaube nimmt sie mit,
um sich mit ihnen unterwegs auseinanderzusetzen. Keine Frage wird abgewiesen. Ja, der Glaube ruft selber sogar die Fragen und Zweifel hervor, um sie mit dem Auferstandenen zu konfrontieren. Dann wird allerdings Jesus Christus auch uns Fragen stellen und seine Zweifel
äussern. Und eine dieser Fragen wird sein, ob wir aufhören, Dienstboten des Todes zu sein. Jesus Christus ist auferstanden, und die Menschheit tötet weiter mit Gedanken, Worten und Schüssen.
Den Spuren der Auferstehung nachgehen, heisst etwas anderes, nämlich überall die Dienstboten und Handlanger des Todes aufzuspüren und aufzuscheuchen, damit der Tod sein trauriges Handwerk ohne menschliche
Hilfe besorgen muss. Er soll nicht mehr über sein dunkles
Milieu hinauslangen können. Er soll nicht mehr herrschen mitten im Leben. Seine Herrschaft und seine Einschüchterung findet nur ein Ende, wenn niemand mehr
mit ihm zusammenspannt. Denn solches Zusammenspannen ist eine Verschwörung gegen das Leben: Die
Todesstrafe, der Hass und die ethnische oder religiöse
Säuberung sind die makabren Endpunkte eines Weges,
der mit bösen Gedanken und vernichtenden Worten beginnt. Die Auferstehung Jesu Christi erklärt diesen Weg
für ungangbar.
Ostern ist mehr als der Osterspaziergang. Ostern ist ein
Aufbruch ohne Ende. Wer mitmacht, beginnt ein neuer
Mensch zu werden. Und wo das geschieht, da wird immer
auch ein Stück von der Alten Welt mitgerissen. Da bleibt
es auch zu Hause nicht beim Alten. Und die alte Geschichte mit den vernichtenden Worten und kraftlosen Taten
ist dann wirklich reif für das Kabarett und für das Gedudel einer Chilbi.
Peter Ruch, Pfarrer, Küssnacht am Rigi
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wieder in den Regierungsrat
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EIDGENÖSSISCHE POLITIK
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
SVP LEHNT BUNDESR ÄTLICHE IDEEN ENTSCHIEDEN AB
Bundesrat will Ehe und Familie schwächen
Christoph
Mörgeli
Menschliche Anstellungssicherheit
Die Linken haben weder die Glühbirne noch den Verbrennungsmotor oder das Penicillin erfunden.
Aber im Erfinden von politischen
Begriffen sind sie unschlagbar. Irgendwann Anfang der neunziger
Jahre erfand irgendein Linker den
Begriff «Human Security». Die
UNO-Funktionäre brachten diese
«Menschliche Sicherheit» 1994 erfolgreich auf die Traktandenliste.
Es handle sich um ein «erweitertes Verständnis» von Sicherheit,
um die Sicherheit von Menschen
statt um die Sicherheit von Staaten. Ansonsten herrscht unter den
menschlichen Begriffsexperten
menschliche Begriffsverwirrung.
Sogleich witterten die chronisch
unverwendbaren Bürokraten, Politologen und Friedensforscher ihre Chance. Sie gossen den unförmigen Klumpen «Menschliche Sicherheit» zu klingenden Münzen.
Denn den Sicherheitsbewirtschaftern winkten sichere Löhne, sichere Stellen und todsichere Kongressreisen. Sie schwelgten in
Konzepten, Theorien und Organigrammen. Die UNO-Forderungen
nach «Menschlicher Sicherheit»
enthalten die «wirtschaftliche Sicherheit», «Ernährungssicherheit»
und «gesundheitliche Sicherheit».
Das gesamte sozialistische Parteiprogramm. Einfach unter dem Begriff «Menschliche Sicherheit».
Die SVP reagiert mit Unverständnis auf den veröffentlichten Bericht für eine Modernisierung des Familienrechts. Die Vorstellungen des Bundesrates würden zu
einer weiteren Schwächung der Ehe führen und verfolgen das Ziel, die traditionelle Familie zum Verschwinden zu bringen.
politischen Zielen der Nivellierung neuen Problemen, zum Beispiel bei
SVP. Der Ehe soll als weitere Alternati- Nein zu einer
und der Verhaltenssteuerung entge- den Sozialversicherungen, im Auslänve eine beliebige «gesetzlich geregelte Einheitsgesellschaft
Partnerschaft» à la «Pacte civil de soli- Ehe und Familie sind zentrale Funda- gen. Die traditionelle Ehe und Fami- derrecht und im Erbrecht, sowie eidarité (PACS)» gegenüber gestellt wer- mente unserer Gesellschaft. Sie ga- lie sind offensichtlich ein Hindernis nem massiven Ausbau der Ansprüche
den. Dieser gleichmacherische Ansatz rantieren das Funktionieren einer bei der Verwirklichung eines sozia- an den Staat mit unabsehbaren Folhätte massive gesellschaftliche und Gesellschaft, welche persönliche Frei- listisch geprägten Gesellschaftsbildes gen. Ebenfalls will der Bundesrat die
sozialrechtliche Konsequenzen. Neue heit, Eigenverantwortung und Subsi- mit immer mehr staatlichem Ein- Adoption der «Kinder der Partner» für
gleichgeschlechtliche Paare, die minAnsprüche an den Staat, rechtliche Erfreuliches
diarität hoch hält. Offenbar
verfolgt fluss.
Resultat
Politischen Handlungsbedarf gibt destens drei Jahre miteinander im
Abgrenzungsprobleme und das Zu- der Bundesrat unter der Federführückdrängen einer freiheitlichen und rung von SP-Justizministerin Som- es keinen. Herausforderungen im Fa- gleichen Haushalt gelebt haben, öffmilienrecht
in den
vergange- nen.
selbstverantwortlichen Lebensgestal- Weiterer
maruga aber andere
Ziele: Die Bildung
Wahlerfolg
der SVP
im wurden
Kanton
Luzern
Die SVP fordert den Bundesrat
tung wären die gravierenden Folgen. einer staatlich geregelten und kont- nen Jahren mit verschiedenen ReforDie SVP lehnt diese Gleichschaltung rollierten Einheitsgesellschaft. Die men gelöst (z.B. mit der eingetrage- mit Nachdruck auf, die WeiterverSVP Vielfalt
konntevon
bei verschiedenen
den Luzerner Kantonsratswahlen
fastgesetzgezwei
nen Partnerschaft). Neuer
folgung der präsentierten Ideen falund Verstaatlichung des Zusammen- Die
heutige
Prozent zulegen und zwei Sitze dazugewinnen. Bei den
lebens entschieden ab.
Zusammenlebensformen steht den berischer Aktivismus führt nur zu len zu lassen.
Regierungsratswahlen erreichte der SVP-Kandidat Paul Winiker auf
Anhieb mit einem sehr guten Ergebnis den fünften Platz. Die Chancen
für den notwendigen zweiten Wahlgang sind damit intakt.
ERFREULICHES RESULTAT
SVP. Die SVP konnte im Kanton Luzern ihre Erfolgsserie bei kantonalen
Parlamentswahlen
Am vergangenen
Wochenende steigerte sie
Weiterer Wahlerfolg
der SVPfortsetzen.
im Kanton
Luzern
dort ihren Wähleranteil um 1,8 Prozent auf 24,1 Prozent. Die stärkste Partei Zitat
Die SVP konnte bei den Luzerner Kantonsratswahlen
fast zwei
Prozent
zulegen
und zwei
Sitze Prozent
dazugewinnen.
Bei den (–
im katholischen
Kanton
bleibt
die CVP,
mit 30,9
der Stimmen
Regierungsratswahlen erreichte der SVP-Kandidat
Winiker auf Anhieb mit einem sehr guten Ergebnis den fünften
0,4%, –1 Paul
Sitz).
Platz. Die Chancen für den notwendigen zweiten Wahlgang sind damit intakt.
SVP. Die SVP konnte im Kanton Luzern ihre Erfolgsserie bei kantonalen
Parlamentswahlen fortsetzen. Am
vergangenen Wochenende steigerte
sie dort ihren Wähleranteil um 1,8
Prozent auf 24,1 Prozent. Die stärkste
Partei im katholischen Kanton bleibt
die CVP, mit 30,9 Prozent der Stimmen (–0,4 %, –1 Sitz).
Geschwächt aus der Wahl gehen
die grünen Parteien Grüne und GLP.
Sie verloren gesamthaft 3,6 Prozent
der Stimmen (drei Sitze).
Bei den Regierungsratswahlen erreichte der erstmals antretende Paul
Winiker (SVP) mit 42842 der Stimmen den fünften Platz. Er muss sich
am 10. Mai der Nachwahl stellen, zusammen mit dem bisherigen Regierungsrat Marcel Schwerzmann (parteilos, 43562 Stimmen). Sollten sich
die beiden Kandidaten durchsetzen,
verlöre die SP nach 56 Jahren ihren
Sitz, und die Luzerner Regierung
würde rein bürgerlich. Der Wahlerfolg der SVP in Luzern liegt in der
«Eigentlich ist die Schweiz
ein politisches Gesamtkunstwerk der Ausgewogenheit und der Balance.
Alles Extreme und Übertriebene widerstrebt ihr.
Natürlich gab es immer
auch Gegenentwicklungen,
Anflüge von Grössenwahn,
Irrläufe, politische Halluzinationen, aber am Ende
Abbildung
1: Wähleranteile
und
nach
den Luzerner
Parlamentswahlenvom
vom 29.
29. März
März 2015
Wähleranteile
vor und vor
nach
den
Luzerner
Parlamentswahlen
2015.
fand man sich immer wieder in der jeweils goldenen
Geschwächt
aus der Wahl wie
gehen
die grünen
Parteien
Grüne
und GLP.
Sie
gleichen Grössenordnung
jener
ausbauen.
Sie hat
elf Sitze
dazugeMitte des Ausgleichs und
verloren
Prozentwo
der Stimmen
(drei grösserer
Sitze).
vor zweigesamthaft
Monaten im3,6
Baselbiet,
wonnen, trotz
Verluste in
des Kompromisses. Der
die SVP ihren Wähleranteil um 2,7 den Kantonen Thurgau (10 Sitze), St.
Bei den Regierungsratswahlen erreichte der erstmals antretende Paul Winiker
Prozent erhöhen konnte. Die nächs- Gallen und Schwyz (je 6 Sitze) zu BeSchweizer Staat ist für die
(SVP) mit 42 842 der Stimmen den fünften Platz. Er muss sich am 10. Mai
te Bewährungsprobe ist der Kanton ginn der Legislatur. Die SVP verlor in
der Nachwahl stellen, zusammen mit dem bisherigen Regierungsrat Marcel Bürger und nicht für die
Zürich, wo das (parteilos,
Volk am 12. 43
April
sein
jenen vier
Kantonen,
in denen
sie vier
Schwerzmann
562
Stimmen).
Sollten
sich die
beiden
Politiker gebaut worden.»
Parlament neu bestellt.
Jahre zuvor kurz nach der Abwahl
Kandidaten durchsetzen, verlöre die SP nach 56 Jahre ihren Sitz, und die
von Christoph Blocher aus dem BunLuzerner Regierung würde rein bürgerlich.
Zwischenbilanz seit den
desrat und den sehr erfolgreichen
Roger Köppel,
letzten
nationalen
2007 besonderswie Chefredaktor und
Der
Wahlerfolg
der Wahlen
SVP in Luzern liegtNationalratswahlen
in der gleichen Grössenordnung
Die SVP
seit den Nationalratshatte
(zum Beispiel
jener
vorkonnte
zwei Monaten
im Baselbiet, stark
wo diezugelegt
SVP ihren
Wähleranteil
um 2,7
der «Weltwoche»
Prozent
Die21nächste
Bewährungsprobe
der auf
Kanton
wahlen erhöhen
von 2011 konnte.
in 17 von
Kan- Uri:
von neun auf 18,ist
dann
14 Sit-Zürich,
wo
das Volk am 12.
April
sein Parlament
tonsparlamenten
ihren
Wähleranteil
ze). neu bestellt.
Verleger
Damit es die dummen Bürgerlichen nicht merken.
Tatsächlich hat die bürgerliche
Schweiz das UNO-Konzept
«Menschliche Sicherheit» längst
noch vor dem UNO-Beitritt übernommen. Heute reiben sich siebzig Beamte während ihren Bürostunden für unsere «Menschliche
Sicherheit» auf: in acht Sektionen
der «Abteilung Menschliche Sicherheit» in Bern sowie in drei
ES BR AUCHT TAUGLICHE INSTRUMENTE
REVISION ZUM BUNDESGESETZ ÜBER R ADIO UND FERNSEHEN (RT VG)
Nachrichtendienst:
Rauchzeichen statt Drohnen?
Parteiische SRG will Abstimmungskampf beeinflussen
Abhören von Telefonen, Überwachen von privaten Räumen, Eindringen
in Computer: Diese Massnahmen sieht das neue Nachrichtendienstgesetz
bei Verdachtsfällen vor, um unsere Sicherheit zu verbessern. Denn die
Gefahr von Terroranschlägen und andern «modernen» Bedrohungen wie
verbotener Nachrichtendienst, Spionage, Anschläge gegen öffentliche
Anlagen (Kraftwerke, Bahnhöfe, Schaltzentren u.a.) hat zugenommen.
Die SRG lässt keine Gelegenheit aus, um ihre Unabhängigkeit zu betonen.
Doch in Tat und Wahrheit ist die SRG eine staatliche Institution, welche zu
grossen Teilen öffentlich finanziert ist und sehr oft Partei ergreift. Auf ihrer
Website wirbt die SRG umfassend für die Revision zum Bundesgesetz über
Radio und Fernsehen (RTVG). Damit verstösst sie gegen zentrale Bestimmungen der SRG-Konzession. Diese verpflichtet die SRG, mit ihrem Angebot zur
freien Meinungsbildung beizutragen. Mit der einseitigen Stellungnahme zur
RTVG-Revision versucht sie jedoch, aus eigennützigen Interessen das politische Abstimmungsverhalten der Schweizer Bürger zu beeinflussen.
Genfer Forschungszentren. Wir
dient keine Drohnen und Satelliten
zubilligen – man will offenbar
noch mit Rauchzeichen arbeiten.
sind ihnen unendlich dankbar für
ihre entbehrungsreiche Tätigkeit
im Dienste von «Gender», «Policy
Unit» und «Strategischem Controlling/Wissensmanagement».
Zwar nennt die aktuelle Bundesverfassung die «Menschliche Sicherheit» mit keinem Wort. Dennoch kostet sie uns jährlich 80 Millionen Franken und soll gemäss
Bundesrat mittels «Überbrückungsbotschaft zur Verlängerung und Aufstockung» um 84
Millionen erhöht werden. Die
«Menschliche Sicherheit» ist bekanntlich grenzenlos – also auch
grenzenlos teuer. Die Linken jubeln. Sie wollen die Armee abschaffen und haben das Kampfflugzeug Gripen versenkt. Doch
ihre «Menschliche Sicherheit»
dient ja auch nicht der Sicherheit
der Menschen. Sondern einzig der
Anstellungssicherheit ihrer Wähler.
Hans Fehr
Nationalrat SVP
Eglisau
Was im Ausland geschieht, kann
auch bei uns geschehen. Entscheidend ist, dass solche Verbrechen
durch vorbeugende Massnahmen
verhindert werden. Dazu braucht
der Nachrichtendienst taugliche
Instrumente.
Rot-grüne Politiker laufen Sturm
gegen das Gesetz. Sie malen das Gespenst einer «neuen Fichenaffäre»
und von «Orwellschen Zuständen»
an die Wand. In der nationalrätlichen Debatte wurde alles versucht,
um den Nachrichtendienst mit
zahlreichen Auflagen impotent zu
machen. Zwei Beispiele: Der Nachrichtendienst soll nicht bei «besonderen», sondern erst bei «ausserordentlichen» Lagen zum Einsatz
kommen – also dann, wenn es zu
spät ist und die Krise mit Gewalt
und Terror bereits da ist. Ebenso
wollte die Linke dem Nachrichten-
Hohe Hürden
Die Mehrheit liess sich aber nicht
beeindrucken, und ich hoffe, dass
auch der Ständerat zustimmen
wird. Denn mehr Hürden kann
man gar nicht einbauen: Um eine
Person zu überwachen, braucht es
grünes Licht vom Bundesverwaltungsgericht sowie die Zustimmung des Chefs VBS und des bundesrätlichen Sicherheitsausschusses.
Nachdem wir uns «Schengen»
mit offenen Grenzen und einer
massiven Zunahme der grenzüberschreitenden Kriminalität angeschlossen haben, ist das neue Nachrichtendienstgesetz umso dringlicher. Zudem brauchen wir eine
moderne und auch bestandesmässig starke Milizarmee, damit bei
Terrorgefahr viele wichtige öffentliche Einrichtungen gleichzeitig
und über längere Zeit bewacht
oder überwacht werden können.
Sicherheit ist und bleibt die erste
Staatsaufgabe.
Aktion Medienfreiheit. Am 14. Juni
2015 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die RTVG-Revision ab. Der Schweizerische Gewerbeverband hat gegen die Vorlage erfolgreich das Referendum ergriffen.
Die Aktion Medienfreiheit ist im
Abstimmungskomitee
vertreten
und setzt sich aktiv gegen die verfassungswidrige Einführung einer Mediensteuer ein.
Die SRG geniesst dank Gebührengeldern in Milliardenhöhe eine
Monopolstellung in der Schweizer
Medienlandschaft. Diese finanziellen Mittel werden nun auch für politische Werbung in eigener Sache
missbraucht.
Inakzeptable Einseitigkeit
Auf ihrer Homepage wirbt die SRG
in krass einseitiger Weise für die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes. In zahlreichen Argumentarien
werden die Gründe für die Revision
dargelegt. Verschiedene Links führen den Leser zu den Befürwortern
der Vorlage. Kein einziges Gegenargument wird aufgeführt. Eine Ver-
linkung mit der Homepage des gegnerischen Komitees fehlt gänzlich.
Dieses Vorgehen steht in klarem
Widerspruch zu den Richtlinien
der SRG, gemäss welchen sie dem
Publikum eine unabhängige Sicht
auf das Geschehen im In- und Ausland vermitteln muss. Für die politische Kultur in der Schweiz sei dies
wichtig.
Eine derart einseitige und unausgewogene Darstellung ist inakzeptabel. Die SRG ist gemäss Konzession verpfl ichtet, zu allen politischen
Themen umfassend und sachgerecht zu informieren. Mit solch einseitigen Publikationen verletzt die
SRG das Gesetz in krasser Weise und
versucht, die Meinungsbildung der
Schweizer Bevölkerung aus eigennützigen Interessen zu beeinflussen. Dagegen wehrt sich die Aktion
Me-dienfreiheit.
Sie fordert die SRG dazu auf,
ihrem Gesetzesauftrag umgehend
nachzukommen und ruft das BAKOM dazu auf, seine Aufsichtsfunktion wahrzunehmen und einzuschreiten.
K ANTON ZÜRICH
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
AU S D E M K A N T O N S R AT
KO M M E N TA R Z U R R AT SS I T Z U N G
Kritisches, aber klares Ja zur Limmattalbahn
Zur letzten Sitzung vor Ostern und vor den Wahlen wurden die Parlamentarier vor dem Rathaus von engagierten
Gegnern und Befürwortern der Limmattalbahn empfangen. Die Debatte zur Limmattalbahn stand an.
Margreth
Rinderknecht
Kantonsrätin SVP
Wallisellen
Die Kommission Energie und Verkehr, KEVU, beantragte mit grossem
Mehr, dem Antrag des Regierungsrates zuzustimmen und die Limmattalbahn zu bauen. Die Vorlage ist ein
Gesamtverkehrsprojekt, bei welchem
Strasse wie auch ÖV ausgebaut werden sollen. Für den Ausbau der Bahn
werden zwei Staatsbeiträge in der Höhe von insgesamt 510 Mio. und für
den Ausbau von Strassen ein solcher
von 136 Mio. Franken beantragt. Die
geplanten 27 Haltestellen zwischen
Zürich Altstetten und dem aargauischen Killwangen sollen nach Fertigstellung des Mammutprojektes 2022
im Viertelstundentakt bedient werden. Der Präsident der Kommission
und weitere Fraktionssprecher berichteten von aufwändigen Diskussionen um die optimale Linienführung
und die Vernetzung mit den anderen
Verkehrsträgern. Aus den Erfahrungen mit der Glatttalbahn habe man
gelernt, es seien weniger Querungen
mit Strassen und mehr Barrieren und
Lichtsignalanlagen geplant. Die Limmattalbahn wird mit Zweirichtungsfahrzeugen betrieben, darum braucht
es keine Wendeschlaufen. Die Geleise
der Bahn führen – mit wenigen Ausnahmen – über ein separates Trassee.
Als Alternative seien Bus und Hochbahn geprüft worden, sie konnten
aber neben der Limmattalbahn nicht
überzeugen. Die Gegner sind überzeugt, dass das Wachstum nicht so
wie prognostiziert weitergehen werde. Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht) kritisierte Details in der Streckenführung und machte sich stark
für Elektrobusse. Das vorgelegte Projekt sei rückwärtsgerichtet, die viel
zu langsame «Spanisch Brötli Bahn»
nehme die Bedürfnisse der Bevölkerung zu wenig auf.
Grosse Mehrheit
für die Limmattalbahn
Die Mehrheiten aller Fraktionen sind
überzeugt, dass das Projekt sorgfältig, breit abgestützt und mit Einbezug von Einwohnern und Nutzern
geplant worden ist. Für Rochus Burtscher (SVP, Dietikon) ist es wichtig,
dass die Zentren der boomenden
Städte entlastet werden. Ein Nein
würde ein noch grösseres Chaos auf
den Strassen bedeuten. Willy Haderer (SVP, Unterengstringen) berichtete über die Zeit, als sich das Blatt seinerzeit gewendet hatte, nachdem er
in entscheidenden Gremien Ideen für
eine zukunftsgerichtete Verkehrsentwicklung in Gang gebracht hatte. Haderer stand am Morgen mit der Hellebarde im Eingang des Rathauses.
«Diese habe ich vor 20 Jahren von
meinem damaligen Ratskollegen Johann Jucker bekommen: Damit Du
nicht wehrlos dastehst, wenn eine
wirklich wichtige Debatte ansteht.»
Regierungsrat Ernst Stocker ist überzeugt von der Limmattalbahn: «Sie
löst das Verkehrsproblem im Limmattal und ist ein Projekt für die Zukunft. Wir reden in diesem Rat häufig von der Gemeindeautonomie: Die
betroffenen Gemeindebehörden haben signalisiert, dass ihre Bevölkerung diese Bahn will. Ich anerkenne
aber auch, dass man aus unterschiedlichen Gründen dagegen sein kann.»
Das Quorum der Ausgabenbremse
wurde mit gut 160 Stimmen gegen
einzelne Ablehnungen und Enthaltungen, angenommen.
Postulate abgeschrieben
Mit einem Postulat aus dem Jahr 2008
wollten Parlamentarier wissen, ob
ein neues ZVV-Abo mit Sperrzeiten
am Morgen und Abend etwas bringe.
Für Konrad Langhart (SVP, Oberstammheim) erfüllt der 9-Uhrpass
diese Wünsche zu günstigem Preis.
Mit einer zusätzlichen Fahrsperre
am Abend könnten die Vorteile nicht
weiter getoppt werden, zudem sei
dann die grosse Anzahl Passagiere
über eine längere Zeit verteilt. Der
moderne, elektronische Swisspass
verspricht weniger Aufwand und
Kundenfreundlichkeit, er ist aber zur
Zeit noch Zukunftsvision. Der Postulatsbericht wurde abgeschrieben.
Ein weiteres Postulat wollte, dass
die Flugzeuge künftig häufiger im
Gleitflugverfahren, CDA, auf dem
Flughafen Kloten landen. Christian
Lucek (SVP, Dänikon) erklärte, dass
die Bedingungen für den CDA über
die Landesgrenzen hinausgehen,
denn ein lärmschonender Gleitflug
müsse schon früh, also noch über
nachbarlichem Hoheitsgebiet, eingeleitet werden. Ernst Stocker doppelte
nach und betonte – gegen die linke
Ratsseite gewandt – dass wir aus wirt-
Frohe Ostern
Liste1
Ihre SVP
www.svp-zuerich.ch
schaftlichen Gründen den Flughafen
brauchen. «Und Verkehr macht Lärm;
auch eine Frau mit ‹Stögelischuhen›
macht Lärm. Es ist nachvollziehbar,
dass sich alle gegen Lärm wehren –
ausser sie verursachen ihn selber.»
Verordnung Ruhetagsund Ladenöffnungsgesetz
Hans Heinrich Raths (SVP, Pfäffikon) erklärte als Kommissionspräsident WAK die Vorlage. Mit der Änderung wird lediglich die Lage- und
Sortimentsbeschränkung aufgehoben. Läden bis 200 m2, mit familieneigenen Mitarbeitenden, dürfen künftig an öffentlichen Ruhetagen, nicht
aber an hohen Feiertagen (Karfreitag,
Ostern, Pfingsten, Bettag, Weihnachtstage) geöffnet haben. Peter
Preisig (SVP, Hinwil) vertrat die Meinung der SVP: «Die Aufhebung der
Sortimentsbeschränkung bringt eine
Vereinfachung, auch für die vollziehenden Gemeinden. Die Verordnungsänderung wurde mit 105 zu 64
Stimmen genehmigt.»
Lohndumping am Hauptbahnhof
Arnold Suter (SVP, Kilchberg) äusserte sich mit markigen Worten betreffend der Interpellation Lohndumping am HB Zürich und der Rolle
des Amtes für Wirtschaft und Arbeit:
«Lohndumping findet kaum statt, die
Meldeverfahren sind das Problem.
Der Kanton Zürich setzt die flankierenden Massnahmen sehr gut um.
Die Unia hat die paritätische Kommission umgangen, es geht ihr nur
um den staatlichen Mindestlohn, sie
will mehr Macht und Publizität für
ihre Organisation. Die Interpellanten
sind der verlängerte Arm der Unia.
Diese will auf Kosten der Schwächsten mehr Macht.» Es entbrannte eine
heftige Diskussion zwischen Linken
und Bürgerlichen. Ernst Stocker be-
3
tonte, dass die Interpellationsantwort
eigentlich ausführlich genug sei. «Das
Bundesgesetz regelt die Arbeit und
den Lohn, das Ganze ist komplex und
schwierig umzusetzen. Niemand will
ein Lohndumping. Bis jetzt sind wir
gut gefahren mit der Sozialpartnerschaft, die Unia gefährdet die Zusammenarbeit mit diesen zum Teil haltlosen Anschuldigungen.»
Kloster Rheinau
als Hauswirtschaftszentrum
Zu Beginn der Nachmittagssitzung
erläuterte der Präsident der Kommission Planung und Bau, Pierre Dalcher (SVP, Schlieren), die Vorlage:
«Mit der geplanten Nutzung eines
Teils der Klosterinsel Rheinau für ein
Hauswirtschaftszentrum und für einen Gastronomiebetrieb haben wir
eine gute Lösung gefunden. Die dreiwöchigen Kurse für Gymischülerinnen und -schüler sind eine gute räumliche und zeitliche Ergänzung zum
Betrieb der Musikinsel. Nach dem
Umbau können gleichzeitig zwei Kurse mit je 24 Jugendlichen unterrichtet
und beherbergt werden. Damit werden andere, kleinere, ausserkantonale, und zugemietete Hauswirtschaftszentren nicht mehr benötigt». Erich
Bollinger (SVP, Rafz), Sprecher für
die SVP, hofft, dass die Ausführung
des Projektes als Zweckbau realisiert
wird: «Wir brauchen keinen Spezialoder Design-Ausbau». Der beantragte
Kredit beträgt 29 Mio. Franken, ein
altes, denkmalgeschütztes Gebäude
kostet im Umbau seinen Preis. Verschiedene Fraktionen bemängelten,
dass in Zeiten vieler anstehender Bildungsbaugeschäfte nun ausgerechnet die Rheinau zur Abstimmung
kommt. Mit 162 Stimmen wurde
das Quorum der Ausgabenbremse erreicht, der Kredit ist damit bewilligt.
Die Chefs wollen nicht …
Der Präsident der GPK, Claudio Zanetti (SVP, Gossau), berichtete über
die Arbeit seiner Kommission. Die Direktionen und die Mitglieder der
Kommissionen haben sich dabei auf
Themenschwerpunkte fokussiert, so
etwa das Forensische Institut in der
Sicherheitsdirektion oder die IT-Strategie in der Finanzdirektion. Die GPK
kritisiert die vielen Schnittstellen
und teilweise fehlende Verantwortung, insbesondere im Gemeindeamt
und in der Aufsicht über die KESB. In
den Bezirken sind die KESB‘s unterschiedlich organisiert, zum Teil eher
suboptimal. Sollten die Gemeinden
mehr Einsicht in die Akten verlangen, müsste die Gesetzgebung des
Bundes, im Bereich des Datenschutzes, geändert werden. Zanetti monierte, dass trotz der Bedeutung des
umfangreichen Berichts kein Mitglied des Regierungsrates im Saal anwesend sei. Peter Uhlmann (SVP,
Dinhard) kritisierte, dass bei direktionsübergreifenden Themen, wie IT,
Beschaffung, Immobilien, wenig konstruktive Zusammenarbeit sichtbar
sei. Sehr wohl liesse sich in der direktionsübergreifenden Verwaltung
mehr Geld sparen, «doch die Chefs,
die Regierungsräte wollen nicht». Sie
hätten kein Interesse daran, Abläufe
zu koordinieren und zu straffen, Synergien zu nutzen, ein einheitliches
Controlling einzuführen. Das sei bedauerlich und kostet uns Steuergelder. Vom «Gärtlidenken – oder von
den sieben Königreichen» war die
Rede und davon, dass die Regierungsmitglieder die kritischen Bemerkungen der GPK konsequent in den Wind
schlagen. Der Bericht wurde genehmigt.
Überweisung von
Parlamentarischen Initiativen
Hans-Peter Amrein möchte, dass die
Identifikation von Einreisenden wie-
Ein wegweisender Entscheid
für das Limmattal
Am vergangenen Montag hat der Kantonsrat mit nur wenigen Gegenstimmen
und Enthaltungen den Staatsbeiträgen
zum Bau der Limmattalbahn (LTB) und
Ergänzungen am Strassennetz zugestimmt. Dabei geht es im Limmattal
nicht nur um ein Bahnprojekt, sondern
um ein Gesamtverkehrsprojekt, indem
mit ergänzenden Massnahmen am
Strassennetz, der Transitverkehr aus
den Zentren von Schlieren und Dietikon
auf die Bern- resp. Überlandstrasse verlegt werden soll, um damit Raum für die
LTB zu schaffen. Dabei wird ein altes
Anliegen verwirklicht, nämlich die Unterquerung der Engstringerkreuzung in
Schlieren. Im Weiteren wird die Hallerkreuzung bedarfsgerecht angepasst und
in der Fahrweid wird die Überlandstrasse durch zusätzliche Fahrstreifen
erweitert. Die Gesamtaufwendungen
für den Individualverkehr belaufen sich
auf 136 Mio. Franken.
Bei der LTB wurden im Projektverlauf
verschiedene Anpassungen vorgenommen. Eine vorgesehene Umlegung der
Tramlinie 2 zum Bahnhof Altstetten
wurde von der Quartierbevölkerung
und in der Folge auch vom Stadtparlament abgelehnt.
Beim Spital Limmattal wurden nach
dem Variantenentscheid zur Linienführung weitere Anpassungen vorgenom-
men, indem mit einer «baumfreundlichen» Ausgestaltung der Linienführung
der Baumbestand weitgehend belassen
werden kann. Ein altes Anliegen der Anwohner betreffend Tempo 30 auf der
Spitalstrasse wird verwirklicht.
Im Stadtzentrum von Dietikon, einem eigentlichen Stolperstein, konnte
der gordische Knoten gelöst und damit
eine Lösung gefunden werden, die die
LTB direkt an den Bahnhof anschliesst.
Aus der Erfahrung und in Kenntnis
der Unfallstatistik der Glatttalbahn
wurde durch die Verantwortlichen der
LTB ein breit abgestützter Sicherheitsbericht erarbeitet. Die Erkenntnisse
wurden an den sicherheitskritischen
Punkten ins Projekt eingearbeitet.
Weniger in der Ratsdebatte, aber umso mehr in der vorberatenden Kommission gab der Standort des Tramdepots
zu längeren Diskussionen Anlass. Letztlich akzeptierten wir die Argumente der
LTB AG, dass die am ursprünglichen
Standort notwendige Altlastensanierung im Umfang von 25–30 Mio. Franken nicht dem Projekt angelastet werden kann, und sich somit die Verlegung
auf den alternativen Standort rechtfertigt. Die Investitionen für den öffentlichen Verkehr belaufen sich für den Kanton Zürich auf gesamthaft 510 Mio.
Franken. Dazu sind Bundesbeiträge in
Aussicht gestellt.
Die LTB ist ein zukunftsgerichtetes
Gesamtverkehrsprojekt, das die künftige Entwicklung im kantonsübergreifenden Limmattal aufnimmt und die Antwort auf die verkehrlichen Herausforderungen auf die im Kantonalen Richtplan
festgesetzten Zentrumsgebiete darstellt.
der eingeführt wird. Gästekontrolle
und neu auch bei Neuzuzugsmeldungen – soll automatisch und systematisch kontrolliert werden. Die Daten
sollen nach der Kontrolle wieder gelöscht werden. Leider hat der Datenschutzbeauftragte diese Kontrolle
von Neuzuzügern vor einigen Jahren
abgeschafft. Natürlich bejammerten
die Linken sofort den Generalverdacht für alle Zugezogenen, sie wollen einen «offenen und sicheren»
Kanton Zürich. Die PI wurde mit 88
Stimmen vorläufig unterstützt.
Ein Vorstoss der GLP will, dass Gebäudeausweise (Gebäudeenergieausweis der Kantone, GEAK) obligatorisch werden sollen für alle Besitzer
von Wohnliegenschaften. Der Kanton soll 30 Prozent der Kosten übernehmen. Orlando Wyss (SVP, Dübendorf) argumentierte: «Der Gebäude-
ausweis ist ein weiterer Versuch, in
die Eigentumsrechte von Liegenschaftsbesitzern einzugreifen. Der
GEKA verteuert die Wohnungen, ohne dass damit Energie gespart wird.
Er macht nur einen kleinen Teil der
Argumente für einen Kauf aus, dafür
ist er ein Musterbeispiel für ein bürokratisches Monster.» Die Unterstützung von linker Seite kam zustande
mit 81 Stimmen.
In einer PI wollen Rochus Burtscher und Anita Borer (SVP, Uster)
den Kostenanteil der Erziehungsverantwortlichen an der Sonderschulung
in einer Vorordnung regeln. Die Gemeinden sollen mitbestimmen können, welche Kosten von den Steuerzahlern bezahlt werden und wie auch
Eltern in die Verantwortung genommen werden. Die Unterstützung kam
mit 71 Stimmen knapp zustande.
Hanspeter Haug
Kantonsrat SVP
Weiningen
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4
AK TUELL
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
SVP USTER
SVP DÜBENDORF
Jede Stimme zählt
Wahlveranstaltung mit Toni Brunner
Sich nicht nur in der Sonne, sondern auch in der Wählergunst sonnen zu können – das war einmal
mehr das Ziel der Standaktion am
vergangenen Samstag in Uster. Die
Werbung für die Liste 1 der SVP
und ihre Positionen standen dabei
im Vordergrund. Auch das Kulinarische sowie Gesellschaftliche kam
Am Mittwochabend vergangener Woche konnte die SVP Dübendorf zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Restaurant La Cantina Settimio begrüssen, darunter auch mehrere SVP-Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten des Bezirks sowie – sicher auch aufgrund des angekündigten Hauptredners – eine stattliche Anzahl von Nicht-SVP-Mitgliedern. Erfreulich war auch die Durchmischung nach Alter und Geschlecht.
nicht zu kurz. Mit feinem Osterküchlein, Brezeln und süssen Nüssen konnte man sich am Stand der
SVP Uster verköstigen und dabei
über Politik und die Welt diskutieren.
Anita Borer, Kantonsrätin und
Präsidentin SVP Uster
Für die SVP im Einsatz: Erik Boller, Benjamin Fischer, Anita Borer, Deborah
Bernhard, Bruno Walliser, Giuseppe Biacchi und Markus Ehrensperger.
Zuerst erhielten die drei Kandidierenden aus Dübendorf Jacqueline
Hofer, Orlando Wyss und Patrick
Walder Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.
Dann war es so weit und Patrick
Walder durfte Nationalrat Toni
Brunner, den Präsidenten der SVP
Schweiz, ansagen. Mit seiner positiven Ausstrahlung und unnachahmlichen Leichtigkeit fand dieser sofort
den Draht zum interessierten Publikum. Zuerst befasste er sich mit dem
Thema Wahlen, kantonale und eidgenössische. Er appellierte eindringlich an die Anwesenden, daran teilzunehmen. Entgegen der inzwischen weit verbreiteten Haltung,
Abstimmungen zu brisanten Themen seien wichtiger als Wahlen
oder ersetzten diese gar, machte er
klar, dass dem nicht so ist. Denn, so
führte er aus, mit den Wahlen werde
jeweils die gesamte Politik für vier
Jahre festgelegt, respektive gesteuert. Die Politik, welche sich dann für
den einzelnen Bürger mehr oder weniger spürbar in allen Belangen und
Bereichen des täglichen Lebens auswirkt. Anschliessend äusserte er
sich dezidiert zum Thema Innovationspark, den er ablehnt. Er brachte
den Zuhörern ins Bewusstsein, dass
Innovation die Schweiz wirtschaftlich erfolgreich gemacht hat, lange
bevor man über entsprechende
Parks, respektive Überbauungen zu
fabulieren begann. Innovation kann
und muss man nicht verordnen oder
planen. Sie passiert jeden Tag bei unzähligen kleinen und grossen Unternehmen. Wo sie nicht stattfindet,
Toni Brunner in guter Gesellschaft: SVP-Kantonsratskandidatinnen und
-kandidaten aus dem Bezirk Uster.
bleibt Erfolg über kurz oder lang
aus.
Den Hauptteil seines frei vorgetragenen, spontanen Referats widmete
Toni Brunner der nationalen Politik.
Die Zukunft der direkten Demokratie mit Initiativ- und Referendumsrecht, die Gestaltung der Schweizer
Rechtssprechung und die Asylpolitik wurden besonders hervorgehoben. Er zeigte auf, wie eminent
wichtig es ist, dass die SVP genau
hinschaut und Fehlentwicklungen
entschlossen bekämpft. Dort, wo es
nicht anders geht, mittels Initiativen. Toni Brunner brachte eindrückliche Beispiele aus «Bundesbern»
mit, die aufzeigten, dass die Befürchtungen der SVP völlig zu Recht
bestehen. Am Schluss wies er noch
auf etwas hin, was Sie inzwischen
den Medien entnehmen konnten,
nämlich auf einen «gewissen Schulterschluss» zwischen der SVP, FDP
und CVP auf Bundesebene, hauptsächlich im Bereich Finanzpolitik.
Ein kleiner, aber sicher richtiger
Schritt in die richtige Richtung, um
bürgerlicher Politik vermehrt zum
Durchbruch zu verhelfen.
Anschliessend beantwortete Toni
Brunner noch Fragen aus dem Publikum, bevor er sich unter das ApéroPublikum mischte und noch über
eine Stunde geduldig und gutgelaunt für persönliche Gespräche zur
Verfügung stand.
Patrick Walder, Kantonsratskandidat
und Präsident SVP Dübendorf
SVP EGG
Wahlkampf am Frühlingsmarkt Egg
Im Gespräch mit der Bevölkerung.
SVP AESCH
SVP-Sünneli vor dem Türmli Aesch
Bei
strahlendem
Sonnenschein
schien das SVP-Sünneli umso mehr
in Aesch an einer der verschiedenen
Standaktionen der SVP des Bezirkes
Dietikon am Samstagmorgen 28.
März 2015. Die Aescherinnen und
Aeschern hatten die Gelegenheit, die
SVP-Kantonsratskandidaten persönlich kennenzulernen. Gut gelaunt ob
dem schönen Wetter kamen die Leute
munter ins Gespräch mit den diversen anwesenden Kandidaten. Unter-
schriften für die SVP-Initiative
«Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)» wurden ebenfalls rege gesammelt. Die
Schweiz soll in Zukunft laufend und
zwingend das Recht der Europäischen Union (EU) übernehmen und
der Gerichtshof der EU in Luxemburg
soll zum höchsten Gericht werden.
Dies gilt es zu verhindern, denn das
Schweizer Volk hätte nichts mehr zu
sagen.
SVP EGG. Mit einem eigenen Stand
war die SVP Egg am vergangenen
Samstag am Frühlingsmarkt in Egg
präsent. Die beiden Kantonsratskandidaten aus Egg, Tobias Infortuna
und Ueli Pfister, wurden dabei von
weiteren Kandidaten aus dem Bezirk Uster tatkräftig unterstützt. So
halfen Anita Borer (Uster), Karl Bertschinger (Maur), Erik Boller (Brüttisellen), Beni Fischer (Volketswil)
und Priska Sonderegger (Volketswil)
fleissig mit, Stimmen für die Liste 1
und unsere Regierungsratskandidaten zu sammeln. Bei den jüngsten Marktbesuchern sorgten vor allem die gratis abgegebenen Zuckerwatten für Begeisterung, die von
den Kandidaten selber mit einer eigenen Zuckerwattenmaschine zubereitet wurden.
Ziel der Standaktion: Stimmen für die Liste 1 und unsere Regierungsratskandidaten zu sammeln.
BEZIRK HORGEN
Standaktionen in Richterswil und Wädenswil
für mehr SVP
Diego Bonato, Gemeinderat Aesch ZH und SVP-Kantonsratskandidat
Bruno Thode, Diego Bonato, Jörg Dätwyler vor dem Türmli im Aesch.
Seit Wochen sind die Kandidaten des
Bezirks Horgen mit und ohne Piaggio-Mobil unterwegs gemäss dem
Motto: «SVP bi de Lüüt». Wenn auch
bei der traditionellen «Racelette-Verteilete» vor zwei Wochen in Richterswil das Wetter nicht mitmachte; der
Einsatz für unsere Bevölkerung wurde trotzdem zum vollen Erfolg. Zum
Abschluss der offiziellen Standaktionen machte die SVP-Crew am letzten
Samstag in Wädenswil Halt. In vielen direkten Gesprächen konnten
die SVPler die Passanten grösstenteils davon überzeugen, dass es am
12. April (Wahltag) vor allem eines
braucht: Mehr SVP!
Engagiert für die SVP im Bezirk (vlnr): Margrit Haller, Tono Scherrer, Fraktionspräsident Jürg Trachsel, Kerstin Steiner, Christina Zurfluh und Urs Waser.
AK TUELL
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
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DIE NEUTR ALITÄT IM WANDEL DER ZEIT
200 Jahre völkerrechtliche Neutralität
Wer könnte es bezweifeln? Die schweizerische Neutralität ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Neutralität hat die Existenz der Eidgenossenschaft über Jahrhunderte gesichert und unser Land
aus Kriegen herausgehalten. Am 19. März 2015 fand im Kongresshaus Zürich zur Feier ein Festakt unter dem Titel «200 Jahre völkerrechtliche Neutralität» statt.
Christoph Mörgeli
Nationalrat SVP
Stäfa
Der Bund der Eidgenossen hätte die ersten Anfänge kaum überstanden, wenn
die Orte nicht ein gegenseitiges «Stillesitzen» und Vermitteln im Krisenfall beschlossen hätten. Später hätte unser
konfessionell, sprachlich und kulturell
gespaltenes Land ohne Neutralität in Zeiten von Religionskriegen und Zusammenschlüssen der Nachbarländer zu
grossen Nationalstaaten nicht überleben
können. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die ersten 300 Jahre wirkte die Neutralität der Eidgenossen gegen Innen
stabilisierend, die letzten 200 Jahre hat
sie den Bestand der Schweiz hauptsächlich gegen Aussen gesichert. Wir wissen
es auch: Weder Wilhelm Tell noch die
alten Eidgenossen auf dem Rütli haben
die Neutralität erfunden. Aber der Gehalt des Bundesbriefes von 1291 ist genau wie der Mythos von Tell ein lautes,
ein deutliches, sogar ein schroffes Nein.
Ein Nein aus den Innerschweizer Alpentälern zur Unterwerfung unter den habsburgisch-europäischen
Verwaltungsstaat, der sich damals organisierte.
Hodlers Tell
Die Botschaft von Bruder Klaus von
Flüe, dem Eremiten im Obwaldner
Ranft, an die zerstrittenen, übermütigen und kriegslustigen Eidgenossen
von 1481 war deutlich: «Wenn ihr in
euren Grenzen bleibt, so kann euch
niemand überwinden, sondern ihr werdet euern Feinden zu jeder Zeit überlegen und Sieger sein. Wenn ihr aber, von
Habsucht und Herrschsucht verführt,
euer Regiment nach aussen zu verbreiten anfanget, wird eure Kraft nicht lange währen» (nach Johannes Trithemius). Der Luzerner Geschichtsschreiber
Hans Salat formte aus diesem BruderKlaus-Ratschlag später den berühmten
Satz «Macht den Zaun nicht zu weit!»
Innerhalb der Eidgenossenschaft
wurden neue Bundesmitglieder seit
dem 15. Jahrhundert im Falle von Konfl ikten zwischen den Orten zum «Stillesitzen» und zum Vermitteln verpfl ichtet. Man sprach noch nicht von Neutralität. Man sprach von Stillesitzen. Es ist
genau dasselbe. Wie gerne würden wir
heute unseren Bundesräten zurufen:
«Stillesitzen!» Dann möchten wir noch
beifügen: «Und Maul halten!» Das Stillesitzen und Vermitteln galt auch für den
1501 neu in den Bund aufgenommenen
Stadtstaat Basel. Man hielt sich damals
schon an den immer gültigen Grundsatz: «Schlichten ist besser als Richten.»
Die Niederlage in der Schlacht von
Marignano bedeutete 1515 das Ende der
gesamteidgenössischen Eroberungspolitik. Wir wissen auch, dass damals keine
Urnenabstimmung über die Einführung
der Neutralität veranstaltet wurde. Aber
ist es nicht grossartig und einmalig, ist
es nicht ein Sonderfall, dass wir Schweizer 2015 nach 500 Jahren keines glorreichen Sieges gedenken, sondern einer
blutigen Niederlage? Entscheidend ist
doch, was sich aus den Erfahrungen von
Marignano in der Folge entwickelt hat:
Die Devise, sich nicht in fremde Händel
zu mischen und aussenpolitisch Zurückhaltung zu üben. Nicht die Eidgenossen
zogen sich fortan von den Schlachtfeldern zurück – sie sollten dort noch Jahrhunderte als Söldner kämpfen –, wohl
aber die Eidgenossenschaft als Ganzes.
Marignano
Die Glaubensspaltung erwies sich
letztlich als Segen: Der Bund wäre bei
einem Mitmachen auf katholischer
oder protestantischer Seite unweigerlich in den furchtbaren Dreissigjährigen Krieg hineingezogen worden. 1638
löste sich die Schweiz von der Verpfl ichtung, Kriegführenden den militärischen Durchzug zu erlauben. 1647 wurde in der so genannten «Defensionale
von Wil» der Übergang zur bewaffneten
Neutralität vollzogen. Der Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein erreichte in zähen monatelangen Verhandlungen am Westfälischen Frieden
in Münster die nun auch völkerrechtlich anerkannte Unabhängigkeit der
Schweiz vom Deutschen Reich und damit erst die Voraussetzung einer glaubwürdigen Neutralität: «Es ist reichs- und
weltkündig, dass die Eidgenossenschaft
ein freier Stand ist, so nebst Gott einzig
von sich selbst abhängt.» Die erste offizielle Neutralitätserklärung der Tagsatzung stammt von 1674. Sie erklärte die
Schweiz als ein «Neutral Standt», und
zwar ausdrücklich «zue des Vaterlandts
Vortheÿl, Ruehe, undt Sicherheyt».
1798 marschierten die Franzosen
mit schön tönenden Schlagworten wie
«Freiheit», «Gleichheit», «Brüderlichkeit» in die Schweiz ein. Diese kämpfte teilweise vergeblich, ergab sich oder
feierte die Eroberer als Befreier. Das
Land musste die Neutralität preisgeben,
ein Offensivbündnis abschliessen und
Truppen stellen, die an der Beresina
und anderswo zugrunde gingen. Jetzt
wurde auch die Schweiz zum Kriegsschauplatz und zum militärischen
Durchmarschgebiet. Zum Beispiel marschierten 1813 die gegen Napoleon Alliierten über die Basler Rheinbrücke.
Der Wiener Kongress beendete
1814/15 zwanzig Jahre Revolutionskriege. Er stand unter der Leitung
der Siegermächte
Österreich, Preussen, Russland und
England, zu denen später auch
Frankreich stiess.
Die tief zerstrittene Schweiz behandelten diese Staaten anfänglich als
französischen Untertan. Die unter
sich verkrachten
Schweizer Unterhändler boten dem
Kongress in Wien
ein schlechtes Bild;
Wiener Kongress
einige wollten die
alten Zustände der selbständigen Orte
mit Untertanengebieten wieder herstellen, andere die errungenen Freiheiten
behalten – und zahlen sollten bitteschön
immer die andern Kantone.
Der Engländer Strafford Canning und
Ioannes Antonios Kapodistrias als Ver-
treter des russischen Zaren hatten als
Gesandte in der Schweiz auf das Zustandekommen eines Bundesvertrages von
22 souveränen Kantonen gedrängt. Am
6. April 1814 zogen die Vertreter der Tagsatzung feierlich zu den entsprechenden
Beratungen ins Grossmünster ein. Überhaupt hat Russland auch in Wien zugunsten einer neutralen, souveränen
Schweiz ein wichtiges und gutes Wort
mitgesprochen. Dies sollten wir in der
Gegenwart nicht ganz vergessen.
Die Vertreter der Grossmächte wollten in Wien nicht nur inneren Frieden in
der Schweiz schaffen, sondern einen
neutralen, militärisch gestärkten Pufferstaat zwischen den Grossmächten
Frankreich und Österreich. Als Napoleon sein Exil in Elba überraschend beendete und aufs französische Festland zurückkehrte, beschloss der Wiener Kongress so schnell wie möglich eine Erklärung über die Angelegenheiten der
Schweiz. Diese wurde also vor 200 Jahren beschlossen. Wichtiger als die territorialen und finanziellen Beschlüsse war
die Garantie der immerwährenden Neutralität der Schweiz, wie sie auch im Interesse der europäischen Mächte lag. In
diesem Dokument stand, es werde nach
Genehmigung durch die Schweiz von
den europäischen Mächten eine Urkunde ausgefertigt, welche «die Anerkennung und Gewährleistung der immerwährenden Neutralität innerhalb ihrer
neuen Grenzen» enthalten solle.
Definitiv wurde die Neuordnung
der Schweiz aber erst nach Napoleons
Niederlage bei Waterloo. Im 2. Pariser
Frieden vom 20. November 1815 garantierten die Grossmächte die immerwährende Neutralität
der Schweiz und die
Unverletzlichkeit ihres Gebiets. Diese erste völkerrechtliche Anerkennung der immerwährenden Neutralität hatte in den
wesentlichen Punkten der Genfer Diplomat Charles Pictet de
Rochemont formuliert, der streng darVölkerbund
auf achtete, dass die
Grossmächte aus der Neutralitätsgarantie kein Interventionsrecht ableiten
konnten. Pictet gelang es auch, einen
territorialen Korridor für die Landverbindung Genfs mit der Eidgenossenschaft aus vorher französischen Gemeinden zu erreichen. Damals wurden
die noch heutige gültigen Landes- und
Kantonsgrenzen festgelegt – selbstverständlich mit Ausnahme des noch bernischen Juras.
Nach diesem aussenpolitischen Erfolg von 1815 folgte 1848 mit der Gründung des Bundesstaates ein einzigartiger innenpolitischer Erfolg. Mit der
Präambel «Im Namen Gottes des Allmächtigen» nahmen die Bundesstaats-
gründer bewusst Bezug auf den Bundesbrief von 1291. Beides, die Festigung
der Neutralität wie die Stärkung des
Bundes, war für die Schweiz Voraussetzung, um sich gegen die benachbarten
Nationalbewegungen zu behaupten.
Die Neutralität war nicht Staatszweck,
Bundesverfassung 1848
sondern gemäss Bundesverfassung
«Mittel zum Zweck», also die «angemessen erscheinende Massregel, um die
Unabhängigkeit der Schweiz zu sichern». Zur Stärkung der neutralen Unabhängigkeitspolitik wurde den Kantonen 1848 verboten, Bündnisse mit dem
Ausland abzuschliessen. 1859 verbot
der Bund fremde Kriegsdienste und
setzte dem jahrhundertelangen Söldnerwesen ein Ende.
Bald schon wurde die Schweiz Sitz
von Internationalen Organisationen
und Veranstaltungsort von Konferenzen. Eine 1864 von der Schweiz einberufene Staatenkonferenz legte den
Grundstein für die Genfer Konventionen und das humanitäre Kriegsvölkerrecht. Ohne die immerwährende Neutralität wäre es kaum gelungen, das Rote Kreuz zu gründen. Innen- und aussenpolitisch gefestigt, konnte sich die
neutrale Schweiz 1870/71 aus dem
Deutsch-Französischen Krieg heraushalten. Eine eindrückliche humanitäre Anstrengung bot unser Land bei der
Entwaffnung und Aufnahme der völlig
demoralisierten, geschlagenen französischen Bourbaki-Armee oder bei der
Evakuierung der Zivilbevölkerung aus
dem belagerten Strassburg. Speziell
die neue Gotthardbahn als wichtige
Nord-Süd-Verbindung erhöhte das gesamteuropäische Interesse an Stabilität, Sicherheit und Neutralität.
In den Haager Konventionen von
1907 wurden Rechte und Pfl ichten des
Neutralen genau festgeschrieben. Im
Ersten Weltkrieg war die Neutralität
von enormer Wichtigkeit, und zwar
gegen Aussen und Innen. Die bewaffnete Neutralität erschien den Kriegführenden als so glaubwürdig, dass sie
die Schweiz – im Gegensatz zum ebenfalls neutralen Belgien – nicht angriffen. Gegen Innen half die Neutralität
über den erschreckend tiefen Graben
hinweg, der am Anfang des Krieges
die mit Deutschland sympathisierenden Deutschschweizer von den mit
Frankreich mitleidenden Westschweizern trennte.
Angesichts des Ringens von Millionen empfand man die neutrale Schweiz
als sichere Insel inmitten der brandenden Flut. Aber auch als weit ausstrahlender Leuchtturm angesichts zahlreicher humanitärer Bemühungen, um
das unglückliche Los der Kriegsopfer
nach Kräften zu lindern. Was für ein
Weg seit 1500, als humanistische
Schriftsteller schrieben, solange die
streitsüchtigen Eidgenossen in den Alpen nicht vernichtet seien, könne es in
Europa keinen Frieden geben. Und
jetzt war die Schweiz europäische Friedensinsel.
Der Völkerbund, 1920 zur internationalen Friedenssicherung gegründet,
wählte seinen Sitz in
Genf, also be-wusst
in der neutralen
Schweiz. Beim Beitritt unseres Landes
zum
Völkerbund
wurde unser Land
von der Teilnahme
an
militärischen,
nicht aber von wirtschaftlichen Sanktionen befreit. Wie
kein anderer Staat
engagierte sich die Schweiz an Schiedsgerichtverfahren und völkerrechtlichen Streitbeilegungen. Als Europa auf
den Zweiten Weltkrieg zusteuerte und
Japan, Deutschland und Italien aus
dem Völkerbund austraten, kehrte die
Schweiz 1938 zur integralen – also vollständigen – Neutralität zurück.
Trotz seiner entschieden bekräftigten Neutralität war unser Land im
Zweiten Weltkrieg existenziell bedroht und musste mit einem Angriff
der Achsenmächte rechnen. Der innere Zusammenhalt zwischen den Landesteilen war diesmal nicht mehr bedroht; vielmehr empfand die Bevölkerung ein Gefühl der Solidarität wie
früher und später kaum je wieder. Die
Leistung von Volk, Armee, Wirtschaft
und Behörden zwischen 1939 und 1945
ist von später geborenen Historikern
hart, hochnäsig und vielfach zu Unrecht kritisiert worden. Dabei leistete
die neutrale Schweiz Gute Dienste
und diplomatische Vertretungen für
35 Länder, internierte über 100000 Soldaten und nahm 60 000 Flüchtlinge
auf, darunter fast die Hälfte Juden.
Beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz arbeiteten 4000 Personen
für die Kriegsgefangenen-Hilfe und die
Suche von Vermissten.
Auch in der Nachkriegszeit und im
Kalten Krieg zwischen Ost und West bewährte sich die Neutralität als Erfolgsrezept für Wohlstand, Sicherheit und
Weltoffenheit bei gleichzeitiger Unabhängigkeit. Ein Beitritt zu internationalen Organisationen wie der politischen
UNO oder der Europäischen Union kam
aus Gründen der Neutralität nicht infrage. In den 1980er Jahren und erst recht
nach dem Fall der Berliner Mauer wurde die beim Volk beliebte Neutralität
bei Politik und Verwaltung als einengend empfunden.
Die Aktion für eine unabhängige und
neutrale Schweiz Auns kämpfte – mit
dem jungen Nationalrat Christoph Blocher an der Spitze – 1986 gegen den
UNO-Beitritt, 1992 gegen den EWR-Beitritt. Die Neutralität ist nach wie vor
geschriebenes Verfassungsrecht. Entstanden als Mittel für den inneren Zusammenhalt der Eidgenossen, später
erfolgreiche Voraussetzung für die
Nichtteilnahme an den Kriegen der
Nachbarstaaten, ist unserer Neutralität
in Gegenwart und Zukunft eine neue
Aufgabe zugewachsen: Die Globalisierung hat zu einer Schrumpfung der
Welt geführt, so dass jeder Staat seine
Politik nicht mehr nur im Verhältnis zu
seinen Nachbarn, sondern zu allen Ländern dieser Welt bestimmen muss. Unsere grundsätzliche Friedenspolitik, die
weltweite Handelspartnerschaft und
unsere Guten Dienste biete dazu eine
ausgezeichnete Grundlage. Wenn wir
unserer immerwährenden Neutralität
heute diesen weiteren, zeitgemässen
Sinn geben, so wird sie noch lange gerechtfertigt bleiben.
Medienkonferenz der Auns
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STADT ZÜRICH
Fadegrad
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
STADT ZÜRICH: NAHEZU 10 MILLIARDEN SCHULDEN
Von Gutmenschen und Masslosigkeit
von
Daniel Oswald
Der Fachkräftemangel erfordert
keine Masseneinwanderung
Der Fachkräftemangel hat sich als
politisches Thema etabliert und
wird immer wieder als Argument
für die Personenfreizügigkeit
oder für den Ausbau der familienergänzenden Betreuung durch
den Staat herbeigezogen. Zur Behebung des Fachkräftemangels
fordert die Wirtschaft eine höhere Erwerbsquote bei den Frauen.
Dass ein Fachkräftemangel besteht, daran gibt es nichts zu rütteln. Die von Mittelinks bevorzugten Massnahmen gegen den Fachkräftemangel sind im besten Fall
Symptombekämpfung oder
schlichtweg untauglich. Für mich
ist jeder eine Fachkraft, der seine
Aufgabe zufriedenstellend erledigt. Egal, ob für den ausgeübten
Beruf eine Sek-C-Ausbildung
reicht oder ob ein Hochschulstudium erforderlich ist. Auch wenn
wir eine sehr tiefe Jugendarbeitslosigkeit haben, gibt es vor allem
in den Städten viele Jugendliche,
welche offenbar den Anforderungen nicht genügen und in teuren
Sonderprogrammen therapiert
werden müssen. In der Bildung
befindet sich der erste Lösungsansatz. Rechnen, Schreiben und Lesen zu lernen, kommt in der heutigen Primarschule zu kurz. Aber
auch grundlegende Werte wie
Seit Jahren wandern immer mehr Menschen nach Zürich ein. Per 31.12.2014
zählte die Stadt Zürich 404783 Personen.
Roger Liebi
Gemeinderat
Präsident
SVP Stadt Zürich
A llein 2014 zogen netto – d.h. Zuzüger in die Stadt und Wegziehende
aus der Stadt zusammengerechnet –
6208 Personen in unsere Stadt. Der
höchste Jahreszuwachs seit 50 Jahren! Seit dem Jahr 2004, innerhalb
von nur 10 Jahren also, wuchs Zürich
damit um 40000 Personen. Der Ausländerzuwachs betrug in dieser Zeit
gemäss offizieller Statistik 19000 Personen. Betrachtet man aber die Statistik genauer, so merkt man, dass während dieser 10 Jahre rund 40000 Personen (vierzigtausend) das Schweizer
Bürgerrecht zugesprochen wurde.
Schweizer ziehen aus der Stadt weg
Es ist statistisch ebenso belegt, dass
Schweizer netto aus der Stadt wegziehen. De facto wanderten in diesem
Zeitraum also 60000 Menschen ausländischer Herkunft nach Zürich ein.
Man stelle es sich so vor – das entspricht der Stadt Luzern! Das geben
die Stadtverantwortlichen natürlich
nicht gerne zu. Weshalb nicht?
Man sehe sich doch nur um: Stehender Verkehr überall, selbst wenn
nur die Hälfte dieser Personen über
ein Auto verfügt und man noch zugesteht, dass im Durchschnitt zwei Personen in einer Wohnung leben, so
wären also 10000 zusätzliche Autos
im Umlauf und es hätte 20000 neue
Wohnungen gebraucht. Tatsache ist
aber, dass in dieser Zeit der Wohnungsbestand «nur» um 14000 Einheiten zunahm. Wenn ich «nur»
schreibe, dann muss das natürlich
relativiert werden: 2012 und 2013
wurde in Zürich so viel gebaut wie
seit 1960 nicht mehr! Und trotzdem
reicht es nicht.
Nachfrageüberhang
durch Zuwanderung
Wer wundert sich dann, dass die Mietpreise steigen? Wer wundert sich
dann, dass insbesondere jüngere und
ältere Schweizerinnen und Schweizer
Schlange stehen müssen für Wohnungen? Was sollen vom Steuerzahler berappte Mietzinssubventionen der
Stadt (Günstiger Wohnen für alle) bewirken, wenn durch Zuwanderung
ein Nachfrageüberhang besteht? Zur
Erinnerung: Wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot, steigen die
Preise. Wer wundert sich über die
Staus auf den Strassen trotz prozentual immer weniger Autobesitzern (da
zeigt sich, dass eben die effektive Anzahl wesentlich ist, nicht die relative)? Wer wundert sich über die Probleme im öffentlichen Verkehr, mit gefühlt täglichen Unfällen? Wer wundert sich über die stets steigende
Verwaltungstätigkeit der Stadt, den
immens teuren Ausbau der Infrastruktur? Wer weiss, dass dadurch die
Schulden der Stadt nunmehr bei nahezu 10 Milliarden Franken liegen?
Der Masslosigkeit Einhalt gebieten
Aber nein – die Gutmenschen dieser
Stadt wollen diese Themen nicht ansprechen. Sie geben lieber vor, Gutes
zu tun, für die Leute da zu sein. Sie
werfen eben lieber mit Geld um sich,
das noch nicht einmal verdient wurde. Oder vielmehr, sie geben Geld aus,
das wir gar nicht haben, das noch
nicht einmal die Steuerzahler bezahlt
haben. 10 Milliarden Franken Schulden bedeuten, dass jeder Zürcher Einwohner, also auch der Neugeborene,
der Stadt 24750 Franken schuldet.
Denn Schulden von heute sind und
bleiben die Steuern von morgen. Soll
das die Zukunft der Jugend sein? Würden Sie Ihren Kindern Schulden in die
Wiege legen? Wir müssen dieser Masslosigkeit Einhalt gebieten. Das sind
wir der kommenden und übernächsten Generation schuldig.
Disziplin, Ordnung und Fleiss,
welche auch einem schwächeren
Schüler das Leben erleichtern,
müssen durch die Eltern und Lehrkräfte wieder von den Jugendlichen eingefordert werden.
Der zweite Problemkreis liegt in
der übertriebenen Spezialisierung. Mit der Ausbildung zur Damenschneiderin konnte man sich
früher problemlos bei einem Theater oder der Oper als Schneiderin
LESERBRIEF
Die Verursacher der Flüchtlingsströme zur Kasse beten
Im Nahen Osten wird je länger, mehr
und mehr Krieg geführt. Dies löst gewaltige Flüchlingsströme in Richtung Europa und der Schweiz aus.
Nebst dem menschlichen Schicksal für die Flüchtenden werden von
den aufnehmenden Staaten horrende Summen nötig, um nur das Nötigste für die Ankömmlinge sicherzustellen. Unsere Aussenpolitik ist
gefordert und sollte diese Kosten bei
den Verursachern eintreiben. Die
Bundespräsidentin will 3000 Flüchtlinge aufnehmen. Was geschieht mit
dem 3001. Flüchtling? Die nette Frau
Bundespräsidentin könnte doch auch
30 000 oder 300 000 aufnehmen.
Oder besser noch die ganze Welt.
Erich Vollenweider, Obfelden
Wahlfeier
der SVP Zürich 11/12
Sonntag, 12. April 2015, ab 17.00 bis 22.30 Uhr
Restaurant «Vesuvio»
Glatttalstrasse 40, 8052 Zürich, Tel. 044 301 13 30
Gemeinsame «Verfolgung» der erzielten Wahlresultate
Jeder zahlt seine Zeche selbst.
Wer ist anwesend?
• Alle Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises
VI der Stadt Zürich auf der Liste 1
• Alle, die die Wahlresultate gemeinsam mit den Mitgliedern der Kreisparteien Zürich 11 und 12 erleben
möchten und alle Sympathisanten der SVP
• Bei interessanten Gesprächen erleben wir die
Wahlresultate
Mit dem ÖV, Bus Nr. 75 (Haltestelle Ausserdorfstrasse),
erreichbar. Parkplätze in der näheren Umgebung.
Meine WAK-Mitglieder und ich freuen uns auf euer
Erscheinen im Restaurant «Vesuvio».
Walter Isliker, WAK-Präsident
LESERBRIEF
Ein Tram für das Limmattal – Nein danke
Der Kantonsrat hat sich am Montagvormittag – nach einer seltsam
einmütig geführten Debatte – in
der Schlussabstimmung mit überwältigendem Mehr für Staatsbeiträge von über einer halben Milliarde
Franken an eine neue Limmattalbahn ausgesprochen.
Da wird man als langjähriger
SVP-Parteigänger ob solcher Harmonie von links bis rechts hellhörig. Wer will das Limmattal noch
besser erschliessen, das heisst die
Nachfrage nach Wohnraum weiter
anheizen, das Limmattal noch mehr
verbauen?
Für wen? Für die jährlich 80 000
Zuwanderer, mit denen wohl auch
weiterhin gerechnet wird? Wo blieben die Fragen über die Investitions- und Folgekosten? Wer hat die
zweckmässige Lösung der verkehrstechnischen Fragen kritisch hinterfragt? Ist eine Schmalspur-Spanischbrötlibahn neben der heutigen
4-spurigen SBB-Linie wirtschaftlich
und technisch sinnvoll? Wäre nicht
ein flexibler Elekrobus die bessere
Lösung, der dort fährt, wo die Leute
heute schon sind? Normalerweise
ist es die SVP-Fraktion, die solche
Fragen aufwirft.
Unsere Kantonsräte Hans-Peter
Amrein und Lorenz Habicher mussten sich am Montagmorgen mit ihren Voten ziemlich einsam gefühlt
haben im Ratssaal. In der Schlussabstimmung wurden sie immerhin unterstützt von Orlando Wyss
und Hans-Ruedi Bär, die sich gegen
das Mainsteam-ÖV-Wunschkonzert
gewehrt haben.
Für die Limmattaler Parteibasis
bleibt das Referendum. Zwei stark
lokal verankerte Bürgerkomitees
werden gegen den Projektkredit das
Referendum ergreifen. So haben das
Volk und die Steuerzahler das letzte
Wort.
Hans Geiger,
Weiningen
bewerben. Heute ist Theaterschneiderin ein eigener Beruf. Für
eine Herztransplantation oder um
auf den Mond fliegen zu können,
benötigen wir Spezialisten. Für
viele alltägliche Berufe wurde
aber die Spezialisierung viel zu
weit getrieben. Die fortschreitende Spezialisierung hat zusammen
mit dem sinkenden Bildungsstandard dazu geführt, dass viele Jugendliche und auch ältere Berufsleute scheinbar nicht mehr arbeitsmarktfähig sind und dem Sozialstaat zur Last fallen, während
dem die Wirtschaft über den
Fachkräftemangel klagt.
Drittens ist der überproportional
wachsende Staat Verursacher des
Fachkräftemangels. Eine massive
Reduktion der staatlichen Rundumversorgung setzt viel mehr
dere wegschauen:
o an
Wir schauen hin, w
Linker Wohnungsbau – Wir
Schweizer sind die Verlierer!
So sieht die Wohnpolitik der Linken aus:
✘ Um die Wohnungsnot zu beheben, baut die Stadt jährlich rund
2’000 verbilligte Wohnungen
✘ Gleichzeitig holen die Linken mit ihrer Einwanderungs- und Asylpolitik jedes Jahr rund 10’000 zusätzliche Ausländer nach Zürich
✘ Das Nachsehen haben wir Schweizer: Es fehlen jedes Jahr
8’000 Wohnungen – und wenn mal eine Wohnung frei wird,
darf ein Genosse mit guten Beziehungen einziehen...
Wer das nicht will,
wählt SVP!
Fachkräfte frei, als all die staatlichen Massnahmen zur Vereinbarung von Familie und Beruf.
SVP der Stadt Zürich, Postfach 6612, 8050 Zürich, www.svp-stadt-zuerich.ch
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Liste
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Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
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Am Wahlsonntag richtet die SVP des Kantons Zürich einen Wahltreff
ein. Verfolgen Sie mit uns das Geschehen um die Kantons- und
Regierungsratswahlen.
Wo: Restaurant Sagi, Wiesendangerstrasse 15,
8543 Bertschikon bei Wiesendangen (Autobahnausfahrt von
Zürich Ausfahrt Oberwinterthur / Wiesendangen) - Parkplätze
vorhanden
Einsendeschluss
jeweils am Dienstag für die Ausgabe vom Freitag.
Rufen Sie uns bei Fragen bitte an: Telefon 044 783 99 11
Zeit: Alle Mitglieder sind ab 13.00 Uhr
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Liebe Schweizerinnen und Schweizer
Unsere Freiheit ist ein kostbares Gut. Die Schweiz ist aus dem unbändigen Drang unserer
Vorfahren nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstanden. Diese Werte
bilden auch die Grundlage für die Erfolgsgeschichte unseres Landes.
Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sind jedoch bedroht:
Politiker, Beamte und Professoren wollen, dass das Schweizer Volk nicht mehr das
letzte Wort hat. Sie möchten die Volksrechte unseres Landes einschränken.
Das Bundesgericht hat beschlossen, dass fremdes Recht, fremde Richter und
Gerichte mehr zählen als das von Volk und Ständen bestimmte Schweizer Recht.
Die Folgen für uns Schweizerinnen und Schweizer:
JA zur
SelbstbestimmungsInitiative
« Denn hier
bestimme ich!»
Volk und Stände haben der eigenständigen Steuerung der Zuwanderung und
auch der Ausweisung krimineller Ausländer zugestimmt. Die Politiker verweigern
die Umsetzung unter Berufung auf fremdes Recht und internationale Verträge.
Kriminelle Ausländer bleiben so in unserem Land und können hier weiter ihr
Unwesen treiben. Und es wandern weiterhin jährlich netto 80‘000 Menschen
zusätzlich in die Schweiz ein.
Selbsternannte Eliten und die Classe politique wollen, dass die Schweiz in Zukunft
dynamisch und zwingend das Recht der Europäischen Union (EU) übernimmt und
dass der Gerichtshof der EU in Luxemburg zum höchsten Gericht wird. Das Schweizer Volk hätte nichts mehr zu sagen.
Deshalb bitten wir Sie, jetzt die Volksinitiative Schweizer Recht statt fremde Richter
(Selbstbestimmungsinitiative) zu unterschreiben. Besten Dank.
Bitte sofort vollständig oder teilweise ausgefüllt einsenden an:
Komitee Schweizer Recht statt fremde Richter, Postfach 54, 8416 Flaach
Mehr Informationen oder Bestellung beziehungsweise Herunterladen von Bogen: 031 300 58 58,
www.selbstbestimmungsinitiative.ch und [email protected]
https://www.facebook.com/selbstbestimmungsinitiative
8
VER ANSTALTUNGEN
Der Zürcher Bote | Nr. 14 | Donnerstag, 2. April 2015
Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher
Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den
Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches
«Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird
jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf
www.teleblocher.ch übertragen.
Dienstag,
Mai
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SSU
M 2015, 19.00−21.30
Uhr, Hotel Banana City, Winterthur,
Informations- und Leserbriefkurs zum
Thema «Stopp dem schleichenden EUBeitritt!» unter Leitung von Nationalrat Hans Fehr und alt Nationalrat Ulrich
Schlüer. Kommen Sie einfach «auf den
Platz»! Auskünfte bei Hans Fehr, 079
341 54 57.
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SVP-K ANTONSR ATSFR AK TION
SVP-VER ANSTALTUNGEN
Kantonsrat / Fraktion
Montag, 13. April 2015, 13.00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.
Bezirk Bülach / Winkel
Donnerstag, 14. Mai 2015, 10.00 − ca.
13.00 Uhr, Familie Sauter, Embracherstrasse 31, Winkel, Buure-Zmorge-Buffet, Musik durch die Örgeligruppe am
Mülibach.
SVP-STAMM
Bezirk Affoltern / Aeugst
Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab
20.00 Uhr, Restaurant Eichhörnli,
Aeugst.
Bezirk Andelfingen /
Buch am Irchel
Jeden ersten Samstag im Monat, ab
10.00 Uhr, Restaurant Sonne, Hauptstrasse 12, Buch am Irchel.
Bezirk Bülach / Embrach
Jeweils am letzten Sonntag im Monat,
ab 10.30 bis 12.00 Uhr, Restaurant Rose,
Oberembrach.
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab
19.30 Uhr, Restaurant Löwen, Dielsdorf.
Bezirk Dietikon / Birmensdorf,
Aesch, Uitikon, Urdorf
Samstag, 4. April 2015, 10.00−11.30
Uhr, Restaurant Landhus, Aesch.
Samstag, 2. Mai 2015, 10.00−11.30 Uhr,
Restaurant Steinerhof, Urdorf.
Samstag, 6. Juni 2015, 10.00−11.30 Uhr,
im Bistro des AZAB (Alterszentrum am
Bach), Birmensdorf.
Bezirk Horgen / Oberrieden
Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab
19.00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.
Bezirk Meilen / Küsnacht
Jeden Sonntag, von 10 bis 12 Uhr, Restaurant Schützenstube, Küsnacht.
Bezirk Meilen / Meilen
Jeden zweiten Samstag (gerade Kalenderwochen), ab 10.30 Uhr, Restaurant
Frieden, Rauchgässli 34, Meilen.
Junge SVP Kanton Zürich
Jeden letzten Freitag im Monat, 20.00
Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer
Homepage: www.jsvp-zh.ch aufgeschaltet.
Junge SVP Stadt
und Bezirk Winterthur
Jeden ersten Freitag im Monat, ab 20.00
Uhr, in der First Choice Bar, Winterthur.
Stadt Zürich / Kreis 1 und 2
Jeden zweiten Dienstag im Monat, ab
19.00 Uhr, Restaurant Muggenbühl,
Muggenbühlstrasse 15, Zürich-Wollishofen.
Stadt Zürich / Kreis 3
Jeden ersten Samstag im Monat, ab
9.00 Uhr, Schützenhaus Albisgüetli,
Uetlibergstrasse 341, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 4 und 5
Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab
19.00 Uhr, Restaurant Holzschopf, Heinrichstrasse 112, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 6
Jeden ersten Montag im Monat, 19.00
Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab
19.30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 1 und 2
Samstag, 4. April 2015, 9.00−12.00 Uhr,
vor dem Café Mandarin im Morgental,
Zürich-Wollishofen, Standaktion.
Stadt Zürich / Kreis 3
Samstag, 4. April 2015, 9.00−11.30 Uhr,
Schmiede Wiedikon, Zürich, Standaktion.
Stadt Zürich / Kreis 6
Samstag, 4. April 2015, 9.30−11.30 Uhr,
Schaffhauserplatz, Standaktion.
Samstag, 11. April 2015, 9.30−11.30
Uhr, Rigiplatz vor Migros, Standaktion.
Stadt Zürich / Kreis 7 und 8
Samstag, 4. April 2015, 10.00−12.00
Uhr, an der Höschgasse, Zürich-Seefeld,
Standaktion.
Stadt Zürich / Kreis 10
Samstag, 4. April 2015, 10.00−11.30
Uhr, Röschibachplatz, Wipkingen,
Standaktion mit Kantonsratskandidaten.
Samstag, 11. April 2015, 10.00−11.30
Uhr, Kappenbühlweg, Höngg, Standaktion mit Kantonsratskandidaten.
Stadt Zürich / Kreis 11
Samstag, 4. April 2015, 9.00−12.00 Uhr,
an der Jonas-Furrerstrasse, vor der Post,
Affoltern, Standaktion.
Samstag, 11. April 2015, 9.00−12.00
Uhr, am Marktplatz, Oerlikon, Standaktion, ab 10.00 Uhr mit SVP-Nationalrat
Thomas Matter.
Stadt Zürich / Kreis 12
Samstag, 11. April 2015, 9.00−12.00
Uhr, Schwamendingerplatz vor Migros,
Standaktion.
SVP-FR AUEN
SVP-Frauen Stadt Zürich
Donnerstag, 21. Mai 2015, 19.30 Uhr,
Rest. Mercure Stoller, Zürich, Mitgliederversammlung.
Freitag, 3. Juli 2015, Sommerhöck (weitere Angaben folgen).
Ausfahrten
Sonntag, 19. April 2015, 1. Ausfahrt.
Nähere Angaben folgen.
I M P R E S S UM
IMPRESSUM
ISSN 1660-6701
ISSN 2296–3480
Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.
Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei
des Kantons Zürich.
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich
Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV,
ZBV Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, E-Mail: [email protected]. Ferdi Hodel (FH). Tel.
T 044 217 77
33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.
stutz-druck.ch/content/zuercher-bauer. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse
14, 8600 Dübendorf, Tel.
T 044 217 77 33, Fax 044
217 77 32, E-Mail: [email protected].
Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für
Parteimitglieder Fr. 48.–; für Nichtmitglieder Fr.
58.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: SVP,
SVP Lagerstrasse
14, 8600 Dübendorf, E-Mail: [email protected].
Reinhard Wegelin
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(rw.), Tel.
T 044 217 77 64, Fax 044
217 77 65. Insertionspreise: www.stutz-druck.ch/
content/der-zuercher-bote. Abonnementsdienst:
Stutz Druck AG, Einsiedlerstrasse 29, 8820 Wädenswil, TTel. 044 783 99 11, [email protected].
Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: print-ad kretz gmbh, Fredi Kretz, Tramstrasse 11, 8708
Männedorf, Telefon 044 924 20 70, [email protected]. Inseratenschluss: Dienstag, 17.00 Uhr. Druck:
Stutz Druck AG, Einsiedlerstrasse 29, 8820 Wädenswil, Tel. 044 783 99 11, Fax 044 783 99 22.
Sonntag, 17. Mai 2015, 2. Ausfahrt.
Nähere Angaben folgen.
Sonntag, 14. Juni 2015, 3. Ausfahrt.
Nähere Angaben folgen.
Sonntag, 13. September 2015, 4. Ausfahrt. Nähere Angaben folgen.
Sonntag, 4. Oktober 2015, 5. Ausfahrt. Nähere Angaben folgen.
Englandtour
Mittwoch, 12. August 2015 bis Sonntag,
23. August 2015, Cornwall, Süd-England. Nähere Angaben folgen.
Love Ride
Sonntag, 3. Mai 2015, Dübendorf.
Trucker und Country-Festival
Freitag, 26. Juni 2015 bis Sonntag,
28. Juni 2015, Interlaken.
Dienstag, 9. Juni 2015, 19.00 Uhr, Bachtel-Kulm, Bachtelstrasse 1115, Hinwil,
3. Stamm.
Dienstag, 28. Juli 2015, 19.00 Uhr, Zum
goldenen Winkel, Obergasse 13, Bülach,
4. Stamm.
VER ANSTALTUNGEN
ZU DEN K ANTONS- UND
REGIERUNGSR ATSWAHLEN
Donnerstag, 3. September 2015, 19.00
Uhr, Landgasthof Halbinsel Au,
5. Stamm.
Stadt Zürich / Kreis 11 und 12
Sonntag, 12. April 2015, 17.00–22.30
Uhr, Restaurant «Vesuvio», Glatttalstrasse 40, Zürich, Wahlfeier.
Dienstag, 22. September 2015, 19.00
Uhr, Restaurant Wiesental, Schaffhauserstras-se 146, Seuzach, 6. Stamm.
Schlussfest
Freitag, 16. Oktober 2015, Schützenstube Meilen, bei Katharina und Ernst,
Schützenhausstrasse 31, Meilen.
Sommerreise
Donnerstag, 9. Juli 2015 bis Sonntag,
12. Juli 2015 . Nähere Angaben folgen.
Stämme
Dienstag, 7. April 2015, 19.00 Uhr, Restaurant Zwillike, Ottenbacherstrasse 66,
Zwillikon, 1. Stamm.
Vorankündigung
Alt-Räte-Treffen 2015
Das traditionelle Treffen findet dieses Jahr am Dienstag,
12. Mai 2015, im Bezirk Hinwil statt.
Donnerstag, 7. Mai 2015, 19.00 Uhr,
Ernst und Ursy Kuhn, Privatsammlung
Töff-Oldi's, Klotenerstrasse 15, Dietlikon, 2. Stamm.
Die ehemaligen SVP-Rätinnen und -Räte
erhalten rechtzeitig eine persönliche Einladung
samt Anmeldetalon zugeschickt.
Im Namen der Alträte: Rosmarie Frehsner
So wählen Sie richtig
für den Kanton Zürich
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Wahlanleitung für die Kantonsratswahlen
1. Trennen Sie die SVP Liste 1 von den übrigen Wahlzetteln.
2. Legen Sie die SVP Liste 1 unverändert ins kleine Couvert.
3. Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis.
4. Kleines Couvert und Stimmrechtsausweis so ins grosse Couvert stecken,
dass die Adresse im Fenster erscheint.
5. Couvert verschliessen und in den nächsten Briefkasten oder direkt bei der
Gemeindeverwaltung einwerfen.
Donnerstag, 17. September 2015, 19.30
Uhr, Rest. Mercure Stoller, Zürich, Mitgliederversammlung.
Post / Gemeinde
Montag, 2. November 2015, 19.30 Uhr,
im Hotel Olympia, Zürich, Mitgliederversammlung.
1. Brief öffnen.
Freitag, 27. November 2015, Adventsessen (weitere Angaben folgen).
Montag, 25. Januar 2016, 19.00 Uhr,
im Hotel Olympia, Zürich, Generalversammlung.
2. Unterlagen
herausnehmen.
3. Wahlzettel SVP Liste 1
abtrennen.
4. Wahlzettel SVP Liste 1
unverändert ins kleine
Couvert legen.
5. Stimmrechtsausweis
unterschreiben.
Wahlanleitung für die Regierungsratswahlen
7. Couvert auf die Post
oder Gemeinde bringen.
6. Kleines Couvert und
Stimmrechtsausweis
zusammen ins grosse
Couvert legen.
K
Kanton Zürich
W
Wahlzettel
1. Nehmen Sie den blauen Wahlzettel aus den Unterlagen.
für die Erneuerungsw
ahl des Regierun
für die Amtsdauer
gsrates
2015 bis 2019
2. Schreiben Sie die Namen von Markus Kägi und Ernst Stocker auf je eine Linie.
Erster Wahlgang
vom 12. April 2015
3. Legen Sie den ausgefüllten blauen Wahlzettel ins kleine Couvert.
WEITERE VER ANSTALTUNGEN
Dienstag, 14. April 2015, 19.15−21.30
Uhr, im Hotel City, Brunnen, Informations- und Leserbriefkurs zum Thema
«Stopp dem schleichenden EU-Beitritt!»
unter Leitung von Nationalrat Hans Fehr
und alt Nationalrat Ulrich Schlüer. Kommen Sie einfach «auf den Platz»! Auskünfte bei Hans Fehr, 079 341 54 57.
4. Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis.
5. Kleines Couvert und Stimmrechtsausweis so ins grosse Couvert stecken,
dass die Adresse im Fenster erscheint.
6. Couvert verschliessen und in den nächsten Briefkasten oder direkt bei der
Gemeindeverwaltung einwerfen.
Sieben Mitglie
der
des Regierungs
rates
Name, Vo
orname
1.
2.
Leere Zeile* Vereinze
lte* Ungültige*
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s
u
M
Kägi, Markus
Stocker, Ernst
Nähere
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Beruf, W
Wohno
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Niederglatt
Wädenswil
Bereinigungsfeld*