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Willkommen zur Schweizer
Segelflugkonferenz 2016
Am Samstag 26. November 2016 präsentiert sich
der Helvetiaplatz in Zürich von einer ganz neuen
Seite: Segelflugzeuge werden an diesem Tag die
Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen.
Die Segelfluggruppe Zürich, ein Verein der Stadt
und seit Jahrzehnten im Kreis 4 ansässig, lädt
Segelflugpilotinnen und Piloten wie auch das interessierte Publikum ein, am 26. November ins
Volkshaus nach Zürich und zum Helvetiaplatz zu
kommen. Ein reichhaltiges Programm soll nicht
nur die Segelflieger, sondern auch ein weiteres
Publikum ansprechen und Werbung für den
schönsten Sport machen.
Nebst den montierten Flugzeugen werden auf
dem Platz auch Transportanhänger, ein Infostand und ein Verpflegungszelt stehen. Ebenfalls
ist ein Ballonwettbewerb organisiert und attraktive Flugpreise warten auf ihre Gewinner. Wer
weiss, vielleicht infiziert sich der eine oder andere Besucher mit dem „Segelflugvirus“ und kann
im aufgestellten Segelflugsimulator (mit echtem
Cockpit!) gleich mal erste Eindrücke und Erfahrungen sammeln.
Segelflug Bulletin ONLINE Das Patronat über die SFK im angrenzenden
Volkshaus hat Stadtrat Gerold Lauber, der Vorsteher des Schul- und Sportamtes, übernommen. Stadtpräsidentin Corine Mauch, selber in
einer Segelfliegerfamilie aufgewachsen, wird die
Anwesenden begrüssen.
Traditionellerweise informiert der Vorstand des
Segelflugverbandes am Morgen über seine Arbeit und nimmt vor dem Mittagessen die sportlichen Ehrungen vor.
Allein schon die Themen der Referate, die am
Nachmittag auf dem Programm stehen, werden
grosses Interesse wecken: Meteo mit Felix Blumer, WM-Erfahrungen von Bert Schmelzer, Werbung im Segelflug von Köbi Möri, Junioren-WM
mit Roger Frei und Mario Straub, FLARM, Drohnen und Fallschirmspringer ...
Viele Gründe, um am 26. November nach Zürich
zu kommen!
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.sfk2016.ch
Köbi Möri, OK-Präsident
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Programm
8:00
Türöffnung
Kaffee und Gipfeli im Foyer
Ausstellung Volkshaus und Helvetiaplatz
13:15
Köbi Möri:
Vorstellung SF-Werbung national
Roger Frei, Mario Straub:
Junioren-WM Australien
9:30
Begrüssung Urs Schildknecht, Präsident SG Zürich, und Köbi Möri, OK-Chef SFK2016
FLARM:
Begrüssung Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zü- Drohnen, Fallschirmspringer & Co
rich
Informationen Segelflugverband
Felix Blumer: Meteo
Ehrungen
Bert Schmelzer: Weltmeister-Erfahrungen
12:00
Mittagessen
17:00
Ende der Veranstaltung
Weitere Informationen unter
www.sfk2016.ch
Segelflug Bulletin ONLINE Seite 2
Ein Looping zum Saisonabschluss
Ein Looping zum Saisonabschluss
Wenn in Thun die Streckenflieger ihre Saison
beendet haben, belagern jeweils die Segelkunstflieger den Flugplatz im Berner Oberland. In der
Woche vom 19. bis 24. September fanden sich
15 Teilnehmer zu den beliebten Thuner Kunstflugtagen unter der Leitung von Adrian Sieber
ein.
Bereitstellen
Gute Ausbeute
Ausser am Mittwoch konnte jeden Tag geflogen
werden. Insgesamt wurden 250 Segelflugstarts
durchgeführt. Den Kursteilnehmern standen
neun Fluglehrer zur Seite. Fünf davon kamen aus
auswärtigen Gruppen; sie fühlten sich in Thun jedoch bestens aufgehoben.
Unterstützt von auswärtigen Referenten wurde
das EASA Longbriefing für den Kunstflug abgehandelt und durch die Fluglehrer in der Praxis
vertieft.
Aktiv dabei
Vier Teilnehmer konnten die vollständige Kunstflugausbildung nach EASA abschliessen, einem
Absolventen fehlten bei Kursende noch zwei
Flüge. Einige weitere Piloten nutzten die Thuner
Kunstflugtage für einen Refresher oder zur Weiterbildung. Die vier Grundschüler machten während der Woche deutliche Fortschritte. Und vielleicht wurden auch die zwei „Schnupperstiften“
vom Segelflugvirus erfasst?
So unterschiedlich wie der Ausbildungsstatus
war auch die Herkunft der Piloten. Sie kamen aus
allen vier Sprachregionen der Schweiz. Sogar
der Flugplatzchef von Samedan, Corado Mansoni, nahm am Kurs teil. Nebst den Kunstflugkandidaten waren noch vier Grundschüler und
zwei Schnupperflug-Piloten mit von der Partie.
Gruppenbild
Im Schlepp
Startbereit
Segelflug Bulletin ONLINE Seite 3
Adrian Sieber lobte die Motivation der Teilnehmer und das grosse Engagement der Fluglehrer.
Alle halfen aktiv am Flugbetrieb mit. Zu den neun
Fluglehrern zählte auch Nicolas Rossier. Sein
Kommentar bei der Begrüssung der Autorin:
„Wenn geflogen wird, ist auch ein Rossier nicht
fern.“ Wie wahr ...!
Foxflug
Raphael
Zur Freude der Kursleitung statteten während
der Woche Patrick Hofer (BAZL), Christophe
Petitpierre (Sekretariat SFVS) und Roland Bieri
(VS-SFVS) den Thuner Kunstfliegern einen Besuch ab. Dieses Interesse deutet doch darauf
hin, dass die Kurse wahrgenommen werden
und die ehrenamtliche Tätigkeit der Fluglehrer, Gelungen
Schlepppiloten und Helfer gewürdigt wird.
Dank
Ein Dank gebührt den Wirtsleuten und allen
Thuner Flugkameraden, welche während der
Kunstflugtage in irgendeiner Form im Einsatz
waren.
Ein spezieller Dank geht an die Segelfluggruppen Bern, Gruyères, an die SAGA und an das
BAZL, welche für den Kurs ihre Flugzeuge zur
Verfügung gestellt haben.
Die Thuner Kunstflugtage 2017 sind schon in
Planung. Das Datum wird demnächst in der
Agenda des SFVS publiziert.
Lucretia Hitz
Aus den Schuhen ...
Teilnehmer und Fluglehrer
Segelflug Bulletin ONLINE Seite 4
Startlistenführer
Papierkrieg
Familienkutsche
Roger Walt sendet ein Bild für
das SF-Bulletin
Traumhaft
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Jungbürger in der dritten Dimension
Anfang September feierten die Jungbürger/Innen der Gemeinde Wartau/SG mit einer Lufttaufe auf dem Flugplatz Bad Ragaz den Eintritt ins
politische Erwachsenenleben.
Der Gemeinderat hatte anlässlich der Jungbürgerfeier ein besonderes Rahmenprogramm organisiert. Unter dem Motto: „Zivilluftfahrt“ durften die Jungbürger des Jahrgangs 1998 ab dem
Flugplatz Bad Ragaz mit zwei Segelflugzeugen,
einer Robin 3000 und dem Doppeldecker Antonov AN-2 die dritte Dimension erforschen.
Zu Beginn des aviatischen Abenteuers begrüsste Flugplatzchef Karl Helbling die jungen Fototermin für die Wartauer Jungbürger und ihre Piloten
Gäste. Nach einer kurzen Orientierung über den
Flugplatz Bad Ragaz und die dort ansässigen
Gruppen, wurden die 22 Jungbürger ihren Piloten zugeteilt.
Looping, Turn und Rollen
Die Sparte Segelflug wollten fünf Damen und ein
Herr kennen lernen. Drei Jungbürgerinnen hatten
sich sogar für einen Segelkunstflug angemeldet.
Pilot Andreas Ackermann demonstrierte den Damen kompetent, wie sich Loopings, Turns, Rollen und Rückenflug anfühlen, bzw. die g-Kräfte
in den verschiedenen Fluglagen wirken. Die drei
Lufttäuflinge waren hell begeistert!
Die drei anderen Fluggäste gingen mit dem erst
19-jährigen Segelflugpiloten Nico Jägli auf Thermiksuche. Nico Jägli ist Mitglied der SG Bad Ragaz und der Schweizer Segelflug-Junioren-Na- Die sechs Segelflugpassagiere auf einen Blick
tionalmannschaft. Als Schlepppilot war Ignaz
Hidber mit der MCR 01 (HB-WAZ) Einsatz.
Umfassender Einblick
Karl Helbling zeigte sechs weiteren jungen Passagieren mit dem Motorflugzeug Robin 3000 der
„Fliegerfreunde 30<>12“ die Heimatgemeinde
aus der Vogelperspektive. Karl Helbling verfügt über eine immense fliegerische Erfahrung.
Er ist Flugplatzchef, Motor- und Segelflugpilot,
Schlepppilot und Segelfluglehrer. Seine jungen Passagiere erhielten deshalb einen umfassenden Einblick in die Fliegerei.
Diese drei Damen durften mit der Robin 3000 abheben.
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Eindrücklicher Oldtimer
Die restlichen Fluggäste konnten mit dem Doppeldecker Antonov AN-2 der Aero Swiss Classic
Flights abheben. Vor dem Start erhielten sie von
den beiden Piloten Fando Hlavac und Christian
Nipp ein ausführliches Briefing. Die Jungbürger waren vor allem von den gemütlichen 180
km/h Reisegeschwindigkeit des Oldtimers und
der kurzen Startstrecke von nur 170 Metern begeistert - und das bei 1000 PS?
Nachahmenswerte Idee
Die Piloten der Bad Ragazer Fluggruppen hoffen, dass sie die jungen Erwachsenen mit ihrem
Dieser Jungbürger fand den Flug mit der Antonov „cool“.
Fliegervirus anstecken konnten.
Die Idee der Gemeinde Wartau ist nachahmenswert und hat zudem den Nebeneffekt, junge
Menschen für die Fliegerei zu begeistern.
Text und Fotos: Lucretia Hitz
Karl Helbling erklärt seiner Passagierin, wie die
Kopfhörer richtig versorgt
werden müssen.
Nico Jägli bereitet Jungbürgerin Seraina Aggeler auf den Flug vor.
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