Gelassenheit Fit im Alter

Ausgabe 2016/2017
Das schöne Zuhause
Gelassenheit
AUF DIE RICHTIGE
HALTUNG KOMMT ES AN
Fit im Alter
WIE WIR GEIST UND
KÖRPER JUNG HALTEN
VORHANG AUF...
...für klares Design und starke Farben
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für Wohngestaltung
Wohngestaltung
NEUE MHZ I WABEN-PLISSEE-TRENDKARTE
Hochwertige Materialien. Herausragende Ästhetik. Die neue Waben-Plissee-Trendkarte setzt
die neuesten Farbtrends für 2016 und ergänzt somit die aktuelle Waben-Plissee-Kollektion.
Lassen Sie sich inspirieren!
MHZ Hachtel GmbH & Co K Sindelfinger Straße 21 70771 Leinfelden-Echterdingen www.mhz.de
Mit Spaßfaktor
Wir leben in schnellen und unsicheren Zeiten. Was eben noch als sicher
galt, ist morgen fraglich. Auf der anderen Seite ist die Auswahl an schönen
Dingen und angenehmen Zerstreuungen nie größer als heute gewesen.
Gelassener haben sie uns aber nicht gemacht, all die Dinge wie zum
Beispiel das Smartphone. Ständig erreichbar zu sein, kann ganz schön
anstrengend sein. Wer schon mal nachts um 3 Uhr wach geworden ist, weil
ihn das Piepsen einer Nachricht aufgeschreckt hat, um dann zu lesen, dass
der kleine Hund von der Nachbarin aus Haus 3 gerade erst eingeschlafen
ist, der kann schon mal aus der Haut fahren.
Dabei lohnt es sich, gelassen zu bleiben. Denn Gelassenheit bedeutet
nicht, dass alles egal ist. Aber sie beginnt mit der Einsicht, dass manche
Titelbild:
Südbund-Dekoration,
Fenster „Salta“.
Erhältlich über die
Südbund-Händler
(Adressen finden Sie
in der Heftmitte).
Aufregung nur verschwendete Energie ist. Stecken Sie Ihre Energie lieber
in etwas, was Sie aktiv beeinflussen können. Und was Ihnen Spaß macht.
Wir haben in dieser Ausgabe wieder ganz viele „Spaß-Bereiter“ für Sie zusammengestellt. Eine unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen
Ihre Birgit Jünger
Chefredakteurin
04 leben
30 gourmet
60 willkommen
14 im fokus
42 wohnen und wissen
64 weltwohnen
18 neu und im trend
48 psychologie
70 wohnen & stil
24 wellness
54 colorama
74 gewinnspiel
Bleiben Sie gelassen!
Wabenplissee, Bauwerk
Highlights fürs Zuhause
Schlafen macht gesund
Riesling ist toll!
Lieber rund oder eckig?
Fit im Alter
Well-Being 4.0
Nudeln selber machen
Urlaub in der Heimat
Stadtei versus Landkind
500 Euro für Sie!
WOHNEN
3
leben
Versuch‘s mal mit
Gelassenheit!
Wie Sie kritische Situationen meistern
Schnell, schnell im Dauerlauf, immer die Uhr im Blick, weil der Schreibtisch ruft? Das macht auf Dauer krank. Unser Tipp: Schalten Sie ab und zu
mal einen Gang runter (Produktnachweise v.l.n.r.: Sauberlaufzone von C/R/O, Wanduhr von Present Time und Tischauflage von rs office).
ie Hersteller von Farbstiften haben
derzeit viel zu tun: Faserschreiber und Filzstifte
verkaufen sich so gut wie lange nicht mehr. ­Das
Absatzplus hängt mit dem Erfolg der Ausmalbücher zusammen, die immer mehr erwachsene
Menschen ansprechen. Kinder entspannen sich
seit je her beim Ausmalen mit Farbstiften; sie
versinken in Farben und Formen, und Erwachsene machen es ihnen immer öfter nach. Der
Unterschied: Statt Entchen und Bagger malen
sie komplexe Blumengebilde, Kristalle und
ganze Gärten aus, in aller Seelenruhe.
Es ist vermutlich kein Zufall, dass sich in diesen
Zeiten Ausmalbücher für Erwachsene so gut verkaufen. Sie bringen uns für ein paar Minuten
­zurück in die Zeit, in denen wir nicht permanent
gefordert waren. Ausmalen bietet sofortige
4
WOHNEN
­ ntspannung ohne großen Aufwand. Und EntE
spannung ist gerade sehr gefragt. Wir leben in
schnellen und unsicheren Zeiten. Was eben noch
als sicher galt, ist morgen fraglich. Unsere Eltern
hatten Anstellungen auf Lebenszeit – heute
findet sich das kaum noch. Die Gewissheiten im
Leben sind seltener geworden, und das macht
viele Menschen nervös.
Die Zeiten sind schnelllebiger, aber auf der anderen Seite ist die Auswahl an schönen Dingen und
angenehmen Zerstreuungen nie größer als heute
gewesen. Gelassener haben sie uns aber nicht
gemacht, all die Dinge wie Smartphones. Sie
lassen uns so intensiv am Leben teilhaben – und
gleichzeitig beanspruchen sie uns so stark, dass
wir sie kaum noch aus der Hand ­legen können.
Eine Vielzahl von Ablenkungen erwartet uns,
Lassen Sie sich
Zeit für die schönen
Momente im Leben
(Kuscheldecke von
Biederlack).
WOHNEN
5
leben
Lebensmotto auf Tapete: Die Kollektion Rice von Eijffinger kombiniert tolle Designs mit lustigen Sprüchen.
von News-Apps, Mails und SMS über
Infos rund um die Uhr, Anrufe, Fern­
sehen, Spiele, Filme und zig ande­re
Dinge, die permanent an unsere Tür
klopfen und rufen: Beachte mich!
Beantworte mich! Und bewerte mich!
Manchem davon können wir entkommen, aber seien wir ehrlich: Das wollen
wir doch gar nicht. Denn wir werden
gern gefragt und lassen uns gern anregen, ablenken, aufregen. Wir müssen
also notgedrungen lernen, mit all dem,
was unsere Aufmerksamkeit sucht,
umzugehen – und trotzdem gelassen zu
bleiben. Manchen fällt das schwer. Eine
Rückkehr in die analoge, vermeintlich
langsamere Zeit von vor zwanzig, dreißig
Jahren gibt es nicht, und wir würden
uns in ihr wohl auch nicht mehr zurechtfinden. Trotzdem gibt es bei vielen
6
WOHNEN
Menschen eine diffuse Sehnsucht nach einer Welt,
die ein bisschen heiler ist als die von heute.
Wo die Dinge einfacher sind, geregelter, weniger
komplex, weniger umkämpft. Ob es diese Welt so
je gegeben hat, steht auf ­einem anderen Blatt.
Manche sehen sich alte Filme an und geraten ins
Schwärmen – wie aufgeräumt war das alles doch
mal! Schurken und Helden, klar erkennbar; im Film
zumindest. Andere hören Schlager, in denen die
heile Welt der Berge gepriesen wird, lesen HerzSchmerz-Romane, in denen am Ende immer alles
gut ausgeht. Oder sehen sich die Shopping-Sendungen und Kochshows an.
Lassen Sie sich wegen solcher Sehnsüchte kein
schlechtes Gewissen einreden. Es ist auch nicht so
wichtig, ob Sie lieber in die Oper gehen und Nietzsche lesen oder Billard spielen und Rockkonzerte
besuchen. Wenn Sie doch lieber Schlager hören
und Schnulzen sehen wollen, machen Sie das – es
gibt keine Geschmackspolizei, die es Ihnen ver­
Funktionelle
Schattenspender
Vielfalt, Funktion und Exklusivität im
Design – das ist die neue erfal Kollektion
für Lamellenvorhänge. Mehr als 320 Stoffe
stehen Ihnen zur Auswahl.
Exklusiv – Designstoffe Manedi GEO
Love and Peace forever – auch ein schönes Motto, verewigt auf dieser Decke von Ibena.
bietet. Diese Sachen sorgen für Entspannung, und die
brauchen wir. Entspannung ist gut, aber Entspannung
ist nicht gleich Gelassenheit. Sind Sie entspannt,
befinden Sie sich im Ruhemodus. Wenn Sie gelassen
sind, gilt das auch in Stressmomenten. Gelassenheit ist
nichts fürs Sofa. Sie können gelassen aktiv Tätigkeiten
ausüben, sogar mehrere auf einmal. Wenn von
Gelassenheit die Rede ist, bedeutet das weder, nichts
zu tun, noch sich von der Realität abzuwenden.
Und es bedeutet erst recht nicht, allem teilnahmslos
und gleichgültig gegenüber zu stehen.
Situationen, in denen es schwer fällt, gelassen zu
bleiben, kennt jeder. Manche Menschen fahren schon
allein bei dem Gedanken aus der Haut, Hemden oder
Blusen bügeln zu müssen. Hier hilft nur delegieren:
Geben Sie die Sachen weg zum Waschen und Bügeln.
Das kostet Geld, aber es ist es allemal wert. Das gilt
auch für Ihre Steuererklärung oder das Rasenmähen:
Lassen Sie mal machen. Vielleicht findet sich jemand,
dem Sie im Gegenzug bei etwas helfen? Ich gebe
www.erfal.de
Räume neu erleben
leben
Foto: lenets_tan - Fotolia.com
deinem Sohn Nachhilfe, wenn du meine Fenster
putzt – so ist bestenfalls gleich mehreren Menschen gedient. Manchen Pflichten entkommen
Sie allerdings nicht, egal, wie Sie es drehen, und
keiner nimmt sie Ihnen ab. Wenn Sie sich solchen
Aufgaben stellen müssen, hilft es manchmal,
die Perspektive zu wechseln. Sehen Sie sich die
Sache von mindestens zwei Seiten aus an und
versuchen Sie, auch in einer Situation, die Ihnen
nicht passt, das Positive zu finden. Einfacher gesagt heißt das: Aus der sprichwörtlichen Not eine
Tugend machen.
Haltungssache
V Gelassenheit ist vor allem eine Haltung.
Sie zeigt sich nicht im passiven Abwarten,
sondern angesichts von Herausforderungen.
Sie stehen im Stau, nichts bewegt sich, Sie wür­
den am liebsten vor Wut ins Lenkrad beißen. Sie
sind zum Stillstand gezwungen. Warum dann
nicht – mit Freisprechanlage – mal wieder einen
alten Freund anrufen, den Sie schon lange nicht
mehr gesprochen haben? Nutzen Sie die Zeit, in
der Sie zur Bewegungslosigkeit verdammt werden, um etwas Sinnvolles und Angenehmes zu
tun. Oder der Streit mit dem Nachbarn letzte
Woche: Schaffen Sie es, bei diesem Thema auch
mal seine Perspektive zu sehen? Können Sie den
Streit „von oben“ überblicken? Warum gab es
plötzlich Ärger? Hatten Sie voneinander abweichende Erwartungen? Was hätten Sie an sei­­ner Stelle getan? Vielleicht sogar ähnlich wie er
rea­giert? Und heißt das am Ende vielleicht so­gar, dass Ihre Aufregung letzte Woche auch eine
ganze Nummer kleiner hätte ausfallen können?
V Gelassenheit bedeutet nicht, dass alles
egal ist. Aber sie beginnt mit der Einsicht,
dass manche Aufregung nur verschwendete
Energie ist. Stecken Sie Ihre Energie lieber
in etwas, was Sie aktiv beeinflussen können.
V Suchen Sie sich Tätigkeiten, in denen Sie
aufgehen können. Das kann etwas Handwerkliches sein, auch Sport, Musik oder etwas,
bei dem Sie Kontakt mit Menschen haben.
Planen Sie solche Aktivitäten bewusst ein,
am besten regelmäßig, und nicht nur, wenn
gerade mal nichts Wichtigeres zu tun ist.
V Gönnen Sie sich Belohnungen, Auszeiten,
kleine Fluchten. Schauen Sie ruhig mal einen
kitschigen Film, wenn Ihnen danach ist, und
haben Sie kein schlechtes Gewissen dabei.
8
WOHNEN
Musik auf den Ohren und das Meer vor Augen – so lässt
es sich entspannen. Designbodenwelten von Südbund.
2
| 1 | Ein Lächeln – und der
Tag ist dein Freund.
Tapete Dekora Natura
von A.S. Création.
| 2 | Lust auf ein spontanes
Sit-in mit Freunden?
Wohntextilien von Linum.
| 3 | Enkel sind „der Nachtisch
des Lebens“. Teppichboden Bellezza von Edel.
1
3
Magdalenas Zuhause:
▪ JOKA Classic Parkettboden
Castle XL 130 Eiche gebürstet
▪ JOKA Classic Teppichboden
Popcorn Tunis 93
Hier fühle ich hause!
mich zu
Ihre
Magdalena Neuner
erfolgreichste deutsche Biathletin
▪ JOKA Deluxe Tapeten
Concerto17 13194 & 13195
▪ JOKA Deluxe Wohnstoffe
Colores 216 154
leben
Wer mit sich und seiner Umwelt im Einklang ist, der kann Probleme besser lösen und wird nicht so schnell aus der Bahn geworfen.
Der Wohlfühl-Faktor in den eigenen vier Wänden ist dabei nicht zu unterschätzen (Wände zum Wohlfühlen von Hersteller Erfurt).
Gelassenheit ist, wenn Sie so wollen, immer
auch eine Frage der Perspektive. Und sie ist
in erster Linie eine Haltung. Die zeigt sich
weniger im Abwarten und Reagieren als im
aktiven Handeln. Am deutlichsten wird
das, wenn wir vor Herausforderungen gestellt werden. Haltung hat übrigens auch
etwas mit Ihrer körperlichen Haltung zu tun:
Wer überwiegend lethargisch im Sessel
hängt, wird auch bei gutem Willen eher
weniger zustande bekommen. Richten
Sie sich auf, strecken Sie die Brust raus,
­nehmen Sie die Schulter zurück, heben Sie
den Kopf. Auch das hilft Ihnen, heraus­
fordernde Situationen zu meistern.
Draußen ist es kalt und grau, drinnen lockt die Wohnzeitschrift
zum entspannten Blättern. Teppichboden von Ligne Pure.
10 WOHNEN
Wer mit Stress umgehen kann, wird gelas­
sener reagieren, auch wenn in Diskussionen
die Fetzen fliegen. Es scheint ein bisschen
aus der Mode gekommen zu sein, eine andere Meinung einfach mal auszuhalten.
Man kann sich auch etwas in Ruhe anhören,
das man als falsch ansieht. Man muss nicht
gleich eine Online-Petition starten und
jemanden an den digitalen Pranger stellen,
nur weil er eine andere Meinung hat. Das
ist eine Frage von Selbstbeherrschung und
textile
passion
2
1 V
erzeihen Sie sich selbst kleine
Sünden – und schlagen auch
mal über die Stränge. Küchenmatte
von Friedola.
1
­ oleranz. Niederbrüllen und
T
skandalisieren ist keine Tugend
und hilft niemandem weiter.
Eine echte Prüfung Ihrer Gelassenheit ist die direkte Konfrontation. Es wird Sie ein großes Maß
an Selbstbeherrschung kosten,
bei Anschuldigungen und Provokationen gelassen zu bleiben.
Versuchen Sie es trotzdem.
Lächeln Sie, auch wenn‘s schwer
fällt. Ein kleiner verbaler Schlagabtausch kann sich schnell hochschaukeln, wenn einer von beiden Kontrahenten oder beide
die Fassung verlieren.
Man kann sich hinterher zwar
entschuldigen, aber eine Beleidigung, die Ihnen im Eifer des Gefechts herausrutscht, können Sie
nicht wieder einfangen. Wenn
Ihr Gegenüber die gute Kinderstube vergisst, müssen Sie umso
stärker auf Ihre achten. Entschärfen Sie verbale Bomben, wenn
egelmäßige Pausen sind wichtig,
2 R
am besten in entspanntem Ambiente.
Teppichboden von Girloon.
Sie sie erkennen – das heißt:
Greifen Sie sprachliche Entgleisungen Ihres Gegenübers nicht
auf. Versuchen Sie, Sprüche unter der Gürtellinie an sich abprallen zu lassen. Gönnen Sie Ihrem
Gegenüber nicht die Genug­
tuung, Sie auf ein sprachliches
Niveau herunterziehen, das Ihnen nicht gefällt. Bleiben Sie so
gut es geht sachlich. Behandeln
Sie Provokateure so, als würden
Sie sich über ein seltsames Fossil
auf Ihrem Schreibtisch wundern.
Bleiben Sie äußerlich ruhig, auch
wenn Sie im Inneren kochen. ­
All das ist eine Frage der Übung,
aber es ist machbar, und es hilft
in aller Regel weiter als Provo­
kationen „mit gleicher Münze
heimzuzahlen“.
Es gibt viele Programme und
­Methoden, mit denen Gelassenheit trainiert werden kann. ­Die
eine Methode, die allen gleich
gut hilft, gibt es nicht. Auf jeden
w ww . t is c a t ia ra . c om
leben
Tun Sie, was Sie
tun, möglichst mit
Leidenschaft.
Ein wunderbarer
Zeitvertreib ist
es auch, seine
Einrichtung mal
wieder auf
Vordermann zu
bringen.
Wohnthema
Mendoza von
Südbund
macht einfach
gute Laune!
Fall aber gilt: Tun Sie das, was Sie tun,
möglichst mit Leidenschaft. Wenn es Ihnen an innerer Begeisterung fehlt, werden Sie weder Yoga noch autogenes Training gelassener machen. Erst wenn Sie­
im Einklang mit sich sind, können Sie
­Gelassenheit finden. Versuchen Sie dazu
Zu­stän­de anzustreben, in denen Sie versinken. Manchen gelingt das mit Musik,
anderen mit Joggen, indem sie ein Bild
malen oder Strümpfe stricken. Vielleicht
schreinern Sie lieber, gehen ins Theater, be­
suchen einen Töpferkurs oder ver­suchen
sich an den Ausmalbüchern, von d
­ enen
am Anfang die Rede war?
2016 ist das Jahr der Gelassenheit. Vielleicht auch 2017. Wer das behauptet? Sie,
möglicherweise, und zwar ab sofort. Ma12 WOHNEN
chen Sie dieses Jahr doch zu Ihrem persönlichen
Jahr der Gelassenheit. Es ist egal, wann Sie damit
anfangen, Hauptsache, Sie fangen an damit, vielleicht gleich hier, jetzt und heute.
Beginnen Sie Ihr Jahr der Gelassenheit mit Großzügigkeit Ihnen selbst gegenüber. Gönnen Sie sich von
heute an bewusst Auszeiten und kleine Fluchten.
Und gönnen Sie die auch anderen. Das Kind, das in
der U-Bahn neben Ihnen Flöte übt? Atmen Sie tief
durch. Nehmen Sie es vor allem nicht als persönliche
Botschaft der Provokation an Sie. Lassen Sie es flöten. Vielleicht muss es in zehn Minuten vor der Klasse spielen und hat Angst, sich zu blamieren? Wer
Musik macht, wenn auch schiefe, wird später womöglich ein entspannterer Mensch. Vielleicht halten
Sie es ab heute einfach mit Karl Lagerfeld. Der soll
mal gesagt haben:„Stress? Kenne ich nicht. Ich kenne nur Strass.“
RAD
DUETTE® TAGNACHT
Doppelt so gut.
NEU!
DUETTE® BATISTE
SHEER
NEU: DUETTE® BATISTE SHEER
Das neue transparente Gewebe
ermöglicht einen großartigen Ausblick.
Ein moderner, textiler Look mit viel
Atmosphäre und Behaglichkeit.
• Lichtschutz
• Sichtschutz
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• Energiesparen
• Raumakustik
duette.de | duette.at | duette.ch
im fokus
Perfekt fürs Schlafzimmer: Duette Architella mit doppelter
Wabe gibt es auch abdunkelnd. Von Teba.
Licht-, Sicht- und Sonnenschutz sind echte Tausendsassas am Fenster.
Dieses Beispiel zeigt Duette, das Original Wabenplissee von MHZ.
Wabenplissee
Energiesparer
Sonnenschutz mit 3-fach-Wirkung
Das Geheimnis des Wabenplissees liegt in seinem
wabenförmigen Aufbau. Im Winter hält es die Kälte
draußen, im Sommer die Hitze. Zudem verbessert
diese Form der Fensterdekoration die Raumakustik.
Dank der besonderen Wabenstruktur
bleibt im Sommer die Hitze draußen.
14 WOHNEN
Wabenplissees lassen sich am Fenster beliebig
positionieren und verschieben. Von Germania.
Es grünt so grün... Farbenfrohe Variante für
Dachfenster von Hersteller erfal.
as ist das eigentlich genau,
ein Wabenplissee? Nun, ein Sonnenschutz der besonderen Art, bei dem das
bekannte Plissee, auch Faltstore genannt, um eine weitere Stoffbahn ergänzt wird. Das heißt, der Behang ist
doppelt ausgeführt – so entsteht ein
wabenförmiger Aufbau.
Fenster reduziert. Denn in vielen Häusern sind die Fenster eine energetische
Schwachstelle, an der ein großer Teil
der wertvollen Wärme an den kalten
Tagen verloren geht. So kann im Winter
die Kraft der Sonne tagsüber für ein
energiesparendes Erwärmen der Räume
genutzt werden. Nachts schützt das Wabenplissee wiederum die Räume vor
dem Auskühlen.
Aufgrund dieser Struktur bietet das Wabenplissee, zum Beispiel in der Ausführung Duette, im Vergleich zu anderen
Beschattungssystemen viele Vorteile,
eben weil es Ästhetik und Funktion auf
besondere Weise kombiniert. Die doppellagige Wabenstruktur sorgt einerseits für eine tolle Optik. Andererseits
bilden die Waben ein natürliches Luftpolster, das Sommerhitze draußen hält
und im Winter den Wärmeverlust am
Manche Räume verbreiten zudem eine
hörbar schlechte Stimmung. Raumschall
und Nachhall können sich auf die Wohlfühlatmosphäre sehr negativ auswirken.
Auch in diesem Punkt leisten Wabenplissees einen spürbar positiven Beitrag:
Sie dämpfen den Schall und Nachhall
deutlich messbar. Das bestätigen die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien.
im fokus
Bauwerk
Klein & fein
– das Parkett mit dem anderen Design
Extra für kleinere Räume ist die Kollektion
„Formpark Mini“ gedacht, die das
Traditionsunternehmen Bauwerk jetzt
auf den Markt gebracht hat. So können
auch kleine Zimmer mit Parkett ganz
groß rauskommen!
16 WOHNEN
Naturgeölte Eiche in neuem Look:
Formpark Mini bietet neue Verlegemuster.
T E X T I LV E R L AG
Durch die geringe Aufbauhöhe eignet sich Formpark Mini auch für Fußbodenheizungen.
eit zwei Jahren erst ist die
Parkettlinie Formpark im Markt –
„und die positiven Reaktionen von
Seiten der Endkunden und Planer
übertreffen die Erwartungen von
Hersteller und Designer schon
jetzt“, so Bauwerk. Aus diesem
Grunde gibt es nun Formpark
Mini, den kleinen Bruder sozusagen. Mit zwei Parkettformaten für
Formpark haben das Studio Hannes
Wettstein und Bauwerk den Parkettboden praktisch neu erfunden.
Bei Formpark Mini wurde nun eine
proportionale Verkleinerung der
Formpark-Dielen um den Faktor
1,37 vorgenommen. Es bleiben
also die Proportionen von Breite
zu Länge mit 1:2 und 1:3 erhalten.
Das ist wichtig, denn der große
Zuspruch des Parketts rührt neben
den Qualitäten, Farbstellungen
und Oberflächen vor allem von
den zusätzlichen Verlegemöglichkeiten, die sich aus diesen zwei
Dielen­formaten ergeben. Neben
den klassischen Verbänden wie
Schiffsboden oder Diagonal hat
man die Möglichkeit, ganz neue
Varianten zu kreieren. Die Muster
lassen ­sich miteinander kombinieren und der Wechsel von einem
Verlegemuster zum anderen ist
fließend – eine einmalige Sache!
Egal ob in hell oder dunkel:
Die Eichendielen haben immer eine
tief gebürstete Oberfläche.
neu und im trend
1
NEWS
2
| 1 | Dieser praktische Mopp
von Loba ist ein echter
Helfer: Mit integrierter
Sprühfunktion eignet er
sich für die nebelfeuchte
Reinigung von Parkett- und
Korkfußböden – und funktioniert genialerweise ganz
ohne Putzeimer. Aus der
Lobahome-Linie, Parkettpflege vom Profi. |
| 2 | Designflooring Loose­
Lay kann schnell und
problemlos in jedem Raum
verlegt werden. Seine
wellenförmige, selbstansaugende Rückenkonstruktion hält den Belag sicher
in seiner Position. Gedacht
auch als Alternative zu
selbstliegenden Teppichund anderen Bodenfliesen. |
| 3 | Die zwei verschiedenfarbigen Garne des Frisés
Corvara bringen optisch
Bewegung in diese Teppichqualität aus der VorwerkKollektion fascination.
Je nach Farbkombination
fällt die Melierung stärker oder schwächer aus,
­generell bleibt der Kontrast
aber subtil. |
| 4 | Simple Deckenschiene
oder großes Design? W2 ist
großes Design. Denn W2
von interstil schmiegt sich
mit seiner konkaven Form
an die Decke, nimmt dabei
die großzügigen Schwünge
im Wellenvorhang auf und
bringt ihn so eindrucksvoll
zur Geltung. Die Wirkung
ist elegant und leicht. |
3
4
18 WOHNEN
6
5
| 5 | Der neue Stoff drapilux
135 hat eine natürliche
Wolloptik und eignet sich
auch hervorragend als
Möbel­bezugsstoff und als
Bettüberwurf. Insgesamt
stehen 31 verschiedene
Farbtöne zur Auswahl, dazu
gehören naturnahe, rauchige Varianten, die derzeit
besonders angesagt sind. |
| 6 | Neu in der Schöner
Wohnen Kollektion ist
­der­ angenehm flauschige
Badteppich Mauritius, der
flusenfrei und für Aller­giker
geeignet ist. Durch die drei
verfügbaren Größen kann
er als Läufer, WC-Vorleger,
Duschvorleger, Wannenvorleger oder als Badezimmerteppich dienen. |
| 7 | Die Kollektion wineo
500 medium ist eine
ausgefallene Laminatboden-­
Kollektion mit teilweise
sehr markanten und außer­
gewöhnlichen Dekoren.
Das Plankenformat mit den
Maßen 1.288 x 195 Millimeter ist für den universellen
Einsatz gedacht und passt
zu jedem Wohnstil. |
7
Möbelstoffe,
so individuell
wie Sie.
Fragen Sie Ihren Fachhändler.
ERNST DIEKGRAEFE
www.ed-altena.de
WOHNEN
[email protected]
19
neu und im trend
1
3
NEWS
2
| 1 | Passend zur aktuellen
Mode setzt Ernst Diekgraefe
mit den neuen Möbelstoffkollektionen Italica und
Irlanda neue Trends mit
attraktiven Formen und
angenehmen Farben,
die jedes Sofa aufpeppen.
Die Kolorits passen zu sämt­
lichen Stylings und in viele
Räume, selbst in Büros. |
| 2 | Es ist ein Lieblingsmotiv
von Fashion-Designern:
das Ikat Muster. Ursprüng­
lich stammt das unregel­
mäßige Zickzackdekor aus
Südostasien. Für das neue
Ikat Programm greift möve
das gleichnamige Muster
auf und lässt es auf
Bad­accessoires und Frotteewaren neu aufleben. |
| 3 | Kreativ: Der deutsche
Teppichbodenhersteller
Infloor bietet mit der Kollek­
tion Modul Living textile
Elemente im Format 25 mal
100 Zentimeter zur individuellen Raumgestaltung
an. Zur Auswahl stehen
insgesamt acht Qualitäten,
die auch miteinander kombiniert werden können. |
| 4 | Endlich Freizeit: Zeit
zum Genießen und Entspannen! Genau hierfür
fertigt Zebra komfortable
Gartenmöbel: Stühle,
Tische, Sessel und Bänke
für draußen sowie Sonnen­
schirme und Zubehör.
Gartentisch Kubex ist aus
aus recyceltem Teak und
Edelstahl – ein Hingucker! |
4
5
20 WOHNEN
7
8
6
| 5 | Der Lichteinfall kann
mit Lamellenvorhängen
individuell und stufenlos­
reguliert werden. Entsprechend ist dieser Sonnenschutz auch für Bildschirmarbeitsplätze sehr gut
geeignet. Zeitgemäß und
modern sind die neuen
Lamellenvorhänge aus
dem Hause erfal. |
| 6 | Der extrem hohe Shag
Destiny aus gezwirntem,
zweifarbigem Garn aus der
Kollektion Premium von
Dura hat einen riesigen
­Kuschelfaktor. Und ist, ob
von Wand zu Wand oder
als Teppich verlegt, immer
eine Augenweide.
Zur Auswahl stehen Lieferbreiten von 2 bis 5 Meter. |
| 7 | Zu einer guten Bettausstattung gehört auf jeden
Fall das richtige Kissen –
damit schöne Träume auch
wahr werden können.
Traumina Bettwaren bietet
eine Auswahl an außergewöhnlichen und funktionellen Kissen in verschiedenen
Höhen, Materialien und
Stützvarianten. |
| 8 | Die Matratze Elastica­
Elastogen 530 ist eine
a
­ ntiallergene Kaltschaummatratze, die perfekte
Betthygiene garantiert.
Sie verfügt über ein
Air-Lift-Belüftungssystem,
hat eine Anti-Milbenwirkung, ist geruchsneutrali­
sierend und besitzt eine
Schulterkomfortzone. |
Lassen Sie sich von unseren Kollektionen begeistern!
Otto Golze & Söhne GmbH | Langes Feld 29 | 31860 Emmerthal | Deutschland / Germany / Allemagne
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neu und im trend
1
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5
NEWS
4
| 1 | Ob eher geradling
oder „Schnörkel­schne­
cke“: Ornamen­te gehören seit Jah­ren zu
den besten Designs in
der Einrichtung. Beim
Südbund-Fachhändler
finden Sie auch diese
schicke Tapete aus
der Kollektion Louise
von Casadeco. |
22 WOHNEN
| 2 | Tisca Forte ist ein
gewebter Teppichboden, der sich sowohl
durch seine Strapazierfähigkeit als auch
seine Gestaltungs­
freiheit auszeichnet.
Das Beste: Sonderwünsche werden bereits ab 40 Quadrat­
metern erfüllt. |
| 3 | Filigran, zeitlos
und edel präsentiert
sich das Deckensystem F1 von interstil.
Die präzise angeordneten Schienen
schweben mit einer
dezenten Schattenfuge unter der Decke
und unterstreichen
den Charakter. |
| 4 | Mit dem Trend­
boden ServoArt CeFlo
von Kiesel gelingen
fugenlose und individuelle Böden, die
nicht von der Stange
sind. Je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel hat der
Boden sein eigenes
Gesicht. |
| 5 | Höpke steht für
höchste Qualität
im Bereich Möbelstoffe. Q2 ist ein
Hitex-Stoff. Als
Flachgewebe – die
Urform der Webtechnik – steht es in
unzähligen Farben
und Mustern zur
Auswahl. |
6
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PURLINE BIOBODEN:
DER NATÜRLICHE BODEN
FÜR IHR ZUHAUSE
sign und
■ Überzeugt durch De
t
Umweltfreundlichkei
t
ich
ele
eg
pfl
rs
■ Besonde
tellverhalten
cks
Rü
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■ Leicht zu verlegen
| 6 | Für ökologisch bewusste Menschen sind
eine bestmögliche
Innenraum-Luftqualität
und Produkte, die dieses
gewährleisten, wichtig.
Mit der neuen wasserbasierten, lösemittelfreien
2K-Parkettversiegelung
Pall-X Zero hat Pallmann
eine tolle Lösung parat. |
| 7 | Edel und farbenprächtig wirkt der ­
tolle Dekostoff mit dem
großflächigen Design
aus dem Hause Casadeco.
Casadeco, Créateur von
Stoffen und Tapeten, ist
für seine innovativen
Designs weithin bekannt
– und das gilt auch
für diese Kreation. |
er
Erfahren sie mehr unt
n
ode
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w.w
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DESIGNBODEN
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Ein
P
Bett latz für
wäs
Träu
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von
Iben he Sum mer!
mer
a.
Fest
ival
Wie Mann/
Frau sich bettet...
24 WOHNEN
Alcantara
®
Foto: Antonioguillem - Fotolia.com
Außergewöhnlich jeden Tag
Sind Sie eine Eule oder eine Lerche? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es verschiedene
Schlaftypen gibt – und je nach Typ ist der Mensch morgens eher mufflig oder quietschvergnügt.
Wie wichtig gesunder Schlaf ist, merkt man eigentlich erst,
wenn man in der Nacht wach liegt. Was passiert eigentlich
wenn wir schlafen? Oder nicht einschlafen können?
oran liegt es, dass der ei­ne
lange und gut schläft, der andere un­
ruhig und insgesamt zu kurz? Die
Schlafforschung beschäftigt sich seit
dem 19. Jahrhundert mit solchen Phä­
nomenen und hat inzwischen allein
88 unterschiedliche Schlafstörungen er­
mittelt. Fest steht: Schlaf ist ein äußerst
komplexer Zustand. Er besteht aus vier
Phasen, durch die wir Nacht für Nacht
reisen – und zwar nicht nur einmal
nacheinander, sondern als Zyklus im­
mer wieder von vorn, vom oberflächli­
chen Schlaf in den mitteltiefen und
tiefen Schlaf und wieder zurück, jede
Nacht. Dazwischen knirschen wir mit
den Zähnen, haben Träume, speichern
erlernte Fähigkeiten wie Fahrradfah­
ren oder Tanzen ab, wälzen uns im
Bett oder gehen sogar Schlafwandeln.
Kaum etwas davon ist uns am Morgen
beim Aufstehen bewusst.
Jede der vier bis fünf Schlafzyklen, die
wir in einer Nacht durchlaufen, endet
mit der REM-Schlafphase. Das Kürzel
bezeichnet das schnelle Bewegen der
Augen unter den geschlossenen Lidern.
Diese Phase ist von starker Gehirntätig­
keit geprägt; Puls und Atmung sind
beschleunigt. Wer in der REM-Phase
wach wird, kann sich meist an den
eben erlebten Traum erinnern. Aller­
dings können wir auch in den anderen
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die Nächte durchsägt...
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helfen wenig, wenn der Partner die Nächte
durchsägt. Am nächsten Tag fühlen sich
beide wie gerädert: der Schnarcher und der,
der neben ihr oder ihm liegt.
Phasen träumen, wenn auch meist weniger lebhaft.
Während wir schlafen, verarbeiten wir schon im
­ersten Lebensjahr elementare Dinge. Im Tiefschlaf
zum Beispiel speichern wir als Kinder ab, dass Fische
im Wasser schwimmen und Vögel in der Luft fliegen.
Vor allem in dieser Schlafphase werden intellektuelle
Fähigkeiten wie Sprache verarbeitet. Manches wan­
dert in den Langzeitspeicher, anderes wird aussortiert.
Wenn wir älter werden, schlafen wir weniger oft tief
und speichern nicht mehr so viel auf der Langzeit­
ebene. Im Speicher ist aber schon vieles, auf das wir
zurückgreifen können. Neue Inhalte, die zu bereits
bestehenden Inhalten passen, können wir uns auch im
Alter gut merken. Eine ganz neue Sprache dagegen
lernen wir mit zunehmenden Jahren eher schlechter.
Es gibt viele Tipps, die Tiefe und Qualität des Schlafes
zu verbessern: Die einen setzen aufs Schlafengehen
zu regelmäßigen Zeiten, auch am Wochenende, aber
das Leben lässt sich selten nach Fahrplan regeln.
Ein Glas Bier vor dem Schlafengehen hilft zwar beim
Einschlafen. Die Qualität des Schlafes wird durch
­Alkohol aber eher negativ beeinflusst – und manch ei­
ner schnarcht umso lauter je mehr er getrunken hat.
Viele Schnarcher haben mehrmals in der Nacht Atem­
aussetzer. Von Schlafapnoe spricht man, wenn der
Atem im Schlaf mehr als fünf Mal für je zehn Sekun­
den oder mehr aussetzt. Der Partner, der neben dem
Schnarcher liegt und das vermutlich mitbekommt,
V Steht der Atem im Schlaf immer wieder
still, spricht man von einer Apnoe.
Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt dadurch,
der Betroffene wacht kurz auf, atmet
durch, schläft wieder ein, fühlt sich aber
am Morgen oft abgespannt.
V Ob das Schnarchen eine echte Belastung für
die Gesundheit ist, kann ein Arzt herausfinden. Eine schwere Schlafapnoe mit langen
Atempausen sollten Sie medizinisch unter­
suchen und wenn nötig therapieren lassen.
V Bei einer leichten Apnoe können einfache
Tipps helfen: abnehmen, weniger Alkohol
trinken, nicht mehr rauchen. Sie können sich
von Ihrem Arzt auch ins Schlaflabor schicken
lassen. Er wird auch über weitere Maßnahmen wie Schlafmasken oder so genannte
Unterkiefer-Protrusions-Schienen, die individuell angepasst werden, entscheiden.
26 WOHNEN
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weil ihn der Krach nicht schlafen
lässt, sollte darauf achten – schon
im eigenen Interesse. Langfristig
können dem Schnarcher Bluthoch­
druck, ein Infarkt oder Schlag­an­
fall drohen. Es gibt zahlreiche Mit­
tel und Methoden, das Schnarchen
zu lindern oder sogar abzustellen.
Wirkungsvoll können zum Beispiel
Gebissschienen sein, die individu­
ell angepasst werden und nachts
vom Schnarcher getragen werden.
Fenster auf, Fenster zu? Das muss
man vor allem mit seinem Partner
klären. Im Zweifel schläft es sich
in getrennten Räumen manchmal
sogar besser, auch wenn das nicht
unbedingt dem Ideal von Roman­
tik in der Beziehung entspricht.
Helles Licht gilt einerseits als Fak­
tor, der das Einschlafen negativ be­
einflusst. Anderseits kann manch
einer am besten einschlafen, wenn
er vorher im Bett noch gelesen
hat, und das ist nun mal ohne
helles Leselicht kaum zu machen.
Sicher nicht verkehrt ist der altbe­
kannte Tipp mit dem Bewegen in
den Stunden vor dem zu Bett ge­
hen. Ausreichende Bewegung ist
immer gut, und wenn man da­
durch leichter in den Schlaf fällt,
umso besser.
Morgenmuffel haben übrigens
jetzt eine gute Erklärung für ihre
Indisponiertheit in der Frühe: Es
liegt am Schlaftyp. Sie sind ver­
mutlich Eulen, denen das frühe
Aufstehen einfach schwerfällt.
Wissenschaftler haben die so ge­
nannte innere Uhr unter die Lupe
genommen und dabei drei Schlaf­
typen definiert: Eulen halten lan­
ge durch, werden erst spät müde
und kommen morgens nur zöger­
lich in die Gänge. Lerchen dage­
gen sehen dem Tag schon früh
am Morgen voller Tatendrang ent­
gegen, schwächeln dagegen in
den Abendstunden. Die Mehrzahl
der Menschen – zwei Drittel – ist
allerdings weder das eine noch
das andere, sondern liegt zwi­
schen den Extremen. Eulen schla­
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fen auch nicht länger als Lerchen, es sind
lediglich die Schlafphasen verschoben.
Wie lange wir schlafen, hat etwas mit
dem Alter zu tun. Fünf- bis Achtjährige
schlafen oft bis zu neun Stunden, wäh­
rend die meisten Erwachsenen rund sie­
ben, manche acht Stunden schlafen. Die
Schlaf­dauer sinkt ab dem 55. Lebensjahr
auf etwa sechseinhalb Stunden. Ältere
Menschen bringen es oft auf sechs Stun­
den – die Tiefschlafphasen werden mit zu­
nehmendem Alter wie gesagt seltener.
sehen und dem Internet – alles Dinge, die uns mut­
maßlich davon abhalten, ausreichend Schlaf zu fin­
den. Früh aufstehen muss der arbeitende Mensch
auch dann, wenn er spät einschläft. Der Urmensch
dagegen hat weder Wecker noch Stechuhr. Kann er
in Ruhe ausschlafen? Forscher der Universität von
New Mexico haben drei ursprünglich lebende Volks­
gruppen in Afrika und Südamerika studiert und
deren Schlafverhalten mit dem der Menschen in
­
modernen Industrienationen verglichen. Ergebnis:
Sowohl die Naturvölker als auch die Stadtmenschen
schlafen im Durchschnitt sechseinhalb Stunden.
Lange glaubte man, das Leben des moder­
nen Menschen habe negative Eigenschaf­
ten auf das Schlafverhalten; ein „natürli­
ches Leben“ würde demnach ein anderes,
vermeintlich gesünderes Schlafen ermög­
lichen. Die Annahme stützte sich auf die
Existenz von elektrischem Licht, von Fern­
Die Erklärung: Auch die ursprünglich lebenden Völ­
ker haben Pflichten und Rituale, aber in der Re­gel keinen Kühlschrank. Sie müssen als Jäger und
Sammler mit dem ersten Morgenlicht aufstehen, um
Nahrung zu finden, und sie bleiben auch auf, wenn
die Sonne schon untergegangen ist. Einen wesent­
lichen Unterschied konnten die Forscher aber doch
28 WOHNEN
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ausmachen: Chronische Schlafstörungen sind bei
den Naturvölkern wesentlich seltener zu finden
als beim Stadtmenschen. Was also können wir von
den ursprünglich lebenden Menschen lernen? Wie
könnte der Rückschluss für uns lauten? Vermeiden
Sie das Surfen am Abend und elektrisches Licht
nach Sonnenuntergang? Kein Vorschlag für den
Alltag. Sehen Sie abends kein fern? Auch das wird
ein frommer Wunsch bleiben. Was der Natur­
mensch in seinem Umfeld beherzigt, ist für kaum
jemanden in unserer Lebenswirklichkeit gewünscht
und umsetzbar. Was wir allerdings wirklich besser
können als er: qualitative Bettwaren finden.
Moderne Produkte greifen auf unsere Schlaffor­
schung und die Erfahrung mit vielen Materialien
zurück, und es lohnt sich, auf Qualität und den
Rat von Profis zu setzen.
Hochwertige Bettsysteme samt Decken, Kissen und
Bettzeug stellen eine Anschaffung dar, von der
Sie lange etwas haben. Zum Wohlbefinden trägt
die Qualität der Produkte wesentlich bei. Das rich­
tige Bett und die richtige Matratze sind für einen
erholsamen Schlaf extrem wichtig, und das schöne
Bettzeug dazu steigert die Vorfreude auf das
Zubettgehen und den gesunden Schlaf deutlich.
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Riesling wird nicht umsonst als „Königin der Reben“ bezeichnet.
Goldene Zeiten:
Riesling boomt
– ein Hoch auf unsere Leitrebsorte
30 WOHNEN
fototapeten
made in germany
Guten Wein zu genießen
gilt seit langem als Zeichen
gepflegter Lebensart.
Dabei hat der Riesling eindeutig die Nase
vorn, sagt Ilka Lindemann, Chefredakteurin
des Magazins MEININGERS WEINWELT.
Ein Interview über die Liebe zum Wein und
zum Riesling im Besonderen.
Riesling erlebt seit ein paar
Jahren einen großen Höhenflug.
Woher kommt das: Ist die Qualität so gut, ist es die PR oder
liegt die Wahrheit in der Mitte?
Riesling ist seit vielen Jahren im
Trend. Das liegt daran, dass keine
andere Rebsorte so eng mit der
Geschichte des deutschen Wein­
baus verknüpft ist wie der Ries­
ling. Ihre historischen Wurzeln
­liegen im Rheingau, wo die Rebe
bereits seit dem 15. Jahrhundert
für große Qualitäten sorgt.
Riesling ist daher nicht umsonst
unsere Leitrebsorte und zeigt sich
unglaublich facettenreich. Man
findet vom einfachen Gutswein
bis hin zum lagerfähigen Großen
Gewächs alles, was das Herz
begehrt.
Wo finde ich als Käufer das beste
Preis-Leistungs-Verhältnis: bei einem Weinhändler, beim Erzeuger
oder doch im Supermarkt?
Und ab welcher Summe bekommt
man eine gute Flasche?
Einen guten Riesling in der Liter­
flasche bekommt man beim Win­
zer schon für knapp 4 Euro. Da
finden sich tolle Rieslinge, die
man im Sommer auf der Terrasse
genießen kann. Ein Vorteil: Wenn
man beim Winzer kauft, kann
man das ganze Sortiment verkos­
ten und sich so seine persönlichen
­Favoriten aussuchen. Auch auf
­unsere Fachhändler ist Verlass, die
bieten dann natürlich ihre eigenen
Favoriten zu e
­ inem ordentlichen
Preis an und ­beraten auch.
Im Supermarkt hat man dann die
Qual der Wahl – ­sicher findet man
­ rdentliche Weine, man
auch hier o
muss sie ­allerdings „blind“ kaufen,
vor Ort gibt es ja keine Beratung.
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Blickfang in jedem Raum.
Unsere neuen Kollektionen
bringen Leben in die
eigenen vier Wände.
Lassen Sie der Fantasie
freien Lauf!
Weinliebhaber vertrauen auch auf
die Ergebnisse „unseres“ Wein­
wettbewerbs Best of Riesling. Im
vergangenen Jahr haben wir mit
einem großen Expertenteam
1.838 Rieslinge aus neun Ländern
verkostet und daraus die Sieger
gekürt. Die besten Rieslinge fin­
det man dann in der Sommeraus­
gabe der Zeitschrift MEININGERS
WEINWELT, wo man sich nach ei­
genem Geschmack seine Weine
aussuchen kann.
Welchen Einfluss haben Region
und Lage? Heißt Region X und
Lage Y automatisch, dass ich
einen Spitzen-Riesling kaufe?
Und dass er mir und meinen
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gourmet
Beim Wettbewerb
Best of Riesling dreht
sich alles um die
deutsche Vorzeigesorte.
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Jedes Weinanbaugebiet hat seine speziellen Lagen,
die wiederum die unterschiedlichsten Bodenfor­
mationen aufweisen. Ich bleibe mal im eingangs
­erwähnten Rheingau, wo zu 80 Prozent Riesling an­
gebaut wird. Hier bekommt der Weinliebhaber ent­
lang des Rheins alle Facetten geboten. Vom leichten
Terrassenwein, über einen fruchtigen Kabinett bis
hin zum edlen mineralischen Großen Gewächs,
das auch auf internationaler ­Ebene großen Anklang
­findet. Die restsüßen Spezialitäten von hier sind
ebenfalls auf Spitzen-Niveau. Auch in der Pfalz findet
man starke Weine von großen Lagen. Allein in und
rund um Deidesheim gibt es einige Erzeuger,
die wirklich große Rieslinge produzieren. Was Ihren
Gästen schmeckt, müssen Sie dann a­llerdings
­herausfinden…
Auf den Schieferböden an der Mosel erlangt
der Riesling seine mineralische Frische.
32 WOHNEN
Inwieweit steht der Name eines renommierten Winzers für Qualität? Kann er unab­hängig vom Wetter
jedes Jahr gleich gute Weine produzieren – oder hat
der Wettergott auch noch seine Hand im Spiel?
Es gibt etliche namhafte Weingüter, bei ­denen man
sich Jahr für Jahr auf eine sehr gute Qualität verlas­
sen kann. Allerdings hat der berühmte Wettergott
immer seine Hand im Spiel. Der Witterungsverlauf
kann über den Winter, das Frühjahr und den ­Sommer
noch so gut sein, wenn es während der Ernteperiode
Dieser Stoff bleibt hängen!
stark und langanhaltend regnet oder gar
­hagelt, haben alle Winzer ein Problem. ­
Es muss schnell geerntet werden, damit die
Trauben nicht aufplatzen oder faulen. Denn
nur, wer gesundes Traubenmaterial in den
Keller bringt, kann auch einen Spitzenwein
machen. In solch schwierigen Jahr­gängen –
wie zum Bespiel 2013 – müssen die Winzer
dann mit Ernteeinbußen rechnen und können
entsprechend auch w
­ eniger Wein herstellen.
Riesling geht immer, oder?
Gibt es auch Gerichte, zu denen Riesling
auf gar keinen Fall passt?
Oh ja, Gerichte mit frischem Spinat sind im­
mer etwas schwierig, weil sich in der Kombi­
nation mit dem Riesling und dem Spinat ein
metallischer, fast bissiger Ton entwickeln kann.
Das ist sehr störend. Auch frische ­Tomaten –
zum Beispiel im Salat – sind oft schwierig zu
kombinieren, weil die Säure sich beißt.
­Ansonsten gilt: Jeder weiß am besten, was
ihm schmeckt und soll auch ganz auf seine
persönlichen Vorlieben vertrauen.
Was ist Ihr persönliches Lieblingsessen
zum Riesling?
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Wiener Schnitzel mit Gurkensalat geht immer.
Dazu passt auch super ein etwas gereifterer
Riesling – das müssen Sie mal probieren. Oder
Saltimbocca – der Salbei und das scharf ange­
bratene Kalbfleisch mit dem Schinken gehen
eine harmonische Beziehung zum ­Riesling
ein. Das schmeckt nach mehr.
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Ilka Lindemann betreut seit 1999 das
Special Interest Magazin MEININGERS WEINWELT,
seit 2007 als dessen Chefredakteurin.
Rieslinge in allen Facetten zählen zu ihren
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Riesling in all seinen Facetten.
Im Test beim Weinwettbewerb
Best of Riesling, am Rebstock
und bei der Ernte.
Manche sagen, Sie bekommen
vom Riesling Sodbrennen…
Was können Sie hier empfehlen?
Ein schönes Weißbier. Nein, Spaß
beiseite. Weinliebhaber, die mit ­der
Säure Probleme haben, können gut
und gerne zu Sorten wie Graubur­
gunder, Müller-Thurgau oder Char­
donnay greifen. Oder sie wählen
­andere Weißweinsorten mit weniger
Säure, als sie der Riesling hat.
Vor ein paar Jahren hieß es noch,
der Riesling besetze global gese­hen neben dem Chardonnay und
Sauvignon Blanc allenfalls eine
­Nische, nicht zuletzt, weil der Er­trag nicht beliebig zu steigern ist.
Hat sich das geändert?
Chardonnay und Sauvignon Blanc
sind die so genannten „Weltbürger“.
Es gibt kaum eine Weinbauregion,
in der diese Sorten nicht angebaut
werden. Zum Vergleich: Chardonnay
belegt eine Rebfläche von etwa
175.000 Hektar weltweit, gefolgt
vom Sauvignon Blanc mit etwa
112.000 Hektar. Die Riesling-Reb­
fläche liegt derzeit aber auch ­
bei immerhin etwa 44.000 Hektar.
Insgesamt sind die Rieslinge indivi­
dueller im Stil und spiegeln ihre
­Herkunft deutlicher wider als das die
„Kollegen“ tun.
Die Rieslingtraube gilt als relativ
neutral. Die Rebstöcke sind auf
­einen speziellen Boden und ein besonderes Klima angewiesen, um
­besondere Weine hervorzubringen.
Sind diese Grundlagen durch den
Klimawandel auf Dauer gefährdet?
Müssen in zehn, zwanzig Jahren
vielleicht ganz andere Sorten in der
Pfalz, an der Mosel und im Rheingau angebaut werden?
Untersuchungen zeigen, dass sich der
Ernteverlauf durch den Klimawandel
zunächst zeitlich verschiebt. Bezogen
auf die Rebsorte Riesling, die ja zu
den spät reifenden Reb­sorten ge­
hört, bedeutet das, dass die Trauben
früher reif werden. Bis ins Jahr 2100
rechnet man mit einer ­Verfrühung
der Lesereife um ganze zehn Tage.
Man rechnet auch mit einer mögli­
chen Verschiebung der Anbaugrenze
von bis zu 400 Kilometern nord­
wärts. Was den Weinbau in Ländern
wie Dänemark oder Finnland in­
teressanter macht.
Insgesamt werden die für den
­Weinbau geeigneten Anbaugebiete
größer und die später reifenden ­
und höher gelegenen Lagen
­attraktiver. Ich bin mir aber ganz
­sicher, Riesling wird auch weiterhin
unsere Star-Rebsorte bleiben.
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Dietle & Zeeh Raumausstattung OHG
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72116 Mössingen
Telefon: 07473 4033
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Gess GmbH Raum & Design
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Erwin Riegger Raumausstattung GmbH
72488 Sigmaringen
Telefon: 07571 13549
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Reusch Raumausstattung
72555 Metzingen-Neuhausen
Telefon: 07123 4551
www.reusch-metzingen.de
Schofer Wohnideen GmbH
72574 Bad Urach
Telefon: 07125 946780
www.scheu-schofer.de
Hofbauer Raumausstattung
73207 Plochingen
Telefon: 07153 27906
www.hofbauer-raumausstattung.de
Kaufmann Wohnen & Schlafen
73447 Oberkochen
Telefon: 07364 919288
www.kaufmann-oberkochen.de
Schwenk Heimgestaltung GmbH
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 18010
www.schwenk-raumhoch3.de
Bahm Raum & Idee
74193 Schwaigern
Telefon: 07138 5355
www.bahm-raumundidee.de
raumdecor Schnell GmbH & Co. KG
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon: 07142 63930
www.raumdecor.com
Raumgestaltung Frank
74653 Ingelfingen
Telefon: 07940 2375
www.frank-raumgestaltung.de
Ziegler Farben/Raumausstattung
74831 Gundelsheim
Telefon: 06269 45095
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Franzwa Raumausstattung
75196 Remchingen-Wilferdingen
Telefon: 07232 73711
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Bieser Raumausstattung
77652 Offenburg
Telefon: 0781 25552
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Markus Halter e.K. Raumausstattung
77790 Steinach
Telefon: 07832 2747
www.raumausstattung-halter.de
Hildebrand Raumgestaltung
77855 Achern-Önsbach
Telefon: 07841 24848
www.raumgestaltung-hildebrand.de
Herrenknecht Raumausstattung und
Autosattlerei GmbH
77963 Schwanau
Telefon: 07824 2243
www.herrenknecht-textil.de
Kachler GmbH - Der Raumausstatter
78126 Königsfeld
Telefon: 07725 7758
www.kachler-raum.com
Haberstroh Raumausstattung
78224 Singen
Telefon: 07731 62873
www.haberstroh-singen.de
Martin Raum & Design
78532 Tuttlingen
Telefon: 07461 93670
www.martin-raumdesign.de
Otto Klaussner
78713 Schramberg
Telefon: 07422 7701
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Heckele GmbH Raum & Idee
78736 Epfendorf-Trichtingen
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TRITSCH Raumgestaltung
79111 Freiburg
Telefon: 0761 43836
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Raum³ Gremmelsbacher GmbH
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DecoDomus Brockmann GmbH
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Schön Wohnen München GmbH
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Hauser und Englhart GmbH
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Stanglmaier Raumausstattung
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Design
uns glücklicher?
Mal rund, mal eckig –
das ist eben Geschmackssache.
Oder einfach die Mode.
Oder doch nicht? Forscher
wollen herausgefunden
haben, dass die runde Form
dem Menschen womöglich
näher ist als die eckige...
42 WOHNEN
und oder eckig? Heute ist die
Vielfalt im Design so immens, dass sich
die Frage so gar nicht stellt. Ein Wohnzimmer mit Biedermeierschrank, klassischer Bauhaus-Lampe und moderner
Streifentapete? Und am Boden liegt ein
kreisrunder abgepasster Teppich auf
dem schnurgerade verlegten Parkett?
Kein Problem. Zwischen rund und eckig
müssen wir uns in der Einrichtung zwar
nicht entscheiden – aber vielleicht sollten
wir es tun? Denn die Forschung will herausgefunden haben, dass sich Menschen
in runden Umgebungen unter Umständen wohler fühlen als in Umgebungen,
die vor allem kantig sind – und von
­denen gibt es bekanntlich nicht gerade
wenige. Was heißt das für unsere vielen
eckigen Interieurs? Müssen wir umplanen? Die rechten Winkel herausreißen
und runde Wände einziehen? Muss der
Schreibtisch im skandinavischen Stil
ei­­ner Platte in Tropfenform weichen?
Bio­morphe Blubberblasen statt gerad­li­niger Funktionalität, vielleicht sogar
als ­Bullaugen statt eckiger Fenster? Ganz
so weit gehen müssen wir wohl nicht.
Fest steht: Der Mensch hat den rechten
Winkel erschaffen; in der Natur kommt
er nicht vor. Dort sind runde Formen
­allgegenwärtig, seien es Früchte und
Beeren, seien es Hügel oder Täler.
Mit runden Formen in der Architektur
verbinden wir bis heute das Zeitalter des
Barock. Tatsächlich stammt der Begriff
ursprünglich wohl aus der Juweliersprache: Schiefrunde Perlen wurden schon
im 16. Jahrhundert „barocco“ genannt.
Um 1900, in der Zeit des Jugendstils,
waren Schnörkel und Rundungen allgegenwärtig. Es war abzusehen, dass sich
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Grazie und Anmut.
Designbodenbeläge für mehr Ambiente.
Die Kollektion Nena by
marburg ist eine runde Sache,
bietet aber auch Eckiges.
wohnen & wissen
Das Runde muss
ins Eckige:
Die Kombination
von beidem
bietet dieser
Laminatboden
von Parador.
irgendwann eine Bewegung finden würde, die sich gegen die allgegenwärti­gen
ausladenden Ornamente positionierte, die
sich seinerzeit buchstäblich auf jedem Gullydeckel befanden, und so kam es auch.
Die Moderne und der Funktiona­lismus,
der Bauhausstil und die Neue Sachlichkeit
kennen zwar Rundungen, dominant aber
wurden Kanten und Winkel.
Hin und her ging es über die Jahrhun­
derte hinweg, mal mit runden Ecken und
organischen Formen im Design der ver­
spielten siebziger Jahre, mal mit zackigen
Geraden in den scharfkantigen Achtzigern, dann wieder schnörkelig, dann wieder klar und gerade, wie heute bei den
aktuellen Smartphones zum Beispiel.
Die Moden wechseln eben in Design und
Mode. Auch die Vorgängerinnen der kantigen Magermodels auf den Laufstegen
von heute waren ausladender proportioniert. Vielleicht ist das weibliche Schön44 WOHNEN
heitsideal der Zukunft ja auch wieder runder? –
manches spricht dafür. Was nun die Forschung
anbelangt, ist ebenfalls nichts in Stein gemeißelt.
Jüngere Untersuchungen weisen zumindest darauf hin, dass in bestimmten Situationen rund als
angenehmer empfunden wird als eckig.
Psychologen der Uni Wien haben vor nicht allzu
langer Zeit untersucht, in welchen Räumen sich
Menschen am wohlsten fühlen. Eine interessante
Thematik, denn den weit überwiegenden Teil unseres Lebens verbringen wir in Räumen – vom
(meist eckigen) Kreißsaal über den Kindergarten
und die Schule bis zum Büro, dem Wohnzimmer
und der Küche. Die den Versuchspersonen vorgestellten Räume unterschieden sich in Höhe und
Offenheit, außerdem war ein Teil der Räume rund
geschnitten, der andere klassisch rechtwinklig. Die
Hirnaktivität der Versuchspersonen wurde mit
Hilfe eines Hirnscanners, der Tätigkeit in verschiedenen Arealen aufzeichnete, während der Untersuchung gemessen. Die Kandidaten wurden außerdem gefragt, ob sie die gezeigten Räume gern
betreten würden oder nicht.
Foto: fotomek - fotolia.com
Rund oder eckig?
■ Beim Einrichten ist die Frage rund oder
eckig einerseits Geschmackssache. Anderseits
spielen aber auch praktische Gründe eine
Rolle: Wo es eng wird, wo das Durchkommen
schwer ist, nehmen runde Elemente unnötig
Platz weg, der eigentlich nicht da ist. Auf der
anderen Seite können Sie sich an einer nicht
vorhandenen Kante auch nicht stoßen.
■ Sie können Ihren rechteckigen Tisch auf
einen runden Teppich stellen, aber der muss
dann ziemlich groß sein – und das Ensemble
steht dann relativ weit weg von den Wänden.
Heute können Sie im Südbund-Fachgeschäft
aus Teppichboden einen abgepassten Teppich
in jedem gewünschten Maß anfertigen lassen,
und zwar mit Einfassung nach Wunsch.
■ Wie würde sich die Akustik in einem runden
Raum verändern? Sie hätte etwas von der
Atmosphäre eines Hörsaals. Konkav gerundete
Wände werfen den Schall gebündelt auf die
Mitte zurück. Stehen Sie außerhalb, zwischen
Wand und Mitte, kann das schon mal unangenehm klingen. In alten Theater- oder auch
Kinosälen verändert sich die Akustik von
Platz zu Platz manchmal beträchtlich.
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1 In Zusammenarbeit mit Barbara Becker hat die Tapetenfabrik Gebr. Rasch eine weitere Kollektion namens b.b.home passion (links) geschaffen,
und auch diesmal sind die Tapeten äußerst wohnlich. 2 Apothekerschränke, Metallspinde, Paletten oder auch Fliesen: Mit der Kollektion Crispy
Paper setzt Rasch auf täuschend echten Fotorealismus. Sogar klassische Vertäfelungen (rechts) werden verblüffend echt zitiert.
Das Ergebnis: Die Zentren der Belohnung und
des Wohlgefühls im Gehirn der Probanden
­waren aktiver, wenn sie runde Formen betrachteten. Sie beurteilten die Räume mit runden
Formen als deutlich schöner als die eckigen
­Varianten. Interessant ist aber auch, dass die
Formgebung der Räume keinen Einfluss ­
darauf hatte, welches Zimmer die Teilnehmer
betreten wollten und welches nicht.
In früheren Untersuchungen wurde festgestellt,
dass Menschen Reaktionen des Vermeidens
zeigten, wenn sie eckige Formen sahen. Die
Forscher der Universität Wien fanden aber keinen Hinweis darauf, dass eckige Räume und
spitze Formen mehr Warnreaktionen im Gehirn
auslösten als dies bei der Betrachtung von
­runden Formen der Fall ist. Eine evolutionäre
Angst vor Eckigem gibt es also offenbar nicht.
Schöne Formen, zumal runde, machen uns
offenbar Freude, eckige vielleicht auch, wenn
46 WOHNEN
auch weniger ausgeprägt. Ob runder oder eckiger Raum: Hineingehen lässt sich in beide. ­
Das Experiment des Instituts für Psychologische
Grundlagenforschung der Uni Wien wurde
­gemeinsam mit Architekten und Forschern aus
­Kanada, Dänemark und Wien durchgeführt.
Ob sich die Studie verallgemeinern lässt, ist
schwer zu sagen – 18 Probanden machten mit.
Erfahrene Einrichter und Menschen, die sich
gern in schönen Interieurs aufhalten, wissen:
Richtig spannend wird eine Einrichtung nicht
durch Harmonie, sondern durch Kontraste.
Warmes Rotorange gegen kaltes Blaugrün gesetzt ergibt einen Kontrast. Gesättigte Farben
stehen im Kontrast zu solchen, deren Intensität
durch Weiß- oder Schwarzanteile gemindert
ist. Und runde Formen bilden mit geraden, kantigen Flächen ebenfalls einen Kontrast. Rund
oder eckig? Die Antwort lautet: beides, bitte,
und zwar in harmonischer Kombination. RAD
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Stoff und Technik als formale Einheit.
Textile Wohnkultur perfekt inszeniert.
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Wie Sie die Zeit nach dem Berufsleben
aktiv gestalten
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Da helfen keine Mittelchen,
keine Kur und kein guter Rat:
Wir altern, alle, unvermeidlich.
Aber warum das Alter nur
erdulden, wenn wir es
doch in der Hand
haben, es aktiv
zu erleben?
48 WOHNEN
Stoffe - Tapeten - Wandbilder
Endlich Zeit zu reisen! Wer nicht mehr im Arbeitsleben steht, hat alle Freiheit, um sich in der Welt umzuschauen. Vor Stechmücken schützt in den Ferien wie auch zu Hause der Insektenschutz von Germania.
s ist derzeit viel die Rede von
der Generation 60 plus, von den fitten
Senioren, den Silver Surfern, Best
Agern und wie sie auch genannt werden. Es stimmt ja auch: Viele ältere
Menschen sind heute auch im Alter
mobil und stehen aktiv im Leben,
wenn auch nicht mehr im Berufsleben. Und sie sind eine begehrte Zielgruppe: anspruchsvoll, aber solvent
und mit Sinn für Qualität. Sie mögen
fitter und aktiver sein als ältere Menschen früherer Generationen, aber ­sie
müssen auch etwas dafür tun. Wer
sich nur treiben lässt, baut rascher ab
als er denkt. Wie können wir uns geistige Frische bewahren? Wie bleiben
wir wach und neugierig, wie halten
wir uns offen für die Veränderungen,
die die Welt heute prägen?
Auf dem Gemälde „Der Jungbrunnen“,
das Lucas Cranach der Ältere 1546 gemalt hat, steigen ältere Frauen in ein
Bassin, aus dem sie verjüngt wieder
hervortreten. Am linken Rand des Bildes, das heute in der Gemäldegalerie
der staatlichen Museen zu Berlin
hängt, werden betagte Damen herangefahren, rechts treten sie jung und
schön wieder aus dem Wasser. Männer
tummeln sich nicht im Becken.
­Cranach soll das Bild im hohen Alter
gemalt haben. Wir sehen auch zwei
Frauen in Tüchern, die sich nicht ganz
schlüssig zu sein scheinen: Sollen wir
auch da reingehen oder nicht?
Was hätten Sie gemacht? Wären Sie
hineingestiegen?
Einen Jungbrunnen hat bis heute niemand erfunden, dafür aber allerlei
Elixiere und Mittelchen, die das Altern
bremsen oder lindern sollen, und um
das so genannte Gehirnjogging ist
längst ein riesiger Markt entstanden.
Hält etwas davon das Alter auf? Vermutlich ist es wie mit dem richtigen
Joggen: Regelmäßiges Training bringt
Erfolge, aber wer alle zwei Wochen
ein bisschen hier und da macht, sollte
keine Wunder erwarten. Dem Alter
entkommt niemand, aber das Altern
kann gemeistert werden, am besten
aktiv. Im Gegensatz zu den Menschen
auf dem Cranach-Gemälde, die über-
Kollektion Parisienne
Tel- 0180 1001 129
Fax- 0180 1001 130
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Foto: WavebreakMediaMicro - Fotolia.com
psychologie
Eine Strandparty
ist nicht nur was
für die Jugend!
Haben Sie Spaß
im Alter – und
genießen Sie das
Leben.
gangslos wieder jung werden, altern
wir langsam, wenn auch unaufhaltsam.
Mit den nicht zu vermeidenden Einschränkungen können wir uns bestenfalls schrittweise arrangieren. Der
Ruhe­stand dagegen beginnt relativ abrupt – wer sich vorher keine Gedanken
gemacht hat, was er mit der ganzen
freien Zeit anfangen will, kann nun
leicht in ein Loch fallen. Es hilft, sich
frühzeitig damit zu beschäftigen.
Was hat Ihnen in jüngeren Jahren Spaß
gemacht? Haben Sie mal gerudert oder
Schach gespielt? Gingen Sie früher
gern tanzen oder ins Kino? Haben Sie
viel gelesen oder lieber an Fahrrädern
geschraubt? Wollten Sie schon immer
wissen, wie man ein Aquarell malt oder
hätten Sie gern Italienisch gekonnt?
Jetzt haben Sie Gelegenheit dazu. ­
Zu so gut wie jeder Tätigkeit finden Sie
im Internet Seiten mit Gleichgesinnten
– ob Sport, Kultur, ob Buddelschiffbau
oder byzantinische Architektur. Haben
Sie mit zwanzig vielleicht Gitarre gespielt? Nehmen Sie wieder ein bisschen
Unterricht – mit anderen zusammen
macht es doppelt Spaß. Und nicht nur
das: Ihr Gehirn ist auch im ­Alter formbar – manche sagen dazu: plastisch.
50 WOHNEN
Schonen Sie es nicht. Es ist wie ein M
­ uskel, der
bewegt werden muss. Tun Sie nichts, ­erlahmt
ihr Geist, so wie ein Körper erlahmt, der zu wenig Bewegung hat. Sie lernen mit ­siebzig nicht
mehr so schnell wie mit zwanzig, aber um
­Geschwindigkeit geht es ja auch nicht. Fordern
Sie sich immer wieder heraus, ­setzen Sie sich
­Ziele. Sie müssen niemanden ­etwas beweisen,
­außer sich selbst: Dass Sie n
­ och nicht zum ­
alten Eisen gehören.
Vielleicht möchten Sie auch anderen Menschen
an Ihrem Wissen teilhaben lassen? Auch dazu
gibt es zahlreiche Gelegenheiten. Viele Menschen,
die zu uns kommen, wollen Deutsch lernen, um
arbeiten und ihre Familien selbst ernähren zu
können. Vielleicht gibt es Ihnen etwas, anderen
Unterricht zu geben? Möchten Sie vielleicht ein
Ehrenamt bekleiden? Sie bleiben damit ganz
­nebenbei immer in Kontakt mit Menschen, lernen
neue Sichtweisen kennen und können andere
­an Ihrer Lebenserfahrung teilhaben lassen.
Wer sich mit Menschen unterhält, die frisch in
den Ruhestand eingetreten sind, hört oft:
„Wir haben gar keine Zeit.“ Viele Paare nutzen
die neue Freiheit, um die Reisen und Dinge nachzuholen, für die sich all die Jahre zuvor keine Gelegenheit ergeben hat. Doch auch sie holt früher
oder später der Alltag ein. Oft ist gerade die
neu ­gewonnene Nähe zum Partner etwas, an das
Zeit zum Lesen, aber auch für vieles andere bietet der Ruhestand.
Die Möbelstoffe im Bild stammen von Höpke.
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zur Leidenschaft.
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bewusst ernähren. Cool & Fresh Antirutsch-Unterlage von Friedola.
WOHNEN
51
Foto: aleutie - Fotolia.com
psychologie
Was Sie fit hält
V Das Ende des Berufslebens bedeutet nicht,
dass Sie sich nun nicht mehr körperlich und
­ eistig betätigen sollten – das Gegenteil ist
g
der Fall. Stemmen Sie sich aktiv dagegen,
körperlich und geistig abzubauen, am besten
vom ersten Tag des Ruhestands an.
V Der Rentner im Schaukelstuhl vor dem Fern-
man sich erst einmal gewöhnen muss. Jahrzehntelang
sahen sich Ehepartner vor allem vor und nach der Arbeit, und dann waren da die Kinder und vieles andere,
um das sich gekümmert werden musste. Nun sitzt man
den ganzen Tag aufeinander – wenn man sich keine
Beschäftigung sucht, die das verhindert. Denn Gärtnern
und etwas im Haus ausbessern kann man nicht unendlich oft. Distanz und Nähe müssen wieder neu justiert
werden. Sie müssen auch jetzt nicht alles gemeinsam
machen. Vielleicht gehen Sie tanzen und Ihr Partner
derweil zum Singen? Oder Sie machen beide einen
Computerkurs – auch diese werden inzwischen speziell
für ältere Menschen angeboten. All die Begriffe, mit
denen Kinder heute aufwachsen, müssen Ältere erst
lernen, aber sie können sie lernen, auf ihre Weise und
in ihrer Geschwindigkeit. Und dann können sie es – und
mit dem Enkel, der in der Großstadt wohnt, über Skype
telefonieren und ihn dabei sehen. Das ist, wenn man
weiß wie, eigentlich kinderleicht.
Nein, älter werden ist kein Spaß und so lange der
Jungbrunnen nicht erfunden ist auch nicht einfach.
Aber wie heißt es so schön? Es ist die einzige Mög­
lichkeit, länger zu leben. So lange Sie das, was Sie tun,
mit Leidenschaft tun, machen Sie es richtig. Suchen Sie
sich immer wieder neue Herausforderungen, auch und
gerade im Alter. Und geben Sie sich selbst die Zeit, immer wieder Neues zu lernen. RAD
seher ist passé. Ältere Menschen verfügen
heute über mehr Möglichkeiten denn je.
Haben Sie sich schon einmal über ein Ehrenamt Gedanken gemacht? Viele Menschen
könnten von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung profitieren.
V Welche Tätigkeiten, Sportarten, Hobbies
kommen in Frage? Was machen Freunde,
Verwandte, Nachbarn im gleichen Alter?
Vielleicht gehen Sie einfach mal mit
ins Yoga, ins Theater, in den Tanzkurs, zum
Radlertreff?
V Egal, was Sie machen, ob Beschäftigung mit
geistigen Dingen, ob Sport oder Musik oder
Segelclub: Wichtig ist, dass Sie Tätigkeiten
nachgehen, die Sie wirklich interessieren,
für die Sie Leidenschaft aufbringen können.
V Die richtige Ernährung im Alter: Nichts an-
deres als anderen Menschen auch empfohlen
wird, also möglichst viel Gemüse und Obst,
möglichst wenig aus Tüte oder Dose. Auch
mit 60 plus kann man Kochkurse machen.
52 WOHNEN
Naturleinen in Weißtönen: anmutig, alterslos und immer modern.
Nomad stammt von der Firma Prestigious Textiles.
OBEN: Mit modischer Bettwäsche schläft es sich gleich noch
einmal so gut – Rio von fleuresse.
RECHTS: Grau ist in der Mode und im Interior Design eine
Trendfarbe. Aus der Plaid Kollektion 2016 von Ibena.
UNTEN: Die bedruckte Tischauflage/ Schutzmatte von rs office
steckt auch den beherzten handwerklichen Einsatz locker weg.
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Farbtrends 2016/2017
Well-Being 4.0
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Sicht- und Wabenplissee von
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das
Die neusten Einrichtungstrends geben
sich einerseits glamourös, andererseits
bescheiden und zurückhaltend. Und
farbenkräftig darf auch manches sein.
Kurzum: Erlaubt ist, was gefällt!
54 WOHNEN
as textile Interior Design der kommenden Saison gibt sich vielseitig. Auf der Heimtextil in Frankfurt, der größten internationalen
Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien, die
jedes Jahr im Januar stattfindet, werden regelmäßig die neusten Designs und Farbtrends vorgestellt. Diesmal sind die aktuellen Designthemen geprägt von einem ganzheitlichen Ansatz,
der den menschlichen Aspekt wieder ins Design
Farbenfroh: in & outdoor Breeze, Saum & Viebahn.
Individuelle Lösungen sind ein Trend, der sich mit Stoffen von JOKA umsetzen lässt.
zurückholen und den Sinnen mehr Aufmerksamkeit schenken will.
Well-Being 4.0 nennt die Heimtextil diesen
Trend, der Einrichtungswelten beschreibt,
die zum Wohlfühlen einladen und einen
Ort der Ruhe bilden. Alles wird darauf
ausgerichtet sein, auf ein besseres Leben
und mehr Wohlbefinden hinzusteuern.
Dabei spielen Technik und Wissenschaft,
die mit textilen Materialien eine Symbiose
eingehen, eine entscheidende Rolle. ­Der
Aspekt „4.0“ ist angelehnt an den Begriff
„Industrie 4.0“ und steht für smarte, digitale und individuelle Lösungen. Überspitzt
gesagt: Es soll möglich werden, positive
Gefühle und Sinnesreaktionen per Knopfdruck abzurufen. „Es gilt Wege zu finden,
wie Natürliches mit Künstlichem verbunden werden kann“, sagt Lisa Douet von
Kontrastreiche Farben setzen Akzente! Am Boden: Click Collection von Project Floors.
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Zeitlos klassisch sind und bleiben raffinierte Farbkombinationen in Schwarz-Weiß. Stoff von Geos aus der Kollektion 182-03.
der US-amerikanischen WGSN Group, die mitverantwortlich für die Trends auf der Messe in
2016 ist. „Neben der Wertschätzung für Technik
müssen wir sicherstellen, dass auch Natur­
materialien und handgefertigte Produkte ihren
Platz im Designregal der Zukunft haben.“
Insgesamt vier große Trends stellte die Messe
vor, drei von ihnen haben wir auf diesen Seiten
augenfällig für Sie in Szene gesetzt. Der erste
Trend des Heimtexil Theme Park „Well-Being
4.0“ nennt sich „Energise: Digitale Träume“.
Bei diesem Trend geht man davon aus, dass sich
der Mensch mit der Technologie verbindet, ­
um sein Wohlbefinden zu steigern. Die Grenzen
zwischen on- und offline verwischen. Und der
digitale Raum breitet sich in unserer physischen
Welt aus.
Ganz schön raffiniert:
Sieht aus wie Holz, ist aber
weicher Teppichboden.
Business Modul von Infloor.
56 WOHNEN
Licht wird beim Trend Energise zu einem neuen
Material, das immaterielle Formen schafft
und dynamische Konturen erleuchtet. Die Farb­
palette pulsiert zwischen starken und schwachen Kontrasten. Dabei vibrieren kräftige ­und
nahezu fluoreszierende Farben im Vergleich
zu dunkleren Electric-Blue-Tönen. Diese hochenergetische Trendströmung belebt die
Ästhetik mit intensivem Glanz und Lack, kalei­
dosko­pi­schen Mustern und witzigen, sportlichen
Designs.
Beim zweiten Trend Nourish geht es dagegen
um sensorisches Design: Städtische und natur­
belassene Landschaften finden zusammen und
lassen eine neue, nachhaltige Welt entstehen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Begrünung
von Flächen. Dabei zelebriert die Farbpalette die
Schönheit grüner Farbtöne sowie dunklen Braunund Grau­tönen – im Einklang mit Elementen wie
Erde und Stein. Natürliche Materialien werden
mit richtungsweisendem Design gepaart. Dem
Handwerk kommt hierbei eine besondere Stellung zu, um die Schönheit des Ursprünglichen
hervorzuheben.
Die Besonderheit an Waben-Plisseevorhängen sind die Luftpolster des
Gewebes, die für wohltuenden Temperaturausgleich sorgen. Von MHZ.
Die „Erhebung aller Sinne“ hat sich wiederum
der dritte Trend Enrich auf die Fahne geschrieben. Opulenz und hochdekorative Elemente, die
kulturelle Referenzen mit Ver­
gangenheit und
Zukunft zusammenführen, stehen hier im Vordergrund. Ebenso stechen ornamentale Kom­
positionen und glänzende, edle Materialien ins
Auge. ­Großzügige, satte Farben wie Pflaume
und Karminrot blühen auf mit metallischen Ak­
zenten aus Gold, Messing und Bronze. E
­ in Hauch
von Orient wird mit ikonischen Mustern verschmolzen, die den Klassizis­mus mit Pracht und
Vollkommenheit neu ­erfinden.
Schließlich gibt es noch den Trend Protect, bei
dem es um Gutes für uns selbst geht. Diese
Trendrichtung sagt eine cleane Ästhe­tik voraus –
Schöne Streifen sind in: Tapetenkollektion Shades von Essener Tapete.
Enjoy the good life
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Wohnen_&_Mehr_20150211_1-4_seite.indd 1
Der Teppichboden mit
eingebautem Sonnenschutz
WOHNEN
57
2/15/2016 4:51:01 PM
colorama
Trend Enrich setzt auf Opulenz – und das Sonnenschutz-Plissee von Teba in glänzendem Gold zeigt, wie das Ganze im Bad wirkt.
ein sauberes, reduziertes Design. Es geht einher
mit einem vielseitigen Wellness-­
Angebot und
Maßnahmen zur Entgiftung. Stille, als wertvolles
und rar gewordenes Gut, nimmt eine zentrale
Bedeutung ein. Damit entsteht e
­ in Gegenpol­
zu einer Welt, in der wir ständig „connected“
Die Kollektion Elegance von Kobe
zelebriert ebenfalls edles Design.
58 WOHNEN
sind und zunehmend das Bedürfnis haben, ab­
zuschalten und etwas Gutes für uns zu tun.
­Somit führt der Trend den Begriff des Schut­zes – „Protect“ – ein und zielt damit nicht nur­
auf den physischen, sondern vor allem auf den
mentalen Aspekt ab.
BIG
Harmonisch und elegant lässt es sich auch mit
den neuen Dekostoffen aus dem Hause JOKA einrichten.
2
1
|1| |2| |3| Art Déco neu inszeniert:
Mit der ausgefallenen
Stoff-Kollektion
Grandezza Diva feiert
der Textilverlag JAB
Anstoetz den Glamour
der 20er Jahre.
Die „Erhebung aller
Sinne“ hat sich Trend
Enrich auf die Fahne
geschrieben. Und der
edle Stoff Lucia von
Rasch Textil zeigt viel
Sinn für Schönes.
Die Raffia-Kollektion
Raffinesse von
Rasch Textil verschmilzt
traditionelle
Textiltapetenkunst
mit modernen
Designelementen.
3
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Einzigartigkeit erleben.
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willkommen
Haben Sie schonmal
selbst genudelt?
Frische, selbst gemachte Nudeln sind eine
Offenbarung. Versuchen Sie sich doch einmal
an einer eigenen kleinen Manufaktur.
Das Ergebnis wird Sie die Fertignudel aus dem
Supermarkt, die Sie bislang ganz lecker
fanden, mit anderen Augen sehen lassen...
60 WOHNEN
Fotos: Natasha Breen - Fotolia.com
prestigious textiles
1
2
udeln? Gibt’s im Supermarkt. Warum sollte man sie selbst
machen? Weil sie dann frisch sind,
weil sie frisch am besten schmecken und weil dann nur Sie bestimmen, was drin ist, wie die Nudel
aussieht und wie sie am Ende
schmeckt. Ist das einfach, geht es
schnell? Die Antwort: Ein klares
Jein. Nudeln sind wirklich kein
­Hexenwerk, aber ein paar Dinge
beachten sollten Sie schon.
Für Nudeln brauchen Sie nicht ­
viel: eine Handvoll Zutaten bester
Qualität, ein Holzbrett und ein
­gutes ­Rezept. Eine Nudelmaschine
ist eine tolle Erfindung, aber
diese Investition müssen Sie nicht
gleich zu Anfang und auch nicht
für j­ede Pasta-Variante tätigen.
Es gibt Nudeln wie Knöpfle bezie-
2 Nudeln machen bedeutet Handarbeit. Das gilt auch, wenn
Sie mit einer Maschine arbeiten.
3
3 Ob Pilze, Fleisch, Gemüse, Fisch:
Es gibt wenig, was sich nicht mit
Pasta kombinieren lässt.
Foto: vetre - Fotolia
Foto: olhaafanasieva - Fotolia.com
1 Viel brauchen Sie nicht für Ihre
Nudeln, aber auf ein Holzbrett
sollten Sie nicht verzichten.
hungsweise Spatzen, die Sie ganz
ohne Maschine machen können.
Die Vielfalt an Nudeln ist enorm:
Ob Ravioli mit individueller Füllung
oder klassische Bandnudeln, ob Tagliatelle oder Spätzle, ob Lasagne
oder Spaghetti, Maultasche oder
chinesische Glasnudel, Nudelsuppe
oder Gnocchi: Nudeln machen einfach glücklich – das Essen, aber
auch das Herstellen. Der Weg zum
dampfenden Teller beginnt mit
dem Teig, den Sie natürlich auch
selbst herstellen (s. S. 62).
Nudelrezepte finden Sie in Büchern
oder dem Internet – Sie können
sich auch selbst Nudelvarianten
aus­denken. Allerdings sollten Sie
zuerst etwas Erfahrung sammeln
und die Grundlagen beherrschen.
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Schritt für Schritt:
Nudeln selbst
gemacht
V Für einen Nudelteig brauchen Sie jeweils 250g Hartweizengrieß und Weizenmehl, eine Prise Salz, etwas
Öl, drei bis vier Eier und
70 Milliliter Wasser. Das
reicht für vier Personen.
ischen Sie die Zutaten
VM
und kneten Sie den Teig von
Hand. Wenn er nicht mehr
klebrig ist und schön glänzt,
formen Sie ihn zur Kugel und
ab damit auf das Fensterbrett – manche stellen ihn
auch in den Kühlschrank.
Eine Stunde sollte er in jedem Fall abgedeckt ruhen.
V Nun können Sie den Teig mit
dem Nudelholz glätten und
in die Nudelmaschine geben.
Die schmalen Streifen lassen
Sie eine Stunde trocknen.
Manche hängen sie tatsächlich auf den Wäscheständer.
Bringen Sie dann reichlich
Wasser zum Kochen und geben Sie Salz dazu, keinesfalls
Öl. Kochen Sie die Nudeln
bissfest und geben Sie sie
in einen Sieb. Abschrecken
unter kaltem Wasser? Bloß
nicht – das ist der am häufigsten gemachte Fehler.
V Für Spätzle nehmen Sie
500 Gramm Mehl, sechs Eier,
150 Milliliter Wasser, etwas
Butter, Milch und Salz. Das
Ganze schlagen Sie, lassen
es kurz ruhen und schaben
kleine Streifen in reichlich
gesalzenes Wasser. Was oben
schwimmt ist fertig und darf
direkt auf den Teller.
Foto: Kzenon - Fotolia.com
Es gibt Nudel-Gurus, die auf bestimmte Abläufe und
Zutaten pochen. Eine oft diskutierte Frage ist zum
Beispiel die, ob der Teig nach dem Kneten in den
Kühlschrank muss. Die einen sagen: unbedingt!, die
anderen: ist nicht nötig. Wie lange soll er ruhen?
In Folie oder unter einem Tuch? Probieren Sie es selbst
aus. Das gilt auch für den Anteil an Hartweizengrieß
– einfach ausprobieren und gegebenenfalls variieren.
Viele Rezepte verlangen ein besonderes Mehl, zum
Beispiel Type 405 oder 550. Ein Mehl der Type 405 ist
relativ fein und weich; es wird in sehr vielen Nudel­
rezepten empfohlen. Doppelgriffiges Mehl ist gröber
vermahlen. Es eignet sich sehr gut, wenn Sie zum
­Beispiel Spätzle selbst machen möchten.
Großer Topf, viel sprudelnd kochendes Wasser, Salz, aber kein Öl:
Auch beim Nudelnkochen gibt es manches zu beachten.
62 WOHNEN
Nudeln sind in jedem Fall Handarbeit, auch in den
einfacheren Varianten. Wenn Sie die ersten Experimente hinter sich haben, können Sie sich langsam an
gefüllte Teigwaren wie Tortellini oder Maultaschen
heranwagen. Je länger Sie sich mit Nudeln beschäftigen, desto eher werden Sie auf Varianten stoßen,
die jenseits dessen liegen, was Ihnen im Supermarktregal begegnet. Nudeln lassen sich aromatisieren, sie
lassen sich färben und in unzählige Formen bringen,
sie lassen sich verfeinern und durch verschiedene
­Saucen – die Sie ebenfalls selbst herstellen können –
zu immer neuen Gerichten zusammenstellen.
Foto: id-art - Fotolia.com
willkommen
In einem angenehmen Umfeld mit schön gedecktem Tisch schmeckt die Nudel nochmal
so gut. Das Lavendelfeld ist eine Fototapete des Herstellers Komar Products.
Können Sie beim Nudelkochen eigentlich etwas falsch machen? Oh
ja. Zum Beispiel sollten Sie einen
großen Topf und nicht zu wenig
Wasser nehmen. Nudeln brauchen beim Kochen Platz und Salz,
aber kein Öl. Ein Liter Wasser sowie ein Teelöffel Salz auf hundert
Gramm Nudeln sollten es schon
sein. Das Salz kommt ins kochende, nicht ins lauwarme Wasser.
Die Nudeln dürfen erst in den
Topf, wenn das Wasser sprudelnd
kocht. Lassen Sie den Herd so lange auf großer Hitze, bis das Wasser auch mit Nudeln darin wieder
sprudelt, danach können Sie etwas herunterschalten.
Ihre selbst gemachten Nudeln
wer­den genauso gekocht wie gekaufte, brauchen aber weniger
Zeit zum Garen, wenn sie nicht
getrocknet sind. Gießen Sie die
noch bissfesten Nudeln in einen
Sieb – abgeschreckt mit kaltem
Wasser werden Nudeln nicht. Das
spült nur die Stärke ab, und die
Sauce hat keinen Halt mehr auf
einer zu glatten Nudel. Stattdes­sen sollten die Nudeln möglichst
rasch mit Sauce in Kontakt kommen, um deren Geschmack anzunehmen. Lassen Sie frisch gekochte Nudeln bitte nicht zu lange
ste­hen. Besser ist es, die Gäste am
Tisch auf die Nudeln warten zu las­
­sen. Darf man Spaghetti eigentlich bre­­chen? Sagen wir so: Kinder haben mit langen Spaghetti
manchmal ihre Probleme. Ihnen
kann man sie auch gekürzt vorsetzen. Einem Erwachsenen darf
man dagegen schon etwas Einsatz abverlangen.
Wer hat die Nudel nun erfun­den,
Italiener oder Chinesen? Vielleicht
waren es auch die Schwaben, die
in grauer Vorzeit die Ur-Spätzle
ertüftelt haben? Marco Polo ha­be
die Nudel aus China mitgebracht,
hieß es einmal, aber heute ist
klar, dass Teigwaren in Italien
schon lange vor ihm bekannt waren. Tausende Jahre alte Nudeln,
die bei Ausgrabungen in China
gefunden wurden, zeigen zu­
mindest, dass das Prinzip Nudel
schon sehr alt ist. Es hat bis heu­te nichts von seiner Faszination
verloren.RAD
weltwohnen
Deutschland
„Warum in die Ferne schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah!“
Goethe hatte recht: Urlaub im
eigenen Land kann herrlich sein!
Vor unserer Haustüre warten
unzählige Sehenswürdigkeiten
und Kleinode nur darauf,
von uns entdeckt zu werden.
64 WOHNEN
Fotos: Maridav / rcfotostock / davis / fottoo / Marco2811 / folewu / Fotimmz / Peer Marlow / Wolfilser / Grecaud Paul – Fotolia.com
ist der Superstar
Nicht nur die Hauptstadt
Berlin ist eine Reise
wert! Deutschland
hat eine ganze Reihe
wunderschöner Städte
zu bieten.
weltwohnen
Die ganze Welt passt auf diese Fototapete von Komar Products. Eines der beliebtesten Reiseziele weltweit ist übrigens Deutschland.
o nah und doch so fern: In Deutschland locken weitläufige Strände, pulsierende Großstädte, verwunschene Künstlerorte, anspruchsvolle Wanderwege und
heimilige Biosphärenreservate, Tauchgänge in nahezu unberührten Wasserlandschaften, romantische Fachwerkorte, von
der Unesco geschützte Bauwerke und und
und... Kein Wunder, dass das eigene Land
auch das mit Abstand beliebteste Reise­ziel der Deutschen in Ost und West ist.
Deutschland ist aber auch bei Ausländern
angesagt: Mit knapp achtzig Millionen
Über­­nachtungen im Jahr gehört es zu eines der meistbesuchten Länder der Erde.
Unser Land hat aber auch (fast) alles, was
das Herz begehrt. Mit Alpen und Mittelgebirge gibt es hierzulande echte Gebirgslandschaften, daneben so malerische wie
saubere Badeseen. Man denke auch an
die Küsten und Inseln der ­Nord- und Ostsee und die Vielzahl geschichtsträchtiger
Städte. Und dann Berlin! Stars wie Brad
66 WOHNEN
Pitt und George Clooney sind bekennende
Berlin-Fans – und das mit gutem Grund.
Aber natürlich kann jedes der 16 deutschen Bundesländer mit seinem eigenen
Highlight aufwarten. Die Hitliste an Besuchern aus dem In- und Ausland führt übrigens der Freistaat Bayern an. Bei den Inlandsreisen ist Mecklenburg-Vorpommern
das meist­besuchte Reiseziel.
So genannte Aktivurlauber kommen in
Deutschland sowohl im Winter – als nur
ein Beispiel von vielen sei hier Oberhof­
in Thüringen erwähnt – als auch im Sommer voll auf ihre Kosten. Die höchsten
Berge in Deutschland liegen in den Bayerischen und Allgäuer Alpen und laden
Sportler zum Klettern und Bergsteigen
ein. Bayerischer Wald, Schwarzwald, Harz
und Rhön sind als Mittelgebirge Ziele für
Wanderer. Wer das Wandern gerne mit
dem Wasser verbindet, kann die wunderschönen Wege rund um die Mecklenburgi­
sche Seenplatte erkunden oder auf Rügen
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Urlaub im heimischen Garten geht natürlich auch. Decken von Ibena.
weltwohnen
an der Steilküste entlanglaufen. Auch mancher
Fahrradtourist schlägt beim Blick auf die sehr gut
ausgebauten touristischen Routen ein Rad.
Foto: davis - fotolia.com
Neben Berlin, Hamburg und München laden
­aufgrund ihrer kulturreichen Geschichte größere
wie kleinere Altstädte zum Entdecken ein: ­
Weimar, Heidelberg, Bamberg, Lübeck, Regensburg,
Rothen­burg und Stralsund werden den kultur­
interessierten Städtereiser auf jeden Fall in
Ent­zücken versetzen.
Info Deutschland
■ Rund 436 Millionen Übernachtungen
wurden im Jahr 2015 nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes in Deutschland
gezählt, knapp 80 Millionen der Gäste
kamen hierbei aus dem Ausland. Das heißt:
357 Millionen Übernachtungen gehen
auf das Konto der Deutschen.
Was vielen Deutschen an Deutschland auch gefällt,
ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer einmal drei
Wochen an der Cote d‘Azur verbracht hat, weiß
von den Getränkepreisen dort vor Ort ein Lied zu
singen. Hinzu kommen die meist überschaubaren
Entfernungen zum Reiseziel. Und wenn es doch
mal weiter wird, weil man ausgerechnet von
München an die Nordsee will, finden sich in der
eigenen Heimat viel eher als im Ausland Freunde
oder Verwandte, die auf der Fahrroute liegen,
und einem für eine Nacht Unterschlupf gewähren.
Apropos Fahrroute: Auch eine Autobahnmaut
für PKW wird bei uns nicht fällig – wie schön!
■ Für Freunde der Kultur ist Deutschland
ein Mekka: 6.200 Museen, 820 Theater­
spielstätten, 130 Berufsorchester und
8.800 Bibliotheken zählt das Land aktuell.
■ 31 Prozent der Fläche Deutschlands ist
Waldfläche – da kommen auch Wanderer
und Mountainbiker voll auf ihre Kosten.
■ Die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutsch­
lands ist der Kölner Dom. Auf den Plätzen
dahinter finden sich die Frauenkirche in
Dresden, das Brandenburger Tor in Berlin
und Schloss Neuschwanstein.
■ Beliebt bei den Touristen sind auch die
zahl­­reichen traditionellen Feste wie
Karneval, Wein- oder Oktoberfeste, musika­
lische Festivals und die gute Küche, ergänzt
durch die Weine aus 13 Anbaugebieten.
68 WOHNEN
Schöne laue Sommerabende gibt es in Deutschland einige, die
man im Freien genießen kann. Tischwäsche von Apelt.
Viele Bahn- und innerdeutsche Flugverbindungen erleichtern ebenfalls die
Anreise. Und wenn man von kruden
Dialekten in manchen Gegenden absieht,
so hat man auch keine Verständigungsschwierigkeiten in Sachen Sprache.
Devisenverlust? Kein Problem. Gefährliche Tiere? Im Zoo vielleicht. Zähneputzen
mit Mineralwasser, um nicht den ganzen
Mund voller Chlor zu haben? In den USA
vielleicht, in Paris, in Rom, aber nirgendwo in Deutschland. Hierzulande sind
keine Vorsichtsmaßnahmen nötig.
Man braucht keine besonderen Impfungen und den Reisepass kann man auch zu
Hause lassen. Auch dem Bedürfnis nach
Sicherheit wird in Deutschland Rechnung
getragen. In Zeiten, in denen Terrorismuswarnungen immer mehr beliebte
Urlaubsziele im Ausland als gefährlich
einstufen, ist dies für viele Reisende ein
wichtiger Aspekt. Und noch ein Argument, das manch einer gerne einwirft:
Wer vor der Haustür urlaubt, tut mit
seinem Geld auch etwas dafür, dass der
Mehrwert in der Umgebung bleibt und
zur Pflege der eigenen Heimat verwendet wird.
LINKS:
Urlaub mit dem
Mountainbike macht
auch hierzulande
Spaß. Produkte rund
um die Neuverlegung,
Renovierung und
Werterhaltung von
Parkettböden gibt‘s
von Pallmann.
UNTEN:
Man kann im Meer
baden, beim Fußball
Begeisterung zeigen
oder in Ruhe durch die
Wälder wandern: All
das ist Deutschland.
Foto: Benno Hoff / p!xel 66 / Jürgen Wackenhut - fotolia.com
Warum die meisten Deutsche gerne
Urlaub in Deutschland machen, liegt
allerdings schlicht und ergreifend an
seiner Vielseitigkeit und Schönheit.
Denken Sie nur an die Sächsische Schweiz
mit ihren markanten Felsriffen und
tief eingeschnittenen Tälern. An das
Erzgebirge mit seinen zum Teil über
1.000 Meter hohen Berggipfeln und
historischen Bergbaustädten. An die
Strecke zwischen Donaueschingen
und Passau, wo mit der Donau einer der
berühmtesten Ströme Europas durch
Deutschland fließt und historische Städte
mit reizvollen Landschaften verbunden
sind. Die Nord- und Ostseeküste mit dem
Weltnaturerbe Wattenmeer und die
eigenwillige, aus einzelnen Bergkuppen
bestehende Mittelgebirgslandschaft
Rhön. An den Rennsteig im Thüringer
Wald, das Allgäu, den Bodensee oder
die Pfalz mit ihren leckeren Weinen
und legendären Festen. All das ist
Deutschland – und jedes Ziel für sich
eine Reise Wert. BIG
WOHNEN
69
wohnen & stil
Platz, gute Luft, grün: Auf dem
Land ticken die Uhren anders –
aus der Kollektion 2016 von Apelt.
Landkind trifft Stadtei
Urbanen Charakter strahlt der Bodenbelag
Broad Lines von Fletco aus.
70 WOHNEN
anchmal lernt man auf einer Party jemanden kennen, der keinen Führerschein hat – und auch
nie besessen hat. Dann weiß man, dass diese Person in
aller Regel in der Stadt groß geworden ist. Auf dem
Land ist ein Führerschein kein Luxus, sondern unverzichtbar, will man nicht immer in die gleichen Gesichter
schauen. Wer auf dieser Party nun zugibt, eher ungern
in der Innenstadt mit dem Auto zu fahren, ist mit großer Sicherheit auf dem Land aufgewachsen. Städtern,
­sofern sie je den Führerschein gemacht haben, würde
so etwas nie über die Lippen kommen. Wie geht der
Spruch? Man kriegt eben den Jungen aus dem Dorf,
aber das Dorf nie so ganz aus dem Jungen.
Natur und Land sind beim Einrichten große Themen. Die Dessins
Avalon und Sieto stammen aus der Ado-Kollektion 2016.
Kommt die Diskussion auf das Leben in der Stadt und auf dem Land,
werden gern die uralten Klischees über Dörfler und Städter ausgepackt –
dabei halten sie einer Überprüfung in aller Regel nicht lange stand...
Wenn es um die Diskussion Stadt-Land, um Vor- und
Nachteile geht, wird meistens mit Extremen hantiert.
Die Klischees übereinander leben weiter, auch wenn
die Grundlagen dafür längst veraltet sind. Eine Wohnung auf dem Land kann heute selbstverständlich urban eingerichtet sein, und oft ist sie es auch. Es gibt
sogar umgebaute Bauernhäuser, die im Inneren Loftcharakter ausstrahlen. Großstädtische Stilelemente sind
fester Bestandteil der Einrichtung, wenn vom Hausherren professionelle Berater wie etwa Raumausstatter
hinzugezogen werden – ob in der Stadt oder auf dem
Land. Ebenso richten sich ungezählte Städter im Landhausstil ein. Die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wän­
den erfährt in der eher ungemütlichen Umgebung wie
einer Großstadt eine ganz andere Wertschätzung.
Die Klischees bleiben dennoch bestehen, wie zum Beispiel die Behauptung, man könne an der Kleidung sehen, ob jemand vom Land oder aus der Stadt kommt.
Auf dem Land sind die Menschen heute im Durchschnitt nicht viel anders als in der Stadt gekleidet – von
Extremen abgesehen. Die Zahl derer, die auch im Alltag
Ganz egal, wo die Wohnung steht: Für großstädtisches Flair
sorgen die Details – Stoff Noble House von JAB Anstoetz.
WOHNEN
71
wohnen & stil
land & stadt
... denn in der Stadt ist zwar
(meist) mehr los in Sachen Mode,
Kultur und Szene-­Locations,
dafür sind die ruhigeren Plätze
eher rarer gesät.
Foto: monropic - Fotolia.com
Foto: gstockstudio - Fotolia.com
Natur pur schwärmen die einen –
hier ist nichts los, stöhnen die anderen.
Auf dem Land gibt‘s Vor- und
Nachteile wie auch in der Stadt...
mit Jogginghosen bekleidet und in Tarnmuster
gewandet herumlaufen, ist in ländlichen Ge­
genden vielleicht geringer, aber die wenigsten
Stadtbewohner sehen das als ästhetischen Zugewinn. Die Menschen nutzen in Stadt und Land
heute überwiegend die gleichen Medien, sie lesen die gleichen Bücher, hören die gleiche Musik,
essen und trinken das gleiche – nur wundern sich
Stadtmenschen im Urlaub manchmal, wie früh
Landmenschen aufstehen. Und Landmenschen
fragen sich, wie Geschäfte in der Stadt existieren
können, die erst um 11 morgens oder auch noch
später (und manchmal gar nicht) öffnen.
Holzoptik in gepflegtem Grau:
Boden Edmonton aus der Kollektion
Designbodenwelten von Südbund.
72 WOHNEN
In der Stadt sei es laut, die Luft sei schlecht, sagen manche Landmenschen. Das stimmt sogar,
aber es gilt nicht für jede Ecke. Viele Städte haben Parks und Seen zu bieten, aber natürlich
muss man erst hinfahren; sie liegen selten vor
der Haustür. Auf der anderen Seite wird auf dem
Land am Samstagvormittag gern mal der Rasenmäher angeworfen und im Anschluss gegrillt.
Und was ist mit der viel gepriesenen Ausgehkultur in der Stadt? Inzwischen verhält es sich so:
Ein Sommerabend mit Ausblick auf
die Stadt – aus der Kollektion
Wohndecken 2016 von Biederlack.
Es gibt Stadtteile mit einer Kneipe
neben der anderen und Stadtteile,
die abends toter sind als jedes Dorf.
Manche davon waren früher lebendig. In den jetzt ruhigen Kiezen
wohnen zum Teil Menschen, die es
einmal wegen des Nachtlebens in
die Stadt gezogen hat. Nun haben
sie Kinder und rufen nach 22 Uhr die
Polizei, wenn sie in ihrer Ruhe gestört werden. Die Clubs und Kneipen
geben irgendwann auf und öffnen
dort wieder, wo schon andere Läden
sind. Und dahin gehen dann die
­Touristen aus aller Welt, weil sie gelesen haben, dass man dort ohne
Grenzen feiern kann. Der Stadtmensch meidet diese Orte und feiert
meist woanders oder mit Freunden
in seiner oder deren Wohnung.
Ein Unterschied, der allerdings wirklich schwer wiegt, ist das kulturelle
Angebot. Viele namhafte Künstler
gastieren auf Tournee in zwei, drei
Großstädten, das war‘s. Allerdings
zahlt der Besucher für ein solches
Konzertticket inzwischen schon einmal einen dreistelligen Betrag. Die
nicht ganz so großen Künstler, deren
Stern etwas weniger hell leuchtet,
steigen in mittleren und manchmal
auch kleineren Städten ab. Das Konzerterlebnis ist dort meistens intensiver, denn man sitzt näher dran und
hat nicht permanent Menschen vor
sich, die Smartphones hochhalten.
Dass manche Stadtmenschen auf
Menschen vom Land herabsehen, ist
nicht zu leugnen, aber auch das ist
relativ. Wenn Sie auf einer Party einen Stadtmenschen treffen, machen
Sie die Probe. Lassen Sie ihn ein bisschen von sich erzählen und haken
Sie dann nach. Hat er schon immer
hier gelebt? Ist er gebürtiger Städter? Ab und zu kommt dabei heraus,
dass der, der am heftigsten berlinert,
der die dickste Hose anhat und am
lautesten von allen spricht, vor vielen Jahren aus einem ganz, ganz
kleinen Dorf, dessen Name niemand
im Raum je gehört hat, in die große
Stadt gezogen ist...
RAD
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IMPRESSUM
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Herausgeber:
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für Heimtextilien eG
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Christoph Meininger
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Redaktion:
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Birgit Jünger (BJ)
Anzeigenleitung:
Susanne Kleber
Art Direktion:
Patrick Rubick
Produktion:
Horst Emmert
WOHNEN
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gewinnspiel
MITMACHEN UND GEWINNEN
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Sudoku ist ein Rätsel aus Japan.
Das Gitter muss mit den Ziffern 1 bis 9
so gefüllt werden, dass jede Ziffer in
einer Reihe, in einer Spalte und auch
in jedem 3x3-Unterquadrat jeweils nur
ein einziges Mal vorkommt.
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Einige Ziffern haben wir Ihnen im Rätsel
links dazu bereits vorgegeben. Mit ein
wenig Geschick ist die Lösung gar nicht
so schwer – probieren Sie es doch einfach einmal aus!
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Foto: Nya Nordiska
Sudoku
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Ich bin damit einverstanden, dass meine bei diesem Gewinnspiel angegebenen, persönlichen Daten
(Name, Anschrift) von der SÜDBUND eG als Herausgeber des Wohnmagazins „WOHNEN & mehr“ und
ihren Mitgliedsbetrieben zu schriftlichen Beratungs- und Informationszwecken (Werbung) über Produkte
und Dienstleistungen der jeweiligen Mitgliedsbetriebe gespeichert, verarbeitet und genutzt werden.
Datum, Unterschrift:
1. Preis: Einkaufsgutschein über 500 Euro
2. Preis: Einkaufsgutschein über 250 Euro
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4. bis 10. Preis: Einkaufsgutschein über 50 Euro
11. bis 100. Preis: je eine schicke Sofakissen-Hülle
Die Gewinner werden direkt benachrichtigt.
Die Einkaufsgutscheine können bei Ihrem
Südbund-Fachgeschäft bis zum 30. April 2018
ein­­ge­­löst werden.
Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.
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Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.
Auflösung aus
dem letzten
Heft:
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Schneiden Sie den Kasten aus, kleben Sie
ihn auf eine ausreichend frankierte Postkarte
und schicken Sie die Lösung zusammen mit
dem Namen/Ort Ihres Südbund-Fachgeschäftes
bitte an:
MEININGER VERLAG GmbH
Redaktion WOHNEN & mehr
Maximilianstr. 7–17
67433 Neustadt an der Weinstraße
Einsendeschluss ist der 29. April 2017.
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