Newsletter September 2016 "Ein Jahrhundert der Gewalt": Dalai Lama warnt EU-Parlament vor düsterer Zukunft Bei einem Besuch im Europarat hat der Dalai Lama mit Pessimismus auf das 21. Jahrhundert geblickt. Zudem rief der Oberhaupt der Tibeter die Politiker in Europa aufgerufen, sich gegenüber China für die Rechte der Menschen in Tibet einzusetzen. Bei einem Besuch im Europarat hat der Dalai Lama mit Pessimismus auf das 21. Jahrhundert geblickt. «Ich bin jetzt 81 Jahre alt, ich erwarte keine glücklichere Menschheit mehr in meiner Lebenszeit», sagte der geistige Führer der Tibeter am Donnerstag in Straburg. Er prangerte auerdem das bestehende Bildungssystem an, das seiner Ansicht nach eine materialistische Lebensweise fördere. Er befürchtete, dass dies das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert der Gewalt mache. Er forderte deshalb, eine bessere Vermittlung moralischer Standards. Das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten reiste für zwei Tage in die elsässische Hauptstadt. Am Donnerstagnachmittag stand ein Besuch im auenpolitischen Ausschuss des EU-Parlaments an. Der Dalai Lama ist seit Jahren in diplomatischer Mission für die Menschenrechte und die Rechte der Minderheiten weltweit unterwegs. Seine Auftritte werden von China kritisiert, das Tibet annektiert hat und die Kultur der Tibeter mit der Ansiedlung von Han-Chinesen zurückdrängt. Der Dalai Lama spricht sich für eine gröere Autonomie Tibets aus. Quelle: Focus
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