Autothema: SUV

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Sport
Jede Menge los beim RV
Kloster Heiligenrode
Heiligenrode. Der neue Außenreitplatz ist
rechtzeitig fertig geworden, die Stangen sind
bemalt – dem Reitertag des RV Kloster Hei­
ligenrode steht am morgigen Sonntag nichts
mehr im Wege. Neben den Vereinsmitglie­
dern haben sich auch viele externe Reiter
angekündigt, um bei den verschiedenen Pro­
grammpunkten dabei zu sein. Der ganze Tag
ist gespickt mit verschiedensten Reitwett­
bewerben (siehe Zeitplan). An insgesamt
drei Orten werden Wettbewerbe stattfinden,
daneben werden die Mitglieder die Besu­
cher mit den verschiedensten Leckereien
versorgen.
DSC
DER ZEITPLAN
Reithalle
9 Uhr: Fun Trail, 10 Uhr: Springreiterwettbewerb, 11.30
Uhr: Dressurmannschaftswettbewerb, 13.45 Uhr: Reiterwettbewerb Schritt-Trab, 14.30 Uhr: Führzügelklassenwettbewerb, 15 Uhr: Oldie-Cup Schritt-Trab
Springplatz
9.30 Uhr: Führzügel Cross-Country, 10.30 Uhr: Zweiphasen-Springwettbewerb Kl.A, 11.30 Uhr: Geländereiterwettbewerb, 13.15 Uhr: Stilgeländerittwettbewerb, 14.45 Uhr:
Jump and Run, 15.45 Uhr: Kostüm-Springwettbewerb
Paddockreitplatz
8.15 Uhr: Dressurwettbewerb Kl.A, 11.30 Uhr: Reiterwettbewerb mit Gehorsamssprung, 13 Uhr: Platzierung Kombiwettbewerb, 14 Uhr: Dressurwettbewerb mit Gehorsamssprung
SONNABEND
17. SEPTEMBER 2016
Vollstrecker und Vorlagengeber in Personalunion
1. Fußball-Kreisklasse: Gerrit Bolte vom SV Heiligenfelde II der Matchwinner beim 3:0-Sieg über Barver / Osterholz spielt remis
VO n D E n n I S S CHO TT
Landkreis Diepholz. Der FC AS Hachetal
bleibt im Tabellenkeller der 1. Fußball­Kreis­
klasse hängen. Am Donnerstagabend muss­
te das Team von Interimstrainer Ankit Ku­
kreja sich dem SV Friesen Lembruch deut­
lich mit 1:5 beugen. Bei zwei weiteren Par­
tien trennte sich der TSV Ristedt von der
TSG Osterholz­Gödestorf mit einem 2:2­Un­
entschieden, der SV Heiligenfelde II setzte
sich mit 3:0 gegen den SV Barver durch.
TSV Ristedt - TSG Osterholz-Gödestorf
2:2 (1:0). Der Spielverlauf war auf den Kopf
gestellt, als Kelvin­Eric Heise in der Nach­
spielzeit der ersten Hälfte die Führung für
die Gastgeber erzielte. Das Plus an Chan­
cen lag klar beim Aufsteiger, der zuvor durch
Simon Sels (16.), Pascal Hakkel (32.) und vor
allem einem Kopfball von Oliver Gerth (39.)
die besseren Möglichkeiten besessen hatte.
Nach dem Wiederanpfiff steuerte Sascha Ot­
ten sogar noch das 2:0 bei (63.). Die Partie
schien mindestens vorentschieden, doch mit
einem Doppelschlag rettete der Aufsteiger
noch einen Punkt. Erst traf Malte Garlich
zum Anschlusstreffer (75.), zwei Minuten
später markierte Omar Atris den Endstand.
SV Heiligenfelde II - SV Barver 3:0 (2:0).
Am vergangenen Wochenende musste die
Zwei Tore, eine Vorlage: Gerrit Bolte (l.) drückte dem Heiligenfelder 3:0-Erfolg über den SV Barver
seinen Stempel auf.
FOTO: MEISSNER
Bezirksliga­Reserve die erste Saisonnieder­
lage beklagen, nun hat das Team von Trai­
ner Frank Janshen in die Erfolgsspur zu­
VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG
rückgefunden. Souverän dazu. Zum Match­
winner avancierte Gerrit Bolte, der seine Sai­
sontore sechs und sieben erzielte. Das erste
markierte er bereits nach elf Minuten, nach­
dem er zwei Gegenspieler hatte aussteigen
lassen. Doch auch nach Standardsituationen
wusste er für Gefahr zu sorgen, denn das
2:0 resultierte aus einem direkt verwandel­
ten Freistoß. Das Tor fiel zeitlich gesehen
etwas glücklich, nämlich in der Nachspiel­
zeit der ersten Halbzeit, war vom Spielver­
lauf her jedoch verdient. Die Heiligenfelder
hatten auch mit Wiederanpfiff alles im Griff,
und erneut erwies sich Bolte als entschei­
dender Akteur. Diesmal legte er das 3:0 von
Fabian Ripke vor. Die Heiligenfelder sind
damit vorläufig wieder Zweiter der Tabelle.
FC AS Hachetal - SV Friesen Lembruch
1:5 (1:2). Die Gastgeber bleiben auf dem
viertletzten Platz kleben. Dabei verlief der
Start vielversprechend: Kevin Krämer
steuerte in der 17. Minute die Führung für
die Hausherren bei. Nach etwas mehr als
einer halben Stunde glich Marcel Ness für
die Gäste zum 1:1 aus. Mehr als die Vorent­
scheidung fiel unmittelbar vor und nach der
Halbzeitpause. Yuriy Gavrylyuk traf in der
Nachspielzeit der ersten Hälfte, Andre Klan­
ke kurz nach dem Wiederbeginn. Zu viel für
die Gastgeber, um sich noch einmal zurück­
zukämpfen. Tim Franke (67.) und Stephan
Schulze (85.) stellten schließlich den End­
stand her.
SUV
AUTOTHEMA: SUV
SPORT
UTILITY
VEHICLE
Sicher, sportlich, komfortabel: SUV bieten besonderen Fahrspaß
Offroader-Limousinen werden immer beliebter / Namhafte Hersteller bringen neue Modelle auf dem Markt / Siegeszug begann in den 90er-Jahren
Sie sind sportlich, geräumig, si­
cher und luxuriös – SUV. Die
meisten namhaften Hersteller
haben die geländewagenähn­
lichen Limousinen im Modell­
portfolio. Aus dem Straßenver­
kehr sind die Wagen mittlerwei­
le nicht mehr wegzudenken, sor­
gen aber durch ihr markantes
Äußeres immer noch für Auf­
sehen. Auch unter der Haube ha­
ben sie viel zu bieten, sind die
hochwertigen Pkw mit leistungs­
starken Motoren ausgestattet.
Modernste Fahrassistenz­ und
Konnektivitätssystemen zeigen,
was die Hersteller in puncto
Elektronik zu bieten haben.
Es verwundert nicht, dass der
Anteil der SUV unter den Neu­
zulassungen von Pkw in Deutsch­
land seit Jahren wächst. Welt­
weit zählte LMC Automotive im
Jahr 2015 rund 7,6 Millionen
Verkäufe und prognostiziert bis
2021 eine Absatzsteigerung auf
9,5 Millionen. Regelmäßig er­
leben neue Modelle die Markt­
einführung. Die Bandbreite
reicht von der Luxusklasse bis
hin zu günstigeren Exemplaren.
2016 ist dabei ein spannendes
Jahr für SUV­Fans. So gibt es
erstmals Modelle von Jaguar,
Maserati und Bentley. Mit einer
Elektrovariante will Tesla und
mit einem Hybridantrieb Kia
punkten. Range Rover lockt mit
einem Cabrio.
Der spanische Hersteller Seat
präsentierte in diesem Jahr mit
dem Ateca ebenfalls seinen ers­
ten Kompakt­SUV. Der geht
gleich in diversen Varianten an
den Start: TSI­Benziner und
TDI­Diesel von 115 bis 190 PS,
Front­ sowie Vierradantrieb,
Schaltgetriebe oder Doppel­
kupplungsgetriebe sind erhält­
lich.
Der XC60 von Volvo ist ein
Dauerbrenner auf dem Markt
und nach Herstellerangaben das
meistverkaufte Premium­SUV
Europas. Neben innovativer
Technik und Highlights wie ei­
ner Verbindung via Smartphone­
App setzen die Schweden auf ein
Design, das eine Kombination
aus Coupé und SUV darstellt und
sich damit von der kantigen
Gestaltung anderer Modelle
abwendet.
Ihren Siegeszug auf deutschen
Straßen begannen die großen
Fahrzeuge in den 90er Jahren.
Der Toyota RAV4 und der
Landrover Freelander machten
den Anfang. Die Modelle lehnte
sich in Optik und Technik an
geländetaugliche Wagen wie
Jeep Wagoneer und Range Rover
Freelander an. Sie bildeten
damit eine Mischung aus Pkw
und Offroader. Schon der Name
„SUV“ machte deutlich, dass
hier eine neue Fahrzeuggattung
aus der Taufe gehoben wurde.
Denn der englische Begriff
„Sport Utility Vehicle“ – ab­
gekürzt SUV – bedeutet zu
Deutsch in etwa Sport­ und
Nutzfahrzeug. Es ging also eher
um die Verwendung für Freizeit
und Hobby als um Lasten­
transporte und einen tatsäch­
lichen Einsatz in unwegsamen
Gelände.
Einer Verwendung in letzte­
rem Sinne steht jedoch bei
modernen Modellen nichts im
Wege. Denn sie vereinen die
Vorteile beider Fahrzeuggattun­
gen miteinander und schaffen es
so, großen Komfort, Sicherheit
und Sportlichkeit zugleich zu
bieten. Viele Fahrzeuge haben
entsprechend einen Allrad­
antrieb. Auch die Karosserie ist
wie ein Offroader proportioniert
und ermöglicht durch die höhere
Sitzposition eine bessere Über­
sicht über den Verkehr. An den
Komfort eines Pkw, der ein auf
bestmögliche Straßenfahreigen­
schaften abgestimmten Fahr­
werk besitzt, sind dagegen etwa
die Getriebeübersetzung, die
Radaufhängung und die ge­
ringere Bodenfreiheit angelehnt.
Die Luxuslimousinen sind
dabei nicht nur bei sportlichen
Fahrern beliebt, sondern auch
bei Menschen, denen die Fami­
lie am Herzen liegt. Denn zum
einen sind die großen Wagen
geräumig, bieten in der Regel
viel Beinfreiheit und Kofferraum­
volumen. Viele Varianten haben
sogar eine dritte Sitzreihe zu
bieten, die bei Nichtgebrauch
platzsparend im Laderaum­
Boden verschwindet.
Zum anderen gelten sie als
besonders sicher. Nach einer
Studie der Vereinigung Unfall­
forschung der Versicherer – kurz
UDV – fühlen sich 66 Prozent
der SUV­Fahrer im Straßen­
verkehr sicher oder sehr sicher.
Dagegen empfinden nur 52
Prozent der Pkw­Fahrer diesen
Vorteil. Nach Ermittlungen der
UDV ist bei schweren Kollisio­
nen das Risiko für schwere oder
tödliche Verletzungen geringer
als bei einem Pkw als Unfall­
gegner. Ursachen dafür macht
der UDV unter anderem in der
Frontgeometrie und der höheren
Fahrzeugmasse der großen
Wagen aus.
Die breite Karosserie hält
entsprechend auch Heraus­
forderungen im Straßenverkehr
bereit. Fahrer müssen gegen­
über schwächeren Verkehrsteil­
nehmern besondere Umsicht
walten lassen, sorgfältiger auf
das Halten der Spur achten und
stehen beim Einparken ge­
legentlich Problemen gegen­
über. Assistenz­ und Kamera­
systeme bieten in diesen Fällen
Unterstützung. Dem außerge­
wöhnlichen Fahrspaß steht somit
XKB
nichts mehr im Wege.
SUV gelten im Fall der Fälle als besonders sicher und sind nicht zuletzt deshalb
so beliebt.
FOTO: UDV – UNFALLFORSCHUNG DER VERSICHERER/FR
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