Flyer "Ich bin schon da!"

Wir sind für Sie da
TK-Landesvertretung
in Rheinland-Pfalz
Nikolaus-Otto-Str. 5
55129 Mainz
Tel. 061 31 - 91 74 00
E-Mail: [email protected]
www.tk.de/lv-rheinlandpfalz
TK-ServiceTeam
Informations- und Anlaufstellen:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt, im Krankenhaus oder in einem
Zentrum für Sozialpädiatrie und Frühförderung. Weitere
psychosoziale Hilfen finden sie bei Hebammen, in
Familienberatungsstellen und beim Jugendamt. Selbsthilfegruppen für Familien mit frühgeborenen Kindern
halten viele Informationen bereit und bieten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.
Internet
Auf diesen Internetseiten finden Sie weitere
Informationen zum Thema:
Sie haben Fragen rund um
Gesundheit und Krankenversicherung? Das TK-ServiceTeam
ist 24 Stunden täglich an 365
Tagen im Jahr für Sie erreichbar:
Tel. 0800 - 285 85 85
(gebührenfrei innerhalb Deutschlands)
Und selbstverständlich können
Sie sich auch per E-Mail an uns
wenden: [email protected]
Ausführliche Informationen und
Services rund um Krankenversicherung, Gesundheit und Fitness finden Sie auf: www.tk.de
Besuchen Sie uns auch auf:
www.msagd.rlp.de
www.fruehgeborene-rlp.de
www.fruehgeborene.de
!
a
d
n
o
h
c
s
in
Ich b en für Eltern frühgeborrener
10.2/355 07/2013
Information
Kinder
Hier finden betroffene Eltern Hilfe
In manchen Lebenssituationen brauchen Mütter und
Väter besonders viel Geduld und Kraft. Zum Beispiel,
wenn ihr Kind zu früh auf die Welt gekommen ist und
das Baby daher unter Beeinträchtigungen leidet.
Wir möchten Ihnen deshalb einige Tipps an die Hand
geben, wer Sie unterstützen kann. Dieser Flyer ersetzt
jedoch keine individuelle Beratung durch eine Ärztin oder
einen Arzt.
Frühe Hilfen
Grußwort
Liebe Eltern,
die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten Erlebnissen im Leben – und kann doch auch ein Moment voller Sorge sein. Besonders Mütter und Väter von Kindern,
die zu früh auf die Welt kommen, fühlen sich oft unsicher,
überfordert oder allein gelassen mit ihren Fragen. Vor
allem sehr kleine Frühgeborene haben ein hohes Risiko
für Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen und körperliche Beeinträchtigungen.
In Rheinland-Pfalz gibt es ein gut ausgebautes Netz,
das Eltern frühgeborener Kinder zur Seite steht. Dieser
Flyer zeigt, wie vielfältig das Hilfsangebot ist und nennt
Ansprechpartner, die Sie informieren, beraten und unterstützen. Ich danke allen, die an der Erstellung dieses
Flyers mitgewirkt haben, für ihr Engagement.
Alexander Schweitzer
Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
des Landes Rheinland-Pfalz
Alle Frühgeborenen sollten zeitnah auch entwicklungsneurologisch und entwicklungspsychologisch nachuntersucht werden, um frühzeitig Hilfen, zum Beispiel durch
Krankengymnastik, Ergotherapie oder Frühförderung,
anbieten zu können.
Beim Kinderarzt
Der erste und wichtigste Ansprechpartner bei allen
Fragen rund um die weitere gesunde Entwicklung Ihres
Kindes ist die niedergelassene Kinderärztin bzw. der
niedergelassene Kinderarzt. Eine enge Betreuung durch
die Kinderärztin oder den Kinderarzt ist sehr wichtig.
Sie/er untersucht das Kind regelmäßig und überweist
bei Bedarf an weitere Experten.
Im Krankenhaus
Perinatalzentren sind auf die Versorgung von Frühgeborenen spezialisiert. Am besten besprechen Sie die verschiedenen Möglichkeiten der geregelten Nachbetreuung
bereits beim Entlassungsgespräch auf der Station.
Viele Kliniken bieten zudem in einer speziellen Frühchen-Sprechstunde fachlichen Rat und individuell auf
die Situation Ihres Kindes abgestimmte Nachbetreuungsmaßnahmen wie Krankengymnastik an.
Sie arbeiten darüber hinaus eng mit interdisziplinären
Nachbetreuungsteams und Hebammen zusammen,
die idealerweise bereits während des Klinikaufenthaltes
Kontakt mit Ihnen, den Eltern, aufnehmen und auf dem
Weg nach Hause zur Seite stehen. Um die Geburt herum
werden Sie auch von einer Hebamme betreut. Auch Sie
ist ein wichtiger Ansprechpartner und kann weiterhelfen.
Die Zentren für Sozialpädiatrie & Frühförderung
Die Zentren für Sozialpädiatrie & Frühförderung haben
den Auftrag, eine mögliche Behinderung zu erkennen
und einen Therapieplan zu entwickeln. Deshalb arbeiten verschiedene Fachdisziplinen nach einem interdisziplinären Konzept unter einem Dach in den Zentren
zusammen. Sie bieten spezialisierte medizinische
und psychologische Diagnostik, medizinische Behandlungen sowie Heilpädagogik an, auch bei frühkindlichen
Regulationsstörungen (Schreien, Fütter-, Schlaf- und
Interaktionsstörungen).
Jedes Kind ist anders. Die Erfahrung zeigt aber, dass
gerade bei Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht
von weniger als 1500 Gramm beziehungsweise bei
Geburt vor Abschluss der 32. Schwangerschaftswoche
es notwendig sein kann, bis zum Schulalter ergänzend
zu den U-Untersuchungen regelmäßige entwicklungsdiagnostische und –psychologische Nachuntersuchungen
in einer spezialisierten Einrichtungen durchzuführen.