Schillers Staatsstimme (Zeitung) Ausgabe 1 - Friedrich

Geschäftsgründungen
Nr.1
Seite 2 Sportveranstaltungen
Umweltschutz im Staat:
Vom Sünder zum Sender
Seite 3 Ökobemühungen
Schillers
Staatsstimme
Mittwoch, 20. Juli 2016 Der Präsident der United States of Schiller im
großen Interview: “Einen Versuch ist es Wert!”
Viele kennen ihn vielleicht schon
vom Sehen – unseren Präsidenten
Nicolas Fröhlich. Aber was macht
er eigentlich genau in unserem
Staat? Und wie geht er mit der
plötzlichen Prominenz um? Marian
Grau (Kl. 8) hat ihn interviewt.
SSS: Stellen Sie sich doch bitte einmal vor!
Fröhlich: „Ich bin Nicolas Fröhlich und gehe
in die elfte Klasse. Ich bin seit 2009 auf dem
Friedrich-Schiller-Gymnasium und durfte
auch das letzte Mal das Projekt “Schule als
Staat” 2011 erleben. Weil ich das Projekt
großartig fand, habe ich mich nun im Organisationsteam engagiert. Durch Gemeinschaftskunde als Leistungskurs und einem
Praktikum im Landtag konnte ich einen Eindruck vom politischen Leben gewinnen.“
SSS: Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie
Präsident werden wollten?
Fröhlich: „Ich war schon früh im Basisteam
von “Schule als Staat”. Dieses Team stand
schon vor der Regierung und hat die Grundlagen des Projekts ausgearbeitet. Mir wurde
bald klar, dass ich sehr gerne ein Amt im
Staat übernehmen wollte und dachte mir:
Einen Versuch ist es wert!“
SSS: Was möchten Sie während ihrer
Amtszeit erreichen? Was ist Ihnen für die
United States of Schiller wichtig?
Fröhlich: „Ich möchte auf jeden Fall die Ziele
verfolgen, die ich in meinem Wahlprogramm
aufgelistet hatte. Dazu gehört etwa die
Förderung der Kultur. Zudem ist es mir ein
Anliegen, die Arbeitslosigkeit in den USS so
gering wie möglich zu halten. Wichtig für unseren Staat ist mir ein gutes Miteinander,
damit es ein tolles Projekt wird!“
SSS: Sind Sie mit der bisherigen Planung des
gesamten Staates zufrieden? Was sollte Ihrer
Meinung nach geändert werden?
Fröhlich: „Ich finde, dafür, dass das gesamte
Projekt von Schülern auf die Beine gestellt
wurde, läuft es wirklich gut. Wie in jedem
Staat kann man aber auch in den USS noch
etwas verbessern. In diesem Punkt muss ich
mir aber auch selbst an die Nase fassen: Man
könnte etwa die Kommunikation zwischen
den Bürgern und dem Staat noch verbessern.
Noch hat er Grund zu lächeln – USS-Präsident Nicolas Fröhlich.
Foto: A. Vogt
Auch bei der Zulassung der Betriebe gab es
Schwierigkeiten, aber insgesamt bin ich zufrieden und freue mich schon sehr!“
meiner freien Zeit bei den Bürgern zu sein,
die Betriebe zu besuchen und von deren
Probleme erfahren.“
SSS: Welche Aufgaben müssen Sie während
des Projekts erledigen?
Fröhlich: „Meine Hauptaufgabe wird die
Repräsentation des Staates sein. Mit dem
König Davi Martenka halte ich zum Beispiel
am heutigen Mittwoch um 11 Uhr
zur Eröffnung eine kurze Rede.
Außerdem wollen wir tägliche
Ansprachen an die Bürger halten.
Der Höhepunkt wird der Staatsakt
am Samstag sein, zu dem auch die
Sponsoren der USS eingeladen
sind. Auch hier halte ich gegen 12
Uhr eine Rede, um mich für ein
hoffentlich grandioses Projekt zu bedanken!“
SSS: Wie viel Geld verdienen Sie?
Fröhlich: „Ich weiß, dass ich zusammen mit
der Kanzlerin Luisa Mayer in der Gehaltsstufe
1 bin. Was das konkret in Martinis bedeutet,
weiß ich nicht. Ich denke aber auch, dass die
Bezahlung meiner Arbeit keine Priorität hat.“
SSS: Wo kann man Sie während Schule als
Staat antreffen?
Fröhlich: „Das Präsidialamt wird, wie auch
schon vor Beginn des Projektes, in der unteren Oase sein. Hier sollte man mich auffinden. Ansonsten werde ich versuchen, in
Seite 4
SSS: Was hat sich für Sie geändert
seit Sie Präsident sind?
Fröhlich: „Natürlich hat sich einiges für mich geändert. Da ich aber
schon recht früh stark in die gesamte Planung der USS verstrickt
war, hat mein neues Amt mich nicht besonders mehr tägliche Arbeit gekostet. Allgemein investiere ich aber auch einen Großteil
meiner Freizeit in dieses Projekt. Aber da bin
ich sicher nicht der einzige.
SSS: Vielen Dank für das Gespräch, Herr
Präsident!
Die Zeitung zum Herausnehmen
und Selberfalten
Betriebe in den USS: Vom Die Schillerliga: Vom
Schüler zum Chef
Pauker zum Profispieler
für nur 5 $ Der Staat hat
eine Stimme
von Gregor Wiederrecht (Kl. 10)
Liebe Leserinnen und Leser,
Sie halten gerade die erste Ausgabe unserer
neuen Staatszeitung „Schillers Staatsstimme”, abgekürzt SSS, in ihren Händen.
Vielleicht haben Sie von den „United States
of Schiller“ schon gehört und möchten
endlich wissen, was das Ganze eigentlich ist?
Hier eine Erklärung: Wir sind von heute an
bis Samstag, 23. Juli, ein eigener Staat auf
dem Gelände des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Wir haben eine eigene Währung, sie
nennt sich Martini $ . An unseren Staatsgrenzen können diese Martinis problemlos
getauscht werden.
Schüler und Lehrer sind gleichberechtigte
Bürger des Staates (wir verzichten auf die
Nennung weiblicher Sprachformen, weil es
viel einfacher zu lesen ist) und können
arbeiten gehen und somit eigene Martinis
verdienen. Man kann zum Beispiel einen
eigenen Betrieb gründen und leiten und
Mitschüler oder Lehrer einstellen – oder
feuern. Man kann natürlich auch für den
Staat arbeiten oder nur das Grundeinkommen beziehen, das jedem Bürger zusteht. So
entsteht ein vielfältiger, kunterbunter Staat.
Viele Schüler bieten Essen und Trinken an,
andere sorgen für Unterhaltung oder
Bildung. Kommen Sie auf jeden Fall mit
leerem Magen und viel Neugierde zu uns!
Selbstverständlich besitzt unser Staat eine
Verfassung. Es gibt genaue Regeln, an die
sich jeder Bürger halten muss. Wenn nicht,
kann man von der staatlichen Polizei
festgenommen und vor unserem Gericht
verurteilt werden. Parteien dürfen auch
nicht fehlen: Diese haben schon wichtige
Entscheidungen getroffen, die den Alltag
von Bürgern und Besuchern erleichtern
Um in die „United States of Schiller“ (kurz:
USS) einzureisen, müssen sie an unseren
Grenzen ein Visum erwerben. Außerdem
können Sie einen “USS-Guide”kaufen, der
Ihnen den ganzen Staat und seine Highlights
vorstellt. Die wichtigsten Informatioen
erhalten Sie natürlich auch in ihrer
“Staatsstimme”täglich aus erster Hand. Wir
informieren über wichtige Events und
berichten hautnah über spannende Themen
in den United States of Schiller.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen die
gesamte SSS-Redaktion.
Politik • Wirtschaft
Mittwoch, 20. Juli 2016
Recht und Ordnung
in den USS
Seite 2
Vom Schüler zum Chef im eigenen Betrieb
Genehmigung, Buchführung, Hygieneprüfung: Wie Fünftklässler in wenigen Tagen von Schülern zu Geschäftsführern werden und lernen, einen
kleinen Betrieb aufzubauen.
Welche Regeln und Gesetze herrschen in den United States of
Schiller? Und kann man als Bürger
ins Gefängnis kommen? Patrick
Holtz (Kl. 8) sucht Antworten im
Gespräch mit Justizministerin
Alina Beckmann.
von Vanessa Busch und
Carolin Fiebich (Kl.5)
SSS: Frau Beckmann, was sind eigentlich die
Aufgaben des Gerichts?
Beckmann: „Die Aufgabe des Gerichts ist es,
Straftaten zu ahnden und somit die Gesetzgebung und das Recht, das jeder hat, umzusetzen.”
SSS: Was heißt das konkret?
Beckmann: „Um Straftaten zu überführen,
kooperiert das Justizministerium mit der
staatlichen Polizei. Dabei können Straftäter
ans Justizministerium übergeben werden
oder es kann Anzeige erstattet werden. Die
Staatsanwaltschaft ermittelt dann und formuliert eine Anklage. In einem anschließenden Gerichtsverfahren wird dem
Angeklagten die Möglichkeit zur Verteidigung durch einen Anwalt gegeben.”
SSS: Kann man auch im Gefängnis landen?
Beckmann: „Nein. Der Richter entscheidet
letztlich über das Urteil. Allerdings gibt es bei
den United States of Schiller im Gegensatz
zur Bundesrepublik Deutschland nur Geldstrafen. Das Gericht kümmert sich zwar um
das Recht jedes einzelnen Bürgers der USS,
doch das Volk ist dafür zuständig, diese Gesetze auch einzuhalten.”
Frisch gebackene Geschäftsleiterin: Eda
Özdemir im Einsatz.
Foto: V. Busch
SSS: Mit welchen Fällen rechnen sie?
Beckmann: „Wir rechnen nur mit kleineren
Straftaten. Mögliche Anklagen könnten
Diebstahl oder geringe Körperverletzung
sein. Genauere Angaben kann man jetzt
natürlich noch nicht machen.”
Steuern, Grundeinkommen und
Arbeitslosigkeit: Das FriedrichSchiller-Gymnasium ist seit heute
ein eigener Staat – mit allem was
dazu gehört.
SSS: Aber sie müssen ja vorbereitet sein.
Beckmann: „Sind wir auch. Das Strafgesetzbuch der USS beinhaltet alle möglichen
Straftaten. Wir haben uns viele Gedanken
darüber gemacht.”
SSS: Und wo stehen die Gesetze?
Beckmann: „Die Bürger können sich im Internet auf der USS-Website informieren. Für
Ergänzungen oder Veränderungen des Strafgesetzbuches und der Verfassung ist das Verfassungsgericht verantwortlich. Wichtig zu
wissen ist, dass die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland und des Landes BadenWürttemberg auch in den USS gültig sind!”
SSS: Wie kommt man also vor Gericht?
Beckmann: „Wenn man etwa durch Mitbürger oder die Polizei angezeigt wird für
eine begangene Straftat. Hat die Staatsanwaltschaft dann die Ermittlungen abgeschlossen, wird man zu einem Gerichtstermin vorgeladen, dem man unbedingt
beiwohnen muss. Wir alle hoffen aber, dass es
so wenig Straftaten wie möglich gibt.”
SSS: Vielen Dank für das Gespräch, Frau
Beckmann.
Die Konditorei Schiller besteht aus sieben
Mitarbeitern – darunter auch die Geschäftsleiterin Eda Özdemir (5b). Ursprünglich war
die Konditorei nur eine Idee, die auf dem
Formular zur Gründung eines Gewerbes vermerkt wure. Die Konditorei hatte Glück,
denn viele andere Betriebe wurden nicht
genommen. Nun darf sie beim Projekt
“Schule als Staat” in Raum 907 ihre Backwaren verkaufen.
„Unsere Gebäcke schmecken zwar anders als
bei einem echten Bäcker, sind aber mindestens genau so gut!”, meint die junge Geschäftsleiterin. Die Konditorei stellt so gut
wie alles selbst her, sogar die Limo”, ergänzt
Eda. Die meisten Waren backen die jungen
Geschäftsfrauen zu Hause. Nur bei den Donuts bereiten sie den Teig zu Hause vor und
machen den Rest in der Schule, da das Backteam einen Donutmaker besitzt.
Für alle Lebensmittelgeschäfte gilt: In jeder
Schicht muss ein Mitarbeiter eingeteilt sein,
der an einem Hygienekurs teilgenommen
hat. Diese Kurse wurden an der Schule angeboten. Auch zwei Mitarbeiter der Konditorei
Schiller haben an einem solchen Hygienekurs
teilgenommen, in dem sie lernten, Lebensmittel hygienisch zu lagern und zu verkaufen.
In diesem Fall also Brezeln, Getränke, Kekse,
Donuts und Kuchen.
Zusätzlich führt die Konditorei Schiller - wie
viele andere Geschäfte - ein Dokumentationsbuch. In dieses kleben sie Kassenzettel
ein, halten fest, wieviel etwas kostet und
wieviel sie davon verkauft haben. Der
Schichtplan ist ebenso in diesem Buch auch
abgebildet.
Neben dem Hygienekurs gibt es als frisch gebackener Geschäftsleiter noch zu beachten,
dass Raummiete zu bezahlen ist. In der Aula
und auf dem Pausenhof muss man als Geschäftsleiter/in pro Tag 60 Martinis zahlen.
Auf der 300er und 400er Ebene fallen 40
Martinis am Tag an. Bei den restlichen Räumen sind es 15 Martinis täglich.
Außerdem ist das Pausengesetz zu berücksichtigen: Bei zwei Stunden Arbeit am Stück
soll man sich eine halbe Stunde Pause nehmen. Das muss der Geschäftleiter zulassen.
Nach vier Stunden Arbeit am Stück muss (!)
eine einstündige Pause eingehalten werden.
Das schreibt das Jugendschutzgesetz so vor.
Darüber hinaus muss der Geschäftsleiter
seinen Angestellten den Mindestlohn von
zehn Martinis pro Stunde auszahlen.
Die Mitarbeiter der Konditorei Schiller haben sich nun im Vorfeld mit diesen Vorgaben
beschäftigt und sind gut vorbereitet für die
vier Tage “Schule als Staat”, an denen sie ihre
Gäste gerne bedienen werden.
Magisches Sechseck der Wirtschaftspolitik
Von Julius Schölkopf (Abiturient)
Im Juni wurde von jedem Bürger der United
States of Schiller die Grundsteuer in Höhe
von 15 Euro erhoben. Diese Grundsteuer ist
auch der Eintritt in die USS. Über diese Grundsteuer finanziert der Staat die Grundsicherung, die Kultscheine (s. Seite 3) und das
Startkapital. Jeder Bürger hat das Recht auf
die Auszahlung seiner Grundsicherung.
Diese kann er seit heute täglich auf der Staatsbank abholen. Wir sehen das Grundeinkommen als Motivation und Motor für das
wirtschaftliche Handeln im Staat an.
Das Herz unserer Finanzpolitik ist selbstverständlich die Staatsbank: Fast 50 Bürgerinnen
und Bürger der USS verdienen dort ihr tägliches Brot. Sie ist damit eine der größten Institutionen im Staat. Die Staatsbank verwaltet
nicht nur unsere Währung, sondern verfügt
auch über Wechselstuben, in denen Euro in
die Staatswährung Martini ($) getauscht
werden können. Zusätzlich bietet die Staatsbank Konten für jeden Bürger und jeden Betrieb an. Durch die Vorlage des Bürger- oder
Schülerausweises kann das Geld ein- oder
ausbezahlt werden. Zwischen den Konten
Mammutprojekt Marktwirtschaft: Das Wirtschaftssystem der USS.
können auch Überweisungen getätigt
werden. Die Haupteinnahmequelle des
Staates bildet die Umtauschsteuer. Es werden
also Steuern erhoben, sobald Bürger Martinis
in Euro zurücktauschen. Da der Wechselkurs
nicht flexibel angepasst wird, wird der Umtauschsteuersatz täglich an die aktuelle
wirtschaftliche Lage angepasst.
Die Ziele unserer Wirtschaftspolitik sind eine
gerechte Einkommens- und Vermögensverwaltung, ein stabiles Währungs- und Preisniveau, ein angemessenes Wachstum, eine
geringe Arbeitslosenquote und nicht zuletzt
der Umweltschutz: Das sogenannte magsiche
Sechseck der Wirtschaftspolitik. Die USS
sind zweifelsohne eine Marktwirtschaft, in
der sich die Preisbildung an Angebot und
Nachfrage orientiert. Daher ist die Bedeutung der Lohnkosten hierfür sehr hoch.
Nachdem die Bundesrepublik Deutschland
im vergangenen Jahr einen Mindestlohn einführte, haben auch die United States of Schiller einen gesetzlichen Mindestlohn schon
früh in ihrer Verfassung verankert. Jeder arbeitende Staatsbürger muss mindestens zehn
Martini in der Stunde verdienen.
Sport • Kultur
Seite 3
Mittwoch, 20. Juli 2016
Anstoß in der Schillerliga
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Übersetze folgende Emojis
in einen Musiktitel. Schicke deine Lösung
bis 14 Uhr unter den Angaben (Songtitel
/dein Name / Tel.-Nr.) an:
[email protected]
Oder einfach Gewinnformular bis 14 Uhr in
Raum 221 ausfüllen.
Auf den Tagesgewinner wartet ein
USS-Wertgutschein.
Das runde muss ins Eckige - auch in der Schillerliga der United States of Schiller unter der Leitung von Dennis Kolder.
Am Mittwoch rollt um 9 Uhr in der
Schillerliga der erste Ball. Sieben
Teams kämpfen gegeneinander, am
Freitag ist Finale. Ein Ticket kostet
20 Martinis. Laura Kuhnle und
Lina Henschel (Kl. 5) im Gespräch
mit Ligaleiter Dennis Kolder.
SSS: Wie bist du auf die Idee gekommen, die
Schillerliga zu leiten?
Kolder: „Ich spiele Fußball, seit ich vier Jahre
alt bin. Seit einem Jahr bin ich Trainer einer
E-Jugend-Mannschaft. In dieser Funktion
habe ich auch viel zu organisieren mit dem
Training und den Turnieren.
SSS: In welchem Verein und in welcher Position hast du gespielt oder spielst du noch?
Kolder: „Beim FC Marbach habe ich ange-
fangen zu spielen. Dann habe ich zum SGV
Freiberg gewechselt und bin dann zum FV
Löchgau. Mittlerweile spiele ich wieder beim
FC Marbach auf dem rechten Flügel, was
auch meine Lieblingsposition ist.
SSS: Warum sollte man unbedingt zu den
Fußballspielen kommen??
Kolder: „Es ist eine gute Veranstaltung, die
unterhält. Jeder Staat in unseren United
States of Schiller hat seine eigene Fußballliga.
Dort ist es überall eine Riesensache. ”
SSS: Wie wurden die Gegner festgelegt??
Kolder: „Ich habe den Spielplan eigentlich
größtenteils so gemacht, dass jeder gegen
jeden spielt. Am Anfang habe ich es ausgelost
und dann geschaut, wer noch nicht gegen
wen spielt. Irgendwann hat sich daraus ein
Schema ergeben und ich musste nur noch die
Foto: A. Vogt
Spielzeiten hinzufügen und fertig war der
Spielplan!”
SSS: Köntest Du uns kurz das Ligasystem
erklären?
Kolder: „In der Liga gibt es sieben
Mannschaften, die alle gegeneinander spielen
werden. Am Freitag ist zunächst das Halbfinale, in dem die vier besten Mannschaften
dann spielen. Der Erste spielt gegen den Vierten, der Zweite gegen den Dritten. Die
Gewinner der Halbfinale treffen im anschließenden Finale aufeinander.”
Beispiel:
Lösung:
Don´t worry be happy
Mittwochrätsel:
SSS: Noch ein paar Worte zum Abschluss ?
Kolder: „Ich hoffe natürlich, dass möglichst
viele Bürger unsere Spiele besuchen werden.
Das würde alle in der Schillerliga freuen.”
SSS: Vielen Dank für das Gespräch.
Ein unterhaltsames Programm darf
in unserem Staat natürlich nicht
fehlen. Die Kultur steht im Mittelpunkt und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit sensationellen Events und garantiert großartige
Unterhaltung.
Von Gregor Wiederrecht (Kl.10)
Foto: A. Vogt
Vorsicht: Ununterbrochenes Rätselraten
erhöht die Gefahr am Arbeitsplatz negativ aufzufallen – ...viel Glück!
Damit jeder Bürger das kulturelle Leben unseres Staates auch ausnutzt, gibt es den sogenannten Kultschein. Ein Exemplar des
Kultscheins erhält jeder Bürger mit seiner
Grundsicherung. Er dient als „Gutschein“ für
Bürger und Touristen, um kostenlos alle kulturellen Betriebe zu genießen. „Der
Kultschein animiert die Bürger, das entstehende Kulturprogramm wahrzunehmen”, so
Kunstlehrerin Anna Gönner, die die Idee
hatte den Kultschein zu entwerfen und zu
den Hauptorganisatoren des Projekts “Schule
als Staat” gehört.
Bei den Kultscheinen ist auf jeden Fall für
jeden Bürger und Besucher etwas dabei. Es
gibt nicht nur eine Staatsgalerie, in denen
spektakuläre Kunstwerke ausgestellt werden,
sondern auch eine eigene Staatsbühne. Die
Lösung???
Staatsbühne ist Plattform für Konzerte,
Theaterstücke und andere kulturelle Veranstaltungen.
„Durch das Etablieren des Kultscheins als
konkreten Anreiz, kulturelle Betriebe zu besuchen, hat jede Form von Kultur in den USS
eine größere Chance sich in der großen
Menge von Betrieben und Unternehmen zu
behaupten”, hofft Gönner. Die Kultur soll in
unserem Staat also auf keinen Fall vernachlässigt werden.
Der Kulturbereich der United States of Schiller hat aber noch weitaus mehr zu bieten,
etwa einen eigenen Fernsehsender mit dem
Namen USS1. Fleißige Mitarbeiter und talentierte Moderatoren erarbeiten jeden Tag ein
vierstündiges Programm mit Nachrichten
aus unserem Staat, Talkshows und einer eigene Quizshow. Diesen Sender kann man
über die Homepage der Schule (www.fsgmarbach.de) einsehen. Wir, Schillerst Staatsstimme, die ihre Leser täglich mit aktuellen
Informationen versorgt, geghören natürlich
auch dem Kulurministerium an.
Anna Gönner: „Das erklärte Ziel der Regierung war es, die Kulturprojekte mehr einzubinden und als feste Größe der „Freizeitkultur“ zu etablieren.”
Mittwoch, 20. Juli 2016
Skandale
• Vermischtes
Seite 4
Schadet unser Staat dem Weltklima?!
Von Pia Heise (Kl.8)
Plastik wohin man sieht, Verpackungen, Alufolie, Scherben und
Dreck, die Luft verschmutzt, das Atmen eine Herausforderung:
So könnte die Zukunft unseres geliebten Staates aussehen und dies
von heute auf morgen.
Was können die Ursachen einer solchen Krise sein und wie vermeiden wir diese? Verzweifelten Bürger und Staatsbeamte sind in
großer Sorge um die Umwelt während unseres viertägigen Projekts.
Gerade die vielen Essensstände locken durch Werbung und unwiderstehliche Düfte Kunden an, die in den United States of Schiller für
gut verdientes Geld speisen. Und ebenso jede Menge Müll und
Abfall hinterlassen, in dem wir früher oder später wohl ersticken
werden? Denn wer isst nicht gerne zwischendurch den leckeren
Muffin oder die himmlischen Waffeln aus der Aula?
Gerade weil die Einfuhr eigener Speisen und Getränke verboten ist,
bleibt uns ja gar keine Wahl. Doch was tun mit der zurückgebliebenen Serviette oder dem leergetrunkenen Becher?
Einfach fallen lassen? Hoffen, dass es keiner sieht – oder doch einen
Mülleimer aufsuchen? Nicht jeder würde sich hier für Zweiteres
entscheiden, auch wenn der nächste Mülleimer nur ein paar Schritte
entfernt steht.
In den folgenden Tagen wird an unserer Schule, äh in unserem Staat,
mehr Abfall entstehen als je zuvor und umso wichtiger ist es, diesen
ordentlich zu entsorgen. Deshalb wurden alle möglichen Vorkehrungen getroffen, um ein Müll-Chaos abzuwenden.
Der größte Feind einer friedlichen und sorglosen Zukunft?
PLASTIK!Ein verlockendes Angebot für jeden Betriebsgründer: Es ist
billig und leicht beschaffbar. Egal, ob falsche Blumendekoration oder
Geschirr. Doch der Staat hat mitgedacht: Die Verwendung von
Plastikgeschirr wird nicht geduldet. Stattdessen soll Keramik benutzt
und anschließend von eifrigen Spülhilfen auf Hochglanz poliert
werden. Wer sich nicht daran hält, muss Strafe zahlen. Wird Plastik
in die USS eingeführt, so erheben die Zollbeamten eine Einfuhrsteuer von 100 Martinis pro Tag. Von dieser Steuer ausgenommen sind
Mehrweg-Flaschen, Tetrapacks und Tupperware. Doch es gibt
Anzeige
Es gibt auch schönere Modelle. Doch schließlich zählen die inneren Werte: Räumt Euren Dreck auf!
Foto: A. Vogt
weitere Hürden. Auch Scherben und Essensreste tragen zum Albtraum des Lebens auf einer Müllhalde bei. Deshalb findet – dank
farbiger Müllsäcke – eine rigorose Trennung statt.
Der Staat hofft, dass jeder Einzelne an der Erhaltung unserer Umwelt
interessiert ist und sie nicht unnötig verdreckt. Nun zählt man auf
euch: Wie viel Dreck hinterlasst ihr?
Wusstet ihr schon...
..., dass die United States of Schillers aus vielen einzelnen
Staaten bestehen und jeder Staat im Staat seinen eigenen
Bereich hat?
• Stuardistan (XXL-Bau)
• Räuberland (Pausenhof und Gymnasiumhalle)
• Moor (800er Räume)
• New Orleans (600er, 700er, 503 und untere Oase)
• Kabalien (300er und 400er Räume)
• Luiseana (Aula und 200er Räume)
• Fürstentum Wallenstein (900er und 100er)
Impressum
Gregor Wiederrecht
Martina Braden
Tobias Greiner
Vanessa Busch
Lina Henschel
Carolin Fiebig
Laura Kuhnle
Andreas Vogt
Patrick Holtz
Marian Grau
Paul Haag
Pia Heise
Marbacher Zeitung
Mail an die Redaktion:
[email protected]