Aktuelle Ausgabe als PDF

44. Jahrgang
Freitag, den 18. November 2016
Nummer 45 / Woche 46
meine MODEWELT
Wolfgang Schilling aus Diepholz
Nach meinem Job im Büro mag
ich es in der Freizeit natürlich und
funktionell. Camel Active spricht
mich immer mit seiner modernen
Sportlichkeit an und überzeugt mich
in der Qualität.
Top Mode für Männer die gerne
draußen sind.
Alter Bahndamm 60 . Mo. - Fr. 10 - 18.30 Uhr . Sa. 10 - 18 Uhr . Café im Haus . Kostenlose Parkplätze . www.dekumodewelt.de
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Ärztlicher Notdienst
Die zentrale Notfallpraxis am
Kr
ank
enhaus Lübbeck
Krank
ankenhaus
Lübbeckee ist er
er-reichbar unter der Rufnummer
05741/1077
Eine vorherige telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Kernöffnungszeiten:
· montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 22 Uhr
· mittwochs und freitags von 13
bis 22 Uhr
· samstags und sonntags sowie
an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr
Telefonisch ist die Notfallpraxis
durchgängig bis 8.00 Uhr am Folgetag erreichbar.
In den Fällen, in denen aufgrund
Ihrer Erkrankung ein Hausbesuch erforderlich ist, wählen Sie
die zentrale Nummer 116117
Die einheitliche Nummer 116117
gilt bundesweit, funktioniert
ohne Vorwahl und der Anruf ist
für die Patienten kostenlos.
Zahnärztlicher Notdienst
Für den Kreis Minden-Lübbecke
Abfragen unter Tel.: 0571/85252
(Zentrale)
Freitag 12.00 Uhr bis Freitag
12.00 Uhr
Für den Kreis Diepholz
Abfragen unter Tel.: 04241 / 7206
An Wochenenden und Feiertagen
Abfrage unter Tel.:
0571 / 790 40 40
Augenärztlicher Notdienst
Abfrage unter Tel.:
0180 / 50 44 100
Irmhild Steinkamp, Tel. 05773 / 8715
Wilfried Krüger, Tel. 05771 / 94552
Karl-Friedrich und Ute van Straaten, Tel. 05773 / 1221
Lemförde
Wir sind eine selbständige Selbsthilfegruppe für Alkohol und/oder
Medikamenten abhängige Personen und deren Angehörige.
Falls du Hilfe zur Selbsthilfe suchst,
findest du uns im Gemeindehaus
der Martin-Luther Kirche in Lemförde, Pastorenstraße, jeden Montag ab 20.00 Uhr.
Ansprechpartner;
Heinrich Tel: 05443 - 632
Dieter Tel: 05773 - 257
www.bk-lemfoerde.de
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Der wöchentliche Notdienst beginnt freitags um 13.00 Uhr und
endet am darauffolgenden Freitag um 8.00 Uhr morgens.
In der Zeit von 22.00 Uhr bis 8.00
Uhr morgens übernimmt den Notdienst die HNO-Klinik in Minden
oder die HNO-Klinik in Bielefeld.
Feste Kernsprechstunde am Wochenende oder Feiertag ist von
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von
17.00 bis 18.00 Uhr.
Am Mittwoch Nachmittag findet
die feste Sprechstunde von 17.00
Uhr bis 18.00 Uhr statt.
18.11.2016 - 24.11.2016
Dres. Walter, Bahnhofstr. 34,
32257 Bünde, Tel. 05223-2999
25.11.2016 - 01.12.2016
Herr Neufeld, Bäckerstr. 33,
32049 Herford,
Tel. 05221-342842
Apotheken
Bereitschaftsdienste
1. Anker-Apotheke, Steinstr. 3,
Rahden, 05771/97020
2. Apotheke am See, Alte Dorfstr.
5, Lembruch, 05447/1099
3. Apotheke in Levern, Leverner
Str. 64, Levern, 05745/2126
4. Apotheke in Wehdem, Stemwederberg Str. 58, Wehdem,
05773/1755
5. Fontane-Apotheke, Steinstr. 7,
Rahden, 05771/4705
6. Köchling´sche-Apotheke, Gerichtsstr. 18, Rahden, 05771/2256
7. Löwen Apotheke, Hauptstr. 105,
Lemförde, 05443/99390
8. Strauß-Apotheke, Am Thie 2,
Dielingen, 05474/478
9. VITAL Apotheke zur Alten Post,
Marktstr. 1, Rahden,
05771/968383
10. Burg-Apotheke, Burgstr. 2,
Lemförde, 05443/203013
11. Löwen-Apotheke, Hauptstraße 11, Diepenau, 05775/302
12. Kastanien-Apotheke,
Gabelhorst 31b, Espelkamp,
05772/3535
Samstag, 19.11.2016
Apotheke am See in Lembruch,
9.00 - 9.00 Uhr
Sonntag, 20.11.2016
Löwen-Apotheke in Diepenau,
9.00 - 9.00 Uhr
Mittwoch, 23.11.2016
Kastanien-Apotheke in Espelkamp, 9.00 - 9.00 Uhr
Tierärztlicher
Bereitschaftsdienst
Für den Zeitraum
vom 19.11.2016 - 20.11.2016
Tinnitus-SHG
Altkreis Lübbecke
Information:
Claudia Jork, Tel. 05771-607046
(15-19 Uhr) und Rolf Bökenkröger, Tel. 05741-1708 (19-21 Uhr)
Für den Zeitraum
vom 18.11.2016 - 01.12.2016
Kinderärztlicher Notdienst
Das Blaue Kreuz
Hilfe für Alk
ohol- und MedikaAlkoholmentenabhängige und deren Angehörige
Es ist keine Schande suchtkrank
zu sein. Es ist aber eine Schande,
nichts dagegen zu tun.
Wir versuchen Antworten zu geben!
Haldem
Dienstags 20.00 - 22.00 Uhr Gemeindezentrum Haldem
Vertrauenspersonen:
Hartmut Willmann, Tel. 05474 /
1485
Gisela Pasquale, Tel. 05474 / 6263
Oppenwehe
Montags ab 20.00 Uhr Gemeindehaus Oppenwehe
Vertrauenspersonen:
HNO-Notdienst
Nächstes Treffen: Dienstag, den
20.12.2016, um 18.00 Uhr
Wo? Bitte erfragen!
Weihnachtliches Beisammensein
An Feiertagen und an Samstagen
und Sonntagen wird der Notdienst durch nachstehende Tierarztpraxen sichergestellt:
Jürgen G. Enninga, Stemwede-Levern, Tel. 05745-2192
Tierklinik Preußisch Oldendorf,
Tel. 05742-2355
Tierärztliche Praxis für Pferde und
Kleintiere Dietmar Helms,
Espelkamp-Fiestel,
Tel. 05743-928811
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Dullweber: 60 Jahre engagiert als Diakon
Jubiläumsfeier mit vielen Gästen und Grußworten voll von Lob und Respekt
Christine und Wilhelm Dullweber (sitzend, v.li.) freuten sich über
Glückwünsche und Gratulationen zum Jubiläum. Mit dabei waren Helmut Barth, Dr. Rolf Becker und Dr.Ralf Niermann (v.li.).
LEVERN (hm). Wie viele Hände er
geschüttelt hat, vermochte Wilhelm Dullweber am späten Nachmittag nicht mehr zu sagen. Zu
seinem Jubiläum waren weit mehr
als 100 Gäste in die Leverner Kirche und ins Gemeindehaus gekommen, um mit ihm diesen besonderen Ehrentag zu feiern. Vor
nunmehr 60 Jahren wurde Dullweber als Diakon eingesegnet.
Nach dem feierlichen Gottesdienst mit der Familie, Vertretern
aus Kirchen, Vereinen, Politik und
etliche Weggefährten in der Leverner Stiftskirche, in dem Dr. Rolf
Becker, Superintendent in Hannover, predigte, empfing der Jubilar seine Gäste im nahegelegenen Gemeindehaus.
Hannover war es auch, wo Dullweber seine Ausbildung absolvierte. In den 50er Jahren wurde er in
der „Brüderanstalt“, dem Stephansstift in Hannover-Kirchrode
für den Dienst der christlichen
Nächstenliebe
ausgebildet.
Zunächst aber erlernte er, als Sohn
einer Frotheimer Heuerlingsfamilie, den Beruf des Schneiders bevor „Dulli“, wie er liebevoll von
seinen Freunden genannt wird, für
fünf Jahre nach Hannover zog, um
einen ganz anderen Weg einzuschlagen. „Dieser bedeutet für
Sie: neue Erfahrungen, neues Ler-
Dullweber habe sich dafür eingesetzt, dass Menschen mit Handicap konfirmiert werden könnten,
als Inklusion noch gar kein Begriff war, lobte Horst Bohlmann
von der Lebenshilfe Lübbecke das
bodenständige Engagement. Als
Mann der ersten Stunde sei Dulli
dort seit 2015 Ehrenmitglied.
Klar, dass die Werkstattkapelle
der Lebenshilfe den, mit hunderten Glückwünschen behafteten,
Nachmittag musikalisch unterstützten.
Grußworte für den liebenswerten 81-Jährigen hatten auch Helmut Barth von der Diakoniegemeinschaft Stephansstift, Ingrid
Hölscher vom Leverner Presbyterium, Friedrich Klanke als Kreisheimatpfleger, Vertreter der
Nachtwächtervereinigung und
des plattdeutschen Arbeitskreises sowie Stemwedes stellvertretende Bürgermeisterin Monika Lösche mitgebracht.
Und die brachte es auf den Punkt:
„Leben ist Veränderung. Gerade
bei dir, lieber Willi - vom Schneider zum Diakon“, so die Ratsfrau
und ist sich sicher, dass Dulli mit
seiner Kreativität und seinem großen Einfallsreichtum auch als
Schneider erfolgreich gewesen
wäre und sicherlich Karl Lagerfeld Konkurrenz gemacht hätte.
nen im Leben des Brüderkonventes als Vorbereitung zum Diakon“,
stellte Landrat Dr. Ralf Niermann
in seinem Grußwort heraus. Voll
und ganz habe er sich dort auf
seine neue Aufgabe eingelassen.
Im Stephansstift lernte Dulli auch
seine Frau Christine kennen, mit
der er vier Söhne, Daniel, Christian, Thomas und Martin hat, die
Sonnabend mit ihren Familien zum
Jubiläum angereist waren, um
gemeinsam mit ihrem Vater dankbar zurückzuschauen.
Nach der Ausbildung als Diakon
kehrte Dulli in den Mühlenkreis
zurück, um zunächst als Jugendreferent, später an der Berufsschule und schließlich ab 1972
die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Dielingen in Haldem zu
übernehmen.
Stets habe sich Dulli weiterentwickelt, sei auch geistig nie stehengeblieben, wusste der Landrat. „In seiner Arbeit für die Gesellschaft und vor allem für die
Menschen war der Aspekt der
Teilhabe und Inklusion ganz wichtig.“ Die Lebenshilfe Lübbecke
sei ein Ergebnis seines Engagements, machte Niermann deutlich und dankte ihm für seinen
unermüdlichen Einsatz für alle
Menschen, besonders notleidende und benachteiligte.
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Ein Konzerterlebnis der Extraklasse
Jubiläumskonzert von „Pantarhei“ begeisterte vor vollen Kirchenbänken
LEVERN (hm). Der Chor Pantarhei
in der Leverner Stiftskirche ist
schon ein ganz besonderes Konzerterlebnis. So war es seit jeher
und auch im 20. Jahr seines Bestehens hat dieser Chor nichts an
Virtuosität und sprühender Lebendfreude verloren - im Gegenteil die Choristen sind im Laufe
der Jahre zu einer kraftvollen musikalischen Einheit verschmolzen
und begeisterten mit einem mitreißenden Jubiläumskonzert.
Mehr als 300 Besucher haben es
wohl auch keine Sekunde lang
bereut in das Kirchenschiff auf
dem Stiftshügel gekommen zu
sein und genossen knapp zwei
Stunden lang allerbeste musikalische Unterhaltung. Mit „Disturb
us, Lord“, nach einem Gedicht von
Sir Francis Drake eröffnete „Pantharei“ den Konzertabend, es folgte die Hymne über die Berufung
Jesajas „I the Lord“.
Einen gelungenen Mix aus christlichen Musiktiteln, neuen Stücken
und bewährten Klassikern, aus
Musical-Melodien, Popsongs und
Schlagern hatten die Choristen
um Chorleiter Henrik Langelahn
in den Liederkoffer gepackt. Vieles gab es zu hören, „Live and let
die“, eine von mehreren JamesBond-Bond-Film-Musiken zum
Beispiel, ein berührendes „Hallelujah“ von Leonard Cohen, den
Rockklassiker „5000 Miles“ oder
ein herzergreifendes „Hymn“ von
Barcley James Harvest.
Immer wieder neu arrangiert und
klangvoll begleitet von den Bläsern Katharina Maschmeyer (Saxophon), Reinhard Gramm (Posaune), Lothar Saß (Trompete)und
Henning Lübking (Trompete) sowie Gitarrist Mitch Hillford und
Marius Maschmeyer am Bass,
Georg Loewe am Schlagzeug sowie Andreas Hölscher am Keyboard.
Herrliche Abwechslung boten verschiedene Soli einzelner Choristen. Große Talente lassen sich
augenscheinlich immer wieder in
Chören finden und das Konzert
bot eben diesen genug klangvollen Raum und jagte manch einem
Zuhörer wohlige Schauer über den
Rücken.
Besonders den Musical-Part mit
Liedern aus „Tarzan“ oder „Der
König der Löwen“ und die Film-
melodien verschiedenster DisneyProduktionen prägten die hervorragenden Solisten und die Zuschauer schwangen die zuvor am
Eingang verteilten Knicklichter im
Takt und verwandelten das Gotteshaus in einen Raum leuchtenden Farbenspiels.
Sowieso war das Ambiente des
ehrfürchtigen Gotteshauses wunderbar illuminiert, dafür zeichnete sich Friedrich Horst verantwortlich, die Technik hatte Heinrich
Wiebe in die Hand genommen und
Tim Steinweg zeichnete das Konzert mit der Videokamera auf. Die
Moderation übernahm Pfarrer Ralf
Finkeldey, der immer wieder herzliche Worte zu den Liedbeiträgen
fand. Nach einem „Heute hier morgen dort“ aus der Feder von
Liedermacher Hannes Wader und
dem Gruß „Gute Nacht Freunde“
von Reinhard Mey gab es auf den
Kirchenbänken kein Halten mehr.
Stehend applaudierten die begeisterten Zuhörer und der Chor „Pantarhei danke auf seine Weise.
Höchst musikalisch natürlich mit
einigen Zugaben und klappte mit
Frank Sinatras „My Way“ die Notenhefte an diesem Konzertabend
endgültig zu.
schlafenden in der St. Marien-Kirche in Dielingen (Pfr. M. Beening)
Mittwoch, 23.11.2016: 14:30 Uhr
- Frauenhilfe-Nachmittag im Gemeindezentrum HAI in Haldem (Pfrin. S. Mettenbrink / Referentin
Frau M. Schebesch)
Donnerstag, 24.11.2016: 19:30
Uhr - Start Bibelkurs (15 Abende)
im Gemeindezentrum HAI in Haldem (Willi Walz)
Gruppen und Kreise im Gemeindehaus Dielingen:
montags: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Jugendbibelkreis „Fit-4-FuturePlus“
(14-tägig/nächster Termin 21. November)
19:30 Uhr - 21:00 Uhr Posaunenchorprobe
dienstags: 14:30 Uhr - 16:30 Uhr
Altenstube
mittwochs: 16:30 Uhr - 18:00 Uhr
Bibelkreis
16:30 Uhr - 18:00 Uhr Kinderkreis
für Mädchen und Jungen von 7-12
Jahre (CVJM)
donnerstags: 9:30 Uhr - 11:00 Uhr
Krabbelgruppe für Kinder bis ca.
3 Jahre (CVJM)
Gruppen und Kreise im Gemeindezentrum Haldem HAI:
montags: 18:30 Uhr - 21:00
Uhr WWJD-Gruppe für Mädchen und Jungen von 13-16
Jahre
(14-tägig/nächster Termin 21. November)
19:30 Uhr - 21:00 Uhr SingkreisChorprobe
dienstags: 14:30 Uhr - 17:00 Uhr
Altenstube
20:00 Uhr - 22:00 Uhr Blau-KreuzGruppe
mittwochs: 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
Mädchenjungschar (CVJM)
19:30 Uhr - 21:30 Uhr Chor Echolot (CVJM)
donnerstags: 17:30 Uhr - 19:00
Uhr Jungenjungschar (CVJM)
Gruppen und Kreise in der Zweifachsporthalle Dielingen:
freitags: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Badminton (CVJM)
Der Chor „Pantarhei“ ließ das Kirchenschiff auf dem Stiftshügel erklingen.
Dielingen
Freitag, 18.11. 2016 - Sonntag,
20.11.2016 Evangelisation/Missionstage in Haldem: jeweils um
19:30 Uhr - „Hoffnungsabende“
im Gemeindehaus HAI in Haldem
(Prediger und Bibellehrer David
Hines,
Schladming/Österreich)
Thema am Freitag: „Am Anfang
war das Wort...“ - Christus will
kommen!
Samstag: „Das Wort ward
Fleisch...“ - Christus ist da!
Sonntag: „Das Wort wohnt(e) unter uns...“ - Christus bleibt da!
Letzter Sonntag des Kirchenjahres
(Ewigkeitssonntag)
20.11.2016 - 15:00 Uhr - Gottesdienst mit Gedächtnis der Ent-
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Levern
Ewigkeitssonntag - 20.11.2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Stiftskirche Levern - Pfr.
Finkeldey
14.30 Uhr Posaunenblasen und Andacht auf dem Friedhof in Twiehausen
15.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Johanneskapelle Twiehausen - Pfr. Finkeldey
Abendgebet: Mi.: 21.00 Uhr in der
Stiftskirche Levern
Do.: 24.11.16: 10.00 Uhr Gottesdienst
im Seniorenheim Strohmeyer
Kirchliche Chöre
Di.: 19.30 Uhr
Mi.: 17.00 Uhr Kinderchor, 19.30 Uhr
Pantarhei
Do.: 20.00 Uhr Kirchenchor.
Frauenhilfe
Mo.:21.11.: 14.30 Uhr Frauenhilfe
Twiehausen
Mi.: 23.11.: 14.30 Uhr Frauenhilfe
Levern-Destel-Sundern im Gemeindehaus Levern
Mi.: 30.11.: 14.30 Uhr Frauenhilfe
Niedermehnen
Geburtstagskaffee
Do.: 24.11.16: 15.00 Uhr im Gemeindehaus Levern
Kirchliche Abreißkalender im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Levern
Ab sofort sind die Konstanzer und
Neukirchner Abreißkalender für 2017
im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Levern erhältlich.
Die Kalender können zu den bekannten Öffnungszeiten erworben
werden.
Mo.: 16.00-18.00 Uhr u. Mi.-u.Fr.:
10.00-12.00 Uhr
Programm des CVJM - Levern- Henning Rodenbeck
Dienstags: 9.30 - 11.00 Uhr Krabbelgruppe,, Die kleinen Strolche“ für
junge Eltern mit Kindern im Gemeindehaus Levern Anja Hafer Tel: 05745
- 300 330 / Bianca Reddehase: 05745
- 300 437, 17.00 - 18.30 Uhr Jungschar für Kinder der 3. + 4. Klasse
Julia Melcher u. Jonathan Kasten
(Andreas Hoffmann:
05773 / 99 11 73)
Jungschar Levern: Dienstags von
17.00 - 18.30 Uhr Ansprechpartner
Malte Obermeier:
Tel.: 0151/ 12119922
Donnerstags:Kinderkreis Levern von
17.00 - 18.30 Uhr Ansprechpartner
Julia-Marie Melcher und Jonathan
Kasten
Freitags: Kinderkreis für Kinder der
1.+ 2.Klasse17.00 - 18.30 Uhr im
Gemeindehaus Levern.
Andreas Hoffmann: 05773 / 99 11 73
Wehdem
Oppenwehe
Ewigkeitssonntag (Letzter Sonntag
des Kirchenjahres), 20. Nov. 2016 11.00 Uhr Treff Kindergottesdienstkinder zur Probe „Krippenspiel“ in
der Oppenweher Kirche; ab 14.00
Uhr bläst unser Posaunenchor auf
unserem Ev. Friedhof; 15.00 Uhr Gottesdienst mit Verlesung der Namen
der Verstorbenen aus dem vergangenen Kirchenjahr, mit Abendmahlsfeier, mit Posaunen- und Kirchenchor, Pfrin. Sigrid Mettenbrink. Alle
sind herzlich eingeladen.
Montag:17.00 bis 18.00 Uhr
Deutschunterricht für Flüchtlinge;
19.30 Uhr Probe Kirchenchor; 20
Uhr Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige im Gemeindehaus Oppenwehe, Leitung: Irmhild Steinkamp; Dienstag: 15.00
Uhr Katechumenen- und 16.00 Uhr
Konfirmanden-Unterricht; 17.00
Uhr bis 19.00 Uhr Kinder-OT (offene Tür für 6- bis 12-jährige); 19.30
Uhr Probe Posaunenchor; 20.30
Uhr Probe Veeh-(Zauber-)Harfe;
Mittwoch: 14.00 Uhr Probe Flöten-
kinder; ab 18.00 Uhr Nähen im Gemeindehaus; Donnertag: 16.00 Uhr
Schnupperstunde „Zauberharfe“ mit
Jutta Jahn-Schäffer; Freitag: ab 14.00
Uhr Probe Jungbläser
Einladung
Am Donnerstag, den 24. Nov. 2016, 16 Uhr-, besteht die Möglichkeit, in
einer Schnupperstunde die „Zauberharfe“ auszuprobieren. Jutta Jahn
Schäffer möchte einen zweiten
„Spielkreis Zauberharfe“ für Neueinsteiger anbieten.
Sie würde sich über neue Harfenspielerinnen und Harfenspieler freuen. Auskunft unter 05773 - 910 151
möglich.
Ankündigung
Am 1.Advent, 27.11., feiern wir um
17.00 Uhr in unserer Kirche einen
Familiengottesdienst mit Krippenspiel der Kindergottesdienstkinder
und Team, musikalisch wird der Gottesdienst von den Flötenkindern unter der Leitung von Jutta Jahn-Schäffer begleitet.
Herzliche Einladung an ALLE!
Ewigkeitssonntag, 20.11.16 10.00 Uhr Kindergottesdienst im
Gemeindehaus, 15.00 Uhr Blasen der Posaunen auf dem Friedhof in Oppendorf
Oppendorf,, 15.30 Uhr Blasen der Posaunen auf dem Friedhof in Wehdem
16.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen mit dem Kirchenchor
Kirchenchor-und Posaunenchor (Pfrin. Kuhlmann)
Mo: 14.15 Uhr Flötengruppe (J.
Jahn-Schäffer Tel: 910151); 17.00
Uhr Jungbläser (J. Jahn-Schäffer
Tel: 910151); 19.30 Uhr der Posaunenchor (D. v. d. Bent Tel:
9139770);
Di: 15.00 Uhr Katechumenen;;
17.00 Uhr Konfirmanden; 17.30
Uhr Mädchenjungschar;
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Mi: 14.30 Uhr Frauenhilfe Westrup
(L. Becker Tel. 678); 14.30 Uhr Frauenhilfe Wehdem (H. Uhtbrok Tel.
240); 15.00 Uhr Krabbelgruppe (S.
Gratz Tel: 8771); 17.30 Uhr Jungenjungschar (H. Epp Tel. 8988);
Do:: 19.30 Uhr Kirchenchor (D. v.d.
Bent Tel. 9139770);
Fr: 17.00 Uhr Kinderkreis1. Advent-“Wi fiert Advent“
Am
kommenden
Sonntag,
27.11.16 beginnen wir um 13.00
Uhr mit einem Familiengottesdienst und Taufmöglichkeiten, mit
dem Kindergarten Wehdem, den
Flötenkindern von Frau Jutta JahnSchäffer und dem Kirchenchor.
Anschließend ist ein gemütlicher
Weihnachtsmarkt zwischen Kirche
und Heimathaus für Sie organisiert.
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Adventsfenster Levern
Zum 12. Mal öffnen sich ab dem
01.12.2016 wieder die Leverner
Adventsfenster. An jedem ungeraden Dezemberabend, von 18.30
- 19.00 Uhr wird ein Fenster geöffnet und alle Leveraner (Jung
und Alt) sind angesprochen
miteinander die jeweilige Fenstereröffnung zu erleben.
Draußen vor dem Haus/Gebäude
kommen die Leute zusammen um
bei einem heißen Tee, Glühwein
oder Kinderpunsch und etwas Kleinem zum Knabbern ins Gespräch
zu kommen. Bei der Öffnung der
Fenster wird eine Geschichte passend zum Thema des Fensters vorgelesen oder z. B. gemeinsam ein
Weihnachtslied gesungen.
Jeder bringt dazu seine eigene
8
Tasse mit. Sinn und Zweck des
Ganzen soll sein, sich jeden Tag
ein bisschen mehr auf Weihnachten zu besinnen und zu freuen.
Denn oftmals geht uns gerade das
in unserer hektischen Zeit verloren. Genießen Sie mit uns ganz
einfach den vorweihnachtlichen
Glanz der geschmückten Fenster.
Teilnehmer 2016:
01.12.2016 Martina u. Karl-Ernst
Vorbröker Westerfeld 10
05.12.2016 AWO Kindertagesstätte Levern
07.12.2016 Spielmannszug an der
Schützenhalle
09.12.2016 Am Backhaus an der
Mühle
11.12.2016 Fam. Kallmeyer Im Alten Stift 3
13.12.2016 Fam. Dettling Im Hasenfeld/Wulferlage
15.12.2016 Alterswohnsitz Stiftsort Levern Am Heilbad 26
17.12.2016 Isabell u. Kai Schlüter
Lindenweg 32
19.12.2016 Eiscafé Alte Kantorei
Am Kirchplatz 8
21.12.2016 Rila Erleben Hinterm
Teich 5
23.12.2016 Arbeitsgemeinschaft
Levern Am Zunftbaum
Bei Rückfragen bitte bei Gitta
Huntemann Tel 05745-1690 melden. Auch im Internet: http://
www.Levern.de/Adventsfenster
Niedermehnen: Tannenduft
und Punschgeruch
Am 1. Advent, Sonntag, den
27.11.2016
wollen wir wieder den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz Niedermehnen ausrichten und zum
Leuchten bringen.
Ab 14.30 Uhr bieten wir Warmund Kaltgetränke sowie Brat-
würstchen an.
Dazu laden wir herzlich ein und
freuen uns auf viele große und
kleine Gäste und ein paar gesellige Stunden!
Die Niedermehner Landfrauen
und Dorfgemeinschaft Niedermehnen
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
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Einstimmung
auf den Advent
Der Verein „Oppenweher Klus
e.V.“ lädt - wie in den vergangenen Jahren - zu seinem traditionellen Weihnachtsmarkt im
Klusgarten am Sonnabend, den
26. November, ab 16 Uhr rund
um die kleine Fachwerk-Kapelle an der Oppenweher Straße
ein. Für die kleinen Gäste wird
es dort besonders gemütlich:
Bei bunten Keksen liest „Tan-
te“ Lotti Rossa wieder ihre beliebten Geschichten vor.
Rund ums Feuer versammelt
man sich wieder zum Stockbrotbacken. Das Weihnachtsspiel,
begleitet von Jutta Jahns Flötengruppe, beginnt gegen 16:45
Uhr.
Die Jungbläser und der Posaunenchor bereichern danach den
November-Abend.
Einstimmung auf den Advent Der Verein „Oppenweher Klus e.V.“ lädt
- wie in den vergangenen Jahren - zu seinem traditionellen Weihnachtsmarkt im Klusgarten am Sonnabend, den 26. November, ab 16 Uhr rund
um die kleine Fachwerk-Kapelle an der Oppenweh
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Gegen 18:00 Uhr hat der Nikolaus sein Kommen zugesagt.
„Anschließend möchten wir uns
bei gemütlichem Beisammensein
auf die kommende Weihnachtszeit einstimmen“, wünscht sich
der Verein.
Die heimische Küche darf an
diesem Abend ruhig kalt bleiben, denn für zahlreiche Leckereien, wie Herzhaftes vom Grill
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und aus der Pfanne, Süßes auf
die Hand, sowie heiße und kalte Getränke ist gesorgt.
Auch das eine oder andere
Weihnachtsgeschenk lässt sich
bei den ausstellenden Kunsthandwerkern erwerben.
Der Oppenweher Klusverein
freut sich auf gemütliche Stunden mit Jung und Alt rund um
die Klus unter der alten Linde.
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Kultureintopf - Grünkohlkultur und mehr
Am Samstag d. 26. November 2016 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Wehdem
Der Kulturring Stemwede präsentiert am 26. November im Rahmen seiner traditionellen Veranstaltung „Kultureintopf - Gutes
aus der Region“ ein Dinner-Konzert der besonderen Art. Das kulturelle Vergnügen in der Begegnungsstätte Wehdem wird garniert mit Grünkohl nach klassischer Art.
Aufgetischt durch die Küche aus
dem Schloss Haldem wird ab
19.00 Uhr. Es folgt dann ab 20
Uhr der Nachwuchs der Tanzgruppe „Zarah“ aus Dielingen.
Die Kinder dürfen an diesem
Abend einmal länger aufbleiben,
denn sie präsentieren gekonnt
ihre ersten Schritte auf den glatten Bühnenparkett.
Es folgt dann das Konzert der
Musikschule Espelkamp-Rahden-Stemwede. Die jungen Musiker zeigen ihr Können und was
sie zusätzlich, freiwillig zu den
normalen schulischen Aufgaben
gelernt haben.
Darüber hinaus macht es eben
Spaß von großer Bühne vor Publikum spielen zu können.
Mit den erwachsenen Tänzerinnen aus Dielingen setzt die Tanzgruppe“ Zarah“ ihr Programm
fort Die Tanzdarbietung entführt
uns in die moderne Form des
orientalischen Tanzes. Mit den
vorwiegend selbst entworfenen
und geschneiderten Kostümen
wird es heiß werden im großen
Saal der Begegnungsstätte. Die
Tänzerinnen verbinden in ihrem
Programm die verschiedenen
Stilelemente von Musik und Tanz
aus dem fernen Osten.
Der Abend klingt aus mit einem
unterhaltsamen Sketch der Heimatbühne Stemweder Berg.
Der Stemweder Kulturring verspricht also auch dieses Jahr
wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jedermann.
Beginn der Veranstaltung um
19.00 Uhr. Reservierung (15 €)
notwendig, Abendkasse ohne Essen nur nach Vereinbarung. Kartenreservierungen bei: Anke
Hübner 05773-1282, Claus-Michael Hacker 05773-243877
oder: [email protected]
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Wilder Genuss vom heimischen Wild
Westfälische Wildkammer ist auf einigen Wochenmärkten in der Region vertreten
PR. STRÖHEN (hm). Seit vier Jahren betreibt Achim Valentin mit
seiner Familie die Westfälische
Wildkammer in Preußisch Ströhen, Alter Postweg 7. Hier und
auf etlichen heimischen Märkten dürfen sich seine Kunden
auf frische Wildspezialitäten
freuen. Besonderen Wert legt
Valentin auf Qualität, Frische,
Vielfalt und Rationalität. Seine
Produkte entsprechen höchsten
Ansprüchen.
„Wild ist eine gesunde Alternative zu konventionellem Fleisch.
Wild lebt das ganze Jahr über
frei in Wald und Flur und gedeiht
dort ganz ohne Zugabe von Medikamenten - und das schmeckt
man“, weiß der passionierte Jäger, der seine Erfahrungen mehr
als 30 Jahre lang gesammelt hat.
In der Wildkammer-Metzgerei gelten höchste Ansprüche, um den
Kunden beste Qualität und Frische zu garantieren, damit jedes
der Produkte ein Genuss ist. Köstliche Wildschinken- und Würste,
zarte Stücke traditionell mild geräuchert, erfreuen den Gaumen
des Gourmets gleichermaßen wie
frisches Fleisch von Reh, Hirsch,
Hasen und Co. Das Wild liefern
heimische Jäger. „Alles aus freier
Wildbahn“, so der Jäger - Wild
aus Gatterhaltung oder Nachsuchen hat in der Westfälischen Wildkammer keinen Platz. Das Wild
Auf dem Leverner Wochenmarkt ist Achim Valentin mit seiner Westfälischen Wildkammer und dem großen Wildsortiment jeden Dienstagvormittag anzutreffen.
lebt unter weitestgehend natürlichen Lebensverhältnissen und
wächst naturgemäß auf. Das
Fleisch ist natürlich mager, fettund cholesterinarm, mit hohem
Nährwert.
Wer Lust auf „wilden Genuss“
bekommen hat, findet die Westfälische Wildkammer auch auf den
Wochenmärkten in Levern (dienstags), in Rahden (mittwochs), in
Espelkamp (freitags) und in Lüb-
12
becke (samstags). Der Hofladen
in Pr. Ströhen hat mittwochs und
freitags von 15 bis 19 Uhr und
sonnabends von 10 bis 13 Uhr,
oder nach Vereinbarung geöffnet. Telefon 05776/9611174. Außerdem besteht die Möglichkeit,
alle Produkte per DHL-Express
in Thermoboxen nach Hause liefern zu lassen.
www.westfaelischewildkammer.de
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Der Friedhof im Herbst: Farbtupfer und Kerzenschein
Friedhofsgärtner sorgen für eine liebevolle Atmosphäre in der dunklen Jahreszeit
Laub raschelt unter den Schuhen,
ein sanfter Wind weht durch das
Haar und es riecht nach frischer
Luft und Tannennadeln: Ein Spaziergang über den Friedhof im
Herbst zeigt eindrucksvoll, wie
schön die dunkler werdende Jahreszeit sein kann. Dabei unterstreichen nicht nur die Bäume mit
ihren bunt verfärbten Blättern,
sondern auch die herbstlich bepflanzten Gräber samt den leuchtenden Grablichtern die Bedeutung des Friedhofs als Ort der Erinnerung.
Lichter gegen das Vergessen
Dort, wo viele Menschen Ruhe und
innere Einkehr suchen, bemühen
sich
Friedhofsgärtner
ganz
besonders um eine liebevolle Atmosphäre. Dafür sorgen Alpenveilchen, Heidekraut, Strauchveronika und viele weitere Herbst-
pflanzen. In unterschiedlichen Arrangements finden sich diese auf
Gräbern wieder. „Wir wissen, welche Pflanzen an welchem Standort optimal blühen, wie man sie
perfekt kombiniert und welche
Pflege sie benötigen“, erklärt Birgit Ehlers-Ascherfeld, Friedhofsgärtnerin aus Langenhagen und
Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im
Zentralverband Gartenbau e.V.
Die Aktion „Lichter gegen das Vergessen“ wird im Übrigen auch im
Herbst 2016 neu aufleben. Friedhofsbesucher werden rund um die
Totengedenktage auf Gräbern, die
von Friedhofsgärtnern professionell betreut werden, lilafarbene
Grablichter vorfinden.
„Damit möchten wir einen Dank
für das große Vertrauen aussprechen, das uns von unseren Kun-
den entgegengebracht wird“, so
Ehlers-Ascherfeld.
Serviceleistungen der Friedhofsgärtner
Wer die Pflege eines Grabes professionellen Friedhofsgärtnern
anvertrauen möchte, kann einen
Treuhandvertrag bei einer Dauergrabpflegeeinrichtung abschließen. Friedhofsgärtner bieten neben der Beratung auch viele verschiedene Serviceleistungen an:
Sie gestalten die Gräber, gießen
die Pflanzen, wechseln sie je nach
Saison aus, entfernen Unkraut
oder decken die Ruhestätte im
Winter mit kunstvoll arrangierten
Tannenzweigen und Moosstreifen
ab. Zu den Totengedenktagen fertigen sie außerdem individuelle
Grabgestecke und Kränze an.
Mehr Informationen:
www.grabpflege.de. (djd).
Friedhofsgärtner verschönern die
Gräber im Herbst
Friedhofsbesuche in herbstlicher
Atmosphäre führen meist zu berührenden Momenten: Besonders
die Totengedenktage werden von
vielen Menschen genutzt, um ihre
verstorbenen Lieben auf dem
Friedhof zu besuchen. So kann es
sehr tröstlich sein, mit Pflanzen
und Kerzen ein Zeichen der Erinnerung zu setzen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Friedhofsgärtnereien sind hierfür
kompetente Ansprechpartner“, so
Birgit Ehlers-Ascherfeld, Vorsitzende des Bundes deutscher
Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. (djd).
Friedhofsgärtner aus ganz Deutschland werden in diesem Herbst wieder
lilafarbene Grablichter auf die von ihnen betreuten Gräber aufstellen.
Foto: djd/Bund deutscher Friedhofsgärtner
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Unvergleichlichem Stil treu geblieben
Krautrock-Legende „Jane“ rockt das Wehdemer Life House
WEHDEM (hm). Für die Fan-Truppe aus Bielefeld war das Konzert
im Wehdemer Life House fast ein
Heimspiel. Sie seien auch schon
bis nach Lörrach im Südwesten
Baden-Württembergs gefahren,
um ihre Idole der Band „Jane“ zu
sehen, erzählen die Anhänger der
Krautrock-Legende. Super-Stimmung sei aber mit dieser Band
überall garantiert, wissen die eingefleischten Fans.
„Jane“ begeistern seit weit mehr
als 40 Jahren ihre Fans nicht nur
in Deutschland sondern weltweit
und sind ihrem unvergleichlichen
Stil treu geblieben. Treu geblieben sind auch die Fans, die die
fünf Musiker auf der Bühne feierten. Das Quintett um Gründungsmitglied Charly Maucher präsentierte den Krautrock der 1970er
Jahre im neuen frischen Gewand.
Handgemachter Rock, gefühlvol-
Charly Maucher (re.) ist Gründungsmitglied der Krautrock-Legende
„Jane“ und strotzt wie eh und je vor Spielfreude.
le Harmonien und gelebte Musik
prägten die eindrucksvolle Bühnenshow. Neben Hits wie „Hangman“ oder „Out in the Rain“ hat-
ten die Krautrocker auch einige
neuere Titel im Gepäck und gewannen im Nu die Herzen ihrer
Fans. Groovende Bässe, geniale
Gitarrenriffs und gewaltiger Sound
rissen die Fans immer wieder zu
„Bravo“-Rufen hin. An die 200
Besucher ließen sich insbesondere
mit den älteren Songs in die
1970er Jahre tragen. Klar, dass
die Fans „Jane“ nicht ohne Zugabe von der Bühne ließen. Gerade
auch deshalb, weil die Musiker
angekündigt hatten, ein letztes
Mal in Wehdem zu beim Verein für
Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) zu
sein. „Im nächsten Jahr ist definitiv Schluss“, stellte Frontmann
Maucher unmissverständlich klar.
Trauer bei der Fan-Truppe? Keine
Spur. „Die können doch nicht ohne
- nicht ohne Gigs und ohne Fans“,
waren sich die Anhänger sicher.
Beim Konzert vor zwei Jahren hätte „Jane“ das auch schon angedroht und sie würden schließlich
spielfreudig wie eh und je auf der
Bühne stehen.
Larry Garner & Norman Beaker Band
Louisiana - Blues aus Baton Rouge im Life House - Fr., 25. 11. 2016 20 Uhr
Der Gitarrist, Sänger und Bluespoet LARR
Y GARNER (J
ahrgang
LARRY
(Jahrgang
1952) aus Baton Rouge, Louisiana wird spätestens seit seinem
bahnbrechenden Album „Y
OU
„YOU
NEED TO LIVE A LITTLE“ als „bester“ zeitgenössischer Songwriter
des Blues (West Coast Blues Rev)
gefeiert. Zusammen mit der „Nor
„Nor-man Beaker Band“ tritt er auf Einladung des JFK Stemwede am Freitag den 25. November um 20 Uhr
im Life House in Stemwede-Wehdem auf
auf..
Garners Interpretation des
Blues klingt frisch und modern.
Respekt vor der Tradition und
Einflüsse der Swamp Blues Altmeister Silas Hogan und
Clarence Edwards spiegeln sich
durchaus in Garners Musik.
Larry Garner hat etwas mitzuteilen - seine Themen sind aktuell und auf intelligente und
typisch anspruchsvolle Weise
aufbereitet. Dies hat ihm den
Ruf eines modernen „Bluespoeten“ eingebracht. Sein musikalisches Markenzeichen ist
der für Louisiana typische, relaxte Groove, gospel - u. soulinfiziert. Garner setzt sein flüs-
14
Larry Garner and Norman Beaker (Foto: John Henderson)
siges Gitarrenspiel dezent und
songdienlich ein. Stil und Eleganz sind ihm wichtiger als Saitenakrobatik.
Larry Garner zählt zu den Blueskünstlern der Gegenwart, die
noch dem Stile der Storyteller
nachhängen.
Der Blues des Mannes aus Baton Rouge ist leichtfüßig, melodiös und vermischt zahllose
Einflüße, von New Orleans bis
Chicago, von der Westküste bis
zum Louisiana-Swamp. Witz
und Spielfreude sind weitere
Markenzeichen. Imitation und
Blueskliches a la „whisky and
women“ wird man in seinen
Songs vergeblich suchen.
Dieser ehrliche und auf seine
Weise einzigartige Künstler hat
zahlreiche Auszeichnungen erhalten, auf eine ist er
besonders Stolz: die Aufnahme
in die „Louisiana Music Hall of
Fame“. LARRY GARNER ist definitiv einer der 10 wichtigsten
Bluesmen unserer Zeit (Blues
Revue).
Norman Beaker ist Blues-Gitarrist, Sänger, Songwriter und
Produzent, der in der britischen
Blues-Szene seit 1970 bekannt
ist. Die Norman Beaker Band
tourt regelmäßig und machte
schon Aufnahmen mit vielen
Blues Künstlern wie: Graham
Bond, Jack Bruce, Chuck Berry,
Jimmy Rogers, Alexis Korner,
Buddy Guy und BB King. Beaker tourt regelmäßig mit Chris
Farlowe und Van Morrison. Als
Session-Gitarrist war er an zahlreichen CD- Aufnahmen u.a. bei
Jack Bruce, Lowell Fulson, James Booker und Van Morrison
beteiligt.
Karten sind an der Abendkasse
erhältlich. Eintritt: 17 Euro /
15 Euro (ermäßigt und Mitglieder) Für Kartenreservierungen
und Informationen steht das
Life House (Tel.: 05773/991401)
zur Verfügung. Reservierungen
sind auch per E-Mail unter
[email protected] möglich.
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
J F K - Bitte um Unterstützung
Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des JFK,
diesmal haben wir mal keinen Hinweis auf eine Kulturveranstaltung
sondern die Bitte um Eure Unterstützung.
Der JFK hat sich mit der Wiesenbühne beim Stemweder Open Air Festival beim PSD-Musikpreis beworben.
Dabei gibt es eine Publikumswahl,
bei der darüber abgestimmt wird
welche zehn Projekte mit Spenden
zwischen 2.500 Euro und 500 Euro
unterstützt werden. Bei der Publikumswahl zählt jede Stimme.
Vom 07. bis 28. November kann online abgestimmt werden, welche 10
Projekte ins Finale einziehen. In die-
ser Zeit können alle Unterstützer
täglich für das Projekt abstimmen.
Mit dem folgenden Link könnt Ihr
also jeden Tag wieder für das Projekt
abstimmen
http://www.psd-musikpreis.de/profile/verein-f%c3%bcr-jugend-freizeitund-kultur-in-stemwede-e-v/
Im Finale - vom 28. bis einschließlich
30. November - können die Unterstützer dann nur noch einmalig abstimmen. Gerne könnt Ihr den Abstimmungs-Link auch weiterverteilen. Schon jetzt vielen Dank für Eure
Unterstützung
Euer JFK
möglich. Das Café - Team besteht
aus Menschen mit und ohne Behinderung, die sich hier seit Februar
2012 gemeinsam für „ihr“ CaféHouse-Projekt engagieren: Nicht die
Perfektion zählt, sondern das gemeinsame Handeln. Ob Waffeln ba-
cken, Kaffee einschenken oder Tortenstücke verteilen - jeder hat seine
Aufgabe gefunden. Tatkräftige Unterstützung erfährt das Café-House
auch von den Landfrauen Wehdem.
Das Café-Team freut sich auf zahlreiche Gäste jeden Alters.
„Café-House“ Wehdem
Klönschnack am Sonntagnachmittag
Am Sonntag, den 20. November öffnet das „Café-House“ Wehdem Klönschnack am Sonntagnachmittag
- zum letzten Mal vor Weihnachten
seine Pforten und lädt ins Life House,
Am Schulzentrum 14, in StemwedeWehdem ein. Bei duftendem Kaffee,
frisch gebackenen Waffeln, Torten
und Kuchen können Spaziergänger
und Sonntagsausflügler von 14 bis
17 Uhr verweilen und klönen.
Das Café-House Wehdem wird durch
die Kooperation der Lebenshilfe Lübbecke mit dem JFK Stemwede e.V.
30-jähriges Jubiläum Zahnarzt Praxis in Levern
Am 2. November 2016 wurde
dieses schöne Ereignis in der
Erlebniswelt Rila, StemwedeLevern, gefeiert. Anwesend waren 23 Mitarbeiter/innen und 4
Zahnärzte. Erfreulich ist, das 10
Mitarbeiter/innen, länger als 10
Jahre mit der Praxis verbunden
sind. Die Mitarbeiterin Frau
Schäfer unterstützt die Praxis
seit Beginn in 1986. Die gesamte Belegschaft wurde herzlichst
von Herrn Helmut Richter empfangen und begrüßt. Herr Richter berichtete über die Anfänge
seiner Firma und zog einige Parallelen zur Praxisgründung und
Praxisentwicklung. Um aus einer Keimzelle etwas Großes zu
machen, wie eine Feinkost Firma oder eine Zahnarztpraxis,
braucht man Mut und auch unternehmerisches Geschick. Herr
Richter zeigte den italienischen
Garten, die griechische Taverne,
den chilenischen Garten mit der
„parena cotta“, einer frühkirchlichen Anlage aus den chilenischen
Hochanden.
Anschließend führte Jan-Chris
Damstra, bei kleinen Häppchen
und Getränken durch sein berufliches Leben. Zentrales Thema waren die 30 Jahre Zahnarztpraxis
in Stemwede-Levern. In seiner
Dankesrede wurden alle Mitarbeiter mit einer kleinen Anekdote
persönlich angesprochen und mit
einem Geschenk bedacht. Ein
spanischer Abend mit einer speziellen Geschmacksrichtung rundete den Tag ab.
Die Überzeugung von Zahnarzt Jan
Chris Damstra, die eigenen Zähne ein Leben lang nutzen zu können, ohne das große Behandlungen notwendig sind, werden die
Zahnärzte und das Praxis-Team
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Das gesamte Praxisteam
auch in die nächste Generation
mit Enthusiasmus weitertragen.
Jan Chris Damstra mit seinen Kollegen und der Belegschaft bedankt sich nochmals bei Allen, die
an dieser Entwicklung mitgearbeitet haben und bedankt sich
insbesondere bei den Patienten,
die ihm und der Praxis ihr Vertrauen geschenkt haben.
Die neue Rezeption
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Jugend unterrichtet: Computerkurse im Life House
Der Umgang mit Computern bestimmt immer mehr den Alltag.
Im Life House gibt es daher Computerkurse für Erwachsene. Nicht
immer lernt jung von alt. In diesem Kurs für Erwachsene ist es
anders herum. Die erfahrenen
Jugendgruppenleiter des Life House
geben ihre Kompetenzen und Fähigkeiten weiter - Jugend unterrichtet. Anmeldungen sind während der
Öffnungszeiten im Life House unter
05773/991401 möglich.
Hilfe mit dem Smartphone
Wer Schwierigkeiten mit dem
neuen Smartphone hat kann sich
jetzt im Life House melden und
dort vorbeikommen. Aufkommende Fragen werden beantwortet
und es wird gezeigt, wie das Telefonieren und SMS schreiben funktioniert. Bei Bedarf, auch das Ein-
richten des Smartphones, die Installation von Anwendungen
(Apps) und weiterer Multimedia
Applikationen. Für diesen Kurs ist
es wichtig, ein Smartphone mitzubringen. Termine werden individuell abgesprochen.
Hilfe mit dem Tablet
In diesem Kurs werden die Grundlagen eines Tablets vermittelt.
Durch Üben der Fingerbewegun-
gen werden Einstellmöglichkeiten
des Tablets und der Zugang ins
Internet behandelt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Fragen zu speziellen Apps zu
stellen, die für den Anwender interessant sind. Für weitere Informationen steht das Life House telefonisch unter 05773/991401
oder per Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Auf geht’s in die Badeallee
Kinder der „Rappelkiste“ feiern Laternenfest in der Natur
In diesem Jahr feierte die
Westruper Kindertagesstätte
„Rappelkiste“ ihr Laternenfest
wie bereits in den letzten Jahren in der Natur! Nachdem die
Kinder zuvor fleißig Eulen- und
Sternlaternen mit ihren Eltern
in der Kita gebastelt haben,
konnten sie es kaum noch abwarten, dass der besagte Tag
näher rückte. Treffpunkt war am
Freitag, den 28.10.16 kurz vor
Dämmerung auf dem Parkplatz
des „Hauses der Gesundheit“
in Levern, von wo aus der Weg
dann in die Badeallee führte.
Die Kinder durften, wie in jedem Jahr, Eltern, Großeltern,
Paten oder Freunde mitbringen.
Zur Begrüßung sangen die Kinder „Einfach spitze, dass ihr da
seid...“ und machten entsprechende Bewegungen dazu. Stefanie Klepper (Leiterin der Einrichtung) begrüßte unter den
zahlreichen Teilnehmern (ca. 90
Personen) besonders die Kinder, die dieses Jahr zur Schule
gekommen sind und mit ihren
Familien noch einmal zum Laternenfest eingeladen wurden.
Nachdem der Ablauf erklärt
wurde, ging es dann auf in die
Badeallee.
Das Knistern des Waldbodens
und die hell leuchtenden Laternen erzeugten eine gemütliche
Stimmung. Zwischendurch wurde angehalten, um Laternenlieder zu singen. Unter anderem
ein eigens umgedichtetes Lied:
„Auf geht’s in die Badeallee,
fröhlich zwischen Wald und
Klee, lustig, lustig, trallallalla-
16
la, heut ist unser Laternenfest
da“. Die Lieder klingen natürlich besonders schön in der
Natur, so die Erzieherinnen.
Der Rundgang endete am nahegelegenen Spielplatz. Dieser
wurde zuvor von den Erzieherinnen liebevoll mit selbstausgehöhlten, lustigen Kürbissen
sowie Lichtern und Laternen dekoriert.
Auch Sitzmöglichkeiten standen bereit und ein kleines Lagerfeuer erhellte den Spielplatz, an dem man sich aufwärmen konnte. Es bedienten sich
alle an den warmen Getränken
und dem von der Köchin selbst
zubereiteten, deftigen Eintopf.
Im Schein der Lichter konnte
man miteinander Klönen, die
gemütliche Atmosphäre genießen und den Abend ausklingen
lassen!
Alle freuen sich nun schon auf
nächstes Jahr!
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
„FranceMobil“ an der Stemweder-Berg-Schule
Stephan Kötter und Debora
Arndt, die beiden Französischlehrer, freuten sich sehr über
den Besuch des FranceMobils.
So haben die Schüler die Möglichkeit, einmal einen „echten“
Franzosen kennenzulernen.
Zudem ist das FranceMobil
immer auf lange Zeit ausgebucht und so freuten sich alle
Beteiligten, dass es in diesem
Schuljahr das FranceMobil
Seit September haben wieder
12 junge Franzosen den Auftrag,
deutsche Schulen zu besuchen
und den Schülern zu zeigen, wie
spannend das Erlernen einer
Fremdsprache ist.
Sie fahren mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Kangoos ein Jahr lang durch
Deutschland und besuchen
Schulen. Dieses Mal kam Ulysse Labate und vermittelte den
Schülern - aber auch Lehrern ein zeitgemäßes Frankreichbild
und Informationen zur Fremdsprachenwahl.
Ulysse Labate besuchte den
sechsten, siebten, achten und
neunten Differenzierungskurs
Französisch jeweils eine Stunde lang - wobei er nur französisch sprach! Spielerisch und
lebendig zeigte er z. Bsp. wunderschöne Bilder von Teilen
Frankreichs, die die Schüler mit
Deutschland vergleichen soll-
ten. Anschließend spielten sie
Memory mit französischen und
deutschen Vokabeln: l“école die Schule, etc., was die Schüler schnell begriffen und ihren
Spaß hatten. Auch die Begrüßung erlernten sie: „Bonjour“
und ein Küsschen links und
rechts, was viele lustig fanden,
aber typisch französisch ist! Labate brachte eine Vielzahl an
Sprachmaterial mit, um gerade
den Sechstklässlern die Entscheidung zu erleichtern, sich
für oder gegen Französisch als
Fremdsprache im nächsten
Schuljahr zu entscheiden. Die
motivierten Französisch-Kurse
wurden hingegen noch einmal
in ihrer Wahl bestärkt, wie toll
und lebendig die französische
Sprache ist.
Durch seine offene und unkomplizierte Art gelang es Ulysse
Labate, jeden einzelnen Schüler zum Sprechen zu bewegen.
Stemwede besuchte.
Das Programm ist eine Initiative, die 2002 von der französischen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut Français und der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen wurde.
Sie wurde für ihr ehrenamtliches Engagement in der
deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauerde-Gaulle-Preis ausgezeichnet.
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Leben ist Begegnung
Dielingens engagierter Verein „Raum für Gemeinde“ feierte zehnjähriges Bestehen
DIELINGEN (hm). Einen Raum für
die Menschen in der Gemeinde
zu schaffen, einen Platz, an dem
man sich treffen kann und Vereinen und Gruppen ein Zuhause bieten - das ist die Idee, die hinter
dem Dielinger Gemeindehaus
steht. Ein Haus, das seit nunmehr
zehn Jahren in privater Hand eines engagierten Vereins ist.
„Raum für Gemeinde“ hat sein
Augenmerk auf den Erhalt des großen Gebäudes im Herzen Dielingens gelegt und verwaltet seither
die Nutzung der Räumlichkeiten.
Norbert Voigt, zweiter Vorsitzender von „Raum für Gemeinde“
freute sich viele Gäste beim Festakt im Dielinger Gemeindehaus
begrüßen zu können. Neben Grußworten vieler Gäste stand nette
Unterhaltung mit Sing- und Songwriter Achim Bütow und einem
abschließenden Beisammensein
mit Snacks und Getränken auf der
Tagesordnung für einen kurzweiligen Abend.
Die Kirchengemeinde hatte
Das zehnjährige Bestehen des Vereins „Raum für Gemeinde“wurde gefeiert (v.li.): Theo Frenzel, Kai
Abruszat, Michael Beening, Wilfried Thünemann, Norbert Voigt und Ewald Sandmöller.
seinerzeit deutlich gemacht, dass
sie das 1974 erbaute Haus nicht
unterhalten könne - der Abriss
stand bevor. In Dielingen gründeten arbeitsame Bürger 2005 den
Arbeiten mitten im Leben?
„ Neu durchstarten und selbstständig arbeiten mit Kindern – für mich
ging ein Traum in Erfüllung… Ich wurde Erzieherin und SOS-Kinderdorfmutter. Mit meinem Team begleite ich sechs Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Bei ihrer Erziehung und
Förderung kann ich zeigen, was in mir steckt. Der Beruf fordert viel,
er gibt meinem Leben jedoch einen besonderen Sinn.
“
SOS-Kinderdorfmutter/-vater
Ein Beruf für Sie?
Sie sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie
Lebenserfahrung mitbringen und gerne im Team mit
weiteren Fachkräften arbeiten. Bei Eignung bilden wir Sie
zur Erzieherin oder zum Erzieher aus.
Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Sozialleistungen,
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und Freizeit.
Mehr Informationen unter: www.sos-mitarbeit.de/kdm
Chiffre KDX 1
18
Verein „Raum für Gemeinde“ und
erwarben am 1 November 2006
das Gebäude, das sich in einem
sehr schlechten Zustand befand.
„Im Keller stand das Wasser, weil
das Flachdach undicht war und
auch das Grundstück war zugewuchert“, erinnerte sich Ewald
Sandmöller, erster Vorsitzender
des Vereins. „Wir haben die Flachdachkonstruktion komplett entsorgt, Küche und sanitäre Anlagen erneuert und alle Räume renoviert“, erinnerte Sandmöller an
erste
Erhaltungsmaßnahmen.
Auch die Außenanlage erhielt eine
neue Struktur. „Es war nur mit
vielen Spenden und Zuwendungen möglich, die Kosten hierfür
aufzubringen.“ In den darauf folgenden Jahren erhielt das Dach
ein Fotovoltaikanlage und das
Gebäude selbst wurde mit zeitgemäßer Medientechnik ausgestattet. „Inzwischen wird das
Haus regelmäßig genutzt. Hier
werden Versammlungen abgehalten und Feste gefeiert“, freut sich
der Vorsitzende. Unverzichtbar sei
die Hilfe etlicher ehrenamtlicher
Helfer. „Ohne sie liefe der Laden
nicht!“, machte Sandmöller deutlich und hielt für die „Seele des
Hauses“, Angela Rott einen Blumenstrauß als Dankeschön bereit.
„Gut, dass es den Verein „Raum
für Gemeinde“ gibt, der sich engagiert hat und dieses Haus an
die Hand genommen hat“, zollte
Stemwedes Bürgermeister Kai
Abruszat den betriebsamen Mitgliedern Respekt und Anerkennung, dieses Wirken sei ein Musterbeispiel bürgerschaftlichen Engagements. Solche Stätten der
Begegnung zu erhalten, machten
den Zusammenhalt eines Dorfes
aus.
Nachdem Hobbyhistoriker Wilfried
Thünemann die Geschichte des
Hauses, das 1974 in nur einem
halben Jahr erbaut wurden - Kostenpunkt: 850 000 Deutsche Mark
- anhand vieler gesammelter Presseberichte dokumentiert hatte,
stellte Ortsheimatpfleger Theo
Frenzel die Bedeutung des Gemeindehauses. „Das Motto dieses Hauses ist: Leben ist Begegnung“, stellte er klar. Hier fände
Begegnung statt, es sei der Treffpunkt vieler Gruppen. „Das Gemeindehaus ist zentraler Ortsmittelpunkt, für jeden erreichbar und
außerdem barrierefrei.“
Als lobenswertes Engagement
sah auch Pfarrer Michael Beening
die Bemühungen zum Erhalt des
Gemeindehauses und wünschte
dem Verein durchaus „ein bisschen mehr“ an gut besuchten Veranstaltungen sowie Sensibilität in
der Veranstaltungsplanung. Diesen Wünschen schloss sich „Rentnerpastor“ Wilhelm Dullweber an
und appellierte an alle Anwesenden: „Lasst den Verein nicht alleine in seinen Bemühungen. Vertraut den neuen Wegen und seht
zu, dass das Haus immer voll ist.“
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
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Grotemeier
mit Vorführungen
Im Hause Grotemeier werden
während des „Moonlight-Shoppings“ zwei Vorführungen gezeigt.
Es wird der Lotos-Grill unter dem
Motto „Grillen ohne Rauchbelästigung“ und die AMT-Pfanne unter dem Motto „Die beste Pfanne
der Welt“ gezeigt.
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Herzergreifendes und Spannendes
Beim Bücherflohmarkt der Landfrauen war für jeden etwas dabei
WEHDEM (hm). Sowieso haben
sich Stemwedes Leseratten den
Sonntag vor dem Volkstrauertag
dick im Kalender angestrichen,
denn dann laden Stemwedes Landfrauen zum traditionellen Bücherflohmarkt in die Wehdemer Begegnungsstätte ein. Diesmal waren annähernd 40 Aussteller
dabei, die ihre Verkaufstische am
Sonntagnachmittag aufgebaut
hatten.
Das Angebot war groß. An den
Ständen reihte sich Buchrücken
an Buchrücken. Aber nicht nur
aussortierte Schmöker konnten
gekauft werden, sondern auch
Gesellschaftsspiele, CDs, Cassetten, Bildbände, Reiseführer, Kochbücher und Kinderliteratur füllten
rasch große Einkaufstaschen der
Lesebegeisterten.
„Neben Büchern, Puzzles und
Spielen dürfen die Aussteller auch
hochwertiges und pädagogisch
wertvolles Spielzeug, wie Lego,
Duplo oder Playmobil verkaufen“,
erklärte Gudrun Nobbe, Vorsitzende der Stemweder Landfrauen. „Dennoch stehen die Bücher
im Vordergrund. Wir legen Wert
darauf, dass der Charakter eines
Bücherflohmarktes
erhalten
bleibt, zu einem normalen Trödelmarkt soll es sich nicht ausweiten“, betonte sie.
Fündig wurden Besucher bei herzergreifenden Liebesromanen und
Buntes Treiben herrschte am Sonntag in der Begegnungsstätte bei der jüngsten Auflage des Bücherflohmarktes der Stemweder Landfrauen.
blutrünstigen
Thrillern
gleichermaßen wie bei Kochbüchern oder Natur- und Reiseführern. Andere wurden bei guterhaltenen Bildbänden schwach,
was bei den Preisen kein Wunder
war. Zum Bruchteil des Neupreises waren alle Bücher zu bekommen, schon ab einem Euro war so
mancher Wälzer erhältlich. Aber
es gab auch Raritäten zu entdecken, die die neuen Besitzer stolz
nach Hause trugen.
Einige der Verkäufer waren in den
Vorjahren oftmals als Käufer hier
gewesen, aber irgendwann müsse man im Bücherregal auch mal
wieder Platz für neues Lesematerial schaffen, waren sie sich einig
und freuten sich über recht viele
potentielle Kunden.
Als überaus erfreulich bezeichneten die Landfrauen erneut die Zusammenarbeit mit dem Life
House, das am Nachmittag Theater für die Kleinen anbot sowie
das Bastelangebot des Westruper Kindergartens „Rappelkiste“,
damit Eltern in Ruhe beim Bücherflohmarkt stöbern konnten.
Gut angenommen wurde auch das
Kuchenbüfett mit köstlichen Torten, das die Stemweder Landfrauen auch in diesem Jahr wieder
anboten und nebenher für das
„Mühlenkreis-Kochbuch“ mit vielen Landfrauen-Rezepten und die
„Kulinarische Weltreise“ mit Rezepten ausländischer Mitbürger.
„Vielleicht auch eine tolle Geschenkidee für das bevorstehende Weihnachtsfest“, meint Nobbe. Das Landfrauen-Kochbuch
kostet 19,90 Euro die „Kulinarische Weltreise“ zwei Euro.
Sparkasse übergibt Spende für Tischtennisplatten
KFZ-Siekermann spendiert Trikots
Die Sparkasse Minden-Lübbecke
hat eine Spende über 1500 Euro
der Tischtennisabteilung des TUS
Stemwede überreicht. Durch diese
großzügige Unterstützung konnten
3 neue Tischtennisplatten angeschafft werden. Durch den guten
Nachwuchs im Jugendbereich, wie
auch die Kooperationen mit den
Grundschulen und auch der Stemweder-Berg-Schule war die Anschaffung notwendig geworden.
Weiterhin wurden die Spieler der
3 Herren-Mannschaften mit neuen Trikots ausgestattet. Hierfür
dankt der TuS Stemwede dem
Sponsor Witalij Frank, KFZ-Siekermann, in Stemwede-Wehdem.
ganz links: Vertreter der Sparkasse, Nico Schmidt, Geschäftstelle
Wehdem, ganz rechts: Witalij
Frank, KFZ-Siekermann
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
FC Oppenwehe
Eltern-Kind-Freizeit führt wieder in die Dammer Berge
Am vergangenen Wochenende
erlebten Eltern und Kinder der
gleichnamigen Sportgruppe des
FCO wieder ein unvergessliches
Wochenende in den Dammer
Bergen.
Ausgangspunkt für die vielen
Exkursionen war wieder einmal
die dortige Jugendherberge.
Das Wetter spielte auch mit und
so konnten der Aussichtsturm
erwandert werden und der nahegelegene See umrundet werden. Am Freitag ging es mit der
Taschenlampe durch den Wald
und am Samstag mit der Laterne. Selbst der seltene Nashornkäfer wurde von den Kindern
gefunden.
Werner und Edeltraud Greger
hatten wieder ein tolles Programm ausgearbeitet, wobei
Werner so manche Überraschung parat hatte.
Selbst Krokodile wurden im
Bergsee gesichtet und natürlich ließ sich auch der Räuber
Hasenrotz wieder blicken und
entführte den armen Werner.
Glücklicherweise konnten auch
in diesem Jahr die Kinder in
schnell finden und befreien. So
konnte am Sonntagnachmittag
wieder erschöpft aber zufrieden
und glücklich von allen Teilnehmern die Rückreise nach Oppenwehe angetreten werden.
E-Center Hartmann und die Continentale Berner
großzügige Trikotspende an die D und A-Junioren der JSG Stemwede
Über einen neuen Satz Trikots
konnten sich die D-Junioren und
die A-Junioren der JSG Stemwe-
A-Junioren der JSG Stemwede
der Berg freuen. Ermöglicht wurde dies durch die Spende der „Die
Continentale“- Geschäftsstelle
Dirk Berner und durch das E-Center Hartmann. Pünktlich zum Saisonstart standen die Trikots zur
Verfügung. Im Namen der Mannschaft bedankten sich die Trainer
für das großzügige Engagement.
D-Junioren der JSG Stemwede
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Mit Selbstgebastelten durch Haldems dunkle Straßen
„Laterne, Laterne…..“
HALDEM (hm). Laternenumzüge haben auch in der heutigen
Zeit nichts von ihrer Aktualität
eingebüßt. Haldems Kindergarten „Heidemaus“ in Kooperation mit der örtlichen Feuerwehr
bewahrt ebenfalls diese alte
Tradition und laden gemeinsam
alljährlich Jung und Alt
gleichermaßen zum Laternenumzug durch das Dorf ein.
Besonders für die Kindergartenund Grundschulkinder ist der
Laternenumzug immer ein Hö-
hepunkt. Um die Sicherheit der
etwa 45-minütigen Tour zu gewähren, war eine Abordnung
der Haldemer Löschgruppe vor
Ort und begleitete den Umzug
mit wachsamen Augen.
Start und Ziel des Laternenumzuges in Haldem war das Feuerwehrgerätehaus.
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Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Jugendfeuerwehr freut sich über neuen Bulli
Gebrauchter Mercedes-Sprinter für Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp angeschafft
Nachwuchs in der aktiven Wehr. Von
den 32 Mitgliedern der Löschgruppen Haldem sind 30 Kameraden
vorher Mitglieder in der Jugendfeuerwehr gewesen.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr
Haldem-Arrenkamp freuen sich nun
insbesondere auf tolle Fahrten zu
Wettbewerben über die Gemeindegrenzen hinaus.
Bericht und Foto: Torsten Fischer
Die Betreuer und Mitglieder der
Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp freuten sich über die Anschaffung eines neuen zivilen Mannschaftstransportfahrzeuges durch
die Gemeinde Stemwede. Der
„neue Gebrauchte“ ist ein zwei Jahre alter Mercedes-Sprinter und wurde beim Autohaus Weitkamp in Levern erworben. Dass der Bulli überwiegend für die umfangreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr eingesetzt
werden soll, ist unschwer an der
Beschriftung des Fahrzeuges zu erkennen. Die Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp ist ein durch ihre
Erfolge auf Kreis-, Landes- und Bundesebene seit vielen Jahren ein starkes Team und dies wollte der Feuerwehrnachwuchs auch mit dem Design des Fahrzeuges zum Ausdruck
bringen. Neben den Schriftzügen
ziert das Fahrzeug auf zwei Seiten
das Maskottchen der Haldemer
Nachwuchsblauröcke. Der 163-PS
starke Sprinter ersetzt den 13 Jahre alten Vorgänger, einen VW-T 5,
der nun von der Gemeindeverwaltung für den Transport von Asylbewerbern oder für andere Fahrten
der Gemeinde eingesetzt wird.
Beim gemeinsamen Dienst der
Löschgruppen Haldem und Arrenkamp sowie der Jugendfeuerwehr
wurde das neue Fahrzeug nun offi-
ziell von der Gemeinde Stemwede
übergeben. Der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters und Leiter
des Fachbereiches Ordnung und Soziales, Werner Bahnemann, überreichte symbolisch einen großen
Schlüssel an Jugendsprecher Luca
Brinkmann. Auch der Leiter der Feuerwehr Stemwede, Joachim Lübke,
und seine beiden Stellvertreter
Dietmar Meier und Matthias Maler
waren nach Haldem gekommen, um
die neueste Errungenschaft in Augenschein zu nehmen. Sie brachten
zum Ausdruck, dass die Arbeit der
Jugendfeuerwehr für die Feuerwehr
Stemwede besonders wichtig sei
und einen hohen Stellenwert genießt. Es sei daher auch erforderlich, die Jugendgruppen mit Mannschaftstransportfahrzeugen auszustatten. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr HaldemArrenkamp kommen mittlerweile
aus 10 Stemweder Ortschaften. Die
Betreuer müssen den Nachwuchs
daher nach den Diensten quer durch
Stemwede fahren. Dass sich dieser
besondere Einsatz aber lohnt, zeigen auch wieder die Erfolge der
Jugendfeuerwehrmitglieder in diesem Jahr. Beim Kreispokal in Minden-Dankersen konnte der Haldemer Nachwuchs den 1., 2. und 5.
Platz belegen. Zudem wurde das
Orientierungswandern auf Kreisebene gewonnen und ein 5. Platz
beim Spiel ohne Grenzen erzielt.
Mit ihrer qualifizierten Jugendarbeit sorgt die Jugendfeuerwehr aber
auch für einen leistungsstarken
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Schützenverein Wehdem
Alte Garde
Um die künftigen Aktivitäten zu besprechen, lädt der Ehrenvorsitzende Hans Niemann alle Mitglieder der Alten Garde zu einem
gemütlichen Abend mit Freibier am Donnerstag, dem 24. NovemUhr,, in die Schützenhalle in W ehdem ein.
ber 2016, um 19.30 Uhr
Um eine zahlreiche Beteiligung wird gebeten.
Ortsverband Westrup
Gemeinsame Weihnachtsfeier
Anmeldungen zur gemeinsamen
Weihnachtsfeier der Ortsverbände
Wehdem und Westrup am Sonntag,
dem 4.. Dezember 2016 um 14.30
Uhr im Stemweder Hof in Wehdem
werden noch bis zum 28. November
2016 von den bekannten Mitgliedern des Vorstandes entgegen ge-
nommen. Mit dieser Veranstaltung
soll das Jahr 2016 im weihnachtlichen Rahmen abgeschlossen werden. Da auch in diesem Jahr wieder
eine Reihe von Mitgliedern geehrt
werden, wird um zahlreiche Beteiligung gebeten.
Christa Knoblauch (Vorsitzende)
Neues Flügelkreuz für die Desteler Windmühle
Mühlenflügel sollen sich an bestimmten Tagen drehen / Beleuchtung im Advent
DESTEL (hm). Wind und Wetter
haben dem Holz des alten Flügelkreuzes in den zurückliegenden Jahren stark zugesetzt. Zeit
für die Desteler die Flügel der
Windmühle zu erneuern. Kürzlich montierte das Team des Friller Mühlenbauhofes um Friedrich
Rohlfing das neue Flügelkreuz.
Bevor das neue Flügelkreuz montiert werden konnte, waren einige Vorbereitungen nötig. Der
Kranz unter der Kappe der Mühle
sei aus Holz, erklärte Peter Meißner vom Mühlenbauhof. Den habe
man einfetten müssen, um die
Kappe drehen zu können. Dann
wurden der oberste und der unterste Flügel abgesagt und durch
neue ersetzt. Verbunden wurde
das Holz mit Jochbändern. Das
gleiche Verfahren stand dann für
die beiden weiteren Flügel an.
Ein Kran hob anschließend vorsichtig das neue helle Holz an
seinen endgültigen Bestimmungsort an der historischen
Mühle. Stolze 1,7 Tonnen bringt
das neue Kreuz auf die Waage und hat einen Durchmesser von
gut 21 Metern. Finanziert wurde
die Neuanschaffung in Höhe von
etwa 13.000 Euro, laut Rohlfings,
vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Bezirksregierung
Detmold und des Kreismühlen-
24
vereins. Von der Gemeinde Stemwede gab es einen Zuschuss von
2.900 Euro.
Die Kappe habe die Desteler
Mühle 1987/1988 erhalten, das
Flügelkreuz folgte 1989, erinnerte sich Rohlfing. „Nach einer Lebensdauer von 27 Jahren ist nun
auch an der Zeit, es auszutau-
schen“ ist sich der Leiter des
Mühlenbauhofes sicher. Für die
Hauptteile des Flügelkreuzes
wurde deutsche Lärche verarbeitet, für die Gatter sibirische Lärche. „Lärchenholz hat lange Fasern, ist sehr harzhaltig und ausgesprochen
widerstandsfähig
gegenüber der Witterung“, so der
Fachmann. Sowieso sei deutsche
Lärche, arm gewachsen mit
möglichst engen Jahresringen,
darum sei die Holzstruktur stabiler und habe eine längere Lebensdauer.
Zwar sei die Desteler Mühle nicht
die größte im Kreis Minden-Lübbecke. Das ist die Pottmühle in
Mit dem Kran wurde das neue Flügelkreuz vorsichtig gehoben und dann montiert.
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Petershagen. Aber die im 19. Jahrhundert errichtete Desteler Mühle habe aber schon ihre Besonderheiten. Dazu zählte Rohlfing
die Galerie, die auf einem Kranz
von Linden ruhe.
„Das neue Flügelkreuz ist lauffähig und wird sich an bestimmten
Tagen, wie dem Deutschen Mühlentag oder dem Kreismühlentag
drehen“, so Rohlfing. In der Adventszeit sollen die Mühlenflü-
gel wieder leuchten. Die Desteler müssten jetzt noch die Lichterketten in dem neuen Kreuz
einhängen, freut sich Ortsheimatpfleger Horst Richter schon jetzt
auf die besinnliche Zeit.
Mühlengruppe Oppenwehe
Jahreshauptversammlung
Die Mühlengruppe Oppenwehe v.
1987 e. V. lädt alle ihre Mitglieder, so wie Ehegatten oder Lebenspartnerinnen und Partner, zur
Jahreshauptversammlung am Freitag, 9. Dezember 2016, in das
Gasthaus Meier‚s Deele ein. Die
Versammlung, mit Wahlen und
Berichten, bei der auch wieder
ein Jahresabschlussessen geplant
ist, beginnt um 19 Uhr. Erforderli-
che Anmeldungen nimmt ausschließlich Karl-Heinz Bollmeier
(05773/8711) oder E-Mail Bollmeie r- S t e m w e d e @ t - o n l i n e. d e
entgegen. Auf diesem Wege wird
noch einmal allen Besuchern und
Gönnern, die zum guten Gelingen
der Mahl- und Backtage 2015 beigetragen haben, gedankt. Wer sich
schon heute die Mühlentage für
die Saison 2017 notieren möchte:
Sonntag, 23. April,
Sonntag, 14. Mai,
Pfingstmontag, 5. Juni,
Sonntag, 23. Juli,
Sonntag, 27. August (Kreismühlentag)
Sonntag, 17. September und
Sonntag, 15. Oktober.
An allen Mühlentagen von April
bis Oktober findet ein besonders
Rahmenprogramm statt.
Heimatverein Levern
Stemwede-Levern. Der Heimatverein Levern veranstaltet am
Samstag, 19. November, eine kurze Wanderung mit anschließendem Grünkohlessen. Start ist um
16.30 Uhr auf dem Kirchplatz. Von
dort geht es durch das Stift und
über die Badeallee zum Bade-
haus, das eigens für die Gäste
geöffnet wird. Die Getränke während der Tour übernimmt der Heimatverein. Ab etwa 18/18.15 Uhr
gibt es dann Grünkohl im Hotel
Meyer-Pilz; das Essen trägt jeder
für sich. Wer Grünkohl essen
möchte, aber nicht mitwandern
möchte, kann direkt zu MeyerPilz kommen. Willkommen sind
dem Heimatverein auch Mitglieder benachbarter Heimatvereine.
Anmeldungen sind erforderlich
und bis zum 18. November bei
Ingrid Hölscher unter Tel. (0 57
45) 17 86 möglich.
Mit Apfelsinen im Haar
Oppenweher Laienspielschar glänzt in ihren Rollen
OPPENWEHE (hm). Die Mischung
kam allerbestens an. Immer
wieder kringelten sich die Zuschauer beim neuen Stück der
Oppenweher Laienspielschar.
Eine Travestie-Bar im Ausnahmezustand, Notlügen und jede Menge Chaos - so lässt sich die Hand-
lung zusammenfassen.
Von einen Tag auf den nächsten
überschlagen sich die Ereignisse
in der Travestie-Bar „Paradiesvogel“. Hannes (Sven Winkelmann)
betreibt das Lokal zusammen mit
seinem Lebensabschnittsgefährten Dennis (Stephan Köllner). Das
Turbulent ging es auf der Bühne zu. Die Zuschauer hatten viel Spaß mit
der Oppenweher Laienspielschar.
Fernsehen kündigt sich an, ebenso
wie Hannes’ Mutter (Michaela
Spreen). Schwer zu sagen, was
mehr Aufruhr auslöst - immerhin
weiß Hannes’ Mutter nicht, dass
ihr Sohn auf Männer steht. Was
folgt, sind turbulente Tage. Hier
fällt jemand in Ohnmacht, da explodiert eine Mikrowelle. Zu allem Überfluss steht dann auch
noch der Bürgermeister (Dirk
Priesmeier) vor der Tür.
Zu den Höhepunkten des Stückes,
das die Laienspieler schon bei der
Premiere vor einem voll besetzten Saal in Meier´s Deele in Oppenwehe präsentierten, gehörten
herrliche Showeinlagen von Hannes und Dennis. Zusammen trällern sie unter anderem France
Galls“ „Zwei Apfelsinen im Haar“.
Dabei tragen sie lediglich ein Baströckchen, ein spärliches Oberteil
aus Kokosnuss-Schalen und, natürlich Apfelsinen im Haar und
Bananen an den Hüften.
Mit auf der Bühne bei dem Drei-
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
akter von Jennifer Hülser standen
außerdem Barfrau Eloise (Katja
Döhnert), die Journalistin vom Lokalsender (Ina Büttemeier) und ihr
Kameramann (Hendrik Pieper) sowie Köchin Mathilda (Kathrin Nagel).
Alle überzeugten auf der Bühne,
von Unsicherheit keine Spur.
Nicht nur durch lustige Dialoge
unterhielten sie ihr Publikum
bestens, auch ihre Spielfreude
steckte an. Unterstützt wurden sie
durch zahlreiche weitere Beteiligte, darunter Annette Köllner,
Frauke Spreen (Regie), Andrea
Melcher, Alfred Melcher und Iris
Staas-Johan.
Wer das Stück noch sehen möchte, hat an folgenden Terminen
noch die Gelegenheit dazu: Freitag, 18. November, 19.30 Uhr und
Freitag, 25. November, 19.30 Uhr.
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Borstige Kollegen fühlen sich sauwohl
Schweinezucht mit viel frischer Luft und Auslauf auf der Weide
TWIEHAUSEN (hm). Im idyllischen
Stemwede, an der Hollweder Straße züchtet Rainer Wehdebrock seine Schweine ganz wie früher. Seinen 40 Zuchtsauen gönnt er viel
frische Luft und jede Menge Auslauf auf den angrenzenden Weiden. „Das ist es, was die Schweine
lieben. Es tut ihnen richtig gut davon profitieren auch die Menschen“, weiß der Landwirt.
Kürzlich hatte der Bauer auf seinen Hof in Twiehausen eingeladen
und die Besucher konnten sich ein
Bild von den richtig glücklichen
Zuchtsauen machen. Große Kiepen mit frischen Äpfeln standen
bereit und jeder, der wollte, durfte
die intelligenten Borstenviecher
füttern. „Hier finden die Tiere alles, was das Schweineherz begehrt.
Sie suchen auf der Wiese nach Eicheln, Gras, Kräutern oder Beeren“, erklärt Wehdebrock, aber für
einen leckeren Apfel ließen sie alles andere stehen, was die Schweine mit wohligen Grunzen und
Schmatzen bestätigten. Augenscheinlich fühlten sie sich sauwohl!
Alle Muttersauen und Jährlinge
verbringen den größten Teil des
Jahres im Freien. „Als Resultat erhalten wir gesunde und stressresistente Ferkel, die während der
Mast keine Antibiotika benötigen“,
erklärt Wehdebrock. Die Wiesen
mit einer Gesamtfläche von mehr
als einem Hektar bieten den Tieren einen Lebensraum zum Wohl-
Josefin und Hannes sorgten für leckeren Nachschub brachten Kiepen mit frischen Äpfeln zur Weide - das
Leibgericht der Zuchtsauen.
fühlen. „Das ist für uns sehr wichtig, weil wir davon überzeugt sind,
dass wir auf diese Weise hochwertige Produkte auf eine natürliche
und ökologisch verträgliche Art
produzieren“, so der Landwirt.
Rund 800 Mastschweine würde er
pro Jahr verkaufen - ein kleiner
Bestand zwar, aber seine Schweine hätten im Stall mehr Platz, darum habe er viel weniger Schweine
als die großen Mastbetriebe. „Es
ist schwierig am Markt zu bestehen“, sieht Wehdebrock seine wirtschaftliche Perspektive als Kleinbauer realistisch. Vor sechs Jahren
habe er entschieden, Schweine artgerecht zu halten, gönnt den
Schweinen Frischluft auf der Weide, ein recht glückliches Schweineleben also und wird für seine
Mühen, die mit viel Handarbeit
verbunden sind, belohnt, indem er
keine Antibiotika einsetzen muss,
was letztendlich dem Verbraucher
zugute kommt.
Zwei Mal im Jahr würden die Sauen ferkeln, erklärt der Landwirt.
„Auf einem warmen Strohpolster“,
ergänzt er. Im Gegensatz zu den
Mastschweinen steht ihnen ein
langes artgerechtes Leben bevor.
„Fünf bis sechs Jahre leben die
Zuchtsauen hier“, sagt er und freut
sich, wenn es den Tieren gut geht.
Mastschweine hingegen kommen
nach etwa einem dreiviertel Jahr
zum Schlachter. Das sei auch bei
seinen 800 Schweinen so.
Überzeugen durften sich die Gäste
des Hofes von der Qualität der Niedermehner Schweine. Willi Engelke und dessen Sohn Ralf hatten
ein Spanferkel gegrillt und es mit
Kartoffelbrei und Sauerkraut serviert. Außerdem gab es am Marktstand der Landschlachterei gutes
vom Schwein für zu Hause zum
Mitnehmen. „Wir essen lieber mal
ein Schnitzel weniger und achten
mehr auf die Qualität“, sagte Petra Klinger aus Levern, die sich mit
ihrem Mann Werner das gegrillte
Ferkel schmecken ließ. „Wenn man
weiß woher das Fleisch kommt,
kann man es mit viel mehr Appetit
genießen“, war sich Frank Hille aus
Twiehausen sicher.
Einig waren sich die Gäste, dass
am Ende das Preis-Leistungs-Verhältnis zähle. „Wenn ich mehr
Geld ausgebe, habe ich am Ende
auch weitaus mehr gesunde Qualität auf dem Teller!“
Niedermehnen: Tannenduft
und Punschgeruch
Am 1. Advent, Sonntag, den
27.11.2016 wollen wir wieder den
Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz Niedermehnen ausrichten
und zum Leuchten bringen.
Ab 14.30 Uhr bieten wir Warmund Kaltgetränke sowie Brat-
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würstchen an.
Dazu laden wir herzlich ein und
freuen uns auf viele große und
kleine Gäste und ein paar gesellige Stunden! Die Niedermehner Landfrauen und Dorfgemeinschaft Niedermehnen
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
DRK Frühstück mit Vortrag
Am Samstag,den 26.11. hält Frau
Prof. Dr. Ulrike Blömer in Brockum, Gasthaus am Markt, einen
Vortrag über Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen.
Der akute Rückenschmerz tritt oft
plötzlich auf, der Betroffene kann
sich kaum bewegen und hat starke Schmerzen. Ist der Hausarzt
jetzt die richtige Anlaufstelle,
welche Diagnoseverfahren gibt es
und reicht eine Schmerztherapie
mit Tabletten aus? Diese und andere Fragen wird Frau Prof. Blömer in ihrem Vortrag beantworten. Nach einem ausgiebigen Frühstück in gemütlicher Atmosphäre
(1.Advents-WE) wird noch genü-
gend Zeit für weitere Fragen sein.
Frau Prof. Dr Blömer ist Fachärztin für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie mit Praxis in Damme, operiert auch Rückenleiden
in der Alexianer Klinik in Diepholz.
Im Gasthaus am Markt in Brockum, Beginn um 9.30 Uhr, findet
der Vortrag nach einem reichhaltigen Frühstück, statt.
Wie immer sind Gäste herzlich
willkommen.
Anmeldung bis zum 21.11. beim
Gasthaus am Markt,
Tel.05443-513, bei Monika Meier-Rüffer,Tel.05443-929557 oder
bei Ellen Kettler, Tel. 05443-466.
Flohmarkt in der
Grundschule Lemförde
Der Förderverein Treffpunkt
Grundschule Lemförde e. V. organisiert in der Grundschule Lemförde einen Flohmarkt „Rund ums
Kind“. Der Flohmarkt findet am
Samstag 19.11.2016 von 14:00 bis
16:30 Uhr statt. Wer Interesse hat,
Artikel „Rund ums Kind“ anzubieten, kann sich telefonisch zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr im
Schulsekretariat (Telefon: 05443/
929171) anmelden. Der Förderverein, freut sich schon heute über
ganz viele Schnäppchenjäger in
der Grundschule Lemförde.
Es werden in der Cafeteria auch
Kaffee und Kuchen, sowie Poffertjes angeboten. Nähere Informationen zum Flohmarkt finden ihr auf
der Homepage des Fördervereins
unter: www.foerderverein-gslemfoerde.de
Nüsse lagern
Nur ganze Früchte halten lange
Wissenschaftliche Untersuchungen
belegen immer wieder: In Maßen
verzehrt, sind Nüsse gut für das
Herz-Kreislauf-System und vor allem für die Blutfettwerte. Das verdanken die leckeren kleinen Kraftpakete vor allem ihrem günstigen
Fettsäuremuster, nämlich dem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch: Genau wegen des Fettgehalts können Nüsse schnell ranzig
werden. Unter Einwirkung von
Feuchtigkeit, Enzymen, Mikroorganismen, Sauerstoff und Licht
werden die Fette gespalten. Es
entstehen Abbauprodukte, die
nicht nur schlecht riechen und
schmecken, sondern zum Teil auch
gesundheitsschädlich sein und
Magen-Darm-Verstimmungen auslösen können.
Je größer die Oberfläche ist, umso
angreifbarer sind die Nüsse und
ihre Fette für die zersetzenden
Umgebungseinflüsse. Deshalb verderben geschälte und geriebene
oder gehackte Nüsse wesentlich
schneller als ganze Früchte. Für
eine längere Lagerung sind sie also
die Produkte der Wahl. Kühl, dunkel, trocken, gut verpackt in Säcken oder Netzen und luftig können sie monatelang aufbewahrt
werden. Angebrochene Verpackungen mit geschälter und bereits
zerkleinerter Ware kommen in den
Kühlschrank, am besten in einer
fest verschließbaren Dose. Dort
halten sie sich bis zu vier Wochen.
Unsere sensiblen Geruchs- und
Geschmackssinne bewahren uns
in der Regel davor, ranzige Nüsse
zu essen. Früchte mit muffigem
Geruch oder auch gelblichen, dunklen Verfärbungen sollten Sie entsorgen. Eva Neumann, www.aid.de
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Sparen auf jedem Kilometer
Plug-in-Hybridautos verbinden Effizienz mit Dynamik und Fahrkomfort
Der Deutschen liebstes Kind hat
nichts an seiner Faszination verloren - nur ökologisch und sparsam soll es heute sein.
„Die individuelle Mobilität, die
das Auto ermöglicht, ist für die
meisten kaum aus dem Alltag
wegzudenken“, bestätigt Martin
Blömer vom Verbraucherportal
Ratgeberzentrale.de.
„Neben
dem emotionalen Wert, den viele
damit verbinden, zählen aber
auch Vernunftargumente.“ So
überrascht es nicht, dass sich
immer mehr Verbraucher beim
Fahrzeugkauf für alternative Antriebe interessieren. Hybridfahrzeuge etwa verbinden die Vorteile eines bewährten Verbrennungsmotors mit den Vorzügen der Elektrifizierung.
Tank
en an der Steckdose
anken
Das Grundprinzip von Hybridautos ist schnell erklärt: Der elektrische Zusatzantrieb unterstützt
den Verbrennungsmotor und kann
das Fahrzeug für kürzere Etappen
sogar rein elektrisch bewegen.
Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen deutlich, Einsparungen von bis zu 30
Prozent sind realistisch. Die Batterie wird direkt beim Fahren
wieder aufgeladen, etwa indem
das regenerative Bremssystem
Energie zurückgewinnt. Einen
Schritt weiter gehen die sogenannten Plug-in-Modelle: „Dabei
handelt es sich um Fahrzeuge mit
Verbrennungs- und E-Motor, deren Energiespeicher sich zusätzlich per Steckdose aufladen lässt“,
erklärt Bosch-Experte Volker
Barth. Das Resultat: größere
Reichweiten, die rein elektrisch
zurückgelegt werden können, und
somit noch mehr Effizienz.
Eine gute Wahl für Berufspendler
Insbesondere für Berufspendler
sei dieses Antriebskonzept interessant, so Barth weiter: „Typische Fahrstrecken zur Arbeit und
zurück lassen sich somit rein elektrisch und emissionsfrei zurücklegen. Gerade in der Stadt und im
28
Die Vorteile des Verbrennungsmotors und des elektrischen Antriebs miteinander kombiniert: Plug-inHybridautos sind sparsam, umweltfreundlich - und zudem mit ihren hohen Reichweiten absolut alltagstauglich.
Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems/thx
Das Aufladen der Batterie ermöglicht ein rein elektrisches Fahren, zumindest im Stadtverkehr sowie auf
Kurzstrecken. Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
dichten Berufsverkehr kommen
die Vorteile eines Hybrid
besonders zum Tragen.“ Aufgeladen wird die Batterie des Fahrzeugs entweder über Nacht in der
heimischen Garage oder tagsüber
auf dem Firmenparkplatz. Und
wenn gelegentlich längere Distanzen zurückgelegt werden sollen,
sorgt der Verbrennungsmotor für
entsprechend große Reichweiten.
Soweit die Vernunftargumente,
doch wie steht es um die Emotion
beim Fahren? Dazu verweist der
Bosch-Experte auf den sprichwörtlichen Gummiband-Effekt, den ein
Hybrid beim Beschleunigen charakterisiere. „Der starke Antritt
und die Elastizität begeistern jeden, der zum ersten Mal ein solches Modell bewegt.“ Denn der
Elektroantrieb kann bereits aus
dem Stand heraus das volle Drehmoment zur Verfügung stellen und
für einen kräftigen Durchzug sorgen - das bedeutet viel Fahrfreu-
de bei wenig Verbrauch. (djd).
Hybridlösungen im Vergleich
Hybrid ist längst nicht gleich Hybrid. Unter diesem Oberbegriff versammeln sich verschiedene Antriebskonzepte,
die
eines
miteinander verbindet: das (teil-)
elektrische Fahren, das den Kraftstoffverbrauch senkt, bares Geld
und die Umwelt schont. Den Einstieg stellen die heutzutage schon
weit verbreiteten „Mild Hybrids“
dar, die mit einer Start-Stopp-
Funktion ausgestattet sind und
zusätzlich elektrische Energie
beim Bremsen zurückgewinnen.
„Voll-Hybride“ verfügen über größere Batterien und können somit
gewisse Strecken ausschließlich
mit dem Elektroantrieb zurücklegen. Eine Besonderheit wiederum
sind „Plug-in-Hybride“: Hier lässt
sich die Batterie zusätzlich per
Steckdose aufladen, die Reichweite für das rein elektrische Fahren ist somit größer. (djd).
Wohnmobil-Unfälle: Selten, aber schwer
Fahrzeuginsassen der Unfallgegner stärker gefährdet
Es geschieht - glücklicherweise relativ selten. Aber wenn es passiert, sind die Folgen meist fatal.
Die Rede ist von Unfällen mit
Wohnmobilen. Was die Ursachen
dafür sind und wer am meisten
gefährdet ist, hat jetzt das Institut „Unfallforschung der Versicherer“ (UDV) untersucht. Die Ergebnisse sind beängstigend.
Die Zahl der Neuzulassungen für
Wohnmobile steigt seit geraumer
Zeit kontinuierlich. Studien und
Erkenntnisse über Unfälle mit den
Fahrzeugen jedoch gibt es nur sehr
wenige. Dies nahm die UDV zum
Anlass, sich etwas detaillierter
mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Untersucht wurden dabei die Unfälle mit Wohnmobilen im Jahr
2014. Dabei stellte sich heraus,
dass die gefährlichsten Stellen
offensichtlich Landstraßen sind.
Dort und bei Auffahrunfällen kam
es am häufigsten zu Todesopfern
unter den Beteiligten. Offensichtlich sind die Insassen der Unfallgegner dabei viel stärker gefährdet als Wohnmobilfahrer: Von den
insgesamt 15 Todesopfern im Jahr
2014 saßen vier im Reisemobil
und elf in den anderen Fahrzeugen. Auch die Zahl der Schwerverletzten spricht Bände: Hier lag das
Verhältnis im selben Jahr bei 44
zu 103.
Ein Teil dieser Unfälle hätte sich
laut den Experten der UDV vermeiden lassen können. Und zwar
laut dem UDV-Leiter Siegfried
Wohnmobile reagieren bei Unfällen deutlich anders - und werden so zur Gefahr. Foto: dmd/thx
Brockmann aus folgenden Gründen: „Viele davon müssten nicht
sein, wenn Wohnmobile mit Bremsen nahe am Pkw-Niveau ausgerüstet und Fahrzeuge oft nicht auch
noch überladen wären.“
Dass viele fahrbare Heime tatsächlich viel zu schwer unterwegs sind
und dadurch unnötig ihren Bremsweg verlängern, scheint leider
gang und gäbe zu sein. Verkehrskontrollen ergaben laut dem UDV,
dass rund die Hälfte aller Campingfahrzeuge überladen waren ohne dass sich die Fahrer dessen
bewusst waren. Ebenfalls ein
Grund, warum viele Wohnmobilfahrer zu zögerlich oder zu spät
auf die Bremsen treten: die Angst
vor herum fliegenden Teilen im
Wohnmobil. Tatsächlich ergaben
Crashtests, dass sich schon bei
einer Geschwindigkeit von 70 km/
h ungesicherte Teile im Innenraum
des Fahrzeugs in Geschosse verwandeln und dadurch eine Gefahr
für die Insassen darstellen. Daher
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
rät der UDV: Das Reisegepäck vor
der Abfahrt wiegen und sicher verstauen, sodass nichts herumfliegen kann sowie den Zustand der
Reifen prüfen. (dmd).
29
Freitag,
25. November 2016
Nikolausfahrten
auf der Wittlager Kreisbahn
Am zweiten Adventswochenende
veranstaltet die Museums-Eisenbahn Minden e.V. Nikolausfahrten auf der Strecke der ehemaligen Wittlager Kreisbahn. Der Zug
wird aus Wagen gebildet, wie sie
in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf der Strecke zwischen
Preußisch Oldendorf und Bohmte
eingesetzt wurden. Der Zug wird
von der Diesellok DL2, die 1958
von der MAK in Kiel für die Wittlager Kreisbahn gebaut wurde,
gezogen. Am Sonnabend, den 3.
Dezember, fährt der Zug um 15:00
und um 17:30 von Preußisch Oldendorf nach Bohmte und zurück.
Um 16:00 fährt der Zug von Bohmte nach Preußisch Oldendorf und
zurück. Am Sonntag, den 4. Dezember, fährt der Nikolauszugzug
um 11:00, 13:30 und 16:00 in Preußisch Oldendorf ab. In Bohmte
fährt der Zug am Sonntag um
12:00 und 14:30 ab. Unterwegs
steigt der Nikolaus mit einem
Sack voller bunter Tüten ein und
verteilt diese an die Kinder im
Zug. An beiden Tagen herrscht auf
dem Preußisch Oldendorfer Bahnhof eine weihnachtliche Atmosphäre. Dort werden Bratwürstchen, Waffeln, warme und kalte
Getränken, Bücher rund um die
Eisenbahn sowie Handarbeiten
angeboten.
An Heiligabend fährt der historische Triebwagen, unter dem Motto: „Wir warten auf das Christkind“, um 11:00 und 13:00 von
Preußisch Oldendorf nach Bad Essen und zurück und um 11:45 von
Bad Essen nach Preußisch Olden-
dorf und zurück.
Fahrkarten für die Nikolaus- und
Heiligabendfahrten erhalten sie
auch im Internet unter:
www.museumseisenbahnminden.de.
Außerdem erhalten Sie die Fahrkarten für die Nikolausfahrten an
folgenden Vorverkaufsstellen: In
Bohmte im Landgasthaus Giesecke-Asshorn und in der Lottoannahmestelle Dörfler.
In Preußisch Oldendorf im Bürgerbüro im Rathaus und in Bad Holzhausen im Haus des Gastes.
Weitere Auskünfte erhalten Sie
unter der Rufnummer 05474 /
912090
Restkarten, sofern verfügbar, werden vor Abfahrt des Zuges auf den
Bahnsteigen in Preußisch Oldendorf und Bohmte verkauft.
Deutsche dicker als EU-Durchschnitt
Problem Fettleibigkeit
Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in der Europäischen Union ist
übergewichtig und jeder sechste Erwachsene sogar fettleibig. Dies geht
aus einem Bericht der europäischen
Statistikbehörde Eurostat hervor. Die
Deutschen sind dicker als der EUDurchschnitt, aber Adipositas (Fett-
30
leibigkeit) ist in zwölf anderen EUStaaten ein noch größeres Problem.
Der Statistik zufolge waren 2014
rund 46 Prozent der Erwachsenen in
der EU normalgewichtig, 51,6 Prozent hatten Übergewicht. Als fettleibig galten 15,9 Prozent der EU-Bürger. Mit 16,9 Prozent liegen die Deut-
schen dabei über dem EU-Durchschnitt. Besonders wenig adipöse
Menschen gab es mit einem Anteil
von nur 9,4 Prozent in Rumänien.
Mit einem Adipositas-Anteil von
26 Prozent sind die Menschen auf
Malta innerhalb der EU mit Abstand am schwergewichtigsten.
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
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Regionale Lebensmittel
sind gefragt
Absatzchancen nutzen
Bio und noch dazu regional –
seitdem die Lebensmittelherkunft für Verbraucher oft kaum
noch nachvollziehbar ist, verspricht beides zusammen ein
hohes Maß an Transparenz.
Zudem verbinden Konsumenten
mit beiden Produkteigenschaften einen besseren Geschmack
sowie Gesundheits- und Umweltschutzaspekte. Doch wofür
entscheiden sich die Konsumenten, wenn beides zusammen – bio und regional – nicht
zu haben ist?
Um das herauszufinden, haben
Agrarmarktexperten der Universität Kassel unter Federführung von Professor Ulrich Hamm
eine Konsumentenbefragung
mit einem Kaufexperiment
kombiniert. Im Kaufexperiment
wurden den Verbrauchern
jeweils drei Produktvarianten
angeboten. Diese unterschieden sich hinsichtlich des Preises, der Produktionsweise und
der Herkunft. Am Beispiel von
Äpfeln, Mehl, Butter und Rindfleisch wurde auch untersucht,
ob sich die Befragten
bei pflanzlichen Produkten
anders entscheiden als bei
Fleisch oder Milchprodukten.
Die Befragung zeigt einmal
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mehr: Konsumenten schätzen
es sehr, wenn Lebensmittel aus
ihrer Region stammen.
Insbesondere beim Kauf von frischen Lebensmitteln wie Obst,
Gemüse und Fleisch achten sie
auf eine regionale Herkunft.
Auch in den Kaufexperimenten
bestätigte sich diese Präferenz:
Wer die Wahl hat, greift bevorzugt zu Produkten, die aus der
Nähe seines Wohnortes stammen oder zu Öko-Lebensmitteln deutscher Herkunft.
All das legt nahe, dass es für
regionale
Produkte
und
hierzulande produzierte Ökoware ein viel versprechendes
Absatzpotenzial gibt.
Demnach ist der Lebensmittelhandel gut beraten, so das Fazit der Studie, verstärkt sein
Sortiment um regionale Produkte zu bereichern.
Aus Sicht der Wissenschaftler
ist es für den Vermarktungserfolg allerdings entscheidend,
dass die regionale oder deutsche Produktherkunft für Verbraucher eindeutig und gut erkennbar ist und die Kennzeichnung unternehmensunabhängig
erfolgt.
Nina Weiler,
www.aid.de
Stemweder Bote – 44. Jahrgang – Nr. 45 – 18. November 2016 – Woche 46 – www.stemweder-bote.de
Pilz des Jahres
Das Judasohr ist der ideale Einsteigerpilz
Wenn die ersten Blätter fallen und
die Tage kürzer werden, zieht es
Pilzkundige in den Wald. Das Judasohr wird in der Natur oft übersehen. Dabei ist der Speisepilz
wie eine Ohrmuschel geformt und
daher auch für Einsteiger gut zu
identifizieren. Giftige Doppelgänger gibt es nicht. Das Judasohr ist
das ganze Jahr über zu finden.
Die ideale Sammelzeit ist
allerdings im Herbst und Winter
bei nasskalter Witterung, ohne
dass es friert. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat das
Judasohr (Auricularia auricula-judae) zum Pilz des Jahres 2017 gewählt, um auf den außergewöhnlichen Vertreter aufmerksam zu
machen. Der Name geht
auf eine Sage zurück: Der Jünger
Judas soll sich an einem Holunderbaum erhängt haben, nachdem
er Jesus durch einen Kuss verraten hat.
Tatsächlich gedeiht das Judasohr
besonders gut auf älteren Stämmen des Schwarzen Holunders und
wird daher auch als Holunderschwamm bezeichnet. Es ernährt
sich von dem Holz und baut es
langsam ab. Seltener entdeckt
man ihn auch auf anderen Laubbäumen wie Ahorn und Buche. Die
Außenseite des Pilzes ist rötlichbraun bis violettgrau und fühlt
sich samtig an, während die Innenseite glatt ist. Auf dem Baum
bekommt er nur unregelmäßig
Wasser. Aus diesem Grund hat er
die Fähigkeit entwickelt, bei Trockenheit zu schrumpfen und bei
Regen aufzuquellen.
Das Judasohr wächst nicht nur
wild in den Wäldern, sondern wird
auch in Pilzzuchten auf Holz gezogen. Die Art ist nah mit dem
Mur-Erh (Auricularia polytricha),
auch Chinesische Morchel genannt, verwandt. Der Geschmack
des Judasohrs ist eher neutral. Er
passt gut in Pilzmischgerichte und
asiatische Gerichte aus dem Wok
und lässt sich hervorragend für
die Vorratskammer trocknen. Heike Kreutz, www.aid.de
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