Blasewitzer Zeitung - DRESDNER STADTTEILZEITUNGEN

DR E S DN E R S TA D T T E I L Z E I T U NG
AUS G A BE 6 /2 016
Blasewitzer Zeitung
Blasewitz
Gruna
Johannstadt
Seidnitz
Striesen
Tolkewitz
Sommer-Glück
Was ist Glück? Die Frage treibt
die Menschheit wahrscheinlich von Anfang an um. Jeder
definiert die Antwort anders.
Glücksratgeber haben Konjunktur. Sagenhaftes, märchenhaftes Glück! Wo ist es zu finden?
Versuchen Sie es doch mal bei
„Hans im Glück“. Das tjg. theater junge generation tourt im
Sommer mit dem Stück durch
die Dresdner Freibäder. Ja,
da kommen sie schon auf die
Glücksmomente: Vogelzwitschern, Liegestuhl, Sonnenschein, Unbeschwertheit, nachdenkliche, lachende Kinder, die
sich wie die Erwachsenen von
der Geschichte fesseln lassen.
Auf unterhaltsame Weise wird
das Grimmsche Märchen neu
erzählt, mit witzigen Einfällen
und Requisiten. Man lässt sich
einfangen, spinnt den Faden für
sich weiter… Wie viel brauche
ich zum Glück? Reicht auch Zufriedenheit?
Ich wünsche Ihnen viele schöne
beglückende Stunden
Ihre Christine Pohl
Die nächste „Blasewitzer
Zeitung“ erscheint am
29. Juni. Redaktions- und
Anzeigenschluss dafür ist
am 20. Juni 2016.
KURZ NOTIERT
Klassikkonzert
Blasewitz. Das Vitanas Senioren
Centrum Am Blauen Wunder,
Schillerplatz 12, lädt am 1. Juni,
16 Uhr, zu einem klassischen Konzert im Lichtkuppelsaal ein. Zu
Gast ist die bulgarisch-deutsche
Kammermusikerin Deviorina Gamalova. Der Eintritt ist frei. (StZ)
Elbhangfest
Loschwitz. „Come together“ ist
das diesjährige Motto des Elbhangfestes, das vom 24. bis
26. Juni gefeiert wird. Anlässlich
des 400. Todestages von Shakespeare geht es „very british“ zu. Es
gibt verschiedene Anknüpfungspunkte. U.a. wurden seine Stücke am Elbhang übersetzt, zum
Elbhangfest werden verschiedene
Veranstaltungen an den Dichter
erinnern. Wie immer erwartet
ein hochkarätiges Programm die
Besucher des Festes mit Musik,
Theater, Kleinkunst, Gastlichkeit, Gentlemen-Modenschau,
Festumzug (25. Juni, 11 Uhr).
Und allen Shakespeare-Werken
an eine Abend (25. Juni, 18 Uhr,
Hosterwitz)!
(BZ)
Unsere Themen
ƒ 50 Jahre TSD
ƒ Feste feiern
ƒ Kunst & Garten
ƒ Engagement
ƒ Blasewitz
ƒ Neue Wohnungen
ƒ Für Körper & Seele
... und mehr!
S. 2
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Ihre Zeitung im Internet
www.dresdnerstadtteilzeitungen.de
Neubau
Fetscherstraße
AKROBATIK IN LUFTIGER Höhe. Hoch über dem Elbtal, mit Blick auf Elbe und Blasewitz, wurde an der Bergstation
am 7. Mai der 115. Geburtstag der Schwebebahn gefeiert. Artistinnen – wie Isabell auf dem Foto – der Gruppe
Carcio-Deluxe begeisterten die zahlreichen Besucher. Ab 10 Uhr gab es ein wechselndes Programm mit Musik
und Kinderprogramm. Bei Wanderungen entlang der Schwebebahn und bei den Führungen durch das Maschinenhaus gab es viel zu entdecken (mehr Informationen auf S. 2).
Fotos (2): Pohl
Mehr Freiräume zum Spielen gesucht
Filmprojekt feierte zum Weltspieltag Premiere
Von Christine Pohl
„Film ab für Deinen Lieblingsplatz“ hieß es am 28. Mai im
Programmkino Ost. Über die
Leinwand flimmerte eine kleine Dokumentation, in der Kinder und Jugendliche u. a. aus
Gruna, Striesen und Blasewitz
ihre Wünsche nach mehr Freiräumen und Spielplätzen in ihren Stadtteilen formulierten.
Das Besondere an dem Projekt:
Die Mädchen und Jungen waren selbst im Frühjahr mit der
Kamera unterwegs, filmten sich
und ihre Freunde beim Spielen:
So wird auf dem grünen Innenhof Fußball gespielt zwischen
den Wäschestangen (ohne Wäsche auf der Leine), eingeblendet das Schild „Fußballspielen
auf dem Wäscheplatz verboten“.
Ein Auto parkt auf der kreidebemalten Straße ein, verdrängt ein
spielendes Kind. Ein Jugendlicher turnt an Reck- und Kletterstangen, und wünscht sich solch
einen Parcours auch in seinem
Umfeld. Kleine Spielszenen, die
Wünsche vermitteln wie: „Plätze ohne Autos“, „Plätze, an denen wir laut sein dürfen“ oder
„Spannende Orte ohne Anmeldung“. „Wir haben eigentlich
viele grüne Flächen“, kommt
Ortsamtsleiterin Sylvia Günther zu Wort, „aber wir müssen
sie noch mehr für die Öffentlichkeit nutzen.“ Sie kennt die
Karten vom Ortsamtsgebiet, die
viele dunkelrote Flecken aufweisen – Gebiete, in denen öffentliche Spielmöglichkeiten fehlen.
„Da muss sich dringend etwas
ändern.“ Flächen zum Anlegen
neuer Spielplätze sind rar. Ideen gibt es, vorhandene Flächen
besser öffentlich zu nutzen – ob
Sportstätten von Schulen oder
Spielplätze in Kindergärten oder
Kleingartenanlagen. Aber das
ist alles andere als einfach, denn
wer übernimmt Verantwortung
für Ordnung und Sicherheit?
Landschaftsarchitektin
Konstanze Koop hatte sich in ihrer
Diplomarbeit 2010 mit der Situation in Striesen-Ost auseinandergesetzt – ein Gebiet, das zu
83 Prozent unterversorgt ist. Sie
spricht im Film u. a. von multifunktionaler Nutzung von Räumen, vom Öffnen innerhalb der
Wohnblöcke, der Einrichtung
verkehrsberuhigter Bereiche oder
Rückgewinnung von Gehwegen.
Rund vierzig Kinder und Jugendliche waren an der Filmproduktion beteiligt – als Sprecher, Akteure oder „Schnitt-Techniker“.
Zum Schluss gab es großen Applaus, der auch allen Unterstützern und Partnern galt.
Hinter dem Projekt steht die AG
Spiel von der Stadtteilrunde Blasewitz. Schon im vergangenen Jahr
war zum Weltspieltag auf die großen Defizite in Sachen Spielplatz
aufmerksam gemacht worden.
(Lesen Sie weiter auf Seite 8)
NACH DER FILMPREMIERE: Gemeindepädagoge Stephan Wilczek (2. v. l.)
mit Jugendlichen, die ihre Wünsche zu Papier bringen.
Foto: Pohl
Blasewitz. Fortsetzung folgt,
hieß es am 25. Mai im Ortsbeirat
Blasewitz. Nachdem die Mitglieder im April im Zusammenhang
mit dem Neubau Fetscherstraße/
Gluckstraße gefordert hatten zu
prüfen, in dem Gebiet einen BPlan aufzustellen (BZ berichtete), informierte Andrea Steinhof, Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt, am 25. Mai darüber, wie die Ortsbeiräte besser
in die Planungen des Neubaus
einbezogen werden können. Der
Entwurf der Architekten mit einem achtstöckigen Hochhaus an
der Spitze eines Wohnkomplexes hatte große Kritik hervorgerufen. Die Stadtplanerin lädt
Vertreter des Ortsbeirates, die
Architekten und Bauherren am
13. Juni ein, im kleinen Kreis
über das Bauvorhaben zu diskutieren, wie es sich städtebaulich einordnen. Das Ergebnis soll
dann in der Sitzung am 22. Juni
vorgestellt werden. Das transparente Vorgehen fand die Zustimmung des Ortsbeirates.
(C.P.)
Generations-Projekt
Strehlen. „In den Umbruch geboren: Zur Gegenwart einer Generation“ lautet der Titel einer Ausstellung im Internationalen Begegnungszentrum, Heinrich-Zille-Straße 6. Für die multimediale
Ausstellung wurden zehn junge in
Dresden lebende Erwachsene interviewt und nach ihren Ansichten zu Mauerfall, Wiedervereinigung und Freiheit befragt. Die
Teilnehmer gestalteten in einem
Workshop auch eigene Exponate. Das Kooperationsprojekt der
Brücke/Most-Stiftung, des Medienkulturzentrums Dresden und
des FabLab Dresden ist bis zum
30. Juni zu besichtigen.
(StZ)
Stadtteilgeschichte
2
115 Jahre Schwebebahn
Dresdner Stadtteilzeitung
„Das ganze Haus ist eine Sensation“
Streifzug durch 50 Jahre Technische Sammlungen
DVB-VORSTAND LARS SEIFFERT schnitt die Geburtstagstorte zum 115. an.
Loschwitz. Am 6. Mai vor
115 Jahren konnten die Dresdner
zum ersten Mal mit der Schwebebahn vom Körnerplatz nach
Oberloschwitz schweben. Die
seilgezogene
Einschienenhängebahn gilt als die älteste Bergschwebebahn der Welt. Bis heute dient das technische Denkmal
als öffentliches Verkehrsmittel,
ist eine technische Sensation und
zugleich eine touristische Attraktion. Die Bahn funktioniert nach
dem technischen Prinzip, das der
Kölner Konstrukteur Eugen Langen entwickelt hat. Dabei hängen
die beiden Wagenkästen unter der
Fahrschiene. Gezogen werden sie
von einem Seil. Die Fördermaschine befindet sich auf der Bergstation. Hier werden regelmäßig
Führungen im Maschinenhaus
angeboten. Wer vom Körnerplatz aus in die Höhe fährt, überwindet dabei einen Höhenunterschied von 84,2 Meter. Die Strecke
ist 273,8 Meter lang. Nach viereinhalb Minuten ist die Bergstation in Oberloschwitz erreicht –
von hier und der Aussichtsplattform bietet sich dem Betrachter
ein wunderbarer Blick über das
Elbtal. Dank regelmäßiger technischer Wartung funktioniert die
Bahn bis heute zuverlässig. (C. P.)
www.dvb.de
Letztes Geleit
Von Christine Pohl
„Was ist das denn?“ „Ein Fernseher, ein Dürer deluxe.“ Ungläubiges Staunen – dabei ist es nur gut
50 Jahre her, dass das Röhrengerät produziert wurde. Es ist das
älteste Exponat des Polytechnischen Museums, dem Vorläufer
des heutigen Museums Technische Sammlungen in Striesen,
und empfängt die Besucher der
neuen Sonderausstellung. Das
Museum für Technikgeschichte
feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Wie alles begann
und wie die Technischen Sammlungen zu dem wurden, was sie
heute so anziehend macht, darüber gibt die Sonderausstellung Auskunft. Unter dem Titel
„Maschinen, Menschen, Sensationen“ werden besondere Objekte und Dokumente gezeigt,
Exponate aus Sammlungen in
Szene gesetzt, die sonst im Depot schlummern. Sie verweisen
auf das breite Themenspektrum
der Technischen Sammlungen:
Rechentechnik,
Büromaschinen, Informations- und Medientechnik, Fotografie und Kameratechnik. Heute bietet das Museum auf über 6.500 Quadratmeter Platz für Ausstellungen,
ÜBER DEN ERFINDERGEIST der Tüftler aus der DDR staunt Roland Schwarz,
Direktor der Technischen Sammlungen.
Fotos (4): Pohl
Erlebniswerkstätten und Veranstaltungen. Hier trifft sich Technikgeschichte mit aktueller Wissenschaft und Forschung, hier
wird Mathematik zum Erlebnisland.
Gefragt, welche „Sensationen“
denn die Ausstellung zu bieten
hat, sagt Dr. Ralf Pulla, Kurator
der Ausstellung, überzeugt: „Das
ganze Haus ist eine Sensation.“
Seit 1993 sind die Technischen
Sammlungen im ehemaligen Industriebau der Ernemann-Kamerawerke, Junghansstraße 1–3,
zu Hause.
Auf einige einzigartige Exponate verweist er dann doch: darunter eine Reisekamera (um 1902)
von Walter Hahn, eine chinesische Setzkastenmaschine, Spielautomaten aus den 1930er Jahre aus einer Privatsammlung
oder der einfache Montageroboter von Robotron. Und die große
Metallskulptur, was ist das? Sie
entpuppt sich als selbstgebaute
Maschine eines Kaditzer Schlossers aus den 1980er Jahren zum
Schärfen und Schränken von Sägeblättern.
Die Ausstellung ist bis 8. Januar
2017 zu sehen – genügend Zeit,
um eigene persönliche Favoriten
zu entdecken.
www.tsd.de
Impressum
DRESDNER STADTTEILZEITUNG
Herausgeber:
ƒSV SAXONIA
Verlag für Recht,
Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Gesamtherstellung und Verlag
SCHWEBT SEIT 115 JAHREN.
AUS EINER PRIVATSAMMLUNG stammen die Spielautomaten, die Kurator
Dr. Ralf Pulla vorstellt.
Fachgeprüfte Bestatter, Bestattermeister
Mahatma Gandhi
Tag & Nacht für Sie erreichbar: 0351 / 42 999 42
Gompitzer Str. 29 l Spitzwegstr. 66a l Großenhainer Str. 163
Herzberger Str. 8 l Pfotenhauerstr. 68 l Königsbrücker Landstr. 54
Breitscheidstr. 55 l www.antea-dresden.de
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Unsere Gaststätte bietet Ihnen einen würdigen Abschluss Ihrer Trauerfeier.
Bestattermeister Jörg Strugalla – Inhaber Karl Strugalla
Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Tel. 0351 4852621
www.dresdner-stadtteilzeitungen.de
Verantwortliche Redakteurin:
ƒChristine
Pohl
Wer einen Fluss überquert,
muss die eine Seite verlassen.
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ƒSVAnzeigenleitung:
SAXONIA VERLAG für Recht,
Ein Dresdner Familienunternehmen
TORSTEN GAUMERT
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Tag und Nacht dienstbereit
Keglerstr. 4
01309 Dresden
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Recht der Kürzung
und Bearbeitung von
Zuschriften vor. Alle
Rechte bleiben vorbehalten.
Unterwegs
Dresdner Stadtteilzeitung
3
12. Grunaer Brunnenfest
Wir messen wieder Blutdruck und Blutzucker.
Am 19. Juni 2016 von 12.00 bis 16.00 Uhr vor der
Fidelio-Begegnungsstätte direkt am Findlingsbrunnen
in Altgruna. Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf Sie!
Papstdorfer Straße 49
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Mo-Fr 7.00-19.00 Uhr
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Willkommen zum
12. Grunaer Brunnenfest
MUSIZIEREN UNTER FREIEM Himmel macht Laune! Das war bei den Vollblutmusikern von der Döbelner Himmelfahrtsband genauso zu spüren wie beim begeisterten Publikum. Die Döbelner mischten sich unter die Zuschauer und drehten ihre Runden durch den SchillerGarten, bis sie über das Blaue Wunder nach Loschwitz
weiterzogen. Bei Superwetter ging das 10. Schillerwitzer Elbe-Dixie am 8. Mai über die Bühne. Links und
rechts der Elbe machten die Bands und Solisten an fünf Schauplätzen Halt und sorgten mit Jazz, Dixie, Boogie-Woogie oder New- Orleans-Stil für Stimmung.
Foto: Pohl
Autoservice Alf Häse
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Nachbarschaftsfest
Die Johannstadt feiert am 4. Juni,
12 bis 19 Uhr, ein Interkulturelles
Nachbarschafts-Straßenfest. Unter dem Motto „BönischPLATZ
für ALLE“ laden rund 40 Johannstädter Akteure zu einem bunten Bühnenprogramm ein. Es
gibt viele Spiel- und Mitmachaktionen, darunter ein BreakdanceWorkshop, Informationsangebote sowie Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten. Auch eine
Führung durch die Kanalisation
wird angeboten.
(StZ)
Zum nunmehr 12. Grunaer
Brunnenfest lädt die Volkssolidarität mit vielen Partnern am
Sonntag, 19. Juni, rund um den
Findlingsbrunnen ein. Von 11 bis
18 Uhr erwartet die Besucher unter dem Motto „Gesundes Leben“
ein buntes Programm auf Bühne
und Festplatz. Für den Auftakt
sorgt das Akkordeonorchester
„Die flotten Tasten“ von der Musikschule Fröhlich. 12 Uhr wird
zu Tisch gebeten an die „längste grüne Tafel“ in Gruna. Es darf
mitgemacht werden – ob bei flotten Tänzen im Sitzen (13 Uhr)
oder beim Tanzen zur Musik von
„Stilbruch“ (15.30 Uhr). 14 Uhr
laden der Chor Freylax und der
Chor „Marie“ von der Volkssolidarität zum Mitsingen ein.
Für Spiel und Spaß sorgen u. a.
das Kinder- und Jugendhaus
Neu in Striesen
www.volkssoli-dresden.de
Yoga & Pilates
für Senioren
Kursbeginn Pilates: 14. Juni, 10 Uhr
Kursbeginn Yoga: 14. Juni, 11 Uhr
Kursraum Wittenberger Straße 78
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Neuer Seniorenkurs: Vital und gut gelaunt –
mit Yoga und Pilates auch ab 60
Unser Lebensreformer Bilz und Turnvater Jahn
haben es zu einem System entwickelt: Bewegung,
Gymnastik und gesunde Lebensweise. Mit Yoga
und Pilates kann man so viel für den Körper erreichen! Die Vor-Beuge ist mehr als eine Yogaschule. Ihr Leiter, Peter Brose, ist seit über 25 Jahren als
Kursleiter und Therapeut im Thema. „Meine älteste
Teilnehmerin ist 92 Jahre alt! Die Jüngste 49. Es ist
immer wieder eine Freude, wenn ich sehe, wie ein
Mensch immer beweglicher wird, obwohl er so lange nichts gemacht hat!“, erzählt er. Sein Unterricht
versteht sich als klassischer Yoga, verwurzelt in den
2.500 Jahre alten Schriften der indischen Gelehrten.
Das Wichtigste für Peter Brose ist die Individualität
des Einzelnen. „Jeder soll so üben können, dass es
ihr oder ihm nachher besser geht.“ Er übt in kleineren Gruppen, um bei jedem genau hinschauen und
die richtigen Anleitungen geben zu können.
Diese Schule für Yoga und Pilates bietet jetzt im neuen Übungsraum in der Wittenberger Straße 78 Kurse an, die auf die Bedürfnisse von Menschen jeden
Alters zugeschnitten sind. Vor allem Yoga und Pilates für Senioren und natürlich auch für die Jüngeren. Yoga wirkt gut auf die Normalisierung des Blutdrucks, der Verdauung, gegen Verspannungen und
Schmerzen und schafft mentale, seelische Stabilität.
Schieferburg und die WG-Aufbau, im Vorlese-Tipi gibt es spannende Geschichten. Die Bibliothek hat geöffnet und bietet zusätzlich einen Buchflohmarkt
und ein Kinderquiz an. Wer sich
entschließt, Bibliotheksleser zu
werden, zahlt nur die halbe Anmeldegebühr.
„Gesunde“ Angebote erwarten
die Besucher zum Beispiel im
Kräuterdorf, wer möchte, kann
einmal ausprobieren, Kräuteressig selbst herzustellen. Eine
„Kräuterhexe“ zeigt bei einer
Wiesenführung, welches Kraut
wo wächst und wofür es gut ist.
Wie es um die eigene Gesundheit
bestellt ist, kann man am Stand
der Apotheke Gruna erfahren,
wenn man sich z. B. den Blutdruck messen lässt.
Info und Anmeldung: Peter Brose
Tel:
0351 79559033 (ab 3.6.2016)
0173 3131312
E-Mail: [email protected]
Internet: www.vor-beuge.de
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Grünes Kinderfest
Striesen. Der Hermann-Seidel-Park, zwischen Pohlandstraße und
Ermelstraße, verwandelt sich am 5. Juni, ab 15 Uhr, in ein Spielparadies. Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen lädt ein zum
13. Grünen Kinderfest. Zur Auswahl stehen Trampolin, Basteln,
Schminken, Märchenerzählen, Zauberkunst, Sport und Spiel und
vieles mehr.
„Ich habe viele ältere Menschen erlebt, die hier regelrecht jünger geworden sind. Das allerwichtigste ist die entspannte Lebensfreude, die man schon
nach etwa 6 Wochen in sich spürt...“. Der Yogalehrer
ist von der AOK zertifiziert, so dass AOK-Mitglieder
einen Teil der Kursgebühr als Prävention zurückbekommen können.
Die ersten Kurse in der Wittenberger Straße 78 beginnen am Dienstag, 14. Juni: 10 Uhr – Pilates für
Senioren, 11 Uhr – Yoga für Senioren. Weitere Kurse starten in der Woche darauf.
Info und Anmeldung:
Peter Brose, Tel: 0173 3131312
oder 0351 79559033 (ab 3. Juni 2016)
E-Mail: [email protected], Internet: www.vor-beuge.de
BAUKULTUR ERHALTEN
UND GESTALTEN FÜR BLASEWITZ
Fachgespräch und Diskussion zum Thema „Erhaltungs- und
Gestaltungssatzung für Blasewitz“ mit
Thomas Löser, Sprecher für
Stadtentwicklung und Bau
Andrea Steinhof, Abt.-Leiterin
Stadtplanung Stadtgebiet
Kerstin Harzendorf, Stadträtin
für Blasewitz
Daniel Woite, Stadtplaner
Stadtgebiet Ost
WANN? 14.06., 19 Uhr
WO?
Grünes Büro
Schlüterstraße 7
01277 Dresden
Veranstaltungen | Freizeit
4
1. Ostsächsischer Töpfermarkt
Altstadt. Zum ersten Mal öffnet im Stallhof ein ostsächsischer Töpfermarkt, organisiert
von der Töpferei Klaus Lindner aus Ilfeld. Etwa 60 Keramiker und Töpfereien werden am 4.
und 5. Juni von 10 bis 18 Uhr zeigen, was man aus Ton alles machen kann: Gebrauchskeramik
wie Teller und Tassen ebenso wie
moderne Wohnaccessoires und
künstlerische Werke. Darüber
hinaus gibt es auch feines Porzellan sowie Unikate aus dem Holzofenbrand zu sehen.
Für Unterhaltung sorgt der singende Töpfer Günther Meißner aus Trebus. Er bringt seine
Dresdner Stadtteilzeitung
Shakespeare und Gartenkunst
BEIM TÖPFERMARKT KÖNNEN auch
Besucher selbst einmal versuchen, kreativ mit Ton zu arbeiten.
Foto: PR
gewichtige fußbetriebene Töpferscheibe mit und demonstriert
darauf das Handwerk mit einem
Liedchen.
(StZ)
Männerchor Striesen wird 135
Der Männerchor Striesen feiert
in diesem Jahr sein 135-jähriges Bestehen. Das Jubiläumskonzert am 11. Juni wird gemeinsam
mit dem Hornquartett der Staatsoperette Dresden in der Versöhnungskirche, Schandauer Straße, gestaltet. Es steht unter dem
Motto: „Wo Jägerhörner klingen,
da ist mein Aufenthalt“. Beginn
ist 16.30 Uhr.
Die künstlerische Leitung hat
Prof. Reinhart Gröschel. Der
Sänger und Gesangspädagoge
übernahm 2009 als 20. Liedmeister den Chorleiterstab. Zur „Pflege des Männergesangs“ gründeten
im Januar 1881 22 sangesfreudige
Herren den Männergesangsverein. Zum heutigen Repertoire gehören traditionelle deutsche und
internationale Lieder, Motetten,
Tanz- und Scherzlieder aus vier
Jahrhunderten. Der Chor ist regelmäßig in Konzerten zu erleben,
u. a. beim Elbhangfest, beim Parksingen in Meußlitz oder in der
Trinitatiskirchruine.
(StZ)
Freie Plätze im Sportcamp
Blasewitz/Weixdorf. In der
ersten
Sommerferienwoche
(25. Juni bis 2. Juli) veranstaltet
die Sportjugend Dresden wieder ihr Sportcamp im Waldbad Weixdorf für Kinder und
Jugendliche zwischen 8 und
17 Jahren. Anmeldeschluss ist
der 12. Juni.
In diesem Jahr können sich die
Teilnehmer unter anderem im
Football, Cheerleading, Orientierungslauf, Baseball, Kanupolo, Taekwondo, Tamburello und
weiteren Trendsportarten ausprobieren. Zudem ist ein Tagesausflug in die Sächsische Schweiz
geplant, bei dem neben Bogenschießen auch ein Besuch der
Felsenbühne Rathen auf dem
Programm steht. Und im Waldbad kommt natürlich auch der
Badespaß nicht zu kurz.
Ein geschultes und erfahrenes
Team betreut die Ferienkinder.
Die Sportjugend Dresden (SJD)
ist die Jugendorganisation des
Stadtsportbundes Dresden e. V.
Ihr gehören mehr als 300 Mitgliedsvereine mit ca. 30.000 Kindern und Jugendlichen an. (StZ)
Weitere Informationen auf www.
sportjugend-dresden.de unter
„Ferienangebote“
Tel. Anfragen bei Christin
Friedrich (Koordinatorin Sportliche
Jugendarbeit) unter 0351 4719027
12. Juni: Tag des Gartens
Stetzsch. Der Stadtverband
„Dresdner Gartenfreunde“ lädt
am 12. Juni, ab 10 Uhr, zum „Tag
des Gartens“ ein. Er findet in der
Kleingartenanlage „Am Tummelsbach“, Am Urnenfeld 38,
im Dresdner Westen statt. Der
gleichnamige Kleingartenverein hatte 2015 den Wettbewerb
„Schönste
Kleingartenanlage
Dresdens“ gewonnen. Zum „Tag
des Gartens“ am 12. Juni werden gegen 11.30 Uhr die Sieger
des diesjährigen Wettbewerbs
gekürt. Dieser stand unter dem
Motto: Kleingärten im demografischen Wandel. An dieser Veranstaltung nehmen Vertreter der
Wettbewerbsteilnehmer, auszuzeichnende Vereinsvorsitzende,
Kleingärtner des gastgebenden
Vereins, Vertreter der Stadtverwaltung und des Kleingartenbeirats sowie der Vorstand des Stadtverbandes teil.
(StZ)
Die Kleingartenanlage „Am
Tummelsbach“ erreichen Sie mit
der Bus-Linie 94, Haltestelle „Am
Urnenfeld“ oder mit der S-Bahn,
Haltepunkt Stetzsch.
ENTDECKUNGSREISE IM BOTANISCHEN GARTEN: Welche Pflanzen spielen bei Shakespeare eine Rolle?
Was haben Shakespeare und Botanik miteinander zu tun? In
Shakespeares Werken finden sich
120 Pflanzenarten, entweder als
Kulisse für Dramen oder weil sie
mit ihrem Gift oder ihrer Zauberwirkung in seinen Geschichten eine Rolle spielen. Anlässlich
des 400. Todestages von Shakespeare steht deshalb die Woche der
Botanischen Gärten vom 11. bis
19. Juni unter dem Motto „Garten = Theater: Pflanzen in Shakespeares Welt“. Der Botanische Garten der TU Dresden bietet u. a.
drei öffentliche Führungen: Am
14. Juni, 15 Uhr, stehen „Pflanzen aus Shakespeares Werken“ im
Vordergrund. Am 16. Juni, 15 Uhr
heißt es „Romeo und Julia – an
Pflanzen erklärt“. Am 19. Juni, ab
14 Uhr, geht es um „Pflanzen in
der Literatur“. In Zusammenarbeit mit dem Theater der TU „die
bühne“ wird eine Theaterwerkstatt unter der Leitung des Theatermachers Sascha Hermeth veranstaltet, mit dem Titel „Wie es
euch gefällt“. Ebenfalls von der
„bühne“ wird am 15. Juni um 16,
Foto: Pohl
18 und 19.30 Uhr Shakespeares
„Mittsommernachtstraum“ als
szenischer Rundgang durch den
Botanischen Garten präsentiert.
Dargeboten werden Auszüge aus
diesem Stück von TeilnehmerInnen des Schauspiel-Aufbaukurses der „bühne“ unter Leitung der
freien Theaterschaffenden Christiane Guhr. Die Dresdnerin führt
unter anderem Regie beim Schaukastentheater „Pappschattira“. (ct)
Anmeldung zur Theaterwerkstatt
bis 8. Juni unter: [email protected]
Hofmusik
im Pfarrhof
Rätselspaß
Für alle, die gern knobeln, hat sich unser Leser Siegmar Borchardt ein
Buchstaben-SUDOKU ausgedacht. Pro Linie, pro Reihe und in jedem
der Unterquadrate kommt jeder der neun Buchstaben genau einmal
vor. Richtig gelöst, erscheint in einer Waagerechten das Lösungswort.
Welches das ist, verraten wir in der kommenden Ausgabe.
Viel Spaß bei Rätseln!
Ihr Team von den Dresdner Stadtteilzeitungen!
S
I
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K
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T
C
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P
K
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P
H
P
Altseidnitz. Wie in den vergangenen Jahren finden auch 2016
wieder Hofmusiken im Pfarrhof der Nazarethkirche der
Kirchgemeinde
Gruna-Seidnitz, Altseidnitz 12, statt.
Am 17. Juni, ab 19.30 Uhr, können Sie sich auf eine Begegnung
mit der Gruppe Buckijit aus
Dresden freuen. Sie werden uns
mit Irish, Scandinavian & Balkan Folk erfreuen. Diese sehr
ausdrucksstarken Musikerinnen und Musiker spielen dabei immer auf Augenhöhe mit
den Gästen! Es erwartet Sie ein
fröhliches Konzert zum Mitswingen.
Ab 18.30 Uhr und nach dem
Konzert sind Sie zu Getränken
und Gegrilltem herzlich eingeladen. Gern auch weitersagen!
Der Eintritt ist frei, am Ende
können Sie mit einer Spende Ihren Dank ausdrücken.
(BZ)
Ihre Zeitung im Internet
www.dresdnerstadtteilzeitungen.de
Engagement
Dresdner Stadtteilzeitung
Staunend durch die Wissenschaftsnacht
Am 10. Juni öffnen zur 14. Langen Nacht der Wissenschaften
ab 18 Uhr Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen
ihre Labore, Hörsäle und Archive und zeigen, woran aktuell geforscht wird. Die Wissenschaftsnacht wartet mit über 700
Veranstaltungen an 21 Wissensstationen und über 160 Veranstaltungsorten auf. 284 Veranstaltungen sind für Kinder und
Familien geeignet. Von Pillnitz
bis in die Südvorstadt, von Niedersedlitz bis nach Klotzsche
präsentieren sich Forscher und
Wissenschaftler. Die Technische Universität Dresden ist mit
217 Veranstaltungen der größte Akteur. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus bietet 81 Veranstaltungen. Zentrale Veranstaltungsorte sind
wieder das Medizinisch-Theoretische Zentrum (MTZ, Fiedlerstraße 42) und das KinderFrauen zentrum (Haus 21, Pfotenhauerstraße) auf dem Gelände des Uniklinikums. Es gibt
Neuigkeiten zur Krebsforschung
und zu Implantaten im Ohr.
Vorgestellt werden u. a. ein 3DDrucker zur Herstellung von Implantaten, ein OP-Roboter oder
ein Narkosearbeitsplatz. Informiert wird über Krebsvorsorge, Schlafforschung oder Strahlentherapie. Für Kinder öffnet
wieder das Teddykrankenhaus.
Der Sonnenschutz-Clown zeigt,
worauf man im Sommerurlaub
achten sollte.
Neu ist ein Whatsapp-Service
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(StZ)
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Im Porträt
Hans-Werner Lier – „Vater“ des
DichterMusikerMaler-Wegs
Von Claudia Trache
Er sei schon immer ein fleißiger
Wanderer gewesen, erzählt HansWerner Lier, der in der Nähe des
Rennsteigs aufgewachsen ist. So
wandert der heute 71-Jährige seit
ein paar Jahren mit seinen Kindern jedes Jahr eine Etappe dieses Wanderweges. Sechs der neun
Etappen des insgesamt 168 Kilometer langen Rennsteiges haben
sie bereits geschafft.
Anfang der 70er Jahre zog HansWerner Lier nach Dresden. Seiner Wanderleidenschaft wollte er weiter frönen. „Ich habe
mich gewundert, warum es in
Dresden und Umgebung nicht
etwas Ähnliches wie den Rennsteig gibt, da doch die Sächsische Schweiz so nah ist“, erzählt
er. Also beschäftigte er sich mit
Dresdens Umgebung, las einiges über den historischen Malerweg (von Pillnitz bis zum
Prebischtor). Der Malerweg des
Tourismusverbandes „Sächsische Schweiz“ (vom Liebethaler Grund bis Hinterhermsdorf
und zurück bis Pirna) wurde
im Juni 2006 eröffnet. Da gab es
den DichterMusikerMaler-Weg
(DMM) von Hans-Werner Lier
bereits über sechs Jahre.
ƒ 92 Kilometer in fünf Etappen
Den 92 Kilometer langen, von
ihm mit dem Messrad auf fünf
Meter genau vermessenen Wanderweg, gründete er an seinem
55. Geburtstag am 4. März 2000.
Das brachte ihm den Titel „Vater des DichterMusikerMalerWegs“ ein. Fünf Tagesetappen
hat er sich ausgedacht, angelehnt
an den historischen Malerweg,
doch bereits am Blauen Wunder beginnend. Er hat 28 Stempelstationen eingerichtet und
ein Wanderheft kreiert, in dem
die erreichten Stationen abgestempelt werden können. „Ein
großes Dankeschön gilt dem damaligen Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Dresden Dr.
Rainer Pfannkuchen. Er machte
mir immer wieder Mut und unterstützte mich dabei, den DichterMusikerMaler-Weg in die Tat
umzusetzen“, so Hans-Werner
Lier. Ab 15 gesammelte Stempel
kann man das DMM-Wanderabzeichen in Bronze erhalten.
Nachdem er das 70. Lebensjahr
erreichte, übergab Hans-Werner
Lier „seinen“ Wanderweg an den
Dresdner Wander- und Bergsteigerverein (DWBV). Bei diesem
sind sowohl die Wanderhefte als
auch die Abzeichen erhältlich.
ƒ Wandern im Zeichen
der Windrose
Doch damit nicht genug entwickelte Hans-Werner Lier in
Anlehnung an die Chemnitzer Windrose mit der Dresdner
Windrose vier Wanderwege in
Dresdens unmittelbarer Umgebung. So gibt es seit einigen Jahren einen Süd-, West-, Nord- und
Ostwanderweg rund um Dresden mit einer Länge von jeweils
etwa zwölf Kilometern. Diese beginnen und enden an einer Endhaltestelle einer Straßenbahnlinie oder an einer Bushaltestelle.
Die genauen Wegbeschreibungen sind ebenfalls beim DWBV
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Eine besondere Beziehung hat
Hans-Werner Lier zum Sächsischen Weinwanderweg von Pirna nach Diesbar-Seußlitz. An
diesem brachte er vor etlichen
Jahren, damals noch im Auftrag
des Umweltamtes, insgesamt
150 Wegweiser an.
ƒ Bewegung an der frischen Luft
Seine längste Wanderung unternahm Hans-Werner Lier vor
etwa sieben Jahren beim 37 Kilometer langen „Bergtest bei
Wehlen“ des DWBV, eine anspruchsvolle Tour mit 1.500 Höhenmetern. Seine Welt sind eher
Streckenlängen bis maximal
30 Kilometer. Diese absolvierte
er früher gerne auch in den Alpen. Begeistert ist er von Irland
und Schottland. Die Natur dieser Länder würde er gern noch
erwandern. In jungen Jahren
hat Hans-Werner Lier in seiner
Heimat leidenschaftlich Handball gespielt, in Dresden später
freizeitmäßig Volleyball. Auch
heute gehören ausgedehnte Spaziergänge zu seinem Alltag.
Seit 1977 bewirtschaftet er einen 1.000 Quadratmeter großen
Garten im Nöthnitzgrund. Auch
dabei findet er ausreichend Bewegung.
GERN UNTERWEGS: Wanderweggründer Hans-Werner-Lier.
Foto: Trache
EIN LECKERES BUFFETT und viele Informationen halten die Frauen vom Verein artemis auch zur Langen Nacht der Wissenschaften bereit. Foto: privat
Nicht immer läuft alles glatt im
Leben. Wie gut, wenn in schwierigen Momenten Menschen da
sind, die über Klippen hinweghelfen, einem die Hand reichen.
In Dresden haben sich vor anderthalb Jahren sieben Frauen zum Verein „artemis helping
hands“ zusammengeschlossen,
um Kinder und Jugendliche in
Not uneigennützig zu unterstützen. „Wir verfolgen ausschließlich soziale Zwecke, setzen uns
für diejenigen ein, die Hilfe benötigen“, bekräftigt Stephanie
Rothfuß, die Chefin des Vereins.
Neun Frauen zwischen 32 und
50 Jahren engagieren sich heute in dem Verein, darunter eine
Steuerberaterin, Eventmanagerin, Anwältin, Ärztin. Der Verein
hat schon einiges auf die Beine gestellt. Zum Beispiel unterstützen
die Frauen das Kinder- und Jugendhaus PIXEL in Prohlis. Einmal im Jahr grillen sie mit den
Kindern und Jugendlichen, bringen Obst und Gemüse mit, spielen mit ihnen. Hier haben sie auch
eine 17-jährige werdende Mutti
kennengelernt, die ziemlich auf
sich allein gestellt war. „Wir haben sie bei der Wohnungssuche
unterstützt, Sachspenden organisiert und geholfen, die Wohnung
einzurichten“, erzählt Stephanie Rothfuß. Den Rücken stärken, Wege ebnen, bei Anträgen
helfen – „für so etwas sind wir
da“. Über einen kirchlichen Kontakt lernte der Verein eine notleidende serbische Familie mit vier
Kindern kennen. Auch ihr konnte mit Sachspenden geholfen werden. „Wir wissen, uns geht es gut,
unseren Kindern geht es gut, und
wir sehen, dass andere unsere
Hilfe benötigen“, sagt Frau Rothfuß, die sich auch in der Flüchtlingshilfe engagiert. Über die Arbeit von „artemis helping hands“
konnten sich die Besucher beim
Brückenschlagfest in Blasewitz
voriges Jahr informieren, ebenso
bei der Langen Nacht der Wissenschaften. Hier werden die Frauen
am 10. Juni am Institut für Automobiltechnik wieder ein Catering veranstalten, Dinge für einen guten Zweck verkaufen sowie
Fragen zum Verein beantworten.
(C. Pohl)
Kontakt zum Verein über Facebook
artemis Dresden oder per E-Mail
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Blasewitz
6
Dresdner Stadtteilzeitung
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Sommerfest des PTV
Willkommen in der „Preller-Lounge“
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Hotel Andreas
NACHTWÄCHTER LEO (MITTE) und Anuschka (2.v.r.) mit Regina Tutewohl
(r.), Alexander (l.) und Andreas Tutewohl.
für Landschaftsmalerei an die
Kunstakademie berufen. Seine Villa stand in der heutigen
Prellerstraße 32. Tochter Lucie,
das Nesthäkchen, gab mit ihrem
Mann, dem Bildhauer Richard
König, ein Buch über ihren Vater
heraus. 1921 wurde in Blasewitz
eine Straße nach Preller benannt.
Familie Tutewohl betreibt seit
25 Jahren die Pension Andreas,
seit drei Jahren das Hotel Andreas mitten im Villenviertel
von Blasewitz. Sie fühlt sich dem
Stadtteil verpflichtet und möchte seine Geschichte auf lebendige Art vermitteln. So entstanden
die Kunstfiguren Nachtwächter
Leo und Lucie, die regelmäßig
vor Hotelgästen auft reten werden. Premiere war zu Silvester
2015. In diese Rollen schlüpfen
Schauspieler Teo Vadersen und
Anuschka, die Texte steuerte Regina Tutewohl bei. Ihr ist wichtig,
dass ihre Hotelbesucher merken,
in welchem besonderen Stadtteil
sie zu Gast sind. Dazu trägt auch
die Ausstattung der Hotelzimmer mit Zeichnungen von Prof.
Wagner bei. Auch in Blasewitz
wird Nachtwächter Leo anzutreffen sein, z.B. im November beim
ersten großen Martinsumzug.
Restaurant VillenColonie
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24. Juni 2016 ab 19.00 Uhr
Bei romantischen Klängen den Sommeranfang genießen!
Ausstellung
Historische Führung
Christoph und Heidi Pötzsch laden am 12. Juni, 14 Uhr, zu einer Führung über den Dresdner Trinitatisfriedhof ein. Es ist
der Friedhof des Dresdner Bildungsbürgertums, auf dem sich
die Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abbildet.
Vor allem die Zeit der Romantik
Unter anderem ein Kindersachenflohmarkt, eine Stepptanzvorführung, die Band „Verkannt“, Riesen-Mensch-ärgere-Dich-nicht,
Blutdruckmessen, Bücherbasar
und vieles mehr. Auch für das
leibliche Wohl wird gesorgt. (BZ)
spielt dabei eine Rolle. Und es
gibt einen historischen Anachronismus auf diesem Friedhof. Ein
sehr merkwürdiger Grabstein,
auf dem in alter Schrift eine
Mordgeschichte geschrieben ist,
ist nahezu 90 Jahre älter als der
Friedhof selbst.
(BZ)
www.historisches-dresden.de
Blasewitz. „Entlang der Elbe“
heißt die Ausstellung, die im Büro
des CDU-Landtagsabgeordneten
Martin Modschiedler, Bergmannstraße 7, gezeigt wird. Bis zum
13. Juni sind Aquarelle der Dresdner Künstlerin Regine Martin mit
Motiven zwischen Übigau und
Pillnitz zu sehen.
(BZ)
… häng den Mond in die Bäume,
sag` der Nachtigall Bescheid
Kennen
e
Sie dieses Lied noch?
Wir hoffen auf einen lauen Sommerabend
und begrüßen
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Eventpreis pro Person 8,00 € (inkl. Mwst.)
Fotos: Tutewohl, Fotolia (emmi, abstract)
Mit einem stilvollen neugestalteten Foyer präsentiert sich jetzt
das Hotel Andreas in der Prellerstraße 18. In der „Preller-Lounge“
können es sich die Gäste in bequemen Sesseln gemütlich machen,
historische Ansichten betrachten
und sich einen speziell kreierten
„Schlummertrunk“ schmecken
lassen. Mit dem Namen „PrellerLounge“ ehren die Inhaber des
Hotels, Regina und Andreas Tutewohl, die bekannte KünstlerFamilie Preller, die in Blasewitz
lebte und wirkte. Zur Eröffnung
der „Preller-Lounge“ am 22. April
begrüßte Familie Tutewohl viele
Gäste, die sich um das neue Flair
verdient gemacht haben. Zu ihnen gesellten sich Nachtwächter
Leo von Blasewitz und Lucie Preller, die jüngste Tochter von Friedrich Preller dem Jüngeren (1838–
1901), und nahmen die Besucher
mit auf eine künstlerisch-kulinarische Zeitreise.
Anhand kleiner Episoden ließen sie das Leben der Familie
Preller lebendig werden. So erinnerten sie an den Maler Friedrich Preller d.J., der viel in Pillnitz zeichnete und 1859 zu seiner ersten Reise nach Italien aufbrach. 1866 kam er nach Dresden
und wurde 1880 zum Professor
Blasewitz. „Miteinander statt allein!“ lautet das Motto des diesjährigen Sommerfestes des Psychosozialen Trägervereins Sachsen.
Es findet am 10. Juni von 14.30
bis 18 Uhr auf der Naumannstraße 3a statt. Auf die Besucher warten verschiedene Höhepunkte.
Schönes am Schillerplatz
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Wer den Friseursalon „DIVAN Hairdressing“ am Schillerplatz betritt, taucht in eine andere Welt ein. Das ist von
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in dem man sich von Frau zu Frau bei einer Tasse Kaffee oder
einem Glas Sekt über neue Trends austauschen kann. Auch
die nächste Mode-Show ist schon geplant, am Vorabend des
Brückenschlagfestes wird sicherlich wieder am Schillerplatz
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Dresdner Stadtteilzeitung
Stadtentwicklung
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Wohnungsgenossenschaften investieren 19 Millionen Euro in Neubau
Seit zehn Jahren bündeln die acht
größten Dresdner Wohnungsgenossenschaften ihre Werbeaktivitäten, jetzt treten sie unter einer neuen Dachmarke und mit
gemeinsamem Logo auf. „Dabei arbeitet jede Genossenschaft
als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen. Unterschiedliche
Positionen werden konstruktiv diskutiert und am Ende wird
eine einvernehmliche Lösung gefunden“, sagt Mathias Schulze,
Vorstand der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Dresden.
Jährlicher Höhepunkt dieser gemeinsamen Arbeit ist der Sportund Familientag, der dieses Jahr
am 29. Mai zum siebenten Mal
Tausende Menschen auf der Cockerwiese mit Musik, Spiel und
Spaß begeisterte.
Mit rund 60.000 Wohnungen
sind die Genossenschaften der
größte Wohnungsanbieter in
Dresden, etwa jeder dritte Einwohner lebt in einer Genossenschaftswohnung. Die Nachfrage nach modernem Wohnraum
ist groß, und so wird viel investiert: 2016 werden 122 Millionen Euro eingesetzt, 21 Millionen Euro mehr als 2015. Davon
fließen 67,7 Millionen Euro in die
Instandhaltung, rund 19 Millionen Euro in den Neubau.
Bei der Bilanzpressekonferenz berichteten die Vorstände der acht
Genossenschaften über die laufenden Vorhaben. Einige Beispiele: Die WG Aufbau beginnt in diesem Monat ihr großes Neubauvorhaben: Im Wohnpark Leuben
sollen 49 Wohnungen entstehen,
in Großzschachwitz werden zehn
(inkl. Anlieferung, Montage,
Entsorgung des Altgerätes)
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HIER WIRD AUFGESTOCKT: An der Blasewitzer Straße entstehen neue Wohnungen, in dem zwei zusätzliche Etagen auf einen bestehenden Wohnblock gebaut werden.
Foto: Pohl
Aufzugsanlagen an den Häusern
Rathener Straße 2–14 und der
Schönaer Straße 34–38 installiert.
Die WG Johannstadt plant, in den
nächsten Jahren pro Jahr jeweils
rund 50 Wohnungen zu schaffen. Bis Dezember 2016 soll der
Wohnblock Blasewitzer Straße
um zwei Etagen aufgestockt werden. Bereits im August werden die
Bauarbeiten am Neubau mit 42
Wohnungen in der Franz-LisztStraße abgeschlossen. Geplant
wird ein neues Mehrfamilienhaus
an der Thomae-/Striesener Straße.
Dazu kommt die Erneuerung von
66 Hauseingängen, Einbau von
Aufzügen, die Optimierung von
Außenanlagen. Die Gemeinnützige Wohnungsbau-Genossenschaft
Dresden-Ost rekonstruiert derzeit
ihr rund 100 Jahre altes Mehrfamilienhaus in der Tauernstraße 17–35. Hier werden künftig in
19 Wohnungen mehrere Generationen unter einem Dach wohnen.
Neben Modernisierung und Neubau setzen die Genossenschaften auch auf Beratung und soziale Betreuung vor allem älterer
Bewohner. Es gibt Sozialarbeiter
und Alltagsbegleiter. Jede Genossenschaft entwickelt eigene Ideen,
um mehr als „nur“ eine Wohnung
zu bieten. Dazu gehört die Förderung von Projekten, das Organisieren von Wohngebietsfesten
oder die Unterhaltung von Nachbarschaftstreffs. Das wird von den
Genossenschaftsmitgliedern sehr
geschätzt, die Fluktuation ist gering, die Leerstandsquote lag 2015
zwischen 0,7 und 3,5 Prozent. Die
Miete ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen, lag 2015 je
nach Genossenschaft zwischen
5,03 und 5,33 Euro/Quadratmeter
Wohnfläche.
(C. P.)
Vision 2020 für die Johannstadt
Am Tag der Städtebauförderung
organisierten das Quartiersmanagement nördliche Johannstadt
und das Stadtplanungsamt eine
Informationsveranstaltung. Unter dem Motto „Nördliche Johannstadt – Vision 2020 – Gestalte mit“ zeigte Quartiersmanager Matthias Kuhnert, welche
Projekte bisher aus dem Verfügungsfonds umgesetzt wurden.
Außerdem gab er eine umfangreiche Übersicht über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung. So
wurden durch Gespräche mit
den Bürgern 500 Wünsche aufgenommen. Gemeinsam mit Anke
Ostermeyer vom Stadtplanungsamt informierte er auch über das
Projekt „Gestaltung der Grünfläche hinter der Feuerwache“. Auch
hier konnten sich die Anwohner
mit ihren Ideen einbringen. Die
Umsetzung soll nun von September bis Dezember dieses Jahres
erfolgen. Bei anderen Projekten,
Toplader
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wie der ehemaligen Stephanienstraße, ist die Vorplanung in Vorbereitung. Zum Thema „Stadtteilhaus“ werden 2016 Studien über
verschiedene Varianten durchgeführt. Anke Ostermeyer zeigte
großes Verständnis für die Ungeduld der Anwohner, da in der Johannstadt zu lange geredet wurde
und nichts passiert sei. Dennoch
findet die Arbeit vom Quartiersmanagement und Stadtplanungsamt durchaus auch Anerkennung.
Als besonders schwieriges Thema
erweist sich das Parkraumbewirtschaft ungskonzept.
Kritisiert
wird, dass seit Jahren in diesem
Bereich nichts vorangeht, weil in
der Stadtverwaltung der entsprechende Sachbearbeiter fehle. Voraussichtlich wird dieses Konzept
nicht vor 2017 umgesetzt werden,
sagte Anke Ostermeyer. Matthias Kuhnert konnte dagegen berichten, welche neuen Projekte der Quartiersbeirat auf seiner
Sitzung im April genehmigt hat.
So wird unter anderem das Interkulturelle Nachbarschafts-Stadtteilfest „Bönischplatz für alle“
am 4. Juni (12–19 Uhr) gefördert.
Ebenso unterstützt wird das HipHop-Projekt „Johannstars 2016“.
Eröff net wird es am 27. Juni mit
Breakdance sowie Graffiti-Kunst
zum Schauen und Mitmachen. Es
folgen ein viertägiger Hip-HopTanz-Workshop und ein Graffiti-Kunst-Workshop, bei dem
auch Flächen im Stadtteil gestaltet werden sollen. Ebenfalls genehmigt wurde die Förderung
eines Interkulturellen Nachbarschaftscafés, das im Erdgeschoss
des Johannstädter Kulturtreffs
eingerichtet werden soll. Ziel ist
es, die Frauen des Interkulturellen Frauentreffs dabei zu unterstützen, das Café nach und nach
eigenständig zu betreiben.
(ct)
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UNSER TEA M
(Fortsetzung von Seite 1)
2015 verwandelte sich ein Teil
der Hüblerstraße für einige
Stunden in einen großen – autofreien – Spielplatz. De Forderung
nach mehr Freiräumen für Kinder erfährt durch den Film eine
starke Fortsetzung.
Nach der Aufführung konnten
die Besucher ihren Kommentar
schriftlich äußern. Einer brachte
das Wesentlichste auf den Punkt:
„Es wäre schön, wenn sich nach
dem Film was ändern wird.“
Am 5. Juni soll der Film auch im
Dresden-Fernsehen zu sehen sein.
Radeln fürs Klima
Vom 13. Juni bis zum 3. Juli
nimmt die Landeshauptstadt
Dresden zum sechsten Mal an
der bundesweiten Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes
Klima“ teil. Dafür ist ab sofort
eine Anmeldung im Internet unter www.stadtradeln.de möglich.
Aufgerufen sind alle, die jeden
Tag, nur ab und zu, zur Entspannung oder als Training Fahrrad
fahren.
Die Landeshauptstadt Dresden
nimmt seit 2011 an der Aktion
teil und belegte 2015 das fünfte
Mal in Folge den ersten Platz in
der Kategorie „Fahrradaktivste
Kommune“.
(StZ)
Smovey
für Senioren
Smovey – so nennt sich der Bewegungsspaß mit den grünen
Ringen, der für mehr Lebensqualität bis ins hohe Alter sorgt.
Angeboten wird er im Seniorenzentrum Amadeus der Volkssolidarität, Striesener Straße 2.
Durch einfache schwingende Bewegungen werden Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer verbessert, Wirbelsäule und Gelenke
entlastet, Lymph- und Immunsystem gestärkt. Zu einer kostenlosen Schnupperstunde mit ausführlicher Erklärung wird am
17. Juni, 15 Uhr, eingeladen. Der
dazu gehörige Kurs findet wöchentlich statt und dauert jeweils
45 Minuten.
(StZ)
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