Das Amts- und Mitteilungsblatt für den Monat April

Muhrer
Heimatbrief
Nr. 314
Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Muhr a.See
Jahrgang 10
Donnerstag, den 2. April 2015
Frohe
Ostern
Osterwunsch
Ich wünsche euch zum Osterfest,
dass ihr mit Freuden seht,
wie alles, weil´s der Himmel will
wahrhaftig aufersteht.
Das Dunkle weicht, das Kalte schmilzt,
erstarrte Wasser fließen
und duftend bricht die Erde auf,
um wieder neu zu sprießen.
Wir alle müssen eines Tages
von dieser Erde geh´n.
Wir werden, wenn der Himmel will,
wie Ostern auferstehn!
Volksgut
Ausgabe 4/2015
Muhr a.See
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Informationen
der Gemeindeverwaltung
Längste Straße von Muhr am See erneuert
Neuenmuhrer Weg und Albrecht-Dürer-Straße
erneuert
Die Anwohner warten nun auf die
Beitragsrechnungen –Abwärtstrend
bei den Einwohnerzahlen gestoppt
Nach einem leichten Abwärtstrend in den vergangenen Jahren ist Muhr am See 2014 erstmals wieder gewachsen: Zum
Jahresende waren 2202 Bürger in der Gemeinde gemeldet.
Das berichtete Bürgermeister Dieter Rampe bei der diesjährigen Bürgerversammlung im Schützenhaus.
Das Bevölkerungswachstum – insgesamt verzeichnet Muhr
zwölf Einwohner mehr als 2013 – ist allerdings nicht einem
unerwarteten Anstieg der Geburtenrate geschuldet. Den 17
Neugeborenen stehen 20 Sterbefälle gegenüber. Vielmehr
hat sich Muhr am See längst zu einem beliebten Wohnort entwickelt, wovon nicht zuletzt 180 Zuzüge zeugen. 165 Bürger
kehrten der Gemeinde allerdings auch den Rücken.
Vor allem für Menschen, die in Gunzenhausen oder Merkendorf arbeiten, ist Muhr eine attraktive Adresse, was sich auch
bei den Anfragen zum neuen Baugebiet „Flurstraße“ in Stadeln
zeigt. Das lässt sich „so gut an“, dass die Gemeinde womöglich schon bald über eine Erweiterung nachdenken muss,
erläuterte Rampe im Gespräch mit dem Altmühl-Boten.
Dabei stehen hier noch nicht einmal die Quadratmeterpreise
fest, die auch von den Erschließungskosten abhängen. Hier
ist gerade erst die Ausschreibung rausgegangen. Die Kosten
für den Straßenbau werden zu 90 Prozent umgelegt. Rampe
schätzt, dass die Bauherren am Ende rund 95 Euro für den
Quadratmeter bezahlen müssen. Insgesamt entstehen dort
14 Bauplätze, zehn davon befinden sich in der Hand der
Gemeinde.
Unter anderem darin liegt laut Rampe der derzeitige Schuldenstand der Gemeinde von rund 1,7 Millionen Euro oder 785 Euro
pro Einwohner begründet. Denn die Gemeinde hat die Grundstücke gekauft und rund 433 000 Euro investiert. Eine weitere
große Maßnahme, die Sanierung des Neuenmuhrer Wegs, hat
sich ebenfalls negativ auf die Gemeindefinanzen ausgewirkt.
Aber auch hier hat Muhr einen Teil der Ausgaben lediglich vorgeschossen. Über die vorhandene Straßenausbausatzung werden die Anwohner zur Kasse gebeten. Die Bescheide können
aber erst erstellt werden, wenn die Endabrechnung steht. Das
war einer der wenigen Diskussionspunkte bei der Bürgerversammlung; die Anwohner möchten, nachdem sich die Baumaßnahme eine Zeitlang hinzogen hat, nun endlich Klarheit haben,
welche Kosten da genau auf sie zukommen.
Keine Ergänzungsabgabe für Kanal
Der Neuenmuhrer Weg ist eine der längsten Straßen in der
Gemeinde. Die Maßnahme war deshalb in zwei Bauabschnitte
aufgeteilt worden, im vergangenen Jahr fielen noch Kosten in
Höhe von rund 436000 Euro für den Straßenbau und 377000
Euro für die Erneuerung des Kanals an. Für Letzteres werden
keine Ergänzungsabgaben erhoben, versicherte Rampe, diese
Ausgaben sollen allein über die Gebühren wieder hereingeholt
werden.
Wie alle anderen Maßnahmen auch, waren diese Ausgaben
im Haushalt festgeschrieben, der insgesamt ein Volumen von
knapp fünf Millionen Euro hatte. Etwas mehr als 3,1 Millionen
Euro entfielen auf den Verwaltungshaushalt, 1,85 Millionen Euro
auf den Vermögenshaushalt. Die wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinde im Verwaltungshaushalt waren der Anteil an
der Einkommensteuer (926000 Euro) und die Schlüsselzuweisungen (672000 Euro). Darüber hinaus brachten die Grundsteuer A und B (248000 Euro), die Gewerbesteuer (388000
Euro) und sonstige Zuweisungen (251000 Euro) Geld in die
Gemeindekasse. 800000 Euro musste Muhr aber gleich wieder
via Kreisumlage an das Landratsamt überweisen, rund 178000
Ausgabe 4/2015
Euro gingen per Umlage an die beiden Schulverbände, die Kindergärten wurden mit rund 197000 Euro bezuschusst und 120000
Euro verschlang der Straßenunterhalt. Wichtigste Investitionen
waren der Abschluss des Neuenmuhrer Wegs, die Erweiterung
des Altenmuhrer Friedhofs (76500 Euro) sowie die Grundstückskäufe für das neue Baugebiet Flurstraße (433 000 Euro).
Bürgermeister Dieter Rampe hofft, dass die
neue Seenlandlinie gut angenommen wird.
Foto: Natalis
Rampe, für den es die erste Bürgerversammlung als Gemeindeoberhaupt war,
berichtete zudem noch über die wichtigsten
Ereignisse in der Gemeinde. Das reichte
von den Kommunalwahlen über die feierliche Verabschiedung von Altbürgermeister
Roland Fitzner bis hin zum Gemeindebesuch des CSU-Bundestagsabgeordneten
Artur Auernhammer. Eingeweiht wurde
auch ein Mahnmal in Erinnerung an die jüdischen Mitbürger.
Schließlich fiel im Oktober mit dem Beschluss für die Einrichtung der Seenland-Freizeitlinie eine auch für Muhr am See richtungsweisende Entscheidung.
Radweg am der B13
Investitionsabsichten der Gemeinde Muhr am See
Die Erschließung des Baugebiets Flurstraße in Stadeln steht
heuer im Mittelpunkt der Investitionen der Gemeinde Muhr am
See. Was darüber hinaus noch geplant ist, das stellte Bürgermeister Dieter Rampe bei der Bürgerversammlung vor.
Der diesjährige Vermögenshaushalt hat ein Volumen von
rund zwei Millionen Euro. Mit 468000 Euro fließen davon fast
ein Viertel in den Straßenund Kanalbau im neuen Baugebiet.
Diese Kosten werden zum Großteil über Grundstücksverkäufe
wieder zurückfließen, hier sind im Vermögenshaushalt Einnahmen in Höhe von 360000 Euro eingeplant. Dazu kommen noch
Erschließungsbeiträge in Höhe von 200000 Euro.
Sobald die Abrechnung zum Neuenmuhrer Weg vorliegt, werden die Anwohner auch die Beitragsrechnung erhalten, sie
werden, wie berichtet, via Straßenausbausatzung zur Kasse
gebeten. Hier sind im Vermögenshaushalt 200000 Euro Einnahmen vorgesehen. Schließlich rechnet Rampe noch mit rund
117000 Euro Investitionspauschale vom Land.
Gebaut werden soll heuer noch der Fuß- und Radweg entlang
der B13 unterhalb des Julienbergs. Der Lückenschluss zwischen Stadeln und Neuenmuhr wird rund 135000 Euro kosten.
Weiter ist die Brücke über den Heglauer Mühlbach vollkommen
marode und deshalb schon länger gesperrt. Derzeit müssen
die Bauern über die B13 fahren, um zu ihren Feldern und Wiesen zu kommen. Neu gebaut werden soll die Brücke allerdings
nicht, das würde den Gemeindesäckel zu sehr belasten. Stattdessen soll der Mühlbach an dieser Stelle verrohrt werden, so
dass der Weg darüber geführt werden kann.
Für die Renovierung der Kirche Altenmuhr gibt die Gemeinde
einen Zuschuss in Höhe von 30000 Euro. Hier musste das
Dach erneuert und das feuchte Mauerwerk trockengelegt werden. Darüber hinaus wird ein weiterer Zugang zum Friedhof
Neuenmuhr gebaut (30000 Euro) und in die Sanitäranlagen am
Friedhof Altenmuhr werden 35000 Euro investiert.
Altmühltrail im Mai
Bereits im Mai steht der Gemeinde mit dem Altmühltrail ein
erstes größeres Event ins Haus: Am Sonntag, 3. Mai, startet
die Laufveranstaltung von Muhr aus und führt über Büchelberg
nach Gunzenhausen. An diesem Wochenende wird übrigens
auch erstmals die Seenlandlinie verkehren.
Wie schon im Vorjahr hat auch der diesjährige Gemeindeetat
ein Gesamtvolumen von knapp 5 Millionen, davon sind rund
3 Millionen im Verwaltungs- und rund 2 Millionen im Vermögenshaushalt veranschlagt. Größter Einnahmeposten sind der
Anteil an der Einkomenssteuer (893000 Euro) und die Schlüsselzuweisungen (672000 Euro), größte Ausgabenposten die
Kreisumlage (720000 Euro) und die Zuschüsse an Schulverbände (185000 Euro) und Kindergärten (420 000 Euro). Wobei
sich diese Summe durch die Kindergartenförderung in Höhe
von 220000 Euro de facto auf 200 000 Euro halbiert.
Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
Hinweis auf Altmühltrail
Amtliche
Bekanntmachungen
Altmühltrail startet auch in Muhr a. See
Der ALTMÜHLTRAIL ist das erlebnisreiche Laufsport- und
Wanderevent zwischen Fränkischem Seenland und Naturpark
Altmühltal. Entlang der abwechslungsreichen Strecke erwarten
Dich landschaftliche Eindrücke und regionaltypische Spezialiäten. Mit dem umfangreichen Teilnehmerpaket ist für Genuss
rundum gesorgt.
Dein Teilnehmerpaket
• Starterset mit personalisierter Startnummer und Streckenkarte
• Verpflegung an Genussstationen mit altmühlfränkischen
Kostproben
• Anreise und Transfer im Bereich des VGN
• Freier Eintritt im Freizeitbad Juramare in Gunzenhausen
• Attraktives Erinnerungspräsent und persönliche Urkunde
• Gepäckaufbewahrung und -transport
• Dusch- und Umkleidemöglichkeiten
• Geselliges Rahmenprogramm in Gunzenhausen
Auf einen Blick
Distanz:
Start: Langstrecke ca. 28 km / 530 hm (Samstag)
Kurzstrecke ca. 16 km / 250 hm (Sonntag)
Samstag, 2. Mai 2015, ab 11.00 Uhr in Heidenheim
Sonntag, 3. Mai 2015, ab 10.00 Uhr in Muhr am
See
Ziel: Gunzenhausen
Diszplinen: Laufen - Einzelstarter: Trailrunning und (Nordic)
Walking MIT Zeitnahme und Wertung
Laufen - Team: Die Gesamtstrecke als Staffel
Wandern - Einzelstarter: Gehen und (Nordic)
Walking OHNE Wettkampfdruck
Wandern - Familie: Gemeinsam auf der Gesamtstrecke oder einer beliebigen Teilstrecke
Liebe Eltern, liebe Kinder,
wir als Gemeinde machen uns
Gedanken über das diesjährige
Ferienprogramm.
Es besteht die Möglichkeit in Kooperation mit dem Gnadenhofzirkus
Kalbensteinberg ein Zirkus-projekt
in den Sommerferien anzubieten.
Zeitraum: 1. oder 2. Augustwoche 2015, Dienstag bis Donnerstag tägl. 4 Std. plus Zirkusvorstellung
Ort: ???
Altersgruppe: Gruppe 1: 6-10 Jahre /Gruppe 2: 11-15 Jahre
Kosten pro Kind: ????
Kurzbeschreibung: Mehrtägiger Zirkuskurs für Kinder ab 6 Jahren. Die Kinder bekommen die Gelegenheit, verschiedene einfache Zirkustechniken auszuprobieren und zu erlernen.
Kinder, die bereits etwas können, haben die Möglichkeit weiterzulernen, zu üben und Neues kennenzulernen.
Angeboten werden Jonglagen, Balance-Formen, Einradfahren,
Clown-Spiel, leichte Akrobatik mit Geräten und Partnern.
Ziel ist eine schöne bunte Zirkusvorstellung.
Natürlich sind auch unsere Tiere mit dabei, wir schnuppern Zirkusluft und genießen gemeinsam den Tag unter Aufsicht von
Fachpersonal.
————————————————————————————
Bitte geben Sie uns Rückmeldung, ob Sie und Ihr Kind Interesse an einem solchen Angebot hätten.
O Ja, wir haben Interesse und würden gerne teilnehmen.
Name, Adresse
für eine persönliche Einladung
__________________________________________
O Nein, wir haben kein Interesse.
Redaktionsschluss:
für die Maiausgabe ist der 19. April 2015.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung
Montag, Donnerstag
Mittwoch
Freitag
8.00 bis 16.00 Uhr
8.00 bis 17.30 Uhr
8.00 bis 12.00 Uhr
Anschrift und Telefonnummern:
Gemeinde Muhr a. See, Rosenau 1, 91735 Muhr a. See
Tel. 09831 / 61956-0
Fax: 09831 / 61956-30
E-Mail:[email protected]
Internet-Adresse:www.muhr-am-see.de
AmtAnsprechpartner.Durchwahl
1. Bürgermeister
Herr Rampe...................... - 11
Bau- und Ortsrecht
Herr Gronauer.................. - 12
Einwohnermeldeamt,
Standesamt,
Rentenangel.
Frau Kohn......................... - 13
Einwohnermeldeamt,
Friedhofswesen
Frau Klinger...................... - 14
Kasse, Steuern
Herr Huber....................... - 15
Touristbüro
Frau Bickel.................. 890370
Das Touristikbüro im Altmühlsee-Informationszentrum
ist ab dem 30.03.2015 Montag-Freitag von 9:30 - 12:30
Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten des Wertstoffhofes
und der Bauschuttdeponie
Der Wertstoffhof Muhr a. See, auf dem sich auch die Container für Bauschutt und Grüngut befinden, hat freitags von
16:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.
Grundschule Muhr am See
Schulanmeldung:
Die Schuleinschreibung an der Grundschule Muhr am See findet am Donnerstag, den 16. April 2015 von 12:30 Uhr bis
ca. 15:15 Uhr in der Schule Muhr am See statt. Um den Eltern
Wartezeiten zu ersparen, liegen in den jeweiligen Kindergärten
Listen auf, in die sich die Eltern eintragen können.
In Muhr am See werden die Kinder aus Muhr am See selbst,
aus den Gunzenhäuser Ortsteilen Höhberg, Mooskorb, Oberhambach, Schweina, Steinabühl, Streudorf, Unterhambach und
Wald angemeldet.
Anzumelden sind alle Kinder,
- die bis zum 30.09.2015 sechs Jahre alt sind (also spätestens am 30.09.2009 geboren sind).
Angemeldet werden können Kinder,
- die vom 01.10.2009 bis 31.12.2009 geboren sind („auf
Antrag schulpflichtig“)
- die ab dem 01.01.2010 geboren sind („auf Antrag schulpflichtig nach Gutachten“)
Ferner müssen alle Kinder, die im vorigen Jahr vom Besuch der
Grundschule zurückgestellt worden sind, angemeldet werden.
Der Zurückstellungsbescheid ist mit vorzulegen. Die Pflicht zur
Schulanmeldung besteht auch dann, wenn die Erziehungs-
Muhr a.See
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berechtigten beabsichtigen, ihr Kind vom Besuch der Grundschule zurückstellen zu lassen.
Schulpflichtige Kinder müssen bei der für sie zuständigen
Sprengelschule angemeldet werden! Ein Gastschulantrag kann
erst nach erfolgter Anmeldung gestellt werden.
Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, persönlich mit
dem Kind zur Schulanmeldung zu kommen. Mitzubringen
sind die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch, die
grüne Karte des Gesundheitsamtes für das Schuljahr 2015/16
und ggf. der Sorgerechtsbeschluss für Alleinerziehende.
Den Einschätzungsbogen des Kindergartens „Informationen für
die Grundschule“ können Sie vorlegen.
Für die Grundschule Muhr am See
gez. Margit Schöniger, Rin
Ausgabe 4/2015
am 09.04., 18.04., 25.04.,
Ahorn-Apotheke, Osianderstr. 25, Gunzenhausen
am 02.04., 10.04., 19.04., 27.04.,
Altstadt-Apotheke, Marktplatz 37, Gunzenhausen
am 03.04., 11.04., 20.04., 29.04.
Engel-Apotheke, Bühringer Str.12, Gunzenhausen
am 01.04., 12.04., 23.04.
Stadt-Apotheke Wolframs-Eschenbach, Richard-Wagner-Str.
18, Wolframs-Eschenbach
am 05.04., 13.04., 21.04., 30.04.
Linden-Apotheke, Lindleinswasenstr. 27, Gunzenhausen
Aus dem Rathaus
am 04.04., 15.04., 26.04.,
See-Apotheke, Kirchplatz 2 a, Muhr a. See
Infobörse-Bericht-2015
Gemeinde zusammen mit dem LBV auf der
Infobörse in Gunzenhausen
Unsere Gemeinde nahm zusammen mit der LBV-Umweltstation auch in diesem Jahr wieder auf der Tourismusinfobörse
teil, dieses Jahr erstmals in der Stadthalle Gunzenhausen. Die
zahlreichen Besucher und Vermieter von Ferienwohnungen
erhielten Informationen über geplante Veranstaltungen, den
neu gestalteten Muhrer Gastronomieführer sowie die aktuellen
Festspielflyer.
An die sportlich Interessierten wurden die Flyer über die
„Zumba“-Stunden weitergegeben.
Vertreten wurde die Gemeinde von Hilde Bickel, Leiterin des
AIZ Touristbüros. Heidrun Albrecht, Leiterin der Umweltstation
und Martina Widuch präsentierten das neue Programmheft des
LBV. Der Renner waren wieder die „Storchen-Radweg-Karten“.
Die Aussteller und Besucher kamen aus der gesamten Seenlandregion sowie aus dem Naturpark Altmühltal.
Nachrichten anderer
Stellen und Behörden
Wichtige Rufnummern:
Integrierte Leitstelle (ILS) Mittelfranken Süd .........................112
(gemeinsame Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst)
Aktuelle Telefonnummern des Störungsdienstes der
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Störungsrufnummer „Erdgas“...............................0180 2713600
Störungsrufnummer „Strom“..................................0180 2713538
N-ERGIE Kundenservice.......................................0180 2111444
(bei Fragen zur Rechnung oder Beratungsbedarf)
für alle Anrufe betragen die Kosten 6 Ct pro Anruf aus dem
Festnetz
Aktuelle Telefonnummern der Büchelberger Gruppe
(Wasserversorgung)
In Notfällen der Wasserversorgung ist das
Wasserwerk in Wassermungenau .................Tel. 09873 - 97800
oder die Meldestelle .......................................Tel. 01728102334
telefonisch erreichbar.
Frauenhaus Ansbach – Häusliche Gewalt
Herr Bürgermeister Rampe besuchte das Team während der
Infobörse.
Bereitschaftsdienste
Apothekennotdienst im April
am 06.04., 17.04., 28.04.
Stadt-Apotheke Merkendorf, Hauptstr. 37, Merkendorf
am 07.04., 14.04., 22.04.,
Markt-Apotheke, Marktplatz 20 – 22, Gunzenhausen
am 08.04., 16.04., 24.04.,
Salvator-Apotheke, Burgstallstr. 3, Gunzenhausen
Frau M. ist 35 Jahre alt und arbeitet als Verkäuferin in einem Supermarkt. Sie ist seit 8
Jahren mit einem Verwaltungsangestellten
verheiratet und hat 2 Kinder im Alter von 7
und 5 Jahren. Die Anfangs harmonische
Beziehung wurde zunehmend schwieriger.
Die Streitereien häuften sich und schaukelten sich hoch. Ihr
Mann schrie sie an, beschimpfte und beleidigte sie. Die Kinder
bekamen alles mit. Bei einem dieser Auseinandersetzungen
schubste er sie gegen die Wand und starrte sie mit hasserfüllten Augen an. Ihr Mann entschuldigte sich zwar später bei
ihr, aber seitdem hat Frau M. Angst. Angst, dass es wieder
passieren könnte. Sie fühlt sich erniedrigt und gedemütigt und
fragt sich, wie es mit ihrer Ehe weitergehen soll. Sie denkt an
ihre Kinder, die auch unter dem aggressiven Verhalten des
Vaters leiden. Immer öfter denkt sie darüber nach, ob es für
alle besser wäre, sich von ihrem Mann zu trennen. Aber wer
soll auf die Kinder aufpassen, wenn sie arbeitet? Wie soll sie
von ihrem Einkommen eine Wohnung finanzieren? Eine Freundin, die mitbekommt, dass es Frau M. psychisch schlecht geht,
spricht sie schließlich darauf an, und empfiehlt ihr, sich an ein
Frauenhaus zu wenden. Nach einer erneuten Auseinandersetzung mit ihrem Mann ruft Frau M. im Frauenhaus Ansbach an.
Sie will sich erst einmal informieren, was sie und ihr Mann tun
könnten, um den Partnerkonflikt zu lösen, denn sie hat die Hoffnung, die Beziehung zu retten, noch nicht aufgegeben. Auch
Muhr a.See
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wegen der Kinder, die ihren Vater lieben, trotz allem. Bereits
am Telefon macht ihr die Mitarbeiterin Mut und versichert ihr,
dass es Wege aus der Gewalt gibt, und sie mit ihr in einem persönlichen Beratungsgespräch die verschiedenen Zukunftsperspektiven erarbeiten wird.
Wenn Sie körperlich und/oder seelisch misshandelt oder
bedroht werden, zögern Sie nicht! Rufen Sie uns an. Wir
informieren und beraten Sie gerne! Auch wenn Sie keinen
Platz im Frauenhaus benötigen. Sie erreichen uns Tag und
Nacht unter der Telefonnummer 0981/95959.
Qualifizierte Mitarbeiterinnen bieten kompetente Erstberatung
an und weisen die Betroffenen zur weiteren Betreuung auf
Unterstützungseinrichtungen vor Ort hin.
Die Beratung ist kostenlos und kann auch anonym erfolgen. Die
Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Ansbach unterliegen der
Schweigepflicht. Sie geben keine Auskunft über Frauen und
Kinder an Dritte weiter. Das Frauenhaus bietet Schutz, Beratung und Unterstützung für zehn Frauen und ihre Kinder. Eine
Aufnahme ist im Notfall rund um die Uhr möglich. Zum Schutz
vor weiterer Verfolgung ist die Adresse des Frauenhauses anonym. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter
http://www.caritas-ansbach.de/frauen.html.
Hauptgewinn!
Die Klasse 1A der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Triesdorf gewinnt 500 Euro für die
Klassenkasse beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale
für politische Bildung
Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war beeindruckt: Die Studierenden der Klasse 1A der Staatlichen Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in
Triesdorf haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb sehr engagiert. Ihr Beitrag „Billige T-Shirts - Wer zahlt
den Preis?“ hat die Klasse zu einer kreativen Höchstleistung
angespornt. Die Anstrengung wurde jetzt mit einem Hauptpreis
belohnt - 500 Euro fließen in die Klassenkasse.
„Schlagzeilen über Feuer in Textilfabriken, Fabrikeinstürze in
Bangladesch und Billigmode von Textilketten machten die
Entscheidung leicht, sich intensiv mit den Produktionsbedingungen in der Textilindustrie in Billiglohnländern auseinander
zu setzen“, erklärt Lehrerin Magdalena Buchen.
Das Fazit der Studierenden aus ihren Recherchen: Informieren!
-Nachfragen!- Konsumenten haben die Macht!
Beim Thema “Faire Arbeitsbedingungen“ sind wir alle gefordert,
die Politik, die Wirtschaft und wir als Verbraucher. Wir müssen
bei diesem Thema global denken und lokal handeln, d.h. durch
unser Verhalten hier das Leben der Menschen in den Produktionsländern verbessern indem wir von bestimmten Marken
Abstand nehmen. Für junge Menschen mit kleinem Budget ist
dies nicht immer einfach, da die meisten Modegeschäfte, in
denen Schüler und Jugendliche einkaufen, keine oder kaum
fair gehandelte Kleidung führen. Swapping Parties, Flohmärkte, Secondhandläden, Re-Use und Re-Wear Lösungen sind
mögliche Alternativen, um aktiv zu werden gegen Billiglöhne
und Missstände in der Kleiderproduktion. Die Studierenden der
Klasse 1A zeigten bei einem „Catwalk“ eine weitere Alternative:
„Up-Cycling“- sie präsentierten ihre äußerst kreativ umgestalteten gebrauchten T-Shirts.
Die Konkurrenz, gegen die sich die Studierenden der Fachakademie mit ihrem Beitrag durchsetzen konnten, war riesig. Mehr
als 50.000 Jugendliche unterschiedlicher Jahrgangsstufen aus
Deutschland, Österreich und deutschen Schulen im Ausland
haben beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2014
mitgemacht. Die 45-köpfige Jury, die sich aus Fachlehrkräften
sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammensetzte,
hatte 2572 im Team erarbeitete Projektergebnisse zu bewerten.
Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen
in die Schulen hinein tragen und mit methodischen Anstößen
die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen.
(Text: Magdalena Buchen – zur Veröffentlichung freigegeben)
Bild (Margit Strauß – zur Veröffentlichung freigegeben)
Bpb-upcycling.jpg: Die Studierenden der Klasse 1A in ihren
„up-cycling“-Modellen mit Lehrerin Magdalena Buchen (ganz
rechts)
Bayern stecken Zeitumstellung
am besten weg
Umfrage der DAK-Gesundheit: Im bundesweiten Vergleich
haben sie die wenigsten gesundheitlichen Probleme
Ansbach, 23. März 2015. Kommendes Wochenende werden die Uhren vorgestellt: Vier von fünf Bayern werden die
Umstellung von Winter- auf Sommerzeit problemlos wegstecken, so Hermann Zeißner, Leiter des Servicezentrums
in Ansbach. Nirgendwo sonst in Deutschland kommen die
Menschen damit besser klar. Nach der aktuellen ForsaUmfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit gibt es im Südwesten und Osten der Republik die meisten gesundheitlichen Schwierigkeiten. Am häufigsten wird über Müdigkeit,
Schlafstörungen und Gereiztheit geklagt. Der Wechsel zur
Sommerzeit findet vom 28. auf den 29. März statt. In der
Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2
Uhr um eine Stunde vorgestellt.
Während 79 Prozent der Befragten in Bayern bisher keine Probleme infolge der Zeitumstellung hatten, waren dies in BadenWürttemberg und in den östlichen Bundesländern jeweils nur
69 Prozent. Diejenigen, die Probleme angaben, fühlten sich
schlapp (75 Prozent) und konnten schlecht einschlafen (62
Prozent). Jeder Dritte fühlte sich gereizt und jeder Fünfte kam
deswegen schon einmal zu spät zur Arbeit. Insgesamt leiden
Frauen eher unter der Zeitumstellung (32 Prozent) als Männer
(23 Prozent). „Wer bereits Probleme mit der Zeitumstellung
hatte, sollte bereits ein paar Tage vorher etwas früher ins Bett
gehen“, rät Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit Bayern. „Bei Einschlafproblemen helfen Kräutertees mit
Baldrian, Hopfen und Johanniskraut.“ Schlafmittel sollten nur
nach Rücksprache mit dem Arzt genommen werden. Gegen
Müdigkeit am Tage helfe ein kurzer Gang an die frische Luft.
Große Mehrheit würde Zeitumstellung abschaffen
Knapp drei Viertel der Bayern (73 Prozent) halten die Zeitumstellung für überflüssig und würden sie abschaffen. Besonders
die über 30-Jährigen und Frauen lehnen sie ab.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen mit rund 850.000 Versicherten in Bayern.
* Repräsentative Bevölkerungsumfrage
Familienanzeigen!
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Muhr a.See
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Kaum noch Wildnis vorhanden
Ausgabe 4/2015
der Kreisgruppe, Andreas Gastner, und von Heidrun Albrecht,
der Leiterin der LBV-Umweltstation in Muhr am See.
Neuer LBV-Vorsitzender Dr. Nobert Schäffer stellte
sich in Muhr vor
Sie sind ein Traum eines jeden Naturschützers: völlig unberührte, vom Menschen nicht beeinflusste Landschaften. Die
Wirklichkeit aber schaut in den allermeisten Fällen ganz
anders aus. Daraus machte Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) keinen Hehl,
als er bei der Jahresversammlung der LBV-Kreisgruppe in
Muhr am See zum Thema „Welchen Vogelschutz wollen
wir?“ sprach.
„Von der Idee, dass es irgendwo noch viel Wildnis gibt, müssen wir uns langsam verabschieden“, erklärte der gebürtige
Oberpfälzer, der die letzten 19 Jahre in England gelebt und von
dort aus weltweit für den größten Naturschutzverband Europas,
der Royal Society for the Protection of Birds (RSBP) gearbeitet hat. Im Oktober hat er nun die Nachfolge des langjährigen
LBV-Landesvorsitzenden Ludwig Sothmann angetreten und
ist quasi wieder zurückgekehrt zu seinen Wurzeln, ist er doch
bereits seit den 1980er-Jahren im LBV aktiv.
Seine Erfahrungen aus der Zeit beim RSBP gab er nun
anschaulich und unterhaltsam an die Mitglieder der Kreisgruppe weiter. Dabei stellte er einzelne Projekte vor, die zum
Schutz verschiedener stark bedrohter Vogelarten ergriffen wurden, beispielsweise für den Löffelstrandläufer, der im äußersten
Nordosten Russlands brütet. Da Experten das Aussterben dieser Art für 2017 prognostiziert hatten, „wurde beschlossen, einzugreifen“. Alle Eier wurden eingesammelt und im Brutschrank
ausgebrütet, die Jungvögel dann in Volieren gehalten. Die Idee
war, sie ohne die Gefahr von Räubern großzuziehen und ihnen
zu Beginn ihres Lebens einen Vorteil zu verschaffen.
Auch Kiebitze und Große Rohrdommeln wurden und werden
mittels Zäunen abgeschirmt, um die Brut vor Fressfeinden wie
den Fuchs zu schützen. Teilweise werden sie sogar gefüttert.
„Das ist Zoohaltung, nur ohne Käfig“, kritisierte Schäffer, auch
wenn das Modell funktioniert und „wir Rohrdommeln produzieren können wie Getreide“. Die Frage sei vielmehr: „Wollen wir
das?“ Das sinkende Vorkommen von Feldvögeln hat in Großbritannien dazu geführt, dass Futterautomaten aufgestellt und
weitere künstliche Maßnahmen zur Bestandserhaltung durchgeführt werden. Von dieser Philosopie „solange es etwas
bringt, machen wir es“ sei er nie begeistert gewesen, bekannte
der Referent und bezeichnete Großbritannien als extrem überformtes Land. „Eigentlich wäre dort alles Wald, doch seit 1086
gab es dort nie mehr als zehn Prozent Waldausdehnung.“ Die
Menschen dort seien von ihrer Historie her eher als in Deutschland bereit, überall einzugreifen, so seine Erfahrung.
In Deutschland dagegen herrsche eine andere Philosophie, die
vielmehr auf Artenschutz durch Schutzgebiete und auf selbstregulierende, ökologische und funktionstüchtige Landschaften abziele. Doch auch hierzulande greife der Mensch gezielt
ein, wenn es ohne aktives Management keinen Nachwuchs
mehr gibt, wie er am Beispiel der Großtrappe erläuterte. Dieser Vogel brütet in Ostdeutschland nur noch hinter dem Zaun.
Das Maß des Eingriffs sei immer eine Gratwanderung, weiß der
erfahrene Vogelschützer und gab zu bedenken, wie gefährlich
es ist, sich von dem, was wirklich Natur ist, immer weiter zu
entfernen. Irgendwann sei dann der Rasen, der – wenn er im
Sommer durch die Sonne verbrannt ist – grün angesprüht wird,
Normalität. „Die Menschen können dann nicht mehr zwischen
wirklicher Natur und Retorten- Natur unterscheiden“, warnte er
eindringlich. Sonst reiche es irgendwann, einen Plastikstorch
aufzustellen, um das Bedürfnis nach Natur zu stillen.
Sein Appell zielte denn auch darauf ab, genau abzuwägen.
„So wenige Eingriffe wie möglich, aber so viele wie nötig“ sollte
seiner Meinung nach die Devise nicht nur im Vogelschutz
lauten. Das bedeute aber auch, nicht immer den einfachsten
Weg gehen zu können, sondern nach Alternativen zu suchen
und neue Strategien zu entwickeln. Dafür habe man Tiere und
Pflanzen, die Teil der Umwelt sind, und keine offene Käfighaltung. Und außerdem gelte: „Was der Natur guttut, tut uns auch
gut.“ Der Vorsitzende nahm sich abschließend noch reichlich
Zeit, mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Ein Dankeschön für seinen informativen und reich bebilderten Vortrag gab es vom Vorsitzenden
Heidrun Albrecht, Leiterin der LBV-Umweltstation Muhr am
See, dankte Dr. Norbert Schäffer für seinen informativen Vortrag. Foto: Ellinger
Saisonstart auf der Vogelinsel das neue LBV-Jahresprogramm ist da
Es ist wieder soweit: Am Sonntag, den 15. März startete die
LBV-Umweltstation Altmühlsee in die nächste Saison. Zahlreiche neue und altbewährte Veranstaltungen am Altmühlsee und in der Region laden zum Natur erleben ein. Und es
gibt dieses Jahr noch einen besonderen Grund zum Feiern:
Der LBV feiert sein 30-jähriges Jubiläum am Altmühlsee.
30 Jahre LBV am Altmühlsee
Seit 30 Jahren ist der LBV am Altmühlsee aktiv. Mit dem Bau
des Altmühlsees begann auch unsere Arbeit vor Ort. Von
einem Bauwagen aus haben wir damals Besucher über den
Bau des Altmühlsees und die weitreichenden Veränderungen
der Landschaft sowie der Vogelwelt informiert. Es folgten erste
natur- und vogelkundliche Führungen zur Vogelinsel. Seither
betreut der LBV dieses Naturschutzgebiet und bietet dort ein
umfangreiches und spannendes Naturerlebnis-Programm an.
Am Sonntag, den 17. Mai 2015 findet am LBV-Infohaus und an
der Vogelinsel ganztägig ein Vogelinselfest statt, bei dem die
Vielfalt der Natur - und des LBV - am Altmühlsee für Groß und
Klein erlebbar wird. Das Fest beginnt mit einer morgendlichen
Vogelstimmenwanderung, einem Frühaufsteher-Frühstück und
einem Gottesdienst am See. Den ganzen Tag stehen viele
Mitmach-Aktionen und Führungen auf dem Programm: Kräuterführungen, Führungen auf der Vogelinsel, Keschern in der Altmühl, eine Tierische Olympiade und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Diesen Termin sollten Sie sich
schon mal vormerken!
Jahresprogramm Natur erleben 2015 ist da
Das ganze Jahr über lädt ein interessantes und abwechslungsreiches Programmangebot Groß und Klein zu vielfältigen
Naturerlebnissen ein. Tagsüber beobachten wir beispielsweise allerlei seltene Vogelarten auf unserer Vogelinselführung,
abends sind wir dann dem Biber auf der Spur. Den Anfang
macht am Sonntag den 15. März um 16 Uhr die erste Führung
auf der Vogelinsel. Treffpunkt ist das LBV-Infohaus in Muhr am
See am Ende der Fichtenstraße.
Wieder mit dabei sind in diesem Jahr zum Beispiel eine Wildkräuterführung für Erwachsene und Kinder, eine aufregende
Muhr a.See
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Zeitreise in die Steinzeit, die „Tierische Olympiade“, die „Expedition zur Geisterstunde“ und „Der Traum vom Fliegen“. Storchenfreunde können auf geführten Storchenradtouren rund um
den Altmühlsee radeln und Märchen-Liebhaber kommen bei
der Märchenstunde auf der Vogelinsel auf ihre Kosten. Ganz
neu dabei ist die Geocaching-Schatzsuche auf der Vogelinsel.
Ausstellung „Lebensraum Altmühlsee - Faszination Vogelzug“
In Muhr am See lohnt sich auch ein Besuch der Erlebnisausstellung „Lebensraum Altmühlsee - Faszination Vogelzug“.
Informativ sind die Entstehung des Altmühlsees, das Wasserüberleitungsprojekt und das Thema Vogelzug mit interaktiven
Modellen dargestellt. Daneben bietet die Wanderausstellung
„Energiewende“ im Juliinteressante Einblicke in die Schwerpunkte Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energie.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei, wir freuen uns aber über
eine Spende. Die Ausstellung ist geöffnet in der Zeit von:
15.03. – 30.04.2015 Mi. und So. 13.00 – 16.00 Uhr
01.05. – 30.06.2015 Mo. - Fr. 10.00 – 16.00 Uhr
So. 13.00 – 16.00 Uhr
01.07. – 15.09.2015 Mo. - Fr. 10.00 – 16.00 Uhr
So. 10.00 – 16.00 Uhr
16.09. – 15.10.2015 Mo. - Fr. 10.00 – 16.00 Uhr
Kindergärten, Schulklassen und andere Gruppen können die
Ausstellung nach Vereinbarung ganzjährig besuchen. Wir bieten Führungen durch die Ausstellung an, die auch mit Führungen auf der Vogelinsel kombiniert werden können.
Ein Blick ins Programmheft lohnt sich also in jedem Falle! Bei
der LBV-Umweltstation erhalten Sie gerne weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie das aktuelle Jahresprogramm „Natur erleben 2015“, das ebenfalls an vielen öffentlichen Stellen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ausliegt.
Telefon 09831-4820 oder www.lbv.de/altmuehlsee
Ausgabe 4/2015
lungsreiche BFD-Stellen für ein Jahr an. Zu den Aufgaben der
„Bufdis“ oder „BFDler“ gehören unter anderem Naturerlebnisprogramme mit Schulklassen und Führungen auf der Vogelinsel, aber auch allerlei Büroarbeiten, Betreuung der Dauerausstellung „Lebensraum Altmühlsee – Faszination Vogelzug“,
ornithologische Bestandsaufnahmen, Mitwirkung bei umweltpädagogischen Projekten und Veranstaltungen, Betreuung von
Kindergruppen der Naturschutzjugend im LBV in den Landkreisen Ansbach oder Weißenburg-Gunzenhausen und anderes
mehr.
„Für naturinteressierte Menschen, die gerne draußen unterwegs sind so wie ich, ist diese BFD-Stelle klasse, da ich meine
Begeisterung und Faszination für die Natur an andere Leute
weitergeben kann“, schwärmt Axel Seiß, der dieses Jahr beim
LBV im Einsatz ist. „Besonders gut gefallen mir auch die Vogelzählungen und die Möglichkeit, selber Vögel beobachten zu
können“, so Seiß weiter. Sein Kollege Fabian Eischer merkt
noch an, dass die Arbeit beim LBV sehr abwechslungsreich ist
und er schon im ersten halben Jahr sehr viel gelernt hat.
Heidrun Albrecht, die Leiterin der LBV-Umweltstation am Altmühlsee, ergänzt: „Neben den Aufgaben an der Umweltstation
haben die BFDler in ihrem Einsatzjahr auch noch Gelegenheit,
mit anderen Bundesfreiwilligen an 25 Seminartagen teilzunehmen. Dort lernen sie alles Wichtige rund um Naturschutz,
Umweltpädagogik und zivilrechtliche Inhalte.“ Die Vergütung
für Bundesfreiwillige liegt bei einem monatlichen Taschengeld
von etwa 330 Euro, zuzüglich eines Verpflegungszuschusses.
Außerdem sind die Bundesfreiwilligen in dieser Zeit krankenund sozialversichert. Der Besitz eines Führerscheins ist für die
Arbeit an der Umweltstation in Muhr am See von Vorteil.
Wer Interesse an einer BFD-Stelle ab September 2015 hat,
kann sich unter www.lbv/altmuehlsee oder www.freiwillige-imnaturschutz.de weiter informieren und bewerben. Für Rückfragen steht den Bewerbern Heidrun Albrecht unter Telefon
09831/4820 gerne zur Verfügung.
Zu den Aufgaben der „Bufdis“ oder „BFDler“ gehören unter
anderem Führungen auf der Vogelinsel. Foto: LBV
Aktiv in den Frühling starten –
dem Rücken zuliebe
Bild der Titelseite Programmheft 2015
V.i.S.d.P: Martina Widuch
Nach Abi reif für (Vogel)-Insel?
Die Schule ist vorbei, und was nun? Viele Schulabgänger
möchten erst mal etwas Praktisches tun oder sich orientieren und dann entscheiden, wie es für sie weitergehen
kann. Hier kann ein Jahr im Bundesfreiw illigendienst (BFD)
genau das Richtige sein.
Ab September bietet die Umweltstation des Landesbunds für
Vogelschutz (LBV) in Muhr am See für motivierte und engagierte Schulabgänger wieder zwei interessante und abwechs-
Rückenschmerzen sollten nicht als gegeben und
nicht als unveränderbarer Zustand
hingenommen werden. Jeder kann selbst viel dazu beitragen,
dass sich solche Beschwerden bessern. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) gibt
Tipps.
In den meisten Fällen stecken hinter Rückenschmerzen keine
ernsthaften Erkrankungen.
Die Ursachen sind häufig Muskelverspannungen, verursacht
durch Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, einseitige Belastungen, Stress oder fehlenden Ausgleich in der Freizeit.
„Rückenschmerzen als Chance zu begreifen und sie aktiv
anzugehen, dazu wollen wir unsere Versicherten motivieren“,
so SVLFGVorstandsvorsitzender Arnd Spahn.
Muhr a.See
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Die Lösung liegt dabei nicht darin, sich zu schonen, sondern in
Bewegung zu kommen.
Das viel bemühte Argument „Ich bewege mich doch den
ganzen Tag bei der Arbeit“ kann so nicht gelten, denn oftmals
wird dabei die Muskulatur nur einseitig belastet.
Umso wichtiger ist es, sich in der Freizeit einen Ausgleich zu
schaffen und auch während der Arbeit kurze Rückenübungen
einzubinden.
Die SVLFG unterstützt bei diesem Vorhaben und bietet
Gesundheitskurse zur Förderung der Rückengesundheit
an. Diese Kurse sind qualitätsgesichert und werden von der
SVLFG bezuschusst.
Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter
www.svlfg.de
Diskussion um Netzausbau
Dezentrale Erzeugung in Frage gestellt
HGÜ-Leitungen machen Bemühungen überflüssig
Der Ausbau der dezentralen Energieerzeugung ist in den letzten Jahren zügig vorangekommen: Allein im Versorgungsgebiet
der N-ERGIE Aktiengesellschaft speisen derzeit über 45.000
EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von fast 2.000
Megawatt ein. Im Jahr 2014 wurden nochmals rund 2.000 neue
Anlagen gebaut und an das Netz angeschlossen.
„Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Idee der dezentralen
Erzeugung als Teil der Energiewende in die Realität umgesetzt
wird“, erklärt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE
Aktiengesellschaft. „Es macht durchaus Sinn, Strom dort zu
produzieren, wo er auch verbraucht wird – besonders in Kombination mit Maßnahmen zur Flexibilisierung von Erzeugung
und Verbrauch.“
Doch der geplante Ausbau des Stromübertragungsnetzes läuft
diesem Ziel der Dezentralisierung konträr entgegen.
„Wenn die HGÜ-Leitungen gebaut werden, geht der regionale
Ansatz der Energiewende verloren. Die HGÜ-Leitungen dienen in erster Linie dazu, den europaweiten Stromtransport und
-handel zu ermöglichen: Die Planungen sind auf den EU-Binnenmarkt ausgelegt.“
Die Entscheidung für einen binnenmarktgetriebenen Ausbau
des Übertragungsnetzes würde für die nächsten Jahrzehnte
eine feste Struktur aufbauen, in der neue und innovative regionale Versorgungskonzepte und Innovationen deutlich weniger
Chancen hätten. Anreize für eine lokale Optimierung über die
Nutzung von Flexibilität aus Speichern, Lastmanagement sowie
KWK als zukünftige Alternative zu einem Netzausbau wären
nicht mehr gegeben.
Hasler weiter: „Mit einer Entscheidung für die HGÜ-Leitungen
entzieht man der Energiewende die Sinnhaftigkeit und bringt
die erbrachten gesamtgesellschaftliche Anstrengungen zum
Erliegen. Alle Bürger und Kommunen, alle Unternehmen und
Bezirke, die bisher in die dezentrale Erzeugung erneuerbarer
Energien investiert haben, müssten sich dann fragen, wie sinnvoll ihr Engagement letztendlich war.“
Zweiteilung des deutschen Strommarktes?
In die aktuelle Diskussion über den Ausbau des Übertragungsnetzes wird vermehrt das Argument eingebracht, ein reduzierter oder zeitlich verzögerter Ausbau der Übertragungsnetze
nach Bayern führe zu zwei unterschiedlichen Preiszonen mit
höheren Strompreisen für Verbraucher in Süddeutschland.
„Das ist weiterhin nicht mehr als eine Annahme“, stellt Hasler fest. „Selbst wenn es zu einer Zweiteilung des deutschen
Strommarktes kommen sollte, steht jetzt noch nicht fest, ob die
Strompreise im Süden Deutschlands dann tatsächlich höher
liegen als im Norden.“
Die Ausprägung von unterschiedlichen Preiszonen kann unter
Umständen sogar sinnvoll sein, wenn durch die unterschiedlichen Preise Anreize geschaffen werden, Erzeugungskapazitäten in Zonen mit höheren Preisen zu installieren. Dies hängt
stark vom zukünftigen Marktdesign und den Marktmechanismen ab, die derzeit noch nicht vorhersehbar sind.
Ausgabe 4/2015
Sonnenenergie und Stromerzeugung
Sonnenfinsternis forderte viel Aufmerksamkeit
Main-Donau Netzgesellschaft zufrieden mit Ablauf
Die Mitarbeiter in der Netzleitstelle der Main-Donau Netzgesellschaft Nürnberg hatten am Freitag, 20. März 2015 keine Zeit,
die Sonnenfinsternis über Nürnberg im Freien zu beobachten
– obwohl die Wetterbedingungen ideal gewesen wären. Ihre
Augen waren auf zahlreiche Bildschirme gerichtet, die über
die Situation im Netz wichtige Informationen lieferten. Die wichtigste Frage für alle Netzbetreiber war deshalb: Bleibt die Frequenz im Stromnetz während der Sonnenfinsternis stabil? Denn
an der Frequenz im Stromnetz lässt sich das Gleichgewicht
zwischen Energienachfrage und -angebot ablesen. Im Normalzustand liegt die Frequenz bei 50 Hertz. Steigt oder fällt die
Frequenz, wird der Netzzustand instabil.
Kurz nach 9:30 Uhr, als sich der Mondschatten über die Sonne
schob, zeigte sich auf den zahlreichen Bildschirmen der Netzleitstelle eine Veränderung: Die Einspeiseleistung aus den
installierten Photovoltaikanlagen nahm deutlich ab – besonders
im Netzgebiet der Main-Donau Netzgesellschaft, einem Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft. Dort speisen
insgesamt 44.000 Photovoltaikanlagen ein und reduzierten
während der ersten Phase der Sonnenfinsternis gleichzeitig
ihre Stromproduktion. Insgesamt ging die Einspeiseleistung bis
zum Höhepunkt der Sonnenfinsternis gegen 10:40 Uhr um 600
Megawatt (MW) zurück. Dies entspricht dem anderthalbfachen
Strombedarf der Stadt Nürnberg.
Parallel dazu stieg der Strombezug aus dem vorgelagerten
Netz, um die Schwankung auszugleichen.
Besonders die zweite Hälfte der Sonnenfinsternis war für die
Main-Donau Netzgesellschaft sehr spannend: Da die installierten Photovoltaikanlagen bis zur Mittagszeit nahezu 100
Prozent ihrer Leistung erreichten, mussten die von den Übertragungsnetzbetreibern zugeschaltete Kraftwerksleistungen im
gesamtdeutschen Stromnetz schnell reduziert werden.
Aufatmen konnten die Mitarbeiter der Netzleitstelle erst gegen
12:15 Uhr, als der Normalzustand im Netz wieder hergestellt
war.
Zahlreiche Internetnutzer waren live dabei und konnten die
Sonnenfinsternis aus Sicht eines Verteilnetzbetreibers beobachten: Die Main-Donau Netzgesellschaft übertrug minutengenau die Veränderungen der Einspeisung aus Photovoltaikanlagen und parallel den Bezug aus dem vorgelagerten Netz.
Die aktuelle Netzsituation fin-den Interessierte unter www.maindonau-netz.de im Bereich Aktuelles.
Übertragungsnetzbetreiber, Verteilnetzbetreiber und nachgelagerte Stadt- und Gemeindewerke kooperieren sehr eng und
haben sich intensiv und sorgfältig auf die Sonnenfinsternis vorbereitet. Neben Kommunikationsübungen wurden diverse Szenarien durchgesprochen, Daten ausgetauscht, mögliche Netzschaltungen berechnet und definiert.
Mit Gefühl selbst gestalten.
Familienanzeigen ONLINE BUCHEN:
www.wittich.de
Muhr a.See
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Die Region mit allen Sinnen erleben
- auf der Messe Altmühlfranken in
Gunzenhausen vom 16. bis 19. April 2015
Die regionale Verbrauchermesse Altmühlfranken in Gunzenhausen steht mit einem bunten Angebot aus Informationen,
Sport, Unterhaltung und regionalen Schmankerln vor der Türe.
Vom 16. bis 19. April zeigen zahlreiche Aussteller täglich von
10 - 18 Uhr in Gunzenhausen pfiffige Trends und interessante
Neuerungen aus den Bereichen energieeffizientes Bauen,
Wohnen, Schöner Leben, Gesundheit und Soziales sowie Lifestyle. Hierbei wird auch ein besonderes Augenmerk auf die
Region und die regionalen Produkte gelegt. Diese präsentieren
sich in der Halle „Altmühlfranken“ mit ihren Freizeitmöglichkeiten, Ausflugszielen, kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten. Die Landfrauen kreieren in der Showküche leckere,
regionale, kulinarische Köstlichkeiten.
Auch im Freigelände gibt es dieses Jahr einiges zu entdecken:
Neben zahlreichen Ausstellern zum Thema Bauen, gibt es für
Kinder und Jugendliche eine Kletterschlange und einen Fahrradparcour, auch besteht täglich die Möglichkeit zu einer Probefahrt mit dem Smart electric drive, Yaris Hybrid, Auris Hybrid,
Prius Hybrid, eGolf und dem eUp. Am Sonntagnachmittag, den
19. April, können Sie das Schauprogramm „Faszination Pferd“
vom Reit- und Fahrverein Gunzenhausen live erleben.
In den insgesamt acht verschiedenen Ausstellungshallen wird
für jedes Interesse, jeden Geschmack und jede Altersklasse
etwas geboten. Die Messe Altmühlfranken 2015 ist ein ideales
Ausflugsziel, das für die ganze Familie ein buntes Rahmenprogramm bietet und so einen unvergesslichen Tag verspricht!
Ein Besuch auf der Messe Altmühlfranken lohnt sich in jedem
Fall und mit unserem 1€ Gutschein sparen Besucher schon
beim Eintrittspreis.
Ausgabe 4/2015
Winter ade …
Am vergangenen Samstag wurde im Seniorenwohnen Wolframs-Eschenbach der Winter verabschiedet und der Frühling
willkommen geheißen. Mit kraftvoll blühenden Frühlingsblumen,
wie Primeln und kunterbunten Tulpensträußen, wurden die
Bewohner begrüßt. Frieda´s Akkordeongruppe umrahmte mit
bekannten und beliebten Frühlings- und Volkslieder wie z. B.
„Im Märzen der Bauer“ das traditionelle Frühlingsfest der Senioren. Schwungvoll und gerne stimmten die Bewohner in die
Lieder mit ein, die ihnen schon aus Kindeszeiten her bekannt
sind. Mit alten Bauernregeln und bekannten Gedichten wurde
auf das bevorstehende Frühjahr hingewiesen. Bei duftenden
Kaffee und leckeren, selbstgebackenem Kuchen genossen die
Bewohner und Besucher den Nachmittag. Ein herzliches Dankeschön an Frieda´s Akkordeongruppe sowie an alle Helfer!
Heidi Jank
Ansbacher Gymnasien
„An den drei Ansbacher Gymnasien (Gymnasium Carolinum,
Platen-Gymnasium, Theresien-Gymnasium) finden in der Zeit
vom 11. bis 13. Mai 2015 jeweils von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr, am 15. Mai 2015 nur von 8.00
bis 12.00 Uhr, die Anmeldungen zur Aufnahme in die 5. Klassen für das kommende Schuljahr statt.
Dieser Termin wurde vom Bayerischen Staatsministerium für
Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst festgelegt. Bitte
beachten Sie diesen Zeitraum! Spätere Anmeldungen dürfen in
der Regel nicht mehr berücksichtigt werden.“
Frisch, Studiendirektor
Wir gratulieren
Zum Geburtstag
Unter dieser Rubrik wird den Gemeindebürgerinnen und –
bürgern ab dem 65. Geburtstag gratuliert. Sollten Sie keine
Veröffentlichung wünschen, bitten wir um Mitteilung an die
Verwaltung. Diese Daten werden auch im lokalen Teil des Altmühl-Boten veröffentlicht.
Aktuelle Informationen finden Sie unter
www.messe-altmuehlfranken.de.
Anzeigenservice wird bei uns
ganz G R O S S geschrieben!
02.04. Frau Muser
04.04. Frau Seßler
06.04. Frau Langner
07.04. Frau Gerhardt
07.04.FrauMüller
08.04.FrauStaiger
12.04. Frau Edes
12.04. Frau Kopejsko
12.04.FrauRüger
19.04. Herr Eigner
20.04. Frau Enzner
20.04. Frau Jordan-von Hößlin
20.04. Herr Weisser
23.04. Herr Arnold
24.04. Herr Adelhard
24.04. Frau Löw
24.04.HerrVogt
25.04. Herr Michael
26.04.HerrCrone
26.04. Herr Semsch
28.04. Herr Fiedler
30.04. Frau Hermann
Elfriede
Rosemarie
Frieda
Margarete
Renate
Anna
Monika
Wilhelmina
Hedwig
Friedrich
Helga
Ursula
Helmut
Heinz
Ernst
Elisabeth
Heinrich
Erich
Volker
Siegfried
Horst
Marga
Jägerluck
8 zum
Ansbacher Straße 13 zum
Südstraße
4 zum
Gunzenhäuser Str. 3a zum
Südstraße
10 zum
Weiherstraße
11 zum
Siedlungsstraße
3 zum
Gartenstraße
1 zum
Frh-v-Lentersh.-Str26 zum
Judenhof
2 zum
Stadelner Straße 17 zum
Frankenstraße
9 zum
Neuenmuhrer Weg 3 zum
Rosenweg
2 zum
Sandweg
5 zum
Ansbacher Straße 15 zum
Weiherstraße
18zum
Zur Altmühl
10 zum
Siedlungsstraße 29zum
Stadelner Straße 18 zum
Am Weinberg
11 zum
Neuenmuhrer Weg 4 zum
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Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
Muhrer Landfrauen für den sehr aufwändigen Kirchputz in St.
Johannis am 9.März, um die Kirche für die Konfirmation und
das Osterfest schön vorzubereiten.
Kirchliche Nachrichten
Evang.-Luth. Kirchengemeinden
Alten- und Neuenmuhr
Monatsspruch für April 2015:
„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“ (Matthäus 27, 54)
Donnerstag, 2. April 2015 – Gründonnerstag („Das Mahl
des neuen Bundes“)
18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in St. Johannis
Freitag, 3. April 2015 – Karfreitag („Der Tod am Kreuz“)
09.00 Uhr anschl. 15.00 Uhr Gottesdienst in St. Jakobus
Beichte und Hl. Abendmahl in St. Jakobus
Andacht zur Todesstunde Jesu in St. Jakobus
Sonntag, 5. April 2015 – Osterfest („Die Auferweckung
des Gekreuzigten“)
06.00 Uhr anschl. 09.00 Uhr gleichzeitig anschl. Feier der Osternacht in St. Johannis
Osterfrühstück im Gemeindehaus
Gottesdienst in St. Johannis
Kindergottesdienst im Gemeindehaus
Beichte und Hl. Abendmahl in St. Johannis
Montag, 6. April 2015 – Ostermontag („Die Gegenwart
des Auferstandenen“)
09.00 Uhr Gottesdienst in St. Jakobus
Freitag, 10. April 2015
17.30 Uhr Jungschar im Gemeindehaus
Sonntag, 12. April 2015 – Quasimodogeniti („Die neue
Geburt)
10.00 Uhr gleichzeitig Gottesdienst in St. Jakobus
Kindergottesdienst im Gemeindehaus
Dienstag, 14. April 2015
14.30 Uhr 19.30 Uhr Seniorenkreis („Wilhelm Busch: Was beliebt,
ist auch erlaubt“) im Gemeindehaus
Bibelkreis im Gemeindehaus
Sonntag,19. April 2015 – 2. Sonntag nach Ostern:
Miserikordias Domini („Der gute Hirte“)
09.00 Uhr gleichzeitig Gottesdienst in St. Jakobus
Kindergottesdienst im Gemeindehaus
Dienstag, 21. April 2015
19.30 Uhr Frauenkreis („Glaube und Lieder von Frauen“,
mit Pfarrerin Sabine Karl) im Gemeindehaus
Donnerstag, 23. April 2015
19.30 Uhr Kirchenvorstandssitzung im Gemeindehaus
Freitag, 24. April 2015
17.30 Uhr Jungschar im Gemeindehaus
Sonntag, 26. Mai 2015 – 3. Sonntag nach Ostern:
Jubilate („Die neue Schöpfung“)
10.00 Uhr gleichzeitig Familiengottesdienst zur Tauferinnerung mit
der KiTa (mit Taufe von Fabia Klemm und
Vincent Julius Schnell) in St. Jakobus
Kindergottesdienst im Gemeindehaus
Bitte beachten Sie:
Auf Grund der Renovierung unserer St. Johannis-Kirche finden
ab Ostermontag, 6. April, alle Gottesdienste unserer evangelischen Kirchengemeinden in der St. Jakobus-Kirche in Neuenmuhr statt. Dies betrifft auch die Taufen, Trauungen und Trauergottesdienste (auch nach Bestattungen auf dem Altenmuhrer
Friedhof). Wir bitten um Ihr Verständnis. Gleichzeitig danken wir
an dieser Stelle ausdrücklich der Kirchengemeinde und dem
Kirchenvorstand Neuenmuhr für das Zur-Verfügung-Stellen der
St. Jakobus-Kirche und den Mesnerfamilien Auernhammer und
Ströhlein für den zusätzlichen Mehraufwand an Arbeit und Zeit.
Ein besonderer Dank gilt auch Frau Karin Schuster und den
Bürozeiten im Evang.-Luth. Pfarramt Muhr am See
(Kirchenstr. 26):
mittwochs und freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr
Tel.: 0 98 31 - 28 74
eMail: [email protected]
Internet: www.muhr-evangelisch.de
St. Walburgiskirche
Veranstaltungen im April 2015
Freundeskreis der DPSG: Donnerstag, 09. April: Stammtisch
ab 19.00 Uhr im Gasthof Arnold in Gunzenhausen.
Pfarrei Gunzenhausen: Dienstag, 21. April: Bibelkreis im
Jugendbereich des kath. Pfarramts Gunzenhausen
Stets die christlichen Werte
hochgehalten
Mit einem Dankgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St.
Walburga in Muhr feierte Dekan i. R. Wolfgang Forsten im Beisein von Mitbrüdern, Weggefährten, Freunden und Verwandten
seinen 80. Geburtstag. Im Rahmen der kirchlichen Feierstunde
war es ihm ein Anliegen, Gott für sein langes seelsorgerisches
Wirken zu danken. Musikalisch gestaltete an der Orgel Dr.
Bernhard Wittmann aus Ingolstadt, ein Neffe des Jubilars, die
Feierstunde. Nach dem Eingangslied „Alles meinen Gott zu
ehren“ hieß der Jubilar unter anderem seine Mitzelebranten willkommen. Es waren Pfarrer i. R. Franz Kurzendorfer aus Schwabach, Dekan i. R. Josef Maget, in Neumarkt wohnhaft, Dekan
i. R. Heinrich Schmied aus Berching, Stadtpfarrer Christian
Konecny aus Gunzenhausen und Dekan Stefan Müller, derzeit
in Berlin lebend. In einer sehr persönlichen und ergreifenden
Predigt blickte der in Kreuz/ Westpreußen geborene Geistliche
auf einen zunächst von Kriegswirren gezeichneten Lebensweg
zurück. Bereits vor 54 Jahren – nach seiner Priesterweihe am
29. Juni 1961 im Dom zu Eichstätt – stellte Forsten sein priesterliches Wirken unter das Wort des heiligen Ignatius von
Loyola „Alles zur großen Ehre Gottes“.
Sein seelsorgerisches Wirken führte ihn nach den Kaplanstationen in Altdorf und Penzendorf am 16. September 1961 nach
Gunzenhausen, wo er ebenfalls die Kaplanstelle übernahm.
Ab 1963 folgten weitere Kaplansjahre in Schwabach, bevor er
ab 1967 als Pfarrer von Windsbach die dortige Pfarrei übernahm. Nach 20 Jahren erfolgreichen Wirkens in Windsbach
und Veitsaurach zog er 1987 als Nachfolger von Stadtpfarrer
Ewald Fröhlich in das Pfarrhaus an der Nürnberger Straße in
Gunzenhausen ein. Bis 2001 war er Stadtpfarrer von Gunzenhausen und ab 1989 auch Dekan des Dekanats WeißenburgGunzenhausen. Neben seinem seelsorgerischen Wirken in der
Altmühlstadt stand der „begnadete Prediger“ auch der Pfarreiengemeinschaft Absberg, Cronheim, Gnotzheim, Heidenheim,
Obererlbach und der Filialgemeinde Muhr am See vor. Forsten
vertritt bis heute uneingeschränkt die christlichen Werte der
katholischen Kirche, was sich in seiner „Geburtstagspredigt“
widerspiegelte. Er gab zu verstehen, dass ihm sowie seinen
drei Geschwistern bereits die Eltern den Glauben nahegebracht haben, wofür er ihnen noch heute dankbar sei. Selbst im
hohen Alter verpflichte ihn seine Berufung unter anderem dazu,
mehrmals im Monat auch in Cronheim Gottesdienste zu feiern,
welche zunehmend gut besucht sind. Auch danke er Gott, dass
er im Laufe seiner langen Amtszeit vielen netten Menschen
begegnete, die ihn begleiteten, unterstützten und die christlichen Werte pflegten. In diesem Sinne dankte er allen, die zum
Gelingen des Dankgottesdienstes in St. Walburga beitrugen.
Mit den Worten des kirchlichen Segens und dem Abschlusslied
„Großer Gott, wir loben Dich“ wünschte er allen Christen eine
von Gott begleitete Zukunft.
Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
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Pfarrer i. R. Franz Kurzendorfer, Dekan i. R. Josef Maget, Jubilar Dekan i. R. Wolfgang Forsten, Dekan i. R. Heinrich Schmied,
der Gunzenhäuser Stadtpfarrer Christian Konecny und Dekan
Stefan Müller (von links) zusammen mit den beiden Ministrantinnen aus Neustadt an der Waldnaab. Foto: Göttler
Veranstaltungskalender
Angebot
der Volkshochschule Gunzenhausen
An die Bauchtänzerinnen in Muhr am See:
Nach langer Zeit „ohne“ gibt es jetzt wieder Bauchtanz.
Leider neuerdings nur in Gunzenhausen im neuen Gebäude
der VHS am Bahnhof
Orientalischer Tanz mit Brigitte Stark
8 Abende ab Dienstag 12.5. 19.30-21.00
71,-Euro
Anmeldung bei der VHS
Veranstaltungen in Gunzenhausen
Montag, 06.04.2015
11.00 -17.00 Uhr
5. Natur- und Kunsthandwerkermarkt,
Markgräflicher Hofgarten Gunzenhausen
Donnerstag bis Sonntag, 16.04. bis 19.04.2015
10.00 bis 18.00 Uhr Messe Altmühlfranken, Schießwasen Gunzenhausen
Samstag, 25.04.2015
Beginn der Schifffahrtssaison auf dem Altmühlsee Altmühlsee Gunzenhausen
Sonntag, 26.04.2015
ganztags
Walburgimarkt Marktplatz Gunzenhausen
Yogaunterricht
Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden
suchen.
Hatha-Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene
Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Tiefentspannung
ab den 08.04.2015
Mittwoch 18.00 Uhr
im Sportheim in Muhr am See
Melanie Reule
Yogalehrerin
0171/6219748
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Muhr a.See
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Vereine und Verbände
Großinvestitionen zur Verbesserung der
Struktur beim 1. FC Altenmuhr
Bei der Generalversammlung des 1. FC Altenmuhr konnten
sich die anwesenden Mitglieder des 1. FC Altenmuhr davon
überzeugen, dass der Verein weiter im positiven Wandel ist
und glücklicherweise alles andere als Stillstand zu beklagen ist,
ganz im Gegenteil.
Sportlich gesehen hat sich seit März 2014 die neue freie Sparte
Zumba im Verein und in der Umgebung etabliert. Auch viele
Nichtmitglieder des Vereins nutzen dieses Angebot intensiv.
Die Zumba-Instruktorin Annegret Gentner bietet inzwischen am
Montag und Mittwoch um 19.15 und Freitag um 18.30 Uhr Trainingsstunden an, so dass mit drei Abenden in der Woche bei
einem sehr günstigen Preis eines 10er-Tickets von nur 49,- EUR
ein attraktives sportliches Angebot geschaffen werden konnte.
Als Ausblick wurde die kostenlose Schnupperwoche Zumba
von 13.04-17.04.2015 mit einer Zumba-Party am 20.04.15 von
18.30 bis 20.00 Uhr vorgestellt. Unterstützung erfährt Annegret
Gentner hier von der Spartenleiterin Gymnastik, Inge Walz, die
Donnerstag ab 20.00 Uhr, die Damengymnastikstunden im
Sportheim leitet. Zum Breitensport wurden im Sportheimsaal
im letzten Jahr auch unter der Leitung von Melanie Reule rund
30 Yogastunden durchgeführt. Die Yogaabende beginnen wieder ab 08.04.2015 jeden Mittwoch um 18.00 Uhr. Ein weiteres
Highlight im Verein ist das wöchentlich stattfindende Kinderturnen für Kinder im Alter von 3-7 Jahre unter der Leitung von
Daniela Hoyer, Inhaberin einer Sportübungsleiterlizenz. Teils
über 40 Kindern als Nah und Fern wird hier eine individuelle
sportliche Betätigung angeboten.
Die Sparte Tennis zählt derzeit 114 Mitglieder, so die Spartenleiterin Hilde Bickel. Im Sommer 2014 waren sieben Mannschaften im Spielbetrieb gemeldet. Die Damen 40 konnten in
die Bezirksklasse und die Herren 40 in die Kreisklasse 1 erfreu-
Ausgabe 4/2015
licherweise aufsteigen. Abgerundet wurde der sportliche Erfolg
noch mit dem 1. Platz in der Kreisklasse 1 der Junioren Mix 18
und dem Klassenerhalt der Herren 50 I in der Bezirksklasse.
Highlight war wieder die Austragung des Altmühlsee-Cup als
Leitungsklassenturnier im September des zurückliegenden
Jahres.
Im Jugendfußballbereich konnte der Max Buck als Vorstand
Sport und Carlos Ferreia-Gouveia als Jugendleiter Sport eine
insgesamt positive Bilanz aufzeigen. Der 1. FC Altenmuhr stellte
von der U9 bis hin zur U13 eigenständige Mannschaften. Die
U15 bis hin zur U19 ist weiterhin in der Spielgemeinschaft der
SG Gunzenhausen zu finden. Max Buck bedankte sich bei allen
Trainern und Betreuern für ihren anerkennenswerten, ehrenamtlichen Einsatz in der Fußballjugend. Die Seniorenmannschaften
unter Leitung des Erfolgstrainers Klaus Lechner belegen derzeit zufriedenstellende Plätze im Mittelfeld der Kreisklasse und
der B-Klasse, so der Spartenleiter Ernst Schreitmüller. Die sehr
junge Muhrer Mannschaft hatte zu Beginn der Hinrunde in der
Kreisklasse gewisse Schwierigkeiten, konnte aber durch konzentriertes Arbeiten ihre Leistungen stabilisieren, so dass der
Verbleib im vorderen Mittelfeld weiterhin das Ziel sein wird. In
der Winterpause wurde die I-Mannschaft zudem mit zwei jungen Neuzugängen aus Wolframs-Eschenbach und Gunzenhausen verstärkt. Seit 2014 hat der 1. FC Altenmuhr auch mit Stefan Langosch einen eigenen Torwarttrainer, dessen Arbeit an
den Keepern professionell und zukunftsweisend ist.
Josef Sudler, als Vorstand Repräsentation und Versammlungsleitung, eröffnete im Vorfeld die Generalversammlung mit seinem Bericht. Zum Ende des zurückliegenden Jahres konnte
der Muhrer Sportverein eine stolze Zahl von 470 Mitgliedern
verzeichnen. Nun bereits seit einem Jahr führt Dionysis Tataridis erfolgreich dass Sportheim unter dem Namen See-Restaurant Limni und bietet seinen Gästen beste griechische Spezialitäten an.
Der Geschäftsführer des 1. FCA, Christian Fitzner, führte in seinem Bericht aus, dass dessen Aufgabenfelder Liegenschaften,
Veranstaltungen und Werbung bzw. Marketing sehr vielseitig
und zeitintensiv sind. Deshalb bedankte er sich bei allen Helfern im und um den Verein, die ihren Teil in den verschieden
Feldern geleistet haben. Durch zahlreiche Veranstaltung wie
die Durchführung der Altenmuhrer Kirchweih, Schafkopfturniere, Halloweenparty und viele andere Aktionen, wird unter
der Leitung von Christian Fitzner zum einen die Gemeinschaft
gepflegt und zum anderen natürlich wichtige finanzielle Einnahmequellen für den Verein geschaffen.
2014 war das Jahr der Großbauprojekte am Sportgelände des
Muhrer Sportvereins, so der Geschäftsführer. Der umfangreiche Einbau der automatischen Rasenbewässerungsanlage
mit Anschluss an die Tennisanlage, die Inbetriebnahme des
35m tiefen Brunnens, der Bau eines Multifunktionshauses, die
Sanierung des B-Platzes und zum Abschluss der Bau einer
Tribüne für ca. 50 Zuschauer waren diese Projekte. Christian
Fitzner erläuterte die einzelnen Bauabschnitte, die im Jahr 2015
fertig gestellt werden müssen. Finanziell gesehen waren und
sind diese Maßnahmen eine große Belastung für den Verein,
allerdings konnten Spenden von über 20 000,- EUR verbucht
werden und mit dem Zuschuss des BLSV werden diese Ausgaben zu meistern sein, führte später der Vorstand Finanzen
Helmuth Krauß noch näher aus. Diese Baumaßnahmen werden
nach Fertigstellung die idealen Voraussetzungen für eine gute
sportliche Zukunft des Vereins bieten.
Anhand des anschaulich dargestellten Kassenberichts des
Vorstand Finanzen Helmuth Krauß wurde belegt, dass zusammenfassend eine positives Bestreben und eine gute Entwicklung auch auf dem finanziellen Sektor beim Sportverein zu
verbuchen ist. Der 1. FCA konnte ein sehr ordentliches wirtschaftliches Ergebnis für das zurückliegende Jahr trotz der
hohen Ausgaben für die Baumaßnahmen erzielen.
Josef Sudler ehrte abschließend an diesem Abend eine Vielzahl von Mitgliedern zu ihrer langjährigen Mitgliedschaft und
dankte diesen für ihre Treue zum 1. FCA.
Zusammenfassend ist weiterhin von einem durchwegs positiver
Trend beim 1. FC Altenmuhr zu sprechen, den es gilt im bestehenden Jahr zu festigen und sowohl im sportlichen als auch im
gesellschaftlichen Vereinsleben zu übertragen.
Muhr a.See
- 13 -
Ausgabe 4/2015
Jahresversammlung
der Feuerwehr Altenmuhr
Gemeinsame Übungen mit Neuenmuhrer Wehr
geplant
Christian Fitzner
Hölzlesweg 29
91735 Muhr am See
Tel. 09831-882097
Email: [email protected]
Ausgezeichneter 3. Platz für Muhrer D-Junioren beim „Wormer“ –
Hallencup am 07.03.2015
Der SV Unterwurmbach richtete bereits zum 3mal in der Dreifachturnhalle des Simon-Marius-Gymnasiums ein Hallenturnier
aus. Es nahmen 8 Mannschaften an diesem Fußballspektakel
teil. Unsere Jungs vom 1.FC Altenmuhr fanden leider nicht
so gut ins erste Spiel und mussten sich mit 0:2 dem späteren Turniersieger TSV Wassertrüdingen geschlagen geben.
Beim zweiten und dritten Gruppenspiel steigerte sich unsere
Mannschaft wesentlich und setzte sich mit 4:1 gegen den SV
Unterwurmbach und 3:0 gegen FC Frickenfelden klar durch.
Im ersten Halbfinale gegen SG Cronheim hielten wir sehr gut
dagegen, mussten jedoch 7 Sekunden vor dem Schlusspfiff
das bittere 0:1 hinnehmen. Im entscheidenden Spiel um Platz
3 gegen den 1.FC Pleinfeld wurde hart gefightet. Wir gerieten
jedoch durch einen fragwürdigen Strafstoß in Rückstand. Kurz
vor Spielende glich jedoch unserer Mannschaftskapitän Olli
Herzog mit einem sehenswerten Treffer zum 1:1 Endstand aus.
Nun ging es zum entscheidenden Sechs-Meter-Schießen. Hier
konnten alle 5 Schützen souverän den Ball im Netz versenken
und sich somit den verdienten 3. Platz sichern. Erwähnenswert ist auch die gute Leistung von Torhüter Juli Schneider. Er
glänzte mit 3 gehaltenen Sechs-Metern.
Bilanz: 13:6 Tore – Torschützen: Tim Seitz (3) – Olli Herzog (3) –
Joni Horn (2) – Tim Fitzner, Oskar Böck, Julian Schneider, Leon
Kraus und Sebastian Hilpert (jeweils 1)
Coach Helmut Straub ließ es sich nicht nehmen bei der Siegerehrung das Mikro zu ergreifen, um sich beim Veranstalter im
Namen des 1.FC Altenmuhr für die Einladung, die tollen Leistungen aller teilnehmenden Mannschaften sowie die hervorragende Organisation des gelungenen Turniers zu bedanken.
Helmut Straub
Lange bevor die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenmuhr im Schulungssaal des Feuerwehrhauses
begann, war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. Vorstand Georg Löffler gab seiner Freude Ausdruck, dass so
viele Kameraden erschienen waren.
Nach dem Grußwort von Bürgermeister Dieter Rampe, in dem
er der Wehr für ihren Dienst dankte, verlas Schriftführerin Rebbeka Dreger das ausführliche Protokoll der letzten Generalversammlung.
Die Freiwillige Feuerwehr Altenmuhr hatte Ende 2014 89 Mitglieder. Es gab drei Neuzugänge. Weiter ging Georg Löffler
in seinem Bericht auf die besonderen Ereignisse seit der letzten Versammlung ein, zum Beispiel auf die gut besuchte Verlosung, auf den Besuch der Merkendorfer Wehr zum Bayerischen Bierabend, auf den Ehrenamtsabend der Gemeinde
Muhr am See, auf den Wechsel im Amt des Kommandanten
von Andreas Kern zu Christian Weigelmeier, auf den Ausflug
an den Tegernsee, auf das Jahresschießen im Schützenhaus,
auf den Kirchweihfrühschoppen und das Grillfest. Er dankte
allen freiwilligen Helfern und gab auch den Dank von Pfarrer
Karlheinz Brendel für die an der St.-Johanniskirche geleistete
Arbeit weiter. Im Herbst hatten 15 Feuerwehrleute an der zur
Renovierung anstehenden Johannis-Kirche den schadhaften
Putz rund um die Kirche bis zu einer Höhe von über einem
Meter abgespitzt. Außerdem bedankte sich der Vorstand bei
Michael Reithelshöfer für die großzügige Spende zur Anschaffung von Feuerwehrkleidung und bei Bürgermeister Rampe für
die Unterstützung der Wehr.
Kommandant Christian Weigelmeier erinnerte an die vielfältigen Einsätze der Feuerwehr. Diese hat zurzeit 53 aktive Mitglieder, es gab drei Eintritte und einen Austritt durch Wegzug.
Bei elf Einsätzen leisteten 85 Kameraden 102 Stunden Dienst.
Sie wurden zu einem Kaminbrand, zwei Zimmerbränden, einem
Fahrzeugbrand, einer Tierrettung – ein Storch hatte sich im
Schneefanggitter der Johanniskirche verfangen –, zur Beseitigung auslaufenden Kraftstoffs und zu zwei Verkehrsreglungen
gerufen. Daneben wurden in 142 Diensten, etwa bei Lehrgängen in Erster Hilfe und Motorsägenführerlehrgang, Truppmannund Truppführerausbildung, 1978 Stunden geleistet. Es wurden
Handleuchten für die Atemschutzträger, ein Rettungsrucksack und für den Digitalfunk, der seit 1. August 2014 offiziell
in Betrieb ist, das entsprechende Funkgerät angeschafft. Der
Ausbau des Dachgeschosses konnte abgeschlossen werden.
In der Vorausschau gab der Kommandant bekannt, dass heuer
im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtags ein Wettbewerb
stattfinden wird. Die Altenmuhrer besuchen die Feuerwehrfeste
in Veitserlbach und Ostheim. Am 13. Mai wird eine Inspektion
durchgeführt. Es können Leistungsabzeichen abgelegt werden, und Lehrgänge im Brandhaus sind angefragt worden.
Zum Schluss stellte der Kommandant das Einsatzfax vor, das
bereits im Feuerwehrhaus installiert ist. Zwei digitale Handfunksprechgeräte (HRT) sollen angeschafft werden sowie Überhosen für die Atemschutzträger und ein Whiteboard.
Nach der Bekanntgabe der Gruppeneinteilung und der
Übungspläne wurden die neuen Mitglieder mit Handschlag
begrüßt und Feuerwehrleute, die schon lange in der Wehr dienen, geehrt: Björn Amslinger, Benjamin Dreger und Michael
Renn für zehnjährigen Dienst, Joachim Loy für 20 Jahre,
Andreas Kern und Willi Frank für 25-jährigen Dienst (beide
erhielten das Abzeichen des Freistaats Bayern), Hans Lutz jun.,
Gerold Horn, Edwin Heider und Roland Hilpert für 30-jährigen
Dienst in der Altenmuhrer Feuerwehr.
Kassier Andreas Schuster konnte die erfreuliche Mitteilung
machen, dass trotz hoher Ausgaben eine beachtliche Mehreinnahme in der Kasse zu verzeichnen ist. Damit steht ein
gewisses Finanzpolster zur Verfügung.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Anträge und Wünsche“ gab
Bürgermeister Rampe Auskunft über den Stand der Verhandlungen zwischen den Feuerwehren Alten- und Neuenmuhr. In
Zukunft soll es gemeinsame Übungen geben. Feuerwehrka-
Muhr a.See
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merad Günter Niekel, der stark mit der Instandsetzung der St.Johannis-Kirche befasst ist, bedankte sich bei seinen Kameraden für den beispiellosen Arbeitseinsatz im Herbst.
Kommandant Christian Weigelmeier, Muhrs Bürgermeister Dieter Rampe und Vorstand Georg Löffler mit den geehrten Feuerwehrleuten und den Anwärtern. Foto: Niekel
Die Landfrauen
schmücken den Osterbrunnen
Der mittlerweile nun schon traditionelle und von Ortsbäuerin
Karin Schuster und Altbürgermeister Roland Fitzner entworfene
Osterbrunnen ziert wieder das Zentrum von Muhr a. See.
Die Landfrauen trafen sich zum Binden der Girlanden auf dem
Anwesen von Emmi Beil. Die Girlanden wurden im Anschluss
daran mit 3.000 Ostereiern bestückt.
Unter der Regie von Hans Wimmer stellten die Landfrauen mit
tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofes den
geschmückten Osterbrunnen auf.
Bürgermeister Dieter Rampe bedankte sich bei den Landfrauen für ihr Engagement, das Ortsbild Muhr optisch auf das
bevorstehende Osterfest einzustimmen.
19 Bezirksmeister bei der RVSG
Abtlg. Muhr am See
Von den 11.Fränkischen Meisterschaften im Schwimmen, welcher der BVS Bezirk Mittelfranken für alle Fränkischen Bezirke
im Hallenbad von Langwasser/Nürnberg ausrichtete, kehrten
die Neun Schwimmer der RVSG Abtlg. Muhr am See mit 19
Meistertiteln und tollen Platzierungen zurück.
An diesem Wettkampftag passte wirklich alles:
- eine Welle der Begeisterung durchzog sich durch die einzelnen Wettkampfläufe;
- alle Neun Teilnehmer gaben ihr Bestes und schwammen
eine Bestzeit nach der anderen, denn die Motivation und
die Tipps der mitgereisten Fans unterstützten überdimensional;
- derart aufgepeitscht siegte dann auch noch die Abschlussstaffel der RVSG bei 4x 25 m Lagen Mixed mit mehr als 40
Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft.
Für die RVSG- Lagenstaffel schwammen:
1. Rücken Andrea Hofmeier,
2. Brust Markus Hofmeier,
3. Schmetterling Philipp Kurpiela,
4. Kraul Nico Heigl.
Folgende Platzierungen wurden von den einzelnen Schwimmern in ihren entsprechenden Alters- und Schadensklassen
erreicht:
Jennifer Heigl (Jugend I,2002,S14): 25m Brust: 1. Platz, 25m
Freistil: 1.Platz, 50m Freistil: 1.Platz,
Andrea Hofmeier (Senioren I,1968,S10): 25m Rücken: 1.Platz,
50m Rücken: 1. Platz, 100m Rücken: 1.Platz
Franz Kurpiela (Jugend II,2004,S12): 25m Brust: 2.Platz, 25m
Freistil: 1. Platz, 50m Freistil: 1. Platz
Nico Heigl (LK,1999,AB): 25m Brust: 3. Platz, 50m Brust: 2.
Platz, 100m Freistil: 4. Platz
Philipp Kurpiela (LK,1999,AB): 25m Freistil: 1. Platz, 50m Freistil: 2. Platz, 100m Freistil: 5. Platz
Markus Hofmeier (LK,1997,AB): 25m Brust: 1. Platz, 50m
Brust: 4. Platz, 100m Brust: 2. Platz
Julian Völklein (LK,1991,S14): 25m Freistil: 7. Platz, 50m
Brust: 8. Platz, 50m Freistil: 6. Platz
Heinz Vogt (Senioren I,1968,S14): 25m Freistil: 1. Platz, 50m
Freistil: 1. Platz, 100m Freistil: 1. Platz
Ludwig Hofmeier (Senioren IV,1938,AB): 25m Brust: 1. Platz,
50m Brust: 1. Platz
Den sehr erfolgreichen Tag ließen die Sportler, so wie es immer
noch Usus ist, bei der anschließenden Siegesfeier in lustiger
Runde ausklingen.
Reha-Vital-Sport-Gemeinschaft
Das 200. Mitglied der Reha-Vital-Sport-Gemeinschaft, Frau
Erika Schreiber wurde von der Koordinatorin der Abtlg. Muhr
am See mit einem Blumengruß überrascht.
23.03.2015/Andrea Hofmeier
Text und Foto: Herbert Holzinger
Ausgabe 4/2015
Muhr a.See
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Präventionssport in Muhr am See
Die RVSG Abteilung Muhr am See bietet ab dem 13. April 2015
in Muhr am See Präventionssportkurse in verschiedenen Formen an.
Die Kurse werden durch die Krankenkassen ganz oder teilweise bezuschusst. Also scheuen sie sich nicht und kommen
sie, sprechen sie uns an, unser 3 köpfiges Übungsleiterteam
wartet auf sie. Ihre Ansprechpartnerin vor Ort ist Frau Hofmeier, Tel: 09831-8849585, diese wird sie auch über die Kursinhalte und die Sportstätten informieren.
Unsere Kurse finden statt:
Montags 9:00 und 18:30 Uhr, sowie
Dienstag 10:00 Uhr Pilates, Dienstag
18:30 Uhr Fit mit Schwung und Co und
ebenfalls 18:30 Uhr ökonomische
Rückenschule. Am Mittwoch geht es um
8:30 Uhr wieder fit mit Schwung und Co
ins Freie. Parallel ebenfalls um 8:30 Uhr
bieten wir ihnen Yoga an. Donnerstag
können sie um 18:30 Uhr wieder eine
Stunde Yoga buchen. Zum Ausklang der
Woche bieten wir Ihnen am Freitag um
10 Uhr einen Kurs Fit for ever(ybody), der sie ebenfalls Outdoor führt, an.
Das Team aus Muhr am See und die Vorstandschaft der RVSG
freuen sich auf ihre Teilnahme. Auch nach diesen Kursen können Sie gerne weiterhin als Mitglied unser Vereinsangebot in
Anspruch nehmen.
Treue Sängerinnen
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores Sängerkreis Altenmuhr wurden in einer kleinen Feierstunde vier Sängerinnen geehrt. Dazu war extra Herr Hans
Frommknecht aus Ansbach vom Vorstand des Fränkischen
Sängerbundes gekommen und nahm die Verleihung der
Urkunden und Abzeichen vor, dankte ihnen im Namen des
Sängerbundes und wünschte ihnen auch weiterhin viel Freude
am Chorgesang.
Für 50 Jahre wurden geehrt Frau Gertraud Buck, Frau Margarete Hertlein und Frau Luise Ströhlein und für 40 Jahre Frau
Anni Nebert. Die 1. Vorsitzende Frau Antonie Weisser bedankte
sich bei diesen Sängerinnen für ihre Treue zum Chor und würdigte Frau Buck noch für ihren Dienst als Kassenprüferin und
Frau Ströhlein als langjährige Schriftführerin und Notenwartin
und überreichte allen als sichtbares Zeichen des Dankes und
der Freude einen bunten Frühlingsblumenstrauß.
Anschließend wurde noch gefeiert.
Schwacher Wind in den Bergen
Dennoch überzeugte Snow-Kiter Florian Gruber
mit dem Sieg in der Disziplin Race
Spannender Wettkampf beim Snow-Kiten auf dem Berninapass: Bis zum letzten Lauf blieb das Rennen offen, dann
reichte es für den Sieg von Florian Gruber in der Disziplin
Race.
Schwacher Wind herrschte beim Ozone Snowkite Master und
der Swiss Kite Tour auf dem Bernina-Pass. Bei traumhaftem
Wetter am Silvaplanersee hofften die 28 Kite-Sportler in der
Ausgabe 4/2015
Gruppe „men-ski“ aus Deutschland, Italien, der Schweiz,
Tschechien, Frankreich, Großbritannien und Australien vergeblich auf ausreichend Thermik. So konnte am ersten Tag nur ein
Lauf des Speed-Contests ausgefahren werden, den Gruber mit
60,3 km/h für sich entscheiden konnte. Da alle Läufe der weiteren Wettkampftage in diese Wertung eingingen, wurde der
für den Altmühltal-Segelclub in Muhr startende Florian Gruber
während der Serie auf den dritten Platz durchgereicht. Sein im
letzten Jahr erzielter Geschwindigkeitsrekord mit 98 km/h blieb
jedoch ungefährdet.
Am zweiten Tag konnte bei schwachen Windverhältnissen kein
Wertungslauf gestartet werden. Gruber nutzte dies mit weiteren
Teamkollegen für eine Bergtour im Tiefschnee.
Auch am dritten Wettkampftag ließ der erhoffte Wind lange auf
sich warten. Beim ersten der dann durchgeführten drei Rennen hatte Gruber zuerst enge Zweikämpfe mit dem deutschen
Dominik Zimmermann, konnte sich aber nach der ersten Runde
absetzen und den Lauf gewinnen. Beim zweiten Start verhedderten sich zwei andere Schirme mit dem von Florian Gruber,
sodass er nach dem Aufklaren der Leinen einen Rückstand von
über 30 Sekunden auf das Feld hatte. In einer beispiellosen
Aufholjagd konnte sich der Student der Hochschule Ansbach
wieder an den führenden Schweizer Jonas Lengwiler herankämpfen, ihn aber nicht mehr einholen, sodass Gruber das
Rennen als Zweiter beendete.
Bei voller Konzentration im dritten Lauf konnte sich der Franke
sofort nach der ersten Boje absetzen und den Vorsprung in das
Ziel bringen, was den Sieg im ersten Rennen dieses Winters
vor Jonas Lengwiler und Dominik Zimmermann bedeutete.
„Das Material stimmte. Die Ski, die mir Markus Anwander, der
Cheftrainer der Damen im Deutschen Skiverband zur Verfügung gestellt hatte, liefen perfekt im flachen Gelände auf dem
See“, zog Florian Gruber als Fazit. Er wird beim nächsten Rennen am Reschensee um den Europameistertitel kämpfen und
muss dort mit einer starken russischen Konkurrenz rechnen.
Yachtclub hat einen neuen
„Finanzminister“
Bei der Jahreshauptversammlung des Yachtclubs AnsbachGunzenhausen, der im nächsten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, erhielten Peter Karmann aus Wolframs-Eschenbach,
langjähriger 2. Vorstand, Sportwart und Regattaleiter, sowie
Jürgen Schäfer aus Ansbach und Bernd Estelmann aus Nürnberg von Vorstand Jochen Mayer die Ehrenurkunde sowie eine
Ehrennadel für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft im Verein.
Aus beruflichen Gründen stellte Walter Fragner aus Schnelldorf, der gemeinsam mit seiner Frau Susanne seit 2004 für die
Finanzen des Vereins verantwortlich war, sein Amt zur Verfügung. Dafür erhielt das Paar mit einen Blumenstrauß den Dank
des Vorstands und den Applaus der Versammlung. In der
Nachwahl bis zum Ablauf der Wahlperiode des gesamten Vorstands wurde der Heilsbronner Philipp Rossow (27) einstimmig zum Nachfolger gewählt. In seinem letzten Kassenbericht
stellte Walter Fragner fest, dass der Verein weit über ein Viertel
seiner Ausgaben in den Jugendbereich investiert.
Vorstand Jochen Mayer kündigte den rund 50 anwesenden
Mitgliedern an, dass er und sein Stellvertreter Peter Karmann
2018 nach dann 16-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung
stehen werden. In der bereits verjüngten Vorstandschaft haben
sich im vergangenen Jahr Arbeitskreise gebildet, die einerseits das Jubiläum vorbereiten und andererseits unter dem
Sammelbegriff „Zukunft des Vereins“ Überlegungen über das
Regattageschehen, die Mitgliederwerbung, die Gewinnung von
Sponsoren und die notwendigen Erneuerungen im Bootspark
anstellen.
Im Rückblick auf die vergangene Saison erläuterte Mayer, dass
der Verein nach der enormen Belastung mit der Ausrichtung
der Deutschen Meisterschaft der Conger 2012 zuletzt wieder
ein normales Jahr hatte, in dem neben drei Ranglistenregatten
auch verschiedene gesellschaftliche Ereignisse stattfanden
– etwa eine Winterwanderung nach Ruffenhofen. 2015 steht
neben den drei Ranglistenwettfahrten auch die „Ansbacher
Kanne“ als Yardstickregatta für alle Segler am Altmühlsee im
Regattaplan.
Muhr a.See
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Für die Ausbildungsabteilung des 199 Mitglieder starken Vereins teilte Markus Reif, der mit Helmut Kirsch die Segelausbildung leitet, mit, dass es im letzten Jahr 15 Anmeldungen für
den Kurs „Sportbootführerschein“ gab, den sieben Teilnehmer
erfolgreich abschlossen. Der Infoabend für den diesjährigen
Kurs wird am 18. April um 14 Uhr im Vereinsheim des YCAG in
Muhr am See stattfinden.
Wetterbedingt fand an Ostern keine Segelwoche, sondern nur
kurzfristiges Segeltraining am Altmühlsee statt, bei dem das
Einhandboot Laser wieder zum Einsatz kam. Bei der Pfingstsegelwoche kamen 60 Teilnehmer, Helfer und Betreuer im Alter
von vier bis 51 Jahren zusammen, bei der Sommersegelwoche
waren es 78.
Jonathan Roth, Patrick de Pascalis und Noah Kramer waren
die eifrigsten Regattasegler des Vereins und starteten mit
ihren Toppern am Altmühlsee und bei zwei Regatten auf der
Lechstaustufe, Philipp Rossow und Timo Späth segelten auf
einer Aquila beim „Altmühlpokal“ mit und kamen dabei auf den
vierten Platz. Ferner war Timo Späth mit Heiner Wolfshöher
vom Altmühltal-Segelclub bei diversen Katamaranregatten vom
Brombachsee bis zur Centomiglia am Gardasee am Start.
Ausgabe 4/2015
Den Film von der EISs Muhr am See gibt es unter: http://
rvsg-rothenburg.de/RVSG-Rothenburg/Abteilung-Muhram-See/EISs/ . Nähere Infos unter rvsg-rothenburg.de oder
09831/8849585.
Andrea Hofmeier
1. FCN-Fanclub
Der 1. FCN-Fanclub Altmühlsee traf sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Sportheim des 1. FC Altenmuhr.
Klaus Gemereth, 1. Vorstand, konnte die anwesenden Mitglieder begrüßen und einen kurzen Rückblick auf das Jahr
2014 werfen. Derzeit sind 87 Mitglieder im Fanclub Altmühlsee gemeldet, wobei rund 1/3 auswärtige Mitglieder sind.
Im zurückliegenden Jahr besuchte der Fanclub div. Heimspiele des 1. FCN. Aufgrund der mäßig verlaufenden Saison
2014/2015 haben sich auch die Aktivitäten des Fanclubs etwas
zurück geschraubt, wobei zu betonen ist, so der 1. Vorstand,
dass viele Fanclubmitglieder Dauerkarten haben und diese
regelmäßig die Heimspiele des Clubs besuchen. 2014 konnten einheitliche Oberteile mit dem Fanclub-Logo angeschafft
werden, die auch von dem Verein mit bezuschusst wurden.
Aufgrund ihrer 10-jährigen Mitgliedschaft, der Fanclub wurde
bereits 1991 in Muhr gegründet, konnten 9 Mitglieder geehrt
werden. Als Anerkennung erhielten diese Mitglieder ein Bierglas mit dem Fanclublogo. Am 17.05.2015 wird der Fanclub
eine Busfahrt zum Auswärtsspiel gegen 1860 München organisieren. Hier können auch Nichtmitglieder des Vereins jederzeit an der Fahrt teilnehmen. Weiter wurde noch das 25-jährige
Jubiläum, welches 2016 ansteht, besprochen. Hier wird der
Fanclub ein interessantes Jahresprogramm mit einem Grillfest,
einer Auswärtsfahrt und eine Stadionbesichtigung inkl. dem
neuen Club-Museum und Besuch des anschließenden Heimspiels durchführen.
Neu im (Finanz-)Amt: YCAG-Schatzmeister Philipp Rossow
(Zweiter von links), hier mit Vorstand Jochen Mayer sowie seinen Vorgängern Susanne und Walter Fragner. Foto: Fritsche
Eine ganz „normale“
Sportwoche bei der EISs in Muhr am See
Seit einem halben Jahr besteht nun die erlebte integrative
Sportschule (EISs) der RVSG in Muhr am See. Die Anzahl der
Mitglieder wächst stetig, so sporteln bis jetzt zwei Mal in der
Woche 28 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30
Jahre gemeinsam, egal ob mit oder ohne persönlichem Handicap. Mitte März wurde zum Beispiel an einem Montag das
langersehnte Training mit dem Einrad gestartet. Mit Hilfe beim
Aufsteigen und Ausbalancieren am Barren wurden die „Radler“
zusehends Sattelfester. Die Stabilisierung im Rumpf ermöglichte nebenbei den positiven Effekt einer aufrechten Körperhaltung, welche fast von allen erreicht wurde. Die in relativ kurzer
Zeit erbrachten Leistungen zauberten allen Beteiligten jede
Menge Spaß und Begeisterung, so dass das Training gleich
eine Woche später nochmals stattfand. Großen Dank gebührt
den Sponsoren der tollen Einräder!!!
In derselben Woche war die Sportschule vom Muhrer Ju-Jutsu
Verein „Altmühl-Dojo“ zum Schnuppertraining eingeladen.
1.Vorsitzender Michael Schürheck begrüßte die fast vollständige EISs-Gruppe mit deren Fachübungsleiterinen Natalia
Lamp und Andrea Hofmeier. Nach einem intensiven Aufwärmen wurden einzelne Positionen und Stellungen vor allem bei
der Selbstverteidigung besprochen, gezeigt und ausprobiert.
Dabei gab es keinerlei Berührungsängste zwischen den Profis im weißen Anzug und den Gästen. So manch kleiner Mann
kam dabei ganz groß heraus. Disziplin und Ordnung wurden
ebenso auf den weichen Matten praktiziert wie auch viel Ehrgeiz. Leider verging die Zeit viel zu schnell, denn jeder kam
an diesem Abend auf seine Kosten, und so bedankt sich die
Sportschule nochmals recht herzlich für dieses tolle Training.
Klaus Gemereth sowie die Mitglieder der Vorstandschaft Alexander Kraus, Willi Frank jun. und Birgit Fitzner bedankten sich
bei allen anwesenden Mitgliedern und Klaus Gemereth sprach
im Namen aller Club-Fans den sehnlichen Wunsch aus, dass
der Club in der nächsten Saison den Wiederaufstieg in die 1.
Bundesliga erreicht.
1. Fischereiverein
Alten- und Neuenmuhr e.V.
Gewässerbegehung 2015
Ein kalter Wind pfiff über die Altmühl hinweg als sich am 22.
März, ab 10.00 Uhr, vierzehn Mitglieder des Fischereivereins
zur diesjährigen Gewässerbegehung trafen. Nach einer kurzen
Begrüßung durch ersten Vorstand Robert Walz machten sich
die Petrijünger auf den Weg an die „obere Altmühl.“ Vorbei, an
alten abgestorbenen Bäumen, Biberdämmen, toten Muscheln
und skurrilen Wurzeln, sogar ein teilweise skelettierter Fuchs
wurde gefunden, ging es Richtung „Schwarze Brücke“. Diese
Strecke der Altmühl wurde unter anderen letztes Jahr vom Was-
Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
serwirtschaftsamt teilweise ausgebaggert und vom Ufer-Schilfgürtel befreit. An der „Schwarzen Brücke“ angekommen ging
es nach einer kleinen Rast über den Kaltlachsteg wieder zum
Düker zurück, wo auch die Gewässerbegehung 2015 endete.
Robert Walz bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und
wünschte den Teilnehmen noch einen schönen Sonntag.
Blick in die Vergangenheit: Die älteste Ortsansicht von Muhr
war erstmals öffentlich zu sehen.
Traditioneller Flurumgang
Unser Bild zeigt die Teilnehmer an der Gewässerbegehung auf
der „Schwarzen Brücke“.
Wolfgang Bickel
Heimatverein Muhr am See
Reise in das Muhr von anno dazumal
Pfarrer i. R. Günter L. Niekel präsentierte alte Fotos und
Gemälde und stieß damit auf großes Interesse
„Muhr – einst und heute“. Unter diesem Thema stand ein Vortrag von Pfarrer i. R. Günter L. Niekel, zu dem der Geschichtskreis des Heimatvereins Alten- und Neuenmuhr eingeladen
hatte. Dass Interesse bestand, zu erfahren, wie es in Muhr früher ausgesehen hat, zeigte sich daran, dass der Vortragsraum
im Gasthaus „Zum Hirschen“ in Muhr in kürzester Zeit dicht
besetzt war und noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden mussten.
Grundlage für den Vortrag bildeten alte Aufnahmen von Muhr,
alte Fotos und Postkarten, manche sogar aus der Zeit, als
Ansichtskarten noch gezeichnet und dann farbig ausgemalt
wurden. Auch die älteste Ortsansicht von Muhr (Altenmuhr) war
erstmals öffentlich zu sehen. Auf dem Stammbaum der Herren
von Lentersheim, der sich heute in Schloss Rammersdorf im
Besitz der Familie von Eyb befindet, ist Altenmuhr zu sehen,
wie es im 18. Jahrhundert ausgesehen an. Der Blick geht vom
heutigen Witwenschlösschen Julienberg, damals noch „Kellerhaus“ genannt, auf das Dorf und die dahinter liegenden, bewaldeten Höhen hinter Mörsach. Alle markanten Gebäude sind
gut zu erkennen:dieSt.-Johannis-Kirche, die beiden Schlösser
Altenund Mittelmuhr, das „Lange Haus“ – ein Teil des Schlosses Mittelmuhr –, das Pfarrhaus und das ehemalige Lentersheimische Amtshaus.
Der Vergleich dieser markanten Gebäude, wie sie einst waren
und wie sie heute aussehen, bildete einen großen Teil des Vortrags. Viele dieser Bauten sind heute nicht mehr vorhanden,
wie beispielsweise das große Schloss Neuenmuhr, von dem
neben dem Stahlstich im Altenmuhrer Schloss und einer Zeichnung in einem Steuerbuch im Staatsarchiv Nürnberg auch noch
eine Ansicht auf dem genannten Stammbaum existiert, und
das Schloss Mittelmuhr, das heute ganz verschwunden ist, wie
auch das Lentersheimische Amtshaus, das 1968 abgerissen
wurde. Interessant war auch, festzustellen, wie sich viele Privathäuser im Dorf verändert haben. Einige Vortragsbesucher
kannten noch den alten Zustand und manche Jugenderinnerung wurde wach, die sich mit diesen Gebäuden verband. Pfarrer Niekel versprach, auch von Neuenmuhr, Wehlenberg und
der Nesselmühle Bilder zu sammeln und sie zu gegebener Zeit
zu präsentieren. Unabhängig davon trifft sich der Geschichtskreis jeden ersten Samstag im Monat um 15 Uhr im Gasthaus
„Zum Hirschen“. Neben allgemeinem Austausch werden auch
bestimmte Themen besprochen. Interessierte sind stets willkommen.
I hr P artner
für massgeschneIderte
a nzeIgen !
Der Traditionelle Flurumgang mit dem Heimatverein Alten- und
Neuenmuhr findet am Sonntag den 26. April 2015 statt.
Treffpunkt für den Flurumgang ist 14:090 Uhr am Feuerwehrhaus Altenmuhr.
Wie immer ist für eine kleine Stärkung am Schluss gesorgt.
Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung
sind empfehlenswert.
Geschichtlicher Stammtisch des Heimatverein
Alten- und Neuenmuhr
„Wo einst der Wilde Markgraf jagte“
Der geschichtliche Stammtisch des Heimatverein Alten- und
Neuenmuhr trifft sich am Samstag, den 11. April 2015 um 14:00
Uhr vor dem Gasthaus Zum Hirschen (Neuenmuhr). Willy Weisel führt uns zum ehemaligen herrschaftlichen Wildmeisterhaus
des Markgrafen von Ansbach - Lindenbühl. Interessante Hintergrundinformationen zur Geschichte des Forsthauses, der
Aufgaben der dort stationierten Husaren werden den Ausflug
abrunden. Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende
Kleidung sind empfehlenswert.
Geburtstage auswärtiger
Mitglieder des Heimatvereins
April
8.4. Geist Inge, Gunzenhausen - 65 Jahre
10.4. Auernhammer Georg, Gunzenhausen-Weiler - 79 Jahre
19.4. Oezechowski Anni, Gunzenhausen - 86 Jahre
26.4. Spralja Rosemarie, Gunzenhausen - 74 Jahre
Mai
11.5. Beck Georg, Deisenhofen - 76 Jahre
22.5. Kettler Friedrich, Oberasbach - 72 Jahre
23.5. Pfahler Helmut, Nürnberg - 73 Jahre
31.5. Pfund Elisabeth, Wolframs-Eschenbach - 97 Jahre
Juni
3.6. Guggenberger Evi, Münster - 85 Jahre
4.6. Bartl Ursula, Gunzenhausen - 71 Jahre
15.6. Häslein Willi, München - 82 Jahre
19.6. Kriegmeier Rudolf, Notzingen - 73 Jahre
Spenden an den Heimatverein
Alten- und Neuenmuhr von
Herrn Helmut Pfahler
Vielen herzlichen Dank an den Spender!
Anzeigenservice wird bei uns
ganz G R O S S geschrieben!
Muhr a.See
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Skatclub Altenmuhr
Altmühlseecup ging an Heiko Klingemann
Vorsitzender des Altenmuhrer Skatclubs gewann souverän Turnier
Beim diesjährigen Altmühlseecup, der an zwei Spieltagen im
Vereinslokal Haschke in Altenmuhr und bei den Haundorfer
Skatfreunden im Gasthof „Höhenluft“ in Oberhöhberg stattfand,
beteiligten sich eine Vielzahl von Skatspielern. In insgesamt
vier Serien zu jeweils 32 Spielen wurde am Ende der 1. Vorsitzende des Altenmuhrer Skatclubs Heiko Klingemann mit überragenden 4170 Punkten Gesamtsieger. Über den zweiten Platz
mit 3058 Punkten konnte sich Karsten Zeitler vom Haundorfer
Skatverein freuen. Werner Lekat, der für den Skatclub Altenmuhr spielt, belegte mit 2932 Punkten den dritten Rang. Die drei
Erstplatzierten und weitere sieben Skatspieler wurden traditionell mit fränkischen Spezialitäten nach freier Wahl beschenkt.
Helmut Straub
Wanderfreunde Muhr am See e.V.
PW Altmühlsee bei den Wanderern
sehr beliebt
Muhrer Wanderfreunde hielten Jahresrückblick.
Manfred Fitzner, 1. Vorsitzender der Wanderfreunde Muhr am
See, konnte zur Jahreshauptversammlung zahlreiche Mitglieder begrüßen. In seinem Jahresbericht ließ er das abgelaufene
Geschäftsjahr noch einmal Revue passieren. Der aktuelle Mitgliederstand beläuft sich auf 131 Personen.
Die Hauptarbeit der Vorstandschaft lag wieder in der Organisation und Durchführung des 39. IVV-Wandertages, der unter der
Schirmherrschaft des Ehrenpräsidenten des Deutschen Volkssportverbandes (DVV), Herrn Horst Volkmer aus Großmehring,
wieder ein Erfolg war.
Besonders betonte hier Fitzner, dass der Verein es dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS) ermöglicht hatte, seinen mittelfränkischen Bezirkswandertag mit dem
Muhrer Wandertag zu verbinden.
Sein Dank galt Willy Weißel, der mit den Rollstuhlfahrern und
Gehbehinderten eine geführte Wanderung zur Vogelinsel unternahm. Sein weiterer Dank galt den vielen Helfern, die zum
guten Gelingen des Wandertages beigetragen haben, insbesondere den Frauen, die wieder eine leckere Kuchenbuffet
zubereitet hatten.
Fitzner führte weiter an, dass im vergangenen Jahr die Personaldatei des Vereins auf das SEPA-System umgestellt werden
musste und dass seitens des Verbandes die Startkartengebühr
von 1,50 Euro auf 2,00 Euro angehoben wurde. Die Zahlen
bezüglich der Teilnehmer am Permanenten Wanderweg Altmühlsee zeigen deutlich, dass der PW Altmühlsee nach wie vor
großes Interesse bei den Wanderern findet.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr nahmen Vertreter des Vereins
an verschiedenen Verbandsveranstaltungen teil. Das Helferessen im Vereinslokal, sowie die Busfahrt nach Würzburg verbunden mit dem Straßenweinfest in Karlstadt zählten zu den geselligen Aktivitäten im vergangen Jahr. Für den 1. Vorsitzenden
war die Teilnahme in seiner Eigenschaft als DVV-Vizepräsident
an der IVV-Delegiertentagung in Hamburg ein besonderes
Ereignis.
Letztlich wurde das Wanderjahr mit einer Winterwanderung und
der Einkehr zum traditionellen Bratwurstessen im Schützenhaus
abgeschlossen.
Fitzner sprach auch die Tatsache an, dass der Verein in
Zukunft wahrscheinlich keinen Wandertag mehr durchführen
kann. Begründet wurde dies damit, dass sich durch alters- und
gesundheitsbedingte Absagen von Helfern eine problemlose
Durchführung eines Wandertages nur schwer ermöglichen
lässt. Fitzner betonte hier aber gleichzeitig, dass die aktive
Wandergruppe weiterhin an auswärtigen Wandertagen teilnehmen wird und dass der PW Altmühlsee auch weiterhin betrieben wird. Bestrebungen sind hier im Gange, den Wanderern
aber auch der Bevölkerung einen weiteren Permanenten Wanderweg bzw. einige „Geführte Tageswanderungen“ anzubieten.
Ausgabe 4/2015
In dem folgenden Bericht des Wanderwartes wurde bestätigt,
dass der Verein im zweiten Halbjahr des vergangen Jahres an
42 auswärtigen Wandertagen teilgenommen hatte. Hier wurde
doch an mehr Aktivität appelliert.
Kassier Günter Szudlo konnte vermelden, dass der Verein auf
gesunden finanziellen Füßen steht. Von den Kassenprüfern
wurde ihm eine gewissenhafte Kassenführung bescheinigt, so
dass dem Kassier und der Vorstandschaft Entlastung erteilt
werden konnte.
Fitzner konnte dann die Ehrung einiger verdienter Mitglieder
vornehmen. So wurden Karl Sudler, Georg Eisenmann, Nadine
Schmitz, Ulrich Jammer, für 10-jährige Mitgliedschaft, Wertus
und Tobias Weißgerber, Petra Schön und Angelika Zwick für
25-jährige Mitgliedschaft mit einer Nadel geehrt. Für 800 IVVWanderungen erhielten Hermann und Frieda Oswald und für
2000 Manfred Fitzner eine Urkunde.
Manfred Fitzner erklärte dann noch den Anwesenden, dass am
07.03. bei der DVV-Bezirksversammlung in Weißenbrunn/Ofr.
nach 32-jähriger Tätigkeit im Bezirksvorstand nicht mehr als
Schatzmeister kandidiert habe und somit aus dem Bezirksvorstand ausgeschieden und mit einem Geschenk verabschiedet
worden sei.
Unter dem Punkt Wünsche und Anträge bestand doch große
Zustimmung, in der Zukunft vereinsintern Wanderungen in der
näheren und weiteren Umgebung durchzuführen und so die
Kameradschaft zu fördern. Hier wurden verschiedene Möglichkeiten angesrochen.
Fitzner konnte eine harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung beschließen.
Manfred Fitzner, Industriestr. 3, 91724 Muhr am See
Konto: IBAN DE 77 7655 1540 0000 4759 62,
BIC Byladem1Gun
Persönliches
Heinrich Herzog 75
Unser Mitbürger Heinrich Herzog, Mitbegründer und früherer
Inhaber des renommierten BMW-Autohauses in Gunzenhausen-Schlungenhof und langjähriger Betreiber des dortigen
Campingplatzes feierte am 21. März seinen 75 Geburtstag.
Unternehmertum und kaufmännisches
Denken, die Grundlagen einer erfolgreichen Geschäftsführung waren dem
Jubilar sozusagen in die Wiege gelegt
worden. Am Ende seines beruflichen
Wirkens als Unternehmer, wie auch
als Arbeitgeber steht heute eine
beachtliche Lebensleistung .Wenngleich sich der Jubilar in den letzten
Jahren aus der Unternehmensleitung
Stück für Stück zurückgezogen hat
und zuletzt im Jahr 2010 die Leitung
seines Campingplatzes in die Hände
der Familie seiner Tochter Katja gelegt
hat, verfolgt er noch mit großem Interesse den Fortgang seines
Lebenswerkes. Der tüchtige und erfolgreiche Geschäftsmann
Muhr a.See
- 19 -
für den auch das gesellschaftliche Leben immer einen hohen
Stellenwert hatte, geniest heute sein Leben eingebunden in
einen gro0en Freundeskreis. Mit Ausnahme seiner Schulzeit
lebte der Jubilar die meiste Zeit seines Lebens in seinem
Geburtsort Muhr. Nach seinem in München abgelegten Abitur,
absolvierte er seinen Wehrdienst, den mit dem Dienstgrad
eines Leutnants beendet. Eine Idee seines Vater, des unvergessenen Herzogs Heiners sollte dann die ursprünglichen
beruflichen Pläne von Heinrich Herzog, der Jubilar studierte
zunächst Medizin, in andere Bahnen lenken. Der Senior hatte
zu diesem Zeitpunkt aus kleinsten Anfängen heraus in Muhr
eine Autorreparatur Werkstatt gegründet. Als das Provisorium
in Muhr schon aus seinen Nähten platzte, sicherte sich das
dann schon das „Team Herzog sen. und jun.“ vorausschauend,
in interessanter Lage in Schlungenhof, das Grundstück auf
dem heute die BMW-Werkstatt und der Campingplatz Herzog
steht. Dass einleuchtende unternehmerische Konzept der Herzogs veranlasste BMW- München seiner Zeit der Firma Herzog
die Werksvertretung für den Raum Gunzenhausen zu übertragen. Am Ende entstand so in Gunzenhausen-Schlungenhof ein
moderner Kfz-Betrieb, den der Jubilar dann von 1983 bis 1996
eigenverantwortlich führte. Mit dem Bau eines Campingplatzes
gelang es Heinrich Herzog zusammen mit seinem Vater schon
frühzeitig erste Zeichen in der sich entwickelnden Fremdenverkehrsregion rund um den Altmühlsee zu entwickeln. Heute ist
dieser am Rand des Altmühlsees gelegenen, Platz mit seinen
rund 250 Stellplätzen ein internationaler Treffpunkt von Campingfreunden. Das Jahr 1963 sollte dann zu eines der wichtigsten im Leben von Heinrich Herzog werden Der „Heini“ wie
er unter Freunden genannt wird, heiratete seine Helga, die ihm
drei Kinder schenkte. Gelegentlich unterstützt der Jubilar heute
noch wenn Not am man ist zusammen mit seiner Frau seine
Tochter Katja bei der Führung des Campingplatzes, ja der gute
Kontakt zu seinen treuen Gästen ist ihm in diesem Zusammenhang nach wie vor ein Herzensangelegenheit. Einen großen
Stellenwert hat für das Geburtstagskind die Pflege von Freundschaft, Kameradschaft und Geselligkeit. Als eine persönliche
Leidenschaft nimmt das Skatspiel im Leben des Jubilars einen
besonderen Stellenwert ein. Das Gründungsmitglied der 1.
Skatclub Altenmuhr begleitete in den vielen Jahren seiner
Zugehörigkeit auch die gesellschaftlichen Höhepunkte dieses
vor genau 50 Jahren von seinem Vater ins Leben gerufenen
Vereins. In der Tat gehört er in Zusammenhang mit seiner langen Liste an errungenen Meistertiteln heute noch mit zu den
Aushängeschildern des 1. Skatclubs. Aktuelle führt Heinrich
Herzog, auf Grund seiner Spitzenplatzierung bei der letzt jährigen Muhrer Meisterschaft, den Titel des Muhrer „Skatprofessors“. Als Mitglied der Muhrer Winzerbrüder bringt er sich
zudem seit über 10 Jahren bei der Entstehung des Muhrer Kultweines mit ein. Ja wo es im Leben von „Heini“ um Spaß, Geselligkeit und Freundschaft ging war und ist bis zum heutigen
Tage immer Patz und Zeit. So freuen sich viele Menschen und
Wegbegleiter einem guten Freund, einem Mitmenschen gratulieren zu dürfen, der zu jeder Zeit auch für eine gut funktionierende Gemeinschaft viel übrig hatte. Freunde, treue Wegbegleiter, ehemalige Kunden ehemalige Mitarbeiter schließen sich
diesen guten Wünschen von ganzen Herzen an.
Roland Fitzner
Zinke Kurt verstorben
Kurt Zinke, unser „Zinkes Kurt“ ein in unserer Gemeinde hochgeschätzter Musikus und Unterhalter ist am 14. Februar im
Alter von knapp 75 Jahren in Folge einer schweren Krankheit
verstorben. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begleiteten
unseren guten Freund auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte. Kaum ein Mensch hat in unsrer unserer Gemeinde, in
unserer Region soviel Frohsinn und Freude verbreitet wie Kurt
Zinke. Der gebürtige Sudetendeutsche kam als Heimatvertriebener, als eines von fünf Kindern zusammen mit seinen Eltern
zunächst ins mittelfränkische Roßtal, wo er seine Kindheit verbracht und den Beruf eines Werkzeugmachers erlernt hatte.
Eine Ziehharmonika die sich der junge Kurt einst zulegte sollte
fortan seine Person und sein Leben prägen. Dank seines gottgegebenen Musikgehöres gelang es ihm ohne jegliche Notenkenntnis alsbald das Instrument virtuos zu beherrschen.
Ausgabe 4/2015
Wenn es nach dem Sprichwort geht, da wo
man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder, dann lebte unser
Verstorbener meist unter guten Menschen.
In gut aufgelegten Gesellschaften brauchte
man den Kurt nie zweimal bitten seine „Diatonische“ aus dem Kofferraum zu holen, alsdann war bis zur späteren Stunde Gesang
und Frohsinn angesagt. Sein Repertoire an
Volksliedern und Schlagern schien schier
unerschöpflich zu sein, und wenn er in seltenen Fällen einmal ein Stück nicht parat hatte, brauchte man
ihm nur ein paar Takte vorzusingen und schon ging es unter
seiner musikalischen Begleitung flott weiter. Unzählige Anekdoten gibt es in diesem Zusammenhang zu erzählen, sei es
zusammen mit unserem Donners Karl, den Reihardts Ruppert,
den Danners Ernscht, den Hains Peter, den Enzners Karl sen
und nicht zu vergessen dem Reuleins Karl, dem „Majorent“
oder gar dem Rehns Ernscht. Um in diesem Zusammenhang
nur einige unserer unvergessenen Muhrer Originale zu nennen.
Ja gar manchen Schabernack galt es in geselligen Runden
gelegentlich auszuhecken. „Stückli“ über den heute noch ei
Gelegenheit hin und wieder schmunzelnd berichtet wird. Ja
das waren noch Zeiten als Geselligkeit und Frohsinn, beim täglichen Stammtisch angesagt waren. Die wenigen die noch die
Gründung der „Mittelfränkischen Worschtfohrer Gemeinschaft“
beim Kiefers Lord , deren Präsident unser unvergessener
Günter Schmoll war. miterlebt haben, sind Zeugen, dass unser
unvergessener Kurt in seiner spontanen Art immer der gute
Geist in Sachen Gaudi gewesen ist. Auch den letzten Abend im
Gasthaus zum Schwan wurde zusammen mit ihm und seinem
Bruder zu einem Höhepunkt in der langen Gesichte unseres
Traditionswirtshauses. Sein hintersinniger Humor wird uns
neben seinem musikalischen Talent für immer fehlten. Die
Gymnastikdamen werden ihren unsinnigen Donnerstag mit
dem Kurt ebenso in bester Erinnerung behalten, wie viele Jubilare deren persönliche Feste er immer gut gelaunt musikalisch
umrahmte. Bis zuletzt begleitete er die Wandertage unseres
Wandervereins und unser Wehlenbergfest musikalisch So
gehörte er zeitlebens, wie kaum ein anderer, zu unserem dörflichen Leben. Wenngleich er seinen Lebensmittelpunkt im Jahr
1993 von Muhr nach Eichenberg verlegt hat wo er seither mit
seiner Lebensgefährtin Lissi Lößel lebte, blieb er unserer
Gemeinde, seinem Muhr immer herzlich verbunden.
In der bis auf den letzten Platz beisetzten Haundorfer Markgrafenkirche nahmen Angehörige Verwandte, Freunde und
Wegbegleiter Abschied von dem liebgewonnenen Menschen.
Pfarrer Gerhard Grössl spendete mit viel Einfühlungsvermögen
Trost und skizzierte in Stichpunkten den Lebensweg des Verstorbenen. Als zum Abschluss des Gottesdienstes ein Freund
des Verstorbenen zwei Musikstücke auf der Ziehharmonika
spielte, erlebten die viele der Trauernden ihren lieben Freund
Kurt Zinke ein letztes Mal in ihrem Kreis. Wie dann der Trompeter Ernst Heimrat in der andachtvollen Stille des Friedhofes
das Feierabendlied blies, schloss sich auch für die Trauenden für immer der Kreis seines irdischen Daseins, für unseren
Freund Kurt Zinke. einem Menschen der es in seiner einfachen
Art geschafft hat, über sein Leben hinaus sich für immer einen
Platz im Herzen vieler seiner Mitmenschen zu bewahren.
Roland Fitzner
Ehrenamtspreis für Andrea Hofmeier
Andrea Hofmeier ÜL der RVSG Rothenburg Abtlg. Muhr am
See erhält Ehrenamtspreis für Jugendarbeit des Landkreises
Weißenburg-Gunzenhausen.
In einer Feierstunde im Lutherhaus der Stadt Gunzenhausen
verlieh der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Ehrenamtspreis für Jugendarbeit, an 7 Vereine des Landkreises.
Darunter auch an die Abteilung Muhr am See der RVSG
Rothenburg, in Person von Andrea Hofmeier.
In der Laudatio hieß es:
Die Koordinatorin der erst 2013 gegründeten RVSG Rothenburg Abteilung Muhr am See, Frau Andrea Hofmeier, bekam in
einem Gespräch mit Eltern behinderter Kinder die Anfrage, ob
man nicht in der Region, nachdem es von anderer Seite nicht
Muhr a.See
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mehr angeboten wurde, ein breites Angebot für Kinder und
Jugendliche anbieten könnte.
Frau Hofmeier, welche selbst schwerbehindert ist, griff das Projekt „Erlebte integrative Sportschule“ (EISs) des BVS Bayern
e.V. auf und arbeitete mit dem Inklusionsgedanken und zum
Wohle behinderter und nichtbehinderter Kinder. Unermüdlich war und ist ihr Einsatz wenn es auch heute noch an die
Umsetzung des Projektes geht, da kämpft sie zu Wohle der
Kinder und Jugendlichen. Eine erste Gruppe in der Turnhalle
der Grundschule Muhr am See wurde im Oktober gegründet.
Schon bald folgte eine weitere Gruppe. Mittlerweile, und dies in
einem Zeitraum von nur 3 Monaten, ist die Zahl der Mitglieder
dieser integrativen Gruppe, durch das steige soziale Engagement der Übungsleiterin Hofmeier auf 26 angewachsen.
In den Gruppen werden durch Andrea, zusammen mit anderen Fachübungsleitern, Sportarten wie Tennis, Volleyball, Basketball, Klettern, Mountainbike, Kegeln, Insanity Workout, Outdoortraining, sowie Trendsportarten Baree concept, Hip-Hop
Dancing und weitere Modetänze, ebenso die Wassersportarten Segeln, Surfen, Kanu, Kajak und Kneeboard oder auch
Schwimmen durchgeführt. Das Deutsche Sportabzeichen des
DOSB kann ebenso abgelegt werden. Zusätzliche Events, wie
Ausflüge und der Gleichen, sowie das Programm erarbeiten
die Sportler mit den Verantwortlichen gemeinsam.
EISs „Erlebte integrative Sportschule“ ist ein Projekt, welches
der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Bayern,
(BVS) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, ins Leben gerufen hat und
mit einem Prädikat ausgezeichnet wird.
Dieses Prädikat erhielt die integrative Jugendgruppe, mit Teilnehmern zwischen 7 und 30 Jahren bereit nach einer Anlaufzeit
von nur 2 Monaten, und das ist bayernweit einzigartig, verliehen.
Die Gruppen der Abteilung Muhr am See der RVSG setzen sich
zu 50 % aus nicht behinderten Kindern und Jugendlichen und
50 % Teilnehmer mit folgenden Handicaps ADS und ADHS,
Diabetes, Epilepsie, koronarer Erkrankung, Asthma, Hör- und
Sehbehinderung, angeborenen geistigen Behinderungen,
Lernbehinderung und orthopädischen Defiziten zusammen.
Die Fachübungsleiter decken das gesamte Spektrum der Teilnehmer mit Handicap ab, sowohl in den Indikationen innere
Medizin, Orthopädie und geistige Behinderung.
Nochmals sei erwähnt, dass Frau Hofmeier in unermüdlicher
Kleinarbeit und Eigeninitiative die Kinder für die erste Gruppe
in langen Gesprächen mit Eltern, Schulen und Kindergärten
werben konnte. Nur durch solche unermüdliche Leistung und
durch solches Engagement war es möglich hier eine solche
Inkludiere Gruppe zu gründen. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden 25 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zum
Sport hin geführt, und die Gruppe wächst stetig.
Überreicht wurde der Preis, welcher mit einem Geldgeschenk
verbunden war, von Landrat Gerhard Wägemann.
Andrea Hofmeier entschied spontan, dass der Geldbetrag der
EISs Gruppe zu Gute kommt und für neue Projekte zur Verfügung steht.
Herzlichen Dank für so viel Engagement.
HH
Ausgabe 4/2015
leicht. Florian Gruber hatte zwar Freestyle wenig trainiert, zeigte
aber gleich einige gute Tricks. Sein Gegner musste alles riskieren, verletzte sich jedoch bei einem Sprung auf der harten
Eisfläche. Im Finale führte der Franzose Robin Alex stilvolle
Sprünge vor, aber die von Florian Gruber waren technisch
anspruchsvoller und brachten den Sieg. Dritter war der Schweizer Bruce Kessler.
Die meisten Teilnehmer gab es im „Race“. Von den zehn Rennen um den Bojenkurs gewann Florian Gruber vier und dreimal
wurde er Zweiter. In einem Rennen reichte es nur zum zehnten Platz, weil ein anderer Kiter seinen Schirm vor dem Start
vom Himmel geholt hatte und er eine Minute später gestartet
war. Am Ende holte er sich jedoch mit drei Punkten Vorsprung
den Europameistertitel vor Dominik Zimmermann und dem
Schweizer Ronny Bollhaider. Besonders freute ihn auch der
15. Rang für Vater Erwin in dem international starken Feld. Die
fast „nebenbei“ durchgeführte Deutsche Meisterschaft im Race
gewann Florian Gruber souverän.
Als nächster großer Event steht nun das „Varanger Arctic Kite
Enduro“ über 300 Kilometer in Nordnorwegen auf dem Plan.
Beim „VAKE“ möchte er mit seinem 43-jährigen Partner Michael
Kaspar aus der Schweiz noch einmal richtig angreifen und bei
der Weltmeisterschaft in der Disziplin „Long Distance“ vorne
mitmischen. Das Rennen mit etwa 45 internationalen Teams
wird am 24. März in Berlevåg gestartet und endet am 28. in
Vadsø, wobei nur die 30 schnellsten Mannschaften den Weg
ab der Kontrollstelle Bergebyvann durch den Varanger Peninsula National Park fortsetzen dürfen.
Aus unserer Gemeinde
Unsere Grundschule nahm am
45. Internationalen Jugendwettbewerb
der Raiffeisenbanken teil
Wie schon in den letzten Jahren beteiligte sich auch heuer wieder unsere Grundschule Muhr am See mit den Klassen 2, 3
und 4 am diesjährigen Jugendwettbewerb. Er stand unter dem
Motto „Immer Mobil – immer Online. Was bewegt dich?“. Es
entstanden kreative und beeindruckende Malarbeiten.
Herr Kleemann von der Raiffeisenbank Muhr am See nahm
Mitte März die Preisverleihung in der Aula vor.
Die ersten Plätze wurden mit einem Think - Mitdenkspiel, die
zweiten mit einem Schülerwitzebuch, die dritten mit einem
Malset belohnt. Alle anderen Teilnehmer sowie die 1. Klasse
bekamen eine Packung Bastelmaterial für „Rubberbands“
geschenkt.
Jede teilnehmende Klasse erhielt zur großen Freude von der
Raiffeisenbank einen Gutschein über 50,00 Euro für die Klassenkasse.
Gruber Europameister
Beim „Internationalen Snowkite Open“ am Reschensee in Italien holte sich Florian Gruber die Kite-Europameistertitel im
Race und Freestyle. Insgesamt 64 Skifahrer und Snowboarder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Holland und Tschechien fanden an drei Wettfahrttagen
mit Sonne und gutem Wind perfekte Bedingungen vor. In der
Disziplin „Long Distance“ mussten auf Skiern drei Runden mit
einer Gesamtstrecke von 40 Kilometern zurückgelegt werden.
Dominik Zimmermann aus Deutschland siegte vor Florian Gruber vom Altmühltal-Segelclub in Muhr am See, dessen Vater
Erwin sein erstes Snow-Kite-Rennen dieser Saison als Sechster
abschloss.
An den folgenden Wettfahrttagen zeigten die „Helden der
Lüfte“ in der Disziplin „Freestyle“ spektakuläre Sprünge auf
dem Schnee und die Schiedsrichter hatten es zum Teil nicht
Die ersten Preise gingen an:
Gutmann Jana, Schmidt Clara, Galezowski Paula, Saur Aurelia
und Roll Christian.
Muhr a.See
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Die zweiten Preise erhielten:
Müller Anika, Beyreuther Lilly-Ann, Rieder Silvio, Frei Erwin und
Meier Michael
Die dritten Preise wurden an
Schicker Laurin, Schmidt Johanna, Reiter Mia, Rupprecht
Milena und Neubauer Anton verliehen.
Ausgabe 4/2015
Sofi auch im AIZ
Spontan baute der Hobbyastronom Hermann Zimmer am
20.3.2015 vormittags sein Teleskop, ausgestattet mit speziellen
Sonnenschutzfiltern, im Hof des AIZ auf.
Alle Interessierten nahmen die einmalige Gelegenheit wahr, die
Sonnenfinsternis in vielfacher Vergrößerung zu beobachten.
Eine Ausstellung der Bilder aller Preisträger ist in unserer Aula
zu besichtigen.
Margit Schöniger
KiTa-Kinder starten fit in den Frühling
Wer an einem Montagnachmittag im Frühling an der KiTa St.
Johannis vorbei spaziert und die Ohren spitzt, kann aus der
Turnhalle gedämpft lateinamerikanische Rhythmen vernehmen.
Dort treffen sich tanzbegeisterte Kinder aus Kindergarten und
Schule einmal wöchentlich zu einem Zumba-Kids-Kurs, der
vom Gesundheitszentrum Fleichaus und Burger aus Gunzenhausen angeboten wird.
Bei Zumba handelt es sich um ein Fitnessprogramm, das
lateinamerikanische Tanzschritte und Aerobic-Elemente kombiniert. Dabei stehen Spaß an der Bewegung und gute Laune im
Vordergrund.
Die ausgebildete Zumba-Kids-Trainerin Julia Scherer versteht
es, den kleinen Tänzerinnen und Tänzern die rhythmischen
Bewegungen auf spielerische Art und Weise näher zu bringen:
Tanzschritte werden kindgerecht umschrieben mit Bezeichnungen wie „Pinguin“ oder „Eisenbahn“, damit die Kinder diese
leicht umsetzen und erinnern können. So gelingt es Julia Scherer, mit den Kindern sogar kleine Choreografien einzustudieren. Die Musikauswahl beinhaltet alles, was den Kleinen gefällt,
und reicht von lateinamerikanischen Klängen bis hin zu Hits
aus den aktuellen Charts. Zumba-Kids fördert bei den Kindern
Koordination, Konzentration und Rhythmusgefühl und macht
ganz nebenbei großen Spaß. Dies bestätigen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer, die jeden Montag gut gelaunt und energiegeladen den Kurs verlassen und ihren wartenden Eltern die
neuesten Tanzschritte vorführen.
Lust auf einen Neuanfang?
„ Ich wollte raus aus dem Büro, selbstständig arbeiten, am
liebsten mit Kindern… Also wurde ich Erzieherin und SOS-Kinderdorfmutter. Ich lebe mit 6 Kindern und Jugendlichen zusammen,
die ich auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleite. Bei der
Erziehung und Förderung der Kinder kann ich zeigen, was in mir
steckt. Der Beruf fordert viel, er gibt meinem Leben jedoch einen
besonderen Sinn.
“
SOS-Kinderdorfmutter/-vater
Ein Beruf für Sie?
Nachtrag: Dank an Familie Haschke
Ab April 2015 stellt Familie Haschke die Belieferung des Kindergartens mit warmem Mittagessen ein. Das gesamte KiTaTeam bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Familie
Haschke für die langjährige gute Zusammenarbeit und für die
leckeren Mahlzeiten, die den Kindern stets sehr gut geschmeckt haben!
Spielend selbst gestalten.
Familienanzeigen ONLINE BUCHEN:
www.wittich.de
Sie sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung
sowie Lebenserfahrung mitbringen und gerne im Team
mit weiteren Fachkräften arbeiten. Bei Eignung bilden
wir Sie zur Erzieherin oder zum Erzieher aus.
Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Sozialleistungen,
arbeitgeberfinanzierter Altersvorsorge, geregeltem Urlaub
und Freizeit.
Mehr Informationen unter: www.sos-mitarbeit.de/kdm
Chiffre kdmv 4
Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
Hohe Kunst bewundern
Erlebnisführungen in Wolfenbüttel
(rgz-p/rae). Mehr als vier Jahrhunderte residierten die kunstliebenden Herzöge zu Braunschweig
und Lüneburg in Wolfenbüttel.
Sie holten die besten Baumeister
und berühmtesten Künstler ihrer
Zeit in die Stadt.
Die Historie wird Besuchern
etwa bei einer Tanzmeisterfüh-
rung im Schloss, inszenierten
Begegnungen mit Gotthold
Ephraim Lessing, Casanova
und Wilhelm Busch oder einem
romantischen
Abendbummel
mit dem Wolfenbütteler Nachtwächter präsentiert. Auf www.
wolfenbuettel-tourismus.de sind
Details erläutert.
Farbenfrohe Akzente
Radfahrer unterstreichen eigenen Stil
(rgz-p/su). Das Image des Fahrrads hat sich längst vom rostigen
Drahtesel zum Lifestyle-Objekt
gewandelt. Entsprechend wichtig wird in dieser Saison die Farbe von Rahmen und Zubehör.
„Zwar bevorzugen viele Menschen beim Komplettradkauf
noch das nüchterne Schwarz,
aber bei Komponenten und Zubehör, die sich bei Bedarf schnell
austauschen lassen, geht der
Trend klar zu mehr Farbe“, berichtet Christopher Müllenhof
vom
Fahrradteile-Spezialisten
Contec. Die Website www.
contec-parts.de liefert Inspirationen.
Muhr a.See
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Ausgabe 4/2015
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Ich/Wir ermächtige/n die Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, eine einmalige Zahlung in Höhe des aus obigem
Auftrag resultierenden Gesamtbetrags von meinem/unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise
ich mein/weisen wir unser Kreditinstitut an, die von Verlag + Druck LINUS WITTICH KG auf mein/unser Konto
gezogene Lastschrift einzulösen. Die Mandatsreferenz wird separat mitgeteilt.
Hinweis: Ich kann/wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung
des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem/unserem Kreditinstiut vereinbarten Bedingungen.
Name / Vorname
Straße / Hausnummer
PLZ / Ort
Kreditinstitut
BLZ
Kto.-Nr.
oder alternativ:
DE
IBAN
Rechnung auf Wunsch per E-Mail:
(Bankeinzug erforderlich)
Datum
BANKEINZUG
Unterschrift
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Dipl.-Ing. N. A. Ahmadpur
Johann-Sebastian-Bach-Platz 24
91522 Ansbach
E-Mail: [email protected]
Tel. 0981 9720710
Fax 0981 9720726
“Ich wünsche Ihnen schöne und
erholsame Osterfeiertage!”
Ihre Gebietsverkaufsleiterin
Claudia
Kern
Mobil 01 77 / 9 15 98 65
E-Mail c.kern@
wittich-forchheim.de
Im Verkaufsinnendienst für Sie da:
Sabine
Kowalsky
Tel.
0 91 91 / 72 32-64
Fax
0 91 91 / 72 32-42
E-Mail s.kowalsky@
wittich-forchheim.de
VERLAG + DRUCK
LINUS WITTICH KG
91301 Forchheim • Peter-Henlein-Straße 1
Tel. 09191/7232-0 • Fax: 09191/7232-30
Ausgabe 4/2015
„Wohnung Ade“
Minimale Heizkosten im Fertigbau
Info Tel. 0731/971 60-58 Fax -57