Die GVH-Fahrplan-App geht in die nächste Runde

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Neuigkeiten von Ihrem IT Unternehmen | www.HannIT.de | Ausgabe 1 · 2015 | April 2015
Die GVH-Fahrplan-App
geht in die nächste Runde
Produktbereiche Sozialwesen
und KFZ stellen sich vor
Mobile Datenerfassung
von Ordnungswidrigkeiten
editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
für den kaufmännischen Bereich von
HannIT ist die wichtigste Aufgabe im
ersten Quartal eines jeden Jahres die
Erstellung des Jahresabschlusses des
Vorjahres. In den anderen Arbeitsbereichen ist zu diesem Zeitpunkt das
„alte“ Jahr schon fast in Vergessenheit geraten. Die Absicherung des
täglichen IT-Betriebs, neue Projekte
und Herausforderungen bestimmen
dort den Tagesablauf.
Aber auch jenseits der reinen wirtschaftlichen Betrachtung,
die sich im Jahresabschluss wiederfindet, halte ich einige
Kennzahlen von HannIT aus dem Jahr 2014 für erwähnenswert. Diese nachfolgenden Zahlen machen deutlich, dass die
oft zitierte IT-Fabrik längst Realität geworden ist. Eine Fabrik,
die Informationen sammelt, produziert und in aufbereiteter
Form datenschutzgerecht zur Verfügung stellt.
Produkt
Beschreibung
Anzahl
Einwohnerwesen
Auskünfte aus dem Melderegister
730.624
Gesicherte
Kommunikation
OSCI-Nachrichteneingänge
(entspricht dem Einschreiben gegen Rückschein in
der analogen Welt)
2.020.217
KFZ-Zulassung
Abfrage von KFZ-Wunschkennzeichen über das
Internet
5.160.000
Dokumentenmanagement
Neu eingefügte Seiten
8.289.766
Finanzverfahren
Buchungen insgesamt
11.227.158
Fahrplanauskunft
Auskünfte über www.efa.de
119.665.988
Der wirtschaftliche Nutzen, den HannIT dabei für seine
Kunden erbringt spielt dabei eine zunehmende Rolle. Fast
120 Millionen Auskünfte zu Fahrplaninformationen wären
ohne IT-Unterstützung wohl nur mit einem unbezahlbaren
Personalaufwand realisierbar. Bedeutet es doch, dass an
jedem der 365 Tage des Jahres durchschnittlich 327.852 Auskünfte erteilt wurden.
Die 8,3 Millionen Seiten, die in das Dokumentensystem
eingefügt wurden, hätten ausgedruckt etwa 16.500 Aktenordner gefüllt, die aufgereit nebeneinander ca. 1.300 Regalmeter Archivfläche belegt hätten, was zu nicht unerheblichen Raumkosten geführt hätte.
Wenn man eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von zwei
Minuten annimmt, die eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in der Meldestelle einer Kommune für die Auskunft aus
dem Melderegister benötigt, so ergibt sich bei 730.624 Auskünften eine Zeit von 24.354 Stunden pro Jahr. Bei angenommen reinen Personalkosten von 24 € je Stunde errechnet
sich ein Wert in Höhe von 584.499,20 €, die unsere Kunden
jährlich aufwenden müssten, wenn keine elektronische Unterstützung für diesen Prozess zur Verfügung stehen würde.
Die Liste mit Beispielen für den wirtschaftlich sinnvollen Einsatz der IT ließe sich noch weiter fortführen. Allein diese Beispiele machen aber deutlich, dass sich IT längst aus der Rolle
des Kostenverursachers verabschiedet hat und vermehrt zu
einer wirtschaftlichen Erbringung von Geschäftsprozessen
beiträgt oder diese überhaupt erst ermöglicht.
In diesem Sinne freuen wir uns darauf, auch im Jahr 2015
möglichst viele Geschäftsprozesse für unsere Kunden wirtschaftlich erbringen zu können.
Torsten Sander
Inhalt
K Veranstaltungen
Prozessmanagement „Gemeinsame Prozessarbeit“������������ 3
Terminankündigung: Kundenforum newsystem������������������ 3
HannIT präsentierte sich auf der CeBIT 2015 ���������������������� 4
5. Treffen Netzwerk Süd-Ost ���������������������������������������������� 4
Sportliche Aktivitäten auf der Messe ���������������������������������� 5
K Projekte
MESO und AutiStA über Citrix���������������������������������������������� 5
GVH-Fahrplan-App ���������������������������������������������������������� 6/7
EFA-Statistik: Online-Auskunft���������������������������������������������� 7
INSPIRE-Richtlinie���������������������������������������������������������������� 8
Produktbereich Sozialwesen stellt sich vor�������������������������� 8
Produktbereich KFZ stellt sich vor���������������������������������� 9/10
K Aus der AöR
Verabschiedung Barbara Thiel������������������������������������������� 11
02
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K Datenschutz
Beteiligung der Kommunen an N-Cert gestartet���������� 11/12
K Partner
Mobile Datenerfassung bei Ordnungswidrigkeiten������������ 12
K Stadtansichten
Stadt Wunstorf������������������������������������������������������������������ 13
K Personalmitteilungen
Neu dabei ������������������������������������������������������������������������ 14
Ausbildung������������������������������������������������������������������������ 14
K Tipps und Tricks
zu: „Trennen Sie mich bitte von Meso“ ���������������������������� 15
Rechtschreibfehler im Betreff von E-Mails ������������������������ 15
Impressum������������������������������������������������������������������������ 16
Veranstaltungen
Projektdokumentation
Erfolgreicher Abschluss 2014 für die „Gemeinsame Prozessarbeit“ Am 2. Dezember 2014 fand das Führungskräfte-Meeting der
Kommunen der Region Hannover statt. Hier nutzten die Vertreter aus den Kommunen und Teilnehmer an der gemeinsamen
Prozessarbeit die Möglichkeit sich über die Arbeitsergebnisse
aus dem aktuellen Jahr zu informieren. Aber nicht nur die Ergebnisse standen im Fokus dieses Termins. Martina Ehrhardt
(Stadt Sehnde) und Theo Kauter (Stadt Burgdorf) gewährten
den Teilnehmern in kurzen Beiträgen einen Einblick in die
Prozessarbeit über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg.
Darüber hinaus berichteten sie über die Einbeziehung von
Kennzahlen als zukünftig möglichen Aspekt in der Prozessarbeit. Abschließend folgte ein Ausblick auf die Planung für 2015
– und auf die Herausforderungen, die auf das gemeinsame
Projekt warten.
Und wie geht es nun 2015 weiter? Wir freuen uns wieder sieben Kommunen als Teilnehmer an der gemeinsamen Prozessarbeit 2015 begrüßen zu dürfen. In einer Kickoff-Veranstaltung
im Januar trafen sich bereits alle Teilnehmer, um gemeinsam
festzulegen, zu welchen Themen dieses Jahr Prozesse aufgenommen werden sollen.
Aber wozu eigentliche Prozesse? Schließlich weiß doch jeder
Mitarbeiter wie die Abläufe in seinem Wirkungskreis umgesetzt
werden! Doch was ist, wenn der Mitarbeiter wegen Krankheit
& Co plötzlich ausfällt oder ein neuer Mitarbeiter eingearbeitet
werden muss? Dann funktioniert das häufig nur über Mundzu-Mund-Propaganda oder das berühmte „Ich glaube, das war
so…?!“.
Um dem entgegen zu wirken gibt es Prozesse. Sie unterstützen
nicht nur bei den angesprochenen Problemen, sie helfen auch
Schwachstellen aufzudecken („Warum dauert das eigentlich
immer so lange…?“ oder „Warum fehlt da immer was?“) und
die Arbeit zwischen den Bereichen beziehungsweise Abteilungen zu optimieren.
Aber wer denkt, dass mit dem „zu Papier bringen“ eines Prozesses die Arbeit erledigt ist und sich jeder zurück lehnen kann
und alles wie geschmiert läuft, der irrt. Prozesse müssen gut
dokumentiert werden, erhalten Links für wichtige Checklisten
und Gesetzesgrundlagen ... und vieles mehr. Und sie sind auch
nicht in Stein gemeißelt oder unumstößlich! Der sogenannte
KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) überprüft in regelmäßigen Abständen immer wieder die bereits vorhandenen Prozesse, um so sicher zu stellen, dass alles aktuell ist und
den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Zu diesem Zweck beinhaltet das Prozessportal der Regionskommunen Prozesse mit aktuellen Informationen und steht den
Benutzern zum Überprüfen, Nachsehen und zur Einarbeitung
sowie Arbeitsunterstützung uneingeschränkt zur Verfügung.
Damit auch Sie von den Prozessen und dem umfangreichen
Wissen profitieren können, informieren Sie sich doch bei uns
über das Projekt „Gemeinsames Prozessregister der Region
Hannover“. Wir zeigen Ihnen gerne was sich dahinter verbirgt
und wie auch sie daran teilnehmen kön- Ihr Kontakt für dieses Thema
nen. Wir freuen uns
Sven Gröger
über Ihr Interesse.
Telefon (05 11) 6 16 - 1 10 14
E-Mail
[email protected]
Terminankündigung newsystem Kundenforum bei HannIT
HannIT lädt zu einem weiteren newsystem-Kundenforum
einladen. Diesmal geht es um die neue Benutzeroberfläche nsys7. Kunden und Träger sind am 15. Juli 2015
herzlich zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen.
Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben oder es
bestehen Rückfragen? Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an
[email protected]
Serviceverantwortlicher Torben Krone
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03
VERANSTALTUNGEN
HannIT präsentierte sich auf der CeBIT 2015
Innenminister Boris Pistorius (Mitte)
Wie 2014 war HannIT zweimal auf dem Gemeinschaftsstand
des Landes Niedersachsen vertreten. Als Gesellschafter der
GovConnect standen die Kundenberater Sebastian Plog und
Leif Erichsen bei generellen Fragen zum Serviceportfolio
Rede und Antwort. Auch Innenminister Boris Pistorius ließ
sich die mobile Datenerfassung von Ordnungswidrigkeiten
(siehe Seite 12) sowie die e-Payment-Lösung der GovConnect, die auch von HannIT angeboten werden, präsentieren.
Auf dem Stand der Stadt Celle wurden unter anderem die
allgemeine Schriftgutverwaltung und das Vertragsmanagement der HannIT im Dokumentenmanagementsystem (DMS)
präsentiert. „Es war schon eine Menge Arbeit, bis das System
den jetzigen Stand erreicht hat“, erinnert sich Plog. „Nun hat
die Stadt Celle eine Umgebung, mit der produktiv und effizient gearbeitet werden kann.“
Neben vielen wichtigen Gesprächen auf dem Stand der Stadt
Celle war auch das Interesse auf dem gemeinsamen Stand
mit der GovConnect vorhanden. „Es gab viele technische Anfragen in Bezug auf das Hosting bestehender kommunaler
IT-Umgebungen. Es ist klar erkennbar, dass die virtuellen
Desktops immer stärker nachgefragt werden“, resümierte
Leif Erichsen.
Auf Basis der vielen Kontakte mit Kunden und Interessierten
auf der CeBIT ist man sich einig, dass sich HannIT mit seinem
Serviceportfolio sehr gut positioniert hat und auch weiterhin
das Potenzial besitzt neue Herausforderungen kundenspezifisch erfolgreich umIhr Kontakt für dieses Thema
zusetzen.
Kundenberatung
Telefon (05 11) 6 16 - 1 23 45
E-Mail [email protected]
5. Treffen des Netzwerkes Süd-Ost der behördlichen
Datenschutzbeauftragten
Am 16. Februar diesen Jahres fand im Neuen Rathaus der
Landeshauptstadt Hannover das fünfte Treffen der Datenschutzbeauftragten aus dem Raum Süd-Ost-Niedersachsen
statt. Die etwa 30 Datenschutzbeauftragten diskutierten
dabei aktuelle Fälle des Datenschutzes. Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen „vertrauliche Kommunikation“
und „Auftragsdatenverarbeitung“. Die Vertreter der Landesbeauftragten für den Datenschutz wiesen darauf hin, dass zur
vertraulichen Kommunikation, insbesondere über den Kommunikationskanal „E-Mail“, zwingend aktuelle Verschlüsselungsmethoden erforderlich seien, die allerdings in der Praxis
immer noch zu selten eingesetzt würden.
Eine einfache und naheliegende Möglichkeit zur verschlüsselten Kommunikation bietet das sogenannte „Elektronische
Gerichts- und Verwaltungspostfach – EGVP“, das allen niedersächsischen Kommunen zur Verfügung steht und einfach in
das gängige E-Mail-Programm „Outlook“ zu integrieren ist
(etwa über das Zentrale Behördenpostfach der HannIT).
Das Thema „Auftragsdatenverarbeitung“ kommt immer dann
zum Tragen, wenn eine öffentliche Stelle die Verarbeitung
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personenbezogener Daten durch eine andere öffentliche
oder private Stelle durchführen lässt. Wobei gemäß § 6 des
Niedersächsischen Datenschutzgesetzes dafür bestimmte
Regelungen schriftlich zu vereinbaren sind. In der Sitzung
wurde der Entwurf eines Mustervertrages, der von einem
weiteren Arbeitskreis behördlicher Datenschutzbeauftragter
Ende 2014 erstellt wurde und von der Landesbeauftragten
künftig allen verantwortlichen Stellen zur Verfügung gestellt
werden soll, diskutiert und an einigen Stellen nochmals
überarbeitet.
Die rege Teilnahme an den Netzwerktreffen zeigt, dass das
Thema Datenschutz und Datensicherheit weiter an Bedeutung gewonnen hat. HannIT wird sich deshalb weiter an den
entsprechenden Arbeitsgemeinschaften und Netzwerken
beteiligen.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Marco Puschmann
Telefon (05 11) 6 16 - 2 14 18
E-Mail [email protected]
VERANSTALTUNGEN
Sportliche Aktivitäten auf der Messe
Auch die körperliche Ertüchtigung kam nicht zu kurz: Am
18. März startete nach dem Messetag der Business-Run, an
dem HannIT erstmals mit einigen Läufern teilnahm. Dabei
konnte jeder Läufer selbst über die eigene Rundenanzahl
entscheiden – maximal vier Runden á 2,6 km waren möglich. Der Rundkurs führte durch diverse Messehallen. Dabei
feuerten nicht nur die HannIT- und GovConnect-Mitarbeiter
ihre Kollegen an. Entlang der Strecke jubelten viele Aussteller
und Besucher den Läuferinnen und Läufern zu. Sambaklänge
sorgten für zusätzliche Motivation.
Auch bei kommenden Laufveranstaltungen in Hannover
wird HannIT wieder teilnehmen: Beim HAJ-Marathon stellen
wir unter anderem eine Staffel und natürlich werden wir
auch wieder beim Behördenmarathon im Juni am Maschsee
dabei sein! ■
v. l. Edgar Gerner, Monika Bär, Peter Guschall, Volker Buhr und Andreas
Pletz nach dem Zieleinlauf
projekte
Computer Network and internet communication
© bluebay2014 – Fotolia.com
Technik:
MESO und AutiStA über Citrix und Windows 7
Viele Anwender werden bei der Fehlersuche am Telefon von
den Fachverfahrensbetreuern gefragt, welchen Citrix-Client
sie aktuell benutzen. Dabei zeigt sich, dass meist dringend
ein aktueller Citrix-Receiver erforderlich ist, der von der ITAbteilung vor Ort installiert werden muss.
Werden die Einwohnermelde- und/oder Standesamtsanwendungen von HannIT betrieben, dient das Citrix-Programm
als eine Art Sichtfenster auf den HannIT-Server: Die Programme laufen im hiesigen Rechenzentrum, Ihre Citrix-Anwendung lässt Sie sehen und steuern, was die Fachanwendung
gerade tut.
Die Citrix-Software hilft auch dabei, am Kunden-PC angeschlossene Geräte wie Drucker, Scanner, Fingerabdruckleser
usw. für das Fachverfahren – das ja im Rechenzentrum in
Hannover läuft – ansprechbar zu machen.
Auf der HannIT-Anmeldeseite (Serverfarm | Webinterface)
befindet sich im sogenannten Message Center bislang noch
der ICA-Client von Citrix, der für Windows XP veröffentlicht
wurde. Unter Windows 7 sind die meisten Funktionen damit
auch noch verfügbar; für einen reibungslosen Betrieb ist jedoch die Installation des aktuellen Citrix-Receivers notwendig. Er kann bei HannIT heruntergeladen oder aber von der
Seite des Herstellers unter http://www.citrix.de bezogen
werden. Bei der ersten Nutzung sind noch die Verbindungssicherheits-Einstellungen für „Dateizugriff“ und „USB-/sonstige Geräte“ auf „Vollzugriff“ zu setzen.
Da alle relevanten Softwarehersteller einen Receiver (also
ausdrücklich nicht den ICA-Client) als Systemvoraussetzung
nennen und für veraltete Komponenten keine Unterstützung
mehr anbieten, ist ein zügiges Update für alle Beteiligte
dringend nötig und sinnvoll.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Produktbereich Einwohnerwesen
Telefon (05 11) 6 16 - 1 13 33
E-Mail [email protected]
direkt 1 · 2015
05
projekte
GVH-Fahrplan-App
Ein neuer Look und ein brandneues Handyticket
Die GVH-Fahrplan-App geht in die nächste Runde. Die App
ist dabei bereits in ihrem dritten Jahr. Nachdem nun alle
gängigen Plattformen bedient werden, wurde jetzt mit dem
Handyticket konsequent der nächste Schritt gewagt. Auch
optisch hat sich etwas getan: Die App wurde an das neue
Corporate-Design des Großraum Verkehr Hannover (GVH) angepasst. Diese Neuerungen stehen zunächst für Android und
Apple Systeme zur Verfügung. Die Umsetzung für WindowsPhone folgt voraussichtlich im 2. Halbjahr 2015.
Dass die App gut angenommen wurde, belegen die Download-Zahlen, die sich auf etwa 235.000 beziffern lassen. Gut
erkennbar ist auch die weitere Zunahme der mobilen Fahrplanauskünfte. Dieser Anteil ist von 49,8% (2013) auf mittlerweile 58,2% (2014) gestiegen. Auch hier ist ein steigendes Potenzial erkennbar.
Was ist neu?
Abb.1: Fahrkarten-Assistent
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Abb.3: Fahrtauskunft
Die GVH-APP bietet die Möglichkeit Einzel- und Tagestickets
mit dem Smartphone zu erwerben.
Der Fahrkarten-Assistent
Sie wissen nicht genau, welche
Fahrkarte für Sie die richtige ist?
Hier ist der Fahrkarten-Assistent
genau richtig. Mit ihm finden Sie
das passende Ticket oder die auf
Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Card. Haben Sie das richtige
Produkt gefunden, steht dem
Ticketkauf per GVH-APP nichts
mehr im Wege.
Zu finden ist der FahrkartenAssistent in der APP unter:
Mehr > Fahrkarten > FahrkartenAssistent
Das diesjährige Highlight:
Das Handyticket!
Das Handyticket per GVH-APP zu kaufen ist sehr einfach und
intuitiv. Entweder das Ticket direkt über die Navigationsleiste im Bereich „Tickets“ ordern oder zuerst eine Verbindung
rechnen lassen und dann direkt das passende Ticket kaufen.
Die Realisierung des Mobilitäts-Shop erfolgt für alle im GVH
tätigen Verkehrsunternehmen ausschließlich durch die üstra
Hannoversche Verkehrsbetriebe AG.
Der direkte Kauf über die Navigationsleiste > „Tickets“
Die Zeit am Fahrkartenautomat anstehen zu müssen oder
kein passendes Kleingeld zu haben ist vorbei.
06
Abb.2: Ticketauswahl
Der zweite Weg an das gewünschte Ticket zu gelangen geht
über die Verbindungssuche.
Abb.5: Auswahl EinzelTicket
Abb.4: Verbindungsauswahl
Kauf eines Tickets aus einer Fahrtauskunft heraus:
Eingabe von Start und Ziel. Zur Fahrtpreisberechnung und Erwerb eines Tickets müssen Start und Ziel im GVH-Tarifgebiet
liegen.
Im nächsten Schritt wählt man die gewünschte Verbindung
aus und legt diese in den Warenkorb.
Das gewählte Ticket wird nun angezeigt. Hier kann nun unter
anderem der Preis, die Gültigkeit usw. überprüft werden.
Im nächsten Schritt muss ein Zahlungsmittel hinterlegt werden. Dies kann auch für zukünftige Käufe hinterlegt werden.
Fertig! Da ist das Handyticket.
projekte
Für Fragen rund um die GVH-APP und
das Handyticket stehen wir gerne zur
Verfügung.
Den direkten Zugang zur GVH App findet
man unter http://www.efa.de/app.
Mit diesem QR-Code kann man die App
noch schneller auf das Smartphone laden.
Abb.8: QR-Code
GVH Fahrplan App
Anregungen und Bewertungen der GVH Fahrplan App tragen
zur permanenten Weiterentwicklung und Verbesserung bei.
Daher wird Feedback gerne unter [email protected] entgegen genommen.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Carsten Thelen
Telefon (05 11) 6 16 - 2 15 34
E-Mail [email protected]
Abb.6: Auswahl des Zahlungsmittels
Abb.7: Handyticket
Elektronische Fahrplanauskunft (EFA)
Online-Auskunft: 12 Millionen-Grenze übersprungen
Im letzten Jahr konnte bei den EFA-Auskünften erstmals berichtet werden, dass über 10 Millionen Auskünfte in einem
Monat erteilt wurden. Jetzt konnte EFA noch einmal richtig
zulegen. Im Dezember 2014 wurde der Rekordwert von 2013
noch einmal um fast 20% überboten: 12 Millionen Auskünfte
in einem Monat. Damit liegt dieser EFA-Service insgesamt in
einem beständigen Trend.
Die Entwicklung vom Vorjahr hin zu den mobilen Geräten
stieg weniger stark an als in den letzten Jahren. Von 54 %
im Januar hat sich der
Anteil aller mobilen Ihr Kontakt für dieses Thema
Jörg Bierwagen
Auskünfte um 4% auf
Telefon (05 11) 6 16 - 2 15 11
58% im Dezember
E-Mail [email protected]
erhöht.
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projekte
INSPIRE-Richtlinie
Stand der Umsetzung bei der Region Hannover
In der Ausgabe 3/2012 berichteten wir ausführlich über die INSPIRE-Richtlinie. Mittlerweile hat sich die Region Hannover für eine Zusammenarbeit mit
HannIT entschieden, so dass nun
eine Installation der erforderlichen Komponenten in unserem
Rechenzentrum erfolgen kann.
Als erster Schritt wird ein Metadatenkatalog (Suchdienst) aufgesetzt, in dem die Metadaten von
INSPIRE-relevanten und weiteren
Geodaten erfasst und veröffentlicht
werden können.
Die Wahl ist hier auf das Metainformationssystem „smart.finder SDI“ (bisher: TerraCatalog)
der con terra GmbH gefallen. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, diese Anwendung zusammen mit den Städten und Gemeinden der Region Hannover nutzen zu können und so zu
einem besseren interkommunalen Informationsaustausch zu kommen und Geodaten mehrfach zu nutzen.
Die Bereitstellung von INSPIRE-Darstellungs-, Download- und Abrufdiensten
wird in einem zweiten Schritt erfolgen. Hier soll die Mapserver-Software
GeoServer eingesetzt werden.
Selbstverständlich bieten wir diese
Leistung auch Kommunen außerhalb
der Region Hannover an. Für Fragen
zum Thema INSPIRE steht Ihnen das
GIS-Team von HannIT gerne zur Verfügung.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Carola Kayser
Telefon (05 11) 6 16 - 2 15 33
E-Mail [email protected]
Produktbereich Sozialwesen
Die „Sozis“ stellen sich vor
3d Männchen Wir sind immer für Sie da © fotomek – Fotolia.com
Eine erfahrene Gruppe von vier Mitarbeitern ist bei HannIT
bereits seit vielen Jahren mit der Betreuung der Sozialverfahren und deren Anwender befasst. Das Aufgabenfeld für
Bernd Engemann, Mike Hänsel, Birgit Scholz und Martina
Fachmann hat sich aber im Laufe der Zeit deutlich erweitert. Begonnen hatte alles in den ersten Jahren mit den
Programmen für Sozialhilfe und Wohngeld – OK.SOZIUS
und OK.WOBIS – und die Lieferung von Auswertungen
und Kennzahlen daraus. Diese Bereiche sind nach wie vor
die arbeitsintensivsten und zeitlich umfangreichsten in
dem Produktbereich mit 190 Anwendern bei 21 Kunden
(OK.SOZIUS SGB XII) beziehungsweise 82 Anwendern bei
19 Kunden (OK.WOBIS).
Nach und nach sind etliche weitere Gebiete und Programme
hinzugekommen: Für die Berechnung von Elterngeld „elina“,
das Rechtsauskunftsprogramm „Integro SGB“, für die Berechnung von Betreuungsgeld „betina“, dazu die Software für die
Pflegestützpunkte der Region Hannover „SynCase“ sowie für
die Betreuungsbehörde das Programm „CABS-BTB“.
Als neuestes Projekt begleitet die Fachgruppe das Team
Behindertenberatung der Region Hannover bei der Suche
und Auswahl nach einer geeigneten Software für die Unter-
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direkt 1 · 2015
stützung ihrer besonderen fachlichen Anforderungen. Schulungen und die Organisation von Anwendertreffen sowie
Arbeitsgruppensitzungen unterstützen die Zusammenarbeit
und den Informationsaustausch unter den Anwendern. Das
hilft Fragen und Probleme zu klären und erleichtert deren
tägliche Arbeit.
Für alle Fragen in diesen Sachgebieten sind die Mitarbeiter
der SOZ-Hotline unter der Nummer (05 11) 6 16-1 11 13 und
der Mailadresse [email protected] erreichbar. Über diese
Wege hilft die Fachgruppe Soziales zum Beispiel auch bei
Anmeldeproblemen, bei Fragen zur Fallerfassung und vielem
mehr. Dabei gibt es mit der Spiegelung (Bildschirmübernahme) die Möglichkeit, direkt auf dem Desktop des Anwenders
nach dem Problem und Lösungen zu suchen.
Wir freuen uns,
Sie unterstützen zu
können!
Ihr Kontakt für dieses Thema
HannIT-Team 3
Produktbereich Sozialwesen
Telefon (05 11) 6 16 - 1 11 13
E-Mail [email protected]
projekte
Ein Produktbereich stellt sich vor
Freie Fahrt in der Region
Innerhalb des Team 3 bei HannIT werden Fachverfahren betreut, die sich mit den Fragen
• Wie bekomme ich einen Führerschein?
(Fahrerlaubnisangelegenheiten)
• Wie melde ich mein Fahrzeug an?
(Kraftfahrzeugzulassungsangelegenheiten)
• Was passiert, wenn ich mich nicht an die Straßen-
verkehrsordnung halte? (Ordnungswidrigkeiten)
beschäftigen. Die Verfahrensbetreuer Ute Pasternack, Peter
Guschall und Oliver Meßing sind für verschiedenste Themen
zuständig, die im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen stehen.
Die drei wesentlichen Anwendungssysteme wollen wir Ihnen
hier vorstellen.
Fahrerlaubnisangelegenheiten
Alle Arbeiten rund um den allgemeinen Führerschein – sämtliche Beantragungen und Bearbeitungen, der Führerschein
zur Fahrgastbeförderung sowie Fahrerkarten werden bei unserem Kunden, dem Team Zentrale Fahrerlaubnisangelegenheiten der Region Hannover, übergreifend für alle Städte und
Gemeinden der Region, verwaltet. Alleine 2013 wurden über
22.000 Anträge bearbeitet – klar, ohne Unterstützung einer
entsprechenden Software wäre dieses nicht möglich. Das eingesetzte Softwareverfahren ist „FSW“ (Führerscheinwesen)
von der Firma Prokommunal Softwareentwicklungs- und Beratungsgesellschaft mbH. Es unterstützt die etwa 40 Anwender bei der Bearbeitung sämtlicher Geschäftsfälle und der
Verwaltung von Fahrerlaubnisdaten der Führerscheinstellen.
Es werden, angefangen von den Personendaten, über die
Anträge sowie deren Bearbeitung bis hin zur Aushändigung
der Führerscheine, alle für eine Führerscheinstelle relevanten
Daten verwaltet. Der personalisierte Druck von Dokumenten,
Auszügen aus der Führerscheindatei und Nachweislisten sind
möglich. Für den übrigen Schriftverkehr kann eine Textverarbeitung (hier MS Word) in das Verfahren eingebunden werden.
Die Anwendungsbetreuung, welche durch die HannIT geleistet wird, beinhaltet alle Bereiche des Systems: Von der Datenbankbetreuung und -sicherung, über das Einspielen von Programm-Updates bis hin zur Einrichtung und Rechtevergabe für
die Nutzer. Darüber hinaus steht HannIT als kompetenter Ansprechpartner für die Aufnahme von Problemen und Fehlern
sowie gegebenfalls einer ersten Analyse zur Verfügung. So
werden inhaltliche Probleme oder Probleme im Programmablauf gebündelt und qualifiziert zum Verfahrensanbieter
weitergeleitet.
Schild mit KFZ-Zulassung © stockWERK – Fotolia.com
Kraftfahrzeugzulassungsangelegenheiten
Im Bereich Kraftfahrzeugzulassung koordiniert HannIT die gesamte IT-gesteuerte Bearbeitung des Verfahrens. Dazu gehören die eigentliche Zulassung, wie auch die Archivierung aller
dabei anfallenden Dokumente.
Eingesetzt wird das Softwareverfahren „OK.Vorfahrt“ der
Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB)
mit dem unser Kunde, die KFZ-Zulassungsstelle der Region
Hannover, alle Aufgaben effizient und sicher bearbeitet. Sei
es im direkten Publikumsverkehr bei der An-, Um- oder Abmeldung eines Kraftfahrzeuges oder im Verwaltungsbereich.
Dort werden sämtliche Anzeigen wie zum Beispiel Versicherungsnachweise bearbeitet, dabei Fristen individuell festlegt
und automatisch überwacht. Zudem lassen sich aus dem
Fahrzeugbestand unterschiedlichste Statistiken erzeugen.
Vorgänge wie die Neuzulassung eines Kraftfahrzeuges, unterstützt die Software mit Hilfsdateien – etwa „Berufsschlüssel“
– und Kraftfahrzeugbundesamt konforme Plausibilitätsprüfungen. Die bei den jeweiligen Vorgängen anfallenden Gebühren
werden automatisch ausgeworfen.
Der gesamte Schriftverkehr erfolgt in Verbindung zu MS Word,
wobei es jederzeit möglich ist, die Vorlagen für Druckausgaben zu verändern oder zu erweitern. Nicht zuletzt sorgt ein
detailliertes Schutzkonzept für Datensicherheit, indem es die
Zugriffsrechte der einzelnen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter genau festlegt,.
Tätigkeiten, die HannIT im Rahmen seines Services wahr
nimmt, sind unter anderem die Sicherung und das Einspielen
von Programm-Updates, das Einpflegen, Testen neuer bzw.
geänderter Druckvorlagen, Projektplanung, Koordinierung
und Realisierung von neuen Zusatzmodulen oder Schnittstellen sowie Anpassungen an neue Hardware / Software
sowie die Betreuung des Online-Datenaustauschs mit dem
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09
projekte
Kraftfahrtbundesamt. Darüber hinaus sind wir als Fachgruppe KFZ bei Problemen jeglicher Art im Zusammenhang mit
der KFZ-Zulassung der Ansprechpartner für unseren Kunden
und lösen Probleme oder Fehler hinsichtlich der Software als
kompetenter Partner gemeinsam mit dem Programmautor.
Bis Ende 2002 hat lediglich die Region Hannover das Zulassungsgeschäft für die Bürgerinnen und Bürger der Region
Hannover wahrgenommen. Seit Anfang 2003 ist der Forderung nach mehr Bürgernähe Rechnung getragen worden und
das reine Zulassungsgeschäft – also der Publikumsverkehr
(An-, Um- und Abmeldung eines Fahrzeuges) – auch den
Städten/Gemeinden der Region Hannover ermöglicht worden. Mittlerweile bieten 17 Kommunen das Zulassungsgeschäft im Auftrag der Region Hannover in ihren Bürgerbüros
an, für die die Fachgruppe KFZ damit auch als Dienstleister
tätig ist. Im Jahr 2014 wurden allein nur im Bereich des Publikumsverkehrs ca. 210.000 Zulassungsvorgänge erledigt.
Im Rahmen des E-Governments wird die Wunschkennzeichen-Reservierung via Internet als Web-Service angeboten.
Darüber hinaus wurden die Weichen gestellt, dass als erste
internetbasierte KFZ-Lösung (i-kfz) die Online-Außerbetriebsetzung (AB) zur Verfügung steht.
Flensburg Stadt der Führerscheine © Marco2811 – Fotolia.com
Ordnungswidrigkeiten (OWI)
Im Bereich der Verkehr werden sämtliche Vorgänge bearbeitet. Alleine im Jahre 2014 wurden über 220.000 Vorgänge des
sogenannten ruhenden und fließenden Verkehrs abgearbeitet. Ohne Unterstützung einer entsprechenden Software wäre
dieses nicht möglich. Das eingesetzte Softwareverfahren ist
„pmOWI“ von der Firma GovConnect GmbH mit Geschäftsstellen in Oldenburg und Hannover. HannIT AöR ist übrigens einer
der Gesellschafter der GovConnect GmbH. Sie unterstützt die
über 70 Anwender bei der automatisierten und manuellen
Bearbeitung von Vorgängen der Bußgeldstelle.
Für die Erfassung der unterschiedlichen Ordnungswidrigkeiten müssen verschiedene Eingangskanäle bedient werden.
Beispielsweise werden Datenbelege manuell von den Mitarbeitern in „pmOWI“ eingegeben oder Daten werden über
Schnittstellendateien automatisiert aus den unterschiedlichen
Geräten zur Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen importiert.
Täglich erstellt HannIT notwendige Daten für das jeweilige
Kassensystem und für das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.
Der Druck aller notwendigen Bescheide, wie Zeugenfragebögen, Anhörungen mit Beweisfoto, Kosten- und Bußgeldbescheide gehört natürlich zum umfänglichen Serviceangebot
rund um „pmOWI“. Statistische Datenauswertungen hinsichtlich Fall- und Kennzahlen nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen runden den Service ab. Für den übrigen
Schriftverkehr werden individuelle Anschreiben in Verbindung
mit MS Word erstellt und in das Verfahren eingebunden. Das
papierlose Büro rückt mit der Integration der elektronischen
Akte in greifbare Nähe.
Die Anwendungsbetreuung durch die HannIT beinhaltet alle
Bereiche der Systembetreuung wie schon bei den anderen
genannten Bereichen. Gegebenenfalls werden inhaltliche
Probleme oder Probleme im Programmablauf gebündelt und
qualifiziert zum Verfahrensanbieter weitergeleitet.
Darüber hinaus werden zur Zeit zusätzlich zahlreiche Anwender in den Fachdiensten und Ordnungsämtern bei der Vorgangsbearbeitung für den Bereich des ruhenden Verkehrs
unterstützt (siehe auch den Artikel zur mobilen Datenerfassung auf Seite 12).
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an, wir freuen uns!
Ihr Kontakt für dieses Thema
HannIT Team 3
Produktbereich KFZ
Telefon (05 11) 6 16 - 1 11 41
E-Mail [email protected]
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AUS DER AÖR
Verabschiedung unserer Gründungsvorsitzenden
Barbara Thiel
In der letzten Sitzung des Verwaltungsrates der HannIT am
1. Dezember 2014 gab es einige Veränderungen – zwei neue
Träger (nämlich die Gemeinde Hohenhameln und die Stadt
Hildesheim) waren erstmalig vertreten – ebenso wie einige
neu gewählte Bürgermeister.
Und auch eine Verabschiedung wurde vorgenommen:
Barbara Thiel, Gründungsvorsitzende des Verwaltungsrates
und bis Ende 2014 Dezernentin der Region Hannover, nahm
zum letzten Mal an einer Sitzung des Gremiums teil. Sie ist
nunmehr die Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen.
Wir danken Barbara Thiel für die Unterstützung der HannIT
während und nach der Anstaltsgründung und wünschen ihr
für die neue HerausIhr Kontakt für dieses Thema
forderung alles Gute!
Monika Bär
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DATENSCHUTZ
Projekt zur Beteiligung der Kommunen
am N-CERT gestartet
Im Rahmen des Gesamtvorhabens „Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Land und Kommunen im IT-Bereich“ hat
im Dezember 2014 eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung
von Rahmenbedingungen zur Beteiligung des Kommunalen
Bereiches am N-CERT des Landes Niedersachsen ihre Arbeit
aufgenommen. Es sollen sowohl der Leistungsbedarf der
Kommunen erhoben werden, als auch die Leistungsmöglichkeiten des N-CERT definiert werden. Darüber hinaus werden
die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit von der AG festzulegen sein.
Unter den aktuellen Rahmenbedingungen werden zukünftig vermehrt übergreifende IT-Verfahren auf den Ebenen des
Bundes sowie der Länder und Kommunen genutzt. Weiterhin streben Land und Kommunen eine stärkere gemeinsame
Nutzung von IT-Infrastrukturen an. Es ist hierfür ein angemesCERT: Computer Emergency Response Team – eine
Gruppe von EDV-Sicherheitsfachleuten, die bei der Lösung
von konkreten IT-Sicherheitsvorfällen (z. B. Bekanntwerden neuer Sicherheitslücken in bestimmten Anwendungen oder Betriebssystemen, neuartige Virenverbreitung,
bei Spam versendenden PCs oder gezielten Angriffen) als
Koordinator mitwirkt und sich ganz allgemein mit Computersicherheit befasst (manchmal auch branchenspezifisch). Dazu bietet es Warnungen vor Sicherheitslücken
senes MindestsicherheitsNiveau der Netzinfrastrukturen von Bund, Ländern
und Kommunen zu etablieren, um diese Verfahren
auf sicheren Infrastrukturen
einfach zu integrieren und gemeinsam betreiben zu können.
Diese Entwicklung erfordert allerdings
auch dringend, dass es auf niedersächsischer Ebene zu einer
engeren Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Land
und Kommunen kommt. Das gemeinsame Vorgehen soll
insbesondere sicherstellen die notwendigen Sicherheitsanforderungen wirtschaftlicher realisieren zu können als es
jeder Einzelne für sich könnte – und so das Risiko hoher Folgeund Lösungsansätze an (sogenannte „Advisories“, also
wörtlich: Ratschläge). Des Weiteren helfen manche CERTs
ganz konkret, Sicherheitsrisiken für bestimmte Adressatengruppen (z. B. Bürger-CERT) zu beseitigen. Der Informationsfluss erfolgt meistens über Mailinglisten. Dort
werden sicherheitskritische Themen erörtert, diskutiert
und aktuelle Warnungen ausgegeben.
((Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Emergency_Response_Team))
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DATENSCHUTZ
kosten aufgrund möglicher Sicherheitsvorfälle zu reduzieren.
HannIT verfolgt bei der Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zwei
Ziele: Zum Einen ist die HannIT als IT-Dienstleister und Betreiber eines Rechenzentrums selbst an den Leistungen und
Meldungen eines CERT interessiert, um so möglichst frühzeitig über Gefährdungen informiert zu sein und entsprechende
Maßnahmen treffen zu können. Zum anderen kann HannIT
auch die Rolle eines Multiplikators einnehmen, der eine Vermittler- oder Koordinationsrolle zwischen dem N-CERT und
den Empfängern auf der kommunalen Seite einnimmt.
Es ist geplant, für das zweite Halbjahr 2015 einen Pilotbetrieb zu etablieren, der bis Ende 2015 erste Ergebnisse und
Erfahrungen liefern soll. Im Anschluss an die Pilotphase soll
dann im ersten Quartal 2016 über das weitere Vorgehen entschieden werden.
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Marco Puschmann
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PARTNER
Mobile Datenerfassung
„pmOWI“-App – smarte Lösung für Erfassung von Ordnungswidrigkeiten
Politesse schreibt Knöllchen
© Dan Race – Fotolia.com
Die mobile Datenerfassung für die Überwachung des ruhenden Verkehrs sowie
der Ahndung von „Allgemeinen Ordnungswidrigkeiten“ hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Die
GovConnect GmbH bietet für eine komfortable Erfassung von allen Ordnungswidrigkeiten die App „pmOWI“ an.
Bisher war hierzu der Einsatz mehrerer
Geräte notwendig – künftig kommt das
Smartphone multifunktional zum Einsatz:
Neben den Sachinformationen werden
damit auch Bilder zum Tatbestand aufgenommen und übertragen. Optional kann
mit einem mobilen Kleindrucker das
dazu gehörige Knöllchen vor Ort erstellt
werden und hinter den Scheibenwischer
gesteckt werden.
Die neue Technik bietet den Mitarbeitern der Verkehrsüberwachung eine große Erleichterung im Arbeitsalltag, da die
mobilen Drucker nur sehr wenig wiegen. Aber auch für den
Innendienst bringt der Einsatz einen enormen Vorteil: Die
erfassten Daten werden mit der Fallaufnahme sicher verschlüsselt unmittelbar in die Fachämter übertragen, wo die
Ordnungswidrigkeiten weiter bearbeitet werden können.
Die GovConnect GmbH
Die kommunalen IT-Dienstleister Niedersachsens (ITEBO,
HannIT, KDS und KDO) verfolgen das Ziel die GovConnect
GmbH als Plattform für gemeinsame E-GovernmentAngebote zu stärken und weiter auszubauen. Herausforderungen wie der demografische Wandel und der damit
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Somit können die Ordnungswidrigkeiten dem anfragenden
potenziellen Verkehrssünder unmittelbar eine Auskunft zu
Tatvorwurf, dem fälligen Verwarn- oder Bußgeld und gegebenenfalls aktueller Beschilderung geben.
Für die schnelle Datenübermittlung wird ein Web-Server bereitgestellt, mit dem die Smartphones über eine besonders
gesicherte mobile Internetverbindung mit dem kommunalen
Rechenzentrum kommunizieren.
Jörn Bargfrede, Vertriebsleiter der GovConnect, ist begeistert:
„Wir freuen uns, solch eine topmoderne und vor allen Dingen
effiziente Lösung zur Erfassung von Ordnungswidrigkeiten
mit dem Smartphone anzubieten. Und wenn dann auch noch
die Konditionen äußerst attraktiv sind, stimmt das Gesamtpaket.“ Für Informationen, eine Präsentation vor Ort und ein
Angebot steht die
GovConnect GmbH Ihr Kontakt für dieses Thema
Jörn Bargfrede vom gerne zur Verfügung.
Kooperationspartner GovConnect
Telefon (04 41) 9 73 53 - 18
Als
KooperationsE-Mail [email protected]
partner beantwortet
auch HannIT gerne
Peter Guschall
Ihre Fragen.
Telefon (05 11) 6 16 - 1 11 14
E-Mail [email protected]
verbundene Fachkräftemangel, sowie zunehmende Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit von IT-Verfahren
und damit auch einem steigenden Kostendruck, machen
es erforderlich, gemeinsam Synergien zu erschließen. So
ist auch langfristig eine wirtschaftlich erfolgreiche Leistungserbringung für die Kommunen möglich.
STADTAnsichten
Stadt Wunstorf - stadt mit mee(h)r
Wunstorf ist eine Stadt in der Region Hannover, die in der
jetzt bestehenden Form am 1. März 1974 im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform gebildet wurde. Sie besteht aus
den Ortschaften Blumenau, Bokeloh, Großenheidorn, Idensen,
Klein Heidorn, Kolenfeld, Luthe, Mesmerode, Steinhude und
der Kernstadt Wunstorf. Derzeit hat die Stadt Wunstorf rund
41.350 (Stand: 10/2014) Einwohnerinnen und Einwohner.
Die schöne Auestadt ist insbesondere geprägt durch eine attraktive Innenstadt, den Kaliberg, den Fliegerhorst und die
zahlreichen Fremdenverkehrseinrichtungen rund um das
Steinhuder Meer.
© Hochbild&Design
Geschichte
Wunstorf gehört zu den ältesten Orten Niedersachsens. Die
Stadt wurde erstmals im Jahre 871 n. Chr. urkundlich erwähnt.
1261 verlieh der Bischof von Minden der Siedlung Wunstorf
die Stadtrechte. Dieses Ereignis jährte sich 2011 zum 750. Mal
und wurde mit einer großen Jubiläumsfeier mit einem vielfältigen Festprogramm in der Fußgängerzone gefeiert. Im Dreißigjährigen Krieg (1625) wurde Wunstorf weitgehend zerstört
und erlebte erst nach dem Eisenbahnanschluss im Jahr 1847
und der nachfolgenden Industrialisierung einen beachtlichen
Aufschwung. 1971 wurde mit dem ersten Altstadtfest das
1100-jährige Jubiläum der Stadt Wunstorf, 2007 die Jubiläen
„100 Jahre Rathaus“ und „25 Jahre Fußgängerzone“ mit einem
großen Fest in der Innenstadt begangen.
Kultur und Tourismus
Das kulturelle Angebot in Wunstorf ist überaus vielfältig. Insbesondere das Steinhuder Meer, Deutschlands größter Binnensee, sowie der beliebte Tourismusort Steinhude haben
einiges für die Freizeitgestaltung von jung und alt zu bieten.
Ein besonderer Höhepunkt ist das dort jährlich stattfindende
Festliche Wochenende mit einem von Musik untermalten
Höhenfeuerwerk. Wer sich über die lokale und regionale Geschichte informieren möchte, der sollte die Museen (z. B.
das Museum der Insel Wilhelmstein sowie das Fischer- und
Webermuseum in Steinhude) oder aber auch die WunstorfInfo des Heimatvereins sowie das Stadtarchiv im Rathaus
besuchen. Ebenso weist die Stadt Wunstorf mit ihren Ortschaften zahlreiche sehenswerte Kulturdenkmäler auf, die
sich anzuschauen lohnen. Zu erwähnen ist hierbei besonders
die Sigwardskirche in Idensen, die wegen ihrer einzigartigen
Wandmalereien weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt
ist. Sie wurde 1130 errichtet.
Wirtschaft und Verkehr
Wunstorf ist ein starker Wirtschaftsstandort mit einer der geringsten Arbeitslosenquoten (01/2015: 5,7%) in der Region
Hannover. Speziell der Gewerbepark Wunstorf-Süd hat sich
zu einem Eckpfeiler der Wirtschaftsstruktur von Wunstorf entwickelt. Mit zwei Autobahnanschlüssen, dem Knoten zweier
wichtiger Eisenbahnstrecken Hannover-Bremen bzw. Hannover-Köln, dem Mittellandkanal und aufgrund der Nähe zum
Flughafen Hannover-Langenhagen ist Wunstorf hervorragend
an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen.
Kinder, Jugend und Familie
Wunstorf eröffnet gerade für junge Familien ideale Startchancen. 25 Kindertagesstätten mit insgesamt 1.879 Betreuungsplätzen sorgen dafür, dass das Betreuungsangebot entsprechend den Bedürfnissen angepasst wurde. Das
schulische Angebot wird mit neun Grund-, zwei Haupt- und
Realschulen, zwei Gymnasien, einer IGS, einer Förderschule
Schwerpunkt Lernen sowie einer Förderschule Schwerpunkt
geistige Entwicklung komplettiert. Zur aktiven Freizeitgestaltung gibt es eine Vielzahl von Sport-, Bildungs- und Kultureinrichtungen. In über 300 Vereinen können Kinder, Jugendliche
und Erwachsene ihre Hobbies ausleben.
Wunstorf bietet von vielem etwas, eine Stadt mit hohem
Wohn-, Freizeit- und Erlebniswert.
Ihr Kontakt
Stadt Wunstorf
Südstraße 1
31515 Wunstorf
Telefon (0 50 31) 1 01 - 1
Fax
(0 50 31) 1 01 - 2 12
E-Mail [email protected]
www.wunstorf.de
direkt 1 · 2015
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PErsonalmitteilungen
Neu dabei
Natascha Schuseil-Rosenberger –
Weitere Unterstützung im
Team Technikmanagement und
Kommunikationsnetze
Natascha Schuseil-Rosenberger (33)
wohnt in Langenhagen und hat bis Ende
Januar 2015 im 1st- und 2nd-Level-Support an der Philosophischen Fakultät der
Leibniz Universität Hannover gearbeitet.
Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin hat sie an der
Hochschule München absolviert.
Seit Februar 2015 unterstützt sie das Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze.
Rüdiger Haberta
Rüdiger Haberta wohnt mit Familie in
Klein Ilsede bei Peine. Der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer ließ sich vor
ca. 15 Jahren zum IT-Systemkaufmann
beim BFW Goslar umschulen.
Danach war er neun Jahre beim PC live
EDV-Systemhaus beschäftigt, wo unter
anderem auch der Kundensupport zu seinen Aufgaben
zählte. Anschließend war er zwei Jahre bei H & D Wolfsburg im Service Desk tätig, der den weltweiten Support
für VW umfasst.
Bei HannIT hat er seinen Platz im ServiceDesk gefunden.
MELANIE HANDELMANN – Verstärkung im Team
Technikmanagement und Kommunikationsnetze
Melanie Handelmann war nach ihrer Ausbildung zur Informatikkauffrau etliche Jahre bei der E.ON IT GmbH im
Customer-Relationship-Management in den Bereichen
Application-Support und Kundenbetreuung tätig.
Seit dem 16. Februar diesen Jahres unterstützt sie das
Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze
und freut sich auf die neuen Herausforderungen.
Marcel Ivkovic
Marcel Ivkovic (23) wohnt in Lohnde
und hat die Ausbildung zum Informatiker für Systemintegration erfolgreich
abgeschlossen. Tätig war er im ServiceDesk und wird bei HannIT im gleichen
Tätigkeitsbereich zum Einsatz kommen.
Bei der ZAG GmbH hat er als StammMitarbeiter in der IT-Abteilung über 100
Geschäftsstellen innerhalb des Help-Desks betreut.
Seit März 2015 unterstützt er das Team Technikmanagement und Kommunikationsnetze.
Wir wünschen unseren neuen Kollegen
einen guten Start und viel Erfolg.
Abschluss
Kerstin Möller unterstützt jetzt
Buchhaltung und Geschäftszimmer
Im Januar 2015 hatte Kerstin Möller ihre
Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich beendet. Aufgrund ihres
Engagements und ihrer sehr guten Kenntnisse konnte sie die Ausbildung um ein
halbes Jahr verkürzen. Neben den üblichen
Besuchen des Berufsschulunterrichts hat sie während der
Lehrzeit unterschiedliche Bereiche bei HannIT kennengelernt. An jeder Station hat sie viele neue Eindrücke gesammelt, die sie nun ins Berufsleben einbringen kann.
Freuen kann sich auch als Ausbilderin Ulrike Grünewald:
„Es ist immer eine Bereicherung, zu sehen, wie junge
Menschen sich im Betrieb einbringen und Neues lernen.
Der erste Grundstein in der beruflichen Karriere ist sehr
bedeutend und als Betrieb freuen wir uns immer wieder,
wenn wir der jungen Generation eine solide Basis geben,
auf die sie aufbauen können.“
Kerstin Möller wird ihre Kolleginnen in der Buchhaltung
und im Geschäftszimmer unterstützen. Das ist ihr aber
noch nicht genug. Sie strebt ein berufsbegleitendes Studium im Bereich „Business Administration“ an der FOM in
Hannover an, um sich noch weiter zu bilden.
Wir wünschen unserer ehemaligen Auszubildenden viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg.
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Tipps und Tricks
Warum „Trennen Sie mich bitte von MESO“ nicht mehr hilft …
Viele der HannIT-Kunden betreiben ihre EinwohnermeldeSoftware nicht im eigenen Haus, sondern mittels Hosting bei
HannIT. Das bedeutet, dass in diesen Fällen das Programm
MESO auf einem Server im Sicherheitsrechenzentrum läuft
und die Anwender in den Kommunen mithilfe der Software
Citrix Receiver ein „Sichtfenster“ auf diesen Server öffnen,
um auf diese Weise MESO zu steuern.
Vor der Umstellung der Bundesdruckerei-Module für Gesichtserkennung und Unterschriften von bCore auf WebHD
im November 2014 „sprach“ MESO mit Hilfe des Citrix-Programms direkt mit den Geräten vor Ort (wie Scanner, Drucker, Fingerabdruckleser usw.).
Dies hat sich mit der Umstellung jedoch grundlegend geändert: Seit November läuft ein Windows-Dienstprogramm auf
den Kundenrechnern, das die Verwaltung der am Arbeitsplatz
angeschlossenen Geräte zentral übernimmt und als einziger
„Ansprechpartner“ für MESO bereit steht. Das bedeutet für
die Anwender, dass bei der Meldung „Warten auf HSH-Gerätesteuerung“ zunächst ein Abbruch mit anschließendem
erneutem Aufruf in MESO sinnvoll ist, um so den Dienst auf
dem Rechner erneut zu starten.
Führt dies nicht zum Ziel, bleibt nur entweder das Betriebssystem (Windows) oder den Dienst „HSH_TSC_RegisterService“ in der Windows-Systemverwaltung neu zu starten.
Hierfür sind jedoch lokale Administrationsberechtigungen
notwendig, die vorwiegend den IT-Mitarbeitern vor Ort vorbehalten sind. MESO hat, als externe Anwendung, die unabhängig von Arbeitsplatzrechnern im HannIT-Rechenzentrum
in Hannover läuft, darauf tatsächlich keinen Einfluss.
Tipp: Wir stellen unseren Kunden gern ein Windows-Skript
zur Verfügung, das diese Aufgabe übernimmt. Bei Interesse stimmen wir zusammen mit den Kollegen aus der IT aus
Ihrer Verwaltung den sinnvollen Einsatz dieses Werkzeugs
für Sie ab.
Bei Fragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Produktbereich Einwohnerwesen
Telefon (05 11) 6 16 - 1 13 33
E-Mail [email protected]
QuickTipp:
Rechtschreibfehler im Betreff von E-Mails einfach
verhindern
Outlook 2013/2010
Im Dialogfeld Datei-Optionen in der Kategorie „E-Mail“ aktivieren Sie bitte die Option Immer Rechtschreibprüfung vor
dem Senden und bestätigen dies mit OK.
Outlook 2007, 2003 oder 2002/XP
Im Menü Extras-Optionen wechseln Sie auf die Registerkarte
„Rechtschreibung“. Dort aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Rechtschreibprüfung vor dem Senden und bestätigen es mit
OK.
Die meisten Anwender nutzen Word als E-Mail-Editor für
Outlook und profitieren damit auch gleich von den entsprechenden Funktionen zur Rechtschreibprüfung. Das Problem
dabei: die Betreffzeile wird nicht geprüft, so dass schon so
manche Nachricht versehentlich mit ärgerlichen Tippfehlern
verschickt wurde. Mit einer wenig bekannten Funktion beheben Sie das Problem:
Zukünftig wird die automatische Rechtschreibprüfung gestartet, sobald Sie eine Nachricht versenden. Auch die Betreffzeile wird nun auf unerwünschte Fehler geprüft.
Ihr Kontakt für dieses Thema
Ilona Strehl
Telefon (05 11) 6 16 - 2 14 34
E-Mail [email protected]
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IMPRESSUM
Herausgeber:
HannIT – Hannoversche Informationstechnologien
Anstalt öffentlichen Rechts
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover
Telefon Fax E-Mail Internet
(05 11) 6 16 - 2 14 25
(05 11) 6 16 - 1 10 81
[email protected]
www.HannIT.de
Verantwortlich:
Torsten Sander
Redaktion:
Arne Biermann, Marion Brandes,
Karsten Bühring, Ute Pasternack,
Ilona Strehl, Bea Tiemens
Lektorat:
„TMR“ Text + News-Service
Thomas M. Ruthemann
Titelfoto:
German highway at evening © panoramarx – Fotolia.com
Layout:
CL*GD Corinna Lorenz, Dipl.-Des. (FH)
Druck:
Region Hannover, Team Druck
3.750 Stück
Alle Rechte vorbehalten.