Schwimmbad-Becken muss gestrichen werden

Fischenthal
Schwimmbad-Becken muss
gestrichen werden
Der Gemeinderat Fischenthal lässt das Becken im Schwimmbad
sanieren. Für 18'000 Franken soll nun eine Firma aus Cham die
Möglichkeiten aufzeigen. Der Betrag wurde bereits genehmigt.
20.09.2016, 10:07 Uhr
In der Badeanlage Steg muss das Becken saniert werden. Weil es die Farbe nicht mehr gibt, ist es nicht möglich, lediglich
Ausbesserungsarbeiten zu machen. (Archivbild: Regula Lienin)
Beim Schwimmbad dränge sich eine Beckensanierung auf, teilt der
Gemeinderat Fischenthal am Dienstag mit. Der aktuell vorhandene Farbanstrich
müsse grundsätzlich erneuert werden, da er grösstenteils im gesamten Becken
abgenutzt sei – Beton schimmert durch – oder an diversen Stellen abplatzt.
Kleinere Farbsanierungen wie in den letzten Jahren seien leider nicht mehr
möglich, da die beim Bau verwendete Farbe nicht mehr hergestellt werde.
Nach Abklärungen und Versuchen zusammen mit Fachpersonen sei festgestellt
worden, dass eine Sanierung mit einem neuen Farbanstrich auf die bestehende
Oberfläche nicht möglich sei.
Betonbeschädigung verhindern
Somit müsste die gesamte Beckenfarbe mit Wasserhöchstdruck abgetragen
werden, und der künftige Farbanstrich würde wie bei einem Neubau aufgebaut.
Würde der aktuelle Zustand so belassen werden, sprich das Badewasser hat
direkten Kontakt mit dem Beton, würde dies mittelfristig zu einer starken
Betonschädigung führen, welche dann nicht nur eine Oberflächensanierung
aufdrängen, sondern eine umfangreiche Betonsanierung mit sich bringen
würde.
Aufgrund dieser Erkenntnisse hat sich der Gemeinderat entschlossen, ein
Variantenstudium an eine spezialisierte Firma (Kannewischer Ingenieurbüro AG,
Cham) in Auftrag zu geben, welche mögliche Sanierungsoptionen aufzeigen
soll.
Eingesetzter Betrag wurde schon genehmigt
Der dafür notwendige Betrag von 18’000 Franken ist Bestandteil des
gesamthaft bewilligten Kredits von 53’000 Franken für die Sanierung
verschiedener Bereiche auf der Badeanlage, welche aus Sicherheitsgründen
ausgeführt werden mussten. Dafür wurde auf die budgetierten
Investitionsprojekte «Sanierung Sprungturm» und «Anschaffung Ticketsystem»
in diesem Jahr verzichtet. (eka)
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