Pfarrbrief - Gemeinde Leben - Kirchengemeinden

Nr. 58 April / Mai 2016
Magnificat
Von ganzem Herzen
preise ich dich, mein Gott.
Du hast dich mir zugewandt
und mich auf einen ganz bestimmten Lebensweg gerufen.
Deine Nähe will ich suchen.
Du stehst auf der Seite der Armen
und Rechtlosen.
Wie könnte ich dir nahe sein,
wenn nicht dort.
Katharina Wagner, pfarrbriefservice
Madonna im Gemeindezentrum Unterfeldhaus
2
Titelbild: Maria besucht Elisabeth (Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli)
Foto: Jim Wanderscheid, Pfarrbriefservice.de
Maria, dich lieben…
oft Engel in einer irgendwie spirituell gearteten Sichtweise eine Rolle.
… ist allzeit mein Sinn. Wirklich?
Gehörte die Verehrung der Gottesmutter früher zum festen Bestandteil des katholischen Glaubensleben, so ist diese Art der
Frömmigkeit anscheinend nur noch
etwas für die ältere Generation, die
noch mit Maiandachten, Wallfahrten nach Kevelaer oder Neviges,
nach Telgte oder Werl groß geworden ist.
Wer betet noch von der jüngeren
Generation den Rosenkranz? Wer
kann das überhaupt noch von den
jungen Leuten? Heute baumelt der
Rosenkranz als Talisman im Auto
am Rückspiegel vor der Windschutzscheibe oder als Halskette
beim modebewussten Disco-und
Szenegänger.
In der Kommunionvorbereitung
sind die Verantwortlichen schon
froh, wenn die Kinder das Vater
unser und das Glaubensbekenntnis
(so halbwegs) können. Das ‚Gegrüßet seist du Maria‘ bleibt da auf der
Stecke.
Früher endete der Taufgottesdienst,bevor es üblich wurde,
dass die Taufeltern den Taufgottesdienst selbst
vorbereiteten-,
immer bei der Statue der Gottesmutter mit ihrem kleinen Sohn auf
dem Arm und es wurde ‚Maria,
breit den Mantel aus‘ gesungen. So
stellten wir uns und besonders den
Täufling unter den Schutz der Gottesmutter. Heute dagegen spielen
Maria im Abseits?
Und doch brennen immer noch
Kerzen vor ihrem Bildnis, noch immer machen sich Menschen auf,
um an den Wallfahrtsorten mit ihren Anliegen, mit ihren Sorgen und
Freuden, mit ihrem Dank Maria,und durch sie-, Gott besonders nah
zu sein, in herkömmlich katholischer Tradition und Frömmigkeit.
Auf ihre Fürsprache hoffend, auf
ihre mütterliche Liebe und Sorge,
wenden sich auch heutzutage viele
Menschen vertrauensvoll an die
Gottesmutter. Warum?
Wir können mit Gott, mit Jesus
Christus direkt in Kontakt treten
durch unser Gebet. Wir benötigen
keinen Mittler, keinen Priester, kein
Medium, um mit dem Göttlichen in
Verbindung zu treten. Das Gebet,
unser Stillwerden, unser Hilferuf
und unser Dank finden direkt ihren
Weg zu Gott. Und doch vertrauen
wir Katholiken,und mit uns die Orthodoxen auch auf die Fürsprache,
die Fürbitte der Gottesmutter und
der vielen Heiligen, weil wir diese
nahe wissen bei Gott.
Es ist die weibliche Seite, dieses
Mütterliche und Bergende in der
katholischen Frömmigkeit, das uns
auch heute noch Maria um ihre
Fürbitte anrufen lässt als ‚unsere
Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin‘ (ältestes Mariengebet);
biblisch und theologisch begründet
durch ihre besondere Stellung im
Heilsplan Gottes.
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Das junge Mädchen aus Nazareth,
die glückliche Mutter in Betlehem,
die Frau auf der Hochzeit zu Kana,
die leidende Mutter unter dem
Kreuz und - in der orthodoxen und
katholischen Tradition – der vollendete Mensch in Gottes Herrlichkeit,
sie zeigen uns immer wieder Maria
als einen besonderen, von Gott
gerufenen und für seine Botschaft
und Liebe offenen Menschen. Darin
ist sie uns Vorbild, Wegbegleiterin
und Schwester im Glauben.
krath in St. Johannes und besonders zum gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst der Maiandachten am 1. Mai um 18.00 Uhr in Unterbach.
Ihr Pastor
Günter Ernst
Ich lade Sie schon jetzt herzlich ein
zu unseren Maiandachten im Marienmonat, mittwochs um 18.00 Uhr
in der Unterbacher Marienkirche
und freitags um 18.00 Uhr in Er-
Gegrüßet seist Du Maria
– kurz erklärt
Das „Gegrüßet seist Du Maria“ (lat.
Ave Maria) ist eines der Grundgebete unseres Glaubens.
Das Gebet besteht aus zwei Teilen:

Der erste Teil besteht aus den
biblischen Anreden des Erzengels Gabriel bei der Verkündigung des Herrn (Lk 1,28 EU)
und der Elisabeth beim Besuch
Marias (Lk 1,42 EU). Dieser Teil
wurde schon seit dem 11. Jahrhundert gebetet.

Der zweite Teil ist die Bitte um
den Beistand in der Todesstunde, die von Papst Pius V. 1568
offiziell ergänzt wurde.
4
Gegrüßet seist Du, Maria, voll
der Gnade, der Herr ist mit
Dir. Du bist gebenedeit unter
den Frauen, und gebenedeit
ist die Frucht deines Leibes,
Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder jetzt und
in der Stunde unseres Todes.
Amen
Neues aus dem Pfarrgemeinderat
Kontaktmöglichkeit für Ehrenamtliche
In Zukunft wird es auf der Homepage möglich sein, Wünsche zu
äußern und Anfragen zu stellen,
wenn man gern in der Pfarrgemeinde ehrenamtliche Aufgaben
übernehmen möchte.
Es können aber auch „Stellenanzeigen“ von Gruppierungen veröffentlicht werden, die Ehrenamtler für
bestimmte Aufgaben suchen.
Wichtig ist es in beiden Fällen, dass
der Umfang der zur Verfügung stehenden Zeit und etwa das Aufgabenfeld, das man sich vorstellen
könnte,
angegeben
wird.
Klausurtagung in Altenberg
Am 5./6. März 2016 haben sich der
Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstandsmitglieder in Altenberg zu
einem gemeinsamen Wochenende
getroffen. Wir konnten uns in Ruhe
über die Frage „Wie ticken Jugendliche heute“ informieren und auseinandersetzen. Ralph Baumgarten
von der Katholischen Jugendagentur hat uns in sehr abwechslungsreicher Art und Weise durch das
Wochenende geführt.
Solche Klausurtagungen bringen
uns einander näher und führen
sicherlich zu besseren Entscheidungen für die Zukunft.
PGR und KV in Altenberg, v.l.n.r:. Hr. H.Wirtz, Fr. Jüntgen, Hr. Driller, Hr. Martina,
Diakon Braun, Pfr. Ernst, Fr.Andrich, Fr. Bayer, Fr.Erkelenz, Fr. Effertz, Fr. Mühlemeier-Osthoff, Fr. Weber, Fr. Siebert, Fr. Münze, Hr.M.Wirtz, Hr. Reisiger
5
Beteiligung am Stadtfest
Die evangelische und katholische
Kirchengemeinde beteiligen sich
zusammen an der 50-Jahrfeier der
Stadt Erkrath mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem
Stand.
Spendenlauf für die Stelle des
Jugendreferenten
Wie Sie wissen, bezahlen wir die
halbe Stelle des Jugendreferenten
aus eigener Tasche. Wir bekommen
von „Köln“ nichts dazu, sind also
auf Spenden angewiesen. Die Pfadfinder machen sich stark für eine
Spendenakquisition und starten am
17.4.2016 einen Spendenlauf. Näheres entnehmen Sie bitte einem
gesonderten Artikel in dieser Ausgabe des Pfarrbriefes. Kirchenvor-
Bei Maria
geborgen sein!
Zu Dir können wir kommen unter Deinen Schutz dürfen
wir uns stellen.
Du Mutter der ganzen Welt.
Bitte für uns.
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stand und Pfarrgemeinderat übernehmen auch Patenschaften.
Kirchencafés nach den Sonntagsgottesdiensten
Im vergangenen Sommer haben
wir versucht, nach den Sonntagsgottesdiensten Getränke und Kuchen oder Kekse an zu bieten in
der Hoffnung, dass dann Kirchenbesucher miteinander ins Gespräch
kommen, die sich sonst nicht näher
kennen oder neu zugezogen sind.
Zu unserm Bedauern ist das nicht
gelungen. Deshalb werden wir diese „Kirchencafés“ leider nicht wieder einführen.
Für den Pfarrgemeinderat
Elisabeth Bayer Silke Erkelenz
St. Marä Himmelfahrt feierlich wieder eröffnet
Die Kirche St. Marä Himmelfahrt in
Unterbach wurde nach monatelanger Sanierung am 13.03.2016 feierlich wieder eröffnet. Im Zuge der
Renovierung wurde u.a. auch die
Orgel gereinigt und eine komplett
neue Beleuchtung installiert. Auch
die schönen Fenster wurden gene-
ralüberholt und komplett neu eingesetzt. Besonders schön: der
neue Lichterkranz über der Altarinsel. Die Kirche strahlt jetzt in ganz
neuem Licht.
Hier einige Eindrücke:
Ü1
Ü2
T
A
Ü1
Ü2
T
A
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Das Magnificat entdecken
Der Evangelist Lukas berichtet, wie
Maria wenige Tage nach der Verheißung der Geburt des Gottessohnes durch den Engel Gabriel ihre
Verwandte Elisabeth besucht (Lk
1,39-56). Bei der Begrüßung wird
Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt
und preist Maria und ihr Kind. Darauf stimmt Maria einen Lobgesang
an, der nach dem Anfangswort der
lateinischen Fassung "Magnificat"
heißt:
Entdecken Sie den Satz?
Meine Seele preist die Größe des
Herrn, und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. Denn auf die
Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich
selig alle Geschlechter. Denn der
Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu
Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm
machtvolle Taten: Er zerstreut, die
im Herzen voll Hochmut sind. Er
stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit
seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt
an sein Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham
und seinen Nachkommen auf ewig.
Das Magnificat finden Sie in lateinischer Sprache in den Fenstern unserer Kirche St. Mariä Himmelfahrt.
Im Foto können Sie den letzten
Satz
des
Lobpreises
sehen.
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Foto: © step Fotodesign (Steffi Perkuhn)
Hier der lateinische Text:
Suscepit Israel puerum suum, recordatus misericordiae, sicut locu-
tus est ad patres nostros, Abraham
et semini eius in saecula.
Das Magnificat ist alttestamentlichen Lobliedern wie dem Gesang
der Hanna (1 Sam 2,1-10) nachgebildet und greift sowohl wörtlich als
auch indirekt Formulierungen aus
den Psalmen und den Prophetenbüchern auf. Am Schluss geht es
um das Erbarmen Gottes für sein
auserwähltes Volk Israel, das der
Herr dem Stammvater Abraham
und dessen Nachkommen verheißen hat. Das Handeln Gottes an
Maria wird dadurch beispielhaft für
ganz Israel und damit für die Kirche. Die Rolle Marias als Urbild und
Vorbild der Kirche wird also zu Beginn des Lukasevangelium schon
sichtbar.
Die Begnung zwischen Maria und
Elisabeth wird am Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli) und am Hochfest
Mariä Aufnahme in den Himmel
(15. August) in der Eucharistiefeier
als Evangeliumstext gelesen.
Mit dem Magnificat können wir eine
thematische Brücke zwischen unseren beiden Kirchen St. Mariä Himmelfahrt und St. Johannes der Täufer schlagen – wie im Evangelium
kommt es zur Begegnung zwischen
Maria und ihrer Verwandten Elisabeth, die ja mit Johannes schwanger ist.
Das Titelbild dieser Ausgabe von
„Gemeinde leben“ greift die Szene
des Magnificats auf. Wenn Sie genau hinsehen erkennen Sie, wie
der Künstler auch die beiden ungeborenen Kinder erscheinen lässt.
Auch sie begrüßen sich in den Bäuchen ihrer Mütter. Der kleine Johannes kniet gar vor Jesus nieder.
Es ist auch gut zu erkennen, dass
Elisabeth (links) schon etwas älter
ist.
Eine beeindruckendes Bildnis dieser
Begegnung zweier schwangerer
Frauen.
Angelika Haite, Stephan Erkelenz nach
Dr. Norbert Kebekus
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
WER BIN ICH, DASS DIE MUTTER MEINES HERRN ZU MIR KOMMT?
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im
Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte
Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da
wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die
Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir
kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude
in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der
Herr ihr sagen ließ.
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In eigener Sache …
Neue Rubrik in Gemeinde leben
„Wie sieht eigentlich die Vorsitzende unseres Pfarrgemeinderates aus? Unseren Organisten
kenne ich gar nicht,“ so - oder so
ähnlich - hören wir immer wieder
aus der Gemeinde.
Deshalb werden wir Ihnen ab
dieser Ausgabe von „Gemeinde
leben“ jeweils eine interessante
Persönlichkeit vorstellen. Das
kann ein hauptamtlicher Mitarbeiter sein oder ein engagierter
Ehrenamtler. Wir möchten Ihnen
damit die Menschen unserer Gemeinde etwas näher bringen.
Den Anfang machen wir mit unserem Organisten und Kantor
Mathias Baumeister.
Freuen Sie sich auf die neue
Rubrik „7 Fragen an …“.
Ihr Redaktionsteam
7 Fragen an:
Mathias Baumeister
Organist, Chorleiter, Musiklehrer, Musikdirektor und Kantor unserer Gemeinde.
Er erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, mit 10 Jahren Orgelunterricht. Er studierte Kirchenmusik (A-Examen)
und Musikpädagogik (Diplom-Musiklehrer /
Klavierlehrer-Examen) in Essen und Düsseldorf (Robert-Schumann-Hochschule).
Seine wichtigsten Lehrer waren u.a. Kantor W. Baumeister, Prof. B. Roderburg, Prof. H. Giesen, Prof. R. Wippermann, Prof. H.-D. Möller, Prof.
W. Seifen. Meisterkurse bei Prof. A. Rößler und Prof. T. Laux vervollständigen seinen künstlerischen Bildungsgang. Die Vielfalt seiner musikalischen Aktivität ist auf Tonträgern und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.
Zudem veröffentlicht er eigene Kompositionen.
Die Gemeinde ist froh einen so qualifizierten Musiker zu haben.
Vielen Dank Herr Baumeister und alles Gute für Sie.
10

Gemeinde leben:

Mathias Baumeister:
1. Worauf könnten Sie niemals
verzichten?
Musik, meine Familie, Sport
2. Welches Kirchenlied singen Sie
am liebsten?
Es gibt viele Lieder, die ich hier
nennen könnte. Wenn ich mich für
eins entscheiden muss, dann für
„Der Geist des Herrn…“ (GL 347).
3. Welche Persönlichkeit der Gegenwart schätzen Sie besonders?
4. In welchem Land möchten Sie
am liebsten leben oder den Urlaub verbringen?
Angela Merkel
5. Welche Erinnerung haben Sie
an die Erstkommunion?
Ziemlich blasse Erinnerung. Ich
weiss noch, dass ich diesen Tag
sehr ernst genommen habe. Aber
auch über die vielen Geschenke
habe ich mich gefreut.
Der jetzige Seelsorgebereich Erkrath – Unterfeldhaus – Unterbach
wird größer werden. Ich kann mir
vorstellen, dass der Erkrather
Stadtteil Hochdahl mittelfristig zu
unserem Seelsorgebereich gehören wird.
6. Wie sehen Sie die Situation
unserer Gemeinde in
der Zukunft?
In Deutschland leben und in
Frankreich Urlaub machen.
Im liturgischen Bereich wird es
auch Veränderungen geben. So
werden die liturgischen Formen
wie Wortgottesdienste, Tagzeitliturgien (z. B. Laudes und Vesper)
stärker angeboten, weil diese Liturgien auch von Laien geleitet
werden können.
Die Zahl der Gottesdienstbesucher
wird voraussichtlich stetig weiter
zurückgehen.
7. Das Buch für die einsame Insel
ist?
Hier könnte ich einige nennen,
entscheide mich jetzt für ein Buch
(egal welches) von Elizabeth
George.
11
Neuinszenierung des Hörspiels „An der Arche um Acht“
In der Nachbargemeinde St. Margareta wurde CD vorgestellt.
„An der Arche um Acht“ ist eine
wunderbar komische und gleichzeitig tiefsinnige Geschichte von Ulrich
Hub über drei Pinguine, die sich
über die Frage nach Gott richtig in
die Haare bekommen. Sieht Gott
alles? Gibt er Regeln vor? Oder gibt
es ihn vielleicht doch gar nicht?
Noch während die drei Pinguine
streiten, bricht die Sintflut über sie
hinein. Zwei Tickets für die Arche
Noah sind noch zu haben. Aber was
ist mit dem dritten Pinguin? Kurz
entschlossen schmuggeln die zwei
Pinguine den dritten auf die Arche.
Eine turbulente Reise nimmt ihren
Lauf.
Unter der Leitung von Markus Herz,
Pastoralreferent der katholischen
Kirchengemeinde St. Margareta,
wurde das Hörspiel „An der Arche
um Acht“ neu aufgenommen – u.a.
mit Kabarettist Christian Ehring als
„Noah“ und mit Musik von Maximilian Wallrath, der auch einen Pinguin spricht.
CD-Cover Illustratorin Julia Lehmenkühler
Donatha Teichert, Nina Nagel, Markus
Herz, Yvonne Schauch, Christian Ehring Foto: Markus Schauch
Die CD wird im Pfarrbüro Erkrath
oder in St. Margareta Gerresheim
gegen 10 € abgegeben. Ein schönes Geschenk, nicht nur für Kinder.
Markus Herz,
Pastoralreferent Gerresheim
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13
Termine
Kolpingsfamilie
Samstag, 16.04.2016, 15.00 Uhr
„Das Naherholungsgebiet Unterbacher See“
Mit dem Floß des Zweckverbandes fahren wir über den Unterbacher See.
Der Kostenbeitrag beträgt 8,00 € und ist bei der Anmeldung zu entrichten. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung bei Alois Koch, Tel. (0211) 24 62 34 bis zum 10. April erforderlich.
Referent:
Rolf Schulte
Treffpunkt:
Bootssteg am Nordstrand
Mittwoch, 11.05.2016, 19.30 Uhr
„Papst Franziskus – Leben und Barmherzigkeit“
Referent:
Bezirkspräses Diakon Oliver Steinbrecher
Veranstaltungsort:
Jugendheim, Unterbach
Treu Kolping!
Termine Marktcafé im Gemeindezentrum in Unterfeldhaus
An jedem 2. und 4. Mittwoch eines Monats ist im Gemeindezentrum in
Unterfeldhaus in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Marktcafé
geöffnet.
Das sind folgende Termine:
13. April, 27. April, 11. Mai, 25. Mai 2016
Bei einem kleinen Imbiss und einer Tasse Kaffee besteht die Möglichkeit
in netter Runde ein wenig auszuruhen und mit anderen ins Gespräch zu
kommen. Herzliche Einladung dazu!
Termine Ministranten Erkrath

mittwochs von 17 – 18 Uhr Gruppenstunde für die
9 – 11-jährigen im Messdienerraum,
 donnerstags von 17 – 18 Uhr Gruppenstunde für die
11 – 13-jährigen im Messdienerraum. Spiel, Spaß und Proben.
Messdienerpläne für Erkrath, Unterbach und Unterfeldhaus
Alle aktuellen Messdienerpläne findet ihr auf der Homepage unserer Gemeinde www.kk-eu.de. Bitte sorgt für Ersatz, wenn Ihr mal nicht kommen könnt. Die Messdiener versehen einen wichtigen Dienst im Gottesdienst.
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Termine
kfd Erkrath
Mi 06. Apr 2016
Mi
04. Mai 2016
Mo 09. Mai 2016
Di
24. Mai 2016
Mi
01. Jun 2016
Do
09. Jun 2016
09:00 Uhr Frauenmesse,
anschl. Frühstück im Pfarrsaal
Heike Mioszca, Referentin für Erwachsenenbildung
diskutiert mit uns zum Thema: „Ist die Kardinaltugend der Gerechtigkeit im Leben umsetzbar?“
Alle Frauen der Gemeinde sind herzlich eingeladen.
Frauenmesse,
anschl. Frühstück im Pfarrsaal
Wallfahrt der Frauen nach Neviges
Fahrt mit der S-Bahn Abfahrt 12:30 Uhr
Anmeldung nach der Frauenmesse
am 04. Mai 2016
Kartenverkauf im Pfarrbüro für den Jahresausflug
der kfd am 09. Juni 2016 ins Münsterland
zum Marienwallfahrtsort und Museum Telgte und
Weiterfahrt nach Münster
Fahrtkosten und Führung € 20
09:00 Uhr keine Frauenmesse!
Da an diesem Tag die Fußwallfahrt nach Gerresheim stattfindet:
13:00 Uhr Abmarsch Kirchplatz
15:00 Uhr Heilige Messe als Frauenmesse in
St. Margareta Gerresheim
Jahresausflug der Kfd ins Münsterland
Abfahrt 8:00 Uhr ab Kirchplatz
Die Kollekte am Weltgebetstag der Frauen, die Projekte für benachteiligte
Mädchen und Frauen unterstützt, betrug 322,20 Euro.
Vom Erlös des Karnevalsfestes und der Tombola spendet die kfd, wie in
den Vorjahren 500,00 Euro für die Stelle des Jugendreferenten.
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Termine
kfd Unterbach
Mi 06. Apr 2016
Do 14. Apr 2016
Mi
Do
04. Mai 2016
12. Mai 2016
Do
02. Jun 2016
9:00 Uhr Mitarbeiterinnenrunde im Jugendheim
9:00 Uhr Frauenmesse,
Thema: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
9:00 Uhr Mitarbeiterinnenrunde im Jugendheim
9:00 Uhr Frauenmesse,
Thema: Hl. Pankratius – Selig, wer zum Hochzeitsmahl geladen ist.
9:00 Uhr Festmesse anläßlich des 115-jährigen
Bestehens der kfd-Unterbach
Nach den Frauenmessen lädt der Vorbereitungskreis herzlich zum Gespräch bei einer Tasse Kaffee ein!
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Besondere Gottesdienste
Sonntag, 10. April
ER
09:00 Uhr
ER
11:00 Uhr
ER
18:30 Uhr
Montag, 11. April
ER
10:00 Uhr
Sonntag, 17. April
UB
10:00 Uhr
ER
11:15 Uhr
UB
18:00 Uhr
Montag, 18. April
UB
10:00 Uhr
Sonntag, 24. April
ER
18:00 Uhr
Sonntag, 01. Mai
UB
18:30 Uhr
UB
18:00 Uhr
ER
18:00 Uhr
Dienstag, 03. Mai
Erstkommunionfeier
Die Gemeinde ist herzlich
eingeladen!
Erstkommunionfeier
Abendgebet der Kommunionkinder
Dankmesse der Kommunionkinder
Erstkommunionfeier
Die Gemeinde ist herzlich eingeladen!
Feier der Jubelkommunion
Abendgebet der Kommunionkinder
Dankmesse der Kommunionkinder
Jugendmesse
Feierliche Eröffnung der Maiandachten für die Gemeinde
mittwochs Maiandacht
freitags Maiandacht
Flurprozession zur Stindermühle, dort gegen 19:00 Uhr
Bittmesse mit dem Chor „Saitenwind“
Donnerstag, 05. Mai, Christi Himmelfahrt
UB
10:00 Uhr
Feier der Jubelkommunion
ER
11:15 Uhr
Hochamt
Pfingstsonntag, 15. Mai
UB
10:00 Uhr
Hochamt, mitgestaltet von den Kirchenchören
ER
11:15 Uhr
Hochamt
Pfingstmontag, 16. Mai
UB
10:00 Uhr
Hl. Messe
ER
11:15 Uhr
Hl. Messe
Sonntag, 22. Mai
UB
18:00 Uhr
Jugendmesse
Donnerstag, 26. Mai Fronleichnam
ER
09:30 Uhr
Hochamt, anschl. Prozession durch Erkrath
UB
10:00 Uhr
Hl. Messe
Sonntag, 29. Mai
UF
09:30 Uhr
Hl. Messe, anschl. Prozession durch Unterfeldhaus
ER
18:00 Uhr
17
Regelmäßige Gottesdienste
Tag
Erkrath
Sonntag
11:15 Uhr
Hl. Messe
Montag
11:00 Uhr
Rosenkranzgebet im CBT-Haus
Dienstag
8:00 Uhr
Mittwoch
9:00 Uhr
11:00 Uhr
17:00 Uhr
1. im Monat als Frauenmesse in der Kirche
Hl. Messe im CBT-Haus
Rosenkranz- / Kreuzwegandacht im CBT-Haus
Donnerstag
8:00 Uhr
18:30 Uhr
Schulgottesdienst
Hl. Messe
Freitag
9:00
10:30
12:00
16:00
Hl. Messe
4. im Monat Hl. Messe im Bavierhaus
1. im Monat Herz-Jesu-Andacht
2. im Monat. Hl. Messe im Rosenhof
Samstag
16:00 Uhr
16:30 Uhr
17:00 Uhr
Tag
Unterbach
Sonntag
10:00 Uhr
Mittwoch
8:15 Uhr
9:00 Uhr
Schulgottesdienst
Rosenkranzgebet
Donnerstag
9:00 Uhr
Hl. Messe
2. im Monat als Frauenmesse
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Schulgottesdienst
Beichte
Rosenkranz
Sonntagvorabendmesse
Hl. Messe
Freitag
18:00 Uhr
18:30 Uhr
19:00 Uhr
Tag
Unterfeldhaus
Dienstag
7:55 Uhr
18:30 Uhr
Schulgottesdienst
Hl. Messe
Samstag
18:00 Uhr
18:30 Uhr
Rosenkranz
Sonntagvorabendmesse
18
Beichte
Hl. Messe
1. im Monat Herz-Jesu-Andacht
Der Freundeskreis für Haiti berichtet
Insgesamt 50 Kinder
besuchen unseren Kindergarten mit Vorschule. Nach
französischem Vorbild ist er in drei
Gruppen aufgeteilt:

eine Betreuungsgruppe für die
Jüngsten (3 Jahre), genannt
„pouponniére“, z.Zt. 23 Kinder,

eine mittlere Gruppe, genannt
„garderie“, Kinderhort, z. Zt. 16
Kinder und

eine Gruppe für die ältesten
„garderie éducative“, z.Zt. 11
Kinder.
Kindergärtnerinnen. Einige Ideen
aus den Erkrather Kindergärten,
die unsere haitianischen Gäste im
Juni besichtigt hatten, wurden in
Cesselesse gleich umgesetzt. So
gibt es jetzt auch eine hochgelegte
Spielebene, neuer Lieblingsplatz
der Kinder.
Die beiden letztgenannten Gruppen
bilden die École Maternelle (Vorschule).
…Eltern lernen auch.
Kinder lernen in Haiti …
50 Kinder werden von Serette, die
von Anfang an dabei war, außerdem von Josiane, Michelaine, Monise und Lovely betreut. Sie alle
wohnen in der Nähe des Kindergartens. Der Kindergarten öffnet um
6.30 Uhr. Außerdem gibt es zwei
Hilfskräfte, einen Wächter und eine
Küchenhilfe, unsere Sommergäste
Maud, die Sekretärin, und Gladie,
zuständig für die Fortbildung der
Jeden Tag freuen sich die Kinder
dank Ihrer Spenden auf eine warme Mahlzeit am Tag und ein Getränk (5370 Euro für ein Schuljahr).
Aktuelle Fotos wie immer auf unserer
Homepage
www.kk-eu.de
unter „Pfarrleben“, dann „Patenschaften in Haiti“.
Für den Freundeskreis Haiti
Cäcilie Meves
Spendenkonto Haiti
DE 83 3015 0200 0003 4140 00
Kath Kirchengemeinde;
Stichwort: Haiti
19
St.Sebastianus Bruderschaft 1484 e.V.
Schützenfest 2016
Mittwoch, 25.05.2016 –
Kirmesbeginn 16.30 Uhr
Ab 16.00 Uhr Treffen am Festzelt
16.45 Uhr
17.30 Uhr
auf dem Gerberplatz
Antreten und Abmarsch
zum Abholen des Königs
18.00 Uhr
Vogelaufsetzen, Einmarsch ins Festzelt und Eröffnung
Schützenfestes mit anschließendem Fassanstich im Festzelt
Platzkonzert der Hubbelrather Dorfmusikanten
Schießen: König der Vereine und Jungschützenvogel
19.00 Uhr
Bayrischer Abend mit den „Goldene Buam“
Donnerstag, 26.05.2016 - Kirmesbeginn 12.30 Uhr
09.30 Uhr
Festhochamt in der Kirche
St. Johannes der Täufer
anschließend
Fronleichnamsprozession
Schützen bei der
Fronleichnamsprozession
12.30 Uhr
17.00 Uhr
19.00 Uhr
Großes Platzkonzert bei gemütlichem Beisammensein im
Festzelt mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Velbert mit anschließendem Gästeschießen
Rocknight der Jungschützen: Live „Patchwork“
Rocknight der Jungschützen: Live „Kärnseife“
Eintritt für beide Veranstaltungen zusammen 10,00 €
Freitag, 27.05.2016 - Kirmesbeginn 11.00 Uhr
10.15 Uhr
11.15 –
Frühschoppen im Festzelt mit Blasmusik
Kirmesfest für Kinder von 6 bis 14 Jahren
12.30 Uhr
14.30 Uhr
20
Beginn des Königs und Prinzenschießen auf dem Festplatz
Musikalische Begleitung: Blaskapelle Garath
16.30 Uhr
18.00 Uhr
Erwartung des Königsschusses
Abmarsch zum Pfarrhaus und Proklamation der neuen
Majestäten durch den Präses der Bruderschaft
Großer Zapfenstreich, Fahnenschwenken, Festzug mit
Blaskapellen und Tambourcorps zum Festplatz
20.00 Uhr
Schützenball im Festzelt mit der W. + O. Bendels Band
Samstag, 28.05.2016 - Kirmesbeginn 12.00 Uhr
09.00 -
Azubi Speeddating mit der IHK und HWK
13.00 Uhr
14.00 Uhr
20.00 Uhr
Schießen: Prinz der Großen Erkrather KG
Krönungsball im Festzelt auf dem Gerberplatz
Große Tombola, Tanzkapelle die W. + O. Bendels Band
Sonntag, 29.05.2016 - Kirmesbeginn 12.00 Uhr
12.30 Uhr
Musikalischer Frühschoppen im Festzelt mit der
13.00 Uhr
Jugendmusikschule Erkrath
Ausschießen der Kompanievögel der 1. und 4. und des
13.00 Uhr
Pokals für alle Damen des Regiments.
Bilderausstellung „50 Jahre Erkrath“
Fronleichnam
Zehn Tage nach Pfingsten feiern
wir Fronleichnam. Dieses Wort
heißt „Leib des Herrn“. An diesem
Festtag feiern wir mit Jesus nicht in
der Kirche, sondern der Leib Christi, das heilige Brot, wird in einer
kostbaren Monstranz (= Schaugefäß) nach draußen getragen.
Wir versammeln uns zu feierlichen
Umzügen durch die Felder, Dörfer
und Städte. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das eigentlich Gründonnerstag gefeiert werden müsste, aber wegen der Passionswoche
zu diesem Termin als unangebracht
empfunden wurde.
Diakon Braun trägt die Monstranz mit
dem Allerheiligsten
Es ist deshalb an das Ende der österlichen Zeit gelegt worden.
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Neuer Kirchenvorstand nahm seine Arbeit auf
Von links stehend: Herren Schnell, Martina, Driller, Melles, Coenen, Adam, Keller,
sitzend: Herr Inger, Frau Bayer (PGR), Frau Botta, Pfarrer Ernst, Frau Jüntgen
Die Verantwortungsbereiche und Aufgaben im neuen Kirchenvorstand
wurden in der konstituierenden Sitzung wie folgt verteilt:
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Vorsitzender des Kirchenvorstands
Pastor Günter Ernst
1. stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands
Franz-Josef Driller
2. stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands
Altfried Inger
Vertreterin des Pfarrgemeinderates
Elisabeth Bayer
Bauausschuss:
Hubert Martina, Alfons Melles
Finanzausschuss:
Elisabeth Jüntgen (Kämmerin),
Margret Botta, Alfons Melles
Friedhofsangelegenheiten:
Elmo Keller
Jugendarbeit:
Franz-Josef Driller, Hubert Martina
Kindergartenausschuss:
Kay Adam
Personalausschuss:
Hermann-Josef Coenen, Franz-Josef Driller
Protokollführung:
Margret Botta
Rechtsausschuss: Harald Schnell, Hermann-Josef Coenen, Elmo Keller
Sicherheitswesen (Dienstgeberbeauftragter):
Hubert Martina
Vertreter im Beirat des CBT-Hauses:
Altfried Inger
Vertreter im Kirchengemeindeverband:
Altfried Inger
Vertreter im Pfarrgemeinderat:
Franz-Josef Driller
Der Kindergartenausschuss wird zurzeit unterstützt durch Herrn Bernd
Roland (für das Familienzentrum St. Johannes) und Herrn Diakon Braun,
der Friedhofausschuss durch Herrn Dieter Dahlhaus.
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Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit
Hintergrund, Bedeutung und Verlauf
Barmherzigkeit ist so etwas wie ein
Programm des Pontifikats von
Papst Franziskus. Bereits in den
ersten Ansprachen nach seiner
Wahl kam Franziskus immer wieder
auf die Barmherzigkeit zu sprechen. In einer Rede vor dem diplomatischen Corps sagte er: „Die
Botschaft Jesu ist diese: Barmherzigkeit. … Der Herr wird niemals
müde zu verzeihen: niemals! Wir
sind es, die müde werden, ihn um
Vergebung zu bitten!“
len kann“. Dazu sieht er eine „spirituelle Umkehr“ als notwendig an.
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit soll dafür Anlass und Gelegenheit bieten.
Daraus folge, wie er bei der ersten
Osterfeier als Papst sagte, dass wir
selber „zu Werkzeugen der Barmherzigkeit“ werden sollen. Ein wenig Barmherzigkeit macht die Welt
weniger kalt und viel gerechter.“
Papst Franziskus hat die Barmherzigkeit ins Zentrum des Heiligen
Jahres gestellt, das am 8. Dezember 2015 begann und am 20. November 2016 enden wird.
Er wünscht sich für das Heilige
Jahr, dass es eine neue „Etappe auf
dem Weg der Kirche“ wird, das
Evangelium der Barmherzigkeit zu
allen Menschen zu bringen.
Papst Franziskus sieht dieses Jahr
der Barmherzigkeit auch als eine
Fortsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils an. Denn genau 50
Jahre vor dem Beginn des Heiligen
Jahres war am 8. Dezember 1965
das Konzil beendet worden. Papst
Franziskus schreibt, er habe selbst
oft überlegt, wie die Kirche „ihre
Mission, Zeuge der Barmherzigkeit
zu sein, noch überzeugender erfül-
Erzbischof Woelki öffnet die Hl. Pforte zum
Kölner Dom – Foto Presse Erzbistum Köln
Das Barmherzigkeitsjahr soll nicht
nur in Rom, sondern in allen Diözesen gefeiert werden. Zum ersten
Mal in der Geschichte sind auch,
außerhalb von Rom „heilige Pforten“ geöffnet worden, so z.B. im
Kölner Dom.
Auf der Website des Heiligen Jahres
www.im.va finden Sie alle Hinweise zu Veranstaltungen.
Pfarrbriefservice
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Gut vorbereitet zur Erstkommunion
Eine Katechetin aus Erkrath berichtet
Seit September 2015 bereiten sich
in Erkrath 35 Kinder in sechs Gruppen mit ihren Katechetinnen und
Katecheten auf die Feier der Erstkommunion vor. In der Vorbereitungszeit machen die Kommunionkinder vielfältige Erfahrungen: In
den wöchentlichen Gruppenstunden
hören und erzählen wir vom Leben
Jesu, singen und beten miteinander
und lernen unsere Kirche kennen.
Seit einigen Jahren haben wir in
Erkrath die Gruppenstunden um
sechs Weggottesdienste ergänzt,
zu denen sich immer jeweils ein bis
zwei Gruppen mit Eltern in der Kirche treffen.
Vielen Kindern sind die Riten, Gesten und Symbole der Messfeier
fremd. In den auf den Themen der
Gruppenstunden aufbauenden Gottesdiensten werden einzelne Teile
der heiligen Messe eingeübt. Warum machen wir eine Kniebeuge?
Was bedeutet das Kreuzzeichen? In
den einzelnen Weggottesdiensten
versuchen wir, darauf Antworten zu
finden.
„Gott, vor dir bin ich klein - Gott,
mit dir bin ich groß!“ So beten wir
beispielsweise, wenn wir alle – Kinder, Eltern und Katecheten – zum
Abschluss der Weggottesdienste
die Kniebeuge vor dem Tabernakel
machen.
Feste Rituale bieten den Kindern
die Gelegenheit, die Elemente der
heiligen Messe einzuüben und besser zu verstehen.
So machen wir uns gemeinsam mit
den Erstkommunionkindern und
ihren Eltern auf den Weg zur Erstkommunion am 10. April 2016.
Angelika Weber
Katechetin in Erkrath
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Diese Kinder bereiten sich auf
die 1.Heilige Kommunion vor:
am 10. April 2016 in Erkrath:
09:00 Uhr
11:00 Uhr
Lukas Baumhoer,
Julia Ernst,
Sara Caroppo,
Sarah Geringhoff,
Mateusz Domagala,
Victoria Geringhoff,
Zelia Eisheuer,
Rafael Heimberg,
Leon Friedrichs,
Maximilian Jellen,
Gloria My,
Sean Sebastien Koyikeril,
Salvatore My,
Amy Natascha Lang,
Nicolò Panebianco,
Kilian Memmesheimer,
Gian Maurice Piecha,
Nicola Pawuliewicz,
Paul Reinsdorf,
Paulina Pelster,
Lorenz Schuster,
Gina-Aurora Petrocini,
Tim Severt,
Amelie Pilath,
Jonathan Sommer,
Jan-Levin Regh,
Maja Swatkowski,
David Schottke,
Jan Weinziehr,
Leah Stellbrink,
Leon Elias Werder und
Finn Tiedemann,
Noah Weßels
Ronja Widderich und
Caspar Wittung.
am 17. April 2016 in Unterbach:
Erik Bada-Schmitz,
Dominik Leiacker,
Anna Brünink,
Sina Sabrina Mankewitz,
Justus Conrad,
Norwin Marcus Moßmann,
Josephine Daßler,
Lucius Nathe,
Marlene Dengel,
Eric Palmer,
Niklas Dietze,
Alessandro-Adrian Pazion,
Lennert Geishauser,
Lennart Fabian Pemsel,
Janik Gerlich,
Linus Rademacher,
Laura Gruhne,
Jakob Reisiger,
Maxime Grünzner,
Pia Röckert,
Luca Guderian,
Lea Maria Rupp,
Nils Guderian,
Philip Schneiders,
Mena Hainmüller,
Sebastian Sluytermann van
Maja Havran,
Langerweyde,
Phillip Jindra,
Dominik Sohn,
Luca Kilian,
Hannah Stamm,
Josefine Knezevic,
Sophie Marie Swidersky,
Aron Gregor Korbella,
Till Valerian Tiede,
Anne-Sophie Korioth,
Frederik Turken und
Nele Koritki,
Johanna Von Wnuk
Jarne Koschel,
25
Im Evangelium von dem Weg der
zwei Jünger in das Dorf Emmaus
heißt es gegen Ende: „Sie erkannten ihn, als er das Brot brach!“ Das
ist einer der Kernsätze unseres
Glaubens. Das ist auch das Geheimnis der Kommunion. Die ganze
Gemeinde wünscht sich, dass die
Kinder am 10. und 17. April diese
Erkenntnis der Jünger von Emmaus
teilen werden.
Die Kinder haben viel gelernt in
den letzten Monaten und sie sind
gut vorbereitet auf das große Fest.
Vor allem haben sie gelernt, sich
selbst zu reflektieren, sich und das
eigene Verhalten auch mal in Frage
zu stellen. Und sie haben viel über
Jesus erfahren und über das Vertrauen, das sie in ihn setzen können.
Oft haben sie ihre Katechetinnen
und Katecheten dabei mit ihren
Antworten und Beiträgen verblüfft
und beeindruckt. Begeistert und
kritisch, haben sie sich mit schwierigen Themen und Fragen beschäftigt.
Nun sind sie eingeladen bei Jesus.
Die Redaktion von „Gemeinde
leben“ wünscht allen Kommunionkindern ein fröhliches Fest.
Stephan Erkelenz
Kommunion – und dann?
z.B. als Messdiener einen wichtigen Dienst leisten!
Unsere Gottesdienste sind nur lebendig, wenn viele mitmachen:
Küster, Organist, Pastor, Lektoren,
Kommunionhelfer, Chöre, Sänger
und eben auch Messdiener. Aber
warum soll man eigentlich Messdiener oder Messdienerin werden?
Dafür gibt es viele Gründe, z.B.





26
nah dran am Besonderen sein,
für Jesus einen Dienst verrichten,
Verantwortung übernehmen,
sich einbringen in die Gemeinde,
Wertschätzung erfahren und
vor allem

Spaß haben in Gruppenstunden
und beim gemeinsamen Dienst.
Wäre das nicht auch etwas für
Dich?
Ja, St. Mariä Himmelfahrt
bekommt unsere Hilfe!
Liebe Gemeindemitglieder, wenn Sie diese nachfolgenden
Informationen lesen, sind wir schon
wieder in unsere „neue“ Kirche St.
Mariä Himmelfahrt zurückgekehrt.
Voll Freude werden Sie dann festgestellt haben, dass alles sehr gut
geworden ist. Das Zelt Gottes unter
den Menschen von Unterfeldhaus /
Unterbach macht wieder einen gepflegten Eindruck. Durch die Reinigung der Wände ist der Kirchenraum heller geworden, er wird auch
durch die neue Beleuchtung wesentlich besser ausgeleuchtet. Das
Schmuckstück der Kirche, der
Fensterzyklus von Prof. Günter
Grote, ist aufwendig restauriert
worden.
polstern versehen. Dazu kam die
sehr aufwendige Reinigung und
Überarbeitung der komplett auseinander genommen Orgel.
Baulich ist alles geschafft und unser Dank gilt allen, die sich hier
handwerklich eingebracht haben.
In finanzieller Hinsicht haben wir in
den vergangenen zwei Monaten
dank Ihrer vielfältigen Unterstützungen große Fortschritte gemacht,
wie Sie dem Stand unseres Spendenbarometers entnehmen können.
Inzwischen sind 66.970,49 € (=
40,3 %) der benötigten Eigenmittel
von 166.000 € eingeworben worden. Zum Jahresende 2015 waren
es erst 43.965,26 € (= 26,5%).
Weitere Hilfen sind also notwendig.
So sind auch unsere Vereine, Vereinigungen und Institutionen herzlich eingeladen zu überlegen, wie
sie die Pfarrgemeinde durch eigene
Aktionen bei dieser Jahrhundertaufgabe
finanziell
unterstützen
können.
Ihre Spende auf dem Kirchenkonto
löst große Freude aus!
DE 21 3015 0200 0002 0555 64
Stichwort; “Kirchensanierung Unterbach“
Der kaum mehr sichtbare Kreuzweg konnte nach alten Vorlagen
vom Künstler Johannes Hillebrand
selbst gereinigt und farblich aufgefrischt werden. Bodenplatten wurden erneuert, die Bänke abgeschliffen, gestrichen und mit neuen Sitz-
Michael Stephan
27
Spendenbarometer für St. Mariä Himmelfahrt
180.000 €
160.000 €
140.000 €
120.000 €
100.000 €
Offener Eigenanteil der Gemeinde:
99.029,51 €
80.000 €
60.000 €
40.000 €
20.000 €
Ihre bisherigen Spenden:
66.970,49 €
0€
Lassen Sie den grünen Balken weiter steigen, damit wir den Eigenanteil für unsere schöne Kirche
St. Mariä Himmelfahrt bald
beisammen haben.
28
Sie sind jung, motiviert, aber oft
auch ziemlich ratlos, was ihre Zukunft angeht, denn ihre Heimatländer bieten ihnen kaum Perspektiven. Viele Jugendliche und junge
Erwachsene im Osten Europas kehren ihrem Land deshalb den Rücken.
Korruption, Arbeitslosigkeit, Armut
und die damit einhergehende
Chancenlosigkeit sind nur einige
Impressum:
Herausgeber:
der Gründe, warum sie dort keine
Zukunft mehr sehen. In diesem
Jahr stehen diese Jugendlichen und
ihre Hoffnungen und Sorgen im
Blickpunkt
der
RenovabisPfingstaktion.
Die bundesweite Aktion wird am
17. April in Speyer eröffnet und
endet am Pfingstsonntag, 15.
Mai, in Freising.
In diesem Zeitraum wird Renovabis
mit Gästen aus Osteuropa zahlreiche Pfarreien und Schulen besuchen und die Sorgen und Nöte,
aber auch die Hoffnungen der Jugendlichen im Osten Europas thematisieren.
Pfarrgemeinderat Erkrath/Unterbach,
[email protected]
Verantwortliche
Redakteurin:
Angelika Haite
Redaktion
Regina Inger, Hildegard Jost-Berns, Dietrich Scheppan, Stephan Erkelenz
Erscheinungsweise: alle zwei Monate
GKZ:
702 / 207 Auflage: 6.400
Bildnachweis:
S. 4 Jim Wanderscheid, S.24 Sarah Frank, S.27 Martha Gahbauer, alle
Pfarrbriefservice, S. 21 Beate Reuker, S.7 Stephan Erkelenz, S. 5, 21,
22, 25 privat – sonst Nennung am Bild
Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Druck:
Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen
Redaktionsschluss für die Ausgabe Juni/Juli ist der
6. Mai 2016
Abgabe der Beiträge an die Pfarrbüros oder per Mail an
[email protected]
29
Taufen, Hochzeiten, Sterbefälle
Durch die Taufe
in die Kirche aufgenommen wurden





Frederik Honermann UB
Adalina Keller ER
Fynn Tiedemann
Jan-Levin Regh ER
Jamie Joel Hahm UF
Leider keine aktuellen Trauungen
In die Ewigkeit uns vorausgegangen sind
17.12.
15.01.
17.01.
19.01.
23.01.
26.01.
Hans-Jürgen Butt 72 J. UB
Lieselotte Esch
91 J. ER
Josef Bermes
79 J. ER
Beate Michels
87 J. ER
Irmgard Majer
95 J. UB
Heinz Josef Cordowinus
88 J. ER
03.02. Hildegunde Pretzel
82 J.
03.02. Karl-Heinz Simon 89 J.
04.02. Anna Altmann
84 J.
06.02. Dieter Leo Spichalsky
78 J.
UB
ER
ER
07.02.
08.02.
08.02.
08.02.
13.02.
16.02.
18.02.
Ingrid Meyer
Monika Witt
Cäcilie Butzlau
Reinhold Mutke
Therese Strauss
Gregor Schreurs
Kreszenzia Paulus
98
01.03. Danuta Mionskowski
63
02.03. Marianne Weyer 91
04.03. Elisabeth Hoffmann
88
ER
Herr, lass sie ruhen in Frieden!
30
81
67
78
93
82
87
J.
J.
J.
J.
J.
J.
ER
ER
ER
UB
ER
ER
J. ER
J. UB
J. ER
J. ER
Geburtstage
Erkrath
Wolfgang Steinkusch 01.04.
Paschalis Gross
05.04.
Elisabetha Maar
05.04.
Magdlen Herda
07.04.
Erich Fischer
09.04.
Lieselotte Hallwas
10.04.
Inge Hummen
12.04.
Sonja Sanden
12.04.
Paul Topp
13.04.
Katharina Hammer
15.04.
Susanna Horn
17.04.
Alice Bruckhaus
17.04.
Elisabeth Schubert
18.04.
Margarete Degen
19.04.
Heinrich Scharfenkamp
19.04.
Dagobert Pilarski
22.04.
Giesela Hohlweck
23.04.
Auguste Henke
23.04.
Hildegard Schwob
25.04.
Arnold Claßen
27.04.
Rudolf Proff
27.04.
80
85
95
80
80
85
85
85
80
91
80
90
96
90
Emilie Adler
Charlotte Lausch
Gisela Pütz
Theresia Schulz
Konrad Bierl
Rosemarie Hädecke
Maria Labisch
Herta Suchantke
Helga Klawikowski
Walburga Lehmann
Charlotte Lohoff
Franziska Stommel
10.05.
10.05.
13.05.
13.05.
14.05.
20.05.
20.05.
20.05.
24.05.
29.05.
31.05.
31.05.
96
92
85
80
90
80
91
91
80
80
80
90
Hannelore Eglinski
Ruth Bodendorff
Elfriede Rocka
Inge Cornelius
Franziska Plehn
Marga Bitter
Rita Schmidt
Marlies Heil
Norman Schmitt
03.05.
09.05.
10.05.
11.05.
12.05.
17.05.
18.05.
22.05.
26.05.
80
91
85
85
80
80
80
80
80
91
80
92
94
91
80
80
Unterfeldhaus, Unterbach
Elisabeth Blank
01.04.
Ursula Weiser
03.04.
Heinrich Buddelmeyer
09.04.
Paula Steinhäuser
10.04.
Anneliese Kleinert
11.04.
Katharina Leven
11.04.
Irmintrud Wermeister 11.04.
Dieter Dahlhaus
13.04.
Heinrich Krein
23.04.
Franz Troller
23.04.
98
80
80
96
85
80
80
80
90
85
Wir gratulieren herzlich zum 80., 85. und ab dem 90. Geburtstag!
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Pfarrbüro Erkrath
Kirchstraße 7
40699 Erkrath
Sekretariat
Telefon
Fax
Mail
Martha Heinecke
0211-24 31 34
0211-92 42 38 2
[email protected]
Öffnungszeiten
Dienstag
9:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag
9:00 – 12:00 Uhr
15:00 – 18:00 Uhr
Freitag
9:00 – 12:00 Uhr
Pfarrbüro Unterbach
Wittenbruchplatz 24
40627 Düsseldorf
Sekretariat
Telefon
Fax
Mail
Gudrun Andrich
0211-20 10 06
0211-20 35 45
[email protected]
Öffnungszeiten
Montag
9:00 – 13:00 Uhr
Web
Mittwoch
14:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag
9:00 – 12:00 Uhr
www.kk-eu.de
Seelsorgeteam:
Sprechstunden:
Pfarrvikar Suitbert Junior
Tel.: 0211-92 53 140
Dienstags von 17:00 bis 18:00 Uhr im
Pfarrhaus, Gerresheimer Landstraße 95
in Düsseldorf-Unterbach
Diakon Georg Braun
[email protected]
Tel.: 0211-22 08 753
Termine nach Vereinbarung
Jugendreferent Holger Wirtz
[email protected]
Jugendbüro : 0211-99 48 96 33
Termine nach Vereinbarung
Pfarrer Günter Ernst
Tel.: 0211-41 14 42
Freitags von 17:00 bis 18:00 Uhr im
Pfarrhaus, Kirchstraße 7 in Erkrath
Sprechstunden Caritas
jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats* im Pfarrbüro Unterbach
jeden 2. und 4. Donnerstag des Monats* im Pfarrbüro Erkrath
*jeweils von 16:00h bis 17:00Uhr
Bankverbindung: IBAN DE21 3015 0200 0002 0555 64
32