als pdf - Neuhauser Woche

Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
4. Jahrgang, Nr. 30
donnerstag, 6. August 2015
SIGNALETIK
SCHRAUBFUNDAMENTE
BESCHRIFTUNGEN
Beschriftungen
Signaletik
Schraubfundamente
Bischof auf Vortragsreise
Fussballcamp im Langriet
1.-August-Zmorge
Der sudanesische Bischof Macram
Max Gassis berichtet über Missstände in seinem Land. Seite 3
Diese Woche geniessen 41 Buben
Fussballunterricht auf hohem
Niveau. Seite 5
Der diesjährige Nationalfeiertag ist
mit einem herzhaften Frühstücksbuffet begangen worden. Seite 7
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Schaffhausen/Neuhausen
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Poststelle zieht
an die Poststrasse
Florian Schmid, Präsident der Gesellschaft zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Bild: vf
Grenznachbarn besser verstehen
Seit Juni ist im Rhytech-Areal eine ehrenamtlich tätige
Vereinigung eingemietet. Deren Mitglieder wollen das
Gespräch fördern zwischen Menschen, die diesseits
und jenseits der Grenze leben.
Florian Schmid befasst sich schon
seit über zehn Jahren mit Fragen der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. In dieser Zeit hat er wiederholt Politiker aus Deutschland und
der Schweiz zu Podiumsgesprächen
eingeladen. Ausserdem hat er mehrtägige Studienreisen organisiert, die
internationale Organisationen –
etwa die EU und die UNO – zum Ziel
hatten. Andere Reisen führten in
Wirtschaftsräume, die sich über
mehrere Länder erstrecken. «Grenzen haben viel damit zu tun, dass
man übereinander zu wenig weiss»,
sagt der 41-Jährige. Dies zu ändern
und darüber zu informieren, erachtet er als seine Mission.
Der in der Region Bülach aufgewachsene Schweizer wohnt mit seiner Familie seit ein paar Jahren in
Lottstetten. Zusammen mit seiner
indisch-deutschen Frau Indrani
Das Schmid und mit weiteren Mitstreitern hat er 2013 die Gesellschaft zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
ins Leben gerufen. «Mittlerweile
zählen wir etwa 90 Mitglieder», sagt
Schmid, der als Präsident einen
zehnköpfigen Vorstand anführt.
Um eine Geschäftsstelle errichten
zu können, hätten sie im Grenzraum nach Büroräumlichkeiten gesucht, sagt der Politologe. In Neuhausen auf dem Rhytech-Areal
seien sie fündig geworden und seit
Anfang Juni eingemietet.
Seminare und Reisen
Für das laufende Jahr sind zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm. So findet Anfang September
ein Ausflug an die Expo in Mailand
statt; am 21. September ist in Neuhausen das Seminar «Faszination
grenzüberschreitender Zusammenarbeit» geplant und am 17. Oktober
ein Ausflug zum Thema «Der Rheinfall als Melting Pot von Geschichte,
Gesellschaft, Kultur und Natur». Weitere Anlässe unter www.gfgz.org. (vf)
Voraussichtlich im kommenden
Frühjahr wird an der Poststrasse 9
eine neue Poststelle eröffnet. Dies
ist einem Flugblatt zu entnehmen,
das in die Haushaltungen verschickt wurde. Wie Post-Mediensprecher Erich Schmid auf Anfrage
mitteilt, werden leer stehende Räumlichkeiten neben dem Coop bezogen. Was mit der Liegenschaft an
der Zentralstrasse 50 geschieht, in
der die jetzige Poststelle untergebracht ist, steht noch nicht fest. Besitzerin ist die Post.
Grund für den Standortwechsel
ist laut dem Mediensprecher, dass
die aktuelle Poststelle renovationsbedürftig ist. «Zudem entspricht
die Flächenaufteilung nicht mehr
heutigen Bedürfnissen: Während
die Kundenfläche knapp bemessen
ist, sind ungenutzte Betriebs­
flächen vorhanden.» Diese seien
früher für die Zustellung verwendet
worden. Doch heute erfolge die
­Zustellung für Neuhausen von der
Zustellstelle Schaffhausen (Ebnatstrasse 125) aus. (r.)
5500 Franken für
Museumsnacht
Bereits zum sechsten Mal beteiligt
sich die Gemeinde mit einem Kulturangebot an der Museumsnacht
Hegau-Schaffhausen. Diesmal findet
der grenzüberschreitende Anlass
am 19. September statt. Wie der
Gemeinderat mitteilt, finden die
Neuhauser Schwerpunktaktivitäten
im Cinevox, im Schloss Charlottenfels, in der Gemeindebibliothek, in
den Alters- und Pflegeheimen sowie
in der katholischen Kirche statt. Der
Kostenbeitrag der Gemeinde beläuft
sich auf 5500 Franken. (r.)
2 Tribüne
Grosses Dankeschön
Neuhauser Woche
donnerstag, 6. August 2015
der hingucker
Vollmondspektakel
33 Jahre
Freiwilligenarbeit
Albert Baumann*, Mitbegründer
der MS-Regionalgruppe, setzte
sich seit 1982 für MS-Betroffene in
der Region Schaffhausen ein. Er
war massgeblich an der Idee sowie
der Umsetzung monatlicher, ungezwungener Zusammenkünfte von
MS-Betroffenen beteiligt. Am
28. Mai 1983 fand der erste Anlasst,
statt und bald darauf wurde eine
erste Ferienwoche für MS-Betroffene durchgeführt.
Noch heute, 32 Jahre später, werden
vom Vorstand monatliche Anlässe
­organisiert, wo Betroffene von freiwilligen Helferinnen und Helfern betreut und begleitet werden. Auch die
Durchführung einer Ferienwoche hat
Bestand. Alle zwei Jahre findet sich
eine Gruppe, welche einige unbeschwerte und gesellige Ferientage
­irgendwo in der Schweiz verbringt.
In den 90er-Jahren engagierte sich
­Albert Baumann auch dafür, dass
sich die MS-Schweiz am Stiftungs­
kapital des Lindli-Huus Schaffhausen, Wohnhaus für Menschen mit
einer Körperbehinderung, beteiligte.
Über 20 Jahre leitete Albert Baumann die MS-Regionalgruppe mit
Engagement und Weitsicht als Präsident. Anschliessend – als Ehrenpräsident – wirkte er weiterhin aktiv im
Vorstand mit. Wenn er jetzt kürzertreten will, haben wir Verständnis
dafür, getreu nach dem Motto:
«Er darf, aber muss nicht»! Wir
freuen uns mit ihm, wenn er seinen
Lebensabend weiterhin, zusammen
mit seiner Gattin, bei guter Gesundheit geniessen kann.
Im Namen der Betroffenen, den freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie dem Vorstand danken wir Albert
Baumann ganz herzlich für sein langjähriges, uneigennütziges Engagement zugunsten der MS-Betroffenen
in unserer Region. Selbstverständlich
ist er auch weiterhin an ­allen unseren
Anlässen und Aktivitäten herzlich
willkommen, ganz im Sinne von: «Er
darf, aber muss nicht.»
Matthias Schlatter Präsident
MS-Regionalgruppe Schaffhausen
* Albert Baumann (Neuhausen) ist vergangene Woche als langjähriger Präsident und
Ehrenpräsident aus dem Vorstand der
Schaffhauser Regionalgruppe der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft
verabschiedet worden.
Immer wieder ist Hans Keel vom Versteckspiel des Mondes begeistert. Bild: Hans Keel, Neuhausen
Sonne: Es lebe das Leben
Ich bin die Sonne, das Leben, Licht
und Wärme spendende Hauptgestirn unseres Sonnensystems, und
gelte in der Astrologie als Persönlichkeitszentrum. Ich werde dem
Tierkreiszeichen Löwe zugeordnet,
dem König des Tierkreises. Mit meinem Drang zur Selbstverwirklichung erlebe ich meine Kraft als die
Erfüllung und Vollendung meiner
Persönlichkeit. Ich symbolisiere in
einem Horoskop das eingeborene
Bild des Vaters und die «VaterErwartung». Da erklärt sich auch,
dass verschiedene Kinder denselben Vater anders erleben können.
Meine ausgeprägte Lebensfreude und meine positive Einstellung dem Leben gegenüber lässt
mich jeden Tag zu einem Fest gestalten. Das überaus stark ausgeprägte Selbstbewusstsein wird von
vielen Mitmenschen beneidet, aber
auch bewundert. Mit meiner kraftvollen Ausstrahlung und Erwartung
von Anerkennung habe ich schon
manchen zum Erblassen gebracht.
Meine Überzeugung wirkt authentisch und ist die Basis meiner Erfolge. Ich möchte nichts verpassen
und mir nichts entgehen lassen!
Mein majestätisches Verhalten
kann schwer Kritik annehmen, da
Sonne (in Löwe)
23. 7. bis 23. 8.
ich ungern verzichte oder Missgunst erfahren möchte. Die Lebenspläne sind grossartig und über­
dimensional, da ich mein Sach- und
Fachwissen von Grund auf erwerbe
und ein arbeitswilliger Mensch bin.
Aus eigener Kraft kann ich Unwahrscheinliches erreichen. Ich bin
stolz, ein/eine «Selfmademan/woman» zu sein.
In Gefühlsbeziehungen bin ich
eher unverbindlich und bleibe daher unabhängig. Viel Nähe ist für
mich beengend, und mein grosses
Herz braucht Bewunderung von
mehreren Menschen, obwohl die
Menschen, die ich seelisch an mich
gebunden habe, unter meinem persönlichen Schutz stehen.
Eifersucht empfinde ich nicht
als Verlustangst, sondern als ver-
letzten Stolz. Die ausgeprägte Ichbezogenheit lässt wenig Raum für
Verständnis und Menschenkenntnis. Ich habe aber den sicheren Instinkt für Machtverhältnisse und
kann Funktionen delegieren, ohne
dabei die «Fäden aus den Händen»
zu geben. Was ich fühle und denke,
kann ich mit einer unbeschreib­
lichen Kraft umsetzen. Mit Management und Organisationstalent kann
ich Geschäfte gründen, Firmen leiten und Träume und Ideen verwirklichen.
Ich liebe den Luxus, das Schöne
und das Leben. In Familie und Gesellschaft bin ich mit meinen sehr
emotionalen und kraftvollen Qualitäten meist der Mittelpunkt.
Die Planeten
in der Astrologie
Einmal im Monat verfasst
­Rebecca Kunz eine Kolumne
über den jeweils vorherrschenden Planeten und dessen Qualitäten. Sie lebt in Büsingen
und bietet unter «Astrowerk»
psycholo­gische Astrologie­
beratung an: 079 301 66 24.
donnerstag, 6. August 2015
Gemeindeleben
Neuhauser Woche
Bischofsbesuch aus dem Sudan
Das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in
Not» lädt immer wieder Würdenträger in die Schweiz
ein. In den nächsten Tagen ist Macram Max Gassis zu
Besuch, der ehemalige Vorsteher der Diözese El Obeid.
Er berichtet über das Leben im Sudan.
Macram Max Gassis wurde 1938 in
Khartum geboren. Ab 1955 studierte er in England und Italien
Theologie und erhielt 1964 im italienischen Verona die Priesterweihe. Er wirkte danach als Seelsorger im Sudan und war bei den
Gläubigen sehr beliebt. Ende der
Achtzigerjahre wurde er durch
Papst Johannes Paul II. zum Bischof
des Bistums El Obeid ernannt, das
im mehrheitlich muslimisch geprägten Sudan liegt und etwa 20mal so gross wie die Schweiz ist.
Am 28. Oktober 2013 nahm Papst
Franziskus den altersbedingten
Rücktritt des Bischofs an.
Rund 1,6 Prozent der Bewohner
der Diözese sind Katholiken. Darfur und die Nuba-Berge gehören
zum Bistum. Das Regime um Omar
Hassan al Baschir klagte Bischof
Gassis an, nachdem er die gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Sudan angeprangert hatte.
Dies duldete die Regierung nicht.
Seither hält sich Gassis aus Sicherheitsgründen vorwiegend ausserhalb seiner Diözese auf und berichtet in vielen Ländern über die Situation im Sudan. Immer wieder trifft
er mit Parlamentariern aus europäischen Hauptstädten und den
USA zusammen. Auch Vertreter der
EU und der UNO sieht und informiert er regelmässig. Überall berichtet er über die schlimme Situation und das Leid der Menschen in
seinem Bistum.
Kirche als Hoffnungsschimmer
Seit über 35 Jahren engagiert
sich «Kirche in Not» im Sudan und
stellte der Kirche für ihre vielen
Projekte im Jahr 2013 im Sudan
0,37 Millionen und im Südsudan
1,63 Millionen Franken zur Verfügung. Die katholische Hilfsorganisation unterstützt die katholische
Kirche bei der Ausbildung von Kin-
Vortrag in Neuhausen
Der emeritierte Bischof Macram Max Gassis macht auch
einen Halt bei den Neuhauser
Katholiken. Am Freitag, 14. August, um 8 Uhr ist er bei Laudes
und Heiliger Messe anwesend.
Anschliessend hält er im Pfarreizentrum einen Vortrag. (r.)
dern, bei Bauprojekten, in der Ausund Weiterbildung von Priestern,
Ordensleuten, Laien und beim Erwerb von Fahrzeugen. Knapp ein
Drittel der Menschen sind unterernährt, und knapp drei Viertel der
über 15-Jährigen sind Analphabeten. Nebst Bildung und Essen fehlt
es an Medikamenten, Krankenhäusern und Wohnungen. Die katholische Kirche des Sudans ist arm, da
sie keine Kirchensteuer wie in der
Schweiz kennt. Viele Gläubige sind
oft selbst bedürftig und können die
Kirche nicht unterstützen.
Zwei Staaten gebildet
Der 21-jährige Bürgerkrieg endete im Januar 2005, als zwischen
der südsudanesischen Befreiungsarmee und der Regierung in Khartum das Friedensabkommen geschlossen wurde. Am 9. Juli 2011
rief der Südsudan die Eigenstaatlichkeit aus, was mit der sudanesischen Regierung in Khartum vertraglich vereinbart worden war.
Viele Christen zogen aus dem muslimischen Norden in den christlichen Süden, da sie sich dort ein
friedlicheres Leben erhofften.
Im Südsudan hielt die Ruhe nicht
lange an. Am 15. Dezember 2013
brach ein Konflikt zwischen den Regierungstruppen und den vom ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar angeführten Rebellen aus. In
ganz Südsudan verloren Tausende
von Menschen ihr Leben. (Eing.)
Bischof Macram Max Gassis besichtigt einen neuen Brunnen in den Nuba-Bergen. Bild: zvg
3
die gemeinde
informiert
Ersatzanschaffung Marktstände 2001 hat die Gemeinde für den neuen Freitagsmarkt zwölf Marktstände angeschafft, welche
dem Typ entsprachen, welcher bis heute auch in Visp
eingesetzt wird. Die Marktstände erwiesen sich als
­reparaturanfällig und sind
zudem ob ihres Gewichts
nicht einfach zu transportieren sowie aufzustellen.
Heute können diese Marktstände mit vernünftigem
Aufwand kaum noch repariert werden, weshalb der
Gemeinderat einen Nachtragskredit in Höhe von
15 500 Franken für neue,
einfacher transportier- und
aufstellbare Marktstände inklusive Zubehör für den Freitagsmarkt auf dem Platz für
alli bewilligt hat. Diese Kosten werden mit einer Entnahme aus dem Gemeindeentwicklungsfonds gedeckt.
Polizei bemängelt
Transport von
Feuerwerk
Am Freitagmorgen hat die Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der
Stadt Schaffhausen bei der Kontrolle eines Anhängerzugs festgestellt, dass die Vorschriften für den
Transport von gefährlichen Gütern
(Feuerwerk) nicht eingehalten
wurden. Der Lastwagen war teilweise falsch gekennzeichnet. Zudem stimmten die Begleitdokumente nicht mit der Beladung überein. Der Fahrer wurde angezeigt.
Der Lastwagen aus Luzern war mit
­Material für das Rheinfallfeuerwerk
beladen.
Gegenüber Radio Munot warfen die Organisatoren des Rheinfallfeuerwerks der Schaffhauser
Polizei Schikane vor. Der Chef des
Rheinfallfeuerwerks, Sigi Vogel, vermutete, dass der Lastwagen gezielt
aus dem Verkehr gezogen wurde.
Die Schaffhauser Polizei wollte sich
zum Vorwurf nicht äussern. Wie
­Pikettchef Ravi Landolt auf Anfrage
von Radio Munot sagte, werde die
Polizei darüber keine öffentliche
Debatte führen. (r.)
A1398950
Der Neuhauser Gemeinderat lädt ein zum
Quartiergespräch
«Zukunft des SIG Areals»
Wie wird sich das historische SIG Areal zukünftig
gestalten? Welche Nutzungen sind vorgesehen?
Was sind die aktuellen Planungsschritte?
Wir suchen per sofort für unser
Clubhausteam
Um diese und weitere Fragen zu beantworten,
organisiert der Gemeinderat zusammen mit
der SIG Gemeinnützigen Stiftung ein
Quartiergespräch mit der Bevölkerung.
Leiter/in
und Helfer/in
welche den Kontakt zu unseren
Gästen gerne pflegen und am Vereinsleben teilnehmen möchten.
Einsätze:
Dienstag bis Freitag ab 19.00 Uhr,
Samstag und Sonntag gemäss Spielplan. Weitere Informationen gibt Ihnen
Roger Kilchör, Tel. 079 468 14 30
oder besuchen Sie unsere Homepage
www.vfcneuhausen.ch.
Fühlen Sie sich angesprochen?
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.
4. Quartiergespräch
12. August 2015 um 19.00 Uhr
SIG Hus, Neuhausen am Rheinfall
Keine Anmeldung erforderlich.
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A1400270
Donnerstag, 6. August
8.30 Gemeindemorgenessen, KGH
14.00 Stubete, KGH
Sonntag, 9. August
9.30 Gottesdienst mit Taufe
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Freitag, 7. August 2015
ab 15:30 bis 19:00 Uhr
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Sonntag, 23. August 2015
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donnerstag, 6. August 2015 Neuhauser Woche
Fussballcamp
5
Spass und Sport im Fussballcamp
Diese Woche findet in
Neuhausen das von MS
Sport organisierte Fussballcamp statt. Kinder von
6 bis 15 Jahren dürfen
sich ausgiebig mit dem
beliebten Ballsport auseinandersetzen und lernen
dabei allerlei neue Tricks.
Nathalie Krebser
In tiefblauen Trikots mit passenden
Shorts flitzen Jungs mit einem Ball
an den Füssen über die Wiese und
setzen die Anweisungen des Trai­
ners so gut es geht in die Tat um.
Im Stadion Langriet dürfen die Kin­
der täglich ab 10 Uhr unter der Lei­
tung von ausgebildeten Trainern
«tschutte» und verbringen dort bis
16 Uhr die letzte Sommerferien­
woche mit Kindern aus der ganzen
Region. Gegründet von Mario ­Sager,
Ex-Profifussballer, führt MS Sport
in der gesamten Schweiz verschie­
dene Sportcamps durch und ist da­
bei überaus erfolgreich. Seit sieben
Jahren finden in verschiedenen
Kantonen betreute, von Raiffeisen
gesponserte Fussballcamps statt.
Diese Gruppe übt die Ballabnahme – direkt mit dem Fuss oder indirekt mit dem Oberkörper. Bilder: vf
Pause ein, um sich unter dem
­Rasensprenger abzukühlen.
zugeteilt, damit es nicht an Ab­
wechslung fehlt. Morgen Freitag
spielen die drei Mannschaften im
Mini-WM-Turnier den ganzen Tag
um den Sieg für ihr Team. Ein Ab­
schluss, der den Zusammenhalt
zusätzlich stärkt.
Unterstützung vom VCF
VFC Neuhausen unterstützt das
Projekt und arbeitet deshalb Hand
in Hand mit MS Sport. Für die
ganze Woche bietet der Club den
Kindern das Clubhaus an, wo sie
sich zum Mittagessen zusammen­
finden.
Enrico Heiner, studierter Sport­
wissenschaftler und seit Dezember
2014 Campleiter, organisiert und
leitet gemeinsam mit drei weiteren
Trainern das Camp.
«Dieses Jahr machen mehr Kin­
der mit als letztes Jahr», meint er
und deutet auf die 41 Jungs, die
sich gegenseitig auf der Sportwiese
Pässe zuspielen und dabei ausge­
lassen lachen. Dieses Jahr sind nur
männliche Teilnehmer dabei, aber
auch Mädchen wären willkommen.
Zu Beginn wurden die Teilnehmer
alle mit neuen Sportsachen ausge­
stattet. Dazu gehörten Trikot,
Shorts und die Stulpen.
Je nach Alter wurden die Kinder
in verschiedene Gruppen aufgeteilt
und übernahmen die Namen be­
kannter Fussballclubs. Die Jüngs­
ten vertreten den Namen des
FC Barcelona, die Mittleren den
von Juventus, und die Grössten
heissen Borussia-Dortmund. Den
Gruppen sind keine festen Trainer
Nicht nur Fussball
Nebst dem Fussballspielen
kommen auch andere Aktivitäten
nicht zu kurz. Jeden Tag nach dem
Mittagessen findet ein kurzes Mit­
tagsprogramm statt, bei dem die
Kinder oft auch etwas gewinnen
können. Zum Beispiel ein Trikot
des Fussballclubs Zürich mit den
Signaturen aller Spieler. Auch be­
liebte Kartenspiele wie Halli Galli
werden ausgepackt und gemein­
sam bei entspannter Stimmung ge­
spielt. Am Montag legten die Grup­
pen bei der grossen Hitze extra eine
Besuch von Profis
Eine grosse Überraschung für die
Kinder ist es jedoch, wenn tatsäch­
lich Fussballprofis vorbeikommen
und zusammen mit ihnen Zeit ver­
bringen und Autogramme verteilen.
Für heute ist ein Besuch von Marco
Mathys und Marcel Herzog vom FC
St. Gallen vorgesehen. Vor Begeiste­
rung leuchtende Augen sind hier vor­
programmiert. «Das ist kein Leis­
tungscamp», betont Enrico Heiner.
«Wir setzen auf Spiel, Spass, Freude
und den gemeinsamen Zeitvertreib.»
Bei einem Blick auf die strahlenden
Gesichter der Kinder, die Ball um Ball
in das Netz des Tors befördern, und
bei dem lauten Gelächter, das über
die Anlage hallt, scheinen diese Ziele
vollkommen erreicht.
Andri Ruetsch (8): «Mir gefällt es
hier sehr gut. Ich habe Neues gelernt beim Dribbeln und bei
Match­aufstellungen. Ich trainiere
sonst beim VFC Neuhausen.»
Nando Niederer (9): «Mir gefällt
es auch sehr gut. Am besten hat
mir bisher der Match gefallen. Wir
waren sehr gut. Ich trainiere sonst
nicht in einem Fussballclub.»
Matteo Minestrini (8): «Mir haben
bisher der Match und das Dribbeln
am besten gefallen. Ich mache bei
der Fussballwoche mit, weil es Spass
macht und weil Maksim dabei ist.»
Maksim Dervisi (9): «Ich habe über
Taktik etwas gelernt: Wie man sich
aufstellt, wenn man zu dritt ist.
Entweder können zwei hinten sein
und einer vorne oder umgekehrt.»
6 Gemeindeleben
Neuhauser Woche
«Ich bin zuversichtlich, dass
wir dieses Mal die magische
1000er-Grenze durchbrechen»
Knapp 1000 Knaben und Mädchen haben letztes Jahr am
traditionellen Kinderfest auf dem Munot teilgenommen.
Dieses Jahr soll diese Grenze durchbrochen werden.
Herr Balduzzi, wie viele Kinder
­erwarten Sie am Mittwoch,
19. August auf dem Munot?
Stefan Balduzzi*: Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Mal die magische
1000er-Grenze durchbrechen. Wir
haben die Zu­
sammenarbeit mit
den Schulen im
Kanton Schaffhausen sowie den
­Zürcher und den
Thurgauer Nach­b argemeinden
nochmals intensiviert. Darum hoffen
wir, die Mär, dass das Kinderfest ausschliesslich ein Event für Kinder der
Stadt Schaffhausen ist, endgültig aus
dem Weg zu räumen.
Für die Teilnahme am Kinderfest
bezahlt jedes Kind 20 Franken, ein
bescheidener Betrag dafür, was die
Knaben und Mädchen alles erleben.
Balduzzi: In der Tat. Ich bin froh,
dass Sie das auch so sehen. In diesen 20 Franken inbegriffen sind jeg-
Vorsicht vor
Parkplatzdieben
Am Dienstag haben Grenzwächter
am Grenzübergang Thayngen drei
Männer in einem Auto angehalten,
die einen Störsender mitführten.
Mit diesem Störsender kann das
ferngesteuerte Verschliessen von
Fahrzeugen blockiert werden.
Die Schaffhauser Polizei rät der
Bevölkerung, keine Wertgegenstände,
Taschen und Kleidungsstücke sichtbar in parkierten Autos liegen zu lassen. Zudem sollte man sich immer
versichern, dass ein parkiertes Auto
auch tatsächlich verriegelt ist. Man
sollte sich nicht auf das Knopfdrücken beziehungsweise Verschliessen
aus Entfernung verlassen. Genau dies
kann nämlich durch einen solchen
Störsender blockiert beziehungsweise unterbunden werden. (r.)
liche Zwischenverpflegungen, das
gesamte Unterhaltungsprogramm,
Speis und Trank auf der Munotzinne, professionelle Betreuung
und vieles mehr. Ab 13. August können Tickets bei Schaffhausen Tourismus auf dem Herrenacker bezogen werden. Wer sich kurzfristig für
eine Teilnahme entscheidet, der
kann am Veranstaltungstag ab 13.30
Uhr beim Emmersbergschulhaus
ein Billett beziehen.
Wie sieht dieses Jahr das Programm
aus? Was wird den Kindern alles geboten?
Balduzzi: Beatboxer Camero wird
auf der Zinne für Unterhaltung sorgen. Für Kinderzauberer Lukky haben wir die Kasematte reserviert,
das Zumbatanzen mit Kathrin
Meyer findet, wie in den vergangenen zwei Jahren, auf der Spielwiese
statt. Fürs Märlierzählen haben wir
dieses Jahr Katarina Dujmovic, Lehrerin in Neuhausen, gewinnen kön-
nen. Schliesslich nehmen traditionsgemäss Jungwacht, Blauring
und die Pfadi am Kinderfest teil.
Und der Rhyfall-Express – im vergangenen Jahr sehr gut angekommen bei den Teilnehmern – wird ab
14.30 Uhr seine Runden um die
­Munotsportanlage drehen. Damit
garantieren wir für ein abwechslungsreiches und attraktives Programm, das hoffentlich von den
Kindern positiv aufgenommen wird.
Was ist sonst noch erwähnenswert?
Balduzzi: Bei schönem Wetter findet das Kinderfest am Mittwoch,
19. August statt. Verschiebedaten
sind der 20. August, der 21. August
oder schlimmstenfalls der 26. August. Drei Böllerschüsse um 12 Uhr
und das Hissen der Flagge zeigen
die Austragung am Mittwoch an.
Die Eltern haben ab 18.15 Uhr wieder Zutritt zur Zinne. Kurz nach
21 Uhr beginnt das Feuerwerk, das
die Kinder – mit ihren Eltern – von
den Munotsportwiese aus verfolgen.
* Stefan Balduzzi ist Obmann des MunotKinderfestes. Von Beruf ist er Schulleiter an
der Primarschule Neuhausen. Geführt wurde
das Interview von den Organisatoren.
Handlungsbedarf bei
den Carparkplätzen
SVP-Einwohnerrat Arnold Isliker
findet, dass bezüglich der Carparkplätze in Neuhausen Handlungsbedarf besteht. In einer
Interpellation, die von drei weiteren Personen unterzeichnet ist,
spricht er unter anderem die Situation auf der Burgunwiese an.
Wenn die Carparkplätze am
Rheinfall belegt sind, kann auf der
Burgunwiese zusätzlicher Parkraum genutzt werden. Doch dieses Angebot, das 20 Franken kostet, nutzen laut Arnold Isliker
nicht alle Chauffeure. «Findige
Kerle, welche die Gebühr zu umgehen wissen», würden ihre Fahrzeuge stattdessen «in der ganzen
Gemeinde an den unmöglichsten
Orten» parkieren.
Mehrere Fragen
Arnold Isliker stellt dem Gemeinderat mehrere Fragen. So will
er etwa wissen, was die Gemeinde
und der Kanton zu tun gedenken,
um die Zustände zu verbessern.
Weiter will er wissen, für wie lange
der Kanton die Burgunwiese benutzen darf und wohin die Busse und
Personenwagen der Rheinfallbenutzer ausweichen sollen, wenn der
Vertrag ausläuft. Schliesslich will der
Einwohnerrat eine Antwort auf die
Frage, wie die Burgunwiese längerfristig genutzt werden soll. (r.)
donnerstag, 6. august 2015
Felssturz auf die
Nohlstrasse
Im Nohl ist es am Donnerstagmorgen zu einem Felssturz bei der Ruine
Neuburg gekommen. Wie Radio
­Munot berichtete, waren die Schaffhauser Polizei sowie das Tiefbauamt
vor Ort. Aufgrund des Felssturzes
waren die Verzweigungen Nohlstrasse/Rheinfallstrasse und Nohlstrasse/Fischerhölzliweg vorübergehend gesperrt. Verletzte habe es
keine gegeben, sagte Werner Strasser
vom Tiefbauamt des Kantons
Schaffhausen. Gegenüber den
«Schaffhauser Nachrichten» sagte
er, dass der Felssturz keinen direkt
erkennbaren Auslöser gehab habe.
«Das ist die normale Felsalterung»,
sagte er. Wasser, wechselnde Temperaturen und Risse im Fels könnten Instabilität erzeugen. Am Montag ist einer der herumliegenden
Felsbrocken gesprengt worden (r.)
Zeugenaufruf
wegen Kollision
Um ca. 14.15 Uhr am Sonntagnachmittag bremste ein Fahrzeuglenker
auf der Zentralstrasse vor einem
Fussgängerstreifen sein Fahrzeug ab,
um einem Fussgänger den Vortritt zu
gewähren. Die nachfolgende Fahrzeuglenkerin bemerkte dies zu spät
und fuhr mit ihrem Fahrzeug auf das
vor ihr stehende Fahrzeug auf.
Personen wurden bei dieser Auffahrkollision keine verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden an den
beiden Unfallfahrzeugen, teilte die
Schaffhauser Polizei mit. Sie bittet
Personen, die sachdienliche Hinweise
zu diesem Verkehrsunfall machen
können, sich unter der Telefonnummer 052 624 24 24 zu melden. (r.)
ÖV-Tickets mit
Handy kaufen
Besitzer von Smartphones haben
im Tarifverbund Flextax ab sofort
die Möglichkeit, elektronische
­Tickets zu kaufen. Nach Installation
der PostAuto-App können Kundinnen und Kunden Tageskarten und
Einzelbillette für das Gebiet des Tarifverbunds lösen. Eine einmalige
Registrierung mit E-Mail-Adresse
und gewünschtem Zahlungsmittel
genügt. Danach braucht es jeweils
nur noch zwei Klicks, um das elek­
tronische Billett zu lösen. (r.)
donnerstag, 6. August 2015
Familie Weibel ist dieses Jahr zum
ersten Mal dabei.
Leute
Neuhauser Woche
7
Keine 1.-August-Feier ohne Nationalhymne. Die zahlreich anwesenden Frauen und Männer lesen den Text
von den zuvor verteilten Blättern ab.
Ein herzhafter 1.-August-Zmorge
Auch in diesem Jahr lud der Gemeinderat Neuhausen
am Rheinfall die Bevölkerung zu einer besinnlichen
1.-August-Feier ein. Die Neuhauserinnen und Neuhauser erschienen zahlreich. Claudia Zanella
Da das Wetter nicht mitspielte,
wurde die 1.-August-Feier in das
­reformierte Kirchgemeindehaus
verlegt und war von Beginn an bis
auf den letzten Platz besetzt.
Nachdem der Musikverein Beringen und Neuhausen das Fest mit
ein paar stimmungsvollen Liedern
eröffnet hatte, dankte Gemeindepräsident Dr. Stephan Rawyler den
Neuhauserinnen und Neuhausern
für ihr zahlreiches ­Erscheinen und
lobte den Zusammenhalt der Bevölkerung. Ebenso verriet er schmunzelnd, dass für das anschliessende
Singen der schweizerischen Nationalhymne Blätter mit dem Text verteilt
würden. «Für all jene, die nicht ganz
textsicher sind.» Weiter erwähnte er,
dass gleich zwei Premieren stattfinden. «Einerseits findet bei diesem
Wetter der Bundeszmorge das erste
Mal im Kirchgemeindehaus statt,
andererseits ist heute der erste
Arbeitstag unserer neuen Gemeindeschreiberin Janine Rutz.» Sie übernimmt die Aufgaben der pensionierten Olinda Valentinuzzi.
Wunderschönes Buffet
Nach Rawylers Ansprache wurde
das ersehnte Zmorgenbuffet eröffnet. «Ein wahrer Augenschmaus»,
strahlte eine Frau bewundernd.
Zahlreiche freiwillige Helfer – unter ihnen Vertreter des Gemeinderats –
haben den Bundeszmorge möglich gemacht.
«Das alles ist so schön angerichtet,
dass es fast schade ist, es zu zerstören», eine andere. Man war sich einig, dass die wunderschön hergerichteten Platten der Caterer von
den Alters- und Pflegeheimen Neuhausen mit viel Liebe dekoriert worden waren und dass einem nur
schon beim Anschauen das «Wasser
im Mund zusammenläuft». Die Neuhauserinnen und Neuhauser griffen
deshalb auch herzhaft zu und genossen das ­Essen und das gemütliche Beisammensein. Derweil
brachte das Gemeindeteam immer
wieder neue, herrlich garnierte Platten und richtete unschön gewordene Arrangements neu her.
«Es ist schön, dass so viele
Leute gekommen sind», freute sich
Rawyler. «Alle Generationen sind
vertreten, und man sieht, dass
Jung und Alt das Beisammensein
geniesst.»
Dass man sich in Neuhausen für
den Bundeszmorge nicht anmelden
muss und jeder Gast willkommen
ist, ist eine sehr schöne Tradition
und ermöglicht es Leuten, auch
spontan hereinzuschauen. Claudia
Weibel verriet lachend, dass sie mit
ihrer Familie aus reinem «Gwunder»
hier sei. Sie hätten das Plakat in
Neuhausen gesehen und sich am
Morgen spontan entschieden, hierherzukommen. «Jedes Jahr haben
wir davon gelesen, sind aber noch
nie hingegangen. Heute wollten wir
mal schauen, wie das so ist.»
Viele freiwillige Helfer
Dass so ein Anlass perfekt gelingt, dafür ist einiges an Organisation nötig und viele freiwillige Helfer, die tatkräftig unterstützen. Und
das hat Neuhausen. Das hat sich
wieder einmal mehr am Nationalfeiertag gezeigt.
Die schön angerichteten Fleisch- und Käseplatten stossen auf grossen
Anklang. Bilder: Claudia Zanella
8 Die Letzte
agenda
Neuhauser Woche
donnerstag, 6. August 2015
der hingucker
Wie ein Fels in der Brandung
Fr., 7. august
• Neuhuuser Märkt auf dem
Platz für alli an der Zentralstrasse 34 in Neuhausen am Rheinfall.
Beginn um 15.30 Uhr, Dauer bis
19 Uhr. Mit einem grossen Sortiment an Frischprodukten und
Spezialitäten.
SA., 8. august
• Neuhauser Flohmi auf dem
Platz für alli an der Zentralstrasse 34 in Neuhausen am Rheinfall.
Beginn um 7.00 Uhr, Dauer bis
16.00 Uhr. Stöbern, Handeln oder
Tauschen, hier findet jeder etwas
Passendes für sich.
• Rheinfallführung 13.30 Uhr,
Dauer 45 Minuten, Treffpunkt:
Info-Shop Rheinfall; Preis: 10 Franken; Anmeldung erwünscht unter
52 632 40 20; Thema: Interessantes über die Dinge, die nicht sofort
zu sehen sind, und bemerkenswerte Geschichten.
MI., 12. august
• Fäscht für alli auf dem Platz
für alli von 18.30 bis 23 Uhr;
­Musik von Route 66
ab 19 Uhr
IMPRESSUM
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, [email protected]
Telefon +41 52 672 10 88
Redaktion Vincent Fluck (vf)
[email protected]
Telefon +41 52 670 01 30
Anzeigenverkauf Peter Aragai
[email protected]
Telefon +41 52 633 32 68
Layout Nicole Sturzenegger
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org
Buchstäblich «felsenfest» steht dieser Baum oberhalb des Rheinfalls. Bild: Hans Krapf, Neuhausen
Bilder vom
Randen
Naturexkursion
in Bargen
Vom 23. August bis 13. September
bietet Peter Heinzer die Möglichkeit,
seine neusten Randenbilder in der
Stadtgärtnerei Schaffhausen zu bewundern. Der in Stein am Rhein aufgewachsene Künstler lädt alle zu seiner Ausstellung ein, die jeweils von
Dienstag bis Sonntag von 13 bis
17 Uhr stattfindet. Am 22. August um
11 Uhr erfolgt in der Stadtgärtnerei
die Eröffnung der Kunstausstellung,
wo Stadtrat und Kulturreferent Urs
Hunziker die Gäste mit einer kleinen
Rede begrüssen wird. Anschliessend
gibt es einen Apéro. (Eing.)
Der Regionale Naturpark Schaffhausen führt diesen Sonntag eine Exkursion in Bargen durch. Die dreistündige Reise führt durch die Artenvielfalt
in Blumenwiesen, Hecken und Weiden, während Projektleiter Bernhard
Egli die Bedeutung von Schutzgebieten und Vernetzungsflächen für seltene Pflanzen und Tiere erklärt. Treffpunkt: Sonntag, 9. August, um 11 Uhr
im Dorfzentrum Bargen. Dauer: drei
Stunden, mit Picknick aus dem Rucksack. Ende um 15 Uhr in Bargen. Weitere Auskünfte gibt’s von Bernhard
Egli, Telefon 079 796 61 93. (Eing.)
Wettlauf rund um den Rheinfall
Zum zwölften Mal findet am Sonntag, 23. August, der Rheinfall-Lauf
statt. Damit steigt der ZüriLaufCup in die Herbstsaison. Erwartet
werden wiederum über 1000 Läuferinnen und Läufer über die Langdistanz von 20,2 Kilometer oder
über die Kurzstrecke von 6,8 Kilometer. Angeboten werden auch
Kategorien für Walking, TeamRun,
Junioren, Jugend und Piccolos.
Startzeiten ab 9.40 Uhr bei der
Rhyfallhalle. Abgerundet wird die
Veranstaltung mit einer Festwirtschaft, diversen Ständen sowie
einem tollen Kinderhort. Informationen sind verfügbar unter www.
rheinfall-lauf.ch. (Eing.)
vereinspinnwand
Rheinfall-Lauf am
Sonntag, 23. August (siehe oben):
Ein interessanter
Tag als Helferin
oder Helfer? Jede helfende Hand
ist willkommen – auch Jugendliche. Melden kann man sich per
E-Mail an [email protected]
oder bei Telefon 052 672 39 89.
Tipp der woche
Schulbeginn Am Montag enden
im ganzen Kanton die Sommer­
ferien. Besonders die Erstklässer
blicken dem ersten Schultag freudig entgegen und können ihre Finger nicht von ihrem neuen Thek
lassen. Zum Schulbeginn gehört
auch das Bewältigen des Schulwegs, deshalb ist ab nächster
­Woche Vorsicht geboten. Entsprechend weist die Schaffhauser
­Polizei alle Verkehrsteilnehmer
auf folgende Verhaltensregeln hin:
• In unmittelbarer Umgebung
von Schulhäusern/Kindergärten
sind Vorsicht und erhöhte Bremsbereitschaft gefordert.
• Bei Fussgängerstreifen sollte
immer vollständig angehalten
werden, wenn ein Kind die Fahrbahn überqueren möchte. Kinder
lernen im Verkehrsunterricht den
Fussgängerstreifen erst dann zu
überqueren, wenn ein Fahrzeug
stillsteht.
• Kein Winken, Handzeichen und
keine Lichthupe. Das Kind könnte
losrennen, ohne auf weitere Gefahren, zum Beispiel den Gegenverkehr, zu achten. (nk / Bild: zvg)