GemeindeB Fruehjahr 15 - Kirchenkreis Mittelmark

Gemeindebrief
der Evangelischen Kirchengemeinde Michendorf-Wildenbruch
Foto: R. Pilz
„Denn siehe, der Winter ist vergangen,
der Regen ist weg und dahin;
die Blumen sind hervorgekommen im Lande,
der Lenz ist herbeigekommen,…“
Hohelied 2, 11-12
Inhalt
Grußwort von Pfarrer Dürschlag .................................................................... 3
Gruppen und Kreise ............................................................................................. 5
Neuer Internet-Auftritt des Kirchenkreises................................................ 6
Ausblicke .................................................................................................................. 8
Weltgebetstag 2015 .......................................................................................... 10
Förderverein ........................................................................................................ 11
Familien-Generationenrüstzeit..................................................................... 12
Kinderseite ............................................................................................................ 13
Fragen zum Kirchenjahr .................................................................................. 14
Impressum: Der Gemeindebrief erscheint viermal im Jahr als kostenloser Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Michendorf-Wildenbruch
und ist im Internet unter www.kirche-wildenbruch.de einsehbar.
Kontakt: Solveig Strutzke, [email protected]
Redaktion: Redaktionskreis, Auflage: 800 Stück
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende bei der Herstellung des Gemeindebriefes!
Bankverbindung:
EDG Berlin
IBAN: DE66210602370000779202
BIC: GENODEF1EDG
Verwendungszweck: 4016 Spende Gemeindebrief
Auf Wunsch stellen wir Spendenbescheinigungen aus!
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Liebe Leserinnen und Leser!
Vor vielen Jahren las ich einmal ein Zitat, das, meine ich, auf den Satiriker Kurt Tucholski zurückging. In dem Zitat hieß es: „Auferstehung der Toten? Augenzeugen bitte vortreten!“
Was Tucholski mit diesem Zitat zum Ausdruck bringen wollte, ist,
dass wir es im Zusammenhang mit der Auferstehung der Toten mit
einer puren Glaubenssache zu tun haben. Dies gilt natürlich auch für
die Auferstehung des Wanderpredigers Jesus von Nazareth, die die
christliche Gemeinde an Ostern feiert. Die Auferstehung Jesu von den
Toten kann nicht naturwissenschaftlich bewiesen werden und sie
kann ebenso wenig mit den Mitteln der Naturwissenschaft bestritten
werden. Der österliche Freudenruf: „Der HERR ist auferstanden, er ist
wahrhaftig auferstanden!“ ist ein Widerhall der Freude der ersten
Menschen, denen der Auferstandene begegnet ist.
Für die Auferstehung selbst haben wir keine Zeugen, schon gar keine
Augenzeugen – wohl aber für ihre Folgen…
Die Frauen, die morgens an das Grab kommen und den schweren
Stein fortgewälzt finden. Die Männer und Frauen, von denen der
Apostel Paulus im 1. Korintherbrief schreibt, dass ihnen Christus erschienen sei, und zuletzt Paulus selbst, der sein Leben durch die Begegnung mit dem auferstandenen Christus völlig umkrempelt - sie
alle bezeugen, dass Gott in Christus den Tod überwunden hat – ER
ist Auferstehung und Leben – wer an ihn glaubt, wird leben, selbst
wenn er stirbt.
Damit ist uns im Glauben von Gott ein unendlich großes Geschenk
gemacht worden. Dieses Geschenk ist Hoffnung.
Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod – nicht allein für uns
selbst, sondern ganz besonders auch für die Menschen, die schon vor
uns aus dieser Welt gegangen sind und die wir mit schmerzenden
Herzen vermissen.
„Mit dem eigenen Tod muss man umgehen – mit dem Tod eines geliebten Menschen muss man leben.“ Diese Worte fand ich unlängst
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bei Facebook, ein Freund hatte sie nach einem schweren Verlust ins
Netz gestellt.
Wie gut kann ich seinen Schmerz nachempfinden – brennender
Schmerz, der allein darin erlöst werden wird, dass wir glauben dürfen, dass unsere Verstorbenen in Gottes Hand geborgen und gerettet
sind.
Die Traurigkeit, die wir durch den Verlust eines Menschen empfinden, ist nichts anderes als die dunkle Seite der Liebe, die wir für diesen Menschen empfinden – und daher wird unsere Traurigkeit auch
allein durch die Liebe erlöst werden – am Ende durch die Liebe Gottes – „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn
gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16
Gegen die Finsternis des Todes – leuchtet das Licht des Ostermorgens – dieses Licht – erleuchtet – alle Traurigkeit – wandelt die Verzweiflung durch Liebe in Hoffnung – das Osterlicht ist ein Hoffnungsschein, bezeugt durch die Menschen, die zuerst am ersten Ostermorgen an das Grab kamen – und durch unendliche viele, die die Osterbotschaft bis zu uns getragen haben - ihnen glaube ich - vertraue ich
– stimme mit ein in den Ruf : „Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden –
Das Osterlicht – es verlässt uns nicht – wie wundervoll!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnet–lichte Osterzeit.
Ihr Pfarrer Michael Dürschlag
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Gruppen & Kreise
In unserer Gemeinde gibt es eine Reihe von Gruppen und Kreisen, die wir
Ihnen nach und nach vorstellen wollen. Heute:
Kirchlicher Arbeitskreis
vorgestellt von S. Schröder
Im Herbst 1965 trafen sich erstmals in einem Hauskreis einige junge Gemeindeglieder, die sich mit theologischen und weltanschaulichen Fragen
im Gespräch beschäftigen wollten. Daraus entstand der „Kirchliche Arbeitskreis“. In den nun schon fast 50 Jahren unseres Bestehens haben wir
uns mit vielen Themen befasst. Neben Bibelarbeiten ging es um Fragen der
Beziehung zwischen den Konfessionen, den Weltanschauungen, den Generationen, um Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers, um Fragen des Gemeindelebens und der Gottesdienstgestaltung, um Fragen des Umweltschutzes – ich denke dabei noch an einen Umwelttag als Gemeindetag. Wir
haben uns mit Luther beschäftigt, mit dem Judentum und den Weltreligionen, mit der Formulierung von Gebeten und dem Glaubensbekenntnis,
nicht zuletzt auch mit aktueller Literatur.
Für manche Themen hatten wir uns Referenten eingeladen, z. B. von der
Goßner Mission und auch vom Konsistorium, und Pfarrer Schmidt, Pf. Günther und Pf. Breithor haben uns oft mit ihren Fachkenntnissen begleitet.
Wir haben aber nicht nur zur eigenen Wissensbereicherung gearbeitet,
sondern auch Andachten zum Bußtag, in der Passionszeit, am Gründonnerstag und einige Male als Vertretung Gottesdienst gehalten.
Sehr wichtig war uns die Beziehung zu unserer Partnergemeinde in Pforzheim, später auch Skoczów und Senftenberg, die wir über Jahrzehnte verantwortlich gestaltet haben und die uns durch die vielen Gespräche und
Anregungen „aus einer anderen Welt“ bereichert hat. Diese Arbeit ist nun
in die Hände des „jüngeren“ Gesprächskreises übergegangen, dafür sind
wir sehr dankbar.
Wir sind nun in die Jahre gekommen, durch Wegzug, Krankheit und Tod ist
unser Kreis ziemlich verkleinert und auch etwas müde geworden. Wir treffen uns aber immer noch und tauschen uns aus über Probleme in Kirche
und Welt, die uns beschäftigen, und Pf. Dürschlag wird uns auch ab und an
einen Abend gestalten. Die Gemeinschaft in diesem vertrauten Kreis ist uns
wichtig.
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Neuer Internetauftritt im
Evangelischen Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg
vorgestellt von R. Pilz
Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass wir in unserem Kirchenkreis seit Mitte
Oktober des vergangenen Jahres einen neu gestalteten Internetauftritt unter
www.ekmb.de haben.
Das Grundkonzept für den neuen Webauftritt hat die Berliner Agentur amarantus
entwickelt. In enger Abstimmung mit dieser Agentur ist das Konzept dann durch
eine kleine Arbeitsgruppe des Kreiskirchenrates, der der Präses der Synode Stefan
Köhler-Apel und ich angehören, weiterentwickelt und mit Inhalten befüllt worden.
Zukünftig wird die Internetseite von der Öffentlichkeitsbeauftragten des Kirchenkreises Gabriele Maetz verantwortet.
Auf der Internetseite finden Sie neben der Startseite mit Tageslosung, Aktuelles
und Termine den sogenannten Gemeindefinder in einer Übersichtskarte. Über
den Gemeindefinder können schnell Gottesdienst- und Veranstaltungszeiten im
Kirchenkreis, die Kontaktdaten der Ansprechpartner/innen und auch die jeweils
zwei letzten Gemeindebriefe einer Gemeinde gefunden werden. Voraussetzung ist,
dass alle wichtigen Informationen und Daten an die Öffentlichkeitsbeauftragte
übermittelt werden. Für die Übermittlung der Termine haben wir auf der Startseite den Link [+] Termin melden vorgesehen.
Detaillierter können Informationen über einzelne Gemeinden unter dem Abschnitt
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Pfarrbereiche abgerufen werden. Hier haben Gemeinden die Chance - neben ihrer
lokalen Internetseite - sich bei anderen Gemeinden im Kirchenkreis bekannt zu
machen.
Der Bereich Kirchenkreis stellt Informationen zur Suptur, dem Kreiskirchenrat
und zur Synode bereit. Hier finden Sie alle Ansprechpartner/innen mit Fotos (sofern von den jeweiligen Personen gestattet), Synodenbeschlüsse, Termine von Synoden- und Kreiskirchenratssitzungen. Im Unterabschnitt Arbeitsgruppen wird
über die von der Synode eingesetzten AGs Bau, Haushalt, und Struktur berichtet.
Zukünftig wird man dort auch notwendige Formulare abrufen können, z.B. für die
Beantragung von Baubeihilfen.
Die Rubrik Arbeitsbereiche ist der Vorstellung der Kinder- und Familienarbeit,
der Jugendarbeit, der Kirchenmusik, der Diakonie und der Arbeit im Brandenburger Café Kontakt gewidmet. Hier werden sicher in einigen der angesprochenen Bereiche in der nächsten Zeit noch weitere Informationen hinzugefügt werden.
In der Rubrik Rat und Hilfe werden die Kontaktdaten und die Erreichbarkeit aller
Mitarbeitenden (Telefonnummer, Email-Adresse etc.) aufgeführt.
So ein Internetauftritt steht und fällt natürlich mit den Inhalten oder anders gesagt
mit den Aktualisierungen. Hinweise und Anmerkungen sind stets willkommen,
entweder direkt an die Öffentlichkeitsbeauftragte ([email protected]) oder
auch an mich ([email protected]).
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Ausblicke
von E. Wiesenberg
Kinder singen mit ihren Eltern
Singspielprojekt 2015
„Der barmherzige Samariter – eine biblische Geschichte, die herausfordert.“ So steht es in der Partitur dieses Musicals, welches von Jochen Rieger (* 1956, Komponist und Chorleiter) komponiert wurde.
Aufgeführt wird es unter der Leitung von Thekla und Elke Wiesenberg am 31.05.2015 um 11.00 Uhr innerhalb eines Gottesdienstes
in der Wildenbrucher Kirche.
Den Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln stehen bis dahin
noch einige Proben bevor, in denen die Lieder und die Darstellung
des Stückes erarbeitet werden. Ebenso kümmern sich die Beteiligten
wie auch schon im vergangenen Jahr mit viel Kreativität um Kostüme, Requisiten und das Bühnenbild. Auch über den Inhalt wird
schon im Vorfeld im Kinder- und Spatzenchor gemeinsam nachgedacht: unerwartete Ereignisse, die die Lebensplanung durcheinander bringen, das Gefälle zwischen Reich und Arm und die daraus resultierende räuberische Handlung, unterlassene Hilfeleistung, Verachtung bestimmter Personengruppen aufgrund ihrer Religion und
nicht zuletzt soziales Engagement und Nächstenliebe – das Gleichnis
ist heute genau so aktuell wie damals!
Sommermusik mit der Michendorfer Kantorei
am 14.06.2015 um 17.00 Uhr in der Ev. Dorfkirche Michendorf.
Im 51. Jahr ihres Bestehens plant die Michendorfer Kantorei eine
Sommermusik unter dem Motto „Musikalische Vorlieben“, in welcher vor allem viele der bei den Chormitgliedern selbst beliebten Lieder aufgeführt werden.
So hing für einige Wochen ein Zettel an der Tafel im Probenraum, auf
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den jede und jeder seine Vorschläge und Wünsche schreiben konnte.
Nach diesen richtet sich nun im Wesentlichen unser Programm. Sie
dürfen gespannt sein auf die große Vielfalt dieser Auswahl, welche
Musik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert beinhaltet!
Zwischen Erde und Himmel
Konzert mit dem chorus vicanorum
am 28.06.2015 um 17.00 Uhr in der Ev. Dorfkirche Wildenbruch.
chorus vicanorum, „der Chor, vom Dorfe kommend“, ist ein zehnköpfiges Ensemble, welches sich in dieser Besetzung seit 2013 der
a-cappella-Musik in ihren unterschiedlichen
Facetten verschrieben
und Konzerte mit moderner und alter Popmusik, geistliche Musik
zu verschiedenen Anlässen sowie Weihnachtsprogramme gesungen hat. Er verbindet einen hohen musiFoto: G. Maetz
kalischen Anspruch mit
der Leichtigkeit und
Freude des gemeinsam musizieren Dürfens und bringt die besondere Schönheit rein vokaler Musik mit ihren vielfältigen Facetten in
kleiner Besetzung zum Klingen.
Das nunmehr dritte Konzert des chorus vicanorum in Wildenbruch
knüpft an das Thema des letzten Jahres „Sternenhimmel“ an. Im aktuellen Programm begibt sich das Ensemble auf eine Reise „zwischen
Erde und Himmel“ und bringt geistliche und weltliche Musik zusammen – oben und unten unter einem Dach!
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Weltgebetstag 2015
Am 06.03.2015 fand in Saarmund der
Weltgebetstag 2015 mit einer Liturgie
von den Bahamas statt. Viele waren gekommen und fanden sich in einer wunderbaren Atmosphäre wieder: ein kreativ geschmückter Raum, liebevoll vorbereitete Speisen, ein engagiertes Vorbereitungsteam.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den
Organisatoren und der Gemeinde Saarmund für den tollen Abend!
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Förderverein
Der Kindergarten-Förderverein freut sich
über jeden Mitstreiter, jeden Förderer!
Bericht von D. Heyder
Die Arbeit des Fördervereins des Evangelischen Kindergartens
nimmt Fahrt auf!
Ziel unseres gemeinnützigen Vereins ist die Arbeit im Kindergarten
vor allem finanziell zu unterstützen. Wir stellen Mittel aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden für Anschaffungen neuer Spielgeräte, Einrichtungsgegenständen und sonstigen Materialien sowie für Projekte zur Verfügung. Außerdem wollen wir als Verein bei der Organisation und Vorbereitung von Veranstaltungen helfen, sowie auch
die Selbstdarstellung des Kindergartens in der Öffentlichkeit fördern. Alle Kinder sollen gerne in den Kindergarten Tausendfüßler
gehen und sich dort angenommen und wohlfühlen. Der Förderverein
möchte in Zukunft aktiv zu diesem Gelingen beitragen.
Für das Jahr 2015 planen wir konkret die Verschönerung der Außenanlagen durch einen Arbeitseinsatz im Mai, die Anschaffung von
neuen Stühlen für unsere Kinder im Terrassenbereich, sowie den
Kauf von speziellen Wandelementen für den Krippenbereich. Auch
wollen wir auf den Festen des Kindergartens und der Gemeinde Michendorf vertreten sein, um dort durch verschieden Aktionen weitere Spenden zu sammeln. Ebenso wird auch der beliebte Kinderflohmarkt, initiiert und organisiert durch aktive Eltern, mit in unsere
Vereinsarbeit integriert und die Erlöse zu Gunsten des Fördervereins gesammelt.
Der Verein präsentiert sich auch über eine neue Internetseite:
www.foerderverein-tausendfuessler.de, auf welcher sich alle Informationen sowie Mitgliedsanträge direkt eingesehen und heruntergeladen werden können.
Wollen auch Sie mitmachen - sprechen Sie uns gerne an!
Ihr Vereinsvorstand.
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Einladung zur
Familien-Generationenrüstzeit
Liebe Familien,
wir planen für das nächste Jahr, vom 30.3.-1.4. 2016, eine FamilienGenerationenrüste, zu der wir alle Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln und Paten sehr herzlich zur Teilnahme einladen.
Die Gästehäuser Gussow (www.gaestehaeuser-gussow.de) begrüßen uns im 60 km entfernten Naturpark Dahme-Heidesee, am Ufer
des Dolgensees. Es stehen Zwei-, Drei- und Vierbettzimmer mit Dusche/WC sowie für unsere größeren Kinder Sechsbettjugendzimmer
mit Etagenduschen bereit.
Bitte meldet Euch und Eure Lieben bis zum Mai 2015 an bei:
Thekla Wiesenberg: [email protected]
oder im Gemeindebüro: [email protected]
Tel.: 033205-62476
Wir freuen uns auf Euch!
Herzliche Grüße
Thekla Wiesenberg
für den Gemeindekirchenrat und
Michael Dürschlag
Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Michendorf-Wildenbruch
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Kinderseite
von Lina Strutzke
Wackelpudding-Ostereier
Was du brauchst:
• 10 Eier
• fertige Wackelpuddingmasse
Zuerst musst du die Eier ausschütteln. Dazu machst du an der runderen Seite des Eies ein Loch, das so groß wie dein kleiner Finger ist.
Nimm dir dann einen langen Zahnstocher und steche so tief in das Ei,
dass das Eigelb mit verletzt wird. Über einer großen Schüssel schüttelst du die Eier aus, bis sie komplett leer sind. Danach gut mit Wasser ausspülen und mit dem Loch nach unten in den leeren Eierkarton
stellen. Lasse sie dort so lange, bis sie innen komplett trocken sind.
Koche nun den Wackelpudding nach Anleitung und lasse ihn abkühlen. Es sollte aber alles noch flüssig sein.
Fülle dann löffelweise die abgekühlte Wackelpuddingmasse in die
leeren Eierschalen, bis sie fast voll sind. Stelle sie dann, bis sie fest
sind - diesmal mit dem Loch nach oben -, zurück in den Eierkarton
und stelle den in den Kühlschrank.
Wenn alles gut durchgekühlt und fest ist, einfach nur die Schale wie
bei einem normalen Ei abpellen und die Wackelpudding-Eier mit Vanillesoße übergießen.
Fertig!
Guten Appetit und viel Spaß beim Naschen!
http://www.kochbar.de/rezept/65515/Wackelpudding-Eier.html
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Fragen zum Kirchenjahr
heute: Erprobung der überarbeiteten Perikopen-Ordnung
Liebe Leserinnen und Leser,
das Wort Gottes, seine Wahrnehmung und Verkündigung stehen im
Mittelpunkt christlichen Glaubens und gottesdienstlichen Lebens. Es
gibt viele Möglichkeiten, die Bibel in das alltägliche Leben zu integrieren. Manche lesen die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeinde,
manche wagen sich an das Abenteuer, die Bibel mit einem Bibelleseplan in etwa zwei Jahren als Ganzes lesend zu durchstreifen. Es gibt
viele Möglichkeiten.
Für den Gottesdienst organisiert das Perikopen-Buch (Perikope =
Abschnitt aus der Bibel), auch Lektionar genannt, was an welchem
Sonn- und Feiertag gelesen und gepredigt wird.
Bisher war es so, dass es sechs Predigtreihen gab, das heißt, dass alle
sechs Jahre die Predigttexte wiederkehren und ausgelegt werden.
Dies wird auch in der neuen Perikopen-Ordnung so bleiben. Was sich
allerdings ändert, ist die Aufteilung. Bisher war es so, dass in der
Reihe I die Evangelien standen, in Reihe II die Brieftexte und in Reihe
III zumeist alttestamentliche Texte. Diese starre Reihung ist durchmischt worden, so dass nun in Reihe I-III Texte aus allen Teilen der
Bibel zu finden sind.
Zudem hat man kleine Änderungen an Wochenliedern und Wochenpsalmen vorgenommen und auch die textliche Gestalt modernisiert.
Darüber hinaus hat man Wert darauf gelegt, erzählende alttestamentarische Texte in die Predigtreihen zu integrieren (die drei Männer
bei Abram und Sara; Saul und David; Jakobs Kampf am Jabbok). Der
Bestand an Texten aus dem Ersten Testament wurde von 1/6 auf 1/3
erhöht. Auch sieben Psalmen wurden in die Predigtreihen aufgenommen. Es wurden Vorschläge zu thematischen Gottesdienst erarbeitet (zum Beispiel: Frieden, Armut, Liebe, Schöpfung usw.). Bei der
Revision ist mit großer Vorsicht und Sorgfalt vorgegangen worden.
82% des Textbestandes wurden nicht angetastet.
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Seit dem 1. Advent wird nun die überarbeitete Perikopen-Ordnung
in unseren Kirchen und Gemeinden erprobt. Die Evangelische Kirche
Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat den Kirchenkreis Mittelmark/Brandenburg, zu dem unsere Gemeinde gehört, aufgefordert,
anstelle der Reihe I , die in diesem Kirchenjahr eigentlich zu predigen
gewesen wäre, die Reihe III zu erproben und der Landeskirche über
die gemachten Erfahrungen ein Feedback zukommen zu lassen.
Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn die von mir ausgelegten Predigttexte von denen in Gesangbuch und Losungen abgedruckten abweichen. Das hat so seine Richtigkeit. Wenn Sie zu dem Prozess der
Erprobung Fragen haben oder auch gerne an der Erarbeitung einer
Rückmeldung an die Landeskirche mitarbeiten möchten, sprechen
Sie mich bitte an. Es ist gut, wenn wir die Bewertung der Veränderungen auf möglichst breiter Grundlage erarbeiten.
Die „Neuordnung Gottesdienstlicher Lesungen und Predigttexte“
können Sie leicht zur Einsicht im Internet „downloaden“ – hier der
link: http://62.154.201.176/Perikopenrevision-Enddatei-WEB.pdf
Pfr. Michael Dürschlag
*****
Gemeindekirchgeld
Ein ausdrücklicher Dank an alle, die sich im vergangenen Jahr mit einer Spende für
das Gemeindekirchgeld beteiligt haben!!! Durch diese Gelder konnte die laufende
Gemeindearbeit gut unterstützt werden.
Wie in jedem Jahr erbitten wir von Ihnen eine freiwillige Spende in der Form des
Kirchgeldes. Diese Bitte ist an all diejenigen Gemeindeglieder gerichtet, die nicht
bereits zusammen mit der Lohnsteuer oder in anderer Weise eine reguläre Kirchensteuer zahlen.
Das Kirchgeld ist für unsere Gemeinde eine wertvolle Einnahme, um unsere Kirchen instand zu halten, sowie die Gemeindearbeit direkt zu unterstützen.
Die Höhe des Kirchgeldes können Sie selbst festlegen!
Gelegenheit, das Kirchgeld zu bezahlen, haben Sie im Gemeindebüro oder mit dem
beigelegten Überweisungsträger.
Der Gemeindekirchenrat
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Adressen und Telefonnummern
Pfarrer
Michael
Dürschlag
01 73/2 77 30 62
An der Kirche 1
[email protected] 14552 Michendorf
Gemeindebüro
Stefanie Fröhlich
03 32 05/6 24 76
[email protected]
An der Kirche 1
14552 Michendorf
Arbeit mit Kindern
Ute Baaske
03 32 05/6 42 63
[email protected]
Marianne Texter
03 32 05/4 62 17
[email protected]
Kirchenmusik
Elke Wiesenberg
03 32 05/4 65 64
[email protected]
Kindergarten
Michaela Hipp
03 32 05/4 50 96
[email protected]
Kindergarten
„Tausendfüßler“
Potsdamer Str. 84
14552 Michendorf
Redaktionskreis
Solveig & Lina
Strutzke
03 32 05/2 18 86
[email protected]
Rosemarie &
Rainer Pilz
03 32 05/4 43 74
[email protected]
Diethelm Baaske
03 32 05/6 42 63
[email protected]
Pfr. Dürschlag
Besuchen Sie uns auch im Internet unter www.kirche-wildenbruch.de.
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